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Es ist unglaublich schwer, noch einen Krieg gegen den Jemen zu verhindern. Er muss sein. Denn diese Luftfrachten aus diesem Land sind wirklich schwer zu identifizieren, weil die Tintendruckerindustrie des Jemen die Welt mit ihren Produkten (gut & günstig, handgeschmiedet und sandgestrahlt) überschwemmt.

US-Synagogen kaufen die Dinger eben massenhaft ein und weil sie sie sofort und am besten gestern haben wollen, lassen sie sich die Drucker per Luftfracht schicken. Die übliche Versendungsart jemenitischer Tintenstrahl- und Laserdrucker. Stempel mit dem Aufdruck „Massenhysterie“ und Offsetdruckmaschinen für sog. Idiotenpressen werden noch per Schiff geliefert, da ist die Konkurrenz mit den guten US-Produkten auch eher heftig und bringt die jemenitische  Bumsdruck Druckbumse (Steindruck) in arge Marktbedrängnis. Aber die Maschinen sind so schwer wiegend wie die Vorwürfe gegen Jemen.

Zur Geschichte der jemenitischen Druckpressenindustrie:
Die arabischen Flughandbücher Mohammed Attas und seiner Teppichmesserbande wurden in Saudi-Arabien auf jemenitischen Pressen gebumst.  In arabischer Sprache und Schrift wegen der  florierenden Flugzeugindustrie des arabischen Raums, die mit Boeing und Airbus voll im Wettbewerb steht. Die Flughandbücher wogen bei der Identifizierung der  Terroristen medial so schwer, dass Atta und Co. sie bekanntlich in ihren Gepäckstücken vergaßen, weswegen wir ja auch sicher wissen, wer jetzt schon seit Jahren den Flugverkehr gefährdet: Araber. Und sie führen manchmal sogar den Koran mit sich! Das wiegt doppelt schwer.

Quelle

Man hat es eilig neue Krisenherde zu befrieden. Im Augenblick ist der Jemen ins Visier der Guten und Gerechten geraten. Von dort sollen laut Angaben Sprengstoffpakete an zwei Synagogen in Chicago versandt worden sein, die aber mit Hilfe des Kreuziger-Staates-Saudi-Arabien ihre angeblichen Empfänger erst gar nicht erreichten. Donnerlittchen, so schnell stellt sich der Erfolg ein, wenn man für 60 Mrd. Dollar Jagflugzeuge, Hubschrauber und andere Kriegsgüter bei den USA ordert und Russland so ganz nebenbei auch noch mit sechs-Milliarden-Dollar-Aufträge für ähnliches Gedöns beglückt.

US-Militärbasen Mittlerer Osten

In Deutschland befleißigt sich der Gruselführer bunter Hofberichterstattungen unablässig damit, seinem Auftrag, die Leute auf Verblödungs-Kurs zu halten, in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Osama beim Laden neuester Aufenthaltsort will man neuerdings ausgemacht haben. Die Quaida-Führung soll, von Einheimischen und Mitgliedern des pakistanischen Geheimdienstes geschützt, ein komfortabeles Dasein fristen. Dabei beruft man sich auf einen nicht genannten ranghohen Nato-Vertreter. So läuft das immer ab. Nicht genannte Quellen der Schlapphutindustrie lassen in der Regel aber nur den Schluss zu, sie ziehen ein inszeniertes Ding ab. Nicht, das Terroranschläge nicht stattfinden, aber wer dahinter steckt, wer die Truppen erfunden hat, wer sie sponsert und wem sie nutzen, das sollte zum Nachdenken anregen.

Die USA sind über Afrika hergefallen. US-Truppen sind in Somalia eingedrungen; sie haben die Front von Afghanistan über Pakistan und den Jemen jetzt bis ans Horn von Afrika ausgeweitet. Kriegführende westliche Staaten wurden weder von Taliban noch Quaida oder irgendwelchen anderen in entlegenen Gegenden angegriffen. Die Kriege sind, wenn überhaupt, durch die Antikriegshaltung der eigenen Bürger bedroht. Die muss man in Angst und Schrecken versetzen, um die eigenen Eroberungskriege aufrechterhalten zu können. Friedensaktivisten werden heute mit drakonischen Strafen drangsaliert und ernsthafter Widerstand gegen illegale Kriege ist in der westlichen Wertegemeinschaft zu einem schweren Verbrechen geworden.

Professor Michel Chossudovsky analysiert die eigentlichen Gründe für den „Globalen Krieg gegen den Terrorismus“ in seinem Buch „America’s War on Terrorism“ und kommt zu überraschenden Aussagen. Nicht nur, dass die Vereinigten Staaten Millionen Dollars dafür spendierten, um afghanische Schulkinder mit Lehrbüchern zu versorgen, die mit gewaltverherrlichenden Bildern und militanten islamistischen Sprüchen gespickt waren und diese Fibeln den Dschihad priesen und mit Zeichnungen von Gewehren, Geschossen, Soldaten und Sprengkörpern illustriert waren, und seitdem den Lehrplan des afghanischen Schulsystems bestimmten. Sogar die Taliban verwendeten die in den USA gedruckten Bücher:

  • Osama bin Laden, das von den USA aufgebaute Schreckgespenst, wurde zu Beginn des US-gesponserten Dschihad von der CIA rekrutiert. Er war damals 22 Jahre alt und wurde in einem von der CIA finanzierten Trainingscamp zum Guerillakämpfer ausgebildet.
  • Die Architekten der während der Reagan-Administration gestarteten verdeckten Operation zur Unterstützung des „islamistischen Fundamentalismus“ spielten nach den Anschlägen am 11.9.2001 auch eine Schlüsselrolle beim Anzetteln des „Globalen Krieges gegen den Terrorismus“.
  • Präsident Ronald Reagan traf 1985 im Weißen Haus mit den Anführern des islamischen Dschihad zusammen.
  • Unter der Reagan-Adminstration begann die US-Außenpolitik die „islamistischen Freiheitskämpfer“ vorbehaltlos und uneingeschränkt zu unterstützen. Heute werden die „Freiheitskämpfer“ als „islamistische Terroristen“ etikettiert.
  • In der Sprache der Paschtunen wird das Wort „Taliban“ als Bezeichnung für Studenten oder Absolventen der Madrasas – der Koranschulen – verwendet, die mit Unterstützung der CIA von wahhabitischen Missionaren aus Saudi-Arabien errichtet wurden.
  • In den Jahren vor dem Sowjetisch-Afghanischen Krieg war die schulische Erziehung größtenteils weltlich geprägt. Die verdeckte US-Operation zerstörte diese weltlich ausgerichtete Ausbildung. Die Anzahl der von der CIA finanzierten Koranschulen oder Madrasas wuchs von 2.500 im Jahr 1980 auf mehr als 39.000.

Als die USA 1991 den Krieg gegen Irak begannen, war eines der größeren Ziele, einer neuen unipolaren Welt zu zeigen, dass Washington seine Hand am globalen Ölhahn hatte. Dass es den Ölfluss aus dem Persischen Golf nach dem Norden und Westen Europas und nach Ostasien kontrollierte, insbesondere zu den vier Ländern, die das meiste Öl nach den Vereinigten Staaten importieren: Japan, China, Südkorea und Indien. Die ersten drei erhalten ihr Öl aus dem Persischen Golf hauptsächlich durch Tanker, die durch die Straße von Malakka laufen.

Seit Jahren schon arbeiten die USA daran wie sie den Nahen und Mittleren Osten neu ordnen wollen.


Naher und Mittlerer Osten heute

 


Naher und Mittlerer Osten danach

Um Zustimmung wird nicht geworben oder verhandelt – es wird gebombt. Die Sprache von politisch- militärischen Ignoranten, denen in ihrer Machtvollkommenheit der Sinn für Realitäten längst abhanden gekommen ist.

Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert. (Carl von Ossietzky in der Weltbühne vom 8. Dezember 1931)

Quelle

Mehrere führende europäische Politiker haben öffentlich jüngste amerikanische Behauptungen über unmittelbar drohende Terroranschläge zurückgewiesen.

Vergangenen Samstag warnte das US-Außenministerium amerikanische Bürger in Europa vage vor der Gefahr von Anschlägen, die von Terrorgruppen wie der al-Qaida ausgeführt werden könnten. Die Warnung des State Department bezog sich dabei auf den ganzen Kontinent, war nicht einmal länderspezifisch.

Am gleichen Tag brachten der von Medienmogul Rupert Murdoch kontrollierte US-Nachrichtensender Fox News und die ebenfalls zu seinem Imperium gehörende britische Zeitung News of the World sensationslüsterne Berichte über bevorstehende Terroranschläge in einigen europäischen Städten, die an ein Szenario wie in Bombay erinnern würden. Großbritannien, Deutschland und Frankreich gelten als „stark bedroht“, hieß es. Es wurden sogar spezifische populäre Touristenattraktionen als Ziele von Anschlägen genannt: der Eiffelturm und die Kathedrale Notre Dame in Paris und das Brandenburger Tor, der Hauptbahnhof, der Fernsehturm und das berühmte Hotel Adlon in Berlin.

Großbritannien, Japan, Schweden und Kanada schlossen sich den amerikanischen Warnungen an und empfahlen ihren Bürgern in Europa besondere Vorsicht walten zu lassen. Auch der französische Verteidigungsminister Hervé Morin und Innenminister Brice Hortefeux schlossen sich der amerikanischen Initiative an und äußerten Anfang der Woche ihre Besorgnis über einen neuen Terroranschlag in Europa. Die französische Polizei evakuierte nach telefonischen Drohungen den Eiffelturm zweimal innerhalb einer Woche. Am Dienstag verhafteten französische Sicherheitskräfte elf Personen wegen Kontakten zu islamistisch-extremistischen Kreisen.

Andere führende europäische Politiker wiesen die Behauptungen des US-Außenministeriums zurück. Bei einem Treffen unter Schirmherrschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung am Dienstag, den 6. Oktober, bestritt die EU-Justizministerin Viviane Reding, dass für Europa eine unmittelbare Terrorgefahr bestehe.

Reding sagte auf dem Treffen, der amerikanische Terroralarm für Europa stütze sich auf keinerlei neue Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden, daher seien auch keine neuen Sicherheitsmaßnahmen notwendig: „Auf die Terrorwarnung der USA haben einige europäische Minister schon reagiert – sie haben gesagt, dass es nichts Neues gibt und dass die Bedrohungslage schon seit mehreren Jahren gegeben ist.“

Wenn Reding über „europäische Minister” spricht, so bezieht sie sich vor allem auf eine Stellungnahme des deutschen Innenministers Thomas de Maizière (CDU), der am Montag vor übertriebener Alarmstimmung nach der US-Terrorwarnung warnte. In einer offiziellen Regierungserklärung am Mittwoch betonte de Maizière erneut, es gebe derzeit keine Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Anschläge in Deutschland.

Die Äußerungen Redings und de Maizières widersprechen direkt den Behauptungen des US-Außenministeriums vom Wochenende. Die Offenheit ihrer Bemerkungen ist außergewöhnlich, liegt aber auf einer Linie mit der Skepsis, die mehrere Sicherheitsexperten gegenüber den US-Berichten geäußert haben. Quelle der Terrorwarnung ist angeblich das Geständnis eines 36-jährigen deutschen Staatsbürgers, der im Juli von Nato-Truppen in Afghanistan aufgegriffen wurde. Gegenwärtig wird der Mann mit Namen Ahmed Sidiqi auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Bagram nahe Kabul gefangen gehalten, wo er von US-Offizieren verhört wird.

Nach allen bisherigen Erfahrungen mit amerikanischen Praktiken ist Sidiqi wahrscheinlich gefoltert worden. Mehrere Sicherheitsexperten erklärten, den Geheimdienstquellen sei nicht zu entnehmen, dass Sidiqi irgendwelche Angaben zu konkreten Anschlagsvorbereitungen gemacht hat. Bestenfalls lässt sich aus seinem „Geständnis“ die „Absicht“ entnehmen, einen Anschlag auszuführen.

Auch ein deutscher Vertreter hatte Zugang zu Sidiqi. Auf Basis seines Gesprächs mit dem Gefangenen berichtete dieser dem Berliner Innenministerium, es gebe keinen Grund zu der Annahme, dass ein Terroranschlag bevorsteht. Einige Kommentare in den deutschen Medien spielten die Gefahr eines Terroranschlags in Europa ebenfalls herunter. Sie bemerkten, dass solche Terrorwarnungen in den USA in der Regel innenpolitischen Zwecken dienten.

Der deutsche Innenminister schloss am Mittwoch eine unmittelbare Terrorgefahr aus, nachdem kurz zuvor bekannt geworden war, dass am Montag eine Reihe von deutschen Staatsbürgern bei einem Angriff der US-Armee in Afghanistan ums Leben gekommen waren.

Medienberichten zufolge starben mehrere deutsche Staatsbürger bei einem US-Drohnenangriff auf ein Versteck islamistischer Kämpfer in Nordwasiristan an der pakistanischen Grenze zu Afghanistan. Die ersten Berichte über den Tod der Deutschen waren ausgesprochen widersprüchlich. Zwei führende Nachrichtenagenturen (Reuters und DPA) sprachen von acht deutschen Opfern, während zwei andere Agenturen (Associated Press und AFP) von fünf deutschen Staatsbürgern unter den Opfern sprachen. Auch über die Nationalität der übrigen Opfer gab es widersprüchliche Angaben.

Weiterhin widersprachen sich die Informationen über das Ziel des Angriffs. Während es in den meisten Berichten hieß, die Drohne sei auf ein Privathaus abgefeuert worden, berichtete Reuters, dass eine Moschee getroffen und völlig zerstört wurde. Ein Ortsansässiger sagte der Nachrichtenagentur, dass sich zum Zeitpunkt des Einschlags Menschen zum Gebet in der Moschee versammelt hätten. Die Trümmer des Gebäudes wurden danach anscheinend von Aufständischen abgeriegelt.

Nachdem Innenminister de Maizière schon die unmittelbar drohende Terrorgefahr bestritten hatte, stellte er auch die amerikanische Version des Drohnenangriffs vom Montag in Frage.

De Maizière sagte am Mittwoch im Deutschlandfunk: “Was mich sehr erstaunt ist, dass angeblich vorgestern dieser Angriff gewesen sein soll in einem unzugänglichen Gebiet durch unbemannte Drohnen, und man zugleich Ausweise findet. Das passt noch nicht recht zusammen, das müssen wir erst noch aufklären.“ Im gleichen Interview erklärte er noch einmal, er halte einen Terroranschlag gegen Deutschland weiterhin für „hypothetisch“.

De Maizière ist (wie Reding) ein konservativer Politiker und führendes Mitglied der deutschen Regierung, die den amerikanischen Aggressionskrieg in Afghanistan konsequent unterstützt hat. Doch der Krieg droht zum Debakel zu werden und in Pakistan regt sich Widerstand dagegen, das Land ebenfalls in ein Schlachtfeld zu verwandeln. In diesem Kontext deutet de Maizières Leugnung der jüngsten US-Terrorwarnung auf wachsende Spannungen zwischen den transatlantischen Partnern hin.

In der Vergangenheit kam es schon mehrfach zu Spannungen, als Washington auf Deutschland und andere europäische Länder Druck ausübte, ihre Truppenkontingente zu erhöhen und gleichzeitig in Afghanistan militärisch aggressiver vorzugehen. Bis jetzt hat die deutsche Regierung den amerikanischen Forderungen immer wieder nachgegeben.

In jüngster Zeit haben die USA massiv Druck auf die EU-Behörden ausgeübt, amerikanischen Diensten Zugang zu weiteren Datenbanken mit DNA-Proben, Fingerabdrücken, zu Kriminalregistern und anderen Informationen zu gewähren – alles in Namen des Kampfs gegen den Terror. Und wieder gaben Deutschland und einige andere europäische Länder den Wünschen des US-Außenministeriums nach.

Jetzt versuchen die US-Behörden ihren verschärften Drohnen-Krieg in Pakistan mit der Behauptung zu rechtfertigen, sie versuchten einen Terrorschlag gegen Europa zu verhindern. Länder wie Großbritannien und Frankreich, die sich der Terrorkampagne der USA aus innenpolitischen Gründen anschlossen, unterstützen damit automatisch die Ausdehnung des militärischen Konflikts nach Pakistan.

Redings und de Maizières Zurückweisung der amerikanischen Terrorwarnungen zeigt, dass Teile der europäischen Bourgeoisie davon abrücken, den USA im Krieg gegen Afghanistan und Pakistan blind zu folgen, weil er in einer Katastrophe zu enden droht und dadurch eine wirkliche Gefahr von Terroranschlägen in Deutschland und Europa mit sich bringt.

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Erinnert sich noch jemand an den jungen Mann, der letztes Jahr zu Weihnachten in einem Flugzeug aus Amsterdam kommend, wo “zufällig” Israelis Security machen, in das er mit Hilfe der CIA ohne im Besitz eines gültigen Passes zu sein, einsteigen konnte, seine Unterhose in Brand gesteckt hatte? Das mag wohl einer der dusseligst möglichen “Terroranschläge” der Geschichte gewesen sein. Und ganz zufällig war der junge Mann vorher im Jemen, wo die USA gerade eine dringende Rechtfertigung brauchten, warum sie die mit ihnen verbündeten Steinzeitherrscher von Saudi-Arabien im Krieg gegen die Houthis unterstützen. Und nun hat also ein Auto am Times Square in New York gequalmt.

Ein Pakistani hatte da mindestens so gefährliche Dinge drin wie der Unterhosenbomber in seiner Unterhose hatte. Und, verwirrt wie der junge Mann war, hat er den Schlüssel seines Fluchtfahrzeuges auch in dem Auto liegengelassen, in dem sein Rauchbausatz am Times Square qualmte. Wozu das gut war, weiß kein Mensch. Die Geschichte mit dem Terror, wo dann nachher sowieso immer wieder nur auffällt, dass Geheimdienste wie CIA und Mossad mit ihren Fingern und bis zu den Ellenbogen tief in die Aktionen verstrickt sind, glaubt denen doch sowieso kein Mensch mehr.

Aber halt: probieren kann man es ja mal. Die USA fordern nun, dass die widerspenstigen Pakistanis, die die USA im Sumpf von Afghanistan schwitzen lassen, ihnen plötzlich erlauben, ganz viele US-Soldaten nach Pakistan zu schicken. Wegen dem Qualm am Times Square. Herrgott, ist das lächerlich.

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Alle Anzeichen weisen darauf hin, dass der Jemen das nächste Ziel des amerikanischen „Kriegs gegen den Terror“ wird. Die Obama-Regierung nutzt den fehlgeschlagenen Anschlag des nigerianischen Studenten Umar Farouk Abdulmutallab am Weihnachtstag auf ein in die USA fliegendes Passagierflugzeug, um CIA und Militärausbilder in das verarmte Land zu schicken. Der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh wird unter Druck gesetzt, um die militärischen Operationen gegen die als al-Qaida Südarabiens bekannte Organisation zu intensivieren.

Der prominente Demokratische Senator Carl Levin, Vorsitzender des Streitkräfteausschusses des Senats, forderte die USA am Mittwoch auf, „eine breite Palette von Optionen“ zu prüfen, darunter Luftschläge, bewaffnete Drohnen und Geheimoperationen im Jemen. General David Petraeus, Chef des militärischen Zentralkommandos der USA, empfahl eine Verdopplung der amerikanischen Militärhilfe für das Land.

Die neue Konzentration auf den Jemen wurde schon vorbereitet lange bevor Abdulmutallab sich auf den Weg nach Detroit machte. Teile des außenpolitischen Establishments der USA waren kritisch gegenüber Präsident Bush eingestellt, weil er zögerte, entschiedenere Maßnahmen zu ergreifen. Obama hatte bereits die Militär- und die Entwicklungshilfe für das Regime von Saleh aufgestockt. Am 17. und 24. Dezember lieferte Washington die Aufklärung für die Luftangriffe der jemenitischen Streitkräfte auf angebliche Al Qaida Stützpunkte.

Im November warnte das Zentrum für eine neue amerikanische Sicherheit, das enge Beziehungen zur Obama-Regierung unterhält, in einer politischen Stellungnahme: „Mit einem aktiven Aufstand im Norden, einer separatistischen Bewegung im Süden und mit al-Qaida-Kräften im ganzen Land konfrontiert steht der Jemen auf Messers Schneide. Die Folgen der Instabilität des Jemen wirken weit über dieses geplagte Land hinaus und bedeuten eine Bedrohung für zentrale amerikanische Interessen.“

Der Bericht erläuterte diese wichtigen Interessen: „Eine Destabilisierung der arabischen Halbinsel würde die regionale Stabilität erschüttern, Handelswege stören und den Zugang zu fossilen Brennstoffen behindern.“ Der Jemen selbst verfügt nur über sehr beschränkte Ölvorkommen, aber er hat eine strategische Lage an den Schifffahrtswegen vom Nahen Osten über den Suezkanal nach Europa.

Wie sein Vorgänger fällt Obama rücksichtslos in das verarmte Land ein, um die strategischen und ökonomischen Interessen der USA im Nahen Osten zu vertreten. Im Moment hat das Pentagon ausgeschlossen, Truppen zu schicken. Dahinter steht die Befürchtung, dass das amerikanische Militär von den beiden Kolonialkriegen im Irak und in Afghanistan überbeansprucht ist, und dass Bodentruppen den Abscheu der Bevölkerung gegen den autokratischen Regierungsstil Präsident Salehs nur noch verstärken würden.

Der Vorwand für die amerikanische Intervention ist der Kampf gegen al-Qaida. Aber wie auch anderswo im Nahen Osten ist die Anwesenheit radikaler Islamisten im Jemen Ergebnis früherer amerikanischer Intrigen. In den 1980er Jahren strömten Tausende Jemeniten in den heiligen Krieg der CIA in Afghanistan gegen die sowjetische Besatzung. 1994 stützte sich Saleh auf viele der Rückkehrer aus diesem Krieg, um die sezessionistische Bewegung im Süden zu zerschlagen. Er hat die Beziehungen zu den Islamisten seitdem nicht abbrechen lassen.

Washingtons neuer Alliierter in dem angeblichen „Krieg gegen den Terror“ ist ein Paradebeispiel für den korrupten Charakter der jemenitischen Bourgeoisie. Der frühere Major der Armee, Saleh, kam 1978 im damaligen Nordjemen an die Macht. Drei Jahrzehnte lang hat er seine Herrschaft durch ein enges Bündnis mit den Sicherheitskräften und durch einen Balanceakt zwischen den verschiedenen Stammesgruppen und regionalen Mächten gehalten. Er regiert das Land wie sein persönliches Eigentum und erkauft sich die Gefolgschaft der wenigen Begünstigten in diesem ärmsten Land des Nahen Ostens. Seine Familienmitglieder kontrollieren alle Schlüsselpositionen im Sicherheitsapparat.

Die wirtschaftliche Lage des Landes ist verzweifelt. Auf dem 192 Länder umfassenden Entwicklungsindex der Vereinten Nationen nimmt der Jemen Platz 153 ein. Die begrenzten Ölreserven, auf die sich die Wirtschaft und die Staatseinnahmen weitgehend stützen, werden wahrscheinlich 2017 versiegen. Die globale Wirtschaftskrise hat sich auch auf die Golfstaaten ausgewirkt. Deshalb haben viele jemenitische Gastarbeiter nicht mehr so viele Überweisungen in die Heimat machen können. Auch diese Zahlungen waren eine wichtige Einkommensquelle für den Staat. Die schnell wachsende Bevölkerung verschärft die Trinkwasserkrise im Land und die soziale Kluft zwischen Arm und Reich. Die Arbeitslosenrate beträt 40 Prozent und wird wahrscheinlich noch steigen. Der UNO zufolge leben ungefähr 45 Prozent der Bevölkerung von weniger als zwei Dollar am Tag. Diese sozialen Spannungen heizen Wut und Opposition an, die gegenwärtig von Teilen der herrschenden Elite ausgenutzt wird, die keinen Platz im System der Günstlingswirtschaft ergattern konnten.

Im Norden kämpft die Armee gegen eine Rebellion schiitischer Stämme, die 2004 im Gouvernement Saada ausbrach. Teile der schiitischen Elite hatten den Eindruck, vom Regime Salehs wegen dessen Beziehungen zu sunnitischen Extremisten an den Rand gedrängt und diskriminiert zu werden. Die Revolte wurde zusätzlich von den brutalen Methoden des Militärs angeheizt, die Tausende Zivilisten das Leben kosteten, und mindestens 13.000 Menschen zu Flüchtlingen machten. Willkürliche Verhaftungen sind an der Tagesordnung. Die Rebellion verband sich mit regionalen Rivalitäten. Das benachbarte Saudi-Arabien finanzierte Saleh und griff schiitische Rebellen in den Grenzgebieten zum Jemen an. Ohne Beweise zu liefern, beschuldigen die Regimes im Jemen und in Saudi-Arabien den Iran, die schiitische Revolte zu unterstützen. Das beinhaltet die Gefahr, dass auch Washington diese Frage in seiner Konfrontation mit dem Iran aufgreift und den Konflikt damit weiter verschärft.

Saleh hat auch mit einer Sezessionsbewegung im Süden zu kämpfen. Bis 1990 war der Jemen in einen Nordteil und einen Südteil gespalten. Das war den willkürlichen Grenzen zwischen dem britischen Kolonialprotektorat im Süden mit Zentrum um den strategischen Hafen Aden und dem Osmanischen Reich geschuldet, das nach dem Ersten Weltkrieg zusammenbrach. Die Spaltung blieb auch noch nach dem Sturz des Imanats 1962 im Norden, das die Osmanen ablöste, und der Rebellion im Süden erhalten, die die Briten 1967 vertrieb. Der Norden und der Süden wurden erst wiedervereinigt, als die ehemalige Sowjetunion ihrem Satellitenstaat, der so genannten sozialistischen Republik Südjemen, 1989 die finanzielle und militärische Unterstützung entzog. Sezessionistische Bestrebungen im Süden führten 1994 zu einem kurzen Krieg. Diese Bestrebungen entflammten erneut, als Saleh seine Position durch die Entlassung von Offizieren und Staatsbeamten aus dem Süden konsolidierte. Wie im Norden reagierte Saleh auf die Entstehung der Bewegung des Südens 2007 mit der brutalen Unterdrückung öffentlicher Proteste. Das wiederum führte dem bewaffneten Aufstand neue Kräfte zu.

In diesen brodelnden sozialen und politischen Kessel greift die Obama-Regierung jetzt ein, um die ökonomischen und strategischen Interessen Washingtons zu vertreten. Die unvermeidlichen Folgen sind schon in den Katastrophen zu besichtigen, die die USA in Afghanistan, dem Irak und in Pakistan angerichtet haben. Letztlich ist der arme und instabile Staat Jemen nicht nur das Produkt der korrupten, parasitären herrschenden Klasse des Jemen, sondern auch der imperialistischen Unterdrückung, die bis zur Eroberung Adens durch das britische Empire im 19. Jahrhundert zurückreicht. Die amerikanische Intervention, die jetzt vorbereitet wird, wird für die Bevölkerung des Jemen erneut eine Katastrophe bedeuten und einen möglichen Morast für das amerikanische Militär.

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Derzeit versuchen die Massenmedien die Bevölkerung der westlichen Welt mit Angstmache vor der Dachmarke “Al Kaida” auf einen Krieg der USA im Jemen einzustimmen. Dabei führen die USA längst Krieg im Jemen, allerdings nicht gegen Al Kaida, sondern gegen die schiitischen Houthis, deren strikter Antiamerikanismus den USA und ihren Lakaien auf der arabischen Halbinsel seit Jahren ein Dorn im Auge ist. ………………….. WEITERLESEN.

Eine Theorie über das nützliche Zusammentreffen von Ereignissen und Umständen im Falle des vereitelten Terror-Anschlags von Umar Farouk Abdulmutallab auf ein Passagierflugeug bei seiner Ankunft in Detroit.

Ich bin nicht einer, der an jeder Ecke Verschwörungen sieht, aber ich schätze eine gute Theorie über das nützliche Zusammentreffen von Ereignissen und Umständen. Wie zum Beispiel diejenige, die sich bei der Betrachtung des vereitelten Terror-Anschlags von Umar Farouk Abdulmutallab auf ein Passagierflugeug bei seiner Ankunft in Detroit anbietet.

Während der letzten beiden Monate hat Saudi Arabien den Jemen von Kampfflugzeugen bombardieren lassen. Erst kürzlich schickten die USA zwei Marschflugkörper in den Jemen, Berichten zufolge mit der Absicht, Stützpunkte von Al-Qaida zu treffen. An den Angriffen auf Jemen beteiligten sich auch US Kampfjets. Ebenfalls berichtet wurde, daß Al-Qaida Racheaktionen als Antwort auf die Angriffe ankündigte.

Mittlerweile sieht es so aus, als habe der aus Nigeria stammende mutmaßliche Flugzeugterrorist von Detroit Verbindungen in den Jemen. Oder wenigstens behauptet der Verdächtige angeblich, seine Bombe sei im Jemen hergestellt worden.

Genau in dem Moment, da Amerika einen guten Grund braucht, den Jemen anzugreifen, taucht erfreulicherweise ein ebensolcher auf. Jetzt muß man sich nicht groß daran stören, daß USA und die Saudis mit den Angriffen auf den Jemen vor diesem jüngsten Anschlagsversuch begannen. Was zählt, ist, daß der Nigerianer ein jemenitischer Terrorist ist.

Einige beginnen sich zu fragen, wie Flugverbotslisten, die Cat Stevens und einen Kerl, der ein kritisches Buch über die CIA verfaßte, erfolgreich am Boden halten, gegen diesen „nigerianisch/jemenitischen Terroristen“ ohne Wirkung blieben. Imerhin gibt es Berichte, daß der Verdächtige auf Überwachungslisten stand und daß sein Vater bei der amerikanischen Botschaft in Nigeria vorsprach und erklärte, sein Sohn (der spätere Terrorist) sei möglicherweise gefährlich. Auch zeigen sich einige besorgt darüber, daß der auf der Überwachungsliste stehende Detroit-Bomber mit Sprengstoff am Körper in das Flugzeug einsteigen konnte.

Es riecht hier ein wenig nach einem nützlichen Zwischenfall, mit dem die Angriffe auf Jemen und die Ausweitung unseres Krieges gegen den Terror auf jenes Land gerechtfertigt werden sollen.

Glücklicher – und passenderweise rufen Mitglieder des Kongresses jetzt dazu auf, den Krieg gegen den Terror auf den Jemen auszuweiten. Eine der deutlichsten Stimmen die die Ausweitung des Krieges gegen den Terror kommt von dem bekannten Sprachrohr der Konzernelite (sind das nicht eigentlich alle?) Senator Joe Lieberman. Auf Fox-TV warnt Lieberman: „In Sana‘a, der Hauptstadt des Jemen, sagte mir ein Mitglied unserer Regierung, daß Irak der Krieg von gestern ist. Afghanistan ist der Krieg von heute. Wenn wir nicht präventiv handeln, wird Jemen der Krieg von morgen sein. Das ist die Gefahr, der wir uns ausgesetzt sehen.“

Es sieht Liebermans Aussage zufolge also ganz danach aus, als wenn die Regierung bereits auf eine Ausweitung des Krieges gegen den Terror in den Jemen vorbereitete. Die jüngsten Bombardierungen des Jemen durch die Vereinigten Staaten unterstützen diese Sicht. Aber es gibt noch einen weiteren Punkt, den ich im Zusammenhang mit meiner Theorie über das Zusammentreffen von nützlichen Ereignissen im Falle des nigerianisch/jemenitischen Bombenanschlags auf das Passagierflugzeug in Detroit erwähnen möchte.

Teile des Patriot Act werden zum Ende dieses Jahres unwirksam.
Jetzt können wir von wirklich nützlichen Umständen reden!

Genau in dem Moment, da umstrittene Teile des Patriot Act auslaufen und kein ausgeprägter politischer Wille sichtbar ist, sie zu verlängern, kommt ein echter terroristischer Anschlagsversuch mit Verbindungen in den Jemen daher.

Oh, wie passend! Oh, wie nützlich!

Zu diesem Zeitpunkt läßt sich nur sagen, daß der versuchte  Terroranschlag von Detroit ein wenig zu gut ins Bild paßt. Er kommt zu einem überaus günstigen Zeitpunkt für all jene in der Regierung, die den Krieg gegen den Terror im Ausland und den technologischen Polizeistaat in den USA ausweiten wollen.

Um es noch einmal zu sagen, ich rede hier nicht von einer Verschwörung, aber ich bin jemand, der sieht, wie gewisse Ereignisse manchen Leuten wirklich gut in den Kram passen. Sie können mich einen verrückten Nützlichkeitstheoretiker nennen, aber ich sehe es als meine Pflicht, die Aufmerksamkeit auf ein solch übermäßig nützliches Zusammentreffen von Ereignissen zu lenken, wenn ich es bemerke.

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Wahr ist: Aus Rache dafür, dass letzte Woche ein aus Amsterdam anreisender junger Depp, der in London ausgebildet wurde, in einem Flugzeug kurz vor der Landung in Detroit seine Unterhose in Brand setzte, plant die US-Regierung Medienberichten zufolge “Vergeltungsschläge” mit Bomben und Raketen. Wahr ist auch, dass dabei voraussichtlich wieder mal zahlreiche Männer, Frauen und Kinder von den USA ermordet werden würden.

Unwahr ist hingegen, dass die USA als Ziele für das Strafbombardement Amsterdam und London ausgewählt haben. Auch ist es unwahr, dass Barack Obama erklärte, den USA gehe es bei der Emordung von Männern, Frauen und Kindern durch die nun zu erwartenden Raketenangriffe der USA darum, unter den Menschen in Nigeria und auf der arabischen Halbinsel soviel Terror zu verbreiten, dass sie es nicht wagen, gegen den Abtransport ihres Erdöls durch die USA zu protestieren.

Das wäre zwar nicht von der Hand zu weisen, aber Kriegspräsident Barack Obama würde das nicht so offen sagen.

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Ein typisches Merkmal einer “gesteuerten“ Medienwelt besteht darin, dass sie die eigene Bevölkerung versucht im Unklaren über die realen Verhältnisse in der Welt zu lassen, um das eigenen Regime zu stützen. Was einstmals für die Medienwelt der DDR galt, ist inzwischen in der gesamten westlichen Welt, und darin insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland, Realität.

Stellen Sie sich vor, das Familienoberhaupt ihres Hauses geht ständig zu den Nachbarn und drangsaliert diese. Erst zerstört er den Garten, dann zündet er immer wieder das Haus an, plündert alle möglichen Wertgegenstände, stiehlt jeden Tag und dann vergewaltigt er auch noch die Frauen im Nachbarhaus. Sie selbst wissen von all dem nichts! Immer wieder hören sie zwar, dass die Nachbarn laut aufschrien, protestieren, ihre gesamte Familie hassen, aber sie wollen die Gründe nicht wissen. Und wenn doch einmal eine Information von “drüben“ zu ihren Ohren gelangt, dann glauben sie jenen Informationen nicht. Schließlich erzählt ihr Familienoberhaupt ihnen, dass jene Geschichten allesamt unwahr seien, und sie glauben ihrem eigenen Familienoberhaupt mehr, als den Schreien vom Nachbarhaus. Zwar ist ihnen durchaus aufgefallen, dass ihr Familienoberhaupt ein etwas ausgeprägt luxuriöses Leben führt und auch sonst nicht gerade Menschlichkeit vorlebt, aber er ist immerhin ihr Familienoberhaupt und sie stehen zu ihrer Familie. Er plündert weiter, brandschatzt weiter und fängt auch an, jeden Tag unschuldige Kinder im Nachbarhaus zu ermorden. Sie wollen das alles nicht glauben! Eines Tages läuft ein Kind vom Nachbarhaus mit einem Taschenmesser in ihren Garten und tötet ein Baby. Sofort ist Ihr Aufschrei sehr groß. Sofort bezichtigen Sie den Nachbarn unmenschlich zu sein, und dass man das Nachbarhaus abreißen müsse. Sofort bewaffnen sie sich und bombardieren das Nachbarhaus. Sie haben aber nie die Frage gestellt, warum das Nachbarskind so etwas Grausames getan hat, denn Kinder tun so etwas normalerweise nicht!

Die obige Geschichte symbolisiert den Zustand der westlichen Welt in der heutigen Zeit. Jener unmenschliche “Vater“ sind die Kapitalisten an der Spitze der westlichen Welt mit all ihren gestohlenen Geldern, mit denen sie Geheimdienste und Armeen befehligen, um die eigene Gier nach immer mehr zu befriedigen. Die ungläubigen Kinder sind das Volk, denen inzwischen fast alle wesentlichen Informationen vorenthalten werden, vom Iran bis über den Jemen nach Palästina.

Wissen Sie eigentlich, was im Jemen los ist? Die gesamte islamische Welt weiß es, warum wissen es die Bürger der westlichen Welt nicht? US-Bomber fliegen von Saudi-Arabien aus Bombenangriffe auf den Jemen, wobei vor allem Zivilisten und Kinder massakriert werden. Bilder wie diejenigen auf folgenden Seiten sehen Muslime in aller Welt, aber der Westbürger weiß nichts davon:

http://www.al-majalis.com/forums/viewtopic.php?f=46&t=11049

Aber ist dieses Unwissen wirklich allein damit zu rechtfertigen, dass die Hofberichterstattung schweigt? Weiß denn wirklich niemand, wer das Saudische Königshaus regiert? Hat noch niemand in der westlichen Welt davon gehört, dass die korruptesten, verkommensten und verschwenderischsten Menschen in einer lupenreinen Tyrannei das eigene Volk drangsalieren? Hat noch niemand von dem unglaublich verschwenderischen Leben jener Könige und Prinzen gehört, die in goldenen Badewannen baden und silberne Fahrzeuge fahren? Und weiß niemand, dass jene verkommenen Gewaltherrscher nicht einen einzigen Tag an der Macht bleiben könnten, wenn sie nicht von US-Soldaten geschützt werden würden? Warum kennt man nicht deren Orgienpaläste in Monaco? Aber heute bombardieren sie nicht ihre eigene Bevölkerung. Heute bombardieren sie mit massiver Unterstützung der USA das Nachbarland! Warum fragt niemand danach, wie es sein kann, dass Saudi-Arabien das Nachbarland bombardiert und es stört niemanden im Westen? Wie kann es überhaupt sein, dass ein Land das andere mit Flugzeugen bombardiert, dabei hunderte von Zivilisten ermordet werden, und niemand den Bürgern im Westen erklärt, was da eigentlich passiert? Glauben Sie ernsthaft, dass ein verhinderter merkwürdiger nigerianischer Flugzeugbomber durch sein Geständnis im Nachhinein eine Rechtfertigung für die Bombardierung des Jemen durch die USA liefern kann?

In Jemen ist eine Gruppe Schiiten aufgestanden gegen das Unrecht, gegen die Unterdrückung, gegen die Dominanz von korrupten Herrschern. Sie sind aufgestanden in der nahenden Zeit des Monats Muharram in Gedenken an Imam Husain, der jegliche Gewaltherrschaft abgelehnt und sich dagegen aufgelehnt hat. Und Saudi-Arabien verfügt selbst über eine nicht unerhebliche schiitische Bevölkerung (von deren Existenz man im Westen nichts ahnt). Die Saudischen Könige haben Angst! Während die Prinzen sich gegenseitig zu ermorden suchen, versuchen die USA die Machtkämpfe im Königshaus zu vertuschen und bombardieren die “Gefahr“ vom Nachbarland! Und die gesamte westliche Hofberichterstattung schweigt zu dem Massaker an der Zivilbevölkerung!

Wissen Sie eigentlich, was im Iran los ist? Gestern gab es Millionen Menschen auf den Straßen überall im Land, die in Gedenken an Imam Husain ihre Prozessionen durchgeführt haben. Wenige hundert Randalierer in Teheran haben die Gelegenheit genutzt, um ihren westlichen Geldgeber die Gelder, die sie erhalten, zu rechtfertigen. Sie sind mit Fahrzeugen in die Menge gefahren und haben dabei Dutzende Gläubige teils schwer verletzt. Haben Sie davon gehört? Haben sie die Menschen in den Krankenhäusern gesehen, die von jenen Terroristen malträtiert wurden? Warum nicht? Die Fernsehbilder gingen doch um die muslimische Welt? Die Verbrecher von westlichen Gnaden haben einige Häuser angezündet. Haben Sie davon gehört, dass in jenen Häusern noch Zivilisten waren, die gerettet werden mussten? Nein, Sie haben nur von fünf Toten gehört. Zwei davon sind von einer überfüllten Brücke gestürzt, zwei von einem Auto überfahren worden. Der Fünfte aber, der könnte sich zum Bumerang für die weltliche Welt erweisen. Denn jener Fünfte wurde erschossen. Und die Sicherheitskräfte im Iran hatten gestern ausdrücklich und ganz bewusst keine Waffen dabei! Jener Ermordete war zudem “zufällig“ ein naher Verwandter des so genannten Oppositionsführer Musawi! Mit solchen Maßnahmen können die Bevölkerungen der westlichen Welt in die Irre geleitet werden, aber die politische Bildung im Iran ist viel zu weit vorangeschritten, als dass man die Handschrift hinter jener Tat nicht erkennen könnte! Haben Sie sich eigentlich jemals Gedanken darüber gemacht, warum jene angeblich so starke Opposition im Iran immer nur dann in Erscheinung tritt, wenn Millionen von Anhängern des Systems auf der Straße sind. Ihnen wird erzählt, dass sie das tun, um nicht gefangen genommen zu werden; klingt im ersten Moment plausibel, wenn das einzige Ziel ist, in der westlichen Welt Propaganda zu betreiben. Aber welche Oppositionsbewegung im Iran hat nur das Ziel in der westlichen Welt Propaganda zu betreiben? Denn Gegendemonstrationen unter Millionen Anhängern des Systems führen unweigerlich zu Eskalationen, die bisher – Gott sei Dank – ausgeblieben sind, aber sicher nicht zu Sympathien für die Gegner. Und hat man Ihnen jemals erzählt, was am Vorabend der Straßentrauerprozessionen geschehen ist? Hat man Ihnen erzählt, was der Trauerredner bei Anwesenheit von Imam Chamene’i (dem geistigen Oberhaupt) mitten in seine Trauerrede über Imam Husain eingebaut hat? Er wies darauf hin, dass das Volk nur darauf warten würde, die Zügel, die ihnen Imam Chamene’i auferlegt hat, zu lösen, dann “wüssten sie schon, was zu tun ist.“ Jene Textpassage war derart ungewöhnlich für einen Trauerprozession, dass sie im Iran mehrfach wiederholt wurde. Den westlich inszenierten Aufstand im Iran mit Gewalt niederzuschlagen wäre ein Kinderspiel, aber Imam Husain zu folgen und das Unrecht sich selbst entlarven zu lassen bedarf viel Geduld und Opferbereitschaft, die das revolutionäre islamische Volk im Iran immer mehr aufbringt!

Und hat man Ihnen jemals erzählt, was in Gaza seit einem Jahr passiert? Haben sie davon gehört, dass jegliches Baumaterial von Außen abgeschirmt wird und die Bevölkerung nicht erreichen kann. Hat man ihnen auch erzählt, dass die UN es in einem ganzen Jahr geschafft hat, ein einziges Haus im Gaza aufzubauen aus Lehm, für Zehntausende von Obdachlosen, obwohl es hinreichend Lehm im Gaza gibt? Hat man Ihnen auch erzählt, dass nach dem Massaker in Gaza weit über 100 Palästinenser von Zionisten ermordet wurden, allein sechs während der letzten Weihnachtstage, und umgekehrt keine fünf umgekommen sind? Wissen Sie wirklich nicht, dass das aktuelle zionistische Regime nicht daran denkt, jemals irgendein Palästina (nicht einmal kleinste Reservate) zuzulassen? Ist Ihnen das wirklich alles so unbekannt? Und wie haben Sie reagiert, als Sie gehört haben, dass Zionisten tatsächlich Organe von ermordeten Palästinensern entnommen haben; sie haben es ja inzwischen zugegeben? Oder haben Sie nicht davon gehört? Haben Sie zumindest Ihre Medien befragt, warum die ganze muslimische Welt das weiß, aber sie nicht wissen dürfen, was Zionisten selbst zugeben?

Und haben sie von den Bombenanschlägen während der Trauerprozessionen im Irak und Pakistan gehört? Hat man Ihnen erzählt, wer Bomben inmitten von betenden unbewaffneten Zivilisten legt und zündet? Sicher, im Zweifelsfall sind es Terroristen, aber hat man Ihnen auch erzählt, dass die gesamte muslimische Welt die Anführer der westlichen Welt dahinter vermutet? Wissen Sie wirklich nicht, dass in Afghanistan jeden Tag mehr Zivilisten umkommen? Und haben Sie wirklich noch nie davon gehört, dass der Drogenanbau im Jahr 2009 dort Rekordausmaße erlangt hat?

Wenn Sie das alles nicht wissen, warum fragen Sie denn nicht einfach einmal nach bei Ihrem Nachbarn, was da los ist? Warum glauben Sie ihrem Familienoberhaupt, wenn er doch zuvor schon so oft nachweislich gelogen hat? Warum glauben Sie ihm, wenn er schon so oft betrogen und Kriege angezettelt hat? Wollen Sie den keinen Frieden?

Wer die Augen davor verschließt, dass heute schlimmste Grausamkeiten im missbrauchten Namen von Freiheit und Demokratie begangen werden, um den am Tropf hängenden Kapitalismus nicht sterben zu lassen, der wird morgen seine Augen vor noch größeren Grausamkeiten nicht mehr verschließen können.

Es gibt keinen Frieden ohne Gerechtigkeit. Und die gesamte Welt ist in einem Aufruhr gegen die westliche Welt. China baut inzwischen Hochgeschwindigkeitszüge, von denen die westliche Welt nur träumen kann. Russland versucht sich immer mehr von der westlichen Welt zu lösen und gerät dabei in eine innere Zerreißprobe zwischen den Westdienern und den Unabhängigen. Die westliche Welt kann sich und ihren Kapitalismus nur noch mit der brutalen Gewalt von Flugzeugbombern im Namen von Königshäuern am Leben erhalten. Aber jeder, der etwas von Geschichte versteht, weiß, dass das Ende der westlichen Vorherrschaft nicht mehr aufzuhalten ist. Das Zeitalter des Kapitalismus neigt sich dem Ende zu, auch in Deutschland. Wohl denen, die das frühzeitig erkennen und auf friedlichen Wegen nach menschlichen Alternativen suchen. Die Menschen in Deutschland haben das Potential, diese Alternativen zu suche, zu finden und umzusetzen! Dafür aber müssen sie zunächst erkennen, in welche Richtung sie von ihren Oberhäuptern gelenkt werden, um jene dazu zu bewegen, eine für alle friedlichere und konstruktive Zukunft anzustreben.

George Orwell schrieb einstmals: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat. In diesem Sinn braucht Deutschland einige Revolutionäre!

Seit August führt die jemenitische Regierung von Ali Abdullah Saleh in der Region um Sadah einen Feldzug gegen antiamerikanische Freiheitskämpfer unter Führung von Abdul-Malik al-Houthi. Die jemenitische Regierung hat dem Feldzug, den sie unter anderem mit Mitteln wie der Bombardierung von Krankenhäusern und dem Versuch des Aushungers der Freiheitskämpfer durch die Blockade von Hilfsorganisationen führt, den bezeichnenden Namen “Operation Verbrannte Erde” gegeben. Der Name erklärt die simple Strategie: wenn alle Menschen in der Region von Sadah ausgerottet sind, dann gibt es auch keinen schiitischen Widerstand in Sadah mehr.

Wenn es irgendjemand in der westlichen Welt mit dem internationalen Recht ernst meinen würde, hätte es sofort internationale Verurteilungen hageln und ein Verfahren vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag geben müssen. Die Kriegstaktik Verbrannte Erde gehört zur Strategie eines Vernichtungskrieges und ist seit 1907 international als völkerrechtswidriges Verbrechen geächtet. Doch stattdessen passiert das Gegenteil.

Saudi-Arabien, Marokko und Jordanien unterstützen die jemenitische Regierung inzwischen mit ihren Armeen bei der Operation Verbrannte Erde. Unklar ist, ob die USA die Operation Verbrannte Erde nur durch die Blockade des nordjemenitischen Hafens in Midi unterstützen oder ob US-Spezialeinheiten wie die Killertruppe TF 88 und US-Kampfflugzeuge auch direkt an der Operation Verbrannte Erde beteiligt sind. Die saudische Beteiligung hat dazu geführt, dass der Krieg auch auf Saudi-Arabien übergegriffen hat. Nahezu täglich, und so auch heute, bombardieren die saudische und die jemenitische Armee die nordjemenitische Bevölkerung. Das Ergebnis, die Vernichtung der Dörfer und ihrer Bewohner in der Gegend von Sadah, kann man sich bei Youtube auf Video anschauen.

In den westlichen Medien ist von diesem brutalen Vernichtungskrieg fast nichts zu hören. Dabei geht es ums Öl. Ölimporteure und das saudische Königshaus befürchten, der Konflikt könne auf die ölreichen Ostprovinzen Saudi-Arabiens übergreifen, wo die schiitische Bevölkerungsmehrheit unzufrieden mit dem sunnitischen Feudalregime Riads ist, und die Ölförderung Saudi-Arabiens beeinträchtigen. Medienberichte würden die Gefahr erhöhen, also wird der Vernichtungskrieg nach Kräften verschwiegen. Auch im UN-Sicherheitsrat ist die Operation Verbrannte Erde kein Thema.

Das Signal, das von diesem dröhnenden Schweigen ausgeht, könnte deutlicher nicht sein: Vernichtungskrieg zu führen ist nicht mehr geächtet. Bill Burton, Sprecher des weißen Hauses in Washington, ließ heute beiläufig ausrichten, dass die USA die Operation Verbrannte Erde prima findet. Barack Obama persönlich gratulierte dem für die Operation Verbrannte Erde verantwortlichen Kriegsherren Ali Abdullah Saleh gerade zur Vernichtung von 14 jemenitischen Kindern. Sollte dieser Maßstab gelten, können auch Hitler und die SS rehabilitiert und die Urteile der Nürnberger Prozesse annuliert werden. Alles das basiert auf dem Völkerrecht. Und das gilt offensichtlich nicht mehr. Die Operation Verbrannte Erde zeigt es. Die Operation Verbrannte Erde wirbt schon im Namen damit, dass es darum geht, Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen. Ganz offen und ohne jede Scham.

Und niemanden im UN-Sicherheitsrat interessiert das. So sieht das Ende des Völkerrechts aus.

Quelle

Nach dem Ableben von Montazeri steht der Westen nun mit geistig leeren Händen da, da er niemanden mehr aufweisen kann, der den Bekanntheitsgrad eines Großayatollah zumindest angedichtete bekommen könnte.

Inzwischen hat die westliche Propaganda verstanden, dass sie die Herzen der islamischen Revolutionäre nicht ohne geistliche bzw. spirituelle Führung irritieren kann. Man ist sich im Klaren darüber, dass nach über 30 Jahren Islamische Revolution, die Mehrheit der Menschen in der Region ohne zumindest vorgetäuschten Islam nicht von ihrer Liebe zu der Familie des Propheten abzubringen ist. Umso bedeutender war es für die westliche Hofberichterstattung immer wieder, einen Großayatollah oder zumindest jemanden, den sie so nannten, in Interviews und Fernsehauftritten zeigen zu können, welcher die westliche Vorstellung von Weltbeherrschung und Imperialmacht unterstützte. Dafür war man sogar heuchlerisch bereit, Dinge ein Kauf zu nehmen, die sonst nicht zur Diskussion stehen.

Den Höhepunkt der Heuchelei in Deutschland veröffentlichte der Vorstand der Partei der Grünen in ihrem Lobgesang auf Ayatollah Montazeri nach dessen Ableben. Wenn die Grünen ihren eigenen Mitgliedern erklärt hätte, wie Ayatollah Montazeri z.B. zu Homosexuellen stand oder welche Ansichten er bezüglich Israel vertrat, dann wären jene Mitglieder sicherlich vor Schreck vom Stuhl gefallen, wie es denn sein kann, dass ausgerechnet die Grünen jetzt über den Mann trauern. Aber Heuchelei kennt keine Grenzen, wenn man die Schamgrenze des öffentlichen Tabubruchs einmal überschritten hat, und das haben die Grünen bereits beim Thema Afghanistan getan.

Nun ist also der posthume Lieblingsayatollah des Westens tot und – wie in der Schia üblich – muss man auf die Suche nach einem neuen lebenden großen Geistlichen gehen. Während die religiösen Anhänger Montazeris sich jetzt an islamisch-religiösen Maßstäben orientiert ein neues “Vorbild der Nachahmung“ suchen werden, muss die westliche Propaganda für die Hofberichterstattung einen neuen “westlich“ orientierten Ayatollah finden. In den letzten Jahren gab es immer wieder den Versuch, einen Möchtegernayatollah aus London oder New York, ja selbst aus Deutschland zu etablieren. Aber das haben nicht einmal die Hofberichterstatter glauben können, so dass jene Versuche hoffnungslos gescheitert sind.
Im vom Westen besetzten Irak gibt es nur einige Geistliche der großen Gelehrtenfamilie Hakim, die aber sicherlich nicht für die westliche Welt zu gewinnen sind und selbstverständlich Großayatollah Sistani, den man – trotz umfangreicher Bemühungen der Westpropaganda – nie auch nur ein leises Wort gegen die Islamische Republik Iran entlocken konnte. Im Libanon ist neben dem Anführer der Hizbullah, Sayyid Nasrullah, der ja mit an erster Stelle der westlichen Feindbilder steht (kaum jemand im Westen weiß, dass Sayyid Nasrullah auch ein großer Gelehrter ist und vor allem geistig-spirituelle Vorträge hält), nur noch Allama Fadhulullah zu nennen. Dessen aus islamischer Sicht teils durchaus überraschende religiöse Rechtsurteile haben die Westliche Propaganda oft dazu verleitet, ihn als “Gegenpol“ gegen Imam Chamene’i, dem religiösen Oberhaupt in der Islamischen Republik Iran, aufzubauen. Aber das ist ebenfalls kläglich gescheitert, da Sayyid Fadhlullah sich immer wieder zweifelsfrei zur Islamischen Revolution und gegen das westliche Imperialdenken gestellt hat.

Die schiitischen Anführer im Jemen kommen derzeit auch nicht in Frage, da diese ja mit US-Hilfe von den Saudis bombardiert werden (teils von den USA selbst). Von jenen Massakern an der jemenitischen Zivilbevölkerung dürfen aber die Bürger der westlichen Welt nichts erfahren, denn sonst könnte der eine oder andere auf die Frage kommen, warum die westliche Welt eine lupenreine Diktatur mit einem verschwenderischen Königshaus, welche das eigene Volk – vor allem die eigenen Frauen – unterdrückt, derart massiv gegen die nach Freiheit strebende Bevölkerung des Jemen unterstützt. Der Fall ist im Rahmen der Sachlage derart klar und die Position der Westlichen Welt derart offensichtlich unmenschlich, dass man die Nachrichten über jenen Krieg der eigenen Bevölkerung nicht zumuten kann. Schiiten in Pakistan und Afghanistan kommen auch nicht in Frage, da diese nicht besonders gut auf die Westliche Welt zu sprechen sind, zumal ihre Frauen und Kinder im westlichen Kugelhagel sterben.

Woher aber soll man einen Großayatollah nehmen und nicht stehlen, wenn sich niemand brauchbares anbietet? Die Antwortet lautet: Dann “bauet“ man sich einen West-Ayatollah im Iran. Bereits am 22.12.2009, am Tage des Begräbnisses von Ayatollah Montazeri gibt die englische “Times“ die Parole für die westliche Propaganda aus, wer der “Nachfolger“ werden soll. Einer unbedeutenden Person wird in den Mund gelegt:

“ … that Grand Ayatollah Yousef Sanei was likely to replace Montazeri as the leading clerical scourge of the regime .. “ (Großayatollah Yousef Sanei ist geeignet, um Montazeri als führende geistliche Plage des Regimes abzulösen). Siehe:
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article6964563.ece

In wie weit jene Person diese westliche “Ehrung“ überhaupt annehmen will, wird zunächst nicht gefragt. Ohnehin, welchen “Posten“ hatte denn Montazeri vor seinem Ableben, dass jener Posten jetzt neu besetzt werden müsste? Aber das Zahnrad jener Propagandamaschinerie dreht sich unerbittlich weiter. Bereits am nächsten Tag vermelden westliche Agenturen, inzwischen auch in Deutsch: „Führender oppositioneller Ajatollah im Iran angegriffen“. Der Geistliche hatte nicht einmal einen Tag Zeit, seine neue Ehrung zu begutachten, da ist er auch schon zum “Führenden oppositionellen Ajatollah“ aufgestiegen, und das, obwohl er sich seit 1988 aus der Politik zurückgezogen hat und im Alter von 72 Jahren wohl kaum damit gerechnet hat, auf jene Bühne zurück zu kehren. Aber die westliche Propaganda fragt nicht danach, ob ein Großayatollah mitspielen will oder nicht. Zunächst braucht man auf die Schnelle einen “Übergangsayatollah“, und den “macht“ man sich dann eben.

Also heißt es dann: „… nach Angaben aus dem Lager der Reformer ist er in seinem Haus in der heiligen Stadt Ghom angegriffen worden. Danach beschimpften die in Zivil gekleideten Angreifer den Geistlichen und schlugen einige seiner Mitarbeiter.“ Während jene Meldung artig von allen “Seriösen“ abgeschrieben wird, merkt die Westpropaganda natürlich, dass es mit jener Meldung allein nicht getan sein kann. Also wird nachgekarrt. Inzwischen meldet selbst die Tagessschau, dass es bei jenen “zivil gekleideten Personen“ um “hunderte Anhänger von Präsident Ahmadinedschad“ gehandelt haben soll. Das ist wirklich erstaunlich. Denn nicht nur die gewachsene Zahl der Angreifer fällt auf, sondern auch deren nachgewiesene Mitgliedschaft. Woher wissen die Medien bei “zivil gekleideten Personen“, dass es sich nicht um Mitarbeiter der Westpropaganda handelt, die den Befehl der Londoner Times in die Tat umsetzen, um einen bisher in der Westlichen Welt völlig unbekannten Gelehrten “berühmt“ zu machen?

Jene Anhänger mutieren in anderen Nachrichten zu “Anhängern der Basidsch-Milizen“. Aber was bitteschön sind “Anhängern der Basidsch-Milizen“? Der Iran hat eine Freiwilligen-Reserve von ca. 10 Millionen Basidsch, die sich vor allem im Aufbau des Landes engagiert. Fast jede Familie im Iran (bis auf diejenigen, mit denen westliche Hofberichterstatter sprechen) hat mindestens einen Basidsch in der Familie. Was also ist dann im Iran ein “Anhänger der Basidsch-Milizen“ und woran erkennt man ihn? Sind jene “zivil gekleideten Personen“ (eine Kleidung, die öfters in einem Land vorkommen soll – selbst im Iran) in das Haus eingetreten und haben ihren Ausweis als “Anhänger der Basidsch-Milizen“ gezückt oder sich sonst in irgendeiner Form zu erkennen gegeben? Dis Aussage der westlichen Hofberichterstattung ist genau so absurd, wie wenn jemand in Deutschland berichten würde „Anhänger der deutschen Feuerwehr haben dies und jenes getan …“. Aber dem Westbürger ist inzwischen bezüglich Iran ja alles zuzumuten. Was wäre ein „Anhänger der deutschen Feuerwehr“ und was wäre ein „Gegner der deutschen Feuerwehr“?

Die Westliche Welt hat ohnehin erhebliche Probleme damit, die Großayatollahs der Schiiten zu identifizieren. Am 24.8.2004 vermeldete die Frankfurter Rundschau, dass es damals ganze fünf Großayatollahs gab. Am 12.2.2006 vermeldet die Springer-Welt ganze vier Großayatollahs (im arabischen Raum – was immer das heißt). Wikipaeida hingegen kennt inzwischen im Deutschen gleich 19 davon, die am Leben sind, aber Imam Chamene’i ist nicht dabei, dafür aber der von ihm einstmals ernannte Oberste Richter Mohammad Shahroudi! Im englischen Wikipaedia gibt es gleich 33 davon und immerhin auch Imam Chamene’is dabei. Es kann zwar nie genug Großayatollahs geben, aber möglicherweise wird ja irgendwer in der Westlichen Welt einmal verstehen, dass nicht die Hofberichterstattung in der Westlichen Welt festzulegen, hat, wer ein Großayatollah ist und wer nicht, nicht einmal die “oppositionellen“ Großayatollahs kann die Westliche Welt festlegen, selbst wenn sie dafür spezielle Akademien gründen sollte.

Und so schliddern wir auf Weihnachten zu mit einer westlichen Propagandalüge auf die nächste. Die Hofberichterstattung des einstmals römischen Imperiums hatte keinerlei Scheu eine Lüge nach der anderen zu Weichnachten zu verbreiten. Da scheint sich seit 2000 Jahren nicht viel verändert zu haben, nicht einmal die Form der Säulen jenes Imperiums. Nur der Name ist moderner. Sie heißen heute nicht mehr “Römer“, sondern “Westliche Welt“. Was würde wohl Jesus dazu sagen?

Große Teile der arabischen Halbinsel kann man getrost als Schlaraffenland betrachten, in dem Milch und Honig fließen. Das Königreich Saudi-Arabien verfügt über die größten Ölreserven der Welt, die Erbmonarchie Kuwait kann über 90% seiner Staatsausgaben aus Öleinnahmen bestreiten, die Vereinigten Arabischen Emirate verfügen dank reichlich Öl über das sechzehnthöchste BIP-Pro-Kopf und das Scheichtum Katar gar über das höchste kaufkraftbezogene Pro-Kopf-BIP der Welt…………WEITERLESEN.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

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Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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