You are currently browsing the category archive for the ‘Weltwirtschaft’ category.

In diesem zweiten Teil der Artikelserie wird aufgezeigt, dass dadurch, dass die USA gerade heftige Finanzprobleme haben, jeder einzelne Mensch auf Erden die Möglichkeit hat, mit einem wirtschaftlichen Boykott der USA dazu beizutragen, dass der wünschenswerte Bankrott der USA tatsächlich möglichst bald eintritt.

Dieser Artikel ist der erste Artikel eines Zweiteilers, der das mögliche Ende der USA als Supermacht beleuchten wird. Im ersten Teil dieses Zweiteilers werden die mittelfristigen Prognosen des IWF für die Zukunft der Weltwirtschaft näher beleuchtet.

Washingtons jüngste Konfrontationen mit Peking basieren auf Verkennung neuer Kräfteverhältnisse in der Welt

In ihren Beziehungen zu China hat die Obama-Administration in diesem Jahr, insbesondere aber in den letzten Wochen, nicht nur eine härtere Tonart angeschlagen, sondern teils ganz bewußt Peking provoziert. Die Washington Post meinte am vergangenen Freitag, daß dies »Ausdruck eines diplomatischen Balanceaktes« sei, bei dem die USA einerseits »Chinas Aufstieg in einigen Bereichen begrüßen, aber auch nicht davor zurück schrecken, Konfrontation mit Peking zu suchen, wenn es mit amerikanische Interessen kollidiert«. So habe Washington in jüngster Zeit eine »neue China-Politik demonstriert«, die u.a. Chinas Anspruch auf Souveränität über das Südchinesische Meer (siehe Spalte) zurückweise und stattdessen sogar US-amerikanische Sicherheitsinteressen in der Region reklamiere.

USA schüren Zwietracht

Teil dieser Politik ist der Versuch Wa­shingtons, die Regierung Chinas vor anderen asiatischen Ländern als unverantwortlich hinzustellen. Als Begründung dient, daß Peking (ebenso wie Rußland) von der Verantwortung Nordkoreas für den Untergang des südkoreanischen Kriegschiffes »Cheonan« am 26.März nicht überzeugt ist, und sich weigert, Pjöngjang zu verurteilen. Dessen angebliche Schuld an dem Zwischenfall hatten amerikanische und südkoreanische Experten im Mai gemeinsam festgestellt. Zur großen Verlegenheit Washingtons kommen in letzter Zeit sogar in südkoreanischen Medien zunehmend Experten zu Wort, die auf die zahlreichen Widersprüche in den »unwiderlegbaren Beweisen« – so US-Außenministerin Hilary Clinton – im offiziellen Untersuchungsergebnis hinweisen.

Inzwischen hat Washington die Forderungen Chinas, Flottenmanöver im Gelben Meer zu beenden, ignoriert und zur militärischen Einschüchterung Nordkoreas gemeinsam mit Südkorea Ende Juli die seit vielen Jahren größte Seekriegsübung unmittelbar vor Pekings Haustür abgehalten. Für den chinesischen Sicherheitsexperten Shen Dingli von der Fudan-Universität in Schanghai war dieses US-Manöver im Gelben Meer eine schwere Provoka­tion, in der Dimension vergleichbar nur noch mit der Stationierung von sowjetischen Atomraketen auf Kuba 1962. Das führte damals zu der für die ganze Welt hochgefährlichen Kuba-Krise.

Nicht nur in den chinesischen Me­dien schlagen die Wellen der Empörung über die verschiedenen US-amerikanischen Versuche, »China einzudämmen«, sehr hoch. In einer für Peking ungewöhnlich direkten Erklärung warf das chinesische Außenministerium den USA vor, in der Frage des Südchinesischen Meers zu versuchen, Unsicherheit und Zwietracht im Verband der Südostasiatischen Nationen (ASEAN) zu schüren. Außenminister Yang Jiechi beschuldigte Washington, gemeinsam mit anderen Ländern Front gegen China machen zu wollen.

Im Gegenzug warnte die Obama-Administration Peking, die USA könnten im Rahmen des vom US-Kongreß abgesegneten neuen Iran-Embargo-Gesetzes Strafmaßnahmen gegen Unternehmen aus China und anderen Ländern verhängen, sollten diese weiter Handel mit Iran betreiben. In Verkennung des Kräfteverhältnisses glaubt Washington, sich weiterhin anmaßen zu können, US-amerikanisches Recht zu internationalisieren und Unternehmen anderer Länder nach Gutdünken zu bestrafen, indem diese z.B. keinen Zugang zum amerikanischen Markt erhalten.

Irans Handelspartner

Hauptsorge Washingtons ist, daß chinesische Firmen in das Vakuum vorstoßen, das durch den Rückzug amerikanischer Tochtergesellschaften in der EU und anderer westlicher Partner vom iranischen Markt entsteht. »Wir wollen, daß China als Mitglied des UN-Sicherheitsrats seine Verantwortung anerkennt und nicht durch die Hintertür die Maßnahmen jener verantwortlichen Regierungen konterkariert, die sich von Iran distanzieren«, erklärte jüngst Robert Einhorn, Sonderberater für Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle im US-Außenministerium zu diesem Thema. Einhorn, der sich derzeit auf seinen Besuch in Peking vorbereitet, wird es dort voraussichtlich nicht einfach haben.

Peking lehnt jegliche unilateralen Sanktionen gegen Iran – sowohl die der USA wie die der EU – strikt ab. Als einer der wichtigsten Handelspartner Teherans hat China nach Angaben des stellvertretendem iranischen Ölministers Hossein Noqrehkar Shirazi bereits 40 Milliarden US-Dollar in den Öl- und Gas-Sektor investiert und weitere zehn Milliarden Dollar Investitionen in neue Raffinerien, in die Petrolchemie und in Pipelines fest geplant. Erschwerend kommt für die US-Administration hinzu, daß Washington zugleich der NATO-Verbündete Türkei aus dem Ruder läuft. So konnte Iran im Juli trotz Verhängung des unilateralen US-Embargos eine Hälfte seines Bedarfs an Benzin durch Importe aus der Türkei und die andere Hälfte aus China decken.

Es erscheint grotesk, daß die wirtschaftlich bankrotte Supermacht USA, die auf Pump funktioniert, ihren Hauptgeldgeber China nicht nur politisch provoziert, sondern auch glaubt, Peking zwingen zu können, gegen die eigenen Interessen in Iran und Nordkorea zu handeln. Die Zeiten, in denen Washington das Stöckchen hinhielt und alle sprangen, sind aber vorbei. Das ahnte auch Daniel Glaser vom US-Finanzministerium, als er unlängst den Kongreß warnte, es werde schwer sein, die Länder Asiens, des Mittleren Ostens und Südamerikas für die US-Iran-Sanktionen »an Bord« zu bekommen.

Quelle

Im Windschatten des Sommertheaters um die Bundespräsidentenwahl hat der als Lügner bekannte Propagandist der Israel-Lobby Richard Herzinger in Springers Welt eine besonders bemerkenswerte Lachnummer veröffentlicht. Angesichts der schüchtern und ohne jegliche Sanktionsandrohung vorgetragenen europäischen Forderung nach einem Ende der verbrecherischen Blockade von Gaza droht Richard Herzinger damit, dass Israel sich von Europa abwenden und stattdessen Indien zuwenden könne. Die Aussicht, in Europa zukünftig ohne die ständigen Versuche des wirtschaftlich völlig unbedeutenden Schurkenstaates Israel zum Anstiften von Kriegen und Schüren von Rassismus leben zu können, klingt natürlich verlockend.

Doch Richard Herzinger lebt offenbar in einer anderen Realität, einer, wo die europäische Kritik an Israel nichts mit der fortgesetzten israelischen Politik von Besatzung, Apartheid und Massakern zu tun hat und Israel eine Weltmacht ist, von der Europa abhängig ist:

Und Europa? Da es derzeit eher gegen seinen politischen und ökonomischen Niedergang ankämpfen muss, könnte es ihm irgendwann sogar einmal leidtun, Israel in einer kritischen Situation wie der jetzigen mit solch ultimativ fordernder Herablassung behandelt zu haben.

Leider ist die verheißungsvolle Perspektive, Israel könnte sich von Europa abwenden, nur ein schlechter Scherz, der mögicherweise inspiriert wurde durch die Vorahnung, dass, wenn Israel mit seiner menschenverachtenden Politik so weitermacht, die Flugzeuge von Israel nach Europa bald fast so lang unterwegs sein könnten wie Flugzeuge nach Indien. Natürlich lässt Zions Welt unter dem lustigen Artikel keine Kommentare zu. Sonst könnte da jemand Israel vorschlagen, Europa zu boykottieren und damit freiwillig bei der von Israel gefürchteten weltweiten BDS-Kampagne mitzumachen. Obwohl der Hintergrund von Richard Herzingers ernst gemeinter Satire natürlich ist, dass die Sanktionskampagne gegen Israel und seine ebenso rechtsradikale wie rassistische Regierung inzwischen Wirkung zeigt, lohnt es sich trotzdem, einen Blick auf die indisch-israelischen Beziehungen zu werfen.

Indien hat mit Israel eine Gemeinsamkeit, denn ähnlich wie das zionistische Regime überwiegend von Muslimen bewohnte Gebiete seit dem israelischen Angriffskrieg 1967 völkerrechtswidrig besetzt hält, so hält Indien seit 1947 einen Teil von Kaschmir besetzt und zieht ein blutiges militärisches Besatzungsregime über die überwiegend muslimische Bevölkerung der bereits 1948 vom UN-Sicherheitsrat gefordeten friedlichen Lösung des Kashmir-Konfliktes in Form einer Volksabstimmung darüber, ob Kashmir zu Indien oder Pakistan gehören soll, vor. Außerdem hat die brutale Politik von Vertreibung und Vernichtung der Lebensgrundlagen der eingeborenen Adivasi in weiten Teilen Indiens zu einer organisierten bewaffneten Widerstandsbewegung, den Naxaliten, geführt, ähnlich wie die Vertreibung und Vernichtung der Lebensgrundlagen der Palästinenser durch Israel den palästinensischen Widerstand entfacht hat.

Die auffälligen Parallelen der militärischen Unterdrückungspolitik Indiens und Israels haben bereits vor über 40 Jahren zu einer Kooperation dieser Staaten geführt. So hat der frühere Chef des zionistischen Regimes David Ben-Gurion offenbar bereits 1967 vorgeschlagen, antimuslimische Ressentiments in Indien dazu zu nutzen, um die gegenüber dem rassistischen Kolonialsiedlungsprojekt der Zionisten in Palästina kritisch auftretenden Pakistanis zu bekämpfen und zu zerstören. Und seit Jahren wird in Pakistan kolportiert, dass der indische Geheimdienst R&AW seit seiner Gründung 1968 eine überaus enge und geheime Beziehung zur israelischen Terrororganisation Mossad pflegen soll und Rameshwar Nath Kao, der erste Chef des Dienstes, sogar vom Mossad ausgebildet worden sein soll. Was da dran sein mag, mag unklar sein, doch ist die israelisch-indische Kooperation im Militär- und Sicherheitsbereich inzwischen so weit fortgeschritten, dass Propagandisten Israels in den USA bereits stolz erklären, Israel sei der größte Rüstungslieferant Indiens.

Grundlage der israelischen Zusammenarbeit mit Indien kann kaum eine auf spannungsfreien Verhältnissen zu den Nachbarstaaten basierenden Politik Indiens sein. Mit einer Strategie der Spannung lassen sich Hindus gegen Muslime besser gegeneinander ausspielen und auch Waffen leichter verkaufen. Als interessante Fußnote sei dabei angemerkt, dass während Israel Indien gegen Pakistan militärisch aufgerüstet hat, die von der Israel-Lobby maßgeblich dominierte USA gleichzeitig Pakistan gegen Indien aufgerüstet hat.

Durch den anhaltenden Konflikt und das Hochrüsten beider Seiten konnten die USA und Israel ein Ausmaß an Kontrolle über Indien und Pakistan erhalten, dass sie nie hätten haben können, wenn Pakistan, Indien und China sich zu einem Wirtschafts- und Sicherheitsblock hätten zusammenschließen können, so wie das nun in der SCO angestrebt wird.

Und darin besteht auch das Hauptproblem der angedrohten antiislamischen Achse Israel-USA-Indien. Das Riesenland Indien ist nicht so einfach wie die USA oder die EU zum Handlanger der Interessen Israels zu machen. Die indische Außenpolitik war immer schon multidimensional. Während Indien einerseits mit Israel eine enge Kooperation im Sicherheitsbereich pflegt, ist Indien gleichzeitig schon von Anbeginn an einer der besten Handelspartner der postrevolutionären Islamischen Republik Iran.

Und wenn Indien vorhat, sich wirtschaftlich ähnlich rasant wie China zu entwickeln, dann braucht Indien dafür Energie. Diese Energie kann Indien problemlos vom Iran in Form von Gas via Pakistan über die bereits projektierte IPI-Pipeline beziehen. Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass eine gegen den Iran und Pakistan gerichtete antiislamische Strategie der Spannung schon deshalb nicht nur für die Bevölkerung von Indien, sondern auch für die Bosse der dortigen Wirtschaft äußerst nachteilig wäre. Israel kann Indien im Gegensatz zu seinen Partnern Iran und Pakistan kein Gas liefern.

Quelle

Die Marke von 13.000 Milliarden Dollar Staatsschulden ist erreicht

Die April-Zahlen der US-Wirtschaft, jedenfalls jene, die von der Regierung nicht leicht gefälscht werden können, zeigen weiterhin alle auf Alarm. Das Haushaltsdefizit steigt und steigt, die Gesamt-Staatsschulden ebenfalls und die Steuereinahmen fallen. Das ist ein Szenario weit schlechter als etwa das von Griechenland.

Besonders fallen an den April-Zahlen des US-Bundeshaushalts die weiter sinkenden Steuereinnahmen auf. Das widerlegt alle Gerüchte von einer angeblich anziehenden Konjunktur. Vergleicht man etwa die Unternehmenssteuereinnahmen von Oktober bis einschließlich April des laufenden Fiskaljahres gegen die des Vorkrisenstandes, so kommt man gerade mal auf 45%. Zwar waren die Unternehmenssteuereinnahmen im dazwischen liegenden Fiskaljahr noch niedriger als die aktuellen, aber das macht nur etwa 9% aus. Es kann also keine Rede sein von einer selbsttragenden Erholung der US-Unternehmen.

Noch wichtiger aber ist das im April angefallene Defizit des Staatshaushaltes, denn der April ist jener Monat, in dem in den USA die Einkommensteuern gezahlt werden müssen und daher traditionell der Monat mit dem größten Haushaltsüberschuss. So hat es auch seit 1983 im April nie ein Defizit gegeben, zum Teil dagegen riesige Überschüsse, wie zum Beispiel im Jahr 2001 und 2007 mit Überschüssen im Bereich von 170 bis 190 Milliarden Dollar. Bereits im April vergangenen Jahres, der ja schon Krisenmonat war, gab es ein Defizit von etwa 20 Mrd. Dollar, aber in diesem April stieg das Defizit auf ein Allzeithoch von über 80 Mrd. Dollar. Das ist nur ein Monat, und noch dazu der beste des Jahres!

Bereits im letzten Fiskaljahr hatte es ein nie vorher gesehenes Haushaltsdefizit von über 1 400 Milliarden Dollar gegeben. Im laufenden Fiskaljahr sind nun nach sieben Monaten etwa 800 Milliarden Dollar Defizit erreicht, das dürfte also am Ende ein ähnlich desaströse Zahl ergeben.

Mit solchen laufend sich ansammelnden astronomischen Defiziten Monat für Monat steigt aber die Gesamtverschuldung schnell an – und die ist bereits heute aus dem Ruder gelaufen. Da die Staatsausgaben in keiner Weise gebremst werden, bedeutet das eine Explosion der US-Staatsschulden, die nun exponentiell ansteigen.

Dabei ist diese Exponentialkurve der gesamten US-Verschuldung bis jetzt noch nicht einmal durch steigende Zinsen beschleunigt. Wird dies eintreten, entweder, weil man der Inflation entgegensteuern will oder weil die internationalen Gläubiger höhere Renditen verlangen, um US-Staatsanleihen zu kaufen, so wird diese Kurve bald fast genau in die Senkrechte übergehen – das haben Exponentialkurven so an sich.

Der einzige Ausweg aus dem völligen Desaster wäre für die US-Regierung, nun massiv Ausgaben zu kürzen und/oder Steuern zu erhöhen, aber genau das kann Obama nicht tun, denn er würde die geringfügigen Anzeichen einer beginnenden Erholung der Wirtschaft damit abwürgen. Eine massive und schnelle Erholung und ein Zurück zu den Zahlen vor der Krise wäre jetzt das, was die USA bräuchten, aber nichts dergleichen ist am Horizont zu sehen.

Auch die Behauptungen einer Besserung am Arbeitsmarkt lassen sich nicht in den Zahlen des Einkommenssteueraufkommen ablesen, – im Gegenteil. Bereits im vergangenen Fiskaljahr waren die Einkommenssteuereinnahmen von etwa 1 146 Milliarden Dollar auf 915 Mrd. Dollar eingebrochen. Vergleicht man wieder den Zeitraum der ersten sieben Monate des laufenden Fiskaljahres, so kommt nun noch eine zusätzliche Verringerung von über 11 % dazu, das sind jetzt schon etwa 33% weniger als noch im Fiskaljahr 2007/2008.

Die gesamte Staatsverschuldung der USA ist mit Stand vom 30. 4. 2010 auf fast genau 13.000 Milliarden Dollar gestiegen. Das ist auch für die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt eine alles denkbare übersteigende Hypothek.

Bei jedem anderen Land mit solchen Zahlen hätte bereits seit langem die Spekulation gegen die Staatspapiere begonnen. Aber auch die USA werden am Ende nicht gegen diese Spekulation gefeit sein.

Und dann ist Feierabend, denn niemand kann dann mehr „helfen“ angesichts solcher Zahlen.

Quelle

Inzwischen ist es wirklich nicht mehr wegzudiskutieren. Die Westliche Welt ist in eine Unordnung geraten, deren Ausmaße zwar noch immer unterschätzt, aber zunehmend erahnt werden. Und man wird nicht aus der Sackgasse geraten, wenn man die Ursachen vertuscht.

Das kapitalistische Imperium ist am wanken. Das real existierende Finanzsystem wird immer deutlicher als Unterdrückungs- und Ausbeutungssystem wahrgenommen, nicht mehr allein von den unterdrückten armen Völkern der “dritten Welt“ allein, sondern immer mehr auch von den Völkern der Westlichen Welt selbst.

Ein letztes – seit Jahrtausenden wirksames – Mittel wurde angewandt, um den drohenden Kollaps “abzufangen“. Er bestand in der Schaffung eines globalen Sündenbocks. Der “weltweite Terrorismus“ konnte ein ganzes Jahrzehnt lang die Menschen spalten und den Niedergang des Kapitalismus verzögern. Doch kein Theaterstück kann das Publikum ewig im Bann halten, so dass inzwischen immer mehr anfangs Gefangene den Theatersaal verlassen. Daher werden neue Unterdrückungsmechanismen verstärkt: Jetzt ist es nicht mehr der “weltweite Terrorismus“, sondern der Muslim aus der Nachbarschaft, der eine Bedrohung darstellt. Und wie kann man die Bedrohung durch den Muslim aus der Nachbarschaft am wirkungsvollsten dem Bild-Zeitungsleser erklären? Ganz einfach: Es ist nicht der Muslim an sich, sondern sein Minarett und seine Burka. Ein Volk, dass in der absoluten Mehrheit im eigenen Land noch nie eine Minarett gesehen hat – weil es sie kaum gibt – verbietet diese Gefahr aufgehetzt durch eine dem Kapitalismus hörigen Journalismus! Und ein anderes Volk, bei dem die meisten Bürger noch nie eine Burka auf der Straße gesehen haben, verbietet die Burka; die westlichen Werte sind gerettet; zumindest glaubt es der arme Sklave des Kapitalismus!

Aber Griechenland hat weder Minarette, die irgendjemanden stören, noch Burkas! Die vorhandenen Moscheen sind Jahrhunderte alt und eher stören die christlich-orthodoxen Griechen die nackt badenden Westler. Am meisten aber stört es sie, dass sie jetzt als Versuchskaninchen für die Unterdrückung aller westlicher Staaten “ausprobiert“ werden. Der Trick besteht darin, dass man “die Griechen“ nicht mehr gegen “die Türken“ aufhetzt (und umgekehrt), wie man es Jahrzehnte lang erfolgreich praktiziert hat. Aber Griechen und Türken haben die Nase voll von diesem teile-und-herrsche-Weltsystem. Zudem haben viele Griechen ihren Patriarchen in Istanbul sitzen und in Zypern würde man lieber eine Beutegemeinschaft gegenüber Touristen bilden, als weiterhin zu spalten. Und nicht zuletzt ist die wirtschaftlich aufstrebende Türkei als Nachbarland interessanter geworden, als ein Europa, das keine guten Absichten hegt und Griechen der eigenen Bevölkerung mehr oder weniger als Verbrecher darstellt. Nein; jetzt sind die Griechen selbst zum Sündenbock degradiert.

Zugegeben, Griechen haben über ihre Verhältnisse gelebt, aber gibt es irgendeinen Staat in der kapitalistischen Welt, der das nicht tut? Oder anders gefragt, ist es nicht zwangsläufig ein Systembestandteil des kapitalistischen Imperialismus, dass man das tut? Jetzt ist jenes fehlerhafte System an gewisse Grenzen gestoßen. Und daher muss man die Bevölkerungen schröpfen, will man die weltbeherrschenden Kapitalisten ungeschoren davon kommen lassen. Aber die Griechen sind nicht damit einverstanden, dass ihre Löhne gekürzt und ihr Wohlstand drastisch vermindert wird! Sie sind nicht damit einverstanden, dass alles und jeder “privatisiert“ wird und die gesamte Regierung sich vor dem Kapitalismus prostituieren muss. Mit einer vergleichsweise geringen Bevölkerungszahl und einem vergleichsweise aufmüpfigen Volk sind sie daher das ideale Versuchskaninchen, um für kommende Aufstände in ganz anderen “gefährlicheren“ Ländern zu “proben“.

Und was machen die anderen Völker, was machen zum Beispiel die Deutschen? Sie lassen sich von der US-nahen Presse spalten gegenüber den Griechen. Gestern waren noch die Rumänen und Polen faul, heute seien es die Griechen und sie sind letztendlich selbst schuld. Kein Wort über den Systemfehler, kein Wort über die völlige Volksverdummung, die inzwischen auf einem sehr hohen Niveau abläuft!

Und jetzt muss dem deutsche Steuerzahler “den Griechen“ helfen mit zweistelligen Milliardensumme; das zumindest wird bei einem gemeinsamen Auftritt von einem deutschen Minister mit einem großen Bänker dem Volk verkündet! Wenn es jemals so etwas wie eine Wahrheitskommission in diesem Land geben wird, die die Verbrechen des Kapitalismus und den maßlosen Volksbetrug aufarbeiten wird, dann werden die Podiumsteilnehmer der gestrigen Show-Veranstaltung sicherlich auf der Anklagebank sitzen müssen! Nein; es sind NICHT “die Griechen“, die die deutschen Steuergelder bekommen; es sind die Banken, die sich jetzt auch noch als großzügig darstellen. Griechenland war nicht mehr in der Lage die Zinsen seiner Schulden an die Banken zu bezahlen (von Tilgung war nie die Rede!). Und wenn man Griechenlands “bankrott“ zugelassen hätte, dann hätten die Banken große Verluste erlitten, nicht der Steuerzahler (außer er muss wie immer einspringen). Die deutschen Steuermilliarden dienen dazu, die Zinsen der Banken zu bedienen; die zu aller Unverschämtheit jetzt sogar die Zinsen erhöht haben; weil das Risiko zu groß geworden sei, dass man das Geld jemals wieder zurück bekommt? Wann hat denn irgendeine Bank jemals das Geld, das es z.B. Deutschland geliehen hat, zurück bekommen? Das System ist doch so aufgebaut, dass man das Geld gar nicht wieder haben will, sondern im Rahmen der Zinsen das Vielfache dessen, was man jemals verliehen hat, und das endlos!

Währenddessen findet in den USA eine Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag statt. Der iranische Präsident Dr. Ahmadinedschad hält eine – einmal mehr – historische Rede. Der Vertreter der USA und eine handvoll Europäer (darunter auch die Deutschen) stehen auf und verlassen den Saal. Der gleichgeschaltete eingebettete deutsche Journalismus schreibt über einen angeblichen Eklat und eine Hassrede! Inzwischen ist die Rede vollständig ins deutsche übersetzt im Internet lesbar. Jeder bilde sich sein eigenes Urteil, wer hier Hass verbreitet! Ja, die Rede war ein Eklat; aber nicht durch die Rede selbst oder den Redner, sondern durch die Handvoll Witzfiguren untergehender kapitalistischer Herrenmenschenvertreter, die in ihrem maßlosen Größenwahn immer noch glauben, die Welt mit Atomwaffen beherrschen zu können. Vertreter von über 100 Staaten sind sitzen geblieben und haben am Ende frenetisch applaudiert; eine Handvoll ist gegangen! Wer ist hier isoliert von der “internationalen Weltgemeinschaft“?

Was hat den Ahmadinedschad so “hasserfülltes“ gesagt? Die Kernsätze seiner Rede bezogen sich nicht nur auf den Atomwaffensperrvertrag; hier nur einige kurze Auszüge:

„… Es gereicht niemandem zur Ehre eine Atombombe zu besitzen, sondern im Gegenteil: Dies ist hässlich und schändlich. Noch schändlicher ist es, mit deren Anwendung, welche mit keinem Verbrechen in der Geschichte vergleichbar ist, zu drohen. Diejenigen, welche die erste atomare Bombardierung vorgenommen haben, gehören zu den Leuten in der Geschichte, die am meisten verabscheut werden…“

Ist es denn ein Geheimnis, dass die USA inzwischen zum meistverhassten Land der Rede geworden sind? Glauben deutsche Politiker, die sich für den Kapitalismus prostituieren, dass sie mit ihrem Einsatz die hässliche Fratze des menschenverachtenden Systems schön schminken können? Jede professionelle Hure hat mehr Anstand und Schamgefühl, als solche Politiker, welche die Interessen des eigenen Volkes an den Kapitalismus verraten! Merken jene Politiker denn nicht, wie die Unmenschlichkeit, die sie zu schützen suchen, langsam aber sicher auf sie selbst abfärbt?

Der wohl “gefährlichste“ Satz in der Rede des iranischen Präsidenten war: „Die Macht der Logik wird die Logik der Macht besiegen. Für Gewalt und Gewaltsame wird in Zukunft kein Raum mehr sein.“ Und genau jene, die auf die Logik der Macht setzten, haben den Raum verlassen!

Die Logik der Macht sagt in Griechenland, dass das Volk “soziale Einschnitte“ hinnehmen muss. Es sei nur zur Information darauf hingewiesen, dass das Durchschnitteinkommen in Griechenland erheblich geringer ist als in Deutschland währen die Lebenshaltungskosten inzwischen teurer sind. Die Logik der Macht sagt, dass das griechische Volk unterdrückt werden muss, um den Kapitalismus zu retten. Die Macht der Logik aber würde den Kapitalismus zum Teufel jagen und nach alternativen Wegen suchen, wie Menschen friedvoll miteinander leben können bei einer gerechteren Verteilung des Wohlstandes.

Die Islamische Republik Iran ist zum Hauptfeind des Kapitalismus geworden und wird auch so behandelt. Aber die Völker der Welt, und die absolute Mehrheit ihrer Vertreter hat Ahmadinedschad frenetisch zugejubelt! Der Applaus nach seiner Rede war überwältigend! Von all dem durfte der deutsche Konsument nichts erfahren. Stattdessen wird ihm eingetrichtert, dass “Griechen“ “unser Geld“ entwenden würden. Aber wir haben gar kein Geld mehr, das wir verleihen könnten, so dass es gar nicht unser Geld sein kann!

Um die Perversion dieses Systems zu verdeutlichen, sei hier verkürzt dargestellt, was gerade passiert: Banken leihen Deutschland Geld, damit Deutschland es an Griechenland geben kann, damit diese die Zinsen ihrer Schulden an genau die gleichen Banken zurück zahlen können! Oder noch leichter ausgedrückt: Die Banken zahlen sich selbst aus und Deutsche und Griechen müssen noch etwas drauf legen, ohne irgendeinen Vorteil daraus zu haben! Und das System wir von Menschen vertreten, die eines Tages, wenn die Macht der Logik obsiegt, wegen Hochverrats zur Verantwortung gezogen werden müssten, falls sie nicht wegen offensichtlichen Wahnsinns für unzurechnungsfähig erklärt werden.

Jeder halbwegs von Vernunft geprägte Mensch in Deutschland muss seine natürliche Abneigung gegen das Unrecht nicht auf Burkas oder Minarette und nicht auf Griechen projizieren, sondern auf diejenigen, die mit solch einem verbrecherischen Bankensystem die ganze Menschheit unterdrücken! Aber die Zeit ihrer Herrschaft ist vorbei.

So ganz nebenbei sei noch auf einen Ausgabenposten hingewiesen, der allen europäischen Ländern enorme Einsparungspotentiale eröffnen würde: Man könnte aufhören Kriege zu führen! Die Griechen haben ihren Militärhaushalt gleich drastisch zusammengestrichen. Sollen sie auch dafür bestraft werden?

Der Kapitalismus ist am Ende. Aber es liegt an uns, was wir daraus machen. Der Schreiber dieser Zeilen ist der festen Überzeugung, dass es in Deutschland hinreichend befähigte und gut ausgebildete, fleißige und disziplinierte Menschen gibt, die vernünftige Alternativen zustande bringen und umsetzen könnten, um ganz Europa aus dieser Sackgasse zu führen. Aber Voraussetzung dafür wäre es, sich von all jenen zu trennen, die Europa wirklich Schaden zufügen, und das sind weder Burkas noch Minarette noch Griechen und schon gar nicht die Islamische Republik Iran.

Die geopolitische Strategie der Vereinigten Staaten war seit der Übernahme der Hegemonie nach Ende des Zweiten Weltkriegs darauf ausgerichtet, den Globus, soweit der eigene Einfluß reicht, in einen Hort der Kapitalakkumulation zu verwandeln, zunächst für das Industrie- und seit Mitte der 1970er Jahre, als die Stagnation einsetzte, für das Finanzkapital. Dank ihrer politischen und militärischen Vormachtstellung gelang es den USA, überall in ihrer Einflußzone die Völker und Staaten zur Kasse zu bitten. Mit dem Zusammenbruch des sowjetischen Blocks vergrößerte sich diese Zone, und die Herrschaftsmethoden wurden ruppiger. Das Wachstum der neunziger Jahr in den Vereinigten Staaten speiste sich im wesentlichen aus dieser Quelle, denn während das Bruttosozialprodukt um knapp 70 Prozent von 5,8 Billionen auf 9,8 Billionen Dollar stieg, nahm die Verschuldung um 95 Prozent auf mehr als das Zweieinhalbfache der Wirtschaftsleistung zu. Ein nun restlos dereguliertes Bankensystem bot neue Möglichkeiten der Profitschöpfung; eine Wirtschaftspolitik im Interesse des Finanzkapitals machte die Vereinigten Staaten zu dessen Vorzugsland weltweit. Massiver Zustrom von ausländischem Kapital glich die Defizite der US-amerikanischen Handels- und Leistungsbilanz teilweise aus.

Daneben üben die USA aber auch eine weltwirtschaftliche Sogwirkung aus: Ihr Bedarf an Waren wird zunehmend von Importen gedeckt. So bot sich anderen Ökonomien, besonders der Volksrepublik China, die Chance, eine nachholende Industrialisierung einzuleiten. Die Devisenüberschüsse, in US-Anleihen angelegt und damit eingefroren, schlossen die Finanzierungslücke. Washington mußte günstige Rahmenbedingungen für Anlage suchendes Kapital schaffen, die eigenen Banken und Finanzinstitute bei der Geldbeschaffung unterstützen und auf die Regierung Chinas einwirken, die Schuldtitel gegenüber den Vereinigten Staaten weder politisch noch ökonomisch als Waffe einzusetzen.

Vor diesem Hintergrund werden die Maßnahmen der Regierung Bush jun. verständlich, den Realzins drastisch zu senken und die Verschuldung auszudehnen. In den Jahren 2000 bis 2007 stieg die Gesamtverschuldung der USA von 26,3 Billionen auf fast 48 Billionen Dollar, fast das Dreieinhalbfache des Bruttosozialprodukts. Die Staatsverschuldung nahm um mehr als die Hälfte zu; sie lag 2007 bei 7,3 Billionen Dollar. Schuldenmachen in dieser Größenordnung und das Auseinanderklaffen von Wirtschaftsleistung und Finanzspekulation ließen eine Finanzblase entstehen. Andererseits förderte diese Art der Wirtschaftspolitik die Weltwirtschaft, vor allem die chinesische. Die rapide Industrialisierung Chinas wäre sonst nicht möglich gewesen.

Züchteten sich die Vereinigten Staaten hierdurch ihre Konkurrenz groß? Diese Fragestellung sieht von der dominanten Position des US-Finanzkapitals ab, das an diesen Geschäften profitierte. Zudem sorgten die billigen chinesischen Importe dafür, daß die Inflationsgefahr, die von der Ausdehnung der Staatsverschuldung ausgeht, weitgehend neutralisiert wurde, weil ein Großteil der Preise für einfache Konsumgüter sank.

Die aus jeglicher Kontrolle entfesselten Banken und Finanzinstitute begannen nun einen Raubzug größten Stils: Die Ausdehnung der Geschäfte in bislang unberührte Gefilde war notwendig für neue Profite. Gleichzeitig galt es, dem Wirtschaftskreislauf neue reale Werte zuzuführen, zum einen durch Firmenübernahmen und -zusammenschlüsse, zum anderen durch die Einverleibung des Immobilienmarktes.

Billiges Geld und günstige Kredite stimulierten Weltwirtschaft und -handel. Da die Kreditvergabe dem Akkumulationszyklus des Finanzkapitals folgte und damit an kurzfristigen Zielen orientiert war, blieb der Aufschwung aber oberflächlich und instabil. Dank der ihnen vom Staat eingeräumten Freizügigkeit betrieben Banken und Finanzinstitute zunehmend solche Geschäfte, die nicht an den wirtschaftlichen Realien ausgerichtet, sondern schiere Zockerei waren.

Beim Amtsantritt des Präsidenten George W. Bush besaß die Zähmung Chinas höchste Priorität. Nach weitverbreiteter Meinung rückte angesichts der Ereignisse vom 11. September 2001 dieses Ziel in den Hintergrund. In Wahrheit war der Einmarsch in Afghanistan, die Verwandlung des Landes in ein US-amerikanisches Protektorat ein wesentliches Element der Politik, China strategisch einzukreisen. Hier griff Washington auf die im Kalten Krieg erprobte Strategie der »Eindämmung« zurück, nämlich eine glaubwürdige Drohkulisse aufzubauen, nicht um den potentiellen Feind zu vernichten, sondern um ihn zu veranlassen, seine wirtschaftliche Ausrichtung als Warenproduzent für den US-Markt und größter Abnehmer von US-Staatspapieren beizubehalten.

Daneben war ein weiterer Gefahrenherd auszumerzen: Das weltweite Ölgeschäft wird auf Dollarbasis abgewickelt. Die arabischen Mitglieder des Ölkartells OPEC hatten das akzeptiert, denn es schadete ihnen zwar wirtschaftlich, nützte ihnen aber politisch, da sie sich auf die Protektionsmacht USA stützen konnten. Die Regimes bezahlten also ein Schutzgeld. Der Irak, einer der Hauptproduzenten, stand seit längerem im Visier Washingtons. Die Eroberung des Landes sollte im ersten Schritt den Zugriff auf die riesigen Ölvorkommen sichern. Des weiteren sollte ein höriger Irak in der OPEC Ansätze unterlaufen, die bisherige Praxis der Dollarbindung aufzugeben. Für dieses Ziel waren die Vereinigten Staaten offenbar bereit, politische Risiken in Kauf zu nehmen.

Der militärisch-industrielle Komplex bildet das industrielle Rückgrat der US-Wirtschaft, mittlerweile beherrscht von einer Handvoll Großkonzerne. Faktisch ist die gesamte Rüstungsindustrie in der Hand von drei Konzernen. Sie sind zu groß und für das Pentagon zu wichtig, um sie betriebswirtschaftlichen Geboten zu unterwerfen. Obwohl privat, sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil der US-Weltmacht; daher können sie frei von ökonomischen Zwängen munter drauflos akkumulieren. Der kapitalistischen Logik folgend sind komplexe Waffensysteme gewinnträchtiger als einfache. Zudem hatte es das hier agierende Kapital verstanden, das Kalkulationsmodell des »cost-plus« durchzusetzen, bei dem sich der Profit unabhängig von den Kosten bemißt. Die Kapitallogik verlangt ständig nach neuen Aufträgen – mit der Folge, daß militärisch effiziente Systeme, die noch geraume Zeit ihren Zweck erfüllen würden, vorzeitig durch noch effizientere abgelöst werden. Dies erklärt daß die Vereinigten Staaten über eine ultramoderne Luftwaffe und Marine verfügen, für die es weltweit keinen adäquaten Gegner gibt. Die Militärstrategie ist folglich auf dieses Geschäft hin orientiert, zumal das militärische Führungspersonal bei Pensionierung auf gut dotierte Posten in der Rüstungsindustrie wechselt. Folglich wird der Großteil des Militärhaushalts hochtechnologisch verausgabt, während die konventionellen Streitkräfte schlechter ausgestattet werden und an strategischer Relevanz verlieren. Hinzu kommt die von der Regierung Bush forcierte »Privatisierung des Krieges«, die Auslagerung einer Reihe von militärischen Aufgaben (Logistik, Systemwartung, Ausbildungsprogramme und viele andere) an Privatunternehmen.

Für politische Rechte und soziale Belange ist im militärischen Denken kein Platz. Auf Widersetzlichkeiten und soziale Auflehnung gegen das von ihnen aufgepfropfte Herrschaftsmodell reagieren die USA daher oft mit einer Mischung von Hilflosigkeit und Brutalität.

Das Jahr 2008 wird wahrscheinlich als der Wendepunkt der US-Globalmacht in die Geschichte eingehen. Das Platzen der Finanzblase löste eine Weltwirtschaftskrise großen Ausmaßes aus; die Reproduktion des US-Herrschaftsapparates ist so auf Dauer nicht mehr aufrecht zu erhalten. Wie dramatisch die Lage ist, wird daran ersichtlich, daß nun eine neuerliche staatliche Schuldenaufnahme eingeleitet wurde, die nichts weiter zum Ziel hat, als die Banken und das gesamte Finanzwesen zu alimentieren; die industrielle Basis aber bleibt vernachlässigt. Da die herrschende Ideologie eine Rückkehr zu staatlicher Regulation verbietet und die US-amerikanischen Machteliten sich offenbar nun der Hoffnung hingeben, die Geldspritzen für die Banken würden neues Wachstums bewirken, ist absehbar, daß sich der Handlungshorizont der Globalmacht USA auf Profite im Finanzmarkt reduziert, auf Dauer hat diese Wirtschaftspolitik keine Perspektive.

Der sich abzeichnende Niedergang der US-Ökonomie bedeutet aber keineswegs das Ende des Kapitalismus, sondern vielmehr eine Schwerpunktverlagerung hin nach China. Die Europäische Union, deren Politik eines opportunistischen Imperialismus im Windschatten der USA relativ erfolgreich war, wird sich dieser Tendenz sicherlich anpassen. Anzunehmen ist, daß der sich abzeichnende Wechsel nicht reibungs- und geräuschlos vor sich gehen wird, schon deshalb nicht, weil für das US-Kapital sehr viel auf dem Spiel steht, wenn es die Weltwirtschaft nicht mehr nach seinen Vorstellungen dirigieren kann. Auch steht die politisch-militärische Dominanz der USA zur Disposition, die darauf gerichet war, das gesamte System zu verteidigen, im Klartext also: dafür zu sorgen, daß Widersetzlichkeiten gleich welcher Art gegen Finanzinteressen der USA im Keime erstickt werden können.

Fraglich ist jedoch, ob China überhaupt das neue kapitalistische Zentrum werden kann. Dagegen spricht, daß die gegenwärtige Industrialisierung auf die Küstenregionen, nahezu identisch mit den sogenannten Vertragshäfen aus der halbkolonialen Vergangenheit, beschränkt ist, wohingegen das Hinterland im wesentlichen als Arbeitskräftereservoir wirkt. Der landwirtschaftliche Umbruch, ohne den eine Freisetzung von Arbeitskräften nicht möglich gewesen wäre, hat zu starken sozialen Spannungen geführt. Eine Umorientierung hin zur Binnenentwicklung wäre ratsam. Ob sie erfolgt, hängt davon ab, welchen Einfluß diejenigen industriellen Gruppen haben, die hauptsächlich vom Export profitieren. Auch ist die Rolle der politischen Elite nebst der militärischen Führung zu bedenken. Schließlich ist die Widerständigkeit in der Arbeiterschaft und bei vielen Parteikadern gegen einen stramm kapitalistischen Kurs zu bedenken.

Das neue Zentrum China auf ungewissem Weg, global ein krisengeschüttelter Kapitalismus, die USA als schwer angeschlagene Hegemonialmacht, zweitrangige Zentren wie die EU, die auf ihre Weise die Hegemonialmacht beerben wollen – das ergibt eine explosive Konstellation in der Weltwirtschaft und -politik mit Parallelen zu 1914.

Quelle

Das neue Jahr beginnt mit einem geostrategischen Paukenschlag, der in Europa allerdings bestenfalls als Randnotiz wahrgenommen wird. Das überrascht nicht, schließlich gehört die EU zu den großen Verlieren der jüngsten Entwicklungen in Zentralasien. Binnen dreier Wochen entschied sich das “Great Game” um die Energiereserven rund um das Kaspische Meer. China ist der große Gewinner, Russland gewinnt an Bedeutung, verliert aber die Kontrolle über die ehemaligen Sowjetrepubliken der Region, Iran entwickelt sich zum ernsthaften geostrategischen Akteur und die EU und die USA schauen in die Röhre. Die Karten sind neu gemischt und die neue Konstellation wird vor allem Deutschland noch Kopfschmerzen bereiten.

Vor ein paar Jahren war die Welt noch überschaubar. Der Westen hatte die zentralasiatischen Republiken bei seinem “Kampf gegen den Terrorismus” mit ins Boot geholt, baute Militärbasen, unterstützte Georgien als künftiges NATO-Mitglied, schloss Verträge mit Aserbaidschan ab und baute neue Pipelines, die kaspisches Öl über Georgien und die Türkei zum Mittelmeer transportieren sollten.

Der Plan war offensichtlich – man wollte Zentralasien aus den Klauen des Russischen Bären “befreien”. Doch der Westen unterschätzte den russischen Präsidenten Putin auf ganzer Linie. Putin torpedierte nicht nur die Pipeline-Pläne des Westens, er stutzte die Expansionsgelüste auch jäh, als Georgiens Präsident Saakaschwilli frech wurde und militärisch gegen die russischen Protektorate Südossetien und Abchasien vorging. Doch auch Russland musste Rückschläge hinnehmen – mit der neuen asiatischen Supermacht China kann es vor allem ökonomisch nicht konkurrieren und muss nun tatenlos mit ansehen, wie China seinen Hinterhof ökonomisch überrollt.

Iran – der neue Mitspieler

Am 6. Januar weihten Irans Präsident Ahmadinedschad und sein turkmenischer Kollege Berdimuhammedow feierlich eine neue Erdgaspipeline zwischen den beiden Nachbarstaaten ein. Bislang hatte Iran jährlich rund 6 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Turkmenistan importiert, nun kann sich diese Menge schrittweise auf bis zu 20 Milliarden Kubikmeter pro Jahr erhöhen. Damit wäre nicht nur der komplette Energiebedarf Nordirans gedeckt, Iran könnte auch noch turkmenisches Gas unter Umgehung russischen Staatsgebietes direkt in die Türkei weiterleiten – eine entsprechende Trasse ist vorhanden und muss nur noch an die iranisch-turkmenische Trasse angeschlossen werden. Iran – der auch von seinem Nachbarn Aserbaidschan Gas importiert – ist damit in der glücklichen Situation, sein eigenes Erdgas aus dem Persischen Golf beinahe komplett gegen Devisen verkaufen zu können und den Energiehunger seines Nordens auch im Winter decken zu können. Wenn es das Ziel des Westens war, Iran zu isolieren, ist dieses Ziel gründlich in die Hose gegangen. Iran ist für die europäische Energiesicherheit wichtiger denn je. Seit feststeht, dass die Nabucco-Pipeline nur mit iranischem Gas oder Gas, das über iranisches Territorium transportiert wird, gefüllt werden kann, ist Iran der einzige Konterpart zu Russland. Wenn Europa seine Gasimporte diversifizieren will, führt an Iran kein Weg mehr vorbei.

Turkmenistan – begehrter Knotenpunkt

Die Weltwirtschaftskrise ging auch an Turkmenistan nicht spurlos vorbei. Bislang hat der Staat nahezu sein komplettes Gas und Öl über Russland verkauft – teils nach Russland, teils in die Ukraine, teils nach Westeuropa. Den größten Teil des Kuchens konnte sich allerdings der russische Exklusivpartner Gazprom sichern. Als die Gasnachfrage im Zuge des Produktionsrückgangs in den Keller ging, blieb Turkmenistan sogar auf seinem gesamten Gas sitzen. Neun Monate lang, wollte Russland keinen einzigen Kubikmeter, da die Gazprom die Nachfrage aus dem In- und Ausland mühelos aus der eigenen Förderung befriedigen konnte. Damit ist nun Schluss, denn Turkmenistan hat nun einen neuen Abnehmer, dessen Energiehunger größer ist als der des Westens – China.

Am 14. Dezember letzten Jahres eröffnete Berdimuhammedow zusammen mit seinem chinesischen Kollegen Hu Jintao die Turkmenistan-China-Pipeline, über die einmal 40 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Turkmenistan ins Reich der Mitte fließen sollen – dies entspricht der Hälfte des momentanen chinesischen Verbrauchs. Zusätzlich wird Uzbekistan weitere 10 Milliarden Kubikmeter in diese Pipeline einspeisen, die nun Chinas energetische Schlagader darstellt.

China ist damit Turkmenistans Premiumkunde und das zentralasiatische Land hat die freie Wahl, ob es die Restmengen lieber über Russland oder über Iran exportieren will – eine Frage, die wahrscheinlich über den Preis entschieden wird. Welch glückliche Lage für das Land, das vor wenigen Jahren noch als Vasallenstaat Moskaus galt.

Chinas Sieg kommt allerdings nicht ganz überraschend. Der chinesisch-turkmenische Handel hat sich im letzten Jahrzehnt vervierzigfacht. Ganze 35 chinesische Großkonzerne sind in Turkmenistan aktiv. Neben dem Öl- und Gassektor, sind die Chinesen auch in den Bereichen Telekommunikation, Transport und Logistik, Landwirtschaft, Textil, Chemie, Nahrungsmittel, Gesundheitswesen und im Bausektor tätig. Während Russland Druck ausübte und der Westen an die Menschenrechtslage appellierte, hat China die Situation genutzt und besitzt nun nicht nur ein zentralasiatisches Standbein, sondern auch einen weiteren Absatzmarkt für seine Produkte.

Kasachstan – in der Zwickmühle

Neben Turkmenistan und Usbekistan konnte China vor allem den gigantischen Flächenstaat Kasachstan für sich gewinnen. Kasachstan will nicht nur weiteres Gas in die Turkmenistan-China-Pipeline einspeisen, sondern über eine 6.000-Kilometer-Pipeline auch Öl in das Reich der Mitte liefern. Damit hat Kasachstan ebenfalls die freie Wahl des Kunden – bislang war der Staat auf russische Pipelines angewiesen, die das Öl ans Schwarze Meer transportierten. Wer von nun an die Regeln bestimmt, machte Präsident Nasarbajew seinen westlichen Partnern bei einem Treffen in Astana klar. “Wir werden nur noch mit Unternehmen Geschäfte machen, die uns helfen, unsere Wirtschaft zu diversifizieren.” Die Vertreter von Chevron und TotalFina staunten nicht schlecht und wussten natürlich sofort, an wen Nasarbajew dabei denkt – auch in Kasachstan floriert die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China.

Die beiden Staaten haben nun sogar ein Gemeinschaftsprojekt der besonderen Art beschlossen. Eine Million Hektar fruchtbaren kasachischen Landes soll chinesischen Bauern zur Verfügung gestellt werden, um dort Soja und Raps anzubauen, der nach China exportiert werden soll. Doch gegen diese Pläne laufen vor allem die Kasachen selbst Sturm, die Angst vor einer Überfremdung haben. China hat jedoch nicht nur den Fuß in der Tür, sondern sitzt bereits gemütlich im kasachischen Wohnzimmer. Über die letzten vier Jahre hinweg hat China mehr als 20 Milliarden Dollar in die Hand genommen, um sich in die kasachische Energiewirtschaft einzukaufen, während der Westen um die letzten Joint-Ventures bangen muss. Von einer transkaspischen Pipeline, die Öl und Gas gen Europa liefern soll, spricht heute verständlicherweise niemand mehr. Aber auch Russland steht mit leeren Händen da und versucht Kasachstan nun über den Weg einer Zollunion mit Russland und Weißrussland nicht vollends Richtung China abdriften zu lassen.

Russland – weder Gewinner, noch Verlierer

Bei der momentanen wirtschaftlichen Lage, in der das Energieangebot größer als die Nachfrage ist, kann es Russland relativ egal sein, ob die zentralasiatischen Republiken ihr Gas und Öl an China und Iran verkaufen oder nicht. Aber wenn die Nachfrage wieder anzieht, wird Russland den Bedarf seiner Kunden nicht mehr in vollem Umfang decken können. Schlechte Zeiten für Russlands weniger finanzkräftige Kunden, wie die Ukraine. Aber auch Deutschland ist künftig voll und ganz auf russische Gaslieferungen angewiesen. Wenn die EU sich nicht dazu durchringen kann, mit Iran eine potente Alternative zu wählen, wird sie komplett vom Gashahn Russlands abhängen – die Anrainer des Kaspischen Meeres sind spätestens seit Beginn dieses Jahres keine Alternativen mehr.

Russland setzt jedoch auf Kooperation und nicht auf Konfrontation – egal, ob es sich um die EU oder um China handelt. Ein ebenfalls in den letzten Tagen von Wladimir Putin eingeweihtes Ölterminal bei Nadhodka an der Nähe der nordkoreanisch-russischen Grenze soll künftig vor allem die chinesische Nachfrage decken und eine geographisch und geostrategisch sinnvolle Alternative zum Transport von arabischem Öl durch das Nadelöhr der Straße von Malakka darstellen. Der erste Tanker verließ unter Putins Augen das Terminal mit russischem Öl für Hong Kong.

China – Gewinner mit Achilesferse

Chinas energetische Schlagadern führen von Zentralasien über den Alataw-Pass in die chinesische Provinz Xinjiang und von dort aus ins Landesinnere. Diese Trassenführung ist für China suboptimal, denn Xinjiang gilt als Unruheprovinz. Die gewalttätigen Aufstände der Uiguren, die im letzten Juli in der Provinzhauptstadt Ürümqi stattfanden, waren nur die Spitze eines Eisbergs von Problemen, die sich immer wieder Luft machen. Es ist unmöglich, mehrere Tausend Kilometer Pipelines in der Unruheprovinz gegen terroristische Anschläge abzusichern. China wird wohl auf die Wünsche der Uiguren eingehen müssen, so lange diese sich mäßigen. Mit den Pipelines haben die Uiguren ein gewaltiges Druckmittel gegen Peking in der Hand.

Der Westen guckt in die Röhre

Während sich die geostrategische Karte Zentralasiens neu ordnet, führt der Westen einen komplett sinnlosen Krieg in der südlichen Peripherie, die nicht nur arm an Rohstoffen ist, sondern auch wegen der Sicherheitslage auf absehbare Zeit als Transitland für Energietransporte ausscheidet. Die USA haben das “Great Game” verloren, Europa spielt nicht mehr als eine Statistenrolle. Ohne einen Kotau vor den neuen geostrategischen Akteuren in Teheran – und auch in Ankara – wird Europa sich künftig wohl besser mit Russland vertragen müssen, will es nicht im Winter im Kalten sitzen.

Quellen und Hintergrund:

Stratfor
– M K Bhadrakumar – Russia, China, Iran redraw energy map
– Vladimir Socor – Russia resumes gas imports from Turkmenistan
Putin opens oil-export route
– M K Bhadrakumar – China resets terms of engagement in Central Asia
– Bruce Pannier – Kazkhstan mulls China land deal

Quelle

Die Diktatur ist eine Herrschaftsform, die sich durch eine regierende Gruppe mit nahezu unbeschränkter Macht auszeichnet. Die perfideste Form einer derartigen Gewaltherrschaft ist diejenige, bei der die Bevölkerung nicht einmal ahnt, dass sie so beherrscht wird.

Gewöhnlicherweise stellt sich der Normalbürger unter einem Diktator eine Art König oder Sultan vor, der willkürlich nach eigenen Vorstellungen seine Gewalt über das Volk ausüben kann. Zum Begriff der Diktatur gehört stets, dass sie von niemandem hinreichend legitimiert ist. Zuweilen tritt der Diktator als Pharao, zuweilen sogar als Präsident auf. In allen Fällen aber regiert er scheinbar alleine. Diese Vorstellung von Diktator ist weder historisch noch aktuell haltbar. Kein Mensch kann alleine ein großes Land regieren. Es ist immer ein durchaus umfangreiches Interessengeflecht von viele “Fürsten“, die den Diktator mittragen. Ohne diese zuweilen sehr mächtigen Unterstützer könnte kein Diktator der Welt herrschen.

Im Zuge der der Weiterentwicklung des Menschen und der Hinterfragung der Legitimität eines Diktators und seiner Fürsten haben sich die Machthaber etwas Neues einfallen lassen. Das Volk soll “beteiligt“ werden. Durch “freie Wahlen“ soll ihm das Gefühl vermittelt werden, als wenn er in einem gewissen Sinn mitentscheidet und Mitverantwortung trägt. Seine Stimme zählt bei der Bestimmung der nächsten Regierung, die nur für eine bestimmte Zeit regieren kann und dann sich erneut zur Wahl stellen muss. An dieser Stelle sollen Schwachstellen innerhalb des Systems, dass z.B. nur eine begrenzte Zahl an Bürgern an der Wahl teilnehmen, oder Politiker grundsätzlich vor den Wahlen etwas anderes versprechen als sie hinterher einhalten, ausgeklammert werden.

Wer würde abstreiten wollen, dass die Mehrheit des an der letzten Bundestagswahl teilnehmenden Bürger die amtierende Bundesregierung gewählt hat? Es war eine freie Wahl, bei dem jeder Wahlberechtigte teilnehmen konnte, und jeder hatte die Wahl sich z.B. für oder gegen Frau Merkel als Bundeskanzlerin zu entscheiden. Ein Teil hat sich für sie entscheiden, ein anderer Teil gegen sie, und die einen haben gewonnen. Was aber beide Seiten nicht wissen, ist die Tatsache, dass sie gar nicht alle “Regierenden“ wählen können oder dürfen. Sie dürfen nur diejenigen wählen, die man Regierung und Opposition nennt. Diese beiden spielen ein Spiel im Parlament, das so heißt, dass aus Sicht der Regierung alles, was sie tut stets richtig und fehlerfrei ist (bis auf Ausnahmen), und aus Sicht der Opposition alles, was die Regierung tut falsch ist (bis auf Ausnahmen). Dass aber letztendlich beide Seiten gar nicht die eigentliche Macht in der Hand halten, soll an einigen exemplarischen Beispielen verdeutlicht werden:

Eine der Machtzentren im Land ist die so genannte “Öffentliche Meinung“. Mit solch einem Machtzentrum ist unweigerlich der Name Axel Springer verbunden, selbst wenn der Mann gar nicht mehr lebt. Wer heute den Konzern antreibt, wer ihn lenkt und welche Interessen dahinter stecken, ist dem Wahlvolk zumeist völlig unbekannt. Die Gebildeten haben einstmals gehört, dass jeder Mitarbeiter jenes Konzerns in seinen Arbeitsvertrag verklausuliert mit aufnehmen muss, dass er die USA und Israel unterstützen wird. Das wiederum aber hat sehr fatale Folgen für die Bundesrepublik Deutschland!

So sendet z.B. Deutschland Waffen höchster Qualität und Technik, darunter mit Atomwaffen bestückbare U-Boote, die zum Teil mit deutschen Steuergeldern gebaut werden, nach Israel, obwohl es den eigenen Grundsätzen widerspricht, Waffen in ein “Spannungsgebiet“ zu senden. Eine wirklich freie “Öffentliche Meinung“ würde diesen Sachverhalt so lange hinterfragen, bis der Skandal ans Tageslicht kommt. Eine vom Springer-Konzern (und deren Helfershelfern) dominierte “Öffentliche Meinung“ hingegen wird die Bundesregierung für den Bruch der eigenen Grundsätze sogar loben!

Noch drastischer wird es, wenn eine Regierung in Deutschland regiert, die im Koalitionsvertrag ganz offen und ohne jegliche Scham und Scheu das eigene Grundgesetz mit Füßen tritt. Im aktuell gültigen Koalitionsvertrag der amtierenden Regierungskoalition ist die Unterstützung Israels “als jüdischer Staat“ festgeschrieben. Im Artikel 3 (3) des eigenen Grundgesetzes hingegen heißt es unmissverständlich: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. …“

Normalerweise müsste ein solcher Grundgesetzbruch ein gefundenes Fressen für die Opposition sein, um sich dagegen aufzulehnen und die Öffentlichkeit darüber zu informieren. Übrigens hat noch nie eine Regierung zuvor solch eine Formulierung bezüglich Israel in einen Koalitionsvertrag mit aufgenommen. Aber die Opposition wird sich hüten, dagegen anzugehen, denn die “Öffentliche Meinung“ angeführt vom Springer-Konzern würde schon dafür sorgen, dass die Opposition schlecht dabei abschneidet. Ähnlich ergeht es z.B. jetzt Verteidigungsminister zu Gutenberg. Er hat es gewagt, die Strategie der USA in Afghanistan zu kritisieren und die eigenen Fehler eingeräumt. Er hat zugegeben, dass die Problematik Afghanistan militärisch nicht zu lösen ist, während der US-Präsident immer mehr Soldaten schickt. Die Folge ist, dass angetrieben von der “Öffentlichen Meinung“, zu Gutenberg jetzt “fertig gemacht“ wird, bis er wieder auf die Linie des Springer-Konzern schwenkt. Danach darf er bestimmt – allerdings etwas gestutzt – weiter regieren.

Niemand hat den Springer-Konzern jemals legitimiert! Niemand hat die “Macher“ der “Öffentliche Meinung“ jemals gewählt. Sie herrschen quasi als Diktatoren im Hintergrund. Dennoch kann man dem Volk eine gewissen Mitschuld an jener diktatorischen Macht nicht abstreiten, denn niemand ist verpflichtet, die Bild-Zeitung zu kaufen!

Es gibt aber noch viel dramatischere Eingriffe in das demokratische Staatswesen von undemokratischer Seite. Und jene Gewaltherrscher neuster Prägung werden von der “Öffentliche Meinung“ in Ruhe gelassen, da eine Komplizenschaft herrscht. Jene Seite heißt Ratingagenturen. Es handelt sich um rein private Unternehmen, welche die Kreditwürdigkeit von sogar Staaten bewerten. Niemand hat sie jemals legitimiert, das zu tun. Aber sie können damit “Druck“ auf ganze Staaten ausüben. So wurde jüngst das aufmüpfige Volk der Griechen von den Ratingagenturen “herabgestuft“. Das bedeutet faktisch, dass der Staat, der zu jenem Volk gehört, jetzt noch mehr Zinsen für seine Staatsverschuldung bezahlen muss, als andere Staaten in Europa. Und wenn die Regierung nicht bestimmte “Vorgaben“ der Ratingsagenturen erfüllt, wird das auch so bleiben oder noch schlimmer werden. Da kann das Volk in Griechenland wählen, wenn immer sie will, die Höhe der Zinsen für die Staatsverschuldung, und damit das Geld, das die Regierung zur Verfügung hat, bestimmt nicht das eigenen Volk sondern einige Ratingagenturen in den USA. Wie “sicher“ jenes Herrschaftssystem ist, kann man daran ersehen, dass zwei Ratingagenturen (Standard and Poor’s sowie Moody’s ) 80% und mit dem dritten (Fitch Ratings ) zusammen 95% des Weltmarktes beherrschen – ganz ohne Wahl!

Während also Länder, die sich nicht zu 100% dem Diktat der Herrschenden unterwerfen, mit höheren Zinsen bestraft werden, wurden im Jahr 2009 die Länder mit den höchsten Staatsschulden und den höchsten Zinseszinszahlungen (USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien) mit der besten Bewertung und damit niedrigen Zinszahlungen belohnt. Insbesondere bei den USA ist jene Bewertung aber selbst aus Sicht der Kapitalismusfanatiker ein Hohn! Die “Öffentliche Meinung“ aber schweigt, fragt nie nach der demokratischen Legitimität jener Agenturen, die über das Wohl ganzer Staaten entscheiden!

Genauso ließe sich die Geschichte des Geldes selbst verfolgen, die schon lange nicht mehr in der Hand der Staaten allein liegt (in den USA schon sehr lange nicht). Auch hier fragt sich der Bundesbürger, warum denn der EURO nicht in der Hand des Staates liegen soll. Dazu ist festzustellen, dass EURO nicht der einzige Besitz Deutschlands ist. Allein die Goldreserven wären ein Thema für sich, zumal ein Teil davon unter dem dritten WTC-Turm lagerte. Kein deutscher Politiker kann mit Sicherheit sagen, ob die deutschen Goldreserven faktisch noch existieren (und nicht nur auf dem Papier) und kein deutscher Politiker auf der Führungsetage wird sich wagen, die Frage aufzustellen, warum deutsches Gold in den USA gelagert sein muss. Die “Öffentliche Meinung“ würde schon dafür sorgen, dass er in Schwierigkeiten gerät.

Der einzige Staat, dem es gelungen ist, aus jenem Herrschaftssystem komplett auszusteigen, ist die Islamische Republik Iran. Das allein und nur das, ist der Grund dafür, dass jener Staat als schlimmster Feind aller Menschlichkeit dargestellt wird. Weder Springer noch Moodys haben eine Macht innerhalb des Iran! Und die Staatsverschuldung ist derart unbedeutend, dass niemand den Iran erpressen kann. Auch hat Iran keine Goldreserven im Ausland und sämtliche Rohstoffe (inklusive Uran) im eigenen Land. Zu allem Übel für den Kapitalismus bietet der Iran freundschaftliche Beziehungen zu allen Staaten an, die sich vom Kapitalismus befreien wollen. Völlig unabhängig davon, wie man zur Menschenrechtslage im Iran steht, gibt es keinen vernünftigen Menschen, der bestreiten würde, dass die Menschrechtslage z.B. in Saudi-Arabien sicherlich erheblich kritisierbarer ist. Aber Saudi-Arabien ist Diener des Kapitalismus und die “Öffentliche Meinung“ schont seine Diener! Während das kapitalistische Weltimperium tagtäglich zum Umsturz im Iran aufruft, schützen Westliche Soldaten mit Gewalt das lupenreine saudische Diktatoren-System vor der eigenen Bevölkerung.

Unsere Bundesdeutsche Regierung ist zwar demokratisch legitimiert, hat aber nicht die Macht, um den Staat unabhängig in eine Freiheit zu führen, die jeder Bevölkerung der Erde gebührt! Insofern werden wir von Menschen regiert, die zwar an kleinen Symptomen herumdoktern dürfen, nicht aber am großen Ganzen; der Unterwerfung der Menschheit unter das Diktat des Kapitals! Kapitalismus ist die Herrschaft des Kapitals, und das lässt sich von niemandem wählen! Insofern gibt es eine wahre Befreiung für jedes Volk nur dann, wenn es sich vom Kapital befreit. Da solch eine Befreiung nicht von “oben“ aus möglich ist, muss sie von “unten“ beginnen.

Befreiung vom Kapital bedeutet, dass wir allesamt gemeinsam wieder lernen müssen, bescheidener zu leben! Den Gedanken, etwas auf Pump oder in Raten zu kaufen (eine der häufigsten Werbungen unserer Zeit), müssen wir ausradieren, um uns befreien zu können! Wir müssen wieder auf der Basis leben, die wir uns leisten können. Nur dann werden wir von der Sklavenschaft vom Kapital befreit! Die besser Bemittelten müssen sich wieder um ihre schlechter Bemittelten Nachbarn kümmern lernen und Verantwortung übernehmen. Die Vorweihnachtszeit bietet hierzu eine hervorragende Gelegenheit! Das Fest der Liebe und der Passion wurde umgewandelt in ein Fest des Konsums. Wir selbst haben es in der Hand, es wieder in ein Fest der Liebe zu wandeln!

Die Kalenderkonstellation hat dieses Jahr dazu geführt, dass dieser Tage nicht nur an die Passion des Christentums, sondern auch an die Passion des Islam erinnert wird. Und das ist eine wunderbare Gelegenheit für Christen und Muslime gemeinsam gegen das Diktat des Kapitals aufzustehen. Dann werden beide Seiten auch besser verstehen, wer sie gegeneinander jagt, um lachender Dritter zu sein. Und auf die gemeinsame Befreiungsgeschichte können wir uns – so Gott will – die nächsten Tage konzentrieren, den Jesus und Imam Husain, oder Maria und Zainab in einem Atemzug zu nennen, ist sicherlich spannend. Der Friede sei mit ihnen allen.

Einer Studie zufolge wünschen sich rund die Hälfte der US-Amerikaner weniger US-Engagement im Ausland. Sie zweifeln zunehmend an der weltpolitischen Rolle ihres Landes.

Die US-Bürger stellen die weltpolitische Rolle ihres Landes zunehmend infrage. In einer Studie des Forschungszentrums Pew gaben 41 Prozent der Befragten an, dass die USA heute eine weniger bedeutende weltpolitische Rolle spielten als noch vor einem Jahrzehnt. Kurz vor den Anschlägen vom 11. September 2001 meinten dies nur 25 Prozent.

49 Prozent der rund 2000 Befragten gaben an, die USA sollten sich besser um eigene Belange kümmern, anstatt sich im Ausland zu engagieren. Im Dezember 2002 hatten nur 30 Prozent diese Auffassung vertreten.  Politikwissenschaftler sprachen von wachsendem Isolationismus.

Nur ein Drittel für Truppenaufstockung

Nur 32 Prozent befürworten demnach eine Aufstockung der Truppen in Afghanistan, wie sie US-Präsident Barack Obama in der Nacht auf Mittwoch angekündigt hat. 40 Prozent waren für einen schnellen Truppenabbau. Mehr als die Hälfte, nämlich 54 Prozent bezweifelten zudem, ob die Taliban dauerhaft eingedämmt werden könnten.

China wirtschaftlich vorne

Während 63 Prozent die USA noch immer als die führende Militärmacht in der Welt sehen, gilt das für die Wirtschaft nicht mehr. 44 Prozent der Befragten sehen hier China vorn, nur 27 Prozent bezeichneten die USA als Wirtschaftsmacht Nummer eins. Im Februar 2008 war das Verhältnis noch umgekehrt: 41 Prozent nannten damals noch die USA als führende Wirtschaftsmacht, 30 Prozent nannten China.

Quelle

Die Zahlenakrobaten der  US-Statistikbehörde  liefern im Wochentakt Aufschwungdaten. Neuestes Glanzstück: Die USA mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5%! Was wie ein Witz klingt, wird dennoch von vielen Ökonomen ernst genommen. 

Krise? Welche Krise. In den USA boomt einfach alles.  Privater Konsum, Wohnimmobilienmarkt und Exportwirtschaft heizten angeblich die „Wirtschaftsleistung“ im Sommer nach ersten Berechnungen des Handelsministeriums an. US-Präsident Barack Obama wertete dies als „Bestätigung, dass die Rezession abebbt“.
 
Führende Ökonomen in Deutschland haben davor gewarnt, aus den überraschend starken US-Konjunkturdaten falsche Schlüsse für die Entwicklung der Weltwirtschaft zu ziehen. „Man sollte das sich für das zweite Halbjahr abzeichnende ordentliche Wachstum nicht einfach in die Zukunft fortschreiben“, sagte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, am Donnerstag im Gespräch mit Handelsblatt.com. Irgendwann würden die Unternehmen ihre Lagerbestände aufgefüllt haben. Dann werde sich das Wachstum wieder „abkühlen“, erklärte Krämer. „Schließlich haben die US-Konsumenten erst begonnen, ihre Schulden abzubauen.“

Auch der Konjunkturchef des Münchener Ifo-Instituts, Kai Carstensen, erklärte, im kommenden Jahr sei in den USA aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit, der Verschuldung vieler Haushalte und der weiterhin nicht voll funktionsfähigen Finanzmärkte nur mit „mäßigem Wachstum“ zu rechnen. „Daher geht von den heutigen Zahlen auch kein unerwarteter Impuls aus, sie bestätigen jedoch, dass sich die Weltwirtschaft auf einem, wenn auch zögerlichen, Erholungspfad befindet“, sagte Carstensen Handelsblatt.com.

Der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, wertet die US-Daten als „großen Erfolg“ für die amerikanische Regierung. „Sie zeigen, dass gesamtwirtschaftliche Konjunkturprogramme wirken“, sagte Horn Handelsblatt.com. Dies sei im Übrigen „eine knallharte Widerlegung“ jener Ökonomen, insbesondere in Deutschland, die die Wirksamkeit von Konjunkturprogrammen immer noch in Frage stellten. „Sie sollten spätestens von nun an schweigen und lernen.“

Commerzbank-Ökonom Krämer erwartet nun auch einen Konjunkturschub für Deutschland. „Nicht nur in den USA, auch in Deutschland dürfte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal ordentlich zugelegt haben“, sagte er. Er rechne gegenüber dem zweiten Quartal mit einem Plus von 0,8 Prozent. Rechne man dies wie in den USA üblich auf Jahresrate hoch, dann ergäbe sich für Deutschland ein Zuwachs von 3,2 Prozent. „Das wäre deutlich besser als der für die USA gemeldete Zuwachs von 3,5 Prozent, weil die Bevölkerung in Deutschland anders als in den USA nicht wächst“, sagte Krämer.

Die Staaten am Golf wollen die Abwicklung des Ölhandels in einigen Jahren auf einen Währungskorb umstellen. Geheime Gespräche mit China, Russland, Japan und Frankreich geführt. Umstellung auf Währungskorb über einen Zeitraum von neun Jahren.

Wollen sich die Golfstaaten mittelfristig vom Dollar verabschieden? Laut einem Bericht der britischen Zeitung „The Independent“ erwägen die arabischen Ölproduzenten einen Ersatz des Dollars als Zahlungsmittel im Rohölhandel. Geplant ist angeblich die Umstellung auf einen Währungskorb.

Die arabischen Golfstaaten hätten bereits geheime Gespräche mit China, Russland, Japan und Frankreich geführt, heißt es in dem Bericht auf der Internetseite des „Independent“. Anstelle des Dollars solle ein Währungskorb verwendet werden, der unter anderem den japanischen Yen, den chinesischen Yuan, den Euro und Gold enthalten solle.

In dem Artikel, der sich auf Aussagen von anonymen Quellen aus den Staaten des Gold-Kooperations-Rates (GCC) und Bankenkreisen in Hongkong stützt, heißt es, dass die Umstellung auf den Währungskorb über einen Zeitraum von neun Jahren erfolgen solle. Auch die geplante neue Einheitswährung der GCC-Staaten, zu denen Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar zählen, solle in dem Währungskorb enthalten sein.

Den Dollar als Abwicklungswährung für Ölgeschäfte zu ersetzen, sollte nach Meinung von Analysten keine Schwierigkeiten bereiten. Diesen Weg geht Iran schon seit einigen Jahren. Die Preisstellung für Öl umzustellen, würde aus Sicht von Experten aber einen gewaltigen Aufwand bereiten.

„Ich denke nicht, dass aus diesen Diskussionen irgendwelche konkreten Schritte hervorgehen werden“, sagte David Moore, Rohstoffanalyst bei der Commonwealth Bank of Australia, der Nachrichtenagentur Reuters. „Selbst wenn der Dollar schwach ist, heißt das nicht, dass Rohstoffe unterbewertet sind.“ Tatsächlich sei es so, dass Rohstoffpreise eher stiegen, wenn sich der Dollar abschwäche. Die Zentralbank Saudi Arabiens dementierte allerdings inzwischen den Bericht des „Independent“.

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

Kategorien

August 2017
M D M D F S S
« Sep    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Paperblog