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Mehr als 20000 Luftangriffe flog die NATO zur Unterstützung der von westlichen Geheimdiensten trainierten und gelenkten Aufständischen in Libyen.

Weil Frankreich ein Drittel der Flüge bestritt, habe es – war jüngst in einer französischen Fernsehsendung zu hören – auch einen Anspruch auf ein Drittel des libyschen Öls. Am Donnerstag sollte im Pariser Elysée-Palast die Ernte des Feldzugs eingefahren werden. Dorthin hatte Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy die »Freunde Libyens« aus 60 Ländern und Organisationen eingeladen, einschließlich Bundesrepublik, China und Rußland. Letzteres erkannte vorab den »Nationalen Übergangsrat« als Vertreter Libyens an. Noch im Juli hatte Rußland eine solche Anerkennung abgelehnt. China erkannte den Übergangsrat nicht offiziell an, erklärte aber, die Entscheidung des libyschen Volkes zu respektieren und der »bedeutenden Rolle« des Rebellengremiums Rechnung zu tragen.

Kurz vor Beginn der Konferenz, die bei jW-Redaktionsschluß noch andauerte, hob die EU die gegen das nordafrikanische Land verhängten Sanktionen teilweise auf. Wie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in Brüssel mitteilte, wurden die eingefrorenen Vermögen von 28 Unternehmen wie Banken, Häfen und Ölfirmen wieder freigegeben. Ziel sei es, dem »Nationalen Übergangsrat« der Rebellen und dem libyschen Volk Mittel für den Wiederaufbau der Wirtschaft des Landes zukommen zu lassen, erklärte Ashton.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) erklärte, die Aufhebung von Sanktionen und die Freigabe eingefrorener libyscher Gelder seien für »schnelle humanitäre Hilfe und einen erfolgreichen politischen Neuanfang entscheidend«. Vor ihrer Abreise nach Paris kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schnelle Hilfe für die Rebellen an, etwa im Bereich der Wassertechnik, aber auch beim Aufbau demokratischer Strukturen.

Bei dem Treffen, das auf den Tag genau 42 Jahre nach dem Sturz der Monarchie in Libyen und der Schließung der US-Militärbasen in dem Land stattfand, wurden die Rebellen vertreten vom Präsidenten des »Nationalen Übergangsrates«, Mustafa Abdel Dschalil, und dessen Regierungschef Mahmud Dschibril. Erwartet wurde, daß die Rebellenvertreter ihren Finanzbedarf für die kommenden Monate anmelden und ihre Pläne für die Übergangsphase vorstellen.

Ghaddafis Sohn Saif el Islam rief in einer am Mittwoch abend veröffentlichten Audiobotschaft erneut zum Widerstand gegen die Rebellen auf. Zugleich warnte er die Rebellen vor einem Angriff auf Ghaddafis Heimatstadt Sirte. Sein Bruder Saadi bezeichnete die Aufständischen in einem Fernsehinterview dagegen als »Brüder« und signalisierte Bereitschaft, sich zu ergeben. Ghaddafi, der von den Aufständischen in Libyen gesucht wird, kündigte in einer am Donnerstag vom syrischen Satellitensender Arrai in Auszügen verbreiteten Botschaft an, sich »niemals ergeben« und »den Kampf fortsetzen« zu wollen.

ie Welt des organisierten Verbrechens ist wieder im Lot. Auch der Sprachgebrauch. Nicht aktiv an westlichen Beutezügen und Massenmorden teilzunehmen, wird von den Kumpanen als „deutscher Sonderweg“ gebrandmarkt, der Deutschland international isoliert und es wohl bald auf der US-Liste der „Schurkenstaaten“ eine hervorgehobene Position einnehmen lassen könnte. Denn der Spaß hört da auf wo es ans Eingemachte geht. Fragt mal den Spaßvogel Westerwelle. Zusammen mit seiner Chefin Merkel und den lieben Kollegen und Kolleginnen der Kabinettsrunde, wurde beschlossen, Deutschland solle am 17. März, bei der Libyen-Raubzug-Abstimmung im UN-Sicherheitsrat, sich der Stimme enthalten. Zusammen mit China, Rußland, Brasilien und Indien enthielt Deutschland sich der Stimme. Diese Länder repräsentieren immerhin 3 Milliarden Menschen bei einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden. Wo ist die deutsche Isolation?

Solange er das Stimmvieh mit nicht einlösbaren Versprechen und hirnbefreiten Parolen an die Wahlurnen locken konnte, suhlte er sich im Rampenlicht der Öffentlichkeit, ließ Sprüche ab, strotzte vor Banalität und wurde, alles ist möglich, deutscher Außenminister. Seine Verhaltensweise und Werdegang sind nicht unüblich in Politikerkreisen wo Stehvermögen und Rückgrat Ausnahmeerscheinungen sind die man vergeblich dort sucht.

Kaum hatte Westerwelle den kollektiven Kabinettsbeschluss der Bundesregierung auftragsgemäß im Sichherheitsrat umgesetzt, begann neben dem „Verschnupftsein“ der verbündeten Kumpane, auch eine Kampagne der deutschen Kampfpresse von Springer bis Spiegel und Öffentlich Rechtlichen, sowie vielen anderen, die sich tief enttäuscht gaben, weil die Deutschen sich vornehm zurückhielten und nur hinter vorgehaltener Hand militärische Aktivitäten an den Tag legten. Das versprach wenig Rendite beim Erdölklau in Libyen für’s deutsche Kapital und die kommenden, bereits geplanten NATO-Überfälle. Auf den Reißbrettern des Pentagons wird seit Mitte der 1990er Jahre ein größerer Krieg im Mittleren Osten und in Zentralasien vorbereitet.

Als Teil dieses breiter angelegten Kriegsszenarios plant das NATO-Bündnis unter Führung der USA eine Militäraktion gegen Syrien – möglichst mit UN-Mandat und als „humanitäre Intervention“ getarnt.

Die Eskalation ist ein integraler Bestandteil der militärischen Planung. Die Destabilisierung souveräner Staaten durch einen „Regimewechsel“ wurde von Anfang an in die Planung mit einbezogen.

Es gibt einen militärischen Fahrplan, der eine ganze Reihe von NATO-Kriegen unter Führung der USA vorsieht.

Die Vorbereitungen für einen Überfall auf Syrien und den Iran haben seit mehreren Jahren „einen fortgeschrittenen Zustand der Bereitschaft“ erreicht. Im Syria Accountability and Lebanese Sovereignty Restoration Act of 2003 (in der Resolution des US-Repräsentantenhauses zur Verantwortung Syriens für die Wiederherstellung der Souveränität des Libanons aus dem Jahr 2003, die hier aufzurufen ist, wird Syrien als „Schurkenstaat“ angeprangert, der den Terrorismus unterstütze.

Das Pentagon betrachtet einen Krieg gegen Syrien als Vorspiel zu einem größeren Krieg gegen den Iran. Präsident George W. Bush hat in seinen Memoiren zugegeben, dass er das Pentagon „beauftragt hatte, einen Angriff auf die Atomanlagen des Irans zu planen und einen verdeckten Angriff auf Syrien“ in Erwägung gezogen hat. [George Bush enthüllt in seinen Memoiren, dass er Angriffe auf den Iran und auf Syrien erwogen hat

General Wesley Clark sprach im März 2007 in einem Interview bei Democray Now von sieben Staaten die nach 911 auf der Überfallsagenda der NATO unter Führung der USA stehen: Sudan, Somalia, Iran, Libanon, Syrien, Libyen, Irak. Da stehen uns also noch einige Kriege bevor. Und wehe Deutschland nimmt nicht daran teil.

Personalstärken ausländischer Streitkräfte 2009 in Deutschland

Land↓ Soldaten↓ Ziviles Gefolge↓ Gesamt↓
USA 56.680 9.681 66.361
Großbritannien 18.602 1.491 20.093
Frankreich 3.582 214 3.796
Niederlande 610 88 698
Belgien 221 0 221
Gesamt 79.695 11.474 91.169

Zum Vergleich: Truppenstärke der Bundeswehr Jahr 2009: 252.000 Soldaten. (Wiki)

Wenn Deutschland an diesen Kriegen nicht an der Seite der NATO-Aggressoren teilnimmt, bedeutet dies einen gesicherten Platz auf der US-Liste der „Schurkenstaaten“. Eine mühsame Invasion wird nicht vonnöten sein, sie sind ja bereits im Lande.

Von Gideon Levy

Es gibt eine bemerkenswerte Ähnlichkeit zwischen Zionismus und Reichtum: Beide wußten nicht, wann sie stoppen sollten. In diesen Tagen sprechen wir über „schweinischen Kapitalismus“, ein Begriff, den Präsident Shimon Peres früher als Mitglied der Knesset geprägt hat; er bezog sich insbesondere auf Benjamin Netanjahu, der zu der Zeit Finanzminister war und nun Premierminister ist. Es lohnt sich, daran zu erinnern, dass es auch schweinischen Zionismus gibt.

Schweine sind unersättlich, ist der Gedanke dabei. Sie fressen alles, was ihnen in den Weg kommt und verschlingen sich selbst, bis sie sterben. Das Gleiche tun Kapitalismus und Zionismus. Eine breite (und viel versprechende) Öffentlichkeit stimmt nun zu, dass der israelische Kapitalismus eine Schweinerei ist; der Begriff des Zionismus als schweinisch ist noch das Arbeitsgebiet einer winzigen Minderheit in Israel, aber nicht in der Welt. Zionismus und Kapitalismus begannen unterschiedlich.

Zionismus begann als nationale Bewegung, die danach strebte, eine nationale Heimat für die Juden zu errichten. Obwohl er dabei eine gravierende Ungerechtigkeit für die vorherigen Bewohner des Landes schuf, hatte er eine innere Gerechtigkeit. Er begann bescheiden: Einfriedung und Türme, Dunam um Dunam – einige davon legal erworben – Formen landschaftlichen Ansiedelns, die zum internationalen Modell wurden und eine relativ egalitäre Gesellschaft. Diese Bewegung errichtete einen inspirierenden und fast wundervollen Staat, dessen unglaubliche Errungenschaften auf vielen Gebieten einmalig in der modernen Geschichte sind.

Bis 1967 schien diese Bewegung zufrieden zu sein. Aber mit dem Essen (dem Sieg im Sechstagekrieg) kam der Appetit, und seitdem hat die Bewegung Charaktereigenschaften, die nur als schweinisch definiert werden können. Das Siedlungsprojekt in „den Gebieten“ wurde von seiner Gründung an durch grenzenlose territoriale Lust angetrieben, das Besatzungsregime wurde grausam und totalitär, und Israels Sicherheitspolizei wurde unmoralisch. Hätte der Zionismus gewusst, wann er stoppen sollte, hätte er seine Lust und Gefräßigkeit gezügelt, das im Jahre 1948 begangene Unrecht wiedergutgemacht und seine Richtung geändert, dann wäre es eine Bewegung geworden, die man bewundert. Aber er stoppte nicht rechtzeitig, zügelte seine Gefräßigkeit nicht und heute bezahlt Israel den Preis dafür.

Ein Großteil der reichen Bevölkerung dieses Landes begann gut. Eine Familie errichtete eine Salzindustrie, eine andere eine bescheidene Molkerei, eine gründete eine Reederei, der andere startete als Bauunternehmer und ein Dritter begann als Importeur von Mobiltelefonen. Sie halfen, die Wirtschaft zu entwickeln und das Land und seinen Wohlstand aufzubauen.

Aber auch hier kam mit dem Essen der unersättliche Appetit und einige von ihnen wußten nicht, wann sie ihre Gefräßigkeit stoppen sollten. Sie überschütten ihre Angestellten mit enormen Gehältern, feiern ihre Familienereignisse verschwenderisch, führen ein pompöses Leben und behandeln das Geld der Bevölkerung, als ob es ihr eigenes wäre, indem sie Geld, das ihnen nicht gehört, zu ihrem Vorteil verwenden.

Nun ist die Zeit der Rechnung gekommen. Die Öffentlichkeit ruft sie zur Abrechnung auf. Das Wort „Magnat“ ist zum Fluch geworden und (das Wort) „reich“ ist fast verabscheuungswürdig. Hätte unser wohlhabendes Volk seine Gefräßigkeit rechtzeitig gestoppt, hätte es weiterhin an der Spitze der Welt, oder zumindest an der Spitze dieses Landes, wenn auch relativ bescheiden, feiern können.

Das Verhalten der Öffentlichkeit gegenüber diesen beiden Schweinereien ist bemerkenswert ähnlich. Als Erstes unterwarf man sich dem Reichtum und in der gleichen Weise auch Israels Siedlern in „den Gebieten“, seinen „neuen Pionieren“. Man schaute weg und verbarg sein Gesicht sowohl davor, wie die Magnaten ihr Geld machten, als auch davor, wie die Siedler ihre Einlagen absetzten. Der Staat behandelte sie auch derart; er ermutigte beide Gruppen. Dem Reichtum und den Siedlern bot er alles Gute – wirtschaftliche Anreize und Schutz, Zuschüsse und Darlehen. Er verkaufte den Magnaten natürliche Ressourcen und Firmen zu Sonderpreisen und gab den Siedlern die besetzten Ländereien kostenlos.

Der Staat hat diese beiden Gruppen geschützt. Er tut es noch, mithilfe eines Komitees für die Magnaten und durch die Fortsetzung seiner Pro-Siedler-Politik.

Die Magnaten sind im Hinblick auf die neue Realität aufgewacht. Im Sommer 2011 ist es nicht so erfreulich, Yitzhak Tshuva, Nochi Dankner, Ilan Ben-Dov oder Idan Ofer zu sein. Sie beginnen, den Preis für ihr Verhalten zu zahlen – ihr Kapitalismus wurde als schweinisch bezeichnet. Dies ist nicht der Fall im Hinblick auf den neuen Zionismus, den Zionismus der Besetzung und Siedlungen in den Gebieten. Es schweinisch zu nennen, ist noch als ketzerisch betrachtet. Aber wenn die Zeit für die Abrechnung kommt, werden wir fragen: Warum haben wir nicht diese Schweinerei rechtzeitig gestoppt?

Danke Tlaxcala

In diesem zweiten Teil der Artikelserie wird aufgezeigt, dass dadurch, dass die USA gerade heftige Finanzprobleme haben, jeder einzelne Mensch auf Erden die Möglichkeit hat, mit einem wirtschaftlichen Boykott der USA dazu beizutragen, dass der wünschenswerte Bankrott der USA tatsächlich möglichst bald eintritt.

Dieser Artikel ist der erste Artikel eines Zweiteilers, der das mögliche Ende der USA als Supermacht beleuchten wird. Im ersten Teil dieses Zweiteilers werden die mittelfristigen Prognosen des IWF für die Zukunft der Weltwirtschaft näher beleuchtet.

Seit vielen Jahren verbreiten Europäer und die USA Freiheit, Frieden, Wohlstand und Freude in Afrika. Höchste Zeit, dass dies den Afrikanern mal in einem verständlichen Film erklärt wird.


Im Krieg gedient, zu Hause ausgedient – lassen wir unsere Soldaten im Stich?, war die treuherzige Ankündigung einer Sendung, in der Politik dem Volk verklärt wird. Dabei: Reichswehrentwicklungsminister Niebel. Mit schräger Gesinnung und ganz martialisch: „Wenn ein Minister sich außerhalb von Militärlagern in Afghanistan bewegt, dann bin ich das.“ Jawoll, zu Befehl, Herr Arbeitsvermittler! Leute wie ihn braucht das Land. Kadaverdisziplin gegenüber Konzerninteressen ist das Gebot der Stunde. Mit schrägem Blick, schräger Mütze und ausgewiesenem Tunnelblick: „Es macht immer einen Unterschied, wer regiert“, vermittelt er den Eindruck, trotz fehlender Denkfähigkeit, er leiste Großes für Deutschland. Quasi als Bewerbungsschreiben für einen Burda-Bambi. Ein bunter Preis für bunte Typen.

Die Bundeswehr „dient“, wie auch der restliche Teil der Staatsbürger ohne Uniform, den Interessen der Großkonzerne, sind ihren Gesetzen unterworfen und werden bei fehlenden Weiterverwendungsmöglichkeiten für Konzerinteressen, ganz einfach ausgemustert. Genauso wie es mit dem Millionen-Heer ausgemusteter Arbeitnehmer geschehen ist. Effizienz muss sein. Das sollte sich eigentlich auch bis in die Unterhaltungsredaktionen solcher Sendungen herumgesprochen haben.

Der scheidende Thyssen-Krupp-Chef Schulz hat es begriffen.

„Schulz: Wir empfinden schon eine Situation, dass es in bestimmten Regionen dieser Welt eine Dominanz gibt einer Nation …

Barenberg: China?

Schulz: China – Sie sprechen es aus. … , der in irgendeiner Weise doch ich will nicht sagen Einhalt geboten werden muss, aber die unter Kontrolle gehalten werden muss.“

Donnerlittchen! Zum Glück ist die Bundeswehr bereits in Afghanistan, gleich um die Ecke zu China, und wird nun bald, nach Eintreten eines neuen Bündnisfalles, bis Peking durchmarschieren. Da wird den Chinesen glatt richtig bange vor so viel Schneidigkeit. Bei einer Bundeswehr,die gerade den Sprung von einer Wehrpflichtsarmee in eine Söldnerarmee getätigt hat, die ja soooo viel billiger sein soll, sollte das nun wirklich kein Problem sein. Hören wir mal, was Kurt Tucholsky schon 1919 wusste, und das bei jeder sich bietenden Gelegenheit wieder erfolgreich verdrängt wird:

„Ich besinne mich noch – und wir tuns wohl alle –, wie sehr Deutschland über die ›englischen Söldner‹ schäumte, als die zu Anfang des Krieges aufrückten. Wollt ihr nicht einmal nachlesen, was da alles stand? »Der Beste läßt sich nicht anwerben.« – »Es werden immer arbeitslose Herumlungerer sein, die für Geld fechten.« – »Kein vernünftiger und arbeitsamer Mann verläßt um eines solchen Handwerks willen seine Stellung.« Das wurde nachher übertrieben – man sprach den Söldnern nun alles ab: aber dass es wirklich nicht die besten Elemente sind, die sich für Geld anwerben lassen, ist richtig. (Wohl England! Unsre Besten liegen in fremden Ackergräben.) Es wird sich also auch bei uns alles das ansammeln, was beim Militär zu kapitulieren pflegte – das war nicht die Creme – und an diesem zusammengekauften Rudel werden abgetakelte Offiziere ihre alten schlechten Herrschaftsgelüste spielen lassen und das verderbliche Gift im Volk verbreiten helfen.“ Aus: Neuer Militarismus, Ignaz Wrobel, Weltbühne 1919

Pausenclown Matussek, vom ehNaMag, wird dann beim nächsten Einsatz bei Ann Will nicht nur den Papst als Zeuge seiner pazifistischen Gesinnung anrufen, sondern fehlende Menschenrechte, Einschränkungen westlicher Konzerninteressen und überhaupt, ist China nicht kommunistisch??? Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Dabei haben wir eine Finanzkrise, nicht die Chinesen. Wir haben unsere Enkel mit Bankenrettungsbillionen hoffnungslos verschuldet, auf das es der Finanzwirtschaft gut gehe. Wir erdreisten uns, in alter imperialer Tradition, den „fairen“ Handel mit unbezahlbaren Eroberungskriegen zu verwechseln. Die Chinesen machen es intelligenter. Die geben nur einen Bruchteil von dem für militärische Abenteuer aus, was sich der glorreiche Westen so gönnt. Da bleibt natürlich mehr übrig um sich in Rohstoffmärkte einzukaufen, anstatt sie zu besetzen.

Und bei all diesen Sauereien sind die Anderen die Bösen. Wir die Guten. Ann Will ist Teil der Unterhaltungsindustrie zur Ruhigstellung aufgebrachter Gemüter. Kein Gequassel ist zu dumm um nicht gesendet zu werden. Weintrinkerkönig Brüderle mit seiner hinterfotzigen Bemerkung in einer früheren Will-Sendung: „Wir leben nicht im Kapitalismus, wir leben in der sozialen Marktwirtschaft“, mag noch seinem reichlichen Zuspruch schlechter Weine geschuldet sein. Trotzdem sollte spätestens hier auch der letzte Fürsprecher allgemeiner Verarschung bemerkt haben, dass den politischen Angestellten der Wirtschaftskonglomerate, nichts intelligentes mehr einfällt um ihre und unsere Lebenslügen aufrechtzuerhalten. Regierungen in parlamentarischen Kapitaldiktaturen verstehen sich eben als Höflinge für Reiche und Großkonzerne. Eine verschisstoide Versammlung der unteren Ebene.

Quelle

Vom Tellerwäscher zum Milliardär! Millarden liegen im Ränzel eines jeden potentiellen Hartz-IV-Empfängers. Er muss nur seine Chance nutzen, hart arbeiten und einen Hang zur Größe haben. Wenn es um nicht einlösbare Verheißungen geht, haben sich Hochfinanz und Kapital, immer großzügig gegeben. Wissend, das nichts so gut blendet, als Illusionen zu schüren, die niemals erfüllt werden, aber vielen vorgaukeln, sie könnten mit dabei sein. Wer es durch Arbeit nicht schafft, sollte es mit Glücksspiel versuchen. Die Chancen zu gewinnen sind gut, sehr gut sogar. Genau genommen 1 zu 140 Millionen einschließlich Jackpot. Na, wer sagt’s denn? Chancengleichheit eben.

Roman Abramowitsch schaffte es immerhin, mit einem Startkapital von 5.000 Tonnen Heizöl, den richtigen Kontakten und Zuhilfenahme gefälschter Dokumente, in den Olymp der absolut reichsten Menschen dieser Welt aufzusteigen. Die Segnungen des Kapitalismus können er, Microsoft-Mitbegründer Paul Allen, und einige mehr, heute voll auskosten, siehe hier.

Da soll keiner kommen, meckern und seine unerfüllte Sehnsucht, auch zu jenen gehören zu dürfen, mit unsäglichen Neiddebatten zu kaschieren. „Würde ich doch auch so machen, wenn ich nur das Geld hätte,“ meint eine unanständig hohe Anzahl von Menschen, die sich selbst bereits in prekären Zuständen befinden, oder auf gutem Weg sind, im Tal der Hoffnungslosigkeit in Bälde ihren Schlafplatz im Schuhkarton einzurichten. Eine BILD als Kopfkissen und noch eine als Decke, da lässt es sich doch richtig gut leben. Das Glücklichsein hängt weder von Schuhkartons noch seidenen Krawatten ab. Fragt bei Gelegenheit den Moshammer, der an seiner Glückseligkeit im wahrsten Sinne des Wortes erstickte. Da fristet man doch lieber sein Dasein im solide eingerichteten Karton unter der Brücke, Flusswasser inclusive. Es muss schon Unterschiede geben, alles andere wäre Gleichmacherei, gelle? Das wollen wir doch nun wirklich nicht, in dieser, unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung.

Ok, die Perspektiven sind ja gar nicht mal so schlecht. Die Wirtschaft brummt, die deutschen Manager voller Zuversicht, endlich kommt der Aufschwung unten an. Der Oberkommandierende der Statistikfälscher-Agentur vermeldet schnell noch einen Aufschwung zu Schrumplöhnen, aber zum Glück leben wir ja nicht in Asien. Obwohl der Wirtschaftsaufschwung dort noch höher ist als in Europa, kommt der Aufschwung unten nicht einmal zu Hungerlöhnen an. Dort kosten manche Produkte dreimal so viel wie vor einem Jahr, in Bangladesch können sich die Ärmsten nicht mal mehr Milch leisten. Die Uno warnt vor einer Hungerkatastrophe – und Gewaltexzessen. Davor hat man echt Angst. Die Truppen stehen Gewehr bei Fuß um die „Demokratie“ zu retten. Danke für Eure Fürsorge um unsere Sicherheit.

Berichtet das diesmal reichlich verlinkte ehNaMag warum die Nahrungsmittelpreise in die Höhe schnellen? Natürlich nicht. Für Börsen, Spekulationen und Globalisierung sind der liebe Gott oder die Märkte zuständig. Vorteil: alle reden von ihnen, keiner hat sie je gesehen. Eine unschlagbare Kombination.

Das Spekulationen mit Nahrungsmittel zu den hauptsächlichen Verursachern von Preissteigerungen im Nahrungsmittelsektor zählen, soll nur ein böses Gerücht sein. Eine Verschwörungstheorie, wo doch der Markt per Definition unsichtbar ist. Wenn Hedge-Fonds die sich an Nahrungsmittel- und Agrarrohstoffbörsen tummeln, tun was sie können um ihre Milliarden und Abermilliarden die sie mit Spekulationen verdient haben, in Termingeschäfte anzulegen bei denen sie jetzt schon ganze Ernten vom nächsten Jahr zu einem festen Preis aufkaufen, ist das mit Sicherheit zu unser aller Wohl.

Aus dem so genannten Flassbeck-Bericht vom 1. Juli 2008, der heute als autoritativ gilt, geht hervor, dass 37 Prozent der Weltmarktpreissteigerung von drei Grundnahrungsmittel, Reis, Mais und Weizen, reine Spekulationsgewinne sind. Punkt.

Quelle

Manche Chancen kommen immer wieder, andere kommen nur selten. Wie schön für denjenigen, der auf die Chance vorbereitet ist und sie nutzt.

In Tunesien findet derzeit etwas statt, was bereits hundertfach stattgefunden hat und noch hundertfach stattfinden wird. Der verbrecherische Diener irgendeines Imperiums sah sein Leben durch jene gefährdet, die er jahrzehntelang gefoltert, ermordet und geplündert hat und ist daher mit all seinem gestohlenen Vermögen geflohen. In solch einer Situation erhält nicht nur das eigene Volk eine Chance, sondern alle Völker der Erde einschließlich deren Machthaber bzw. Repräsentanten. Aber nutzen sie die Chance auch? In wie weit man eine Chance nutzt, hängst sehr stark davon ab, wie man vorbereitet ist.

Eine große Chance bietet sich für das Volk in Tunesien. Seit Jahrzehnten wird es unterdrückt und fremdbestimmt. Als hilfloser Untertan der USA und europäischer postkolonialer Interessen stand das Land unter dem Joch des westlichen Imperialismus. Die einzige Freiheit, die das Land hatte, bestand darin barbusigen Touristinnen die eigenen Strände bereitzustellen. Während jede nur erdenkliche politische Meinungsäußerung auf brutale Art und Weise verhindert wurde, gehörte Tunesien zudem zu der Spitze antiislamischer Unterdrückung. In keinem anderen Land werden Moscheen derart strikt vor und nach den Gebeten verschlossen und jeglicher Zugang verwehrt, wie in Tunesien. Die Einzigen, die frei in die Moschee gehen konnten, waren Touristen. Aber wie haben sich die Muslime vorbereitet auf die Zeit, in der die Unterdrückung endet? Haben sie zumindest muslimische Bücher gelesen, die es ja bekanntlich in der arabischen Welt gibt. Haben sie sich selbst in Richtung Wahrheit und Wahrhaftigkeit geläutert und ihren Kindern den wachen Geist der Aufrichtigkeit beigebracht? Haben sie im Internet zumindest geschwisterliche Strukturen aufgebaut und enge Beziehungen zu ihren progressiven Gelehrten gepflegt? Haben sie den zentralen Wert “Gerechtigkeit“ genau so angestrebt, wie den ebenfalls zentralen Wert “Barmherzigkeit“. Sind sie gegen die korrupten Strukturen vorgegangen oder haben sie diese zumindest zutiefst verabscheut? Haben Sie wenigstens die eigene arabische Sprache gepflegt, gelernt und gelehrt, um nicht abhängig von der Kolonialsprache zu sein?

Oder wenn sie nicht muslimisch orientiert waren, haben sie sich dann kommunistisch, idealistisch, freiheitlich oder sonstwie erzogen und gebildet? Als der Verbrecher endlich weg war, haben sich dann alle auf diesen Tag hinarbeitenden und vorbereitenden Kräfte gezeigt und artikuliert, was sie wirklich wollen? Oder handelt es sich um eine Bewegung, die vor allem dadurch getragen wurde, dass sie “gegen“ etwas war?

Die obigen Fragen und noch viel mehr zu behandeln und zu beantworten ist ausschließlich Sache der Bürger Tunesiens! Keinem anderen Staat, keinen Bürgern in der westlichen Welt oder anderenorts steht es zu, sich in die inneren Angelegenheiten Tunesiens einzumischen. Die Zukunft Tunesiens gehört in die Hand der direkt betroffenen Bevölkerung und nicht in die Hand von Großmächten, Imperialisten und Kolonialisten oder ausländischen Besserwessis!

Unser tiefes Beileid gilt den Angehörigen der Opfer der Bewegung, die sich für die Befreiung des Landes eingesetzt haben. Unsere Anteilnahme ist mit dem Volk, das nach Freiheit in Gerechtigkeit strebt. Als Außenstehende können wir beobachten und lernen, ob und wie diese Bewegung zur Befreiung führt, welche Voraussetzungen bereits bestehen und welche evtl. noch fehlen. Wir können für die Menschen beten. Unsere Hausaufgaben müssen wir aber vor der eigenen Tür erfüllen.

Grundsätzlich gilt, dass man nur dann eine Chance nutzen kann, wenn man sich darauf vorbereitet hat. Für manche Vorbereitung genügen einige Jahre, für andere bedarf es Jahrhunderte, wie für das Erscheinen des Erlösers. Tatsächlich liegt hier eine große, selten auftretende Chance für Tunesien und seine Bürger vor. Wie weit die aktuelle Chance genutzt werden kann, liegt größtenteils in ihren Händen.

Aber auch die Bevölkerungen in der westlichen Welt, und damit wir alle, haben eine neue Chance erhalten. Erstmalig wurde den Bürgern der westlichen Welt in solch einer Deutlichkeit auch in den eigenen Medien mitgeteilt, dass der Machthaber Tunesiens ein Verbrecher westlicher Gnaden war. Jetzt haben wir Bürger der westlichen Welt die Chance, die “westlichen Werte“ für die ganze Welt deutlich zu machen. Viele Bürger in der muslimischen Welt, in Südamerika, in Asien und anderenorts schauen auf das Verhalten der westlichen Welt. Werden jetzt “Freiheit und Demokratie“ eingefordert und gefördert? Warum wird immer noch nicht “Gerechtigkeit“ eingefordert? Stehen jetzt wirklich Menschenrechte im Vordergrund?

Hat sich z.B. irgendein westlicher Staat dafür beim tunesischen Volk entschuldigt, dass es seit Jahrzehnten den verbrecherischen Diktator massiv gestützt und unterstützt hat? Hat irgendein westliches Volk seine eigenen Machthaber dazu gedrängt, sich beim tunesischen Volk dafür zu entschuldigen, dass man so lange einen Schwerverbrecher mitgetragen hat? Gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass irgendein westlicher Politiker die Auslieferung des ehemals gestützten Verbrechers oder seine Anklage in Den Haag oder Ähnliches fordert? Gibt es irgendwelche Anzeichen, dass man bereit ist, die vielen anderen brutalen Tyrannen fallen zu lassen, die im Namen der westlichen Welt ihre eigenen Bevölkerungen tyrannisieren und plündern? Die Chance ist da, aber sie vergeht, weil die westlichen Bevölkerungen nicht vorbereitet sind. Und alle sogenannten Westlichen Werte entpuppen sich einmal mehr als Farce.

Der Tyrann von Tunesien ist bekannt für Mord, Raubmord, Erpressung, Verschwörung gegen das eigene Volk, Korruption auf höchstem Niveau, terroristische Aktivitäten und seine Ehefrau hat zudem in aller Öffentlichkeit noch kurz vor der Flucht einen Bankraub auf höchstem Niveau durchgeführt! All das ist bekannt. Der Mann ist geflohen nach Saudi-Arabien,einem weiteren Vasallen der westlichen Welt. Während tunesische Herrscher wohl kaum eine Woche an der Macht hätten bleiben können ohne westliche Unterstützung, können saudische Herrscher nicht einmal einen Atemzug einatmen, ohne die Erlaubnis ihrer westlichen Herren im Hintergrund. Gibt es irgendein westliches Land, das von Saudi-Arabien die Auslieferung des flüchtigen Tyrannen verlangt? Wie soll man “westliche Werte“ verstehen, wenn die vergangene Unterstützung von Tyrannen durch die fortgesetzte Unterstützung von Tyrannen abgelöst wird? Als Vorwand wird die “Gefahr“ genannt, dass “Islamisten“ oder “Kommunisten“ die Macht ergreifen könnten. Aber wäre das nicht Sache der betroffenen Bevölkerungen darüber zu entscheiden, welches System sie selbst bevorzugt?

Für manche Beobachter aus nach Freiheit in Gerechtigkeit strebenden Bewegungen erscheint das Verhalten der westlichen Welt doppelzüngig, inkonsequent und vor allem den eigenen Werten widersprechend. Das genau aber ist nicht der Fall! Die westliche Welt agiert absolut “monotheistisch“ und ordnet alles und jeden dem eigenen “Gott“ unter! Das Problem besteht lediglich darin, dass die westliche Welt eine Art “Geheimreligion“ pflegt und im missbrauchten Namen von Christentum, Judentum, teils Islam, Buddhismus, Liberalismus und vielen anderen wertlosen Worthülsen nur einem einzigen Gott huldigt und alle anderen Aspekte des Lebens jenem “Gott“ zwangsunterwirft. Und jener “Gott“ bzw. Götze ist der gleiche “Gott“, der einstmals als “Goldenes Kalb“ angebetet wurde. Heute wird er “Kapital“ genannt und die Anbetungsreligion heißt heute “Kapitalismus“. Aus dem Blickwinkel jener Religion ist das Verhalten der westlichen Welt absolut konsistent und berechenbar.

Einer der obersten Diener des Kapitalismus in einem der zwangsunterworfenen Länder hat seine Macht verloren. Der Kapitalismus ist nicht interessiert an jener Person, sondern an der Macht! Daher wird jetzt alles getan (und gesagt), was die zukünftige Macht im Land sichern hilft. Natürlich war man eigentlich gegen den Tyrann. Natürlich unterstützt man die Befreiungsbewegung des Volkes, gratuliert ihm und strickt im Hintergrund die Fäden für die zukünftige Macht. Selbst einige Gelder des Tyrannen werden eingefroren und eines Tages den zukünftigen Machthabern zur Verfügung gestellt, damit die dann besser die Macht ausüben und dem eigenen Götzen effektiver huldigen können. Gleichzeitig aber muss der ehemalige Machthaber dennoch eine Art Schutz erhalten (wenn auch nur indirekt über andere Tyrannen). Denn er war und ist ja nicht der einzige Verbrecher im Dienst der westlichen Welt. Und würde man ihn zu deutlich fallen lassen, so wäre das ein fatales Signal an andere in ähnlicher Weise ihr eigenes Volk unterdrückende Diener des Götzen, die dann in ihrem Götzendienst geschwächt wären. Das Verhalten der westlichen Welt ist also absolut logisch und nachvollziehbar!

Einstmals gab es das “Ideal“ des Kommunismus als gerechteres System in dieser Welt mit ihrer Vorstufe “Sozialismus“. Es war ein sehr schmerzlicher Prozess für viele Kommunisten einzusehen, dass der real existierende Sozialismus ein unmenschlicher Unterdrückungsmechanismus war, bis jene Systeme kollabiert sind. Aber selbst danach gab es Anhänger jenes unrealistischen Ideals, die – teils bis heute – der alten falschen Ideologie nachtrauern. Das “Ideal“ des Kapitalismus ist noch viel utopischer, als es der Kommunismus jemals war! Und es wird ein noch viel schmerzlicherer Prozess werden, dass Kapitalisten ihrer Ideologie abschwören. Eines Tages wird selbst der Verfassungsschutz erkennen müssen, dass die heutigen Kapitalisten in der Regierung der westlichen Länder die größte Bedrohung für das eigene Grundgesetz sind!

Auch die westlichen Wirtschaftssysteme werden kollabieren, da sie auf Raub und Diebstahl aufbauen, Raub an Völkern wie Tunesien und Diebstahl an zukünftigen, noch gar nicht geborenen, Generationen. Das, was derzeit als größter “Aufschwung“ der Bevölkerung in Deutschland vorgegaukelt wird, geht einher mit der größten Verschuldung aller Zeiten. Anders ausgedrückt: Der sogenannte Aufschwung ist mit Geldern finanziert, die wiederum den zukünftigen Generationen (inklusive Zinsen) entzogen worden sind. Wie würde man einen völlig überschuldeten Familienvater beurteilen, der seiner Familie erzählt, dass es allen besser denn je zuvor geht, indem er seine ohnehin nicht mehr zu bewältigende Schuldenlast noch rekordmäßig steigert?

Tunesien hat eine möglicherweise für lange Jahre einmalige Chance eines Neuanfangs erhalten. Für Tunesien ist die Bevölkerung Tunesiens verantwortlich! Die Bevölkerungen der westlichen Welt haben seit Jahren immer und immer wieder die Chance erhalten, zu verstehen, wie unmenschlich der Kapitalismus ist. Und die Menschen in der Westlichen Welt haben durchaus das Potential, vernünftige Alternativen zu entwickeln und umzusetzen. Die Verantwortung dafür liegt in ihren Händen. Tunesische Tyrannen haben “nur“ einige wenige Millionen Menschen unterdrückt. Die Machthaber der Westlichen Welt unterdrücken Hunderte von Millionen Menschen. Die Bevölkerung in Tunesien ist gegen das Unrecht aufgestanden. Die Zeit der unbegrenzten Unterdrückung durch den Kapitalismus ist vorbei. Es wird Zeit, dass die Bürger in Deutschland – und nur dafür sind die Bürger in Deutschland zunächst mitverantwortlich – das verstehen und ihren Wohlstand nicht weiter auf Unterdrückung und Raub an zukünftigen Generationen aufbauen, sondern nachhaltige Wege suchen und finden. Und die Menschen in diesem Land können das! Sie müssen es nur wollen.

Wichtig für die Nutzung einer Chance ist die Vorbereitung darauf. Alle wahren monotheistischen Religionen glauben an einen erwarteten Erlöser! Sich darauf vorzubereiten beginnt im Herzen eines jeden selbst! Und wer sich friedlich und voller Liebe darauf vorbereitet, wird von keinem Götzen des Kapitals verführt werden können, weder in Tunesien, noch in Deutschland.

Helmut Metzner, Büroleiter vom spätdekadenten, aber dem Frühkapitalismus verpflichteten Guido, hat der Botschaft des Imperiums wichtiges Kleingedrucktes zugesteckt. Dafür wird er nun kräftig gescholten, nicht nur vom EhNaMag, „FDP-Maulwurf lieferte den USA seit 2007 Interna“, auch andere, mehr oder weniger abgeschlaffte Geister im Netz, ziehen die „liegt-in-unserem-nationalen-Interesse-Karte“.

Wie töricht muss man sein, um sich je dem Glauben hingegeben zu haben, Relationen zwischen Imperium und Vasall finden auf „Augenhöhe“ und gegenseitigem „Respekt“ statt? Für den Machterhalt von Imperien sind ihnen Zuträger aus den Reihen der Vasallen ganz wichtig. Wie sonst sollte man sich auf dem Laufenden halten? Galt das nicht immer schon?

Der Büroleiter kann gar keine Geheimnisse „verraten“ haben. Er dient in dem einen wie dem anderen Fall denselben Herren. Ob nun der FDP, eine offene Befürworterin des globalen Brutalokapitalismus, oder der amerikanischen Botschaft in Berlin, als diplomatische Interessenvertreterin des internationlaen Kapitalismus in Deutschland. Metzner, ein kleiner Verschisstoider in der Gaukelwelt der wirklich Reichen und Mächtigen. Nicht der Rede wert.

Bei so viel Aufmerksamkeit um triviale Begebenheiten in der Politik, fällt es schon gar nicht mehr auf, wenn laut Barroso 84 Mio. Menschen in der EU von Armut bedroht sind. Jeder zehnte in dieser neoliberalen Kapital-EU ist nicht in der Lage seine Haushaltsrechnungen zu bezahlen. Vor zehn Jahren, beschloss man in Lissabon das „Ziel“ die Armut in Europa zu halbieren. Man hat nicht nur das „Ziel“ verfehlt, man hat es nach unten weit übertroffen. Lösungsmodell? Ein ins Leben gerufenes EU-Armutsjahr.. Da gibt es mit Antonia Carparelli sogar eine Verantwortliche für’s EU-Armutsjahr. Ordnung muss schließlich beim Solidaritätsabbau sein. Heiner Geißler hat es bei Stuttgart21 vorgemacht. Wo kämen wir denn sonst auch hin? Ein Schlichtungsspruch zur Armutsvermehrung als nächste Posse im Gebet des immerwährenden Wachstumsfetischismus? Der soll ja alternativlos sein, palavert eine für diese Zwecke hochgeeignete Teflonkanzlerin, an der ökonomischer Sachverstand so wenig Chancen hat haften zu bleiben, wie soziale Kompetenz.

Wie so ein System funktioniert, kann man an den aktuellen Bränden in Israel studieren. Kein Geld für eine zivile Feuerwehr, aber Milliarden an die Brandstifter der Rüstungsindustrie verteilen, die schon ganz süchtig auf einen atomaren Holmgang mit dem Iran sind. Die israelische Armee soll dem Vernehmen nach helfen, die Orte Nir Etzion, Osfije und Ein Hod bei der aktuellen Brandbekämpfung zu retten. Eine klare Fehlbesetzung, denn trainiert für Feuerlöschung sind israelische Soldaten mit Sicherheit nicht. Ihre Spezialgebiete sind das Anlegen von Bränden im Nahen Osten, Überfälle auf Hilfskonvois in internationalen Gewässern, das Quälen, Peinigen und Töten des palästinensischen Volkes in Gaza und der Westbank. Darin kennt sie sich aus, so etwas ist ihre Spezialität, so ist sie abgerichtet. In diese Fähigkeiten investieren Staaten in denen Imperialismus, Militarismus, Apartheid und Neokolonialismus die vorherrschende Staatsräson ausmacht.

Zum Schluss noch eine Verdeutlichung der „Araber“ die als Hauptbotschaft der Mainstream an ihr Publikum gerichtet ist. Gemeint sind die arabischen Diktatoren und nicht die arabische Bevölkerung. Das lässt die Mainstream geflissentlich außen vor. Die überwältigende Mehrheit der arabischen Bevölkerung würde den Schlussfolgerungen der amerikanischen Analysten widersprechen, wie Meinungsumfragen zeigen. Dazu Noam Chomsky:

„Beim Thema ‚Atomwaffen‘ war das Ergebnis der Umfragen wirklich bemerkenswert. Eine Mehrheit der Befragten – 57 Prozent – sagte, es würde sich positiv auf die Region auswirken, wenn der Iran Atomwaffen hätte. Wir haben es hier nicht mit Prozentkrümeln zu tun: 80 Prozent beziehungsweise 77 Prozent haben gesagt, dass Israel und die USA die größte Bedrohung darstellten, und nur 10 Prozent sagten, der Iran sei die größte Bedrohung. Vielleicht berichten die Zeitungen hierzulande – anders als in England – nicht über solche Dinge, aber die israelische und die amerikanische Regierung sowie deren Botschafter wissen sicher genau Bescheid. Nirgends steht etwas darüber. Das zeigt, dass unsere politische Führung und die israelische Führung Demokratie zutiefst hassen. Dinge dieser Art dürfen nicht einmal erwähnt werden. Das zieht sich auch durch den ganzen diplomatischen Dienst. Allerdings machen das die ‚Telegramme‘ in keiner Weise deutlich„.

Quelle


Kulturen, die nicht anerkennen, dass das menschliche Leben und die natürliche Welt eine geheiligte Dimension haben, einen immanenten Wert jenseits vom Geldwert, kannibalisieren sich selbst bis sie sterben. Sie plündern rücksichtslos die natürliche Welt und die Mitglieder ihrer Gesellschaft im Namen des Fortschritts bis zur Erschöpfung oder bis zum Kollaps, blind für die Wut ihrer Selbstzerstörung. Das Ausströmen des Öls in den Golf von Mexiko, geschätzt auf vielleicht mehr als 100 000 Barrel (à 164 l) täglich, ist Teil unseres verrückten Todesmarsches. Es ist ein weiterer Schlag, ausgeteilt vom kapitalistischen Staat: der Handel von Leben gegen Gold. Aber diesmal wird der Kollaps, wenn er kommt, nicht auf die Geographie einer verfallenen Zivilisation beschränkt bleiben. Er wird weltweit sein.

Jene, die diesen globalen Genozid ausführen – Männer wie BPs Generaldirektor Tony Hayward – versichern uns, dass „der Golf von Mexiko ein sehr großer Ozean ist. Die Menge Öl und Dispergiermittel, die wir in ihn schütten, ist winzig im Vergleich zur totalen Wassermenge“. Sie sind, um einen Ausdruck von Ward Churchill zu leihen – ‚kleine Eichmanns‘. Sie dienen Thanatos, den Kräften des Todes, den dunklen Instinkten, die Sigmund Freud in den menschlichen Wesen identifizierte, die uns dazu treiben, alle lebenden Wesen zu vernichten, einschließlich uns selber. Diese deformierten Individuen haben nicht die Fähigkeit zur Empathie. Sie sind zugleich banal und gefährlich. Sie besitzen die merkwürdige Fähigkeit, riesige destruktive Bürokratien zu organisieren und bleiben dennoch blind für die Konsequenzen. Der Tod, den sie austeilen, ob durch die Schadstoffe und die krebserregenden Stoffe, die Krebs zu einer Epidemie gemacht haben, die Todeszone, die mit Windeseile im Golf von Mexiko geschaffen wird, die schmelzenden polaren Eiskappen oder der Tod von 45 000 Amerikanern im vergangenen Jahr, die sich die erforderliche medizinische Pflege nicht leisten konnten, sind Teil des kalten und rationalen Tausches von Leben gegen Geld.

Die Großunternehmen und jene, die sie leiten, verbrauchen, verschmutzen, unterdrücken und töten. Die kleinen Eichmanns, die sie leiten, residieren in einem Parallel-Universum von atemberaubendem Reichtum, Luxus und von herrlicher Abgelegenheit, die sich durchaus mit der des abgeschotteten Hofes in Versailles vergleichen lässt. Die Elite, abgeschützt und bereichert, fährt fort zu gedeihen, während der Rest von uns und die natürliche Welt zu sterben beginnen. Sie sind gefühllos. Sie werden den letzten Tropfen Profit aus uns saugen, bis nichts mehr übrig ist. Und unsere Business-Schulen und Elite-Universitäten spucken zehntausende von diesen tauben, dämlichen und blinden System-Managern aus, die mit verfeinerten Fähigkeiten des Managements begabt sind und der Unfähigkeit für gesunden Menschenverstand, Mitgefühl und Reue. Diese Technokraten verwechseln die Kunst der Manipulation mit Wissen.

Die Großunternehmen und jene, die sie leiten, verbrauchen, verschmutzen, unterdrücken und töten. Die kleinen Eichmanns, die sie leiten, residieren in einem Parallel-Universum von atemberaubendem Reichtum, Luxus und von herrlicher Abgelegenheit, die sich durchaus mit der des abgeschotteten Hofes in Versailles vergleichen lässt. Die Elite, abgeschützt und bereichert, fährt fort zu gedeihen, während der Rest von uns und die natürliche Welt zu sterben beginnen. Sie sind gefühllos. Sie werden den letzten Tropfen Profit aus uns saugen, bis nichts mehr übrig ist. Und unsere Business-Schulen und Elite-Universitäten spucken zehntausende von diesen tauben, dämlichen und blinden System-Managern aus, die mit verfeinerten Fähigkeiten des Managements begabt sind und der Unfähigkeit für gesunden Menschenverstand, Mitgefühl und Reue. Diese Technokraten verwechseln die Kunst der Manipulation mit Wissen.

„Je länger man ihm zuhörte, desto offenbarer wurde es, dass seine Unfähigkeit zu sprechen eng mit seiner Unfähigkeit zu denken, insbesondere, vom Standpunkt eines anderen zu sprechen verbunden war“, schrieb Hannah Arendt in ‚Eichmann in Jerusalem‘. „Mit ihm war keine Kommunikation möglich, nicht, weil er log, sondern weil er umgeben war von den zuverlässlichsten Absicherungen gegen Worte und die Gegenwart von anderen und damit gegen die Realität als solche.“

Unsere herrschende Klasse von Technokraten, besteht, wie John Ralston Saul betont, aus Analphabeten. „Eine der Gründe, weshalb er unfähig ist, die notwendige Beziehung zwischen Macht und Moral zu erkennen, ist, dass moralische Traditionen das Produkt von Zivilisation sind, und er so wenig Kenntnis von seiner eigenen Zivilisation hat“, schreibt Saul über den Technokraten. Saul nennt diese Technokraten ‚Hedonisten der Macht‘ und warnt, dass ihre „Besessenheit für Strukturen und ihre Unfähigkeit oder ihr Unwille, diese mit allgemeiner Wohlfahrt zu verbinden, macht diese Macht zu einer abstrakten Kraft – eine Kraft, die meistens an den wirklichen Bedürfnissen einer schmerzhaft wirklichen Welt vorbei wirkt.“



BP, die 6.1 Milliarden $ Gewinn im ersten Quartal dieses Jahres gemacht hat, hat niemals die Erlaubnis von der Ozeanographischen und Atmosphärischen Behörde erhalten. Der Schutz des Ökosystems spielte keine Rolle. Aber BP steht nicht alleine da. Das Bohren mit äußerster Missachtung für das Ökosystem ist die allgemeine Praxis der Ölgesellschaften, laut eines Berichtes in der New York Times. Unser kapitalistischer Staat hat die Umweltbestimmungen konsequent entkernt, wie er auch die Finanzbestimmungen und den habeas corpus entkernt hat. Die Großunternehmen machen keinen Unterschied zwischen unserer persönlichen Verarmung und der Verarmung des Ökosystems, das die menschliche Spezies am Leben erhält. Und der Missbrauch, von uns und der natürlichen Welt, wuchert unter Barack Obama genauso wie unter George W. Bush. Das Markenprodukt, das im Weißen Haus sitzt, ist eine Marionette, ein Gesicht, das zur Maskierung eines heimtückischen Systems benutzt wird, unter dem wir als Bürger völlig entmachtet wurden und unter dem wir, zusammen mit der Natur, zu Kollateralschaden herabgesunken sind. Wie Karl Marx schon verstand, ist der ungehemmte Kapitalismus eine revolutionäre Kraft. Und diese Kraft frisst uns auf.

Karl Polanyi hat in seinem 1944 geschriebenen Buch ‚The Great Transformation‘ (Die große Umwandlung) die verheerenden Konsequenzen – die Depressionen, Kriege und den Totalitarismus – aufgezeichnet, die aus dem sogenannten sich selbst-regulierenden Markt entstehen. Er begriff, dass „Faschismus wie Sozialismus in einer Markt-Gesellschaft wurzeln, die zu funktionieren sich weigert“. Er warnte, dass ein finanzielles System ohne starke Regierungskontrolle sich immer in einen Mafia-Kapitalismus – und ein Mafia-politisches System – verwandelt, was eine gute Beschreibung unserer korporativen Regierung ist. Polanyi warnte, dass sobald Natur und menschliche Wesen zu Objekten werden, deren Wert vom Markt bestimmt wird, die Natur und die menschlichen Wesen zerstört werden. Spekulative Exzesse und wachsende Ungleichheit, schrieb er, sprengen die Fundamente für einen steigenden Wohlstand in die Luft und stellen „die Zerstörung der Gesellschaft“ sicher.

„Indem es über die Arbeitskraft eines Menschen verfügt, würde das System nebenher über die physische psychologische und moralische Entität ‚Mensch‘ verfügen, die mit diesem Begriff verbunden ist“, schrieb Polanyi. „Beraubt der schützenden Decke kultureller Institutionen, würden menschliche Wesen zugrundegehen an den Effekten sozialer Preisgabe; sie würden sterben als Opfer akuter sozialer Verwirrung durch Laster, Perversionen, Verbrechen und Hunger. Die Natur würde auf ihre Elemente reduziert, Nachbarschaften und Landschaften würden geschändet, Flüsse verschmutzt, militärische Sicherheit gefährdet, die Kraft, Nahrung und Rohmaterialien zu produzieren, würden zerstört. Schließlich würde die Verwaltung der Kaufkraft des Marktes periodisch Geschäftsunternehmen liquidieren, denn der Mangel und Übersättigung an Geld würde ebenso verhängnisvoll für die Unternehmen sein wie Dürre und Überschwemmungen in primitiven Gesellschaften. Zweifellos sind Arbeit, Land und Geldmarkt wesentlich für eine Marktökonomie. Aber keine Gesellschaft könnte den Auswirkungen eines solchen Systems an rohen Fiktionen selbst für einen sehr kurzen Zeitraum widerstehen, wenn seine menschliche und natürliche Substanz als auch seine Unternehmens-Organisationen nicht geschützt werden vor den Verwüstungen dieses satanischen Willens.“

Der kapitalistische Staat ist ein führerloser Güterzug. Er zerfetzt das Kyoto-Abkommen in Kopenhagen. Er plündert die US-Staatskasse, damit Börsenspekulanten fortfahren können, mit den Milliarden der Steuerzahler-Subsidien zu spielen in unserem perversen System des Casino-Kapitalismus. Er entrechtet unsere Arbeiterklasse, dezimiert unseren Produktionssektor und verweigert Gelder, um unsere Infrastruktur zu unterhalten, unsere öffentlichen Schulen und unsere Sozialeinrichtungen. Er vergiftet unseren Planeten. Wir verlieren jedes Jahr auf der ganzen Welt Ackerland, größer als Schottland durch Erosion und Ausdehnung der Städte. Es gibt schätzungsweise 25 000 Menschen, die jeden Tag irgendwo in der Welt an verseuchtem Wasser sterben. Und etwa 20 Millionen Kinder werden jährlich durch Unterernährung geistig behindert.

Amerika stirbt genauso, wie alle imperialen Projekte zugrundegegangen sind. Joseph Tainter argumentiert in seinem Buch ‚The Collapse of Complex Societies‘ (Der Zusammenbruch komplexer Gesellschaften), dass die Kosten, um ein Imperium am Laufen zu halten und zu verteidigen am Ende so erdrückend werden und die Eliten so verkalkt werden, dass es effizienter wird, die imperialen Superstrukturen abzuschaffen und zu lokalen Formen der Organisation zurückzukehren. An dem Punkt werden die großen Monumente der Imperien, von den Tempeln der Sumerer und Maya bis zu den römischen Bäder-Komplexen aufgegeben, werden nicht mehr benutzt und wachsen zu. Aber dieses Mal, warnt Tainter, da wir keinen Ort mehr haben, wohin wir auswandern oder expandieren können, „wird die Welt-Zivilisation als Ganzes zerfallen“. Dieses Mal werden wir den Planeten mit uns hinabreißen.

„Wir in den glücklichen Ländern des Westens betrachten unsere 200-jährige Seifenblase von Freiheit und Überfluss als normal und unausweichlich; sie ist das ‚Ende‘ der Geschichte genannt worden, sowohl im zeitlichen als auch theologischen Sinne“, schreibt Ronald Wright in ‚A Short History of Progress‘ (Eine kurze Geschichte des Fortschritts). „Doch diese Neue Ordnung ist eine Anomalie: das Gegenteil von dem, was gewöhnlich geschieht, wenn Zivilisationen wachsen. Unser Zeitalter wurde finanziert, indem wir den halben Planeten an uns rissen, ausgeweitet durch Übernahme des größten Teils der anderen Hälfte, und wurde aufrechterhalten, indem wir neue Formen natürlichen Kapitals, insbesondere fossile Treibstoffe, ausgaben. In der Neuen Welt hat der Westen die größte Goldgrube aller Zeiten gefunden. Aber es wird keine zweite wie sie geben, falls wir nicht die zivilisierten Marsleute von H.G. Wells finden, ausgerüstet mit der Anfälligkeit für unsere Krankheitserreger, was sie im Krieg der Welten ausgelöscht hat.“

Die moralische und physische Ansteckung entspricht der kulturellen Ansteckung. Unser politischer und ziviler Diskurs ist zu einem Geschwafel geworden. Er wird beherrscht von aufwendigen Spektakeln, Klatsch über Berühmtheiten, Reklamelügen und Skandalen. Der Kitsch und das Anzügliche nehmen unsere Zeit und Energie gefangen. Wir sehen nicht, wie die Wände um uns herum zusammenfallen. Wir investieren unsere intellektuelle und emotionale Energie in dummes Zeug und absurden Dinge, in die leeren Vergnügungen, die eine degenerierte Kultur beschäftigen, so dass wir, wenn der Kollaps am Ende kommt, verständnislos und ängstlich in die Hölle getrieben werden können.

Quelle: truthdigBP And The ‚Little Eichmanns‘
Originalartikel veröffentlicht am 17.5.2010

Der Grüne Europa-Politiker Daniel Cohn-Bendit kritisiert Frankreich und Deutschland scharf

Der Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit wirft Deutschland und Frankreich vor, ihre Hilfen für Griechenland an milliardenschwere Rüstungsaufträge geknüpft zu haben. Er sei vergangene Woche in Athen gewesen und habe mit dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou gesprochen, den er schon lange kenne, sagte Cohn-Bendit am Freitag in Paris. Dieser habe ihm von seinem letzten Besuch in Frankreich berichtet, bei dem er „einen gewissen Herrn Fillon und einen gewissen Herrn Sarkozy“ getroffen habe. Der französische Regierungschef François Fillon und Staatschef Nicolas Sarkozy hätten dem griechischen Premier zugesichert, Gelder für ein Hilfspaket lockerzumachen – „aber Sie müssen die Rüstungsverträge weiterbezahlen, die wir mit Ihnen haben“, hätten sie ihm gesagt.

Das heillos verschuldete Griechenland, das nun nur mit Hilfe seiner europäischen Partner dem Staatsbankrott entgeht, habe also Rüstungsverträge im Umfang von mehreren Milliarden Euro „bestätigen“ müssen, sagte der Grün-Politiker. Als Gegenleistung für die europäischen Kredite müsse die griechische Regierung „französische Fregatten für 2,5 Milliarden, Hubschrauber, Flugzeuge und deutsche U-Boote“ kaufen. Die Verträge wurden demnach noch von Papandreous Vorgänger Kostas Karamanlis unterzeichnet worden.

„Vollkommen scheinheilig“

Auch von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel sei Druck auf Papandreou ausgeübt worden. „Es ist schon unglaublich, wie die Merkels und Sarkozys dieser Welt einen griechischen Ministerpräsidenten behandeln“, empörte sich Cohn-Bendit. „Wir geben ihnen Geld, damit sie Waffen kaufen, das ist vollkommen scheinheilig.“

Der Vize-Vorsitzende der Grünen im Europaparlament forderte die EU-Kommission auf, einen Bericht über Rüstungsverträge mit Griechenland und der Türkei in den vergangenen Jahren zu erstellen, „damit hier Klarheit herrscht“.

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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