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Koranverlesung:

Zu den besten Werken im Monat Ramadan, tagsüber und in der Nacht, gehört die Koranverlesung.  Das Lesen im Koran wird für das ganze Jahr  empfohlen und immer belohnt. Aber weil der Koran im Monat Ramadan geoffenbart wurde, ist die Koranlesung im Ramadan von besonderem Wert. Imam Baqir a.s. hat gesagt: Für alles gibt es einen Frühling und der Frühling des Korans ist Ramadan. Das Lesen im Koran und das Nachdenken über seinen Inhalt im Monat Ramadan sind wegen seiner ganzheitlichen Herabsendung in diesem Monat noch vorteilhafter als in den anderen Monaten. Der geehrte Prophet des Islams (s.a.a.s.) sagt darüber:

Wer in diesem Monat einen Vers aus dem Koran verliest, dessen Lohn ist so groß wie der für jemanden, der in der restlichen Zeit des Jahres den g a n z en Koran liest.
 

Bittgebete

Für den gesegneten Monat Ramadan werden zahlreiche, tiefsinnige Gebete überliefert. In den Gebeten steht uns  ein Meer von hohem göttlichem Wissen aus dem Munde des Propheten und der Reinen aus seinem Hause zur Verfügung. Wer spirituell weiterkommen will, der sollte zusätzlich zur Verlesung dieser Gebete auch auf ihren gemeinsamen hohen Sinn achten.

Einige Gebete für den Monat Ramadan sind kurz und für bestimmte Tageszeiten  bestimmt:  den Tag, die Nacht,  die Zeit vor dem ersten Morgengrauen (Sahar) und die Augenblicke des Fastenbrechens.

Es gibt  auch viele lange  Gebete, die für Ramadan  empfohlen wurden. Wir möchten einige davon kurz beschreiben.

Das Abu Hamzeh-Thumali-Gebet

Es ist ein mitreißendes Gebet mit hohem gnostischem und weisem Inhalt.  Dieses schöne Gebet entspringt dem himmlischen Herzen Imam Sadschads (a.s.), einem geehrten Nachkommen des Erhabenen Propheten (s.a.a.s.). Abu Hamzeh Thumali war einer der engen Vertrauten dieses Edlen. Da er dieses  Gebet von Imam Sadschad (a.s.) überliefert hat, wurde es   unter seinem Namen berühmt.

Das Abu Hamzeh-Thumali-Gebet fließt über von der Liebe zu Gott und spiegelt den Höhepunkt der Gott-Dienstbarkeit und Ergebenheit wieder. Im ersten Abschnitt erfolgen  Dank und Lobpreisungen Gottes und  es wird Seiner Einmaligkeit gedacht. Hier wird dem Betenden auch bewusst gemacht,  dass der Weg zu Gott  nahe ist und für alle offen steht.

Im zweiten Teil wird die Ehrfurcht und die Hoffnung des Gottesdieners gegenüber seinem großen gütigen Herrn beschrieben und im dritten Teil dieses Gebetes von  Imam Sadschad (a.s.)  sind die Bitten enthalten, die dieser Auserwählte hinsichtlich seiner Eltern, seiner Familie und Verwandtschaft und der Gläubigen und des Islams an Gott richtet.

An einer Stelle heißt es:

…O Gott! Vergib mir und meinem Vater und meiner Mutter, und schicke Erbarmen über sie, denn sie waren meine Erzieher und Lehrer als ich klein war. Belohne  ihnen ihre guten Werke an mir  und  gib ihnen dafür Gutes und vergib ihnen ihre Sünden. O Gott, schließ alle gläubigen Frauen und Männer, von den Lebenden bis zu den Verstorbenen, in Deine Vergebung ein…

Das Dschuschan-Kabir-Gebet

Dieses wertvolle Gebet enthält die Namen Gottes und es wird besonders für die Qadr-Nacht – die Nacht des Schicksals –  empfohlen:

Ein Ausschnitt :

 

Oh Jener, Dem sich alles unterwirft,
oh Jener, gegenüber Dem alles demütig ist,
oh Jener, für Den alles existiert,
oh Jener, durch Den alles existiert,
oh Jener, zu Dem alle Reue zeigen,
oh Jener, vor Dem sich alles fürchtet,
oh Jener, durch Den alles aufrecht ist,
oh Jener, zu Dem alles gelangt,
oh Jener, Den alles in Dankbarkeit lobpreist,
oh Jener, außer Dessen Antlitz alles untergeht…

 

In diesem Gebet wird  nach jeder Aufzählung der Eigenschaften Gottes andächtig wie folgt wiederholt:

 

Gepriesen bist Du, oh Du,  außer Dem es keinen Gott gibt.
Hilfe! Hilfe!
Befreie uns von dem Höllenfeuer, oh Herr.

 

Das Iftitah-Gebet – Das Bittgebet zur Öffnung der Herzen

Dieses Gebet  wird für alle Ramadan-Nächte empfohlen.  Es ist ein vertrauliches Gespräch zu Gott mit der Bitte um Vergebung und mit der Bitte um baldiges Erscheinen des Imam der Zeit (a.dsch)

Ein Ausschnitt:

… Oh Gott, Du hast mir erlaubt, Dich zu bitten und mein Anliegen bei Dir zu äußern, so erhöre, Du Allerhörer, meinen Wunsch und erfülle, Du Gnädiger, mein Bittgebet, und fang mich auf, Du Vergeber, bei meinem Stolpern, denn wie oft hast Du, oh mein Gott, von einer Not erlöst, Sorgen aufgehoben, Stolpern aufgefangen, Gnade verbreitet und eine Fessel aus Unheil aufgelöst….

Das Sahar-Gebet

Wie der Name schon besagt, ist dieses Gebet für die Sahar-Zeit. Das sind die Stunden kurz vor  dem ersten Morgengrauen. Diese Zeit ist erfüllt mit  Spiritualität; ganz besonders im Monat Ramadan.  Das Sahar-Gebet hat uns Imam Mohammad Baqir (a.s.), ein Edler aus der Nachkommenschaft  des Propheten, hinterlassen.

Dieses Gebet beginnt mit:

Oh Gott, ich bitte Dich bei jener Glorie Deiner Herrlichkeit, die am meisten strahlt,  obgleich jede Glorie  Deiner   Herrlichkeit  strahlt!

Oh Gott, ich bitte Dich bei allen Glorien Deiner Herrlichkeit!… 

Die täglichen Bittgebete

Für jeden Tag im Monat Ramadan hat der Erhabene Prophet Mohammad (s)  ein kurzes aber inhaltreiches Gebet empfohlen. Das Gebet für den ersten Fastentag lautet zum Beispiel:

O Allah, mach mein Fasten an diesem Tag, wie das Fasten jener, die aufrichtig fasten,  und mein Aufstehen zum Gebet, wie das jener, die aus Gehorsamkeit aufstehen. Erwecke mich aus dem Schlaf der Unachtsamen und verzeih mir meine Sünden. O Herr der Welten. Vergib mir! O Du Einziger, der die Sünden verzeiht!

(Mehrheit der Gebetstexte entnommen bei eslam.de)

Bewirtung der Fastenden mit Iftari

Zu den Dingen, die besonders empfohlen wurden, zählt die Bewirtung der Muslime, insbesondere der Bedürftigen unter ihnen, mit einer Speise zum Fastenbrechen (Iftari). Der Erhabene Prophet (s.a.a.s.) hat darüber gesagt:  „Einen gläubigen Fastenden mit einem Iftari zum  Fastenbrechen zu bewirten, führt zur Vergebung der bisherigen Sünden.“

Die Bewirtung zum Fastenbrechen ist so wichtig im Monat Ramadan, dass der Erhabene Prophet des Islams gemäß einer weiteren Überlieferung sagt:

Haltet das Feuer des göttlichen Zornes von euch fern, und sei es mit einem Iftar für einen Fastenden durch eine halbe Dattel oder ein wenig Wasser.

Spenden (Sadaqa)

Das Spenden im Monat Ramadan wird um ein vielfaches mehr als in den anderen Monaten belohnt. In einer Überlieferung steht, dass Gott 70 Arten des Unheils von jemandem fortnimmt, der im Monat Ramadan etwas spendet.

Segensgrüße für Mohammad (s) und die Edlen aus seinem Hause

Für den Monat Ramadan sind viele Lobpreisverlesungen für Gott empfohlen worden. Aber auch die Segensgrüße für den Propheten sind von hohem Wert und es wird empfohlen am Tag mindestens hundertmal das kurze Segnungs-Bittgebet für  den Propheten und die Reinen aus seiner Familie zu entsenden:

Allah, unser! Segne Muhammad und die Familie Muhammads“
[Alahhumma salli ala muhammad wa aali muhammad]
اللَّهُمَّ صَلِّ عَلَى مُحَمَّدٍ وَ عَلَى مُحَمَّدٍ 

Istighfaar (reuevolle Umkehr)

Die Fastenden im Monat Ramadan sollen Gott um Vergebung bitten und sich reuevoll von Sünden abkehren. Ihre Reue wird in diesem Monat sehr schnell von Gott angenommen. Imam Ali (a.s.) hat hierüber gesagt:

Ihr sollt im Monat Ramadan oft um Vergebung bitten und viele Bittgebete sprechen. Die Bittgebete wehren Unheil von euch ab, und die Bitte um Vergebung vernichtet die Sünden.

Itikaaf (innere Zurückgezogenheit)

Die Tage und Nächte des Monats Ramadan sind für die innere Zurückgezogenheit gedacht, das heißt die besinnliche Zurückgezogenheit von dem materiellen Alltag. Dafür ziehen sich Muslime entweder in eine Moschee zurück oder praktizieren die Zurückgezogenheit im eigenen Haus.  Das Itikaaf verhilft ihnen zu einer größeren Spiritualität.  Diese Form des Gott-Dienens wird besonders für die letzten 10 Tage des Monats Ramadan empfohlen. Mit großer Wahrscheinlichkeit fällt die Nacht der Bestimmung (Lailat-ul Qadr) auf einen dieser letzten zehn Tage.  Der geehrte Prophet des Islams (s) hat gesagt:

Die innere Zurückgezogenheit in einer Dekade des gesegneten Monats Ramadan wird so hoch belohnt wie zwei große Hadsch (Hadsch-ut tamattu`)und zwei kleine Hadsch (Hadsch umra).

Das Fasten hat zahlreiche Vorzüge für den Körper und den Geist. Es wirkt sich heilend und stärkend aus. Es reinigt den Menschen von hässlichen tierischen Eigenschaften und läutert seine Seele. Das Fasten befreit den Menschen aus dem Alltag und der Stagnation und ordnet die Gesellschaft.  Der gesundheitliche Nutzen des Fastens verdient Beachtung. In den islamischen Überlieferungen wird auf einige dieser Vorteile hingewiesen. Der Prophet des Islams hat empfohlen: „Fastet, damit ihr gesund bleibt.“ Die heutige Medizin bestätigt, dass Fasten für den Körper gut ist. In einigen Ländern, in denen kein religiöses Fasten üblich ist, raten  Ärzte  ihren Patienten bei einigen Krankheiten eine Fastenkur und empfehlen ihnen einige Stunden am Tag nichts zu sich zu nehmen.  Das Fasten ist generell eine Ruhepause für den ganzen Körper. Es ist auch wie ein kleiner Hausputz und eine Reinigung und Entgiftung der Körperorgane.  Der Organismus des Menschen braucht   nach 11 Monaten ständigen Arbeitens in der Tat auch mal  eine kleine Erholpause.

Der Verdauungsapparat, insbesondere der Magen  gehören zu den ständig tätigen Bestandteilen des Körpers. Da der Mensch normalerweise mindestens drei Mahlzeiten am Tag einnimmt, ist der Verdauungsapparat fast rund um die Uhr damit beschäftigt, die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten und für die Aufnahme von Nahrungsstoffe und die Trennung von überflüssigen Stoffen zu sorgen. Das Fasten lässt diese wichtigen Organe ein wenig ausruhen und bewahrt sie vor der Überlastung. So  können diese Organe  neue Kraft gewinnen.  Außerdem werden beim Fasten die gespeicherten Körperfette, die sehr schädlich sind, abgebaut.  In den Überlieferungen  der Großen Vorbilder des Islams steht:

Der Magen des Menschen ist das Haus der Krankheiten. Er wird durch den Verzicht auf Nahrung geheilt.“

Die Medizinwissenschaft hat heute nachgewiesen, dass das Fasten die überflüssigen Körperfette abbaut und  Korpulenz reduziert, die Belastung auf die Wirbelsäule und die unteren Gliedmaßen verringert und Herz und Blutgefässe sowie den Verdauungsapparat ins Gleichgewicht bringt. Ebenso wird das Immunsystem des Körpers gestärkt und geordnet  und in Bereitschaft versetzt.

Medizinische Untersuchungen zeigen, dass durch das Fasten vom Körper in viel höherem Ausmaße als sonst ein Stoff produziert wird, der eine wichtige Rolle bei der Verhütung von Bakterien- und Viruserkrankungen besitzt und sogar Krebszellen vernichtet.  Im Normalfall befinden sich  viele  Viren und Bakterien  im Körper versteckt und sind nur wenig aktiv, um dann bei  Schwächung des menschlichen Körpers hochaktiv zu werden. Während des Fastens nimmt der Stoff,  der diese Kleinstlebewesen vernichtet, zu und beginnt sie zu beseitigen.

In Wahrheit führt das Fasten also zur Reinigung des gesamten Körpers und macht den Menschen gegenüber vielen Gefahren für die Gesundheit widerstandsfähig-

Das Fasten hat auch eine positive Wirkung auf Geist und Seele des Menschen.  Die Einschränkungen, die der Fastende hinsichtlich der Nahrung akzeptiert, wirken sich sehr positiv auf seine geistigen und seelischen Kräfte aus. Dies gibt dem Menschen das Selbstvertrauen, gegenüber vielen Gefahren für Geist und Körper und unerwiderten Bedürfnissen standhaft zu bleiben. So entwickelt er eine stabile willensstarke Persönlichkeit und wird stark genug, um geistige und soziale Belastungen zu ertragen und sich falscher Verhaltensweisen zu enthalten.

Der gesegnete Monat Ramadan ist der beste Monat Gottes, Es ist der Monat der Herabsendung des Korans und der Heiligste Monat im Jahr. In diesem Monat stehen die Tore des Himmels und zum Paradiese weit offen und die Tore zur Hölle werden geschlossen. Einer der Nächte des Ramadan (in der Nacht der Bestimmung – Qadr) – ist laut Koran mehr wert als tausend Monate es sind. Und so wiegt das Gott-Dienen  in dieser Nacht   mehr als das Gott-Dienen in tausend Monaten. Der Prophet Gottes hat in seiner Ansprache im Vormonat Schaaban über die Größe des Monats Ramadan gesagt:

Ihr Diener Gottes!  Der Monat Gottes hat sich euch mit Segen und Barmherzigkeit und Vergebung zugewandt. Es ist der Monat, der für Gott der beste ist. Die Tage in diesem Monat sind die besten, seine Nächte sind die besten und seine Stunden sind die besten. Ihr seid zu dem Gästeempfang Gottes eingeladen und ihr seid nun in der Schar der Edelmütigen aufgenommen.  In diesem Monat ist euer Atem Gottespreisung und euer Schlafen  ist Gott-Dienen. Eure Werke werden angenommen und eure Gebete werden erhört. So betet mit der richtigen Absicht und mit gereinigtem Herzen zu eurem Herren und Schöpfer, damit Er euch den Erfolg beschert, zu fasten und den Koran zu verlesen. Schlimm ist es also um den bestellt, der auf die Vergebung Gottes in diesem gewaltigen Monat verzichten muss. Beim Durst und Hunger in diesem Monat denkt an den Durst und Hunger am Jüngsten Tag.“

Dann legte der Erhabene Prophet (s.a.a.s.) die Pflichten der Fastenden dar und sprach über den Segen und den göttlichen Lohn in diesem Monat  bei Spenden an die Armen,  Achtung der betagten Menschen,  Barmherzigkeit zu Kindern und Jüngeren,  Pflege der Verwandtschaftsbeziehungen,  Reinhaltung  der Zunge, des Auges und der Ohren von Verbotenem,  Freundlichkeit zu den Waisenkindern,   Beten und  langem Verharren in der  Niederwerfung vor Gott, beim Ritualgebet, der reuevollen Umkehr, den Segenswünsche für ihn und sein Haus, der Verlesung des Korans und der Bewirtung  der anderen.

Als der Prophet Gottes (s.a.a.s.) den Neumond zu Beginn des gesegneten Ramadan erblickte, hob er beide Hände zum Himmel empor  und bat Gott um Gesundheit für diesen Monat und um ein ausreichendes tägliches Brot, um Befreiung von Schmerzen und Ungemach,   und fuhr fort: „Oh Herr mach das Fasten für dich,  deine Anbetung und die Koranlesung in diesem Monat zu unserem täglichen Unterhalt.“

Erzieherische Wirkungen des Fastens

Fasten hat unterschiedliche Dimensionen und viele geistige und materielle Einflüsse auf den Menschen.

Das wichtigste aber ist die „moralische Dimension“ und die „erzieherische Philosophie“.Die fastenden Personen müssen trotz ihres Hungers und Dursts auf das Essen, Trinken und auf die sexuelle Lust verzichten und in der Tat beweisen, dass sie nicht einem Tier im Stall gleichen. Sie können den Zügel des ungehorsamen Ichs unter Kontrolle setzen und ihre Begierde und Lüsternheit beherrschen.

Ein positiver Punkt beim Fasten ist, dass es den Geist des Menschen reinigt, den Willen stärkt und seine angeborenen Instinkte tadelt. Die größte Philosophie des Fastens sind dessen spirituelle und geistige Einflüsse. Ein Mensch, der zum Essen und Trinken alles bereit hat und der jederzeit zugreifen kann, wenn es nötig ist, ist wie ein Baum, der hinter der Gartenmauer an einem Fluss steht. Dieser verwöhnte Baum ist nicht stark genug und wenn er ein paar Tage nicht gegossen wird, so beginnt er zu welken und trocknet aus. Aber Bäume, die auf den Felsen, auf Bergen und mitten in der Wüste wachsen, gewöhnen sich von Beginn an, an die schweren Stürme, heißen Sonnenstrahlen und kalten Winter. Sie sind äußerst stark, stabil und hart im nehmen!

Das Fasten hat bei den Gläubigen den gleichen Effekt. Durch vorübergehende Einschränkungen bringt es dem Menschen bei, wie man stabil wird, den Willen stärkt, mit schwierigen Ereignissen kämpft und seine Instinkte kontrolliert. In einem Wort wird der Mensch durch das Fasten von Animalismus hoch gehoben und kann den Engeln gleich sein. Der Satz „dass ihr gottesfürchtig werdet“ aus dem Vers 183 der Sure Baqare, der nach dem Aufruf zu fasten erwähnt wurde, ist ein Beweis für all diese Realitäten.

Und auch die Überlieferung (Hadith) von Prophet Muhammad, Friede sei mit Ihm: „Fasten ist ein Schutz gegen das Feuer der Hölle“, bestätigt die oben angeführten Standpunkte.

Imam Ali (a.s.) schrieb in der Nahdschul Balaqe über den Grund des Betens und dann weiter über das Fasten: „Gott rief deshalb zum Fasten auf, damit der aufrichtige Geist in den Menschen erzogen wird.“

In einem weiteren Hadith ist zu lesen, dass Imam Ali (a. s.) den Propheten Muhammad (Friede sei mit Ihm) fragte: „Was sollen wir machen, damit sich der Satan von uns entfernt?“ Hazrate Muhammad antwortete: „Fasten beschämt den Satan, denn anderen Menschen etwas zu schenken, bricht ihm den Rücken und die Liebe zu Gott sowie gute Taten tragen zur Ausrottung seiner Generation bei, auch zerstört Vergebung seine Herzader.“

Aber weshalb wurde der Monat Ramadan für das Fasten ausgewählt? Im Vers 185 der Sure Baqare heißt es umschrieben: „Der Koran ist ein Buch der Führung und ein Wegweiser der Menschheit, eine Unterscheidungsnorm (denn durch seine Vorschriften und Gesetze sagt er uns, welche Taten gut und welche schlecht sind und sichert somit den Wohlstand des Menschen). Im heiligen Monat Ramadan wurde der Koran offenbart und nach islamischen Überlieferungen sind alle große Bücher der verschiedenen Konfessionen wie die Thora, die Bibel, das Buch der Psalmen und der Koran in diesem Monat offenbart worden.

So kommt es, dass der Fastenmonat Ramadan immer ein Monat der Offenbarung gewesen ist, ein Monat der Erziehung und des Lernens. Daher ist es auch wichtig, dass man sich in diesem Monat in religiöse Lehren vertieft, um sich von Sünden reinigen zu können. Man sollte diese goldene Gelegenheit nicht verschwenden, sondern sie nutzen, um erhaben zu werden.

Die heilige Nacht der Macht wird in diesem Jahr inshâ llâh die Nacht zwischen dem kommendem Freitag, den 26. September, und Samstag, dem 27. September, sein. – Die heiligen Schriften wurden alle im Monat Ramadân herabgesandt. Die Seiten der Offenbarung, die der Prophet Ibrâhîm a. s. erhielt, kamen am ersten Tage des Ramadân. Fünfhundert Jahre später wurde die Thora am ersten Ramadân empfangen. Dâwud a. s. erhielt den Psalter, Zabûr, in der zwölf­ten Nacht des Ramadân. Eintausendeinhundert Jahre spä­ter, in der achtzehnten Nacht des Ramadân, wurden die Anâjîl, die Evangelien, ’Îsâ a. s. geoffenbart. Sechshunderundzwanzig Jahre später wurde in der siebenundzwanzigsten Nacht des Ramadân der heilige Koran herabgesandt: »Siehe, wir haben ihn in der Nacht al-Qadr hinabgesandt. Und was läßt dich wissen, was die Nacht al-Qadr ist? Die Nacht al-Qadr ist besser als tausend Monde. Hinab steigen die Engel und der Geist in ihr mit ihres Herrn Erlaubnis zu jeglichem Geheiß. Frieden ist sie bis zur Mörgendämmerung.« (Surat al-Qadr, 97) Daher wird diese Nacht unter Muslimen besonders begangen.

Die heilige Nacht: Lailat al-Qadr

Die heiligen Schriften wurden alle im Monat Ramadân herabgesandt.
Die Seiten der Offenbarung, die der Prophet Ibrâhîm a. s. erhielt,
kamen am ersten Tage des Ramadân.

Ebenso wurde fünfhundert Jahre später die Thora am ersten Ramadân empfangen.
Dâwud a. s. erhielt den Psalter, Zabûr, in der zwölf­ten Nacht des Ramadân.
Eintausendeinhundert Jahre spä­ter, in der achtzehnten Nacht des Ramadân,
wurden die Anâjîl, die Evangelien, ’Îsâ a. s. geoffenbart.

Die Offenbarung des heiligen Qur’ân fand in der siebenundzwanzigsten Nacht
des Ramadân sechshundertzwanzig Jahre danach statt.
Daher wird diese Nacht besonders gefeiert,
und man nimmt an, daß sie die »Nacht der Macht«,
Lailat al-Qadr, ist.

»Siehe, wir haben ihn

in der Nacht al-Qadr hinabgesandt.

Und was läßt dich wissen, was die Nacht al-Qadr ist?

Die Nacht al-Qadr ist besser als tausend Monde.

Hinab steigen die Engel und der Geist (Gabriel) in ihr

mit ihres Herrn Erlaubnis zu jeglichem Geheiß.

Frieden ist sie bis zum Aufgang der Morgenröte.«

(Surat al-Qadr, 97)

[Bei Amina Adil, Ramadan finden wir folgende Beschreibung der heiligen Nacht:]

Als der heilige Prophet seinen Gefährten die Geschichte von Samsun [vgl. a. a. O., S. 36 ff.] erzählt hatte, waren sie betrübt. Er sah, daß sie bedrückt waren, und fragte sie, was sie an dieser Erzählung so traurig stimmte.

Da antworteten sie ihm: »O Rasûlullâh, wir, die Gemeinde des letzten Propheten, was sind wir doch ein schwaches Volk! Dieser Held Samsun, von dem wir soeben vernommen haben, ihm verlieh Allâh der Allmächtige solche Lebenskraft und Stärke, daß er volle zweitausend Monate, das sind zweimal dreiundachtzig Jahre, Ihm dienen und auf Seinem Wege gegen die Ungläubigen streiten konnte! Während wir, wenn wir das Alter von achtzig Jahren erreicht haben, uns kaum von unserem Sitz erheben können. Wir empfinden es als Schmerz und bitteren Verlust, daß uns dieser Lohn versagt bleibt.«

Der heilige Prophet senkte das Haupt und antwortete nicht sogleich. Als er den Kopf wieder hob, war der Engel Gabriel mit einer Offenbarung zu ihm gekommen, und der heilige Prophet teilte seinen Gefährten die Sure der »Macht« (al-Qadr, Sure 97) mit. Der Prophet war darüber voller Freude. Denn diese Sure sagte, daß die Offenbarung des heiligen Qur’ân in der Nacht der Macht begonnen hatte, das heißt, in dieser Nacht der heilige Qur’ân von der wohlverwahrten Tafel al-lauh al-mahfûz in der Göttlichen Gegenwart auf die Erde herabgesandt wurde. »Und weißt du, was sie ist, die Nacht der Macht? Diese Nacht ist kostbarer als eintausend Monate …«, spricht Allâh, und diese kostbare Nacht hat Er der Gemeinde Muhammads gegeben und ihnen zum Geschenk gemacht.

Welches ist nun diese heilige Nacht? Man nimmt allgemein an, es sei die siebenundzwanzigste Nacht des Ramadân, weil dies die Nacht der Offenbarung des Qur’ân ist, aber genau weiß man es nicht. Es könnte jede ungerade Nacht sein, die erste, dritte, siebte, mit größerer Wahrscheinlichkeit aber eine der letzten ungeraden Nächte dieses Monats. Allâh der Allmächtige hat dieses Wissen verborgen gehalten; Er hat diese hochheilige Nacht im Monat Ramadân verborgen, damit jeder Tag des Ramadân geehrt werde. Ebenso hat Er den allerheiligsten Namen im Qur’ân verborgen, denn wüßte einer diesen Namen, so würde er nach nichts weiterem verlangen; so aber, wenn einer den ganzen Qur’ân gelesen hat, hat er damit auch den allerheiligsten Namen gelesen. Auch Seine Heiligen und auserwählten Freunde hat Er in der Menge des gemeinen Volkes verborgen, damit man einen jeden Seiner Diener ehrt und niemanden verachtet, denn man kann nicht wissen, ob nicht gerade der, von dem man es am wenigsten vermutet, einer der Heiligen ist.

In dieser Nacht der Macht befiehlt Allâh der Allmächtige Seinen Erzengeln Jibrîl, Mîkâ’îl und Isrâfîl: »Macht euch bereit!« Jeder dieser Erzengel versammelt dann eine Schar von siebzigtausend Engeln, die wiederum ein jeder siebzigtausend weitere Engel befehligen, und mit wehenden Fahnen steigen die Engelsheere dann auf die Erde herab. Eine ihrer Fahnen ist die »Fahne des Lobes«, unter der am Jüngsten Tage der Prophet Muhammad (s) seine Gemeinde versammeln wird; die zweite Fahne ist die »Fahne der Güte«, die dritte ist die »Fahne der Vergebung« und die vierte die »Fahne der Gnade«. Die »Fahne des Lobes« wird zwischen Himmel und Erde aufgestellt, die »Fahne der Vergebung« auf der ehrwürdigen Kaaba, die »Fahne der Gnade« auf des Propheten Muhammads Grab in Medina und die »Fahne der Güte« auf dem heiligen Haus in Jerusalem.

Nachdem die Engel diese Fahnen aufgestellt haben, gehen sie auf Erden umher und entbieten den Friedensgruß. Sie grüßen alle Gläubigen in dieser Nacht. Sie besuchen die Häuser, in denen Muslime wohnen, und grüßen deren Bewohner. Manchen Häusern erteilen sie von außen ihren Gruß und gehen weiter. Andere Häuser betreten sie und geben ihre Salâms, dann gehen sie weiter. Wieder andere Häuser betreten die Engel und begrüßen deren Bewohner sehr herzlich, und wieder andere Muslime werden von den Engeln umarmt und ans Herz gedrückt. So besuchen sie die Gläubigen der ganzen Erde.

Welches sind nun die Wohnungen, welche die Engel nur von außen grüßen? Dies sind Häuser, in denen sich ein Hund befindet oder alkoholische Getränke oder auch Bilder. Damit sind nicht gewöhnliche Abbildungen wie etwa Kinderbilder oder überhaupt Photographien usw. gemeint, sondern solche Bilder oder Statuen, die Abgöttern gleich verehrt werden. Solche Häuser werden von den Engeln der Gnade nicht betreten, sie geben lediglich von draußen ihren Gruß und gehen ihres Weges. Die Häuser, die sie zwar betreten, aber nach kurzem Gruß wieder verlassen, sind die Häuser von Schlafenden. Die Bewohner sind sich der heiligen Nacht nicht bewußt, keiner wacht und betet, und die Engel geben ihren Friedensgruß und ziehen weiter. Eine dritte Gruppe von Wohnungen, in welche die Engel eintreten und die Bewohner herzlich begrüßen, sind die, in denen Dhikr und Tasbîh, Lobpreis Gottes, gemacht wird. Und die Häuser, in denen gebetet wird, dort treten die Engel ein und umarmen die Betenden, und Allâh selbst entbietet ihnen den Friedensgruß.

Eines Tages sann der heilige Prophet über den Zustand seiner Gemeinde, und er begann zu weinen, so daß ihm die Tränen über den gesegneten Bart rannen und auf die Erde tropften. »Wie werden sie nur am Jüngsten Tage bestehen können – wird Allâh ihnen ihre Sünden vergeben, oder werden sie für die Hölle bestimmt sein?« Er weinte um seiner Gemeinde willen vom Tage seiner Geburt dreiundsechzig Jahre lang bis zur Stunde seines Todes. Und er rief: »O ‘Azrâ’îl, Engel des Todes, strafe meine Gemeinde nicht, strafe mich lieber statt ihrer.« ‘Azrâ’îl sprach zum heiligen Propheten: »O höchster Prophet Allâhs, ich habe Anweisung, die Seelen der Gläubigen deiner Gemeinde so zu nehmen, wie ich sonst nur die Seelen der Propheten nehme: etwa, wie man ein Haar aus der Butter entfernt.«

Als der Prophet nun wieder um seiner Gemeinde willen weinte, kam der Engel Gabriel zu ihm und sprach: »O Prophet Allâhs, der Herr verspricht, deiner Gemeinde all das zu geben, was Er den vergangenen Propheten gegeben hat – mit Ausnahme des Prophetenranges. Bis auf diesen Rang will Er ihnen dieselbe Gunst und Gnade erweisen. Denn Er sprach: ›Friede sei auf Nûh in den Welten‹, und gab ihm außer dem Friedensgruß auch das Prophetentum und errettete ihn vor der Sintflut, und Er sprach: ›Friede sei auf Mûsâ und Hârûn‹, und gab ihnen Seinen Frieden und machte sie siegreich über Pharao und sicher vor seinen Machenschaften. Dann sprach Er: »Friede sei auf Ibrâhîm‹ – auch Ibrâhîm gab Er Seinen Frieden und schützte ihn vor dem Feuer Nimrods und dessen Verderben. Nun entsendet Er mich (Gabriel wird auch ›Ruh‹, Geist, genannt) in dieser heiligen Nacht der Macht mit Frieden für deine Gemeinde, und wem Er Seinen Frieden sendet, auf den sendet Er auch Seine Gnade; gebt ihnen also diese freudige Botschaft. ›O Mein Geliebter‹, spricht Allâh, ›sei nicht um deine Gemeinde betrübt, denn Ich werde ihnen hohen Rang und Würde verleihen, wenn sie diese Welt verlassen!‹«

So unermeßlich sind die Segnungen des heiligen Monats Ramadân.

Der heilige Prophet soll gesagt haben: »Wer in der heiligen Nacht der Macht dreimal die Shahâda sagt, der erhält drei Geschenke von Allâh dem Allmächtigen: Alle vergangenen Sünden werden ihm vergeben, Er wird ihn fest im Glauben begründen, und Er wird ihn weiterhin auf dem Pfad der Frommen leiten.«

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

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Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

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Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

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