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Im Windschatten des Sommertheaters um die Bundespräsidentenwahl hat der als Lügner bekannte Propagandist der Israel-Lobby Richard Herzinger in Springers Welt eine besonders bemerkenswerte Lachnummer veröffentlicht. Angesichts der schüchtern und ohne jegliche Sanktionsandrohung vorgetragenen europäischen Forderung nach einem Ende der verbrecherischen Blockade von Gaza droht Richard Herzinger damit, dass Israel sich von Europa abwenden und stattdessen Indien zuwenden könne. Die Aussicht, in Europa zukünftig ohne die ständigen Versuche des wirtschaftlich völlig unbedeutenden Schurkenstaates Israel zum Anstiften von Kriegen und Schüren von Rassismus leben zu können, klingt natürlich verlockend.

Doch Richard Herzinger lebt offenbar in einer anderen Realität, einer, wo die europäische Kritik an Israel nichts mit der fortgesetzten israelischen Politik von Besatzung, Apartheid und Massakern zu tun hat und Israel eine Weltmacht ist, von der Europa abhängig ist:

Und Europa? Da es derzeit eher gegen seinen politischen und ökonomischen Niedergang ankämpfen muss, könnte es ihm irgendwann sogar einmal leidtun, Israel in einer kritischen Situation wie der jetzigen mit solch ultimativ fordernder Herablassung behandelt zu haben.

Leider ist die verheißungsvolle Perspektive, Israel könnte sich von Europa abwenden, nur ein schlechter Scherz, der mögicherweise inspiriert wurde durch die Vorahnung, dass, wenn Israel mit seiner menschenverachtenden Politik so weitermacht, die Flugzeuge von Israel nach Europa bald fast so lang unterwegs sein könnten wie Flugzeuge nach Indien. Natürlich lässt Zions Welt unter dem lustigen Artikel keine Kommentare zu. Sonst könnte da jemand Israel vorschlagen, Europa zu boykottieren und damit freiwillig bei der von Israel gefürchteten weltweiten BDS-Kampagne mitzumachen. Obwohl der Hintergrund von Richard Herzingers ernst gemeinter Satire natürlich ist, dass die Sanktionskampagne gegen Israel und seine ebenso rechtsradikale wie rassistische Regierung inzwischen Wirkung zeigt, lohnt es sich trotzdem, einen Blick auf die indisch-israelischen Beziehungen zu werfen.

Indien hat mit Israel eine Gemeinsamkeit, denn ähnlich wie das zionistische Regime überwiegend von Muslimen bewohnte Gebiete seit dem israelischen Angriffskrieg 1967 völkerrechtswidrig besetzt hält, so hält Indien seit 1947 einen Teil von Kaschmir besetzt und zieht ein blutiges militärisches Besatzungsregime über die überwiegend muslimische Bevölkerung der bereits 1948 vom UN-Sicherheitsrat gefordeten friedlichen Lösung des Kashmir-Konfliktes in Form einer Volksabstimmung darüber, ob Kashmir zu Indien oder Pakistan gehören soll, vor. Außerdem hat die brutale Politik von Vertreibung und Vernichtung der Lebensgrundlagen der eingeborenen Adivasi in weiten Teilen Indiens zu einer organisierten bewaffneten Widerstandsbewegung, den Naxaliten, geführt, ähnlich wie die Vertreibung und Vernichtung der Lebensgrundlagen der Palästinenser durch Israel den palästinensischen Widerstand entfacht hat.

Die auffälligen Parallelen der militärischen Unterdrückungspolitik Indiens und Israels haben bereits vor über 40 Jahren zu einer Kooperation dieser Staaten geführt. So hat der frühere Chef des zionistischen Regimes David Ben-Gurion offenbar bereits 1967 vorgeschlagen, antimuslimische Ressentiments in Indien dazu zu nutzen, um die gegenüber dem rassistischen Kolonialsiedlungsprojekt der Zionisten in Palästina kritisch auftretenden Pakistanis zu bekämpfen und zu zerstören. Und seit Jahren wird in Pakistan kolportiert, dass der indische Geheimdienst R&AW seit seiner Gründung 1968 eine überaus enge und geheime Beziehung zur israelischen Terrororganisation Mossad pflegen soll und Rameshwar Nath Kao, der erste Chef des Dienstes, sogar vom Mossad ausgebildet worden sein soll. Was da dran sein mag, mag unklar sein, doch ist die israelisch-indische Kooperation im Militär- und Sicherheitsbereich inzwischen so weit fortgeschritten, dass Propagandisten Israels in den USA bereits stolz erklären, Israel sei der größte Rüstungslieferant Indiens.

Grundlage der israelischen Zusammenarbeit mit Indien kann kaum eine auf spannungsfreien Verhältnissen zu den Nachbarstaaten basierenden Politik Indiens sein. Mit einer Strategie der Spannung lassen sich Hindus gegen Muslime besser gegeneinander ausspielen und auch Waffen leichter verkaufen. Als interessante Fußnote sei dabei angemerkt, dass während Israel Indien gegen Pakistan militärisch aufgerüstet hat, die von der Israel-Lobby maßgeblich dominierte USA gleichzeitig Pakistan gegen Indien aufgerüstet hat.

Durch den anhaltenden Konflikt und das Hochrüsten beider Seiten konnten die USA und Israel ein Ausmaß an Kontrolle über Indien und Pakistan erhalten, dass sie nie hätten haben können, wenn Pakistan, Indien und China sich zu einem Wirtschafts- und Sicherheitsblock hätten zusammenschließen können, so wie das nun in der SCO angestrebt wird.

Und darin besteht auch das Hauptproblem der angedrohten antiislamischen Achse Israel-USA-Indien. Das Riesenland Indien ist nicht so einfach wie die USA oder die EU zum Handlanger der Interessen Israels zu machen. Die indische Außenpolitik war immer schon multidimensional. Während Indien einerseits mit Israel eine enge Kooperation im Sicherheitsbereich pflegt, ist Indien gleichzeitig schon von Anbeginn an einer der besten Handelspartner der postrevolutionären Islamischen Republik Iran.

Und wenn Indien vorhat, sich wirtschaftlich ähnlich rasant wie China zu entwickeln, dann braucht Indien dafür Energie. Diese Energie kann Indien problemlos vom Iran in Form von Gas via Pakistan über die bereits projektierte IPI-Pipeline beziehen. Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass eine gegen den Iran und Pakistan gerichtete antiislamische Strategie der Spannung schon deshalb nicht nur für die Bevölkerung von Indien, sondern auch für die Bosse der dortigen Wirtschaft äußerst nachteilig wäre. Israel kann Indien im Gegensatz zu seinen Partnern Iran und Pakistan kein Gas liefern.

Quelle

Mit der neuen US-Strategie in Afghanistan wird der Boden für eine Internationale Dschihad-Zentrale in Pakistan bereitet: Der neue Bin Laden heißt Baitullah Mehsud

Es ist ein humanitäres Desaster. Die gefeierten Erfolge der pakistanischen Armee, errungen in einem monatelangen Großeinsatz gegen die Taliban im Swat-Tal und in der Malakand-Region der Nordwestprovinz, stehen in keinem Verhältnis zu jenem gigantischen Exodus, den sie verursacht haben. 3,4 Millionen Menschen flohen aus der Kampfzone und leben seither unter größtenteils verheerenden Umständen in überfüllten Camps.

Premierminister Yousouf Raza Gilani gab zwar grünes Licht für die Rückführung von ein paar Tausend Vertriebenen, doch könnte die zum Prolog für den zweiten Akt im großen Drama werden. Nicht auszuschließen ist, dass die angeblich so vernichtend geschlagenen Islamisten in die „befreiten“ Gebiete zurückkehren, und zwar in neuer und gefährlicher Stärke. Was geschieht dann mit den Rückkehrern?

Wie Phönix aus der Asche erheben sich derzeit die zuvor versprengten, zerstrittenen, nur lose verbundene Gruppen als konsolidierte Kriegsmacht unter einheitlichem Kommando. Während die alte, arabisch geprägte al Qaida in den Hintergrund tritt, entsteht eine neue, pakistanisch geführte internationale Dschihad-Zentrale. Der neue Osama bin Laden heißt Baitullah Mehsud und profitiert davon, dass der „Krieg gegen den Terror“ zuletzt eine prekäre Wende erfuhr. Vor der alliierten Großoffensive im Süden Afghanistans (Operation Schwertstoß) drängte Washington die pakistanische Armee, den Nachschub der Dschihadis für die Taliban zu unterbrechen. Das traf die Domäne von Baitullah Mehsud, den Islamabad bisher mit Samthandschuhen anzufassen pflegte, ganz unmittelbar – er war seit Jahren in Südwaziristan dafür zuständig, Tausende von Kämpfern nach Afghanistan zu schleusen.

Missglücktes Manöver

Vor Beginn der Helmand-Offensive wurde der US-Druck so stark, dass Generalstabschef Kayani einen Einmarsch von US-Truppen in Pakistan befürchtete und verzweifelte Maßnahmen ergriff, dem zuvorzukommen. Mehr als 500 US-Militär-Beobachter sahen ihm auf die Finger, als er versuchte, sich mit der Festnahme einiger hochkarätiger Islamisten-Führer aus der Affäre zu ziehen – doch das genügte dem großen Alliierten keineswegs. Schließlich wurde entschieden, Baitullah Mehsuds Erzfeinde – koste es, was es wolle – unter das eigene Banner zu holen.

Doch da erlebte Pakistans Generalität eine böse Überraschung: Sie konnte keinen von Mehsuds Gegnern für sich gewinnen. Im Gegenteil, das durchsichtige Manöver provozierte einen Schulterschluss der Militanten aller Couleur unter Mehsuds Patronat. Selbst die „guten“ pakistanischen Taliban brachen plötzlich Friedensabkommen und griffen die Armee vehement an, unter ihnen auch Kampfeinheiten aus Kaschmir, die sich bisher als Freunde Pakistans betrachteten. Als die erboste Militärführung daraufhin einige zufällig von der Polizei gefasste Banditen des Mehsud-Stammes erschießen und dem Anführer zur Warnung vor die Tür legen ließ, rückte das Lager ihrer Feinde noch enger zusammen. Der Volkszorn brodelte sowieso – nicht nur in Waziristan, wo Militärhelikopter abgeschossen, Straßen blockiert und Rettungsteams getötet wurden.

Während drüben in Afghanistan die Amerikaner zur Helmand-Offensive auszogen, begann der Armee die Front in Pakistan aus der Hand zu gleiten. Das Hauptquartier in Rawalpindi sah sich gezwungen, allen Taliban-Führern Waffenstillstandsgespräche anzubieten, auch denen aus dem Swat-Tal. Doch das Angebot kam zu spät. Die einst von der Armee und ihrem Nachrichtendienst ISI als geheimes, willfähriges Werkzeug erschaffenen Taliban sind dem Einfluss ihrer Väter längst entglitten.

Oder ist am Ende wieder alles nur eine neue Variante des alten Doppelspiels? Hat die Armee gar das schreckliche Flüchtlingsdesaster als großes Ablenkungsmanöver inszeniert, um die Dschihadis noch einmal entkommen zu lassen und diesen Joker im Pokerspiel mit den US-Militärs im Blatt zu haben? Es gibt Beobachter, die das für möglich halten.

Mullah Omar will siegen

Letztlich ist es egal, ob es sich um theatralisches Geschick oder strategisches Versagen handelt – die Folgen sind in jedem Fall desaströs. Das Swat-Tal ist die Landbrücke zwischen den beiden Schlachtfeldern, auf denen die Dschihadis ihren Heiligen Krieg führen: Kashmir und Afghanistan. Wird dieses Gebiet von einer erstarkten, gut koordinierten Internationalen Dschihad-Zentrale kontrolliert, besitzt diese einen Korridor, der sich hervorragend als Transit-Station für Guerilla-Einheiten empfiehlt. Wird denen in Afghanistan der Boden zu heiß, könnten sie in den Himalaya ausweichen und von dort ihre Angriffe vorbereiten, sei es auf Helmand, Kandahar oder den indischen Teil Kashmirs.

Wie sich al Qaida mit diesen Realitäten arrangiert, lässt sich am Verhalten von Mullah Omar ablesen, dem spirituellen Führer der afghanischen Taliban sowie Regionalherrscher über die Südprovinzen. Eine große Shura (Ältestenrat) beschloss im Beisein von Abdullah Saeed, dem al-Qaida-Chef für Afghanistan, alle Kräfte zum militärischen Sieg über die alliierten Besatzer zu mobilisieren. Handeln solle künftig eine ebenso homogene wie professionelle Kriegsmacht. So ist Mullah Omar, von London und Washington durch Vermittlung des saudischen Geheimdienstchefs Prinz Muqrin bin Abdul Aziz diskret zu Friedensgesprächen eingeladen, dafür nicht ansprechbar. Er soll erklärt haben, dass er keine andere Lösung als den militärischen Triumph akzeptiere.

Nach dieser kategorischen Absage musste auch noch ein anderer Friedensengel seine Flügel einziehen: Pakistans Armee hat sich eilig von der Aufsehen erregenden Erklärung ihres Pressesprechers, Generalmajor Athar Abbas, distanziert, der während der Helmand-Operation mit erstaunlicher Offenheit auf CNN anbot, seine Armee könne dank immer noch vorhandener guter Kontakte zu den afghanischen Taliban eine Vermittlerrolle übernehmen und Mullah Omar und anderen Kommandanten an einen Verhandlungstisch in Washington bringen. Im Gegenzug müssten sich die Amerikaner zu Sicherheitsgarantien gegenüber Indien bereit finden, das gegenwärtig viel zu viel Einfluss in der Region habe.

Quelle: der FREITAG

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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