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Sicher bin ich nicht die einzige, die sich fragt, wie es tatsächlich im Iran aussieht, inwieweit die Demonstrationen und Proteste den Ausdruck der Unzufriedenheit mit der Regierung oder dem System ausdrücken – oder nicht. Ich teile jedenfalls nicht den bisweilen festzustellenden hype, der davon auszugehen scheint, dass dort eine Mehrheit von Iranern sich vom Islam abwendend endlich wieder eine westliche „Demokratie“ mit westlichen „Werten“ eingerichtet sehen will – wenn möglich, mit Hilfe der lieben Amerikaner oder Europäer.

Ich sehe in solchen – von mir hier jetzt verkürzt und absichtlich sarkastisch wiedergegebenen – Annahmen zwei grundlegende Fehler:

1. Was in den Medien zu sehen ist, auch im Internet, auch in Twitter, ist keine Mehrheit. Die iranische Mehrheit ist ländlich, konseverativ -und muslimisch. Diesen Fehler, nur die für den Westen wahrnehmbare Schicht zur Kenntnis zu nehmen, wurde im Iran schon 1978 gemacht (und in der Türkei fast ständig). Aber selbst die Masse der Protestierenden ist als Anhänger Moussavis nicht das, was manche im Westen meinen.

2. Völlig gleichgültig, in welchem Verhältnis hier Opposition zu Regime steht – in dem Moment, wo es einen Angriff von außen gibt, wird die Opposition alles andere tun, als das als Hilfe und Rettung zu begrüßen. Vielmehr würde sie sehr viel leiser werden, Gegensätze würden eher bereinigt – und der größte Teil des Landes würde, bei allen Vorbehalten, hinter jeder Regierung stehen. Das sollten sich die, die so gerne mit Säbeln rasseln, vielleicht einmal ins Stammbuch schreiben lassen.

Einen interessanten Artikel, der vor allem die Unterschiede zwischen den Situationen 1977/78 und jetzt herausarbeitet, fand ich in der Asia Times:

 

Regime change in Tehran? Don’t bet on it
By Dilip Hiro

The dramatic images of protestors in Iran fearlessly facing – and sometimes countering – the brutal attacks of the regime’s security forces rightly gain the admiration and sympathy of viewers in the West. They also leave many Westerners assuming that this is a preamble to regime change in Tehran, a repeat of history but with a twist. After all, Iran has the distinction of being the only Middle Eastern state that underwent a revolutionary change – 31 years ago – which originated as a mild street protest.

 

Er zieht das Ganze noch etwas anders auf, kommt aber an vielen Stellen zum gleichen Schluss wie ich, wenn ich auch die Zahlen nicht so hatte, die ihm anscheinend vorliegen.

Quelle

US-Außenministerin Clinton bestätigt Einmischung im Iran

Die USA haben die Proteste im Iran gegen die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl unterstützt. Das bestätigte US-Außenministerin Hillary Clinton in einem am Sonntag auf CNN ausgestrahlten Interview, das sie dem Journalisten Fareed Zakaria bereits auf der ersten Station ihrer derzeitigen Afrika-Reise Mitte vergangener Woche in Nairobi gegeben hatte. Zwar habe die Regierung in Washington alles vermieden, was in der Öffentlichkeit den Eindruck von Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Iran wecken könne, doch habe das US-Außenministerium »hinter den Kulissen eine Menge getan«, so Clinton.

Sie versuchte, mit ihrem Eingeständnis dem Vorwurf entgegenzutreten, sie und Präsident Barack Obama hätten auf die Ereignisse in Teheran nicht schnell genug reagiert. Sie hätten zudem nicht genug unternommen, um den vorgeblichen Wahlbetrug in Teheran zu verurteilen und die Demonstranten zu unterstützen. Statt dessen habe sich, so die Kritik, die Obama-Administration die Chance für Verhandlungen mit Teheran offenhalten wollen.

Das sei keinesfalls der Grund für die – zumindest öffentlich gezeigte –Zurückhaltung des Weißen Hauses gewesen, widersprach Clinton. Allerdings habe man befürchtet, daß eine erkennbare direkte US-Einmischung der Regierung in Teheran eine Steilvorlage gegeben hätte, »uns zu benutzen, um das Land gegen die Demonstranten hinter sich zu vereinigen«. Sie fügte hinzu: »Dennoch haben wir eine Menge getan, um den Demonstranten wirklich mehr Macht zu verleihen.« Als ein Beispiel verwies sie darauf, wie die US-Regierung beim Twitter-Betreiber vorstellig geworden war. Dieser habe ausgerechnet während der Unruhen sein Netz warten wollen. Dank der Intervention Washingtons wurde verhindert, daß der Dienst während der kritischen Phase der Massenproteste abgeschaltet wurde, so Clinton. Insbesondere in diesem Zeitraum hatten die Demonstrantionen über Handy-Massenschaltungen von unbekannten Quellen erfolgreich Handlungsanweisungen und nicht verifizierbare Nachrichten erhalten.

Auch sonst habe die US-Regierung einiges unternommen, um den Demonstranten zu helfen, »ohne für sie zum Hindernis zu werden. Und wir unterstützen die Opposition auch weiterhin.« Details nannte Clinton nicht. Zugleich wiederholte sie die angebliche US-Verhandlungsbereitschaft. Der Iran solle als Voraussetzung hierfür allerdings freiwillig auf die Urananreicherung für zivile Zwecke verzichten. Falls sich Teheran indes nicht bis September entschieden habe, würden verschärfte Sanktionen in Kraft treten. Diese seien bereits mit den Verbündeten gemeinsam ausgearbeitet wurden.

Quelle

Die leidenschaftliche Unterstützung für Israel, wie sie in Talkbacks, Abteilungen der Websites, bei Internat Chat-Forums, Blogs, Twitterer und Facebooks ausgedrückt wird, mag nicht ganz so sein, wie es den Anschein hat.

Vom israelischen Außenministerium wird berichtet, dass es ein Sonder-Undercover-Team mit bezahlten Arbeitern einrichtet, deren Job es sein soll, im Internet täglich rund um die Uhr zu surfen, um positive Nachrichten über Israel zu verbreiten.

Israelische Internetfans, von denen die meisten ihr Studium und ihren Militärdienst gerade hinter sich brachten und gute Sprachkenntnisse haben, werden rekrutiert, um als gewöhnliche Surfer zu posieren, während sie die Regierungslinie über den Nahost-Konflikt verbreiten. „Im Grunde ist das Internet eine Theaterbühne im israelisch-palästinensischen Konflikt, und wir müssen auf dieser Bühne aktiv sein, sonst verlieren wir,“ sagte Ilan Shturman, der für dieses Projekt verantwortlich ist.

Die Existenz eines „Internet-Kriegsteam“ kam ans Licht, als es in das diesjährige Budget des Außenministeriums eingeschlossen wurde. Über $ 150 000 wurden für das erste Stadium der Entwicklung beiseite gelegt mit einem wachsenden Fond im nächsten Jahr. Das Team steht unter der Behörde einer großen Abteilung, die sich schon offiziell mit „allgemeiner Erklärung“ befasst – im israelischem Terminus „Hasbara“. Gewöhnlich ist Propaganda damit gemeint. Das schließt nicht nur Regierungs- PR-Arbeit ein, sondern verschlossne Geschäfte, die das Ministerium mit einer Reihe privater Organisationen und Initiativen hat, die Israels Image in Druckmedien, TV- und im Internet fördern.

In einem Interview dieses Monats mit Calcalist, einer israelischen Handelszeitschrift, gab Herr Shturman, der vertretende Direktor der Hasbara-Abteilung des Ministerium zu , dass sein Team als verdeckte Ermittler arbeiten. „Unsere Leute werden nicht sagen ‚Hallo ich bin aus der Hasbara-Abteilung des israelischen Außenministerium und ich möchte euch folgendes sagen.’ Sie werden sich auch nicht als Israelis zu erkennen geben,“ sagte er. „Sie werden als Netz-Surfer und als Bürger sprechen und werden Antworten schreiben, die persönlich aussehen, die sich aber auf eine vorbereitete Liste von Botschaften gründet, die das Außenministerium entwickelt.“

Rona Kuperboim, eine Kolumnistin von Ynet, Israels bekanntester Nachrichten Website, denunzierte die Initiative und sagte: dies macht deutlich, dass Israel ein Gedanken-Polizei-Staat geworden sei. Sie sagte noch, dass „gute PR die Realität in den besetzten Gebieten nicht schöner machen kann. Kinder werden getötet, Wohnhäuser werden bombardiert und Familien verhungern.“ Ihre Kolumne wurde von mehreren Talkbakers begrüßt; sie fragten, wie sie sich für einen Job im Team des Außenministeriums bewerben könnten.

Das Projekt ist eine Bestätigung der PR-Praxis, die das Ministerium speziell für Israels Angriff auf den Gazastreifen im Dezember/ Januar entwickelt hatte. „Während der Operation Cast Lead appellierten wir an die jüdischen Gemeinden im Ausland und rekrutierten ein paar Tausend Freiwillige, denen sich israelische Freiwillige anschlossen,“ sagte H. Shturman. „Wir gaben ihnen Hintergrundmaterial und Hasbara-Material, und wir sandten ihnen den israelischen Standpunkt über Nachrichtenwebsites und über Umfragen im Internet.
Die israelische Armee hatte auch eine der populärsten Seiten bei der Video-Sharing-Seite YouTube und lud regelmäßig die Clips auf, obwohl sie von Menschenrechtsgruppen kritisiert wurden, weil sie den Zuschauer in die Irre führten über das, was in ihrem Filmmaterial gezeigt wurde. H. Shturman sagte, dass sich das Ministerium während des Krieges auf Aktivitäten europäischer Webseiten konzentrierte, wo das Publikum gegenüber der israelischen Politik feindseliger gestimmt waren. Auf seiner Liste ganz oben steht für das neue Projekt die BBC-online und arabische Websites, fügt er hinzu.

Elon Gilon, der dem Internet vorsteht, sagte zu Calcalist, dass viele Leute das Ministerium kontaktiert und ihre Dienste während des Gazaangriffes angeboten hätten. „Die Leute wollten nur Informationen haben. Und danach sahen wir, dass die Informationen im ganzen Internet verbreitet waren. Er deutete an, dass es da eine weit verbreitete Zusammenarbeit mit der Regierung gab, mit dem Ministerium für Einwanderer, das Hunderten von kürzlich nach Israel Eingewanderten Kontaktdetails weitergab, die Pro-Israel-Material für Websites in ihren eigenen Sprachen schrieben.
Vom neuen Team wird erwartet, dass es die enge Koordination mit einer privaten Befürwortergruppe giyus.org („Gebt Israel eure gemeinsame Unterstützung“) Über 50 000 Aktivisten haben nach einem Bericht ein Programm mit Namen Megaphone heruntergeladen, das ihre Computer alarmiert, wenn ein kritischer Artikel über Israel veröffentlich wurde. Man erwartet dann von ihnen, das sie die Website mit Kommentaren bombardieren, die Israel unterstützen.

Nasser Rego von ILAM, einer Gruppe, die in Nazareth zu Hause ist, und die die israelischen Medien überwachen, sagte, arabische Organisationen wären in Israel unter denen, die regelmäßig von der Hasbara-Gruppe zum sog. „Rufmord“ gezielt angegriffen werden. Er war daran interessiert, dass das neue Team versuchen werde, solch eine Arbeit professioneller und überzeugender erscheinen zu lassen. „Wenn diese Leute sich nicht richtig vorstellen, dann können wir annehmen, sie werden sich nicht allzu sehr über die falsch dargestellten Gruppen und Individuen, über die sie schreiben, aufregen. Was sie wollen, ist klar: sie wollen jene in Diskredit bringen, die für Menschenrechte und Gerechtigkeit für die Palästinenser stehen.

Als die Nationale den Außenminister anrief, leugnete Yigal Palmor, ein Sprechet, die Existenz eines solchen Internet-Teams; Er gab jedoch zu, dass Offizielle dabei sind, die Medien besser auszunützen. Er lehnte es ab, welche Kommentare durch H. Shturman oder H. Gilad von den hebräischen Medien nicht richtig dargestellt worden sind und sagte, die Ministerien würden wegen der Berichte nicht aktiv werden.

Israel hat eine immer raffinierter werdende Methode für neue Medien entwickelt, als es eine „Brand-Israel“-Kampagne 2005 startete. Marktforschung überzeugte Funktionäre, dass Israel mit guten Nachrichten kommen sollte und zwar über Geschäftserfolge, wissenschaftliche und medizinische Durchbrüche, bei denen Israelis beteiligt sind. H. Shturman sagte, sein Mitarbeiterstab würde versuchen, Websites zu nützen, um Israels Image zu verbessern, als ein (hoch-)entwickelter Staat, der die Qualität der Umwelt verbessert und sich der Menschlichkeit widmet.“
David Saranga, Chef des PR beim israelischen Generalkonsulat in New York, der den Anstoß gab, mehr optimistischere Nachrichten über Israel zu geben, behauptete letzte Woche, dass Israel im Nachteil gegenüber pro-palästinensischer Fürsprache sei. Ungleich der muslimischen Welt, die hundert Millionen Unterstützer hat, die das palästinensische Narrativ akzeptiert, um Israel mies zu machen, hat die jüdische Welt nur 13 Millionen,“ schrieb er in Ynet.

Israel macht sich besonders deshalb Gedanken, weil die Unterstützung in der jüngeren Generation in Europa und den USA weniger wird.
2007 stellte sich heraus, dass das Außenministerium hinter einem Photo her ist, das in MAXIM, einem bekannten Männermagazin, veröffentlich wurde, in dem eine Soldatin im Badeanzug posiert.

http://palestinechronicle.com/view_article_details.php?id=15293

Es ist wahrscheinlich, daß die USA und Israel mit ihren Kriegsvorbereitungen gegen den Iran Erfolg haben, weil sie effektive PSYOPS durchführen. Zum größten Teil folgen die Medien der Welt den US-Medien, die wiederum den Vorgaben der Regierungen der USA und Israels folgen. […] Das „muslimische“ Ägypten spielt mit und hat nichts dagegen einzuwenden, daß Israels Seestreitmacht auf dem Weg zu einem Kriegsverbrechen nach den Standards von Nürnberg ist, die die USA einst für alle Welt verbindlich gemacht haben.

von Paul Craig Roberts
Counterpunch, 20. Juli 2009

Als Japan Pearl Harbor angriff, hatte Japan nicht zuvor jahrelang seine Sache in der Öffentlichkeit vorgetragen und auch seine vorbereitenden Truppenbewegungen nicht demonstrativ publik gemacht. Japan machte es nicht zu einer die ganze Welt betreffenden Angelegenheit, daß die USA den Japanern ihre Rolle im Pazifik streitig machten, indem sie dem Land den Zugang zu Rohstoffen und Energieversorgung verwehrten.

Ebenso bereitete Hitler seinen Angriff auf die Sowjetunion nicht mit endlosen Drohungen und öffentlichen Anklagen vor, in denen er England die Schuld an diesem Krieg gab.

Diese Ereignisse nahmen ihren Lauf vor der Ära psychologischer Kriegführung mittels PSYOPS (psychologische Operationen). Heutzutage werden Amerikas und Israels Kriege über Jahre hinweg mit Propaganda und mit Treffen auf internationaler Ebene vorbereitet, damit zum Zeitpunkt des tatsächlichen Angriffs das Ganze ein erwartetes Ereignis ist und kein ungeheuerlicher Überfall mit dem Charakter nackter Agression.

Die USA, die dem Iran seit Jahren mit einem Angriff drohen, haben den Job an Israel weitergegegeben. Im Laufe der dritten Juliwoche gaben der amerikanische Präsident und die Außenministerin Israel das o.k., die Vorbereitungen voranzutreiben. Israel verkündete öffentlich, daß seine Kriegsschiffe (darunter drei von Deutschland gelieferte U-Boote der Delphinklasse, A.d.Ü.) durch den Suez-Kanal in Richtung Iran unterweg sind. Das „muslimische“ Ägypten spielt mit und hat nichts dagegen einzuwenden, daß Israels Seestreitmacht auf dem Weg zu einem Kriegsverbrechen nach den Standards von Nürnberg ist, die die USA einst für alle Welt verbindlich gemacht haben. Wenn der Angriff schließlich stattfindet, wird er ein alter Hut sein, ein erwartetes Ereignis – und darüber hinaus ein Ereignis, das nach der jahrelangen Propaganda über die Niedertracht des Irans gerechtfertigt erscheint. Israels Absicht ist es, den Nahen Osten zu dominieren. Israel möchte ganz Palästina und den südlichen Libanon „Groß-Israel“ (Eretz Israel) einverleiben. Die USA möchten die gesamte Welt dominieren und dabei entscheiden, wer welche Länder regiert, und so so den Fluß der Rohstoffe kontrollieren.

Es ist wahrscheinlich, daß die USA und Israel dabei Erfolg haben, weil sie effektive PSYOPS durchführen. Zum größten Teil folgen die Medien der Welt den US-Medien, die wiederum den Vorgaben der Regierungen der USA und Israels folgen. Tatsächlich sind die amerikanischen Medien Teil der PSYOPS beider Länder.

Wie Thierry Meyssan in der Schweizer Zeitung Zeit-Fragen schreibt, nutzte die CIA SMS-Textnachrichten und Twitters, um Desinformation über die Wahlen im Iran zu verbreiten, darunter der falsche Bericht, daß der Wächterrat Moussawi informiert habe, er hätte die Wahlen gewonnen. Als die tatsächlichen Ergebnisse verkündet wurden, erschien die Wiederwahl Ahmadinejads als Wahlbetrug.

Iran wird seinem Schicksal begegnen. Eine plausible Hypothese, die nähere Betrachtung verdient, ist die Frage, ob die Iraner Rafsanjani und Moussawi sich mit Washington verbündet haben, um die Macht im Iran zu gewinnen. Beide haben den Wettbewerb um die Regierungsmacht im Iran verloren. Aber beide sind egoistisch und ehrgeizig. Die iranische Revolution bedeutet wahrscheinlich für beid nichts weiter, als daß sie eine Gelegenheit darstellte, persönliche Macht zu erlangen. Der Westen kontrolliert den Nahen Osten seit jeher, indem er die Politiker, die die Macht verloren, einkauft und sie dabei unterstützt, die unabhängige Regierung zu stürzen. Das können wir heute auch im Sudan beobachten. Im Falle des Iran gibt es einen weiteren Faktor, der Rafsanjani auf eine Linie mit Washington bringen könnte. Ahmadinejad attackierte den früheren Präsidenten Rafsanjani, eine der reichsten Persönlichkeiten des Iran, er sei korrupt.

Wenn Rafsanjani sich durch diese Angriffe bedroht fühlt, bleibt ihm wenig anderes übrig, als die bestehende Regierung zu stürzen. Das macht ihn zum perfekten Mann für Washington. Vielleicht gibt es eine bessere Erklärung dafür, daß Rafsanjani und Moussawi, zwei hochrangige Mitglieder der Iranischen Elite, sich entschieden, auf den Vorwürfen des Wahlbetrugs zu beharren, die Washington in die Hände spielen, da sie die Legitimität der iranischen Regierung in Frage stellen. Es kann nicht sein, daß das Päsidentenamt diesen Aufwand wert ist, da der iranische Präsident keineswegs mit weitreichender Entscheidungsmacht ausgestattet ist.

Ohne Rafsanjani und Moussawi hätten die US Medien die iranischen Wahlen nicht als „gestohlen“ darstellen können. Diese Darstellung nutzte die US-Regierung, um die iranische Regierung weiter zu isolieren und diskreditieren und es so leichter zu machen, den Iran anzugreifen. Normalerweise helfen wohlpositionierte Mitglieder einer Elite nicht auswärtigen Feinden dabei, einen Angriff auf ihr Land vorzubereiten. Ein israelischer Angriff auf Iran wird wahrscheinlich Vergeltungsschläge ztur Folge haben, die Washington nutzen wird, um in den Konflikt einzusteigen. Haben die persönlichen Ambitionen Rafsanjanis und Moussawis und die naiven iranischen Demonstranten aus der Oberschicht den Iran reif für seine Zerstörung gemacht.

Sehen sie sich eine Landkarte an und sie werden feststellen, daß der Iran von einem Dutzend Länder umgeben ist, die amerikanische Basen beherbergen. Wie kann irgend jemand im Iran bezweifeln, daß das Land auf dem Wege ist, ein weiterer Irak, ein weiteres Afghanistan oder Pakistan zu werden, das schließlich von Ölfirmen und einem amerikanischen Puppenregime regiert werden wird. 

Die Russen und Chinesen sind aufgrund erfolgreicher Interventionen der Amerikaner in ihren Einflußsphären aus dem Tritt geraten, haben Schwierigkeiten, die Bedrohung einzuschätzen und sind unsicher, welche Antwort sie geben sollen. Rußland hätte den kommenden Angriff verhindern können, hat aber nach Druck aus Washington darauf verzichtet, die Raketensysteme zu liefern, die der Iran gekauft hatte.

China leidet unter seiner Selbstüberschätzung als aufsteigende Wirtschaftsmacht und ist dabei seine Investitionen auf dem Energiesektor im Iran aufgrund der amerikanisch-israelischen Agression zu verlieren. China finanziert Amerikas Angriffskriege mit seinen Anleihen, und Rußland hilft den USA sogar dabei, einen Marionettenstaat in Afghanistan zu etablieren und das frühere unter sowjetischem Einfluß stehende Zentralasien unter die Hegemonie der USA zu bringen.

Die Welt ist derart impotent, daß selbst die bankrotten USA einen neuen Angriffskrieg beginnen können und ihn als ruhmreichen Akt der Befreiung im Namen der Rechte der Frauen, des Friedens und der Demokratie ausgeben können.

Obama sieht einer iranischen Abfuhr entgegen. Twitter kann endlich sein Portal für Wartungsarbeiten herunterfahren, es wird nicht mehr so dringend benötigt.

Alle zurück auf Start – sozusagen. Der iranische Rummel ist erst einmal vorbei. Und wie das im sonstigen Leben der Menschen so ist, könnte der Westen auch einfach auf Start gehen, und den blöden Ärger mit dem Iran vergessen – aber das geht nicht…

Khamenei sagte, dass der Boden, auf dem die westlichen Beamten standen und gingen, beschmutzt ist von ihren Füssen. Er hat den Hohn des Westens nicht vergessen, und auch vieles andere nicht. Khamenei weiss auch, dass keines der Probleme der westlichen Regierungen wirklich gelöst ist – und schon gar nicht jene Probleme der USA. Ahmadinedschad ist in der Position der Stärke, und über Twitter wird er den USA nicht antworten – und Obama?

Zu diesen Themen und vielem mehr hat die Asia Times zum morgigen Datum einen beachtenswerten Artikel veröffentlicht, verfasst von einem indischen Diplomaten:

http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/KG01Ak03.html

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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