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Ein kürzlich veröffentlichtes militärisches Geheimabkommen enthüllt: Israel bot dem ehemaligen Apartheidregime von Südafrika nukleare Massenvernichtungswaffen an –

Von JAMES PETRAS, 3. Juni 2010 –

Am 24. Mai 2010 veröffentlichte der britische Guardian ein streng vertrauliches Dokument, herausgegeben von der südafrikanischen Regierung.

Das Dokument von 1975 enthüllt ein geheimes militärisches Abkommen, unterzeichnet von Shimons Peres, Israels damaligen Außenminister (und heutigem Präsidenten) und Südafrikas Verteidigungsminister P.W. Botha. Israel bot dem Apartheidregime Massenvernichtungswaffen zum Kauf an – darunter nukleare, chemische und konventionelle Waffen – um damit die Millionen Menschen umfassende afrikanische Widerstandsbewegung niederzuschlagen und zu vernichten.

Die Vorsitzenden der größten US-amerikanischen jüdischen Organisationen setzten unverzüglich die Lügenmaschine in Gang und behaupten, bei Israels nuklearem Angebot und den weitreichenden Vereinbarungen der beiden Apartheidregime in militärischen Angelegenheiten habe es sich nur um eine „Konversation“ gehandelt. Israel habe kein Angebot gemacht. (1)

Ohne mit der Wimper zu zucken widersprechen sich Israels Verteidiger dann aber selbst, wenn sie weiterführend spekulieren, dass ein nukleares Abkommen keine Genehmigung von Premierminister Yitzhak Rabin erhalten hätte. (Daily Alert May 25, 2010).

Die Dokumente wurden von dem US-Akademiker Sasha Polakow-Suransky in einem südafrikanischen Archiv entdeckt. Er veröffentlichte sie in seinem Buch The Unspoken Alliance: Israel’s Secret Alliance with Apartheid South Africa.

Offenkundig nimmt die israelische Regierung an, dass es sich bei diesen Dokumenten um mehr als eine „Konversation“ handelt, denn sie übte Druck auf die südafrikanische Regierung aus, sie nicht herauszugeben.(2)

Das israelische nukleare Angebot und die Anfrage Südafrikas fielen zeitlich in eine Periode anwachsender Volkskämpfe in ganz Südafrika, von Sharpeville bis nach Soweto. Diese umfassten den bewaffneten Widerstand und eine im Beginn befindliche internationale Boykott-Kampagne.

Südafrika erweiterte seine militärische Offensive mit einer Invasion Angolas, wo es schließlich von einer vereinten kubanisch-angolanischen Armee zurückgeschlagen wurde. Als Resultat sah es sich mit dem Problem konfrontiert, Massenvernichtungswaffen erwerben zu können, mit denen nicht nur die Führerschaft der südafrikanischen Freiheitsbewegung hätte enthauptet werden können, sondern auch deren Unterstützer an der Basis sowie nationale Verbündete. Israel war darauf vorbereitet, als williger Komplize bei einer nuklearen Lösung zu dienen.

Die meisten liberalen Kommentatoren und Kritiker des israelischen Angebots, das südafrikanische Apartheidregime mit nuklearen Sprengköpfen zu versorgen, konzentrieren sich lediglich auf Israels „unverantwortliches Verhalten“ in Bezug auf die Verletzung des Atomwaffensperrvertrags.(3) Andere bewerteten die Angelegenheit bloß als „Peinlichkeit“ für den jüdischen Staat angesichts des bevorstehenden Treffens (im Juni 2010) zur Nichtweiterverbreitung von nuklearen Waffen. (4)

Wenige, wenn überhaupt, stellten die wichtige moralische und politische Frage nach den tiefgreifenden Konsequenzen der Komplizenschaft in einem genozidalen nuklearen Anschlag auf Millionen Afrikaner. Es stellt sich die Frage nach der israelischen Verantwortung, wenn Südafrika tatsächlich auf das Angebot des jüdischen Staates eingegangen wäre, nukleare Sprengköpfe gekauft und diese auf Millionen Afrikaner, die nach Freiheit verlangen, hätte niederregnen lassen.

Man könnte fragen, ob die Komplizenschaft in einem potentiell genozidalen Akt Gegenstand eines Kriegsverbrecher-Tribunals sein sollte, in derselben Weise, wie deutsche Industrielle wegen Komplizenschaft mit den Kriegsverbrechen des Nazi-Staates vor dem Nürnberger Tribunal angeklagt wurden, weil sie Giftgas herstellten, dass in Konzentrationslagern verwendet wurde. (5)

Israels Angebot, nukleare Raketen zur Verfügung zu stellen, hätte – wenn es umgesetzt worden wäre – wahrscheinlich zum Beschuss der Hüttensiedlungen und Flüchtlingslager jenseits der Grenze geführt, wo Millionen Südafrikaner untergebracht waren. Hunderttausende wären dabei getötet worden, viele mehr wären durch Verstrahlung einen langsamen und schmerzhaften Tod gestorben.

Der Angriff mit Atomwaffen auf die Massen des Volkswiderstands, in diesem Fall durch die vorsätzlichen Bemühungen zweier rassistischer Regime, ist mehr als ein Kriegsverbrechen. Es ist ein monströses Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Die Verteidigung der israelischen militärischen Kooperation mit dem südafrikanischen Apartheidsystem seitens der US-amerikanischen Zionisten verärgerte die Afro-Amerikaner mehr als jeder andere einzelne Faktor und versäuerte die langwährenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen Juden und amerikanischen Schwarzen.

Israel zeigte keine Gewissensbisse in Bezug auf die verstärkte militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem rassistischen Südafrika.(6) Eine Beziehung, die von führenden zionistischen Geschäftsleuten in Johannesburg unterstützt wurde.

Warum Israel Botha nukleare Waffen anbot

Israels Entscheidung, Südafrika Atomraketen anzubieten, basierte auf kommerziellen, politischen und ideologischen Überlegungen. Südafrika war ein bedingungsloser Unterstützer der israelischen Invasion arabischer Länder, der Besetzung der Westbank und des Gaza-Streifens.

Vor allem sympathisierte es mit einem gleichgesinnten kolonialistischen Siedler-Regime zu einer Zeit, als Israel durch die Vereinten Nationen, dem größten Teil Europas und den jungen unabhängigen post-kolonialen Ländern, verurteilt wurde.

Zwei ausgestoßene Staaten teilten eine Menge gemeinsamer Interessen und bedurften der gegenseitigen Unterstützung angesichts der Ablehnung kolonialistischer Siedler-Regime durch den Rest der Welt.

Außerdem verfügten beide über eine ideologische Affinität, die auf einer rassistischen Ideologie basiert, die im biblischen Glauben des auserwählten Volkes, welches durch göttliche Macht zum Herrenvolk bestimmt sei, verwurzelt ist.

Ein ebenso wichtiger Beweggrund für Israel ist sein Rüstungssektor. Waffenverkäufe und militärische Beratungs-Dienstleistungen sind der wichtigste Export-Sektor und bilden das Rückgrat in den Bereichen der Technologie und der Kommunikation.

Die zionistisch-rassistische Gewerkschaft Histadrut war tief verwurzelt innerhalb der in der Rüstungsindustrie beschäftigten Arbeiterschaft und ein Verfechter der Waffenverkäufe an Südafrika. Israelische Uzis (Maschinenpistolen) hielten das weiße Kapital aufrecht und unterdrückten die schwarzen Arbeiter, vor allem in den Minen.

Die zentrale Rolle der zionistischen Arbeiter-Linken im Atomwaffen-Angebot

Im Gegensatz zu den Annahmen vieler nicht-jüdischer und jüdischer Linker, Liberaler und Progressiver, die alle israelischen Verbrechen gegenüber den Palästinensern den Neokonservativen, „Likud“ oder rechten religiösen Parteien zuschreiben, waren die Urheber und Befürworter des Verkaufs von Atomwaffen an Südafrika Führer der Labor-Partei (Arbeiterpartei). Shimons Peres (damals Verteidigungsminister) und Yitzhak Rabin (Premierminister) waren die Hauptbeteiligten in dem nuklearen Geschäft.

Israels frühe Eroberungskriege, die massive Vertreibung von Palästinensern und der Aufbau eines israelischen Atomwaffenarsenals, dies alles geschah unter der Schirmherrschaft der Labor-Partei. Dieser mangelte es nicht an sozialistischer Rhetorik [sie ist Mitglied der Sozialistischen Internationale (sic)] oder antirassistischen Reden, wenn ein Anlass es erforderte. Aber sie verpasste nie eine Gelegenheit, konventionelle Waffen an lateinamerikanische Diktatoren (Pinochet in Chile, Videla in Argentina, Rios Mont in Guatemala) zu verkaufen, oder offerierte nukleare Waffen an das brutale südafrikanische Regime, dass unter Belagerungszustand durch die schwarze Mehrheit stand.

Die zentrale Rolle der israelischen Labor-Partei beim Angebot einer nuklearen Lösung an das weiße Minderheits-Regime demonstriert, dass alle wichtigen israelischen Parteien bereit sind, eine genozidale Politik zu verfolgen, wenn es ihren Vorstellungen „jüdischer Interessen“ entspricht.

Die führende Rolle der Labor-Partei bestätigt, dass es keine wesentlichen Unterschiede zwischen der israelischen Rechten und der Linken gibt, wenn es um die Begehung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit geht. Das dem zugrunde liegende Glaubenssystem geht davon aus, dass Angehörige des auserwählten Volkes von den gegen Kriegsverbrechen gerichteten Gesetzen ausgenommen sind.

Nukleare Offenbarung: Die Reaktionen der führenden US-amerikanischen jüdischen Organisationen

Die Vorsitzenden der größten amerikanischen jüdischen Organisationen – ihrer Rolle als bedingungsloser Transmissionsriemen des israelischen Staates treu bleibend – folgten der Linie, wonach Israel Südafrika keine Nuklearwaffen angeboten habe. Sie leugnen die dokumentierten Beweise und in vorhersehbarer Weise weigern sie sich, Israels Komplizenschaft bei einem möglichen Massenmord an Millionen Afrikanern zu verurteilen. (7)

Eine der führenden zionistischen Organisationen, die Anti-Defamation League, hat tatsächlich eine langwährende Beziehung zu Südafrikas Geheimdiensten, welche private Agenten anheuerten, um bis zum Ende der 1980er Jahre die Anti-Apartheid-Bewegung auszuspionieren und Informationen zu sammeln. (8)

Die meisten der von Zionisten beeinflussten Medien, darunter die New York Times, CBS, NBC, Fox, CNN und die Washington Post, blockierten die Story, als wenn Israels Komplizenschaft in einem Plan, Millionen Afrikaner atomar anzugreifen, nicht der Publikation wert wäre, geschweige denn Gegenstand schärfster Verurteilung.

Lasst uns im Klaren darüber sein, warum dieses Verbrechen nicht vollzogen wurde. Nicht aufgrund des Einflusses der hebräischen moralischen Traditionen, „jüdischer Schuld“ oder gar einer Unentschlossenheit aufgrund der Angst vor einem anschließenden weltweiten Aufschrei.

Laut den südafrikanischen Quellen kam der Deal mit den israelischen Atomwaffen nicht zustande, weil die südafrikanische Seite entschied, den Kauf nicht durchzuführen und stattdessen auf Israels konventionelle Waffen zurückgriff. (9)

Es gibt keine endgültige Erklärung dafür, warum Israels nuklearer Kriegsindustrie dieser Absatz entgangen ist, aber es gibt verschiedene mögliche Erklärungen. Von den hohen Preisen, die der jüdische Staat verlangte, bis zu der Angst über den Fallout der Nuklearwaffen, der die weiße Bevölkerung möglicherweise genauso verstrahlt hätte, wie die schwarze. Die „kollateralen Kosten“ für die weiße, rassistische Bevölkerung, haben möglicherweise dazu geführt, dass das Apartheidregime den Kauf noch einmal überdacht hatte.

Um eines klar zu machen: Israels Komplizenschaft bei diesem Unternehmen kam aus freien Stücken zustande und erfolgte unter keinerlei Druck.

Angesichts des Ausmaßes dieses Verbrechens überrascht es, dass die zionistischen und selbst die anti-zionistischen Medien und Sprecher diesem Verbrechen gegen die Menschlichkeit kaum Aufmerksamkeit schenken. Eine Erwähnung an einem Tag, eine Verkündigung hier oder da, mehr nicht.

Wäre der genozidale Akt durchgeführt worden, dann hätte sich die moralische Empörung wahrscheinlich exklusiv auf Südafrika konzentriert und nicht auf die Waffenlieferer und die Komplizen im Vorfeld der Tat.

Die große Mehrheit der US-amerikanischen zionistischen Juden, die eine führende Rolle bei der Verteidigung und Entschuldigung des israelischen Atomwaffen-Angebots an das rassistische Südafrika spielen, verfügen über ein hohes Einkommen, bestehen aus gut gebildeten Professoren, Geschäftsleuten, Wissenschaftlern, Akademikern, Medien-Darstellern und dergleichen. Viele sind respektierte Familienmenschen und vertreten (staats-)bürgerliche Auffassungen. Eine Mehrheit betrachtet sich selbst als liberal, als Verteidiger der Umwelt und sozialer Programme. Einige wenige sprechen sich sogar zugunsten eines „demokratischen Sozialismus“ aus. Und dennoch, es sind dieselben Individuen, die bereitwillig ein Regime unterstützen und für seine Handlungen Ausreden suchen und finden, welches in der Vergangenheit seine Bereitschaft gezeigt hat, die Mittel für eine radioaktive Verstrahlung von Millionen Afrikanern zur Verfügung zu stellen; das gegenwärtig bereit ist, Millionen Iraner mit Atomwaffen anzugreifen und friedliche Humanisten auf hoher See zu Dutzenden zu massakrieren.

Die Fähigkeit der pro-israelischen Juden, ihr Berufs- und Familienleben, ihre staatsbürgerlichen Aktivitäten von ihrem zwanghaften Bekenntnis zu israelischen Kriegsverbrechen abzutrennen, erklärt diesen offenkundigen Widerspruch. Hier handelt es sich um respektable Erfolgstypen mit einer intensiven irrationalen Bindung an einen Staat, der Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht.

Eine Bindung, die freiwillig und mit vollem Zugang zu Wissen und Informationen, die die tödlichen Konsequenzen der Handlungen des jüdischen Staates betreffen, eingegangen wurde.

Handlungen, die auf der höchsten Ebene des israelischen Staates sanktioniert und von den prominentesten Mitgliedern der jüdischen Organisationen gebilligt werden.

Einige liberale jüdische Kritiker nehmen Anstoß an nicht-jüdischen und antizionistischen jüdischen Kritikern Israels, denen sie vorwerfen, immer nur auf Israel herumzuhacken. Das ist ein absichtliches Ablenkungsmanöver, denn sie wissen nur zu gut, dass viele dieser Kritiker kriminelle Akte auf der ganzen Welt verurteilen. Aber es gibt Gründe, warum im Fall Israels besondere Aufmerksamkeit gerechtfertigt ist. Es ist der einzige Staat, der einem rassistischen Regime Atomwaffen angeboten hat, um eine Befreiungsbewegung oder gar ein ganzes Volk zu zerstören.

Israel ist das einzige Land, das mit 1,4 Millionen Palästinensern in Gaza eine Blockade gegen eine ganze Bevölkerung durchführt, deren Nahrungs- und Trinkquellen sowie Wohnstätten bombardiert und zerstört. Israel ist das einzige Land, dass Dutzende von Pazifisten in internationalen Gewässern abschlachtet. Und zusammen mit seinen Unterstützern in der US-Regierung sind diese beiden Regime die einzigen, die ganz offen damit drohen, einen nuklearen Krieg der Massenvernichtung gegen 72 Millionen Iraner zu beginnen.

Angesichts dessen, was wir über die nukleare Komplizenschaft Israels mit Südafrika wissen, ist dies keine leere Spekulation. Der Präzedenzfall der Kollaboration mit Südafrika in dem beabsichtigten atomaren Mord an Millionen Afrikanern, bei dem Israel keinerlei moralische Bedenken zeigte, macht Israel heute zu der größten atomaren Bedrohung im Nahen Osten.

Das Thematisieren des israelischen Verkaufs von Atomwaffen an Südafrika geschieht nicht bloß aus akademischem Interesse an einem historischen Ereignis. Einige liberale Zionisten mögen sagen „letzten Endes hat Israel keine Atomraketen zur Verfügung gestellt und Südafrika hat damit nicht die Schwarzen angegriffen“…

Die Drohung des Einsatzes nuklearer Waffen gegen Iran zeugt von derselben Mentalität israelischer und US-amerikanischer Zionisten, wie sie in der Vergangenheit mit dem Angebot des Verkaufs atomarer Waffen zwecks Konfliktlösung in Südafrika zum Ausdruck kam.

Schlimmer noch ist, dass Israel und seine US-amerikanischen Gefolgsleute es geschafft haben, diese moralische Indifferenz via Massenmedien einem großen Teil der Öffentlichkeit, auch den von ihnen kolonialisierten amerikanischen Kongressabgeordneten und Führungskräften im Weißen Haus, einzuflößen.

Man muss nur einen Blick auf die Nachrichtenberichte werfen, wie Außenministerin Clinton die diplomatische Lösung in Fragen der Uran-Anreicherung durch Brasilien-Türkei-Iran verworfen hat. (10). Clinton besteht weiterhin darauf, Sanktionen durchzusetzen, weil ihre Zahlmeister, angeführt von „Israel-kommt-zuerst”-Vertretern wie Haim Saban, verlangen, dass Iran in die Knie gehen und wenn nötig mit Atomwaffen angegriffen werden soll. (11)

Clinton weiß, dass Sanktionen den ausgehandelten Kompromiss zunichte machen werden, selbst wenn sie in denselben Formulierungen verfasst wären, wie die USA sie vor einigen Monaten benutzte.

Ein Kompromiss, den Israel niemals akzeptieren wird und daher nun mittels jeder größeren jüdischen Organisation verlangt, dass die Vereinigten Staaten den Kompromiss durch scharfe Sanktionen sabotieren.

Trotz Clintons Behauptung, es gebe einen Konsens für neue Sanktionen, haben Russland, China, Indien, die Liga der arabischen Staaten und selbst Frankreich die diplomatische Vereinbarung zwischen Brasilien-Türkei-Iran öffentlich begrüßt. (12) Nur die britischen Speichellecker folgten der Clinton-Obama Linie. Die Frage ist, ob die US-zionistische Machtstruktur, angeführt von Rahm Emmanuel und Hilary Clinton, die Sanktionen gegen den Willen von Regierungen durchsetzen kann, die zwei-drittel der Menschheit repräsentieren.

Die Politik des nuklearen Genozids durch einen Stellvertreter [gemeint sind die USA], wie Israel es im Fall Iran beabsichtigt, wird ausgeführt durch seine fünfte Kolonne, die in den Spitzenpositionen des Außenministeriums, des Nationalen Sicherheitsrates, des Kongresses und darüber hinaus im Weißen Haus operiert.

Vergessen wir niemals, dass Israels Bereitschaft, Südafrika mit Atomwaffen zu versorgen, eine immense Bedeutung für seine Bemühungen hat, unsere eigenen unterwürfigen Beamten zu Straftätern bei einem nuklearen Genozid an über 70 Millionen Iranern zu machen.

Im Fall Südafrikas half Israel einem rassistischen Verbündeten und machte damit Profit. Im Fall des Iran zerstört es einen Gegenspieler kolonialer Unterdrückung. Heute, am 31.Mai 2010, verteidigen amerikanische Zionisten das Überfallkommando, welches in internationalen Gewässern mit Maschinengewehren auf 600 Pazifisten, Humanisten und Nobelpreisträger losging, 20 von ihnen ermordete und Dutzende verletzte.

In beiden Fällen – der israelischen Atompolitik und der Metzelei auf hoher See – und deren Verteidigung durch amerikanische Zionisten, handelt es sich um einen Akt moralischer Verdorbenheit. Je eher der Nahe Osten – namentlich Israel – demilitarisiert und atomar abgerüstet wird, und je eher die USA „entzionisiert” sind, desto sicherer wird die Welt sein.


Der Artikel erschien im Original am 31. Mai 2010 unter dem Titel Israeli’s Nuclear Policy:  From South Africa to Iran bei The James Petras Website.

Anmerkungen:

(1) 1 Daily Alert May 24, 2010; Daily Alert May 25, 2010.
(2) 2 BBC News May 24, 2010.
(3) Jonathan Cook, “Israel’s Nukes out of the Shadows” Counterpunch, May 26, 2010.
(4) Max Blumenthal, “The Banquos’ Ghost of Israeli Foreign Policy”, The Nation 5/23/10.
(5) Diarmuid Jeffreys, Hells Cartel: I.G. Farben and the Making of Hitler’s War Machine/ New York: Metropolitan Books 2008, especially Ch. 10 – 15.
(6) 6 Max Blumenthal op cit.
(7) Daily Alert May 24, 25 (2010).
(8) Blumenthal (op cit).
(9) Chris McGreal, “Revealed: How Israel Offered to Sell South Africa Nuclear Weapons” Guardian, May
24, 2010.
(10)  Associated Press, May 25, 2010; AFP May 25, 2010.
(11) Connie Bruck, “The Influencer”, The New Yorker, May 10, 2010. Saban sagt, sein “größtes Anliegen” wäre es, die amerikanische Politik “zum Schutz Israels” zu beeinflussen. Wichtigstes Mittel dafür ist seine Beziehung zu Bill und Hillary Clinton, die er mit Spenden in Millionenhöhe überhäuft.
(12) Ray McGovern “US/Israel Challenged on Iran” Information Clearing House, May 22, 2010.

Israels angeblicher Atomwaffen-Deal mit Südafrika wirft ein Schlaglicht auf die heikle Partnerschaft zweier sehr unterschiedlicher Länder.

Auf den ersten Blick kamen hier zwei zusammen, die nicht zusammen gehörten: Der als Reaktion auf den Holocaust gegründete Staat der Juden und ein Regime, das eine knallharte Rassentrennung praktizierte und in dessen Reihen sich viele Nazi-Anhänger tummelten. Tatsächlich war Israel nach seiner Gründung 1948 ein scharfer Kritiker der Apartheid und suchte den Kontakt mit den in die Unabhängigkeit entlassenen afrikanischen Staaten.

Die Wende kam nach dem Yom-Kippur-Krieg 1973, als viele afrikanische Regierungen sich von Israel abwandten. Nun bot sich Pretoria als neuer Verbündeter an. Es entwickelte sich eine enge militärische Zusammenarbeit vor allem im atomaren Bereich: Südafrika lieferte das Uran, das Israel für seine Atomwaffen – deren Existenz es bis heute im Sinne seiner Doktrin der «nuklearen Zweideutigkeit» nicht offiziell zugibt – brauchte und erhielt im Gegenzug technologische Unterstützung etwa beim Bau eines Forschungsreaktors.

Gemeinsamer Atomtest?

Auf diese Weise soll es Südafrika gelungen sein, sechs Atombomben zu konstruieren. Sogar von einem gemeinsamen Atomtest ist die Rede: Am 22. September 1979 registrierte ein US-Satellit von Typ «Vela» über dem Südatlantik zwei kurz aufeinanderfolgende Lichtblitze, wie sie von einer Kernwaffenexplosion verursacht werden. Eine Bestätigung dafür gibt es bis heute nicht. Der von der britischen Zeitung «Guardian» enthüllte angebliche Versuch Israels, den Südafrikanern direkt Atomwaffen zu verkaufen, zeigt nun eine neue Dimension.

Demnach haben sich der israelische Verteidigungsminister und heutige Staatspräsident Schimon Peres und sein südafrikanischer Amtskollege, der spätere Regierungschef Pieter Willem Botha, erstmals Ende März 1975 und erneut am 4. Juni in Zürich getroffen, um über den Deal zu verhandeln. Gescheitert sei er aus politischen Erwägungen und vor allem aus Kostengründen, schreibt der «Guardian» und beruft sich auf Dokumente, die der US-Historiker Sasha Polakow-Suransky von der heutigen südafrikanischen Regierung erhalten hat.

Hitler-Verehrer in Jerusalem empfangen

Das Büro von Schimon Peres dementierte kategorisch: Der Bericht des «Guardian» entbehre «jeder realistischen Grundlage». Ohnehin hat sich Israel stets bemüht, seine Partnerschaft mit dem Rassisten-Regime herunterzuspielen: Es gehe um Sicherheit und nicht um Ideologie, hiess es. Als Peres vor fünf Jahren vom «Guardian» darauf angesprochen wurde, erwiderte er, die südafrikanische Schwarzenbewegung habe sich mit PLO-Chef Jassir Arafat verbündet, «deshalb hatten wir keine Wahl». Man habe aber die Apartheid stets verurteilt.

Allerdings hinderte dies Peres und den damaligen Regierungschef Jitzhak Rabin nicht daran, 1976 den südafrikanischen Ministerpräsidenten Balthazar Johannes Vorster in Jerusalem zu empfangen – den gleichen Vorster, der während des Zweiten Weltkriegs als Hitler-Bewunderer interniert war und einer faschistischen und antisemitischen Bewegung angehört hatte, so der «Guardian». Ein Jahrbuch der südafrikanischen Regierung betonte damals die Gemeinsamkeit der beiden Länder:«Sie befinden sich in einer überwiegend feindlichen Welt, die von dunkelhäutigen Menschen bewohnt wird.»

Druck auf ANC-Regierung

Ende der 70er Jahre war Südafrika der grösste Kunde der israelischen Rüstungsindustrie. Diese soll heftig protestiert haben, als sich Israels Aussenpolitik in den 80er Jahren von den Weissen ab- und dem schwarzen Südafrika zuwandte. Noch vor dem Ende der Apartheid zerstörte Südafrika 1991 seine sechs Atombomben und trat dem Atomwaffensperrvertrag bei, den Israel bis heute nicht unterzeichnet hat.

Die «Guardian»-Enthüllungen wären der erste schriftliche Beweis für die Existenz der israelischen Nuklearwaffen. Das Verteidigungsministerium in Jerusalem soll laut Sasha Polakow-Suransky die südafrikanische Regierung unter Druck gesetzt haben, die Dokumente nicht freizugeben, ohne Erfolg. «Die ANC-Regierung ist nicht besonders erpicht darauf, die schmutzige Wäsche der alten Verbündeten des Apartheid-Regimes zu schützen», meinte der Historiker.

Quelle

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