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C’est la vie: [Freundlich übersetzt … Tel Aviv] Sicher, die Palästinenser dürfen auch weiterhin boykottiert und blockiert werden und es darf selbstverständlich zu entsprechenden Aktionen gegen alle Palästinenser in den Konzentrations-Siedlungen aufgerufen werden. Insoweit hört sich die Überschrift möglicherweise schlimmer an als die Sache im eigentlichen Sinne ist. Oder ist es doch viel schlimmer als es scheint? Das jüngst verabschiedete Gesetz in Israel verbietet lediglich Boykottaufrufe gegen israelische Siedler / Unternehmen und deren Produkte aus den besetzten Gebieten und Israel. Dies wird demnächst mit entsprechenden Strafen geahndet und soll offensichtlich der palästinensischen Integration und dem angestrebten Friedensprozess dienlich sein, wie der Spiegel-Online hier berichtet. Vielleicht verspricht man sich davon auch einen gewissen Umsatz mit Aktivisten aus aller Welt die regelmäßig zu solchen Boykotten aufrufen und demnächst mit bis zu 10.000 € pro Vorfall abkassiert werden könnte. Man muss dieses Gesetz tatsächlich für sehr einseitig halten aber so ist es tatsächlich gewollt und beschlossen.

Dass sich selbst in Israel dagegen allerhand Menschen auflehnen und es als „Faschismus in Reinkultur“ bewerten, muss ja die orthodoxen Juden dort nicht weiter stören, die offensichtlich auf derlei Regelung drängten und es in der Knesset mit 47 zu 38 Stimmen durchhetzten. Einige wichtige Persönlichkeiten der Regierung blieben wohlweislich der Abstimmung fern, damit sie für diesen Unfug nicht die Hand heben mussten – aber beschlossen ist es jetzt dennoch. Die Schwarzkittel werden ihrer eigenen Einschätzung zufolge schließlich von Gott höchstpersönlich beschützt und Unrecht können sie in dieser Aktion auch nicht erkennen, soll es doch sie alleine schützen. Offensichtlich sind auch die Vokabeln „Doppelmoral“ und „Unrecht“ zu neu, als dass die Erzkonservativen diese kennen könnten. Ginge es nach Letzteren dann fehlt jetzt nur noch die gesetzliche Verpflichtung jüdisch koscher kaufen dürfen, dann könnte man einen Großteil der bösen Welt vom israelischen Markt fern halten.

In jedem Falle ist Israel mit diesem Gesetz abermals ein brillanter Schlag ins Gesicht der Weltgemeinschaft gelungen und es scheint ein starker Ausdruck dessen zu sein wie wenig man sich in Israel um Menschenrechte schert, da diese nach Meinung einiger Orthodoxer wohl nur für Juden gelten könnten und der Rest der Welt hinter ihren Interessen zurückstehen müsse.

Ein weiteres Highlight dieser neuen gesetzlichen Regelung soll sein, dass die jüdischen Siedler und Unternehmen demnächst ohne Nachweis, ob oder in welcher Höhe sie Schaden erlitten haben, Schadenersatz gegen die Boykottierer gerichtlich geltend machen können. Umgekehrt geht so etwas natürlich nicht, dass sieht das Gesetz einfach nicht vor. Es muss wohl tatsächlich ein „auserwähltes Volk“ sein, welches sich dieses Recht vor Gott herausnehmen kann. Einziger Trost bei dieser selektiven Justizbarkeit dürfte sein, dass etwas intelligentere Israelis dieses Gesetz schneller wieder zu Fall bringen als es von den Lockenwicklern (Peies-Trägern) für ihren Feldzug genutzt werden kann. Schalom.

Quelle

Von Uri Avnery, 08.01.2011

GUTEN MORGEN, Joe. In den USA ist Dein Name Dreck. Aber hier kannst Du Dich jetzt wirklich wie zu Hause fühlen.

Zu Deiner Zeit gelang es Dir, die ganze USA mit Hysterie anzustecken. Unter jedem Bett fand man einen Sowjetagenten. Du wedeltest im amerikanischen Außenministerium mit einer Liste voller Sowjetspione (einer Liste, die nie jemandem gezeigt wurde). In hundert Sprachen rund um die Welt – einschließlich Hebräisch – wurde der Name McCarthy, McCarthyismus zu einem Begriff. Ja, du hattest ganz ordentlich Erfolg.

Aber du warst schließlich nur ein Plagiator. Vor dir terrorisierte das anti-amerikanische Aktivitäten-Komitee des Unterhauses das Land, zerstörte Karrieren, trieb Leute in den Selbstmord und beschmutzte den guten Ruf der USA in der ganzen demokratischen Welt. Es „untersuchte“ Intellektuelle und Künstler und bezeichnete viele von ihnen als „anti-amerikanisch“.

ICH ZWEIFLE, dass Faina Kirschenbaum jemals von diesem Komitee gehört hat. Sie wurde nicht in den USA geboren, sondern in der stalinistischen Sowjetunion, und dies ist auch ihre geistige Heimat. Ihre Haltung gegenüber der Demokratie spiegelt auch diesen Hintergrund wider.

Die Bedeutung ihres germanischen Namens ist „Kirschbaum“. Aber die Früchte dieses Baums sind giftig.

In dieser Woche nahm die Knesset eine Gesetzesvorlage an, die Kirschenbaum einbrachte, eine Siedlerin, die auch Generaldirektor von Avigdor Liebermans Partei ist. Die Gesetzesvorlage ruft zur Ernennung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses auf, der untersuchen soll, ob internationale Fonds oder fremde Regierungen israelische Organisationen finanzieren, die sich an der „Kampagne der De-Legitimierung der IDF-Soldaten“ beteiligen. Ein paralleler Gesetzesentwurf, vom Likud-Mitglied Danny Danon vorgelegt, verlangt, dass der Untersuchungsausschuss auch dem nachgeht, ob ausländische Regierungen israelische „Aktivitäten gegen den Staat Israel“ finanzieren.

Man kann sich leicht vorstellen, wie solch eine Untersuchung durch ein Komitee aussieht, das aus Politikern zusammengesetzt ist, die von der rechts-rassistischen Mehrheit der Knesset ernannt wurde. Das berüchtigte Anti-amerikanische Komitee würde im Vergleich dazu beinahe liberal aussehen.

Es ist sehr interessant, wer dafür und wer dagegen gestimmt hat. Unter den 41, die dafür stimmten, waren nicht nur die üblichen Faschisten der extremen Rechten, die vom erklärten Kahane-Anhänger Michael Ben-Ari geleitet wird, sondern auch der oberste orthodoxe Vertreter Jakob Litzman, die frühere Armeesprecherin Miri Regev und der frühere Generalstabschef Moshe Yaalon. Besondere Ehre muss man Matan Vilnai geben, der einmal fast Stabschef geworden war, ein führendes Mitglied der Laborpartei, im Augenblick der stellvertretende Verteidigungsminister, der den Auftrag hat, sich um die Siedlungen zu kümmern.

Unter den siebzehn, die dagegen stimmten, waren natürlich die arabischen Knesset-Mitglieder, die anwesend waren, und alle Meretz-Mitglieder. Eine erfreuliche Überraschung lieferte Yitzhak Herzog, ein Kandidat der Labor-Parteiführung, das frühere Likud- und gegenwärtige Kadima-Mitglied Meir Sheetrit und das Likud-Mitglied Michael Eitan. Eitan ist der letzte der Revisionistenbewegung von Vladimir Se’ev Jabotinsky, der bei ausländischen Angelegenheiten eine extrem nationalistische Agenda mit einer sehr liberalen Haltung bei lokalen Fragen kombinierte.

Alles in allem nahmen 58 von 120 Mitgliedern der Knesset an der Abstimmung teil. Wo waren die andern 62? Sie haben sich versteckt. Binyamin Netanyahu verschwand. Ehud Barak verschwand. Tzipi Livni verschwand. Sogar Eli Yishai verschwand. Vermutlich hatten sie ein ärztliches Attest, dass sie als krank auswies.

Es gibt Abstimmungen, deren Bedeutung größer als die Sache selbst ist – Abstimmungen, die eine Ära charakterisieren und im Rückblick als entscheidend angesehen werden. Vielleicht war dies solch eine Abstimmung.

DAS ERSTE, was einem bei diesem Gesetz auffällt, ist, dass es nicht für alle politischen Vereinigungen in Israel gilt.

Wenn solch ein Gesetz erlassen worden wäre, hätte ich es begrüßt. Ich bin sehr neugierig auf die Ursprünge des Geldes, das die Siedler und die anderen extrem-rechten Organisationen unterstützt.

Riesige Summen, zig und hunderte von Millionen fließen in diese Körperschaften – viele Male mehr als die vergleichsweise winzigen Summen, die Menschenrechtsorganisationen und Friedensgruppen erhalten. Einige von ihnen widmen sich der Vertreibung der Araber aus Ost-Jerusalem. Sie bieten palästinensischen Hausbesitzern unglaubliche Preise für ihren Besitz an und versprechen, ihnen neue Identitäten in den USA zu geben, wo sie dann glücklich und reich leben können. Sie benützen dafür bezahlte Strohmänner, meistens arabische. Die Schwachen geben der Versuchung nach. Das kostet eine Menge Geld, und einer der bekanntesten Spender ist ein berühmter Milliardär, der sein Geld als Besitzer von Kasinos macht. In Israel ein Casino zu besitzen, ist ein Verbrechen.

Es ist bekannt, dass es unter den Finanziers der extremen Rechten einige Führer evangelikaler Sekten gibt, geborene Antisemiten, die glauben, Jesus werde wiederkommen, sobald alle Juden in diesem Land konzentriert sind. Dann werden sie entweder getauft oder sie werden bis zum letzten Mann und bis zur letzten Frau vernichtet. Diese Anhänger der endgültigen Endlösung sind die größte Geldquelle, die die rechten Gruppierungen finanzieren.

Dieses Geld erhalten offen faschistische Vereinigungen als auch kaschierte, die sich für die Entlassung „linker“ Professoren aus den Universitäten einsetzen, Netzwerke von Studenten-Spionen organisieren, die über ihre Dozenten informieren (und so das Geld für ihre Studien
verdienen). Einige Organisationen beobachten die Medien, um sie von Leuten zu säubern, die des Vergehens verdächtigt werden, für den Frieden zu kämpfen. Es gibt auch einen riesigen Apparat, der alle TV, Radio und Printmedien der arabischen Welt durchforsten und unsere „Korrespondenten für arabische Angelegenheiten“ (fast alle von ihnen frühere Offiziere des militärischen Nachrichtendienstes und des Shin Bet) mit ausgesuchten Stücken versorgen, wie z.B. über einen verrückten Muslimprediger im Jemen oder ein besonders scheußliches Statement aus einem Kairo-Salon. Sie sind sehr erfolgreich, die Quellen des Friedens zu vergiften.

Wenn ein ernst zu nehmendes Nachforschungskomitee die Geldquellen der extremen Rechten untersucht, wird es entdecken, dass vieles davon direkt aus den Taschen der amerikanischen Steuerzahler kommt. Das ist einer der großen Skandale: die US-Regierung finanziert viele der Siedlungen. Seit vielen Jahren drückt sie gegenüber amerikanischen Organisationen ein Auge zu, die die Siedlungen finanzieren – Siedlungen die illegal sind sogar nach Ansicht der offiziellen Politik der US-Regierung. In den US kann man steuerfrei Geld zu humanitären Zwecken geben – aber nicht für politische Zwecke. Fast alles Geld, das in die extreme Rechte in Israel fließt, wird offiziell so gekennzeichnet, als ob es humanitären Zwecken zu Gute käme.

Und was ist mit den russischen Mafiosi, die mit der israelischen Rechten intim verbunden sind? Was ist mit den verschiedenen Diktatoren, die über Teile der früheren Sowjetunion herrschen? Woher bekommt Lieberman, dessen Verbindungen mit diesen Ländern bekannt sind, sein Geld? Polizeiuntersucher versuchen seit Jahren, dieses Geheimnis zu lüften, ohne bis jetzt konkrete Ergebnisse zu erzielen.

All dies könnte mehrere Untersuchungskomitees in den kommenden Jahren beschäftigen – und die Initiatoren der Gesetzesvorlagen wissen dies sehr genau. Sie sind hartnäckig: Untersuchungen nur der linken Organisationen, auf keinen Fall der rechten (etwa wie die Dame, die in der Dunkelheit des Kinos schreit: „Nimm deine Hände von mir! Nicht du, DU!“).

DIE INITIATOREN der Gesetzesvorlagen haben die Identität der Organisationen, die sie „untersuchen“ wollen, nicht geheim gehalten. Die Liste schließt B’tselem („Zum Bilde“) ein, eine erfahrene Menschenrechtsorganisation, die die Vorfälle in den besetzten Gebieten beobachtet und sogar vom Militär mit Respekt behandelt wird; „Breaking the Silence“ („Das Schweigen brechen“), eine Gruppe früherer Soldaten, die Zeugenaussagen von Soldaten sammeln; Yesh Din („Es gibt ein Gesetz“), das in Landbesitzangelegenheiten in den besetzten Gebieten aktiv ist und die Militärgerichte beobachtet; Yesh Gvul („Es gibt eine Grenze“), das Soldaten verteidigt, die sich weigern, in den besetzten Gebieten ihren Militärdienst zu machen; Machsom Watch (Checkpointbeobachtung), eine Organisation von freiwilligen Frauen, die beobachten, was an den Straßensperren geschieht; die „Ärzte für Menschenrechte“, die gerade den Alternativen Nobelpreis in Stockholm für ihre Aktivitäten für Kranke in den besetzten Gebieten bekommen haben; die Vereinigung für Menschenrechte, der Neue Fonds, Ir Arim („Stadt der Völker“), das juristische Kämpfe gegen das Eindringen von Siedlern nach Ost-Jerusalem durchführt; und Shalom Achschav („Frieden Jetzt“) das das Bauen in den Siedlungen beobachtet.

Soweit es mich betrifft, so ist dies eine tief beleidigende Liste, weil sie Gush Shalom vergisst. Aber die Leute, die sich hinter den Initiatoren der Gesetzesvorlage verbergen, wissen wahrscheinlich, dass Gush Shalom keinen Pfennig von irgendeiner ausländischen Regierung erhält.

Es ist kein Unrecht, wenn man von internationalen Regierungsquellen finanziert wird, die in aller Welt auf dem Gebiet der Menschenrechte aktiv sind. Die Gruppe „Das Schweigen brechen“ hielt z.B. die Tatsache nicht geheim, dass ihr eben erschienenes Buch, eine Sammlung von Zeugnissen von 183 Soldaten, von der EU finanziert wurde. Sie rühmen sich damit auf dem Umschlag des Buches.

BESONDERS VERWERFLICH ist der Vorwand der Rassisten, im Namen der Soldaten zu handeln. Sie sprechen nicht über die De-Legitimierung der Siedler oder der faschistischen Rechten oder der rassistischen Politik unserer Regierung – nur über die De-Legitimierung der IDF-Soldaten.

Das ist eine klassische Taktik aller faschistischen Bewegungen in der Welt. Sie wickeln sich in die Flagge des Patriotismus („Patriotismus ist das letzte Refugium eines Gauners“) und behaupten, „unsere Truppen“ zu verteidigen.

Unsere Truppen kommen aus allen Schichten der Gesellschaft. Sie schließen Rechte und Linke, Religiöse und Säkulare, Siedler und die Informanten von „Das Schweigen brechen“ ein. Wer ernannte diese Verkäuferin von vergifteten Kirschen, für „unsere Truppen“ zu sprechen? Wehe der Armee, die solche Verteidiger nötig hat.

DIE KARRIERE von Joe McCarthy war plötzlich zu Ende. Sie wurde unter einem Satz beerdigt, der Geschichte machte.

Joseph Nye Welch, ein geachteter Anwalt, der die US-Armee vertrat und vor dem McCarthy-Komitee erschien, war von seinen Taktiken geschockt und rief aus: „Haben Sie schließlich und endlich kein Anstandsgefühl, haben sie kein Gefühl mehr für Anstand?“

Die Zuhörerschaft in der Halle brach in spontanen Applaus aus. Diese paar Worte elektrisierte die amerikanische Öffentlichkeit. Plötzlich drehte sich das Rad. Die McCarthy-Ära war zu Ende; die Öffentlichkeit gewann ihren gesunden Menschenverstand wieder, und seitdem erinnert man sich nur an McCarthy als an jemanden, über den man sich schämen muss.

Ich warte nun auf einen anständigen israelischen Bürger, der den offenen Abwasserkanal in der Knesset blockiert, der das ganze Land zu überschwemmen droht.

Herr Binjamin Netanyahu, haben Sie kein Anstandsgefühl mehr?

Ein hochrangiges Mitglied der Islamischen Dschihad-Bewegung hat den Widerstand als die einzige Option des palästinensischen Volkes zur Begegnung mit dem zionistischen Regime bezeichnet. Mohammad al-Hindi wies in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Farsnews auf die fehlenden Ergebnisse der Friedengespräche hin und sagte: „Sollten die Gespräche so nutzlos sein und den Erwartungen des palästinensischen Volkes nicht entsprechen, so besteht kein Grund für deren Fortsetzung.“
In dem er auf die Direktgespäche zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde verwies, die nicht einmal das elementarste Recht der Palästinenser, nämlich Rückehr in ihrer Heimat einfordern konnte sagte al  Hindi: „Unserer Meinung nach sind die Gespräche grundsätzlich gescheitert, denn das zionistische Regime setzt seinen Siedlungenbau fort und baut die Siedlungen weiter aus.“

„Wenn ich ein arabischer Führer wäre, würde ich nie einen Vertrag mit Israel unterschreiben. Es ist normal; wir haben ihr Land genommen. Es ist wahr, dass es uns von Gott versprochen wurde, aber wie sollte sie das interessieren? Unser Gott ist nicht ihr Gott. Es gab Anti-Semiten, die Nazis, Hitler, Auschwitz, aber war es ihre Schuld? Sie sehen nur eine Sache: Wir kamen und haben ihr Land gestohlen. Warum sollten sie das akzeptieren?“ David Ben Gurion (erster israelischer Premierminister) zitiert von Nahum Goldmann in Le Paradoxe Juif (The Jewish Paradox), S.121.

Von Israels insgesamt 7,2 Millionen Bürgern, haben rund 1,5 Millionen Menschen einen arabisch/palästinensischem Hintergrund und sind in ihrer Mehrheit muslimischen Glaubens; eine Minderheit von ihnen, ungefähr 155.000, sind griechisch-orthodoxe und katholische Christen. Somit stellen die Palästinenser einen Bevölkerungsanteil von fast 21 Prozent im Staat Israel.

Netanjahu verlangte bei den Verhandlungen in New York von Abbas die Anerkennung Israels als „jüdischer Staat“ durch die Palästinenserführung.

„Die Forderung nach ‚Anerkennung‘ richtet sich vornehmlich an eine andere Adresse, nämlich an ein Fünftel der israelischen Gesellschaft – an die israelischen Palästinenser. Sie waren/sind die Letzten ihres Volkes, die während der Nakba (1948), der Zeit der großen Enteignung, auf ihrem Land geblieben sind. Im Laufe der Jahre wurden sie israelische Staatsbürger.

Dieser Teil der israelischen Gesellschaft wird in den Verhandlungen, die ihr Staat gerade führt, lediglich formal repräsentiert. Stattdessen ist es Netanjahus Hoffnung, Abbas dazu zu bewegen – mit dem Versprechen eines Staates -, die Interessen der palästinensischen Bürger/innen Israelis zu opfern. Die Führung der palästinensischen Minderheit in Israel, die Abbas im Vorfeld der Gespräche sehr unterstützt hatte, weiß genau, was Netanjahu mit seiner Forderung nach ‚Anerkennung‘ bezweckt.

Die sollen nun einen Treueschwur auf den „jüdischen Charakter“ Israels ablegen. Auf welchen „jüdischen Charakter“ Israels? Den kolonialen Zionismus, basierend auf ethnische und religiöse Ungleichheit? Den Apartheidcharakter „jüdischen“ Selbstverständnisses? Eine imperiale Wahnvorstellung die das „Ausgewähltsein“ vor Gleichheit, Menschenrechte, Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverwaltung stellt. „Auserwählte“ nach deren Verständnis das Land nicht nur lebenden Juden, sondern auch allen früheren, und zukünftigen Generationen der Juden gehört. Kann sich eine Staatsführung hinter religiösen Nonsensargumenten verstecken und ungestraft einen Genozid betreiben? Hier die Definition von Raphael Lemkin, dem polnisch-jüdischen Rechtsgelehrten, der die Genozid-Konvention vorangebracht hat:

„Genozid bedeutet nicht notwendigerweise die unmittelbare Zerstörung einer Nation …

eher ist beabsichtigt, einen koordinierten Plan für verschiedene Aktionen anzukündigen, die die Zerstörung der wesentlichen Lebensgrundlage nationaler Gruppen zum Ziel hat, um dann die Gruppen selbst zu vernichten. Die Ziele eines solchen Plans würde die Auflösung der politischen und sozialen Institutionen, der Kultur und Sprache, der nationalen Gefühle, der Religion und der wirtschaftlichen Existenz nationaler Gruppen bedeuten und die Zerstörung der persönlichen Sicherheit, Freiheit, Gesundheit, Würde und sogar das Leben der Individuen, die zu solch einer Gruppe gehören.“

.Um diesen Strolchenstaat schwänzeln politische Sprechblaseneliten, parteiübergreifend von Gysi bis Merkel und machen sich im Bundestag für einen israelischen Gefangenen stark. Palästinensische Widerstandskämpfer, die zu Tausenden in Gefängnissen des neuen „jüdischen“ Gottesstaates sitzen, bleiben außen vor. Gab es eine kraftvolle Initiative von offizieller deutscher Seite gegen den Gottesstaat, als israelische Strolche wehrlose Friedensaktivisten auf der Mavi Marmara abschlachteten? Nein, natürlich nicht. Jetzt nicht und in Zukunft schon gar nicht. Wäre ja nicht nur antisemitisch, wäre geradezu Gotteslästerung – jetzt wo sich die deutsche Staatsräson einem Gottesstaat verpflichtet sieht – der der „christlich-jüdischen Tradition“ entsprungen ist.

Quelle

von Evelyn Hecht-Galinski, Publizistin

Von Israel lernen, heißt von eigenen Verbrechen abzulenken, indem nicht mehr über die „Taten“ berichtet und verhandelt wird, sondern nur über Nebensächlichkeiten. Untersuchungen zu Gaza, wie der Goldstone-Report, oder über das Marvi Marmara Gemetzel mit 9 ermordeten Aktivisten, landen auf dem Abstellgleis, um Israel zu schonen. Israelische rassistische Ausfälle werden bei uns toleriert bzw. negiert, siehe die Behandlung z.B. der äthiopischen Juden in Israel, die Ausfälle israelischer Parlamentarier in der Knesset, wenn dort z.B. ein Mitglied namens Ben Ari dazu aufruft, für jeden getöteten Israeli 500 Palästinenser zu töten – ebenso die Rabbiner, die öffentlich zum Töten der Palästinenser auffordern. Lieberman hat gesiegt! Das rassistische „Loyalitätsgesetz“ des „Jüdischen Staates“ ist von Netanjahu akzeptiert worden. Der jüdische „Gottesstaat“ wird Wirklichkeit. Damit ist der Satz „Israel will alles, nur keinen Frieden“ noch aktueller, genau wie die Unwahrheiten, gestreut von Israel  über „Frieden mit Syrien“ – dieser ist ferner denn je!

Wir nehmen es hin, wenn ein Außenminister Lieberman in seinem englisch-moldawisch seine unerträglichen Hass- und Hetztiraden vor der UN loslassen kann. Warum, frage ich, verließen daraufhin nicht alle EU-Außenminister und der US-Vertreter die Sitzung? Warum dämonisiert man immer nur den iranischen Staatspräsidenten Ahmadineshad, der nur unbequeme Wahrheiten ausspricht? Es ist eine Schande, wie wir als so genannte westliche Demokratien an dieser Ungleichbehandlung mitwirken. Es wäre endlich unsere verdammte Pflicht den „Jüdischen Staat“ Israel zu stoppen.

Wie lange wollen wir das Spiel der „einzigen Demokratie“ im Nahen Osten noch mitspielen? Lieberman spricht doch nur das aus, was die ganze israelische Politik ständig vorführt. Wir unterstützen so genannte Friedensverhandlungen mit einer israelischen Regierung, die weiter siedelt, blockiert und mordet. Der Gegenpart ist ein „zahnloser“ palästinensischer Präsident ohne Mandat. Der Kaiser ohne Kleider.

Was ist von einer Kanzlerin zu halten, die einen Siedlungsstopp fordert? Was heißt denn Siedlungsstopp? Diese Terminologie, auch von den USA und Obama – noch gesteigert durch die Versprechungen an Israel, wenn sie den nochmals zwei Monate „verlängern“. De facto wird und wurde immer weiter gebaut. Es gibt und gab keinen Siedlungsstopp! Obama hat das Ganze mit Blick auf die Kongresswahlen nochmals verfeinert, indem er George W. Bush mit seinen Geschenken an Israel schon längst übertroffen hat. Damit hat er sich seinen Friedensnobelpreis redlich verdient.

Überhaupt die schrecklichen Preise: Kanzlerin Merkels Brust ist von den vielen jüdischen Preisen schon um mindestens „3 Körbchengrößen“ gewachsen. Der Büstenhalter, der alle Orden hält, wird ständig stabilisiert, und an ihm wird dauernd neu modelliert.

Warum opponieren wir nicht gegen so genannte private Organisationen, die Geld für die IDF und den illegalen Siedlungsbau geben und dafür in Europa noch Steuervorteile genießen? Warum wird dem Jewish National Fund nicht endlich seine Gemeinnützigkeit aberkannt? Diese Organisation tarnt sich als Umweltorganisation und  unterstützt in Wirklichkeit seit Jahrzehnten Gewaltaktionen gegen Palästinenser. Seit neuestem konzentrieren sie sich auf die Ansiedlung von Juden in der Negev-Wüste. Zahlreiche alteingesessene Beduinen wurden schon von ihrem Besitz vertrieben. Die „ethnische Säuberung“ schreitet also nicht nur in Jerusalem und in der Westbank voran

Nehmen wir es aus diesem Grund auch hin und tolerieren es, wenn legalisiertes Morden gegen alle unsere Grundgesetze und Verfassungen verstoßen? Wir brechen damit das Völkerrecht! Unsere Regierung zieht es vor zu schweigen und nicht zu reagieren, wenn auch deutsche Staatsbürger mit amerikanischen Drohnen gezielt ermordet werden. Es ist zu hoffen, dass nach dem neuesten Vorfall mit wahrscheinlich bis zu 8 ermordeten deutschen Staatsbürgern in Pakistan, die Eltern oder Angehörigen in Aktion treten und gegen den deutschen Staat klagen werden. Dann kommt die deutsche Politik in Erklärungsnot und Bedrängnis und muss endlich reagieren und Stellung beziehen. In die offizielle Sprache haben sich inzwischen – wie auch schon mit Israel – die Sprechblasen der falschen Wörter eingeschlichen. Alle werden zu Terroristen und Islamisten (was immer das auch bedeuten soll), die als deutschen Staatsbürger nach Pakistan oder Afghanistan gehen. Ist das unsere neue Leitkultur – christlich-jüdisch geprägt – als „Leidkultur“ für den Islam und die Moslems?

Bundespräsident Wulff  hatte richtige Ansatzpunkte. Wer will heute eigentlich noch die Augen verschließen vor der Tatsache, dass wir ca. 4 Millionen Moslems in Deutschland haben. Diese Kultur hat uns eine große Vielfalt nach Deutschland gebracht und gehört selbstverständlich zu uns. Umso schlimmer, wenn gewisse „Kreise“ in der Politik eine schreckliche Hetze betreiben und den Islam auf Ehrenmorde, Frauenunterdrückung, „Bekleidung“ und Terrorismus reduzieren wollen.

Kehren wir doch einmal vor unserer christlich-jüdischen Tür und machen „Kehrwoche“. Wir werden dann sehen, jüdischer und christlicher Fundamentalismus ist nicht anders und längst nicht überwunden: Siehe ein Prof. aus Neuendettelsau, der an der Augustana Universität lehrt, der solche beleidigenden-fundamentalistischen Thesen und Beschimpfungen verbreitet, dass sich „sein“ Bischof schon dafür entschuldigt. Leider können solche „Fundamentalisten“ weiter lehren. Solche Philosemiten haben wir überproportional viele in Deutschland.

Für mich ist ganz klar und erstrebenswert – die wirkliche Trennung von „Kirche und Staat“, also keine Körperschaften des Öffentlichen Rechts für die Religionsgemeinschaften – also damit z.B. Sitz und Mitsprache in den Öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten, keine Kirchensteuer mehr und Abschaffung der Gottesdienste vor öffentlichen und politischen Veranstaltungen. – Oder aber, wie ich schon an den Bundespräsidenten schrieb; interreligiöse Gottesdienste, keine ökumenischen. Es bleibt noch viel zu tun!

Zum Schluss noch ein Vorschlag für die heimatvertriebenen Verbände: Warum sitzen oder saßen dort der Zentralrat der Juden im Gremium, nicht aber die wirklich heutigen „Heimatvertriebenen“ – nämlich die Palästinenser?

Wie stellte Prof. Michael Wolffsohn schon 2009 lobend fest?:
Zitat Erika Steinbach hat Respekt und Dank verdient, nämlich der Versuchung zu widerstehen, Nahöstliche sagen wir „Interessenten“ als Geldgeber zu benutzen, sie versprachen Geld, wenn das „Zentrum gegen Vertreibungen“ das Los der Palästinenser mit den deutschen Vertriebenen vergliche und dementsprechend gleichstelle. Frau Steinbach zeigte zur Tür. Zitat Ende.

Frau Steinbach wusste warum sie ablehnte, wie kann man das Schicksal von Palästinensern, mit den hiesigen Heimatvertriebenen vergleichen.  Denn, dann würde sich schnell zeigen, wer die wirklichen, heutigen Leidtragenden des 2. Weltkrieges und seiner Folgen waren und sind!! Letztendlich weiß auch der „Folterbefürworter“  und „Militärausbilder“ der Bundeswehr, Prof. Michael Wolffsohn, der übrigens auch seinen Militärdienst in der israelischen Armee absolvierte, bestens Bescheid über die „ethnischen Säuberungen“, die an den Palästinensern begangen werden. Aus diesem Grund kann man die Argumentationen gut nachvollziehen. Dann würden auch ganz andere unangenehme Wahrheiten auf den Tisch kommen.  Frau Steinbach wollte die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen beteiligt wissen, die mit dem Thema Vertreibung in Verbindung stehen, aber eben nur selektiert. Das ist die traurige Wirklichkeit. Warum packt NIEMAND dieses „heiße Eisen“ dieser Vertreibung an?

Hören wir auf, Israel einen Blankoscheck für alles zu geben – Existenzrecht selbstverständlich! Israel soll existieren, aber nur in den Grenzen von 1967 – ohne Unterdrückung und Blockade, begangen am palästinensischen Volk.

Zionismus bedeutete und bedeutet von Anbeginn Kolonialismus und Expansion gegen die palästinensischen Ureinwohner. Wenn man also heute Israel so akzeptiert, mit seiner heutigen Politik, unterstützen wir eine Ideologie des jüdischen Nationalismus und erklären damit einen jüdischen Staat mit dieser rassistischen Politik für rechtens, ein Staat, der alles internationale Recht mit Füßen tritt. Israel hat es geschafft mit seinem Hinweis auf die ständige permanente Bedrohung von Allem und Jedem jede verbrecherische Aktion in der Weltöffentlichkeit zu rechtfertigen. Auch hier in Deutschland haben wir unsere „Schreibtisch-Drohnen“, wie den Pornoverfasser und „Religionsschnüffler“, H.M. Broder, der es immer wieder schafft als „Allzweckwaffe“ eingesetzt, in unsere Medien zu kommen. Lassen wir das nicht zu, und gehen wir nicht den Ablenkungsmanövern der Israel-Lobby und deren Politik auf den Leim.

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The UEFA President has taken a tough stance, „Israel must choose between allowing Palestinian sport to continue and prosper or be forced to face the consequences for their behaviour.“

Michel Platini, president of European football’s ruling body, threatened Israel with expulsion from the union if it continues to undermine football in Palestine. His comments this week were prompted by Israel’s refusal to allow six of the Palestinian national team to travel from Gaza to a match with Mauritania in August.

Israeli spokesmen said the players were denied access for “security reasons”, claiming they did not have the correct permit. Protests were held in the West Bank town of Al-Ram and Palestinian Football Federation (PFF) President Djibril Rajoub vowed to take the matter further and „demand the removal of Israel from international sporting organizations.“

Following a conversation with Rajoub, Platini, president of the European Union of Football Associations (Uefa), took a strong stance on Israel’s restrictions. “We accepted them in Europe and furnished them with the conditions for membership and they must respect the letter of the laws and international regulations otherwise there is no justification for them to remain in Europe”, he said. “Israel must choose between allowing Palestinian sport to continue and prosper or be forced to face the consequences for their behaviour.“ Platini added that International Football Federation (FIFA) chief Sepp Blatter had struck a similar tone during a private phone conversation

Palestinian football has been frequently disrupted by policies of the occupation, although informally there are agreements to leave it untouched as a “humanitarian gesture”. The domestic league season is often shut down prematurely; only seven seasons have been completed since 1977 and players are commonly subjected to harassment and violence. Two national team players from Gaza, Ayman Alkurd and Wajeh Moshate, were killed during Operation Cast Lead and the national stadium was destroyed by Israeli bombs.

Despite the problems, the PFF has been flourishing of late. In 2008, the men’s national team played its first match on home soil, and a year later 15,000 watched the women’s team take on Jordan. Both have gone on to enjoy some creditable results and FIFA conferred its development award on Palestine in 2008 “in recognition of the difficult task that it had accomplished in keeping football alive”.

With membership of the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), already secured, and European Union (EU) acceptance seeming more likely, Platini’s comments represent a momentum check for Israel. Rejection from European football, which they have participated in since receiving a special invitation in 1994, would be a damaging blow to Israel’s standing in its adopted continent.

The matter will be discussed at a special Uefa meeting in Belarus in October.

Quelle

Ein extremistisches Mitglied der Knesset, dem Parlament des zionistischen Regimes, sagte, wenn ein israelischer Bürger getötet wird, müssten mindestens 500 Palästineneser ums Leben gebracht werden.

Nach Veröffentlichung eines Berichts der Organisation B`Tselam über den Tod von 6371 Palästinensern gegenüber dem Tod von 1083 zionistischen Bürgern in den vergangenen 10 Jahren, sagte Michail Ben Ari, das radikale Knesset-Mitglied : „Die israelische Armee muss im Gegenzug für jeden getöteten isarelischen Bürger mindestens 500 Palästineneser töten.“

Das palästinensische Informationsministerium hat in einer Bekanntmachung die Äußerungen des radikalen Knesset-Mitglieds hinsichtlich einer Ausdehnung des Massakers an palästinensischen Bürgern verurteilt und das Regime in Tel Aviv den Urheber der Verbreitung von Terrorismus und der Schwächung der Sicherheit in der Region genannt.

In der Bekanntmachung des palästinensischen Informationsministeriums hieß es: „Während Palästinenserführer und die Anführer der Israelis  über den Frieden verhandeln, versuchen die Positionsträger dieses Regimes mit unüberlegten und provokativen Äußerungen die Krise in der Region zu verschärfen.

Ohne die Morde der Hamas an den vier Siedlern irgendwie rechtfertigen zu wollen: – wie Mondoprinte richtigerweise sagte: Mord bleibt Mord – die ARD berichtet, dass Israel als “Reaktion” der Anschläge der Hamas Tunnel in Gaza bombardierte. Allerdings muss man sich manchmal fragen: wer reagiert denn hier auf wen? Tötet die Hamas vier Siedler innerhalb der Westbank, dann wird dies  richtigerweise als Versuch  gewertet, die Friedensgespräche zu sabotieren. Keiner verliert aber ein Wort darüber, dass Landraub, Repression und Demütigung, Folter, gezielte Tötung, und “Kollateralschäden” zur alltäglichen Praxis der IDF und der Siedler gehören. Und all dies nimmt die palästinensische Seite bei den Verhandlungen hin. Seham auf Mondoweiss zählt die Angriffe der Siedler auf: “Look at this list of settler-initiated crimes against Palestinians in the last few weeks”.

Quelle

Deutschland ist in die von den USA angekündigte Ausweitung der Kriegshandlungen im Jemen involviert. Wie US-Stellen seit einigen Tagen verlauten lassen, will Washington mit Spezialkräften und CIA-Drohnen die Attacken gegen jemenitische Aufständische vervielfachen. Damit solle der sogenannte Anti-Terror-Krieg auf der Arabischen Halbinsel in Kooperation mit den jemenitischen Streitkräften deutlich ausgeweitet werden. Berlin unterstützt schon seit Jahren das jemenitische Militär, unter anderem mit Hilfen zum Ausbau der Küstenwache, und kooperiert darüber hinaus eng mit der Polizei des Landes. Vor allem aber tragen Bewegungsbilder über den Schiffsverkehr vor dem Horn von Afrika, an deren Erstellung die deutsche Kriegsmarine beteiligt ist, zu Erkenntnissen über mutmaßliche Insurgenten und damit auch zur Vorbereitung der US-Gewaltoperationen bei. Zu diesen sollen laut US-Medien insbesondere sogenannte gezielte Tötungen („Targeted Killings“) gehören, die laut geltendem Völkerrecht illegal sind.

Geheimkrieg

Die Vereinigten Staaten intensivieren bereits seit Ende 2009 ihren sogenannten Anti-Terror-Krieg im Jemen. Wie die US-Presse vor wenigen Tagen enthüllte, nutzt Washington dabei entgegen den bisherigen Annahmen weniger die CIA und ihre Drohnen als vielmehr das Militär.[1] Einen ersten Schlag gegen mutmaßliche jemenitische Aufständische führten die US-Streitkräfte demzufolge am 17. Dezember 2009. An diesem Tag feuerten sie eine Cruise Missile auf ein angebliches Al Qaida-Camp in der Provinz Abyan. Laut den Angaben jemenitischer Behörden kamen dabei 41 Zivilisten zu Tode. Eine zweite Cruise Missile schlug am 24. Dezember 2009 über 600 Kilometer südöstlich der Hauptstadt des Landes ein und tötete mehrere angebliche Terroristen. Einem dritten Schlag am 14. März mit ebenfalls mehreren Todesopfern folgte ein vierter am 25. Mai, dem versehentlich der stellvertretende Gouverneur der Provinz Marib zum Opfer fiel. Die vier Attacken des US-Militärs wurden bislang nicht offiziell eingestanden – schließlich befinden sich die Vereinigten Staaten mit dem Jemen nicht im Krieg -, sie werden von der Regierung in Sanaa gedeckt. In der US-Presse ist von einem „Geheimkrieg“ die Rede.[2]
Gezielte Tötungen

Wie US-Medien jetzt berichten, will Washington seine Kriegshandlungen im Jemen ausweiten und dabei vor allem sogenannte gezielte Tötungen („Targeted Killings“) durchführen. Demnach werden verdeckte Militäroperationen fortgesetzt und um Schläge mit CIA-Drohnen ergänzt, wie sie bisher besonders in Pakistan vorgenommen werden. Das Land verzeichnet pro Woche zwei bis drei CIA-Drohnenangriffe. Offiziellen Angaben zufolge kamen dabei seit Amtsantritt der Regierung Obama rund 650 Aufständische und 20 Zivilisten ums Leben [3]; Kritiker äußern allerdings starke Zweifel vor allem an der angeblich relativ niedrigen Zahl getöteter Zivilisten. Den Medienberichten zufolge haben Special Operation Forces und CIA jetzt Personal und Kampfgerät im Jemen, in Dschibuti, in Äthiopien und in Kenia aufgestockt und bereiten sich auf eine Vervielfachung der Bombardements vor. Insbesondere das US Central Command, das in gewisser Rivalität zur CIA steht, plädiert dafür, auch die Unterstützung für das Militär des Jemen stark auszuweiten. Die Armee des Landes kämpft parallel zu den US-Schlägen gegen Aufständische unterschiedlicher Provenienz [4], darunter auch die von den Vereinigten Staaten attackierten mutmaßlichen Al Qaida-Strukturen.
Anti-Terror-Partner

Die jemenitischen Streitkräfte werden seit Jahren systematisch von der Bundeswehr unterstützt und an die westlichen Militärstrukturen angebunden. Die deutschen Streitkräfte unterhalten seit 1992 eine „Beratergruppe“ im Jemen, die sich offiziell dem Aufbau medizinischer Infrastruktur in den jemenitischen Streitkräften widmet, tatsächlich jedoch auch Kontakte in die militärische und die zivile Führung herstellt. Zudem bemüht sich die deutsche Kriegsmarine um den Aufbau einer jemenitischen Küstenwache. Jüngster Ausdruck ist ein Abkommen vom 10. November 2009, mit dem Berlin der Küstenwache 750.000 Euro zur Verfügung stellt. Im Jahr 2005 führte die deutsche Marine ein erstes gemeinsames Manöver mit jemenitischen Schiffen durch. „Die Zusammenarbeit mit dem Jemen soll auch in Zukunft weiter vertieft werden“, hieß es wenig später dazu, „um somit einen verlässlichen und starken Partner im Kampf gegen den Terrorismus zu gewinnen“.[5] Berlin bemüht sich bereits seit 2005, Sanaa dazu zu bewegen, für die Küstenwache Schiffe der deutschen Lürssen-Werft zu kaufen. Zuletzt begleitete Friedrich Lürssen, Geschäftsführender Gesellschafter der Werft, den deutschen Außenminister im Januar auf dessen Reise in den Jemen – ob mit Erfolg, ist bisher nicht bekannt.[6]
Feindaufklärung

Die deutsch-jemenitische Zusammenarbeit, die die Verwicklung auch der deutschen Seite in die aktuelle Kriegseskalation unumgänglich macht, bezieht außer dem Militär nicht nur die Polizeien beider Länder ein. Bereits vor Jahren tauschten sich einem Bericht der Botschaft Berlins in Sanaa zufolge die Bundestagsabgeordneten Schily und Mützenich (beide SPD) mit dem Innenminister des Jemen „über die bisherige gute Zusammenarbeit beider Polizeidienste“ aus.[7] Eine Rolle spielt daneben vor allem auch die Präsenz der deutschen Kriegsmarine am Horn von Afrika, bei der nicht nur tatsächliche oder angebliche Piraten bekämpft, sondern insbesondere auch Daten über den Bootsverkehr im Golf von Aden gesammelt werden. Die Daten betreffen nicht zuletzt auch den Austausch zwischen Aufständischen im Jemen und in Somalia, denen seit geraumer Zeit recht enge Kontakte nachgesagt werden. Die Aufklärungsergebnisse, die deutsche Soldaten hierbei sammeln, fließen in die internationale Auswertung der Marineoperationen ein – und stehen damit auch den Vereinigten Staaten für „Anti-Terror-Maßnahmen“ inklusive gezielter Tötungen zur Verfügung.

West-Produkte

Die islamistisch geprägten Strukturen, die der Westen im Jemen bekämpft, hat er einst selbst stark gemacht – in Afghanistan. Als insbesondere die USA, aber auch die Bundesrepublik in den 1980er Jahren den antisowjetischen Untergrund in Afghanistan stärkten, um Moskau eine Niederlage zu bereiten, stützten sie sich stark auf islamistische Kräfte. Unter diesen befanden sich auch zahlreiche Jemeniten. Ab 1988 kehrten Experten zufolge mehr als tausend vom Westen trainierte Afghanistan-Kämpfer, deren religiöser Fanatismus am Hindukusch stark gefördert worden war [8], in den Jemen zurück, wo sie weiter agitierten und dabei großzügige Unterstützung aus Saudi-Arabien und Kuwait genossen. Ende der 1990er Jahre entstanden aus dem Milieu zurückgekehrter Afghanistan-Kämpfer islamistische Gruppierungen, aus denen sich die heute vom Westen bekämpften Strukturen speisen.[9] Zur Vernichtung seiner einstigen Helfershelfer, die in den 1980er Jahren mit seiner tatkräftigen Hilfe Afghanistan in blutiges Chaos stürzten, stürzt der Westen jetzt auch den Jemen in den Krieg.
[1], [2] Secret Assault on Terrorism Widens on Two Continents; The New York Times 14.08.2010
[3] U.S. Weighs Expanded Strikes in Yemen; The Wall Street Journal 25.08.2010
[4] Die jemenitischen Streitkräfte sehen sich im Norden und im Süden des Landes separatistischen Kräften gegenüber und operieren gleichzeitig gegen Aufständische, die die Regierung in Sanaa aus religiösen Gründen bekämpfen.
[5] Deutsche Fregatte besucht Aden; http://www.einsatz.bundeswehr.de 24.01.2006
[6] Deutscher Bundestag Drucksache 17/1248, 26.03.2010
[7] Bundestagsabgeordnete Schily und Mützenich zu Besuch in Sana’a; http://www.sanaa.diplo.de
[8] Zu den führenden Kollaborateuren, die in den 1980er Jahren am Hindukusch gemeinsame Sache mit dem Westen machten, gehörte der saudi-arabische Millionär Osama bin Laden.
[9] Guido Steinberg: Der nahe und der ferne Feind. Die Netzwerke des islamistischen Terrorismus, München 2005

Israel ist unfähig, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat diese Woche beschlossen, die Öffnung der Staatsarchive von 50 auf 70 Jahre zu verlängern. Israel ist sich bewusst, dass es zu viel zu verbergen hat.


Haaretz berichtete diese Woche, dass die ersten Dokumente erst im Jahr 2018 (1948 + 70) veröffentlicht werden. Viele der Dokumente, die im Archiv aufbewahrt werden, sind relevant für die Geschichte der ersten 20 Jahre des jüdischen Staates: die massive Vertreibung des palästinensischen Volkes, das Massaker von Deir Yassin, Tantura und viele andere, der Suezkonflikt 1956, das israelische Atomprogramm etc. Die Veröffentlichung der Dokumente würde über so manche Tatsachen informieren, die einen “Mythos untergehen lassen sowie manche Personen in eine peinliche Situation bringen” würden, berichtete die israelische Zeitung. Es ist anzunehmen, dass Präsident Shimon Peres einer dieser “zahlreichen Personen” ist.

In meiner letzten Arbeit widmete ich mich ausführlich der Besorgnis erregenden Tatsache, das Geschichte etwas Fremdes für die jüdische Religion, Ideologie und Politik ist. Jüdische und israelische werden als fantastische Märchen präsentiert.. Tatsachen und historische Dokumente werden entweder zur Seite gelegt, unter den Teppich gekehrt , ausgelöscht oder einfach zerstört. Wie wir alle wissen, wird die Suche nach der Wahrheit durch die Israelis und Zionisten als Antisemitismus und Holocaustleugnung interpretiert.

Offensichtlich sind 50 Jahre für Israel nicht ausreichend gewesen, um seine Erbsünde zu bewältigen. Der Grund ist einfach: Die Verbrechen, die mit der Gründung des jüdischen Staates in Zusammenhang stehen, wurden nie gelöst. Millionen von palästinensischen Flüchtlingen warten immer noch auf die Rückkehr in ihre Heimat. Israel funktioniert noch immer auf der Basis von rassistischen Gesetzen und Vorherrschaft. Der jüdische Staat ist aus seiner tödlichen Philosophie der ewigen physischen Einschüchterung nicht herausgereift. Als Konsequenz haben das israelische Militär, der Mossad und die Sicherheitskräfte die Regierung unter Druck gesetzt, um die Zeitperiode der Öffnung dieser Dokumente, die bereits 50 Jahre alt sind, zu verlängern. Oh, welch Überraschung, Netanjahu hat die geforderte Verlängerung genehmigt.

Haaretz verwies darauf, dass es etwas eigenartig ist, dass Premierminister Netanjahu, Sohn des zionistischen Historikers Benzion Netanjahu, seine Beitrag zu dem plumpen Versuch die historischen Nachforschungen und Suche nach Wahrheit zu blockieren, geleistet hat. Ich habe die Arbeiten von Benzion Netanyahu gelesen und wahrlich viel von ihm gelernt. Benzion war kein gewöhnlicher sondern ein zionistischer Historiker. Seine Aufgabe war es, einer nationaljüdischen Erwartung eine pseudo-kontextuelle akademische Bedeutung zu geben.
Die Entscheidung des Premier Minister Netanjahu, die Tatsachen weitere 20 Jahre geheim zu halten, ist in Wirklichkeit konsistent mit der Philosophie seines Vaters.

Wenn die Wahrheit über die frühen Tage des Staates Israel erscheinen würde, würde man feststellen, dass der jüdische Staat ein großes Mörderunternhemen seit Anfang her schon war.  Auch wenn die zionistischen und israelischen Führer öffentlich noch so sehr versprachen, dass sie die Juden zu einem „Volk wie alle anderen Völker“ machen würden, befahlen sie doch hinter verschlossenen Türen ihrer Armee und Geheimdiensten zu töten, wie es ihre imaginären biblischen Vorfahren taten..

Von der historischen Perspektive Israels aus würde ich sagen, dass es über seine Geheimarchive solange sitzen bleiben kann, wie es will. Wir brauchen in Wirklichkeit diese israelischen Archive nicht, um die wahre Bedeutung des jüdischen Mörderstaates und des jüdischen Nationalprojektes zu überprüfen. Tatsache ist, dass der Umstand, dass Israel darauf besteht seine Vergangenheit zu verbergen, bedeutet, dass dort immer noch etwas Schamgefühl und Gewissenhaftigkeit im kollektiven Gedächtnis übrig ist. Dies ist eigentlich ein positives Zeichen.

Der englische Originalartikel erschien am 31. Juli 2010 auf www.gilad.co.uk.

Wir schreiben das Jahr 2010 und Palästina ist immer noch ein besetztes Land. Immer wieder, wenn ich solche Sätze höre, komme ich mir im Zeitalter des Imperialismus vor. Israel möchte seine Landfläche und politische Macht im Nahen- Osten ausbauen. Dies klingt sehr aggressiv, aber die Politik Israels ist mindestens genauso aggressiv: Man baut eine Mauer, um die Menschen voneinder zutrennen. Man baut eine lange Mauer, um Menschen einzusperren. Man baut eine endlose Mauer, um den Graben zwischen „Isaac“ und „Mohammed“ weiter auszubauen. Ist dies wirklich im Interesse des 21. Jahrhunderts?

Es ist traurig, wie stark die Position Israels ist, welches ein Volk unterdrückt, jedoch ist es viel grausamer, wie gleichgültig die Großmächte dieser Welt damit umgehen. Ist es nicht Deutschlands Pflicht, sich für unterdrückte Völker einzusetzen? Sind wir nicht die jenigen, die als erstes und oberstes Gesetz die Menschenwürde achtet? Ist es mit der Menschenwürde vereinbar, das palästinensische Volk dem israelischen Volk zu assimilieren?
Fragen über Fragen, deren Antwort jeder einzelne von uns kennt, sich aber aufgrund der schrecklichen Geschichte Israels keiner zu äußern möchte. Meiner Meinung nach wiederholt sich in diesem Fall das Dritte Reich: Hitler unterdrückte und tötete Millionen von unschuldigen Juden… Heute haben wir es mit einem Israel zu tun, welches sich für die Segmentierung von Menschen ausspricht und bei jedem Anlass palästinensische Bürger verhaften kann und leider auch töten kann. Was in den Gefängnissen passiert, kann sich jeder denken. Man kann in einigen Gefängnissen sogar von Glück reden, wenn man lebend rauskommt.
Nun stelle ich die Frage: Ist die Hamas, welches auf demokratischem Wege zur repräsentativen Partei des palästinensischen Volkes wurde, ein verlängerter Arm der al-Qaida, oder ist die Hamas nicht eher die Widerstandspartei Palästinas?

Mehr als 70 englische Unterhausabgeordnete haben sich mit der Unterschrift einer Petition gegen die Immunität israelischer Kriegsverbrecher bei einer Reise nach England aufgelehnt. Wie IRNA berichtete, forderten die Abgeordneten verschiedener Parteien, wie z.B. der Liberaldemokraten und der Konservativen Partei, die englische Regierung in ihrem Schreiben auf, von einer Veränderung der gesetzlichen Vorschriften bezüglich der Verleihung von Immunität für israelische Kriegsverbrecher, abzusehen.
Die unterzeichnenden Parlamentarier betonten, dass sie sich jeglicher Gesetzesvorlage welche die Kompetenz der englischen Gerichte bezüglich der Verurteilung von Kriegsverbrechern beschränke, widersetzen werden.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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