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Es ist bekannt, dass sich die Medien und Politiker der westlichen Welt grundsätzlich mit jenen Politikern verbünden, die ihre Interessen auch gegen das jeweilige eigene Volk vertreten (wie z.B. in Saudi-Arabien oder Honduras), aber es kommt selten vor, dass ihnen die Felle so davon schwimmen, wie jetzt im Iran.

Heute hat Imam Chamene´i den Wahlsieger der letzten Präsidentschaftswahlen Dr. Ahmadinedschad verfassungsgemäß bestätigt und in einer feierlichen Zeremonie mit der Erfüllung seiner Aufgaben in der neuen Legislaturperiode beauftragt. Am Mittwoch folgt dann der Amtseid vor dem Parlament. Parallel dazu findet im Iran derzeit ein Prozess statt, der alles, was sich die westliche Welt in dreißig Jahren Kleinarbeit aufgebaut hat, innerhalb kürzester Zeit zerstören könnte.

Wie sehr der Politik der westlichen Welt die Felle davonschwimmen, konnte man letzte Woche im Irak miterleben. Seitdem die USA das Land faktisch besetzt halten, unterhielten sie an der iranischen Grenze die Terrororganisation “Volkmudschahedin“ (Volksmudschahids), die sich immer wieder damit rühmte, Terroranschläge im Iran mit tausenden Opfern verübt zu haben. Jene Gruppe unterhielt in einem Ausbildungslager nahe der Grenze zum Iran paramilitärische Einheiten mit schwersten Waffen. Die USA hatten der irakischen Regierung das Versprechen abgerungen, jene Terroristen nicht zu behelligen. Die Gruppe wird im Iran als “Volksmunafeqin“ (Volksheuchler) bezeichnet. Es sei hier nur zur Klarstellung daran erinnert und betont: Die USA haben in dem von ihnen besetzten Irak eine Terrororganisation gegen den Iran unterstützt und mit allen möglichen Waffen ausgestattet, und die gesamte Hofberichterstattung der westlichen Welt hat gegenüber diesem Verbrechen nicht nur geschwiegen sondern es noch aktiv unterstützt indem die Volksmudschahedin von der EU-Terrorliste genommen wurden, wie sie es immer tut, wenn Verbrecher für die westliche Welt arbeiten! Und kein einziger Terror-Camp Besucher, keine Einziger, der aus Deutschland in jenes Terroristenausbildungslager gereist ist, um dort Mord und Massenmord zu lernen und um dann nach Deutschland zurück zu kommen, musste mit Einreiseproblemen rechnen!

Jenes Terror-Camp wurde aber letzte Woche von irakischen Sicherheitskräften zur Überraschung der USA angegriffen, wobei eine unklare Anzahl Terroristen (ca. 20) dabei umgekommen ist. 300 Anhänger der Volksmudschahedin und 120 Polizisten sind verletzt worden. Die sich selbst als Menschenrechtsorganisation bezeichnende Amnesty International (AI) warf der irakischen Regierung vor, die Sicherheitskräfte seien mit “unverhältnismäßiger Gewalt“ gegen die “unbewaffneten“ Bewohner vorgegangen. Damit outet sich AI einmal mehr als Handlanger westlichen Terrors, denn wie sollten die “unbewaffneten“ Lagerbewohner 120 irakische Polizisten verletzt haben? Und seit wann zählen Panzer und Maschinengewehre nicht zu Waffen? AI, die offenbar viele ihrer Infos über den Iran ungeprüft von den Volkmudschahedin übernimmt und weitergibt, hat mit dieser Parteinahme verdeutlicht, dass sie auch um das Wohl einer Terrororganisation besorgt ist, wenn jene Terrororganisation sich gegen den Islam und die Muslime einsetzt!

Der Einsatz der irakischen Polizeikräfte erfolgte zur Überraschung der US-Besatzer und gegen deren Willen. Bereits hier wird deutlich, wie auch die irakische Regierung derzeit versucht, sich zu emanzipieren, und wie sie die Nähe zur Islamischen Republik Iran und weg von den US-Besatzern sucht. Jener Angriff auf das Terror-Camp erfolgte genau in der Woche, in der die Anklageschriften gegen die Verschwörer nach den Wahlen im Iran vorbereitet worden sind und zahlreiche Informationen diesbezüglich durch die Gefangenen preis gegeben wurden.

Während der alte und neue Präsident im Iran seine zweite Amtszeit antritt, findet ein Prozess gegen die Anführer der Unruhen nach den Wahlen statt. Bei den Unruhen sind ca. 20 Menschen umgekommen, darunter auch sieben Basidsch-Mitarbeiter des Staates, die von gewaltsamen Demonstranten bei lebendigem Leib angezündet wurden! Nicht nur wegen der Teilnahme an den Protesten, wie es die Hofberichterstattung in der Westlichen Welt fälschlicherweise behauptet, steht eine erste Gruppe prominenter Vertreter des Umsturzversuches vor Gericht, sondern wegen Verschwörung und Hochverrats.

Einer der bekanntesten Angeklagten, der ehemalige Vize-Präsident Mohammed Ali Abtahi, ein enger Vertrauter Chatamis, sagte vor Gericht aus, dass ihm durchaus bekannt war, dass die Wahlen sauber verlaufen sind. Gleichzeitig warf er Rafsandschani, Musawi und Chatami vor, sich wenige Wochen vor den Wahlen getroffen zu haben und in ihrer Vorgehensweise nach den Wahlen gegenseitig “eingeschworen“ zu haben. Diese Aussage war eine “Bombe“ gegen sämtliche Korruption im Land der letzten 25 Jahre und viele Fehler, die gemacht wurden. Sofort traten die drei Beschuldigten auf und wehrten sich lautstark: Chatami faselte etwas von Schauprozess, und dass die Geständnisse wertlos seien. Musawi warf dem Gericht vor, die Geständnisse seien unter “Folter“ erzwungen worden. Andere wollten Abtahi, der in klarer Sprache formulierte, gleich unter Drogen gesetzt sehen; in einem Land, in dem Drogen verboten sind! Die gleiche Amnesty International, die erst letzte Woche sich offen auf die Seite der Terroristen im Irak gestellt hat, die zum gewaltsamen Umsturz im Iran auffordern, forderte hier dazu auf, “keine Schauprozesse“ zu veranstalten. Und der gleiche Rafsandschani, der nach den Wahlen drei Wochen lang überhaupt kein öffentliches Wort über seine Lippen gebracht hat, reagierte hier binnen Stunden und bezeichnete die Vorwürfe als Lüge!

Dass zumindest die Foltervorwürfe absurd sind, kann auch ein nicht dem Iran zugetaner außen stehender Beobachter leicht erkennen. Wenn man schon bösartig interpretieren möchte, dann genügt doch ein Blick auf die Anklage. Den Angeklagten droht die Todesstrafe, weil sie wegen Hochverrat angeklagt sind, die schwerstmögliche Anklage in der Islamischen Republik Iran. Und der einzige Weg, sich selbst und sein Leben zu retten, besteht darin, sich davon loszusagen und Fakten aufzutischen, die überprüfbar sind. Insofern könnte ein Abtahi oder jegliche andere Person kein Stück an seiner Strafe vermindern, wenn er irgendwelche Lügen auftischt, die niemand überprüfen kann. Es müssen Daten, Fakten, Zahlen, Termine usw. genannt werden, die unabhängig von seiner Aussage überprüfbar sind. Nur so wären sie glaubwürdig und nur so könnte er durch seine Mithilfe zur Aufdeckung der Verschwörung mit einer milden Strafe davon kommen.

Bereits die ersten Reaktionen der drei Beschuldigten verdeutlichen, dass auch sie erkannt haben, wie ihnen die Felle davon schwimmen. Rafsandschanis blitzartiger Reaktion folgte seine Abreise an das Kaspische Meer (so heißt es). Die westliche Hofberichterstattung sieht darin einen Affront gegen die Amtseinführung von Ahmadinedschad, bei der traditionell alle führenden Persönlichkeiten des Landes anwesend sind. Rafsandschani wird als (noch) Vorsitzender des Expertenparlaments aber fehlen! Damit verstößt er gegen den unmissverständlichen Auftrag des Expertenparlaments selbst, der ihn beauftragt hatte, Imam Chamene´i “deutlicher als zuvor“ zu unterstützen. Daher dürfte nicht nur sein Einfluss im Expertenparlament schwinden. Vielmehr verdeutlicht er durch seine Aktion durchaus die Berechtigung des Verschwörungsvorwurfs. So zumindest sehen es immer mehr Iraner. Der Prozess gegen die Angeklagten soll am Donnerstag, einen Tag nach der Vereidigung des Präsidenten vor dem Parlament, fortgesetzt werden.

Manche Erinnerung an die Vorwahlzeit erscheint plötzlich in einem neuen Licht. Ursprünglich hatte Ex-Präsident Chatami selbst für die Wahlen seine Kandidatur lautstark veröffentlicht. Nachdem aber Musawi antrat, nahm Chatami seine Kandidatur zurück. Heute fragen sich immer mehr Iraner, warum er das tat. Das damals aufgetischte Argument, Musawi hätte bessere Chancen gegen Ahmadinedschad, ist unsinnig. Bereits damals war in Umfragen des CIA klar, dass Musawi keine Chance haben würde. Außerdem macht die Behauptung auch ohne Umfragen wenig Sinn. Musawi war der letzte Ministerpräsident des Iran (bevor der Posten abgesetzt wurde) und danach über 20 Jahre kaum politisch aktiv! Chatami hingegen war gewählter Präsident gewesen! Warum sollte also Musawi mehr Chancen haben, als Chatami? Es gibt keine sachlich-logische Begründung für jenes damalige Argument. Zudem war Musawi bei “Insidern“ durchaus als Gegner von Imam Chamene´i bekannt, aber Chatami galt – zumindest vor den Wahlen – nicht als Gegner, was durchaus wahlausschlaggebend sein konnte. Imam Chamene´i genießt schließlich volksübergreifend ein derart hohes Ansehen, dass eine Gegnerschaft zu ihm einer Gegnerschaft zum System und zur Verfassung der Islamischen Republik Iran gleich kommt.

Tatsächlich sind die Musawi-Demonstranten bis zu jener epochalen Freitagsansprache von Imam Chamene´i auf der Religionswelle mitgeschwommen. Sie riefen “Allah ist groß“ und gaben vor, den Islamischen Staat schützen zu wollen. Und einige Religiöse sind tatsächlich mitgelaufen. Nach jener Freitagsansprache aber haben sich die meisten Religiösen distanziert und schlagartig änderten sich auch die Parolen. Plötzlich war von Umsturz, von einer “Iranischen Republik“ statt “Islamischer Republik“ von der Abschaffung des “Imamats“ usw. die Rede in den Parolen der Verbliebenen. So etwas nenn man auch außerhalb des Islam “Heuchelei“, denn es ist kaum anzunehmen, dass sich die Ziele auf der Straße innerhalb von wenigen Stunden derart krass von “Verteidigung des Imam“ bis zum Umsturz des Imam ändern!

Und damit schließt sich auch der Kreis. Die im Iran bekannte Heuchelei der Volskmudschahedin verband sich zumindest methodisch mit der Heuchelei der Musawi-Anhänger, selbst wenn sie wenig miteinander zu tun haben sollten. Die Staatsanwaltschaft im Iran hingegen sieht Verbindungen, die er aber erst noch beweisen muss. Die Verschwörung des Dreigespanns Musawi, Chatami und Rafsandschani aber könnte schon sehr bald aufgedeckt werden, denn die drei werden immer nervöser, und wenn es ernst wird, wird sich zeigen, wie sehr sie sich an ihr gegenseitiges Versprechen gebunden fühlen. Einige Mitläufer unter den Geistlichen sind dieser Tage jedenfalls auffällig “ruhiger“ geworden, da sie die Dimension der Ereignisse unterschätzt haben und jetzt selbst schockiert sind.

Die westliche Welt verliert mit den Dreien zusammen sehr viel. Bisher konnte sie ihren Einfluss in die islamische Republik genau über jene drei (aber insbesondere über Rafsandschani und Chatami, der gerne in die westliche Welt gereist ist) aufrecht erhalten. Jener Einfluss muss dabei nicht “direkt“ wirken, sondern kann sehr subtil durch gewisse “Unterstützungen“, Preise, Einladungen zu Dialogrunden, Einträge in Goldene Bücher (z.B. Berlin) usw. wirken. In diesem Zusammenhang müssen in den letzten Wochen auch Dinge aufgedeckt worden sein, die in der Westlichen Welt zumindest überhaupt nicht nachzulesen waren: So wurde z.B. vor ca. zwei Wochen ein Lastwagen an der Iranisch-Türkischen Grenze festgesetzt. Er hatte insgesamt ca. 8 Milliarden US-Dollar in bar und zusätzlich 12 Tonnen Goldbarren (andere Quellen berichten von 22 Tonnen) geladen. Und es gibt nicht viele im Iran, die über solche Geldsummen verfügen oder zumindest Zugang dazu haben. Bei dieser Methode des Wirtschaftskrieges gegen den Iran muss die Westliche Welt einen Rückschlag einstecken.

Es stellt sich aber die Frage, wer die Hintermänner im Iran sind, die solch einen Einfluss auf Grenzposten zu haben glauben, dass der Transport hätte glücken können. Wer kommt im Iran wie an solche Barsummen ausländischer Währungen und wo will er sie hinbringen? Es kann kein Zufall sein, dass jene Aktion gerade jetzt vereitelt werden konnte. Menschen, die nicht für ein wahrhaftiges Ideal leben (und breit sind dafür zu sterben), werden alles verraten, um am Leben zu bleiben. Und niemand ist bereit, sein Leben dem Kapitalismus zu opfern!

Auch die täglich lauter herumbrüllenden Zionisten mit ihren Atomdrohungen dieser Tage erscheinen in einem neuen Licht. Nie zuvor hat Israel seine Atomangriffe, weder in Syrien noch im Irak, angekündigt. Hier geht es offenbar darum “Druck“ aufzubauen, um von anderen Dingen abzulenken und in dieser Drucksituation evtl. noch einige Schäfchen ins Trockene zu bringen, oder sollte man lieber sagen Schwarze Schafe zu retten.

So ist mit noch so mancher Überraschung in den nächsten Tagen und Wochen zu rechnen! Und Dr. Ahmadinedschads Amtsantritt, die Ernennung seines Kabinetts und die effektive Arbeitsaufnahme kann zwar noch einige Tage und Wochen dauern, aber danach sind mit weiteren Überraschungen zu rechnen; Überraschungen, die allen freiheitsliebenden Menschen dieser Welt hilfreich sein können – so Gott will.

Die Ereignisse in der Islamischen Republik Iran dieser Tage erscheinen teilweise unübersichtlich. Dabei ist der Hintergrund eine gründlich gescheiterte Verschwörung gegen das System der Islamischen Befreiungstheologie.

Inzwischen kann man es ganz offen aussprechen! Der Strippenzieher und Verschwendungsmilliardär Rafsandschani hat zunächst aus dem Hintergrund heraus und nach drei Wochen Schweigsamkeit nach den Wahlen ganz offen beim Freitagsgebet ihm alles Mögliche versucht, um Imam Chamene´i zu schädigen, wenn nicht sogar abzusetzen. Die tatkräftige Unterstützung der westlichen Medien war ihm dabei sicher. Womit er aber ganz offensichtlich nicht gerechnet hat, war der Widerstand des iranischen Volkes, der jene Verschwörung hat ins Leere laufen lassen. Und nach Rafsandschanis Freitagsansprache hat Imam Chamene´i unmissverständlich deutlich gemacht, dass jener Auftritt vom Volk missbilligt wird. Rafsandschani ist wieder in die Versenkung verschwunden und versucht seine gescheiterte Verschwörung irgendwie mit irgendeinem Strohhalm zu “retten“, oder anders ausgedrückt zu retten, was noch zu retten ist! Und da er wohlweislich davon ausgehen kann, dass er niemals mehr einen Fuß auf den Boden des politischen Parketts im Iran bekommen wird und schon bald davon auszugehen ist, dass er nach und nach all seinen Einfluss verlieren wird, sucht er notgedrungen nach Strohalmen. Die Stimmung im Volk ist inzwischen derart gegen ihn aufgeheizt, dass er zudem auch nach medialen Ablenkungen sucht. Eigentlich ist er als Oberverschwörer entlarvt und die Medien hätten noch Tage lang darüber diskutiert, und so musste er einen Ausweg finden, die Medienaufmerksamkeit auf seinen “Erzfeind“ zu lenken.

Zweifelsohne ist Dr. Ahmadinedschad derjenige, der Leuten wie Rafsandschani das Leben in dieser Welt zur Hölle gemacht hat, und das Jenseits haben jene Leute sich selbst zur Hölle gemacht. Umgeben von so viel Feuer, bleibt einem nur noch übrig, Brände zu legen. Denn Dr. Ahmadinedschad hat bereits in seiner ersten Legislaturperiode mächtig aufgeräumt! Aber in der zweiten Legislaturperiode, in der er mit einer überwältigenden Mehrheit der Volksstimmen im Rücken regieren wird, ist zu erwarten, dass er noch viel mehr “aufräumen“ wird, als in der ersten Legislaturperiode. Dabei hat er äußerst “undiplomatisch“ nicht nur sämtliche Ungerechtigkeiten in der westlichen Welt aufgedeckt und angeprangert, sondern noch viel intensiver die Korruption und Misswirtschaft im eigenen Land bekämpft. Und dabei hat er sich naturgemäß viele Feinde aus dem alten “Establishment“ gemacht. Chatami (ehemaliger Präsident), Nateq-Nouri (ehemaliger Präsidentschaftskandidat und Mitarbeiter im Büro von Imam Chamene´i), Musawi (ehemaliger Ministerpräsident) und Rafsandschani als der Strippenzieher, sind nur einige der Namen, deren Misswirtschaft und teilweise vetternwirtschaftliche Ansätze Ahmadinedschad aufgedeckt hat. Und jene zu Recht Gescholtenen wollten gemeinsam mittels einer Verschwörung, die nicht schlecht durchorganisiert war, zunächst die Wahlen zerstören und dann den Imam entmachten. Das Ganze ist aber derart schief gegangen, wie es wohl nur schief gehen konnte. Jene inneren Verschwörer haben eine noch größere Demütigung erlitten, als die USA damals beim Tabas-Desaster der Operation Adlerklaue 1980.

Als den Verschwörern kein Ausweg mehr blieb, um das eigene Versagen zu vertuschen, wurde ein anderer Weg eingeschlagen, der darin bestand, irgendwie den amtierenden und zukünftigen Präsidenten zu diskreditieren. Hierfür wurde eine sehr perfide Methode gewählt, deren Nachbearbeitung weitere Methoden der Verschwörer aufdecken wird und gleichzeitig den Anhängern der Islamischen Revolution die Gelegenheit gibt, eigene Fehler zu korrigieren und zukünftig zu minimieren.

Was war der Ausgangspunkt? Nachdem sich Rafsandschani und die Seinigen derart selbst diskreditiert haben, dass sie nunmehr als Gegner der “Statthalterschaft des Rechtsgelehrten“ da stehen, ein Vorwurf, der aus Sicht des Volkes dem Hochverrat nahe kommt, suchten sie nach einer Gelegenheit, Ahmadinedschad öffentlich zu diskreditieren.

Nach den haushoch gewonnen Wahlen wollte Dr. Ahmadinedschad die Gelegenheit nutzen und sein Kabinett sowie die Besetzung der Vizepräsidenten umbilden. Es sei daran erinnert, dass der Präsident gemäß Verfassung der Islamischen Republik Iran der zweite Mann im Staat ist, nach dem Statthalter der Rechtsgelehrten bzw. Imam und nicht etwa irgendwelche anderen Personen, wie es die westlichen Medien in den letzten Wochen suggerieren wollten. Und jener zweite Mann im Staat hat gemäß Artikel 124 das Recht, sich Stellvertreter für bestimmte Ressorts zu bestimmen. Der erste Stellvertreter ist „vorbehaltlich der Zustimmung des Präsidenten … verantwortlich für die Verwaltung des Kabinetts und die Koordination der Aufgaben anderer Stellvertreter.“

Am 17. Juli 2009 ernannte Präsident Dr. Ahmadinedschad Esfandiar Rahim Maschai zum ersten Vizepräsidenten und ersetzte damit den Vorgänger Parviz Davoodi. Diese Ernennung wurde von den Verschwörern dazu genutzt, die Medienaufmerksamkeit von ihrer Verschwörung abzulenken und erneut Dr. Ahmadinedschad zu attackieren mit dem Vorwurf, das hier Korruption betrieben und/oder eine ungeeignete Person ernannt wurde. Wer aber ist dieser Esfandiar Rahim Maschai, von dem die westliche Welt zuvor nichts gehört hat, obwohl er seit vier Jahren Vizepräsident für Kultur und Tourismus ist. Zudem ist er seit Ende 2007 Leiter des neu gegründeten nationalen Zentrums für Globalisierungsforschung. In beiden Positionen hat er seine Organisationstalente und Loyalität bewiesen, so dass ihn Dr. Ahmadinedschad nunmehr zum ersten Vizepräsident ernannt hat.

Zunächst wurde die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass Maschais Tochter mit dem Sohn des iranischen Präsidenten verheiratet ist, wobei eine Art Vetternwirtschaft suggeriert werden sollte. Der Vorwurf war allerdings allein schon deshalb absurd, da Maschai als einziger Verwandter (man muss wohl eher sagen Verschwägerter) bereits seit vier Jahren dabei ist. Zudem hat Dr. Ahmadinedschad z.B. keinen seiner immerhin sechs Geschwistern zu “höheren“ Positionen verholfen, so dass jener Vorwurf alleine nicht sehr glaubhaft erschien und andere “Argumente“ benötigt wurden. Jetzt kam der “ultimative“ Vorwurf, welcher im Iran stets das Ende der politischen Karriere bedeuten würde: Eine angebliche Nähe zu Israel.

Maschai soll gemäß der Zeitung Kargozaran bereits im Sommer 2008, also vor einem Jahr, gesagt haben: „Ich hatte schon zuvor gesagt, dass wir keine Feindseligkeit gegen die Bevölkerung Israels haben und stolz sage ich noch immer das gleiche.“ Eine vergleichbare Aussage würde zu den USA herausgekramt. Was aber war so schlimm an jener Aussage? War das nicht stets die Politik der Islamischen Republik Iran gewesen, dass sie nicht gegen die Bevölkerungen, sondern gegen die unterdrückerischen Regime eingestellt sind? Und wenn jener Vizepräsident so öffentlich sich für Israelis ausgesprochen haben sollte, warum hatte dann die Westliche Welt das nie zuvor berichtet und stürzt sich jetzt darauf, wie reißende Wölfe? Sollte die westliche Welt sich nicht lieber freuen, wenn der “Vorwurf“ zutreffen würde, oder passt das nicht in das Lügenfeindbild, dass man seit Jahren aufgebaut hat?

Die Aussage war zwar hinreichend, um die westliche Welt zu verwirren, aber reichte bei weitem nicht aus, um die Bevölkerung im Iran von der Abtrünnigkeit des neuen Vizepräsidenten zu überzeugen. Also musste noch ein Vorwurf darauf gesetzt werden:

Eine Geschichte aus 2007 wurde ausgekramt. Maschai hatte schon 2007 bei einem Besuch in der Türkei eine Veranstaltung besucht, bei der Frauen in historischen Kostümen einen traditionellen Tanz aufführten. Aus Respekt zu seinen Gastgebern war er nicht weggegangen, obwohl das nach islamischen Vorstellungen durchaus möglich gewesen wäre. Aber war das nicht merkwürdig. Die gesamte Chatami-Rafsandschani-Fraktion, denen man Hunderte solcher Vorwurfe an den Kopf werfen könnte, wirft einem Stellvertreter vor, vor zwei Jahren bei einer islamische grenzwertigen Veranstaltung sitzen geblieben zu sein.

Das erinnert ein wenig an die Vorwürfe, die selbst Ahmadinedschad vor einiger Zeit ertragen musste. Er hatte bei einem Treffen mit seiner inzwischen greisen Lehrerin aus seiner Schulzeit, diese umarmt bzw. vielmehr hatte diese Lehrerin ihn umarmt und er hatte sich nicht gewehrt. Zwar lässt der Islam es nicht zu, dass eine nichtverwandte Frau von einem Mann umarmt wird, aber das gilt nicht für solch eine Situation, in der eine Lehrerin im Greisenalter ihren ehemaligen Schüler umarmt, weil sie stolz auf ihn ist. Medien, die Ahmadinedschads extreme Loyalität zu Imam Chamene´i neiden, hatten sich damals päpstlicher als der Papst aufgespielt und ein Theater daraus gemacht. Westliche Medien hatten damals erstaunlicherweise die Kritik an Ahmadinedschad weitergetragen, anstatt ihn zu unterstützen, wo er doch die westfreundlichere Begrüßungsvariante gewählt hatte.

Wie dem auch sei: Sämtliche Vorwürfe gegen Maschai waren nicht hinreichend, um ihn beim Volk zu diskreditieren und abzusetzen, wobei es gar nicht um Maschai selbst ging, sondern darum ,Ahmadinedschad eins auszuwischen dafür, dass er so “rabiat“ gegen sämtliche Korruption und Misswirtschaft vorgeht. Also gingen die Verschwörungsversuche weiter. Nur zwei Tage nach seiner Ernennung vermeldete ein Nachrichtensender, dessen Mitarbeiter zumindest teilweise nachweislich mit Musawi sympathisieren, dass Maschai zurückgetreten sei. Das war aber nicht der Fall! Woher also kam jene Meldung? Wer hat sie erfunden bzw. in die Welt gesetzt? Alles Dinge, die jetzt nach und nach aufgearbeitete werden müssen, um die gesamte Dimension aller Verschwörungen aufzudecken und derartige staatsschädigenden Aktionen zukünftig im Keim zu ersticken.

Nun meldeten sich einige Parlamentsabgeordnete – die für ihre offene Unterstützung von Musawi und ihre offen vorgetragene Feindseligkeit gegen Imam Chamene´i aufgefallen waren und davon ausgehen müssen, nie wieder ins Parlament gewählt zu werden. Sie verbreiteten das Gerücht, dass sie Maschai vom Parlament nicht bestätigen und somit Ahmadinedschad dazu zwingen würden, Maschai abzusetzen. Entweder waren jene Abgeordneten selbst völlig desinformiert, oder aber sie hielten das iranische Volk für dumm. Es ist zwar gemäß Verfassung der Islamischen Republik Iran tatsächlich so, dass jeder Minister des Präsidenten vom Parlament bestätigt werden muss, bzw. auch abgelehnt werden kann, aber solch eine Prozedur ist für die Stellvertreter des Präsidenten nicht vorgesehen! Die Schreihälse wurden wieder ruhig.

Als also auch das nicht half, kam der nächste, dieses Mal größte “Angriff“. Ziel war neben dem Kampf gegen Ahmadinedschad auch die Dauerfixierung der Medien auf das Thema, um von dem Rückblick auf den eigentlichen Verschwörer abzulenken; zu klar waren die Worte Imam Chamene´is gegen Rafsandschani gewesen und zu verheerend seine Niederlage. Jetzt wurde weitere zwei Tage später behauptet, dass Imam Chamene´i selbst Ahmadinedschad mit einem “privaten“ Brief angewiesen habe, seinen Stellvertreter unverzüglich zu entlassen und ihm keinen anderen Posten zu geben. Die Meldung selbst war etwas “merkwürdig“, denn Imam Chamene´i trifft Ahmadinedschad alle paar Tage persönlich und hätte ihn notfalls ja auch anrufen können. Zudem ist selbst bei viel gravierenderen Fällen nicht bekannt, dass Imam Chamene´i seinem Präsidenten eine schriftliche Anweisung gegeben hätte, die noch dazu privaten Charakter haben sollte. Wen etwas wirklich geheim sein sollte, warum kam es dann in die Öffentlichkeit?

Sofort witterten westliche Medien die für die hiesige Politik typische Taktik des “Lancierens“ von Nachrichten. Politik ist hier solch ein dreckiges Geschäft, dass derartige Taktiken sogar als normal betrachtet werden. Aber Imam Chamene´i “lanciert“ keine Nachrichten. Die schmutzige Politik ist nicht seine Verhaltensweise. Wenn er will, dass Ahmadinedschad öffentlich dazu aufgefordert wird, irgendjemanden abzusetzen, dann sagt er es entweder selbst öffentlich, oder lässt es einen seiner Sprecher verkünden. Was aber war das für ein Brief? Welche Information beinhaltete er? Waren darin möglicherweise Dokumente, die etwas bestimmtes Beweisen sollen? Oder sollte durch diesen Weg mögliche “Schwachstellen“ im sehr personenreichen Büro von Imam Chamene´i aufgedeckt werden? Darüber kann nur spekuliert werden, und Spekulation hilft niemandem. Tatsache ist, dass es ein privater Brief war, und daher niemanden etwas angeht, außer Ahmadinedschad. Fast gleichzeitig, oder bereits kurz nach Erhalt des Briefes (so genau sind die Zeitabläufe im Nachhinein kaum zu rekonstruieren, da nicht bekannt ist, wann Ahmadinedschad den Brief erhielt) bekräftige Dr. Ahmadinedschad dass Maschai zum ersten Vizepräsidenten ernannt worden sei und weiterhin seine Aufgaben in der Regierung erfüllen werde.

Alle bisher genannten Verschwörungsakteure waren jene, die dem System bewusst schaden zugefügt haben und zweifelsohne keine Anhänger der Ideale der Islamischen Revolution sind. Nun aber kamen etwas unbedacht auch einige Akteure ins Spiel, die wiederum zweifelsohne als Anhänger der Revolution bezeichnet werden können. Ein durchaus revolutionärer Chefredakteur vermutete, dass er seinem Imam zu Hilfe eilen müsste, und forderte öffentlich, dass die Anweisung des Imams zu erfüllen sei; obwohl er die genaue Anweisung ja auch nicht kannte. Die Hektik der Mediengesellschaft lässt manchmal selbst altgediente und erfahrene Anhänger der Revolution in perfekt erscheinende Fallen laufen. Auch ein systemtreuer Freitagsprediger äußerte sich auf dieser Linie, wenn auch vorsichtiger. Und die eigentlichen Verschwörer konstruierten daraus einen Konflikt zwischen Imam Chamene´i und Ahmadinedschad. Der Strohhalm, den die Verschwörer benötigten, war gefunden. Während der gesamte Iran darüber diskutierte, wie man mit den eigentlichen Verschwörern nach der Wahl umgehen sollte, hatten die den Spieß scheinbar umgedreht und Ahmadinedschad als Verschwörer dargestellt.

Sie hatte jedoch die Rechnung einmal mehr wie jemand gemacht, der in der Panik seines Verbrechens sich an jeden Strohhalm klammert und die Spätfolgen gar nicht berücksichtigt. Denn sollte eine mögliche Differenz bezüglich einer einzigen Personalentscheidung zwischen Präsident und Imam (die es ja gar nicht gibt) bereits Anlass für so viele Zeilen, so viele Spekulationen, so viel Feindschaft gegen Ahmadinedschad und so viele Vorverurteilungen sein, noch lange bevor man eigentlich weiß, was in jenem Brief stand, wie ist dann erst mit der wahren und aufgedeckten Verschwörung umzugehen? Wenn ungeklärte Vorwürfe zu solch harten Urteilen führen sollten, wie wäre dann Rafsandschani zu behandeln, der die Vorwürfe gegen sich nunmehr selbst bestätigt hat?

Wir wissen nicht, wie die Zukunft von Maschai sein wird. Unabhängig davon, ob er den Posten des Vizepräsidenten erfüllen wird oder andere Verantwortungen aufgetragen bekommt, er wird sicherlich – Inschaallah – weiterhin eine treuer Soldat der Islamischen Revolution sein, und zwar der Islamischen Revolution, wie sie Imam Chamene´i vertritt und nicht in der Schreibart von Rafsandschanis, Chatamis und Musawis. Ahmadinedschad ist und bleibt der mit Abstand treuste, loyalste und revolutionärste Präsident, den Imam Chamene´i in seinem nunmehr 20-jährigen Imamat hatte. Alle Versuche, die Anhänger des Imams zu verwirren, werden früher oder später aufgelöst werden, und niemand wird in der Lage sein, die wahren Anhänger Imam Chamene´is gegen seine wahren Getreuen aufzuhetzen!

Und in der nächsten Legislaturperiode wird sich nicht nur die Westliche Welt angesichts des zunehmenden und mörderischen Unrechts warm anziehen müssen, sondern auch die Kräfte innerhalb des Irans, die sich bisher zu Unrecht an der Islamischen Revolution bereichert haben. Präsident Ahmadinedschad hat die Wahlen mit zwei Drittel des Volkes hinter sich gewonnen. Käme es morgen zu Neuwahlen, könnte jenes sensationelle Ergebnis wohl noch übertroffen werden. Welch Gnade für alle jene, die diese gesegnete Zeit miterleben dürfen.

Es ist wahrscheinlich, daß die USA und Israel mit ihren Kriegsvorbereitungen gegen den Iran Erfolg haben, weil sie effektive PSYOPS durchführen. Zum größten Teil folgen die Medien der Welt den US-Medien, die wiederum den Vorgaben der Regierungen der USA und Israels folgen. […] Das „muslimische“ Ägypten spielt mit und hat nichts dagegen einzuwenden, daß Israels Seestreitmacht auf dem Weg zu einem Kriegsverbrechen nach den Standards von Nürnberg ist, die die USA einst für alle Welt verbindlich gemacht haben.

von Paul Craig Roberts
Counterpunch, 20. Juli 2009

Als Japan Pearl Harbor angriff, hatte Japan nicht zuvor jahrelang seine Sache in der Öffentlichkeit vorgetragen und auch seine vorbereitenden Truppenbewegungen nicht demonstrativ publik gemacht. Japan machte es nicht zu einer die ganze Welt betreffenden Angelegenheit, daß die USA den Japanern ihre Rolle im Pazifik streitig machten, indem sie dem Land den Zugang zu Rohstoffen und Energieversorgung verwehrten.

Ebenso bereitete Hitler seinen Angriff auf die Sowjetunion nicht mit endlosen Drohungen und öffentlichen Anklagen vor, in denen er England die Schuld an diesem Krieg gab.

Diese Ereignisse nahmen ihren Lauf vor der Ära psychologischer Kriegführung mittels PSYOPS (psychologische Operationen). Heutzutage werden Amerikas und Israels Kriege über Jahre hinweg mit Propaganda und mit Treffen auf internationaler Ebene vorbereitet, damit zum Zeitpunkt des tatsächlichen Angriffs das Ganze ein erwartetes Ereignis ist und kein ungeheuerlicher Überfall mit dem Charakter nackter Agression.

Die USA, die dem Iran seit Jahren mit einem Angriff drohen, haben den Job an Israel weitergegegeben. Im Laufe der dritten Juliwoche gaben der amerikanische Präsident und die Außenministerin Israel das o.k., die Vorbereitungen voranzutreiben. Israel verkündete öffentlich, daß seine Kriegsschiffe (darunter drei von Deutschland gelieferte U-Boote der Delphinklasse, A.d.Ü.) durch den Suez-Kanal in Richtung Iran unterweg sind. Das „muslimische“ Ägypten spielt mit und hat nichts dagegen einzuwenden, daß Israels Seestreitmacht auf dem Weg zu einem Kriegsverbrechen nach den Standards von Nürnberg ist, die die USA einst für alle Welt verbindlich gemacht haben. Wenn der Angriff schließlich stattfindet, wird er ein alter Hut sein, ein erwartetes Ereignis – und darüber hinaus ein Ereignis, das nach der jahrelangen Propaganda über die Niedertracht des Irans gerechtfertigt erscheint. Israels Absicht ist es, den Nahen Osten zu dominieren. Israel möchte ganz Palästina und den südlichen Libanon „Groß-Israel“ (Eretz Israel) einverleiben. Die USA möchten die gesamte Welt dominieren und dabei entscheiden, wer welche Länder regiert, und so so den Fluß der Rohstoffe kontrollieren.

Es ist wahrscheinlich, daß die USA und Israel dabei Erfolg haben, weil sie effektive PSYOPS durchführen. Zum größten Teil folgen die Medien der Welt den US-Medien, die wiederum den Vorgaben der Regierungen der USA und Israels folgen. Tatsächlich sind die amerikanischen Medien Teil der PSYOPS beider Länder.

Wie Thierry Meyssan in der Schweizer Zeitung Zeit-Fragen schreibt, nutzte die CIA SMS-Textnachrichten und Twitters, um Desinformation über die Wahlen im Iran zu verbreiten, darunter der falsche Bericht, daß der Wächterrat Moussawi informiert habe, er hätte die Wahlen gewonnen. Als die tatsächlichen Ergebnisse verkündet wurden, erschien die Wiederwahl Ahmadinejads als Wahlbetrug.

Iran wird seinem Schicksal begegnen. Eine plausible Hypothese, die nähere Betrachtung verdient, ist die Frage, ob die Iraner Rafsanjani und Moussawi sich mit Washington verbündet haben, um die Macht im Iran zu gewinnen. Beide haben den Wettbewerb um die Regierungsmacht im Iran verloren. Aber beide sind egoistisch und ehrgeizig. Die iranische Revolution bedeutet wahrscheinlich für beid nichts weiter, als daß sie eine Gelegenheit darstellte, persönliche Macht zu erlangen. Der Westen kontrolliert den Nahen Osten seit jeher, indem er die Politiker, die die Macht verloren, einkauft und sie dabei unterstützt, die unabhängige Regierung zu stürzen. Das können wir heute auch im Sudan beobachten. Im Falle des Iran gibt es einen weiteren Faktor, der Rafsanjani auf eine Linie mit Washington bringen könnte. Ahmadinejad attackierte den früheren Präsidenten Rafsanjani, eine der reichsten Persönlichkeiten des Iran, er sei korrupt.

Wenn Rafsanjani sich durch diese Angriffe bedroht fühlt, bleibt ihm wenig anderes übrig, als die bestehende Regierung zu stürzen. Das macht ihn zum perfekten Mann für Washington. Vielleicht gibt es eine bessere Erklärung dafür, daß Rafsanjani und Moussawi, zwei hochrangige Mitglieder der Iranischen Elite, sich entschieden, auf den Vorwürfen des Wahlbetrugs zu beharren, die Washington in die Hände spielen, da sie die Legitimität der iranischen Regierung in Frage stellen. Es kann nicht sein, daß das Päsidentenamt diesen Aufwand wert ist, da der iranische Präsident keineswegs mit weitreichender Entscheidungsmacht ausgestattet ist.

Ohne Rafsanjani und Moussawi hätten die US Medien die iranischen Wahlen nicht als „gestohlen“ darstellen können. Diese Darstellung nutzte die US-Regierung, um die iranische Regierung weiter zu isolieren und diskreditieren und es so leichter zu machen, den Iran anzugreifen. Normalerweise helfen wohlpositionierte Mitglieder einer Elite nicht auswärtigen Feinden dabei, einen Angriff auf ihr Land vorzubereiten. Ein israelischer Angriff auf Iran wird wahrscheinlich Vergeltungsschläge ztur Folge haben, die Washington nutzen wird, um in den Konflikt einzusteigen. Haben die persönlichen Ambitionen Rafsanjanis und Moussawis und die naiven iranischen Demonstranten aus der Oberschicht den Iran reif für seine Zerstörung gemacht.

Sehen sie sich eine Landkarte an und sie werden feststellen, daß der Iran von einem Dutzend Länder umgeben ist, die amerikanische Basen beherbergen. Wie kann irgend jemand im Iran bezweifeln, daß das Land auf dem Wege ist, ein weiterer Irak, ein weiteres Afghanistan oder Pakistan zu werden, das schließlich von Ölfirmen und einem amerikanischen Puppenregime regiert werden wird. 

Die Russen und Chinesen sind aufgrund erfolgreicher Interventionen der Amerikaner in ihren Einflußsphären aus dem Tritt geraten, haben Schwierigkeiten, die Bedrohung einzuschätzen und sind unsicher, welche Antwort sie geben sollen. Rußland hätte den kommenden Angriff verhindern können, hat aber nach Druck aus Washington darauf verzichtet, die Raketensysteme zu liefern, die der Iran gekauft hatte.

China leidet unter seiner Selbstüberschätzung als aufsteigende Wirtschaftsmacht und ist dabei seine Investitionen auf dem Energiesektor im Iran aufgrund der amerikanisch-israelischen Agression zu verlieren. China finanziert Amerikas Angriffskriege mit seinen Anleihen, und Rußland hilft den USA sogar dabei, einen Marionettenstaat in Afghanistan zu etablieren und das frühere unter sowjetischem Einfluß stehende Zentralasien unter die Hegemonie der USA zu bringen.

Die Welt ist derart impotent, daß selbst die bankrotten USA einen neuen Angriffskrieg beginnen können und ihn als ruhmreichen Akt der Befreiung im Namen der Rechte der Frauen, des Friedens und der Demokratie ausgeben können.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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