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Es wird langsam aber sicher schwierig, die vielen aktuellen Kriegsschauplätze im Auge zu behalten, zumal von allen möglichen Leuten ständig Nebelkerzen geworfen werden, um eine klare Sicht auf die Zusammenhänge zu verhindern. Da die Zeit aber eilt – schließlich muss neues Geld herangeschafft werden, um das internationale Großkapital zu befriedigen -, werden ständig Fehler gemacht, die die Zusammenhänge doch klar werden lassen……………………WEITERLESEN.
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Vielen jungen Exil-Tibetern geht die „moralische Auseinandersetzung“ des Dalai Lama mit China nicht weit genug. Ihre Lösung lautet: „Wir müssen die chinesische Besatzung Tibets zu teuer zu machen.“

Es ist Abend in McLeod Ganj. Die Strahlen der untergehenden Sonne lassen die 4.000 Meter hohen Gipfel leuchten, die gewaltig über der kleinen Stadt am Himalaja aufragen. Kalsang Namgyal steht auf dem Marktplatz, er ist bereit. In der Hand hält der 22-jährige Student eine weiße Kerze, er hat aus Pappe einen Windschutz gebastelt, damit der Wind später nicht die Flamme löscht. Auf seinem schwarzen T-Shirt steht: „Boycott Beijing 2008“.

Dreihundert zumeist junge Männer und Frauen, ein Drittel von ihnen tibetische Mönche und Nonnen, haben sich zum abendlichen Gedenkmarsch für die Toten in Tibet versammelt. Es riecht nach Sandelholzräucherstäbchen, ein Mönch mit Sonnenbrille koordiniert die Menge, er brüllt Befehle ins Megafon.

Hier in McLeod Ganj, einem Stadtteil von Dharamsala, leben 10.000 Exiltibeter. Denn hier hat Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama, seine Residenz. In letzter Zeit hat sich politisch viel ereignet, die Folgen davon sind weltweit zu spüren. Immer weniger junge Exiltibeter wollen sich an die beschwichtigenden Worte des Dalai Lamas halten, der nach wie vor für einen Dialog mit China und eine einvernehmliche Lösung der Tibetfrage wirbt.

„Wir sind für einen Boykott der Olympischen Spiele“, sagt Kalsang Namgyal, „weil China permanent gegen die Menschenrechte verstößt.“ Für dieses Anliegen geht er auch weite Wege. Vor anderthalb Wochen ist er vom südindischen Bangalore nach Delhi gereist, um dort gegen den Fackellauf zu demonstrieren. Zwar respektierten weiterhin alle Tibeter den Dalai Lama als ihren Anführer, erklärt er und zündet seine Kerze an, „Aber wir einfachen Leute können nicht so viel ertragen wie er.“ Dann taucht er ein in den Gedenkmarsch, der von Mönchen und Nonnen angeführt wird.

 Weinende Polizisten

Tenzin Choeying ist Vorsitzender der „Studenten für ein freies Tibet“. Der 29-Jährige sitzt im Versammlungsraum seiner Organisation in einem Sessel. Eine große tibetische Flagge hängt in der Ecke. Choeying ist gerade erst nach Dharamsala zurückgekehrt, um sich auf seinen Prozess in zwei Wochen vorzubereiten.

Die Anklage lautet auf Störung der öffentlichen Ordnung. Vor sechs Wochen hat der Jurist einen verbotenen Protestzug angeführt. Gemeinsam wollten die hundert Demonstranten bis nach Tibet marschieren. Aber sie sind gerade mal fünfzig Kilometern weit gekommen.

„Es war am frühen Morgen, als die Polizei uns gestoppt hat“, berichtet er. „Wir haben uns dann alle auf den Boden gesetzt, untergehakt und begonnen, zu beten.“ Als die Beamten anfingen, einen nach dem anderen aus der Gruppe herauszulösen und in die bereitstehenden Busse zu tragen, hätten Demonstranten geweint, schildert Choeying die Situation. „Auch viele Polizisten konnten ihre Tränen nicht unterdrücken. Das zeigt, welche Kraft gewaltloser Protest hat.“ Erst zwei Wochen später kam Choeying wieder frei.

Mit dem Marsch haben er und seine Mitstreiter nicht nur gegen indisches Recht, sondern auch gegen eine Anordnung des Dalai Lamas verstoßen: Der hatte seine Landsleute gebeten, sich an die Gesetze des Gastgeberlandes zu halten. Doch Choeying geht die „moralische Auseinandersetzung“ des Dalai Lamas nicht weit genug. „Er hat unserer Gemeinschaft vollständige Demokratie gegeben“, sagt der Studentenführer, „und in einer Demokratie kann man unterschiedlicher Ansichten sein.“ Seine Lösung lautet: „Wir müssen die chinesische Besatzung Tibets zu teuer machen. Dann werden sie sich zurückziehen müssen.“

Wie das geschehen könnte, verraten Plakate, die in den Straßen von McLeod Ganj hängen. Sie zeigen eine geballte schwarze Faust – es ist das Symbol der serbischen Untergrundgruppe Otpor, die im Oktober 2000 ohne öffentlich präsente Anführer Hunderttausende Menschen auf die Straßen Belgrads gebracht hat. Scheinbar aus dem Nichts hat damals die Zahl der Demonstranten jene kritische Masse erreicht, über die sich keine Diktatur mehr hinwegsetzen kann – Otpor markiert das Ende der Milosevic-Ära. Ähnliches hat sich vier Jahre später bei der Orange Revolution in der Ukraine und bei der georgischen Rosenrevolution abgespielt. „Andere Länder haben es geschafft, Diktaturen zu stürzen“, sagt Studentenführer Choeying. „Wieso nicht auch wir?“

Es ist nicht das erste Mal, dass junge Tibeter offen gegen ihr geistiges Oberhaupt rebellieren. Vor zwanzig Jahren zum Beispiel unterzeichnete der Dalai Lama in Straßburg eine Erklärung, in der er einen „Mittelweg“ im Umgang mit China und eine Autonomie Tibets innerhalb des chinesischen Staats forderte. Nur wenige Stunden später erklärte der Vorsitzende des Tibetischen Jugendkongresses, Lhasang Tsering, gegenüber dem Daily Telegraph, er fände die Erklärung inakzeptabel. Er war der erste Tibeter, der sich offen gegen den Dalai Lama gestellt hat.

Lhasang Tsering ist heute Buchhändler in McLeod Ganj. Der 55-Jährige sitzt vor einem Regal mit Reiseführern. „Ich habe die Haltung, dass wir mit den Chinesen nicht über Autonomie reden wollen“, sagt er. Damals hat sich seine Studentenorganisation hinter ihn gestellt, wenig später wurde er mit 90 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Aber schon ein Jahr später trat er wieder zurück, weil sich die tibetische Exilregierung nicht von dem eingeschlagenen Mittelweg abbringen ließ und zunehmend Druck auf ihn ausübte, seinen Widerstand einzustellen.

 „Wir müssen handeln“

„Die Menschen haben die Geduld verloren mit dieser Politik des Wartens“, sagt der einstige Vorkämpfer, „uns läuft die Zeit davon. Wir reden über Freiheit, aber es geht ums Überleben. Wir müssen jetzt handeln. Sonst werden wir ausgelöscht.“

Der Dalai Lama hat die Ausschreitungen in Lhasa und die Gewalt der Demonstranten scharf verurteilt. „Welche Gewalt“, poltert Tsering und ballt die Faust. „Der Dalai Lama verurteilt Tibeter, die Steine auf chinesische MG-Stellungen werfen. Ist das Gewalt?“ Wenn die Menschen zusehen müssten, wie ihre Freunde erschossen werden, würde jeder gewalttätig. Seine Stimme beginnt zu zittern, er hat jetzt Tränen in den Augen.

Einer seiner Freunde sagt später, Tsering sei sehr krank. Seine Wut und das Gefühl der Ohnmacht hätten sich letztlich gegen ihn selbst gerichtet. Dennoch erfährt Tsering derzeit eine gewisse Genugtuung; junge Aktivistinnen und Aktivisten suchen ihn nun auf, um weitere Schritte mit ihm zu besprechen.

Und wieder ist es der Tibetische Jugendkongress, der sich am deutlichsten von den beschwichtigenden Parolen des Dalai Lamas absetzt. Die 23-jährige Tenzin Yangzon hat viele der Protestaktionen vorbereitet, die den Kongress weltweit in die Schlagzeilen gebracht haben. Auch die Störung des Olympischen Fackellaufs. Die junge Frau trägt ein gelbes tibetisches Seidenkleid. Sie sitzt im Besprechungsraum des Vereins, das obligatorische Dalai-Lama-Bild fehlt. Stattdessen hängt an der Wand ein großes Porträtfoto von Thupten Ngodup. Ngodup, damals 55, hat sich vor zehn Jahren selbst verbrannt, als die Polizei in Delhi begonnen hatte, einen Hungerstreik gewaltsam aufzulösen. Für viele Tibeter ist er ein Held.

„Ich denke, es ist natürlich, dass die jungen Tibeter die Initiative ergreifen“, sagt Yangzon. „Die Flüchtlinge der ersten Generation sind jetzt in ihren 60ern und 70ern. Nun liegt es an uns, die Verantwortung zu übernehmen.“ Viele junge Tibeter hätten studiert, „wir kennen uns in politischer Theorie aus. Wir sehen, dass es schon sechs Verhandlungsrunden mit den Chinesen gegeben hat, und dass wir immer nur hingehalten werden. Deshalb unternehmen wir nun selbst etwas.“

Derzeit sitzen 400 Mitglieder ihrer Organisation in Haft. Einige wurden festgenommen, als sie vor wenigen Wochen versucht haben, die chinesische Botschaft in Delhi zu stürmen. Nach wie vor betont der Jugendkongress, er halte sich an das Prinzip des gewaltlosen Protests. „Ich denke nicht, dass das Gewalt war“, sagt Yangzon. „Denn wir verletzen uns ja selbst, indem wir uns bei solchen Aktionen von Polizisten zusammenschlagen lassen.“

Derzeit hat der Jugendkongress weltweit 82 Zweigstellen. Seit der starken Medienpräsenz während des Olympiaprotests haben sich massenhaft junge Tibeterinnen und Tibeter gemeldet, um weitere Vertretungen zu gründen. Yangzon freut sich darüber. „Unser Ziel ist die völlige Unabhängigkeit Tibets von China. Dafür vernetzen wir uns.“

Es ist Nacht geworden in McLeod Ganj. Der Gedenkmarsch kommt am Thekchen Choeling-Tempel an, er liegt gegenüber der Residenz des Dalai Lamas. Die Mönche und Nonnen setzen sich vor das Hauptportal des Gebäudes, alle anderen Teilnehmer sammeln sich am Rand des Platzes. Ganz vorn hängt ein riesiges Transparent, es zeigt Bilder getöteter Tibeter: geschundene Körper, über und über mit Wunden und blauen Flecken übersät. Auf vielen der Fotos sind Maschinengewehreinschüsse zu sehen, sie haben faustdicke Löcher in Knochen und Fleisch geschlagen.

Der Bürgermeister der exiltibetischen Gemeinde verliest Meldungen, die Flüchtlinge über die Lage in ihrer Heimat mitgebracht haben. Es sind Berichte von willkürlichen Verhaftungen, von Verfolgung und Demütigungen. Schweigend hören die Demonstranten zu. Am Ende wenden sie sich still ab und ziehen in kleinen Gruppen nach Hause.

Die meisten Mönche und Nonnen bleiben vor dem Tempel sitzen. Sie beginnen, für die vielen Toten des niedergeschlagenen Aufstands vor sieben Wochen zu beten. Bis zum Morgengrauen wird der Wind ihre sonoren Rezitationen ins Tal tragen. Es wird nicht das letzte Mal sein, dass sie für Menschen beten, die in ihrer Heimat von chinesischen Soldaten getötet wurden. Der Volksaufstand in Tibet, der hier geplant und koordiniert wird, hat gerade erst begonnen.

Quelle: http://www.taz.de/

Der vergessene Guerillakrieg gegen die Volksrepublik China

Widerstand ohne Gewalt – das ist die Haltung, die der Dalai Lama in der Tibet-Frage vertritt. Viele Tibeter sehen das anders. In den 60er Jahren gab es sogar eine von den USA unterstützte Guerilla-Armee.

Der Aufstand der Tibeter vom März 2008 gegen die chinesische Besetzung hat das Bild vom friedlichen, duldsamen tibetischen Volk erschüttert, das sich gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung nur streng gewaltfrei zur Wehr setzt und keinen Hass oder andere negative Emotionen entwickelt. Dieser Vorstellung hat die tibetische Wirklichkeit noch nie entsprochen. Es ist die Ethik des Dalai Lama, aber viele Tibeter reagieren wie andere Völker in einer solchen Situation: Sie wehren sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Besatzer. So war es auch schon früher in der tibetischen Geschichte. Nachdem die Volksbefreiungsarmee in den 50er Jahren mit der systematischen Repression und Umerziehung begonnen hatte, formierte sich zunächst im Osten eine tibetische Guerillabewegung. Die dortigen Khampa blickten auf eine große kriegerische Tradition zurück, und sie waren immer auf ihre Eigenständigkeit bedacht. Noch nie hatten sie sich über ihre Sippe hinaus organisiert, nun jedoch war Einigkeit eine Frage des Überlebens. Um den Chinesen gewachsen zu sein, gründete Gompo Tashi, Oberhaupt eines großen Clans und Händler mit weit reichenden Kontakten, die Organisation Chushi Gangdruk, für die es in der tibetischen Geschichte kein Beispiel gab. „Vier Flüsse, sechs Gebirge“ bedeutet der seltsame Name. Das sind die Grenzen von Kham, so signalisierte die Bezeichnung, dass alle einbezogen waren. Es waren gläubige Buddhisten, die zu den Waffen griffen, wie Ngawang Tashi, einer der Überlebenden: „In meiner Heimat Litang wurden 1956 und 1957 alle Klöster dem Erdboden gleich gemacht. Einen solchen Angriff auf unsere Religion konnten wir nicht akzeptieren. Deshalb haben wir uns gewehrt.“ Auf der Suche nach Verbündeten wandten sich die Tibeter an die USA, wo alles willkommen war, was der Destabilisierung Chinas diente. Die älteren Brüder des Dalai Lama, Thubten Jigme Norbu und Gyalo Thöndup, überzeugten die CIA, den tibetischen Guerillakrieg zu unterstützen. 1957 begann das geheime Programm. Die ersten sechs Khampa trafen im April zur Ausbildung auf der Südseeinsel Saipan ein. Ein polnischer Pilot und ein tschechischer Techniker in Diensten der CIA setzten sie ein halbes Jahr später mit dem Fallschirm über Tibet ab. Für die heikle Mission steuerten sie einen B-17-Bomber ohne Hoheitszeichen. Das Flugzeug existierte eigentlich gar nicht, denn es musste ohne Genehmigung indisches Territorium überfliegen. Wäre die Aktion ungeplant verlaufen und das Flugzeug abgeschossen worden, hätten die Amerikaner jede Verwicklung abgestritten. Es war ein Himmelfahrtskommando. Drei der sechs jungen Männer wurden bei Gefechten innerhalb von vier Monaten getötet. Die anderen erfüllten ihre Mission und versorgten die CIA mit wichtigen Informationen aus Tibet. Bis Mitte der 60er Jahre durchliefen etwa 2500 junge Tibeter auf Saipan, Guam und in Camp Hale, Colorado, eine militärische Ausbildung, 16 000 in den Nachbarstaaten Tibets. Zudem warfen CIA-Agenten 400 Tonnen Waffen, Munition und technische Geräte über den Gebieten ab, in denen sich die Chushi Gangdruk aufhielt. Ende der 50er Jahre kontrollierte die Bewegung mit 20 000 bis 30 000 Kriegern bedeutende Gebiete im Süden des Landes. Bei einem Überfall auf einen Konvoi der Volksbefreiungsarmee erbeutete sie 1962 geheime Dokumente, die Informationen über die Zerstörungen in Tibet, die Entfremdung zur Sowjetunion sowie die Verluste beim „Großen Sprung nach vorn“ enthielten, einem fanatischen Reformprogramm von Mao zwischen 1958 und 1962. Nach diesem Coup erhöhten die Verantwortlichen in Washington die Mittel für das Programm beträchtlich. Der größte Verdienst der Chushi Gangdruk war es jedoch, den Dalai Lama im März 1959 sicher von Lhasa ins indische Exil geleitet zu haben. Als Mao erfuhr, dass der wichtigste aller Tibeter mit Hilfe der Guerillakämpfer geflohen war, verlegte er 100 000 neue Soldaten in die widerspenstige Region. Dieser Übermacht hatten die Chushi Gangdruk auf die Dauer nicht viel entgegenzusetzen. Sie zog sich nach Mustang zurück, ein Hochtal im Norden von Nepal. Doch auch Nepal und der Dalai Lama drängten auf ein Ende des Widerstands. Das tibetische Oberhaupt lehnte den Guerillakampf aus religiöser Überzeugung ab, verurteilte ihn jedoch nicht: „Diese Bewegung hatte keine andere Wahl. Zunächst wehrten sich die Menschen gegen die wirklichkeitsfremden chinesischen Reformen. Die Chinesen reagierten mit Verhaftungen. Dann griffen meine Landsleute zu den Gewehren. Das entspricht dem buddhistischen Gesetz von Ursache und Wirkung: Etwas geschieht und es hat Auswirkungen. In diesem Fall begannen die Chinesen, alle Waffen einzusammeln, und die Tibeter hatten nur die Wahl, die Waffen abzugeben oder sie einzusetzen. Es ist sehr schwer, sie dafür zu verurteilen.“ Seit Mitte der 60er Jahre war die Chushi Gangdruk keine Bedrohung mehr für die Chinesen. Unter Präsident Nixon beendeten die USA das Programm, 1974 ergaben sich die letzten Kämpfer der nepalesischen Armee. Wie wenig Interesse die CIA-Führung an Tibet hatte, beleuchtet ein Erlebnis des Agenten John Greaney. Er sollte 1957 dem CIA-Direktor Allen Welsh Dulles über die Aktivitäten in Tibet berichten. Hinter Dulles hing eine Weltkarte. Der CIA-Chef ging dorthin und fragte seinen Agenten: „Also, wo liegt Tibet?“ Dabei zeigte er mit dem Finger auf die Karte und fragte: „Ist das Tibet?“ Es war Ungarn, wo ein Jahr zuvor ein Aufstand gegen die kommunistische Herrschaft stattgefunden hatte.

Quelle: http://www.hnp-online.de/

Die Tibeter sind nicht das einzige Volk auf Erden, dem das Recht auf Unabhängigkeit mit brutaler Gewalt verweigert wird

„He ! Nimm deine Hände weg ! Nicht du! Du!!!“ – so hört man die Stimme einer jungen Frau im dunklen Kinosaal in einem alten Witz.
„He du! Nimm die Hände weg von Tibet!“ schreit der internationale Chor. „Aber nicht von Tschetschenien! Nicht vom Baskenland! Und sicher nicht von Palästina!“ Und das ist kein Witz.

Wie jedermann unterstütze ich die Rechte des tibetanischen Volkes auf Unabhängigkeit oder wenigstens auf eine Autonomie. Wie jedermann verurteile ich die Aktionen der chinesischen Regierung dort. Aber ich bin nicht – wie jedermann – bereit, mich an den Demonstrationen zu beteiligen.

Warum? Weil ich ein ungutes Gefühl habe, dass ich mich damit einer Gehirnwäsche unterziehe, dass das, was da vor sich geht, eine Übung in Heuchelei ist.

Ich denke dabei nicht an die Manipulation. Schließlich ist es kein Zufall, dass die Unruhen in Tibet am Vorabend der Olympischen Spiele stattfinden. Das ist in Ordnung. Ein für seine Freiheit kämpfendes Volk hat das Recht, jede Gelegenheit zu nutzen, die sich ergibt, um seinen Kampf zu fördern.

Ich unterstütze die Tibeter, obwohl mir bewusst ist, dass die Amerikaner diesen Kampf für ihre eigenen Zwecke ausnützen. Klar, die CIA hat den Aufstand geplant und organisiert, und die amerikanischen Medien führen die weltweite Kampagne. Sie ist ein Teil des verborgenen Kampfes zwischen den USA, der herrschenden Supermacht, und China, der aufstrebenden Supermacht – eine neue Version des „Großen Spiels“, das im 19. Jahrhundert in Zentralasien zwischen Großbritannien und Russland gespielt wurde. Tibet ist nur eine Karte in diesem Spiel.

Ich bin sogar bereit, die Tatsache zu ignorieren, dass die sanften Tibeter ein mörderisches Pogrom gegen unschuldige Chinesen ausführten, Frauen und Männer töteten und Häuser und Läden anzündeten. Solche abscheulichen Exzesse geschehen während eines Befreiungskampfes.

Nein, was mich wirklich stört, ist die Heuchelei der Weltmedien. Sie stürmen und brausen über Tibet. In Tausenden von Kommentaren und Talkshows häufen sie Verfluchungen und Beschimpfungen über das bösartige China. Es sieht so aus, als seien die Tibeter das einzige Volk auf Erden, dem das Recht auf Unabhängigkeit mit brutaler Gewalt verweigert wird – wenn nur Peking seine schmutzigen Hände von den safrangelben Gewändern der Mönche wegnähme, dann wäre in dieser Welt alles in Ordnung.

Zweifellos hat dann das tibetische Volk das Recht, sein eigenes Land zu regieren, seine eigene Kultur zu pflegen, seine religiösen Institutionen zu fördern und fremde Siedler daran zu hindern, in seinem Lande aufzutauchen.

Aber haben die Kurden in der Türkei, im Irak und in Syrien nicht dasselbe Recht? Die Bewohner der West-Sahara, deren Gebiet von Marokko besetzt ist? Die Basken in Spanien? Die Korsen vor der Küste Frankreichs? Und die Liste könnte so noch lange fortgesetzt werden.

Warum bringen die Medien der Welt nur den einen Unabhängigkeitskampf, aber ignorieren oft zynisch einen anderen Unabhängigkeitskampf? Was macht das Blut eines Tibeters röter als das Blut von tausend Afrikanern im Ost-Kongo?

Immer wieder versuche ich, auf dieses Rätsel eine ausreichende Antwort zu finden. Vergeblich.

Immanuel Kant fordert uns auf: „Handle so, dass der Beweggrund deines Willens jederzeit zugleich als Grundgesetz einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“ Entspricht diese Haltung gegenüber dem tibetanischen Problem dieser Regel? Reflektiert unsere Haltung gegenüber diesem Kampf nach Unabhängigkeit dem aller unterdrückten Völker?

Ganz und gar nicht.

Wenn dem so ist, was bringt die internationalen Medien dazu, zwischen den verschiedenen Befreiungskämpfen, die zur Zeit auf der Welt geführt werden, einen Unterschied zu machen?

Hier sind ein paar relevante Betrachtungsweisen:

– Hat das nach Unabhängigkeit strebende Volk eine besonders exotische Kultur?

– Ist es ein attraktives Volk, d.h. ist es vom Standpunkt der Medien „sexy“?

– Wird der Kampf von einer besonders charismatischen Person angeführt, die von den Medien geliebt wird?

– Wird die unterdrückende Regierung von den Medien gehasst?

– Gehört die unterdrückende Regierung zum pro-amerikanischen Lager? Das ist ein bedeutsamer Faktor, da die USA einen großen Teil der internationalen Medien beherrschen und ihre Nachrichtenagenturen und Fernseh-Netzwerke die Agenda und die Terminologie der Nachrichten bestimmen.

– Sind wirtschaftliche Interessen mit dem Konflikt verbunden?

– Hat das unterdrückte Volk begabte Sprecher, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und die Medien manipulieren können?

Nach diesen Gesichtspunkten ist kein Volk wie die Tibeter. Sie erfreuen sich idealer Bedingungen.

Im Anblick des Himalaja leben sie in einer der schönsten Landschaften der Erde. Jahrhunderte lang war es ein Abenteuer, überhaupt dorthin zu gelangen. Ihre einzigartige Religion weckt Neugierde und Sympathie. Ihre Gewaltfreiheit ist attraktiv und elastisch genug, um sogar die schlimmsten Gräueltaten zu überdecken, wie das Pogrom, das vor kurzem stattfand. Der im Exil lebende Dalai Lama ist eine romantische Persönlichkeit, ein Medienstar. Das chinesische Regime dagegen wird von vielen gehasst – von den Kapitalisten, weil es eine kommunistische Diktatur ist, von Kommunisten, weil es kapitalistisch geworden ist. Sie fördern einen krassen und hässlichen Materialismus, das ganze Gegenteil dessen, was die spirituellen buddhistischen Mönche leben, die ihre Zeit mit Gebet und Meditation verbringen.

Wenn China eine über tausend Kilometer lange Eisenbahn durch ungastliche Gegenden in die tibetische Hauptstadt baut, dann bewundert der Westen nicht die Leistung der Ingenieure, sondern sieht (ganz zu Recht) das eiserne Monster, das hunderttausend Han-Chinesische Siedler in das besetzte Land bringt.
Und China ist natürlich eine wachsende Macht, deren wirtschaftlicher Erfolg Amerikas Hegemonie in der Welt gefährdet. Ein großer Teil der kränkelnden amerikanischen Wirtschaft gehört schon direkt und indirekt China. Das große amerikanische Empire versinkt in hoffnungslose Schulden, und China mag bald der größte Geldverleiher sein. Die amerikanische Industrie zieht nach China und nimmt Millionen von Arbeitsplätzen mit sich.

Verglichen mit diesem, was haben dann z.B. die Basken zu bieten? Wie die Tibeter leben sie in einem zusammenhängenden Gebiet, das zum größten Teil zu Spanien gehört, ein kleiner Teil in Frankreich. Auch sie sind ein altes Volk mit einer eigenen Sprache und Kultur. Aber diese sind nicht besonders exotisch und ziehen keine Aufmerksamkeit an. Keine Gebetsmühlen, keine Mönche in Roben.

Die Basken haben auch keinen romantischen Führer wie Nelson Mandela oder den Dalai Lama. Der spanische Staat, der sich auf den Trümmern von Francos verachteter Diktatur erhob, erfreut sich in aller Welt großer Beliebtheit. Spanien gehört zur Europäischen Union, die grundsätzlich mit den USA verbunden ist.

Der bewaffnete Kampf der Basken im Untergrund wird von vielen verabscheut und als „Terrorismus“ betrachtet, besonders, nachdem Spanien den Basken eine weitreichende Autonomie zugesprochen hat. Unter diesen Umständen haben die Basken überhaupt keine Chance, für ihre Unabhängigkeit die Unterstützung der Welt zu bekommen.

Die Tschetschenen sollten in einer besseren Situation sein. Auch sie sind ein besonderes Volk, das seit langem von den Zaren des russischen Reichs, einschließlich Stalin und Putin unterdrückt worden ist. Aber leider sind sie Muslime – und in der westlichen Welt hat sich nun anstelle des Jahrhunderte währenden Antisemitismus die Islamophobie gesetzt. Islam ist zum Synonym für Terrorismus geworden, er wird als eine Religion von Gewalt angesehen. Bald wird man enthüllen, dass Muslime christliche Kinder schlachten, um deren Blut zum Backen von Pitabrot zu verwenden. (In Wirklichkeit ist es natürlich die Religion von Dutzenden vollkommen verschiedener Völker, von Indonesien bis Marokko und von Kosovo bis Sansibar).

Die USA fürchten nicht Moskau, aber Peking. Russland sieht im Gegensatz zu China nicht danach aus, als könnte es das 21. Jahrhundert beherrschen. Der Westen hat kein Interesse, den kalten Krieg wieder aufleben zu lassen, wie es anscheinend an einer Wiederholung der Kreuzzüge gegen den Islam Interesse hat. Die armen Tschetschenen, die keinen charismatischen Führer oder außerordentlichen Redner haben, sind aus den Schlagzeilen verbannt worden. Was die Welt betrifft kann Putin sie schlagen so viel er will, Tausende umbringen und ganze Städte auslöschen.

Das hindert Putin nicht, die Forderungen Abchasiens und Südossetiens zu unterstützen, die sich von Georgien trennen, ein Land das Russland ärgert.

Wenn Imanuel Kant wüsste, was sich im Kosovo abspielt, dann würde er sich am Kopfe kratzen.

Die Provinz verlangte seine Unabhängigkeit von Serbien und ich habe dies auch mit ganzem Herzen unterstützt. Es ist ein Volk für sich mit einer anderen Kultur (albanisch) und seiner eigenen Religion (Islam). Nachdem der populäre Führer Slovodan Milosevitch versuchte, es aus seinem Land zu vertreiben, erhob sich die Welt und gab moralische und materielle Unterstützung für seine Unabhängigkeit.

Die albanischen Kosovaren sind 90% Bürger des neuen Staates, der eine Bevölkerung von zwei Millionen hat. Die anderen 10 % sind Serben, die kein Teil des neuen Kosovo sein wollen. Sie wollen, dass ihr Stück Land an Serbien angeschlossen wird. Haben sie nach Kants Maxime das Recht dazu?

Ich würde ein pragmatisches moralisches Prinzip vorschlagen. Jede Bevölkerung, die in einem bestimmten Gebiet wohnt und einen klaren nationalen Charakter hat, hat ein Recht auf Unabhängigkeit. Ein Staat, der solch eine Bevölkerung innerhalb seiner Grenzen behalten will, sollte darauf achten, dass sie sich dort wohl fühlt, dass sie ihre vollen Rechte erhält, also die Gleichheit vor dem Gesetz und eine Autonomie, die ihre Bestrebungen befriedigt. Kurz: dass sie nicht den Wunsch nach Trennung hat.

Das trifft auf die Franzosen in Kanada zu, auf die Schotten in Großbritannien, die Kurden in der Türkei und anderswo die ethnischen Gruppen in Afrika, die Indigenen in Latein-Amerika, die Tamilen in Sri Lanka und viele andere. Jede hat ein Recht auf volle Gleichheit, Autonomie und Unabhängigkeit.

Dies bringt uns natürlich zum palästinensischen Problem.

In der Konkurrenz um Sympathie mit den Weltmedien haben die Palästinenser einen unglücklichen Stand. Nach allen objektiven Standards haben sie ein Recht auf volle Unabhängigkeit, genau wie die Tibeter. Sie bewohnen ein bestimmtes Land, sie sind eine besondere Nation, eine klare Grenze besteht zwischen ihnen und Israel. Man müsste wirklich ziemlich hirnverbrannt sein, um diese Fakten zu leugnen.

Doch die Palästinenser leiden unter mehreren Schicksalsschlägen: das Volk, das sie unterdrückt, behauptet von sich selbst, dass es das Opfer par excellence sei. Die ganze Welt sympathisiere mit den Israelis, weil die Juden die Opfer des schrecklichsten Verbrechens der westlichen Welt waren. Dies schafft eine schwierige Situation: der Unterdrücker ist beliebter als das Opfer. Jeder, der mit den Palästinensern sympathisiert, wird automatisch des Antisemitismus verdächtigt und als Holocaustleugner betrachtet.

Dazu kommt, dass die Mehrheit der Palästinenser Muslime sind (Kaum einer beachtet die palästinensischen Christen). Da der Islam im Westen Furcht und Abscheu hervorruft, wurde der palästinensische Kampf automatisch ein Teil der formlosen Bedrohung, des sog. „internationalen Terrorismus“. Und seit dem Mord an Yasser Arafat und Sheik Achmed Yassin haben die Palästinenser keinen besonders beeindruckenden Führer mehr – weder bei der Fatah noch bei der Hamas.

Die Weltmedien weinen wohl Tränen um das tibetische Volk, dessen Land von den chinesischen Siedlern weggenommen wurde. Aber wer kümmert sich schon um die Palästinenser, deren Land von unsern Siedlern weggenommen wird?

Im weltweiten Tumult um Tibet vergleichen sich die israelischen Sprecher – so seltsam das klingt – mit den armen Tibetern, nicht mit den bösen Chinesen. Viele denken, dies sei logisch.

Wenn Kant aus seinem Grab steigen würde und nach den Palästinensern gefragt würde, dann würde er wahrscheinlich geantwortet haben: „Gebt ihnen, was ihr glaubt, das jedem gegeben werden sollte, und weckt mich nicht auf, um wieder blöde Fragen zu stellen.

Autor: Uri Avnery

Nach dem gestrigen in Nordindien gestoppten Protestmarsch, bei dem mehr als 100 Teilnehmer verhaftet wurden, ist es heute in Tibets Haupstadt Lhasa zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Mehrere Läden in der Altstadt wurden angezündet, auch Schüsse waren zu hören.

Laut Agence France Press sollen mehrere Menschen bei den Protesten ums Leben gekommen sein (newsinfo), Dutzende wurden verletzt, es gehen auch Gerüchte um, dass das Kriegsrecht verhängt worden sei. Von chinesischer Seite wurde dies aber zurückgewiesen.

„Die Polizei hat in die Menge geschossen“, berichteten Augenzeugen dem US-amerikanischen Sender Radio Free Asia (RFA). Ein Augenzeuge habe zwei Leichen am Barkor genannten Pilgerweg um den Jokhang-Tempel gesehen. Die chinesischen Truppen hätten auf die Menschen geschossen und auch Tränengas eingesetzt. In anderen Berichten war von einer höheren Opferzahl die Rede.

«Wir haben sehr viel mit den Verletzten zu tun, es gibt viele Verletzte. Einige sind ganz sicher gestorben, aber ich weiss nicht wie viele», sagte die Sprecherin der Rettungsdienste per Telefon.

Diverse Polizei- und Armeefahrzeuge gingen in Flammen auf, Polizisten und Feuerwehrleute wurden verprügelt.

Die drei großen tibetischen Klöster seien von chinesischen Truppen umstellt, auch Touristen dürfen sie nicht mehr betreten. Dabei seien auch Mönche zusammengeschlagen worden (BBC). Etwa 50 Mönche wurden festgenommen, zwei von ihnen befinden sich in kritischem Zustand, nachdem sie versuchten, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Vor dem Potala-Palast, dem Wintersitz des Dalai Lama, sind Panzer aufgefahren.

Durch den massiven Einsatz von Sicherheitskräften ist das Leben in der tibetischen Hauptstadt zum Erliegen gekommen. „In Lhasa ist alles geschlossen – Restaurants, Cafés und Geschäfte“, sagte ein deutscher Tourist am Telefon. „Man sieht nur noch Soldaten und Polizisten, nichts weiter

Die Ausschreitungen sind der vorläufige Höhepunkt der Proteste anlässlich des Jahrestages des 1959 niedergeschlagenen Aufstandes gegen die chinesischen Besatzer. Seit dem Jahrestag am Montag hatten sich die Proteste auf mehrere Klöster in der Region Tibet und auch in der Provinz Qinghai ausgeweitet, wie exiltibetische Gruppen berichteten.

Der 80 Kilometer von Lhasa entfernte Gonggar-Flughafen sei unter chinesische Militärkontrolle gestellt worden, berichten Reisende. Es sei derzeit schwer möglich aus Tibet auszureisen.
(tagesanzeiger.ch)

In Xiahe im Nordwesten Chinas unterband die Polizei eine Demonstration von ca. 200 Protestlern.

In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu wurden bei einem Protestmarsch von 1000 Demonstranten 12 Mönche verletzt

In China, Indien und Nepal haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Tibeter gegen die chinesische Herrschaft und gegen die bevorstehenden Olympischen Spiele in Peking protestiert.

Der Dalai Lama rief die Führung in Peking auf, den Tibet-Konflikt auf dem Weg des Dialogs beizulegen. Neben dem Dalai Lama ermahnte auch der Brüsseler EU-Gipfel China zur Zurückhaltung. Zugleich forderten die Staats- und Regierungschefs die Freilassung festgenommener Demonstranten.

Medienzensur: Die chinesische Zensur blockiert alle Fernsehberichte über die Unruhen, die der US-Nachrichtensender CNN und die britische BBC über Satellit nach China ausstrahlen.

Peking verhandelt mit der nepalesischen Regierung, Klettertouren auf den Mount Everest bis zum 10. Mai zu verbieten, um mögliche öffentlichkeitswirksame Proteste von Tibetern zu verhindern. Scheinbar mit Erfolg. (Sky News).

Franz Alt: Lernen aus der Olympiade 1936
1936 hatte die Welt auf den von den Nazis organisierten Olympischen Spielen in Berlin Hitler zugejubelt. Der Diktator und spätere Massenmörder fühlte sich in seiner menschenverachtenden Politik bestärkt. 2008 finden die Spiele in Peking statt. Will die Welt auch in diesem Jahr kritiklos einer Diktatur zujubeln und die Opfer vergessen? Weiterlesen

Quelle: http://worldcontent.twoday.net/

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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