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In diesem zweiten Teil der Artikelserie wird aufgezeigt, dass dadurch, dass die USA gerade heftige Finanzprobleme haben, jeder einzelne Mensch auf Erden die Möglichkeit hat, mit einem wirtschaftlichen Boykott der USA dazu beizutragen, dass der wünschenswerte Bankrott der USA tatsächlich möglichst bald eintritt.

Dieser Artikel ist der erste Artikel eines Zweiteilers, der das mögliche Ende der USA als Supermacht beleuchten wird. Im ersten Teil dieses Zweiteilers werden die mittelfristigen Prognosen des IWF für die Zukunft der Weltwirtschaft näher beleuchtet.

Paul Craig Roberts

Das Büro für Beschäftigungsstatistik (BLS – Bureau of Labor Statistics) gab am Freitag bekannt, dass die Wirtschaft nur 103.000 neue Arbeitsplätze im Dezember hervorgebracht hat – das ist weniger als der Bevölkerungszuwachs – aber die Arbeitslosenquote von 9,8% auf 9,4% gefallen ist. Wenn Sie dieser Bericht verwirrt, dann sind Sie einer unter vielen.

Was in Wirklichkeit gefallen ist, ist nicht die Anzahl der arbeitslosen Menschen, sondern die Anzahl der arbeitslosen Menschen, die aktiv eine Arbeit suchen. Diejenigen, die entmutigt aufgehört haben, nach Arbeit zu suchen, werden nicht bei den Arbeitsfähigen miterfasst und werden in der U.3-Statistik nicht als arbeitslos gezählt. Die Arbeitslosenquote ist gesunken, weil es mehr entmutigte Arbeiter gibt, nicht weil die Beschäftigung gestiegen ist.

Das BLS erfasst kurzfristig (kürzer als ein Jahr lang) demotivierte Arbeiter in seiner U.6-Statistik der Arbeitslosen. Diese Beschäftigungslosenquote beträgt 16,7%. Wenn der Statistiker John Williams (shadowstats.com) die Langzeit-Demotivierten hinzurechnet, ergibt sich eine Arbeitslosenquote der Vereinigten Staaten von Amerika im Dezember 2010 von 22,4%.

Die Frage, die man sich stellen sollte, lautet: Warum konzentrieren sich die Medien auf die Arbeitslosenquote, die die entmutigten Arbeiter nicht einbezieht? Die Antwort lautet, dass die U.3-Statistik nur 42% der Arbeitslosen erfasst und die Situation viel besser erscheinen lässt als sie ist.

Wo sind die 103.000 neuen Arbeitsplätze? Wie ich schon seit Jahren berichtet habe, sind das Jobs im nicht verlegbaren heimischen Dienstleistungsbereich: Kellnerinnen und Barkeeper, Gesundheits- und Sozialhelfer (in erster Linie ambulante Gesundheitsdienste), sowie im Einzel- und Großhandel.

Heute verfügen die Vereinigten Staaten von Amerika nur mehr über 11.670.000 Arbeitsplätze im Produktionsbereich, das sind weniger als 9% der gesamte Arbeitsplätze. Ungeachtet der schweren Abhängigkeit von Herstellern und Kreditgebern im Ausland glauben die Idioten in Washington, sie wären eine Supermacht, die über der Welt steht wie ein Koloss.

John Williams berichtet, dass „der Pegel der Arbeitsverhältnisse noch immer tiefer steht als vor zehn Jahren, obwohl die Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika im gleichen Zeitraum um mehr als 10% zugenommen hat. Die strukturellen Beeinträchtigungen der wirtschaftlichen Tätigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika behindern weiterhin die normale kommerzielle Aktivität und verhindern jeden sinnvollen Aufschwung in der geschäftlichen Tätigkeit.“

Mit anderen Worten gesagt haben die amerikanischen Konzerne amerikanische Arbeitsplätze außer Landes geschafft und sie den Chinesen gegeben. So viel zum Patriotismus des Big Business.

Williams berichtet auch, dass, wenn nicht gemogelt wird, die Neubewertung der Arbeitsplatzdaten durch die BLS im nächsten Monat den Stand der bisher gemeldeten Beschäftigungsverhältnisse um über 500.000 herabsetzen wird.

Der Notenbankchef Ben Bernanke benutzte seine Aussage vor dem Budgetausschuss des Senats am letzten Freitag für die Warnung, dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ihr Budgetdefizit in den Griff bekommen müsse, oder „die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen würden hart werden.“ Hier gibt Bernanke zu, dass die Notenbank nicht endlos Geld drucken kann, um Kriege und Rettungsaktionen für die Megareichen zu finanzieren.

Wie soll aber die Regierung ihr Budget in den Griff bekommen? Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, egal welche Partei oder welcher Präsident, ist der amerikanischen Vorherrschaft über die Welt verpflichtet. Der Kongress hat gerade das größte Militärbudget der Geschichte beschlossen, und nichts weist darauf hin, dass einer von Amerikas Kriegen oder militärischen Okkupationen vor dem Ende stünde.

Die Finanzkrise ist nicht vorbei, mit mehr Zwangsräumungen und mehr Verlusten für den Finanzsektor, die zu mehr Steuergeld-Rettungsaktionen für diejenigen führen wird, die „zu groß sind, um pleite zu gehen.“ John Williams sagt, dass der zweite Rezessionsabschwung bereits passiert, nur mehr verschleiert durch falsche Statistiken, und dass die Auswirkungen des Defizits horrend sind und wahrscheinlich zu einer Hyperinflation führen werden, da die Notenbank die anderweitig unfinanzierbaren Defizite monetarisieren wird müssen.

Auch der Dollar ist in Gefahr, seine Rolle als Reservewährung untergraben durch den Druck von mehr und mehr Dollars durch die Notenbank. Vorübergehend ist der Dollar gestärkt durch die Probleme, die der Verkauf betrügerischer Derivat-Wertpapiere nach Europa durch die Wall Street dem Euro zugefügt hat.

Die Republikaner werden versuchen, Sozialhilfe und Medicare zu zerstören, um das Geld für Kriege und Rettungsaktionen zu verwenden. Wenn die Amerikaner in der Lage sind zu realisieren, dass sie in einem viel größeren Ausmaß bedroht sind durch die Vernichtung der Sozialhilfe durch die Republikaner als durch Terroristen, wird der republikanische Anschlag auf das, was diese als „den Wohlfahrtsstaat“ bezeichnen, danebengehen.

Das Rückzugsziel werden die privaten Pensionen sein, wenn man einmal annimmt, dass welche die Ausplünderung durch die Wall Street-Investmentbanken überleben. Pensionsfonds könnten verpflichtet werden, Staatsanleihen zu kaufen oder eine Abgabe zu bezahlen. In der Administration Clinton schlug die Staatssekretärin im Finanzministerium Alicia Munnell eine Abgabe von 15% auf alle Pensionsveranlagungen mit der Begründung vor, dass diese steuerfrei angehäuft worden seien. Sicher wird Washington die Pensionen der Amerikaner stehlen, wie Washington auch die bürgerlichen Freiheiten der Amerikaner gestohlen hat, um weiter zu machen mit den Kriegen des Imperiums um die Weltherrschaft.

In zunehmendem Ausmaß betrachtet der Rest der Welt Amerika als die alleinige Quelle seiner finanziellen und politischen Leiden. Während die Supermacht im Mittleren Osten und in Zentralasien Moslems massakriert, haben die Menschen in den übrigen Teilen der Welt durch WikiLeaks erfahren, dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika andere Regierungen manipuliert, besticht, bedroht und täuscht, um diese Regierungen dazu zu bringen, den Interessen der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zu dienen auf Kosten der Interessen ihrer eigenen Völker.

Das amerikanische Imperium beruht auf Marionettenregierungen, denen die Völker unter ihrer Herrschaft immer weniger glauben und sie hassen. Wie das osteuropäische Imperium der Sowjetunion wird das amerikanische Imperium nicht direkt beherrscht, sondern durch Handlangerstaaten.

Marionettenregierungen sind gefangen zwischen der Macht des Imperiums und der Macht der lokalen Bevölkerung. In dem Ausmaß, in dem Europäer ein moralisches Gewissen haben, werden sie die amerikanische Außenpolitik zunehmend abstoßend finden. In dem Ausmaß, in dem die muslimische Solidarität wächst, werden sich die muslimischen Handlangerregierungen, die Amerikas und Israels Massaker an Moslems unterstützen, von innen her bedroht finden.

Das amerikanische Imperium sitzt fest, trotz seines ungeheuren Arsenals von Atomwaffen und seiner Kontrolle über die Außen- und Innenpolitik seiner unterwürfigen Handlangerstaaten in West- und Osteuropa, dem Vereinigten Königreich, Kanada, Australien, Teilen Afrikas, dem Mittleren Osten, Japan, Thailand, Indonesien, den baltischen Staaten, Georgien, Kosovo, Mexiko, Zentralamerika, Kolumbien, und, kein Zeifel, anderen.

Ein Land, das die Quelle ist von Krieg und Unterdrückung, dessen Vorherrschaft auf dem schwachen Untergrund von Handlangerstaaten errichtet ist, und dessen Wirtschaft beim Zusammenbrechen ist, wird nicht lange an der Macht bleiben.

erschienen am 11. Januar 2011 auf > www.foreignpolicyjournal.com

Die Marke von 13.000 Milliarden Dollar Staatsschulden ist erreicht

Die April-Zahlen der US-Wirtschaft, jedenfalls jene, die von der Regierung nicht leicht gefälscht werden können, zeigen weiterhin alle auf Alarm. Das Haushaltsdefizit steigt und steigt, die Gesamt-Staatsschulden ebenfalls und die Steuereinahmen fallen. Das ist ein Szenario weit schlechter als etwa das von Griechenland.

Besonders fallen an den April-Zahlen des US-Bundeshaushalts die weiter sinkenden Steuereinnahmen auf. Das widerlegt alle Gerüchte von einer angeblich anziehenden Konjunktur. Vergleicht man etwa die Unternehmenssteuereinnahmen von Oktober bis einschließlich April des laufenden Fiskaljahres gegen die des Vorkrisenstandes, so kommt man gerade mal auf 45%. Zwar waren die Unternehmenssteuereinnahmen im dazwischen liegenden Fiskaljahr noch niedriger als die aktuellen, aber das macht nur etwa 9% aus. Es kann also keine Rede sein von einer selbsttragenden Erholung der US-Unternehmen.

Noch wichtiger aber ist das im April angefallene Defizit des Staatshaushaltes, denn der April ist jener Monat, in dem in den USA die Einkommensteuern gezahlt werden müssen und daher traditionell der Monat mit dem größten Haushaltsüberschuss. So hat es auch seit 1983 im April nie ein Defizit gegeben, zum Teil dagegen riesige Überschüsse, wie zum Beispiel im Jahr 2001 und 2007 mit Überschüssen im Bereich von 170 bis 190 Milliarden Dollar. Bereits im April vergangenen Jahres, der ja schon Krisenmonat war, gab es ein Defizit von etwa 20 Mrd. Dollar, aber in diesem April stieg das Defizit auf ein Allzeithoch von über 80 Mrd. Dollar. Das ist nur ein Monat, und noch dazu der beste des Jahres!

Bereits im letzten Fiskaljahr hatte es ein nie vorher gesehenes Haushaltsdefizit von über 1 400 Milliarden Dollar gegeben. Im laufenden Fiskaljahr sind nun nach sieben Monaten etwa 800 Milliarden Dollar Defizit erreicht, das dürfte also am Ende ein ähnlich desaströse Zahl ergeben.

Mit solchen laufend sich ansammelnden astronomischen Defiziten Monat für Monat steigt aber die Gesamtverschuldung schnell an – und die ist bereits heute aus dem Ruder gelaufen. Da die Staatsausgaben in keiner Weise gebremst werden, bedeutet das eine Explosion der US-Staatsschulden, die nun exponentiell ansteigen.

Dabei ist diese Exponentialkurve der gesamten US-Verschuldung bis jetzt noch nicht einmal durch steigende Zinsen beschleunigt. Wird dies eintreten, entweder, weil man der Inflation entgegensteuern will oder weil die internationalen Gläubiger höhere Renditen verlangen, um US-Staatsanleihen zu kaufen, so wird diese Kurve bald fast genau in die Senkrechte übergehen – das haben Exponentialkurven so an sich.

Der einzige Ausweg aus dem völligen Desaster wäre für die US-Regierung, nun massiv Ausgaben zu kürzen und/oder Steuern zu erhöhen, aber genau das kann Obama nicht tun, denn er würde die geringfügigen Anzeichen einer beginnenden Erholung der Wirtschaft damit abwürgen. Eine massive und schnelle Erholung und ein Zurück zu den Zahlen vor der Krise wäre jetzt das, was die USA bräuchten, aber nichts dergleichen ist am Horizont zu sehen.

Auch die Behauptungen einer Besserung am Arbeitsmarkt lassen sich nicht in den Zahlen des Einkommenssteueraufkommen ablesen, – im Gegenteil. Bereits im vergangenen Fiskaljahr waren die Einkommenssteuereinnahmen von etwa 1 146 Milliarden Dollar auf 915 Mrd. Dollar eingebrochen. Vergleicht man wieder den Zeitraum der ersten sieben Monate des laufenden Fiskaljahres, so kommt nun noch eine zusätzliche Verringerung von über 11 % dazu, das sind jetzt schon etwa 33% weniger als noch im Fiskaljahr 2007/2008.

Die gesamte Staatsverschuldung der USA ist mit Stand vom 30. 4. 2010 auf fast genau 13.000 Milliarden Dollar gestiegen. Das ist auch für die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt eine alles denkbare übersteigende Hypothek.

Bei jedem anderen Land mit solchen Zahlen hätte bereits seit langem die Spekulation gegen die Staatspapiere begonnen. Aber auch die USA werden am Ende nicht gegen diese Spekulation gefeit sein.

Und dann ist Feierabend, denn niemand kann dann mehr „helfen“ angesichts solcher Zahlen.

Quelle

Inzwischen ist es wirklich nicht mehr wegzudiskutieren. Die Westliche Welt ist in eine Unordnung geraten, deren Ausmaße zwar noch immer unterschätzt, aber zunehmend erahnt werden. Und man wird nicht aus der Sackgasse geraten, wenn man die Ursachen vertuscht.

Das kapitalistische Imperium ist am wanken. Das real existierende Finanzsystem wird immer deutlicher als Unterdrückungs- und Ausbeutungssystem wahrgenommen, nicht mehr allein von den unterdrückten armen Völkern der “dritten Welt“ allein, sondern immer mehr auch von den Völkern der Westlichen Welt selbst.

Ein letztes – seit Jahrtausenden wirksames – Mittel wurde angewandt, um den drohenden Kollaps “abzufangen“. Er bestand in der Schaffung eines globalen Sündenbocks. Der “weltweite Terrorismus“ konnte ein ganzes Jahrzehnt lang die Menschen spalten und den Niedergang des Kapitalismus verzögern. Doch kein Theaterstück kann das Publikum ewig im Bann halten, so dass inzwischen immer mehr anfangs Gefangene den Theatersaal verlassen. Daher werden neue Unterdrückungsmechanismen verstärkt: Jetzt ist es nicht mehr der “weltweite Terrorismus“, sondern der Muslim aus der Nachbarschaft, der eine Bedrohung darstellt. Und wie kann man die Bedrohung durch den Muslim aus der Nachbarschaft am wirkungsvollsten dem Bild-Zeitungsleser erklären? Ganz einfach: Es ist nicht der Muslim an sich, sondern sein Minarett und seine Burka. Ein Volk, dass in der absoluten Mehrheit im eigenen Land noch nie eine Minarett gesehen hat – weil es sie kaum gibt – verbietet diese Gefahr aufgehetzt durch eine dem Kapitalismus hörigen Journalismus! Und ein anderes Volk, bei dem die meisten Bürger noch nie eine Burka auf der Straße gesehen haben, verbietet die Burka; die westlichen Werte sind gerettet; zumindest glaubt es der arme Sklave des Kapitalismus!

Aber Griechenland hat weder Minarette, die irgendjemanden stören, noch Burkas! Die vorhandenen Moscheen sind Jahrhunderte alt und eher stören die christlich-orthodoxen Griechen die nackt badenden Westler. Am meisten aber stört es sie, dass sie jetzt als Versuchskaninchen für die Unterdrückung aller westlicher Staaten “ausprobiert“ werden. Der Trick besteht darin, dass man “die Griechen“ nicht mehr gegen “die Türken“ aufhetzt (und umgekehrt), wie man es Jahrzehnte lang erfolgreich praktiziert hat. Aber Griechen und Türken haben die Nase voll von diesem teile-und-herrsche-Weltsystem. Zudem haben viele Griechen ihren Patriarchen in Istanbul sitzen und in Zypern würde man lieber eine Beutegemeinschaft gegenüber Touristen bilden, als weiterhin zu spalten. Und nicht zuletzt ist die wirtschaftlich aufstrebende Türkei als Nachbarland interessanter geworden, als ein Europa, das keine guten Absichten hegt und Griechen der eigenen Bevölkerung mehr oder weniger als Verbrecher darstellt. Nein; jetzt sind die Griechen selbst zum Sündenbock degradiert.

Zugegeben, Griechen haben über ihre Verhältnisse gelebt, aber gibt es irgendeinen Staat in der kapitalistischen Welt, der das nicht tut? Oder anders gefragt, ist es nicht zwangsläufig ein Systembestandteil des kapitalistischen Imperialismus, dass man das tut? Jetzt ist jenes fehlerhafte System an gewisse Grenzen gestoßen. Und daher muss man die Bevölkerungen schröpfen, will man die weltbeherrschenden Kapitalisten ungeschoren davon kommen lassen. Aber die Griechen sind nicht damit einverstanden, dass ihre Löhne gekürzt und ihr Wohlstand drastisch vermindert wird! Sie sind nicht damit einverstanden, dass alles und jeder “privatisiert“ wird und die gesamte Regierung sich vor dem Kapitalismus prostituieren muss. Mit einer vergleichsweise geringen Bevölkerungszahl und einem vergleichsweise aufmüpfigen Volk sind sie daher das ideale Versuchskaninchen, um für kommende Aufstände in ganz anderen “gefährlicheren“ Ländern zu “proben“.

Und was machen die anderen Völker, was machen zum Beispiel die Deutschen? Sie lassen sich von der US-nahen Presse spalten gegenüber den Griechen. Gestern waren noch die Rumänen und Polen faul, heute seien es die Griechen und sie sind letztendlich selbst schuld. Kein Wort über den Systemfehler, kein Wort über die völlige Volksverdummung, die inzwischen auf einem sehr hohen Niveau abläuft!

Und jetzt muss dem deutsche Steuerzahler “den Griechen“ helfen mit zweistelligen Milliardensumme; das zumindest wird bei einem gemeinsamen Auftritt von einem deutschen Minister mit einem großen Bänker dem Volk verkündet! Wenn es jemals so etwas wie eine Wahrheitskommission in diesem Land geben wird, die die Verbrechen des Kapitalismus und den maßlosen Volksbetrug aufarbeiten wird, dann werden die Podiumsteilnehmer der gestrigen Show-Veranstaltung sicherlich auf der Anklagebank sitzen müssen! Nein; es sind NICHT “die Griechen“, die die deutschen Steuergelder bekommen; es sind die Banken, die sich jetzt auch noch als großzügig darstellen. Griechenland war nicht mehr in der Lage die Zinsen seiner Schulden an die Banken zu bezahlen (von Tilgung war nie die Rede!). Und wenn man Griechenlands “bankrott“ zugelassen hätte, dann hätten die Banken große Verluste erlitten, nicht der Steuerzahler (außer er muss wie immer einspringen). Die deutschen Steuermilliarden dienen dazu, die Zinsen der Banken zu bedienen; die zu aller Unverschämtheit jetzt sogar die Zinsen erhöht haben; weil das Risiko zu groß geworden sei, dass man das Geld jemals wieder zurück bekommt? Wann hat denn irgendeine Bank jemals das Geld, das es z.B. Deutschland geliehen hat, zurück bekommen? Das System ist doch so aufgebaut, dass man das Geld gar nicht wieder haben will, sondern im Rahmen der Zinsen das Vielfache dessen, was man jemals verliehen hat, und das endlos!

Währenddessen findet in den USA eine Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag statt. Der iranische Präsident Dr. Ahmadinedschad hält eine – einmal mehr – historische Rede. Der Vertreter der USA und eine handvoll Europäer (darunter auch die Deutschen) stehen auf und verlassen den Saal. Der gleichgeschaltete eingebettete deutsche Journalismus schreibt über einen angeblichen Eklat und eine Hassrede! Inzwischen ist die Rede vollständig ins deutsche übersetzt im Internet lesbar. Jeder bilde sich sein eigenes Urteil, wer hier Hass verbreitet! Ja, die Rede war ein Eklat; aber nicht durch die Rede selbst oder den Redner, sondern durch die Handvoll Witzfiguren untergehender kapitalistischer Herrenmenschenvertreter, die in ihrem maßlosen Größenwahn immer noch glauben, die Welt mit Atomwaffen beherrschen zu können. Vertreter von über 100 Staaten sind sitzen geblieben und haben am Ende frenetisch applaudiert; eine Handvoll ist gegangen! Wer ist hier isoliert von der “internationalen Weltgemeinschaft“?

Was hat den Ahmadinedschad so “hasserfülltes“ gesagt? Die Kernsätze seiner Rede bezogen sich nicht nur auf den Atomwaffensperrvertrag; hier nur einige kurze Auszüge:

„… Es gereicht niemandem zur Ehre eine Atombombe zu besitzen, sondern im Gegenteil: Dies ist hässlich und schändlich. Noch schändlicher ist es, mit deren Anwendung, welche mit keinem Verbrechen in der Geschichte vergleichbar ist, zu drohen. Diejenigen, welche die erste atomare Bombardierung vorgenommen haben, gehören zu den Leuten in der Geschichte, die am meisten verabscheut werden…“

Ist es denn ein Geheimnis, dass die USA inzwischen zum meistverhassten Land der Rede geworden sind? Glauben deutsche Politiker, die sich für den Kapitalismus prostituieren, dass sie mit ihrem Einsatz die hässliche Fratze des menschenverachtenden Systems schön schminken können? Jede professionelle Hure hat mehr Anstand und Schamgefühl, als solche Politiker, welche die Interessen des eigenen Volkes an den Kapitalismus verraten! Merken jene Politiker denn nicht, wie die Unmenschlichkeit, die sie zu schützen suchen, langsam aber sicher auf sie selbst abfärbt?

Der wohl “gefährlichste“ Satz in der Rede des iranischen Präsidenten war: „Die Macht der Logik wird die Logik der Macht besiegen. Für Gewalt und Gewaltsame wird in Zukunft kein Raum mehr sein.“ Und genau jene, die auf die Logik der Macht setzten, haben den Raum verlassen!

Die Logik der Macht sagt in Griechenland, dass das Volk “soziale Einschnitte“ hinnehmen muss. Es sei nur zur Information darauf hingewiesen, dass das Durchschnitteinkommen in Griechenland erheblich geringer ist als in Deutschland währen die Lebenshaltungskosten inzwischen teurer sind. Die Logik der Macht sagt, dass das griechische Volk unterdrückt werden muss, um den Kapitalismus zu retten. Die Macht der Logik aber würde den Kapitalismus zum Teufel jagen und nach alternativen Wegen suchen, wie Menschen friedvoll miteinander leben können bei einer gerechteren Verteilung des Wohlstandes.

Die Islamische Republik Iran ist zum Hauptfeind des Kapitalismus geworden und wird auch so behandelt. Aber die Völker der Welt, und die absolute Mehrheit ihrer Vertreter hat Ahmadinedschad frenetisch zugejubelt! Der Applaus nach seiner Rede war überwältigend! Von all dem durfte der deutsche Konsument nichts erfahren. Stattdessen wird ihm eingetrichtert, dass “Griechen“ “unser Geld“ entwenden würden. Aber wir haben gar kein Geld mehr, das wir verleihen könnten, so dass es gar nicht unser Geld sein kann!

Um die Perversion dieses Systems zu verdeutlichen, sei hier verkürzt dargestellt, was gerade passiert: Banken leihen Deutschland Geld, damit Deutschland es an Griechenland geben kann, damit diese die Zinsen ihrer Schulden an genau die gleichen Banken zurück zahlen können! Oder noch leichter ausgedrückt: Die Banken zahlen sich selbst aus und Deutsche und Griechen müssen noch etwas drauf legen, ohne irgendeinen Vorteil daraus zu haben! Und das System wir von Menschen vertreten, die eines Tages, wenn die Macht der Logik obsiegt, wegen Hochverrats zur Verantwortung gezogen werden müssten, falls sie nicht wegen offensichtlichen Wahnsinns für unzurechnungsfähig erklärt werden.

Jeder halbwegs von Vernunft geprägte Mensch in Deutschland muss seine natürliche Abneigung gegen das Unrecht nicht auf Burkas oder Minarette und nicht auf Griechen projizieren, sondern auf diejenigen, die mit solch einem verbrecherischen Bankensystem die ganze Menschheit unterdrücken! Aber die Zeit ihrer Herrschaft ist vorbei.

So ganz nebenbei sei noch auf einen Ausgabenposten hingewiesen, der allen europäischen Ländern enorme Einsparungspotentiale eröffnen würde: Man könnte aufhören Kriege zu führen! Die Griechen haben ihren Militärhaushalt gleich drastisch zusammengestrichen. Sollen sie auch dafür bestraft werden?

Der Kapitalismus ist am Ende. Aber es liegt an uns, was wir daraus machen. Der Schreiber dieser Zeilen ist der festen Überzeugung, dass es in Deutschland hinreichend befähigte und gut ausgebildete, fleißige und disziplinierte Menschen gibt, die vernünftige Alternativen zustande bringen und umsetzen könnten, um ganz Europa aus dieser Sackgasse zu führen. Aber Voraussetzung dafür wäre es, sich von all jenen zu trennen, die Europa wirklich Schaden zufügen, und das sind weder Burkas noch Minarette noch Griechen und schon gar nicht die Islamische Republik Iran.

Seit Längerem behaupten israelische Regierung und Zionisten, Ahmadinedschad sei der neue Hitler und der Iran sein höllisches Reich. Vor allem Deutschland gehe dem Teufel bei seinem Vernichtungswerk zur Hand, mit gewaltigen Exporten.

Nun allerdings schießen sich die Teufelsaustreiber auf Österreich ein. Einer der Schüsse stammt von Yossi Melman, Ha’aretz vom 29. April 2010. Überschrift: Quietly, Austria is becoming Iran’s biggest partner – in aller Ruhe wachse Österreich zum größten Handelspartner des Iran heran.

Very quietly, without arousing too much attention, Austria is turning into one of Iran’s most important partners in the European Union. Germany, which is Iran’s largest EU trade partner, has until now been the main target of criticism by the Israeli government and international organizations seeking to convince the world to stiffen sanctions on Iran. And this criticism is working: Several German companies, such as the giant Siemens corporation, have said they will reduce their trade with Iran.

But while most EU countries reduced their commercial ties with the ayatollahs‘ regime in Iran over the past year, Austria expanded them.

Austrian exports to Iran grew by 6 percent in 2009, to 350 million euros.

350 Millionen Euro österreichische Exporte in den Iran, das ist weniger als ein Zehntel dessen, was Deutschland 2009 in den Iran exportierte (ca. 4 Milliarden Euro). Und mit 350 Millionen Euro, also ca. 450 Millionen US-Dollar ist Österreich zu ca. 0,7  Prozent an den iranischen Importen von insgesamt 67 Milliarden Dollar beteiligt.

Das CIA-Factbook gibt für 2008 folgende Länderanteile am iranischen Import (67 Milliarden Dollar) an: Vereinigte Arabische Emirate 18,8%. China 12,6%. Deutschland 9% (rückgerechnet ca. 6 Milliarden Dollar). Südkorea 6,8%. Russland 5,2%. Italien 5%. Frankreich 4,1%.

Und Österrreich 0,7%. Teuflisch. Da hilft nur noch der Lügen-Beelzebub.

Übrigens: God bless America! Die USA haben 2008 Waren im Werte von 282 Millionen Dollar in den Iran exportiert. Auch dafür muß eine alte Frau lange stricken. Aber sie machen nur 0,4% vom iranischen Import aus.

Quelle

Die Diktatur ist eine Herrschaftsform, die sich durch eine regierende Gruppe mit nahezu unbeschränkter Macht auszeichnet. Die perfideste Form einer derartigen Gewaltherrschaft ist diejenige, bei der die Bevölkerung nicht einmal ahnt, dass sie so beherrscht wird.

Gewöhnlicherweise stellt sich der Normalbürger unter einem Diktator eine Art König oder Sultan vor, der willkürlich nach eigenen Vorstellungen seine Gewalt über das Volk ausüben kann. Zum Begriff der Diktatur gehört stets, dass sie von niemandem hinreichend legitimiert ist. Zuweilen tritt der Diktator als Pharao, zuweilen sogar als Präsident auf. In allen Fällen aber regiert er scheinbar alleine. Diese Vorstellung von Diktator ist weder historisch noch aktuell haltbar. Kein Mensch kann alleine ein großes Land regieren. Es ist immer ein durchaus umfangreiches Interessengeflecht von viele “Fürsten“, die den Diktator mittragen. Ohne diese zuweilen sehr mächtigen Unterstützer könnte kein Diktator der Welt herrschen.

Im Zuge der der Weiterentwicklung des Menschen und der Hinterfragung der Legitimität eines Diktators und seiner Fürsten haben sich die Machthaber etwas Neues einfallen lassen. Das Volk soll “beteiligt“ werden. Durch “freie Wahlen“ soll ihm das Gefühl vermittelt werden, als wenn er in einem gewissen Sinn mitentscheidet und Mitverantwortung trägt. Seine Stimme zählt bei der Bestimmung der nächsten Regierung, die nur für eine bestimmte Zeit regieren kann und dann sich erneut zur Wahl stellen muss. An dieser Stelle sollen Schwachstellen innerhalb des Systems, dass z.B. nur eine begrenzte Zahl an Bürgern an der Wahl teilnehmen, oder Politiker grundsätzlich vor den Wahlen etwas anderes versprechen als sie hinterher einhalten, ausgeklammert werden.

Wer würde abstreiten wollen, dass die Mehrheit des an der letzten Bundestagswahl teilnehmenden Bürger die amtierende Bundesregierung gewählt hat? Es war eine freie Wahl, bei dem jeder Wahlberechtigte teilnehmen konnte, und jeder hatte die Wahl sich z.B. für oder gegen Frau Merkel als Bundeskanzlerin zu entscheiden. Ein Teil hat sich für sie entscheiden, ein anderer Teil gegen sie, und die einen haben gewonnen. Was aber beide Seiten nicht wissen, ist die Tatsache, dass sie gar nicht alle “Regierenden“ wählen können oder dürfen. Sie dürfen nur diejenigen wählen, die man Regierung und Opposition nennt. Diese beiden spielen ein Spiel im Parlament, das so heißt, dass aus Sicht der Regierung alles, was sie tut stets richtig und fehlerfrei ist (bis auf Ausnahmen), und aus Sicht der Opposition alles, was die Regierung tut falsch ist (bis auf Ausnahmen). Dass aber letztendlich beide Seiten gar nicht die eigentliche Macht in der Hand halten, soll an einigen exemplarischen Beispielen verdeutlicht werden:

Eine der Machtzentren im Land ist die so genannte “Öffentliche Meinung“. Mit solch einem Machtzentrum ist unweigerlich der Name Axel Springer verbunden, selbst wenn der Mann gar nicht mehr lebt. Wer heute den Konzern antreibt, wer ihn lenkt und welche Interessen dahinter stecken, ist dem Wahlvolk zumeist völlig unbekannt. Die Gebildeten haben einstmals gehört, dass jeder Mitarbeiter jenes Konzerns in seinen Arbeitsvertrag verklausuliert mit aufnehmen muss, dass er die USA und Israel unterstützen wird. Das wiederum aber hat sehr fatale Folgen für die Bundesrepublik Deutschland!

So sendet z.B. Deutschland Waffen höchster Qualität und Technik, darunter mit Atomwaffen bestückbare U-Boote, die zum Teil mit deutschen Steuergeldern gebaut werden, nach Israel, obwohl es den eigenen Grundsätzen widerspricht, Waffen in ein “Spannungsgebiet“ zu senden. Eine wirklich freie “Öffentliche Meinung“ würde diesen Sachverhalt so lange hinterfragen, bis der Skandal ans Tageslicht kommt. Eine vom Springer-Konzern (und deren Helfershelfern) dominierte “Öffentliche Meinung“ hingegen wird die Bundesregierung für den Bruch der eigenen Grundsätze sogar loben!

Noch drastischer wird es, wenn eine Regierung in Deutschland regiert, die im Koalitionsvertrag ganz offen und ohne jegliche Scham und Scheu das eigene Grundgesetz mit Füßen tritt. Im aktuell gültigen Koalitionsvertrag der amtierenden Regierungskoalition ist die Unterstützung Israels “als jüdischer Staat“ festgeschrieben. Im Artikel 3 (3) des eigenen Grundgesetzes hingegen heißt es unmissverständlich: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. …“

Normalerweise müsste ein solcher Grundgesetzbruch ein gefundenes Fressen für die Opposition sein, um sich dagegen aufzulehnen und die Öffentlichkeit darüber zu informieren. Übrigens hat noch nie eine Regierung zuvor solch eine Formulierung bezüglich Israel in einen Koalitionsvertrag mit aufgenommen. Aber die Opposition wird sich hüten, dagegen anzugehen, denn die “Öffentliche Meinung“ angeführt vom Springer-Konzern würde schon dafür sorgen, dass die Opposition schlecht dabei abschneidet. Ähnlich ergeht es z.B. jetzt Verteidigungsminister zu Gutenberg. Er hat es gewagt, die Strategie der USA in Afghanistan zu kritisieren und die eigenen Fehler eingeräumt. Er hat zugegeben, dass die Problematik Afghanistan militärisch nicht zu lösen ist, während der US-Präsident immer mehr Soldaten schickt. Die Folge ist, dass angetrieben von der “Öffentlichen Meinung“, zu Gutenberg jetzt “fertig gemacht“ wird, bis er wieder auf die Linie des Springer-Konzern schwenkt. Danach darf er bestimmt – allerdings etwas gestutzt – weiter regieren.

Niemand hat den Springer-Konzern jemals legitimiert! Niemand hat die “Macher“ der “Öffentliche Meinung“ jemals gewählt. Sie herrschen quasi als Diktatoren im Hintergrund. Dennoch kann man dem Volk eine gewissen Mitschuld an jener diktatorischen Macht nicht abstreiten, denn niemand ist verpflichtet, die Bild-Zeitung zu kaufen!

Es gibt aber noch viel dramatischere Eingriffe in das demokratische Staatswesen von undemokratischer Seite. Und jene Gewaltherrscher neuster Prägung werden von der “Öffentliche Meinung“ in Ruhe gelassen, da eine Komplizenschaft herrscht. Jene Seite heißt Ratingagenturen. Es handelt sich um rein private Unternehmen, welche die Kreditwürdigkeit von sogar Staaten bewerten. Niemand hat sie jemals legitimiert, das zu tun. Aber sie können damit “Druck“ auf ganze Staaten ausüben. So wurde jüngst das aufmüpfige Volk der Griechen von den Ratingagenturen “herabgestuft“. Das bedeutet faktisch, dass der Staat, der zu jenem Volk gehört, jetzt noch mehr Zinsen für seine Staatsverschuldung bezahlen muss, als andere Staaten in Europa. Und wenn die Regierung nicht bestimmte “Vorgaben“ der Ratingsagenturen erfüllt, wird das auch so bleiben oder noch schlimmer werden. Da kann das Volk in Griechenland wählen, wenn immer sie will, die Höhe der Zinsen für die Staatsverschuldung, und damit das Geld, das die Regierung zur Verfügung hat, bestimmt nicht das eigenen Volk sondern einige Ratingagenturen in den USA. Wie “sicher“ jenes Herrschaftssystem ist, kann man daran ersehen, dass zwei Ratingagenturen (Standard and Poor’s sowie Moody’s ) 80% und mit dem dritten (Fitch Ratings ) zusammen 95% des Weltmarktes beherrschen – ganz ohne Wahl!

Während also Länder, die sich nicht zu 100% dem Diktat der Herrschenden unterwerfen, mit höheren Zinsen bestraft werden, wurden im Jahr 2009 die Länder mit den höchsten Staatsschulden und den höchsten Zinseszinszahlungen (USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien) mit der besten Bewertung und damit niedrigen Zinszahlungen belohnt. Insbesondere bei den USA ist jene Bewertung aber selbst aus Sicht der Kapitalismusfanatiker ein Hohn! Die “Öffentliche Meinung“ aber schweigt, fragt nie nach der demokratischen Legitimität jener Agenturen, die über das Wohl ganzer Staaten entscheiden!

Genauso ließe sich die Geschichte des Geldes selbst verfolgen, die schon lange nicht mehr in der Hand der Staaten allein liegt (in den USA schon sehr lange nicht). Auch hier fragt sich der Bundesbürger, warum denn der EURO nicht in der Hand des Staates liegen soll. Dazu ist festzustellen, dass EURO nicht der einzige Besitz Deutschlands ist. Allein die Goldreserven wären ein Thema für sich, zumal ein Teil davon unter dem dritten WTC-Turm lagerte. Kein deutscher Politiker kann mit Sicherheit sagen, ob die deutschen Goldreserven faktisch noch existieren (und nicht nur auf dem Papier) und kein deutscher Politiker auf der Führungsetage wird sich wagen, die Frage aufzustellen, warum deutsches Gold in den USA gelagert sein muss. Die “Öffentliche Meinung“ würde schon dafür sorgen, dass er in Schwierigkeiten gerät.

Der einzige Staat, dem es gelungen ist, aus jenem Herrschaftssystem komplett auszusteigen, ist die Islamische Republik Iran. Das allein und nur das, ist der Grund dafür, dass jener Staat als schlimmster Feind aller Menschlichkeit dargestellt wird. Weder Springer noch Moodys haben eine Macht innerhalb des Iran! Und die Staatsverschuldung ist derart unbedeutend, dass niemand den Iran erpressen kann. Auch hat Iran keine Goldreserven im Ausland und sämtliche Rohstoffe (inklusive Uran) im eigenen Land. Zu allem Übel für den Kapitalismus bietet der Iran freundschaftliche Beziehungen zu allen Staaten an, die sich vom Kapitalismus befreien wollen. Völlig unabhängig davon, wie man zur Menschenrechtslage im Iran steht, gibt es keinen vernünftigen Menschen, der bestreiten würde, dass die Menschrechtslage z.B. in Saudi-Arabien sicherlich erheblich kritisierbarer ist. Aber Saudi-Arabien ist Diener des Kapitalismus und die “Öffentliche Meinung“ schont seine Diener! Während das kapitalistische Weltimperium tagtäglich zum Umsturz im Iran aufruft, schützen Westliche Soldaten mit Gewalt das lupenreine saudische Diktatoren-System vor der eigenen Bevölkerung.

Unsere Bundesdeutsche Regierung ist zwar demokratisch legitimiert, hat aber nicht die Macht, um den Staat unabhängig in eine Freiheit zu führen, die jeder Bevölkerung der Erde gebührt! Insofern werden wir von Menschen regiert, die zwar an kleinen Symptomen herumdoktern dürfen, nicht aber am großen Ganzen; der Unterwerfung der Menschheit unter das Diktat des Kapitals! Kapitalismus ist die Herrschaft des Kapitals, und das lässt sich von niemandem wählen! Insofern gibt es eine wahre Befreiung für jedes Volk nur dann, wenn es sich vom Kapital befreit. Da solch eine Befreiung nicht von “oben“ aus möglich ist, muss sie von “unten“ beginnen.

Befreiung vom Kapital bedeutet, dass wir allesamt gemeinsam wieder lernen müssen, bescheidener zu leben! Den Gedanken, etwas auf Pump oder in Raten zu kaufen (eine der häufigsten Werbungen unserer Zeit), müssen wir ausradieren, um uns befreien zu können! Wir müssen wieder auf der Basis leben, die wir uns leisten können. Nur dann werden wir von der Sklavenschaft vom Kapital befreit! Die besser Bemittelten müssen sich wieder um ihre schlechter Bemittelten Nachbarn kümmern lernen und Verantwortung übernehmen. Die Vorweihnachtszeit bietet hierzu eine hervorragende Gelegenheit! Das Fest der Liebe und der Passion wurde umgewandelt in ein Fest des Konsums. Wir selbst haben es in der Hand, es wieder in ein Fest der Liebe zu wandeln!

Die Kalenderkonstellation hat dieses Jahr dazu geführt, dass dieser Tage nicht nur an die Passion des Christentums, sondern auch an die Passion des Islam erinnert wird. Und das ist eine wunderbare Gelegenheit für Christen und Muslime gemeinsam gegen das Diktat des Kapitals aufzustehen. Dann werden beide Seiten auch besser verstehen, wer sie gegeneinander jagt, um lachender Dritter zu sein. Und auf die gemeinsame Befreiungsgeschichte können wir uns – so Gott will – die nächsten Tage konzentrieren, den Jesus und Imam Husain, oder Maria und Zainab in einem Atemzug zu nennen, ist sicherlich spannend. Der Friede sei mit ihnen allen.

Der chinesische Ölriese Sinopec will in Iran eine Raffinerie mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 6,5 Milliarden US-Dollar errichten.

Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen die Chinesen mit der staatlichen iranischen Ölfirma NIORDC, wie Tehran Times berichtete. Der Meldung zufolge soll der Deal in zwei Monaten unter Dach und Fach gebracht werden. China ist ein großer Importeur von iranischem Erdöl. Sinopec kauft täglich 150 000 bis 160 000 Barrel.

Insgesamt sollen in Iran sieben neue Ölraffinerien mit einem Gesamtwert von 23 Milliarden US-Dollar entstehen, in denen täglich 1,56 Millionen Barrel verarbeitet werden sollen. Derzeit beträgt die Gesamtleistung der iranischen Raffinerien 1,64 Millionen Barrel pro Tag.

Die Zahlenakrobaten der  US-Statistikbehörde  liefern im Wochentakt Aufschwungdaten. Neuestes Glanzstück: Die USA mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5%! Was wie ein Witz klingt, wird dennoch von vielen Ökonomen ernst genommen. 

Krise? Welche Krise. In den USA boomt einfach alles.  Privater Konsum, Wohnimmobilienmarkt und Exportwirtschaft heizten angeblich die „Wirtschaftsleistung“ im Sommer nach ersten Berechnungen des Handelsministeriums an. US-Präsident Barack Obama wertete dies als „Bestätigung, dass die Rezession abebbt“.
 
Führende Ökonomen in Deutschland haben davor gewarnt, aus den überraschend starken US-Konjunkturdaten falsche Schlüsse für die Entwicklung der Weltwirtschaft zu ziehen. „Man sollte das sich für das zweite Halbjahr abzeichnende ordentliche Wachstum nicht einfach in die Zukunft fortschreiben“, sagte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, am Donnerstag im Gespräch mit Handelsblatt.com. Irgendwann würden die Unternehmen ihre Lagerbestände aufgefüllt haben. Dann werde sich das Wachstum wieder „abkühlen“, erklärte Krämer. „Schließlich haben die US-Konsumenten erst begonnen, ihre Schulden abzubauen.“

Auch der Konjunkturchef des Münchener Ifo-Instituts, Kai Carstensen, erklärte, im kommenden Jahr sei in den USA aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit, der Verschuldung vieler Haushalte und der weiterhin nicht voll funktionsfähigen Finanzmärkte nur mit „mäßigem Wachstum“ zu rechnen. „Daher geht von den heutigen Zahlen auch kein unerwarteter Impuls aus, sie bestätigen jedoch, dass sich die Weltwirtschaft auf einem, wenn auch zögerlichen, Erholungspfad befindet“, sagte Carstensen Handelsblatt.com.

Der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, wertet die US-Daten als „großen Erfolg“ für die amerikanische Regierung. „Sie zeigen, dass gesamtwirtschaftliche Konjunkturprogramme wirken“, sagte Horn Handelsblatt.com. Dies sei im Übrigen „eine knallharte Widerlegung“ jener Ökonomen, insbesondere in Deutschland, die die Wirksamkeit von Konjunkturprogrammen immer noch in Frage stellten. „Sie sollten spätestens von nun an schweigen und lernen.“

Commerzbank-Ökonom Krämer erwartet nun auch einen Konjunkturschub für Deutschland. „Nicht nur in den USA, auch in Deutschland dürfte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal ordentlich zugelegt haben“, sagte er. Er rechne gegenüber dem zweiten Quartal mit einem Plus von 0,8 Prozent. Rechne man dies wie in den USA üblich auf Jahresrate hoch, dann ergäbe sich für Deutschland ein Zuwachs von 3,2 Prozent. „Das wäre deutlich besser als der für die USA gemeldete Zuwachs von 3,5 Prozent, weil die Bevölkerung in Deutschland anders als in den USA nicht wächst“, sagte Krämer.

Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazins Hasspredigt wird landauf landab diskutiert. Manche sehen in ihm einen verkappten Rassisten und andere freuen sich, dass er endlich Einiges ausgesprochen hat. Dass jene “Diskussion“ aber ausschließlich dazu dient, den Kapitalismus zu retten, das bedenken die Wenigsten.

Nach den Bundestagswahlen komm es, wie es viele erwartet haben. Die Unternehmen entledigen sich ihres “Kostenfaktors“ namens “Mitarbeiter“. Dem nunmehr Arbeitssuchenden wird auch noch sein Harz IV gekürzt aber mit einem schöneren Namen wie “Bürgergeld“ versehen, und mit diesem wenigeren Geld darf er dann bei den Krankenkassen zuzahlen. Obwohl der Bürger zunehmend geschröpft wird, muss der Staat einmal mehr eine Rekordverschuldung einkalkulieren. Und wer bekommt all das Geld? Es ist der unersättliche Kapitalismus, es ist das System, dass jenes Geld geradezu “auffrisst“. Es ist die Zinsenszinswirtschaft, die in unmenschlicher Weise die Ressourcen der eigenen wie auch zukünftiger Generationen in dunklen Kanälen der Banken verschwinden lässt.

Würde man das gesamte System – wenn es denn nicht das eigene wäre – mit einem neutralen sachlich-wissenschaftlichen Blick analysieren, müsste man zu dem Schluss kommen, dass es ein höchst verbrecherisches System geleitet von einer organisierten Kriminalität ist. Wie anders sollte man den Raub aller Ressourcen sowohl von der derzeitigen und noch mehr von zukünftigen Generationen, die noch nicht einmal geboren sind, nennen? Berücksichtigt man auch noch die Zusammenhänge mit der Armut in der Welt, den an Hunger und Durst Sterbenden, den Ressourcenkriegen und massenhaften Tötungen von unschuldigen Menschen, dann müsste man von einem Raubmord ungeahnten Ausmaßes sprechen. Sämtliche “normalen“ Verbrechen im Lande würden daneben verblassen, selbst wenn man sie zusammen zählen würde!

Spitzenfunktionen in jenem System der Unterdrückung und Ausbeutung der Menschheit haben Bankmanager. Und das konnten sie sehr lange kaschieren. Allerdings ist ihr System in den letzten Jahren – vorsichtig ausgedrückt – etwas in die Schieflage geraten. Und die Abneigung gegen jene Parallelgesellschaft von Bankmanagern zusammen mit ihren Duzfreunden unter Politikern und Hofjournalisten hat in der gesamten Bevölkerung drastisch zugenommen. Manch ein Politiker wähnte die Bankmanager mit einem Gehalt von 100 EUR in der Stunde (selbst wenn er schläft oder Freizeit hat) als “Verfolgte“ im Land. Was gibt es da besseres, als das Feindbild wieder in die “richtigen“ Kanäle zu leiten? Und fast alle spielen wieder mit.

Zunächst einmal war der Harz IV-Empfänger Angriffsziel jenes SPD-Millionär-Bankers (und da wundern sich einige, dass die SPD bald nicht mehr existieren wird). Mit 4 EUR sollte der Bürger am Tag auskommen, war der Vorschlag eines Menschen, der gar nicht wissen dürfte, wie so wenig Geld aussieht. Aber das reichte nicht aus, um das Feindbild hinreichend zu kanalisieren. Zu viele im Land hatten Bekannte und Verwandte, die Betroffen waren. Also musste das altbewährte Feindbild her: Der Muslim. Natürlich heißt der Muslim bei solch einer Hasspredigt nicht Muslim, sondern er heißt “Araber“ und “Türke“.

Um die Methode dieser Abneigungsumleitung vom reichen Bankmanager, der mit verantwortlich daran ist, das gesamte System zu zerstören, zum kleinen “Ausländer“ zu verstehen, muss man die Worte von Sarrazin nicht allein aus dem Blickwinkel der Volksverhetzung betrachten, sondern aus dem Blickwinkel des eiskalten unmenschlichen Goldene-Kalb-Ritters des Kapitalismus.

Zunächst einmal ist festzustellen, dass Sarrazin in keinster Weise für das “Christentum“ oder gegen Einwanderung spricht. So erzählt er von der Vertreibung der Juden aus Berlin mit folgenden Worten: „… Westberlin war von dynamischer Wirtschaft weitgehend entleert, es gab Ausnahmen wie Schering und den Siemens-Turbinenbau, doch die Schicht der Spitzenmanager war verschwunden, die Topentwickler der Unternehmen waren weg, es gab vor allem verlängerte Werkbänke, die von üppigen Subventionen lebten. Das hatte Folgen für die Bevölkerungsstruktur. (…) Auch der immense jüdische Aderlass konnte nie kompensiert werden. Die Vernichtung und Vertreibung der Juden aus dem deutschsprachigen Raum insgesamt betraf zu sechzig bis siebzig Prozent Berlin und Wien. …“

Würde man jene Sätze in einem sachlichen und vorurteilsfreien Kontext bewerten, müsste man zu dem Schluss kommen, dass Sarrazin möglicherweise ein Antisemit ist. Denn er erweckt den Eindruck, dass Juden zumeist zu der Schicht der Spitzenmanager und Topentwickler der Unternehmen gehören würden und Berlin und Wien mehr oder weniger beherrscht hätten. Jene Behauptung aber wird genau den Antisemiten zu Recht als undifferenzierte Weltverschwörungstheorie gegen Juden vorgeworfen! Merkwürdig nur, dass wenn jene Behauptungen in dem Sinn aufgestellt werden, dass ein “Bedarf“ danach existiere, niemand auf die Idee kommt, dem Bankmanager Antisemitismus vorzuwerfen!

Sarrazin stellt hier zudem ein sehr allgemeines Menschenbild vor, dass vom Herrenmenschendenken geprägt ist: Wichtig für das Volk sind die Spitzenmanager, wie er einer ist. Dass aber gerade die Spitzenmanager dieser Republik und der ganzen Welt das Finanzsystem des Kapitalismus ruiniert haben und bis heute nicht in der Lage sind, den Systemfehler zu erkennen, verdeutlicht genau das Gegenteil: Jene Spitzenverdiener sind der Ruin des Landes!

Als er von Berlin spricht sagt er: „Die Stadt hat einen produktiven Kreislauf von Menschen, die Arbeit haben und gebraucht werden, ob es Verwaltungsbeamte sind oder Ministerialbeamte. Daneben hat sie einen Teil von Menschen, etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung, die nicht ökonomisch gebraucht werden, zwanzig Prozent leben von Hartz IV und Transfereinkommen; bundesweit sind es nur acht bis zehn Prozent.“

Wiederum sagt Sarrazin etwas Unglaubliches! Und es richtet sich nicht allein gegen Muslime! Er spricht von 20% der Bevölkerung, „die nicht ökonomisch gebraucht werden“! Das Menschenbild dieses Herrenmenschenmillionärs ist demnach offenbar aufgebaut nach der “ökonomischen Brauchbarkeit“ eines Menschen. Rentner, Schwache, Kranke, Behinderte und viele andere sind demnach nur nach ihrer “Produktivität“ zu beurteilen! Zudem zeigt er durch seinen unredlichen Vergleich, dass es ihm gar nicht um Sachlichkeit, sondern um Hetze geht! Denn er vergleicht einen Stadtstaat im Osten der Republik mit dem bundesdeutschen Durchschnitt! Aber er geht gleich einen Schritt weiter und versucht dann seine Hasspredigt auf das neue Feindbild zu kanalisieren:

„Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich auch keine Perspektive entwickeln. Das gilt auch für einen Teil der deutschen Unterschicht, die einmal in den subventionierten Betrieben Spulen gedreht oder Zigarettenmaschinen bedient hat.“

Und warum entwickelt sich keine Perspektive? Weil Milliarden und Abermilliarden genau in jene Unternehmen fließen, die Leute wie Sarrazin ruiniert haben, und keine Gelder für Bildung und Entwicklung vorhanden ist! Leute wie Sarrazin unterscheiden sich von Harz IV Empfänger nur durch ihr Gehalt und ihre daran gekoppelte unvorstellbare Unverschämtheit. Denn beide werden vom Steuerzahler finanziert! Wäre der Steuerzahler nicht mit mehrstelligen Milliardensummen eingesprungen, gäbe es all jene Banken nicht mehr, die den Sarrazins so viel Geld geben, dass ein Normalsterblicher es gar nicht ausgeben könnte.

Sarrazin belässt es aber dann nicht allein bei den Muslimen. Die “Unterschicht“ – und wer wollt schon freiwillig dazu gezählt werden – eignet sich immer für eine Hasspredigt (zumal mit “Unterschicht“ oft auch der Muslim gemeint ist:

„Es gibt auch das Problem, dass vierzig Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden. (…) So dass das Niveau an den Schulen kontinuierlich sinkt, anstatt zu steigen. (…)“

In einer Gesellschaft, in der die Fürsorge und Opfer für den Nachwuchs eine Überlebensnotwendigkeit ist, und nur noch die “Unterschicht“ zu diesen Opfern bereit ist, aber die Oberschicht lieber die “Ich“-Gesellschaft bevorzugt, sind nicht etwa die “Reichen“ und “Mächtigen“ Schuld dran, dass sie weniger Kinder bekommen, sondern die Armen, weil sie überhaupt noch welche bekommen (was aber nicht reicht, um den Bestand des Wachstumswahns des Kapitalismus zu sichern). Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass Sarrazin nicht nur Spitzenbankmanager ist, sondern auch Jahre lang Finanzsenator der Stadt war und durch seine desaströse Politik maßgeblich mitverantwortlich ist für das Finanzdesaster der Bundeshauptstadt! Er wurde aber für sein Versagen hochgelobt, während die Opfer seiner Politik jetzt die Schuldinge seiner Hasspredigt sein sollen.

Ein Höhepunkt seiner pauschalen Hasspredigt mündet in die Aussage: „Unsere Bildungspopulation wird von Generation zu Generation dümmer.“ Es besteht bei diesem Satz die Gefahr, dass er übersieht, dass man jenen Satz auch auf ihn beziehen könnte.

Zwischendurch kommt ein Rundumschlag gegen “Deutsche“, ohne dass die Angesprochenen es merken: „Die Vietnamesen der zweiten Generation haben dann durchweg bessere Schulnoten und höhere Abiturientenquoten als die Deutschen. Die Osteuropäer, Ukrainer, Weißrussen, Polen, Russen weisen tendenziell dasselbe Ergebnis auf.“ Warum aber sollten all jene besser sein als “Deutsche“? In Fällen von Fragen, die den Herrenmenschencharakter des Autor entlarven würden, springt die Presse ein und thematisiert jene Passagen gar nicht, sondern konzentriert sich auf jene Passagen, die das beabsichtige Feindbild schüren sollen. Manche bestätigen sie, andere kritisieren sie, und alle schauen nur auf sie.

Nebenbei wird dann auch noch das gesamte bundesdeutsche Grundgesetz ausgehebelt: „Die Lösung dieses Problems kann nur heißen: Kein Zuzug mehr, und wer heiraten will, sollte dies im Ausland tun. Ständig werden Bräute nachgeliefert: Das türkische Mädchen hier wird mit einem Anatolen verheiratet, der türkische Junge hier bekommt eine Braut aus einem anatolischen Dorf. Bei den Arabern ist es noch schlimmer.“ Wie jene Schilderung noch “schlimmer“ sein kann, bleibt aber unklar. Gilt das auch für den Deutschstämmigen, der seine Braut aus Thailand holt? Der Mann ruft zur Verfassungsfeindlichkeit auf, aber als Bankmanager darf man das offenbar.

Der ganze rassistische Charakter seiner Denkweise mündet dann in den Satz: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. … Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.“

In wie weit die Kosovaren den Kosovo durch eine höhere Geburtenrate “erobert“ haben, sei einmal dahin gestellt. Aber das Feindbild, dass hier bedient werden soll, ist die Muslima, die Kopftuch trägt; selbst wenn sie studieren sollte! Es ist zu berücksichtigen, dass er von zumeist deutschen Staatsbürgern spricht, was angesichts seines Namens und dem daraus ableitbaren “Migrationshintergrund“ skurril wirkt.

Es folgt wieder eine neue rassistische Äußerung mit Pauschalbeleidigung gegen das gesamte deutsche Volk bei seiner Wunschvorstellung der zukünftigen Einwanderer: „Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung.“ Erneut bedient Sarrazin antisemitische Klischees (selbst wenn es hier im Positiven erfolgt). Da seine Hasspredigt sich aber gegen Muslime richtet, wird dieser teil seine skandalösen Interviews gar nicht thematisiert. Die dahinter stehende Methode ist aber ganz einfach: Teile und Herrsche. In diesem Fall kann man das ausweiten in folgende These: Nur wenn die Bevölkerung mit sich selbst und dem jeweiligen Feindbild beschäftigt wird, wird sie solche Bankmanager widerspruchslos ertragen!

Der rassistische Gedanke geht weiter in der Aussage: „Wenn 1,3 Milliarden Chinesen genauso intelligent sind wie die Deutschen, aber fleißiger und in absehbarer Zeit besser ausgebildet, während wir Deutschen immer mehr eine türkische Mentalität annehmen, bekommen wir ein größeres Problem. (…)“ Aha: Türken haben also eine von Natur aus – möglicherweise genbedingte – Faulheit, die ansteckend auf Deutsche wirkt und der Chinese überholt uns. Würde man hingegen den Fleiß eines Menschen an der Bereitschaft, Arbeitsleistung für wenig Gehalt zu erbringen, messen, würde Sarrazin wohl zu den Faulsten im Land gehören. Sarrazins Forderung ist „Berlin müsste Stadt der Intellektuellen und der Elite sein“. Wie aber soll das möglich sein, so lange Leute wie er dort leben und das Sagen haben?

Sarrazin selbst hat sich heute für seine Äußerungen entschuldigt. Aus den Worten seiner Entschuldigung ist herauszulesen, dass er mehr den eigenen Jobverlust fürchtet als dass er die Inhalte seiner Äußerungen korrigieren wollte.

Eine Gesellschaft aber, die sich von solchen Leuten gegeneinander und gegen die Schwachen im Land aufhetzen lässt, hat es nicht besser verdient, als unterdrückt zu werden. Zweifelsohne gibt es sehr viele Probleme mit Migranten! Zweifelsohne ist die Integrationswilligkeit unter Muslimen in den letzten Jahren gesunken! Zweifelsohne stellen Muslime einen viel zu hohen Anteil an Ungebildeten im Land! Und zweifelsohne gibt es weitere wachsende Probleme. Doch eine der Hauptursachen all jener Probleme ist genau das Gedankengut eines Sarrazin; dieses so zerstörerische und hasserfüllte Herrenmenschendenken.

Es wird Zeit, die wachsenden Probleme im Land sachlich und ernsthaft anzugehen, und das wird nicht mit, sondern nur gegen Bankmanager jenes Kalibers möglich sein. So lange die Bevölkerung aber nicht die Hauptursache im System des Raubtierkapitalismus erkennt und dagegen vorgeht, so lange wird sie die Folgen tragen müssen.

Und einmal mehr gilt: Jeder fange bei sich selbst an! Wer dem Harz VI Empfänger Geld wegnehmen will, der zeige die Bereitschaft, sein eigenes Gehalt für Bildung im Land zu stiften und selbst ernsthafte Opfer auf sich zu nehmen, damit das Land voran kommt. Was wäre das für ein schönes Land ohne Bankmanager aber mit Menschlichkeit und ohne eine Bewertung der Menschen nach IQ und ökonomischer Brauchbarkeit? Jenes Land können gottesehrfürchtige Juden, Christen und Muslime gemeinsam erreichen.

Iran schlägt Amerika einen Uran-Deal vor.

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat gestern den Vereinigten Staaten ein lukratives Geschäft vorgeschlagen.

“Ich denke, dass es um ein gutes Angebot geht. Das wäre kein schlechter Ausgangspunkt für die Aufnahme der Zusammenarbeit und von Verhandlungen”

Das Uran soll nicht zum Bau von Atombomben dienen und somit Menschen töten sondern im Gegenteil ihnen helfen, denn es soll zum Beispiel für die Bekämpfung von Krebs eingesetzt werden, wobei diese Art der Bestrahlung auch nicht unbedenklich für den Erkrankten ist und Mediziner vor dieser Art der Therapie warnen.

Das Uran, dass der Iran für medizinische Zwecke benötigt, braucht nur zu zwanzig Prozent angereichert zu sein. Der Präsident sagte, dass man es nicht für Atomwaffen verwenden kann.

Quelle: http://de.rian.ru/science/20090924/123245120.html

Chinesisches Firmenkonsortium baut zwei Ölraffinerien im Iran. Geschäft unterläuft die Boykott- und Sanktionspläne Washingtons

Im Iran gibt man sich zufrieden und spart nicht mit Häme. Es sei ein »kräftiger Schlag ins Gesicht der USA, des zionistischen Regimes und der EU-Staaten, die weitere Sanktionen gegen Iran verhängen wollen«, heißt es in Leserbriefen an die englischsprachige Nachrichtenagentur presstv.ir. Anlaß ist eine aktuelle Meldung der Agentur, wonach die Islamische Republik Iran am Sonnabend mit einem chinesischen Firmenkonsortium ein Wirtschaftsabkommen über den Bau von zwei großen Ölraffinerien unterzeichnet hat. Das Geschäft im Volumen von umgerechnet drei Milliarden US-Dollar hat in der Tat das Zeug, als ein direkter Affront Pekings gegen die von Washington betriebene Hegemonialpolitik im Persischen Golf wahrgenommen zu werden. So versuchen die USA mit Macht, den Import von Benzin und anderen, im Iran dringend benötigten, raffinierten Ölprodukten in das Land zu verhindern. Denn obwohl der Staat ein bedeutender Öl- und Gasexporteur ist, verfügt er nicht über genügend Raffineriekapazitäten, um den wachsenden Bedarf an Benzin seiner zunehmend automobilen 70-Millionen-Bevölkerung zu decken. Etwa ein Drittel muß importiert werden. Mit dem Boykott zielt Washington darauf ab, die an das private Auto gewöhnte iranische Mittelklasse gegen die Regierung in Teheran zu mobilisieren.

Unter Berufung auf die jüngsten Gespräche, die US-Verteidigungsminister Robert Gates vergangene Woche bei einem Besuch in Israel mit dortigen Politikern zum Thema Iran geführt hatte, berichtete die israelische Tageszeitung Haaretz, daß bereits 67 US-Senatoren (das Gremium hat 100 Sitze) eine von Senator Joe Lieberman eingereichte Gesetzesvorlage zur Drosselung des Verkaufs raffinierter Ölprodukte an den Iran unterzeichnet haben. Der bereits am 28. April von dem eingefleischten Zionisten Lieberman eingebrachte Gesetzesantrag soll den »Iran Sanctions Act« von 1996 erweitern und alle ausländischen Unternehmen, die das Land mit Raffinerieprodukten beliefern oder in die dortige Erdöl- und Gaswirtschaft investieren, empfindlich bestrafen – indem sie in Zukunft von Geschäften auf dem US-Markt ausgeschlossen werden.

Diese Sanktionen sollen in Kraft treten, falls der Iran sich nicht bis Ende September dem »Verhandlungsangebot« von Präsident Barack Obama unterwirft und also nicht auf sein Recht auf Urananreichung zu friedlichen Zwecken verzichtet. Zudem zielen die Maßnahmen auch darauf ab, den iranischen Außenhandel weitgehend zum Erliegen zu bringen und alle Transaktionen des dortigen Finanzsystems mit dem Ausland zu blockieren. Sollte das nicht genügen, dann – so Haaretz weiter – werden die US-Amerikaner »in der nächsten Phase versuchen, noch härtere Sanktionen durchzusetzen«. Dazu gehörte »ein Verbot für iranische Schiffe, westliche Häfen anzulaufen« oder als nächster Schritt »iranischen Flugzeugen Landeverbote auf westlichen Airports zu erteilen«.

Mitten in diese Aktivitäten platzte nun die Nachricht von dem iranisch-chinesischen Milliardendeal. Demnach wird das Firmenkonsortium aus Peking gemeinsam mit dem Iran in der ölreichen Südwestprovinz Khuzestan eine neue Raffinerie mit einer Tageskapazität von 360000 Faß pro Tag (bpd; ein Faß 159 Liter) zu bauen. Laut der Nationalen Iranischen Raffinerie und Ölvertriebsgesellschaft wollen die Chinesen in einem weiteren Projekt die Kapazität einer bereits bestehenden Raffinerie in der Nähe der Stadt Abadan von 210000 auf 360000 bpd erhöhen. Beide Projekte sollen bis Anfang 2013 fertiggestellt sein und Irans Jahresproduktion an raffinierten Ölprodukten um 25,4 Millionen Tonnen bzw. mehr als ein Drittel erhöhen.

Bereits drei Tage zuvor hatte die Nationale Iranische Ölgesellschaft (NIOC) einen Vertrag mit der Chinesischen Nationalen Petroleumgesellschaft (CNPC) zur gemeinsamen Ausbeutung des Ölfeldes in Süd-Azadegan unterschrieben, dessen Produktionsziel mit 260000 bpd angegeben wird. Schon im Januar dieses Jahres wurde zudem von CNPC ein weiteres zwei-Milliarden-Dollar-Projekt zur gemeinsamen Ausbeutung des Nord-Azadegan-Ölfelds mit Teheran abgeschlossen, das spätestens in vier Jahren Öl im Volumen von 75000 bpd produzieren soll. Trotz der Ausmaße erscheinen diese jüngsten Abkommen im Vergleich mit dem vor vier Jahren zwischen beiden Staaten vereinbarten 100-Milliarden-Dollar-Geschäft geradezu zwergenhaft. Jenes Abkommen sieht jährliche Exporte von zehn Millionen Tonnen iranischem Flüssiggas nach China vor –für die Dauer von 25 Jahren. Die dazu nötige Tankerflotte sollte bis 2010 gebaut bzw. hinzugekauft sein. Zugleich hat sich die chinesische Industrie in weiteren lukrativen und langfristigen Kooperationsprojekten im Iran engagiert – ohne Konkurrenz aus den USA oder Europa fürchten zu müssen. Vor diesem Hintergrund dürfte es mehr als unwahrscheinlich sein, daß China sich den von Washington betriebenen Wirtschaftssanktionen gegen Iran anschließen wird.

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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