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Das „U.S. Army War College“ diskutiert Einsatz amerikanischer Truppen gegen eigene Bevölkerung bei inneren Unruhen wegen der Finanzkrise.

In den USA wird immer lauter über mögliche Unruhen im Zuge einer sich verschlimmernden Finanzkrise diskutiert. Ein neuer  Bericht des „U.S. Army War College“ erörtert den Einsatz amerikanischer Truppen gegen die eigene Bevölkerung für den Fall innerer Unruhen wegen der Wirtschaftskrise.

Der Report des „U.S. Army War College“ mahnt das Militär, vor möglichen inneren Unruhen gerüstet zu sein.  Es könne zu gewalttätigen, schweren Erschütterungen innerhalb der USA kommen, sollte sich die Finanzkrise weiter zuspitzen, warnt der Bericht. Dies könne auch zum Zusammenbruch politischer und rechtlicher Strukturen  führen.

Der Titel des Reports lautet: “Known Unknowns: Unconventional ‘Strategic Shocks’ in Defense Strategy Development,” und stammt aus der Feder von  Nathan Freier, einem ehemaligen Armee-Leutnant und jetztiger Professor am War College.

Wörtlich schreibt der Militärexperte: “In dem Maße, wie die Ereignisse organisierte Kriminalität gegen Staat und Behörden provozieren, könnte der Fall eintreten, dass diese überfordert seien und deshalb Recht und Ordnung nicht mehr herstellen können. In diesem Fall müsste das Verteidigungsministerium die Lücke schließen”.

Freier weiter:”Großflächige zivile Gewalt innerhalb der USA würden die Verteidigungsorgane zwingen, sich umzuorientieren und die Prioritäten im Extremfall auf die Widerherstellung der inneren Ruhe zu verändern. (…)

Die Verteidigungsorgane könnten unter Umständen gezwungen sein, ihre breite Einsatzfähigkeit den zivilen Behörden zur Verfügung zu stellen, um Gewalt Einhalt zu gebieten und Gewaltdrohungen zurückzuweisen, welche die innere Ruhe gefährden könnten. Im Extremfall bedeutet dies, dass das Militär auch gegen feindliche Gruppen innerhalt der Vereinigten Staaten eingesetzt werden müsste.“

IWF Direktor Strauss-Kahn warnte bereits letzte Woche, dass es im Rahmen der Wirtschaftskrise zu  Unruhen kommen könnte, wenn die Krise weiter ausufere. Insbesondere Haushalte mit niedrigem Einkommen, hohe Schuldenlast und  steigende Arbeitslosigkeit wären der Auslöser für zivile Tumulte und Unruhen.

Quelle: http://www.newsmax.com/headlines/military_domestic_use/2008/12/23/164765.html

Letzte Woche hat der radikalkapitalistische privatisierte US-Geldmonopolist FED den Zinssatz auf den historischen Wert von “Null“ heruntergedrückt. Damit wird den Banken geholfen, den Staat und die Bürger zu berauben; mehr nicht!

Wie sehr das ganze Land, ja die ganze Welt mit jener Nachricht betrogen und geradezu lächerlich gemacht wird, kann man sehr leicht darlegen: Nehmen wir also einmal an, dass die FED jetzt tatsächlich Geld ohne Zinsen verleiht. Was spräche dann dagegen, dass die US-Regierung sich jenes Geld in unbegrenzter Menge leiht, sämtliche Staatsschulden auf einen Schlag zurück zahlt und von nun an keine Zinsen mehr zu zahlen braucht? Der Staat wäre quasi über Nacht saniert. Zudem hätten sämtliche Gläubiger der USA ihr Geld über Nacht zurück, so dass niemand mehr an Geldnot leiden müsste. Tatsächlich aber kann sich die USA als Staat das Geld auch weiterhin nicht ohne Zinsen leihen. Merkwürdig nur, dass das niemand hinterfragt oder dagegen auf die Barrikaden geht. Tatsächlich gilt jenes Angebot nur für radikalkapitalistische Banken. Die können dann das Geld mit Zinsen weiter verleihen, und die Differenz einstecken.

Doch wer sollte sich das Geld leihen außer dem Staat? Derjenige, der das Geld herumliegen lassen möchte, der wird sich sicherlich kein Geld leihen, denn es wird sich durch das herumliegen nicht schneller vermehren, als die Zinsen, die er an die Bank zahlen muss. Keine Institution würde ihm einen hohen Zinssatz für seine Gelder geben, kann sie sich doch Geld zinslos von der FED leihen.

Also muss er es an jemanden verleihen, der es investiert und damit gewinn macht. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder er investiert in den USA in Form von US-Dollar, oder aber er investiert es im Ausland in umgerechneter entsprechender Landeswährung. Warum sollte er heute irgendetwas in den USA kaufen, wenn er doch davon ausgeht, dass es morgen billiger zu haben sein wird? Da ist es doch besser zu warten! Eine Investition im US-Dollar-Bereich kommt nicht in Frage, da man es morgen nicht zu einem höheren Preis weiter verkaufen kann.

Also muss er im Ausland investieren. Dabei nutzt er einen interessanten Trick, um letztendlich die ganze Welt (bis auf die Länder, die eine radikalkapitalistische Privatisierung nicht zulassen) zu kaufen: Er leiht sich z.B. heute eine Milliarde US-Dollar. Das entspricht beim heutigen Wechselkurs zum EUR von 1,4 ca. 714 Millionen EUR. Damit kauft er irgendetwas solides Unternehmen (z.B. die privatisierte deutsche Bahn) die halbwegs ihren Kurs beibehalten, oder nur geringfügig sinken wird. Nehmen wir also an, dass jene Aktie in einem Jahr um immerhin 10% sinkt. Der Mann hätte also nur noch 643 Millionen EUR zur Verfügung, wenn er alles verkauft. In der Zwischenzeit ist aber der Dollarkurs aufgrund der hemmungslosen Gelddruckmaschine auf einen Wechselkurs von 1,8 gefallen. Sein Geld entspricht jetzt also 1,16 Milliarden US-Dollar. Er braucht also gar nicht alle Aktien zu verkaufen, um seine Schulden ohne Zinsen zurück zu zahlen! Und so kann die USA den letzten Schritt vor dem totalen Zusammenbruch des kapitalistischen Systems in Angriff nehmen, nämlich die gesamte Welt wirtschaftlich quasi-wirtschaftskriegerisch angreifen! Nebenbei verdienen sich die Kapitalisten auch Geld damit, dass sie sich kostenlos Geld leihen, dieses aber Zinsträchtig an den eigenen Staat weiter verleihen.

Es wird langsam Zeit zu hinterfragen, wer diese perfiden Spiele mit der ganzen Welt betreibt! Es wird Zeit zu fragen, warum selbst so einfache Zusammenhänge so lange verschleiert werden können und wer sie verschleiert. Es wird Zeit zu fragen, ob wirklich der “islamitische Terrorismus“ (völlig unabhängig davon, wer ihn erfunden hat) oder der radikalkapitalistische Wahnsinn die größte Bedrohung für die Menschheit darstellt.

Der “historische“ Zinsschritt der USA ist ein Angriff auf die ganze Welt, so lange man zulässt, dass ein Land, bei Missachtung jeglicher Gesetzmäßigkeiten, Geld drucken darf, so viel es will, um damit die Welt aufzukaufen. Deutsche Politiker, die ihr eigenes Volk gegen besseres Wissen nicht auf diese Gefahr hinweisen, sind eine Gefahr für die eigene verfassungsmäßige Ordnung des Landes und gefährden den inneren Frieden.

Aber was die USA mit ihrer privatisierten Monopolbank nicht machen, um das eigene Volk und die ganze Welt auszubeuten, könnten doch im Gegenzug die Europäer machen. Wie wäre es, wenn die Europäische Zentralbank den eigenen Regierungen zinslose Darlehen gewähren würde? Deutschland z.B. könnte sich genau in jener Höhe neu verschulden, in der eine Staatsverschuldung besteht, um sämtliche bestehenden zinsbehafteten Schulden zurück zu zahlen. Die dafür notwenige Grundgesetzänderung würde sicherlich eine Mehrheit finden. Das könnte man gleichzeitig damit verbinden, im Grundgesetz aufzunehmen, dass eine zinsbehaftete Verschuldung für alle Zukunft ausgeschlossen wird! Der bisherige Betrag an Zinsen im Bundeshalt könnte als unveränderlicher Betrag für die Schuldenrückzahlung definiert werden, bis alle nunmehr zinslosen Darlehen zurück gezahlt sind. Das hätte zur Folge, dass jegliche Wirtschaftsleistungssteigerung sich tatsächlich positiv auf das ganze Volk auswirken könnte und zudem auch geringes Wachstum kein Beinbruch wäre!

Es wäre eine Chance das katastrophale kapitalistisch-materialistische System in ein menschlich-solidarisches System zu überführen, von dem alle profitieren würden (selbst die Wohlhabenden). Nur die Herrscher über das Geld der Welt würden ihre Herrschaft verlieren! Das aber tun sie in dem Zusammenbruch so oder so. Die Frage ist nur, ob der Rest der Menschheit mitgerissen werden soll oder nicht.

Derzeit wird die Bundesregierung von einer Clique beherrscht, die der Meinung ist, dass die Bundesrepublik Deutschland so eng mit den USA verbunden sein muss, dass sie ggf. zusammen mit ihr untergeht. Eine wahrhaftige Vertretung des Volkes, welche nicht nur die Interessen von radikalkapitalistischen Herrschern verfolgt, könnte aber zu dem Schluss kommen, dass Deutschlands Zukunft neben denen sein sollte, die in eine neue solidarischere Zukunft blicken. Letztendlich muss das Volk, und damit jeder Einzelne in seiner sozialen Position das mitentscheiden in dem Rahmen, der ihm möglich ist.

Schlaraffenland? Geld gibt’s kostenlos – für Banken. Doch mit Senkung des Leitzinses auf Null-Niveau tappt Washington in klassische Liquiditätsfalle

Die Zinssenkung der US-Notenbank Fed am Donnerstag auf null Prozent ist ein Offenbarungseid. Die Fed ist mit ihrem Latein am Ende und tappt geradewegs in die vom britischen Ökonomen Sir Maynard Keynes in den 30er Jahren beschriebene Liquiditätsfalle. Das heißt, selbst wenn die Zinsen gegen Null gehen, will niemand Geld leihen oder investieren, weil das Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft fehlt. Daher, so der Klassiker Keynes, könne nur der Staat mit massiven Investitionen, z. B. in die Infrastruktur, die Wirtschaft aus der Depression steuern. Wofür er sich entsprechend verschulden muß. Die bisherige Politik der scheidenden Bush-Administration zielte vornehmlich darauf, mit unterschiedlichen Hilfspakten ihr nahestehende Freunde in den Chefetagen der US-Finanzbranche zu retten. Diese Leute beschenken sich weiter mit fetten Bonuszahlungen, die US-Wirtschaft stürzt indes ab.

Derzeit bricht das Schuldengebäude des US-Finanzsektors wie ein Kartenhaus zusammen. Dies hatte sich seit der Deregulierung 1999 krankhaft zu gigantischen Dimensionen aufgebläht. Aus dem Kollaps ergibt sich ein erdrückender Zwang zu Zahlungen von Verbindlichkeiten, die Banken brauchen also ständig neue Gelder, um fällig werdende Schulden zurückzuzahlen. Auch ihre stark risikobehafteten, derzeit aber praktisch wertlosen Aktiva (»Wertpapiere«), zwingen zu Abschreibungen, die das Eigenkapital aufzehren und die Gefahr der Überschuldung bergen. De-Leveraging nennt man diese Aufräumarbeiten im angelsächsischen Finanzkosmos, und sie finden derzeit rund um den Globus statt. Denn alle Bankmanager weltweit haben dem großen amerikanischen Vorbild nachgeeifert, selbst in der einst so soliden Schweiz.

Diese Konsolidierung geht nur langsam vonstatten, wie das Beispiel der Credit Suisse zeigt. Beliefen sich deren risikobehafteten Aktiva Ende September noch auf 193 Milliarden US-Dollar, so will die Bank sie bis Ende Dezember auf 170 Milliarden, und bis Ende nächsten Jahres auf 135 Milliarden zurückfahren. Vor dem Hintergrund einer dramatisch abstürzenden Weltwirtschaft, wo nicht nur Risikopapiere, sondern auch zuvor erstklassige Kredite oder Anleihen plötzlich nichts mehr wert sein können, bemühen sich die Banken nun verzweifelt, liquide zu blieben. Fed-Vizepräsident Donald Kohn beklagt unlängst, daß trotz aller Hilfen der Notenbank die Banken die Kredite verknappen.

Die Strategie des Federal Open Market Committee, dem Leitungsgremium der Notenbank, das US-Bankensystem mit billigem Geld zu überschütten und so die Krise zu überwinden, hat deren Chef bereits den Spitznahmen »Helikopter-Bernanke« eingebracht – weil er die Scheine ebensogut hätte aus dem Hubschrauber werfen können. Diese Strategie hat versagt und zu dem kuriosen Zustand geführt, die bei der Fed geparkten Überschußreserven der Banken in letzter Zeit rapide gestiegen sind. Noch im August betrugen sie nur etwa zwei Milliarden Dollar. Ende Oktober ist der Betrag auf 262 Milliarden angestiegen und per 19. November auf 604 Milliarden Dollar. Die Banken horten in der aktuellen Situation also lieber Cash zu ungünstigen Konditionen (effektiver Zinssatz bei der Fed derzeit um 0,3 Prozent) als es zu verleihen. Die Angst, das Geld im Wirtschaftskreislauf durch Insolvenzen oder Überschuldung zu verlieren, scheint übermächtig zu sein. Und abgesehen von der sich verschärfenden Rezession ist auch die Finanzkrise längst noch nicht vorbei.

Noch im April 2008 hatte der Chef des US-Finanzgiganten Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, die Krise mit einem Footballmatch verglichen. Man befinde sich bereits »im letzten Drittel oder Viertel« des Spiels, so »Mister Wall Street«. Vergangene Woche nun haben Goldman-Analysten eingeräumt, daß man erst die Halbzeit der Krise erreicht habe, deren Dauer sie auf drei Jahre schätzten. Inzwischen hätten die Banken bereits die Hälfte der insgesamt auf 1,8 Billionen Dollar geschätzten Verluste absorbiert. Diese Woche mußte auch Goldman einen Quartalsverlust von über zwei Milliarden Dollar melden – den ersten überhaupt. Derweil befindet sich der Dollar als Resultat von Bernankes Zinspolitik wieder auf Talfahrt.

Die zwischenzeitliche Erholung der US-Währung hatte keine fundamentalen wirtschaftlichen Gründe. Jetzt, da der Greenback eine Nullnummer ist, erinnern sich die Devisenhändler weltweit an die gigantischen US-Defizite. Der wieder einsetzende rapide Fall droht nicht nur den alten Tiefpunkt zu überschießen. Es besteht auch das Risiko, daß Dollar-Schatzbriefe des US-Finanzministeriums (also die »Währung Amerikas« zur Ausbeutung der Welt), mit in den Abgrund zu reißen. Hatte vor wenigen Monaten die Prämien der Risikoversicherung (CDS) gegen einen US-Staatsbankrott, also gegen einen Zahlungsausfall auf diese bisher als absolut sicher geltenden Schatzbriefe noch im einstelligen Cent-Bereich gelegen, so sind sie inzwischen auf über 60 Cents gestiegen. Die CDS für Anleihen des vom Bankrott bedrohten Autokonzerns General Motors lagen vor dessen Aussicht auf staatliche Rettung allerdings noch bedeutend höher bei 780 Cents, d. h. es kostet 7,8 Millionen Dollar um einen auf zehn Millionen lautenden Schuldschein von GM auf fünf Jahre gegen Ausfall zu versichern. Noch liegen die Prämien für US-Schatzbriefe niedriger, aber wenn die Welt diese nicht mehr kauft, droht den Vereinigten Staaten der Bankrott.

Quelle

Die an Gigantomanie leidenden USA glauben, sie können die Staatsverschuldung weiter ungehemmt wachsen lassen und das Rad des Finanzsystems der gesamten Welt drehen. Die Führungsrolle des einstigen Wirtschaftsriesen ist aber verwirkt.

 
Zwei Planeten treffen sich im All. Fragt der eine: „Wie geht’s dir?“. Der andere: „grottenschlecht – ich hab den Homo sapiens“. Darauf der andere: „Och, der vergeht!“

Diese himmlische Geduld können wir als homo spekulans mit unserer kurzen Halbwertzeit auf Erden nicht aufbringen – in keinem Bereich des menschlichen Tuns. Gerade die Zeit ist es, die maßgeblich unser Handeln auf dem Kapitalmarkt mitbestimmt. Denken Sie nur an das Joch des Zinseszinseffekts. Zudem sind wir Teil eines globalen Finanzsystems, das sich anschickt, in seine dekadente Endphase mit Hab und Un-Gut zu stürzen.

 
Und haben wir Bürger es inzwischen aus Bequemlichkeit verlernt, uns gegen Lug und Betrug des Staates und der Finanztempel zu wehren? Müssen wir unsere Identität verleugnen und verblödet das Volk der Dichter und Denker? Duckmäusern wir gegenüber fremden Kultureinflüssen und Reparationsforderungen in einem nach wie vor nicht souveränen, US-besetzten Staat ohne Friedensvertrag? Einige Beispiele:

  • Da fällt seit dem Sommer das schwarze Blut der Wirtschaft – das Öl – im Preis um Zweidrittel, während die Derivate Benzin und Diesel nicht prozentual mit abstiegen, sondern noch auf hohem Preisniveau verharren. Wir schweigen.
  • Da sind zu Weihnachten Schaufenster des Kölner Kaufhauses mit Moscheen, Minaretten und weiblichen Stofftieren Burka-dekoriert. Und was erwartet die Domstadt zu Ostern? Wir schweigen.
  • Da wird zum 31. Oktober ein christlicher Feiertag durch den Klamaukbrauch des Halloween aus dem amerikanisch-heidnischen robust übertölpelt. Wir schweigen.
  • Da wird schamlos der Goldpreis von Manipulanten blitzschnell hin und her um 60 US-D getrieben, um den letzten sicheren Hafen zu verminen. Wir schweigen.
  • Da rät allen Ernstes der Rüstungskonzern RAND Corporation dem Pentagon zu einem neuen Krieg gegen eine Großmacht. Begründung: Dieser würde die amerikanische Wirtschaft ankurbeln und eine Rezession verhindern. Wie krank und pervers können menschliche Gehirne sein; da bleibt einem die Spucke weg.
  • Da darf der Deutsche Michel mit aufgeplusterten Spendierhosen Israel ruhig mal zwei U-Boote der Dophin-Klasse schenken. Unsere semitischen Freunde diktieren aber, an wen Deutschland weitere U-Boote verkaufen darf – jedenfalls nicht an Ägypten. Grotesk, da übernehmen die deutschen Bürger mit dicken Geschenken Verteidigungskosten von fast 1 Milliarde Euro für Israel. Aber es war schon immer etwas teurer, Deutschland nicht nur am Hindukusch zu verteidigen. Zu all dem schweigen wir.
Am zuckenden US-Zombie möchte ich nicht herum sezieren oder gar den siechen USA-Körper verdammen, aber unbequeme Fragen stellen, das dürfte erlaubt sein. Was hat Amerika aus der selbst gegönnten Starthilfe nach dem Krieg gemacht?

  • Sie haben Tausende Deutsche Patente geographisch verschoben und Wissenschaftler über den großen Teich begleitet, das Gold der Deutschen nach NY „out-ressourced“; in Bretton Woods die Hegemonie des Dollar festgeschrieben und die Welt für sich arbeiten lassen.
  • Sie haben den Globus mit Kriegen und grüner Dollar-Krätze bedacht, robust die Rohstoffe ausgebeutet und gierig verschlungen. Jahrzehntelang.
Ja, damals war das großartige Amerika Sieger.
Und heute? Die ausgelassene US-Party findet 2009 ihr jähes Ende. Das verarmte Land der Lügenbarone hat es fast verlernt nachzudenken, eigene Produkte zu ersinnen und zu fertigen – durch den Fleiß von Kopf und Hand. Nun, an Gütern und Dienstleistungen klebt ja der Arbeit Schweiß.
 
Statt dessen ließ man den schnöden Mammon in der Geldwirtschaft für sich arbeiten: Geld gebärt Geld! Das war das götzenhaft verehrte Perpetuum mobile des Finanzsystems, das jetzt auf der Streckfolter liegt. Die Geldwirtschaft allein schafft keine Werte, auch eine Kriegswirtschaft vermag das nicht. Die USA mutierte vom Produktions- zum Konsumland, von der größten Gläubigernation zur größten Schuldnernation auf diesem Erdball.

Die an Gigantomanie leidenden USA glauben, sie können die Staatsverschuldung weiter ungehemmt wachsen lassen und das Rad des Finanzsystems der gesamten Welt drehen. Die Führungsrolle des einstigen Wirtschaftsriesen ist aber verwirkt. Leider erkennt das die auslaufende Bush-Administration nicht.

 
Die Ursache der globalen Währungskrise – der Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems – wurde auf dem G20-Gipfel am 14./15. November 2008 in Washington nicht analysiert. Im übrigen enthält jedes eskalierende Kreditsystem, das auf den Zinseszins beruht, die Zeitbombe der Zerstörung.

Erinnern Sie sich: Ursprünglich war der US-Dollar mit der Arbeitsleistung der Amerikaner goldgedeckt. Nach Nixon war der Dollar teilgedeckt, also zum Teil durch die US-Wirtschaftskraft, um später scheingedeckt durch sich selbst zu verkommen. Im G20-Gipfel lamentierte man nur über die hinlänglich bekannten Symptome der Krise.

 
Man peilt für 2009 neue Quassel-Bretten-Woods an, während das Finanzsystem extrem einsturzgefährdet ist. Warum? Schauen Sie sich den einstigen Spiritus Rector USA mit England an, und die unterschiedlichen Interessenlagen anderer Finanzsysteme wie die der Eurozone, China, Japan, Russland. Sie alle werden kollabieren mit wachsender Beschleunigung. Massiv steigt auch die Zahl der Bankenzusammenbrüche, Unternehmenskonkurse und Privatinsolvenzen.

Fest steht: Bretton-Woods hat seine Stützkraft völlig verloren. Statt dessen herrscht weltweit das Chaos. Da hilft kein Herumdoktern am überkommenen internationalen Währungssystem. Es geht inzwischen um eine Kapitalvernichtung in 30-Billionen-Dollarhöhe. Bleibt der Dollar globale Referenz- und Reservewährung, wird sich die Unwucht im Kollapsjahr 2009 noch verstärken: in Bälde werden die USA ihren Staatsbankrott erklären müssen.

 
Eine Notenbank, die trotz des absehbaren Staatsbankrotts die Notenpresse auf vollen Touren laufen läßt, vernichtet vorsätzlich das Volksvermögen. Jetzt will der FED-Chef Ben Shalom Bernanke das US-Schiff mit einer Sintflut von 7,5 Billionen Dollar wieder flott machen.
 
Gigantisch, aber rechnen Sie mal: Wenn eine fleißige Druckerei im Sekundentakt 1.000 US-D in verschiedenen Stückelungen Tag und Nacht ausspuckt, bräuchte sie dazu 237 Jahre! Das entspricht etwa den 140.000 Jahrestonnen an Sicherheitspapier, das weltweit aus Baumwolle erzeugt wird: eine Papiergeldlast, wozu man Tausende „Bernanke-Hubschrauber“ benötigte.

Eine neue Weltwährung könnte einen schrittweisen Abbau der US-Defizite und ein globales Leistungs- und Zahlungsgleichgewicht ermöglichen. Wahrscheinlicher ist aber, dass man zuerst den Dollar um 90% abwertet. Durch diesen „Kunstgriff“ verringert sich der Wert der Geldanlagen, Schatzbriefe, Währungsreserven, vor allem aber die Schulden.

 
Auch die Bilanzen der Unternehmen und die Depots der Bürger magern ab. Freiwillig wird der privilegierte US-Weltmeister in Sachen Krieg seinen 500-Milliarden-Militärhaushalt niemals drastisch zurückfahren. Das Geld fehlt für die brotnötigen Obama-Reformen im US-Sozialsystem; es mangelt an Billionen Dollar, um die marode Infrastruktur zu sanieren. In Europa könnte der chronisch kranke Kummerpatient Großbritannien heißen.

Auch mit dem neuen Präsidenten Obama ändert sich keinesfalls die US-Außenpolitik. Sie wird nie freiwillig ihr Primat aufgeben. Zugeständnisse erwartet man vom Rest der Welt, der weiterhin den unersättlichen US-Riesen finanziell durchfüttern soll.

 
Mit einer letzten brisanten Nachsitzarbeit bis zum 20.1.2009 darf Brzezinski-Schüler Bush den Iran „nivellieren“, zumindest die Atomanlagen. Georg ist ein visueller Lerntyp, begreift er doch die Topographie eines Landes – wie damals den Irak – am besten aus der Luft, durch ein robustes learning by bombing.
 
Alles weitere folgt dann Schlag auf Schlag: Notstandsgesetze, Nahrungsmittel zur Seltenheit bringen, 3. Weltantifrieden, Goldpreisanstieg, Hyperinflation. Man darf auch gespannt sein, wie China reagiert, wenn 2009 sein Außenhandel massiv einbricht, die Arbeitslosigkeit dramatisch ansteigt und die Währungsreserven dahin schmelzen.

Und was bleibt von der Konkursmasse der USA übrig? Ein Schreckenspotpourri der US-Bürger, denn Privatinsolvenzen haben drastisch zugenommen. Im nächsten Jahr wird man das System der Kapitalrente verstaatlichen. Die Arbeitslosigkeit wird extrem ansteigen und der Dollar seine Abwertungskur gegenüber dem Euro und der gelben Metallwährung zügig aufnehmen.

 
Ganz wesentlich: die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Medikamenten usw. wird womöglich zusammenbrechen. Einige Städte sind bereits vom Flugverkehr oder von Express-Paketdiensten abgeschnitten, bestimmte Kommunen können schon nicht mehr die Pensionen für ihre Beamten und die Unterstützung für ihre Arbeitslose zahlen. 2009 werden alle Hurrikans zusammen genommen laue Lüftchen gegenüber der totalen Verwüstung sein, die ein Finanz-Tsunami von noch nie gesehenem Ausmass anrichtet.

Man fragt sich, was ist schief gelaufen in Amerika? Warum haben die Amerikaner nicht mehr aus ihrer Vormachtstellung gemacht? Vielleicht ist das ein menschliches Problem, denn hat man zuviel, glaubt man sich nicht mehr anstrengen zu müssen und man neigt zur Überheblichkeit.

 
Die letzten Tage des dekadenten Roms mögen ähnlich verlaufen sein. Mich verwundert es jedes Jahr aufs Neue, dass die USA mit traumwandlerischer Sicherheit den Nobelpreis – zuletzt Paul Krugman – für Wirtschaft einheimsen – seit 2001 gingen von 16 verliehenen Nobelpreisen für Wirtschaft allein 12 an die USA. Offensichtlich versagte bisher dieses Qualitätssiegel kläglich, denn die Nation beweist eher, dass es in puncto Wirtschaft und Finanzen keineswegs funktioniert und es nobel zugeht. Auch bei uns in Deutschland gehen in den Chefetagen Inkompetenz, Gier und Korruption ein und aus.

Ob die erhoffte Konjunkturbelebung mit Brachialgewalt herbeigeführt werden kann, ist fraglich. FED gibt das Zepter aus der Hand. Dollar kollabiert.

Eines ist klar: die US-Notenbank schreibt Geschichte. Wahrscheinlich ihre eigene. Noch nie zuvor wurden Zinsen so dramatisch gesenkt wie in diesem Jahr. Doch die Frage bleibt, ob es wirklich hilft.

Mit allen Mitteln will die FED den Konsum anwerfen. Doch ist mangelnder Konsum wirklich die Ursache des Problems? Wurde nicht vielmehr durch die Politik des leichten Geldes in der Vergangenheit eine Überproduktion erzeugt, eine Blase in allen Bereichen, welche sich jetzt lediglich normalisiert?

Mit ihrer Zinspolitik gibt die FED das Zepter aus der Hand. Aber was noch viel entscheidendender ist: Sie verliert an Glaubwürdigkeit. Eine Notenbank aber, der niemand mehr traut, schadet am Ende mehr als sie nutzt.

In Zukunft wird die Frage gestellt, ob die FED – als Auslöser der Finanzkrise unter Greenspan – am Ende nicht alles zerstört und zum Schluss auch sich selbst. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Bürger und Politiker gleichermaßen zu dem Schluss kommen, die US-Zentralbank aufzulösen und um eine andere, neue Institution zu gründen, welche über das Geld wacht.

Denn die FED hat auf allen Ebenen versagt. Und ob das Ziel, den Konsum zu aktivieren, erreicht wird, ist zweifelhaft.

Menschen geben nur dann Geld aus, wenn sie Vertrauen in die Zukunft haben. Doch dieses Vertrauen hat die FED vollends verspielt. Die Folge: Die Finanzkrise wird sich weltweit noch weiter zuspitzen. Die Aktienmärkte gehen weiter runter, der Dollar geht auf 1,80 und am Ende verkommt der Greenback zu einer Drittwelt-Währung, verliert endgültig seinen Status als Leitwährung.

Das Fazit des Jahres 2008 wird dann lauten: Zinsen Null, Patient tot.

Es gehört zu den Feinheiten westlich-materialistischer Denkweise, dass sie die Dinge auf den Kopf stellt und das auch sprachlich zum Ausdruck bringt, ohne dass es sofort bemerkt wird.

Ist eigentlich schon einmal jemanden aufgefallen, dass das Urverbrechen der Menschheitsgeschichte einem seltsam aufgelisteten Brüderpaar zugeschrieben wird? Stets heißt es “Kain und Abel“ zuerst wird der Verbrecher genannt, dann erst das Opfer des Verbrechens. Warum heißt es eigentlich nicht Abel und Kain? Schließlich wäre es auch alphabetisch sinnvoller, da das “A“ bekannterweise vor dem “K“ steht. Bibelkenner werden jetzt argumentieren, dass Kain der Ältere war und daher zuerst genannt wird. Das Argument verliert aber an Bedeutung, wenn man in die Sprache der muslimischen Welt schaut. Auch dort ist bekannt, dass Kain der Ältere ist, und dennoch heißt es dort Habil und Kabil (also Abel und Kain). In der einfachen Aufzählung der Namen der Brüder ist keine Verbindung zu einer Tat zu suchen, wie z.B. Mord (der Kain-Abel-Mord; dann wäre die Reihenfolge richtig) oder das angenommene Opfer Abels von Gott (das Kain-Abel Opfer; dann wäre die Reihenfolge falsch). Halten wir also fest, dass in der muslimischen Welt der Gute zuerst genannt wird, hingegen in der westlichen Welt (ganz bewusst steht hier nicht christliche Welt, da christliche Araber ebenfalls zuerst Abel nennen) zuerst das Böse.

Da im obigen Fall die sprachliche Rückverfolgung etwas schwierig sein dürfte, kann man stattdessen einen Blick auf eine etwas neuere Wortkonstruktion legen. Stets heißt es “Iran-Irak-Krieg“. Auch hier kann das Alphabet für die Reihenfolge nicht herhalten, da das “n“ des Iran nach dem “k“ des Irak steht. Die Begrifflichkeit soll implizieren, dass der Krieg vom Iran ausgeht, um wahrscheinlich zu vertuschen, dass nahezu die gesamte Westliche Welt damals zu dem Verbrecher Saddam gestanden hat, als dieser die damals noch junge Islamische Republik Iran überfallen hat. Warum heißt es nicht Irak-Iran-Krieg. Und warum heißt es nicht Israel-Krieg, sondern Libanonkrieg? Wer ist in wessen Land mit seinen Truppen einmarschiert?

Das Verbrechen ist deutlich erkennbar (sowohl bei Kain als auch bei Saddam), die Schuldfrage eindeutig, und dennoch stand die Westliche Welt, zumindest was Saddam angeht – sehr lange auf der Seite des Verbrechers und hat sich bis heute weder bei der Bevölkerung des Iran noch bei der eigenen Bevölkerung für den Missbrauch der Steuergelder entschuldigt. Die Schuld liegt im westlichen Wertesystem grundsätzlich bei dem Anderen, da das westliche Wertesystem per Definition nie schuldig sein kann, da es überlegen ist!

Machen wir jetzt aber einen gedanklichen Riesensprung zur aktuellen Finanzkrise, selbst wenn es nicht unmittelbar mit obiger Thematik zusammen hängt. Auch hier ist die Schuldfrage ziemlich eindeutig zumindest einer Gruppe von Schuldigen zuzuordnen. Sollte jemand erkennen, dass das gesamte kapitalistische System daran schuld ist, dann müsste er dafür eintreten, das System zu ändern. Glaubt er hingegen, dass bestimmte Akteure des Systems (Banker, Experten, Hochschullehrer und Wissenschaftler, Journalisten, Politiker usw.) eine bestimmte Schuld tragen, dann müsste er versuchen, diese durch geeignetere Personen auszutauschen. Was aber geschieht? Tatsächlich versuchen die gleichen Politiker, die die Welt zerstört haben, zusammen mit den gleichen Experten, die vorher immer vorgaben zu wissen, dass nichts passiert und jetzt angeblich wissen, warum es dennoch passiert ist, Konzepte aufzustellen, die alles verbessern sollen im unverändert gleichen System. Es schreiben die gleichen Journalisten darüber und alles bleibt beim Alten. Selbst die Begrifflichkeit bleibt gleich: “Finanzkrise“. Klingt das nicht harmlos? Eine Krise, wie z.B. eine Ehekrise, geht vorbei oder man trennt sich, aber ansonsten passiert kaum etwas. Schließlich gibt es “Negativ-Wachstum“ und es bleibt aber immer Wachstum! Die Krise bezieht sich nicht auf Banker, Experten, Hochschullehrer und Wissenschaftler, Journalisten, Politiker … Die “Finanzen“ haben eine Krise. Manchmal gibt es auch eine Banken-Krise, aber nie eine Banker-Krise. Der Krisenschuldige, so lange er auf der eigenen Seite steht, ist abstrakt.

Ganz nebenbei darf dann nicht einmal die Frage gestellt werden, wem eigentlich die Krise nützt (abgesehen von einigen kleine Akteuren)?

Um diese sehr entscheidende Frage verstehen und beantworten zu können, bedarf es eines Denkmodells eines kleine abgeschlossenen Dorfes mit einer abgeschlossenen Menge an Dienstleistung, Geld, Rohstoffen, Boden usw.. Alle leben in dem Dorf fröhlich vor sich hin und haben mehr oder weniger abhängig von ihrem Einsatz für das Dorf und die Bürger ein gewisses Einkommen, mit dem sie leben. Der eine lebt etwas üppiger, der andere etwa bescheidener. Nur einer in dem Dorf lebt in einem riesigen Schloss, er ist so reich und kann sich jede nur erdenkliche Dienstleistung des Dorfes und auch Ware leisten. Er besitzt so viel, dass er sich langweilt und sich sogar perverse Dinge ausdenkt, dafür gut zahlt und immer weiter verschwendet und verprasst. Eigentlich weiß niemand, wovon der Schlossherr lebt und warum er so reich ist, da er gar nichts kann und gar nichts Vernünftiges leistet. Aber er hat viele schwer bewaffnete Polizisten, die in dem Dorf für Ruhe und Ordnung sorgen, selbst wenn nicht alle damit einverstanden sind. Von Zeit zu Zeit schickt der Schlossherr einen Diener zu einem der Dorfbewohner und teilt ihm mit, dass er gerade kurzfristig Geldprobleme hat. Der Dorfbewohner möge ihm dennoch die Ware oder Dienstleistung zukommen lassen, da er ja wüsste dass der Schlossherr der reichste Mensch im Dorf sei und früher oder später zurückzahlen kann. Er verpflichtet sie aber auch dazu, Stillschweigen zu bewahren, dann würde er sein Geld gut verzinst zurück bekommen. Und dieses Spiel führt er mit allen Dorfbewohnern durch. Eines Tages aber plaudert ein Dorfbewohner, der schon lange auf eine Rückzahlung wartet, seinen Kummer aus. Plötzlich merken auch andere, dass sie übers Ohr gehauen wurden und der reiche Schlossherr auf Kosten aller anderer lebt. Ein Dorfbewohner nach dem anderen verweigert weitere Waren und Dienstleistungen. Jetzt wird der Schlossherr rabiater und zwingt mit seinen bewaffneten Schergen den einen oder anderen zur Leistung, aber immer mehr Dorfbewohner schließen sich zusammen, und liefern nicht mehr.

Würde die Geschichte hier aufhören, dann hätte sie ein Happy End. Der Schlossherr würde verjagt werden, und das Dorf könnte in Glück Frieden und Freiheit weiterleben. Aber die Dorfbewohner hatten bei all dem Geschehen völlig übersehen, dass das gesamte Finanzsystem vom Schlossherrn verwaltet wird. Und der ließ das Finanzsystem einfach zusammenbrechen! Das Geld war am Ende nichts mehr wert und damit auch die Schulden nicht! Alles musste neu angefangen werden, nur mit der Feinheit, dass der Schlossherr weiter Herrscher und die Dorfbewohner weiter Untertan sind. Dafür bedurfte es der “Finanzkrise“, die so schleichend kommen musste, dass es viele erst gar nicht gemerkt haben oder bemerken wollten.

Die USA sind jenes Land, das auf Kosten aller anderen Länder die größte und grausamste Armee der Welt aufgebaut hat und die gesamte Welt mit Terror überzieht! Sie ist schon seit langem nicht in der Lage, die Einkäufe zu bezahlen, außer mit dem Dollar, den sie druckt, so viel sie will. China, Russland und einige andere Länder in z.B. Südamerika wollen aber nicht mehr liefern für Dollar. Daher muss das Finanzsystem zusammenbrechen, damit der größte Schuldner aller Zeiten der Menschheitsgeschichte ohne weitere Schulden aber mit der größten Armee jenes verbrecherische System neu aufbauen kann. Und Israel hängt am Finanztropf der USA und stützt das System mit allen Mitteln. Die unglaubliche Grausamkeit, die vor den Augen der sich selbst entlarvenden Westlichen Welt in Gaza dieser Tage passiert, hängt direkt mit der Finanzkrise und dem Zusammenbruch des westlich-kapitalistischen Systems zusammen. Und die Ankündigung USAma bin Ladens, dass ein Verbrechen, noch größer als der 11. September bevorstehe, hängt auch damit zusammen, denn die Menschheit soll über diese Zusammenhänge nicht tiefgründig nachdenken.

Kain verübt den Mord und überlebt scheinbar. Nach diesem Motto versuchen die Akteure des westlichen Finanzsystems ihre eigene Haut zu retten, denn jeder, der heute noch den Kapitalismus verteidigt ist maßgeblich Mitschuld.

Es bedarf eins menschlichen Systems, eines Systems des Abel: Die Opferbereitschaft und Friedfertigkeit, die die Mordlust Kains überwinden kann. Es bedarf Münder die die Wahrheit aussprechen und Tastaturen die für das Gewissen schreiben. Auch das ist ein Teil des Opferfestes der Muslime, in dem wir uns befinden, denn es beginnt mit dem ersten Opfer Abels.

Das aktuelle Finanzsystem muss zusammenbrechen, denn die Zinseszinsen fressen jeden Haushalt auf allen Ebenen auf, so dass nur Reiche immer reicher und arme immer Ärmer werden können, global wie lokal. Und der Unmut der Jugend in der Westlichen Welt drückt das explosionsartig aus, wie jetzt in Griechenland. Sobald die Krise sich verschlimmert, wird es noch schlimmer kommen, Gott bewahre uns alle davor!

Aber es muss nicht so sein! Selbst gestern sich dem System verschriebene Politiker und Journalisten könnten zur Besinnung kommen und statt ihrer Partei oder ihrem Geldgeber den Bürgern dienen wollen. Dann müssen sie vor das Volk treten und ganz offen zugeben, dass die nächsten Jahre extrem schwere Jahre für alle Bürger werden, und dass das ganze Land zusammenhalten und sparen muss, was das Zeug hält, um die Schulden abzubauen und um von der Geißel des Zinses befreit zu werden! Jedes Land, das diesen Weg geht, wird auf mächtigen Widerstand des Schlosses im Dorf stoßen! Aber die Länder müssen sich zusammen schließen und den Schlossherrn vertreiben!

Und die Bürger müssen die Bereitschaft mitbringen, diese schweren Zeiten auf sich zu nehmen, damit danach die Befreiung und bessere Zeiten winken. Es ist Zeit für eine Alternative! Während die “Rechte“ im Land krampfhaft versucht, den Kapitalismus zu retten, will die Linke zumindest im kapitalistischen Finanzsystem mit seiner zerstörerischen Zinseszinspolitik festhalten. Es ist aber an der Zeit, eine Alternative anzudenken. Denn das bestehende System wird zusammenberechen, weil es der Schlossherr so beschlossen hat, um zu überleben! Aber so lange es den Schlossherren und das Schloss gibt, werden die Dorfbewohner keinen Frieden finden. Wir brauchen aber den Schlossherrn nicht!

Milliarden sind geflossen, um die Banken zu retten. Dummerweise lassen sich die Banken aber nicht retten, genausowenig wie die Versicherungen und die amerikanische Autoindustrie. GM, Chrysler und Ford sind eigentlich schon tot, aber damit sie wenigstens erst unter Obamas Verantwortung sterben, wird wohl noch Geld fließen…….WEITERLESEN.

In welcher Gesellschaft leben wir eigentlich, die sofort implodiert, wenn der Konsum nicht explodiert. Obwohl in den Schlagzeilen steht, dass die Einzelhändler vor Freude den Christbaum knutschen, weil das erste Adventswochenende so toll gelaufen sein soll, feuert es aus manchen Reihen der Politik seltsame Forderungen, uns mit Steuerschecks nach amerikanischem Vorbild zu beglücken. Wir leben offenbar in einer Welt, die ohne Konsum zum Untergang verurteilt wäre. Was essen die Leute, die solche Gedanken produzieren? Das möchte ich auch probieren, auch wenn mir schlecht dabei wird, nur um zu wissen, wie schädlich es ist.

Sollte ich solch einen Steuerscheck im Briefkasten finden, werde ich mich wohl wieder an das Graffiti an der Dresdner Bank in Berlin-Kreuzberg aus dem Jahre 1989 erinnern. „Was Sie Euch heute schenken, werden Sie doppelt und dreifach wieder von Euch nehmen“ stand damals dort an die Wand gesprüht, als es 100 D-Mark Begrüßungsgeld für die Ossis gab. Das haben uns die Westdeutschen damals erklärt. Wie recht sie doch hatten.

Ein 500 Euro Steuerscheck ist meiner Meinung nach ein Ausdruck der Hilflosigkeit, in einer Zeit, in der die Mehrarbeit der letzten Monate zur Kurzarbeit von heute geworden ist. Und es gibt immer noch Experten, die nicht wahrhaben wollen, dass wir uns nicht nur in einer zyklischen Abschwungphase befinden, sondern inmitten des Offenbarungseides des heutigen Geldsystems.

Lasst die Zombies doch in Ruhe und auch mit Würde untergehen und damit Platz freimachen für etwas Neues, und für etwas Besseres, lese ich in Kommentaren.

Was wäre so schlimm, wenn der eine oder andere Autobauer vor allem aus den Land der unbegrenzten Möglichkeiten über die Wupper geht. Die Autos der vielleicht bald durch Steuergelder geretteten Hersteller wird doch keiner kaufen, wenn er kein Geld hat oder keinen Bedarf, oder beides zusammen. Sie kommen noch mit dem Flugzeug zum Betteln angeflogen. Ich würde ihnen nicht einen Dollar geben, selbst wenn sie auf Knien daherkämen. Es gibt zuviele Autos. Der Markt ist satt.

Es ist eine Doppelmoral, auf der einen Seite der Umwelt etwas Gutes tun zu wollen und gleichzeitig den Halbtoten Steuergelder nachzuwerfen. Lasst sie doch in Frieden untergehen. Gleichzeitig wird CO2 als Umweltgift verschrien, obwohl es gleichzeitig ein Stoff ist, von dem sich Pflanzen ernähren und das wir Menschen ausatmen. Vielleicht wird bald das Ausatmen verboten bzw. besteuert? Im Notfall könnte man doch den Auto-Soli für Eisbären einführen.

Man ist heute der Meinung, es wäre eine Katastrophe, wenn wir eine Zeit mal weniger konsumieren? Es würde alle die aus dem Markt spülen, deren Produkte trotz großer Marketingaufwendungen keiner braucht. Na und? Wenn die uns eventuell geschenkten 500 Euro ausgegeben würden, wäre es zugleich ein Konjunkturprogramm für das Ausland, ein Konjunkturprogramm für Länder, in denen wir sooooo kostengünstig produzieren, und zu Hause unter Shareholder-Value-Aspekten applaudierend die Arbeitsplätze streichen konnten.

Freie Märkte atmen ein und atmen aus. Unsere sogenannten freien Märkte haben durch Aktionen und Reaktionen der Notenbanken und Regierungen so viel Luft in den Lungen, dass ein Steuerscheck der Aufforderung für einer Brustkorbvergrößerung gleichkäme. Jetzt, da die Märkte aus der Phase der Hyperventilation in die Phase des Verschnaufens übergehen wollen, sollen sie daran gehindert werden. Das soll die Lösung sein? Das kann nur schiefgehen. Und das wird es. Deshalb weiß ich noch nicht, was ich tun soll, wenn die Post mir einen Steuerscheck zukommen lässt. Lachen oder Weinen…

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Sozialkürzungen, Jobabbau und eine Regierung am IWF-Gängelband: Das von westlichen Banken auf Kredit inszenierte Konsumwunder an der Donau gerät zum Desaster

Brüssel und Budapest sind am Ziel ihrer mehrjährigen Anstrengungen angelangt. Anfang November konnte der ungarische Finanzminister János Veres stolz verkünden, das ungarische Haushaltsdefizit für 2009 dank massiven Einsparungen und Sozialkürzungen auf 2,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gedrückt zu haben. Mit Massenentlassungen im öffentlichen Dienst, Streichungen von Zuzahlungen für Energieträger und weiterem Abbau im – ohnehin desolaten – Gesundheitswesen kam die sozialdemokratische Regierung Gyurcsány den Weisungen der EU-Bürokratie nach. Diese, und die einheimische Bourgeoisie, wollen Ungarn möglichst bald für einen Beitritt zur Eurozone »fit machen«. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, daß das kleine Land gerade zu jenem Zeitpunkt »euroreif« gemacht wurde, als die Krise alle anderen zwang, den vielbeschworenen »Stabilitätspakt« aufzuweichen. Derzeit ist es aus deutscher, französischer und Brüsseler Sicht durchaus erlaubt, die jährliche Neuverschuldung über die sonst als Grenze gedachte Drei-Prozent-Hürde (des BIP) zu hieven.

Angesichts immer neuer Hiobsbotschaften ist es fraglich, ob die von Finanzminister Veres angepeilte Neuverschuldung von 773,34 Milliarden Forint (etwa drei Milliarden Euro) 2009 überhaupt Bestand haben wird. Selbst der Minister geht inzwischen davon aus, daß die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in Ungarn 2009 eine Rezession auslösen werden. So geht der Haushaltsentwurf von einem schrumpfenden BIP aus. Das hatte 2007 ein Volumen von umgerechnet 138 Milliarden US-Dollar (Vergleich BRD: 3,3 Billionen Dollar). Damit rangierte der kleine Staat im weltweiten Vergleich auf Platz 50. Um einen ganzen Prozentpunkt soll das nun sinken. Das reale Lohnniveau soll sogar um 2,7 Prozent; der Inlandskonsum um 3,1 Prozent zurückgehen.

Dabei taumelt das Land bereits jetzt am Abgrund. Ungarn stand vor dem Staatsbankrott, bis der Internationale Währungsfonds (IWF), die EU und die Weltbank am 29. Oktober ein Kreditpaket von umgerechnet 25,1 Milliarden US-Dollar bereitstellten und das Land vorerst stabilisierten.

Zuvor waren die Kurse an der Budapester Börse zusammengebrochen. Die nationale Währung Forint wertete dramatisch ab, ungarische Staatsanleihen verloren so stark an Wert, daß sie zeitweise nicht handelbar waren. Im Oktober war es sogar schwierig, wegen des Wertverlustes von 15 Prozent innerhalb weniger Wochen in ungarischen Wechselstuben Forint gegen Dollar oder Euro umzutauschen. Mit einer fast verzweifelten Maßnahme hob die ungarische Notenbank den Leitzins auf 11,5 Prozent an, um den Abwärtstrend zu stoppen.

Die Verwerfungen in Ungarn haben ihre Ursachen im Status des Landes als Dienstleister für die wirtschaftlich mächtigen Staaten der EU. Der eigenen ökonomischen Kapazitäten weitgehend beraubt, ist Ungarn verlängerte Werkbank und Tummelplatz überwiegend ausländischer Banken. Als diese mit der Verschärfung der Finanzkrise ihr Kapital abzogen, stand das Land faktisch ohne funktionierendes Bankensystem da, was die weitere Kreditvergabe betrifft. Ungarn ist hoch verschuldet. Allein der Staat steht mit 65 Prozent des BIP in der Kreide – eine der Ursachen für den zeitweisen Zusammenbruch des Marktes für ungarische Staatsanleihen.

Schlimmer wirkt die private Verschuldung. Die liegt zwar »nur« bei 60 Prozent des BIP, allerdings in Devisen. Die Aufnahme von Krediten in Franken, Euro oder Dollar wurde von den ungarischen Tochtergesellschaften westeuropäischer Bankenkonzerne gefördert, da hier die Zinsen erheblich niedriger ausfielen. Doch nun verteuern sich diese Kredite für die Ungarn, und deren Tilgung gestaltet sich immer schwieriger. Für die Banken steigt somit das Ausfallrisiko – was inzwischen zum Stopp von Devisenkrediten geführt hat. Betroffen sind österreichische Geldhäuser, die sich Südosteuropa als eine Art neue Kolonie aufgebaut haben. Aber auch deutsche Geldinstitute wie die angeschlagenen BayernLB sind hier zugange.

Die aufgebaute Kredit- und Hypothekenpyramide war bislang die wichtigste Triebfeder der ungarischen »Konjunktur«. Diese war hauptsächlich durch Konsum und Baugewerbe befeuert worden. Von diesen Darlehen profitierten wiederum westeuropäische Konzerne, die diese derart finanzierte Massennachfrage abschöpften. Besonders »Exportweltmeister Deutschland« ist hier hervorzuheben. Für dessen Konzerne war die osteuropäische Peripherie nicht nur Lieferant billiger Arbeitskräfte, sondern auch wichtiger Absatzmarkt. Die Länder Ostmitteleuropas und Osteuropas haben im ersten Halbjahr 2008 für 84 Milliarden Euro deutsche Waren aufgenommen. Diese Region ist somit für die deutsche Exportwirtschaft inzwischen wichtiger als die USA (59,2 Milliarden Euro) oder China (30 Milliarden Euro).

Somit fließt das von westlichen Großbanken geliehene Geld wieder in den Westen. Übrig bleiben in Osteuropa nur der erstandene Elektroschrott, auf Raten erworbene, viel zu große Autos, unzählige Immobilienruinen – und natürlich die Kredite mit variablen Zinsen, die dekadenlang abgestottert werden müssen. Ironischerweise konnte Ungarn erst vor kurzem erstmals seit vielen Jahren wieder eine ausgeglichene Handelsbilanz melden.

Nach dieser Party auf Pump folgt nun der Kater: Ungarns Regierung machte selbstverständlich sofort klar, daß angesichts der Krise und des Milliardenkredits von IWF und EU auch 2009 Ausgabenkürzungen die höchste Priorität genießen werden.

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Einstmals gab es in der westlichen Welt den Wettstreit der westlich-kapitalistischen Ideologie mit dem Kommunismus, der sowohl als Feindbild diente als auch argumentativ und politisch niedergerungen wurde. Betrachtete man die gar nicht so lange zurück liegenden Aspekte des einstmaligen Wettstreits, dann muss man zu dem Schluss kommen, dass der Kapitalismus bereits jetzt gegen den Islam verloren hat.

Die Westliche Welt hat einstmals auf nahezu allen Ebenen einen Krieg gegen den “Kommunismus“ geführt. Anhänger jener Ideologie wurden verfolgt und zuweilen sogar ermordet. Aber im damaligen Wettkampf gab es dennoch eine ideologische Überlegenheit des Westens, die sich in vielen Aspekten widerspiegelte, an die man sich erinnern muss, um die heutige Entwicklung besser verstehen zu können.

Tatsächlich wurde der damalige Kampf von beiden Seiten sehr unerbittlich und geradezu mörderisch geführt. Aber die Westliche Welt hatte eine Überlegenheit die zusammengefasst “Freiheit“ hieß und das Freiheitsstreben des Menschen unterstütze. Das Problem heutiger junger Generationen besteht zuweilen darin, dass Sie mit den Symbolen der vergleichsweise jungen Vergangenheit wenig anfangen können. Aber jene Symbole sind Ausdruck einer Lebensqualität einer Realität, die sich mit unterschiedlichen Darstellern wiederholen kann.

Wer erinnert sich z.B. noch an Nicola Sacco und Bart Vanzetti? Es waren zwei aus Italien in die USA eingewanderte Arbeiter und aktive Mitglieder der linken Gewerkschaftsbewegung. Wegen eines Mordes, mit dem sie nichts zu tun hatten, wurden sie im Jahre 1920 angeklagt und nach einem äußerst zweifelhaften Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt sowie hingerichtet mit dem heutigen Vorwurf des “Extremismus“. So gingen beide Seiten des damaligen ideologischen Kampfes miteinander um. Aber nicht nur die Brutalität der Westlichen Welt spiegelt sich in jenen beiden Personen wieder, sondern eben auch die ideologische Überlegenheit! Denn es waren die Intellektuellen, Musiker, Sänger und viele andere mehr, die in der westlichen Welt gegen jenes Unrecht protestierten, noch Jahrzehnte danach! Kurz vor dem 50. Todestag wurde in den 70er Jahren in Hollywood ein Film über Sacco und Vazetti gedreht. Zur Filmmusik gehört dieser Titel „Here’s to you Nicola and Bart“, gesungen von Joan Baez. Die Musik war von Ennio Morricone: „Here’s to Nicola and Bart – Rest for ever live in our hearts …” Franz Josef Degenhardt schrieb und sang die Deutsche Version: „Euer Kampf Nicola und Bart brannte weit und wurde Fanal…“

Diese kleine symbolhafte Geschichte erinnert an eine Zeit, in der zwar Kommunisten nicht Lehrer werden durften, aber dennoch konnten Bürger der Westlichen Welt erheblich freier für den Kommunismus eintreten, als es umgekehrt der Fall war! Und diese Überlegenheit der “Freiheit“ des Menschen spiegelte sich in vielen andern Lebensbereichen wieder. Keinem Westbürger war es verboten, die Ostsender zu hören, selbst wenn darin solche Hetzsendungen wie der “Schwarze Kanal“ ausgestrahlt wurden. Es war der Osten, welcher Angst davor hatte, dass man Westsender hört und sieht. Jeder Westbürger durfte frei in die östliche Welt reisen und bedurfte dafür keiner gesonderten Genehmigung seiner Heimat. Die Mauer wurde nicht von der westlichen Welt gebaut, sonder von der östlichen, die einen “Antifaschistischen Schutzwall“ errichtete. Denn der Westen hatte zweifelsohne das attraktivere Programm, dass es gar nicht nötig war, den Osten zu verbieten! Zudem konnte man im Westen alles kaufen (wenn man über das Geld verfügte), was im Osten nicht einmal dann möglich war, wenn man das Geld hatte. Auch in der Forschung und Entwicklung hatte man das „menschlichere“ Programm: die besseren Medikamente und Krankenhäuser, die bessere Energieversorgung, den besseren Umweltschutz. Der real existierende Sozialismus bzw. Kommunismus war rückblickend betrachtet chancenlos, obwohl er sich so viele Jahrzehnte gut gehalten hat. Und so gibt es jenes Feindbild nicht mehr, weil jener Feind niedergerungen wurde und sich zumindest ideologisch dem Kapitalismus unterworfen hat. Die bestehenden politischen Auseinandersetzungen erfolgen innerhalb der mehr oder weniger gleichen Ideologie nicht zwischen gegensätzlichen Ideologien, und es geht “lediglich“ darum, wer Anführer jener Ideologie sein darf; nicht mehr aber darum, welche Ideologie überlegen ist.

In diesem Feindbildvakuum offenbarte sich plötzlich eine der bis dahin wenig bekannten Schwächen des westlich-materialistischen Menschen- und Wertemodells: Es konnte ohne Feindbild nicht existieren. Daher wurde sehr komplex und mit unglaublichem Einsatz von Geld- und Personalmitteln an einem neuen Feindbild gestrickt. Wer war da geeigneter als der Islam und die Muslime?

Waren nicht Muslime optimal geeignet für den Vorwurf des Extremismus? Mit der extrem hohen Zahl an ungebildeten Muslimen verfügte man über ein hinreichendes Potential an leicht beeinflussbaren Menschen, die durch Führungsoffiziere (ein Begriff, der damals dem Osten vorbehalten war) zu Extremismus bewegt werden konnten. Und solche Extremisten sollten auch nicht Lehrerin werden – wenn sie nicht bereit waren, ihr Kopftuch abzulegen (merkwürdig nur, dass selbst die Kommunisten die ins Auge springende Parallele nicht bemerken). Jeder Westbürger war frei alle muslimischen Sender zu hören, alle muslimischen Autoren zu lesen (falls er eine muslimische Sprache sprach). Die eigenen “Islamexperten“, die eigenen Filmemacher, die eigenen Intellektuellen würden schon dafür sorgen, dass das Feindbild aufrecht erhalten werden kann. Auf jedes von Muslimen geschriebenen Buch zu Frieden und Liebe, würden 100 “Islamexperten“ hinreichend Bücher zu Hass verfassen. Zudem verfügte man über das enorme Potential an hinreichenden hörigen Königen und Prinzen, die genau jenen “Islam“ verbreiten sollten, wie ihn die westliche Welt benötigte. Der hasserfüllte hirnlose Wahabismus, der dem kleinen Dieb gegen alle islamischen Regeln die Hand abhackt und die großen Verbrecher unterstützt wird ausgerechnet von jenen Königen und Prinzen am Leben erhalten, die keinen einzigen Tag ohne Schutz der US-Soldaten in ihrem eigenen Land verbleiben könnten, ohne das sich ihr Volk gegen sie richtet.

Die westliche Überlegenheit betraf aber auch alle anderen Lebensbereiche. Der Westbürger dürfte überall hin reisen, während der Muslim die Erlaubnis seiner eigenen Regierung benötigte. Man hatte die besseren Medikamente, die bessern Krankenhäuser, die besseren Konsumgüter, die besseren Waffen, das bessere Finanzsystem, die bessere Energieversorgung, den besseren Umweltschutz, die bessere Sozialhilfe; kurz: das “menschlichere“ Programm. Der real existierende Islam sollte genau so chancenlos sein, wie einstmals der Kommunismus.

Doch in dieser Auseinandersetzung ist für die Westliche Welt etwas “schief“ gelaufen. Man hatte zwar die Schwachpunkte der Muslime genauestens studiert, hatte aber keine Ahnung vom Islam! Und im Laufe der letzten drei Jahrzehnte nach der Islamischen Revolution im Iran trat ein Islam auf, mit dem man nicht gerechnet hatte: Die Putzfrau mit Kopftuch war erträglich gewesen, aber die Hochschulabsolventin mit Kopftuch konnte man sich nicht vorstellen. Daher musste sie verboten werden. Das westliche Finanzsystem beruht auf dem selbstzerstörerischen Zinssystem. Der wahre Islam konnte dem ein Wirtschaftssystem entgegen stellen, das eine echte Alternative darstellt und nicht nur den Reichen nützt. Die Westliche Welt baute auf die Überlegenheit der materiellen Starke und Waffen, aber die islamische Revolution gewann die Herzen der Menschen (trotz unglaublicher Propaganda dagegen).

Den einfachsten Argumenten von Muslimen hatte die Westliche Welt nur noch Gewalt entgegen zu setzen, da jene Argumente wahr und somit ideologisch unschlagbar waren! Der Aufforderung, dass Juden, Christen und Muslime gleichberechtigt in Palästina leben sollen, konnte man nur noch eine derartig gewaltige Mauer entgegen setzen, dass selbst die Berliner Mauer daneben wie ein kleiner Zaun wirken würde, wenn sie noch existierte. Dem Argument „glaubt nicht denjenigen, die Mauern bauen, sondern denjenigen, die dahinter eingesperrt werden sollen“, konnte nur noch mit Verboten entgegen getreten werden. Zunächst wurden Vereine in Deutschland verboten; alle (noch) nicht verbotenen wurden durch “Beobachten“ eingeschüchtert, und dann hat die Westliche Welt jetzt sogar einen muslimischen Fernsehsender verboten! Ein deutscher Innenminister verbot den Sender Al-Manar, der bei arabischsprachigen Muslimen sehr beliebt ist! Die Zensur greift um sich, und das in einer Zeit, in der z.B. im Iran zunehmend der Sattelitenempfang frei gegeben wird. Wer die stärkere Ideologie hat, braucht die Schwächere nicht zu fürchten! Und inzwischen ist die Einreise in so manch westliches Land schwieriger, als in manch muslimische Länder geworden (auch für Westbürger).

Aber auch die Überlegenheit in den westlichen Domänen fing an zu wanken. Während die Pharmaindustrie im Westen immer öfter durch ihre Profitgier Schlagzeilen macht, versorgen immer mehr muslimische Länder ihre Bevölkerungen mit wirklich benötigten Medikamenten zu annehmbaren Preisen. Während das westliche Finanzsystem zusammenbricht und nur noch durch das grenzenlose Gelddrucken aufrecht erhalten werden kann, ist deren Auswirkung auf z.B. die Islamische Republik Iran unwesentlich! Und während die westliche Welt ihren Atommüll teilweise durch Uranmunition in muslimischen Ländern entsorgt, will sie es dem Iran verbieten, an der friedlichen Nutzung der Atomenergie zu forschen. Überall in der Westlichen Welt wurden Menschen für ein Verbrechen verurteilt, dass am 11.9.2001 in den USA stattfand, obwohl dessen Urheber bis heute noch gar nicht gerichtverwertbar bekannt sind! Und die USA selbst betreiben Foltergefängnisse speziell gegen Muslime, ohne dass es einen ernsthaften Aufschrei deutscher Politiker dazu gab, obwohl sie alle davon wissen! Ein Lied für die Folteropfer in Guantanmo gibt es nicht in der Westlichen Welt sondern nur noch in der arabischen Welt, deren Sender jetzt hier verboten werden.

Noch ist ein gewisser Vorsprung der Westlichen Welt vorhanden; daran gibt s keinen Zweifel. Aber die Entwicklung zeigt eindeutig, dass die materialistische Ideologie der Westlichen Welt am Ende ist und abbaut, während die auch die spirituell Dimension des Menschen berücksichtigen Ideologie des Islam zunehmend Anhänger gewinnt, zumal ihre Anhänger auch zu einer Selbstreinigung falscher Aspekte in der islamischen Welt beitragen.

Doch nicht alle westlichen Länder haben den gleichen Weg bestritten. So ist z.B. Spanien in den letzten Jahren einen Weg der Kooperation mit den Muslimen gegangen und hat (Zufall oder nicht) auch die eigenen Banken besser kontrolliert, was zu einer geringeren Auswirkung der Bankenkrise in Spanien geführt hat als z.B. in Deutschland. Und die nicht von den USA hörigen aber inzwischen auch kapitalistischen Länder, wie z.B. Russland, kaufen jetzt sogar westliche Unternehmen auf.

Der Islam ist keine Religion des Zwangs (wie ihn US-Wahabiten vorstellen) sondern der Kooperation mit Andersgläubigen. Muslime streben – so sie sich von falschen Traditionen befreit haben – stets die Selbsterziehung an, die im Resultat die Nächstenliebe zur Folge haben muss; auch die Nächstenliebe zum Nichtmuslim! Das islamische Wirtschaftsmodell unterstützt den Schwachen in der Gesellschaft, nicht den Reichen und Starken. Ein islamisches System baut auf dem “Fußvolk“ auf, nicht auf der “Elite“, denn es ist das “Fußvolk“, dass trotz seiner ohnehin schweren Lage zu noch mehr Entbehrungen bereit ist, wenn es aufrichtig und ehrlich behandelt wird, um das Land zu schützen. Die so genannte Elite hingegen ist i.d.R. nur darum bestrebt, ihren Reichtum auszubauen und zu keinerlei Opfern bereit. Der Islam berücksichtigt die spirituelle Dimension des Menschen und versklavt ihn nicht zu einem tierischen Triebebefriediger der möglichst viel zu konsumieren hat. Gleichzeitig verneint der Islam nicht die Bedürfnisse des Menschen sondern hebt sie auf die Stufe eines Gebets und Gottesdienstes. Er betrachtet den Menschen als ganzheitliches Wesen bestehend aus materieller und immaterieller Dimension, und alle System der Gesellschaft, sei es das Wirtschaftssystem oder das Gesundheitssystem, sind für den Menschen da und nicht umgekehrt.

Solch einer ganzheitlichen und vielen Aspekten bereits durchdachten Ideologie hat die Westliche Welt nichts mehr entgegen zu setzen außer Waffen, Mauern und Verbote, und in wenigen Jahrzehnten werden Historiker schreiben, dass der Untergang des Westens bereits heute absehbar gewesen ist, auch wenn die Honeckers von heute es nicht wahrhaben wollen. Dennoch stehen wir heute vor einer Wahl, welche die DDR-Bürger nicht hatten.

Wir können gemeinsam uns für ein menschenwürdiges System einsetzen, das als Vorbild für die westliche Welt wirken kann. Dazu müsste aber die heutige “Elite“ des Landes ihren sowohl das eigene Land als auch die Beziehungen zur muslimischen Welt gefährdenden, zuweilen sogar zerstörenden, Kurs aufgeben. Und die Aufforderung dazu muss vom Fußvolk kommen.

Die Verwüstungen der Gesellschaft rund um den Globus entspringen dem Primat des Kapitalismus

Seit der Auflösung der Sowjet­union (UdSSR) konnte der US-Dollar rund um die Welt ungehindert seine Herrschaft ausbauen und verheerende Verwüstungen anrichten. Die Gründe dafür sind weniger ideologischer, sondern eher praktischer Natur. Sie entspringen dem Primat des Kapitalismus, dem Durchsetzen des Profitstrebens »mit allen notwendigen Mitteln«, um es einmal mit den Worten von Malcolm X, dem 1965 in New York ermordete Revolutionär der schwarzen Bürger- und Menschenrechtsbewegung, auszudrücken.

Auf der ökonomischen Ebene sahen wir den Aufstieg der Theorien des verstorbenen Milton Friedman, der für eine »reine« Form des Kapitalismus eintrat, die weder durch Regelwerke eingeschränkt, noch durch die bornierten Interessen des Nationalismus im Zaum gehalten wird. In den 1990er Jahren trieben die Anhänger Friedmans ihr Unwesen rund um den Globus, hoben Diktaturen in Lateinamerika und Asien auf den Schild, weil sie nützlich waren für die Profite der multinationalen Konzerne. Die Profitgier übertrumpfte alles, und die Durchsetzung dieses Prinzips war das oberste Gebot bei allen Überlegungen.

Die Methode der Friedman-Jünger hieß »strukturelle Angleichung«, zu ihrer Umsetzung forderten die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank vorangetriebenen Programme von den betroffenen Ländern die Kürzung der Sozialetats, die Beseitigung von Handelsbarrieren und die Öffnung ihrer Märkte, um ausländischen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, diese nationalen Ökonomien auszuplündern. Andernfalls gab es keine Kredite des IWF.

Länder wie Chile, Argentinien, Bolivien und die vielen anderen, die sich diesem Diktat unterwarfen, gerieten in eine Spirale von Depression und sozialen Katastrophen. In einem dieser lateinamerikanischen Länder wurde die Währung derart entwertet, daß sich bis heute die Legende hält, man habe mit den Geldscheinen Wände tapeziert – weil das billiger war, als sich Tapete zu kaufen.

Davison Budhoo, ein Wirtschaftsfachmann, der viele Jahre für den IWF gearbeitet hat, trat angesichts dieser Politik von seinem Posten zurück. Naomi Klein zitiert in ihrem Buch »The Shock Doctrine: The Rise of Disaster Capitalism« Budhoos an die IWF-Führung gerichtete Rücktrittserklärung. Darin kritisierte er sehr scharf deren Praktiken und warf ihr vor, »…bei den Regierungen und Bevölkerungen Lateinamerikas und der Karibik mit Ihrer Wundermedizin und Ihrer Trickkiste hausieren zu gehen. Für mich ist deshalb mein Rücktritt ein unschätzbarer Akt der Befreiung, weil ich damit den ersten Schritt vollzogen habe auf meinem Weg, das Blut von meinen Händen zu waschen, das nach meiner Meinung [durch Ihre Politik] von Millionen armen und hungernden Menschen vergossen wird«.

Die Architekten dieser ökonomischen Strategie gründeten ihre Geschäftemacherei auf zügellose Ausbeutung oder das Erzeugen von Schocks, weil es einfacher war, unter solchen Bedingungen neue Regula­rien durchzusetzen, mit denen soziale Netzwerke geschwächt und der Einfluß ausländischen Kapitals gestärkt werden konnte. Die so erzeugten Krisen konnten natürliche, politische oder ökonomische Ursachen haben, das Ergebnis war immer das gleiche: Zerstörung und Desorientierung. Bedingungen also, die einer stärkeren Ausbeutung der Bevölkerung durch in- oder ausländische Oligarchen Vorschub leisteten.

Aber die Kräfte des Kapitals, einmal von der Leine gelassen, entwickeln ihre eigene Dynamik. Ruhelos, gefräßig, immer gierig nach Profit, sind sie nun an ihren Ausgangspunkt zurückgekehrt und treiben ihr Unwesen auch dort. Die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise, geboren aus einer zügellosen Habgier, hat erschreckende und zerstörerische Auswirkungen. Doch sie bietet einigen Kräften immer noch ungeheure Möglichkeiten, aus den Börsencrashs Profit zu schlagen und sich angeschlagene Unternehmen für einen Apfel und ein Ei unter den Nagel zu reißen. Malcolm X hat den Tod Präsident John F. Kennedys 1963 als ein Beispiel dafür benannt, daß die Gewalt auf ihre Urheber zurückfalle. Nun sind die Geier des Kapitals zurückgekehrt und machen sich über den Leib jener Gesellschaften her, von denen aus sie in alle Welt geschickt wurden. Sie werden sich solange am Fleisch dieses Leibes sattfressen, bis nur noch die Knochen übrig sind. Das ist die Realität des entfesselten Kapitalismus. Und das wird so weitergehen, bis wir diesem Tun Einhalt gebieten.

Jetzt ist amtlich: Wer sich an der Börse verzockt, dem hilft die Landesbank. Voraussetzung: Die Summe muss hoch genug sein. Die LBBW, selbst in Nöten, hilft Merckle aus der Patsche.

Aus der Rubrik Unfassbares hier zwei Meldungen von heute, die wie die Faust aufs Auge zusammenpassen und  fast genau zeitgleich reinkamen:

1. Entscheidung: Landesbank hilft Merckle

Die Landesbank Baden-Würrtemberg eilt jetzt doch dem durch Fehlspekulationen an der Börse gebeutelten Unternehmer Adolf Merckle zu Hilfe. Ministerpräsident Günther Oettinger freut sich. Handelsblatt:  Es ist getan: Der von hohen Börsenverlusten betroffene Unternehmer Adolf Merckle erhält Hilfe von der Landesbank Baden- Württemberg (LBBW). Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) sagte am Donnerstag in Stuttgart, er sei froh, dass Merckles Firmen Ratiopharm und HeidelbergCement „eigenständig in die Zukunft“ gehen können. „Die Landesbank war handlungsfähig“, sagte Oettinger. Details nannte er nicht.


2. Finanzkrise Landesbank Baden-Württemberg stürzt vom Thron
Seit kurzem steht das Rettungspaket über fünf Milliarden Euro für die angeschlagene Landesbank Baden-Württemberg. Die Finanzkrise hat Siegfried Jaschinski, den Chef der Landesbank, härter getroffen als ursprünglich zugegeben.


Für die geplante Kapitalspritze von fünf Milliarden Euro wollen die Anteilseigner eine Beteiligungsgesellschaft gründen. Die Sparkassen, die zusammen mit dem Land Hauptanteilseigner der LBBW sind, haben dieser Lösung nach langem Ringen zugestimmt. Gestern Abend votierte eine knappe Mehrheit der Sparkassen dafür, die Kapitalgesellschaft mitzutragen.


Offen war dagegen Angaben aus Finanzkreisen zufolge bis zuletzt, ob die zusätzlich vorgesehene Bürgschaft von 20 bis 30 Milliarden Euro vom Bund oder vom Land aufgebracht wird. 


=> Wundert sich in diesem unseren (?) Lande noch irgendjemand, wenn die Sozialisten argumentativ und in Wahlen Oberwasser bekommen? Und dass man einigen ihrer Argumentationen selbst als Freimarkt-Vertreter (im klassischen Sinne, nicht im Sinne des pervertierten fraktionellen Zentralbank-Papiergeldsystems) und Libertärer ZUSTIMMEN muss?? So zB dem Altlinken Scharf-Rhetoriker Egon Kreutzer, der eben wie nachfolgend kommentiert hat:


„Herr Merckle hat seinen Platz unter dem Schirm ergattert. Die Landesbank Baden Württemberg hat, offenbar unter dem Einfluss eindringlicher Bitten des Herrn Oettinger, Hilfe geleistet. Wie? Darüber schweigt man sich aus. Das geht den blöden Steuerzahler schließlich auch nichts an. Der kommt muss ja am Ende bloß dafür aufkommen, dass der Gewinn des Herrn Piech nicht auch noch zum Verlust des Herrn Merckle wird.“
                           

Hat noch irgendwer an Leerverkäufen mit VW-Aktien Geld verloren?

Muss jetzt nicht die EU-Kommission an die Rampe treten und fordern, dass im Interesse der Gleichbehandlung alle Verluste aus Börsenspekulationen (oberhalb einer Bagatellgrenze von 10 Millionen Euro) von den Landesbanken zu tragen sind? “

=> Sind wirklich 10 Mio die „Bagatellgrenze“? Oder darf sogar der Bürger und Kleinsparer irgendwann unter den Schirm „seines“ Staates?

=> Wie häufig passt hier mal wieder Goethe (Zauberlehrling): „Die ich rief die Geister, werd´ ich nun nicht los!“ Wo die Grenze der Bailouts ziehen, Frau Merkel? Herr Paulson? Eines erscheint sicher: Die Leser dieses Artikels gehören nicht zur privilegierten Kaste der zu Rettenden. Treffend formuliert das heute auch der Chefredakteur eines Börsenbriefs Martin Stephan („Wahrer Wohlstand“):

“ Kennen Sie eine Branche, die so protegiert wird wie die Geldwirtschaft? Also ich nicht! Und bitte nehmen Sie nicht an, dass dies ein (System-)Zufall ist, schauen Sie lieber in die Spielanleitung, denn da steht geschrieben wie die Hierarchie aufgebaut ist: Ganz unten ist der Bürger und ganz oben ist sicherlich nicht die Regierung oder „Vater Staat“. Diese Krise führt jedem vor Augen auf welchem Rang er sich befindet“

=> Klar ist mittlerweile: Wir sind alle keine Staatsbürger mehr. Immerhin aber noch StaatsBÜRGEN. [Für die Staats-, Bank-, Korruptions-, Unfähigkeits- und Casino-Schulden der Mächtigen!]

=> Nur das fraktional aus dem Nichts geschaffene Papiergeld ermöglicht und stützt diese Kaste und ihren fortgesetzten Volksbetrug. Das Ende rückt näher – durch solche Aktionen mit großen Schritten.

Quelle

 

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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