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Mein Parteibuch berichtete am 2. Juli von der israelischen Kurden-Connection. Die Vermutung, die PKK mache mit dem Regime des faschistischen Apartheidstaates Israel gemeinsame Sache, bestätigt sich nun.

Wie der iranische Sender Press TV und das zionistische Propaganda-Organ Haaretz übereinstimmend berichten, wirbt PKK-Chef Murat Karayilan im israelischen Fernsehkanal Channel 2 offen für eine Zusammenarbeit von Israel und der PKK beim Vorgehen gegen “gemeinsame Feinde”, also insbesondere die von Erdogan regierte Türkei, aber auch Syrien und den Iran.

Die Arbeiterpartei Kurdistans hat damit also offen erklärt, zu den Faschisten übergelaufen zu sein.

PS: Wir dürfen bereits jetzt gespannt sein, wie schnell die Israel-Lobby es nun hinbekommt, die PKK wie zuvor die MKO von Terroristen in Freiheitskämpfer umzudefinieren.

Quelle

Seit Wochen schwelt der Streit um die Bekämpfung der PKK im Nordirak. Die Bitte der Türken um Unterstützung haben die USA bisher nicht erhört. Nun äußerten sie erstmals Verständnis für „begrenzte Militäraktionen“. Doch Ankara könnte bereits neue Verbündete gefunden haben: Syrien und Iran.

Als am Wochenende der türkische Außenminister Ali Babacan Teheran besuchte, war Iran in einer äußerst komfortablen Lage. Ein Nachbarland, das auch Mitglied der Nato ist, suchte um Solidarität nach und die Islamische Republik konnte den Friedensmahner spielen. Denn der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki gab seinem Kollegen aus Ankara den Rat, nicht zur Bekämpfung der als Terrororganisation eingestuften PKK in den Nordirak einzumarschieren. Gleichzeitig betonte der iranische Chefdiplomat, dass sein Land Hinweise habe, dass Terrororganisationen im Irak von den USA und Israel unterstützt würden.

Die Angst vor einem Kurdenstaat

Nun klingt es widersprüchlich, wenn ein Land wie Iran, das mit Hamas und Hisbollah selber entsprechende Gruppen finanziert, ihre politischen Gegner der Unterstützung des Terrorismus verdächtigt. Allerdings ist durchaus etwas Richtiges an der Einschätzung Teherans. Denn Washington unterstützt im Nordirak die iranisch-kurdische PJAK, eine Schwesterorganisation der PKK, weil diese gegen das Regime in Teheran vorgeht.

Deswegen wundert es nicht, dass die USA der türkischen Bitte, mit Ankara zusammen die PKK zu bekämpfen, bislang nicht nachgekommen sind. Allerdings hat diese Zurückhaltung ihren Preis: Indem sich die USA dem Ansinnen der Türken verschließen und den Eindruck erzeugen, sie würden Terrororganisationen mit unterschiedlichem Maß messen, erhöhen sie nicht nur den Zorn am Bosporus, sondern treiben Ankara auch in die Arme von Teheran und Damaskus.

Die USA in der Zwickmühle

Denn die Türkei, Iran und Syrien verbindet die gemeinsame Angst vor einer zu großen Macht der Kurden im Nordirak. Kein Wunder, dass an dem Tag, als das türkische Parlament Ministerpräsident Erdogan die Ermächtigung zu einem Einmarschbefehl Richtung Nordirak erteilte, Syriens Präsident Assad in Ankara weilte und Erdogan den Rücken stärkte. Somit sitzt Washington in der Zwickmühle: Einerseits sind die Kurden für die USA eine wichtige Stützte als Machthaber im auseinanderbrechenden Irak. Andererseits treiben sie durch ihre große Solidarität zur kurdischen Regionalregierung in Arbil den wichtigen Nato-Partner Türkei immer mehr in die Arme von Iran und Syrien. Und daran dürfte den USA auch nicht gelegen sein.

Quelle: http://www.tagesschau.de/

Türkische Angriffe, der Bundesnachrichtendienst und ein US-Planer in Köln

Die Gemengelage scheint unübersichtlich. Während die irakische Regierung beteuert, die bewaffneten Truppen der Kurdischen Arbeiterpartei PKK ausreichend zu kontrollieren, fliegt die türkische Luftwaffe Angriffe mit Hubschraubern und schweren F-16-Kampfflugzeugen gegen PKK-Stellungen im Nordirak. Gestern meldeten sich nach einem Briefing durch Generäle türkische Abgeordnete zu Wort, es habe ein Einmarsch türkischer Truppen in den Irak stattgefunden. Das Militär wiegelte daraufhin öffentlich ab, von einer Invasion könne keine Rede sein, man habe lediglich fliehende PKK-Kräfte einige Kilometer in den Irak hinein verfolgt.

Ankara “müsse zur Selbsthilfe greifen”, da die Regierungen in Washington und Bagdad nicht entschlossen genug gegen die PKK vorgehen, heißt es auf türkischer Seite. Scheinbar legt sich die Türkei als zweitstärkste Streitmacht der NATO mit dem Bündnispartner USA an. Hunderttausend Soldaten und modernste Waffen stünden bereit, um “das Kurdenproblem” zu lösen.

Weiterlesen auf Politblog.

Die Fakten liegen seit langem auf dem Tisch, es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen sie begreifen. Ob das dann schnell genug ist, wird man sehn.
Nochmal in Zeitlupe: die Strategie des imperialen US-Militärs und der Bush-Regierung zielt durch asymmetrische Kriegsführung („Terrorismus“) darauf ab, möglichst viele Völker, Staaten und menschliche Wesen in ein Blutbad zu verwickeln und gegeneinander zu hetzen. Sie belügen dazu alles und jeden und liefern Waffen an alles und jeden. Strategisches Ziel ist die Zerschlagung jedes Staatengebildes zwischen dem Mittelmeer und Indien, nach dem alten römischen Motto „Teile und herrsche“.Unterstützung bekommen die US-Militärs, die US-Militärgeheimdienste und „regulären“ Geheimdienste wie die CIA von den britischen Diensten, aus Israel und solchen Kolonien wie uns.

US-MILITÄRS UND BND UNTERSTÜTZEN PKK UND ANDERE „TERRORISTSCHE“ MILIZEN IN KURDISTAN (1)

(Alles Quelle 1:)
Bereits am 13.August hatte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan der US-Regierung vorgeworfen, dass US-Waffen an die PKK geliefert wurden.
Wörtlich sagte er:“Wir können sehen, dass viele der beschlagnahmten Waffen (der PKK) aus den USA sind. Es ist nicht klar, ob sie (die USA) diese Waffen liefern oder ob sie (die PKK) die von woandersher kriegen“, so Erdogan.

Die Bush-Regierung hatte die Vorwürfe zunächst als „grundlos“ zurückgewiesen. Dann legte der mittlerweile zum Präsidenten gewählte Aussenminister Abdullah Gül ein komplettes Dossier vor. Daraufhin hiess es dann auf einmal aus US-Botschaft durch Botschafter Ross Wilson, Washington „überprüfe“ die Vorwürfe und „arbeite“ daran.
Zuvor waren 4 Angehörige der PKK-Miliz aus einem Camp entkommen und hatten ausgesagt, dass Fahrzeuge der US-Army regelrecht vorgefahren waren und Waffen in dem PKK-Camo abgeliefert hätten. Auch der türkische Botschafter in Washington, Nabi Sensoy, berichtete, dass militärische Aktionen der PKK mit US-Waffen in der Türkei durchgeführt worden seien.

Interessanterweise sollen die US-Waffen in die Region der Kandilberge (im äussersten Norden des Irak geliefert worden sein. Genau dort waren dann am 24.August in einer mit dem türkischen Militär abgesprochenen Aktion iranische Truppen mehrere Kilometer auf irakischen Boden vorgerückt, nachdem sie zuvor tagelang kurdische Dörfer beschossen hatten.
Die Regierungen der USA, Israel und Deutschland unterstützen dort die terroristische Miliz PEJAK/PJAK, einen mutmasslichen Ableger der PKK, deren Anführer Rahman Haj-Ahmadi wegen finanzieller und militärischer Unterstützung vor kurzem in Washington war. Ahmadi hat Kontakt zum bundesdeutschen Nachrichtendienst BND und lebt in Köln-Westhoven.
Die Weitergabe der Waffen an die PKK, so die Berichte, könnten über die PJAK/PEJAK gelaufen sein.

Bereits Anfang August hatte der Chefberater des Pentagon, William J. Haynes, ein insgesamt 7-köpfiges Verhandlungsteam angeführt, was sich in dieser Frage mit Vertretern des Generalstabs, eines Geheimdienstes und des Aussenministeriums der Türkei getroffen hatte. Das türkische Verhandlungsteam leitete Vize-Generalstabschef General Ergin Saygun. Die Lage wurde schon Ende August, also vor fast 2 Monaten, als so ernst eingestuft, dass bereits über die Mitgliedschaft der Türkei in der NATO spekuliert wurde. Auch die damalige Vorbereitung einer Kongressresolution zum Völkermord an den Armeniern Anfang des 20.Jahrhunderts wurde in der Türkei als unnötige Provokation empfunden. Ebenfalls stiess die Verwicklung Israel-naher Gruppen in diese Initiative auf Unverständnis.
Die „U.S. Jewish Anti-Defamation League“ musste am 29.August auf Druck der jüdischen Gemeinde in der Türkei eine Unterstützung der Kongressresolution dementieren, jedoch betonte sie nochmals die Richtigkeit deren Inhalts.(6)

Am gleichen Tag wurde der Weltöffentlichkeit über die New York Times die Story der korrupten Mitarbeiterin vom US-Oberbefehlshaber General David Petraeus aufgetischt. Demnach sollen 115.000 AK-47 Maschinengewehre, 90.000 Pistolen, 80 Körperpanzer, 115.000 Helme der US-Armee im Laufe der letzten 2 Jahre irgendwie verschwunden sein, ohne dass das straff und streng hierarchisch organisierte US-Militär die Seriennummern notiert oder irgendwas bemerkt hätte.

Endlich mal ´ne gute Ausrede.

Der Sinn einer US-Waffenlieferung an die PKK erschliesst sich dann, wenn man davon ausgeht, dass das US-Militär eine Ausdehnung und Fortsetzung des Krieges in der Region forciert (unter Beteiligung möglichst vieler Williger) und die langfristige Zerstörung sämtlicher Staatengebilde zwischen Indien und Israel anstrebt (siehe Grafik). Dabei ist es natürlich immer urst praktisch andere gegeneinander kämpfen zu lassen anstatt das selbst machen zu müssen, Bündnisse und Versprechungen sind beliebig zu variieren, auch der oben gezeigte Plan kann jederzeit verändert werden, es zählt allein die Zerstörung und der Fortgang des Krieges. Ein praktisches Beispiel für diese US-Strategie war die nicht wegzulabernde „Iran-Contra-Affäre“ Anfang der 80er Jahre, in welchem die US-Regierung (unter dem Vizepräsidenten George Bush senior) sowohl den Iran, als auch den Irak mit Waffen belieferten, um das Blutbad möglichst lange andauern zu lassen. Bezahlt wurden die Lieferungen aus Drogengeldern, die sich die US-Geheimdienste und Narco-Militärs hart in Südamerika zusammenverdienten.

Das Endziel der US-Militärstrategen im Mittleren Osten wäre somit ein Sammelsurium schwacher Mikrostaaten die sich untereinander bekriegen und deren Ressourcen beliebig geplündert werden. Die strategische Überlegenheit des Westblocks (NATO) wäre auf Jahrzehnte gesichert, die ostasiatischen Staaten könnten über Rohstofflieferungen erpresst und ihre Ökonomie abgewürgt werden.
Wenn man natürlich der Meinung ist, dass die seit über 4 Jahren laufende Zerstörung des eroberten Iraks Zufall, Pech und Ausdruck einer Friedensstrategie ist, bleiben diese durch die türkische Regierung belegten Fakten natürlich höchst mysteriös.

DIE AKTUELLE LAGE

Wenn gestern wieder 9 türkische Soldaten durch angebliche „PKK-Terroristen“ umgebracht wurden (2), dann dient das nur dem Zweck, die traditionell unbeherrschte und irrationale türkische Mentalität zu aktivieren, damit die etwas sehr, sehr, sehr Dummes tun.
Abdullah Gül, der Präsident der Türkei, ist diesbezüglich ein Glücksfall. Gerade er hat immer wieder mit dieser Linie der türkischen Politik gebrochen und rational, mit kühlem Kopf gehandelt.
Ministerpräsident Erdogan dagegen ist ein Getriebener. Unsteter Blick, fühlbare Panik und ein immenser Druck aus der genauso wie hier völlig verblödeten Bevölkerung prägen seine Handlungsweise. Auch wenn er mit dem eingeholten Parlamentsbeschluss zur Invasion von Kurdistan (ich spare mir hier mal so zu tun, als gäbe es den „Irak“ noch) nur gefaucht hat, so ging er den US-Strategen und General David Petraeus insoweit in die Falle, als dass er sich aufgeplustert und gedroht hat. Wenn jetzt mehr türkische Soldaten fallen, wird er durch eine aufgeputschte, tumbe und (wie die deutsche Öffentlichkeit) auf „Bild“ bzw „Hürriyet“-Niveau handelnde türkische Öffentlichkeit schlicht in den Krieg gepeitscht werden, und zwar von den eigenen Leuten.
Es ist doch nett, was man durch ein oder zwei Mossad-Nutten in den entsprechenden Zeitungsredaktionen so alles hinbekommen kann, gell, Schmocks?

SYRIEN

Die Syrer sehen derweil mit spürbarer Erleichterung was um sie herum passiert und sind so dumm darüber zu reden. Anstatt ihre dumme Schnauze zu halten, posaunen sie ihre Unterstützung für einen türkischen Militäreinsatz in die Welt hinaus. (3)
Dabei wäre das für das Land Syrien, also auch für die Baath-Diktatur und ihre Assad-Monarchie, eine Katastrophe. Denn selbst wenn nun Türken und Kurden, dank ihrer begnadeten Regierungen, aufeinander losgehen, hiesse dass eine unausbleibliche Destabilierung des gesamten Raumes. Eine Verwicklung des Iran wäre absehbar, Jordanien als traditioneller Feind Syriens bliebe auch nicht still, vom Libanon ganz zu schweigen und das Thema Golan-Höhen kennen wir alle.
Also – was soll der Bullshit?

DIE NEUE ROLLE RUSSLANDS IM NAHEN UND MITTLEREN OSTEN

Putin sind zuerst mit dem Shanghai-Pakt SCO (4) und dann mit dem Kaspischen Pakt (5) zwei Volltreffer gelungen. Aserbeidschan, Armenien, die Türkei, Turkmenistan, Syrien und der Iran sind de facto ein taktisches Bündnis eingegangen. D.h., ein US-Angriff auf den Iran ist (ausser aus der Luft) unmöglich geworden, ein Angriff auf Syrien unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.
Russland wird dem israelischen Genie Ehud Olmert am grossen Tisch in Moskau vorgestern (6) erklärt haben, was passiert, wenn die israelischen Bodenstreitkräfte in Syrien einrücken sollten: eine nie wieder in den Griff zu bekommende Eskalation des seit dem 11.September 2001 geführten Weltkrieges.

DIE LÖSUNG HEISST: STILLGESTANDEN!

Die einzige Option, diese imperiale US-Strategie aufzuhalten ist, die eigenen Verluste nach Möglichkeit zu vermeiden, keine Ländergrenzen zu überschreiten, die eigenen Spezialeinheiten nach Hause zu holen und eine Offensive in der Weltöffentlichkeit zu starten um diese zu informieren. Und zwar nicht mit Kinkerlitzchen, sondern mit der ganzen Wahrheit, raus damit.

Jede weitere militärische Aktion im Nahen und Mittleren Osten dagegen bringt die imperialen Strategen ihrem nächsten, taktischen Ziel näher: Atomwaffen einsetzen zu können.
Und dann sehe die „militärische“ Lage im Arabischen Raum auf einmal ganz anders aus.

Quellen:
(1)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=881&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=8
(2)
http://www.ftd.de/politik/europa/:PKK%20Rebellen%20Soldaten/268091.html
(3)
http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/ausland/803509.html
(4)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=828&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=8
(5)
http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=D9D08A04-1208-4059-9E63E3737491F484&startpage=1&ObjectID=A8F9D101-1422-0CEF-7084794B5B220E93
(6)
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNews&storyID=2007-10-19T153515Z_01_FRO956101_RTRDEOC_0_NAHOST-ZF.xml

via http://www.radio-utopie.de/

Trotz der schweren Gefechte zwischen PKK und türkischer Armee steht offenbar kein sofortiger Einmarsch der Türkei in den Irak bevor. Verteidigungsminister Gönül bestritt außerdem, dass türkische Soldaten in der Gewalt der PKK seien: „Es gibt keine Geiseln.“

Die Türkei will trotz der jüngsten Gefechte mit der PKK zunächst keine grenzüberschreitende Offensive gegen kurdische Rebellen im Irak starten.

Es müsse nicht zwingend eine sofortige Reaktion auf die Angriffe auf türkische Soldaten geben, erklärte Verteidigungsminister Vecdi Gönül am Sonntag nach Gesprächen mit seinem US-Kollegen Robert Gates in Kiew. Das türkische Militär plane zwar grundsätzlich einen solchen Einsatz. Dieser solle aber bevorzugt gemeinsam mit den USA durchgeführt werden.

Gates betonte, vor einer größeren Militäroperation müssten zunächst ausreichend Geheimdienstinformationen gesammelt werden, um gezielt gegen die Verstecke der Rebellen vorgehen zu können. „Eine große Truppe ohne genaue Ziele zu entsenden, kann leicht zu hohen Kollateralschäden führen“, sagte Gates.

Bei den Gefechten am Sonntag an der Grenze zum Irak hatten Mitglieder der Separatistenorganisation PKK mindestens zwölf türkische Soldaten getötet und 16 weitere verwundet. 32 Rebellen kamen ums Leben, wie der Generalstab der Türkei mitteilte.

Gönül dementierte Angaben der PKK, wonach Rebellen türkische Soldaten in ihre Gewalt gebracht haben. „Es gibt keine Geiseln“, sagte der Verteidigungsminister. Die PKK hatte zuvor mitgeteilt, sie habe bei den Kämpfen im türkisch-irakischen Grenzgebiet in der Nacht mehrere türkische Soldaten in ihre Gewalt gebracht und werde deren Zahl später bekanntgeben.

Nach schweren Gefechten mit mindestens 44 Toten im türkisch-irakischen Grenzgebiet war die Wahrscheinlichkeit eines türkischen Einmarsches im Nordirak am Sonntag stark gewachsen. Die Regierung in Ankara wollte am Abend über das weitere Vorgehen beraten. Staatspräsident Abdullah Gül bekräftigte die Entschlossenheit seines Landes, notfalls auch im Irak gegen die PKK vorzugehen. Das irakische Parlament verurteilte diesen Plan.

Der türkische Generalstab teilte mit, in einer Gebirgsregion in der Provinz Hakkari habe es in der Nacht zum Sonntag Kämpfe gegeben, nachdem eine Gruppe von PKK-Rebellen aus dem Nordirak eingedrungen sei und patrouillierende Soldaten angegriffen habe.

Insgesamt kamen demnach 44 Menschen ums Leben, darunter zwölf Soldaten. Die Armee sei mit Verstärkung aus der Luft gegen die PKK-Rebellen vorgegangen und habe 32 von ihnen getötet. Bei Kämpfen unweit des Dorfes Daglica wurden demnach weitere 16 Soldaten verletzt. Medienberichten zufolge wurden acht Soldaten vermisst.

Es war der erste Angriff kurdischer Rebellen auf Armee-Einheiten, nachdem das türkische Parlament der Regierung am Mittwoch grünes Licht für Militäreinsätze gegen PKK-Stellungen im Irak gegeben hatte.

Die PKK erklärte ihrerseits, türkische Soldaten seien in den Nordirak eingedrungen. „Türkische Truppen haben in der vergangenen Nacht versucht, im Gebiet Hakkari nach Kurdistan einzudringen“, sagte der PKK-Vertreter Abdel Rahman el Schadirschi am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP im nordirakischen Erbil.

„Wir haben eine Gruppe gefangengenommen und werden ihre Zahl später mitteilen.“ Es habe „intensive Kämpfe“ gegeben, bei denen „eine große Anzahl“ türkischer Soldaten getötet worden sei.

Ob die türkischen Soldaten auf türkischem oder irakischem Gebiet gefangengenommen wurden, sagte der PKK-Vertreter nicht. Hakkari liegt in der Türkei, unweit der Grenze zum Irak.

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan berief sein Kabinett für den Abend in Ankara zu einer Krisensitzung unter dem Vorsitz von Präsident Gül ein. An der Sitzung sollten auch Armeechef Yasar Büyükanit und andere hochrangige Armeevertreter teilnehmen.

„Wir werden am Ende dieses Treffens entscheiden, welche Art von Maßnahmen wir beschließen“, sagte Erdogan. Gül sagte, solange der Irak „Terroristen“ unterstütze, sei es „das Recht der Türkei (die PKK) auszuschalten“.

Das irakische Parlament stimmte für eine Entschließung, in der die Androhung der Türkei eines Einmarschs im Nordirak zur Zerstörung von PKK-Stellungen verurteilt wird. Der irakische Präsident, der Kurde Dschalal Talabani, schloss aus, dass sein Land der Türkei jemals gesuchte PKK-Anführer ausliefern werde.

Die türkische Regierung vermutet, dass die PKK vom Nordirak aus Angriffe in der Türkei startet. Laut der Regierung in Ankara halten sich 3500 PKK-Kämpfer mit Unterstützung der irakischen Kurden im Nordirak auf. Im bewaffneten Kampf der PKK gegen die türkischen Sicherheitskräfte wurden im Südosten der Türkei seit 1984 mehr als 37.000 Menschen getötet.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/

Die Rebellen der verbotenen kurdischen Separatistenorganisation PKK haben Anschläge auf türkische Politiker und Polizisten angekündigt.Dafür würden sie den Nordirak verlassen und in die Türkei zurückkehren, teilten die Rebellen am Freitag mit. Die Regierung in Ankara hatte zuvor erklärt, Militäreinsätze im irakischen Grenzgebiet vorzubereiten, um die kurdischen Rebellen zu bekämpfen, die sich in der Region versteckt halten sollen. Für kommende Woche steht eine Abstimmung im türkischen Parlament über die Pläne an. Mit Blick auf die Armenien-Resolution des US-Kongresses warnte Ministerpräsident Tayyip Erdogan inzwischen, die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten seien in Gefahr.

Die Attacken der kurdischen Rebellen auf türkische Truppen hatten zuletzt zugenommen. Die PKK wird von der Türkei, den USA und der Europäischen Union (EU) als eine terroristische Organisation eingestuft. Dennoch haben die EU und die USA die Pläne der türkischen Regierung kritisiert und ihren engen Nato-Verbündeten zu Zurückhaltung gemahnt. Sie befürchten, dass eine Intervention der Türkei im Nordirak die vergleichsweise friedliche Region destabilisieren könnte.

Die türkische Regierung will jedoch internationale Kritik im Falle eines Angriffs auf die kurdischen Rebellen im Nachbarland in Kauf nehmen. „Wir brauchen keinen Rat zum Nordirak“, sagte Erdogan auf einer Veranstaltung in Istanbul vor begeisterten Anhängern. Die USA hätten den Irak ebenfalls angegriffen, ohne jemanden um Erlaubnis zu bitten. Erdogan warnte zudem davor, dass die Beziehungen zu den USA wegen der Armenien-Resolution des US-Kongresses in Gefahr seien. „Wenn das Seil dünn geworden ist, kann es reißen“, zitierte der Ministerpräsident ein türkisches Sprichwort. Nähere Angaben dazu machte er nicht.

Der Auswärtige Ausschuss des US-Repräsentantenhauses hatte gegen den Willen der Regierung von Präsident George W. Bush eine Resolution verabschiedet, in der das Massaker an den Armeniern vor mehr als 90 Jahren als Völkermord bezeichnet wird. Für die türkische Regierung ist dies inakzeptabel. Die Erklärung des Ausschusses hat rein symbolischen Charakter und soll im November der gesamten Kammer vorgelegt werden.

Quelle: http://www.zisch.ch/

Nach dem Grundsatzbeschluss der türkischen Regierung für eine Militärintervention im Nordirak hat die türkische Armee nach Presseberichten damit begonnen, Dörfer im Nachbarland unter Beschuss zu nehmen. Dort seien rund 200 türkische Geschosse eingeschlagen, meldete die türkische Zeitung „Hürriyet“ am Mittwoch. In den beschossenen Dörfern werden Stellungen der kurdischen Rebellengruppe PKK vermutet.

Auch die pro-kurdische Nachrichtenagentur ANF meldete türkischen Artilleriebeschuss auf Ziele in Nordirak. Laut „Hürriyet“ wurden zudem türkische Panzerverbände an die Grenze zu Irak verlegt.
Bei Angriffen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) waren in den vergangenen Tagen in der Türkei 15 türkische Soldaten getötet worden.

Am Dienstag brachte die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan einen Parlamentsentscheid auf den Weg, mit dem die Armee zu einer grenzüberschreitenden Intervention in Irak ermächtigt werden soll.

Die USA und der Irak hatten die Türkei vor einer Militärintervention gewarnt. Von türkischer Seite wird den USA vorgeworfen, zu wenig gegen kurdische Angriffe zu unternehmen.

Quelle: http://www.linkezeitung.de/

  • Reaktion auf hohe Verluste im Kampf gegen die PKK
  • Experten: Nutzen türkischer Intervention zweifelhaft

Unter dem Eindruck hoher Verluste der türkischen Armee im Kampf gegen die Kurdenrebellen der PKK (Arbeiterpartei Kurdistans) hat die Regierung in Ankara den Militärs grünes Licht für eine Intervention im benachbarten Nordirak gegeben. Unter dem Vorsitz von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan beschloss ein Regierungsausschuss für die Terrorbekämpfung, die Präsenz der PKK in Nordirak müsse „beendet werden“.

Als ein Instrument wurde ausdrücklich eine „grenzüberschreitende Operation“ genannt. Ein türkischer Einmarsch in Irak würde die Gefahr eines bewaffneten Konfliktes zwischen der Türkei und der kurdischen Autonomieregierung in Nordirak und damit einen neuen Regionalkonflikt im Nahen Osten heraufbeschwören. Experten zweifeln aber am Nutzen einer türkischen Intervention.

Die PKK unterhält in Nordirak ihr Hauptquartier, steuert von dort aus Angriffe auf Ziele in der Türkei und kann sich im Irak zudem mit Waffen versorgen. Die Türkei verlangt seit Jahren von Bagdad und Washington entschlossene Schritte gegen die rund 3000 bis 5000 Kurdenrebellen, doch bisher ist nichts geschehen.

Erdogan selbst war bisher gegen eine Militärintervention, doch in den letzten Tage geriet er unter großen Druck: Bei zwei Angriffen der PKK starben kurz zuvor 15 Soldaten. Das waren die schwersten Verluste der Armee in einem Einzelgefecht gegen die PKK seit 1995. Erst eine Woche zuvor waren zwölf Menschen bei einem anderen mutmaßlichen PKK-Überfall getötet worden.

Die türkische Armee hat zehntausende Soldaten an der rund 330 Kilometer langen Grenze zum Irak stehen und begann nach kurdischen Angaben bereits mit dem Beschuss von Zielen auf irakischem Boden. Das PKK-Hauptquartier in den irakischen Kandil-Bergen liegt allerdings außerhalb der Reichweite der türkischen Artillerie – wenn sie die PKK-Stützpunkte zerstören wollen, müssen die Türken entweder Bodentruppen, Hubschrauber oder Kampfflugzeuge schicken.

„Falls nötig“ könne die Armee einmarschieren, erklärte der Hohe Rat für die Terrorbekämpfung unter Erdogans Vorsitz. Für einen Großangriff braucht die Armee eine ausdrückliche Ermächtigung durch das Parlament – kleinere Vorstöße sind aber ab sofort möglich.

Im einzigen relativ stabilen Teil des Irak droht damit ein neuer Konflikt. Mehrere führende Vertreter der nordirakischen Autonomieregierung hatten die Türkei in den vergangenen Monaten vor einer Intervention auf ihrem Territorium gewarnt. Der Präsident der Autonomieregierung, Massud Barzani, hatte sogar damit gedroht, seinerseits die Kurden in der Türkei gegen Ankara aufzustacheln. Die irakischen Kurden befürchten, dass die türkischen Truppen nicht nur gegen die PKK vorgehen würden, sondern auch gegen die kurdische Selbstverwaltung im Nordirak, die von Ankara als Keimzelle eines eigenständigen Kurdenstaates misstrauisch beobachtet wird.

Die Regierung in Washington ist angesichts der türkischen Angriffsvorbereitungen besorgt. Washington sei zur Zusammenarbeit mit Ankara bereit, erklärte das Weiße Haus beschwichtigend. Für Erdogan kommen solche Beruhigungsversuche allerdings zu spät: Sogar der US-Botschafter in Ankara hatte kürzlich zugegeben, dass seine Regierung bisher nicht genügend zur Bekämpfung der PKK getan habe.

Selbst wenn eine türkische Intervention in Irak wahrscheinlicher geworden ist – Experten bezweifeln, dass ein Angriff auf das Nachbarland auch zweckmäßig wäre. Sie verweisen auf mehr als zwei Dutzend ähnliche Interventionen seit den achtziger Jahren, die der PKK nicht den Garaus machen konnten. Wenn eine Militärintervention wirklich die Lösung wäre, dann wäre das Thema PKK doch längst erledigt, kommentierte die Zeitung „Milliyet“.

Zudem würden irakische Kurdenpolitiker wie Barzani durch einen türkischen Angriff zu „Helden“ gemacht – die Türkei verstärke damit den Trend zur Gründung eines Kurdenstaates, sagte der Politikwissenschaftler Sedat Laciner im Fernsehen. Auch müsse man sich fragen, was eine Intervention konkret bringen solle: Seit dem Beginn des PKK-Kampfes 1984 seien rund 25.000 kurdische Kämpfer getötet worden – doch der Konflikt sei immer noch nicht beendet. Selbst die türkische Armeeführung hatte in den vergangenen Tagen eingeräumt, der Staat habe im Kurdenkonflikt versagt. Die Armut, die hohe Arbeitslosigkeit und die soziale Rückständigkeit des türkischen Kurdengebietes treiben der PKK immer wieder neue Kämpfer zu.

Quelle: http://www.networld.at/

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

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"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

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