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Es gibt kaum eine Schandtat oder Gemeinheit, die der Unrechtsstaat Israel noch nicht an der Bevölkerung des Gebietes, auf dessen Territorium der Kolonialstaat errichtet wurde, begangen hat. Ein besonderes Mittel zur Einschüchterung der ansässigen Bevölkerung durch die Kolonialherren sind Vorladungen zum Verhör. Folter ist bei israelischen Verhören Menschenrechtsorganisationen zufolge gang und gebe.

Moira al-Jilani, Witwe des von israelischen Staatsterroristen mit mehreren Kopfschüssen aus kurzer Distanz exekutierten Palästinensers Ziad al-Jilani erhielt nach einer Hausdurchsuchung, bei der ihr Laptop beschlagnahmt wurde, nun anstelle einer Entschuldigung für die Ermordung ihres Mannes auch noch eine Vorladung zum Verhör. Die israelische Hasbara beschimpfte ihren Mann nach seiner Ermordung bar jeder Beweise und Logik als Terroristen.

Der siebenjährige Mohsen Youssef Awad hat eine Vorladung zum Verhör im Geheimdienstzentrum Kfar Etzion erhalten. Unbekannt ist, ob Israel den Siebenjährigen genau wie andere Palästinenser auch generell des Terrorismus verdächtigt.

Menschlichkeit ist den Herrenmenschen ein Fremdwort. So kennt man sie, die Justiz im Unrechtsstaat Israel.

Quelle

Der brutale israelische Angriff auf die humanitäre Gaza-Flotte schockiert die Welt

von Noam Chomsky

Schiffe in internationalen Gewässern zu entführen und Passagiere zu töten, ist natürlich ein ernstes Verbrechen.

Allerdings ist es kein neues Verbrechen. Seit Jahrzehnten entführt Israel Schiffe zwischen Zypern und dem Libanon und tötet oder entführt Passagiere. Manche dieser Menschen werden in israelischen Gefängnissen als Geiseln gehalten.

Israel glaubt, solche Verbrechen straffrei begehen zu können, da die USA sie tolerieren und Europa generell hinterherrennt, wenn die USA vorangehen.

Am 1. Juni schrieb die Redaktion von The Guardian zurecht: „Hätte gestern eine Gruppe von bewaffneten somalischen Piraten sechs Schiffe auf hoher See geentert und dabei mindestens 10 Passagiere getötet und viele weitere verletzt, so wäre heute eine Nato-Taskforce unterwegs an die Küste Somalias“. In solchen Fällen verlangt der Nato-Vertrag von seinen Mitgliedern nämlich, einem Nato-Staat, der auf hoher See angegriffen wird, zu Hilfe zu kommen. Die Türkei wurde auf Hoher See angegriffen.

Israels Vorwand für den Angriff lautet, die „Freedom Flotilla“ hätte Materialien transportiert, aus denen die Hamas Bunker bauen könnte, aus denen Raketen auf Israel abgefeuert werden könnten.

Dieser Vorwand ist unglaubwürdig, denn Israel könnte die Bedrohung durch Raketen leicht auf friedliche Weise stoppen.

Der Hintergrund ist wichtig. Die Hamas galt als große terroristische Bedrohung, als sie im Januar 2006 in freien Wahlen den Sieg errang. Die USA und Israel weiteten ihre Bestrafung der Palästinenser – für deren neues Verbrechen, falsch gewählt zu haben -, massiv aus.

Ein Resultat war die Belagerung Gazas – einschließlich einer Marineblockade. Im Juni 2007 wurde die Belagerung massiv verschärft, nachdem die Hamas, nach einem Bürgerkrieg, die Kontrolle über das Gebiet erlangt hatte.

Was im Allgemeinen als ‚Militärputsch‘ der Hamas bezeichnet wird, war im Grunde von den USA und Israel angezettelt. Es war der krude Versuch, das Ergebnis der Wahlen, durch die die Hamas an die Macht gekommen war, nichtig zu machen.

Spätestens seit April 2008 sind diese Tatsachen generell bekannt. Damals berichtete David Rose in der Zeitschrift Vanity Fair, dass George W. Bushs damalige Nationale Sicherheitsberaterin Rice und deren Stellvertreter Elliott Abrams „eine bewaffnete Gruppe – unter Muhammad Dahlan, dem starken Mann der Fatah – unterstützt hatten, was in Gaza einen blutigen Bürgerkrieg auslöste, aus dem die Fatah stärker denn je hervorging“.

Raketen auf benachbarte israelische Kleinstädte abzufeuern, war Teil des Hamas-Terrors. Natürlich war das kriminell – wenngleich sich dies  nicht einmal mit einem Bruchteil der routinemäßigen amerikanisch-israelischen Verbrechen in Gaza messen lässt.

Im Juni 2008 kam es zwischen Israel und der Hamas zu einem Waffenstillstandsabkommen. Die israelische Regierung gibt sogar formal zu, dass dieses Abkommen von der Hamas eingehalten wurde – bis zum 4. November 2008, als Israel das Abkommen brach, indem es in Gaza einmarschierte und ein halbes Dutzend Hamas-Aktivisten tötete.

Die Hamas bot eine Erneuerung des Waffenstillstands an. Das israelische Kabinett zog das Angebot in Erwägung – und lehnte ab. Man zog einen mörderischen Einmarsch in Gaza (vom 27. Dezember 2008 an) vor.

Israel hat – wie andere Staaten auch – ein Recht auf Selbstverteidigung. Aber hatte Israel auch das Recht, im Namen der Selbstverteidigung in Gaza Gewalt auszuüben? Das internationale Recht, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen, ist an dieser Stelle eindeutig: Eine Nation ist zu solchen Maßnahmen nur dann berechtigt, wenn sie alle anderen, friedlichen, Mittel ausgeschöpft hat. Im vorliegenden Fall wurden diese Mittel nicht einmal erprobt, obwohl – oder vielleicht gerade weil – alles dafür sprach, dass sie erfolgreich sein könnten.

Aus diesem Grund war die Gaza-Invasion schiere kriminelle Aggression. Das Gleiche gilt für die israelische Gewalt gegen die Flotte.

Die Belagerung Gazas ist barbarisch. Ihr Ziel ist es, die Menschen, wie Tiere in Käfigen, gerade noch am Leben zu erhalten (damit es keine internationalen Proteste gibt), aber nicht viel mehr. Es ist die letzte Phase eines langfristigen israelischen Planes – mit Rückendeckung der USA – mit dem Gaza von der Westbank abgetrennt werden soll.

Die israelische Journalistin und führende Gaza-Expertin Amira Hass umreißt die Geschichte dieses Abtrennungsprozesses so: „Mit der Einschränkung der Bewegungsfreiheit für Palästinenser, im Januar 1991, wurde ein Prozess umgekehrt, der im Juni 1967 initiiert worden war.

Damals konnte ein großer Teil der palästinensischen Bevölkerung – zum ersten Mal seit 1948 – wieder im offenen Territorium eines einzigen Landes leben. Sicher, es war besetzt, aber es war trotzdem an einem Stück…“

Hass zieht die Schlussfolgerung: „Die totale Abtrennung des Gazastreifens von der Westbank ist einer der größten Erfolge der israelischen Politik – deren übergeordnetes Ziel es ist, eine Lösung auf Grundlage von internationalen Beschlüssen und Vereinbarungen zu verhindern und stattdessen ein Arrangement auf Grundlage der militärische Überlegenheit Israels zu diktieren“.

Die Freiheitsflotte hat dieser Politik getrotzt und musste deswegen zerquetscht werden.

Ein Rahmenwerk zur Regelung des arabisch-israelischen Konflikts gibt es seit 1976. Damals legten regionale arabische Staaten dem UNO-Sicherheitsrat eine Resolution vor, in der eine Zweistaaten-Lösung, auf Grundlage der internationalen Grenze, gefordert wurde. Dieser Vorschlag bezog alle Sicherheitsgarantien aus der UNO-Resolution 242 mit ein. Die Resolution 242 war nach dem Sechstagekrieg von 1967 (Juni-Krieg) verabschiedet worden.

Die wesentlichen Prinzipien (dieses Vorschlags) werden praktisch von der gesamten Welt unterstützt – einschließlich der Arabischen Liga, der Organisation Islamischer Staaten (einschließlich des Iran); zudem werden sie von relevanten nichtstaatlichen Akteuren unterstützt, einschließlich der Hamas.

Doch die USA und Israel gehen seit drei Jahrzehnten voran, wenn es um die Zurückweisung einer solchen Lösung geht. Allerdings gab es eine – entscheidende und hochinteressante – Ausnahme. Im Januar 2001 initiierte US-Präsident Bill Clinton israelisch-palästinensische Verhandlungen im ägyptischen Taba. Es war Clintons letzter Monat im Amt. Bei diesen Verhandlungen wäre es beinahe zu einer Übereinkunft gekommen. Die Verhandlungsteilnehmer kündigten es an. Dann brach Israel die Verhandlungen ab.

Und heute lebt das brutale Erbe des gescheiterten Friedens fort.

Gegen mächtige Staaten lässt sich das internationale Recht nicht durchsetzen – es sei denn, die eigenen Bürger/innen dieser Staaten nehmen es in die Hand. Dies ist jedoch immer eine schwierige Aufgabe – vor allem, wenn Meinungsmacher ein Verbrechen für legitim erklären, explizit oder durch stillschweigende Akzeptanz der kriminellen Umstände. Letzteres ist noch verwerflicher, da es das Verbrechen unsichtbar macht.

Der Apartheidstaat Israel versucht zu verheimlichen, dass seine ethischen Werte aus Terror, Mord, Raub, Lügen, Zensur und der anschließenden Verspottung seiner Opfer bestehen. Deutschland ist bedingungslos solidarisch mit Israel, denn schließlich hat man gemeinsame Werte.

Israel hat während der Entführung der Hilfsschiffe für Gaza alle Kommunikationsmöglichkeiten mit Jammern außer Gefecht zu setzen versucht. Israel hat nach dem Mavi Marmara Massaker alle Foto- und Videobeweise beschlagnahmt. Fotos und Videos sollten die primitiven Lügen der Hasbara nicht entlarven können. Selbst im Mund und in den Haaren von Journalisten und Aktivisten hat Israel nach Speicherchips gesucht, mit der der Welt gezeigt werden könnte, was wirklich passiert ist.

Iara Lee hat es trotzdem geschafft, eine rund einstündige Videoaufnahme von Board der Mavi Marmara der israelischen Zensur zu entziehen.

Zwei israelische Soldaten erlitten israelischen Angaben zufolge bei dem Einsatz Knochenbrüche, die im Krankenhaus versorgt werden mussten. Drei israelische Soldaten wurden übereinstimmenden Angaben zufolge von Passagieren entwaffnet und von auf der Mavi Marmara mitreisenden Ärzten versorgt. Neun Passagiere der Mavi Marmara wurden von israelischen Soldaten tödliche Schusswunden durch 30 Kugeln aus 9 mm Waffen zugefügt, sechs Passagiere, die Zeugenangaben zufolge von israelischen Soldaten verletzt über Bord geworfen wurden, werden noch vermisst und 48 weiteren Passagieren wurden bei dem Einsatz durch israelische Soldaten nicht-tödliche Schusswunden zugefügt.

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Laut Autopsie-Bericht wurde der auf der Mavi Marmara mitreisende 19-jährige türkisch-amerikanische Passagier Furkan Dogan mit fünf Kugeln vom Kaliber 9mm getötet. Ein Schuss aus kurzer Distanz traf den Hinterkopf, einer in die Nase, einer in den Rücken, einer ins linke Bein und einer in den linken Fußknöchel………………..WEITERLESEN!

Thomas Immanuel Steinberg

Ein Mann an Bord der türkischen „Mavi Marmara” soll die israelische Aufforderung zum Beidrehen mit dem Satz beantwortet haben:

Halt’s Maul. Fahr zurück nach Auschwitz.

Shut up. Go back to Auschwitz.

Das behaupteten die israelischen Verteidigungsstreitkräfte mit einem Video-Clip über den Funkverkehr vor der Gaza-Küste. Als Teile der Presse mit triumphierenden Unterton darüber berichtet hatten, dementierten die israelischen Verteidigungsstreitkräfte ein wenig: Die Äußerung könne auch von einem anderen Schiff der Free-Gaza-Flotte stammen.

Tatsächlich fand der Funkverkehr auf einem offenen Kanal statt. Jeder Spinner oder Provokateur in Reichweite konnte sich unerkannt daran beteiligen. Die Free-Gaza-Funker erklärten überdies, sie hätten gar keinen solchen Satz gehört. Einmal mehr hat sich da wohl die israelische Regierung etwas über ihre Gegner zusammengelogen.

Einmal mehr hat sie jedenfalls getrieben, was ich seit 2003 beklage: die Rechtfertigung israelischer Raubzüge, Morde und Vernichtungskriege mit erneut drohender Vernichtung der Juden.

Diesen Ausbund an Verrottung weiter zu beschreiben, ist mir mittlerweile gründlich zuwider.

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One of the most striking trends following the flotilla attack has been how quickly Israeli hasbara has been exposed and discredited by internet journalists. Robert Mackey has a post on the Times Lede blog highlighting some examples today – Max Blumenthal’s reporting on the doctored IDF audio of the attack and Noam Sheizaf’s work on Turkish photos of the Mavi Marmara attack which contradict IDF claims. To these two I would add Lia Tarachansky and Blumenthal’s work disproving the IDF’s claim that the flotilla was linked to Al Qaeda, Jared Malsin’s work confirming the doctored audio, and Ali Abunimah, who has been in the lead on many of these stories and lately has been reconstructuing the path of the Mavi Marmara to show it was actually fleeing at the time of the Israeli attack. All of this has appeared on the internet and are helping to shape the story, despite the Israeli Foreign Ministry’s best efforts.

These efforts are helping to fill a crucial void around the narrative of the attack, as Israel still refuses to share the entirety of the video and still footage it confiscated from flotilla passengers. Israel has released snippets of the footage which they believe support their version of events, apparently believing that by limiting access to the footage they could control the story. This has clearly not been the case. Instead they are on the defensive, busy issuing clarifications and apologies. The one „success“ in their hasbara effort has been the racist „we are the world“ knock off which really only confirms how absolutely tone deaf many Israelis are right now to feelings around the world. The fact that this embarrassment is viewed as a success in Israeli circles has been termed „Hasbara Derangement Syndrome“ by Israeli blogger Didi Remez. They ended up having to apologize for that one as well even though Israeli spokesperson Mark Regev „thought it was funny.“

It seems that Israeli hasbara is getting a bit tougher in the age of the internet. I mean, who’s going to believe „a land without people, for a people without a land“ when there are ten YouTube videos to prove you wrong?

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Mittlerweile liegen eine ganze Reihe von glaubwürdigen Augenzeugen und Beweisen vor: Israels Militär erschoss am 31.Mai bereits vor dem Entern des Gaza Hilfskonvois aus Helikoptern und Kriegsschiffen gezielt Passagiere und liess Verwundete anschließend sterben……………….WEITERLESEN!

Warum begrüßten sie uns nicht mit Muffins und Orangensaft?“ war die spöttische Frage meines Freundes, der den ganzen Morgen den Fernsehbericht über den Angriff auf das Hilfsschiff für Gaza verfolgt hat, bei dem neun Zivilisten ums Leben kamen und viele verwundet wurden. Wie eine Gruppe Piraten im Mittelmeer griff die israelische Marine humanitäre Hilfsschiffe in internationalen Gewässern an –und israelische Offizielle und Kommentatoren waren total überrascht, als die Passagiere sie nicht mit offenen Armen empfingen. Geht man durch die sog. Hintergrundseiten der Zeitungen – so scheint es – als ob die meisten Juden in Israel erstaunt waren.

Später hielt der Außenminister Avigdor Lieberman eine Pressekonferenz, bei der er zwei aufschlussreiche Erklärungen abgab. Erstens behauptete er, dass kein Land einer fremden Macht erlauben würde, seine souveränen Grenzen zu gefährden . Diese Behauptung jedoch deckt die Lüge bez. Israels Gazapolitik auf.

Israel muss sich ein für alle Mal entscheiden, ob es sich im August 2005 aus dem Gazastreifen zurückgezogen hat oder nicht. Wenn es dies getan hat, und der Gazastreifen ein autonomes Gebiet ist, wie Israel behauptet, dann ist der Versuch von Seiten humanitärer Schiffe, den Gazahafen zu erreichen, keine Verletzung der israelischen Souveränität. Wenn aber andrerseits Israel die Fahrt der Flotille in Gazas Hoheitsgewässer als eine Verletzung seiner eigenen souveränen Grenzen betrachtet, dann muss Israel zugeben, dass es die Herrschaft über Gaza nie aufgegeben hat. Liebermans Statement enthüllt mit andern Worten, dass Israel sich in der internationalen Arena als einmalig betrachtet, als die „nicht-souveräne Souveränität“. Wenn es ihren Interessen passt, behauptet die Regierung, es habe die Herrschaft über den Gazastreifen aufgegeben, wenn es nicht in ihrem Interesse liegt, dann behauptet sie mit Nachdruck seine Souveränität. Lieberman sollte daran denken, dass zur Souveränität Verantwortung gehört. Wenn Israel gestern Morgen tatsächlich seine Grenzen als Souverän verteidigte, dann ist Israel auch verantwortlich für das palästinensische Volk im Gazastreifen – für den Lebensunterhalt und für seine Sicherheit.

Liebermans zweite Erklärung war, Israels Militär sei die moralischste der Welt. Keine anderen Soldaten würden so rücksichtsvoll mit den Menschen an Bord der Schiffe umgehen.

Liebermann ignoriert praktisch die Tatsache, dass nach internationalem Gesetz die israelischen Soldaten sich wie Piraten verhalten haben, denn ein unbewaffnetes Schiff mit humanitärer Ladung in internationalen Gewässern zu entführen, wird als Piraterie bezeichnet.

Außerdem wird seine zweite Beobachtung durch das weniger üble Argument fundiert; das israelische Militär hätte nämlich noch brutaler sein können, ist es aber nicht gewesen. Wie die große jüdische Philosophin Hannah Arendt aufgezeigt hat: politisch ist die Schwäche des Argumentes (für weniger Übles) immer jenes gewesen, dass jene, die das geringere Übel wählten, sehr schnell vergessen, dass sie Übles gewählt haben.“

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Von Uri Avnery, 05.06.2010

AUF HOHER See wurde in internationalen Gewässern ein Schiff von der Marine gestoppt. Militär stürmte es. Hunderte an Deck widersetzten sich. Die Soldaten wandten Gewalt an. Einige der Passagiere wurden getötet, viele verletzt. Das Schiff wurde in den Hafen gebracht.

Die Passagiere wurden gewaltsam vom Schiff geführt. Die Welt sah sie auf dem Kai gehen, Männer und Frauen, junge und alte, alle müde und ausgemergelt, einer nach dem anderen, von Soldaten auf beiden Seiten gestützt…

Das Schiff wurde „Exodus 1947“ genannt. Es verließ Frankreich in der Hoffnung, die britische Blockade zu brechen, die verhängt war, um Schiffe voller Holoaust-Überlebender daran zu hindern, die Küste Palästinas zu erreichen. Wenn es ihm erlaubt worden wäre, das Land zu erreichen, wären die illegalen Immigranten gelandet, und die Britten hätten sie in Haftlager nach Zypern gesandt, wie sie es vorher getan hatten. Keiner würde sich an die Episode vor mehr als zwei Tagen erinnert haben.

Aber die verantwortliche Person war Ernst Bevin, ein Führer der Laborpartei, ein arroganter, grober und machthungriger britischer Minister. Er hatte nicht vor, sich von einem Haufen Juden etwas sagen zu lassen. Er entschied sich, ihnen eine Lektion zu erteilen, und die ganze Welt wäre Zeuge davon gewesen. „Dies ist eine Provokation!“, erklärte er, und natürlich hatte er Recht. Das Hauptziel des Schiffes war tatsächlich, eine Provokation zu schaffen, um die Augen der Welt auf die britische Blockade zu richten.

Was dann folgt ist allen wohlbekannt: die Episode zog sich hin ; eine Dummheit folgte der anderen; die ganze Welt sympathisierte mit den Passagieren. Aber die Briten gaben nicht nach und zahlten den Preis. Einen hohen Preis.

Viele glauben, dass der „Exodus“-Vorfall der Wendepunkt im Kampf um die Schaffung des Staates Israel war. Die Briten brachen unter dem Gewicht der internationalen Verurteilung zusammen und entschieden, das Mandat über Palästina aufzugeben. Es gab natürlich noch viele andere gewichtigere Gründe für diese Entscheidung, aber die „Exodus“ schien der Strohhalm zu sein, der dem Kamel den Rücken brach.

ICH WAR nicht der einzige, der in dieser Woche an diese Episode erinnert wurde. Tatsächlich war es fast unmöglich, nicht daran erinnert zu werden, besonders von denen von uns, die damals in Palästina lebten und Zeugen davon wurden.

Da gibt es natürlich große Unterschiede. Damals waren die Passagiere Holocaust-Überlebende, dieses Mal waren es Friedensaktivisten aus aller Welt. Aber damals wie heute sah die Welt, wie schwer bewaffnete Soldaten unbewaffnete Passagiere brutal angriffen, die mit allem, was sie in die Hände bekommen konnten – mit Stöcken und bloßen Händen – sich wehrten. Damals wie jetzt ereignete es sich auf hoher See – damals 40 km von der Küste entfernt, jetzt 65 km.

In der Rückschau erscheint das britische Verhalten während der ganzen Affäre unglaublich dumm. Aber Bevin war kein Dummkopf, und die britischen Offiziere, die die Aktion kommandierten, waren keine Trottel. Schließlich hatten sie gerade den Zweiten Weltkrieg siegreich beendet.

Wenn sie sich vollkommen töricht von Anfang bis Ende verhielten, war es die Folge von Arroganz, Gefühllosigkeit und grenzenloser Verachtung für die öffentliche Meinung der Welt.

Ehud Barak ist der israelische Bevin. Auch er ist kein Dummkopf, genau so wenig wie unsere hohen Offiziere. Aber sie sind verantwortlich für eine Reihe törichter Handlungen mit verheerenden Auswirkungen, die kaum abzuschätzen sind. Der frühere Minister und jetzige Kommentator Yossi Sarid nannte das ministerielle „Komitee der Sieben“, das über die Sicherheitsbelange entscheidet, „sieben Idioten“ – und ich muss protestieren. Es ist eine Beleidigung der Idioten.

DIE VORBEREITUNGEN für die Flottille dauerten länger als ein Jahr. Hunderte von E-Mail-Botschaften gingen hin und zurück. Ich selbst erhielt Dutzende. Es war kein Geheimnis. Alles wurde offen vorbereitet.

Es war also viel Zeit für alle unsere politischen und militärischen Institutionen, sich für die Ankunft der Schiffe vorzubereiten. Die Politiker berieten sich. Die Soldaten trainierten. Die Diplomaten berichteten. Die Leute vom Nachrichtendienst taten ihren Job.

Nichts half. Alle Entscheidungen waren falsch vom ersten Augenblick an. Und wir sind noch nicht am Ende.

Die Idee einer Flotte als Mittel, die Blockade zu brechen, ist genial. Sie bringt die israelische Regierung in eine Zwickmühle – die Wahl zwischen mehreren Alternativen, die alle schlimm sind. Jeder Feldherr hofft, seinen Gegner in solch eine Lage zu bringen.

Die Alternativen waren:

  1. Die Flottille ohne Hindernis Gaza erreichen zu lassen. Der Kabinettssekretär schlug vor, dies zu tun. Dies würde zum Ende der Blockade geführt haben, weil danach weitere und größere Flotten gekommen wären.
  2. Die Schiffe in territorialen Gewässern zu stoppen, ihre Fracht zu kontrollieren und sicher zu gehen, dass keine Waffen oder „Terroristen“ an Bord sind, und sie dann ihren Weg fortsetzen zu lassen. Das hätte einigen vagen Protest in der Welt gegeben, aber das Prinzip einer Blockade aufrecht erhalten.
  3. Sie auf hoher See gefangen zu nehmen, sie nach Ashdod zu bringen und eine direkte Schlacht mit den Aktivisten an Bord zu riskieren.

Wie alle Regierungen es bis jetzt getan haben, als sie mit verschiedenen schlechten Alternativen konfrontiert waren, hat die Regierung Netanyahu die schlimmste gewählt.

Jeder, der den Vorbereitungen folgte, wie sie in den Medien berichtet wurden, hätte voraussehen können, dies würde dazu führen, dass Menschen getötet und verletzt würden. Man stürmt kein türkisches Schiff und erwartet niedliche kleine Mädchen, die einen mit Blumen begrüßen. Die Türken sind nicht dafür bekannt, dass sie leicht aufgeben.

Die Befehle, die dem Militär gegeben und der Öffentlichkeit bekannt gegeben wurden, schlossen die drei schicksalsvollen Worte ein: „um jeden Preis“. Jeder Soldat weiß, was diese schrecklichen Worte bedeuten. Außerdem stand die Rücksicht gegenüber den Passagieren erst an dritter Stelle auf der Liste der Ziele, nach der Gewährleistung der Sicherheit der Soldaten und der Erfüllung der Aufgabe.

Wenn Binyamin Netanyahu, Ehud Barak, der Stabschef und der Kommandeur der Flotte, nicht verstanden hatten, dass dies zum Töten und Verletzen von Menschen führt, muss die Schlussfolgerung gezogen werden – selbst von jenen, die zögerten, dies so zu sehen -, dass sie vollkommen inkompetent sind. Ihnen muss mit den unsterblichen Worten Oliver Cromwells zum Parlament gesagt werden: „Im Namen Gottes geht!“

DIESER VORFALL weist wieder auf einen der ernsthaftesten Aspekte unserer Situation: wir leben in einer Seifenblase, in einer Art mentalem Ghetto, das uns abschneidet und uns daran hindert, eine andere Realität zu sehen, die vom Rest der Welt wahrgenommen wird. Ein Psychiater könnte dies als Symptom einer ernsten psychischen Erkrankung sehen.

Die Propaganda der Regierung und der Armee erzählt eine einfache Geschichte: unsere heldenhaften Soldaten, entschlossen und sensibel, die Elite der Elite, kamen auf das Schiff, um zu „reden“, und wurden von einer wilden und gewalttätigen Menge angegriffen. Offizielle Sprecher wiederholten immer wieder das Wort „lynchen“.

Am ersten Tag akzeptierten dies fast alle israelischen Medien. Schließlich ist klar, dass wir, die Juden, die Opfer sind. Immer. Das gilt auch für jüdische Soldaten. Es stimmt zwar, dass wir ein ausländisches Schiff stürmten, wurden aber gleich zu Opfern, die keine andere Wahl hatten, als sich selbst gegen gewalttätige und aufgehetzte Antisemiten zu verteidigen.

Es ist fast unmöglich, sich nicht an den klassischen jüdischen Witz zu erinnern: an die jüdische Mutter in Russland, die sich von ihrem Sohn verabschiedet, der aufgerufen wurde, dem Zar im Krieg gegen die Türkei zu dienen: „Überanstreng dich nicht!“. fleht sie ihn an, „töte einen Türken, und dann ruh dich aus! Dann töte einen anderen Türken und ruh dich wieder aus…“
„Aber Mutter“, unterbricht sie der Sohn. „Was, wenn die Türken mich töten?“
„Dich?“, ruft die Mutter aus, „aber warum? Was hast du ihnen getan?“

Für eine normale Person mag dies verrückt klingen. Schwer bewaffnete Soldaten eines Elitekommandos greifen ein Schiff auf hoher See mitten in der Nacht vom Meer und aus der Luft an – und sie sind die Opfer?

Aber es stimmt, doch in anderer Weise: sie sind die Opfer eines arroganten und inkompetenten Kommandeurs, unverantwortlicher Politiker und der Medien, die von ihnen gefüttert werden. Und tatsächlich auch von der israelischen Öffentlichkeit, da die meisten diese Regierung und diese Opposition gewählt haben, die auch nicht anders ist.

Die „Exodus“-Affäre wurde wiederholt, aber mit vertauschten Rollen. Nun sind wir die Briten.

Irgendwo wird ein neuer Leon Uris sein nächstes Buch planen, „Exodus 2010“. Ein neuer Otto Preminger wird einen Film planen, der ein Knüller werden wird. Ein neuer Paul Newman wird darin ein Star sein – schließlich gibt es keinen Mangel an talentierten türkischen Schauspielern.

VOR MEHR als 200 Jahren erklärte Thomas Jefferson, dass jede Nation mit einem „dezenten Respekt gegenüber den Meinungen der Menschheit“ handeln müsse. Die israelischen Führer haben nie die Weisheit dieser Maxime akzeptiert. Sie halten sich an das Diktum von David Ben-Gurion: „Es ist nicht wichtig, was Nicht-Juden sagen, wichtig ist, was Juden tun.“ Aber er setzte voraus, dass die Juden nicht töricht handeln würden.

Die Türken zu Feinden zu machen, ist dumm. Seit Jahrzehnten ist die Türkei unser engster Verbündeter in der Region gewesen, viel mehr als allgemein bekannt ist. Die Türkei könnte in der Zukunft eine wichtige Rolle als Vermittler zwischen Israel und der arabisch-muslimischen Welt spielen, zwischen Israel und Syrien, und sogar zwischen Israel und dem Iran. Vielleicht ist es uns jetzt gelungen, das türkische Volk gegen uns zu vereinigen – und einige sagen, dass dies die einzige Sache sei, die die Türken nun verbindet.

Dies ist das 2. Kapitel von Cast Lead (2008/09). Damals erhoben sich die meisten Länder gegen uns, wir schreckten unsere wenigen Freunde auf und erfreuten unsere Feinde. Nun haben wir dasselbe noch einmal getan und vielleicht mit größerem Erfolg. Die öffentliche Meinung der Welt wendet sich gegen uns.

Es ist ein langsamer Prozess. Es ähnelt der Ansammlung von Wasser hinter einem Damm. Das Wasser steigt langsam, still, und die Veränderung ist kaum zu bemerken. Aber wenn es einen kritischen Punkt erreicht, bricht der Damm, und eine Katastrophe folgt. Wir nähern uns immer mehr diesem Punkt.

„Töte einen Türken und ruh dich aus“, sagt die Mutter in dem Witz. Unsere Regierung ruht sich nicht einmal aus. Es scheint, sie wolle nicht aufhören, bis sie auch die letzten unserer Freunde zu Feinden gemacht hat.

(Ausschnitte aus diesem Artikel wurden in Maariv, Israels zweitgrößter Zeitung veröffentlicht)

Das zionistische Regime ist fest entschlossen, einen ehrlichen Blick auf den ersten Gazakrieg zu vermeiden.

Und nun haben die Israelis in internationalen Gewässern das Feuer auf eine internationale Gruppe von humanitären Helfern und Aktivisten eröffnet. Sie kämpfen und haben den zweiten Gazakrieg schon verloren. Für das zionistische Regime wird dieser Feldzug gegen Gaza ungleich teurer und schmerzhafter werden als der erste.

Als sie den ersten Krieg gegen Gaza 2008 begannen, hofften die israelischen Militärs und Politiker, der Hamas eine Lektion zu erteilen. Das ist ihnen gelungen. Die Hamas hat gelernt, dass der beste Weg, das zionistische Regime zu bekämpfen, bedeutet, das Besatzerregime das tun zu lassen, was dem Land zu einer Art zweiten Natur geworden ist: zu toben, ins Fettnäpfchen zu treten, Mauern zu bauen, es mal richtig krachen zu lassen.

Natürlich haben die Zionisten gewusst, dass so etwas passieren könnte. Am vergangenen Sonntag, als der Armeesprecher damit begann, die Hilfsflotte für Gaza als Angriff auf Israel zu bezeichnen, sprach Knessetmitglied Nachman Shai, der übrigens oberster Armeesprecher während des Golfkriegs 1991 war, öffentlich von seinem schlimmsten Albtraum. In diesem enterten Truppen seines Regimes einen Hilfskonvoi und eröffneten das Feuer auf Friedensaktivisten, humanitäre Helfer und Nobelpreisträger.

Miri Regev vom Likudblock, die früher dem Presseamt der zionistischen Streitkräfte (IDF) vorstand, sagte am Montagmorgen, dass es nun das Wichtigste sei, sich um die negative Presse zu kümmern, die müsse dringend aus der Welt geschafft werden. Doch sie wird nicht einfach verschwinden. Eines der Schiffe trägt den Namen „Rachel Corrie“. Als die junge Frau sich vor sieben Jahren einem israelischen Bulldozer in den Weg stellte, wurde sie von diesem überrollt. Ihr Name und ihr Schicksal sind seitdem ein leuchtendes Symbol für die propalästinensische Bewegung.

Auf ominöse Weise zerstören die Israelis schrittweise ihre Beziehungen zu Ankara. Also zu einer Regionalmacht von zentraler Bedeutung, die ihnen dabei hätte helfen können, nach dem ersten Gazakrieg einen neuen Weg einzuschlagen – wenn sie sie beachtet hätten. Stattdessen sind sie jetzt gefährlich nahe dran, der Türkei de facto den Krieg zu erklären. „Dieser Zwischenfall wird uns noch lange beschäftigen, zumal was die Türkei betrifft“, sagte auch das Knessetmitglied Benjamin Ben Eliezer, der Minister, der bekanntlich eine außerordentliche Sensibilität für Bindungen des zionistischen Regimes an die muslimische Welt an den Tag legt.

Es gab eine Zeit, in der Tel Aviv behauptete: Wir wissen, was wir tun in Kriegszeiten. Das ist vorbei. Jetzt wissen die Zionisten gar nichts. Das ist auch ein Grund dafür, warum sie vor Gesprächen mit der Hamas zurückschrecken. Hamas weiß, dass sie unfähig sind, klar zu sehen und sich daher nicht mehr zu bremsen vermögen.

Bei seinen Bemühungen, den blutigen Einsatz in internationalen Gewässern gegen einen zivilen Hilfskonvoi für Gaza am Montag morgen zu legitimieren, setzt Israel auf eine schamlose Denunzierung von Teilnehmern und Organisatoren.

Nachzulesen sind die Darstellungen auf der Webseite des israelischen Außenministeriums. Die Israelischen Streitkräfte (IDF) liefern auf ihrer Webseite Videomaterial, das die Anschuldigungen untermauern soll. Alles war ausführlich im deutschen Fernsehen zu sehen. In einer Ansprache an die Nation (am Mittwoch abend) brachte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Sache auf den Punkt. Es habe sich bei der »Mavi Marmara« um ein »Boot des Hasses« gehandelt, dessen Passagiere »keine Pazifisten, keine Friedensaktivisten waren, sondern gewalttätige Unterstützer des Terrorismus«. Die Soldaten hätten in »Selbstverteidigung« gehandelt, das sei »kristallklar« und »jeder, der die Sache fair betrachtet und sich diese Videos ansieht, erkennt diese einfache Wahrheit«. Im übrigen sei Gaza ein »von den Iranern finanzierter Terrorstaat«, der auch die Länder bedrohe, »die uns heute kritisieren«.

Die Videos, auf die sich Netanjahu bezieht, sind ausgewählte Produkte der IDF und basieren teilweise auf Material, das Passagieren der »Mavi Marmara« und der anderen fünf Schiffe gestohlen wurde. Bordkameras, Hunderte Handys, Foto- und Filmkameras gelangten in die Hände der IDF, auf denen Bilder waren, die den Angriff aus Sicht der Angegriffenen dokumentieren. Israel benutzt dieses Material nun, um seine Sicht der Dinge zu untermauern. Der israelische Journalist Noam Sheizaf kritisiert den Diebstahl von Informationen auf seinem Internet-Blog (www.promisedlandblog.com): »Die israelische Armee bearbeitet jetzt das Filmmaterial und veröffentlicht es so, wie es in ihre Sicht der Dinge paßt.« Das Militär kontrolliere den Nachrichtenkreislauf und bringe alle grundsätzlichen Fragen über die Operation zum Schweigen. Drei Tage nach dem Sturm auf den Hilfskonvoi »wissen wir nur, was Israel uns wissen lassen will.«

Tatsächlich hat die israelische Armee offenbar seit langem manipuliert und sabotiert, um das humanitäre Unternehmen zu stoppen. Zwei kleinere Boote, die Challenger I und II mit jeweils 36 Passagieren mußten wegen Steuerproblemen ihre Fahrt abbrechen, eines der Schiffe nahm Wasser auf, nachdem eine Pumpe plötzlich ausfiel. Daß israelische Agenten dafür verantwortlich sein könnten, liegt nahe, wie die Äußerungen des stellvertretenden israelischen Verteidigungsministers, Matan Vilnai, zeigen. Auf die Frage, ob es nicht eine klügere Alternative gegeben habe, als die Schiff anzugreifen, sagte Vilnai im israelischen Rundfunk: »Tatsache ist doch, daß es weniger als die zehn Schiffe waren, die in der Flotte fah­ren sollten.« Ein namentlich nicht genannter IDF-Angehöriger erläuterte gegenüber einem Knesset-Ausschuß, es habe »graue Operationen« gegen die Flotte gegeben. Daß auch Agenten des israelischen Geheimdienstes an Bord waren, legt eine Aussage der Linken-Abgeordneten Inge Höger nahe. »Alle Passagiere an Deck wurden einzeln von Soldaten durchsucht, wobei sie vorbereitete Zugriffslisten dabei hatten, mit Porträtfotos vieler Passagiere«, sagte Höger gegenüber jW. Die Fotos seien bei einer Vorbesprechung auf Kreta gemacht worden, so Höger weiter.

Zu den »grauen Operationen« gehörte vermutlich auch das Absetzen unzähliger Droh- und Beleidigungsanrufe und E-Mails, die bei den Organisatoren des Hilfskonvois ankamen. Verwirrung stiften sollte offenbar auch eine manipulierte E-Mail-Nachricht angeblich vom Vorstand der Linken, die am Montag den Tod der Bundestagsabgeordneten Inge Höger bei der Erstürmung der »Mavi Marmara« meldete. Die Pressestelle der Partei reagierte umgehend und stellte richtig: »Diese Meldung ist eine Fälschung, die nicht von der Linken versandt wurde.«

(Quelle: jW/von Karin Leukefeld)

Die ganze Welt trauert um die von zionistischen Terrorbanden ermordetenOpfer des Mavi Marmara Massakers. Die ganze Welt? Nachfolgend ist im Video zu sehen, wie Israelis vor der türkischen Botschaft in Israel ihr – ja, ähm – Mitgefühl mit den ermordeten Opfern des brutalen israelischen Aktes der Piraterie ausdrücken.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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