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Das zionistische Regime hat eine weitere provokative Maßnahme vor und will auf dem Grundstück eines Muslimfriedhofs  der Stadt Beyt-ul-Moqadas (Jerusalem)   seinen Justizpalast errichten.

Laut Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur beabsichtigen die Positionsträger des zionistischen Regimes eine völlige Zerstörung des Maman-Allah-Friedhofes in Beyt-ul-Moqadas zwecks Bau ihres Justizpalastes auf diesem Grundstück. Dieser Friedhof ist der älteste Friedhof der Muslime in Beyt-ul-Moqadas.  Das zionistische Regime hat 2006 einen großen Teil dieses Friedhofes an sich gerissen. Der Maman-Allah Friedhof liegt im westlichen Teil von Beyt-ul-Moqadas. Es ist der älteste islamische Friedhof in dieser Region. Dort liegen Gefährten des Propheten Mohammad s.a.a.s. und Märtyrer aus der Frühzeit des Islams ebenso begraben wie große Islamische Religionsgelehrte.

Unglaublich wenn man bedenkt welches Geschrei von Juden und ihren Hiwis veranstaltet wird wenn man auch nur einen einzigen Grabstein auf einen jüdischen Friedhof anrührt.

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Es geschah am Freitagnachmittag (d. 18.12.2009). Die tapferen und fleißigen Männer der Jerusalemer Polizei stürmten direkt auf Demonstranten zu, die durch die Straßen liefen, einige von ihnen trommelten, einige waren wie Clowns gekleidet. 27 Demonstranten wurden in die Polizeiwagen gezerrt und fürs Wochenende im Russischen Compound-Haftzentrum hinter Gittern gesteckt.

Nein, diese Demonstranten machten keinen Aufstand, sie blockierten auch keine Straßen, sie verletzten auch die Straßenordnung nicht. Sie gingen nur gerade und ordentlich auf dem Fußgängerweg mit dem Ziel zu einer Protestdemo in Sheikh Jarrah in Ost-Jerusalem. Ein Protest an der Stelle, wo Siedler offen und am hellerlichten Tage in palästinensische Häuser einbrechen, die Bewohner auf die Straße schmeißen, sich selbst in diesen Wohnungen einrichten und die blau-weiße Fahne aufs Dach stecken.

Die Jerusalemer Polizei ist sehr um die Sicherheit der Siedlerräuber besorgt. Sie dürfen nicht gestört werden, weder während des Raubs noch danach. Demonstranten sollte es nicht erlaubt werden, in die Nähe dieser Häuser zu kommen, erklärt der Polizeisprecher – das sei streng verboten. Gott bewahre, die Demonstranten könnten einige der Siedler daran hindern, bei Zeiten nach Hause – also in eines der geraubten Häuser – kommen, um den Schabbat nach den jüdischen Traditionen zu halten und die Chanukkakerzen anzuzünden und das Lied vom Heldentum der Makkabäer zu singen.

Zwei Stunden nach der Verhaftung der Demonstranten kommen die Siedler und ihre Freunde nach draußen und halten ein öffentliches Gebet auf den Straßen von Sheikh Jarrah. Wohl vom Gebet in Stimmung versetzt, werfen sie mit Steinen, schlagen auf vorbeigehende Palästinenser, brechen in Häuser ein und schlagen dort zwei Kinder krankenhausreif, dass sie von einer Ambulanz abgeholt werden müssen. Die Jerusalemer Polizei scheint noch erschöpft zu sein vom Jagen der Peaceniks. Denn für die Possen der Siedler hat die Polizei keine Kraft mehr.

PS. Am Samstagabend werden die 27 Verhafteten vor den Richter Liran des Jerusalemer Stadtgerichts gebracht. Ihre Kameraden protestieren trommelnd außerhalb des Gebäudes. Die Polizei fordert, dass sie wegen „Aufstand“ angeklagt werden sollten und dass sie die Order erhalten, die nächsten 90 Tage die Stadt nicht mehr zu betreten. Der Richter weist dies sofort zurück und befiehlt, dass alle Verhafteten auf eigene Gefahr sofort entlassen werden.

Der Polizeivertreter beklagt sich, dass „linke Demonstranten in Sheik Jarrah der Polizei große Mühe machen“. Das Gericht wiederholte, dass es die Verpflichtung in einer demokratischen Gesellschaft sei, für genügend Kräfte zu sorgen, um politischen Protest in Grenzen zu halten.

Fortsetzung folgt nächsten Freitag in Sheikh Jarrah.

Quelle: Police in the service of robbers

 Solche Typen gibt es immer auf Großstadtstraßen; sie reden mit sich selbst, fragen und antworten, schreien, sprechen mit leiser Stimme, laut nachdenkend und dozierend. Als Kinder hatten wir Angst vor ihnen. Sie sind „verrückt“. Genau das ist der öffentliche israelische Diskurs. Wir reden mit uns selbst, erfinden falsche Axiome und halten an ihnen fest, als ob sie von oben verordnet worden wären und davon überzeugt, das die ganze Welt sie akzeptiert. Aber wir reden nur mit uns selbst. Keiner akzeptiert sie. Das israelische Kollektiv redet nicht nur zu sich selbst, es täuscht sich vollkommen.
 
 Jerusalem ist ein perfektes Beispiel dafür. Es ist eine vernachlässigte Stadt, schmutzig und in manchen Teilen fürchterlich hässlich, mit Armut und Ignoranz geschlagen. Nationalistisch, religiös und soziale Spannungen reißen es auseinander; und ein Teil der Stadt leidet unter der Bürde der Besatzung mit allen gewalttätigen Charakteristiken. Angebliche Bildung, Kultur, Offenheit und Wohlstand – weit entfernt von der aktuellen Situation – sind der Ort unserer nationalen Aspirationen.

Es ist die Hauptstadt, die von keinem einzigen Land der Welt anerkannt wird, aber es ist „unsere ewige Hauptstadt“ mit den Worten des Ministerpräsidenten. Es ist eine ziemlich marginale Stadt, verglichen mit Tel Aviv. Von vielen Standpunkten aus ist es eine Stadt am Rande, in die säkulare Israelis seit einiger Zeit nicht mehr häufig kommen. Es ist eine Stadt, über die sogar der Ministerpräsident predigt – aber er praktiziert nicht, was er predigt, denn zum Wochenende flieht er die Stadt, wenn immer er kann. Es ist das „Herz der Nation“ aber eine Stadt, die nach und nach zu einer Stadt der ultra-orthodoxen und der Araber geworden ist, der ärmsten Minderheiten der Gesellschaft.

Es ist der „Felsen unserer Existenz“ aber eine geteilte und zersplitterte Stadt, die mit unsern irreführenden Worten zum „vereinigten Jerusalem“ wurde. Es ist eine Stadt, deren politische Zukunft mehr in Unsicherheit eingehüllt ist als irgend eine andere Stadt in Israel „Aber sie ist unsere Stadt auf immer“. Dieser Diskurs, der von viel Selbsttäuschung begleitet wird, wird unter uns geführt und zwar nur unter uns. Das Jerusalem-Syndrom hat uns fest im Griff.

Jerusalems Grenzen sind auch irreführend. Wenn man religiöse und nationale Gefühle gegenüber der Altstadt berücksichtigt, da sollte es keine Verbindung zwischen Religion und Herrschaft geben, so wie Uman in der Ukraine, das auch für viele Juden heilig ist. Keiner redet dort über israelische Herrschaft über diesen Ort. Deshalb ist es schwer zu verstehen, welche nationalen und religiösen Gefühle hier mitten in der ständig nach allen Seiten sich ausdehnenden Stadt angesprochen werden – sie ist kaum wieder zu erkennen.

Welche Verbindung gibt es zwischen der Stadt und dem Stadtteil Gilo, der näher an Bethlehems Geburtskirche als an der Klagemauer liegt und dem Heiligtum Jerusalem. Und wie ist es mit Pisgat Ze’ev und dem ewigen Jerusalem? Welche Verbindung gibt es zwischen dem jüdischen Jerusalem und dem Shoafat-Flüchtlingslager? Und wie kann Ministerpräsident Benjamin Netanyahu eine Verbindung knüpfen zwischen dem Bau in Gilo und Har Homa, die innerhalb Jerusalems augenblicklichen Grenzen liegen und Ma’aleh Adumin, das außerhalb der Stadtgrenze in der Westbank liegt? Warum ist es nicht möglich, den Bau in Gilo zu stoppen, aber den in Maale Adumin? Warum nicht Jerusalems Grenzen bis Hebron, bis zum Toten Meer, Ramallah und Ramleh ausdehnen? Warum dort nicht rücksichtslos bauen und alles zu unserer Hauptstadt erklären?

Der Ministerpräsident hat uns noch andere Lügen erzählt, wie die „unserer Verpflichtung, allen Religionen in Jerusalem den Schutz der Freiheit des Gottesdienstes angedeihen zu lassen und faire und gleiche Behandlung allen Bürgern der Stadt zu gewähren, Juden genau so wie Arabern.“ Freiheit des Gottesdienstes. Das ist ein trauriger Witz. In keiner anderen Stadt richtet sich der Zugang zu Heiligen Orten nach dem Alter des Gläubigen, wie Muslimen, die in der al-Aqsa-Moschee zu beten versuchen. Faire und gleiche Behandlung? Wann hat Netanyahu die palästinensischen Vororte der geliebten Stadt besucht?

Israel kann natürlich weiter so zu sich reden und sich selbst belügen und entscheiden, dass nicht nur Jerusalem, sondern auch das Jordantal und die Golanhöhen für immer zu Israel gehören. Es kann beschließen, dass seine Bewohner nicht „Siedler“, sondern „Bewohner“ sind, wie sie sich schon immer nennen und dass dies alles gar keine besetzten Gebiete sind. Es kann beschließen, dass die „Siedlungsblöcke“ – noch eine israelische Neuschöpfung – „im Herzen des nationalen Konsens liegen, so wie sie jetzt ohne Grundlage definiert werden. Es kann beschließen, dass die augenblickliche Route des Trennungszaunes die wirkliche internationale Grenze darstellt. Wir können darüber mit uns selbst reden, wie die Verrückten, die auf den Straßen unserer Kindheit herumgingen und vor denen wir Angst hatten.

 

Die Zwangsräumung der Häuser zweier palästinensischer Familien in Ost-Jerusalem durch die israelische Polizei hat internationale Proteste ausgelöst. US-Außenministerin Hillary Clinton nannte die israelische Aktion am Montagabend „zutiefst bedauerlich“.
Mit den Häuserräumungen und -zerstörungen in Ost-Jerusalem verstoße Israel gegen seine Verpflichtungen gemäß dem internationalen Nahost-Friedensplan (Road Map).

„Die Regierung Israels und die Stadtverwaltung sollen solche provokativen Aktionen unterlassen“, sagte Clinton bei einer Pressekonferenz mit dem jordanischen Außenminister Nasser Judeh in Washington. Sie störten die Bemühungen um eine umfassende Friedensregelung in der Region.

Die israelische Polizei hatte am Sonntag zwei Familien im Scheich-Dscharach-Viertel in Ost-Jerusalem gezwungen, ihre Häuser zu verlassen. Die Aktion folgte auf ein Urteil des Obersten Gerichts, demzufolge die Häuser jüdischen Besitzern gehören, wie die israelische Zeitung „Jediot Achronot“ am Dienstag berichtete.

Die israelischen Behörden haben nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation die Verwaltung eines arabischen Viertels in Ostjerusalem einer ultranationalistischen jüdischen Siedlergruppe übertragen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Bürgerrechtsgruppe Ir Amim (Stadt der Völker) heißt es, dies sei »klammheimlich« und gesetzwidrig geschehen. Die Maßnahme sei Teil eines großangelegten Projekts zur Vertreibung der Palästinenser aus dem Stadtteil und zur Übernahme der Kontrolle ihrer Gebiete rund um Jerusalems Altstadt, um diese jüdischen Siedlungsblöcken anzugliedern.

Quelle

Europäische Kommission in Brüssel zieht Erklärung zur Lage der Palästinenser zurück

Selten zeitigt die Einbestellung eines Botschafters so schnell die gewünschten Konsequenzen. Die EU-Kommission hat am Donnerstag eine ungewöhnlich scharf formulierte Stellungnahme zur israelischen Siedlungspolitik zurückgezogen, die ein Vertreter ihres Büros in Ostjerusalem zu Wochenbeginn formuliert hatte. In dem Papier wurde die Auszahlung eines Millionenbetrages zur Unterstützung der Palästinenser bekanntgegeben. Die Kommission legte aber auch – korrekt – die Gründe für die Misere der palästinensischen Wirtschaft dar. Die – völkerrechtswidrigen – Siedlungen und die Straßensperren »erwürgen« die palästinensische Wirtschaft, heißt es in dem Kommunique. Die Palästinenser seien von ausländischer Hilfe abhängig: »Und die europäischen Steuerzahler zahlen den höchsten Preis für diese Abhängigkeit« – allein 2009 202 Millionen Euro.

Die israelische Regierung reagierte umgehend auf die »unbegründeten Anschuldigungen« und bestellte den EU-Vertreter ins Außenministerium ein. Mit Erfolg: Bei einem Besuch des israelischen Gesandten für die EU, Ron Kuriel, am Mittwoch in Brüssel, entschuldigten sich Vertreter der EU-Kommission für die Erklärung aus Ostjerusalem. Die Stellungnahme sei von Roy Dickinson abgegeben worden, dem stellvertretenden Leiter des Büros der Kommission. Dieser sei dazu nicht berechtigt gewesen, hieß es. Sein Büro habe eine rein technische Rolle bei der Verteilung von Hilfe für die Palästinenser inne. Die Erklärung spiegele außerdem nicht die Meinung von EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner wieder, berichtete die israelische Tageszeitung Jediot Aharonot. Auf Anweisung der EU-Kommission solle die siedlungskritische Erklärung von allen Internetseiten der Europäischen Union entfernt werden.

EU-Sprecher David Kriss sagte gestern, die Kommission sei besorgt über die negativen Folgen der Siedlungspolitik auf die palästinensische Wirtschaft. Doch die Wirklichkeit sei komplexer, als dies das Kommunique darstelle.

 Israel die völlige Kontrolle über die Grundwasservorkommen in der Region innehat

Israel 82% des Grundwassers des illegal besetzten Westjordanlands nutzt

die Palästinenser im Westjordanland dreimal so viel fürs Wasser bezahlen müssen wie die jüdischen Siedler

mehr als eine halbe Million Palästinenser des Westjordanlands über mehrere Monate nicht regelmäßig Wasser erhalten

Israel jährlich 12 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht

Israel aus den Grundwasserressourcen des Westjordanlandes, das es illegal besetzt hält, ein Drittel seines Nutzwassers abschöpft

ein Palästinenser im Westjordanland etwa 35 – 50 Liter Wasser am Tag verbraucht, ein jüdischer Siedler hingegen 280 – 350 Liter

Israel in den Sommermonaten das Wasser für die Palästinenser kürzt

Hebron, eine Stadt mit 300 000 Einwohner nur 5 500 Kubikmeter Wasser täglich erhält, obowhl es mindestens 25 000 Kubikmeter Wasser braucht

Bethlehem mit seinen 180 000 Einwohner nur 8 000 Kubikmeter täglich erhält, obwohl es mindestens 18 000 Kubikmeter braucht

die Einwohner von Bethlehem sich von anderen Einwohnern der Stadt, die einen Wasseranschluß haben, Wasser kaufen müssen und es dann tagelang lagern müssen

alle drei Grundwasservorkommen, die Israel nutzt, nämlich den See Genezareth, das Wasservorkommen im Westjordanland und das Grundwasservorkommen am Küstenstreifen, gefährlich geschrumpft sind aufgrund unmäßigen Wasserverbrauchs durch Israel

215 000 Palästinenser in mehr als 150 Dörfern kein fließend Wasser haben

es 5 Millionen palästinensische Flüchtlinge weltweit gibt?

die palästinensischen Flüchtlinge 18% aller Flüchtlinge auf dieser Erde ausmachen?

diese Menschen zum Teil seit mehr als 50 Jahren, seit der Staatsgründung Israels also, ein Flüchtlingsdasein führen?

ein Drittel dieser Flüchtlinge nach wie vor in Lagern lebt?

es 59 anerkannte Flüchtlingslager in Jordanien, im Libanon, in Syrien, in der Westbank und im Gazastreifen gibt?

direkt nach der Staatsgründung Israels 1948 eine Sonderorganisation der UNO nur zur Versorgung der palästinensischen Flüchtlinge, die UNRWA nämlich, gegründet wurde?

die UNRWA fast alles zur Verfügung stellt, was die Flüchtlinge brauchen, also Schulen, Gesundheitszentren, Sozialstationen usw.?

bei der UNRWA zur Zeit 3,6 Millionen Flüchtlinge registriert sind?

fast jeder zweite Palästinenser Empfänger von UNRWA-Hilfsleistungen ist?

etwa 56% der palästinensischen Flüchtlinge unter 25 Jahre alt und etwa 47% der Flüchtlinge sind unter 20 Jahre alt sind?

die Kindersterblichkeit bei 32 liegt? (Zum Vergleich, in der BRD liegt die Kindersterblichkeit bei 1,1.)

die durchschnittliche Familiengröße bei 5,6 Personen liegt und die Geburtenrate etwa 30% beträgt?

die UNRWA seit Ausbruch der Intifada 1,5 Millionen Lebensmittelpakete ausgegeben hat? (Ein Paket enthält 50 kg Mehl, 5 kg Reis, 5 kg Zucker, 2 Liter Öl, 1 kg Milchpulver und 5 kg Linsen)

die UNRWA im Moment 5000 Flüchtlinge betreut, deren Häuser durch Militäroperationen zerstört worden sind?

die UNRWA seit Ausbruch der Intifada im September 2000 bis jetzt ungefähr 450 Millionen Dollar ausgegeben hat, nur um die Flüchtlinge mit dem Nötigsten zu versorgen?

diese Flüchtlinge gemäß der UNO-Resolution 194 von Dezember 1948 das Recht auf Rückkehr in ihre Häuser haben?

Israel den palästinensischen Flüchtlingen dieses Recht bis heute verweigert?

die jüdischen Siedlungen im Westjordanland und im Gazastreifen illegal sind?

die 4. Genfer Konvention die Besiedlung von besetztem Land verbietet?

etwa 380.000 Siedler in illegalen Siedlungen leben?

mehr als 50% des Westjordanlandes mittlerweile durch diese Siedlungen unter israelischer Kontrolle sind?

die Siedler israelische Bürger sind und für sie das israelische Gesetz gilt, während die Palästinenser in den besetzten Gebieten dem Militärgesetz unterliegen?

Israel mehr als 120 Firmen in den besetzten Gebieten angesiedelt hat, die Produkte fürs In- und Ausland herstellen?

mindestens 20 „Außenposten“, d.h. oft nicht mehr als ein Wohnwagen, in dem ein paar Leute hausen, unter Sharon errichtet wurden?

seit Februar 2001 mindestens 25 neue Siedlungen errichtet worden sind?

1948 87,5%, also 26.323 km² des gesamten Gebietes „Palästina“ in palästinensischer Hand war während Juden nur 6,6,% des Landes besaßen?

Israel seit 1967 79% des Westjordanlandes enteignet hat?

seit 1993 (also seit Unterzeichnung des Oslo-Abkommens) mehr als 70.000 Morgen palästinensischen Landes beschlagnahmt worden sind?

unter Ehud Barak die Siedlungstätigkeit ihren bisherigen Höhepunkt hatte?

für die Siedler eigene Straßen gebaut werden, auf denen die Palästinenser nicht fahren dürfen?

für 100 km Siedlerstraße etwa 2.500 Morgen palästinensisches Land beschlagnahmt wird, meistens Agrarland?

allein 1999 15.180 Bäume ausgerissen wurden, um Siedlerstraßen zu bauen?

der Staat den Siedlern äußerst günstige Kredite für den Kauf von Häusern zur Verfügung stellt?

auch auf besetztem syrischem Gebiet, auf dem Golan nämlich, illegale israelische Siedlungen gebaut werden?

es auf dem Golan 33 illegale israelische Siedlungen gibt, in denen 17.000 Siedler leben?

in Hebron 180.000 Palästinenser und nur 400 jüdische Siedler leben, die aber 20% der Stadt beherrschen?

die Siedler in Hebron im Zentrum der arabischen Altstadt wohnen?

die Siedler nie von Ausgangssperren und Abriegelung betroffen sind, und sich während die Palästinenser in ihren eigenen Häusern eingesperrt sind, in der Stadt frei bewegen dürfen, und dies selbst dann, wenn die Gewalt von den Siedler und nicht von den Palästinensern ausging?

die ersten Siedler sich in Hebron niederließen, indem sie 1968 sich in einem palästinensischem Hotel einmieteten und sich dann weigerten, dieses Hotel zu verlassen?

es in Hebron sogenannte „no-go areas“ gibt, wo sich nur Juden und Autos mit israelischem Nummernschild aufhalten dürfen?

es innerhalb der Stadt Hebron Barrikaden und Checkpoints gibt?

Israel mehr als 2000 Soldaten zum Schutz der Siedler in Hebron stationiert hat?

es in Hebron eine internationale Beobachtergruppe gibt, die dafür sorgen soll, dass es nicht zu Auschreitungen kommt?

vor der Staatsgründung Israels im Jahre 1948 87,5% des Gebietes von Palästina in palästinensischer Hand war, während Juden nur 6,6,% des Landes besaßen?

der Rest, also 5,9% des Landes in Staatsbesitz war?

seit Juni 1967 Israel mehr als 79% der besetzten palästinensischen Gebiete (also Westjordanland und Gazastreifen) beschlagnahmt hat?

davon 44% für angebliche „militärische Zwecke“ beschlagnahmt wurden, 20% aus angeblichen „Sicherheitsgründen“, 12% für öffentliche Zwecke und 12% weil ihre Eigentümer abwesend waren?

seit der Unterzeichnung des Abkommens von Oslo bis August 2001 allein im Westjordanland mehr als 280.000 Dunum (4 Dunum entsprechen 1000m²) Land beschlagnahmt und mehr als 282.000 Bäume ausgerissen wurden?

Israel nach dem Krieg von 1967 22% des Gebietes des historischen Palästinas, in erster Linie das Westjordanland, einschließlich Ostjerusalems, und im Gazastreifen besetzte?

Israel kurz darauf begann, Land systematisch zu enteignen?

als erstes drei palästinensische Dörfer, nämlich Beit Nubas, Yalu und Imwas zerstört wurden, die im Westen von Ramallah liegen?

mehr als 8000 Menschen dadurch obdachlos wurden und mehr als 24.000 Dunum Land (ein Dunum entspricht einer Größe von 1000 m“ Ackerland beschlagnahmt wurden?

danach die jüdische Siedlung Mevo Horon auf den Ruinen eines dieser Dörfer entstand?

der Canada Park, ein Naturpark, auf den Ruinen von Imwas angelegt wurde?

von 1967 bis 1977 unter den Laborregierungen, Israel den Allon-Plan durchsetzte? (dieser Plan wurde 1967 von dem damaligen Außenminister Yigal Allon entwickelt und hatte die Aneignung weiter Teile des Westjordanlandes einschließlich Ostjerusalems zum Ziel)

mit Amtsübernahme der Likudregierung 1977 die Enteignung des gesamten Westjordanlandes sowie des Gazastreifens zum Ziel gesetzt wurde?

der Likudblock behauptet, das Westjordanland und der Gazastreifen gehörten dem jüdischen Volk und müssten befreit werden?

der Likudblock behauptet, diese Gebiete müssten durch Juden besiedelt werden und so Bestandteid von „Großisrael“ werden?

Israel die verschiedensten Taktiken anwendet, um palästinensisches Eigentum an sich zu reißen?

in Ostjerusalem beispielsweise palästinensisches Eigentum für „öffentlich Zwecke“ enteignet wird?

„öffentlich“ in diesem Zusammenhang selbstverständlich „jüdisch“ bedeutet und sich nicht auf die christliche oder muslimische Bevölkerung bezieht?

„Zwecke“ in diesem Zusammenhang bedeutet, dass Eigentumswohnungen fur Juden gebaut werden?

die Eigentümer oft erst dann erfahren, dass sie enteigent wurden, wenn die Bulldozer anrücken, um ihre Häuser zu zerstören?

seit Juni 1967 25.000 Dunum des teuersten Wohngebietes von Ostjerusalem für „öffentliche Zwecke“ beschlagnahmt wurden?

der Wert dieser beschlagnahmten Fläche auf 1 Milliarde US-Dollar geschätzt wird, was zeigt, dass die Palästinenser durch die Enteignung nicht nur ihr Hab und Gut verlieren, sondern auch noch verarmen?

im Januar und April 1968 4800 Dunum Baufläche im Herzen von Ostjerusalem beschlagnahmt wurden, um darauf jüdische Siedlungen zu bauen?

ein Industriegebiet auf den enteigneten und zerstörten palästinensischen Vierteln von Qalandia und Rafat gebaut wurde?

im August 1970 13.000 Dunum Land für Siedlungen darunter Gilo enteignet wurden?

im März 1980 4500 Dunum Land für den Bau der Siedlung Pisgat Zeev enteignet wurden?

im April 1991 1300 Dunum Land enteignet wurden, um dort die jüdische Siedlung Har Homa zu bauen?

dieser Siedlungsbau das Abkommen von Oslo verletzt?

im April 1992 2000 Dunum Land enteignet wurden für den Bau der Siedlung Reches Shufat?

ein Drittel der Fläche des besetzten Ostjerusalems von Israel beschlagnahmt wurde für den Bau von jüdischen Siedlungen?

diese Siedlungen nun einen Ring bilden um Ostjerusalem und die Palästinenser dort daran hindern, zu expandieren und für sich selbst neues Bauland zu beschaffen?

im Rest des Westjordanlandes und im Gazastreifen oft Sicherheitsgründe angegeben werden als Begründung zur Landenteignung?

dieses Land dann vom Militär umzäunt wird und später an jüdische Zivilisten übergeben wird?

seit den 80ern die israelische Regierung auch einfach palästinensisches Land zu „Staatsland“ erklärt und auf diese Weise beschlagnahmt?

Palästinenser oft vor Gericht ziehen, um gegen die Landenteignung zu klagen?

Israel ein Gesetz aus dem Jahre 1850 aus dem osmanischen Reich anwendet, um palästinensisches Land zu enteignen?

diese Gesetz aussagt, dass Land, das über drei Jahre hinweg nicht bearbeitet worden ist, dem Sultan zufällt?

dieses Gesetz damals erlassen worden war, um die Bauern anzuhalten, ihr Land zu bearbeiten?

Israel hingegen dieses Gesetz dazu benutzt, den palästinensischen Bauern ihr Land abzunehmen?

jüdische Siedler im Jordantal zum Beispiel über diese Taktik mittlerweile über 50% des bebaubaren Landes verfügen?

Landenteignung oft mit der Zerstörung der Ernte einhergeht?

Weizenfelder mit Bulldozern plattgewalzt werden, Obstbäume ausgerissen werden, ja sogar Entlaubungsmittel eingesetzt werden, um die Bäume zu zerstören?

trotz des Friedensabkommens diese Landenteignung und Zerstörung weiterhin anhält?

95% des beschlagnahmten Landes an Privateigentümer überging?

nur 5% des Landes tatsächlich zu Staatseigentum wurde?

im Zuge dieses „Landkrieges“, den Israel gegen die Palästinenser führt, Tausende von palästinensischen Bauern ihren Besitz verloren haben?

diese Maßnahmen im Widerspruch stehen zur Haager Konvention, zur Genfer Konvention und zu UN-Resolutionen?

der Platz auf dem Tempelberg einer der bedeutendsten Stätten des Islams ist?

dieser Platz auf arabisch „Haram al Sharif“ genannt wird, dies bedeutet „ehrwürdiger Bezirk“?

dieser Platz 15 Hektar umfaßt, und sich dort mehrere Moscheen sowie Gebäude, Gärten und Brunnen befinden?

dieser Platz Eigentum des islamischen Waqfs, also einer religiösen Stiftung, ist?

auch die Klagemauer Teil dieses Bezirks ist, und auf arabisch „Hit al Buraq“ genannt wird?

sich auf diesem Platz der Felsendom mit seiner goldfarbenen Kuppel und die Al-Aqsa-Moschee befinden?

diese beiden Moscheen über 1300 Jahre alt sind?

der Tempelberg zu der Zeit, als die Muslime Jerusalem einnahmen, ein Müllplatz war?

daran noch der Name des darunterliegenden Tors der Altstadt erinnert, das nämlich „Dungtor“ genannt wird?

die Muslime den Juden damals gestatteten, an der Klagemauer zu beten, obwohl es religiös gesehen zum Haram al Sharif gehört?

ein ganzes Viertel, das sogenannte marokkanische Viertel, nach der israelischen Eroberung Jerusalems im Jahre 1967 zerstört wurde, um Platz vor der Klagemauer zu machen?

dieses marokkanische Viertel etwa 700 Jahre alt war und fester Bestandteil der Jerusalemer Altstadt war?

135 Häuser dem Erdboden gleich gemacht und über 100 Familien obdachlos gemacht wurden, um den großen Platz vor der Klagemauer zu erhalten?

sogar Moscheen abgerissen wurden?

dieser große Platz immer ziemlich leer ist, weil er gar nicht gebraucht wird?

bei dieser Aktion nicht die Gewinnung von Platz fürs Gebet im Vordergrund stand, sondern die Judaisierung der Jerusalemer Altstadt?

die israelische Armee sehr oft Muslimen den Zugang zu den Moscheen verweigert aus angeblichen Sicherheitsgründen?

Quelle

Es ist eine Tragik der Geschichte, dass diejenigen, die die schlimmsten Schandtaten verüben, sich selbst dadurch frei zu sprechen suchen, indem sie genau jene Schandtaten ihrem Gegenüber anlasten. Der Antisemitismus ist ein Paradebeispiel dafür.

Es ist kein Zufall, dass es heute noch den Schlachtruf “Hip! Hip! Hurrah! Überall in Deutschland zu hören gibt. Er wird zwar nicht mehr ganz so martialisch verwendet, wie in seiner Anfangszeit, sondern eher in Fußball- und Kegelvereinen wie bei Saufgelagen, aber der Ausspruch hat seinen Ursprung in der europäischen antisemitischen Geschichte und erstaunlicherweise kennt heute kaum noch jemand den Ursprung. Nicht einmal der Zentralrat der Juden in Deutschland protestiert gegen jene Parole. Und so ist dieser Ausspruch einer von vielen unbewusst verwendeten Zeugnissen des eigenen Antisemitismus.

Die heutige Aussprache “Hip“ geht auf die lateinische Abkürzung “Hep“ zurück. Und H.E.P stand für “Hicrosolyma Est Perdita“. Ursprünglich geht die Aussage wohl auf das zweite Jahrhundert nach Jesus – der Friede sei mit ihm – zurück, als die Römer Jerusalem belagerten. Es war wohl Hadrian der nach der Verwüstung Judäas im römischen Senat auftrat und sagte “Jerusalem ist zerstört“ (Hicrosolyma Est Perdita), worauf die Senatoren mit einem lauten “Hurra“ antworteten. Vorausgegangen waren unvorstellbare Täuschungen der einheimischen Juden im Heiligen Land. So wurde ihnen versprochen, dass der in Trümmern liegende Tempel wieder aufgebaut werden sollte, aber in Wirklichkeit sollte der neue Tempel Jupiter geweiht werden. Hadrian verbot die Beschneidung der Jungen und schlug einen drei Jahre lange andauernden Aufstand brutal nieder. Berichten zufolge wurden fast 600.000 Juden ermordet, darunter viele Frauen und Kinder. Fast 1000 Dörfer wurden dem Erdboden gleich gemacht. Hadrian ließ jüdische Gelehrte hinrichten und Juden mussten selbst ihre heiligen Schriftrollen auf dem Tempelberg verbrennen.

Der Schlachtruf “Hip! Hip! Hurrah!“ erreichte aber erst im Mittelalter den heutigen Bekanntheitsgrad. Immer, wenn in den Kreuzzügen ein “Erfolg“ gegen Jerusalem verbucht werden konnte, wurde er mit jenem Schlachtruf quittiert: “Erfolg“ für die im missbrauchten Namen des Christentums agierenden Kreuzritter, dass sie die Muslime besiegt und die unter deren Schutz stehenden Juden abgeschlachtet hatten. Das war also die Ursache für ein Hip! Hip! Hurrah!

Juden erhielten nicht im Orient unter muslimischer Herrschaft (oder in Andalusien) Berufsverbote und wurden geächtet, sondern in Europa! Bei der Vertreibung von Muslimen aus Spanien wurden auch Juden gnadenlos abgeschlachtet, was aufgrund des erheblich größeren muslimischen Leids in Vergessenheit gerät. Jener europäische Hass mündete in das unvorstellbare Massaker Hitlers an Juden mit der Begründung, sie seinen eine “Rasse“. Bis in das 19. Jahrhundert hingegen hatten sich Juden nie als “Rasse“ verstanden, sondern als Religionsgemeinschaft. Mit dem Begriff “Rasse“ konnte man damals in der islamischen Welt ohnehin kaum etwas anfangen, waren doch Muslime von Anfang an eine „Multi-kulti-Gesellschaft“ mit gleichen Wertenormen.

Es waren Europäer, die Juden gejagt haben, es waren Europäer, die nach Jerusalem eingedrungen sind und dort Juden abgeschlachtet haben, es waren Europäer (und nicht nur Deutsche) die Juden in Konzentrationslager gesteckt und ermordet haben. Es waren Europäer, die Palästina besetzt haben. Es waren Europäer, die besetztes Land an eine Bevölkerung verschenkt haben, die dort gar nicht ansässig war! Und es wären Europäer, die im missbrauchten Namen des Judentums dort eingereist und die einheimische Bevölkerung verjagt haben. Und heute sind es u.a. Europäer, die jenes Unrecht mit allen Mitteln aufrecht erhalten; auch auf Kosten palästinensischer Christen!

Da ist von einem “Judenstaat“ die Rede. Aber niemand traut sich zu hinterfragen, was das eigentlich bedeutet? In Israel leben über 20% Nichtjuden, die sich zudem schneller vermehren als die jüdische Bevölkerung. Wollte man wirklich eine “Zwei-Staaten-Lösung“, die faktisch als Hinhaltetaktik dazu dient, Palästinenser ihres gesamten Landes zu berauben, dann müsste man Palästinenser verschleppen, um den “jüdischen“ Charakter des Staates Israel – wie es heißt – zu bewahren. Ist das die Lösung?

Und geht es hier eigentlich wirklich um das Judentum? Welches Judentum schickt Frauen in Kriege? Welches Judentum lässt Homosexuellen-Parties auf den Straßen von Jerusalem feiern? Welches Judentum lässt es zu, dass die Ehe zu einer Randerscheinung der Gesellschaft degradiert und Pornographie im Heiligen Land produziert wird? Welches Judentum lässt zu, dass man Nichtjuden willkürlich enteignet, ihr Land verschenkt und die Bewohner vertreibt? Welches Judentum lässt es zu, dass man Kinder bombardiert? Welches Judentum lässt es zu, dass bekannte Persönlichkeiten im Land aufstehen und ungestraft behaupten, 1500 Nichtjuden seien nicht so viel wert wie der Fingernagel eines Juden? Welches Judentum droht sämtlichen Nachbarn mit Krieg, überzieht viele mit Krieg, hält Jahrzehntelang fremde Gebiete besetzt und droht sogar mit Atomwaffeneinsatz? Was hat das alles mit der Religion des Judentums zu tun?

Warum fällt kaum jemanden auf, dass die so genannten jüdischen Lobbyverbände, seien sie in den USA oder in Deutschland, kaum an der Verbreitung und Aufklärung über jüdische Werte- und Moralvorstellungen interessiert sind, sondern fast ausschließlich am Zionismus? Das Judentum ist eine mehrere Tausend Jahre alte Religion. Der Zionismus ist eine aus dem rassistischen Nationalismus der Europäer heraus entstandene Ideologie, die noch keine zweihundert Jahre alt ist. Welches Judentum verbietet es Juden gleichberechtigt mit Nichtjuden in einem Staat zu leben? Und welche Logik der Welt führt dazu, dass Judentum und Zionismus gleich gesetzt wird, wenn doch nicht alle Juden Zionisten und nicht alle Zionisten Juden sind? Lebt hier nicht der alte europäische Rassenwahn in neuer Form weiter?

Aktuell erscheint bei genauer Analyse der Medien in Europa eine neue Frage hinsichtlich der Region sehr dominant: Wann wird Israel die iranischen Atomanlagen angreifen? Was selbst in Israel nicht in diesem Maß in den Vordergrund gestellt wird, erscheint in westeuropäischen Medien als geradezu ultimative Fragestellung, die sich immer weiter in ein Kriegsszenario steigert, bei dem eine gewisse “Genüsslichkeit“ der Schreiber zwischen den Zeilen herausgelesen werden kann. Aber wäre solch eine Angriff wirklich im Interesse von Juden in Jerusalem? Ist überhaupt alles, was derzeit geschieht – mit all dem undifferenzierten Hass der gegen Juden in der Region tagtäglich erzeugt und gesteigert wird – wirklich im Interesse des Judentums und der Juden in Jerusalem?

Um obige Fragen beantworten zu können, ist erneut der Blick in die Geschichte von großer Bedeutung! Denken praktizierende und gläubige Juden ernsthaft, dass jene Ideologien und deren geistige Nachkommen, die sie 2000 Jahre lang gehasst haben, sie heute lieben? Glauben praktizierende und gläubige Juden angesichts der sich in Europa tagtäglich ausbreitenden Islamhetze tatsächlich, dass sie jetzt mehr anerkannt und geliebt sind, falls sie ihren Glauben praktizieren? Glauben religiöse Juden, deren Frauen ihre Haare bedecken, die ausschließlich koscher speisen, die ihre Kinder geschlechtsgetrennt unterrichten, die beten und fasten und dem anderen Geschlecht die Hand nicht geben, tatsächlich, dass sie heute damit besser ankommen bei den europäischen Bevölkerungen als früher?

Eine sehr bedeutsame Frage muss in diesem Fall gestellt und analysiert werden: Kann es nicht sein, dass das Judentum als Vorposten europäischer Herrenmenschenideologie und im Zuge des rassistischen Imperialismus brutal missbraucht wird, um Muslime und ihre rohstoffreichen Regionen zu beherrschen? Ist denn noch nie aufgefallen, dass die lautesten Hetzer für Zionismus in vielen Fällen sehr wenig mit der Religion des Judentums zu tun haben, sondern das Judentum eher als eine Art ethnisches Merkmal (was man früher Rasse nannte) verstehen? Der europäische Rassismus projiziert in einen zionistischen Rassismus führt Krieg um Jerusalem. Aber haben das Römer und Kreuzzügler nicht genau so gemacht? Opfer war stets die einheimische Bevölkerung in der Region. Sind es wirklich gläubige und praktizierende Juden, die heute Jerusalem besetzt halten, oder eher europäische Rassisten?

Schließlich lehren das Judentum, das Christentum und der Islam, dass es keine “Rassen“ unter Menschen geben kann, da alle Menschen vom gleichen Urvater und der gleichen Urmutter abstammen. Wird es nicht Zeit, dieser wahrhaftig menschenfreundlichen Ideologie weltweit zum Sieg zu verhelfen? Juden, Christen und Muslime haben das Potential, in Jerusalem gemeinsam für Frieden und Liebe einzutreten und die Stadt zum wahren Hort für Frieden, zur Stadt des Friedens, zu gestalten. Dazu müssen zuerst die Mauern in den Köpfen und dann ihre wachsende Mauern in den Ländereien abgerissen werden. Wichtig dabei ist es zu verstehen, dass keine Organisation, die im Missbrauchten Namen des Judentums, des Christentum oder des Islams agiert, jegliche Berechtigung hat, sich einzumischen, so lange sie nicht für die Gleichberechtigung der Menschen eintritt.

Der Schlachtruf “Hip! Hip! Hurrah!“ ist ein europäischer Schlachtruf. Der Name “Jerusalem“ (Ort des Friedens) oder “Al-Quds“ (Die Heilige) sind orientalische Namen für einen Ort, der zum Symbol für alle Konflikte der Welt geworden ist. Gelingt es, dem Namen der Stadt ihre wahre Bedeutung wieder zu geben, dann kann Frieden für alle Menschen eingeläutet werden. Gelingt es aber nicht, dann werden Europäer und ihre Nachfahren unter den US-Amerikanern jenes Land weiterhin missbrauchen, um die Welt beherrschen zu wollen.

Es wird Zeit, dass auch Juden verstehen, wie sie missbraucht werden in einem perfiden Herrschaftssystem, das den Reichen und Mächtigen dient und nicht den Armen und Unterdrückten der Welt. Aber sämtliche Propheten des Judentums, des Christentums und des Islams, haben sich stets gegen die Reichen und Mächtigen und für die Armen und Unterdrückten engagiert! Das sollte auch bei dem heuchlerisch anmutenden Gefasel um ein angeblich “jüdisch-christliches Erbe“ nie vergessen werden! Nur diejenigen, die sich für die Unterdrückten der Welt engagieren und nicht für die Unterdrücker, können das Judentum, Christentum oder Islam vertreten. Und die Unterschiede zwischen den Religionen wird man leichter überwinden können, als eine rassistische Ideologie des Herrenmenschengedankenguts.

Entsprechend könnte man die alte Parole “Hip! Hip! Hurrah!“ ersetzten durch neue Parolen:

Juden, Muslime und Christen,
Hand in Hand gegen Zionisten.

Juden, Christen und Muslime Hand in Hand,
Frieden für das Heilige Land.

Oder wie wäre es mit “Schalom, Salam! Hurrah!“

Die Vereinten Nationen fordern Israel auf, Abstand von der Zerstörung von Wohnhäusern in Ost-Jerusalem zu nehmen. Dies geht aus einem Report der UN hervor, in dem eine wachsende Sorge über die Entwicklung in Jerusalem zum Ausdruck gebracht wird.

Demnach werden jährlich viele Häuser von israelischen Behörden, mit der Begründung es fehle an der benötigten Genehmigung, abgerissen. Palästinenser kritisieren dagegen die Baubeschränkungen. Diese zielten darauf ab, sie aus Ost-Jerusalem heraus zu drängen.

Der Ostteil der Stadt wird von Palästinensern als Hauptstadt eines zukünftigen Palästinenserstaates beansprucht. Israelische Truppen eroberten ihn im Jahr 1967 von Jordanien.

Quelle

Die israelische Besatzungs- und Annektionspolitik widerspricht nicht nur UN-Resolutionen, sie sind auch eindeutig gegen die Vorgaben der Road-Map gerichtet, so ein Sprecher der UN gestern.

Der besondere Unterhändler des UN-Generalsekretärs für den Friedensprozess im Mittleren Osten, Robert Seri, erklärte weiter: „Israels Vorgehen im besetzten Ost-Jerusalem widerspricht internationalen Gesetzen und Regeln und den Verpflichtungen aus der vereinbarten Road-Map. Diese Politik Israels ist nicht hinzunehmen!“

Während seines Besuches am Mittwoch konnte er in den verschiedensten Stadtteilen Jerusalems, die drohende und vollzogene Vertreibung der palästinensischen Bewohner und die Zerstörung ihrer Wohnhäuser sehen. Er sagte gegenüber der Presse: „Israel muss diese Maßnahmen umgehend beenden!“

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verfolgt regelmäßig diese Aktionen der Besatzungsmacht in der Stadt, sagte Robert Seri während seines Besuches. Robert Seri besuchte auch das Haus der Familie von Ali Gomaa Sawahreh, welches schon zweimal zerstört und immer wieder aufgebaut wurde. Ebenso das gerade zerstörte Haus der Familie von Amar Hdidon.

Er besuchte ebenfalls Al Bustan im Stadtteil Silwan unmittelbar südlich der Al-Aqsa Moschee, der von der totalen Zerstörung durch Israel bedroht ist. Die Begründung der Besatzer: Das ist die Stadt Davids!

Er besuchte mehrere von der Räumung ihrer Häuser bedrohten Familien in Sheikh Jarrah. Dort konnte er mit der Familie Hanoun sprechen, die den Räumungsbefehl zugunsten einer fanatisch-religiösen Siedlerfamilie erhalten hatten. Abu Amer Nusseibeh, der Vorsteher der Sheikh Jarrah Bezirksverwaltung, sprach über den Plan Israels, der 27 Familien im Gebiet betrifft. Sie müssen die Häuser ebenfalls zugunsten zionistischer Siedler räumen.

Robert Seri erklärte seine Solidarität mit den von Vertreibung bedrohten Familien aus und betonte wieder, dass diese Politik Israels aber auch jedes internationale Recht bricht und den Vereinbarungen der Road-Map zuwiderläuft.

Quelle: Ma’an

 

Ein vertraulicher EU-Bericht klagt die israelische Regierung an, die Siedlungserweiterung, die Hauszerstörungen, die diskriminierende Wohnungspolitik und die Westbanksperranlage als Möglichkeit  ‚aktiver illegaler Annexion‘ Ost-Jerusalems zu verfolgen.

Das Dokument besagt, Israel habe seine Pläne für Ost-Jerusalem beschleunigt und untergräbt  so die Glaubwürdigkeit der palästinensischen Behörde und schwächt die Unterstützung für Friedensgespräche. ‚Israels Aktionen in und rund um Jerusalem stellen eine der akutesten Herausforderungen für die israelisch-palästinensische  Friedensarbeit dar,‘ besagt das Dokument,  EU-Verantwortliche des Mission Report über Ost-Jerusalem.

Der Bericht, den der Guardian erhalten hat, ist vom 15.Dezember 2008. Er erkennt  Israels legitime Sicherheitsbelange in Jerusalem an, fügt aber hinzu: ‚Viele seine augenblicklichen Aktionen in und rund um die Stadt haben nur begrenzt etwas mit Sicherheit zu tun .‘

„Die israelischen ‚neuen Fakten ‚ – einschließlich neuer Siedlungen, Mauerbau, diskriminierender Wohnungspolitik, Hauszerstörungen, eingeschränkter Genehmigungen und fortgesetzter  Schließung palästinensischer Institutionen – vergrößern die jüdisch-israelische Präsenz in Ost-Jerusalem, schwächen die palästinensische Gemeinde in der Stadt, behindern die palästinensische städtische Entwicklung und trennen Ostjerusalems vom Rest der Westbank,“  so der Bericht.

Das Dokument tauchte zu einer Zeit  wachsender Besorgnis über die israelische Politik Ost-Jerusalems betreffend auf . Zwei Häuser wurden am Montag  vor dem Besuch der US-Außenministerin Hillary Clinton zerstört und weitere 88 stehen auf der Abrissliste – alle wegen fehlender Baugenehmigungen. Clinton nennt die Hauszerstörungen nicht ‚hilfreich‘ und bemerkt, dass dies Israels Verpflichtungen gegenüber der US-Road Map für Frieden verletzt .

Der EU-Bericht geht noch weiter und sagt zu den Hauszerstörungen, dass sie nach dem Völkerrecht illegal seien, keinem ersichtlichen Zwecke dienen, schwere humanitäre Auswirkungen haben und die Bitterkeit und  den Extremismus  schüren.‘ Die  EU sprach ihre Besorgnis in einer formellen diplomatischen  Vorhaltung am 1. Dezember   aus.

Sie besagt, dass obwohl die Palästinenser  in Ost-Jerusalem 34% der Bewohner ausmachen,  nur 5%-10% des Gemeindebudget in ihrem Gebiet ausgegeben werden und  ihre Infrastruktur vernachlässigt wird.

Israel gibt weniger als 200 Baugenehmigungen im Jahr für Palästinenser aus und gesteht nur 12%  Ost-Jerusalems  palästinensischem Wohnen zu. Die Folge davon ist, dass viele Häuser ohne israelische Genehmigung gebaut worden sind. Über 400 Häuser sind deshalb seit 2004 zerstört worden und weitere 1000 Abrissbefehle sollten noch ausgeführt werden.

Stadtverwalter weisen Kritik an der Wohnungspolitik als ‚eine  Desinformationskampagne‘ zurück. ‚Der Bürgermeister Nir Barkat fährt fort, in die Infrastruktur, den Bau und die Bildung in Ost-Jerusalem  zu investieren, während er  sich gleichzeitig  an das Gesetz in West- und Ost-Jerusalem vorurteilsfrei hält,‘ hörte man aus dem Bürgermeisteramt nach Clintons Besuch.

Die EU sagt dagegen, dass nach der Vierten Genfer Konvention die Jurisdiktion einer Besatzungsmacht  nicht für das besetzte Gebiet gilt. Israel besetzt seit  dem 1967-Krieg  den Osten der Stadt und annektierte ihn später. Die Palästinenser beanspruchen Ost-Jerusalem aber  als Hauptstadt für ihren zukünftigen Staat.

Die EU sagt: im Osten der Stadt  werden Siedlungen mit  rasender Geschwindigkeit gebaut. Seitdem die Annapolis-Friedensgespräche Ende 2007 begannen, sind fast 5500 neue  Wohneinheiten in Siedlungen der Öffentlichkeit vorgelegt worden, 3000 wurden bisher genehmigt, besagt der Bericht. Nun leben 470 000 Siedler in den besetzten Gebieten, einschließlich der 190 000 in Ostjerusalem.

Die EU ist besonders über die Siedlungen innerhalb der Altstadt besorgt, für die es Pläne gibt, dass jüdische Siedlungen mit 35 Wohneinheiten im muslimischen Viertel gebaut werden sollen , sowie  Erweiterungspläne für Silwan, direkt vor den Mauern der Altstadt.

Es ist das Ziel, die territoriale Verbindung zwischen den Siedlungen in Ost-Jerusalem und denen in der Altstadt herzustellen und Ost-Jerusalem und seine Siedlungsblöcke von der Westbank zu trennen.

Es gibt Pläne für 3500 Wohnungseinheiten, einen Industriepark, zwei Polizeistationen und andere Infrastruktur in einem umstrittenen Gebiet, das als E1 zwischen Ost-Jerusalem und  der Westbanksiedlung Ma’ale Adumim (mit 31 000 Siedler) bekannt ist. Die israelischen Maßnahmen in E1 gehörten zu den ‚wesentlichen Herausforderungen des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses‘, sagt der Bericht .

Mark Regev, der Sprecher des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert, sagte, die Lebensbedingungen für Palästinenser, die in Ostjerusalem leben, sind besser als in der Westbank. ‚Die Ost-Jerusalemer Bewohner stehen unter israelischem Gesetz und es wird ihnen,  nachdem  dieses Gesetz 1967 verabschiedet wurde, die volle israelische Bürgerschaft angeboten,‘ sagte er, ‚wir bemühen uns die Stadt zum Wohle aller seiner Bürger weiter zu entwickeln.

Quelle: Israel annexing East Jerusalem, says EU

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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