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C’est la vie: [Freundlich übersetzt … Tel Aviv] Sicher, die Palästinenser dürfen auch weiterhin boykottiert und blockiert werden und es darf selbstverständlich zu entsprechenden Aktionen gegen alle Palästinenser in den Konzentrations-Siedlungen aufgerufen werden. Insoweit hört sich die Überschrift möglicherweise schlimmer an als die Sache im eigentlichen Sinne ist. Oder ist es doch viel schlimmer als es scheint? Das jüngst verabschiedete Gesetz in Israel verbietet lediglich Boykottaufrufe gegen israelische Siedler / Unternehmen und deren Produkte aus den besetzten Gebieten und Israel. Dies wird demnächst mit entsprechenden Strafen geahndet und soll offensichtlich der palästinensischen Integration und dem angestrebten Friedensprozess dienlich sein, wie der Spiegel-Online hier berichtet. Vielleicht verspricht man sich davon auch einen gewissen Umsatz mit Aktivisten aus aller Welt die regelmäßig zu solchen Boykotten aufrufen und demnächst mit bis zu 10.000 € pro Vorfall abkassiert werden könnte. Man muss dieses Gesetz tatsächlich für sehr einseitig halten aber so ist es tatsächlich gewollt und beschlossen.

Dass sich selbst in Israel dagegen allerhand Menschen auflehnen und es als „Faschismus in Reinkultur“ bewerten, muss ja die orthodoxen Juden dort nicht weiter stören, die offensichtlich auf derlei Regelung drängten und es in der Knesset mit 47 zu 38 Stimmen durchhetzten. Einige wichtige Persönlichkeiten der Regierung blieben wohlweislich der Abstimmung fern, damit sie für diesen Unfug nicht die Hand heben mussten – aber beschlossen ist es jetzt dennoch. Die Schwarzkittel werden ihrer eigenen Einschätzung zufolge schließlich von Gott höchstpersönlich beschützt und Unrecht können sie in dieser Aktion auch nicht erkennen, soll es doch sie alleine schützen. Offensichtlich sind auch die Vokabeln „Doppelmoral“ und „Unrecht“ zu neu, als dass die Erzkonservativen diese kennen könnten. Ginge es nach Letzteren dann fehlt jetzt nur noch die gesetzliche Verpflichtung jüdisch koscher kaufen dürfen, dann könnte man einen Großteil der bösen Welt vom israelischen Markt fern halten.

In jedem Falle ist Israel mit diesem Gesetz abermals ein brillanter Schlag ins Gesicht der Weltgemeinschaft gelungen und es scheint ein starker Ausdruck dessen zu sein wie wenig man sich in Israel um Menschenrechte schert, da diese nach Meinung einiger Orthodoxer wohl nur für Juden gelten könnten und der Rest der Welt hinter ihren Interessen zurückstehen müsse.

Ein weiteres Highlight dieser neuen gesetzlichen Regelung soll sein, dass die jüdischen Siedler und Unternehmen demnächst ohne Nachweis, ob oder in welcher Höhe sie Schaden erlitten haben, Schadenersatz gegen die Boykottierer gerichtlich geltend machen können. Umgekehrt geht so etwas natürlich nicht, dass sieht das Gesetz einfach nicht vor. Es muss wohl tatsächlich ein „auserwähltes Volk“ sein, welches sich dieses Recht vor Gott herausnehmen kann. Einziger Trost bei dieser selektiven Justizbarkeit dürfte sein, dass etwas intelligentere Israelis dieses Gesetz schneller wieder zu Fall bringen als es von den Lockenwicklern (Peies-Trägern) für ihren Feldzug genutzt werden kann. Schalom.

Quelle

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Paul Craig Roberts

Während wir nicht aufgepasst haben, hat der Begriff „Verschwörungstheorie“ eine Orwellsche Neudefinition durchgemacht.

„Verschwörungstheorie” bedeutet nicht länger, dass ein Ereignis durch eine Verschwörung erklärt wird. Statt dessen ist jede Erklärung damit gemeint, die von der Erklärung seitens der Regierung und ihrer Zuhälter in den Medien abweicht.

Zum Beispiel wurden Internetberichte von Russia Today (RT) von der New York Times als Verschwörungstheorien abgetan, einfach weil RT Neuigkeiten und Kommentare bringt, über die die New York Times nicht berichtet und die der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika nicht passen.

Anders gesagt, sobald die Wahrheit für die Regierung und ihr Propagandaministerium unbequem wird, wird sie zur Verschwörungstheorie umdefiniert, womit eine absurde und lächerliche Erklärung gemeint ist, die wir ignorieren sollten.

Als Stöße von sorgfältig recherchierten Büchern, Regierungsdokumenten und Aussagen von Augenzeugen eindeutig ergaben, dass Oswald nicht der Mörder Präsident John F. Kennedys war, wurden umfangreiche Forschungsarbeit, Regierungsdokumente und verifizierte Aussagen als „Verschwörungstheorie“ abgetan.

Mit anderen Worten, die Wahrheit über das Ereignis war inakzeptabel für die Machthaber und für das Propagandaministerium, das die Interessen der Machthaber vertritt.

Das ausgeprägteste Beispiel dafür, wie die Amerikaner von der Wahrheit abgeschirmt werden, ist die Reaktion der Medien (einschließlich vieler Internetseiten) auf die große Anzahl von Fachleuten, die finden, dass die offizielle Erklärung für den 11. September 2001 nicht mit dem zusammenpasst, was sie als Experten für Physik, Chemie, Bautechnik, Architektur, Brandbekämpfung, strukturelle Schäden, Steuern von Flugzeugen, Sicherheitsmaßnahmen der Vereinigten Staaten von Amerika, Fähigkeiten von NORAD, Flugverkehrskontrolle, Flughafensicherheit und andere Dinge wissen. Diese Fachleute, sie gehen in die Tausende, wurden niedergeschrieen von Nichtswissern in den Medien, die die Fachleute als „Verschwörungstheoretiker“ anprangern.

Das ungeachtet der Tatsache, dass die offizielle Erklärung, die auch die offiziellen Medien verkünden, die extravagenteste Verschwörungstheorie in der Geschichte der Menschheit ist.

Führen wir uns noch einmal kurz die offizielle Erklärung vor Augen, die nicht als Verschwörungstheorie betrachtet wird, obwohl sie in der Tat auf einer erstaunlichen Verschwörung beruht. Die offizielle Wahrheit besagt, dass eine Handvoll junger muslimischer Araber, die keine Flugzeuge steuern konnten, in erster Linie Saudiaraber, die weder aus Irak noch aus Afghanistan kamen, nicht nur die CIA und das FBI austricksten, sondern alle 16 Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika und alle Geheimdienste der Alliierten der Vereinigten Staaten von Amerika, darunter Israels Mossad, von dem es heißt, dass er in alle terroristischen Organisationen eingedrungen ist und diejenigen umbringt, die der Mossad als Terroristen umgebracht haben will.

Abgesehen davon, dass sie jede geheimdienstliche Organisation der Vereinigten Staaten von Amerika und deren Alliierten austricksten, überlisteten die Handvoll junger Saudiaraber den Nationalen Sicherheitsrat, das Außenministerium, NORAD, die Flughafensicherheit vier Mal innerhalb einer Stunde am selben Vormittag, die Luftraumüberwachung, veranlassten, dass die Luftwaffe der Vereinigten Staaten von Amerika nicht in der Lage war, Abfangflugzeuge aufsteigen zu lassen, und verursachten den plötzlichen Einsturz von drei gut gebauten Gebäuden mit Stahlstruktur, darunter eines, das von keinem Flugzeug getroffen wurde, aufgrund eines begrenzten strukturellen Schadens und kleiner, kurzfristiger Brände mit niederen Temperaturen, die sich über ein paar Stockwerke erstreckten.

Die saudiarabischen Terroristen waren sogar imstande, die Gesetze der Physik auszuhebeln und das WTC-Gebäude Sieben bei freier Fallgeschwindigkeit innerhalb weniger Sekunden einstürzen zu lassen, was ohne Sprengstoffe, die bei kontrollierten Sprengungen verwendet werden, physikalisch unmöglich ist.

Die Geschichte, die die Regierung und die Medien uns erzählt haben, läuft auf eine gigantische Verschwörung hinaus, wirklich ein Drehbuch für einen James Bond-Film. Dennoch wird jeder, der diese unwahrscheinliche Verschwörungstheorie bezweifelt, von den unterwürfigen Medien in die Bedeutungslosigkeit wegdefiniert.

Jeder, der einem Architekten, Bauingenieur oder Abrissexperten glaubt, welcher sagt, dass die Videos zeigen, dass die Gebäude gesprengt wurden und nicht einstürzten, jeder, der einem Physiker glaubt, dass die offizielle Erklärung den Gesetzen der Physik zuwiderläuft, jeder, der erfahrenen Piloten glaubt, die bezeugen, dass Nichtpiloten oder kaum qualifizierte Piloten nicht in der Lage sind, solche Flugmanöver durchzuführen, jeder, der den 100 oder mehr ersten Befragten glaubt, die bezeugten, dass sie nicht nur Explosionen in den Türmen hörten sondern selbst gespürt haben, jeder, der dem Nanochemiker der Universität Kopenhagen Niels Harrit glaubt, der berichtet, dass er Spuren von Nanothermit in Schuttresten der WTC-Türme gefunden hat, jeder, der von Experten überzeugt ist und nicht von der Propaganda, wird als Spinner abgetan.

Im Amerika von heute und in zunehmendem Ausmaß in der Welt des Westens sind wirkliche Fakten und wahre Erklärungen in das Reich der Spinnerei verbannt worden. Nur Leute, die Lügen glauben, finden soziale Anerkennung und werden als patriotische Bürger akzeptiert.

In der Tat darf ein Schreiber oder Nachrichtensprecher gar nicht über die Erkenntnisse von 9/11-Skeptikern berichten. Anders gesagt, einfach über Professor Harrits Erkenntnisse zu berichten heißt jetzt, dass man diese gutheißt oder ihnen zustimmt. Jeder in den Print- und TV-Medien in den Vereinigten Staaten von Amerika weiß, dass er/sie umgehend gefeuert wird, wenn sie über Harrits Ergebnisse berichten, sogar in Verbindung mit einem Lachen darüber. So kommt es, dass, obwohl Harrit über seine Befunde im europäischen Fernsehen berichtet und Vorträge darüber an kanadischen Universitäten gehalten hat, die Tatsache, dass er und das internationale Forscherteam unter seiner Leitung Nanothermit im WTC-Staub gefunden und anderen Wissenschaftern zur Untersuchung angeboten haben, meines Wissens nie in den amerikanischen Medien berichtet wurde.

Sogar Internetseiten, auf denen ich zu den Favoriten bei den Besuchern zähle, erlauben mir nicht, über Harrits Befunde zu berichten.

Wie ich schon früher einmal berichtete, machte ich selbst Erfahrungen mit einem Reporter der Huffington Post, der scharf darauf war, einen von Reagen bestellten Beauftragten zu interviewen, der gegen die Kriege der Republikaner im Mittleren Osten war. Nachdem er das Interview veröffentlicht hatte, das ich auf seine Anfrage hin zur Verfügung gestellt hatte, erfuhr er zu seinem Schrecken, dass ich über Ergebnisse von 9/11-Forschern berichtet hatte.

Um seine Karriere nicht zu gefährden, fügte er dem Interview im Internet noch schnell hinzu, dass meine Ansichten zu den Invasionen in Irak und Afghanistan nicht ernst genommen werden könnten, da ich über inakzeptable Befunde hinsichtlich 9/11 berichtet hatte.

Der Widerwille oder die Unfähigkeit, zu 9/11 eine andere Ansicht zu vertreten als die offizielle Sichtweise, verurteilt viele Internetseiten, die gegen die Kriege sind und gegen das Erstarken des heimischen Polizeistaates in den Vereinigten Staaten von Amerika, zum Unvermögen. Diese Websites akzeptieren aus irgendwelchen Gründen die Erklärung des 9/11 durch die Regierung; wenn sie auch versuchen, gegen den „Krieg gegen den Terror“ und den Polizeistaat zu sein, die aus der Akzeptanz der Erklärung der Regierung entstanden sind. Der Versuch, gegen die Konsequenzen eines Ereignisses zu opponieren, dessen Erklärung man akzeptiert, ist ein unmögliches Unterfangen.

Wenn Sie glauben, dass Amerika von Moslem-Terroristen angegriffen wurde und für zukünftige Attacken anfällig ist, dann werden ein „Krieg gegen den Terror“ und ein Polizeistaat im eigenen Land zur Ausrottung von Terroristen notwendig, um die Amerikaner sicher zu machen. Die Idee, dass ein Polizeistaat im eigenen Land und unbefristeter Krieg gefährlichere Bedrohungen für die Amerikaner sein könnten als Terroristen ist ein Gedanke, der nicht erlaubt ist.

Ein Land, dessen Bevölkerung geschult worden ist, der Regierung aufs Wort zu glauben und denen aus dem Weg zu gehen, die das in Frage stellen, ist ein Land, in dessen Zukunft die Freiheit keinen Platz hat.

erschienen am 20. Juni 2011 auf > www.foreignpolicyjournal.com

Die Anschläge vom 11. September 2001 seien eine Inszenierung der USA gewesen. „Die Mehrheit des amerikanischen Volkes und anderer Nationen und Politiker stimmen dieser Ansicht zu“, sagte Mahmud Ahmadinedschad in der UN-Vollversammlung. Die USA hätten die Anschläge dann als Vorwand für die Invasionen im Irak und Afghanistan benutzt, denen Hunderttausende Menschenleben zum Opfer gefallen seien.

Die Vereinigten Staaten hätten die Anschläge inszeniert, um den Verfall der amerikanischen Wirtschaft zu stoppen und die Konrolle auf den Mittlere Osten wiederzuerlangen, um somit das Überleben des zionistischen Regimes ( Israel ) zu retten, so Ahmadinedschad.

Erstens: Wäre es nicht vernünftig gewesen, zunächst eine ausfühliche Untersuchung durch unabhängige Gremien durchzuführen, um zweifelsfrei die veranwortlichen Täter dieses Angriffs zu ermitteln, um dann einen vernünftigen Plan aufzuzeigen, um gegen sie Maßnahmen zu ergreifen?“

Ganz klar: Ja.

Zweitens: Angenommen, die Theorie der US-Regierung träfe zu, ist es vernünftig einen klassischen Krieg zu starten, in dem riesige Truppenkontingente eingesetzt werden, die zum Tod von Hunderttausenden von Menschen geführt haben, um eine Terroristengruppe zu bekämpfen?“

Ganz klar: Nein.

Weiters fordert er eine unabhängige Untersuchungskommision der UNO, um die Ereignisse von 9/11 zu untersuchen, damit man alle Zweifel ausschließen kann.

Die Botschafter, welche den Saal verlassen haben, hätten da ruhig zuhören und lernen können !

Die wichtigsten Teile der Rede, neu mit deutschem Untertitel:



Kampf gegen WikiLeaks

Im Grunde genommen war die Internetplattform Wikilieaks die Probe auf das Exempel für den Zustand der westlichen Medien, der Pressefreiheit und der westlichen Demokratien insgesamt. Und die staatliche Feindseligkeit als auch die mediale Skepsis, die dieser Enthüllungsorganisation entgegenwirken, malen ein düsteres Bild. Sicher ist, dass die Bereitschaft der Geheimdienste, dem Wikileaks-Gründer Julian Assange das Handwerk zu legen, auch drastische Methoden (bis zum Mord) nicht ausschließen werden. Scheinheilig und zynisch argumentiert die US-Regierung, dass die Enthüllungen Wikileaks zum Irak- und Afghanistankrieg die nationale Sicherheit bedrohen würden. In Wirklicheit aber ist einfach nur einmal mehr offensichtlich geworden, dass der normative Anspruch der westlichen Allianz, sich als rechtstaalicher Gralshüter der Menschenrechte zu wähnen, durch die Realität der Terrorbekämpfung, als auch durch die systematische Bekämpfung von Wikileaks Hohn gesprochen wird.

Die westlichen “Demokratien” haben nun neben dem internationalen Terrorismus einen zweiten, weitaus gefährlicheren Feind: die Wahrheit. Während unter dem Deckmantel der terroristischen Bedrohung – spätestens seit dem 11. September 2001 – immer mehr bürgerliche Freiheitsrechte durch repressive überwachungstaatliche Maßnahmen ersetzt werden, greift diese repressive Gewalt nun auch gegen ein wesentliches demokratisches Recht: das Recht auf Information. Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (AEMR) sichert das Recht auf Information und freie Meinungsäußerung. Während die Organisation der Reporter ohne Grenzen immer wieder UN-Mitgliedstaaten anprangern, die dieses Recht tatsächlich oder angeblich unterdrücken, verliert sie den Blick auf die Zustände in den Mutterländern der Pressefreiheit. Überraschen kann dies indes nicht, haben sich die Reporter ohne Grenzen als ein vom CIA finanziell unterstütztes Propagandasprachrohr des Westens selbst diskreditiert. Mit mangelnder Information und Transparenz aber ist die Saat für einen inneren Fäulnisprozess der demokratischen Institutionen gelegt.

Der Krieg gegen den Terrorismus wird währenddessen immer mehr zur Farce – die Enthüllung, die Wikileaks zu verdanken sind, relativieren den Kampf von Gut gegen Böse faktenreich. Was der Westen zudem am meisten Fürchtet: Die Informationen die Wikileaks liefern, sind wie Öl im Feuer einer potentiellen neuen Antikriegsbewegung und mehren eine desillusionierte Heimatfront. Zudem wird der Westen unter Druck gesetzt, eines Tages die eigenen Kriegsverbrechen aufarbeiten und sich somit auch mit dem Zustand des eigenen Rechtsstaates auseinandersetzen zu müssen. Um dies zu verhindern, hat sich die westliche Staatengemeinschaft nun nicht nur gegen den Terrorismus, sondern auch gegen Julian Assange verschworen. Sein Antrag einer Aufenthaltsgenehmigung in Schweden – dort befinden sich die Hauptserver von Wikileaks – wurde durch die Behörden abgelehnt. Zuvor wurde von der schwedischen Staatsanwaltschaft mit  zweifelhafte Vergewaltigungsvorwürfen aufgewartet. Als erstes formal demokratisches Regime hat zudem Israel den Zugang zu der Website bereits gesperrt. Derzeit geht Assange selbst nur von drei Ländern aus, in denen Wikileaks sicher sei, wie er in einem Interview mit dem schweizer Fernsehsender TSR verlautete. In einem dieser Länder – der Schweiz – wird Assange nun womöglich politisches Asyl beantragen.

Um so bedauerlicher ist es da, dass sich die freien Medien kaum mit Wikileaks solidarisieren, obwohl sie von den Insiderquellen der Plattform profitieren. Tragisch ist es auch, dass sie von den veröffentlichen Informationen zwar oberflächlich gebrauch machen, aus diesen Quellen aber kaum eine kritisch-öffentliche Debatte zu initiieren imstande zu sein scheinen. Diese wichtige Debatte wird fast ausschließlich von den alternativen Medien und der Blogosphäre geführt – ein Versagen der altehrwürdigen Kaste, die einst Skandale wie die Watergate-Affäre aufdeckte. Bezeichnend ist es dabei, dass “heiße” Informationen kaum mehr im Postfach der etablierten Medien, sondern eben in dem von Wikileaks zu landen scheinen.

Immerhin gibt es nun einen – wenn auch bisher nicht großen – Solidaritätsaufruf als Reaktion auf  die vorangegangene mediale und politische Kritik. Journalisten aus 34 Ländern haben eine Petition zur Unterstützung von Wikileaks unterschrieben. In dem vom Global Investigative Journalism Network (GIJN) initiierten Aufruf haben sich bisher 152 Journalisten eingetragen. Der englische Wortlaut ist ein Manifest für die Pressefreiheit und eine Abrechnung mit den Kriegsverbrechen und Folterungen des US-Militärs:

Journalists’ statement on attacks on WikiLeaks

Julian Assange, founder of the whistle-blowing organization Wikileaks, is being angrily criticized and threatened for his part in huge leaks of military documents on the wars in Afghanistan and Iraq (the ‘War Diaries’). He is being accused of irresponsibly releasing confidential military information, of endangering lives of people named in the leaked military reports and even of espionage. Some media organizations have joined in this criticism.

We, journalists and journalist organizations from many countries, express our support for Mr Assange and Wikileaks. We believe that Mr Assange has made an outstanding contribution to transparency and accountability on the Afghanistan and Iraq wars, subjects where transparency and accountability has been severely restricted by government secrecy and media control. He is being attacked for releasing information that should never have been withheld from the public.

We believe Wikileaks had the right to post confidential military documents because it was in the interest of the public to know what was happening. The documents show evidence that the US Government has misled the public about activities in Iraq and Afghanistan and that war crimes may have been committed.

Has Wikileaks endangered lives? There was legitimate criticism of Wikileaks for not vetting the Afghanistan documents fully enough, with some names such as informers being released. Fortunately there is no evidence that anyone has been injured or killed as a result. We note that Wikileaks learned from that mistake and has been much more careful with the Iraq documents. Overall, Wikileaks’ factual reporting of numerous undisputed abuses and crimes is of far greater significance than the widely criticized mistakes over inadequate redacting.

Mr Assange is being personally pressured because of his involvement in the military leaks, including threats of espionage charges. Mr. Assange is no more guilty of espionage than any journalist or any whistleblower. This is a terrible precedent and one that is contrary to open government.

If it is espionage to publish documents provided by whistle blowers, then every journalist will eventually be guilty of that crime. Mr Assange deserves our support and encouragement in the face of the attacks.

Since it was launched in 2006, Wikileaks has been an extraordinary resource for journalists around the world, furthering transparency at a time when governments are reducing it. Although it is not part of the media, and does not purport to be, its mission of informing the public and reducing unjustified secrecy complements and assists our work. As grateful beneficiaries of Wikileaks and Mr Assange’s work, we stand in support of them at this time.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Der symbolische Akt der Solidarität kommt vor dem Hintergrund des enormen Drucks auf Julian Assange gerade zur rechten Zeit. Wenn das erklärte Ziel der CIA, die Zerstörung von Wikileaks, Erfolg haben sollte, wäre dies ein entscheidender Schritt zu einem schleichenden Ende der Presse als kritisch-investigative Institution und Vierte Gewalt.

Quelle

Die Fälle häufen sich, wo auf Druck der auch in Deutschland mächtigen Israel-Lobby, so wie die AIPAC in den Vereinigten Staaten, Wahrheiten unterdrückt, verfälscht und mit großem medialen Aufwand der öffentlichen und privaten deutschen Medienkonglomerate, Wandermärchen anstelle der Wahrheit setzt.

Im Augenblick erleben wir besonders deutlich wie der Zentralrat, als Propagandawerkzeug des Staates Israel, was er eigentlich nicht sein sollte, auf vielfältig verschlungene Art und Weise seinen Einfluss geltend macht um kritische Stimmen in Deutschland zum Schweigen zu bringen.

So wurde Prof. Alfred Grosser, ein großer jüdischer Humanist, gebeten, bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung an die „Reichspogromnacht“ in der Frankfurter Paulskirche zu sprechen. Dies gefiel dem ZdJ nicht und sein Generalsekretär Stephan Kramer macht Stimmung gegen Alfred Grosser, eifrig unterstützt von Deutschlands gekauften Konzernmedien. Ob Stimmen der Vernunft etwas gegen eine hinterhältig, denunziatorisch geführte „Treibjagd“ ausrichten können, ist zu hoffen, aber keineswegs sicher.

„Kramers unsägliche Kritik an Grossers vermeintlich antijüdischen, tatsächlich jedoch nur Zionismus-kritischen Positionen reiht sich ein in die Kette der Ausfälle gegen Reuven Cabelman (Neturei Karta) und andere „Friedensjuden“, wie Evelyn Hecht-Galinski, Felicia Langer, Ilan Pappè, Norman Finkelstein, Hajo Meyer, Abi Melzer und viele mehr. Kramer macht neuerlich offenkundig, dass das konfessionelle Institut Zentralrat der Juden als Lenkungsorgan der Jüdischen Kultusgemeinde längst nicht mehr nur religiös-konfessionell und gemeindebezogen handelt, sondern politisch-bellizistisch agitiert.“

Auf der Hompage des Zentralrats ist zu lesen:

„Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat der Zentralrat der Juden in Deutschland vor allem die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach Außen zu vertreten. Im Laufe seiner inzwischen über 50-jährigen Geschichte stand er vor zahlreichen großen Herausforderungen: die Anfänge nach dem Krieg, die Öffnung der Mauer und die Zusammenführung der Gemeinden in Ost und West, die Integration der Zuwanderer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für das gegenseitige Verständnis von Juden und Nichtjuden ein.“

Wohlgemerkt, als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland, nicht Israels. Israel ist kein jüdischer Staat, selbst wenn er zur Zeit alle Anstrengungen unternimmt einer zu werden. In Israel leben neben jüdisch Gläubigen, Muslime, Christen, Atheisten, Agnostiker, kurzum Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen. Das sollte in einem sich als „demokratisch“ gebärdenden Staat Privatsache sein. Ein Staat ist gegenüber allen seinen Bürgern verpflichtet und seine Fürsorge hat sämtlichen Mitbürgern zu gelten. Der ZdJ in Deutschland kann und hat sich um seine Mitglieder in Deutschland zu kümmern – und sollte sich nicht als verlängerter Arm rassistischer israelischer Apartheidpolitik aufführen. Sonst kann man gleich zur Körperschaft des öffentlichen Rechts in Israel konvertieren und damit den deutschen Steuersäckel entlasten.

So ist auch zu verstehen, wie ohne jede nachvollziehbare, schlüssige Argumentation der Verantwortlichen in Freiburg, die Ausstellung “Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948″ die in den Räumen, der im Besitz der Freiburger Bürger befindlichen Stadtbibliothek, stattfinden sollte, aus denselben vertrieben wurde. Die jetzt verbotene Ausstellung besteht aus 14 Schautafeln, die die Geschichte der Nakba (in hebräisch: Shoah), und die der Verein „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.“ organisierte. Sie wurde in den letzten zwei Jahren bereits in Dutzenden Städten in Deutschland gezeigt, als man sich dem Auftrag des Grundgesetzes noch etwas mehr verpflichtet fühlte, aber nun fühlte sich anscheinend der deutsche AIPAC-Ableger bemüßigt, seinen Einfluss geltend zu machen.

Im Gegensatz zur propagandistisch verbreiteten Reduzierung der Shoah auf europäische Juden, gibt es auch eine Geschichte der Shoah an Araber in Palästinien, eine Shoah der Sinti und Roma in Deutschland und Europa, eine Shoah der Indianer in den Vereinigten Staaten und Südamerika etc. pp. Israelis gab es zu Zeiten der Nazis nicht, keine jüdischen und keine Israelis anderer Weltanschauung. Folglich konnte auch kein Israeli Opfer der Nazis werden. Nichtsdestotrotz schwingt sich die israelische Regierung, ungefragt und ungebeten, zum Sprecher aller Juden weltweit auf. Dabei hat sie einzig und allein die Legitimation für Israelis in Israel, sowie israelische Staatsbürger die im Ausland leben, zu sprechen. Für sonst niemanden. Israel ist international zu behandeln wie jeder andere Staat auch, nicht mehr und nicht weniger. Mit der Einzigartigkeit des Holocaust politisch-propagandistisch zu wuchern, ist eine Schande gegenüber Millionen Opfer.

Die Einzigartigkeit verbrecherischer Völkervernichtung und Vertreibung beschränkt sich nicht auf jüdisches Leben, es umfasst Menschen aller Ethnien, Glaubensrichtungen und politischer Auffassungen. Dagegen ist vorzugehen, das ist in aller Schärfe zu verurteilen und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Israel nimmt für sich das „Täterrecht“ pdf; in Anspruch, über internationales Recht zu stehen. Landraub in gigantischem Ausmaß betreiben zu dürfen, Kriege nach Gutsherrenart führen zu können, egal wieviel tausend Kinder durch Napalbomben dabei zu Tode kommen. Eine menschenverachtende Arroganz, von der man nach Ende des Zweiten Weltkrieges, mit all seinen Verbrechen und Leiden, hoffte, sie würde nie wiederkehren.

Man darf wiederum nur hoffen, sicher kan man sich nicht länger sein, dass die religiösen Wahnvorstellungen eines Rabbi Ovadia Yosef, immerhin geistlicher Führer der Schas-Partei, die seit 26 Jahren dem Knesset und vielen israelischen Regierungen, auch der jetzigen, angehört, nicht zur Staatsräson Israels und damit Deutschlands werden.

Quelle

Märkische Allgemeine – …so wie „auch andere Europäer“, äußerte sich der Berlin-Korrespondent, Eldad Beck von der größten Zeitung Israels „Jedijot Achronot“. Er bezeichnet den Willen der Deutschen – sich so wenig kritisch wie irgend möglich über die israelische Politik zu äußern – als „nationale Geisteskrankheit“, die das Land wie eine „krankhafte Beschäftigung“ und als „Geisel einer Kollektiv-Fantasie“ halte. Es ist, als gäbe es das „Verbot, Israel zu kritisieren“, das sich die Deutschen auf Grund ihrer „historischen Verantwortung Deutschlands gegenüber dem Staat Israel und den Juden“ selbst einbilden – oder durch die Medien auferlegt bekommen haben.

Während die Welt mit Empörung und Abscheu zur Kenntnis nehmen musste, wie Israels Regierung Hilfslieferungen für Gaza blockierte, und Aktivisten auf den Schiffen von israelischen Soldaten erschossen wurden, läuft in Israel selbst der Repressionsapparat gegen Kritiker seiner Politik und angebliche Staatsfeinde auf vollen Touren.

Der Fall Anat Kam
Wer, wie die Journalistin Anat Kam, die zur Zeit unter Ausschluss der Oeffentlichkeit vor Gericht steht, illegale Staatsgeheimnisse verrät, wie die selbst nach israelischem Recht unzulässige Ermordung von Palästinensern durch die israelische Armee, muss mit Verhaftung und langen Gefängnisstrafen rechnen. Ausserdem mit dem Beschmieren des elterlichen Hauses

Die Vorwürfe: Gefährdung der Staatssicherheit und Geheimnisverrat, Gummiparagraphen zur Vertuschung rechtswidrigen Handelns staatlicher Organe.

Der Fall Anat Kam erinnert der stark an den Fall des deutschen Journalisten Carl von Ossietzky aus der finstersten Rechtssprechung der Weimarer Republik (siehe hierzu auch den Artikel über Anat Kam).

Innerstaatliche Feinderklärung
Parallel dazu läuft die innerstaatliche Feinderklärung gegen israelische Araber, also israelische Staatsbürger palästinensischer Abstammung, nicht aus der Westbank oder aus Ost-Jerusalem, sondern aus Israel, in den Grenzen vor dem Sechstagekrieg 1967.

Beginnen wir mit deren Abgeordneten in der Knesset, dem israelischen Parlament. Dort sind sie mittlerweile täglichen Beleidigungen ausgesetzt. Und gerade wurde den Abgeordneten Mohammad Barakeh und Said Naffaa die Immunität entzogen, um sie der Strafverfolgung auszuliefern.
Der Vorwurf ist immer „Spionage“, der von dem israelischen Staatsicherheitsdienst Shin Bet offenbar nach Bedarf geliefert werden kann.

Konkreter Strafvorwurf ist in der Regel „Treffen mit einem ausländischen (feindlichen) Agenten“ ein Vorwurf, der jederzeit nach Reisen in arabische Länder, oder nach Treffen mit Vertretern solcher Länder in Drittstaaten zurechtgezimmert werden kann.

Die israelische Presse wird oft genug an der freien Berichterstattung gehindert, ein staatlicher Maulkorb, sogenannte GAG-Order, mit Verweis auf die Staatssicherheit.

Schlimmer noch: Es wurde vorgeschlagen, die Immunität für diejenigen Abgeordneten pauschal, d.h. ohne jeglichen Strafvorwurf, abzuschaffen, die angeblich Israel „hassen“ bzw. sich „abfällig über den Staat Israel äussern“.

Mit anderen Worten: Die freie Debatte im israelischen Parlament soll unterdrückt werden.

Noch rücksichtsloser wird gegen prominente palästinensische Mitglieder von israelischen regierungskritischen Nichtregierungsorganisationen (NGO’s) vorgegangen.

Letzte Opfer :
1. Ameer Makhoul, Mitglied der international angesehenen NGO Ittjah. Der wurde Anfang Mai verhaftet, sein Haus durchsucht und etliche Unterlagen beschlagnahmt, der Kontakt zu einem Rechtsanwalt seiner Wahl verweigert.

Der israelischen Presse wurde, wie es sich für einen demokratischen Staat vom Format Israels gehört, verboten, darüber zu berichten. Erst als es wütende Demonstrationen gegen die Verhaftung gab, komnnte zwar über die Demonstrationen berichtet werden, nicht aber über die Hintergründe.

2. Bereits Ende April wurde der Aktivist Dr. Omar Said (Saeed)verhaftet, Said und Makhoul wird der übliche Vorwurf gemacht: Spionage.

Weitere repressive Gesetze

Die gut geölte Gesetzesmaschine läuft, allerdings in die rechtsstaatlich gesehen falsche Richtung. Zur Zeit wird über ein Gesetz beraten, das jegliche Organisationen verbieten soll, die:

-Informationen an ausländische Organisationen weitergeben und/oder

-sich an Gerichtsverfahren im Ausland gegen israelische höherstehende Beamte oder Militärangehörige beteiligen.
Also in erster Linie Verfahren wegen angeblicher Kriegsverbrechen.

Das Gesetz richtet sich unter anderem gegen die (israelische) Organisation Adalah, die solchen Vorwürfen nachgeht.
Kommentar von Adalah: Nur ein Staat, der solche kriminellen Akte begeht, muss sich dagegen schützen“.

All das ist bezeichnend für das Klima in Israel, ein Klima des Hasses nun auch gegen die eigenen Staatsbürger palästinensischer Abstammung , eine sogenannte innerstaatliche Feinderklärung.

Kein Ende der Gaza-Blockade
Und: Nach wie vor lehnt Israel die Aufhebung der Blockade gegen Gaza ab. Die israelische Regierung behauptet gebetsmühlenartig und wahrheitswidrig, dass genügend Hilfsgüter nach Gaza durchgelassen würden.

Als jüngst eine israelische NGO mit Berufung auf die Informationsfreiheit von der Regierung Auskunft verlangte, welche Güter sich im Detail auf der Embargoliste befinden, wurde die Auskunft mit Hinweis auf die Staatssicherheit verweigert.

Mit anderen Worten: man will offenbar nicht zugeben, dass auf der Liste sich Güter wie Zement befinden, die nichts mit der Waffenproduktion zu tun haben, es sich vielmehr um eine Knebelungsliste handelt, die insbesondere auch den Wiederaufbau Gazas nach den israelischen Angriffen vor 18 Monaten verhindern soll.

Quelle

Uri Blau droht Haft wegen Bericht über „gezielte Tötungen“ in israelischer Armee: „Nicht nur ein Kampf für meine persönliche Freiheit“. „Ich hätte mir nie gedacht, dass ich in London bleiben muss und nicht mehr nach Tel Aviv zurückkehren kann als Journalist und freier Mann, und das nur, weil ich einen Bericht veröffentlicht habe, der dem Establishment nicht passt“, schreibt Uri Blau am Freitag in einem Kommentar in der liberalen israelischen Tageszeitung Haaretz.

Blau ist jener Journalist, der 2008 in der Haaretz den Artikel mit dem Titel „Lizenz zum Töten“ über die trotz Gerichtsverbots stattfindenden „gezielten Tötungen“ der israelischen Armee berichtet hatte. Die Informationen soll er, wenn es nach Informationen der Regierung geht, von der 23-jährigen Anat Kam erhalten haben. Kam steht seit vier Monaten unter Hausarrest, weil sie während ihres Wehrdienstes zahlreiche Dokumente, darunter auch Unterlagen über eben jene „Tötungen“ der israelischen Armee kopiert und einige davon an Uri Blau weitergegeben haben soll.

Blau bleibt in London

Am Donnerstag war die Nachrichtensperre über den Fall Anat Kam aufgehoben worden. Zuvor durften weder israelische Medien noch ausländische Korrespondenten berichten (derStandard at. berichtete). Israelische Medien berichteten am Donnerstag nach Aufhebung der Nachrichtensperre, die 23-jährige habe während ihres Militärdienstes etwa zweitausend geheime Dokumente kopiert. Diese haben sich nach Informationen der internationalen Organisation für die Verteidigung der Pressefreiheit „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) auf extralegale Hinrichtungen von Palästinensern bezogen.

Nach ihrer Entlassung aus der Armee habe die Frau die Geheimdokumente für ihre journalistische Arbeit verwendet und weitergegeben. Bereits im Jänner sei gegen Kam Anklage wegen Spionage und Verletzung der Staatssicherheit erhoben worden, hieß es. Die Journalistin, die zuletzt für die Online-Nachrichten „Wallah!“ arbeitete, müsse mit einer langen Haftstrafe rechnen.

Weil Blau in Israel weiterhin Haft droht, bleibe er bis auf weiteres in London, schreibt der Journalist nun. Vor einem Monat erfuhr er über Telefon, dass jemand in seine Wohnung eingebrochen und in seinen Sachen gewühlt habe. Blau befand sich in Bangkok, als ihn die Polizei über den Einbruch informierte. Über Anat Kams Festnahme hatte er in China erfahren, das war Anfang Dezember. Am 14. April beginnt das Verfahren gegen Kam, die wegen Hochverrats und Spionage angeklagt ist.

„Für immer mundtot“

Als Blau Ende November Israel verließ, hatte er noch keine Ahnung, dass er vorerst nicht mehr zurückkehren werde. Telefon, Emails und sein Computer würden bereits seit langem überwacht, und als man ihm klar gemacht hätte, dass er im Falle einer Rückkehr „für immer mundtot gemacht“ und ihm ein Prozess wegen Spionage angehängt werde, habe er sich dazu entschlossen, zu kämpfen: „Sorry für das Klischee, aber das ist nicht nur ein Kampf für meine eigene, persönliche Freiheit, sondern für Israels Image“, schreibt Blau.

Es sei schließlich nicht der Job eines Journalisten, seinen Lesern, Arbeitsgebern oder den politischen Spitzen des Landes Freude zu machen. Jeder Journalist wisse allerdings, dass Anschuldigungen nicht ohne Beweise möglich seien. Bis heute allerdings hätte kein israelischer Journalist gewusst, dass ihn Berichte zum Staatsfeind erklären und ihn ins Gefängnis bringen könnten.
(DER STANDARD)

Es gab eine Zeit, in der die Schreibfeder mächtiger war als das Schwert. Das war eine Zeit, in der die Menschen an die Wahrheit glaubten und ihr eigenständige Macht zuerkannten, und sie nicht als Hilfsmittel für Regierung, Klasse, Rasse, ideologische, persönliche oder finanzielle Interessen betrachteten ……………………….. WEITERLESEN!

Das Existenzrecht Israels zu diskutieren ist in Deutschland faktisch verboten. Dass aber die Existenz Israels in seiner heutigen Form dem deutschen Grundgesetz widerspricht, interessiert die Verbotsfanatiker nicht.

Wenn es um Integration geht, dann bestehen deutsche Politiker, deren Hofjournalisten und Wissenschaftler darauf, dass Muslime im Land das Grundsgesetz und dessen Werte zu akzeptieren und die dazugehörigen Gesetze einzuhalten hätten. Wenn es aber um Israel geht, werden Muslime in diesem Land (und nicht nur diese) faktisch dazu aufgefordert, das eigene Grundgesetz zu brechen.

Im aktuellen Fall geht es um die Teilnahme eines islamischen Geistlichen an der alljährlichen Quds-Tag Demonstration in Berlin. In diesem Zusammenhang hat sich Professor Wolfgang Benz vom Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin zu Wort gemeldet. Gemäß Medienangaben soll er gesagt haben: „Wer an einer Al-Quds-Demonstration teilnimmt, verstößt gegen einen moralischen und emotionalen Konsens in Deutschland darüber, dass das Existenzrecht Israels nicht bestritten wird. Das ist eine Folge des Holocaust und deutscher Verantwortung gegenüber Israel“.

Die Parolen des Quds-Tages sind kein Geheimnis. Die Demonstranten treten für das gleichberechtigte Miteinander von Juden, Christen und Muslimen in Palästina ein; nicht mehr und nicht weniger! Eine der bekanntesten Parolen in diesem Zusammenhang ist: „Juden, Muslime und Christen – Hand in Hand gegen Zionisten“. Dieser Ansatz würde – gemäß jenem Professor und fast aller Politiker in Frankfurt „gegen einen moralischen und emotionalen Konsens in Deutschland“ stehen, weil das Existenzrecht Israels in Frage gestellt werden würde. Damit geben alle jene Politiker ganz offen zu, dass Israel nicht existieren kann, wenn in dem Staat Juden, Muslime und Christen gleichberechtigt sind!

Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Alle Antisemitismusforscher, alle pro-zionistischen Politiker und ihre teils kriegstreiberischen Hofschreiberlinge widersprechen mit jenem angeblichen Konsens dem eigenen Grundgesetz! Denn darin heißt es klipp und klar in Artikel 3 (3):

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Es spielt hier keine Rolle, ob der Zionismus das Judentum als Rasse oder Religion definiert, den sowohl die Diskriminierung anderer aufgrund von Rasse als auch aufgrund von Religion ist gemäß dem Wertekonsens der Bundesrepublik Deutschland und dem festgeschriebenen Grundgesetz VERBOTEN!

Wer die einheimische Bevölkerung vertreibt und das Rückkehrrecht verweigert mit der Begründung, der “jüdische Charakter“ des Staates wäre dann gefährdet, diskriminiert Menschen aufgrund ihrer Religion (oder Rasse). Wer Juden in aller Welt, deren Vorfahren in den letzten 3000 Jahren nicht in der Region gelebt haben, ein Staatsbürgerschaftsrecht gewährt, aber die einheimischen Nichtjuden vertreibt, diskriminiert Menschen aufgrund ihrer Religion (oder Rasse). Wer Ländereien “besiedelt“ mit der Begründung, das sei das biblische Recht des jüdischen Volkes, und dafür die einheimische Bevölkerung vertreibt, diskriminiert Menschen aufgrund ihrer Religion (oder Rasse). Der gesamte Staat Israel ist auf dieser Diskriminierung der einheimischen Bevölkerung aufgebaut! Wie kann es da sein, dass es in Deutschland einen angeblichen “Konsens“ geben soll, der dem eigenen Grundgesetz widerspricht? Und wie will man muslimischen Mitbürgern die Einhaltung der Werte des Grundgesetzes Nahe bringen, wenn man sie selbst mit Füßen tritt, sobald es um Israel geht?

Israel, in seiner heutigen Form, wird definitiv nicht weiter existieren können! Im 21. Jh. wird die internationale Völkergemeinschaft die jahrzehntelange Diskriminierung aufgrund von Religion oder Rasse nicht mehr hinnehmen, selbst wenn die sogenannte “internationale Staatengemeinschaft“, womit die Politiker der Westlichen Welt gemeint sind, jedes Diktat des Zionismus unkritisch nachplappern.

Nur ein Israel, in dem folgender Grundsatz gilt, ist überlebensfähig: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Solch ein Israel wird aber nicht mehr Israel heißen, weil in einem demokratischen Rechtsstaat die Mehrheit der Bevölkerung bzw. deren Vertreter über den Staatsnamen entscheiden und nicht irgendwelche Kolonialisten.

Israel in seiner heutigen Form wird schon bald aufhören zu existieren. Die zionistischen Politiker, die für all die jahrzehntelang anhaltenden Massaker die Verantwortung tragen, werden vor einem Tribunal abgeurteilt werden. Geringere Vergehen werden in einer Art Wahrheitskommission (vergleichbar derjenigen in Südafrika) in die neue Gemeinschaft rckgeführt werden. Es mag sein, dass jene Entwicklung in wenigen Monaten beginnt, es kann auch sein, dass es noch Jahre dauern wird. Aber es ist definitiv nicht aufzuhalten, denn die Völker dieser Welt wollen nicht mehr unter Kolonialmächten und wahnsinnigen Imperien leiden. Und sobald Juden, Christen und Muslime einen gleichberechtigten Frieden in der Region eingeleitet haben werden und möglicherweise sogar als Friedensvorreiter wirken, werden deutsche Politiker und ihre Hofjournalisten sich plötzlich in einer Art Zionistendatei wiederfinden (vergleichbar den Stasi-Daten), die dann verdeutlicht, dass jene Politiker und Journalisten Jahre lang gegen das eigene Grundgesetz verstoßen haben und zudem dazu aufgerufen haben, gegen das eigene Grundgesetz zu verstoßen! All jene aber, die heute unter jenen Aufrufen leiden, werden dann entschädigt werden müssen für viele Benachteiligungen im Leben, weil sie die Werte des bundesdeutschen Grundgesetzes aufrecht erhalten haben.

Jene mitschuldigen Politiker und Hofjournalisten mögen heute über die obige Passage schmunzeln. Sie mag für sie sogar absurd und unvorstellbar sein. Aber so sicher haben sich südafrikanischen Politiker und deren Journalisten auch einstmals gefühlt, bevor das System zusammenbrach und so haben sich DDR-Politiker und deren Hofjournalisten auch gefühlt, bevor sich jener Staat aufgelöst hat.

Es mag für manche unvorstellbar klingen, aber es sind deutsche Muslime in diesem Land, die den Artikel 3 (3) im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verteidigen, auch mit ihrer Teilnahme an den Quds-Tags-Demonstrationen! Und es sind pro-zionistische Politiker und Journalisten, die genau jenen Artikel tagtäglich verhöhnen. Und die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland entscheidet, ob es sich für das Grundgesetz oder ein dem Grundgesetz widersprechenden imaginären Konsens entscheidet.

Immer wenn Zionisten und ihre Anhänger eine Chance wittern, Muslimen, die den Zionismus offen als rassistische Ideologie entlarven, eins “auszuwischen“, dann nutzen sie ihre Chance, denn sie können es nicht ertragen, dass ihr Rassismus offenkundig wird.

Was sich derzeit in Frankfurt abspielt, hat einen gewissen Schulbuchcharakter, wenn man die Methoden studieren möchte, mit denen Zionisten und ihre Anhänger vorgehen, um den rassistischen Imperialcharakter Israels zu schützen. Wenn die Hofschreiber einer für den Zionismus entfesselten Presse nur die geringste Chance sehen, eine Person, die sich offen gegen den Zionismus stellt, “fertig“ zu machen, dann greifen sie seine Person an, sie greifen seine Würde an, sie greifen seine Finanzen und seine Familie an. Sie versuchen Freunde zu spalten, indem sie auf allen Ebenen Druck ausüben! Sie kennen keine Grenze, keinen Anstand, kein Minimum an Werten, die zu beachten sind. Sie geben vor, Menschlichkeit zu verteidigen, und interessieren sich nicht im Geringsten für Menschenrechte aller Menschen! Sie geben vor, Antisemitismus zu bekämpfen, entlarven sich dabei als schlimmste Rassisten! Sie glauben kurzfristige Erfolge zu erzielen und stürzen das von ihnen geliebte rassistische System in immer größere Probleme.

Derzeit gibt es sicherlich keinen Staat, der so verhasst ist unter den Völkern der Erde, wie Israel. Das Totschlagargument der Zionisten, dass die Menschheit ja stets latent antisemitisch sei, ist nicht haltbar, da genau jenes Israel noch vor wenigen Jahrzehnten über ein viel höheres Ansehen verfügte als heute! Aber massenhafte Vertreibung, andauernde Besatzung ohne Perspektive, Ausweitung der eigenen Grenzen ohne Halt, Massaker an Zivilbevölkerungen und die immer lauter werdende Forderung nach einem eindeutig rassistisch ausgerichteten “Jüdischen Staat“, führt zwangläufig zur Abneigung aller halbwegs antirassistischen Menschen und aller Menschen, die ein Minimum an Gerechtigkeitssinn in sich bewahrt haben. Und jener Unmut kann eben nicht dauerhaft mit der Antisemitismuskeule unterdrückt werden!

Muslime in diesem Land haben größtenteils geschwiegen, als die zionistische Mauer auf besetztem Gebiet errichtet wurde. Muslime haben größtenteils geschwiegen, als das Massaker in Gaza nicht mehr zu verheimlichen war. Muslime schweigen heute in Deutschland größtenteils zu Guantanamo, zu den Massakern in Afghanistan und Irak. Viel zu viele Muslime haben auch immer geschwiegen, wenn sich die Zionismusfront einen nicht mehr schweigsamen Muslim herausgegriffen hat, um ihn fertig zu machen. Während (fast) alle Verbände der Muslime in Deutschland, die Vertretungen der deutschsprachigen Muslime, zu der verheerenden Außenpolitik Deutschlands geschwiegen hat, hat der Zentralrat der Juden in Deutschland eine Forderung nach der anderen erhoben, bis hin zu Boykottmaßnahmen gegen den Iran. Während jeder Muslim, der auch nur ansatzweise daran gedacht hat, dass man die sogenannten Siedler boykottieren müsste, vom Zentralrat der Juden und deren Sympathisanten verbal (und manchmal nicht nur verbal) bekämpft wurden, haben die meisten Muslime geschwiegen, geschwiegen und noch einmal geschwiegen! Als die Milli-Görüsch-Zentralen innerhalb von nur wenigen Monaten gleich mehrfach Hausdurchsuchungen unterlagen (ein extrem ungewöhnlicher Vorgang in Deutschland), haben viele Muslime auch geschwiegen! Wenn eine Schule ein Kopftuch tragendes Mädchen schikaniert, schweigen manche Verbände! Und wenn eine Zahnärztin einen kleinen Jungen nicht behandelt, weil dieser Cihad heißt, gibt es wieder viele, die nur “ruhig blieben“. Was hätte wohl der Zentralrat der Juden mit jener Zahnärztin gemacht, wenn sie das Kind nicht behandelt hätte, weil er Ariel heißt und damit den Vornamen des Schlächters von Sabra und Schatilla trägt?!

Jetzt hat die Zionistenlobby einen ausgebildeten ehrenhaften islamischen Geistlichen ins Visier genommen! Wollen die Muslime immer noch schweigen? Nie haben es die Muslime hier im Land darauf angelegt, gegen die Menschen zu schreiben, die ihnen ganz offen tagtäglich den medialen Krieg erklären und mit Methoden gegen sie vorgehen, die schlicht und einfach unmenschlich sind. Wer aber sind jene Personen? Es sind immer dieselben Personen und Organisationen, seit Jahren schon. Sie treten jetzt in Frankfurt genau so auf, wie sie sonst anderenorts aufgetreten sind. Ihre Methoden sind dieselben und der Hass, den sie verbreiten, ist auch derselbe!

Eine dieser Personen, die jetzt in der Frankfurter Rundschau (FR) sich als “Anklägerin“ positionieren darf, heißt Claudia Dantschke. Über sie heißt es in der FR: „Claudia Dantschke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Zentrum Demokratische Kultur in Berlin und Journalistin. Mit Ali Yildirim betreibt sie die deutsch-türkische Medienproduktionsfirma Aypa. Die 46-Jährige hat Arabistik studiert und sich in ihrer Arbeit auf Antisemitismus und islamistische Strukturen spezialisiert. Für die Amadeu-Antonio-Stiftung hat sie die Handreichung „Die Juden sind schuld“ erstellt.“

Wie weit ihr “Arabistikstudium“ gediehen ist, hat sie erst vor wenigen Jahren in einer im Internet lange Zeit veröffentlichten Publikation, die ihren Namen trug, verdeutlicht. Sie stellte dabei die Behauptung auf, dass während der antizionistischen Quds-Tag-Demonstrationen von Arabern die Parole „Haywan Haywan ya Yahud“ gerufen worden sei, was so viel hieße wie „Tiere Tiere oh Juden“. Daraus schloss sie auf eine besonders perfide Form des antisemitischen Charakters der Muslime, die Juden mit Tieren verglichen würden. Tatsächlich aber gab es solch eine Parole noch nie bei irgendeiner Demonstration! Die Parole, die sie nicht verstehen konnte, hieß: „Haybar Haybar Ya Yahud“. “Haybar“ oder “Chaybar“ ist ein historischer Ort auf der arabischen Halbinsel, in der Juden, die Krieg gegen Muhammad geführt haben, geschlagen wurden, während andere Juden, die ein Friedensabkommen mit den Muslimen hatten, ungestört ihren Glauben praktizieren konnten. Als jenes “Missverständnis“ von Dantschke klar wurde, verschwand jene Veröffentlichung aus dem Internet.

Dennoch, Frau Dantschke wurde zu muslimischen Veranstaltungen in Berlin eingeladen und konnte frei auch bei geschlossenen Veranstaltungen als Gast teilnehmen, immer in der Hoffnung der Gastgeber, dass ein Mensch doch irgendwann einmal erkennen muss, dass der Weg des Hasses, den Sie anscheinend bestreitet, niemandem nützt. Doch sie hat kaum von positiven Erlebnissen berichtet. Dafür wurde sie offenbar nicht bezahlt! Stets war sie auf der Suche nach dem Angriffspunkt, und der richtete sich nicht nur gegen Muslime! Ihre Ausführungen in der Frankfurter Rundschau haben inzwischen zu massiven Protesten von praktizierenden Juden geführt, die ihre faktische Gleichsetzung von Zionismus und Judentum ablehnen und ihr wahrheitswidrige Behauptungen vorwerfen!

Immer wieder tritt sie zusammen mit Ali Yildirim auf, der Aypa TV betreibt. Yildirim vertritt sicherlich eine antireligiöse Position. Allerdings hat er zumindest den Eindruck erweckt, als wenn auch Menschen mit völlig gegensätzlichen politischen Positionen einen halbwegs vernünftigen Umgang miteinander haben können. Anstatt über Leute zu schreiben, mit denen er sich nie unterhalten hat, hat er sich lieber mit seinem Gegenüber unterhalten. Und von ihm ist bisher zumindest keine einseitig pro-zionistische Position bekannt geworden, bei der jedes Verbrechen Israels gerechtfertigt wird. Insofern ist es für Beobachter immer wieder erstaunlich, warum jene zwei Personen so oft im Duett auftreten.

Der Arbeitgeber Dantschkes, das Zentrum Demokratische Kultur in Berlin gibt vor, „bei der demokratischen Orientierung in der komplexen Welt und bei der Überwindung von politischen und persönlichen Irrtümern durch Verstrickungen in Gewalt und des Extremismus“ zu helfen. Tatsächlich ist aber einer der beiden Gesellschafter die Amadeu Antonio Stiftung. Die Amadeu Antonio Stiftung kann nach Ansicht von Beobachtern als lupenreine zionistische Tarnorganisation in Deutschland bezeichnet werden. Gründerin und Vorsitzende ist Anetta Kahane. Zu DDR-Zeiten arbeitete sie nach Wikipaedia-Angaben unter dem Decknamen ‚Victoria‘ für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS); ihr Führungsoffizier Mölneck bezeichnete die Berichte, mit denen sie Personen belastet hatte, als “zuverlässig“.

Für ihr Engagement gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus erhielt sie 2002 den Moses-Mendelssohn-Preis. Als aber Felicia Langer mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden sollte, diffamierte Kahane sie als eine Person „die sich mit den übelsten Antisemiten und Mördern verbündet, sie erklärt und verteidigt“. In einem Aufsatz für die Bundeszentrale für Politische Bildung versucht sie krampfhaft Antisemitismus und Antizionismus gleich zu setzen, obwohl das Judentum eine mehrer tausend Jahre alte Religion ist und der Zionismus eine nur gut 100 Jahre alte Ideologie. Ihre “Mitarbeiterin“ Dantschke führt genau jene Linie fort.

Von einem ganz anderen Kaliber ist der Filmemacher Ahmed Senyurt, auf dessen Film die jüngste Treibjagd zurück zu führen ist. Senyurt hat seit Jahren Hausverbot bei mehreren muslimischen Organisationen und sein rüpelhaftes Verhalten in einer Moschee vor einigen Jahren vor über einem Dutzend Zeugen hat zu Protestbriefen bei der ARD geführt, die sich zumindest teilweise dafür entschuldigt hat. Gäbe es mehr als einen “Fachjournalisten“, der unter Muslimen filmen und mögliche Ungereimtheiten “aufdecken“ könnte, bräuchte nicht so oft sein Name zu erscheinen, aber offenbar gibt es nur wenige Menschen, die bereit sind, die eigenen “Interpretationen“ derart extrem wahrheitswidrig in das zu vermittelnde Bild einzufügen. Welch persönliches Motiv Senyurt dazu antreibt, Muslime teilweise derart wahrheitswidrig “bloßzustellen“, dürfte sein Geheimnis sein.

Würde man hier eine Handvoll weitere Personen auflisten, hätte man die gesamte Bandbreite aller Schreiber und Filmemacher in Deutschland, die seit Jahren immer wieder bei treibjagdähnlichen Aktionen gegen einzelne Muslime aufgefallen sind, vollständig erwähnt. Mehr sind es nicht! Aber diejenigen, die sich davon beeindrucken lassen, sind viele. Und die Methoden, mit denen aufgebauscht wird, sind auch immer dieselben. Klingt es nicht beeindruckend, wenn in einer Kurzvorstellung es heißt, dass Frau Dantschke zum einen Mitarbeiterin beim Zentrum Demokratische Kultur in Berlin sei und zum anderen für die Amadeu-Antonio-Stiftung die Handreichung „Die Juden sind schuld“ erstellt hat? Ja, es klingt überzeugend. Wenn man aber darauf hinweisen würde, dass es sich mehr oder weniger um die selbe Organisation handelt, die von einer ehemaligen Stasi-Informantin geleitet wird, dann würde das gleich ganz anders klingen!

In der aktuellen Treibjagd wird einem islamischen Geistlichen vorgeworfen, dass er bei der Quds-Tag Demonstration mitgelaufen ist. Und es wird impliziert, dass der Quds-Tag Israel “vernichten“ wolle. Hier soll keine Wortspielerei betrieben sondern folgende Frage aufgeworfen werden: In was für einer Welt leben wir eigentlich, in der eine 60-jährige Besatzung, die täglich ausgeweitet wird, eine 60-järige Vertreibung, bei der die Vertriebenen nie wieder zurück können sollen, ein erst jüngst erfolgtes Massaker an über 1000 Zivilisten (zumeist Frauen und Kindern) anzuprangern ein Verbrechen darstellen soll? In was für einer Welt leben wir, in der regierende Parteien Israel als “jüdischen Staat“ im Koalitionsvertrag festschreiben, was dem eigenen Grundgesetz widerspricht, aber Menschen, die verlangen, dass Juden, Christen und Muslime gleichberechtigt in Jerusalem leben sollen, dafür kriminalisiert werden? In was für einer Welt leben wir, in der der Bau einer Moschee in Deutschland davon abhängig gemacht wird, dass sich die Verantwortlichen zu einem rassistischen Israel bekennen? Und was sind das für Menschen, die ihre eigene Seele dem Rassismus verkaufen, der im missbrauchten Gewand des Judentums das Judentum pervertiert?

Verlierer der Aktion gegen den islamischen Geistlichen sind nicht nur alle oben genannten Personen (selbst wenn sie sich als Sieger wähnen), denn sie verhärten nur ihr eigenes Herz und werden immer weniger empfänglich für die Liebe, für die sie erschaffen wurden. Verlierer sind auch alle muslimischen Verantwortungsträger im Land, die sich schweigsam verkriechen! Sie glauben, dass ihnen irgendwelche Behörden oder Entscheidungsträger irgendetwas geben oder vorenthalten können, dabei ist es Gott allein, der gibt und vorenthält; stets mit dem Ziel uns als Liebesempfänger entwickeln zu lassen. Gewinner ist Hudschat-ul-Islam Türkyilmaz. Sein Ansehen wird unter Muslimen noch mehr steigen und er wird zukünftig sicherlich von der Quelle aller Liebe mit viel größeren Aufgaben und Gnaden bedacht werden, als er es sich selbst heute vorstellen kann. Weitere Verlierer sind aber auch alle Menschen, seien es Muslime oder Nichtmuslime, Journalisten oder Behördenvertreter, die sich heute von ihm distanzieren.

Der rassistische Zionismus wird nicht ewig bestehen! Und nach dessen Zusammenbruch werden sich sehr viele Menschen schämen für den Rassismus, den sie unterstützt haben.

Über selbstproduzierte Kirchensendungen verbreiten evangelikale Christen radikale Ansichten. Journalisten, die darüber kritisch berichten, werden in Kirchenmagazinen oder im Internet von den Anhängern massiv bedroht. Und wie Political Impotente dies auch noch toll finden.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

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Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

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"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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