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Israel ist unfähig, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat diese Woche beschlossen, die Öffnung der Staatsarchive von 50 auf 70 Jahre zu verlängern. Israel ist sich bewusst, dass es zu viel zu verbergen hat.


Haaretz berichtete diese Woche, dass die ersten Dokumente erst im Jahr 2018 (1948 + 70) veröffentlicht werden. Viele der Dokumente, die im Archiv aufbewahrt werden, sind relevant für die Geschichte der ersten 20 Jahre des jüdischen Staates: die massive Vertreibung des palästinensischen Volkes, das Massaker von Deir Yassin, Tantura und viele andere, der Suezkonflikt 1956, das israelische Atomprogramm etc. Die Veröffentlichung der Dokumente würde über so manche Tatsachen informieren, die einen “Mythos untergehen lassen sowie manche Personen in eine peinliche Situation bringen” würden, berichtete die israelische Zeitung. Es ist anzunehmen, dass Präsident Shimon Peres einer dieser “zahlreichen Personen” ist.

In meiner letzten Arbeit widmete ich mich ausführlich der Besorgnis erregenden Tatsache, das Geschichte etwas Fremdes für die jüdische Religion, Ideologie und Politik ist. Jüdische und israelische werden als fantastische Märchen präsentiert.. Tatsachen und historische Dokumente werden entweder zur Seite gelegt, unter den Teppich gekehrt , ausgelöscht oder einfach zerstört. Wie wir alle wissen, wird die Suche nach der Wahrheit durch die Israelis und Zionisten als Antisemitismus und Holocaustleugnung interpretiert.

Offensichtlich sind 50 Jahre für Israel nicht ausreichend gewesen, um seine Erbsünde zu bewältigen. Der Grund ist einfach: Die Verbrechen, die mit der Gründung des jüdischen Staates in Zusammenhang stehen, wurden nie gelöst. Millionen von palästinensischen Flüchtlingen warten immer noch auf die Rückkehr in ihre Heimat. Israel funktioniert noch immer auf der Basis von rassistischen Gesetzen und Vorherrschaft. Der jüdische Staat ist aus seiner tödlichen Philosophie der ewigen physischen Einschüchterung nicht herausgereift. Als Konsequenz haben das israelische Militär, der Mossad und die Sicherheitskräfte die Regierung unter Druck gesetzt, um die Zeitperiode der Öffnung dieser Dokumente, die bereits 50 Jahre alt sind, zu verlängern. Oh, welch Überraschung, Netanjahu hat die geforderte Verlängerung genehmigt.

Haaretz verwies darauf, dass es etwas eigenartig ist, dass Premierminister Netanjahu, Sohn des zionistischen Historikers Benzion Netanjahu, seine Beitrag zu dem plumpen Versuch die historischen Nachforschungen und Suche nach Wahrheit zu blockieren, geleistet hat. Ich habe die Arbeiten von Benzion Netanyahu gelesen und wahrlich viel von ihm gelernt. Benzion war kein gewöhnlicher sondern ein zionistischer Historiker. Seine Aufgabe war es, einer nationaljüdischen Erwartung eine pseudo-kontextuelle akademische Bedeutung zu geben.
Die Entscheidung des Premier Minister Netanjahu, die Tatsachen weitere 20 Jahre geheim zu halten, ist in Wirklichkeit konsistent mit der Philosophie seines Vaters.

Wenn die Wahrheit über die frühen Tage des Staates Israel erscheinen würde, würde man feststellen, dass der jüdische Staat ein großes Mörderunternhemen seit Anfang her schon war.  Auch wenn die zionistischen und israelischen Führer öffentlich noch so sehr versprachen, dass sie die Juden zu einem „Volk wie alle anderen Völker“ machen würden, befahlen sie doch hinter verschlossenen Türen ihrer Armee und Geheimdiensten zu töten, wie es ihre imaginären biblischen Vorfahren taten..

Von der historischen Perspektive Israels aus würde ich sagen, dass es über seine Geheimarchive solange sitzen bleiben kann, wie es will. Wir brauchen in Wirklichkeit diese israelischen Archive nicht, um die wahre Bedeutung des jüdischen Mörderstaates und des jüdischen Nationalprojektes zu überprüfen. Tatsache ist, dass der Umstand, dass Israel darauf besteht seine Vergangenheit zu verbergen, bedeutet, dass dort immer noch etwas Schamgefühl und Gewissenhaftigkeit im kollektiven Gedächtnis übrig ist. Dies ist eigentlich ein positives Zeichen.

Der englische Originalartikel erschien am 31. Juli 2010 auf www.gilad.co.uk.

Die weithin unbekannte Vergangenheit Israels – Teil 2

 Von Alan Schink

 


Wer palästinensischen Terroristen vorwirft, die israelische Bevölkerung zu “terrorisieren” und damit die Bombardements palästinensischer Städte durch israelische Streitkräfte zu verteidigen sucht, muss auf einem Auge blind sein. Denn was heute der Hamas vorgeworfen wird, nämlich ihre Ziele mittels terroristischer Aktivitäten erreichen zu wollen, war in den 40er Jahren für spätere israelische Politiker und Ministerpräsidenten charakteristisch und führte zur Gründung des souveränen Staates Israel. Nachdem im Teil I dieser Reihe die Ursprünge der zionistischen Bewegung skizziert wurden, folgen nun Ausschnitte aus der Hochzeit der Israelischen Untergrund- und Terrorbewegungen.

Bereits vor den arabischen Aufständen (1936-39) hatte sich ein Teil der Hagana-Mitglieder von der Organisation abgespalten und der “Irgun“ angeschlossen, einer radikal-zionistischen Terrorgruppe aus dem revisionistischen Spektrum. Die Irgun war mit der kooperativen Haltung der Hagana gegenüber den britischen Besatzern nicht zufrieden. Ihre Mitglieder lehnten die britische Politik konsequent ab und waren der Ansicht, dass die britischen Interessen nicht mit den jüdischen vereinbar waren und dass Polizei und Soldaten des Königreichs die Siedler nicht ausreichend und langfristig vor Übergriffen beschützen könnten. Im März 1938 schrieb der Irgun-Kommandant David Raziel, in der Untergrundzeitung“Durch das Schwert“:
 
„Die Aktionen der Hagana allein werden niemals zu einem wirklichen Sieg führen. Wenn es das Ziel des Krieges ist, den Willen des Feindes zu brechen – und das kann nicht erreicht werden, ohne seinen Geist zu zerstören -, können wir gewiss nicht zufrieden damit sein, uns lediglich zu verteidigen. […] Solch eine Methode der Verteidigung, die es dem Gegner erlaubt, nach Wunsch anzugreifen, sich zu reorganiseren und erneut anzugreifen […], und nicht darauf abzielt, dem Gegner die Möglichkeit zu nehmen, ein zweites Mal anzugreifen, wird “passive Verteidigung” genannt und endet im (eigenen) Niedergang und in der Zerstörung. […] Derjenige, der nicht geschlagen werden will, hat keine Wahl als anzugreifen. Die kämpfende Seite, die nicht im Sinn hat zu unterdrücken, sondern ihre Freiheit und ihren Stolz zu bewahren, auch sie hat nur einen möglichen Weg: Den Weg des Angriffs. Verteidigung im Sinne des Angriffs, mit dem Ziel, dem Gegner die Möglichkeit zum Angriff zu nehmen, wird “aktive Verteidigung” genannt.”(1)

Ziel ein souveräner jüdischer Staat
 
Hauptziel der Irgun (auch “Etzel” genannt), war die Vertreibung der britischen Besatzer und eine jüdische Mehrheit in Israel. Aus diesem Grunde verletzten Irgun-Mitglieder auch vorsätzlich die britischen Einwanderungsbestimmungen, indem sie jüdischen Flüchtlingen dabei behilflich waren, illegal nach Israel einzuwandern. Anders als die Hagana führte die Irgun nicht nur militärische Manöver durch, sondern vorrangig rein terroristische Operationen wie Bombenabschläge und Attentate auf Militärs, Politiker und Zivilisten. Das einzige Kriterium für eine Aktion war dabei, dass sie langfristig zu einem souveränen jüdischen Staat führt. Die Unbarmherzigkeit, mit der Irgun ihre politischen Ziele zu erreichen suchte, schreckte bereits nach einiger Zeit viele ihrer Mitglieder ab und veranlasste sie zum Austritt, brachte ihr aber im Gegenzug ebenso viele neue Anhänger, die ebenfalls der Meinung waren, dass nur die skrupellose Konsequenz, mit der Irgun operierte, letztendlich zu einem souveränen Staat Israel führen könne.

Der Anschlag auf das King David Hotel

Die mit Abstand verheerendste Tat, die von Irgun-Mitgliedern durchgeführt wurde, war der Sprengstoff-Anschlag auf das King David Hotel in Jerusalem am 22. Juli 1946. Der Anschlag war – laut Irgun-Mitgliedern – hauptsächlich gegen Mandatsabgeordnete und Generalstabsoffiziere der Briten gerichtet, von denen viele mit ihren Familien im King David Hotel einquartiert waren. 91 Menschen kamen bei der Explosion ums Leben, überwiegend allerdings Araber. Der Kommandant der Irgun war zu diesem Zeitpunkt Menachem Begin, ein polnischer Einwanderer, der später israelischer Ministerpräsident wurde und auf den zu dieser Zeit ein Kopfgeld von 2.000 Pfund ausgesetzt war.
 
Vieles am King David-Anschlag ist bis heute umstritten. Sicher ist, dass die britische Administration im Hotel ein Hauptquartier für ihre militärische Koordination unterhielt. Es kann also – wie die israelischen Täter im Nachhinein auch bekräftigten – davon ausgegangen werden, dass es das primäre Ziel der Terroristen war, die britisch-militärische Koordination und Kommunikation im Verwaltungsbereich zu destabiliseren und es nicht in erster Linie um viele Tote ging. Ziemlich sicher ist auch, dass die Zionisten telefonische Warnungen an einige Hotelinsassen herausgaben, um die Opferzahl unter den Zivilisten möglichst gering zu halten. In welcher Form und an wen genau diese Warn-Anrufe erfolgten, darüber gibt es von britischer und israelischer Seite zum Teil widersprüchliche Aussagen.
 
Bestätigt ist, dass der Auftrag an den Irgun-Führer Menachem Begin, einen Anschlag auf das King David Hotel auszuführen, direkt von der Hagana-Führung kam, genauer gesagt vom späteren israelischen Politiker und Knesset-Mitglied Moshe Sneh. Die Aktion wurde auch vom späteren israelischen Ministerpräsidenten David Ben-Gurion zunächst befürwortet. Als die Aktion schon in Planung und nicht mehr zu stoppen war, bereute Ben-Gurion seine Entscheidung und versuchte den Anschlag vergeblich zu verhindern.(2)
 
Clement Attlees Ziel: eine Marionettenregierung
 
Die enge Kooperation der Hagana mit den Terrorgruppen Irgun und “Lehi” (siehe unten) hatte vor allem mit der Wahl Clement Attlees zum britischen Premierminister im Juli 1945 zu tun. Attlee machte die Hoffnungen der Zionisten auf einen eigenen Staat zunichte, indem er seine Nahostpolitik drastisch änderte und die Versprechen, die den Zionisten von seinen Vorgängern gemacht wurden, unterschlug. Die britische Regierung wollte nun aus Palästina einen arabischen Staat mit einer Marionettenregierung und einer jüdischen Minderheit nach dem Muster des Irak und Ägyptens machen. Dies veranlasste die Führungen der drei Gruppen zu kooperieren und ein Abkommen zu einer vereinigten Widerstandsbewegung zu unterzeichnen.
 
Das Massaker von Deir Yasin
 
Am 9. April 1948, kurze Zeit vor der britischen Mandatsbeendigung, ermordeten Irgun- und Lehi-Mitglieder über 100 arabische Zivilisten eines Dorfes im nordwestlichen Jerusalem, unter ihnen überwiegend Frauen und Kinder. Die unter dem Namen “Massaker von Deir Yasin” bekannt gewordene Abschlachtung war eines der schwersten Verbrechen der beiden Terrorgruppen. Man geht heute davon aus, dass die Tat dazu diente, die arabische Bevölkerung in Schrecken zu versetzen um sie systematisch aus diesem Gebiet zu vertreiben, da die Zahl der Toten von den Verantwortlichen auch absichtlich überhöht angegeben wurde. Die Hagana distanzierte sich offiziell von dem Vergehen. Zu diesem Zeitpunkt zählte die Irgun etwa zwischen 1.000 und 2.000 Mitgliedern.
 
Die bereits erwähnte “Lehi”, oder auch “Stern-Gruppe” – so genannt nach ihrem Gründer Avraham Stern – galt unter den Briten als die am meisten geächtete der zionistischen Terrorgruppen. Stern, der einige Jahre in Italien gelebt hatte, war ein Verehrer des Mussolini-Faschismus und zuvor Angehöriger der Irgun. Er hatte das Irgun-Netzwerk zunächst von Osteuropa aus unterstützt, verließ die Gruppe aber im Juni 1940, als die Irgun-Führung beschloss, ihren Untergrundkampf gegen die Briten im Zuge des Zweiten Welkrieges aufzugeben. Die von ihm gegründete Gruppe, die nach seinem Tod – er wurde von britischen Polizisten in seiner Wohnung gefasst und erschossen – von Jitzchak Schamir wiedergegründet und “Lehi” genannt wurde, hatte sogar Bemühungen unternommen mit Nazi-Deutschland zu kollaborieren. Allem Anschein nach wurden die Zionisten jedoch von der NS-Führung ignoriert.(3)
 
Terroraktionen der “Stern-Gruppe”
 
Anders als Irgun führte die Stern-Gruppe auch während des zweiten Weltkriegs Terroraktionen gegen die britischen Besatzer durch – innerhalb und außerhalb Palästinas. Der Großteil der Aktionen von Stern/Lehi beschränkte sich jedoch auf “kleinere” Mordattentate auf britische Gesandte und Soldaten, die darauf abzielten, die Moral der Besatzer nach und nach zu brechen und sie zum Abzug zu zwingen. In einem Memorandum des britischen Geheimdienstes MI5 von 1946 heißt es über die geplanten Auslandseinsätze der zionistischen Terroristen: „In den letzten Monaten wurde berichtet, dass sie [die Stern-Gruppe d.A.] ausgewählte Mitglieder ausbildete, um in einem Auslandseinsatz eine prominente britische Persönlichkeit zu ermorden; dabei wurde mehrmals in diesem Zusammenhang Bezug auf Mr. Bevin [brit. Außenminister d.A.] genommen.”(4)
 
Lehi-Mitglieder waren unter anderem verantwortlich für den Tod Lord Moynes, den damaligen britischen Nahost-Minister, der am 6. November 1944 in Kairo auf offener Straße erschossen wurde. Außerdem gehen ein Sprengstoffanschlag 1947 auf eine britische Polizeistation in Palästina (4 Tote und 140 Verletzte), sowie diverse Anschläge auf die Kairo-Haifa Eisenbahnverbindung, die auch vom britischen Militär genutzt wurde (über 60 Tote, 100 Verletzte), auf das Konto von Stern/Lehi.
 
Mord an Folker Bernadotte und André Serot
 
Traurige Berühmtheit erlangte diese Gruppe jedoch erst nach ihrer offiziellen Auflösung im Mai 1948, als ehemalige Mitglieder in einer Splittergruppe verdeckt weiter operierten und am 17. September 1948 den UN-Gesandten Folker Bernadotte sowie den UN-Miltärbeobachter André Serot in ihrem Auto aus einem Hinterhalt heraus erschossen. Bernadotte hatte sich zuvor stark für eine politische Versöhnung zwischen Israelis und Arabern eingesetzt und versucht, ein Friedensabkommen in die Wege zu leiten.
 
Wie bereits angedeutet, beschränkten sich die Terroraktivitäten von Irgun und Lehi nicht nur auf den nahen und mittleren Osten. Irgun beispielsweise war auch in Europa sehr aktiv und gründete dort verdeckte Zellen, die den illegalen Waffennachschub sichern und jüdischen Flüchtlingen bei der Einreise nach Palästina helfen sollten. Es gibt mittlerweile auch Hinweise darauf, dass Irgun-Splittergruppen noch im März 1952 ein Attentat auf Konrad Adenauer versuchten, um die Wiedergutmachungsverhandlungen mit Deutschland zu stoppen. Bei dem Mordanschlag mit einer Paketbombe wurde ein Münchener Polizist getötet.(5) In einem britischen Geheimdienst-Dossier von 1948 heißt es über die Auslandsaktivitäten der beiden Terrorgruppen: „Unser Vertreter in Jerusalem hat seitdem Informationen darüber bekommen, dass Irgun und die Stern-Gruppe beschlossen haben, fünf ‘Zellen’ nach London zu schicken, um nach dem Vorbild der IRA vorzugehen. Um ihre eigenen Worte zu benutzen, haben die Terroristen vor, ‘den Hund in seiner eigenen Hütte’ zu schlagen. Falls die achtzehn Stern-Mitglieder exekutiert werden, ist Irgun bereit, mit der Stern-Gruppe zu kooperieren.”(4)
 
Nicht Terroristen sondern “offensive Widerstandskämpfer”
 
Dieses Zitat macht das Selbstverständnis der beiden zionistischen Gruppen deutlich. Im Gegensatz zu den Briten und Arabern sahen sie sich nicht in erster Linie als Terroristen, sondern als Befreiungsarmee, als “offensive Widerstandskämpfer” (Vgl. Raziel), die sich nur terroristischer Mittel bedienten, um ihr Ziel zu erreichen. Die Ambivalenz in diesem Verständnis wird schnell ersichtlich, wenn man sich ansieht, dass die Führung der Lehi nicht einmal davor zurückschreckte mit Nazi-Deutschland zu kollaborieren. Auch nicht vergessen werden darf dabei, dass jede friedliche Einigung mit der arabischen Bevölkerung von Lehi und Irgun immer wieder sabotiert wurde. Es ging also nicht nur um die Befreiung von der britischen Unterdrückung – wie der Vergleich mit der IRA zunächst vermuten lässt und was ein moralisch vielleicht noch vertretbareres Motiv suggerieren könnte -, sondern immer auch um die Vertreibung der arabischen Nachbarn durch Mittel des Terrorismus und unter Ausschluss einer friedlichen Einigung.
 
Noch deutlicher wird das anhand einer Broschure der Irgun, die zeigt, wie radikal die Ansichten im Bezug auf die arabischen Palästinenser teilweise waren. In der Broschüre heißt es: „Wir müssen die Araber bekämpfen, um sie zu unterjochen und ihren Forderungen die Kraft zu nehmen. Wir müssen sie als politischen Faktor vom Schauplatz entfernen. Dieser Kampf gegen die Araber wird die Diaspora ermutigen und bestärken. Er wird die Aufmerksamkeit der Nationen der Welt auf uns richten, und sie werden gezwungen sein, das Volk zu ehren, das mit Waffen kämpft. Und ein Verbündeter wird sich finden, der die Armee des Volkes in ihrem Kampf unterstützen wird.”(6)
 
Ungeachtet solcher Zeilen sagte Jitzchak Schamir später ebenfalls, Lehi und Irgund seien keine Terrorgruppen gewesen, sondern (Widerstands-)Armeen. Er rechtfertigte die Anschläge Lehis unter anderem mit dem Argument, dass den amerikanischen Präsidenten Truman (der gegen Ende des zweiten Weltkrieges den Befehl zum Abwurf der Atombombe auf zwei japanische Städte genehmigte) auch niemand als “Terroristen” bezeichne.(7) Ebenso wie der Irgun-Führer Menachem Begin wurde Jitzchak Schamir später israelischer Ministerpräsident. (PK)
 
Quellennachweise:
 
(1) http://en.wikipedia.org/wiki/Irgun#End_of_restraint
(2) http://en.wikipedia.org/wiki/King_David_Hotel_bombing#Prelude
(3) http://en.wikipedia.org/wiki/Lehi_(group)#Contact_with_Nazi_authorities
(4) http://www.wsws.org/de/2003/jun2003/isra-j28.shtml
(5) http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E7D3C7A84488B4C66AFBE321BD95611FB~ATpl~Ecommon~Scontent.html. Ausführlicher: Sietz, Henning: “Attentat auf Adenauer”. 2003
(6) http://www.wsws.org/de/2003/jul2003/isra-j01.shtml
(7) Bethell, Nicholas, „The Palestine Triangle: The Struggle between British, Jews, and the Arabs, 1935–48“. 1979, S. 278

Ein spanisches Gericht ordnete die Verhaftung von sieben israelischen Verantwortlichen, darunter die Minister für innere Sicherheit, Avi Dichter, für Infrastruktur, Benjamin Ben-Elieser und den Ex-Generalstabchef, Dan Hatun, wegen Kriegsverbrechen an den Palästinensern im Jahr 2002 in Gaza an. Der Haftbefehl wurde damit begründet, dass diese der israelischen Luftwaffe seinerzeit grünes Licht für die Bombardierung des Wohnhauses „Salah Schohada, eines palästinensischen Widerstandskämpfers, gegeben haben sollen. Bei diesem Luftangriff starben Schohada, seine Ehefrau sowie 15 weitere Personen, die in den umliegenden Häusern wohnten. Sechs Überlebende reichten eine Klage gegen israelische Militär- und Sicherheitsverantwortliche bei einem spanischen Gericht ein. Der Klage wurde am 24. Juni 2008 vom höchsten Nationalen Gericht in Spanien stattgegeben. Damit kann die spanische Polizei diese israelischen Verantwortlichen beim Betreten des spanischen Territoriums verhaften und dem Gericht vorführen. Die Außen- und Justizministerien des zionistischen Regimes wurden nach der Entgegennähme dieser richterlichen Anordnung aktiv. Sie prüfen derzeit, was sie dagegen unternehmen können. Das ist das erste Mal, dass eine Anzahl von palästinensischen Überlebenden so eine Klage bei einem spanischen Gericht einreichte. Andere Europäische Länder nehmen derartigen Klagen wegen ihrer guten Beziehungen zu dem zionistischen Regime gar nicht an. Dennoch kann dies in den weiteren europäischen Hauptstädten Schule machen. Außerdem können auch andere israelische Verantwortliche, die Verbrechen an den Palästinensern begangen haben, juristisch belangt werden.
Experten sind der Auffassung, dass dieses Regime von Beginn an seine weitere Existenz in Terror, Ermordung und Verbrechen sieht. Viele israelische Spitzenpolitiker waren  Anführer von Terrorgruppen. Ariel Sharon, Schimon Peres, Ben Gurion, und Ehud Barak, alle israelische Ex-Regierungschefs, die als Kriegsverbrecher eingestuft werden, sie wurden aber dank der westlichen Unterstützung nicht verhaftet und bestraft. Diese haben große Verbrechen in vielen Orten Palästinas, wie zum Bespiel in „Dayr Yassin, Kofr Ghassem, Sabra und Shatila, Kana, Dschenin und Gaza begangen.

Quelle

Editorial: Wir möchten an dieser Stelle aus Anlass des 25. Jahrestages an das Massaker von Sabra und Schatila mit einem Artikel von Noam Chomsky erinnern. Nach palästinensischen Angaben starben damals über 3000 Frauen, Kinder und alte Menschen innerhalb dreier schrecklicher Tage in einem Flüchtlingslager . Noam Chomsky zeichnet auf der Grundlage von Presseberichten, israelischen Dokumenten und alternativen Quellen das Massaker nach, das christliche Milizen vom 16. bis 18. September 1982 verübten. Der Text ist ein Ausschnitt aus dem Buch: Offene Wunde Nahost. Isarael, die Palästinenser und die US-Politik. Noam Chomsky, Jg. 1928, ist libertärer Jude, Linguist und politischer Aktivist. Professor am Massachsetts Institute of Technology

Weiterlesen auf Politblog.

An diesem Wochenende jährt sich das Massaker an hunderten Palästinensern in den Flüchtlingslagern von Sabra und Shatila zum 25. Mal. In der modernen Geschichte des Nahen Ostens gab es zahlreiche andere Verbrechen ähnlichen oder gar größeren Ausmaßes, dennoch haben sich die Ereignisse des Septembers 1982 in besonderem Maße in das Gedächtnis Vieler eingebrannt, nicht zuletzt deshalb weil die Morde von Sabra und Shatila unter indirekter Mithilfe des zionistischen Militärs stattfanden.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

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