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Imam Chamene’i hat das neue iranische Jahr 1388 zum Jahr der “Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens“ erklärt. In aller Dankbarkeit für dieses Motto sollte der Hinweis aufgenommen, diskutiert und umgesetzt werden.

Es ist eine Tradition im Iran seit Imam Chamene’i religiöses Oberhaupt ist, dass er seine Neujahrsansprache (nach dem persischen Kalender, der mit dem Frühling beginnt) in Maschhad hält und die Feiertage zu einem Pilgerbesuch beim Mausoleum von Imam Ridha (a.) nutzt. Er legt dazu seine Würden des Geistlichen ab und tritt in einfachen weißen Kleidern und ohne Turban in den Heiligen Bereich, um diesen eigenhändig zu putzen. Der Staub, den er bei dieser Putzaktion sammelt, wird in kleine Tüten verteilt und jene Tüten gelten als wertvollste Geschenke, die man von Imam Chamene’i erhalten kann. Bereits hier wird deutlich, dass die Lebens- und Denkweise einer derartigen religiösen Kapazität – ich erlaube mir hier den Begriff “Heiligkeit“ – mit anderen Maßstäben zu verstehen ist, als mit den von der kapitalistischen Welt vertretenen reinem materialistischen Wertmaßstäben.

Und bei jener besagten Rede leitet Imam Chamene’i das bevorstehende Jahr stets mit einem neuen “Motto“ ein. Und so hat er auch das neue Jahr 1388 persischer Zeitrechnung, die einem Sonnenkalender nach der Auswanderung des Propheten Muhammad entspricht (in Ergänzung zu dem üblichen islamischen Mondkalender, der bereits in 1430 ist), eingeläutet. Das Motto des neuen Jahres heißt: “Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens“. Es ist ein – wie nicht anders zu erwarten –revolutionäres Motto, und es ist hinreißend darüber nachzudenken.

Imam Chamane’i deutet mit dem neuen Motto auf etwas hin, was in so vielen Gesellschaften der Welt, unabhängig davon, welcher Religion sie mehrheitlich angehören, in Vergessenheit geraten ist. Das Verbraucher- und Konsumverhalten ist eine der urdemokratischsten Elemente einer jeden Gesellschaft. Nur muss sich der Konsument bzw. Verbraucher dessen auch bewusst werden! Das bedeutet nicht nur, dass er eine bestimmte Entwicklung im Land behindern oder fördern kann, sondern auch, dass er für jene Verhinderung bzw. Förderung dann mitverantwortlich ist. Das kann an einigen Beispielen aus Deutschland verdeutlicht werden:

Man kann z.B. berechtigterweise gegen das allseits bekannte Boulevard-Blatt mit seinen reißerischen Titelgeschichten, seinen an Verleumdung grenzenden und teils als Rufmord empfundenen “Reportagen“, seine tägliche Entwürdigung der Frau durch Entblößung auf der Titelseite, seine Beeinflussung der Wähler bei Wahlen, sein uneingeschränkte USA- und Israel-Solidarität, unabhängig von der Schwere deren Verbrechen, usw. usf. protestieren. Aber letztendlich kann jene Zeitung nur so oft verkauft und gelesen werden, wie es Käufer und Leser gibt. Selbst wenn das Blatt kostenlos verteilt werden würde, wäre niemand dazu verpflichtet, es zu lesen! Insofern ist es eindeutig das Verbraucher- und Konsumverhalten der Bürger, welches solch ein Blatt ermöglicht. Genau so ist es bei allen anderen schädlichen Dingen für die Gesellschaft. Ob Alkoholkonsum oder der Konsum von Pornographie, stets wird nur der Trieb des Menschen missbraucht und seine Triebhaftigkeit konsumtechnisch ausgenutzt. Würde der Mensch seine Triebe kontrollieren und die Schädlichkeit seines Handelns erkennen, dann würde es keine Pornographie geben! Welche Frau würde sich dabei filmen lassen, wenn ihr niemand dafür Geld bezahlt?

Das Verbraucher- und Konsumverhalten betrifft aber nicht nur die im Islam verbotenen Dinge, das Verbraucher- und Konsumverhalten ist auch eine basisdemokratische Waffe, und zwar die mit Abstand friedlichste Waffe! Niemand ist gezwungen, bestimmte Waren zu kaufen, insbesondere nicht aus Ländern, die der massiven Unterdrückung von Menschen und Besatzung seit Jahrzehnten schuldig sind. Der Aufruf zum Boykott von Waren aus Israel wird zwar mit der Antisemitismuskeule bekämpft, aber es liegt am Verbraucher und Konsumenten, ob er sich einschüchtern lässt oder nicht. Warum soll ein Bürger in solch einer Zeit jegliche Waren aus den USA oder Israel kaufen? Inzwischen gibt es in der globalisierten Welt fast jede Ware von unterschiedlichen Anbietern, und allein schon aus ökologischen Gründen ist der Apfel aus Deutschland sinnvoller als die Orange aus Israel. Muss es aber die Orange sein, dann gibt es hinreichend andere Anbieter. Durch sein bewusstes Kaufverhalten kann der Verbraucher somit intensiv Friedenspolitik betreiben.

Ein anderer Aspekt ist die Gesundheitspolitik. Zwar ist ein Muslim kein Vegetarier, aber intensive Recherchen des Heiligen Qur´an verdeutlichen, dass die ersten offenbarten Verse zum Thema Nahrung sich auf Pflanzen beziehen, und das “Fleischopfer“ etwas Besonderes darstellt. Verschiedene Überlieferungen deuten unmissverständlich darauf hin, dass der gottesehrfürchtige Mensch Fleisch als eine Art “Festmahl“ betrachten soll, aber nicht als “Alltagsspeise“. Gleichzeitig bestätigen alle Ärzten aller Denkschulen und Kulturen, dass der überhöhte Fleischkonsum eine der Hauptursachen für viele Magen- und Darmerkrankungen ist. Bedauerlicherweise hat der Fleischkonsum sich aber in vielen Ländern in den letzten Jahrzehnten derart gesteigert, dass für eine “Normalisierung“ in diesem Bereich eine echte und grundlegende Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens notwendig ist. Dies gilt insbesondere für den Fastenmonat Ramadan, in dem Muslime ihre Abendspeise wirklich drastisch reduzieren müssen!

Die Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens ist aber auch eine echte Umweltpolitik! Wir leben in einer Welt der Überproduktion und Verschwendung. Beides führt zu einem Abbau der Ressourcen in übertriebenen Maß. Das gesamte System wie auch alle Unternehmen sind stets auf “Wachstum“ ausgerichtet. Aber die Welt kann nicht mitwachsen, wie auch die Ressourcen nicht. Daher bedeutet Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens auch, dass eine Art Dankbarkeitskultur Einzug hält. Derjenige, der mit dem Erreichten zufrieden ist, muss nicht “wachsen“. Er kann versuchen seinen eigenen Stand zu wahren und anderen zu helfen, ebenfalls seinen Stand zu erreichen. Dafür ist es nötig, dass er nur so viel kauft, wie er sich leisten kann. All jene Kredit- und Ratenkäufe sollen zu mehr Konsum über die eigenen Verhältnisse animieren. Letztendlich hat diese Denkweise dazu geführt, dass ganze Staaten über ihre Verhältnisse gelebt haben. Aber die Denkweise war falsch; bei Banken wie auch bei Privathaushalten. Bescheidenheit ist eine Tugend, kein Makel! Und nicht derjenige der viel Energie konsumiert ist zu loben, sondern derjenige, der wenig verbraucht.

Damit könnte die Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens auch die gesamte Wertestruktur eines Landes oder einer Gemeinschaft ändern. Nicht derjenige, der am meisten oder am teuersten konsumiert, erhält das Ansehen, sondernd diejenigen, die bescheiden und dankbar sind. Warum soll man nicht gebrachte Möbel kaufen? Was ist das für eine krankhafte Denkweise, die es manchen Leuten schwer fallen lässt, Kleidungsstücke – die absolut in Ordnung, sauber und gefällig sind – nur deshalb nicht anziehen zu wollen, weil sie jemand anderes schon getragen hat? Was ist das für eine Denkweise, dass jeder ein besseres Fahrzeug als sein Nachbar haben möchte, selbst wenn das Fahrzeug einem gar nicht gehört sondern nur geleast ist. Was ist das für eine kranke Denkweise, die sich über materielle Werte definiert und nicht über ideelle Werte? Es bedarf einer Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens von uns allen, vom Einzelnen bis hin zum Staat, dass wir zurück zum vernünftigen Maß in allen Lebensbereichen finden.

Die Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens bedeutet vor allem Dankbarkeit! Wer dankbar für die Speise ist, die ihm sein Schöpfer gewährt, wird “Fast-Food“ vermeiden. Wer dankbar ist für die Gesundheit, die ihm die Gnade des Herrn gewährt, wird diese nicht durch zu viel Fleisch schwächen. Wer dankbar ist für den Frieden im Herzen, wird Frieden für die Menschen anstreben und keine Waren von Menschen bzw. Systemen konsumieren, die Unfrieden auf Erden erzeugen. Wer dankbar ist für den Verstand, der ihm gewährt wurde, wird ihn versuchen mit geistreichem Wissen zu füttern und nicht mit materiell Vergänglichem. Wer dankbar ist für die Seele in seinem Herzen, die die Gelegenheit erhalten hat, mit dem Geist Gottes zu verschmelzen, der wird gesunde Nahrung für seine Seele suchen, und die ist kostenfrei weltweit verfügbar.

Ist es nicht absurd, dass alle teuflisch materialistischen Mächte des Kapitals dem Menschen im Wesentlichen nichts als Schaden anzubieten haben und dafür auch noch eine teure Bezahlung verlangen, während die göttliche Allmacht ewige Glückseligkeit anzubieten hat und dafür nichts verlangt, was wir dem Schöpfer geben könnten. Alles was von uns verlangt wird, sind Liebe, Nächstenliebe und die Selbsterkenntnis. Alles was wir haben, gehört ohnehin Ihm! Wie kann der Mensch sich dann darauf nur etwas einbilden? Aber Liebe durch Nächstenliebe sind uns anvertraute Gnaden, die man nicht leichtfertig verspielen sollte!

Die Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens ist gleichzeitig eine Annäherung zu unserer eigenen Natur, zu unserer Herkunft, zu unserem Schöpfer. Das Thema wird Bücher füllen können und viele Seminare prägen. Es ist ein unfassendes Thema, das hier nur andeutungsweise an einigen wenigen exemplarischen Stickpunkten angedacht werden konnte.

Zusammenfassen aber lässt sich feststellen: Die Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens kann eine bessere Welt bewirken, und wer wollte das nicht?

Wir wünschen allen Bürgern der Islamischen Republik Iran und allen Bürgern, die sich über das neue Jahresmotto Imam Chamene’is freuen, ein gesegnetes neues Jahr, wo immer sie leben mögen.

Die Reform des Verbraucher- und Konsumverhaltens bedeutet auch, seine wahre Heimat zu kennen, und die ist im Herzen eines jeden Menschen zu suchen. Verbrauchen und konsumieren wir doch die Ressourcen des Herzens, denn die sind unermesslich schön und unerschöpflich!

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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