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Heute war wieder Wandertag. Pro-Kön stand an der Baustelle der neuen Moschee, PI berichtete und keiner verstand die Verkleidung der Jugendbeauftragten von Pro-NRW. Sie hatte sich was ganz dolles einfallen lassen, doch die Pointe zündete nicht………WEITERLESEN.
Yelloman machte dankenswerterweise darauf aufmerksam, wie einem Vlaamsbelanger die projüdische Tünche abplatzte – und das ganz ohne „taalgrens“, Sprachengrenze, denn ein „franstaliger“, also ein francophoner Kamerad war auch dabei. Offensichtlich ist der ganze „taalstrijd“ auch nur eine Veranstaltung für`s dumme Volk…….WEITERLESEN.
Tja, wie dünn ist doch die „pro-Israelische“ Tünche: Daß sie – jetzt belegbar bei kewil nur Taktik war, kann jetzt ja sehen. Der Kommentarbereich läuft zur Hochform auf und die legasthenische PI-Haßschnatze Kübeline, die auf ihrem Blog einen „Dhimmi“-Pranger betreibt, zeigt ebenfalls, daß die „Mohammedaner“ nur die erste Stufe ihrer „Entmenschlichung“-Phantasien sind: „einen christlichen Menschennamen“ Eldad kennt sie nicht? …… WEITERLESEN.
Rotterdam galt einst als „die Stadt von Pim Fortuyn“, in der es antimuslimische Krawalle gab, doch jetzt wurde dort der gebürtige Marokkaner Ahmed Aboutaleb, zur Zeit noch Sozialstaatssekretär, zum Bürgermeister gewählt. Das Echo hierauf ist in den Niederlanden weit überwiegend positiv……WEITERLESEN.

Selbst ernannte Islamkritiker nutzen Blogs für rassistische Debatten. Die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Volksverhetzung sind dabei fließend.

„Der Feind glaubt an Allah“, „Für Europa – gegen Eurabien“, „Islamophob und stolz darauf“, „Der Islam ist eine Todesideologie“ – das ist nur ein Bruchteil dessen, was auf deutschen Internetseiten, in Foren und Blogs über den Islam verbreitet wird. Kaum steht auf der taz-Homepage ein Artikel zum Thema, werden schon die ersten Kommentare hinterlassen: „Es ist eine totalitäre und geradezu faschistoide Ideologie, das wird jedem klar, der sich einmal damit beschäftigt“, schreibt ein User mit dem Nickname kaishaku-nin. Islamkritiker zu sein ist schick, gegen den Glauben zu hetzen einfach – vor allem im anonymen World Wide Web.

Seit dem 11. September 2001 ist der Islam ein verlässlich aufregendes Thema, und unter dem Deckmantel der kritischen Aufklärung werden rassistische Debatten losgetreten. Auf einschlägigen Homepages erfahren wir täglich von der angeblichen schleichenden Islamisierung Europas und der bevorstehenden Machtübernahme durch Muslime. Die bekannteste Plattform für rassistische Meinungen findet sich auf „Politically Incorrect“ (PI). Die Homepage zählt zu den größten deutschen Blogs, bis zu 35.000 Interessenten klicken täglich auf die Seite. Muslime werden hier als „Muselmanen“ bezeichnet, Minarette nennt man „Plärrtürme“. Gründer Stefan Herre, der die Leitung mittlerweile abgegeben hat, verteidigt die Inhalte lauwarm, er engagiere sich „gegen die Islamisierung Europas“. Den Begriff „Muselmane“ findet er nicht verächtlich, der werde immerhin auch in anderen Ländern wie Frankreich benutzt – Herre betont, dass er sich um Seriösität bemühe.

Aha.

Je mehr sich seine Gegner über ihn aufregen, desto heiterer wirkt der selbst ernannte Freiheitskämpfer. Herre hat kritische Berichte zu seinen Aktivitäten auf die Seite gestellt, es gibt einen PI-Shop und sogar Werbepartner. Einer, der auf PI für seine Firma wirbt, möchte damit ein Zeichen gegen den Islam setzen. „Denn der ist purer Hass“, findet er und will seinen Namen nicht gedruckt sehen. Stefan Herre ist nicht alleine.

Es ist ein trauriges Schauspiel, das online zu beobachten ist. Titel: Wie nutze ich das Internet, um meine Wut zu offenbaren. In einer der Hauptrollen: Udo Ulfkotte, prominenter Vertreter der vernetzten Islamkritiker, verantwortlich für die Seite „akte-islam“ und Gründer der Bürgerbewegung pax-europa samt dazugehöriger Homepage. Der Verein richte sich nicht gegen Muslime, sondern „will über die schleichende Islamisierung Europas aufklären“, betont das Irrlicht Ulfkotte. Außerdem müsse man die „Gefahrenpotenziale darstellen, die die multikulturellen Ideologen bezüglich grundlegender islamischer Bestrebungen europaweit völlig ausblenden“.

Welch törichte Toleranz.

Denn die Art und Weise, wie Ulfkotte vor der Islamisierung warnen möchte, hat mitunter realsatirische Züge. Etwa wenn betont wird, dass man „in Europa eben nicht nur ein Problem habe mit einigen wenigen radikal-islamistischen Muslimen, die den Terror verherrlichen“, sondern „auch ein wachsendes Problem mit jungen Muslimen, die unsere christlich-jüdischen Werte rundweg ablehnen und der Mehrheitsgesellschaft ihre Werte aufzwingen wollen“. Um diese These zu untermauern, gibt es auf „akte-islam“ zahlreiche undiplomatische Texte. Dabei geht es in diesen nicht um sachliche Kritik, es gibt kaum Zwischentöne, Unterscheidungen oder Hinterfragungen. Das Internet ist ein unendliches, geduldiges Verlautbarungsorgan für den früheren Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der zuletzt nur mit einem fragwürdigen Buch über die Bedrohung durch muslimische Fundamentalisten von sich reden machte und immer weniger Zuhörer hatte.

Es gibt viele Herres und Ulfkottes in Deutschland, und täglich werden es mehr, die sich in intellektuellen Armutsregionen äußern. Die Zahl der Islamexperten wächst stetig. Viele, die nur den Koran im Buchhandel gesehen haben, glauben sich auszukennen und möchten dann ihre unqualifizierte Meinung im Internet hinterlassen – anonym, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Auf „muselmann.blogspot.com“ wird der Prophet Mohammed als Kinderschänder bezeichnet, Muslime verächtlich als „Musel“. Auf „Dhimmideutsch“ gibt es „Lebenshilfe für Nicht-Muslime, die sich so verhalten wollen, dass sie bei Muslimen möglichst wenig Anstoß erregen, obschon sie nicht Muslime sind“. Was Dhimmi bedeutet? Christen und Juden, die sich unterwerfen, um unter dem Islam zu leben, werden im Koran als solche bezeichnet. Ähnliche Reflexe – Schuldzuweisungen, Beschimpfungen oder Verschwörungstheorien – finden sich auf „deus-vult“. Ein Blogger vergleicht den Koran mit Adolf Hitlers „Mein Kampf“, ein anderer dankt den Betreibern für ihr „selbstloses Engagement“. Null-Toleranz-Theoretiker äußern sich auch auf „Grüne-Pest“ und „Stop Islam“. Hier wird mit dem Spruch geworben: „Nichts ist mächtiger als die Wahrheit, nichts fürchtet der Islam mehr.“

Solche Thesen sind rechtlich nicht angreifbar, denn genau hierbei handelt es sich um eine rechtlich verminte Zone: Wo genau die Grenze zur Volksverhetzung beginnt, ist schwer feststellbar. Die Justizminister der Europäischen Union haben sich 2007 auf einen Rahmenbeschluss gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geeinigt. Rassistische Hetze und Leugnung von Völkermorden sollen europaweit unter Strafe gestellt werden. Aber ist zum Beispiel die Bezeichnung „Muselmane“ nun eine rassistische Meinungsäußerung und damit auch eine Straftat, oder handelt es sich hier um eine freie Meinungsäußerung? Für die Betroffenen ist es verletzend, für Juristen ist es keine Straftat. Deswegen können solche Internetseiten kaum juristisch angegriffen werden, die Betreiber achten schon in ihrem eigenen Interesse darauf, die fließenden Grenzen nicht zu überschreiten und doch nur von ihrem Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch zu machen. Doch viele, die sich als Islamkritiker im Netz bewegen, benutzen die freie Meinungsäußerung als Vorwand, um den Glauben zu verunglimpfen. Auf „islamisierung.info“ findet sich „Der Minority Report – die zugelassene Islamisierung Europas“, in dem auf fast 500 Seiten antiislamische Thesen verbreitet werden. Der anonyme Autor warnt vor der „weitverbreiteten Lüge“, der Islam habe nichts mit dem Hass auf die westliche Welt und damit auch dem Bombenterror zu tun.

Anders als der Verfasser des „Minority Reports“ hat Götz Wiedenroth keine Probleme damit, den Islam öffentlich anzuprangern. Auf seiner Homepage finden sich Karikaturen, die an Eindeutigkeit nicht zu übertreffen sind. Frauen in Burkas, mit Kindern auf dem Arm, die einen kleinen Wagen hinter sich herziehen. Auf diesem thront ein bärtiger Mann, mit einem dicken Geldsack, auf dem „Kinder, Eltern, Betreuungsgeld“ steht. Wiedenroth, der 1997 den „Deutschen Preis für die politische Karikatur“ bekam, richtet sich mit seinen Werken „gegen jede Form der Meinungsunterdrückung, egal aus welchem Schoß sie gekrochen kommt“. Ob er denn keine Angst habe? Immerhin haben Mohammed-Karikaturen 2005 zu weltweiten Auseinandersetzungen geführt. „Weil ich es wage, kein Schaf zu sein wie in Orwells Buch ,Farm der Tiere‘, und nicht ,Islam ist Frieden‘ oder ,Sozialismus bedeutet Gerechtigkeit‘ mitblöke wie leider viel zu viele Zeitgenossen?“, fragt er zurück. „Ich wage es, meinen Verstand zu gebrauchen, und ich wage es, keine Angst zu haben. Was mir als friedlichem Karikaturisten von den totalitären Mächten heute zustoßen könnte, wird jedem Appeaser und Lieber-den-Mund-Halter morgen mit Sicherheit zustoßen, wenn sich nichts ändert“, entgegnet Wiedenroth.

Bald könnten Kritiker wie er jedoch einen Maulkorb bekommen. Sebastian Edathy (SPD), Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses, hält Islamkritik wie die auf der Homepage „PI“ nicht für grenzwertig, sondern grenzüberschreitend, rassistisch und gefährlich. Einige Inhalte der Kommentare hier seien durchaus strafbar, deswegen hat er sich an den Verfassungsschutz gewendet. Auf eine Antwort wartet Edathy noch.

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Gekuschel unter der Kriegsflagge

Evelyn Hecht-Galinski* redet und schreibt gegen das zionistische Regime in Tel Aviv an. Henryk M. Broder, Jude, hat der Jüdin deshalb Judäophobie vorgeworfen. Hecht-Galinski verklagte Broder, das Verfahren läuft. 

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich schützend hinter Broder gestellt. Stefan Kramer, der Generalsekretär des Zentralrats schrieb an den Journalisten Benjamin Weinthal

Ich teile die Auffassung von Henryk M. Broder. Es ist ein seltenes Phänomen, dass sich selbst Juden antisemitisch und antizionistisch äußern und Frau Hecht-Galinski ist eine der führenden Vertreterinnen, die offensichtlich ihren Selbsthass in antisemitischen und antizionistischen Äußerungen zu bewältigen versucht. Der Zentralrat wird Henryk Broder in dem Prozess unterstützen, wenn Frau Hecht-Galinski glaubt, dieses Problem juristisch lösen zu müssen. (1)

Übersetzung aus dem Englischen und Zeichensetzung von Ulrich W. Sahm

Die Mehrheit im Zentralrat der Juden unterstützt seit langem die israelische Staats- und Regierungspolitik. Wo sie nur kann, mischt und implantiert sie das giftige Amalgam aus Jüdischkeit und Zionismus. Daß sie mit dem Judentum als Bekenntnis nichts am Hut hat, beweist der gläubige Jude Rolf Verleger, der im Zentralrat die Minderheit vertritt. In „Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht“ stellt er sich scharf gegen die israelische Staats- und Regierungspolitik, gegen die Kriegs-Zionisten im Zentralrat und auch gegen Henryk M. Broder. Verleger begründet seine Position weitgehend theologisch, ergreift aber politisch Partei. Er teilt Grundpositionen mit Evelyn Hecht-Galinski, ebenso wie mit der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost

Die Zentralratsmehrheit verhält sich dagegen so wie alle Organisationen, denen das Kapital gewogen sein soll; so wie die Katholische Kirche und die evangelischen Deutschen Christen in der Nazi-Zeit; so wie die Grünen 1998/99, als das deutsche Kapital die endgültige Zerschlagung des widerspenstigen Jugoslawien für geboten hielt; und so wie Die Linke in Berlin – opportunistisch. 

Die Mehrheit im Zentralrat der Juden ist weder besonders jüdisch, noch besonders verworfen. Sie besteht zum größten Teil aus Mittelstand, der zuverlässigen Säule des großen Kapitals im Volk. Sie verdient ihr Geld mit Pelzhandel oder Makelei, beim judäophilen Presse-Mainstream oder auf höchst ehrenhafte Weise, ganz so wie der Vorstand des Lions Club Ahrensburg oder die Macher bei Scientology. Die Zentralratsmehrheit verdrischt mit dem Vorwurf der Judäophobie, wer immer die Interessen der Rüstungs- und Sicherheitsindustriellen, gleich welcher Nationalität, angreift. Besonders brutal schlägt sie zu, wenn’s eine Schwester ist. Vermag doch die Friedensjüdin Hecht-Galinski den Kriegsjuden hinter Broder die Tarnkappe der Jüdischkeit vom Gesicht zu reißen. Hervor tritt geschäftsfördernder Pro-Imperialismus und das Weltbild aus Bild und Welt: vom guten Israel und vom bösen Islam. 

Die jugendlichen Schwärmer übrigens, die sich bei Demonstrationen für den Kriegsstaat in israelische Fahnen hüllen wie, wenn’s kühl wird, ihre Großeltern in Decken am Jungfernstieg, die lassen sich statt Oliver neuerdings Moishe rufen. Sie verstecken ihre meist munteren Gesichter hinter großen Sonnenbrillen vor den überall lauernden Antisemiten und freuen sich auf den Flug nach Israel wie einst die westdeutschen Schulklassen auf die Bahnfahrt ins geteilte Berlin. Daß die Reise billig wird, dafür sorgt die Deutsch-Israelische Gesellschaft. 

Ach, wie ist’s schön gruselig, ein Opfer zu sein – und tut auch gar nicht weh. 

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Israels Regierung und die US-Neokonservativen um George W. Bush und Dick Cheney trommeln für einen Militärschlag gegen den Iran. Anfang Juni drohten Schaul Mofas und Benjamin Ben-Elieser, beide amtierende Minister der israelischen Regierung, dem Iran mit Krieg: »Die Sanktionen sind unwirksam. Es wird unvermeidlich sein, den Iran anzugreifen, um seine Atompläne zu stoppen.« Fast gleichzeitig forderte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert in Washington in Anwesenheit von George W. Bush und den beiden US-Präsidentschaftskandidaten dazu auf, die »iranische Bedrohung« zu stoppen, »mit allen möglichen Mitteln«. Veranstalter war die zionistische Lobbygruppe American Israel Public Affairs Committee (AIPAC). Derweil erreichten auch die Kriegsvorbereitungen eine neue Stufe.
Unter der Überschrift »Vorbereitung des Schlachtfelds« berichtete Seymour M. Hersh in dem liberalen Magazin The New Yorker vom 30. Juni, daß die Bush-Regierung ihre geheimen Aktivitäten im Iran ausgeweitet habe. Diesem Bericht zufolge hat der Kongreß Ende 2007 dafür bis zu 400 Milliarden Dollar bewilligt.

Die Motive Israels und der US-Neokonservativen sind unterschiedlich, das Ziel aber ist das gleiche. Die Regierung in Tel Aviv fürchtet einen Iran mit Atomwaffen, weil Israel sein Monopol, als einziges Land
im Nahen und Mittleren Osten mit Atomwaffen ausgerüstet zu sein, endgültig verlieren würde und nicht länger in der Lage wäre, seine politischen Ziele einer ganzen Region zu diktieren und die Besetzung Palästinas aufrecht zu erhalten. Und die Neokonservativen, mit dem militärindustriellen Komplex im Rücken, wollen durch einen »regime change« im Iran das größte Hindernis beseitigen, um den gesamten »Greater Middle East« und dessen Öl- und Gasquellen weitere Jahrzehnte kontrollieren zu können. Sind Irans Atomwaffenambitionen für Israel das eigentliche Angriffsziel, so stellen sie für Bush und Cheney lediglich einen Vorwand dar, um einen Krieg zu legitimieren. Beide Seiten sehen die nächsten Monate der Amtszeit von Bush als letzte Chance zum Zuschlagen.

Die US-Neokonservativen wollten seit langem und erst recht nach dem Sturz von Saddam Hussein im Irak auch die Regierung der Islamischen Republik Iran beseitigen. Das Kriegsdesaster im Irak hat diese Pläne verzögert, aufgegeben haben sie sie nie.

Ein neuer Krieg, der das Chaos im Mittleren und Nahen Osten um ein Vielfaches vergrößern würde,
widerspricht allerdings jedweder Vernunft, er wäre völkerrechtswidrig und moralisch nicht zu rechtfertigen. Die wahren Kriegsziele und die vorgebrachten Begründungen klaffen auseinander wie Himmel und Erde. Um die Begründungslücke zu schließen, bedienen sich die Kriegstreiber in Jerusalem und Washington und deren Propaganda-Agenturen einer massiven Emotionalisierungsstrategie und malen den Vormarsch des »Islamofaschismus« und eines »zweiten Holocaust« an die Wand. Damit übertreffen sie bei weitem alles, was Huntingtons »Krieg der Kulturen« an Feindbildern zur Legitimierung der US-Kriege in den letzten zehn Jahren heraufbeschworen hatte.

In Deutschland hat dazu Josef Joffe mit seinem Leitartikel »Islamo-Faschismus« bereits in Die Zeit vom 18. März 2004 Vorarbeit geleistet. Dann setzte sich Henryk M. Broder (Der Spiegel) an die Spitze. Der niederländische Schriftsteller Leon de Winter schloß sich diesem Kreis der Propagandisten der neuen Kampfparole in den deutschen Medien an. Ayaan Hirsi Ali, die aus Somalia stammende Niederländerin, die seit kurzem in dem US-ThinkTank American Enterprise Institute ihr Brot verdient, ließ keine mediale Gelegenheit aus, um den »Islamofaschismus« an die Wand zu malen, den Islam insgesamt als böse und inhuman darzustellen und ihn für ihr persönliches Leid und für die Beschneidung der Frauen in Afrika verantwortlich zu machen – auch dort, wo der Islam nie Wurzeln geschlagen hat. Diese Vier und einige weniger Prominente wie die türkischstämmigen Necla Kelek und Seyran Atesh und obendrein die im »Zentralrat der Ex-Muslime« Versammelten hofieren sich gegenseitig, reichen die propagandistische Staffel weiter und liefern in den Medien, gewollt oder ungewollt, die Rechtfertigung für den drohenden Krieg gegen den Iran. Der Zweck des neuen Kampfbegriffs »Islamofaschismus« liegt auf der Hand: Alle westlichen, in »christlich-jüdischer« Tradition stehenden Demokratien sollen endlich die Gefahr eines neuen weltumspannenden, eben islamischen Faschismus erkennen und USA und Israel, die an vorderster Front gegen diese Gefahr ihren präventiven Krieg führen, nicht allein lassen, sondern sie unterstützen, notfalls auch beim Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran, der als die Speerspitze des »islamischen Faschismus« gilt.

In seinem rechtzeitig für die aktuelle Kriegspropaganda erschienenen Buch »Hurra, wir kapitulieren.
Von der Lust zum Einknicken« warnt Henryk M. Broder, Gründer einer »Achse des Guten«, eindringlich vor der »Selbstaufgabe Europas vor moslemischen Horden«. Mit dem Gespenst von »1,5 Milliarden Moslems in aller Welt, die chronisch zu Beleidigtsein und unvorhersehbaren Reaktionen neigen,« will er uns das Fürchten lehren und plädiert mit der Suggestivfrage »Was wären die Folgeschäden eines iranischen Atomschlages?« indirekt für einen präventiven Atomkrieg gegen den Iran. In dieselbe Kerbe haut der israelische Historiker Benny Morris in der Welt und der FAZ, indem er wortreich vor einem »zweiten Holocaust« warnt, den nun Irans islamische Führung mit Atombomben vom Zaun brechen wolle, ohne diese
überhaupt schon zu besitzen.

International ist die Kampagne, als deren Vorkämpfer Henryk M. Broder sich darstellt, längst im Gange. Mit Überschriften in englischsprachigen Medien wie »How Europe Died«, »While Europe Slept«, »Europe’s Suicide?«, »Eurabia is no Fairytale«, »Goodbye Europe« hetzen die antiislamischen Propagandisten die westliche Welt auf, den neuen globalen Kreuzzug nicht länger hinauszuschieben. Und die dauernde Dämonisierung des Islam insgesamt und des Iran im Besonderen verfehlt ihre Wirkung nicht. Selbst innerhalb der Partei Die Linke ist ein Bundesarbeitskreis »Shalom« am Werk, der das Wort Shalom (Friede) dazu mißbraucht, Kriegsstimmung zu verbreiten.

Wenn dann auch noch Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender dieser Partei, die Solidarität mit Israel zur »Staatsräson deutscher Außenpolitik« erklärt, hat die Friedensbewegung allen Grund zur Sorge, denn man kann sich unschwer ausmalen, welche Konsequenzen eine solche Festlegung im Falle eines Konfliktes mit dem Iran haben würde. Wie weit die Anti-Islam-Propaganda in die Breite wirkt, belegt eine Allensbach-Umfrage aus dem Jahr 2006. Danach verbinden 98 Prozent der Deutschen mit dem Islam Gewalt und Terror, nur sechs Prozent bekunden Sympathie mit dem Islam, 61 Prozent glauben nicht, daß der Islam neben dem Christentum friedlich existieren kann, und 83 Prozent schätzen Muslime als religiöse Fanatiker ein.

An der psychologischen Kriegsvorbereitung von USA und Israel sind Populisten vom Schlage Ahmadinedschads nicht ganz ohne Schuld. Irans Präsident liefert mit seinen antiisraelischen Verbalattacken den westlichen PR-Agenturen reichlich Munition. Hätte er aber ernsthafte Absichten, einen Atomkrieg gegen Israel zu führen, würde er sich, angesichts Israels nuklearer Erstschlagskapazitäten, gleich für die eigene Vernichtung mit entscheiden. Das weiß die iranische Führung, das weiß auch jeder, der das Einmaleins der nuklearen Abschreckungslogik kennt, das weiß selbstverständlich auch Henryk M. Broder, dem es offenbar nichts ausmacht, trotzdem die Öffentlichkeit zu täuschen.

Eine Allianz aus rechtszionistischen Kreisen um Broders »Achse des Guten«, pro-israelischen »Antideutschen« um Matthias Küntzel sowie iranischen Exilgruppen, denen – ohne jegliche Basis im Iran – nichts Besseres einfällt, als Mossad und CIA ihre Dienste anzubieten, veranstaltete im Frühjahr 2008 mit erheblichem finanziellen Aufwand gleich nacheinander in Wien und in Berlin zwei anti-iranische Konferenzen. In beiden durfte als prominentester Gast der israelische Geschichtsprofessor Benny Morris Tel Aviv auffordern, »Irans Atomprogramm präventiv mit konventionellen Mitteln, besser noch mit Nuklearwaffen« zu zerstören, da insgesamt ein Nuklearschlag besser wäre als ein »zweiter Holocaust«, der sich seitens der islamischen »Un-Zivilisation« anbahne.

Ende Mai fand zur Fortsetzung der Pro-Kriegs-Kampagne dann in Köln die »Islamkritische Konferenz«
statt, die ebenfalls mit großem Aufwand vom »Zentralrat der Ex-Muslime«, der »Giordano Bruno-Stiftung« und anderen Gruppen veranstaltet wurde. Hier ging es nicht nur um Irans »Islamofaschisten«, sondern um die Muslime in Deutschland und Europa, die dabei seien, »unsere westliche Gesellschaft und Kultur« systematisch und durch den Bau von Moscheen auch wahrnehmbar zu unterwandern.

Mit ähnlichen Zielen mobilisieren Neonazis aus ganz Europa zu einem ihrer größten Treffen für September in Köln. Und so wird das gesamte Spektrum zwischen rechtszionistischen und neonazistischen Strömungen in Europa sichtbar, das sich in einer höchst merkwürdigen, äußerst gefährlichen antiislamischen Allianz
zusammengefunden hat.

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Israel einen terroristischen Apartheidstaat zu nennen ist politisch nicht korrekt, liebe Leser, das können Sie beispielsweise auf „politicallyincorrect“ genau nachlesen. Den seligen Großvater des amerikanischen Präsidenten (noch nicht selig) anzuschuldigen, er hätte etwa Adolf Hitler finanziert, ist eine dreiste und unglaubliche Verschwörungstheorie, oder etwa nicht? Und zu behaupten, die heldenhaften Recken der israelischen Armee würden untermenschige palästinensische Kinder ermorden, das stellt ja wohl eindeutig den erfüllten Strafbestand der Holocausleugnung dar!

Aus einer Mail an die Redaktion der „Linken Zeitung“:  Weiterlesen hier.

 

Das ist eine interessante Werbung, die neuerdings links oben auf den Seiten des großen deutschen islamfeindlichen Blogs „Politically Incorrect” (PI) steht: Ein Klick führt auf die Seiten der „Jewish Task Force” (JTF). Die Gruppierung kämpft aktuell unter dem Titel „Jews Against Obama” gegen den demokratischen Präsidentschaftskandidaten (”Help Us Defeat The Black Muslim Nazi Presidential Candidate Barack Hussein Obama!”). In Obama sieht sie eine „Fünfte Kolonne”, die Amerikas und Israels Verteidigungswillen unterminieren will.
Weiterlesen hier.

Chaim Ben Pesach hat einiges auf dem Kerbholz. Seine erste Gefängnisstrafe verbüßte er von 1978 bis 1983, weil er Bombenattentate auf ägyptische Ziele in den USA verübte. Nur vier Jahre später musste er wieder hinter Gitter, dieses Mal wegen Bombenanschlägen auf sowjetische Einrichtungen in den Vereinigten Staaten. Er wurde zu zehn Jahren Haft verurteilt, kam aber schon nach fünfeinhalb Jahren Haft auf Bewährung wieder frei. Nach seiner Entlassung gründete er die Jewish Task Force (JTF). Unter dem Namen Victor Tancier ist er heute Stefan Niggemeier zufolge deren Sprecher. Niggemeier weiter:

Die JTF folgt den Lehren von Rabbi Meir Kahane und will einen jüdischen Gottesstaat Großisrael (weit über die heutigen Grenzen Israels hinaus) frei von Nichtgläubigen errichten, auch mit Gewalt. Rabbi Meir Kahanes Partei Kach war 1986 als rassistische Partei von der Knesset ausgeschlossen worden. Nach einem Massaker an 29 Palästinensern durch einen Kahanisten wurde die Organisation in Israel insgesamt verboten. Kahane wurde 1990 in New York erschossen.

Sowohl die amerikanische Regierung als auch die Europäische Union führen Kach und die Schwesterorganisation Kahane Chai auf ihren Listen von terroristischen Organisationen (pdf). Und auf Kahane beruft sich ausdrücklich die ‘Jewish Task Force’.

Und haGalil schreibt über Tancier:

[…] Victor Vancier, ein stämmiger junger Mann, dessen hauptsächliche Arbeit darin bestand, Sprengsätze und Molotowcocktails zu basteln. Seinen Dutzenden von gewalttätigen Attacken auf Schwarze, Mitarbeiter sowjetischer Einrichtungen und Araber verdankte er die Aufnahme in die ‘Terroristen’-Kartei des FBI.

Und nun darfst du dreimal raten, wer für die JTF wirbt. Du ahnst es sicher schon – die politisch inkorrekten (PI) Terroristenfreunde:

Das bislang letzte Terrorattentat, das auf das Konto der Kach-Bewegung geht, ist übrigens erst drei Jahre her: Der 19-jährige Eden Natan Zada erschoss in einem Bus in Schfaram fünf Araber und verletzte 12 schwer. Allerdings überlebte Zada den Anschlag nicht:

Er wurde von einer aufgebrachten Menschenmenge anschließend gelyncht.

 

Der Bau der Inssan-Moschee in Charlottenburg schlägt neue Wellen: Das islamophobe Blog „Politically Incorrect“ entdeckte am Mittwoch die Umfrage zum Thema auf tagesspiegel.de. Ein Sturm brach los.

 

Das Blog „PI – Politically Incorrect“ ist im Internet keine Unbekannte mehr und kann täglich mehrere tausend Besucher verzeichnen. Die Betreiber der Seite „kämpfen“ mit ihrer sehr subjektiv gefärbten und wahrheitsverzerrenden Berichterstattung gegen die „schleichende Islamisierung Europas“, gegen „Gutmenschentum“, „Manipulation in den Medien“ zugunsten der islamischen Bevölkerung und geben sich betont „pro-amerikanisch“ und „pro-israelisch“.

Der schwule Grünen-Politiker Volker Beck wurde bereits mehrfach denunziert und täglich finden sich neue – milde ausgedrückt – beleidigende Artikel über politische Vorgänge im Nahen Osten und die islamische Bevölkerung. Von einer reinen Polarisierung und einem gut gemeinten Anstoß zugunsten einer kritischen Auseinandersetzung kann man schon längst nicht mehr sprechen.

Nun hat es auch tagesspiegel.de getroffen.

 

Was Geert Wilders („Fitna“) wirklich will

In deutschen Medien ging es trotz all der Aufregung um Geert Wilders und seinen weltweit umstrittenen Kurzfilm „Fitna“ gegen den Koran seltsamerweise völlig unter: Wilders ist ein extremer Parteigänger Israels, der nicht nur zwei Jahre dort gelebt hat, sondern schon über vierzig Mal in den Nahost-Staat gereist ist. Welche Ziele verfolgt der niederländische Politiker und Vorsitzende der „Partei für die Freiheit“ wirklich? Ist Wilders, wie in den Niederlanden offen diskutiert wird, gar ein israelischer Agent?Wem nützt ein globaler Religionskrieg?Dass es dem 44-jährigen Wilders um berechtigte Forderungen wie die nach einem Ende der Beitrittsverhandlungen der Europäischen Union mit der Türkei und nach Beschränkung der Einwanderung geht, ist nicht anzunehmen. Denn um diese Standpunkte mit Nachdruck zu vertreten, sind weder Beschimpfungen des Islam noch die von Wilders erhobene Forderung, den Koran zu verbieten, noch sein leidenschaftlich-einseitiges Eintreten für Israel erforderlich. Oder auch nur sinnvoll.

Sein Film mit dem arabischen Titel „Fitna“ (was soviel bedeutet wie: Zwietracht, Aufruhr, Heimsuchung) vermengt alles mit allem. Er eröffnet mit einer aus dem dänischen Karikaturenstreit bekannten Zeichnung, die Mohammed mit einem Turban in Form einer Bombe mit brennender Lunte zeigt. Im ersten Teil des Films werden Koranverse zitiert. Dazu werden Bilder von islamistisch motivierten Gewalttaten und Aufnahmen von fanatischen Predigern gezeigt. Der zweite Teil handelt von der Gefahr einer Islamisierung Europas. Am Ende des Films wird schriftlich die Aufforderung eingeblendet, die „islamische Ideologie“ zu bekämpfen.

Aber lässt sich Zuwanderung besser begrenzen, wenn ein religiöser Weltenbrand entfacht oder weiter angeheizt wird? Oder geht das nicht besser auf der Grundlage, dass jeder in seiner Hemisphäre nach seiner Fasson selig werden möge? Wer einwandern darf, ist die souveräne Entscheidung jedes Staates. Dazu bedarf es keines globalen Religionskrieges.

„Israel ist alles, wofür wir stehen“

Die israelische Tageszeitung „Haaretz“ berichtete am 11. Januar 2008, dass Wilders wieder einmal auf dem Ben-Gurion-Flughafen Tel Aviv zu einem seiner Besuche in Israel angekommen sei – „einem Land, das er als Heimat bezeichnet”: „Im Laufe der Jahre hat Wilders Israel Dutzende Male besucht, um sich mit Sicherheitsexperten, Politikern und alten Freunden zu treffen.“

Auch bei seinem jüngsten Besuch kam Wilders ins Schwärmen: „Wenn ich hier bin, bin ich bei meinem Volk, meinem Land, meinen Werten. Ich fühle mich hier mehr zuhause als in vielen anderen (!) europäischen Ländern. Israel ist eine Demokratie – es ist alles, wofür wir stehen.“ Wilders versäumte es nicht, sich von der in Belgien erfolgreichen flämischen Rechtspartei „Vlaams Belang“ zu distanzieren. Diese habe eine „antisemitische Geschichte“.

Er ließ es sich auch nicht nehmen, im Einklang mit israelischen Falken den im November 2007 auf der Nahost-Konferenz im amerikanischen Annapolis vereinbarten Friedensprozess abzulehnen, der auf eine Friedensregelung zwischen Israel und den Palästinensern bis Ende 2008 abzielt. Und natürlich durfte auch der Satz nicht fehlen: „Israel sieht sich einer existenziellen Bedrohung gegenüber.“

Die niederländische überregionale Tageszeitung „de Volkskrant“ berichtete schon am 10. April 2007 unter der Überschrift „Verliefd op Israël“ (Verliebt in Israel) ausführlich über Wilders und seine „Liebe für Israel“. Wilders hatte seiner aus Marokko stammenden sozialdemokratischen Parlamentskollegin Khadija Arib eine „doppelte Loyalität“ vorgeworfen. Dies nahm „de Volkskrant“ zum Anlass für die Feststellung: „Aber auch mit nur einem einzigen Pass kann man für die Belange eines anderen Landes eintreten. Gerne erzählt Geert Wilders, wie seine Liebe zu Israel begann. Mit 18 Jahren nahm er einen Job in einer Gurkenfabrik jenseits der deutschen Grenze an, um eine Reise nach Australien oder Israel machen zu können.“

„Bellende Deutsche“ und Arbeit im Moshav

Am liebsten wäre er nach Australien gegangen, aber um das Geld dafür zusammenzubekommen hätte er noch länger inmitten von – Zitat Wilders – „bellenden Deutschen in grauen Jacken“ Gurken in Gläser abfüllen müssen. Also entschied er sich für Israel.

Was als Reise geplant war, wurde zu einem Aufenthalt von zwei Jahren. Wilders arbeitete in Brotfabriken und einem Moshav. So bezeichnet man in Israel landwirtschaftliche Gruppensiedlungen auf staatlichem Grund. Anders als beim ansonsten nicht unähnlichen Kibbuz lebt und wirtschaftet jedoch jeder Siedler auf seinem Grundstück selbstständig.

Seine Liebe für Israel, die nach Wilders Aussagen „einzige Demokratie im ganzen Nahen Osten“, ist nicht mehr abgekühlt. Nach eigenen Angaben ist er inzwischen wohl über vierzig Mal im jüdischen Staat gewesen. Oft auf eigene Kosten, manchmal im Rahmen einer Parlamentsdelegation auf Rechnung der Zweiten Kammer, des einflussreichen niederländischen Unterhauses also. Ein paar Mal war er auch für die „Volkspartei für Freiheit und Demokratie“ (VVD) in Israel, der er bis zum September 2004 angehörte. Dort wollte er unter niederländischen Immigranten um Stimmen werben.

O-Ton Wilders bei einer Wahlansprache in Tel Aviv im Jahre 2003: „Aber nirgends habe ich dieses spezielle Gefühl von Verbundenheit, das ich immer wieder kriege, wenn ich auf dem Ben-Gurion-Flughafen meinen Fuß auf israelischen Boden setze“.

Kriegsverbrecher Ariel Sharon ist Wilders’ Vorbild

„Das Netzwerk, das Wilders in den letzten 25 Jahren im jüdischen Staat aufgebaut hat, ist beeindruckend“, schreibt „de Volkskrant“. Wiederholt betonte Wilders, dass er Ariel Sharon, Israels Premier von 2001 bis 2006, „viele Male“ begegnet ist. Und er geht noch weiter: „Sharon ist zusammen mit Margret Thatcher eines meiner Vorbilder“.“ Auch dessen Nachfolger, Ehud Olmert, kennt Wilders persönlich.

Bezeichnend ist eine in „de Volkskrant“ geschilderte Begebenheit anlässlich der Verleihung des „Scopus Award“ der Hebräischen Universität Jerusalem an den früheren Finanzminister Gerrit Zalm im Jahre 2001. Stolz berichtet Wilders: „Er, der Minister, saß neben einem Staatssekretär, und ich bei Sharon.“ Wer’s mag…

2005 versuchte Wilders vergebens, das niederländische Parlament für die Einführung einer Administrativhaft nach israelischem Muster zu gewinnen. Dabei handelt es sich um eine Haft ohne Anklage oder Gerichtsverfahren, die auf dem Verwaltungsweg angeordnet wird und beliebig oft verlängert werden kann. Die Idee dazu stammte von einem vorangegangenen Israel-Besuch, bei dem er mit „Terrorismusexperten“ – das Wort ist nicht umsonst doppeldeutig – zusammengetroffen war. Manfred Gerstenfeld vom „Jerusalem Center for Public Affairs (JCPA) freut sich: „Wilders sieht in Israel ein Bollwerk, ein leuchtendes Vorbild.“

Gespräche im Mossad-Hauptquartier

Keine Tür in Israel bleibe für ihn geschlossen, brüstet sich Wilders. Sei es im israelischen Außenministerium, sei es beim Mossad. Unter Berufung auf seine Gespräche mit hohen Funktionären im Mossad-Hauptquartier behauptete er 2004, dass der Mossad den niederländischen Inlandsgeheimdienst AIVD davor gewarnt hätte, dass Terrorzellen unter anderem in den Benelux-Staaten über chemische Waffen verfügten.

Seit Wilders 1998 in die Zweite Kammer kam, hat er sich in zahlreichen parlamentarischen Initiativen für die Interessen Israels eingesetzt. Mit Vorwürfen an die Nachbarn des Judenstaats wird dabei nicht gespart. Am 17. Juli 2006, fünf Tage nach Beginn der großangelegten israelischen Offensive im Libanon, die fast eine Million Menschen zur Flucht zwang, forderte Wilders beispielsweise den Außenminister auf, namens der niederländischen Regierung öffentlich „Unterstützung für und Solidarität mit Israel und dem israelischen Kampf gegen den Terrorismus“ auszusprechen. Zum Vergleich: Die Schweizer Außenministerin Calmy-Rey verurteilte am 20. Juli 2006 den Angriff auf den Libanon als eindeutig unangemessen, zumal er in großem Maße unbeteiligte Zivilisten und zivile Einrichtungen treffe.

Parlamentskollegen beschreiben Wilders nicht nur als Freund, sondern geradezu als Anwalt Israels. In seiner früheren Partei VVD hegt man sogar die Vermutung, dass Wilders’ parlamentarische Anfragen teilweise in der israelischen Botschaft in Den Hag entstehen, was Wilders zurückweist. Unbestritten ist, dass Wilders als VVD-Abgeordneter lange Zeit einen Mitarbeiter hatte, der direkt von der israelischen Botschaft kam: Elliott Wagschal. „Wilders steht dicht bei Israel“, formuliert es vorsichtig Frans Weisglas, von 2002 bis 2006 Parlamentspräsident.

Sind Sie ein Agent für Israel?“

Im September 2007 sonderte Wilders in einem Interview mit „Radio Nederland Wereldomroep“, dem Auslandsdienst des Niederländischen Rundfunks, wieder einmal seinen Standpunkt ab, die einzige Demokratie im Nahen Osten sei Israel. Daraufhin sagt der Interviewer: „Manchmal wird suggeriert, dass Sie ein Agent für Israel seien“. Dazu entgegnet „Meneer Wilders“ nur: „Unsinn. Ich kriege auch meine Informationen nicht allein aus Israel.“ Und den Koran habe er schon 15-mal gelesen.

Trotzdem sieht Buchautor und Burda-Vize Jürgen Todenhöfer bei Wilders eine „erschreckende Unkenntnis einfachster Fakten“. Todenhöfers Auffassung nach ist der Westen viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Beim Vergleich der Texte erweise sich der Koran als mindestens so tolerant wie das Alte und das Neue Testament. In allen drei Schriften drückten sich Gott und seine Propheten teilweise sehr martialisch aus. Bei oberflächlicher Betrachtung wäre, meint Wilders-Kritiker Todenhöfer, das Alte Testament in seinen historischen Ausführungen das blutigste der drei heiligen Bücher – viel blutiger als der Koran. Angesichts der Kriegspolitik des Westens sei es allerdings nicht erstaunlich, dass muslimische Extremisten Zulauf bekommen. Diese seien aber nicht repräsentativ für den Islam.

Einen neuen Fan hat Wilders dagegen in dem zionistischen Kolumnisten Henryk M. Broder gefunden: Wilders sei ein „Dokumentarist, der die Wirklichkeit verdichtet“. Jetzt werde er „auf dem Altar der Appeasement-Politik geopfert“. Das soll ein Schimpfwort sein. „Appeasement“ jedoch ist wortverwandt mit „peace“ und „paix“ – Frieden. Und den wollen Leute wie Wilders und Broder nicht. Krieg mit 1,2 Milliarden Moslems aber ist für klar denkende Menschen keine Alternative.

 

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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