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Genau die Gruppe, dessen Führerin man jüngst in Berlin über den roten Teppich laufen ließ, hat laut AFP in ihrem irakischen Camp Ashraf eigene Mitglieder erschossen, die aus dem Camp flüchten wollten:

„Our security forces believe that the dead were killed by their own guards because they were trying to escape,“ Dabbagh told AFP. „They had already committed similar acts in the past.“

Nachdem irakische Einheiten, dass Camp Ashraf gestürmt hatten, ließ die UN verlautbaren, man habe 34 Tote Körper im Lager der terroristischen Volksmujahedin gefunden. Danach versuchten einige Medien die Angelegenheit so zu spinnen, als ob die Toten mit dem Sturm der irakischen Armee auf das Lager zu tun hätten.

Die Aussagen irakischer Vertreter machen diesen Spinn nun zu nichte. Dass keiner in Berlin, London, Brüssel und Paris ein Interesse an so einer Sicht hat, ist verständlich.

Denn diese Mauerschützen die wir noch aus DDR-Zeiten kennen, sind Angehörige jener Terrororganistaion, die 2009 von der EU-Terrorliste gestrichen wurde und seitdem auf politischer Kur in euopäischen Hauptstädten ist um auch Washington davon zu überzeugen die Volks-Mojahedin nicht als Terroristen einzustufen.

Trotz dieser Erkenntnis wird man damit weiter machen Frau Rajavi und ihre Sektenmitglieder zu hofieren. Von ein paar Toten hat man sich bei uns eh nie beeindrucken lassen. Und schließlich soll die MEK nicht unser bester Freund werden, sondern Vasall der Kriegsmächte gegen Iran.

Quelle

Westliche Geheimdienste bereiteten die libysche „Revolution“ jahrelang vor

Von Abou Hassan und Michael Opperskalski

Folgt man der, auch international, veröffentlichten Meinung, so hat im Nahen Osten die „Stunde Null“ für Diktatoren begonnen. Wie Dominosteine fallen sie nun auf Druck einer Demokratie- und Freiheitsbewegung, die, in Tunesien angefangen, von Land zu Land springt. Getragen werde diese Bewegung vor allem von jungen Menschen, die hierzu vor allem neue Technologien wie Internet, Facebook, Twitter oder Handy benutzen. Das Ganze wird dann Revolution genannt und natürlich stehen die so genannten „Demokraten“ im Westen an der Seite dieser für Freiheit und Demokratie kämpfenden Menschen – die Merkels, Westerwelles, Barak Obamas, Sarkozys als Ko-Revolutionäre sozusagen… Das Ganze hat nur einen Haken: Es stimmt hinten und vorne nicht und hat vor allem das Ziel, die tatsächlichen Hintergründe der Aufstände im Nahen Osten zu verschleiern und die internationale Öffentlichkeit für mögliche Aggressionen im Nahen Osten vorzubereiten – „humanitäre Interventionen“ genannt…

Bei nüchterner Analyse halten die Propagandablasen der westlichen Medien einer Überprüfung nicht stand, sondern zerplatzen sehr schnell. Die jüngsten Aufstandsbewegungen in der arabischen Welt lassen sich weder von ihrem Charakter, noch von ihren tatsächlichen Hintergründen her „über einen Kamm scheren“. Vor allem: Auch ihre soziale Basis ist höchst unterschiedlich. Es lassen sich höchstens zwei rote Fäden herauslesen und diese betreffen Tunesien, Ägypten, den Jemen und auch Marokko: In diesen Ländern charakterisieren die krassesten Klassenunterschiede und daraus abgeleitet die dramatische Verarmung und Ausplünderung der Massen die gesellschaftliche Situation. An der Macht sind (waren?) brutalste Diktaturen, die sich ohne westliche Unterstützung auf allen Ebenen und im Bündnis mit dem zionistischen Israel niemals so lange an der Macht hätten halten können. Auch wenn in den antidiktatorischen Bewegungen dieser Länder bisher noch demokratische Forderungen nach Freiheit und zuweilen auch nach sozialpolitischen Veränderungen dominieren, so gibt es starke und jahrzehntelange Traditionen anti-imperialistischer Kämpfe. Noch ist nicht entschieden, in welche Richtung die Kämpfe der Völker dort marschieren werden, obwohl sich die westlichen Versuche, unterstützt von einer gigantischen Desinformationskampagne, intensivieren, die Bewegungen dieser Länder zu spalten, zu schwächen oder aber in die falsche Richtung zu bugsieren.(1)

Nicht in dieses Bild passend

Die jüngsten Entwicklungen in Libyen passen tatsächlich nicht in das von den westlichen Medien farbig gemalte Bild angeblicher Volksaufstände in den arabischen Ländern für Freiheit und Demokratie – wie sie allerdings von Washington, Berlin, London oder Paris definiert werden. Zunächst gibt es ganz offensichtliche und objektive Widersprüche zur „offiziellen Berichterstattung“: Die Unruhen richten sich nicht, wie zum Beispiel in Tunesien und Ägypten, auch gegen unhaltbare soziale Zustände der Mehrheit der Bevölkerung. Die Realität hingegen ist, dass die soziale Situation in Libyen im Vergleich zum afrikanischen Kontinent die beste und zu den arabischen Ländern im oberen Segment zu finden ist. Auch gab es keinen „Auslöser Internet“, da die Zahl der aktiven Internet-Nutzer gerade auch im Vergleich sehr niedrig ist. Tatsache ist jedoch, dass sich in dem nordafrikanischen Land gerade in den letzten Jahren Verwerfungen eines anderen Charakters aufgebaut haben. Hintergrund hierfür ist vor allem der pro-westliche Schwenk, den das nordafrikanische Land und Muammar al-Ghadafi in den letzten Jahren vollzogen haben.

Vom Paria zum Freund des Westens

Die Revolution vom 1. September 1969 hatte dem libyschen Volk große Errungenschaften gebracht. Diese seien hier nur kurz erwähnt: Nationalisierung der Öl- und Gasvorkommen, der Banken und des Außenhandels; Schließung aller ausländischen Militärbasen; Alphabetisierung; kostenlose Bildung und Gesundheit; weitgehende Gleichstellung der Frauen, demokratische Partizipation der Bevölkerung, um nur einige Beispiele zu nennen. Aufgrund dieser Orientierung fühlte sich Libyen prinzipiell auf Seite anderer revolutionärer Kräfte und Befreiungsbewegungen nicht nur in der Region des Nahen Ostens. Obwohl sich diese Entwicklungen nicht ohne innere und äußere Widersprüche vollzogen, war Tripolis dennoch in vielen Bereichen allen Versuchen des Imperialismus entzogen, das Land am Mittelmeer zu kontrollieren und seine Rohstoffe einseitig auszubeuten. Damit wurde das Land – neben vielen anderen aus ähnlichen Gründen – zum Paria.  Mit allen Mitteln wurde dieser Paria bekämpft, vor allem, aber nicht nur, von den USA; ein kleiner Ausschnitt hiervon findet sich in diesem Heft.(2)

Die Aufgabe und vor allem Verwässerung vieler Errungenschaften der Revolution wurde zur Basis der „Freundschaft“ mit dem Westen. Diverse „neoliberale“ Wirtschaftsreformen hielten systematisch Einzug, begannen, die soziale Basis für die Revolution zu unterminieren; ähnliches gilt für die drastische pro-westliche Wende in der libyschen Außenpolitik, die selbst zu einer engen geheimdienstlichen Kooperation mit CIA, BND und anderen westlichen Sonderdiensten führte. Selbst zum israelischen MOSSAD wurden Kontakte aufgebaut, viele frühere Freunde aus Befreiungsbewegungen und revolutionären Kräften kalt fallen gelassen, manche gar offen verraten. Auch das fragile, aber in Libyen immer noch gesellschaftlich wichtige Beziehungsgeflecht unter den Stämmen kam zunehmend außer Balance.

Trotzdem gingen diese Entwicklungen einigen in Libyen nicht schnell genug, denn sowohl das nach wie vor existierende System wie auch die – wenn auch zum Teil verwässerten – Errungenschaften hinderten diese kleine Schicht immer noch daran, das Land komplett an westliche Konzerne auszuverkaufen, obwohl die individuelle Korruption dank „neoliberaler“ Wirtschaftsreformen gerade in den letzten Jahren rekordverdächtig geworden war. Zu einem Sprecher dieser Schicht war einer der Söhne Ghadafis, Seif al-Islam, geworden, der immer offener zu unumkehrbaren Schritten und sogenannten Reformen gegen die Kernelemente der libyschen Revolution aufgerufen und zu diesem Zweck entsprechende Strukturen (Stiftungen, Medien, Jugendorganisationen etc.) ins Leben gerufen hatte. Seif al-Islam persönlich verfügt über ausgezeichnete Kontakte zum BND, der CIA und auch dem MOSSAD. Gleiches gilt für den libyschen Außenminister Mussa Kussa. In diesem Milieu und Institutionen des nordafrikanischen Landes hatten westliche Dienste mit einer regelrechten Rekrutierungsoffensive begonnen. Als Konsequenz sitzen heute Agenten westlicher Sonderdienste auf beiden Seiten der gegenwärtigen Auseinandersetzungen…

Der Westen liebt den Verrat, aber niemals den Verräter

Vor allem die Volksaufstände gegen vom Imperialismus komplett abhängige Regime wie die in Ägypten oder Tunesien erschienen für die westlichen Strategen als historische Chance, mit der Inszenierung eines Aufstandes in Libyen sowohl das – trotz aller Veränderungen – immer noch ungeliebte „Regime in Tripolis“ loszuwerden, als auch mit einer offen pro-westlichen Entwicklung in Libyen vor allem die Entwicklungen in Tunesien und Ägypten im Sinne des Westens beeinflussen zu können. Es geht schließlich um sehr viel: Rohstoffe, Märkte sowie geostrategische Positionen, die Isolierung Irans, Syriens, des Libanon sowie aller Kräfte in der Region, die sich westlichen Diktaten und Ausbeutungsfantasien widersetzen wollen. Ein Instrument hierfür sind der Export von westlicher Guantanamo-Demokratie und Abu Graib-Freiheit in den Nahen Osten…

Während der Charakter der Aufstandsbewegungen und ihre Stoßrichtung noch sehr unentschieden sind, war diese Frage in Libyen von Beginn an bereits entschieden – in Washington, Berlin, London und Paris, obwohl man in diesen Zentren alles daransetzte und dies immer noch tut, diese Tatsache von Beginn an zu verschleiern. Sicherlich haben sich eine Reihe aus verschiedenen Gründen unzufriedener Elemente der „Revolte gegen Ghadafi“ angeschlossen, aber die entscheidenden Träger sind seit Jahrzehnten Agenten des Westens und ihrer Sonderdienste.

Wer die Musik bezahlt, bestimmt auch, was gespielt wird

Von wirklicher Bedeutung innerhalb der Opposition sind Organisationen, die bereits seit Jahrzehnten gut organisiert am Umsturz in Tripolis arbeiten. Dies sind besonders die „National Front for the Salvation of Libya (Nationale Rettungsfront Libyens)“, die „Libyan Constitutional Union (Libysche Verfassungsunion)“, die „Islamic Fighting Group (Kämpfende Islamische Gruppe)“ sowie verschiedene mit dieser Organisation verbundene Gruppen. Alle diese Organisationen waren in den vergangenen Jahrzehnten von westlichen Sonderdiensten materiell ausgehalten und besonders von der CIA früher in Sudan, Ägypten und besonders auch in den USA militärisch ausgebildet sowie ausgerüstet worden. Unter der Ägide von CIA, britischem MI6, BRD-BND und dem israelisch/zionistischen MOSSAD war bereits 2005 eine Konferenz in London orchestriert worden, um die libysche Opposition zu einen, vor allem auch durch das Miteinbeziehen von exilierten Kleinstgruppen, und als „demokratische Alternative“ zu Ghadafi zu verkaufen wie auch auf einen bewaffneten Aufstand zu orientieren. Heute sollen die Früchte dieser Saat wohl geerntet werden. Die letzte Kapriole dieser Art ist die CIA-Gründung einer so genannten „Kommunistischen Partei Libyens“ durch ein paar libysche Intellektuelle im durch die Aufständischen derzeit (20.3.2011) noch besetzten Benghazi; darin hat der nordamerikanische Geheimdienst schon Erfahrung, wie die Nutzung und Steuerung der so genannten „Irakischen Kommunistischen Partei“ als Teil der politischen Strukturen zur Absicherung der Besatzung des Zweistromlandes belegt.

Angereichert durch einige, von westlichen Diensten in der Vergangenheit rekrutierten, libyschen Regierungs- oder Institutionsmitgliedern (z. B. Diplomaten) sowie weiteren Kleinstgruppen und einigen Stammesvertretern, aber auch Überläufern aus den Reihen der bewaffneten Kräfte (Armee, Polizei, Sicherheitskräfte) des Landes, gründete sich in Tradition der Londoner Konferenz von 2005 und wieder unter westlicher Anleitung eine einheitliche Struktur der Oppositionskräfte, die sich auch die Außenvertretung Libyens anmaßt: ein „Nationalrat“, der sich bereits als „Übergangsregierung“ geriert. Tatsache bleibt jedoch: Die dominierenden Kräfte innerhalb der Aufständischen sind die zu Beginn Genannten. Ihre Richtung ist klar und eindeutig. Sie sind zudem die militärisch am besten ausgebildeten und ausgerüsteten Einheiten der Rebellen.

Die Invasion hat bereits begonnen

Sicherlich ist die faktische westliche Steuerung der libyschen Opposition nicht nur ein Teil der bereits existierenden Invasion, sie ist zugleich ihre Voraussetzung, obwohl von ihren Strategen alles versucht wird, dieses zu verschleiern. Lassen wir die Fakten sprechen:

1)        Militärische und geheimdienstliche Spezialeinheiten befinden sich seit Beginn der Rebellion im Land, sowohl aufseiten der Rebellen, als auch in jenen Gebieten, die von Rebellen gehalten werden. Der bundesdeutsche BND ist in dieser Hinsicht vor allem operativ im „Regierungsgebiet“ tätig; als zu Beginn der Unruhen BRD-Staatsbürger aus dem Land via Malta evakuiert wurden, blieben KSK-Soldaten, die zur Absicherung der Operation eingesetzt worden waren, in Tripolis. Aufgabe dieser BRD-Sondereinheiten ist es, im „Regierungsgebiet“ Informationen über militärische Ziele, logistische Strukturen etc. zu sammeln.
Französische Spezialkräfte sind bereits über Tunesien nach Libyen eingesickert, um ganz gezielt die Opposition operativ zu unterstützen. Gleiches gilt für ähnliche Aktionen aus England und den USA (von See her landend und über Ägypten kommend). Hierbei spielt die CIA eine führende Rolle.

Von Mali kommend hat ein kleines, autonom operierendes Team auf dem Regierungsterritorium die Aufgabe übernommen, ganz gezielt Mordanschläge zu organisieren, vor allem gegen Schlüsselfiguren der Regierungskräfte, aber insbesondere auch gegen Ghadafi selbst. Dieses Team, aus Spezialsoldaten der SEALS- und Delta Force-Kommandos bestehend, entwickelt seine Operationen unter Führung der CIA, die auch den kommandierenden Offizier stellt.

2)        Von Beginn an werden den Aufständischen auch Waffen geliefert, seit etwa Anfang März verstärkt. Eine weitere Intensivierung in Quantität und Qualität wird vorbereitet.

3)        Der in Ägypten herrschende Militärrat unter Vorsitz des Verteidigungsministers Tantawi (Spitzname: „Mubaraks Pudel“) spielt eine immer strategischere Rolle nicht nur bei der westlichen Strategie gegen Libyen, sondern auch bei der Umsetzung der Konzeption, die Aufstände vor allem in Ägypten, Tunesien, Jemen und Bahrain einzudämmen und in eine Richtung zu zwingen, die sie kontrollierbar machen.

Der in Kairo sich derzeit an der Macht befindliche Militärrat ist ein Instrument Washingtons und Tel Avivs. Die Fäden werden besonders von CIA und MOSSAD gezogen. Hierfür stehen u.a. drei Namen: Verteidigungsminister und Boss des derzeitig entscheidenden Machtorgans Tantawi, der ehemalige Folterer und Geheimdienstchef Suleiman sowie Frank Wisner, langjähriger Yankee-Botschafter am Nil, eng verwoben mit der US-Geheimdienstgemeinde; übrigens war sein Vater einer jener CIA-Agenten, die 1953 den demokratisch gewählten Premier des Iran, Mohammad Mossadegh, stürzten und das faschistische Schah-Regime an die Macht hievten.

Von ägyptischem Territorium aus wird ein wichtiger Teil des westlichen Aufmarsches gegen Tripolis organisiert. Die Rolle Ägyptens veranschaulicht, dass dort zwar der Diktator Mubarak gestürzt wurde, die wichtigsten Strukturen seines Regimes aber noch an der Macht sind. Und damit Washington, Tel Aviv, Berlin, Paris und London…

4)        Auch das reaktionäre Regime in Saudi Arabien spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle, nicht nur in der Aggression gegen Libyen, sondern vor allem als strategischer Brückenkopf in der gesamten Region auf der arabischen Halbinsel. In Libyen finanziert und bewaffnet der saudische Geheimdienst – in enger Absprache mit der CIA – nicht nur einige Stammesführer gegen Ghadafi, besonders jedoch solche Organisationen in dem nordafrikanischen Land, die vorgeben, sich am politischen Islam zu orientieren; zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang die bereits genannte „Kämpfende Islamische Gruppe“ sowie kleinere Grüppchen, die mit dieser vernetzt sind.

Gleichzeitig ist Saudi Arabien aktiv bei der versuchten Niederschlagung antidiktatorischer Bewegungen im Jemen und Bahrain; so dort mit einer offenen Militärinvasion. Auch sie geschah in engster Abstimmung mit den USA sowie mit Billigung anderer westlicher Staaten, so auch der BRD!

5)        Libyen wird bereits seit Beginn der orchestrierten Rebellion bis in jeden Winkel aus der Luft überwacht (wie auch die gesamte Nachbarregion). Dies ist so intensiv, dass AWACS-Flugzeuge dafür aus anderen Regionen abgezogen wurden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch Flugbewegungen libyscher Regierungsflugzeuge oder Jets von Ghadafi ins Ausland, vor allem in arabische Länder. Dabei wurde bisher mindestens einmal der Abschuss einer dieser Flieger (einer Dassault-Falcon 5A-DCN) beim Landeanflug auf einen Militärflughafen bei Tripolis fast vollzogen. Die Kommunikation lief dabei über das US-AWACS-Flugzeug LX-N90442. Das Ziel war es, Ghadafi persönlich zu liquidieren. Beim Landeanflug wäre dies dann den Kämpfen vor Ort propagandistisch zugeschrieben worden. Da Ghadafis Anwesenheit an Bord jedoch nicht absolut sicher bestätigt werden konnte, wurde die Operation buchstäblich in letzter Sekunde abgeblasen. Auch sie stand unter Hoheit der CIA – Mörder-GmbH & Co. KG…

6)        Teil dieser umfassenden Luftüberwachung ist auch die logistische Organisierung nicht nur der Kommunikation der Aufständischen, sondern auch von Handy- und Internetnetzen, die es erlauben, sowohl propagandistisch intern zu beeinflussen, als auch Desinformationsoperationen durchzuführen. Hierfür überfliegen ohne Pause mit aufwendiger Elektronik ausgerüstete Flugzeuge vom Typ EC-130 „Hercules“ der US-Air Force Nordafrika.

7)        Der militärische Aufmarsch gegen Nordafrika war im Wesentlichen bereits etwa drei Wochen nach Beginn des Aufstandes in Libyen abgeschlossen und wurde seither lediglich weiter ausgebaut und verfeinert.

8)        Propagandistisch abgesichert und unterfüttert ist der Aggressionsaufmarsch gegen Tripolis sowie den Nahen Osten durch eine gigantische Desinformationskampagne, die sich weltweit entwickelt hat. Wer ihre Inhalte nüchtern analysiert, der wird für viele „Massaker“-Vorwürfe an die libysche Regierung keinerlei stichhaltige, nachprüfbare Beweise finden. Nicht einmal die ständig wechselnden Opferzahlen können nachprüfbar belegt werden. Dies alles erinnert frappierend an die Kampagne gegen Belgrad, die der NATO-Aggression gegen Jugoslawien vorausging oder an die erfundene Gefahr von Massenvernichtungswaffen im Irak, die den völkerrechtswidrigen Angriff auf Bagdad legitimieren sollte.

Perspektiven

Während wir diesen Artikel schreiben, fallen schon NATO-Bomben auf Libyen, sanktioniert mit einem UN-Mandat, das sehr weitgehend ist. Aller humanitären Propaganda zum Trotz, ist mehr als offensichtlich das Ziel, einen eindeutig pro-westlichen Regimewechsel in Tripolis herbeizuschießen; so ist selbst in den veröffentlichten Medien zu lesen, dass die NATO-Kräfte eine Niederlage der Rebellen in ihrer Hochburg Beghazi verhindert hätten. Diese Entwicklungen belegen einmal mehr, dass die Vereinten Nationen in strategischen Fragen zu einem Instrument der imperialen sogenannten „Neuen Weltordnung“ geworden sind, was nun gegen jene angewandt wird, die sich dem Diktat der imperialistischen Mächte zu widersetzen versuchen; Russland und China sind dabei zu Komplizen herabgesunken, wie immer diese Länder ihre Entscheidungen auch begründen mögen.
Bis GEHEIM auf den Markt gehen wird, können die sich überschlagenden aktuellen Entwicklungen schon in alle gefährlichen Richtungen gerast sein. Dies schließt durchaus regionale und internationale Aspekte mit ein. Kriege eingeschlossen. Die so genannte „Neue Weltordnung“ der Imperien soll in dieser Region blutig durchgesetzt werden. Die strategischen Kernelemente hierfür haben wir jedoch hiermit enthüllt… (PK)

(1) http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16326???
(2) Magazin GEHEIM Heft 1/11 http://www.geheim-magazin.de. Die je nach Geschehenslage u.U. nachaktualisierte Version kann mit Heft 1/11 hier bestellt werden: abo-probeexemplar@geheim-magazin.de; Tel.: 0221-2839996
Dieser Artikel wurde am 20. März 2011 abgeschlossen. Es ist den Kollegen der Zeitschrift GEHEIM zu danken, dass sie die Hintergründe der Auseinandersetzungen um Libyen in ihrer in Kürze erscheinenden Ausgabe eingehend untersucht. Dieser Vorabdruck aus der sich noch in der Produktion befindlichen Nr. 1/11 von GEHEIM kann sich angesichts der dramatischen Entwicklung in Libyen noch verändern. Das Heft wird zum Schwerpunkt den „Putsch des 21. Jahrhunderts“ haben und auch andere Aspekte im Nahen Osten und in Lateinamerika behandeln.

Quelle

Hatte irgendjemand Zweifel daran, dass die grüne Revolutionsbewegung im Iran Werkzeug des Mossad zum Regime Change war? Hat jemals jemand daran gezweifelt, dass der Mossad Spannungen zwischen ethnischen Gruppen im Iran schüren und nutzen wollte? Hatte irgendjemand jemals Zweifel, dass die USA und Israel verdeckte Terroraktionen gegen den Iran geplant und durchgeführt haben?

Hier sehen wir nun, was Richard H. Jones, US-Botschafter in Tel-Aviv, nach einem Meeting am 17. August 2007 zwischen Mossad-Chef Meir Dagan und US-Unterstaatssekretär R. Nicholas Burns im von Wikileaks geleakten Report #07TELAVIV2652 nach Washington gemeldet hat.

11. (S) Dagan beschrieb, dass die israelische Strategie aus fünf Säulen besteht:A) Dem politischen Ansatz: Dagan lobte die Bemühungen, den Iran vor den Sicherheitsrat zu bringen, und signalisierte seine Zustimmung zur Durchführung einer dritten Sanktionsrunde. Er räumte ein, dass sich Druck auf den Iran aufbaut, sagte aber, dieser Ansatz allein wird die Krise nicht lösen. Er betonte, dass der Zeitplan für politisches Handeln anders sei als der Zeitplan des nuklearen Projekts.

B) Verdeckte Maßnahmen: Dagan und der Staatssekretär haben vereinbart, diesen Ansatz nicht in der größeren Gruppe zu besprechen.

C) Counterproliferation: Dagan unterstrich die Notwendigkeit der Verhinderung, dass Know-how und Technologie ihren Weg in den Iran finden und sagte, dass in diesem Bereich mehr getan werden kann.

D) Sanktionen: Dagan sagte, die größten Erfolge gab es bisher in diesem Bereich. Drei iranische Banken stehen am Rande des Zusammenbruchs. Die finanziellen Sanktionen haben nationale Wirkung. Irans Regime kann sich nicht mehr nur mit den Bankern selbst beschäftigen.

E) Erzwungener Regime Change: Dagan sagte, dass mehr getan werden müsste, einen Regimewechsel im Iran zu schüren, eventuell mit Unterstützung von studentischen Demokratiebewegungen und ethnischen Gruppen (zB, Aserbaidschaner, Kurden, Belutschen), die dem herrschenden Regime gegenüber stehen.

Nur für den Fall es verschwindet, hier ist eine Kopie des Reports. Der Schwindel der grünen Revolution ist nun als schwarz auf weiß entlarvt, durch die Worte des Mossad-Bosses selbst.

PS: Vor zwei Wochen wurde bereits die auf Mossad-Fälschungen basierende Lüge entlarvt, der Iran würde Atomwaffen bauen. Wer sich nun die Frage stellt, warum Israel das alles macht, dem erklärt es Schlaumeier Benjamin Netanjahu: es geht Israel darum, die Weltöffentlichkeit durch andere Kriege im Nahen Osten vom Kolonialisationsprozess der Westbank abzulenken und so nicht in die Zwangslage zu kommen, Frieden schließen zu müssen. Für dieses Ziel der Ablenkung vom Landraub in Palästina mussten bereits Hunderttausende Menschen im Irak sterben, und dafür sollten dem Willen der israelischen Führung folgend noch viel mehr im Iran sterben.

Quelle

Die Ehre, es herausgefunden zu haben, gebührt dem Journalisten Andrew Cockburn

WikiLeaks-Dokumente bestätigen, was Seymour M. Hersh im New Yorker am 30. Juni 2008 (mit Datum vom 7. Juli 2008) nahe gelegt hatte: daß die Bush-Regierung am Kongreß vorbei inneriranische oppositionelle (ethnische, religiöse und politische) Gruppen personell und finanziell unterstützt mit dem Ziel, einen Casus Belli zu schaffen.

Doch nicht Hersh, sondern Andrew Cockburn gebührt die Ehre, die Fakten herausgefunden zu haben. Cockburn hatte sie zwei Monate vorher, am 2. Mai 2008, in CounterPunch veröffentlicht und weit präziser dargelegt als Hersh:

Six weeks ago, President Bush signed a secret finding authorizing a covert offensive against the Iranian regime that, according to those familiar with its contents, „unprecedented in its scope.“ Bush’s secret directive covers actions across a huge geographic area – from Lebanon to Afghanistan – but is also far more sweeping in the type of actions permitted under its guidelines – up to and including the assassination of targeted officials.  This widened scope clears the way, for example, for full support for the military arm of Mujahedin-e Khalq, the cultish Iranian opposition group, despite its enduring position on the State Department’s list of terrorist groups. Similarly, covert funds can now flow without restriction to Jundullah, or „army of god,“ the militant Sunni group in Iranian Baluchistan – just across the Afghan border — whose leader was featured not long ago on Dan Rather Reports cutting his brother in law’s throat. Other elements that will benefit from U.S. largesse and advice include Iranian Kurdish nationalists, as well the Ahwazi arabs of south west Iran.  Further afield, operations against Iran’s Hezbollah allies in Lebanon will be stepped up, along with efforts to destabilize the Syrian regime. All this costs money, which in turn must be authorized by Congress, or at least a by few witting members of the intelligence committees.  That has not proved a problem.  An initial outlay of $300 million to finance implementation of the finding has been swiftly approved with bipartisan support, apparently regardless of the unpopularity of the current war and the perilous condition of the U.S. economy.

Die WikiLeaks-Dokumente bestätigen ebenso wie Andrew Cockburns Recherchen, was ich für einen Vortrag am 23. Oktober 2006 in Marburg an der Lahn an geopolitischen Hintergründen des Nah-Ost-Konflikts zusammengestellt hatte:

Der Westen unter Führung der USA und ihres israelischen Wurmfortsatzes versucht, sich den Greater Middle East einzuverleiben, mitsamt allen Öl- und Gaslagerstätten im Kerngebiet. Seine Mittel sind Rassismus, ethnische und religiöse Spaltung, Mordanschläge und Krieg.

Bald nachdem ich 2003 diese Internetseite begonnen hatte, stieß ich auf  Leslie H. Gelb, den Ex-Vorsitzenden des Council on Foreign Relations. Er hatte am 25. November 2003 in der New York Times vorgeschlagen, nach dem Vorbild der Zerschlagung Jugoslawiens auch den Irak zu liquidieren: Ein schiitischer Südstaat um Basra, ein sunnitischer Mittelstaat um Bagdad und ein kurdischer Nordstaat sollten gebildet werden.

Aus den Staaten ist noch nichts geworden, aber der Irak ist zertrümmert. Inzwischen verzeichnet der Iran immer mehr Attentate in den von Andrew Cockburn 2006 angegebenen Gebieten im Umkreis der angegebenen Terrorgruppen.

Aus der Zertrümmerung des Iran ist noch nichts geworden, aber bei uns, außerhalb und innerhalb der Partei Die Linke, wird von iranischem Antisemitismus schwadroniert, vom drohenden Weltkalifat und der Atombombe von Loch Ness.

Quelle

Deutschland ist in die von den USA angekündigte Ausweitung der Kriegshandlungen im Jemen involviert. Wie US-Stellen seit einigen Tagen verlauten lassen, will Washington mit Spezialkräften und CIA-Drohnen die Attacken gegen jemenitische Aufständische vervielfachen. Damit solle der sogenannte Anti-Terror-Krieg auf der Arabischen Halbinsel in Kooperation mit den jemenitischen Streitkräften deutlich ausgeweitet werden. Berlin unterstützt schon seit Jahren das jemenitische Militär, unter anderem mit Hilfen zum Ausbau der Küstenwache, und kooperiert darüber hinaus eng mit der Polizei des Landes. Vor allem aber tragen Bewegungsbilder über den Schiffsverkehr vor dem Horn von Afrika, an deren Erstellung die deutsche Kriegsmarine beteiligt ist, zu Erkenntnissen über mutmaßliche Insurgenten und damit auch zur Vorbereitung der US-Gewaltoperationen bei. Zu diesen sollen laut US-Medien insbesondere sogenannte gezielte Tötungen („Targeted Killings“) gehören, die laut geltendem Völkerrecht illegal sind.

Geheimkrieg

Die Vereinigten Staaten intensivieren bereits seit Ende 2009 ihren sogenannten Anti-Terror-Krieg im Jemen. Wie die US-Presse vor wenigen Tagen enthüllte, nutzt Washington dabei entgegen den bisherigen Annahmen weniger die CIA und ihre Drohnen als vielmehr das Militär.[1] Einen ersten Schlag gegen mutmaßliche jemenitische Aufständische führten die US-Streitkräfte demzufolge am 17. Dezember 2009. An diesem Tag feuerten sie eine Cruise Missile auf ein angebliches Al Qaida-Camp in der Provinz Abyan. Laut den Angaben jemenitischer Behörden kamen dabei 41 Zivilisten zu Tode. Eine zweite Cruise Missile schlug am 24. Dezember 2009 über 600 Kilometer südöstlich der Hauptstadt des Landes ein und tötete mehrere angebliche Terroristen. Einem dritten Schlag am 14. März mit ebenfalls mehreren Todesopfern folgte ein vierter am 25. Mai, dem versehentlich der stellvertretende Gouverneur der Provinz Marib zum Opfer fiel. Die vier Attacken des US-Militärs wurden bislang nicht offiziell eingestanden – schließlich befinden sich die Vereinigten Staaten mit dem Jemen nicht im Krieg -, sie werden von der Regierung in Sanaa gedeckt. In der US-Presse ist von einem „Geheimkrieg“ die Rede.[2]
Gezielte Tötungen

Wie US-Medien jetzt berichten, will Washington seine Kriegshandlungen im Jemen ausweiten und dabei vor allem sogenannte gezielte Tötungen („Targeted Killings“) durchführen. Demnach werden verdeckte Militäroperationen fortgesetzt und um Schläge mit CIA-Drohnen ergänzt, wie sie bisher besonders in Pakistan vorgenommen werden. Das Land verzeichnet pro Woche zwei bis drei CIA-Drohnenangriffe. Offiziellen Angaben zufolge kamen dabei seit Amtsantritt der Regierung Obama rund 650 Aufständische und 20 Zivilisten ums Leben [3]; Kritiker äußern allerdings starke Zweifel vor allem an der angeblich relativ niedrigen Zahl getöteter Zivilisten. Den Medienberichten zufolge haben Special Operation Forces und CIA jetzt Personal und Kampfgerät im Jemen, in Dschibuti, in Äthiopien und in Kenia aufgestockt und bereiten sich auf eine Vervielfachung der Bombardements vor. Insbesondere das US Central Command, das in gewisser Rivalität zur CIA steht, plädiert dafür, auch die Unterstützung für das Militär des Jemen stark auszuweiten. Die Armee des Landes kämpft parallel zu den US-Schlägen gegen Aufständische unterschiedlicher Provenienz [4], darunter auch die von den Vereinigten Staaten attackierten mutmaßlichen Al Qaida-Strukturen.
Anti-Terror-Partner

Die jemenitischen Streitkräfte werden seit Jahren systematisch von der Bundeswehr unterstützt und an die westlichen Militärstrukturen angebunden. Die deutschen Streitkräfte unterhalten seit 1992 eine „Beratergruppe“ im Jemen, die sich offiziell dem Aufbau medizinischer Infrastruktur in den jemenitischen Streitkräften widmet, tatsächlich jedoch auch Kontakte in die militärische und die zivile Führung herstellt. Zudem bemüht sich die deutsche Kriegsmarine um den Aufbau einer jemenitischen Küstenwache. Jüngster Ausdruck ist ein Abkommen vom 10. November 2009, mit dem Berlin der Küstenwache 750.000 Euro zur Verfügung stellt. Im Jahr 2005 führte die deutsche Marine ein erstes gemeinsames Manöver mit jemenitischen Schiffen durch. „Die Zusammenarbeit mit dem Jemen soll auch in Zukunft weiter vertieft werden“, hieß es wenig später dazu, „um somit einen verlässlichen und starken Partner im Kampf gegen den Terrorismus zu gewinnen“.[5] Berlin bemüht sich bereits seit 2005, Sanaa dazu zu bewegen, für die Küstenwache Schiffe der deutschen Lürssen-Werft zu kaufen. Zuletzt begleitete Friedrich Lürssen, Geschäftsführender Gesellschafter der Werft, den deutschen Außenminister im Januar auf dessen Reise in den Jemen – ob mit Erfolg, ist bisher nicht bekannt.[6]
Feindaufklärung

Die deutsch-jemenitische Zusammenarbeit, die die Verwicklung auch der deutschen Seite in die aktuelle Kriegseskalation unumgänglich macht, bezieht außer dem Militär nicht nur die Polizeien beider Länder ein. Bereits vor Jahren tauschten sich einem Bericht der Botschaft Berlins in Sanaa zufolge die Bundestagsabgeordneten Schily und Mützenich (beide SPD) mit dem Innenminister des Jemen „über die bisherige gute Zusammenarbeit beider Polizeidienste“ aus.[7] Eine Rolle spielt daneben vor allem auch die Präsenz der deutschen Kriegsmarine am Horn von Afrika, bei der nicht nur tatsächliche oder angebliche Piraten bekämpft, sondern insbesondere auch Daten über den Bootsverkehr im Golf von Aden gesammelt werden. Die Daten betreffen nicht zuletzt auch den Austausch zwischen Aufständischen im Jemen und in Somalia, denen seit geraumer Zeit recht enge Kontakte nachgesagt werden. Die Aufklärungsergebnisse, die deutsche Soldaten hierbei sammeln, fließen in die internationale Auswertung der Marineoperationen ein – und stehen damit auch den Vereinigten Staaten für „Anti-Terror-Maßnahmen“ inklusive gezielter Tötungen zur Verfügung.

West-Produkte

Die islamistisch geprägten Strukturen, die der Westen im Jemen bekämpft, hat er einst selbst stark gemacht – in Afghanistan. Als insbesondere die USA, aber auch die Bundesrepublik in den 1980er Jahren den antisowjetischen Untergrund in Afghanistan stärkten, um Moskau eine Niederlage zu bereiten, stützten sie sich stark auf islamistische Kräfte. Unter diesen befanden sich auch zahlreiche Jemeniten. Ab 1988 kehrten Experten zufolge mehr als tausend vom Westen trainierte Afghanistan-Kämpfer, deren religiöser Fanatismus am Hindukusch stark gefördert worden war [8], in den Jemen zurück, wo sie weiter agitierten und dabei großzügige Unterstützung aus Saudi-Arabien und Kuwait genossen. Ende der 1990er Jahre entstanden aus dem Milieu zurückgekehrter Afghanistan-Kämpfer islamistische Gruppierungen, aus denen sich die heute vom Westen bekämpften Strukturen speisen.[9] Zur Vernichtung seiner einstigen Helfershelfer, die in den 1980er Jahren mit seiner tatkräftigen Hilfe Afghanistan in blutiges Chaos stürzten, stürzt der Westen jetzt auch den Jemen in den Krieg.
[1], [2] Secret Assault on Terrorism Widens on Two Continents; The New York Times 14.08.2010
[3] U.S. Weighs Expanded Strikes in Yemen; The Wall Street Journal 25.08.2010
[4] Die jemenitischen Streitkräfte sehen sich im Norden und im Süden des Landes separatistischen Kräften gegenüber und operieren gleichzeitig gegen Aufständische, die die Regierung in Sanaa aus religiösen Gründen bekämpfen.
[5] Deutsche Fregatte besucht Aden; http://www.einsatz.bundeswehr.de 24.01.2006
[6] Deutscher Bundestag Drucksache 17/1248, 26.03.2010
[7] Bundestagsabgeordnete Schily und Mützenich zu Besuch in Sana’a; http://www.sanaa.diplo.de
[8] Zu den führenden Kollaborateuren, die in den 1980er Jahren am Hindukusch gemeinsame Sache mit dem Westen machten, gehörte der saudi-arabische Millionär Osama bin Laden.
[9] Guido Steinberg: Der nahe und der ferne Feind. Die Netzwerke des islamistischen Terrorismus, München 2005

Das Jahrhunderthochwasser, das große Teile von Pakistans landwirtschaftlichen Flächen überschwemmt hat, ist der letzte Schlag gegen die zunehmend mit Problemen belastete Politik Washingtons in – wie es jetzt bezeichnet wird – „Afpak.“

Die noch immer steigenden Fluten haben bisher 20 Millionen Pakistaner betroffen. Über 1.500 Menschen sind ums Leben gekommen, 800.000 Häuser wurden zerstört. Die Regierung Pakistans berichtet, dass 10% seiner 180 Millionen Einwohner jetzt Not leiden und 20% des pakistanischen Territoriums von den schmutzigen verseuchten Fluten überschwemmt ist. Zwei weitere Wellen von Monsunüberschwemmungen sind unterwegs.

Mein Freund und Afghanistanexperte Arnaud de Borchgrave bezeichnet es treffend als eine biblische Katastrophe. Jetzt kommen bereits zunehmend Berichte von Cholera, die durch das verseuchte Wasser verursacht wird, das die Flüchtlinge trinken.

Washington, das zunehmend besorgt ist hinsichtlich Pakistans Stabilität und Loyalität, stellte eilig $ 1,5 Milliarden an Hilfsmitteln zur Verfügung. Andere Länder habe auch bescheidene Hilfe versprochen, insgesamt so um die $ 230 Millionen.

Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein für Pakistan, eines der ärmsten Länder der Erde, und mit 175 Millionen Einwohnern das sechstgrößte Land nach Einwohnern gerechnet. Im Vergleich bekam das durch das Erdbeben verwüstete Haiti über $ 1 Milliarde an Hilfe. Israel bekommt über $ 3,2 Milliarden jährlich vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Krieg der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Afghanistan kostet mindestens $ 17 Milliarden monatlich.

Pakistan taumelte bereits vor den Überschwemmungen am Abgrund des Bankrotts. Frühere Regierungen hatten die Staatskasse geplündert. Islamabad wurde am Leben gehalten durch fortlaufende Geldinjektionen aus Washington und von durch die Vereinigten Staaten von Amerika kontrollierten Finanzinstitutionen wie Weltbank und Internationaler Währungsfonds.

Das Militär, Pakistans Schattenregierung, war mehr oder weniger von den Vereinigten Staaten von Amerika gemietet für $ 1,5 Milliarden im Jahr, plus aller geheimen Zuwendungen von der CIA und anderen Geheimdiensten. Ohne die Hilfe Washingtons würde das überschuldete Pakistan wahrscheinlich in kurzer Zeit zusammenkrachen.

Die Situation wird dadurch verschlimmert, dass Islamabads wichtige Einkommensquelle Baumwolle durch die Überschwemmungen schwer in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Wichtige Ernten von Nahrungsmitteln wurden zerstört, was bedeutet, dass Pakistan in den kommenden zwölf Monaten eine Notversorgung mit Nahrungsmitteln brauchen wird.

Die Pakistan verwüstenden Monsunüberschwemmungen hätten für Washington zu keiner ungünstigeren Zeit kommen können. Der von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen Afghanistan geführte Krieg steckt bestenfalls in einer Pattsituation, während die Taliban und ihre Verbündeten an Stärke gewinnen.

In einem der schlimmsten Alpträume des Pentagons hat es eine in Lumpen gekleidete Macht von leicht bewaffneten paschtunischen Bauern und Teilzeitkämpfern (laut Washingtonsprech „Terroristen“) geschafft, 105.000 schwer bewaffnete, verschwenderisch ausgestattete Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika und der NATO zum Stillstand zu bringen und hat die Armeen des Westens sogar in die Defensive getrieben.

Im Basar wird bereits geflüstert, dass die westlichen Mächte in Afghanistan eine Niederlage erleiden könnten. Die New York Times brachte heute „exklusiv“ auf der Titelseite eine Geschichte, wie die CIA und der pakistanische Geheimdienst den höheren Talibanfunktionär Abdul Ghani Baradar im vergangenen Januar verhaftet haben, um geheime Friedensgespräche zwischen den Taliban, Pakistan und der Regierung Karzai in Kabul zu unterbinden.

Was die New York Times da „exklusiv” berichtete, war übrigens schon vor Monaten in dieser Kolumne zu lesen. Washington und seine Verbündeten haben sich bemüht, die Afghanen davon abzuhalten, selbst ein Ende für diesen neun Jahre dauernden Konflikt zu finden.

Jetzt gewährt Russland, die ehemalige Okkupationsmacht, den westlichen Mächten zunehmend militärische und logistische Hilfe in Afghanistan, ebenfalls der noch immer mächtigen afghanischen kommunistischen Partei. Das ist nichts neues.

Die Vereinigten Staaten von Amerika und die NATO könnten ihre Okkupation Afghanistans nicht fortsetzen ohne die pakistanischen Häfen, Nachschublager, Luftwaffenbasen, Straßen, Geheimdienste und die 140.000 gemieteten pakistanischen Soldaten.

2001 drohten die Vereinigten Staaten von Amerika Pakistan laut seinem ehemaligen starken Mann General Pervez Musharraf mit einem totalen Krieg, wenn es sich nicht an dem Kampf gegen die Taliban beteiligte und einer umfassenden Kontrolle durch die Vereinigten Staaten von Amerika zustimmte. Das Zuckerbrot: bis zu $ 15 Milliarden an Hilfe.

Es war das klassische Mafi-Angebot: „Blei oder Gold.“

Die katastrophalen Überschwemmungen in Pakistan haben jetzt dazu geführt, dass die Regierung von Präsident Asif Ali Zardari in Islamabad isoliert und von der Öffentlichkeit verachtet ist. Die Reaktion der Regierung auf das Hochwasser war kläglich und unbeholfen. Die meisten Rettungsoperationen wurden vom Militär durchgeführt, das noch immer beliebt ist. Man erwarte Anschuldigungen, dass Hilfsgelder von korrupten Regierungsvertretern gestohlen werden.

Vor kurzem zwang Washington die Regierung Zardari, mit der militärischen Tradition zu brechen und die Dienstverträge mit dem mächtigen Generalstabschef der bewaffneten Kräfte General Ashfak Kayani und dem Geheimdienstchef Lt.General Shuja Pasha, die hoch in der Gunst der Vereinigten Staaten von Amerika stehen, um unvorhergesehene weitere drei Jahre zu verlängern. Das hat zu Unruhen in den höheren militärischen Rängen geführt, da keine Beförderungen stattfinden, und zu Unbehagen unter den Demokraten, die befürchten, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Absicht haben, eine neue Militätdiktatur in Pakistan an die Macht zu bringen.

Präsident Zardari machte während des Hochwassers eine schlecht angesetzte Reise ins Vereinigte Königreich und erinnerte somit die Pakistanis, dass er dort noch immer ein luxuriöses Landhaus besitzt, das er mit Geldern erworben hat, von denen Schweizer Staatsanwälte behaupteten, es handle sich um massive Schmiergelder aus der Zeit, in der seine verstorbene Frau Benazir Bhutto an der Macht war. Vor ihrem Tod sagte mir diese, das Landhaus sei mit legitimen Mitteln der Familie gekauft worden. Zardari gehört auch ein Chateau aus dem 16. Jahrhundert in der Normandie. Das Pro-Kopf-Einkommen in Pakistan beträgt nur $ 1.000 jährlich – soviel kostet eine Reinigung der Fenster von Zardaris englischem Landhaus.

Die Pakistanis waren wütend über Zardari, der es sich in Europa gut gehen ließ, während über ein Drittel des Landes im Wasser versank. Das pakistanische Parlament hat Zardari, dessen Beliebtheit im Minusbereich liegt, einen Großteil seiner wichtigen Machtbefugnisse aberkannt und sie dem freundlichen, aber schwachen Premierminister Yousaf Raz Gilani übertragen, einem weiteren gefügigen Verbündeten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Washington versprach einiges mehr an Hilfe, aber seine vordringliche Sorge war nicht himanitärer, sondern politischer Natur: dass islamische Hilfsorganisationen und andere muslimische Gruppierungen, die gegen den von den Vereinigten Staaten von Amerika geführten Krieg in Afghanistan waren, effiziente Hilfe zur Verfügung stellten, während die Anstrengungen des korrupten von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützten Regimes daneben gingen.

Diese Sorge scheint allerdings übertrieben zu sein, da 95% der Pakistanis ohnehin die Vereinigten Staaten von Amerika hassen und sie als noch größeren Feind betrachten als Indien. Islamische Gruppierungen, einige davon militant, haben effiziente humanitäre Hilfe in vielen Ländern organisiert, deren von den Vereinigten Staaten von Amerika gestützten autoritären Regierungen so gut wie nichts für ihre Einwohner tun. Das ist der hauptsächliche Grund, warum von den Vereinigten Staaten von Amerika und deren Alliierten als „Terroristen“ bezeichnete Gruppen so beliebt sind – wie etwa Hamas in Palästina, Hezbullah in Libanon und die militanten islamischen Parteien in Pakistan.

Ein weiteres blaues Auge also für Washington. Wenn Washington nicht weiterhin Milliarden nach Pakistan hineinpumpt, kann der Krieg gegen Afghanistan nicht fortgesetzt werden. Aber wie wird sich das verwüstete Pakistan je leisten können, alle die Straßen neu zu bauen, die Dämme, Bewässerungskanäle, Brücken, Fabriken und Häuser, die durch das Hochwasser zerstört worden sind? Oder seine Bevölkerung zu ernähren?

Jeder erinnert sich daran, wie die Katastrophe von New Orleans die Luft aus dem arroganten Präsidenten George W. Bush heraus gelassen hat. Zardari und seine Leute scheinen als nächste an der Reihe zu sein für die göttliche Vergeltung.

Tragisch ist nur, dass das arme Pakistan den Preis zahlen muss.

erschienen am 23. August 2010 auf > HUFFINGTON POST

Anlässlich des jüngsten Doppelbombenanschlages in der südost-iranischen Provinz Sistan-Baluchistan, bei dem mindestens 28 Menschen ums Leben kamen und mehrere Hundert verletzt wurden, und zu dem sich die Terrororganisation Jundallah bekannte, gab die israelische Außenministerin Hillary Clinton laut Washington Post folgendes Statement von sich:

Die Vereinigten Staaten verurteilen alle Formen von Terrorismus und sezessionsgetriebener Gewalt, wo auch immer das geschieht.

Was sie sagt, mag nun zwar komisch klingen, aber da hat Hillary Clinton nicht mal gelogen.

Hillary Clinton hat bloß weggelassen, zu sagen, dass die USA gleichzeitig Terrorismus und sezessionsgetriebene Gewalt mit aller Kraft fördern, wenn es ihnen opportun erscheint. So hat der staatliche US-Propagandasender Voice of America 2007 die Terrorgruppe Jundallah als “Widerstandsbewegung des iranischen Volkes” angepriesen und dem Anführer der Terrorbande kostbare Redezeit geschenkt. Die Terrorbande Jundullah wurde gemeinsam mit dem Schurkenstaat Israel mit Geld, Waffen und falschen Papieren versorgt und der Anführer der Bande noch kurz vor seiner Verhaftung durch iranische Sicherheitskräfte in einem US-Millitärstützpunkt freundich empfangen.

Dass die USA unter Präsident Bill Clinton auf dem Balkan die sezessionstreiberische Terrororganisation UCK unterstützt, hat Hillary Clinton natürlich auch vergessen. Und wie die USA den Jihad unter Bill Clinton nach Europa gebracht haben, hat sie auch vergessen zu erwähnen.

Und davon, dass die USA schon über ein halbes Jahrhundert lang praktisch überall auf der Welt blutige Terror- und Sezessionskampagnen organisiert, sagt Hillary Clinton natürlich auch nichts. Warum auch? Sie verurteilt schließlich, was sie tut und das muss reichen. Und wenn sie ob ihrer Heuchelei ausgelacht wird, so was? Da kann sie herzlich drüber lachen. Sie leidet schließlich nicht unter dem Terror der USA. Und dass sie einen seltsamen Humor hat, kann ihr schließlich keiner verdenken.

Quelle

Wie die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete, wurde gestern Abdolhamid Rigi, Bruder des Anführers der Terrorgruppe Dschundullah, im Gefängnis der Provinzhauptstadt Zahedan hingerichtet.

„Abdolhamid Rigi wurde wegen der Feindschaft gegen Gott und Verbrechen gegen den Staat durch aktive Mitgliedschaft im Militärflügel der Terrorgruppe Rigi unter Anführung seines Bruders Abdolmalek zum Tode verurteilt“, zitierte die Nachrichtenagentur Farsnews den Generalchef der Justizbehörde der Provinz Sistan und Belutschistan im Südosten Irans, Ebrahim Hamidi.

Die Dschundullah ist für bewaffnete Einbrüche, Entführungen, Drogenschmuggel und Bombenanschläge im Osten Irans verantwortlich. Bei einem Bombenanschlag dieser Gruppe auf die vollbesetzte Amir-al-Momenin-Moschee in Zahedan wurden im Mai 2009 25 Menschen getötet und über hundert verletzt.

Auch kamen am 18. Oktober bei einem Terroranschlag der Dschundullah in Sarbaz in der Provinz Sistan und Belutschestan 41 schiitische und sunnitische Stammesoberhäupter sowie mehrere ranghohe Kommandeure des Pasdaran-Heeres ums Leben.

Abdolhamid Rigi gestand im Sommer vergangenen Jahres nach seiner Festnahme, dass die Dschundullah von den USA unterstützt wird und sein Bruder Abdolmalek mit der CIA in Kontakt steht.(1) Damit bestätigte er eine Zusammenarbeit der USA  mit terroristischen Gruppen im Iran, wie sie bereits Jahre zuvor in Medien behauptet wurde. So berichtete ABCNews im Mai 2007, dass die Anführer der Dschundullah, welche damals meistens noch unter dem Begriff „Al-Qaeda“ gefasst wurde, in regelmäßigem Kontakt mit US-Beamten stehen.(2)

Für die gegen den Iran gerichtete Subversion gab die Bush-Regierung mindestens 400 Millionen Dollar aus. Das Programm wurde und wird unter Präsident Obama fortgeführt. Laut einem Bericht der New York Times von heute muss man sogar davon ausgehen, dass die verdeckten Operationen  gegen den Iran unter Obama noch ausgeweitet wurden.(3)

Laut einem Bericht der Welt umfasst das Programm „Entführungen, Attentate auf „hochwertige Ziele“ und die Unterstützung sunnitischer Dissidentengruppen.“(4)

Abdolmalek Rigi wurde im Februar dieses Jahres von den iranischen Behörden festgenommen. Er bestätigte in einem Geständnis die von seinem Bruder gemachten Angaben über eine Kooperation mit den US-Geheimdiensten. Auch wenn der Wahrheitsgehalt solcher Geständnisse grundsätzlich anzuzweifeln ist, muss man in diesem Fall von der Richtigkeit der Geständnisse ausgehen, schließlich geben sie nur im Detail wieder, was US-amerikanische Medien zuvor bereits berichtet und US-Beamte seinerzeit, zumindest teilweise, eingestanden haben.

Interessant sind die Reaktionen der deutschen Medien auf die iranische Agenturmeldung von Rigis Hinrichtung, die als Lehrbeispiel in Sachen tendenziöser Berichterstattung gelten können. Im Gegensatz zu der kürzlich erfolgten Hinrichtung von fünf Mitgliedern der kurdischen militanten Gruppe PJAK, die ein breites Echo in den Medien erfuhr, wurde über Rigis Hinrichtung bislang so gut wie nicht berichtet. Eine Ausnahme bildet die BILD-Zeitung. In ihrer Kurzmeldung fehlt allerdings der in der IRNA-Meldung enthaltene Hinweis auf die Verbindungen der Dschundullah zu den USA. Auch die Überschrift der BILD-Meldung spricht für sich. „Rebell im Iran erhängt“ heißt es dort.(5) Wenn so genannte Islamisten im Iran Zivilisten ermorden, Polizisten entführen und Bombenanschläge auf Moscheen und Wahlbüros durchführen, so sind es Rebellen. Wenn sogenannte Islamisten wie die der „Sauerland-Gruppe“ in Deutschland Anschläge auf Einrichtungen des US-Militärs planen, welches völkerrechtswidrige Kriege führt, durch die Hunderttausende Menschen sterben, dann sind es Terroristen und keine Rebellen.

Diese Sprachregelung entlarvt, dass es bei dem „Krieg gegen den Terror“ nicht wirklich um die Bekämpfung von Terror geht, sondern um die Durchsetzung der eigenen geopolitischen Interessen –  und dazu gehört auch die Manipulation der Stimmung an der „Heimatfront“ mittels solcher Sprachregelungen.


(1) Siehe: http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=97484&sectionid=351020101

(2) Siehe: http://blogs.abcnews.com/theblotter/2007/05/bush_authorizes.html

(3) Siehe Hintergrund-Kurzmeldung von heute „USA weiten geheime Operationen aus“

(4) Siehe: http://www.welt.de/politik/article2163489/US_Geheimdienst_verstaerkt_Aktivitaeten_im_Iran.html

(5) Diese Sprachregelung hat die BILD von der dpa übernommen, die unter der Schlagzeile „Sunnitischer Rebell im Iran erhängt“ dazu eine Meldung veröffentlichte. Siehe: http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2010/05/24/12-rebell-iran-erhaengt.html

Quelle

Wie SPON berichtet, gäbe es seit dem vergangenen September eine „Superstrenggeheime Direktive“ des höchsten US-Militärkommandos CENTCOM für den Mittleren Osten und Zentralasien, General David Petraeus, wonach sich das US-Militär beim ominösen „Kampf gegen den Terror“ und den CIA-Abkömmling Al-Kaida, künftig unbekümmert in die internen Angelegenheiten befreundeter und weniger befreundeter Staaten einmischen dürfe.

Je nachdem wo sie wohnen, könnte künftig die Schiesserei an der nächsten Ecke keine lokale Sache von Kleindealern sein, sondern eine Intervention der US-Army SOCOM beim Versuch, die Welt für den „American-Way-Of-Life“ zu retten!

Einmischung in innere Angelegenheiten eines Landes. Finden, stärken oder gar bilden und entwickeln einer Opposition zur jeweiligen Regierung. Tötung oder Entführung von missliebigen Personen. Vorbereitung von offziellen Kriegshandlungen der US-Streitkräfte.

Mit diesen Schurkereien wolle sich die Army von den CIA-Verbrechern unabhängiger machen. Die Aktionen hingegen dürften sich vermutlich zum Verwechseln ähneln? Faktisch bedeute dies den Aufbau von „guten-Terror-Netzwerken“ durch die USA, zumindest in den Teilen der Welt, für die CENTCOM zuständig sei.

Gleichzeitig fürchte die Army, im Falle einer Gefangennahme in einem feindlich gesonnenen Land, welches wäre das unter solchen Umständen wohl nicht, dass sie nicht unter den Schutz der Genever-Konvention fallen und als Spione behandelt würden, diese Hasenfüße…

Es hat sich halt schon arg viel verbessert unter Barack Obama, nicht wahr?

U.S. Is Said to Expand Secret Military Acts in Mideast Region

Captured Jundallah leader Abdolmalek Rigi has said that while in Morocco, suspected Israeli or US agents had given him a list of people to assassinate in Tehran.

In a recent interview, Rigi told Press TV that before his arrest Jundallah had held a series of meetings in Casablanca with a group who had claimed to be NATO contacts.

„When we looked back at all the things that had happened we felt that two things were unclear. First, if they are from NATO why did they not meet with us in Afghanistan where they have bases and where they can contact us in a much more easy and secure manner,“ said Rigi.

„The second issue was that the first time they informed us that NATO forces wanted to meet with us we thought they were going to speak about eastern parts of Iran, because NATO forces are stationed in Afghanistan,“ he added.

„But they insisted that we should transfer our operations from the eastern border region to the capital. We thought that this was very strange. When we thought about it we came to the conclusion that they are either Americans acting under NATO cover or Israelis,“ he further explained.

Accordign to Rigi, the Israeli or US agents said they would provide him with a list of names, addresses, and photos of people who they had to assassinate in Tehran as well as any other equipment and explosives they may need to carry out their operations.

He further pointed out that they had promised him very high sums for the overall project as well as specific amounts for each assassination.

Iranian security forces arrested Rigi while he was onboard a flight from Dubai to Kyrgyzstan in late February.

Jundallah, which is based in Pakistan, has carried out numerous bombings, assassination attempts, and terrorist attacks in Iran, one of which killed at least 40 people in the southeastern city of Pishin.

After his arrest, the ringleader confessed that Western intelligence agencies supported his terror activities against Iran.

During the interview, Rigi also said that his activities were undoubtedly the result of „a mix of ignorance and hatred.“

Ungeachtet der Tatsache, dass die Vereinigten Staaten von Amerika keinen Feind auf der Welt haben, der imstande wäre, ihnen auf einem Schlachtfeld zu widerstehen, wird das Verteidigungsbudget für das Jahr 2011 um 7,1% vom derzeitigen Stand steigen. Ein großer Teil der neuen Ausgaben wird für Drohnen sein, Amerikas neuesten Beitrag zur westlichen Zivilisation, die große Gebiete überwachen können und den Tod aus großer Höhe bringen. Sie entsprechen einer speziell amerikanischen Auffassung von Kriegsführung, bei der ein „Pilot“ an einem Schreibtisch auf der anderen Seite der Erde sitzt und einen Knopf drückt, der ein Ziel weit unter sich töten kann. Hygienisch und mechanisch geht es zu wie bei einem Videospiel, ohne lästige Aufräumarbeiten hinterher. Der vor kurzem veröffentlichte Vierjahresbericht über die Verteidigung der Vereinigten Staaten von Amerika gibt bekannt, wie das Pentagon eine neue Generation von Superdrohnen entwickeln wird, die lange in der Luft bleiben und überall auf der Welt zuschlagen können, um Amerikas Feinde zu töten. Einige Superdrohnen werden mit Überschallgeschwindigkeit fliegen und andere werden groß

genug sein, um Atomwaffen zu tragen. Einige der neuen Drohnen werden für die Marine vorgesehen sein und von Flugzeugträgern aus eingesetzt werden können, wodurch die Reichweite der Macht der Vereinigten Staaten von Amerika auf noch weiter entfernte heiße Zonen ausgedehnt wird. Drohnen werden besonders von den Politikern geschätzt, weil sie unbemannt und auf niederer Höhe fliegend „versehentlich“ den Luftraum anderer Länder verletzen können, ohne dass es zwangsläufig zu diplomatischen Problemen kommt.

Washingtons begeisterte Aufnahme der Drohnen als Waffen der ersten Wahl für internationale Mordanschläge ist einer der Gründe dafür, dass die Vereinigten Staaten von Amerika zum Reich des Bösen geworden sind. Drohnen sind die erweiterte Faust dessen, was als Bush-Doktrin bezeichnet wurde. Gemäß der Bush-Doktrin ließ Washington wissen, es habe das Recht, seine militärische Macht vorbeugend gegen jeden auf der Welt zu jeder Zeit einzusetzen, wenn das Weiße Haus festlegte, dass eine derartige Aktion als Verteidigung der Vereinigten Staaten von Amerika zu bewerten ist. Vizepräsident Dick Cheney bemaß diese Politik nach prozentuellem Maßstab und ließ wissen, dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zum Handeln verpflichtet sei, wenn eine Wahrscheinlichkeit von 1 % bestehe, dass eine Entwicklung irgendwo auf der Welt Amerikaner gefährden könne. Es soll hier betont werden, dass Präsident Obama weder die Bush-Doktrin noch Dick Cheneys 1%-Lösung zurückgewiesen hat und sogar so weit gegangen ist, dass er versichert hat, dass Amerika von der Christenheit anerkannte „gerechte Kriege“ führe, eine Position, die neben anderen auch von Papst Benedikt XVI in Frage gestellt wird. Weit davon entfernt, Krieg und Töten zu scheuen, wuchsen Zahl und Intensität der Drohnenangriffe unter Obama, und damit die Zahl der zivilen Opfer, die im sauberen und unblutigen Gutsprech als „Kollateralschaden“ bezeichnet werden.

Drohnen töten zur Zeit Menschen in Afghanistan, Pakistan, Jemen und Somalia. Es sei erwähnt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich mit keinem dieser Länder im Kriegszustand befinden, was in einer zurechnungsfähigen Welt heißen sollte, dass das Töten sowohl gegen Internationales Recht als auch gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika verstößt. Amerikas Gründerväter richteten verfassungsmäßige Hindernisse ein, um es den Amerikanern zu erschweren, in den Krieg zu ziehen, und zwar dadurch, dass dafür eine Kriegserklärung durch den Kongress erforderlich war. Leider hat das so nicht funktioniert. Die Vereinigten Staaten von Amerika führten nahezu durchgehend seit dem Zweiten Weltkrieg Kriege, aber die Kriegserklärung neuesten Datums war die vom 8. Dezember 1941. Und dann gibt´s noch die Spezial- und Geheimoperationen rund um den Erdkreis. Abgesehen von Israel betreibt kein anderes Land der Erde eine offen erklärte Politik, nach der Menschen in anderen Teilen der Erde getötet werden dürfen. Man würde annehmen, dass die internationale Gemeinschaft konsequenterweise beide, Tel Aviv wie Washington, als Pariahs betrachtet, aber die Angst davor, die einzige Supermacht der Erde und ihren wichtigsten Klientenstaat zu beleidigen, hat den größten Teil der Kritik verstummen lassen. Die meisten Länder haben resigniert und lassen Mordkommandos und mit Hellfire-Raketen ausgestattete Drohnen unbehelligt ihre Arbeit verrichten. Wenn der Iran Drohnen einsetzen und seine Feinde in Orten wie Dubai abknallte, kann man sicher sein, dass die Reaktion ganz anders ausfiele.

Und das ist noch nicht alles. Obamas Justizminister Eric Holder hat tatsächlich jede Untersuchung über die Anwendung von Folter durch Beamte der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, in erster Linie der CIA, verhindert. Die Administration behauptet, sie habe diese Praktiken eingestellt, hat aber erklärt, dass niemand dafür bestraft würde, dass er Befehle befolgt habe, Gefangene der Wasserfolter („waterboarding“) zu unterziehen, ein Argument, das bei den Nürnberger Prozessen 1946 nicht akzeptiert wurde und auch jetzt nicht akzeptiert werden sollte. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind Mitglied des Internationalen Abkommens gegen Folter und es gibt Bundesgesetze wie auch Gesetze der Bundesstaaten gegen die Durchführung oder Ermöglichung derartiger Praktiken. Die Verordnung Holders läuft also im Wesentlichen darauf hinaus, schwere Verbrechen zu ignorieren, die begangen wurden gegen Menschen, die in vielen Fällen hilflos und völlig unschuldig waren. Sie ignoriert auch die Teilnahme von Juristen des Justizministeriums und Ärzten der CIA an den Vorgängen, welche die meisten sowohl als unmoralisch als auch als unethisch betrachten würden. Das Schlimmste ist, dass sie die wirklichen Kriegsverbrecher frei laufen lässt, Leute wie George Tenet und die im Weißen Haus, die der Vorgangsweise zugestimmt haben. Man erinnert sich, dass Tenet den Präsidentenorden für Freiheit bekam und einen Buchvertrag über US$ 4 Millionen. Er unterrichtet noch immer an der Universität von Georgetown. Die Juristen des Justizministeriums John Yoo und Jay Bybee, die die rechtlichen Begründungen für Folter ausgearbeitet haben, sind jetzt fest angestellter Professor in Berkeley bzw. Richter am Bundesberufungsgericht. Man nimmt an, dass die CIA-Folterer weiterhin im Dienst der Bundesregierung stehen oder sich eines bequemen Ruhestandes erfreuen. So viel zur Verantwortlichkeit für Kriegsverbrechen unter Präsident Obama.

Zuletzt gibt es Meuchelmord. Am 3. Februar bemerkte der Direktor der Nationalen Geheimdienste Dennis Blair im Rahmen einer Anhörung vor dem Kongress, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich das Recht vorbehalten, amerikanische Bürger im Ausland umzubringen, die aktiv „beteiligt“ sind bei Gruppen, die als terroristisch betrachtet werden. Beteiligung ist natürlich ein sehr schlüpfriger Begriff, der denjenigen möglichst großen Spielraum bietet, die für die standrechtliche Hinrichtung plädieren. Die Todesliste basiert auf einem Rechtsverfahren der Art, dass ein Regierungsbeamter anhand von Richtlinien entscheidet, wer darauf stehen soll, aber der Beschuldigte keine Möglichkeit hat, sich dagegen zu wehren oder Beweise vorzulegen. Es soll auch darauf hingewiesen werden, dass niemand im Kongress der Äußerung Blairs widersprochen hat und die Medien kaum darüber berichteten, was die Vermutung nahe legt, dass jetzt die Duldung illegaler und unmoralischer Handlungen das System durchzieht. Wie der ehemalige Staatssekretär im Justizministerium der Regierung Reagan Bruce Fein sagte, kann der behauptete Anspruch, die verfassungsmäßigen Rechte eines Bürgers im Ausland aufheben zu können, auf jedermann in den Vereinigten Staaten von Amerika ausgedehnt werden, indem man ihn zum feindlichen Kämpfer im Sinne des Military Commissions Act (Militärkommissionsgesetz) erklärt. Jose Padilla wurden seine verfassungsmäßig garantierten Rechte auf ein faires Verfahren vorenthalten, obwohl er amerikanischer Staatsbürger war und in Chicago verhaftet wurde, nicht im Ausland. Können wir die außergerichtliche Tötung von amerikanischen Staatsbürgern in Amerika im Rahmen des Kriegs gegen den Terror erwarten? Natürlich können wir das.

Drei Verfehlungen und du bist draußen, Herr Obama. Deine Regierung steht für vorbeugendes Umbringen und Raketenschläge gegen Menschen, die in Ländern leben, mit denen Amerika sich nicht im Krieg befindet, lässt Folterer und Folter-Schreibtischtäter laufen und hat sich das Recht angemaßt, ihre eigenen Bürger in aller Welt auf der Grundlage geheimer Beweise umzubringen. Ronald Reagan hat seinerzeit seine Vision von Amerika als einer scheinenden Stadt auf einem Hügel beschrieben. Im Laufe der letzten zehn Jahre ist aus der scheinenden Stadt der ultimative Schurkenstaat geworden, vollgepumpt mit Macht und Überheblichkeit ungeachtet der klar erkennbaren Anzeichen des Abstiegs und der unaufhaltsamen Bewegung auf einen katastrophalen Zusammenbruch zu.

Erschienen am 11. März 2010 auf > http://www.antiwar.com/ > http://original.antiwar.com/giraldi/2010/03/10/the-rogue-nation/

Wenn ein Terrorist, der für die westliche Welt mordet, gefasst wird und die Festnahme sogar mit einer Flugzeugzwangslandung verbunden ist, dann berichtet die westliche Presse kaum darüber, weil die Niederlage unerträglich erscheint.

Es ist immer wieder faszinierend mitzuerleben, in welcher Einmütigkeit die gleichgeschaltete westliche Hofberichterstattung wesentliche Aspekte bestimmter Nachrichten der eigenen Leserschaft vorenthält und den Rest schamlos manipuliert. Genau vor einer Woche am Dienstag ist einer der größten Terrorist gegen den Iran, der auf der Gehaltsliste der USA stand, festgenommen worden. Die Festnahme war so spektakulär, dass allein diese Geschichte tagelang die Seiten der Medien füllen müsste, wenn es sich nicht um eine weitere große Niederlage der US-Kriegsführung gegen die Islamische Republik Iran handeln würde.

Die USA geben jedes Jahr ganz offen zu, mit 400 Millionen Dollar “separatistische“ Organisationen im Iran zu unterstützen, die auch Waffen einsetzen, was gemäß internationalem Recht nichts Geringeres als ein internationales Verbrechen ist. Aber da die Westliche Welt die Vorstellung vorlebt, dass der stärkste Verbrecher jedes Verbrechen ohne Konsequenzen ausleben darf (vgl. Irak-Krieg und Guantanamo), hat auch diese Ankündigung lediglich Konsequenzen für die iranische Zivilbevölkerung, die sich Terroranschlägen gegenüber sieht, die von der Führungsmacht der westlichen Welt finanziert werden. Dass sich dabei der ganze “Krieg gegen Terror“ als große Heuchelei entpuppt, sei nur nebenbei erwähnt.

Einer der Terroristen auf der Gehaltsliste der USA war der so genannte Jundullah-Chef Abdul Malik Rigi. Er trat als angeblicher “Verteidiger“ des Sunnitentums im Iran auf, obwohl seine Aktionen nichts mit Sunniten zu tun und sämtliche sunnitische Organisationen im Iran sich von solch einem Verbrecher distanziert haben. Rigi hat teils wahllos Bombenanschläge verübt und hunderte von Menschen (zumeist Zivilisten) auf dem Gewissen. Alle seine Taten –selbst in der arg verkürzten Form der westlichen Medien – lassen keinen anderen Schluss zu, als dass er ein Terrorist und Verbrecher ist. Jene Maßstäbe gelten aber der westlichen Hofberichterstattung nicht für “eigene“ Terroristen. So wird Rigi in der FAZ als “Führer einer Untergrundbewegung“, im n-tv als “Anführer der Aufständischen“, im Spiegel als “Rebellenführer“, in der Deutschen Welle als “Führer einer Rebellengruppe“ usw. usf. benannt. Fast nirgends finden wir die Bezeichnung “Terrorist“. Eine rühmliche Ausnahme bildet hier die “junge Welt“, die aber sicher nicht zur Hofberichterstattung zu zählen ist.

Was ist daraus zu lernen: Für die westlichen Hofberichterstattung ist z.B. ein Palästinenser, der seine eigene besetzte Heimat gegen die Besatzer mit Waffengewalt zu befreien sucht ein Terrorist aber ein von den USA bezahlter Bombenleger im Iran ein “Rebell“. Und es soll tatsächlich Menschen im Westen geben, die glauben mit solch einer Denkweise Frieden erreichen zu können!?

Zurück zum westlichen Terroristen Rigi. Rigi befand sich in einer Passagiermaschine, die auf dem Flug von Dubai (in die kirgisische Hauptstadt Bischkek war. Es handelte sich um kein iranisches Flugzeug! Es flog lediglich über den Iran, da das der kürzeste Luftweg ist. Die iranische Luftwaffe fing das Flugzeug ab und zwang es zur Landung! Es sei hier wiederholt! Die iranische Luftwaffe ist mit zwei Jägern aufgestiegen, hat vor dem Passagierflugzeug entsprechende Warnmanöver geflogen und die Maschine zur Landung auf iranischem Boden gezwungen! Wäre das nicht ein gefundenes Fressen für die Mediengeier, um über den Iran herzuziehen? Ist das nicht ausschlachtbar, um die Islamische Republik Iran zu diskreditieren? Aber kaum ein Wort von jener außergewöhnlichen Aktion dringt an den westlichen Leser! Denn die Niederlage der gesamten westlichen Kriegswelt ist einfach zu groß und zu unvorstellbar.

Nach der Landung auf einem gesicherten Flughafenfeld mussten alle Passagiere aussteigen. Sie wähnten sich in einer Notlandung aufgrund technischer Probleme. Im Wartesaal erhielten sie Getränke und Verpflegung und wurden vorzüglich betreut, während die “Betreuer“ vorsichtig erkundeten, ob es Gefahren bei der Festnahme geben würde. Als die Verantwortlichen zu dem Schluss kamen, dass die Festnahme unproblematisch ablaufen würde, griffen sie zu und nahmen Rigi und seine Begleiter fest. Die restlichen Passagiere durften wieder einsteigen, erhielten jeweils ein wertvolles Geschenk für die Unannehmlichkeiten, die ihnen bereitet wurden und die Zeitverzögerung, und reisten weiter.

Rigi soll zuvor aus Afghanistan nach Dubai gekommen sein. Doch die US-Besatzer in Afghanistan sind nicht bereit, bei der Rückverfolgung der Flugroute zu helfen; haben sie doch gerade ihren Top-Terroristen verloren! Außerdem müssten sie dann zugeben, dass sie von Afghanistan aus Terror in der Welt verbreiten, was auch nicht unbedingt gut ankommen würde bei der eigenen Bevölkerung. Jedenfalls besaß Rigi einen afghanischen Pass, und den muss ihm ja jemand ausgestellt haben. Der für den Geheimdienst zuständige Minister der Islamischen Republik Iran Haidar Moslehi legte auf einer Pressekonferenz Fotos vor, die Rigi am Tag vor seiner Festnahme in einem US-Stützpunkt in Afghanistan zeigen. Nach einem unfangreichen Geständnis Rigis (er hofft auf Begnadigung, obwohl es dafür kaum eine Chance geben dürfte) sind die CIA-Verbindungen nachprüfbar aufgedeckt.

Neben der Tatsache, dass alle Sunniten wie Schiiten im Iran aufatmen, dass dieser Terrorist gefasst wurde und neben der einmal mehr katastrophalen Niederlage des von der westlichen Welt finanzierten Terrorismus, birgt die Angelegenheit noch einen weiteren interessanten Aspekt, an welchen die Verantwortlichen der westlichen Welt zwar nicht glauben, aber vor dem sie sich dennoch fürchten:

Bekanntlich ist der erwartete Erlöser, der Urenkel des Propheten namens Imam Mahdi, verfassungsmäßiges Oberhaupt der Islamischen Republik Iran und alle Gewalt wird ihm übertragen, sobald er erscheint. Hier gibt es einen geringfügigen religiösen Unterschied zwischen Sunniten und Schiiten, den der Terrorist Rigi versucht hatte auszunutzen. Sunniten glauben zwar auch an das erwartete Erscheinen des Imam Mahdi, kennen seine Identität aber nicht und glauben nicht, dass er schon da ist. Hingegen glauben Schiiten, dass er der 12. Imam, der direkte Nachkomme des Propheten ist, der bereits anwesend ist, aber in der “Verborgenheit“ lebt, bis die Zeit für die Erlösung reif ist (übriges befindet sich nach dieser Vorstellung auch Jesus in der Verborgenheit). Diese kleine Differenz im Glauben hat Rigi bei einer jüngst veröffentlichten Äußerung schamlos ausnutzen wollen. Nachdem er sich über die schiitische Vorstellung lustig gemacht hatte, sagte er sinngemäß: “Wenn es jenen Mahdi in der Verborgenheit gibt, dann soll er mich doch fassen“. Wenige Tage später saß er im Gefängnis im Iran.

Voller Verwunderung berichten einige westliche Medien, dass der iranische Minister Haidar Moslehi nach der Festnahme gesagt haben soll: „Unbekannte Soldaten des Imams der Zeit (einer der Titel des Imam Mahdi) haben ihn festgenommen“. Jene Aussage erhält aber erst im oben genanten Kontext seine wahre Bedeutung, der stets unerwähnt bleibt im Westen!

So sind sich die westlichen Hofberichterstatter zwar immer noch sicher, dass es jene heilige Gestalt nicht gibt, aber sie wollen ihren Lesern nicht “zumuten“, darüber nachzudenken. Also lassen sie es ganz einfach weg. Es gibt keinen Terroristen, der festgenommen wurde, sondern nur einen Rebellen. Und es gab keine sensationell erzwungene Flugzeuglandung (höchstens im Nebensatz). Bleibt natürlich die Frage offen, woher die iranischen Behörden wussten, dass jener Terrorist in jener Maschine saß. Wenn die westliche Welt nicht an Imam Mahdi glaubt, dann muss sie zumindest zugeben, dass die iranischen Geheimdienste besser arbeiten als die eigenen und zudem die eigenen völlig versagt haben, da sie von der Festnahme überrascht wurden.

Um die Niederlage auf allen Ebenen zu kaschieren, wurde dann das “Gerücht“ gestreut, dass die Mossad-Ermordung in Dubai mit der “Auslieferung“ Rigis “erkauft“ worden wäre, aber das Gerücht war so blöd, dass selbst die sonst jeden Unsinn mittragenden Hofjournalisten nicht darauf angesprungen sind.

Was bleibt ist ein Terrorist weniger in Freiheit, westliche Gelder, die jetzt sicherlich zu anderen neu aufzubauenden Terroristen fließen werden, die Unsicherheit der westlichen Welt, ob es nicht doch eine Verborgenheit gibt und ein Schmunzeln auf dem Gesicht aller gerechtigkeitsliebender Menschen, die sich freuen, wenn Unterdrücker eine Niederlage bei ihren Unterdrückungsmaßnahmen ereilt.

Und mit Imam Mahdi sollte man sich wirklich nicht anlegen! Möge er bald erscheinen.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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