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Von Lawrence Davidson
INFORMATION CLEARING HOUSE, 15.06.11

Wenn mit der Gründung des Staates Israel die Absicht verfolgt wurde, den Juden der Welt eine sichere Heimstatt zu schaffen, einen Zufluchtsort, an dem sie sich vor tatsächlichem oder potenziellem Antisemitismus sicher fühlen konnten, dann ist das wohl misslungen. Diese Absicht ist gescheitert, nicht weil der Autor das meint, sondern weil eine wachsende Anzahl jüdischer Bürger des Staates Israel das auch so sieht. Studien, die in Israel selbst oder im Ausland entstanden sind, belegen, „dass etwa die Hälfte der Juden, die in Israel lebt, an Auswanderung denkt … , wenn sich in den kommenden Jahren die gegenwärtigen politischen und sozialen Tendenzen fortsetzen“. Diese Erkenntnis wird bestätigt durch die Tatsache, dass die „Yerida“ oder Auswanderung aus Israel schon lange höher als die „Aliyah“ oder Einwanderung nach Israel ist. „Nach Angaben des Zentralen Büros für Statistik haben im Jahr 2005 rund 650.000 Israelis ihr Land verlassen und sind nicht wieder zurückgekehrt.“ Die meisten dieser Emigranten waren Juden. Aus Umfragen geht außerdem hervor, dass mindestens 60 bis 80 Prozent der noch in Israel lebenden Juden „mit denen sympathisieren, die das Land verlassen“.

Unter denjenigen, die bleiben, herrscht die Überzeugung vor, dass sich nur die sicher fühlen können, die über einen zweiten Pass verfügen, der sie zusätzlich als Bürger der USA oder eines europäischen Landes ausweist. Gideon Levy, ein Reporter der (israelischen) Zeitung HAARETZ, meint dazu: „Während unsere Vorfahren von einem israelischen Pass träumten, gibt es jetzt viele unter uns, die vom Pass eines anderen Landes träumen.“ Bis jetzt haben die USA mehr als eine halbe Million Pässe für Israelis ausgestellt, und weitere 250.000 Bürger Israels haben US-Pässe beantragt. Deutschland steht mit 100.000 Pässen für israelische Juden an zweiter Stelle und gibt jährlich 7.000 neue aus. Warum besteht (in Israel) eine solche Nachfrage nach Pässen anderer Länder? Nach Levys Angaben „sind die dafür angegeben Gründe sehr unterschiedlich und manchmal etwas seltsam, aber immer spielen persönliche Besorgnis oder aus der Politik Israels resultierende Ängste mit. Der Pass eines ausländischen Landes ist zur Versicherungspolice gegen kommende trübe Tage geworden. Immer mehr Israelis befürchten, dass die nicht ausbleiben werden.“

Es gibt zwei vorherrschende Erklärungen für dieses Phänomen. Die erste erwächst aus der Überzeugung, dass der sichere Hafen, den der Zionismus schaffen wollte, keineswegs sicher ist. Diese Auffassung vertritt Ian Lustick, ein Politikwissenschaftler der University of Pennsylvania: „Die große Gefahr für den jüdischen Staat besteht darin, dass seine Bürger, auf die Frage, ob sie in Frieden mit ihren Nachbarn im Mittleren Osten zusammenleben oder lieber nichts mit ihnen zu tun haben wollen, Letzteres vorziehen. … Als logische Konsequenz daraus bleibt dann eigentlich nur die Auswanderung.“ Lustick wird von Stephen Walt, einem Professor für internationale Beziehungen an der Harvard University, unterstützt, der dazu feststellt: „Das zionistische Ideal verliert in Israels selbst immer mehr an Zustimmung, weil die israelische Regierung den Friedensprozess endlos verzögert.“

Die zweite Erklärung (für das Phänomen der Flucht aus Israel) haben die Redakteure der (israelischen Zeitung) JERUSALEM POST aus Interviews mit Hunderten von Israelis gewonnen, die in die USA ausgewandert sind. Aus den Interviews geht hervor, dass Israelis angeblich aus wirtschaftlichen und nicht aus politischen Gründen oder wegen mangelnder Sicherheit ins Ausland abwandern.

Die von der JERUSALEM POST angebotene Erklärung ist allerdings nicht sehr überzeugend. Wenn hinter dem Wunsch, auszuwandern, nur wirtschaftliche Gründe stünden, bräuchte kein Israeli einen zweiten Pass. Israelis können jederzeit frei in die USA einreisen, und wegen der engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern ist es für israelische Juden relativ leicht, eine „Green Card“, also eine dauerhafte Arbeitserlaubnis für die USA zu bekommen. Das gilt wahrscheinlich für andere westliche Länder auch, so lange der Arbeitswillige nicht als Kriegsverbrecher gesucht wird. Wenn man die zunehmende Auswanderung in Verbindung mit dem Run auf Pässe anderer Länder bringt, drängt sich eine ganz andere Erklärung auf. Die vielen Israelis, die sich vorsorglich einen zweiten Pass für ein anderes Land besorgen, befürchten offensichtlich den Niedergang ihres Staates. Mit anderen Worten, sie sehen den Tag kommen, an dem der israelische Pass wertlos sein wird. In Anbetracht der Tatsache, dass schon der Gedanke an Auswanderung in den Augen der Zionisten eine Sünde ist, sollte es niemand überraschen, dass die Mehrheit der Auswanderer gegenüber Meinungsforschern ihren Schritt wirtschaftlich begründet. Das klingt besser. Es spielt aber eigentlich auch keine Rolle, aus welchen Gründen Juden mit ihren Füßen gegen den Staat Israel stimmen.

Das wird nicht ohne Folgen bleiben

Dieser Trend ist zweifellos ermutigend für die Palästinenser und ihre Unterstützer, er wird aber nicht folgenlos für sie bleiben. Wie wird das jüdische Israel in – sagen wir – 20 Jahren aussehen, wenn sich diese Entwicklung ungebremst fortsetzt? Innerhalb der von Israel beanspruchten Grenzen wird die Anzahl der Juden im Vergleich zur Anzahl der arabischen Israelis sicher zurückgehen. Die arabische Bevölkerung, die bereits jetzt eine höhere Geburtenrate als die jüdische hat, wird schneller wachsen und einen zunehmenden Prozentsatz der Gesamtbevölkerung ausmachen. Dann wird es nicht nur in den besetzten Gebieten, sondern auch in Israel selbst mehr Palästinenser als Juden geben. Man kann natürlich sagen, es ist gut, wenn das so kommt. Die Auffassung, dass die Juden in Palästina die Mehrheit haben müssen, war schon immer pervers. Wegen der sich verändernden demographischen Fakten wird sich das Verhältnis zwischen Juden und Palästinensern, das noch niemals gut war, aber schnell noch weiter verschlechtern. Warum das so ist, wird im nächsten Punkt erklärt.

Zweiter Punkt: Ein wachsender Prozentsatz der in Israel bleibenden Juden wird zu den ideologisch fixierten Fanatikern gehören. Schauen Sie sich die religiös motivierten, bewaffneten, aggressiven Siedler auf der West Bank an und stellen Sie sich vor, dass die gemeinsam mit den religiösen Fanatikern mit ihren schwarzen Hüten und Schläfenlocken 60 bis 70 Prozent der jüdischen Bevölkerung stellen werden. Das ist dann eine „Masada“– Mehrheit, die entschlossen sein wird, ihre Lebensart in ganz Palästina durchzusetzen – nicht nur aus patriotisch-propagandistischen Gründen, sondern aus rassistischem Fanatismus und religiöser Überzeugung.

Dritter Punkt: Die übrigen Juden müssen keine Fanatiker, sondern könnten sogar überwiegend verständigungsbereit sein. Sie werden übrigbleiben, weil sie kein Pässe anderer Länder bekommen konnten und keine Verwandten im Ausland haben, die sich für sie verbürgen könnten, oder nicht genug Geld haben, um in einem anderen Land neu anzufangen. Wie ihre Oberen das wollen, werden sie alles tun, was ihre immer fanatischer werdende Regierung von ihnen erwartet, um ihre Jobs und ihre Altersversorgung nicht zu verlieren und sich ernähren zu können.

Vierter Punkt: Die ideologischen Fanatiker, deren schlimmster Albtraum der „demographische Holocaust“ ist, werden sich nicht zur Demokratie und zu den Menschenrechten bekehren lassen. Israels Regierung wird immer diktatorischer werden. Bereits heute werden in der Knesset (dem Parlament Israels) von ideologisch geprägten Parteien antidemokratische Gesetze verabschiedet. Und das ist erst der Anfang. In einer Gesellschaft, die (durch Auswanderung) ihren Mittelstand verloren hat, wird es keine echte politische Opposition mehr geben, und die Rechtsparteien werden noch aggressiver gegen diejenigen Juden vorgehen, die sie als „antizionistische Elemente“ diffamieren. (Verständigungsbereite) Organisationen wie B`tselem, Gush Schalom, Rabbis für Menschenrechte und das Komitee gegen den Abriss (palästinensischer) Häuser werden verboten werden. Anhänger dieser Gruppen werden verstummen oder ins Exil gehen, ebenso wie die geringe Anzahl israelischer Akademiker, die jetzt noch die Politik der israelischen Regierung kritisieren. Wenn sie das nicht tun, werden sie wahrscheinlich im Gefängnis landen.

Schlussfolgerungen

Das sind natürlich nur Vermutungen, die aber sehr wahrscheinlich eintreten. Deshalb sollten sie ernsthaft bedacht werden. Im heutigen Israel lassen sich noch Unterschiede feststellen zwischen den jüdischen Israelis, die ein vernünftiges, humanes Abkommen mit den Palästinensern wollen, und denen, die das nicht wollen. Wenn die Entwicklung so weitergeht wie bisher, wird eine Zeit kommen, in der es viel schwieriger sein wird, solche Unterschiede zu erkennen. Mit anderen Worten, wenn die „normalen“ Frauen und Männer, denen es nur um ihre wirtschaftliche und körperliche Sicherheit geht, anfangen, sich nach einem Land umzusehen, in dem ihre Kinder sicherer groß werden können, wenn sie zusammenpacken und Israel verlassen, wird sich auch die Normalität des täglichen Lebens mit ihnen verabschieden. Wie Bush es einmal formulierte, wird sich die Gesellschaft dann aufspalten, „in solche, die für und solche, die gegen uns sind“. „Für uns zu sein“ bedeutet dann, Rassist zu sein und Gottes auserwähltem Volk anzugehören und alle anderen als Feinde – als Amalekiter – zu betrachten; das wird von allen Juden erwartet werden, die sich dann noch in Israel aufhalten.

Wie werden wir anderen, besonders wir Juden, die nicht in Israel leben, uns verhalten, wenn es so weit kommt – wenn alle jüdischen Israelis, die einen gerechten Frieden wollten, entweder zum Schweigen gebracht, eingesperrt oder verbannt wurden? Wie verhalten wir uns gegenüber einer Gesellschaft, in der jeder die Ungerechtigkeit unterstützen muss, um nicht selbst als Verräter oder Verbrecher verurteilt zu werden? Wie wollen wir unter diesen Umständen noch zwischen Unschuldigen und Schuldigen unterscheiden?

Dieses Szenario ist nicht nur in Israel möglich. Es wurde schon öfter durchgespielt. Da gehörten die Juden aber zu den Verfolgten und nicht zu den Verfolgern. Solche Entwicklungen treten immer ein, wenn eine Gesellschaft einer rassistischen, religiösen oder politischen Doktrin verfällt, die sich über sämtliche Regeln der uns alle verbindeten Humanität hinwegsetzt. Das hat auch die in Israel vorherrschende Ideologie getan. Und da sich die Geschichte wiederholt, wird der Zionismus versuchen, die totale Herrschaft zu erringen und alle loszuwerden, die ihn in Frage stellen oder behindern könnten, um mit seinen verbliebenen Anhängern ein entsetzliches Horrorregime zu errichten. Das sollte uns alle aufschrecken, heftig aufschrecken.

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von Gideon Levy

Es geschah am Tage nach dem Unabhängigkeitstag, als Israel im Lob über sich selbst und seine Demokratie fast bis zum Geht-nicht-mehr eintauchte, und am Vorabend des ( praktisch ungesetzlichen) Nakba-Tages, wie die Palästinenser die „Katastrophe“ – den Jahrestag der Errichtung Israels, nennen. Mein Kollege Akiva Eldar veröffentlichte, was wir schon immer gewusst haben, aber wofür uns die schockierenden Zahlen fehlten, die er nun aufdeckte. Seit den Oslo-Abkommen hat Israel das Wohnrecht von 140 000 Palästinensern aus der Westbank abgesprochen. Mit andern Worten 14 % der Westbankbewohner, die wagten, ins Ausland zu gehen, wurde ihr Rückkehrrecht nach Israel und hier für immer zu leben, verweigert. Mit andern Worten: sie wurden von ihrem Land und ihrem Haus vertrieben. In andern Worten: ethnische Säuberung.

Während wir noch immer verzweifelt unsere große ethnische Säuberung von 1948 verheimlichen, verleugnen und unterdrücken – 600 000 ( 750 000 in allen anderen Quellen ER) Flüchtlinge, von denen einige aus Angst vor dem israelischen Militär und seinen Vorgängern flohen, und einige mit Gewalt vertrieben wurden – kommt jetzt heraus, dass 1948 nie endete, dass sein Geist noch immer in uns steckt. Auch bei uns gibt es das Ziel, dieses Land von seinen arabischen Bewohnern so weit als möglich zu säubern, vielleicht noch ein bisschen mehr. Schließlich ist es die heimlichste und die am meisten gewünschte Lösung: das Land ist für die Juden, für sie allein. Ein paar Leute sagen dies gerade heraus:

Rabbiner Meir Kahane, Minister Rehavam Zeewi und ihre Anhänger, die ein gewisses Lob für ihre Integrität verdienen. Viele streben danach, ohne es zuzugeben..

Die Enthüllung der Politik der Wohnverweigerung hat bewiesen, dass dieser geheime Traum tatsächlich der geheime Traum des Establishments ist. Man spricht dort – um Himmels willen – nicht darüber; keiner würde es Säuberung nennen. Sie laden keine Araber auf LKWs, wie sie es einmal taten, einschließlich nach dem 6-Tagekrieg und sie schießen nicht auf sie, um sie wegzujagen – alles politisch unkorrekte Methoden in der neuen Welt. Aber das ist tatsächlich das Ziel.

Einige Leute denken, es genügt, wenn wir das Leben der Palästinenser in den besetzten Gebieten unerträglich machen, dass sie von alleine gehen, und tatsächlich sind viele schon gegangen. Ein israelischer Erfolg: Nach der Zivilverwaltung haben eine Viertel Million Palästinenser in den blutigen Jahren von 2000-2007 die Westbank verlassen. Aber das genügt nicht; also wurden verschiedene administrative Methoden hinzugefügt, um den Traum wahr zu machen.

Jeder, der sagt: „Das ist keine Apartheid“ sollte erwidern: warum wird es einem Israeli erlaubt, sein Land für den Rest seines Lebens zu verlassen und keiner schlägt vor, seine Staatsbürgerschaft zu widerrufen, während einem Palästinenser, einem Einheimischen, dies nicht erlaubt wird? Warum ist es einem Israeli erlaubt, eine Ausländerin zu heiraten und für sie das Wohnrecht zu erhalten, während es einem Palästinenser nicht erlaubt ist, seine frühere Nachbarin zu heiraten, die jetzt in Jordanien lebt? Ist das nicht Apartheid? Jahrelang habe ich endlose Tragödien von Familien dokumentiert, die aus einander gerissen wurden, deren Söhnen und Töchtern es wegen drakonischer Verordnungen – nur für Palästinenser – nicht erlaubt war, in der Westbank oder im Gazastreifen zu leben.

Denken wir z.B. nur an Dalal Rasras aus Beit Ommar, ein Kleinkind mit einer cerebralen Lähmung. Es wurde vor noch nicht langer Zeit monatelang von seiner Mutter getrennt, nur weil die Mutter in Rafah geboren wurde. Erst nachdem ihr Fall veröffentlicht wurde, ließ Israel die Mutter wieder zu ihrer Tochter zurückkehren – „gegen den Buchstaben des Gesetzes“. Der grausame Buchstabe des Gesetzes, der Bewohnern des Gazastreifens nicht erlaubt, in der Westbank zu wohnen, selbst wenn jetzt ihre Wohnung dort ist.

Der Schrei der Obdachlosen/Enteigneten ist nun in eine Zahl übersetzt worden: 140 000 nur seit dem Oslo-Abkommen. Studenten, die an ausländische Universitäten gingen, Geschäftsleute, die im Ausland ihr Glück versuchten, Wissenschaftler, die zu Fachstudien ins Ausland gingen, Jerusalemer, die vorübergehend in die Westbank zogen – sie haben alle dasselbe Schicksal. Sie wurden alle von Israel vertrieben. Sie konnten nicht zurückkehren.

Was am erstaunlichsten ist, ist die Reaktion derer, die für diese Politik der ethnischen Säuberung verantwortlich sind. Sie wissen es nicht. Generalmajor (Reserve) Danny Rothschild, früher der Militärgouverneur mit dem euphemistischen Titel „Koordinator der Regierungsaktivitäten in den Gebieten“ sagte, er habe von der Prozedur zum 1. Mal in Haaretz gelesen. Es kam heraus, dass nicht nur die Säuberung weitergeht, sondern auch die Leugnung. Jedes palästinensische Kind weiß darum – nur der General nicht. Sogar heute gibt es noch 130 000 Palästinenser, die als „NLR“ registriert sind, ein herzerfreuendes IDF-Akronym für „nicht länger ein Bewohner“ – als ob es freiwillig wäre , noch ein Euphemismus für „vertrieben“. Und dem General, der als relativ progressiv gilt, war dies nicht bewusst.

Dies ist eine absolute Verweigerung, die Rückkehr der Flüchtlinge zu erlauben – es wäre etwas, das den „Staat Israel zerstören“ würde. Es ist auch eine absolute Verweigerung der Rückkehr für Leute, die erst kürzlich vertrieben wurden. Bis zum nächsten Unabhängigkeitstag werden wir wahrscheinlich noch mehr Vertreibungsanordnungen erfunden haben, und am nächsten Feiertag werden wir über „die einzige Demokratie“ sprechen.

Quelle

Von Uri Avnery, 16. April 2011

NEULICH benötigte der allmächtige allgemeine Sicherheitsdienst (Shaback, früher Shin Bet) einen neuen Boss. Es ist ein äußerst wichtiger Job, weil kein Minister je wagen würde, dem Rat des Shabak-Chefs bei einer Kabinettsitzung zu widersprechen.

Es gab einen eindeutigen Kandidaten, nur unter J. bekannt. Aber im letzten Augenblick wurde die Siedlerlobby mobilisiert. Als Direktor der „Jüdischen Abteilung“ hat J. ein paar jüdische Terroristen ins Gefängnis gebracht. Deshalb wurde seine Kandidatur zurückgenommen, und Yoram Cohen, ein Kippa tragender Liebling der Siedler, wurde stattdessen ernannt.

Das geschah im letzten Monat. Kurz davor benötigte auch der Nationalsicherheitsrat einen neuen Chef. Unter Druck von Seiten der Siedler bekam General Yaacov Amidror, der ehemalige höchste Kippa tragende Offizier der Armee, den Job – es ist ein Mann mit offen ultra-ultra nationalistischen Ansichten.

Der stellvertretende Stabschef der Armee ist ein Kippa tragender Offizier; auch er unter Siedlern sehr beliebt, ist ein früherer Chef des Kommandos Mitte, der auch für die Westbank zuständig war.

Vor ein paar Wochen schrieb ich, dass nicht die Annexion der Westbank an Israel das Problem sei, sondern die Annexion Israels durch die Westbanksiedler.

Einige Leser reagierten mit einem Lächeln. Es schien wie ein Scherz.

Das war es nicht.

Nun ist es an der Zeit, diesen Prozess ernsthaft zu prüfen: Wird Israel zum Opfer einer feindlichen Übernahme durch die Siedler?

ALS ERSTES muss der Terminus „Siedler“ untersucht werden.

Offiziell ist das keine Frage. Die „Siedler“ sind Israelis, die jenseits der Grenze von 1967, der sogenannten Grünen Linie leben („Grün“ hat in diesem Fall keine ideologische Bedeutung. Dies war nur zufällig die Farbe, die gewählt wurde, um sie auf den Karten zu unterscheiden.)

Die Zahlen werden übertrieben oder untertrieben, je nachdem, wie die Propaganda dies benötigt. Aber es kann angenommen werden, dass es in der Westbank 300.000 Siedler gibt und in Ost-Jerusalem etwa 200.000. Die Israelis nennen die Jerusalemer Siedler gewöhnlich nicht „Siedler“, sondern rechnen sie einer anderen Kategorie zu. Aber sie sind natürlich auch Siedler.

Wenn wir aber von Siedlern im politischen Kontext sprechen, sprechen wir von einer viel größeren Gemeinschaft.

Allerdings sind nicht alle Siedler „Siedler“. Viele Leute in den Westbank-Siedlungen gingen ohne ideologische Motive dorthin, und zwar weil sie dort ihre Traumvilla für praktisch nichts bauen konnten, noch dazu mit einem malerischen Blick auf ein arabisches Minarett. Es sind jene, die vom Chef des Siedlerrats Danny Dayan gemeint waren, als er bei einem geheimen Gespräch mit einem US-Diplomaten, das jetzt durchsickerte, eingestand , dass sie leicht überzeugt werden könnten, nach Israel zurückzukehren, wenn die Geldmenge stimmen würde.

Doch haben all diese Leute ein Interesse am Status quo, und deshalb werden sie die wirklichen Siedler bei ihrem politischen Kampf unterstützen. Entsprechend einem jüdischen Sprichwort: Beginnst du ein Gebot aus falschen Motiven zu erfüllen, wirst du es am Ende mit den richtigen erfüllen.

ABER DAS Lager der „Siedler“ ist viel, viel größer.

Die ganze „national-religiöse“ Bewegung unterstützt die Siedler vollkommen, ihre Ideologie und ihre Ziele. Und kein Wunder – das Siedlungsunternehmen ist ja ihre Schöpfung.

Das muss erklärt werden. Die National-Religiösen waren ursprünglich eine winzige Splittergruppe der religiösen Judenheit. Das große orthodoxe Lager sah im Zionismus eine Ketzerei und abscheuliche Sünde. Da ja Gott die Juden wegen ihrer Sünden aus Seinem Land ins Exil geschickt hatte, hatte nur ER das Recht, sie – durch den Messias – wieder zurückbringen. Die Zionisten setzen sich über Gott und verhindern das Kommen des Messias. Für die Orthodoxen ist die zionistische Idee einer säkularen jüdischen „Nation“ noch immer ein Götzendienst.

Doch ein paar religiöse Juden schlossen sich der werdenden zionistischen Bewegung an. Sie blieben eine Kuriosität. Die Zionisten verachteten die jüdische Religion wie alles, das zur jüdischen Diaspora gehört („Galut“ – Exil, in der zionistischen Redeweise ein abfälliger Terminus). Den Kindern, die (wie ich) in zionistischen Schulen in Palästina vor dem Holocaust erzogen wurden, wurde beigebracht, dass sie mitleidig auf die Leute hinabschauen sollten, die immer „noch“ religiös waren.

Dies beeinflusste auch unsere Haltung gegenüber religiösen Zionisten im negativen Sinn. Die wirkliche Aufbauarbeit unseres zukünftigen „hebräischen Staates“(wir sprachen nie von einem „jüdischen Staat“) wurde von sozialistischen Atheisten getan. Die Kibbuzim und Moshavim, kommunale und kooperative Dörfer, wie auch die „Pionier“-Jugendbewegungen, die die Grundlage des ganzen Unternehmens waren, waren meist Tolstoij’sche Sozialisten, einige sogar Marxisten. Die wenigen, die religiös waren, wurden als marginal angesehen.

In jener Zeit – in den 30er und 40er-Jahren trugen nur wenige junge Leute eine Kippa in der Öffentlichkeit. Ich kann mich nicht an einen einzigen Kameraden im Irgun (die geheime militärische [„terroristische“] Organisation, zu der ich gehörte) erinnern, der eine Kippa trug – obwohl es eine ganze Anzahl religiöser Mitglieder gab. Sie zogen eine weniger auffallende Schirmmütze oder Baskenmütze vor.

Die national-religiöse Partei (ursprünglich Mizrahi – die „Östliche“ genannt) spielte eine kleine Rolle in der zionistischen Politik. Sie war in nationalen Angelegenheiten entschieden moderat. Bei den historischen Konfrontationen zwischen dem „Aktivisten“ David Ben-Gurion und dem „moderaten“ Moshe Sharett in den 50er-Jahren waren sie fast immer auf Seiten Sharetts und ließen Ben-Gurion die Wände hochgehen.

Keiner schenkte dem, was in der national-religiösen Jugendbewegung – Bnei Akiva und ihren Yeshivot (Talmudschulen) – jedoch unter der Oberfläche geschah, viel Aufmerksamkeit. Außer Sichtweite der allgemeinen Öffentlichkeit braute sich dort ein gefährlicher Cocktail von ultra-nationalem Zionismus und einer aggressiven „messianischen“ Religion zusammen.

DER UNGLAUBLICHE Sieg der israelischen Armee im Sechs-Tage-Krieg 1967 wurde nach drei angsterfüllten Wochen zu einem Wendepunkt für diese Bewegung. Hier war alles, wovon sie geträumt hatten: ein von Gott geschenktes Wunder: das Herzstück des historischen Erez Israel (alias Westbank) war besetzt. „Der Tempelberg ist in unserer Hand“, wie ein General atemlos damals berichtete.

Als ob jemand einen Korken gezogen hätte, so entwich die national-religiöse Jugendbewegung aus ihrer Flasche und wurde eine nationale Kraft. Sie stellte Gush Emunim (den „Block der Getreuen“) auf, das Zentrum der dynamischen Siedlerbewegung in den eben „befreiten Gebieten“.

Dies muss richtig verstanden werden: für das national-religiöse Lager war 1967 auch ein Moment der Befreiung innerhalb des zionistischen Lagers. Wie es in der Bibel (Psalm 117) prophezeit wurde: „Der von den Bauleuten verworfene Stein wurde zum Eckstein.“ Die verachtete national-religiöse Jugendbewegung und ihre Kibbuzim sprangen plötzlich in die Mitte der politischen Bühne.

Während die alte sozialistische Kibbuz-Bewegung wegen ideologischer Erschöpfung im Sterben lag und ihre Mitglieder durch Verkauf von landwirtschaftlich genutztem Land an Immobilienhaie reich wurden, war die national-religiöse Bewegung voll ideologischer Kraft, mit religiösem und nationalem Eifer erfüllt. Sie predigte einen heidnischen jüdischen Glauben an heiligen Stätten, heiligen Steinen und heiligen Gräbern, vermischt mit der Überzeugung, dass das ganze Land den Juden gehöre und „Fremde“ (gemeint sind die Palästinenser, die seit 1300, wenn nicht gar seit 5000 Jahren hier gewesen sind) hinausgestoßen werden sollten.

DIE MEISTEN Israelis von heute wurden erst nach 1967 geboren oder sind danach eingewandert. Der Besatzungsstaat ist die einzige Realität, die sie kennen. Die Überzeugung der Siedler erscheint ihnen wie eine selbstverständliche Wahrheit. Umfragen zeigen eine wachsende Anzahl junger Israelis, für die Demokratie und Menschenrechte leere Worthülsen sind. Ein jüdischer Staat bedeutet ein Staat, der den Juden gehört und nur den Juden, niemand anders hat hier irgendetwas verloren.

Dieses Klima hat eine politische Szene geschaffen, die von einer Gruppe rechter Parteien beherrscht wird: von Avigdor Liebermans Rassisten bis zu den offen faschistischen Nachfolgern des verstorbenen Rabbi Meir Kahane – alle sind den Siedlern total unterwürfig.

Wenn es stimmt, dass der US-Kongress von der Israel-Lobby kontrolliert wird, dann wird diese Lobby von der israelischen Regierung kontrolliert, die wiederum von den Siedlern kontrolliert wird. (Wie der Witz über den Diktator, der sagte: Die Welt fürchtet sich vor unserm Land, das Land fürchtet sich vor mir, ich fürchte mich vor meiner Frau, und meine Frau fürchtet sich vor einer Maus. Wer also beherrscht die Welt?)

So können die Siedler tun, was sie wollen: neue Siedlungen bauen und die bestehenden vergrößern, den Obersten Gerichtshof ignorieren, der Knesset und der Regierung Order geben, ihre „Nachbarn“ angreifen, wann immer sie Lust dazu haben, arabische Kinder töten, die Steine werfen, Olivenbäume ausreißen, Moscheen in Brand stecken. Und ihre Macht wächst sprunghaft.

DIE ÜBERNAHME eines zivilisierten Landes durch härtere Grenzkämpfer ist keineswegs ungewöhnlich. Im Gegenteil, es ist ein häufiges historisches Phänomen. Der Historiker Arnold Toynbee lieferte eine lange Liste.

Deutschland war lange Zeit von der Ostmark beherrscht, die Österreich wurde. Das kulturell fortgeschrittene deutsche Kernland wurde von den primitiveren, aber robusteren Preußen unterworfen, deren ursprüngliche Heimat kein Teil Deutschlands war. Das russische Empire wurde von Moskau geformt, ursprünglich eine primitive Stadt am Rand.

Die Regel scheint die zu sein, dass, wenn Menschen eines zivilisierten Landes durch Kultur und Reichtümer verweichlicht werden, die robustere, weniger verwöhnte und primitivere Rasse an der Grenze das Land übernimmt, so wie Griechenland von den Römern übernommen wurde und Rom von den Barbaren.

Dies kann auch bei uns geschehen, muss aber nicht. Die israelische säkulare Demokratie hat noch eine Menge Kraft. Die Siedlungen können beseitigt werden (in einem zukünftigen Artikel werde ich dies zu erklären versuchen). Die religiöse Rechte kann noch zurückgeschlagen werden. Die Besatzung, die das Urübel ist, kann noch beendet werden.

Aber dafür müssen wir die Gefahr erkennen – und etwas dagegen tun.

Rannie Amiri

„Entzündet von einem geheiligten Baum, nicht aus dem Osten noch aus dem Westen, dessen Öl geradezu leuchtet, obwohl kaum vom Feuer berührt …“  (Quran 24:35)

„Und nachdem er die Brände gelegt hatte, ließ er sie vordringen in das stehende Korn der Philistiner, und verbrannte die Scheunen wie auch das stehende Korn, zusammen mit den Weinbergen und Oliven.“ (Richter 15:5)

Oliven und Olivenöl. Nichts symbolisiert palästinensisches Land, Identität und Kultur so sehr wie sie. Sie sind die Markenzeichen des Nationalstolzes und das wahrhaftige Herz von Palästinas Landwirtschaft.
Obwohl die Unterwerfung und tägliche Demütigung durch die Okkupation in Ostjerusalem und der West Bank verschiedene Formen aufweisen – erniedrigende Durchsuchungen an Kontrollstellen; Verhaftung und Verhöre von Jugendlichen; Verhinderung von schnellen Transporten von Kranken in Krankenhäuser; Ausweisung von Familien und Zerstörung von Häusern – rufen wenige Situationen mehr Empörung und tiefe Traurigkeit hervor als das Abbrennen von Olivenhainen durch Siedlerbanden.

Am Freitag letzter Woche war der offizielle Beginn der Olivenernte in der von Israel okkupierten West Bank. Gewehrfeuer und Feuer kündigten wieder einmal den Beginn an. Hunderte Bäume wurden von Siedlern verbrannt, während israelische Soldaten zuschauten. Feuerwehrautos wurden daran gehindert, die Brände zu löschen, die mittlerweile zu einem jährlichen Ritual geworden waren für die Plünderung des Landes durch diejenigen, die illegal darauf siedeln.

Rechtzeitig zu Beginn der Ernte veröffentlichte die internationale Hilfsorganisation Oxfam ihren Bericht „Der Weg zum Olivenanbau: Herausforderungen bei der Entwicklung der wirtschaftlichen Verwertung von Olivenöl in der West Bank“ am 15. Oktober in Jerusalem.

Oxfam weist darauf hin, dass die palästinensische Produktion von Olivenöl einigen der ärmsten und am meisten benachteiligten Familien und Gemeinden in der West Bank $ 100 Millionen im Jahr einbringt. Sie ist eine wesentliche Einkommensquelle für die Wirtschaft und fast die Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Fläche entfällt auf sie. Als wichtigere Exportgüter des Territoriums tragen Oliven und Olivenöl zu Arbeitsmöglichkeiten und Einkommen für 100.000 palästinensische Bauernfamilien in einem Ausmaß bei, das nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Dennoch behindert die israelische Regierung absichtlich den Zugang zu dem Land, in dem Olivenfarmen gelegen sind.

„Physische Barrieren wie Kontrollstellen und Straßensperren haben die Bewegungsfreiheit für Menschen und Güter in der West Bank eingeschränkt und den Zugang für palästinensische landwirtschaftliche Produkte, einschließlich Oliven und Olivenöl, zu den lokalen, israelischen und internationalen Märkten versperrt,“ stellte der Bericht fest.

Er kam auch zu dem Schluss, dass die israelische Regierung die Gewalt der Siedler gegen die Olivenhaine billigt, darunter den Diebstahl der Früchte, das Ausreißen oder Verbrennen zehntausender Bäume und die Angriffe auf Bauern, um diese einzuschüchtern und von der Ernte ihrer Früchte abzuhalten.

„Siedlerattacken und Drohungen gegen palästinensische Olivenbauern sind normal.“

Der Freitag bildete keine Ausnahme. Wie AFP berichtete, beschossen Siedler die Haine mit automatischen Waffen, setzten Olivenbäume in Brand und schrieen „Hinaus, hinaus!“

Die Gewaltausbrüche in diesem Jahr wurde beschrieben als eine der schlimmeren in der jüngeren Geschichte. Ungeachtet der wohlbekannten Identität der Angreifer gehen nahezu alle straffrei aus.

In einer Studie, die 97 Fälle von Vandalismus gegen palästinensisches Land über fünf Jahre hinweg verfolgte, fand die israelische Menschenrechtsorganisation Yesh Din (Freiwillige für Menschenrechte) heraus, dass die polizeilichen Untersuchungen nicht zu einer einzigen Anzeige führten und alle Akten wegen unzureichenden Beweisen oder „unbekannten Tätern“ geschlossen wurden. „Die Strafverfolgungsbehörden reagieren nicht auf den fortlaufenden Schaden, der der Existenzgrundlage palästinensischer Familien zugefügt wird,“ sagte der Leiter der Untersuchung Yior Lavne.

Das kulturelle Erbe und die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit eines Volkes zu verwüsten ist eine abscheuliche Vorgangsweise. Unter allen anderen Umständen würde die absichtliche, gezielte Schändung von Land und Sabotage von Lebensgrundlagen als Kriegsverbrechen betrachtet. Es ist an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft das, was in der West Bank geschieht, als solches bezeichnet.

Erschienen am 22. Oktober 2010 auf > http://www.antiwar.com

Ein extremistisches Mitglied der Knesset, dem Parlament des zionistischen Regimes, sagte, wenn ein israelischer Bürger getötet wird, müssten mindestens 500 Palästineneser ums Leben gebracht werden.

Nach Veröffentlichung eines Berichts der Organisation B`Tselam über den Tod von 6371 Palästinensern gegenüber dem Tod von 1083 zionistischen Bürgern in den vergangenen 10 Jahren, sagte Michail Ben Ari, das radikale Knesset-Mitglied : „Die israelische Armee muss im Gegenzug für jeden getöteten isarelischen Bürger mindestens 500 Palästineneser töten.“

Das palästinensische Informationsministerium hat in einer Bekanntmachung die Äußerungen des radikalen Knesset-Mitglieds hinsichtlich einer Ausdehnung des Massakers an palästinensischen Bürgern verurteilt und das Regime in Tel Aviv den Urheber der Verbreitung von Terrorismus und der Schwächung der Sicherheit in der Region genannt.

In der Bekanntmachung des palästinensischen Informationsministeriums hieß es: „Während Palästinenserführer und die Anführer der Israelis  über den Frieden verhandeln, versuchen die Positionsträger dieses Regimes mit unüberlegten und provokativen Äußerungen die Krise in der Region zu verschärfen.

Zionistische Terroristen, die sich selbst Siedlerwachen schimpfen, haben sich gestern im zionistisch besetzten Jerusalem damit vergnügt, Palästinenser zu jagen und dabei zwei palästinensische Einwohner aus mehreren Metern Entfernung erschossen und weitere Palästinenser angeschossen.

Die Polizeikräfte des mit den Terrorsiedlern befreundetem zionistischem Jerusalemer Polizeichefs Aharon Franco haben sofort reagiert. Der Tatort wurde abgesperrt und Umstehende stundenlang daran gehindert, den Opfern des zionistischen Terrors erste Hilfe zu leisten, wodurch ein Opfer des Terrors verblutet ist. Anschließend haben die zionistischen Polizeikräfte die überlebenden Opfer verhaftet.

Im weiteren Verlauf des Tages hat die zionistische Polizei von Jerusalem Jagd auf Trauernde gemacht und sie mit Tränengas beschossen sowie mehrere Journalisten verhaftet.

Quelle

Nahostkonflikt gibt es Friedensgespräche. Benjamin Netanjahu und Mahmud Abbas werden sich unter Aufsicht von Barack Obama alle zwei Wochen treffen, um eine Friedensvereinbarung zwischen Palästinensern und Israel auszuhandeln. Bei der ersten Begegnung in Washington waren auch König Abdullah II. und Husni Mubarak, die starken Männer aus den Nachbarstaaten Jordanien und Ägypten anwesend. Auf vorsichtigen Optimismus machen die Medien dabei. Der saudische Sender Al Arabiya ruft zur Unterstützung von Mahmud Abbas auf. Es gäbe viele radikale Elemente, die die Friedensgespräche torpedieren wollten, aber wenn alle “vernünftigen” und “moderaten” Kräfte an einem Strang ziehen, dann gäbe es eine Chance, dass die “Friedensgespräche” Erfolg hätten. Andersherum ausgedrückt bedeutet das, wer diese Friedensgespräche, so wie sie geführt werden, ablehnt, der ist weder vernünftig noch moderat. Friedensgespräche sind schließlich immer gut. Und gegen Frieden kann doch niemand sein, der vernünftig und moderat ist.

Mein Parteibuch möchte auch einen Vorschlag für Friedensgespräche machen: Ismail Haniyya und Yitzchak Tuvia Weiss treffen sich unter Schirmherrschaft von Mahmud Ahmadinejad und handeln völkerrechtlich verbindliche Grenzen und andere abschließend verbindliche Regelungen betreffend dem ganzen historischen Gebiet Palästina aus. Der gewählte Regierungschef Ismail Haniyya vertritt das palästinensische Volk, der Chief Rabbi der Edah HaChareidis, also der Chefrabbi der höchsten Instanz des Judentums, vertritt das jüdische Volk von Israel, und Mahmud Ahmadinejad, der beliebte Regierungschef der wichtigsten Regionalmacht, wacht als unabhängiger und neutraler Schirmherr darüber, dass die Verhandlungen ernsthaft, zielstrebig und in guter Absicht geführt werden. Bei der ersten Begegnung in Teheran werden auch Hassan Nasrallah und Bashir Assad, die starken Männer aus den Nachbarstaaten Libanon und Syrien dabei sein und den Auftakt zu den ernsthaften Verhandlungen zwischen den Völkern bezeugen. Die türkische Zeitung Todays Zaman könnte dazu Zionisten zur Unterstützung von Rabbi Weiss aufrufen. Um die Gespräche zügig abschließen zu können, werden die Gespräche geheim geführt und über die Gesprächsinhalte bis zu einem finalen Ergebnis Stilschweigen vereinbart. Unter dem palästinensischen Volk wird nach den erfolgreichen Verhandlungen vor Inkrafttreten der völkerrechtich verbindichen Vereinbarung eine Volksabstimmung durchgeführt, ob es mit dem Verhandlungsergebnis einverstanden ist. Was könnte es daran auszusetzen geben? Friedensgespräche sind schließlich immer gut. Gegen Frieden kann doch niemand sein, der vernünftig und moderat ist.

Sollte es solche wie von Mein Parteibuch vorgeschlagene Gespräche geben, so kann man sich die wütenden Reaktionen einiger Zionisten lebhaft vorstellen. Was könnten sie vorbringen?

– Chefrabbi Yitzchak Tuvia Weiss ist kein legitimer Vertreter des jüdischen Volkes von Israel

– Yitzchak Tuvia Weiss sei Verteter einer ausgesprochen anti-israelischen Organisation

– Unter dem jüdischen Volk von Israel soll keine Volksabstimmung stattfinden, die diese extrem weitreichende Vereinbarung völkerrechtlich legitimiert

– Da die Verhandlungen geheim stattfinden sollen, kann nicht mal zivilgesellschaftlicher Protest gegen die laufend verhandelten Zwischenergebnisse organisiert werden

– Mahmud Ahmadinejad sei kein ehrlicher Makler, sondern ausgesprochen pro-palästinensisch und anti-israelisch

Solche Verhandlungen würden als Farce bezeichnet werden. Das vorhersehbare Ergebnis solcher Verhandlugen wäre, dass an der jüdischen Bevölkerung Israels und ihrer gewählten Vertreter vorbei ein völliger Ausverkauf ihrer Interessen stattfinden würde. Da die gewählten Vertreter nicht berücksichtigt würden, hätten ihre bewaffneten Organe keine andere Möglichkeit als Gewalt, damit solch einseitig zusammengesetzte Friedensgespräche ihr Schicksal nicht über ihren Kopf hinweg entscheiden. Solche Verhandlungen wären geradezu absurd. Und sie würden zu nichts anderem als mehr Gewalt führen.

Doch wie sieht es mit den “Friedensgesprächen” aus, die tatsächlich geführt werden? In Wirklichkeit ist es noch viel schlimer als es in diesem absurden Beispiel zum Ausdruck gekommen ist:

– Die Amtszeit von Mahmud Abbas ist abgelaufen.

– Die USA sind bei diesen Gesprächen kein ehrlicher Makler, sondern aufgrund des Einflusses der mächtigen Israel-Lobby höchst parteiisch zugunsten Israels. Israel beherrscht obendrein den Kongress der USA.

– Die USA haben die Familie Abbas regelrecht eingekauft, indem sie sie mit milionenschweren Aufträgen finanziert hat.

– Mahmud Abbas kann sich in der Westbank nur an der Macht halten, weil ihn die in keiner Weise legitimierte von den USA aufgebaute und finanzierte Dayton-Miliz vor dem Zorn der Bevölkerung beschützt.

– Mahmud Abbas hat sämtliche Wahlen abgesagt, mit der die Bevölkerung Palästinas den Verräter und seine Gehilfen loswerden könnte.

– Die gewählte palästinensche Regierung unter Führung von Ismail Haniya wird kompett übergangen

– Um den Protest der Bevökerung Palästinas zu erschweren und sie vor vollendete Tatsachen zu stellen, werden die Verhandlungen unter Verschwiegenheit geführt

– Entsprechend der Verfassung von Palästina hat Mahmud Abbas keinerlei Mandat mehr, irgendetwas für die Bevölkerung Palästinas zu verhandeln.

– Der israelische Verhandlungsführer Benjamin Netanjahu hat schon vor Jahren deutlich gemacht, dass eine am Völkerrecht der Grenzen von 1967 orientierte Lösung für ihn nicht in Frage kommt.

– Eine Volksabstimmung über die Ergebnisse der Verhandlungen wird zwar der israelischen Besatzerbevölkerung in Aussicht gestellt, nicht jedoch der palästinensischen Bevölkerung Palästinas.

Niemand, der moderat und vernünftig ist, kann ernsthaft glauben, Mahmud Abbas würde in den Verhandlungen die Interessen der Bevölkerung Palästinas vertreten. Bei den Verhandlungen sind nur pro-zionistische Kräfte zugegen. Und schon hat Verräter Abbas das erste schwerwiegende Zugeständnis ohne Gegenleistung gemacht:

Abbas: “Noch einmal, wir wollen unsere Bereitschaft unterstreichen, uns in allen Fragen zu verständigen, einschließlich der Sicherheitsfragen und einer Beendigung der Volksverhetzung.”

Einen Pakt gegen Volksverhetzung zu schließen, ist sicherlich eine gute Sache. Doch hier liegt der Fall anders. Was wir hier sehen, ist Verrat. Das Gedenken an die Nakba ist aus Sicht Israels Volksverhetzung, da es die zionistische Geschichtsklitterung herausfordert. Netanjahu hat sich nicht dazu verpflichtet, die regelmäßige und gesetzlich vorangetriebene Volksverhetzung und Geschichtsklitterung durch Israel zu unterbinden. Mahmud Abbas hat Israel somit ganz nebenbei ein einseitiges und von Israel in keiner Weise honoriertes Zugeständnis gemacht. Netanjahu kann nun hingehen und unter Verweis auf das Zugeständnis von Abbas das Gedenken an die Nakba zu unterlassen fordern.

Und genau deshalb laufen derzeit sowohl der militärische Widerstand unter Führung der Qassam-Brigaden als auch der zivile Widerstand unter Führung von extrem “moderaten” und “vernünftigen” palästinensischen Politikern wie Mustafa Barghouti gegen diese Gespräche Sturm.

Friedensgespräche? Ja, bitte. Frieden in Nahost is dringend nötig. Aber Frieden kann nicht erreicht werden Farce von nicht legitimierten Marionetten einer Partei über die Köpfe der Betroffenen hinweg, sondern nur als Ergebnis von Verhandlungen zwischen den von der Bevölkerung legitimierten Führern der tatsächlichen Konfliktparteien. Was derzeit abläuft sind Verratsgespräche. Da kann nichts Gutes bei rauskommen.

Für solche Gespräche über die Köpfe der Betroffenen hinweg gibt es einen historischen Präzedenzfall: das Münchener Diktat. Auch da ist nichts Gutes herausgekommen, obwohl die Verhandlungsteilnehmer bei diesen Friedensgesprächen eine von allen Verhandlungsteilnehmern akzeptierte Einigung erzielt haben.

Quelle

Die islamisch-palästinensische Widerstandsbewegung Hamas hat die jüngste Aktion gegen illegal sich aufenthaltende zionistische Siedler in der Stadt Al Khalil im Westjordanland als natürliche Reaktion auf die Verbrechen des diese Siedler unterstützende zionistischen Regimes bezeichnet. „Die Aktion in Al Khalil war eine natürliche Reaktion auf die andauernden Verbrechen der Besatzer und ist ein Grund für das Scheitern der Sicherheitskooperationen zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde, die nur dazu dienen sollen, den Widerstand im Westjordanland zu entwurzeln“, gab Hamassprecher Sami Abu Zahri laut Farsnews unter Berufung auf AFP in einer Erklärung bekannt.
„Es ist eine Erinnerung daran, dass der bewaffnete palästinensische Widerstand gegen Verbrechen an den Palästinensern weitergeht“, hieß es laut diesem Bericht.
Die israelische Besatzungspolizei berichtete von einem Angriff auf Siedler nahe einer illegalen Zionistensiedlung im Westjordanland bei der am gestrigen Dienstag vier illegale Siedler getötet wurden. Das Fahrzeug der Getöteten sei in den gestrigen Abendstunden nahe der Stadt Al Khalil Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden, teilte die Polizei mit.

Palästinensische Widerstandskämpfer haben vier sich gegen das Internationale Recht  illegal im Westjordanland aufenthaltende zionistische Siedler im getötet.

Die Essedin-el-Qassam-Brigaden, der Militärzweig der islamisch-palästinensischen Widerstandsbewegung Hamas, töteten diese vier zionistische Aggressoren in der Nähe der Illegalen Zionistensiedlung Kirjat Arba in Al Khalil im Westjordanland, berichtete Al Alam. Es handele sich um eine „normale Reaktion auf die Verbrechen der Zionisten und einen Beweis für das Scheitern der Sicherheitsverhandlungen zwischen der palästinensischen Autonomiebehörde und den Besatzern gegen den Widerstand“, erklärte der Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri.
Gestern griffen zionistische Siedlungsbewohner unter Rückendeckung israelischer Besatzungskräfte palästinensische Bauern an, die gerade bei ihrer Arbeit in Deyr Estia im Westjordanland waren. Dabei wurden mehrere Plästinenser verletzt.

Der Studentenrat der Berkeley-Universität in Kalifornien verabschiedete kürzlich eine Resolution, die zum Divestment von Israel aufrief. Prof. Judith Butler, die feministische Theoretikerin erläuterte dem begeisterten Publikum ihre neue „jüdische“ Vision, die dazu aufruft, auf den Staat Israel zu verzichten. Auf diese Weise drücken die intellektuellen Eliten abermals inmal ihren starken Glauben an das theologische Prinzip aus, dessen Grundlage Opposition gegen die westliche Kultur ist.

Für diese Intellektuellen symbolisiert der palästinensische Kampf gegen Israel den heroischen Aufstand der Zurückgewiesenen und Unterdrückten gegen den Eroberer, der sie ihrer Menschlichkeit und ihres historischen Narratives beraubt hat. In dieser mythologischen und theologischen Arena besteht keine Chance, eine vernünftige auf Fakten gegründete Debatte zu führen.

Israel als den schlimmsten Vertreter des westlichen Kolonialismus zu sehen, ist besonders paradox angesichts der winzigen Größe des jüdischen Volkes und Europas bösartiger anti-jüdischen Geschichte. Weder Russlands Kontrolle über die Tschetschenen, noch irischer Groll gegen die Briten, noch der Groll der Basken gegen die Spanier hat so viel scharfe Kritik hervorgerufen wie Israel. Vielleicht weil es nicht viel Sinn hat, sich mit Russland anzulegen, während Großbritannien und Spanien ihren Minderheiten demokratische Gleichheit und die vollen bürgerlichen Rechte anbieten.

Dagegen kontrolliert Israel die Palästinenser und ihre Gebiete weiter mit Gewalt und, um seine jüdische Identität aufrechtzuerhalten, hat es überhaupt nicht die Absicht, ihnen die gleichen Rechte zu gewähren. Man muss kein kritischer Intellektueller sein, um zu verstehen, dass dieser innere Widerspruch in einem Staat, der sich selbst als fortschrittlich, westlich und demokratisch betrachtet, unhaltbar ist.

Als Lösung gibt es nur zwei Optionen: entweder sich aus der ganzen Westbank zurückzuziehen und einen unabhängigen Staat für die Palästinenser zu errichten oder jedem, der unter israelischer Kontrolle lebt – Palästinensern wie Juden – die vollen Rechte zu gewähren. In diesem Fall wird Israel natürlich seine zionistische Identität als Staat des jüdischen Volkes verlieren. Und falls es für Palästinenser und Juden möglich sein sollte, nach 100 Jahren Hass zusammen zu leben, werden die jüdischen Bewohner Palästinas zu einer unbedeutenden Minderheit werden, die von der Gnade von Millionen muslimischer Araber rund herum abhängig ist.

Eine Entwicklung dieser Art, die das zionistische Projekt zerstören würde, würde die meisten jüdischen Bewohner des früheren Israel dazu bringen, ihr Land zu verlassen und für sich auf individueller Basis eine neue Lösung suchen – in der Hoffnung natürlich, dass das, was sich vor dem Holocaust ereignete, nicht noch einmal wiederholen werde, und dass die Millionen neuer jüdischer Flüchtlinge in der Lage sein werden, in den demokratischen Ländern des Westens für sich einen sicheren Hafen zu finden. Ein erschreckendes Szenarium wie dieses würde das ganze jüdische Volk zurück in die historische Situation der Schwäche und ungerechter Behandlung bringen. Man kann sich kaum vorstellen, dass dies ohne einen gewaltigen Umbruch geschieht.

Noch eine andere erschreckende Möglichkeit ist natürlich, dass Israel bewusst auf seine Definition als einer westlichen Demokratie verzichtet. Es würde dann nach und nach zu einer Diktatur werden, die sich als jüdisch definiert. Es würde weiter Waffengewalt benützen, um seine Kontrolle über alle Gebiete westlich des Jordan auszuüben und würde den Palästinensern das Recht auf Freiheit und Gleichheit weiterhin verweigern. Eine Möglichkeit dieser Art würde Israel als modernen Staat zerstören und dementsprechend auch seine Fähigkeit, sich selbst zu verteidigen und eine sichere, blühende Gesellschaft des 21. Jahrhundert zu entwickeln.

Auch in diesem Fall wird der größte Teil der Intelligenz des Landes und aller Leute mit Initiative das Land verlassen. Israel würde mit seiner religiösen Bevölkerung und seinen Ultra-Rechten (Siedler ua.) zurückbleiben. Einige werden es verteidigen können, aber die meisten haben nicht die Fähigkeiten für Entwicklung auf hohem Niveau oder für Management. Die israelisch-jüdische Diktatur würde auf diese Weise unter substantieller Schwäche leiden, was schließlich zu einer Niederlage durch seine muslimischen Feinde führen würde.

Es ist traurig, wenn man daran denkt, dass dieser Prozess anscheinend schon begonnen hat. Der Kollaps der Erziehung und höheren Bildung, zusammen mit der politischen Korruption und dem enormen Wachstums jenes Sektors, der nicht bereit ist, die soziale, wirtschaftliche und militärische Bürde zu teilen, ermutigt die begabteren und fleißigeren Israelis, das sinkende jüdische Schiff zu verlassen.

Israel als Land zu behandeln, das die Inkarnation des Bösen verkörpert, drückt tatsächlich eine neue und hässliche Verkörperung des traditionellen Antisemitismus aus, der die Juden schon immer als Vertreter aller Übel der Welt ansah; die Wahrheit ist ganz einfach, aber schwierig zu sehen. Ein Israel, das nicht will, dass die palästinensische Situation gelöst wird, hat praktisch seinen eigenen unaufhaltsamen Tod verkündet und zwar über eine allmähliche Zerstörung der Ressourcen von Wissen und Talenten, die es bis jetzt befähigten, sich zu entwickeln und zu verteidigen. Um Israel zu retten, müssen wir uns so schnell wie möglich von den besetzten Gebieten und seinen Bewohnern trennen.

Quelle: Israel’s choice: Make peace or disappear (Haaretz)

Nakba bezeichnet die Flucht und Vertreibung von ca. 700.000 Menschen aus den Gebieten, die heute Israel als Staatsgebiet betrachtet.

Der 15.Mai ist der Gedenktag an den Beginn dieser Vertreibungen und Verluste vor 62 Jahren. Im Gegensatz zum israelischen Feiertag am 14. Mai wird er in der Weltpresse sehr wenig erwähnt, in Israel ist er sowie das Wort Nakba verboten.

Dem Verbot widersetzt sich Bronstein mit seiner eindrucksvollen Rede in diesem Jahr ganz offensichtlich.

Dubai Jazz sammelt einige eindrucksvolle Zitate, die beiden ersten lauten:

„The cleansing of Palestine remained the prime objective of Plan Dalet.“
David Ben Gurion (the ‘Founding Father’ of Israel)

(Plan Dalet was a premeditated plan designed in part to ethnically cleanse Palestine during the establishment of the state of Israel)

„Only a state with at least 80% Jews is a viable and stable state“
David Ben Gurion

Die Palästinenser weltweit – es sollen ca. 10 Millionen sein – warten. Auf Heimkehr. Nächstes Jahr in Gaza, inshaAllah?

Today is the day we actually commemorate Nakba Day, 14 May 1948, the date the state of Israel was declared. However, it is not the beginning of our Nakba (catastrophe) nor its end……. Continue here!

Nakba-Day Demonstration!

Israeli Apartheid and The Nakba

There can be absolutely no doubt that Israel has created an inhuman, illegal and utterly disgraceful Apartheid state, and the international community will never be able to excuse itself if it takes no action against this blatant, ongoing and in-plain-sight crime against humanity…….

Continue here!

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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