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Paul Craig Roberts

Während wir nicht aufgepasst haben, hat der Begriff „Verschwörungstheorie“ eine Orwellsche Neudefinition durchgemacht.

„Verschwörungstheorie” bedeutet nicht länger, dass ein Ereignis durch eine Verschwörung erklärt wird. Statt dessen ist jede Erklärung damit gemeint, die von der Erklärung seitens der Regierung und ihrer Zuhälter in den Medien abweicht.

Zum Beispiel wurden Internetberichte von Russia Today (RT) von der New York Times als Verschwörungstheorien abgetan, einfach weil RT Neuigkeiten und Kommentare bringt, über die die New York Times nicht berichtet und die der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika nicht passen.

Anders gesagt, sobald die Wahrheit für die Regierung und ihr Propagandaministerium unbequem wird, wird sie zur Verschwörungstheorie umdefiniert, womit eine absurde und lächerliche Erklärung gemeint ist, die wir ignorieren sollten.

Als Stöße von sorgfältig recherchierten Büchern, Regierungsdokumenten und Aussagen von Augenzeugen eindeutig ergaben, dass Oswald nicht der Mörder Präsident John F. Kennedys war, wurden umfangreiche Forschungsarbeit, Regierungsdokumente und verifizierte Aussagen als „Verschwörungstheorie“ abgetan.

Mit anderen Worten, die Wahrheit über das Ereignis war inakzeptabel für die Machthaber und für das Propagandaministerium, das die Interessen der Machthaber vertritt.

Das ausgeprägteste Beispiel dafür, wie die Amerikaner von der Wahrheit abgeschirmt werden, ist die Reaktion der Medien (einschließlich vieler Internetseiten) auf die große Anzahl von Fachleuten, die finden, dass die offizielle Erklärung für den 11. September 2001 nicht mit dem zusammenpasst, was sie als Experten für Physik, Chemie, Bautechnik, Architektur, Brandbekämpfung, strukturelle Schäden, Steuern von Flugzeugen, Sicherheitsmaßnahmen der Vereinigten Staaten von Amerika, Fähigkeiten von NORAD, Flugverkehrskontrolle, Flughafensicherheit und andere Dinge wissen. Diese Fachleute, sie gehen in die Tausende, wurden niedergeschrieen von Nichtswissern in den Medien, die die Fachleute als „Verschwörungstheoretiker“ anprangern.

Das ungeachtet der Tatsache, dass die offizielle Erklärung, die auch die offiziellen Medien verkünden, die extravagenteste Verschwörungstheorie in der Geschichte der Menschheit ist.

Führen wir uns noch einmal kurz die offizielle Erklärung vor Augen, die nicht als Verschwörungstheorie betrachtet wird, obwohl sie in der Tat auf einer erstaunlichen Verschwörung beruht. Die offizielle Wahrheit besagt, dass eine Handvoll junger muslimischer Araber, die keine Flugzeuge steuern konnten, in erster Linie Saudiaraber, die weder aus Irak noch aus Afghanistan kamen, nicht nur die CIA und das FBI austricksten, sondern alle 16 Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika und alle Geheimdienste der Alliierten der Vereinigten Staaten von Amerika, darunter Israels Mossad, von dem es heißt, dass er in alle terroristischen Organisationen eingedrungen ist und diejenigen umbringt, die der Mossad als Terroristen umgebracht haben will.

Abgesehen davon, dass sie jede geheimdienstliche Organisation der Vereinigten Staaten von Amerika und deren Alliierten austricksten, überlisteten die Handvoll junger Saudiaraber den Nationalen Sicherheitsrat, das Außenministerium, NORAD, die Flughafensicherheit vier Mal innerhalb einer Stunde am selben Vormittag, die Luftraumüberwachung, veranlassten, dass die Luftwaffe der Vereinigten Staaten von Amerika nicht in der Lage war, Abfangflugzeuge aufsteigen zu lassen, und verursachten den plötzlichen Einsturz von drei gut gebauten Gebäuden mit Stahlstruktur, darunter eines, das von keinem Flugzeug getroffen wurde, aufgrund eines begrenzten strukturellen Schadens und kleiner, kurzfristiger Brände mit niederen Temperaturen, die sich über ein paar Stockwerke erstreckten.

Die saudiarabischen Terroristen waren sogar imstande, die Gesetze der Physik auszuhebeln und das WTC-Gebäude Sieben bei freier Fallgeschwindigkeit innerhalb weniger Sekunden einstürzen zu lassen, was ohne Sprengstoffe, die bei kontrollierten Sprengungen verwendet werden, physikalisch unmöglich ist.

Die Geschichte, die die Regierung und die Medien uns erzählt haben, läuft auf eine gigantische Verschwörung hinaus, wirklich ein Drehbuch für einen James Bond-Film. Dennoch wird jeder, der diese unwahrscheinliche Verschwörungstheorie bezweifelt, von den unterwürfigen Medien in die Bedeutungslosigkeit wegdefiniert.

Jeder, der einem Architekten, Bauingenieur oder Abrissexperten glaubt, welcher sagt, dass die Videos zeigen, dass die Gebäude gesprengt wurden und nicht einstürzten, jeder, der einem Physiker glaubt, dass die offizielle Erklärung den Gesetzen der Physik zuwiderläuft, jeder, der erfahrenen Piloten glaubt, die bezeugen, dass Nichtpiloten oder kaum qualifizierte Piloten nicht in der Lage sind, solche Flugmanöver durchzuführen, jeder, der den 100 oder mehr ersten Befragten glaubt, die bezeugten, dass sie nicht nur Explosionen in den Türmen hörten sondern selbst gespürt haben, jeder, der dem Nanochemiker der Universität Kopenhagen Niels Harrit glaubt, der berichtet, dass er Spuren von Nanothermit in Schuttresten der WTC-Türme gefunden hat, jeder, der von Experten überzeugt ist und nicht von der Propaganda, wird als Spinner abgetan.

Im Amerika von heute und in zunehmendem Ausmaß in der Welt des Westens sind wirkliche Fakten und wahre Erklärungen in das Reich der Spinnerei verbannt worden. Nur Leute, die Lügen glauben, finden soziale Anerkennung und werden als patriotische Bürger akzeptiert.

In der Tat darf ein Schreiber oder Nachrichtensprecher gar nicht über die Erkenntnisse von 9/11-Skeptikern berichten. Anders gesagt, einfach über Professor Harrits Erkenntnisse zu berichten heißt jetzt, dass man diese gutheißt oder ihnen zustimmt. Jeder in den Print- und TV-Medien in den Vereinigten Staaten von Amerika weiß, dass er/sie umgehend gefeuert wird, wenn sie über Harrits Ergebnisse berichten, sogar in Verbindung mit einem Lachen darüber. So kommt es, dass, obwohl Harrit über seine Befunde im europäischen Fernsehen berichtet und Vorträge darüber an kanadischen Universitäten gehalten hat, die Tatsache, dass er und das internationale Forscherteam unter seiner Leitung Nanothermit im WTC-Staub gefunden und anderen Wissenschaftern zur Untersuchung angeboten haben, meines Wissens nie in den amerikanischen Medien berichtet wurde.

Sogar Internetseiten, auf denen ich zu den Favoriten bei den Besuchern zähle, erlauben mir nicht, über Harrits Befunde zu berichten.

Wie ich schon früher einmal berichtete, machte ich selbst Erfahrungen mit einem Reporter der Huffington Post, der scharf darauf war, einen von Reagen bestellten Beauftragten zu interviewen, der gegen die Kriege der Republikaner im Mittleren Osten war. Nachdem er das Interview veröffentlicht hatte, das ich auf seine Anfrage hin zur Verfügung gestellt hatte, erfuhr er zu seinem Schrecken, dass ich über Ergebnisse von 9/11-Forschern berichtet hatte.

Um seine Karriere nicht zu gefährden, fügte er dem Interview im Internet noch schnell hinzu, dass meine Ansichten zu den Invasionen in Irak und Afghanistan nicht ernst genommen werden könnten, da ich über inakzeptable Befunde hinsichtlich 9/11 berichtet hatte.

Der Widerwille oder die Unfähigkeit, zu 9/11 eine andere Ansicht zu vertreten als die offizielle Sichtweise, verurteilt viele Internetseiten, die gegen die Kriege sind und gegen das Erstarken des heimischen Polizeistaates in den Vereinigten Staaten von Amerika, zum Unvermögen. Diese Websites akzeptieren aus irgendwelchen Gründen die Erklärung des 9/11 durch die Regierung; wenn sie auch versuchen, gegen den „Krieg gegen den Terror“ und den Polizeistaat zu sein, die aus der Akzeptanz der Erklärung der Regierung entstanden sind. Der Versuch, gegen die Konsequenzen eines Ereignisses zu opponieren, dessen Erklärung man akzeptiert, ist ein unmögliches Unterfangen.

Wenn Sie glauben, dass Amerika von Moslem-Terroristen angegriffen wurde und für zukünftige Attacken anfällig ist, dann werden ein „Krieg gegen den Terror“ und ein Polizeistaat im eigenen Land zur Ausrottung von Terroristen notwendig, um die Amerikaner sicher zu machen. Die Idee, dass ein Polizeistaat im eigenen Land und unbefristeter Krieg gefährlichere Bedrohungen für die Amerikaner sein könnten als Terroristen ist ein Gedanke, der nicht erlaubt ist.

Ein Land, dessen Bevölkerung geschult worden ist, der Regierung aufs Wort zu glauben und denen aus dem Weg zu gehen, die das in Frage stellen, ist ein Land, in dessen Zukunft die Freiheit keinen Platz hat.

erschienen am 20. Juni 2011 auf > www.foreignpolicyjournal.com

Wie der arabische Sender „Irr-Sinn“ vor wenigen Minuten meldet, habe man erfolgreich den mutmaßlichen, international gesuchten Kriegsverbrecher, Massenmörder und US-Top-Terroristen George W. Bush mit einer Drohnen-Attacke zur Strecke bringen können. Ihm wird hunderttausendfacher Mord an Menschen im Irak und in Afghanistan vorgeworfen bei denen er als Oberbefehlshaber völkerrechtswidrige Tötungen in dem genannten Umfang zu verantworten haben soll. Die USA weigerten sich seit Jahren den Gesuchten auszuliefern, sodass sich Hinterbliebene und Berufene der Opfer genötigt sahen mittels eigener Aktivitäten das Problem in die Hand zu nehmen. Insgesamt soll es sich um eine recht unbürokratische Aktion gehandelt haben. Man habe einfach auf die „Kill-List“ gesehen und „Bingo“, da stand er auch schon mit drauf! Da es inzwischen international anerkannte Praxis ist auf diese Art und Weise für die Durchsetzung von „Recht“ zu sorgen, konnte auf ein umfangreiches juristisches Verfahren verzichtet werden. Die Beweislage sei ohnehin klar gewesen und die Kill-List von Aktivisten doppelt geprüft worden. Das ausführende Spezialkommando unterstrich im Nachgang nochmals ausdrücklich die Legitimität des Einsatzes und wehrte sich gegen die harsche Kritik der USA bezüglich der beklagten Verletzung seiner Souveränität.

Dem Bericht des Senders zufolge sei es einer islamischen Wehrsportgruppe (geheimes Spezialkommando namens „Nu’is Sabbat“) gelungen mit einer neuartigen, eigens für diesen Zweck entwickelten Drohne das Ziel zu erreichen. Dabei soll es sich nach unbestätigten Angaben um eine unbemannte Maulwurf-Drohne gehandelt haben, die sich von Südamerika bis nach Texas unerkannt durchwühlen konnte und mit rund 5 Tonnen TNT bestückt gewesen sei. Das „Target“ konnte Punktgenau ausradiert werden, Bush machte dabei einen höllischen Abflug, so der original Tenor des Spezialkommandos. Die gesamte Operation habe nunmehr 3 Jahre in Anspruch genommen (vom Setzen der Malwurf-Drohne bis zur Zündung derselben) und sei schlussendlich ein voller Erfolg. Die ausgefeilte Luftraumüberwachung der USA habe einen schnelleren Einsatz von fliegenden Drohnen nicht zugelassen.

 

Besonderes Highlight der Aktion sei, dass nach ersten Einschätzungen auch Dick Cheney unter den Getöteten sei, der sich zu diesem Zeitpunkt anlässlich einer Grillparty auf dem Anwesen des Gesuchten aufgehalten haben soll. Damit hätte man auch gleich die Nummer 2 der US Top Terroristen erledigt. Insgesamt sollen 20 weitere Terroristen ums Leben gekommen sein die offenbar nur der Sicherheit der Top-Terroristen dienten. Ferner kamen bei dem Maulwurf-Drohnenangriff auf die Ranch in Texas auch einige Pferde und Rinder ums Leben. Die muslimische Sondereinheit „Nu’is Sabbat“ bedauerte diesen außerordentlichen Kollateralschaden zutiefst und sprach von unvermeidlichen Opfern. Insbesondere aber bei den Rindern sei man sich nicht gänzlich sicher, ob nicht das ein oder andere bereits am Spieß über dem Grill gehangen habe und somit auch noch auf das Konto dieser Terroristen ginge. Dessen ungeachtet werde man diesbezüglich einige Kompensationszahlungen an diverse Tierschutzverbände leisten.

Weltweit löste die Nachricht überwiegend Freude und Erleichterung aus, weil dieser Einsatz einmal mehr unter Beweis stelle dass am Ende das Gute siegen müsse … Massenmörder und Terroristen keinerlei Chance hätten sich ihrer Verantwortung zu entziehen und kein Schlupfwinkel auf dieser Erde für sie sicher sein könne (auch nicht in Amerika). In diesem Zusammenhang bot die muslimische Wertegemeinschaft den USA erneut militärische Unterstützung an, um weitere Terroristennester und christliche Fundamentalisten die dort noch immer vermutet würden, zu eliminieren. In den mit den USA paktierenden Staaten löste diese „Mission-Kill“ allerdings ein geteiltes Echo aus. Einige sprachen von einem barbarischen und unmenschlichen Terrorakt, andere bezweifelten die Legitimität der Aktion und wieder andere gaben sich nur recht ratlos. Aber an der geübten Praxis wolle indes niemand ernsthafte Zweifel anmelden, die Sache mit der „Kill-List“ und den Drohnen müsse man faktisch anerkennen und inzwischen als basisdemokratisch bezeichnen. Unklar ist zur Stunde noch ob dem Sender „Irr-Sinn“ möglicherweise bei der Berichterstattung eine Verwechselung hinsichtlich Opfer und Täter unterlaufen sein könnte, was aber nach menschlichem Ermessen auszuschließen sei.

Quelle

Rainer Rupp

»It is true that you may fool all of the people some of the time;>
You can even fool some of the people all of the time;
But you can’t fool all of the people all of the time.«

Dieses amerikanische Sprichwort, das Präsident Abraham Lincoln zugeschrieben wird, hat sich dank einer jüngsten repräsentativen Emnid-Umfrage, die von dem populärwissenschaftlichen Magazin Welt der Wunder in Auftrag gegeben worden war, auch hierzulande bestätigt. So ist zum Beispiel die Hälfte der Befragten davon überzeugt, daß die deutsche Bundesregierung kriminell ist, ebenso wie der Bundesnachrichtendienst. Über 56 Prozent der Befragten gehen davon aus, daß deutsche Geheimdienste bei den noch nicht aufgeklärten Terrorakten der RAF in der BRD der 1970er und 1980er Jahre ihre Finger im Spiel hatten. Nur 36 Prozent glauben an die Unschuld der Dienste. Auf die Frage, ob die US-Regierung der Weltöffentlichkeit die ganze Wahrheit über die Anschläge des 11. September 2001 gesagt hat, antworteten sogar 89,5 Prozent mit »Nein« und nur 9,2 Prozent mit »Ja«.

Auch in den USA vermutet ein ständig wachsender Teil der Bevölkerung, daß der 11. September – dort abgekürzt zu 9/11 – ein »inside job« war, also daß die Bush-Regierung und ihre Geheimdienste dahinter stecken. Denn nach 9/11 konnte die US-Regierung ungehemmter denn je ihren imperialistischen Ambitionen nachgehen. Es gab kein Hindernis mehr für globale militärische Intervention im Rahmen des bis heute andauernden US-Krieges »gegen den Terror«. Zugleich lieferte 9/11 den Vorwand für die verbrecherischen Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak. Ebenso wurde 9/11 von der Bush-Regierung dazu benutzt, Folter zu legalisieren und – vor dem Hintergrund ständiger Angstmache vor neuen Anschlägen – die Bürgerrechte in den USA massiv zu beschneiden. Inzwischen wurde die Macht der US-Regierung dermaßen ausgeweitet, daß Bush-Nachfolger Obama im letzten Jahr sogar den Befehl zur Tötung eines terrorverdächtigen US-Bürgers im Ausland (Jemen) geben konnte, ohne daß ein Aufschrei der Empörung durch die US-Medien gegangen wäre.

Jeder Versuch, die Rechtfertigungsgrundlage der kriminellen Politik der USA und ihrer Verbündeten, nämlich die Anschläge des 11. September und ihre Umstände mit all den offensichtlichen Widersprüchen kritisch zu hinterfragen, wurde in den ersten Jahren nach 2001 von den Vertretern des Establishments und dessen Medien erfolgreich niedergeschrieen, vor allem in den Vereinigten Staaten, aber auch hierzulande. Wer es dennoch wagte, riskierte nicht nur, in gezielten Kampagnen als Phantast und »Verschwörungstheoretiker« öffentlich der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden, sondern auch seinen Arbeitsplatz zu verlieren, wie es etlichen US-Akademikern erging, unter ihnen Steven E. Jones von der Brigham Young University und Kevin Barrett von der University of Wisconsin im Jahr 2006.

Dennoch haben sich seither weit über 1000 bekannte Naturwissenschafter, Ingenieure und Architekten im »9/11 Truth Movement« zusammengeschlossen. Der stete Tropfen dieser wachsenden Zahl akademischer Skeptiker hat den Stein inzwischen so weit gehöhlt, daß Vertreter der 9/11-Wahrheitsbewegung Ende vergangenen Jahres zur besten Fernsehsendezeit sogar in dem populären, erzkonservativen US-Propagandasender Fox-News zu Wort kamen.

Es ist ermutigend, daß selbst in unserer zunehmend unaufgeklärten Zeit physikalische Gesetze offensichtlich nicht auf Dauer durch hysterische, von Politikern und Medien erlassene Denkverbote aufgehoben werden können. Der entscheidende Durchbruch in der 9/11-Debatte zugunsten der Skeptiker gelang, als einem US-Physiker vor einigen Jahren auffiel, daß die drei Türme des World Trade Center wie im freien Fall in sich zusammen gebrochen waren. Dazu hatte er zahllose Filmaufnahmen von den Ereignissen studiert, Bild für Bild die von den stürzenden Trümmerstücken zurückgelegten Distanzen zusammengerechnet und mit den von Kameras angegebenen Zeiten verglichen. Am Ende der mühsamen Arbeit stand das Ergebnis fest, das bisher kein Wissenschaftler der Gegenseite widerlegen konnte: Die Türme des World Trade Center sind in der Tat wie im freien Fall nach unten gestürzt.

Der freie Fall bedeutet aber, daß die oberen Stockwerke der WTC-Türme bei ihrem Weg nach unten auf keinerlei Widerstand getroffen sind. Eigentlich hätten die darunter liegenden, von gigantischen Stahlträgern gestützten Stockwerke den Fall mehr und mehr abbremsen müssen. Tatsächlich aber betrug der Unterschied zum freien Fall beispielsweise bei Turm Nr. 7 des WTC weniger als eine Sekunde. Das heißt, das oberste Stockwerk des Turms hat den Boden fast genau so schnell erreicht, wie ein Stein, der von der gleichen Höhe ungebremst durch die Luft gefallen wäre.

Damit hatte der Physiker seine Arbeit beendet. Deren Implikationen reichen jedoch äußerst weit. Denn die Bedingungen für den freien Fall eines Hochhauses können nur durch schnelle, sukzessive Sprengung der Stützen des jeweils darunter liegenden Stockwerkes erfüllt werden, dessen Bremswirkung auf diese Weise aufgehoben wird. Weiterhin ist zu bedenken, daß bei kontrollierten Sprengungen, bei denen ein Hochhaus in sich zusammenfallen soll, vorher sichergestellt wird, daß kein Stützpfeiler auf irgend einer Etage stehen bleibt, weil sonst die Gefahr besteht, daß das Gebäude nach einer Seite kippt, was bei einem unkontrollierten Zusammenbruch eher die Regel ist.

Für die Naturwissenschaftler, die sich in der 9/11-Wahrheitsbewegung zusammengeschlossen haben, gibt es daher für die Tatsache, daß die Türme des World Trade Centers – die beiden, in die Flugzeuge gerast waren, und ein dritter – nicht nur mit der Geschwindigkeit des freien Falls, sondern auch exakt auf ihren eigenen Grundriß zusammengestürzt sind, keine andere Erklärung als eine kontrollierte Sprengung.

Fast 40 Prozent der Bundesbürger glauben, dass es eine geheime Weltregierung gibt. Noch mehr halten die deutsche Regierung für kriminell – und jeder Zweite ist davon überzeugt, dass wir systematisch überwacht werden.

So die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1005 Frauen und Männern im Alter ab 14 Jahren des Emnid-Instituts – exklusiv im Auftrag für Welt der Wunder.

Sowohl Emnid als auch der Auftraggeber Welt der Wunder bewerten das Ergebnis als „erschreckend und überraschend“.

Tiefes Misstrauen gegenüber dem, was Politiker als offizielle Wahrheit deklarieren, ist offenbar keine Randerscheinung: Fast 90 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass die US-Regierung die ganze Wahrheit über die Anschläge vom 11. September 2001 verschweigt, zwei Drittel halten die Bundesregierung für erpressbar.

„Ein derartiges Meinungsbild ist eine ernst zu nehmende Warnung an unsere Politiker“, sagt der Politikwissenschaftler Nils Diederich, Professor an der Freien Universität Berlin. „Ich rate der Bundesregierung sehr, darauf zu reagieren!“

Das vollständige Ergebnis der Umfrage veröffentlicht Welt der Wunder in der Ausgabe 1/2011 (EVT: 23.12.2010).

Quelle

Von der Öffentlichkeit hierzulande weitgehend unbeachtet (und wenn mal berichtet wird, dann meist vorverurteilend), wird vor allem auf Betreiben der USA, operativ durchgeführt von einer UN-Untersuchungskommission, ein Tribunal vorbereitet, mit dem dier Hizbollah für die Ermordung des libanesischen Ministerpräsidenten Rafiq Hariri verantwortlich gemacht werden soll.

In einem ersten Artikel sollen die Vorgeschichte des Tribunals, in einem folgenden zweiten die Vorgehensweise der Kommission sowie die Antwort der Hizbollah dargestellt werden.

Vorgeschichte/Akt I: Hariri-Attentat, „Zedern-Revolution“ und syrischer Abzug aus dem Libanon

Es wirkte von Anfang an wie eine abgekartete Sache: das Attentat auf den libanesischen Ministerpräsidenten Rafiq Hariri im Februar 2005; die darauf folgende Massenmobilisierung des proamerikanischen Lagers, die nach dem Vorbild ähnlicher „Revolutionen“ in Zentralasien von den USA zur „Zedern-Revolution“ hoch stilisiert wurde; der eilige Abzug der syrischen Truppen und die Ersetzung der prosyrischen libanesischen Regierung durch eine proamerikanische; und schließlich auf Betreiben vor allem der USA und Frankreichs die Einsetzung einer Untersuchungskommission zur Aufklärung des Mordes an Rafiq Hariri durch die UNO.

Die Ermordung Rafiq Hariris war, wie die nachfolgende Entwicklung gezeigt hat, die Initialzündung für die Umwälzung der politischen Lage im Libanon im Interesse der USA und Israels. 2005 stand Syrien neben dem Iran noch ganz oben auf der Liste der „Achse der Bösen“ und hatte eigentlich ebenso wie zuvor der Irak mittels eines Regime-change-Krieges ins proamerikanische Lager gezwungen werden sollen.

Da die Stärke des irakischen Widerstands jedoch weitere US-Kriege in der Region vereitelte, mußte verstärkt auf politische, ökonomische und geheimdienstliche Methoden der indirekten Kriegführung gegen unliebsame Regime und Organisationen zurückgegriffen werden. Die Ermordung des libanesischen Ministerpräsidenten lieferte den USA und ihren Verbündeten den Hebel zur Umsetzung des lang gehegten Zieles, den syrischen Einfluß im Libanon zurückzurollen und dort ein proamerikanisches Regime zu installieren. Die UN-Untersuchungskommission fand, wie von ihr erwartet, die benötigten „Beweise“ für Syriens Verwicklung in das Attentat auf Hariri und vier Generäle des eng mit dem syrischen Regime zusammenarbeitenden libanesischen Sicherheitsapparates wurden verhaftet.

Die „Beweise“ allerdings waren ebenso konstruiert wie die „Zedern-Revolution“ inszeniert war. Sie beruhten auf falschen Zeugen, die gekauft oder durch die Anwendung körperlicher Gewalt und Erpressung dazu gebracht worden waren, die Aussagen zu machen, die sie machen sollten. Der Skandal wurde bekannt als einzelne Zeugen ihre Aussagen zurückzogen und die Umstände anprangerten unter denen sie dazu gezwungen worden waren sowie durch reichlich Beweismaterial von einigen der angeklagten Generäle, unter anderem dem Mitschnitt von kompromittierenden Telefongesprächen mit Ermittlern der Untersuchungskommission. Der Vorsitzende der Kommission, der deutsche Staatsanwalt Detlev Mehlis, wurde abgelöst und die vier Generäle 2009 aus der Haft entlassen. Die Umstände aber, die zu den fabrizierten Zeugenaussagen geführt haben und die Rolle der Untersuchungskommission darin, wurden jedoch nicht aufgeklärt. Diese hat bis heute keine Stellungnahme dazu abgegeben und schützt weiterhin die ins Ausland geflüchteten falschen Zeugen.

Akt II: Die Fortsetzung des Krieges gegen die Hizbollah mit anderen Mitteln

Die Neuordnung der politischen Verhältnisse im Libanon im Gefolge der „Zedern-Revolution“ im Sinne der USA und Israels ist nicht gelungen. Der größte Stolperstein ist nach wie vor die Hizbollah, deren Schwächung durch den Abzug Syriens erwartet worden war, so daß die neue proamerikanische Regierung, angeführt von der Mustaqbal-Strömung um die Hariri-Clique, sie alsdann entwaffnen könnte. Da die Hizbollah zu stark und die Regierung zu schwach dazu war, führte Israel im Sommer 2006 einen blutigen Krieg gegen das Land, der die Organisation, wenn nicht zerschlagen, so doch politisch und militärisch so weit schwächen sollte, daß ihre Entwaffnung durch die Regierung möglich würde. Das Gegenteil trat ein: Israel erlitt die schlimmste militärische Niederlage seit seinem Bestehen, während die Hizbollah im Libanon und in der gesamten arabischen Welt ihre politische Position verbessern konnte.

Auch der Versuch der libanesischen Regierung, im Mai 2008, gegen das Kommunikationssystem der Hizbollah vorzugehen, führte zum Gegenteil dessen, was beabsichtigt worden war. Die Widerstandsorganisation besetzte innerhalb weniger Stunden die Hauptstadt Beirut, darunter Parteibüros und den Fernsehsender der Mustaqbal-Strömung. Die zuvor zum Einsatz gegen die Hizbollah aufgestellten Milizen fielen innerhalb kürzester Zeit auseinander und suchten das Weite. Angesichts dieses Kräfteverhältnisses war die libanesische Regierung gezwungen, sich unter Vermittlung Qatars auf einen Ausgleich mit der Hizbollah einzulassen. Diese erhielt, wie als Ausgleich für die Unterrepräsentation der Schiiten im konfessionalistischen System des Landes gefordert, ein Vetorecht im Kabinett. Die Hizbollah ist jetzt mit eigenen zwei Ministern an der Regierung beteiligt und hat Einfluß auf weitere parteiunabhängige Minister sowie ein enges Bündnis mit ebenfalls auf der Ebene von Ministern und hohen Staatsämtern vertretenen Parteien wie der ebenfalls schiitischen Amal und der christlichen Patriotischen Bewegung um  Michel ´Aoun (die Erwähnung der Konfessionen an dieser Stelle ist keine schlechte orientalistische Angewohnheit, sondern im konfessionalistischen Charakter des politischen Systems begründet).

Die Zusammensetzung der Regierung spiegelt die tatsächlichen Machtverhältnisse jedoch nur ungenügend wider. Das von der Hizbollah angeführte 8.März-Bündnis scheint mittlerweile die Oberhand zu haben über das von Hariri angeführte 14.März-Bündnis, das im letzten Jahr einen wichtigen Partner verloren hat, als Walid Jumblatt, Führer der drusischen Bevölkerung des Landes, absprang und politisch zur Gegenseite überlief. Die innerlibanesischen Machtkonstallationen werden auch von regionalen Faktoren beeinflußt. So hat die Hariri-Clique in Übereinstimmung mit der Politik des saudischen Königshauses, das sein engster arabischer Verbündeter ist,  zähneknirschend die Wiederannäherung an Syrien gesucht und Ministerpräsident Saad Hariri hat einräumen müssen, daß es ein Fehler gewesen war, das syrische Regime des Mordes an seinem Vater zu beschuldigen. Staatspräsident Michel Suleiman hat vor wenigen Wochen sogar den iranischen Präsidenten Ahmedinajad zu einem Staatsbesuch in den Libanon eingeladen.

Diese Entwicklungen stehen den Interessen der USA und Israels diametral entgegen. Die Hizbollah ist neben dem Iran das größte Hindernis für die Durchsetzung  imperialistisch-zionistischer Interessen in der Region. Ihre Zerschlagung oder zumindest Entwaffnung hat sich als ebenso schwierig herausgestellt wie die Unterwerfung des Iran. Israel, das jahrzehntelang für die Unterwerfung unbotmäßiger Regierungen und Widerstandsorganisationen hauptsächlich zuständig war, scheint der Hizbollah nicht gewachsen zu sein. Ein neuer Krieg gegen den Libanon könnte den zionistischen Staat an den Rand des Zusammenbruchs bringen. Als Reaktion auf israelische Kriegsdrohungen hat der Generalsekretär der Hizbollah, Hassan Nasrallah, bereits im Februar angekündigt, daß der islamische Widerstand auf jede israelische Bombardierung des Libanon äquivalent antworte werde. Das heißt, wenn Israel den Flughafen in Beirut bombardiert, wird der islamische Widerstand den Flughafen in Tel Aviv beschießen, wenn Israel Gebäude in Beirut bombardiert, werden im Gegenzug Gebäude in Tel Aviv bombardiert, ein Hafen als Antwort auf einen Hafen, die Elektrizitätsversorgung für die Elektrizitätsversorgung usw.

Da die jüdisch-israelische Bevölkerung, wie der Krieg von 2006 gezeigt hat, dazu neigt in Scharen auszuwandern, sobald sie einer Gefahr ausgesetzt ist, was Israels massives demographisches Probleme verschärfen würde, kann sich Israel einen Krieg gegen den Libanon kaum leisten. Doch nun scheint eine Möglichkeit gefunden worden zu sein, der Hizbollah das Wasser abzugraben: Einige ihrer Mitglieder sollen wegen des Mordes an Rafiq Hariri angeklagt werden. Wie die Untersuchungskommission dabei vorgeht und welcher Art die Indizien sind, die sie zusammengebastelt hat, wird – ebenso wie die Gegenoffensive der Hizbollah und die Indizien, die sie für die mögliche Verantwortung Israels vorgelegt hat – Gegenstand des folgenden Artikels sein.

Da dieser Artikel im wesentlichen auf der Auswertung arabischer Medien beruht, wird auf Quellenangaben verzichtet.

Quelle

Gut informierten palästinensischen Quellen zufolge hat am 11.11.2010 der berüchtigte Fatah-Führer und Chef von Meuterern einen Plan präsentiert, den Gaza-Streifen zu attackieren, die Hamas zu stürzen und seinen Ruf auf palästinensischem Gebiet wieder herzustellen.

Dem Palästinensischen Informationscenter (PIC) gelang es, eine Kopie von Dahlans Plan, der 70 Seiten umfasst, zu beschaffen und den es als „echt“ einstuft. Darin stellt Dahlan seine Vision für diese Invasion dar, welche ihm in der Westbank eine Position innerhalb des Palästinensischen Sicherheitsapparates verschaffen soll.
Ein enger Vertrauter von Dahlan seit ungefähr 2 Jahrzehnten hat sich dem PIC anvertraut und erklärt, dass der umstrittene Fatah-Führer diese Sicherheitsposition braucht, weil seiner Meinung nach nur er die Sicherheit auf der Westbank garantieren, die Hamas blockieren und den Islamischen Jihad davon abhalten könne, diese Region zu kontrollieren.
Gemäß den Quellen wäre es Dahlan gelungen, eine Reihe von europäischen und arabischen Ländern zu überzeugen, ihm seine Mission erfolgreich durchführen zu lassen.
Gemäß dem Plan, habe Dahlan behauptet, könne er die Hamas im Gaza-Streifen stürzen, falls er eine“ adäquate“ logistische, politische und finanzielle Unterstützung erhalte.
Darüber hinaus habe er seine Tätigkeit mit Geheimdienstexperten Ägyptens, Jordaniens, des Zionistengebildes, der USA und Großbritanniens koordiniert und Details für den Plan vorbereitet.
Der Plan sieht eine Attacke von Dahlans Untergebenen von Ägyptens Grenzen im Süden und von Israel kontrollierten Übergängen im Osten und Norden des Gaza-Streifens zusammen mit in Jordanien trainierten Einheiten vor, die von der See her angreifen würden.
Um seinen Plan umzusetzen, bat Dahlan um 3 Mrd. US-Dollar, die er, wie er behauptete, von Omar Suleiman, den Chef des Ägyptischen Geheimdienstes und Yuval Diskin, dem Chef des israelischen internen Geheimdienstes (Schabak oder Schin Bet ) erhalten soll. Er habe Kopien seines Planes an eine Reihe von Geheimdiensten „befreundeter“ arabischer Staaten weitergegeben.
Im Jahre 2007 hatte Dahlan einen Coup gegen die Palästinensische Legitimität vorbereitet, um die Hamas zu stürzen. Aber der Plan schlug fehl und die Generäle von Dahlan flohen nach Ägypten, wo er sie erwartete.
Die Meuterei führte zu einer politischen Spaltung im Palästinensergebiet, von der nur die israelischen Okkupanten profitierten, glauben die meisten Palästinenser.

Die Anschläge vom 11. September 2001 seien eine Inszenierung der USA gewesen. „Die Mehrheit des amerikanischen Volkes und anderer Nationen und Politiker stimmen dieser Ansicht zu“, sagte Mahmud Ahmadinedschad in der UN-Vollversammlung. Die USA hätten die Anschläge dann als Vorwand für die Invasionen im Irak und Afghanistan benutzt, denen Hunderttausende Menschenleben zum Opfer gefallen seien.

Die Vereinigten Staaten hätten die Anschläge inszeniert, um den Verfall der amerikanischen Wirtschaft zu stoppen und die Konrolle auf den Mittlere Osten wiederzuerlangen, um somit das Überleben des zionistischen Regimes ( Israel ) zu retten, so Ahmadinedschad.

Erstens: Wäre es nicht vernünftig gewesen, zunächst eine ausfühliche Untersuchung durch unabhängige Gremien durchzuführen, um zweifelsfrei die veranwortlichen Täter dieses Angriffs zu ermitteln, um dann einen vernünftigen Plan aufzuzeigen, um gegen sie Maßnahmen zu ergreifen?“

Ganz klar: Ja.

Zweitens: Angenommen, die Theorie der US-Regierung träfe zu, ist es vernünftig einen klassischen Krieg zu starten, in dem riesige Truppenkontingente eingesetzt werden, die zum Tod von Hunderttausenden von Menschen geführt haben, um eine Terroristengruppe zu bekämpfen?“

Ganz klar: Nein.

Weiters fordert er eine unabhängige Untersuchungskommision der UNO, um die Ereignisse von 9/11 zu untersuchen, damit man alle Zweifel ausschließen kann.

Die Botschafter, welche den Saal verlassen haben, hätten da ruhig zuhören und lernen können !

Die wichtigsten Teile der Rede, neu mit deutschem Untertitel:



Es gibt auf der Welt praktisch keine interessante Organisation, die nicht von Geheimdiensten infiltriert wurde. Es ist schwer nachzuvollziehen, dass ausgerechnet der Freundeskreis semiprofessioneller sunnitischer Kämpfer, der gemeinhin als Al Kaida bezeichnet wird, nicht durch Geheimdienste unterwandert gewesen sein soll………………..WEITERLESEN!!

Krieg gegen den Terror? Schurkenstaaten? Die Rede ist richtig. Es ist bloss nicht von den Richtigen die Rede………………. WEITERLESEN!

AUCH LESENSWERT:

Zur Erinnerung an den 11. September: Régis Debrays chilenische Eindrücke

Am 11. September 1973 wurde der Regierungspalast Chiles, die Moneda, von Kampfflugzeugen der putschenden Militärs bombadiert. Bereits ein Jahr vor dem Putsch analysierte der französische Schriftsteller Régis Debray die angespannte, polarisierte Stimmung in dem Land. Ein Zeitdokument.

„Die zweiteilige ZDF-Dokumentation ‚Der 11. September – Die wahre Geschichte’ beleuchtet Hintergründe der Tat und Schicksale von Opfern“, heißt es in einer Ankündigung der Sendung (Sendetermine 24. und 31. August, 20:15 Uhr). (1) Der erste Teil – „Es begann in Hamburg” – untersucht neben der sogenannten Hamburger Zelle um Mohammed Atta und Ziad Jarrah vor allem die Rivalität zwischen dem FBI-Anti-Terror-Experten John O‘Neill und seinem Gegenpart bei der CIA, Michael Scheuer.

„Die Rivalität zwischen CIA und FBI wurde durch das persönliche Verhältnis der beiden auf die Spitze getrieben“, so Marc Brasse, der den ersten Teil zusammen mit Florian Huber realisiert hat. Kernthese der Sendung ist, dass es den persönlichen Antipathien der beiden Männer geschuldet ist, dass die Anschläge nicht verhindert werden konnten. „Hätten der CIA und das FBI vorher kooperiert, hätten sie gute Chancen gehabt, den Anschlag zu verhindern.“ (2)

Von methodischen Schwächen …

Doch diese These ist nicht stichhaltig. Um sie möglichst widerspruchsfrei präsentieren zu können, werden viele in diesem Zusammenhang wichtige Tatsachen ausgeblendet. Hinzu kommen methodische Mängel in der Darstellung. So wird generell auf Quellenangaben verzichtet, den Aussagen der befragten Experten muss ungeprüft geglaubt werden.

Auch die Darstellung mittels nachgestellter Szenen ist problematisch. Sie geben der Sendung zwar einen ansprechenden, unterhaltenden Rahmen, allerdings hat man oftmals genau an diesen Stellen das Gefühl, die Produzenten der Sendung hätten ein Tagebuch von Atta oder Jarrah zur Hand gehabt und sich so deren innerste Gedanken und Beweggründe aneignen können.

Wenn es in der Sendung etwa heißt, dass „die künftigen Piloten [vor der Einreise in die USA] neue Pässe beantragt [haben], um ihren Afghanistan-Aufenthalt zu verschleiern”, so erscheint dies zunächst als eine plausible Erklärung. Doch wie später in diesem Artikel gezeigt werden wird, handelten Atta und Co. keinesfalls nach streng konspirativen Regeln. Die Plausibilität dieser Aussage ist auch deswegen in Frage zu stellen, da Ziad Jarrah nach seiner Abreise aus Afghanistan im Januar 2001 bereits in den Vereinigten Arabischen Emiraten von CIA-Beamten verhört und anschließend wieder laufen gelassen wurde. (3) Zumindest er hätte keinen Grund zu verschleiern, was den US-Behörden ohnehin nicht verborgen blieb.

Einen schwerwiegenderen Widerspruch enthält die Darstellung der Teilnahme von Atta und Jarrah an einem Ausbildungscamp in Afghanistan im Januar 2000. So heißt es: „Osama bin Laden lädt Atta und Jarrah zum Ramadanfest in sein Haus. Dort verkündet er ihnen, dass sie Auserwählte sind – für eine große Märtyrermission.“ Anschließend erläutert Jean-Charles Brisard, französischer Anti-Terror-Experte, das Geschehen: „Sie trainierten, wie man sich in einem Flugzeug bewegen muss.

Sie bauten sich ein Cockpit aus Holz mit Piloten- und CO-Pilotensitzen. Damit trainierten sie, die Kontrolle an Bord an sich zu reißen. Eine wirklich clevere Idee.“ Woher Brisard das weiß, erfahren wir allerdings nicht. „Und so bekommen beide den Auftrag: Geht zurück nach Deutschland und lernt Fliegen“, schließt der Sprecher das Kapitel über den Besuch der beiden mutmaßlichen 9/11-Todespiloten in Afghanistan.

Doch Mohammed Atta lernte bereits im April 1999 zusammen mit Marwan Al-Shehhi auf den Philippinen das Fliegen. (4) Dass Atta auf Geheiß von Bin Laden das Fliegen lernte, ist folglich eine falsche Darstellung der Tatsachen.

Wirklich absurd wird es aber zu Beginn des zweiten Teils der Dokumentation, wenn es heißt, Atta habe bei der Entführung von Flug American Airlines 11 so lange ruhig im Sitz gesessen, bis seine Komplizen die Überwältigung von Crew und Passagieren erfolgreich zu Ende gebracht hatten. Erst dann sei er aufgestanden und ins Cockpit gegangen. In diesem Fall kann man eine fehlende Quellenangabe nicht bemängeln. Es gibt schlicht keine. Diese nachgestellte Szene ist der freien Imagination der Macher geschuldet. Dennoch heißt es in einer Besprechung der Sendung im Focus, „nachgespielte Szenen geben der Doku zusätzliche Spannung, ohne allzu sehr ins Fantastische abzugleiten.“ (5)

Aber selbst Szenen, die nicht nachgestellt sind, werden für den Zuschauer oft zu einer Glaubensfrage. So wird ein Video präsentiert, das eine spanische Al Qaeda-Zelle bei einem „Aufklärungstrip“ in New York zeige, „getarnt als Familien-Ausflug“. Die Tarnung funktioniert: An keiner Stelle der gezeigten Aufnahmen ist irgendetwas Verdächtiges zu erkennen, was sich von den Profilen anderer Touristen unterscheiden würde, die das WTC besuchten.

Mit der Aussage, „ausführlich filmen sie das Gebäude innen – bis ins oberste Stockwerk des Nordturms“, wird suggeriert, dies sei ein ungewöhnliches Verhalten, obwohl sich doch die bei Touristen beliebte Aussichtsplattform nun mal oben im Gebäude befand.

Anschließend sei das Video „per Kurier in die El-Kaida Zentrale nach Afghanistan“ gegangen. Fraglich dabei ist, was man dort damit anfangen wollte, denn für die Planung des 11.September waren die Sicherheitsbestimmungen am WTC doch völlig uninteressant.

Anders interpretiert das der Terrorismusexperte Jean-Charles Brisard in der Dokumentation: „Dieser Film gab ihnen ein genaues Bild von den Zielen bis hin zu den Sicherheitsvorkehrungen. An einer Stelle hört man darin den einen zum anderen sagen: ‚Eines Tages wirst du sie fallen sehen.’ Er meinte die Türme.“

Warum ausgerechnet diese Szene, die doch am beweiskräftigsten ist, vom ZDF nicht gezeigt wird, auch das ist fraglich. So ist der Zuschauer darauf angewiesen, Brisards Aussage einfach Glauben zu schenken.

Neben solchen methodischen Mängeln sind es aber vor allem inhaltliche Mängel, die der Sendung anzulasten sind. Und hierbei sind es vor allem die Fakten, die ausgelassen werden.

Das wird schon bei der Einführung Osama Bin Ladens bemerkbar. „Bin Laden ist Saudi, ein Sohn aus reichem Haus. Seine Familie ist groß, reist gerne in den Westen, wie hier nach Schweden, im Sommer 1971. Der 14-jährige Osama geht gerne in die Disco. Genießt das Leben.“

Was fehlt, ist die in diesem Zusammenhang wichtige Tatsache, dass die Bin Ladens enge Verbindungen zu US-amerikanischen Öl-Konzernen pflegten und insbesondere zur Familie Bush. (6) Über diese Verbindungen weiß auch Brisard nur zu gut Bescheid. Er verfasste zusammen mit dem französischen Journalisten Guillaume Dasquié das Buch „Die verbotene Wahrheit – Die Verstrickungen der USA mit Osama bin Laden“. Dort wird etwa beschrieben, wie die Bin Ladens „beträchtliche Finanzmittel in erstklassige Finanzstrukturen wie den Carlyle-Konzern, der von mehreren ehemaligen Mitgliedern der Verwaltung George Bush Senior geleitet wird”, tätigten. (7)

Am Morgen des 11.September 2001 saß Bush Senior übrigens mit Osamas Bruder Shafig bin Laden zusammen bei einem Meeting im Ritz-Carlton Hotel in Washington. (8)

Die Rückseite von Brisards Buch ziert übrigens ein Zitat von John O‘Neill: „Das größte Hindernis bei den Ermittlungen gegen islamistische Terroristen waren die Interessen der US-Ölkonzerne und die Rolle Saudi-Arabiens.“

Leider hat das ZDF dieses Zitat den Zuschauern vorenthalten, obwohl es doch ein ganz anderes Licht auf den Sachverhalt wirft. Wurde John O‘Neill vielleicht selbst für die Interessen von Ölkonzernen und anderer zum Hindernis? Hat man ihm gezielt Steine bei den Ermittlungen in den Weg gelegt? Waren der Diebstahl seines Koffers und die Weitergabe dieses Sachverhalts an die Presse eventuell eine Intrige, um ihn kalt zu stellen? Wie auch immer, die These, dass es zu Ermittlungspannen aufgrund der persönlichen Animosität zwischen O‘Neill und Scheuer kam, greift zu kurz. Denn schließlich wurden auch anderen Steine bei der Aufklärung von Al Qaeda-Aktivitäten in die Wege gelegt, die mit der Rivalität zwischen FBI und CIA nichts zu tun haben. Hier sei nur an den Fall “Able Danger” erinnert. Unter dieser Bezeichnung wurde von SOCOM (Special Operations Command) ein geheimes Programm zur Informationsbeschaffung über terroristische Strukturen ins Leben gerufen. Laut Aussagen mehrerer Mitarbeiter wurden im Rahmen des Programms Atta und drei weitere mutmaßliche 9/11-Attentäter bereits im Jahr 2000 identifiziert. Auf Anweisung von Vorgesetzten durften die Spuren aber nicht weiter verfolgt werden. (9)

… zu geschichtlichen Verirrungen

Besonders im Fall der afghanischen Mudschahidin und ihrem Kampf gegen die sowjetischen Truppen wiegen die Auslassungen der ZDF-Sendung schwer. Mit der Aussage, „überraschend gelingt es den islamischen Rebellen, die Rote Armee zum Abzug zu zwingen“, betreibt das ZDF Geschichtsklitterung.

Denn der Abzug der Roten Armee kam keineswegs überraschend, sondern war die Konsequenz milliardenschwerer Schützenhilfe seitens des CIA für die islamistischen Kämpfer. Vor allem die von den USA gelieferten Stinger-Abwehrraketen führten den Sowjets schwere Verluste zu und waren höchstwahrscheinlich kriegsentscheidend. Die Unterstützung der Mudschahidin begann bereits vor dem Einmarsch der Roten Armee in Afghanistan. Wie US-Präsident Carters damaliger Sicherheitsberater Brzezinski in einem Interview eingestand, wollte man die Sowjets dazu nötigen, Truppen nach Afghanistan zu entsenden, um ihnen dort ihr „eigenes Vietnam” zu bescheren. (10) Brzezinski dementierte hinterher zwar seine Äußerungen – die Unterstützung der Mudschahidin habe erst nach dem Einmarsch der Roten Armee begonnen – doch seine Aussage, wonach Präsident Carter bereits im Juli 1979 die Waffenhilfe absegnete, wurde von anderen bestätigt. So etwa von Charles Cogan, der damals das verdeckte CIA-Hilfsprogramm leitete, oder auch von Robert Gates, der Anfang der 1990er Jahre CIA-Direktor wurde. (11)

In seinem Buch „The New Jackal“ behauptet der Journalist Simon Reeve, dass es laut einem CIA-Beamten sogar direkte Treffen zwischen US-Gesandten und Osama Bin Laden gab. Bin Laden habe auf Anraten seiner Freunde im saudischen Geheimdienst sogar als erster vorgeschlagen, die Mudschahidin mit Stinger-Raketen zu versorgen. (12)

Das CIA-Hilfsprogramm für die damals noch als Freiheitskämpfer bezeichneten Dschihadisten ist ausführlich dokumentiert. Umso erstaunlicher ist es, dass dieser Sachverhalt in der Sendung völlig unterschlagen wird.

Unterschlagen wird auch der Name des radikalen Predigers, der in Hamburgs Al-Quds Moschee Atta und Gefährten zum Krieg gegen die Ungläubigen animiert. Hierbei handelte es sich um Mohammed Fazazi. „In der [Al-Quds-] Moschee wird Atta zum religiösen Eiferer, voller Hass auf den Westen“, heißt es in der Sendung.

Fazazis Wirken konnte den Behörden nicht entgangen sein. So nahm er im August 2000 in Italien an einem Treffen führender Terrorverdächtiger teil, welches von den italienischen Behörden überwacht wurde. (12a) Er hielt auch Kontakte zu dem in London ansässigen radikalen Prediger Abu Qatada. Dieser arbeitete ebenso wie die Londoner „Hassprediger“ Omar Bakri Mohmmed und Abu Hamza al-Masri mit dem britischen Geheimdienst zusammen. (13)

Anfragen aus Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich und den USA bezüglich Qatadas Al Qaeda-Verbindungen wurden von den britischen Behörden verweigert. (14)

Laut den Aussagen des für den französischen und britischen Geheimdienst arbeitenden Omar Nasiri wimmelte es in den Moscheen Abu Hamzas und Abu Qatadas nur so von Spionen. (15) Den Geheimdiensten war klar, welche wichtige Rolle diese Moscheen im islamistischen Netzwerk spielen. Auch in der Al-Quds Moschee in Hamburg arbeitete mindestens ein Zuträger des Verfassungsschutzes.

Von Geheimdiensten umgeben

“Das LfV verfügte über einen Mitarbeiter, der das Amt mit detaillierten Informationen über die Al-Quds-Moschee und ihre radikalen Stammgäste versorgen konnte. Die Unterlagen widersprechen außerdem der oft kolportierten These, wonach es sich bei den Terroristen um sogenannte Schläfer gehandelt habe, die auf ein Signal hin lediglich hätten „aktiviert“ werden müssen. Vielmehr schlossen sich die drei Hamburger Todespiloten und ihre Helfershelfer unter den Augen diverser Nachrichtendienste zu einer Terrorgruppe zusammen und planten den wohl spektakulärsten Terroranschlag in der Geschichte – während sie beobachtet wurden“, schrieben Oliver Schröm und Dirk Laabs in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bereits im Februar 2003. (16)

Die FAS wusste dies deshalb so genau, weil sich der Verfassungsschutz-Agent an sie wandte und brisantes Material übergab. Die Aussagen des Verfassungsschutz-Mitarbeiter Manfred Murck in der ZDF-Sendung hören sich da ganz anders an:

„Wir haben nicht unter der Prämisse gearbeitet, hier sind Terrorgruppen am Werk. Wenn Sie wollen haben wir im Rahmen unserer allgemeinen Aufgabenwahrnehmung da die eine oder andere Beobachtung gemacht. Und die hat nicht belegt, dass es Terrorplanungen gab.“

Und zu Atta heißt es von ihm: „Was Atta betrifft, taucht der damals mit einem Namen, den wir damals geführt haben, El-Amir, bei uns auf, er ist aber nicht identifiziert worden als solcher und es gab auch in dem Sinne keine weiteren Anlässe ihm operativ nachzugehen, also die Radikalisierung von Atta haben wir so wie die Radikalisierung der Gruppe als solche nicht wirklich auf dem Schirm gehabt.“

Auch das steht im Widerspruch zu den Aussagen des FAS-Artikels. Dort heißt es, dass das BfV „auf die Spur der Todespiloten [hätte kommen] müssen. Denn während der Gespräche, die das BfV abhörte, fiel zweimal Mohammed Attas vollständiger Familienname, „Mohammed Atta Al Amir“. Das BfV behauptet jedoch, man habe „nur Vornamen identifiziert“, Nachnamen hingegen nie.“ (17)

Wie ist dieser Widerspruch zu erklären? Entweder gab es tatsächlich keine Radikalisierung und Terrorplanung, die der Verfassungsschutz auf “den Schirm” kriegen konnte, oder aber man wollte nicht sehen, was offensichtlich war. In dem FAS-Artikel heißt es weiter:

„Im Herbst 1997 startete das BfV eine aufwendige Überwachung, die „Operation Zartheit“. Im Visier: Mohammed Haydar Zammar. Zammar, der 1991 in Pakistan militärisch ausgebildet worden war und bis 1996 mehrere Einsätze als Glaubenskrieger in Bosnien und Afghanistan absolvierte, wurde laut einem internen Papier des Verfassungsschutzes von Osama Bin Laden persönlich nach Afghanistan eingeladen. Zammar revanchierte sich, indem er eine Kriegserklärung Osama Bin Ladens an die Vereinigten Staaten in Hamburger Moscheen verteilte. Später knüpfte Zammar Kontakte zu Gesinnungsgenossen in Spanien, Italien und England; in London nahm er Verbindung zum ‚geistigen Oberhaupt“ der Al Qaida in Europa auf.Unter Observation durch das BfV baute Zammar das europäische Netzwerk der Al Qaida mit auf. Jedesmal, wenn Zammar dafür zu Hause in Hamburg zum Telefon griff und mit europäischen Gesinnungsgenossen sprach, hörte das BfV mit. Zur Überwachung Zammars stand das gesamte nachrichtendienstliche Repertoire bereit, abgesegnet von einem
Kontrollgremium des Bundestages: Grenzfahndung, Telefonüberwachung, Observation.“ (18)

Auch der Spiegel schrieb darüber, wie die Spur immer wieder zu Zammar führte, „wenn in den vergangenen Jahren irgendwo Mudschahidin-Kämpfer verhaftet wurden”. Laut dem hauseigenen Anti-Terror-Experten des ZDF, Elmar Theveßen, sei Zammar die „zentrale Figur, wenn nicht sogar Schlüsselfigur in der Wandlung des Mohammed Atta zum skrupellosen Terroristen.(…) Zammar empfahl Atta und seine Leute an die Führungsspitze von El-Kaida in Afghanistan”. (19)

Der Fall Zammar ist auch vor dem Hintergrund der Nähe zu Geheimdiensten von Interesse. Zammar arbeitete für das Textilunternehmen Tatex, welches laut der Recherche von Seymour Hersh vom syrischen Geheimdienst infiltriert war. Einer der Eigentümer war Mohammed Majed Said, von 1987 bis 1994 Chef des syrischen Geheimdiensts und 2001 Mitglied im Nationalen Sicherheitsrat Syriens. (20)

Für Tatex arbeitete auch der Deutsch-Syrer Mamoun Darkazanli, dessen Konten als erste nach dem 11.September 2001 von den USA eingefroren wurden.(20) Seine Mamoun Darkazanli Import-Export Company wurde von den USA, der UN und der EU auf die Liste der Unterstützer von Al Qaeda gesetzt. (21) Die Liste derer, mit denen er Geschäfte tätigte, lese sich wie ein „Who is Who“ der Al Qaeda, schrieb die Chigaco Tribune. (22) Darkazanli stand auch in Kontakt mit der Hamburger Zell um Atta. Gemeinsam beteten sie auch in der Al-Quds-Moschee.

In der Anklageschrift gegen die Männer, denen wegen des Anschläge auf U-Bahnen in Madrid am 11. März 2003 der Prozess gemacht wurde, tauchte Darkazanlis Name über hundert Mal auf.

Spanien forderte daraufhin die Auslieferung des in Deutschland auf freiem Fuß lebenden Al Qaeda-Finanziers. Die Hamburger Behörden folgten dem Antrag und nahmen ihn in Auslieferungshaft. Doch im letzten Moment stoppte das Bundesverfassungsgericht seine Auslieferung. Diese sei nach Gesetzeslage nicht möglich gewesen. Nachdem die Gesetze später geändert wurden, beantragten spanische Behörden im Jahr 2007 noch einmal seine Auslieferung. Diesmal erteilte das Bundesjustizministerium unter Brigitte Zypries dem Anliegen eine Abfuhr. „Das Bundesjustizministerium schützt einen wichtigen Terrorverdächtigen vor Strafverfolgung“, kommentierte Hamburgs Justizsenator Carsten-Kudwig Lüdemann den Vorgang. (23)

1999 versuchte die CIA, die ihn schon mehrere Jahre unter Beobachtung hatte, für sich anzuwerben. Ob mit Erfolg lässt sich kaum verifizieren, dass Darkazanli aber nach wie vor in Hamburg auf freiem Fuß lebt, spricht dafür, dass es einen gewissen Schutz genießt. (24)

Kontakte zu Geheimdiensten hatte Darkazanli aber bereits vor dem CIA-Anwerbeversuch. Die wurden spätestens dann auffällig, als das saudische Unternehmen Twaik Group 250.000 US-Dollar auf sein Konto einzahlte. Deutsche Geheimdienste gehen davon aus, dass es sich bei der Twaik Group um ein Frontunternehmen des saudi-arabischen Geheimdiensts handelt. Laut Einschätzungen verschiedenster Geheimdienste arbeiteten zwei Twaik-Manager gleichzeitig für Al Qaeda. Ein Twaik-Mitarbeiter, der später der Finanzierung des Anschlags von Bali im Jahr 2002 beschuldigt wurde, reiste des Öfteren mit Flugzeugen des saudischen Geheimdienstes. (25)

Laut Focus griff „der bieder wirkende Hamburger Kaufmann [wohlmöglich] auch selbst in den bewaffneten Kampf ein. Bei einer Razzia in Spanien stießen die Fahnder auf Fotos, auf denen er als Gotteskrieger vor Schützengräben posiert. In der emporgereckten Hand hält er ein Maschinengewehr.“ (26)

Aber die Verbindungen der mutmaßlichen 9/11-Hijacker zu Geheimdiensten enden hier noch lange nicht. Wo man auch hinschaut, sie scheinen überall zugegen zu sein.

Wasser predigen – Wein trinken

Ziad Jarrah wird in der Sendung mit folgenden Worten vorgestellt: „Zu dieser Hamburger Gruppe um Mohammed Atta zählt auch Ziad Jarrah. Er kommt 1997 nach Hamburg. Auch er ist Student. Jarrahs Familie aus dem Libanon ist wohlhabend und gebildet.“

Das ZDF hätte Jarrahs Einführung in die Sendung auch um folgende Fakten ergänzen können: Jarrah besuchte eine katholische Schule und wuchs in der 15.000 Einwohner zählenden Kleinstadt Marji im Beeka-Tal auf. Dort lebten auch seine Onkel Ali und Yussif Al-Jarrah. Beide wurden Ende 2008 im Libanon festgenommen. Wie sich herausstellte, leite Ali Al-Jarrah mit der Unterstützung seines Bruders im Libanon einen Spionagering für den Mossad. Ali Al-Jarrah war bereits seit Mitte der 1980er Jahre für den israelischen Geheimdienst tätig. Freunde und ehemalige Kollegen zeigten sich angesichts seines geheimdienstlichen Doppellebens, dass eine geheime Ehe mit einer zweiten Frau einschloss, „schockiert über das Ausmaß der Täuschung“, schrieb die New York Times. (27)

„Doch auch [Ziad Jarrah] führt ein Doppelleben“
, so das ZDF und meint damit aber keinesfalls eine etwaige Agententätigkeit. „Neben dem Studenten und Partygänger gibt es noch den Muslim Jarrah, der in die Al-Quds Moschee geht, dort anti-westliche Predigten hört und auf Gleichgesinnte trifft.“

Aber auch Atta führte ein Doppelleben, über das der Zuschauer allerdings nichts erfährt. Im beschaulichen Venice, wo er sich zusammen mit dem mutmaßlichen Hijacker Marwan Al-Shehhi in eine Flugschule einschrieb, ist er nicht nur als frommer Moslem aufgefallen.

Des Öfteren verkehrt er in dem Strip-Club Cheetah‘s. Auch Nawaf Alhazmi und Khalid Almihdhar halten sich dort öfter auf, ebenso wie Marwan Al-Shehhi. (28)

Der Alkohol fließt in Strömen. Aber nicht nur dort. So wurden Atta und Al-Shehhi in der Sunrise 251-Bar in Palm Beach, Florida, gesichtet. Dort gaben sie in einer Stunde 1.000 Dollar für Champagner aus. An ihrer Seite befanden sich zwei Frauen, die vor Ort als Begleiterinnen von „High-Rollers“ bekannt sind. Unter High-Rollers versteht man Glücksspieler, die an einem Abend im Casino Zehn- oder gar Hunderttausende von Dollar ausgeben. (29)

Am 7.September 2001 betraten Al-Shehhi und Atta bereits betrunken die Bar Shuckums in Hollywood, Florida, und tranken dort harten Alkohol. (30)

Al-Shehhi ging auch alleine auf die Piste und trieb sich im Sommer in einem Strip-Club in Las Vegas, Nevada, herum.(31)

Auch Ziad Jarrah konnte den nackten Verlockungen nicht widerstehen und stattete dem Strip-Club Wacko in Jacksonville, Florida, einen Besuch ab. (32)

Einige der mutmaßlichen Hijacker besuchten die Nardone Go-Go Bar in Elizabeth, New Jersey, sogar am Wochenende vor den Anschlägen. (33)

Auch von Ahmed Alghamdi und Hani Hanjour ist bekannt, dass sie regelmäßig Bier tranken. Für gewöhnlich Heineken oder Budweiser, so Modesta Gomez, Besitzer der El Fogon-Bar in Paterson, New Jersey. (34)

Patersons Bürgermeister sagte diesbezüglich, „niemand hat sie jemals in einer Moschee gesehen, aber sie gingen gerne in GoGo-Clubs.“ (35)

Die Durchsicht der Kreditkartenrechnungen – Attas wurde übrigens noch nach dem 11.September verwendet (36) – seitens des FBI ergab, dass mehrere der mutmaßlichen Hijacker wiederholt Geld für Pornos und Sexspielzeuge ausgaben. (37)

Und nicht zu vergessen, dass einige von ihnen in den Tagen vor 9/11 Prostituierte in Boston aufsuchten. (38)

Atta teilte sich im Frühjahr 2001 sogar zeitweise ein Appartement mit seiner amerikanischen Freundin Amanda Keller, die unter anderem als Stripperin arbeitete. Eine der berauschenden Partys erstreckte sich sogar über drei Tage, wobei sie keine einzige Nacht verschliefen. (38a) Die „Jungs waren allesamt echte Partylöwen” und hatten „jede Menge Geld parat”, berichtete Attas und Kellers Nachbarin Stephanie Frederickson. (39) Kellers Beziehung zu Atta wurde auch von anderen Zeugen bestätigt, darunter ihre Mutter und der Verwalter der Appartement-Anlage, Charles Grapentine. Da diese Aussagen so gar nicht in das offizielle Bild passen, ist es kaum verwunderlich, dass das FBI starken Druck auf Amanda Keller ausübte, sie solle ihre Aussagen über ihre Beziehung zu Atta zurückziehen. Druck wurde auch auf Zeugen wie Stephanie Frederickson ausgeübt. (40)

Im Jahr 2006 gab sie dem Druck schließlich nach und widerrief ihre Aussage mit zwei kurzen Sätzen. (41) Doch die Eskapaden der „Partylöwen” sind so umfangreich belegt, dass sich das Bild der frommen Muslime nicht länger aufrecht erhalten lässt.

Außerdem müssen Kellers Aussagen trotz ihres Widerrufs auch aus einem anderen Grund als glaubwürdig betrachtet werden. Denn sie nannte ein Detail, das sie nicht aus den Medien kennen konnte, es fand erst durch sie den Weg an die Öffentlichkeit. Und zwar durch die Recherchen des Investigativ-Journalisten Daniel Hopsicker, der ein ganzes Buch zu den seltsamen Vorgängen rund um die Flug-Schulen in Venice geschrieben hat.

Keller berichtete davon, dass Atta oft in Begleitung zweier Deutscher namens Jürgen und Wolfgang war, die er als seine Brüder bezeichnete. „Er und Wolfgang waren sehr eng befreundet, sie gingen überall zusammen hin.(..) Er und Jürgen benahmen sich, als ob sie sich schon ewig kennen würden.” (42)

Kurz nachdem das FBI sie zum Widerruf gedrängt hatte, gab es eine Terrorwarnung an die Regierung der Karibikinsel Kiribatis heraus. Der Verdächtige, Wolfgang Bohringer, soll „Verbindungen zu Mohamed Atta” gehabt haben und passt perfekt zu den Beschreibungen Kellers.

Bohringer geriet in Verdacht, weil er auf einer abgelegenen Inselgruppe namens Fanning Islands eine Flugschule eröffnen wollte, obwohl die Insel gerade mal 600 Einwohner zählte und weder über eine Landebahn noch über ein Telefonnetz verfügte.

„Anwohner gaben den Behörden einen Tipp, nachdem sie entdeckten, dass Bohringer auf seiner Yacht Waffen hortete sowie einen Koffer voller Bargeld. Aber erst die Erwähnung von Atta löste wirklich Alarm aus.“ (43)

Chuck Corbett, der einige Monate mit Bohringer zusammen arbeitete, berichtete davon, wie dieser an einem Abend sieben Pässe auf den Tisch legte. Laut Corbett sagte Bohringer bei seiner Festnahme auf Kiribati, „Ihr könnt mir gar nichts. Ich bin bei der CIA”. Zwei Wochen später befand er sich wieder auf freiem Fuß. (44)

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die Namen Bohringer oder Amanda Keller im offiziellen 9/11-Report nicht auftauchen. Erwähnt sollte auch werden, dass die Drähte Attas zu Geheimdiensten sogar noch kürzer waren. Wochen vor den Anschlägen erhielt Atta insgesamt 100.000 US-Dollar, auf seine Konten in Florida von Saeed Sheikh überwiesen. Laut indischen Geheimdienstquellen geschah die Transaktion auf Geheiß des damaligen pakistanischen Geheimdienstchefs General Mahmud Ahmed. (45) Obwohl letzteres nicht offiziell von US-Behörden bestätigt wurde, musste Ahmed Wochen nach den Anschlägen aufgrund des Drucks der USA zurücktreten. Aber auch ohne seinen direkten Befehl handelt es sich bei dem Finanztransfer um eine geheimdienstliche Aktivität, denn der “Terrorist” Saeed Sheikh kann ohne Zweifel als Geheimdienstmann bezeichnet werden. (46)

Wie aber lässt sich das ausschweifende Partyleben vermeintlicher Dschihadisten erklären? Psychologisierend könnte man anbringen, dass sie im Angesicht des baldigen Todes das Leben noch in vollen Zügen genießen wollten. Oder aber man könnte ihnen eine besondere Hinterlist unterstellen und vermuten, der unfromme Lebenswandel sei dem ‚Zweck der Tarnung geschuldet, um in den USA nicht aufzufallen. Doch beide Einwände lassen sich leicht widerlegen.

Bei ihren Aufenthalten im philippinischen Manila 1997 und 1999 legten sie bereits dasselbe Verhalten an den Tag. So erinnert sich eine Mitarbeiterin des Hotels, Gina Marcelo, dass Marwan Al-Shehhi eine Party veranstaltete. „Es waren ungefähr sieben Leute. (…) Sie tranken Whiskey. (…) Sie kamen in großen Fahrzeugen, hatten viel Geld. Alle hatten Freundinnen.“ (47)

Ein Muster ist erkennbar: befindet sich Atta in vertrauter Alltagsumgebung in Hamburg, gibt er den frommen Moslem, der nicht einmal Frauen die Hand geben will. Befindet er sich aber fernab der deutschen Wahlheimat, dann verwandelt er sich in eine Partybestie, die eine ganz andere Einstellung zu Weib, Wein und Gesang offenbart. Und da er in dieser Hinsicht kein Einzeltäter war, muss ein solches Verhalten unter seinen mutmaßlichen Mit-Attentätern als akzeptabel betrachtet worden sein.

Auffallen um jeden Preis

Auffällig an Atta und seinen Partyfreunden ist aber noch ein anderer Sachverhalt. Sie verhielten sich auch in anderer Hinsicht nicht so, wie man es von konspirativ agierenden Terroristen erwarten würde. Atta und seine Gefährten hinterließen eine Spur wie eine Elefantenherde. Als hervorragendste Beispiele seien hier nur drei genannt:

So stellten Nawaf Alhamzi und Khalid Almihdhar in einer Moschee einen Koffer mit der Aufschrift „Geschenk an die Brüder“ ab. Dieser enthielt Handbücher zum Fliegen und auch Logbücher des Flugtrainings der beiden aus dem Jahre 2000. (48)

Alhamzi und Almihdhar, die zu den Führungsköpfen der mutmaßlichen Hijacker gezählt werden, wurden von dem saudischen Geheimdienst-Mann Omar Al-Bayoumi „betreut“. (49)

Al-Bayoumi holte beide nach ihrer Einreise in die USA im Januar 2000 vom Flughafen in Los Angeles ab. (50) Danach lebten sie für zwei Wochen in seinem Appartement in San Diego, bevor sie sich selbst dort eine Wohnung verschafften, in der sie bezeichnenderweise dann mit einem FBI-Informanten zusammen lebten. (51)

Al-Bayoumi hatte offenbar „Zugang zu unbegrenzter Finanzierung aus Saudi-Arabien“. Beispielsweise stellte er 400.000 US-Dollar für den Kauf einer Moschee in San Diego zur Verfügung. (52) „Al-Bayoumi kam hier her, baute alles finanziell auf, die Al Qaeda-Zelle in San Diego und die Moschee“, so ein FBI-Ermittler. (53)

Senator Bob Graham, Vorsitzender der 9/11-Kongress-Untersuchung, sprach von einer Vertuschung. (54)

Als weiteres Beispiel für die Unbekümmertheit, mit der die mutmaßlichen Attentäter vorgingen, sei ein Vorfall vom 10. September 2001 genannt. Im Daytona Strip Club machten sie aus ihren antiamerikanischen Ansichten keinen Hehl. „Wartet bis morgen. Dann wird Amerika sein Blutbad erleben.“, erinnert sich Manager John Kap. Dort gaben sie nicht nur Hunderte von Dollar für Lap-Dances und Getränke aus, sondern hinterließen praktischerweise noch einen Koran und eine Visitenkarte an der Theke. (55)

Die wichtigste Spur aber hinterließ Atta am 11.September selbst. Seine Taschen blieben als einzige Gepäckstücke der 81 Passagiere „zufällig“ in der Abfertigung hängen. Diese Taschen sorgten dafür, dass innerhalb von wenigen Stunden die bis heute offiziell gültige 9/11-Version das Licht der Welt erblickte. Die Taschen enthielten Bedienungs-Anleitungen für Boeing 757 und 767, einen Koran, Atta‘s Testament und Teppichmesser.

Was immer er damit auch wollte – er kam im Flug ja nicht an sie heran und musste auch von der Vernichtung seines Testaments ausgehen – lag hier die perfekte Kombination vor.

Schließlich ließ das Testament auf den Willen zum Sterben schließen, die Anleitungen auf den Willen zum Fliegen, der Koran auf das religiöse Motiv und das Teppichmesser galt als Tatwaffe.

Laut einem ehemaligen FBI-Beamten und einem ehemaligen Staatsanwalt enthielten die Taschen weitaus mehr, als im Bericht der 9/11-Untersuchungskommission aufgeführt. So beinhalteten sie auch die Namen der Entführer, ihre Anweisungen und ihre Verbindungen zu Al Qaeda. Aufgrund dieses Fundes sei die US-Regierung in der Lage gewesen, die Attentäter fast unverzüglich zu identifizieren. (56)

Aufgrund all dieser Fakten muss man nicht zu der Schlussfolgerung kommen, dass beispielsweise Mohamed Atta ein Geheimdienstmann war und ein dementsprechendes Doppelleben führte, daher protegiert wurde und absichtlich Spuren legte, die dafür sorgten, dass innerhalb von Stunden die Theorie von der Al Qaeda-Verschwörung die Runde machte. Aber man könnte. Alleine das Können soll der Zuschauer nicht sollen, wenn es nach der ZDF-Sendung geht. Denn im Gegensatz zu der ZDF-These kommt die Agenten-These ganz ohne Weglassen von Tatsachen und Widersprüchen aus und erscheint unter Berücksichtigung aller der Öffentlichkeit zugänglichen Fakten als die plausibelste These.


Quellenangaben:

(1) http://www.hoerzu.de/wissen-service/wissen/die-wahrheit-ueber-den-11-september
(2) ebd.
(3) http://archives.cnn.com/2002/US/08/01/cia.hijacker/index.html
(4) http://www.nytimes.com/2001/10/05/news/05iht-clark_ed3_.html
http://www.atimes.com/se-asia/CJ11Ae02.html
(5) http://www.focus.de/kultur/kino_tv/medien-doku-zum-11-september-im-zdf_aid_544322.html
(6) Die Beziehungen beider Familien wird ausführlich in dem Buch „House of Bush, House of Saud: The Secret Relationship Between the World’s Two Most Powerful Dynasties“ von Craig Unger dargelegt. Siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/House_of_Bush,_House_of_Saud
(7) Brisard/Dasquié, „Die verbotene Wahrheit“, 2001, Seite 126
(8) http://www.guardian.co.uk/theobserver/2002/jun/16/features.magazine57
(9) http://en.wikipedia.org/wiki/Able_Danger
(10) http://www.counterpunch.org/brzezinski.html
(11) Siehe Robert Gates, „From the Shadows“,2007, Seite 145, sowie John Cooley, „Unholy Wars: Afghanistan, America and International Terrorism“, 2002, Seite 10
(12) Simon Reeve, „The New Jackals: Ramzi Yousef, Osama bin Laden and the Future of Terrorism“, 1999, Seite 167/176
(12a) Lorenzo Vidino, „Al Qaeda in Europe: The New Battleground of International Jihad“, 2005, Seite 230
(13) O’Neill/McGrory, „The Suicide Factory: Abu Hamza and the Finsbury Park Mosque“, 2006, Seite 108
(14) http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/article1051304.ece
(15) Omar Nasiri, „Inside the Global Jihad: How I Infiltrated Al Qaeda and Was Abandoned by Western Intelligence“, 2006
(16) http://s3.amazonaws.com/911timeline/2003/faz020203.html
(17) ebd.
(18) ebd.
(19) Aust/Schnibben, „11.September – Geschichte eines Terrorangriffs“, 2002, Seite 196
Elmar Theveßen, „Schläfer mitten unter uns“, 2004, S.82
(20) http://www.newyorker.com/archive/2003/07/28/030728fa_fact
(21) http://www.ustreas.gov/offices/enforcement/ofac/sdn/sdnlist.txt
http://www.un.org/sc/committees/1267/consoltablelist.shtml
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32002R0881:EN:HTML
(22) Chicago Tribune, 5.10.2003
(23) http://www.focus.de/politik/deutschland/haftbefehl-unter-staatsschutz_aid_222961.html
(24) Chicago Tribune 17.11.2002
(25) Chicago Tribune 31.3.2004, Chicago Tribune 11.10.2003
(26) http://www.focus.de/politik/deutschland/islamisten-netzwerker-des-terrors_aid_203107.html
(27) http://www.nytimes.com/2009/02/19/world/middleeast/19lebanon.html?_r=4&hp
(28) http://articles.latimes.com/2002/sep/01/nation/na-plot-1
http://www.historycommons.org/sourcedocuments/2001/pdfs/fbi911timeline106-210.pdf
(29) Daily Mail, 16.9.2001
(30) http://web.archive.org/web/20030402060235/www.nctimes.net/news/2001/20010912/10103.html
http://www.sptimes.com/News/091301/Worldandnation/FBI_seizes_records_of.shtml
(31) http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?file=/chronicle/archive/2001/10/04/MN102970.DTL
(32) http://www.firstcoastnews.com/news/news-article.aspx?storyid=23296
(33) http://web.archive.org/web/20011010224657/http://www.bostonherald.com/attack/investigation/ausprob10102001.htm
(34) http://s3.amazonaws.com/911timeline/2001/coxnews101601.html
(35) http://www.wanttoknow.info/011015newsweek
(36) http://www.cooperativeresearch.org/sourcedocuments/2001/pdfs/fbi911timeline210-297.pdf
(37) http://www.historycommons.org/sourcedocuments/2001/pdfs/fbi911timeline106-210.pdf
(38)
http://web.archive.org/web/20011010224657/http://www.bostonherald.com/attack/investigation/ausprob10102001.htm
http://www.highbeam.com/doc/1P2-8683743.html
(38a) http://www.positiontoknow.com/S-11//html/Hunt_For_Terrorists_Reaches_North_Port.htm
(39) Daniel Hopsicker, „Welcome to Terrorland“, 2004, Seite 73 f.
(40) ebd.
(41) http://www.heraldtribune.com/article/20060910/NEWS/609100466
(42) Daniel Hopsicker, „Welcome to Terrorland“, 2004, Seite 135.
(43) http://tvnz.co.nz/view/news_budget_story_skin/894272
(44) http://www.madcowprod.com/120112006.html
(45) http://archives.cnn.com/2001/WORLD/asiapcf/south/10/08/india.ressa/
(46) http://www.historycommons.org/essay.jsp?article=essaysaeed
(47) International Herald Tribune, 5.10.2001
(48) Seite 100, http://www.9-11commission.gov/staff_statements/911_TerrFin_Monograph.pdf
(49) Senator Bob Graham, Vorsitzender der 9/11-Kongress-Untersuchung, ordnet Al-Bayoumi dem saudischen Geheimdienst zu. Siehe auch: Philip Shenon, „The Commission: The Uncensored History of the 9/11 Investigation“,2008, Seite 52
(50) http://www.webcitation.org/5bRFR2Hb4
(51) http://www.cbsnews.com/stories/2002/09/09/attack/main521223.shtml
(52) Seite 174, http://www.gpoaccess.gov/serialset/creports/pdf/fullreport_errata.pdf
(53) http://legacy.signonsandiego.com/news/nation/terror/20011027-9999_1n27mosque.html
(54) Bob Graham, „Intelligence Matters“, 2004
(55) http://www.usatoday.com/news/nation/2001/09/14/miami-club.htm
(56) http://web.archive.org/web/20070507054456/http://www.newsday.com/news/nationworld/nation/ny-uslugg0417,0,3743892.story?coll=ny-homepage-bigpix2005

Quelle

Neue Enthüllungen belegen: Ashcroft, Tenet und Rumsfeld warnten die 9/11-Kommission vor einer „Linie“, die sie nicht überschreiten sollte .

Führende Vertreter der Bush-Administration übten heftigen Druck auf die 9/11-Kommission aus, um sie daran zu hindern, die Terroranschläge vom 11. September 2001 zu gründlich zu untersuchen; das geht aus einem Dokument hervor, das kürzlich der ACLU zugespielt wurde. (American Civil Liberties Union – US-amerikanische Bürgerrechtsunion)

Die Aufforderung ist in einem Schreiben enthalten, das auf den 16. Januar 2004 datiert ist und im Auftrag des Justizministers John Ashcroft, des Verteidigungsministers Donald H. Rumsfeld und des CIA-Direktors George J. Tenet verfasst wurde. Nach Aussagen der ACLU wurde es als Fax von David Addington versandt, der damals Berater des Vizepräsidenten Dick Cheney war.

In der Benachrichtigung verweigerten die Regierungsvertreter der Zweiparteien-Untersuchungskommission eine direkte Befragung inhaftierter Terroristen und wiesen die beiden Vorsitzenden der Kommission darauf hin, dass damit eine „Linie überschritten“ und die Fähigkeit der Regierung zum Schutz der Nation eingeschränkt würde.

„Als Antwort auf die intensiven Bemühungen der Kommission, Zugang zu geheimen Informationen zu erhalten, hat die Exekutive diesen Zugang durch enge Zusammenarbeit gewährt“, ist in dem Brief zu lesen. „Es gibt jedoch eine Linie, die von der Kommission nicht überschritten werden sollte; diese Linie trennt eine angemessene Untersuchung der Anschläge am 11. September 2001, die Sache der Kommission ist, von der Einmischung in die Aufgabe der Regierung, die Sicherheit des Staates einschließlich des Schutzes der Amerikaner vor zukünftigen Terroranschlägen zu gewährleisten.“

Die 9/11 Kommission wurde unter dem offiziellen Namen „National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States“ (Nationale Kommission zu den Terroranschlägen auf die Vereinigten Staaten) im November 2002 vom Präsidenten Bush gebildet, „um einen ausführlichen und vollständigen Bericht über die Umstände zu erstellen, die zu den Terroranschlägen am 11. September 2001 führten“, und Empfehlungen zu erarbeiten, wie zu-künftige Angriffe zu verhindern sind.

„Mit der von der Kommission vorgeschlagenen Hinzuziehung von Kommissionsmitgliedern zu den Verhören von Häftlingen würde diese Linie überschritten“, heißt es in dem Brief weiter. „Als Vertreter der Regierung der Vereinigten Staaten, die für die Strafverfolgung, die Verteidigung und den Geheimdienst zuständig sind, fordern wir die Kommission auf, das vorgebrachte Anliegen, an Verhören von Häftlingen teilnehmen zu dürfen, nicht weiter zu verfolgen.“

Marcy Wheeler vom Blog FireDogLake sieht darin den Versuch der Bush-Administration, die Folterung bestimmter Häftlinge, die mittlerweile erwiesen ist, geheim zu halten.

„Wer auch immer diesen Brief verfasst hat, scheint sehr darüber besorgt gewesen zu sein, dass sich Kommissionsmitarbeiter unabhängige Urteile über die Häftlinge und die Art ihrer Befragung bilden könnten“, schrieb Frau Wheeler in ihrem Blog. Der Beauftragte „wollte keinesfalls, dass Unabhängige die unter Folter durchgeführten Befragungen bewerteten“.

Die beiden Vorsitzenden der Kommission übten auch harte Kritik an der Regierung, weil sie absichtlich Bänder zerstören ließ, auf denen Verhöre von Terrorverdächtigen festgehalten worden waren; darüber hat RAW STORY schon im letzten Jahr berichtet. (1)

Thomas Kean und Lee H. Hamilton, die beiden Vorsitzenden der 9/11 Kommission, schrieben damals, obwohl der amerikanische Präsident George W . Bush allen Zweigen der Exekutive befohlen habe, an der Untersuchung mitzuarbeiten, „wurde kürzlich bekannt, dass die CIA Videobänder zerstört hat, auf denen Befragungen von Al Qaeda Mitgliedern festgehalten worden waren; das veranlasst uns zu dem Schluss, dass der Geheimdienst unserem legitimen Anspruch auf Informationen über die Anschläge am 11.9. nicht nachgekommen ist.“

„Diejenigen, die Kenntnis von den Videokassetten hatten und uns nichts darüber sagten, haben unsere Untersuchung abgeblockt.“

Sie fuhren fort: „Niemand bei der CIA oder im Weißen Haus konnte auch nur den geringsten Zweifel am Interesse der Kommission haben, alle verfügbaren Informationen über die an den Anschlägen beteiligten Al Qaeda Häftlinge zu erhalten.“

„Und trotzdem hat kein Regierungsvertreter der Kommission jemals etwas über die Videokassetten von den Häftlings-Verhören gesagt“, schrieben Kean und Hamilton.


Der Artikel erschien im Original am 17. März 2010 unter dem Titel Revealed: Ashcroft, Tenet, Rumsfeld warned 9/11 Commission about ‘line’ it ’should not cross’ bei the raw story.

Eines der wichtigsten Ziele der US-amerikanischen Kriegspropaganda besteht darin, sich ein „Feindbild zu erschaffen“, eine „Gefahr von Außen“ – personifiziert in diesem Fall durch Osama bin Laden – welche „Amerika bedroht“. Dieses Feindbild rechtfertigt nun einen Präventivkrieg gegen „islamische Terroristen“, um das Vaterland zu verteidigen. Somit wird die Realität ins Gegenteil verkehrt: Die USA greifen nicht an, die USA werden angegriffen……………….WEITERLESEN.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

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Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

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Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

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"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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