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Amerikanische Wissenschaftler haben Zweifel geäussert, dass die südkoreanische Fregatte «Cheonan» tatsächlich von einem nordkoreanischen Torpedo versenkt wurde. Es gebe nach der offiziellen Untersuchung des Unglücks «Widersprüche», hiess es am Donnerstag an einer Pressekonferenz in New York.

Das Ergebnis der südkoreanischen Untersuchung sei «fehlerhaft und einige Daten könnten manipuliert sein». Die zwei Wissenschaftler forderten eine neue Untersuchung. Ihre Forschungen hätten eine externe Explosion nicht belegt. Ebenso könne nicht sicher von einem Torpedo ausgegangen werden und damit auch von keinem nordkoreanischen.

«Jede der drei Schlussfolgerungen der Kommission beinhaltet ernsthafte Widersprüche. Deshalb empfehlen wir, dass die Republik Korea die Untersuchung wieder aufnimmt und neue, objektivere Gutachter einsetzt.» Die südkoreanische Fregatte war am 26. März gesunken, 46 Seeleute kamen dabei ums Leben. Südkorea legte zwei Monate später den Bericht einer Untersuchungskommission vor, an der auch ausländische Experten beteiligt waren. Der Bericht kam zu den Schlüssen, dass die «Cheonan» nach einer Explosion von aussen sank, die Detonation von einem Torpedo herrührte und dieser in Nordkorea gebaut worden sei. Trotz eines Dementis aus Pjöngjang machte die Kommission Nordkorea für das Unglück verantwortlich.

Quelle

Russland ist zu dem Schluss gekommen, dass das südkoreanische Kriegsschiff Cheonan nicht durch ein Torpedo aus Nordkorea versenkt wurde.

Während das Pentagon und die US-Außenministerin Hillary Clinton, weiterhin steif und felsenfest behaupten, es sei bewiesen, dass ein nordkoreanisches Torpedo das südkoreanische Kriegsschiff Cheonan versenkt habe, um ihre geopolitischen Expansionsbestrebungen nicht den Bach runter gehen zu sehen, wurden sie nun eines Besseren belehrt.

Mit ihren Behauptungen stützten sie sich unter anderem auf ihre international-westliche und “unabhängige” Expertenkommission.

Am vergangenen Montag kehrten vier U-Boot- und Torpedo-Spezialisten der russischen Marine nach Moskau zurück, nachdem sie eine eigene unabhängige Bewertung über den Untergang der südkoreanischen Korvette Cheonan vom 26. März diesen Jahres, bei dem 46 Seeleute getötet wurden, abgegeben hatten, berichtete am Mittwoch die indische Zeitung The Hindu.

Die südkoreanische Korea Times übernahm noch am gleichen Tag den Artikel und stellte ihn für ihre Landsleute online.

The Hindu zitierte eine russische Marine-Quelle, die der Interfax-AVN news wire am Dienstag unter Bedingung der Anonymität mitgeteilt hätte, dass die Sachverständigen keine überzeugenden Beweise für Nordkoreas Beteiligung gefunden hätten.

“Nach Prüfung der vorliegenden Beweise und des Schiffs-Wracks kamen die russischen Experten zu dem Schluss, dass eine Reihe von Argumenten, die Nordkorea eine Beteiligung bei dem Untergang der Korvette anheften, nicht genügend gewichtig sind.”

Der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Nikolai Makarow sagte am Dienstag nur, dass das russische Außenministerium eine offizielle Erklärung zu diesem Thema abgeben würde, nachdem die Experten ihren Bericht an die Regierung erstellt haben.

“Es ist zu früh, um eine definitive Aussage über die Ursachen der Tragödie zu machen.”

sagte der Chef der russischen Armee diplomatisch. Dass diese Erklärung schon einen Tag nach Heimkehr des Experten-Teams aus Südkorea unter der Hand für die Weltöffentlichkeit abgegeben wurde, zeigt ganz deutlich, dass die russische Armee sehr frustriert über den von den Vereinigten Staaten von Amerika und Südkorea unverzüglich in die Welt gesetzten Schwindel sein muss. Darauf deutet auch die Position der russischen Kriegsschiffe in der Nähe der koreanischen Halbinsel hin, die durchaus als Warnung an das US-Militär und Regierung in Washington zu verstehen waren.

Präsident Dmitri Medwedew hatte unmittelbar Ende März nach dem Unglück im Gelben Meer um Zurückhaltung bei der sofortigen Schuldzuweisung gegen Nordkorea als Verursacher aufgerufen, um “eine weiteren Eskalation der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zu vermeiden.”

Medwedew hatte die Einladung Seouls, ein Experten-Team nach Südkorea zu senden akzeptiert, weil er “glaubte, dass es von größter Bedeutung sei, die wahre Ursache für das Sinken des Schiffes festzulegen und zu bestimmen, wer die persönliche Verantwortung trägt.”

Dr. Konstantin Asmolov, ein führender Experte des russischen Korea-Zentrums am Institut für den Fernen Osten hat folgende Ansicht zu dem Vorfall: Asmolov meint, dass das Schiff wahrscheinlich durch “friendly fire” getroffen wurde.

“Ich glaube, es war ein tragischer Unfall während der Kriegsspiele und zynische Politiker versuchen, daraus den maximalen Vorteil zu nutzen.”

Diese Aussage ist tatsächlich sehr “freundlich” formuliert. Entweder war es ein Unfall, der sich bei dem bilateren Manöver zwischen den Marineverbänden der USA und Südkorea ereignet hatte oder es war ein beabsichtiger Abschuss – nur das kann Asmolov selbstverständlich so nicht öffentlich sagen sondern nur im vertrauten inneren Zirkel äußern, was durchaus nicht auszuschließen wäre, betrachtet man die vielen geheimdienstlichen Inszenierungen, die im Laufe der letzten Jahrzehnte auf der Welt durchgeführt wurden.

Auffällig ist, dass von den russischen Experten nicht festgestellt wurde, dass eine alte, noch im Meer treibende Mine aus dem Koreakrieg die Explosion an dem Schiff hervor gerufen hatte. Denn diese Möglichkeit wurde von den asiatischen Medien in den ersten beiden Tagen als Auslöser des Unglücks durchaus diskutiert – bis diese Variante schnell wieder aus den Blättern verschwunden war.

Die noch ausstehende offizielle Regierungserklärung Russlands hat mit dem vorab bekanntgegeben Ergebnis der Untersuchung durch den General augenblicklich einen großen Druck von ganz Asien genommen und die Debatte in der UN-Sicherheitsratssitzung, die die südkoreanische Regierung in einem Antrag zum Untergang der Cheonan gefordert hatte, dürfte nun schon wieder ganz anders verlaufen, als US-Außenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Robert Gates es sich vorgestellt hatten.

Soviel ist unstrittig: am 26. März 2010 sank das südkoreanische Kriegsschiff Cheonan nahe der Baengnyeong-Insel im Gelben Meer, wobei 46 Seeleute starben.

Tödliche Zwischenfälle auf See nahe der vor der Küste Nordkoreas liegenden jedoch zu Südkorea gehörenden Inseln gab es in der Vergangenheit schon häufiger. So war eben jene jetzt gesunkene südkoreanische Korvette Cheonan, die eigentlich auf U-Boot-Bekämpfung spezialisiert gewesen sein soll, 1999 am ersten Gefecht von Yeonpyeong beteiligt, bei der Wikipedia zufolge etwa 30 Marinesoldaten Nordkoreas ums Leben gekommen sein sollen. Beim zweiten Gefecht von Yeonpyeong 2002 sollen Wikipedia zufolge 13 nordkoreanische und 6 südkoreanische Marinesoldaten ums Leben gekommen sein. Im Oktober 2003 jagten südkoreanische Schiffe erfolglos zwei angebliche nordkoreanische U-Boote. Am 1. November 2004 gab de südkoreanische Marine Schüsse auf nordkoreanische Boote ab, was jedoch nicht zu Toten führte. Am 10. November 2009 kam es zum Gefecht von Daecheong, bei dem Wikipedia zufolge etwa zehn nordkoreanische Marinesoldaten ums Leben gekommen sein sollen. Der letzte Zwischenfall vor dem Sinken der Cheonan waren wechselseitige Warnschüsse in der Nähe der Insel Yeonpyeong Ende Januar 2010. Rechnet man das Sinken der Cheonan dazu, sind bei diesen sogenannten Krabbenkriegen in den letzten 11 Jahren 52 südkoreanische und schätzungsweise 53 nordkoreanische Soldaten ums Leben gekommen sowie zwei südkoreanische Kriegsschiffe und ein nordkoreanisches Kriegsschiff gesunken.

Wirtschaftlicher Hintergrund der Auseinandersetzungen ist, dass die Gewässer reich an Krabben sind. Militärischer Hintergrund ist, dass Nordkorea durch die Northern Limit Line, die 1953 anlässlich des Waffenstillstandes im faschistischen Angriffskrieg gegen Nordkorea einseitig von den US-geführten Kräften als Seegrenze zwischen Nordkorea und Südkorea verkündet wurde, eingeschnürt und bedroht wird. So hat Südkorea auf der nur etwa acht Quadratkilometer großen Insel Yeonpyeong, die 12 km vor der Küste Nordkoreas liegt, jedoch 80 km vom südkoreanischen Festland entfernt ist, etwa 1000 Soldaten stationiert, die nordkoreanische Fischer bedrohen. Auch auf der Insel Baengnyeong, die weit nördlich vom südkoreanischen Festland direkt vor der Küste Nordkoreas liegt und in deren Nähe nun die Cheonan gesunken ist, befinden sich Militär- und Geheimdienstbasen Südkoreas und der USA, die erst im Februar neue Waffen bekommen haben.

Südkorea behauptet nun nach monatelanger Untersuchung, ein nordkoreanischer Torpedo habe sein Kriegsschiff Cheonan auf der südkoreanischen Seite der Northern Limit Line versenkt. Als Beweisstück wurden von Südkorea und einigen seiner Verbündeten Reststücke eines Torpedos gezeigt, die in der Nähe der Sinkstelle gefunden worden sein sollen, und angeblich nordkoreanischer Bauart sein sollen. Der politisch weit rechts außen stehende südkoreanische Präsident Lee Myung Bak, der sich mit dem Versprechen einer harten Linie gegenüber Nordkorea hatte wählen lassen, verdammte die Versenkung der Cheonan als “militärische Provokation” und drohte Nordkorea “resolute Schritte” an. Was das allerdngs für Schritte sein sollen, blieb offen, denn Lee Myung Bak steckt in einem “Vergeltungsdilemma“: einerseits will er eine “harte Haltung” zeigen und andererseits hat er praktisch nichts, womit er Nordkorea wirksam drohen kann.

Nordkorea weiß sich gegen Drohungen und Einschüchterungsversuche nämlich recht gut zu wehren, wie aus der jüngeren Geschichte bestens bekannt ist. Bestens ist noch in Erinnerung, wie 2009 inmitten der Gespräche zur Denuklerisierung der koreanischen Halbinsel der UN-Sicherheitsrat Nordkorea unter Führung der USA für den Start einer Rakete verurteilte und Nordkorea daraufhin die Gespräche abbrach, sein Atomwaffenprogramm wiederaufnahm und kurz darauf einen erfolgreichen Atombombentest durchführte. Daraufhin wurden scharfe Sanktionen gegen Korea verhängt, Kriegsdrohungen gegen Nordkorea ausgestoßen und die USA kündigten an, beliebige ihnen verdächtig vorkommende nordkoreanische Schiffe aufbringen und durchsuchen zu wollen, was Nordkorea damit beantwortete, dass es erklärte, seine Atomraketen wären ohne weiteres in der Lage Seoul zu erreichen und Nordkorea werde amerikanische Schiffe versenken, wenn die USA versuchen sollten, nordkoreanische Schiffe aufzubringen. Ergebnis der Aktion war die Feststellung, dass sich Nordkorea mit Drohungen und Sanktionen nicht dazu bringen lässt, die Weltherrschaft der Pax Americana anzuerkennen und vor den USA auf die Knie zu fallen.

Angesichts der militärischen Stärke und der wilden Entschlossenheit zur Verteidigung wirken die permanenten Drohungen von Lee Myung Bak und seinen verbündeten Kriegstreiber in den USA etwas hilf- und ratlos. Was bisher nur wenig erklärt wurde, ist, welches Motiv Nordkorea dabei gehabt haben sollte, die Cheonan zu versenken. Die süddeutschen Zeitung unterstellt Nordkorea nun, sie hätten die Cheonan versenkt, um eine Strategie der Spannung zu fahren und so die Herrschaft der kommunistischen Regierung in Nordkorea durch das Schüren außenpolitischer Spannungen innenpolitisch zu stärken. Die Geschichte klingt auf den ersten Blick ebenso plausibel, ganz wie die Lüge, Nordkorea hätte 1950 den Süden angegriffen.

Auf den zweiten Blick klingt die Geschichte jedoch weniger plausibel, und das nicht nur, weil in dem SZ-Artikel die Erwähung des oben dargestellten “Krabbenkrieges” komplett “vergessen” wurde. Die von der süddeutschen beschriebene Strategie der Spannung war nämlich schon immer eine Domäne der NATO und ihrer Militärs. So haben NATO-Offiziere im Rahmen von Gladio nicht nur mit innenpolitischen Maßnahmen wie der Bombenlegung im Bahnhof von Bologna 1980 und der anschließenden Beschuldigung von Linken den dortigen rechtsextremen Polizeistaat zu legitimieren versucht, sondern türkische NATO-Offiziere haben aus innenpolitischen Gründen auch geplant, einen ihrer eigenen türkischen Militärjets über der Ägäis abzuschießen und anschließend Griechenland dessen zu beschuldigen.

Und genau das behauptet nun Nordkorea bezüglich der Cheonan. Ihnen werde die Versenkung der Cheonan aus innenpolitischen südkoreanischen Gründen in die Schuhe geschoben, sagt Nordkorea. Nordkorea meint, Südkorea habe sein Schiff selbst versenkt und die anschließende Untersuchung gefälscht, um Spannungen zu schüren und dadurch die Machtbasis des rechten südkoreanischen Präsidenten Lee Myung Bak zu stärken. Die USA und ihre Verbündeten brauchten der nordkoreanischen Ansicht zufolge einen Vorwand, um Spannungen zu schüren und Nordkorea mit weiteren Sanktionen und militärischen Drohungen unter mehr Druck setzen zu können. Das macht durchaus Sinn, jedensfalls mehr Sinn als die von der süddeutschen Zeitung verbreitete Verschwörungstheorie zur Versenkung der Cheonan, und das liegt keineswegs nur an der klaren und erfrischend deutlichen Sprache, die Nordkorea in seinen Verlautbarungen wählt.

Insbesondere Nordkorea und die politische Linke in Südkorea profitierten nämlich von der Sonnenscheinpolitik Kim Dae-jungs, die zum Ziel hatte, die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea abzubauen. Rechtsextreme südkoreanische Militärs und Politiker sowie amerikanische Kommunistenhasser können nur verlieren, wenn im Rahmen einer solchen Versöhnungspolitik die Fakten der Geschichte von einer Wahrheits- und Versöhnungskomission überprüft werden und dabei die zahllosen faschistischen Verbrechen genauestens dokumentiert werden. Die südkoreanische Rechte und die USA hatten durchaus ein Motiv, die Entspannungspolitik weiterhin so zu sabotieren wie sie es schon die vergangenen Jahrzehnte getan haben.

Quelle

„Obama ruft die Welt auf, ‚gegen Nordkorea aufzustehen’” lauteten die Schlagzeilen. Obama sagte, die Vereinigten Staaten von Amerika seien entschlossen, „Frieden und Sicherheit auf der Welt“ zu beschützen. Wieder einmal Neusprech, Neudenk 1984.

Nordkorea ist ein kleines Gebiet. China allein könnte es in ein paar Minuten aufschnupfen. Dennoch meint der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, dass niemand geringerer als die ganze Welt es mit Nordkorea aufnehmen müsse.

Wir können beobachten, wie die Washingtoner Gangster wieder einmal eine neue Bedrohung konstruieren, wie Slobodan Milosevic, Osama bin Laden, Saddam Hussein, John Walker Lindh, Yaser Hamdi, José Padilla, Sami al-Arian, Hamas, Mahmoud Ahmadinejad und die unglückseligen Gefangenen, die der ehemalige Verteidigungsminister Donald Rumsfeld dämonisiert hat als „die 700 gefährlichsten Terroristen der Erde,“ die sechs Jahre lang in Guantanámo gefoltert und dann in aller Stille entlassen wurden. Nur ein weiterer Irrtum, tut uns leid.

Der Militär/Sicherheitskomplex, der Amerika gemeinsam mit der israelischen Lobby und den Bankstern regiert, braucht eine lange Liste gefährlicher Feinde, um das Geld der Steuerzahler weiter in seine Kassen fließen zu lassen.

Die Lobby für Sicherheit im Heimatland ist angewiesen auf endlose Bedrohungen, um die Amerikaner davon zu überzeugen, dass sie bürgerliche Freiheitsrechte aufgeben müssen, um sicher und geschützt zu sein.

Die wirkliche Frage: wer wird gegen die amerikanische und die israelische Regierung aufstehen?

Wer wird die bürgerlichen Freiheitsrechte der amerikanischen und israelischen Bürger schützen, besonders die der israelischen Dissidenten und die der arabischstämmigen Bürger Israels?

Wer wird die Palästinenser, Iraker, Afghanen, Libanesen, Iraner und Syrer vor den Amerikanern und Israelis beschützen?

Nicht Obama und nicht die rechten Braunhemden, die heute Israel beherrschen.

Obamas Idee, dass sich die gesamte Welt gegen Nordkorea erheben solle ist umwerfend, aber noch lange nicht so umwerfend wie seine Idee, dass die Vereinigten Staaten von Amerika „den Frieden und die Sicherheit der Welt“ garantieren werden.

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die Serbien bombardiert haben, einschließlich von Büros der chinesischen Botschaft und zivilen Eisenbahnzügen, die Kosovo von Serbien losgebrochen und einer Bande von Muslim-Drogengangstern übergeben und diesen NATO-Truppen zur Verfügung gestellt haben, um ihre Geschäfte zu beschützen?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die verantwortlich sind für etwa eine Million toter Iraker, Waisen und Witwen im ganzen Land, und die rund ein Fünftel der irakischen Bevölkerung in die Flucht getrieben haben?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die den Rest der Welt davon abgehalten haben, Israel für seine mörderischen Überfälle auf libanesische Zivilisten 2006 und auf Gaza vor kurzer Zeit zu verurteilen, die Vereinigten Staaten von Amerika, die Israel bei seinem Diebstahl von Palästina die vergangenen 60 Jahre hindurch Schützenhilfe geleistet haben, einem Landraub, der vier Millionen palästinensischer Flüchtlinge zur Folge hatte, die durch Gewalt und Terror Israels aus ihren Häusern und Dörfern vertrieben worden sind?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die in ehemaligen Teilen Russlands Manöver abhalten und Russland mit Militärstützpunkten einkreisen?
Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die Afghanistan in Schutt bombardiert haben, mit massiven zivilen Opfern?

Handelt es sich da etwa um die Vereinigten Staaten von Amerika, die einen schrecklichen neuen Krieg in Pakistan begonnen haben, einen Krieg, der in seinen ersten paar Tagen eine Million Menschen in die Flucht getrieben hat?

„Den Frieden und die Sicherheit der Welt“? Wessen Welt?

Nach seiner Rückkehr von der Beratung mit Obama in Washington erklärte der braunhemdige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, es läge in Israels Verantwortung, die „nukleare Bedrohung“ durch den Iran zu „eliminieren“.

Was für eine nukleare Bedrohung? Die Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika sind einhellig zu der Auffassung gekommen, dass Iran seit 2003 kein Atomwaffenprogramm betreibt. Die Inspektoren der Internationalen Atomenergieagentur berichten, dass es keine Anzeichen für ein Atomwaffenprogramm im Iran gibt.

Wen bombardiert Iran? Wie viele Flüchtlinge jagt Iran auf die Flucht um ihr Leben?

Wen bombardiert Nordkorea?

Die zwei großen mörderischen, Flüchtlinge produzierenden Länder sind die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Die beiden haben Millionen Menschen ermordet und vertrieben, die niemanden bedroht hatten.

Keine Länder auf dieser Erde können den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel in puncto barbarischer mörderischer Gewalt das Wasser reichen.

Aber Obama versichert uns, dass die Vereinigten Staaten von Amerika „den Frieden und die Sicherheit der Welt” beschützen werden. Und Braunhemd Netanjahu beteuert der Welt, dass Israel sie vor der „iranischen Bedrohung“ beschützen wird.

Wo sind die Medien?

Warum lachen sich die Menschen nicht zu Tode?

Quelle

Im Zusammenhang mit der Dämonisierung der DRVK im Zuge des Medienhypes um nordkoreanische Versuche unterirdischer Atombombenzündungen ist es notwendig und sinnvoll, essentielle Fakten der koreanischen Geschichte zu kennen. Es geht dabei ausdrücklich nicht darum, das Kim-Regime in Nordkorea zu idealisieren. Die Verbrechen der USA in diesem Krieg aber waren monströs und kommen erst heute wirklich zum Vorschein………………..WEITERLESEN.

Die Frage, wer eigentlich wirklich den Korea-Krieg 1950-53 begonnen hatte, wurde nach meinem Wissen in der deutschen Bloggerei erstmals von nemetico im damaligen politblog aufgeworfen. Bislang war der Widerspruch zu den geltenden imperialistischen Propagandalegenden den Anhängern der (stalinistischen) nordkoreanischen Juche – Ideologie vorbehalten gewesen, eine Strömung, die wenig Einfluss auf die öffentliche Meinung hat.Im Zuge der aktuellen Berichterstattung über die nordkoreanischen Weltraumraketen und unterirdischen Atombombenversuche gewinnen diese Fragen wieder an Aktualität.

Tatsächlich fällt es ins Auge, dass die aktuellen Schlagzeilen der durch imperialistische Pressure Groups (”Agenturen”) gleichgeschalteten Medien allesamt wie selbverständlich von der Legende einem nordkoreanischen Angriffskrieg 1950 gegen das “demokratische” Südkorea ausgehen, gewissermassen als die Mutter aller Lügen über Nord- und Südkorea. Daraus werden dann die üblichen “Der Irre von Pyöngyang” – Szenarien gestrickt bis hin zu öffentlichen Kriegs- und Mordaufrufen durch bezahlte Kommentatoren (”Trolle”) in diversen Foren.

In den letzten Jahren wurden dank des Internets eine Menge imperialistischer Lügen aufgedeckt, beispielsweise die Brutkastenlüge oder die Zwischenfall-im-Golf-von-Tonking-Lüge, und für viele Menschen offenbarte sich angesichts solcher Dinge, dass sie bisher in einer medialen Scheinwelt gelebt hatten.

 Wer griff am 25. Juni 1950 wirklich an?

Doch wenden wir uns der immer wieder debattierten Gretchenfrage zu, wer denn damals am 25.Juni 1950 wirklich den Krieg begann.

Wie brach dieser Krieg aus?

Kommen wir zur Frage des Ausbruchs des Krieges. Es ist wirklich nicht leicht, Faktenmaterial dazu zu finden.
Durchweg lautet die “westliche” Lesart auch in den Quellen, die ich im Internet finden konnte: die Nordkoreaner hätten versucht, in einem “Blitzkrieg” Südkorea zu erobern. Aber wirkliche Belege fand ich nicht außer der sich formelhaft wiederholenden Formulierung, am 25.Juni 1950 hätten die nordkoreanischen Truppen die Demarkationslinie “überschritten”.

Audiatur et alterna pars (höre auch den anderen Teil), sage ich mir und schlage auf den Seiten des Freundeskreises der Juche-Ideologie in der Kommunistischen Partei Deutschlands. Ich weiß zwar nicht, um welche Kommunistische Partei es sich handelt, aber mich interessiert ja die Geschichte des Korea – Krieges. Und verläßlicher als Spiegel Online sind solche Seiten wahrscheinlich auch (kleiner Scherz). Hier findet sich ein ausführlicher Text: Die Wahrheit über den imperialistischen Krieg gegen die Koreanische Demokratische Volksrepublik, der vor 50 Jahren ausbrach

Genau die interessiert mich. Der Text ist umfangreich. Es wird sich aber aber nicht nur auf kimilsungische Quellen bezogen, sondern auch auf damalige “westliche” Pressemeldungen.

Wichtigster Fakt ist hierbei folgender: Die südkoreanische Marionettenarmee konnte am 25. Juni bis auf 2 Kilometer tief in das Territorium der KDVR (Koreanische Demokratische Volksrepublik) vordringen. Eingenommen wurde trotz tapferen Widerstands der Grenztruppen der KDVR der Ort Haeju (Hädschu). Das ging seinerzeit schon als südkoreanische Siegesmeldung über die Nachrichtenticker der ganzen Welt. Die westliche Presse meldete das in Schlagzeilen, so die New York Times, die Londoner Daily Herald und der Londoner Guardian vom 26. Juni 1950. Das sollte die kapitalistische Welt in eine Art antikommunistische Siegesstimmung versetzen und die südkoreanischen Marionettentruppen zum Kampf motivieren. Die Aggression der “Südkoreaner” hatte genaugenommen schon eher begonnen. Am 23. und 24. Juni wurde nordkoreanisches Gebiet unter massiertes Artillerie- Feuer genommen und bombardiert. Schon das meldete seinerzeit die amerikanische und britische Presse. (2) Das und andere Quellen (2) widerlegen die amerikanische Version über den Koreakrieg.

Nun wird behauptet, daß UN-Beobachter den Erstangriff der Nordkoreaner gesehen hätten. Das ist ebenfalls eine plumpe Lüge. UN-Beobachter konnten trotz gegenteiliger Behauptungen auch in deutschen Publikationen, den Angriff der Nordkoreaner nicht gesehen haben. Die waren schon am 23. Juni auf Betreiben der USA-Regierung vollständig abgezogen worden, was übrigens auch von Presseorganen aus aller Welt bestätigt wurde. Sicherlich war den USA-Imperialisten daran gelegen, daß alle neutralen UNO-Beobachter vom 38. Breitengrad am 24. und 25. Juni 1950 abgezogen sind, um keine unmittelbaren UNO-Zeugen der heimtückischen Aggression der südkoreanischen Marionettenarmee zu haben. Die Aggression der südkoreanischen Aggression wird auch von allen inzwischen der Öffentlichkeit zugänglichen Dokumenten des Pentagons bestätigt.

Außerdem läßt auch der Biograph des damaligen Oberbefehlshabers der USA-Truppen im Pazifik-Raum MacArthur, John Gunther in seinem Veröffentlichungen keinen Zweifel daran, daß die “Südkoreaner” die Aggressoren waren, wenn er auch seinem Chef, der dann der Oberbefehlshaber der westlichen Aggressionstruppen in Korea wurde, bewunderte und vielfach von Kriegsschuld und Aggressionslüsternheit zu entlasten versuchte. In (5) schildert er zum Beispiel die Situation im Hauptquartier der USA-Pazifikstreitkräfte in Tokio an jenem Morgen des 25. Juni, als dort die Nachricht eintraf, daß die Südkoreaner Nordkorea angegriffen haben. Er schreibt unmißverständlich, daß amerikanischen Militärs im Stab Mac Arthurs in Tokio am frühen Morgen des 25. Junis die Meldung erhielten, daß die Südkoreaner die Grenze zum Norden überschritten haben. Schon mit dieser Schilderung bricht die Standardversion von Nordkorea als angeblicher Angreifer in sich zusammen.

Dazu werden folgende Quellen angegeben:

(1) Olaf Groehler “Der Koreakrieg 1950-1953″, Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1980; (2) The US imperialists started the Korean war (Die USA-Imperialisten haben den Koreakrieg begonnen), Foreign languages Publishing house, Pyongyang”; (3) Modern history of Korea” (Geschichte von Korea der Neuzeit), Foreign languages Publishing house, Pyongyang; (5) The riddle of MacArthur (Das Rätsel von MacArthur), Hamish Hamilton, London 1951; (6) Outstanding leadership and brilliant victory, (Herausragende Führungskunst und glänzender Sieg), Korea pictorial, Pyongyang, 1993.

Doch es ist seit diesem Artikel wieder Zeit vergangen, und siehe da, aus den Archiven tauchen Dinge auf, die man nicht gerade als Schätze, sondern als Leichen im Keller des US-Imperialismus bezeichnen muss.

Im Zusammenhang der Frage des Ausbruchs des Koreakrieges fällt immer wieder der Name der Stadt Haeju in der Provinz Süd Hwanghae. Die Einnahme dieser nordkoreanischen Stadt wurde tatsächlich am 26. Juni 1950 vom Daily Herald, vom britischen Guardian und von der New York Herald Tribune gemeldet, aber ohne nähere Angabe darüber, wann diese Einnahme genau stattgefunden hatte. Der Ton dieser Pressemeldungen war “triumphalistisch” und berief sich auf amerikanische Militärkreise. (1).

Wann hat der Koreakrieg “offiziell” begonnen? Richtig, am 25. Juni. Das deutsche wikipedia indessen lügt, natürlich ohne näheren Nachweis:

Am 25. Juni 1950 überschritten die Truppen der Nordkoreanischen Volksarmee nach abwechselnden Grenzverletzungen beider Konfliktparteien die Grenze.

Heaju wird hier überhaupt nicht erwähnt. Es kommt hier wirklich aufs Detail mal an. Denn das Überschreiten der Demarkationslinie durch nordkoreanische Truppen ist das Axion, das bis heute die Rolle Nordkoreas als Aggressor in jenen Tagen 1950 rechtfertigt. nemetico berief sich bei seinen Zweifeln noch auf “östliche”, kimilsungische Quellen, nunmehr liegen eindeutig “westliche” vor. 

William Blum (1) hat aber noch mehr zu berichten. Demnach berichtet der (unbedingt US-loyale) MacArthur-Biograph John Gunter an einer Stelle, dass er am 25. Juni in Japan als Tourist weilt und miterlebte, wie ein Vertreter der US-Besatzungsbehörden einen Telefonanruf bekam, wonach “die Südkoreaner Nordkorea angegriffen” hätten, eine “big story”. Am gleichen Tag aber gaben die US-Dienststellen die Parole aus, Nordkorea sei der alleinige Aggressor. Gunter gab auch eine Erklärung für den seltsamen Telefonanruf, wonach die US-Militärs sich wohl hätten von der “marktschreierischen” Propaganda Nordkoreas beeindrucken lassen (Nordkorea verkündete anklagend den Angriff der südkoreanischen Kräfte über Rundfunk). Diese Erklärung bezeichnet Blum zu Recht als ungereimt, aber sie passt zu der schon vorbereiteten Gleichschaltung der Medien.

Von der Einnahme der Stadt Haeju war später in den westlichen Medien nicht mehr die Rede.

William Blum verweist auch auf einen anderen Artikel in der New York Times am 26.Juni (also am Tag nach offiziellem Ausbruch des Krieges), wo darauf hingewiesen wurde, dass der südkoreanische Regierungschef Syngman Rhee stets ie gewaltsame Eroberung des Nordens gefordert hatte und dafür das amerikanische Einverständnis verlangt habe (1).

Doch er weist noch auf einen weiteren sehr interessanten Fakt hin. Demnach hatte ein amerikanischer Offizieller (American Aid Mission in South Korea) vor seiner Remission unmittelbar nach Kriegsausbruch gesagt, dass das südkoreanische Regime ein “oppressives Regime” sei, das “wenig tat, um dem Volk zu helfen” und daß sich in jedem Fall eine südkoreanische Aufstandsbewegung  gegen das Rhee-Regime entwickelt hätte, wenn die Truppen des Nordens nicht gekommen wären. Doch das ist noch eine ganz andere Geschichte.  Bleiben wir noch bei der Frage des Kriegsausbruchs.

Entgegen allgemeinen Glaubens gab es am 38. Breitengrad keine unabhängigen Beobachter der UNO, die irgendeine Aussage hätten treffen können. Deren Mandat war nämlich am 23. Juni 1950 abgelaufen. Es hielten sich danach auch keine unabhängigen Beobachter, sei es der UNO, sei es von sonst wem, mehr am 38. Breitengrad auf. Alle Behauptungen dieser Art wurden ausschließlich von der Rhee-Regierung oder den US-Militärs in die Welt gesetzt.

Wie kam es, dass die Rhee-Regierung durch ihr Informationsministerium schon am Morgen des 26. Januar die Einnahme Haejus durch einen “Gegenangriff” verkündete, aber später (als der Kriegsverlauf sehr ungünstig zu verlKoreakrieg (von wikipedia)aufen drohte) diese Meldung dementierte? (1)

Milchman (16) wartet sogar mit noch erstaunlicheren Fakten auf:

It is a matter ot record that Rhee and his Defence Minister had been threatening to invade North Korea for months…. It is further established, also, that Rhee had been decisively defeated in the election of May 30. 1950, an election which the American  government forced-upon him. His regime was ‘left tottering.’
He had no political future unless war broke out, and his will power was entirely sufficient to bring war about. His prewar
threats to march north were discounted during the war, hut after it began the report that Secretary of State Acheson
‘never was quite sure that Rhee did not provoke the Red attack of 1950″ was amply justified.

Wie denn? Es – “gesichert” – fanden Wahlen am 30. Mai in Südkorea statt, bei denen Rhee “entscheidend” geschlagen worden war? Nach dieser Quelle war es ein Kalkül von Syngman Rhee und John Foster Dulles gewesen, den Krieg zu provozieren und ein amerikanisches Eingreifen zu erzwingen.

In der Tat gilt in der politikwissenschaftlichen und zeitgeschichtlichen Forschung längst:

Es bedarf keiner Geheimdokumente, um nachzuweisen, dass Südkorea zur Herbeiführung der Wiedervereinigung mit gewaltsamen Mitteln bereit war.(5) 

Demnach kann als sehr wahrscheinlich gelten, das Syngman Rhee den Krieg bewußt von Zaum brach. Er hatte Motiv, Gelegenheit und die Mittel dazu. Was das Motiv angeht, so stoßen wir bei der zeitgeschichtlichen Wahrheitssuche noch auf mehr interessante Fakten.

Das Jeju – Massaker

Ein grauenhaftes Vorspiel zum Koreakrieg war das Jeju – Massaker. Dieses fand VOR dem Koreakrieg statt, auf zwar auf Jeju, einer koreanischen Insel südlich des Festlandes. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges und der provisorischen Teilung Koreas (davon weiter unten) hatte die rechtsgerichtete Regierung in Seoul eines rechtsgerichtete Lokalregierung auf dieser Insel eingesetzt. Da die Einsetzung dieser Regierung gegen den Willen der Inselbevölkerung erfolgte, kam es zu Massakern an Teilen der Inselbevölkerung und anschliessend zum bewaffneten Aufstand gegen die Repression.

Um die Aufständischen im bergigen Landesinnern zu isolieren, wurden alle Dörfer, die mehr als vier Kilometer von der Küste entfernt waren, dem Erdboden gleichgemacht. Nach offiziellen koreanischen Angaben wurden dadurch zwischen April 1948 und August 1949 270 von insgesamt 400 Dörfern auf der Insel ausgelöscht.

Der Widerstand der Inselbevölkerung wurde vor Ausbruch des Koreakrieges völlig erstickt, erst in den 80er Jahren begann in Südkorea die Aufarbeitung dieser Vorgänge. Am Aufstand der Inselbevölkerung war sowohl Nordkorea als auch die Kommunistische Partei Koreas nicht beteiligt.

wikipedia:

beispielsweise empfand der selbst an der Niederschlagung der Unruhen beteiligte General Kim Ik Ruhl († 1988) die in den Jahrzehnten danach in Südkorea vorherrschende Erklärung der Ereignisse als kommunistischen, separatistischen Aufstand als falsch: einem nach seinem Tod veröffentlichten Manuskript zufolge war Nordkorea an ihnen nicht wesentlich beteiligt; das Handeln der Insulaner sei weniger ideologisch motiviert, als viel mehr eine Reaktion auf eine vermeintliche Gefährdung der örtlichen Schmuggelwirtschaft sowie auf Plünderungen, Morde und Vergewaltigungen seitens rechtsgerichteter Marodeure von der Halbinsel, die nach Jejudo geschickt worden waren. Auch das amerikanische Militär hatte Anteil an der Entwicklung.

Soviel nur zu der Frage, ob Syngman Rhee hätte mit einem Aufstand in Südkorea rechnen müssen, wären die Nordkoreanischen Truppen dem nicht zuvor gekommen.

Schwere Kriegsverbrechen der USA und ihrer Marionetten

Als “dokumentiertes Kriegsverbrechen” kann das Massaker von Nogeun-ri gelten.

Als besonders grauenhaft ist der “Plan” des US-amerikanischen Generals MacArthur hervorzuheben, im Falle eines siegreichen Vorstosses bis an die chinesische Grenze und ggfs. darüber hinweg die chinesisch.koreanische Grenze durch Atombomben zu verseuchen und einen “Strahlungsgürtel” gegen den “Kommunismus” einzurichten. Meines Wissens ist MacArthur niemals von unseren gleichgeschalteten Medien als der “Irre vom US-Oberkommando” bezeichnet worden (4).

In der Kriegführung der USA, die es geschafft hatte, sich ein UNO – Mandat zu erschwindeln (die Vetomacht UdSSR hatte gerade den Sicherheitrat verlassen aus Protest gegen die Nichtaufnahme der jungen VR – China – wäre ein schlechter Zeitpunkt gewesen für die “von Stalin angeordnete nordkoreanische Aggression”, wie die imperialistischen Legenden behaupten), wurde fast jedes Völkerrecht gebrochen, es wurden Zivilisten, darunter zahllose Kinder (als Angehörige von “Kommunisten”oder deren „Sympathisanten) massakriert, Staudämme bombardiert, Napalm eingesetzt, ganze Städte vernichtet, alles was man später von Vietnam auch her kannte (2) (4) (6).

Die Massaker der Syngman-Rhee-Truppen an der politischen Linken und Gewerkschaftsbewegung

Es deutet alles drauf hin, dass das Regime von Syngman Rhee, das im wesentlichen aus ehemaligen Kollaborateuren mit den japanischen Besatzungsbehörden bestand (die “Elite” Koreas hatte die japanische Annektion 1910 unterstützt), den Krieg benutzt, um mit Hilfe der US- Armee die koreanische Arbeiterbewegung auszurotten (6) (14) (15).

“Zuerst sei der US-amerikanische Oberst Rollins S. Emmerich »aufgewühlt« gewesen und habe versucht, die Aktion hinauszuzögern. Dann aber habe er seinen südkoreanischen Offizierskollegen »die Erlaubnis gegeben«, 3500 politische Gefangene mit Maschinengewehren niederzumähen, damit die vorrückenden Truppen des kommunistischen Nordkoreas sie nicht befreien könnten. Das geht aus jüngst entdeckten US-Dokumenten in den einst geheimen Archiven Washingtons hervor, berichtete die Nachrichtenagentur AP am Wochenende. »In nur wenigen Wochen im Sommer 1950 haben amerikanische Offiziere Massenexekutionen, die von ihren südkoreanischen Verbündeten durchgeführt wurden, beobachtet, fotografiert und vertraulich kommentiert. Bei diesen Massenmorden sind 100000 oder mehr politisch linksgerichtete Menschen und verdächtige Sympathisanten ohne Anklage oder Richterspruch umgebracht worden«, so AP .” (4 )

Der Zeitgeschichtler Herrmann Ploppa schreibt (15):

Seit 1997 versuchen koreanische Regierungsausschüsse, u.a. der Ausschuss für Wahrheit und Versöhnung, durch Zeugenbefragungen und Ausgrabungsaktionen Licht in dieses dunkle Kapitel zu bringen. Es geht vornehmlich um den Frühsommer 1950. In dieser ersten Phase des Koreakrieges drangen nordkoreanische Truppen in das südkoreanische Staatsgebiet ein. Sie trieben die südkoreanischen Streitkräfte und deren US-amerikanische Militärberater vor sich her, bis die Südkoreaner nur noch ein kleines Gebiet um die Hafenstadt Busan im Südosten kontrollierten. Panisch durchkämmten die Südkoreaner ihr Gebiet nach möglichen nordkoreanischen Kollaborateuren.

Dieser Personenkreis war schon unter der Diktatur von Rhee Syngman[1] , der seit 1948 Südkorea beherrschte, erfasst worden. Rhee ließ eine Umerziehungsorganisation gründen, die National Guidance League. Rhees Gefolgsleute rekrutierten 300.000 Bürger zur Umerziehung. Um das vorgegebene Soll zu erreichen, wurden auch analphabetische Bauern, die gar nichts mit den politischen Spannungen zu tun hatten, der Indoktrination unterzogen. Zudem befanden sich in Rhees Haftanstalten 30.000 politische Gefangene.

Die Gefängnisinsassen waren die ersten, die nunmehr der vorsorglichen Hinrichtung unterzogen wurden.

In diesem Zusammenhang verweise ich auf eine Playlist bei youtube zum Koreakrieg (3).

In unseren Medien wird immer das Bild von einem von einem “Irren” regierten Nordkorea und einem “demokratischen” Südkorea erzeugt. Es handelt sich um eine Scheinwirklichkeit. Bis 1987 war Südkorea sogar eine ganz gewöhnliche Diktatur, die keinen Vergleich mit den Regimen eines Videla oder Pinochet scheuen musste.

Die Umstände des jüngsten “Selbstmordes” eines Ex-Präsidenten, der sich für eine Aussöhnung mit Nordkorea leidenschaftlich eingesetzt hatte, sind sehr bedenklich und deuten darauf hin, dass eine mörderische und zu allem entschlossene mafiotische “Elite” in Südkorea seit 1950 ungebrochen die Strippen zieht und der bedingungslosen Unterstützung durch den US-Imperialismus sicher sein kann (9).

Es ist an der Zeit, diese Propagandalegenden aufzubrechen.

Natürlich darf das nordkoreanische Regime, das eine Mischung aus klassischen Stalinismus mit traditionellen Elementen der asiatischen Despotie (asiatische Produktionsweise) verbindet, deshalb nicht idealisiert werden. Das Kim – Regime ist entstanden als Ergebnis des Koreakrieges, in dessen Verlauf die unabhängige Arbeiterbewegung Koreas fast völlig vernichtet wurde. Aber es war ganz offensichtlich nicht verantwortlich für den Ausbruch des Koreakrieges. Dieser war eine Inszenierung der übelsten und mörderischsten Sektoren des US – Imperialismus einerseits und der korrupten kollaborationistischen südkoreanischen “Elite” andererseits.

Brechen wir die Propagandalegenden!

Youtube-Playlist zum Koreakrieg

 

Quellen:

(2)Washingtons OK zum Massenmord (Artikel in der Jungen Welt)

(3)Playlist bei youtube über den Koreakrieg und US-amerikanische Kriegsverbrechen

(4)Napalm über Korea, Artikel in Le Monde Diplomatique

(5)Die Koreakrise – Seminarbeit von Sebastian Heisig

(6)Photodokumente: Exumierung von Skeletten und Leichen in Südkorea, u.a. wurden ungezählte Kinder von den US – Marionettentruppen massakriert

(7)Essays on international law and organization, behandelt die Frage, wie Enthaltung im Sicherheitsrat der UN geregelt ist

(8)Nachweis über die betrügerische Rückdatierung der UN-Resulution, mit der Invasion und Massakerkrieg der USA legitimiert wurde

(9)Seltsame Umstände des aktuellen “Selbstmordes” des ehemaligen südkoreanischen Präsidenten (radio-utopie)

(10) Die Webseite der (süd)koreanischen Wahrheitskomission über Kriegsverbrechen während des Koreakrieges

(11) CIA – Operationen in Korea 1950-55 von Lee Wha Rang

(12) deutscher wikipedia-Artikel zum Korea-Krieg (sehr mit Vorsicht und Misstrauen zu behandeln)

(13) wikipedia – Webseite zur Insel Jeju-do

(14) sogar im Spiegel gabs mal einen informativen Artikel zu den Massakern der USA  im Koreakrieg

(15) Herrmann Ploppa über die Massenexekutionen der US-Armee und ihrer Marionetten

(16) Alan Milchman:  D.F. Fleming on “The Origins of the Cold War”

Quelle

Die Bevölkerung Nordkoreas wurde in den Jahren 1950 bis 1953 Opfer des brutalsten Vernichtungskrieges, den das nach Weltherrschaft strebende Schreckensreich der US-Mafia und seine Vasallen je geführt haben. Bis heute haben die USA und ihre Vasallen in Westeuropa, Japan und Asien nicht zugegeben, dass nicht Nordkorea den Krieg begonnen, sondern die südkoreanische Marionettenregierung der USA als letzte Chance des Machterhaltes ihrer Diktatur den Koreakrieg mit dem Überfall auf die nordkoreanische Stadt Haeju begonnen hat…………..WEITERLESEN.

Die Staatssekretärin im US-Aussenministerium, Rose Gottemoeller, forderte die vier Staaten Israel, Indien, Pakistan und Nordkorea zur Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags (NPT) auf……………WEITERLESEN.

Täglich wird es lauter vernehmbar: Das kapitalistische System bricht in sich zusammen. Aber da die weltweite Macht immer noch in den Händen derer ist, die jenes verbrecherische Schneeballsystem aufgebaut und die Menschheit Jahrzehnte lang ausgebeutet haben, besteht das Konzept der Krisenbewältigung darin, das System komplett herunterzufahren und dann neu zu starten für eine neue Ausbeutung von 50, 60 oder 70 Jahren. Und dafür ist jetzt ein umfassender Weltkrieg notwendig.

Man soll jene, die das kapitalistische System an die Wand gefahren haben, nicht unterschätzen! So “überraschend“ die Krise für Politiker und ihre Hofjournalisten und damit auch für große Teile der Bevölkerung dargestellt wurde, so berechenbar war sie für die wahren Herrscher der Welt, die über das Kapital verfügen, die das Geld drucken, die die Wirtschaft und damit auch die meisten Journalisten und Medien beherrschen und die sich in ihrem diktatorischen Gehabe nie haben von irgendwem demokratisch legitimieren lassen. Und dementsprechend wurde das “Herunterfahren“ des Systems mit Neustart bereits frühzeitig eingeleitet.

Eigentlich waren seit dem 11. September 2001 Muslime dazu auserkoren, als Feind des umfassenden Weltkrieges zu agieren. Mehr als sieben Jahre lang wurde dieser Plan mit allen nur erdenklichen Mitteln verfolgt. Aber inzwischen hat man eingesehen, dass Muslime nicht so “ticken“, wie man es ihnen zuschreiben wollte und nicht halb so schlimm sind, wie es nötig gewesen wäre, um einen Weltkrieg gegen sie zu eröffnen. Trotz Drohungen und sogar militärischen Übergriffen hat sich z.B. die Islamischen Republik Iran – das ideologische Herz der neuen islamischen Befreiungsbewegung – nicht in Afghanistan eingemischt. Jegliche Provokation hat nicht dazu geführt, dass der Iran im Irak gegen Amerikaner gekämpft hat. Die Aufstände von Muslimen in ehemaligen Sowjetrepubliken haben nicht zu dem umfassenden Krieg von Russen gegen Muslime geführt, der beabsichtigt war, um Russland auf die Seite der “Herrscher“ zu gewinnen. Die Unterdrückung der Uiguren in China hat nicht zu den “erhofften“ massiven Aufständen geführt, die nötig gewesen wären, um China in dem Krieg gegen den Islam und Muslime zu gewinnen. Das Gaza-Massaker war nur noch ein letzter verzweifelter Akt, die Solidarität der Muslime in eine aktive Kriegsbeteiligung zu provozieren. Aber die damalige Aussage Imam Chamene’is „die Hände sind uns gebunden“ hat selbst jene Hoffnung zerstört, dass der Iran sich dort einmischt.

Die täglichen Kriegsdrohungen Israels gegen die Islamische Republik Iran sind eher ein Eingeständnis der eigenen Hilflosigkeit als eine ernsthafte Strategie. Denn selbst wenn man z.B. ein Kraftwerk im Iran bombardieren würde, was würde man denn dann tun, falls Iran nicht unmittelbar antwortet, sondern sich Maßnahmen vorbehält? Das Ergebnis wäre eine unaufhaltbare Flucht vieler Zionisten aus Israel und würde genau das Gegenteil von dem Bewirken, was man sich erhofft hätte. Israel wäre geschwächt und müsste tagtäglich mit der “Antwort“ rechnen, ohne selbst weiter agieren zu können.

Die Westliche Welt ist am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt, um das eigenen Finanz- und Unterdrückungssystem mit einem unfassenden Krieg gegen den Islam und die Muslime neu zu starten. Also muss man auf als bewährte andere Szenarien zurückgreifen.

Zunächst eignet sich hier Nordkorea hervorragend. Ein Land, das so fern ist und von dem man so ziemlich nichts weiß, kann propagandistisch ausgeschlachtet werden. Was waren das für absurde und geradezu lächerlich wirkende Szenen im Fernsehen von tanzenden nordkoreanischen Soldaten vor irgendeiner Wahl, die gar keine Wahl gewesen sein soll. Aber was weiß der einfache Bürger schon von jenem Land, von jener Kultur, dass er sich so sehr von der Arroganz einer kriegstreiberischen Hofberichterstattung aufhetzen lässt? Wie würden wohl Bilder von Wahlen an einem Oktober in Deutschland in Nordkorea wirken, wenn man dazu Szenen aus einem bayerischen Bierzelt zeigen würde, wie sich gerade irgendwelche Tänzer in Lederhosen exakt synchron auf die Hosen und Fußsohlen hauen, während drumherum das Volk im Vollsuff herumgröhlt? Wäre das eine faire Berichterstattung und angemessen angesichts der realen Verhältnisse in Deutschland? Was würde der Nordkoreaner dann über Deutschland denken? Aber all das interessiert die Diener des menschenverachtenden Kapitalismus nicht, die den Auftrag haben, das System “herunter zu fahren“, um es neu zu starten. Stattdessen wird Nordkorea mit an Ausmaß nie dagewesenen Manövern grenzenlos gereizt. Und die Kriegsdrohung ist nicht zu überhören. Nordkorea macht mobil.

“Zufällig“ zur gleichen Zeit wird das antiimperialistische Venezuela vom Lakaien des Imperialismus namens Kolumbien in die Enge getrieben. Es gibt Manöver und Kriegsdrohungen. “Zufällig“ zur gleichen Zeit bricht der Nordirland-Krieg wieder aus, oder soll offenbar zumindest wieder ausbrechen, und niemand weiß eigentlich warum!?

Das alles sind aber erst die Vorläufer eines Systemszusammenbruchs, bei dem der Bürger nach Strich und Faden belogen wird. Da wird z.B. die Frage aufgeworfen, ob Opel (und damit hunderttausende Arbeitplätze) noch zu retten sei? Da werden Modelle diskutiert, ob eine Insolvenz eine Rettung sein könnte, da man sich dann vom Mutterkonzern trennen könnte. Kein Journalist aber darf uns berichten, dass ein halbwegs gesunder deutscher Normalbürger sein Fahrzeug sicherlich nicht von einem Konzern kaufen wird, dessen Zukunft noch monatelang unsicher ist und er nicht einmal weiß, ob seine Garantieansprüche jemals erfüllt werden können. So tragisch es für die Opel-Mitarbeiter und deren Zulieferer ist, so sicher dürfte das Ende jenes Konzerns sein, denn es gibt viel zu viele Alternativen! Doch noch immer haben viele Menschen den Zusammenhang zwischen ihrem Arbeitsplatzverlust bei Opel und den Kriegsdrohungen in Korea nicht verstanden.

All das hängt damit zusammen, dass das kapitalistische Finanzsystem einmal mehr an das systembedingte Ende angelangt ist. Das Zinssystem beinhaltet den Fehler in sich selbst! Ein Geld das durch Herumliegen mehr wird, kann in seiner Exponentialfunktion eines Tages nicht mehr erwirtschaftet werden. Ein Wirtschaftssystem, dass nicht von dem ausgeht, was man “hat“, sondern dem, was man sich erhofft und deswegen zinsträchtig verschuldet, wird eines Tages immer in die Sackgasse laufen. Banken, die nicht das Geld der Anleger verwalten und einsetzen, um es im Rahmen von Handel und Produktion zu mehren, sondern mit Geld “handeln“, dass sie gar nicht haben, sondern sich selbst wiederum leihen, bauen ein virtuelles System auf, dass wie ein Schneeballsystem zusammenbricht, wenn es weit genug verbreitet ist. Und Staaten, die Banken zu niedrigen Zinsen Gelder zu Verfügung stellen, damit diese es den gleichen Staaten wieder zu höheren Zinsen zur Verfügung stellen können, sind nicht nur Teil jenes Schneeballsystems, sondern zudem ein Teil eines globalen Betrugssystems ohnegleichen, welches letztendlich für all den Hunger und Elend in dieser Welt maßgeblich mitverantwortlich ist.

Ja, der böse Muslim taugt nicht hinreichend, um das System herunter zu fahren. Deshalb werden in den nächsten Wochen und Monaten noch viele, viele andere Bösewichte auftauchen. Die volksverhetzende Aussage mancher deutscher Politiker, dass nicht alle Muslime Terroristen seien aber alle Terroristen Muslime, wird ihnen im Hals stecken bleiben und sie werden sich wünschen, es nie gesagt zu haben. Und die Grausamkeit des Herunterfahrens des System, der zuweilen wie ein Systemabsturz wirkt, ist erst am Anfang! Er wird von genau jenen Akteuren durchgeführt, die das System getragen und missbraucht haben. Und sie sind sogar bereit, einige Bauernopfer für ihren Glauben zu geben, sozusagen “Märtyrer“ des Kapitalismus.

Und hier ist der einzige Ansatz- und Hoffnungspunkt, um aus dem Dilemma herauszukommen. So lange man glaubt, dass der Fehler bedingt sei durch das Fehlverhalten einzelner Akteure (ihre Gier, Machthunger, Ignoranz, Grenzenlosigkeit, Verschwendungssucht, Verantwortungslosigkeit usw.), so lange wird man den Fehler nicht beheben können. Denn in diesem Fall werden jene Akteure einfach ersetzt durch alternative Akteure die noch medial “unvorbelastet“ sind (siehe Wirtschaftsminister), aber jene neuen Akteure “glauben“ an das gleiche System und vertreten nichts neues!

Was aber für ein “neues“ System wäre nötig, um uns alle zu retten?

Möglicherweise besteht der Fehler aller “Alternativen“, “Revolutionäre“ und “Systemverbesserer“ genau in jener Frage. Denn es ist gar nichts “Neues“, was wir benötigen. Wir benötige etwas “Uraltes“! Wir benötigen die Gottesehrfurcht eines Abel, der von seinem Bruder Kain dafür erschlagen wurde. Wir benötigen die Demut und wahrheitsliebe der Heiligen Maria, wie sie zum Träger von Gottes Wort wurde und der Wahrheit Gestalt geben durfte. Wir benötigen die Nächstenliebe Jesu, welche die meisten heutigen Kirchen vergessen haben zu predigen und stattdessen das antichristliche Finanzsystem stützten und mittragen. Wir benötigen die innere Anstrengung und den Kampf gegen das Böse in uns selbst, welchen Prophet Muhammad gelehrt hat. Wir benötigen den Mut der Fatima, die in schwierigster Situation, als viele “Politiker“ und “Journalisten“ sich gegen die Wahrheit verschoren hatten, auf die Kanzel gestiegen ist, um die Wahrheit auszusprechen.

Manche wollen vielleicht nicht so weit zurück schauen. Aber auch für jene gibt es eine Basis, um auf Altbewährtes zurück zu greifen. Wie wäre es mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Besagt nicht der erste Artikel: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Ist nicht allein dieser erste Artikel eine Ablehnung des Raubtierkapitalismus? Müsste nicht jeder Vertreter jenes ungezügelten kapitalistischen Systems als Verfassungsfeind eingestuft werden?

Tatsächlich erscheinen angesichts der “Meinungsherrschaft“ durch Politiker und ihre Hofjournalisten derartige Gedanken derzeit völlig absurd. Aber was ist, wenn morgen auch Taiwan mobil macht? Was ist wenn die Basken plötzlich brutaler als je zuvor werden? Was ist, wenn die USA ihre Soldaten aus dem Irak abziehen, nicht um sie nach Afghanistan umzuschichten, sondern weil sie diese Soldaten benötigen, um das Auseinanderreißen der USA gewaltsam zu verhindern? Was ist, wenn Georgien und die Ukraine neue Kriegsambitionen schüren? Was ist, wenn im Tibet neue “Unruhen“ beginnen? Was ist wenn der Kosovo neu entflammt? Und was ist in Afrika? Da liegt ein ganzer Kontinent in Armut und Menschen verhungern tagtäglich.

Wird dann endlich jemand erkennen, dass all dieses Übel mit “Heidenarbeit“ über Jahrzehnte hinweg aufgebaut wurden, und es sehr intensiver gottesehrfürchtiger Arbeit notwendig ist, um die “Heidenarbeit“ zu überwinden? In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass der bisherige weltweite Krieg gegen den Islam und die Muslime jetzt ausgeweitet wurde auf einen Krieg gegen alle Religionen. Die gleichen Christen und Juden, die gestern noch zumindest verbal auf Muslime mit eingedroschen haben, stehen jetzt selbst im Focus von Politikern und ihren Hofjournalisten.

Es wird Zeit, dass Juden, Christen und Muslime (und auch die Gruppen innerhalb der jeweiligen Religionen) erkennen, dass sie missbraucht wurden für einen Plan der Unterdrückung, der jetzt heruntergefahren werden muss. Das Herunterfahren ist so oder so nicht aufzuhalten. Aber der Neustart sollte mit einem neuen System erfolgen. Um das alte System zu retten, wird auf einen Weltkrieg hingesteuert. Jeder, der sich gegen alle Hindernisse heute für Frieden in der Welt einsetzt (selbst wenn die Gegenseite sie angreift), hilft, ein neues System der Menschlichkeit zu etablieren.

Für den zukünftigen Weltkrieg setzen die Mächtigen nicht mehr auf die alleinige Feindschaft gegenüber Muslimen. Aber für einen zukünftigen Weltfrieden können Muslime, die besonnen handeln, einen sehr entscheidenden Beitrag leisten, aber nicht nur sie.

Die USA heben Handelsbeschränkungen gegen Nordkorea auf und werden das Regime in Pjöngjang binnen 45 Tagen aus der Liste der Terrorstaaten streichen. Das kündigte US-Präsident George W. Bush am Donnerstag in Washington an. In der US-Politik ist das ein Kurswechsel. Bush hatte Nordkorea noch vor wenigen Jahren als Teil der “Achse des Bösen” bezeichnet, zu der er noch den Irak und den Iran rechnete.

Am Mittwoch nun hat Nordkorea aber der chinesischen Regierung einen umfangreichen Bericht über sein Atomprogramm übergeben. China ist faktisch Vorsitzender der Sechs-Staaten-Konferenz, die sich um die atomare Abrüstung Nordkoreas bemüht.

Das “Feindstaatenhandelsgesetz” der USA wird daraufhin künftig nicht mehr auf Nordkorea angewendet. Damit können US-Firmen und Banken künftig in Nordkorea aktiv werden. Das Gesetz von 1917 ermächtigt den Präsidenten, zu Kriegszeiten Handels- und Finanzbeziehungen mit Feindstaaten zu untersagen. Es richtet sich auch gegen Firmen aus Drittstaaten, die sowohl in den USA als auch in sogenannten Feindstaaten tätig sind: Ihnen kann die Aktivität in den USA faktisch untersagt werden. Nordkorea fiel 1950 unter diese Regelung, die aktuell nur mehr Kuba betrifft.

Zu den Schurkenstaaten zählten die USA Nordkorea seit 1988, weil es Terroristen und Rebellen auf den Philippinen unterstützt haben soll. Staaten auf dieser Liste sind von günstigen Weltbank-Krediten und der Zusammenarbeit mit anderen internationalen Geldinstituten ausgeschlossen.

Die Aufhebung dieser Sanktionen hatte Nordkorea als Preis für die Offenlegung seines Atomprogramms verlangt. Die am Donnerstag in Peking übergebene Liste enthält jedoch vereinbarungsgemäß keine Daten über nordkoreanische Nuklearwaffen. Darüber soll in der nächsten Phase der Sechs-Staaten-Konferenz befunden werden. Der Runde gehören beide koreanische Staaten, die USA, China, Russland und Japan an.

Kühlturm soll heute fallen

Nordkorea hat zugesagt, den Atomreaktor in Yongbyon stillzulegen. Der Kühlturm der Anlage, in der angeblich waffenfähiges Plutonium erzeugt wurde, soll am heutigen Freitag gesprengt werden. Dazu wurden erstmals westliche Medienvertreter zugelassen, wie es aus Tokio und Seoul heißt. Beobachter werten dies als Hinweis auf den Spielraum, den internationale Beobachter bei der Verifizierung der jüngsten Einigung haben könnten. Einen Verzicht auf seine 2006 erstmals getestete Atombewaffnung hat Nordkorea nicht zugesagt.

Das Regime bleibt bei seiner kritischen Haltung zu den USA und Japan. In Kommentaren zum 58. Jahrestag des Koreakriegs nannten nordkoreanische Kommentare Japan einen Kriegsverbrecherstaat und bezichtigten die USA wilder Aggressionpläne.

Eisschollen in Bewegung

An der letzten Front des ersten Kalten Kriegs geraten die Eisschollen in Bewegung. Nordkorea liefert den überfälligen Bericht über sein Atomprogramm ab, und die USA beschließen, nach 58 Jahren die Handelsbeziehungen des Nord-Regimes nicht weiter einzufrieren. Von tief unter null steigt das politische Thermometer in die Größenordnung von minus zehn. Bis zum Tauwetter, will das heißen, ist es noch weit.

Der nächste dicke Brocken ist Nordkoreas Atomwaffenbestand. Einschlägige Fragen ehrlich zu beantworten, wird dem Regime schwerer fallen als der Abbau des Yongbyon-Reaktors, selbst in dem unwahrscheinlichen Fall einer heftigen Liebesaffäre mit den USA. Wenn man schon befreundet ist, soll der Außenminister einem US-Unterhändler anvertraut haben, dann kommt’s auf ein paar Atomwaffen im Silo gar nicht mehr an. Südkorea sieht das selbstverständlich anders. Und wenn die Nord-Presse gerade heute zum Jahrestag des Kriegs von 1950 das Süd-Volk zur Befreiung vom imperialistischen Joch aufruft, bekommt nicht nur Gänsehaut, wer sich den Kalten Krieg partout nicht abgewöhnen will.

Die Süd-Konzerne, aus deren Chefetagen der heutige Präsident stammt, hören einen anderen Akkord im Pekinger Sechs-Mächte-Konzert. Da klingt es nach Geld. Da das US- “Feindstaatengesetz” nicht mehr gilt, sind so viele Geschäfte möglich, wie die Nord-Regierer erlauben. Natürlich wollen Japaner und Amerikaner auch verdienen. Dieses Interesse mag US-Kreise auch bewegen, dem Präsidenten zum Entgegenkommen zu raten. Aber unauffällig bitte; es ist Wahljahr. Und es gibt die schrecklichen Vereinfacher, die National-Demagogen.

Quelle: Frankfurter Rundschau

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

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