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In der Vergangenheit war der Iran von weitreichenden politischen Umstürzen geprägt, die das Leben der Menschen ständig in eine neue Richtung gelenkt haben. Dies forderte gerade von den Frauen des Irans eine besondere Anpassungsfähigkeit ………………. WEITERLESEN!

Wie die anderen Gottgesandten hat auch der Prophet des Islams Unwissenheit, Götzentum und Aberglauben bekämpft.

Als der letzte Prophet, den Gott sandte, hat er für alle Fragen des Lebens, von den diesseitigen bis zu den jenseitigen, von der Wirtschaft über die Politik bis zur Spiritualität das optimale Konzept vorgelegt. Er sprach dabei die Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Rationalität an.

Wir kondolieren nun anlässlich des Verlustes dieser einmaligen Persönlichkeit der Geschichte – und entsenden Prophet Mohammad – und den Edlen aus seinem Hause die besten Segenswünsche – Frieden sei mit ihnen.

Im Koran steht im Vers 25, der Sure 57: Wir haben doch unsere Gesandten mit den klaren Beweisen geschickt und mit ihnen die Schrift und die Waage (zur Unterscheidung von Recht und Unrecht) herabkommen lassen, damit die Menschen sich zur Gerechtigkeit erheben …“ Die Gottgesandten haben sich gegen die Ungerechtigkeit gewehrt, weil diese die Verwirklichung des guten menschlichen Lebens verhindert. Gott vergleicht in Sure 14, Sure Ibrahim in den Versen 24 und 25 das gute Wort mit einem kräftigen fruchtbarem Baum und spricht: Hast du nicht gesehen wie Gott ein Gleichnis von einem guten Wort geprägt hat? Es ist wie ein guter Baum, dessen Wurzeln fest in der Erde sitzt und dessen Krone in den Himmel ragt und der mit der Erlaubnis seines Herrn zu jeder Zeit Früchte trägt. …

Gott bringt den Menschen Gleichnisse, vielleicht lassen sie sich mahnen. –

Der Prophet Gottes hat die Fruchtbarkeit seiner Aussendung mit der Fruchtbarwerdung eines guten Baumes verglichen. Als die Muslime nach einem Gefecht mit den Götzendienern ihre schweren Verluste und Niederlage trauerten, hat er gesagt: „Vergießt keine Tränen, denn mein Volk ist wie ein Garten, dessen Besitzer um seine Veredlung bemüht ist, die nötigen Grundfesten gelegt und die überflüssigen Zweige weggeschnitten hat, woraufhin dieser Garten Früchte trägt und jedes Jahr eine Schar ernährt und wie oft sind die Büschel der letzten Früchte besser und die Zweige höher.

Die Islamische Revolution in Iran ging aus der Suche nach Gerechtigkeit hervor und war ein Schritt zur Wiederbelebung der Ziele der Propheten. Die Islamische Revolution ist die Bewegung riesiger Volksmassen, die energisch die Wiederbelebung der menschlichen Werte in Anlehnung an die Lehren des Propheten des Islams anstrebte . Diese Bewegung nahm die Form einer totalen Revolution an und übte auf die Menschen überall auf de Welt Einfluss aus, was nicht verwundert, weil sie auf Wahrheit und Logik basiert.

Bei der Islamischen Revolution hat man sich wieder dem Leben des Propheten als Vorbild und den Geboten und dem Religionswissen zugewandt. Durch die Gründung des islamisch-republikanischen Staates im Iran konnte die Welt erneut den wahren Islam kennenlernen. Die Islamische Revolution leitete gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine Bewegung und einen Wandel auf der Welt ein. Sie strebt nach Aufwertung des Menschen und Wahrung der menschlichen Würde. Dieses islamisch geprägte Phänomen zeigt, dass der Islam – das Geschenk der 23 jährigen Bemühung des Propheten s.a.a.s. nicht auf eine bestimmte Zeit beschränkt ist.

Die Frohbotschaften und Werte des Islams sind für alle Menschen bestimmt. Es geht um die Rettung und Rechtleitung aller.

Imam Chomeini hat für die Renaissance des Islams den revolutionären Weg des Propheten Gottes s.a.a.s. gewählt, d.h. den Weg der nach Gott ausgerichteten Entwicklung, die wohlüberlegt ist, voller Glauben und voller aufrichtigen Gotteszuwendung. Der verstorbene Begründer der Revolution hat gesagt: „Wir müssen die Zäune der Unwissenheit und des Aberglaubens abbrechen um die klare Quelle des unversehrten Islams Mohammads (s.a.a.s.) zu erreichen. Dieser Islam ist heute das wichtigste auf der Welt.“

Die Bevölkerung erkannte die Aufrichtigkeit ihres Revoltunionsführers und viele auf der Welt hat seine Ausstrahlung fasziniert , Frau Hadscher Sinsuat eine Neu-Muslimin auf den Philippinen sagt:

Als ich am Jahrestag der Islamischen Revolution im Fernsehen Imam Chomeini sah, wie er unter einem Baum das Gebet verrichtete, hat mich seine Ergebenheit beim Gebet so sehr angezogen, dass ich mich entschloss mehr über das Denken dieses Mannes nachzulesen. Denn ich wollte wissen, welche Denkweise imstande ist, dem Menschen eine solche Ergebenheit und ausgesprochene Spiritualität zu verleihen. Meiner Meinung nach hat Imam Chomeini die Tradition des Propheten erneut zum Leben erweckt und in einer Zeit, in der es verschiedenen Definitionen für den Islam gab wie „amerikanischer“, oder „arabischer“ Islam, usw. hat Imam Chomeni den wahren Islam, der nichts anderes ist als der Islam des Propheten, den Muslimen und der Weltbevölkerung vor Augen geführt.

Ajatollah Khamenei, der Revolutionsführer hat betont, dass die Revolution ein Lichtstrahl aus den Lehren des Propheten ist. Diese Revolution konnte das religiöse Moment mit anderen Elementen eines Staates verknüpfen. Der Dialog der Islamischen Revolution warf neue Themen in den wissenschaftlichen und denkerischen Kreisen auf wie: politisches Denken des Islams, soziale Gerechtigkeit auf internationaler Ebene, Einheit unter den Religionen usw.. Die Botschaft der Islamischen Revolution lautet: Achtung der Denkfreiheit und der Unabhängigkeit der Völker. Sie geht aus den menschlichen Grundsätzen der Lehre des Propheten hervor er hat es als natürliches Recht eines jeden gesehen, ein gesundes Leben in Begleitung von Gerechtigkeit zu führen und alle Menschen als gleich und als Brüder bezeichnet und sie geachtet.

Durch den Sieg der Islamischen Revolution erreichte die islamische Identität in der muslimischen Weltgemeinde ihren Höhepunkt, denn die Botschaft Imam Chomeinis als der Architekt der Islamischen Revolution war universal und gestützt auf die wertvolle Lehre des Propheten, der die Selbstschätzung bei einem Gerechtigkeit suchenden Menschen voraussetzt. Mit anderen Worten: Die Errungenschaft der Islamischen Revolution, welche das Volk der Muslime ins Wogen brachte, war, dass der Islam wiedererwachte und die Muslime zu ihrer politischen und gesellschaftlichen Wesensart zurück gelangten. 907

Hasrate Mohammad s.a.a.s. hat den Menschen ihre Würde und sozialen Rechte widergeben . Auch den Frauen. Er hatte von ihrer Würde gesprochen und ihr Recht auf Besitz und freie Entscheidung anerkannt. Dank seiner Lehren konnte sie sich entfalten.

Die Islamische Revolution war die Umkehr zu der menschlichen Kultur des Propheten und der Wiederherstellungen gesunder Bedingungen für die Beteiligung der Frau am gesellschaftlichen Leben. Die zunehmende Mitbeteiligung der iranischen Musliminnen an politischen und gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritten rührt von der Lehre des Propheten her.

Die Menschen erkannten in Imam Chomeini Charakterzüge des Propheten wieder. Die islamische Republik ist derartig konstruiert, dass immer eine islamische Persönlichkeit an der Spitze steht, die etwas von den moralischen Eigenschaften und den Führungsqualitäten des Propheten aufweist. Die Beziehungen zwischen Regenten und Bevölkerung gestaltet sich auf der Grundlage von Glauben, Zusammenarbeit und Freundschaft. Das politisch-spirituelle Oberhaupt ist Kenner des Islams und verpflichtet sich zu der Ausführung seiner Gebote. Das ist es was die Bevölkerung von ihm erwartet.

Das wozu der Prophet und in Anlehnung an ihn Imam Chomeini die Menschen aufrief sind Dinge, derer der Mensch immer bedarf. Die Islamische Republik hat die Menschen eingeladen unter die Flagge des Monotheismus, der Gedankenfreiheit, Erkenntnis und Beachtung der Rechte der Menschen zu treten. Sie zeigt dem Menschen von heute , dass die menschliche Zivilisation ihren Kurs ändern muss. Imam Chomeini hat diesbezüglich hervorgehoben: „Wenn der Glaube an Gott und das Handeln nach seinen Geboten in die Tätigkeiten der Menschen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft und in sein Leben aufgenommen werden, lassen sich auch die schwierigsten Probleme der Welt leicht lösen. Heute ist die Welt in die besehende Sackgasse geraten und hat keine andere Wahl als sich den Rechtleitungen der Propheten zu beugen.“

Als Islamische Revolution wird eine Transformation des politischen Systems und der gesellschaftlichen Ordnung hin zu einem Islamischen Staat bezeichnet.

Die bekannteste und in der Literatur auch meist als „dieIslamische Revolution“ bezeichnete war diejenige zur Gründung der Islamischen Republik Iran.

Ziel einer Islamischen Revolution ist die Gründung und der Aufbau einer Gesellschaft, in der jedes Individuum in seiner Annäherung zu seinem Schöpfer gefördert, und Aspekte, welche den Menschen von seiner eigenen Natur entfremden, vermieden werden. Dieses ist nach Ansicht des Islam u.a. durch die Etablierung des islamischen Rechts [scharia] in seiner zeitgemäßen Aulegung und Interpretaiton durch den Statthalte der Rechtsgelehrten [wilayat-ul-faqih] möglich. In solch einem System werden die universellen Werte aller Menschen, wie z.B. Gerechtigkeit, gefördert, so dass die Islamische Revolution auch Nichtmuslimen zugute kommt.

Zwar wird in der Westlichen Welt im engeren Sinne mit der Islamischen Revolution die Absetzung von Schah Mohammad Reza Pahlavi im Jahre 1979 im Iran verbunden, aber in der Philosophie der Islamischen Revolution handelt es sich um eine immerwährende Entwicklungsanstrengung des Menschen hin zu einer kollektiven Weiterentwicklung auf dem Weg Gottes. Erfolgreicher Leiter der Islamischen Revolution war Imam Chomeini.

Der erste, der eine Islamische Revolution angeführt hatte, was Prophet Muhammad (s.), der die Stammesriten der Quraisch, wie z.B. die Unterdrückung der Frau und das töten von neugeborenen Mädchen für unmenschlich erklärte und verbot. Auch setzte er den Geist über das Blut und belegte Posten im Staat nach Qualifikation und nicht nach Stammeszugehörigkeit oder Alter. Nach dem Ableben des Propheten Muhammad (s.) kehrten die Muslime teilweise zu altem Stammesdenken zurück und statteten sich mit Privilegien aus, welche Prophet Muhammad (s.) zuvor abgeschafft hatte. Die zweite Islamische Revolution fand durch Imam Ali (a.) statt. Er schaffte die Privilegien ab und enthob ungerechte Gouverneure von ihrem Posten. Muawiya ibn Abu Sufyan akzeptierte seine Absetzung nicht und entfesselte die Schlacht von Siffin. Die zweite Islamische Revolution endete mit der Ermordung von Imam Ali (a.). Die nächsten 10 der Zwölf Imame (a.) wurden allesamt ermordet und hatten nicht die Gelegenheit zu einer Islamischen Revolution. Zuweilen wird die Tragödie von Aschura auch als Islamische Revolution benannt.

Letztendlich ist die Islamische Revolution der kollektive moralische, spirituelle und politische Ausdruck der großen Anstrengung [dschihad] eines Individuums, die zum gesellschaftlichen Erfolg geführt wurde, um das Erscheinen des Erlösers, des Imam Mahdi (a.), vorzubereiten. Seit der Zeit der ersten elf der Zwölf Imame gab es allerdings nie wieder eine Islamische Revolution, die zum letztendlichen Ziel hatte Imam Mahdi (a.) an die Macht zu bringen.

Obwohl auch die mittelfristigen Grundlagen der Islamischen Revolution zumindest einige Generationen zurück reichen, beginnt die Endphase ein Jahr vor dem Erfolg:

Nach einer verleumderischen Veröffentlichung der schahhörigen Presse gegen Imam Chomeini kam es Anfang Januar 1978 in Qum zu ersten größeren Zusammenstößen der Armee gegen studentische Demonstranten. Ein Artikel mit dem Titel „Iran und schwarzer und roter Kolonialismus“, dessen Autor als unbekannt gilt, bezeichnete Imam Chomeini als „Draufgänger, einen prinzipienlosen Lakaien kolonialer Machtzentren, einen Karrieristen …“ und gilt als Auslöser der Endphase Revolution. Bei diesen Demonstrationen wurden einige Studenten erschossen.

Nach islamischer Tradition wurde 40 Tage später zum Arba’in um die Toten getrauert. Im ganzen Land wuchs die Aufmerksamkeit und am 18. Februar kam es zu erneuten Demonstrationen; dieses Mal im ganzen Land. Zu den heftigsten Zusammenstößen kam es in Täbriz, wo über 100 unbewaffnete Demonstranten getötet wurden. Erneut legten sich 40 Tage des Gedenkens über das Land und am 29. März wiederholte sich das Szenario. Die Demonstrationen wurden im 40-Tage-Rhytmus immer größer und richteten sich gegen alles, was mit dem Schah zu tun hatte. Im August des Jahres starben bei einem Feuer in einem Kino in Abadan bis zu 600 Menschen. Der Geheimdienst der Stadt wollte die Schuld auf die Demonstranten lenken und damit die Demonstrationen diskreditieren, aber das Volk glaube ihnen nicht und beschuldigte den Geheimdienst SAVAK. Daraufhin gingen weit über 10.000 Menschen für die Opfer des Brandes auf die Straße und ein zweiter überlagerter 40-Tage-Rhytmus ergänzte den ersten.

Der Schah bat die USA um Hilfe, die aber erkanten die unmittelbare Gefahr nicht. m September des Jahres 1978 waren Massendemonstrationen an der Tagesordnung und der Schah rief unter Berufung auf das Kriegsrecht ein allgemeines Demonstrationsverbot aus. Am 8. September begannen in Teheran massive Proteste. der Schah ließ auf die unbewaffneten Demonstranten schießen. Es gab einige Hundert Tote. Der Tag ging als Schwarzer Freitag (Aufstand des 17. Scharivar) in die Geschichte ein. Es kam zusätzlich zu den Demonstrationen zu Massenstreiks, die die iranische Wirtschaft beinahe völlig zum Erliegen brachten.

Im darauf folgenden Monat Muharram fand trotz Verbots am 2. Dezember 1978 eine Massendemonstration mit über 2 Millionen Teilnehmern rund um den Freiheitsturm in Teheran statt. Die aufgebrachte Menge forderte den Rückzug des Schahs und die Rückkehr von Imam Chomeinis. Immer mehr Soldaten weigerten sich auf die Demonstranten zu schießen und desertierten.

Am 16. Januar blieb dem Schah nur die Flucht aus dem Iran, da auch die Armee nicht mehr auf ihn hörte. Der Schah hatte kurzfrisitg Schapur Bachtiar als seinen politischen Erben eingesetzt, der aber dem Druck der Massen nicht standhalten konnte und Imam Chomeini noch im Januar die Einreise in den Iran gewährte. Der SAVAK wurde aufgelöst, politische Gefangene befreit und Symbole der Schahherrschaft zerstört.

Die Gesamtzahl der Opfer allein im letzten Jahr wird mit ca. 20.000 Toten und mehr als 100.000 Verletzten angegeben, wobei kein einziger Schuss von Seiten der Demonstranten gefallen ist!

Am 1. Februar landete Imam Chomeini in Teheran und wurde von Millionen Iranern begeistert empfangen.

Der Sieg der Islamischen Revolution führte zur Gründung der Islamischen Republik Iran. In der Verfassung der Islamischen Republik Iran sind die Ziele der Islamischen Revolution insbesondere in der Präambel wiedergegeben. Darin heißt es u.a.: „Das grundlegend Neue dieser Revolution ist, im Vergleich mit anderen Bewegungen im Iran während der letzten hundert Jahre, ihr von der islamischen Lehre bestimmter Charakter.“

Somit führte die Islamische Revolution zum ersten Staat seit über 14 Jahrhunderten, der einen mit Imam Mahdi (a.) einen der Ahl-ul-Bait (a.) zum Staatsoberhaupt hat.

Einige Gelehrte betrachten die Islamischen Revolution und die Gründung der Islamischen Republik Iran als Vorzeichen für die Rückkehr des Imam Mahdi (a.).

Die Islamische Revolution war eine bewusste Reaktion auf die Vernichtung der sozialen Werte und ein Widerstand gegenüber der kulturellen Auslöschung.

Die Kultur ist die Seele einer Zivilisation. Die Zivilisation entsteht, indem sich die Kultur und das Denken konkret in den Beziehungen und Einrichtungen in der Gesellschaft niederschlagen. Aber es ist nicht einfach einen klaren Trennstrich zwischen Kultur und Zivilisation zu ziehen. Viele Denker und Schriftsteller haben versucht zu definieren, was Kultur ist. Einige betrachten Kultur als Gesamtheit von Wissen, Überzeugungen, Künsten, Moral, guten Sitten und Bräuchen und jede Art von Fähigkeit, welche durch den Menschen erlangt werden. Andere betrachten alle menschlichen Erzeugnisse als Kultur im Gegensatz zu den natürlichen Erzeugnissen. In einer neuen Umschreibung des Begriffes ist Kultur die bewusste gewonnene soft ware einer Zivilisation.

Bei der Entstehung einiger Revolutionen hat die Kultur eine wichtige Bedeutung gehabt. Viele Analytiker, die sich mit den Gründen für den Sieg der Islamischen Revolution beschäftigt haben, halten kulturelle Faktoren, insbesondere das religiöse Denken der Bevölkerung für den wichtigsten Entstehungsgrund dieser Erhebung.

So weist Michael Fisher in seinem Buch „Iran von der Religionsdebatte zur Revolution“ darauf hin, dass, auch wenn politische und wirtschaftliche Ursachen bei der Entstehung der Revolution im Iran eine Rolle gespielt haben, dennoch Form und Ausgangspunkt dieser Revolution und ihr Entstehungsort in großem Ausmaß auf religiöser Protesttradition beruht. Er und andere Schriftsteller sind der Ansicht, dass sich zwar die Wirtschaftsmaßnahmen und Politik des Schahs auf die verschiedenen Bevölkerungsgruppen sehr negativ ausgewirkt hatte und intensiv der Mangel an Freiheit in der iranischen Gesellschaft verspürt wurde, aber die Wandlung in der Bevölkerung in Wahrheit auf die revolutionäre schiitische Kultur zurückzuführen ist. Diese ließ die Revolution entstehen und sie siegen.

Wie war es nun um die Kultur vor der iranischen Revolution bestellt?

Die kulturelle Entfremdung und das Streben nach Nachahmung der fremden Kulturen waren zwei wichtige Faktoren für den Sturz des Pahalvie-Regimes. Unter der Pahlavie-Dynastie war überall der Hang zum Westen zu verspüren insbesondere in Kultur und Kunstzentren. Das schlimmste Mitbringels des Bündnisses zwischen diesem Regime und dem Westen war die Westhörigkeit. Mohammad Ali Rahmatinia, Universitätsdozent und Experte für Kulturfragen sagt dazu:

„Die islamisch-iranische Kultur der Bevölkerung wurde zur Zeit der Pahlavis und besonders ab der 60iger Jahre nicht berücksichtigt und das Regime wollte die Fremdkulturen und Dekandenz aus dem Westen einflößen.“Dr. Rahmatinia verwies auf die Kulturpläne des Schahregimes und sagte: „Wenn wir das Ausmaß der Kulturstrategien des Pahlavieregimes in Musik, Kino, Theater, Büchern usw. untersuchen, stellen wir fest dass überall die Dekandenz und Zügellosigkeit angestrebt wurde und man sich nirgendwo auf die iranischen und islamischen Kulturmodelle stützte. Dies wuchs allmählich zu einem Motiv für den Ehrgeiz und die Initiative der Bevölkerung in Richtung Sturz dieses Regimes.

Das Schahregime verfolgte außerdem eine Politik der Islambekämpfung. In Kinofilmen wurden offen die islamischen Werte herabgesetzt und es wurde Musik primitivster Art verbreitet. Das Schahregime setzte, um die Bevölkerung von ihren religiösen Überzeugungsgrundlagen abzubringen, das Projekt eines radikalen Nationalismus und der Verehrung der Antike auf die Tagesordnung. Durch Hervorhebung der Antike Irans und Preisung der vorislamischen Werte und Bräuche wurde versucht, die hohen Begriffe des Islams an den Rand zu drängen und eine leere Hülle aus dem Islam zu machen. Feste wie das Schiraser Kunstfest, bei dem offen die Anständigkeit beiseite gestellt wurde, waren eine Beleidigung der Kultur des Volkes und entfachten Funken des Protestes unter den Massen.

Die Bevölkerung suchte bei der Geistlichkeit Schutz, um sich gegen die Schah-Regierung zu wehren. In den 60iger und 70ger Jahren eskalierten die Stellungnahmen Imam Chomeinis gegen die Verbreitung der fremden Kulturen im Iran: Die Menschen rückten zusammen und protestierten gegen den Status Quo.

Michel Foucault, ein westlicher Theoretiker hat in seinem Buch über die Revolution im Iran diese als erste Revolution in moderner Form bezeichnet, die ohne Parteiorganisationen entstand und in ihrer Art einmalig war. Er betrachtet die Islamische Revolution als eine bewusste Reaktion auf die Vernichtung der sozialen Werte und und als Widerstand gegenüber der kulturellen Auslöschung.

Als die Islamische Revolution entstand, erlebten die dynamischen und starken Elemente in der Kultur und Identität der Iraner eine erstaunliche Wiederbelebung. In Wahrheit hat der Geist der Gerechtigkeitssuche und der Bekämpfung von Fremdherrschern, der in der Islamischen Revolution beinhaltet war und in den Losungen der Menschen in ihren Anti-Schah-Demonstrationen zum Ausdruck kamen, zur Folge gehabt, dass das Erbe der Zivilisation des Irans und Islams gegen die Herrschaft der Westhörigkeit eingesetzt wurde. Diese Rückkehr zur Kultur des Irans und Islams brachte gewaltige Errungenschaften in den verschiedenen Bereichen. Die Islamische Republik betrachtete Kultur und Kulturwandel als eine ihrer wichtigsten Fragen.

Die Zunahme der Studierenden, die Reduzierung der Analphabetenrate, die wissenschaftlichen Erfolge von Elitekräften, das Bündnis zwischen dem theologischen Zentrum und der Universität, der Hang zu einem einfachen Leben , die Förderung des Geistes zur Opferbereitschaft unter der jungen Generation und ihre Zuwendung zur Spiritualität sind alles wichtige kulturelle Errungenschaften nach dem Sieg der Islamischen Revolution.

Aber der wichtigste Erfolg im Bereich Kultur ist wahrscheinlich die Herstellung des kulturellen Selbstverstrauens. Wie Sie wissen, ist der erste Schritt für eine Reform und konstruktive Entwicklung, die Reform der Einstellung und Überzeugungen. Die Islamische Republik hat unter der Führung Imam Chomeinis den Menschen zu kulturellem Selbstvertrauen und Hinwendung zu den islamischen und iranischen Werten verholfen.

Diese Unabhängigkeit im Bereich der Kultur ließ die Bevölkerung auf ihre ureigenste Identität Wert legen und ihre Überzeugungen, Sitten und Bräuche, ihre Sprache und Schrift schätzen und um deren Wahrung bemüht sein. Die Beachtung der Gebote des Islams durch die iranische Bevölkerung hatte zur Folge, dass sich ihre Kultur im Privat- und Gesellschaftsleben wandelte und sie sich von inkorrekten Erscheinungen des Westens abwandten.

Das Oberhaupt der Revolution, Ajatollah Khamenei sagt über die Wichtigkeit dieser Errungenschaften:

„Die Islamische Republik hat die westliche Kultur abgelehnt und gesagt: „Wir haben eine unabhängige, islamische Kultur. Es liegt fest, wie sich die Muslimen im Umgang mit anderen, hinsichtlich seiner eigenen Kultur, beim Essen und beim Kleiden, beim Lernen, im Verhältnis zur Regierung, in der Beziehung zu den anderen und bei Handelsgeschäften verhalten sollen. Wir wollen dies nicht vom Westen übernehmen und ihn  nachahmen.“

Wichtig sind auch der Wertewandel im Privat – und Gesellschaftsleben gewesen. Einige Dinge, die vor der Revolution etwas zählten, wurden zu Anti-Werten, während die Gesellschaft neue hohe Werte dazu gewann. Zum Beispiel waren vorher einige Bevölkerungsteile stolz, wenn sie ein luxuriöses Leben besaßen und nach westlichem Muster lebten, aber dank der Islamischen Revolution und der neuen Dominanz der religiösen revolutionären Kultur und Denkweise wandte sich die Bevölkerung immateriellen Werten wie Wissenschaft, Gottesfurcht, Religiosität , Genügsamkeit und Wohltätigkeitssinn zu. Der Wertewandel ist also für die meisten Iraner die größte Errungenschaft der Islamischen Revolution. Besonders für die Jugend. Sie brachte die Spiritualität und die Opferbereitschaft in Erfahrung und erweckte sie zu neuem Leben. Wer sich während der Revolution änderte, und während der 8-jährigen Verteidigung gegenüber der Saddam-Armee die größten Heldentaten vollbrachte, sind vor allen Dingen diese jungen Menschen gewesen, die dank der Islamischen Revolution auch für andere Freiheitsliebende und Kämpfer gegen die Hegemonie zum Vorbild wurden. Lassen Sie uns daher aller Märtyrer der Revolution gedenken!

Der 12. Bahman, 31. Januar, erinnert an ein großes Ereignis in der Geschichte des Volkskampfes im Iran.

An diesem Tag kehrte der Steuermann des großen Schiffes dieser Revolution – Imam Chomeini rahmatullah aleihe – nach 15 Jahren Verbannung in seine Heimat zurück. Als das Flugzeug mit ihm am 12. Bahman um circa 9 Uhr morgens im Mehrabad-Flughafen in Teheran landete,

versuchten dutzende Kameraleute diesen historischen Augenblick festzuhalten. Die Menschen hatten die Strecke, die der Imam entlangfahren würde, mit Blumen belegt und sich entlang der 33 km vom Flughafen bis zum Friedhof der Märtyrer der Revolution in Behescht Zahra versammelt. Ihre Zahl wurde auf 4 bis 8 Millionen geschätzt. Es war der größte Empfang in der Geschichte. Dr. Abasali Amid Zandschani, Autor und Dozent der Teheraner Universität schildert diesen Tag wie folgt:

„Während des Kampfes hatte die iranischen Bevölkerung bestand immer die Wahrscheinlichkeit der Zerschlagung seitens des Regime, und die Menschen fürchteten sich davor. Aber an dem Tag, als sich die Bevölkerung auf den Empfang von Imam Chomeini vorbereiteten, wurden alle Kräfte frei. Die Angst war aus den Gesichtern gewichen. Wer auf die Straße kam, schien an den schönsten Ort gehen zu wollen. So standen die Häuser am 12. Bahman leer. Als Imam in Iran eintraf, war es als ob er Ruhe und Sicherheit für die Menschen mitgebracht hätte.“

Imam Chomeini begab sich vom Flughafen direkt an die Gräber der Märtyrer der Revolution im Behescht-Zahra-Friedhof. Er würdigte die Kämpfer auf dem Wege Gottes und in einer historischen Ansprache erklärte er, dass der vom Schah ins Amt berufene Premierminister Schapur Bachtiar unrechtmäßig ist . Mit Zuversicht und Entschiedenheit verkündete der Imam: „Ich werde mit Hilfe dieser Nation eine Regierung bestimmen.“

Dank der Gegenwart Imam Chomeinis in Iran siegte die Islamische Revolution 10 Tage später nach seiner Ankunft. Wir sind nun im 4. Jahrzehnt seit diesem Sieg und können heute stolz und erstarkt an ihn zurückdenken.

Die großen Revolutionen auf der Welt lassen sich als wichtige und einflussreiche Ereignisse betrachten. Die Islamische Revolution Irans ist die größte geistige und spirituelle Revolution der Gegenwart und ein bedeutendes, Schicksal bestimmendes Phänomen des 20. Jahrhunderts gewesen. Im Vergleich zu den Revolutionen in den letzten 200 Jahren weist die Islamische Revolution im Iran einmalige Merkmale auf. Sie wird von neuen Erscheinungen geprägt. Mit den Worten Ajatollah Khameneis, des heutigen Revolutionsoberhauptes ist schon die Entstehung der Islamischen Revolution in sich eine Neuerung.

Dieser besondere Charakter führte dazu, dass die islamische Revolution und ihre Auswirkungen auf die Welt ständig von Sachverständigen der Politik und Soziologie analysiert wurde und jeder von ihnen sie aus einem besonderen Blickwinkel unter die Lupe nahm.

Das wichtigste Kapitel bei einer realistischen Analyse des bedeutenden Phänomens der Islamischen Revolution Iran ist die Existenz des Revolutionsführers und seines weitsichtigen Denkens. Imam Chomeini r.h. war klug und wachsam, er war bescheiden und entschlossen und er war sehr gottesfürchtig und selbstbeherrscht. Niemand konnte für ihn die Tatsachen verdrehen. Er besaß einen felsenfesten Willen und materielle Reize und eigene Wünsche bedeuteten ihm nichts.

Aufgrund des religiösen Pflichtgefühls betrat Imam Chomeini die Arena des großen historischen Kampfes, welche nur die außergewöhnlichen Menschen der Geschichte betreten und die nur wenige siegreich verlassen haben. Imam Chomeini verkündete eine neue Ära in der Geschichte der Menschheit. Eine Ära, in der das Element „Religion“ zu den anderen Elementen im Leben des Menschen tritt und in der Politiker und Denker aufgefordert sind, den Menschen und seine Bedürfnisse neu zu definieren.

Der größte Erfolgsfaktor Imam Chomeinis in dieser großen Bewegung war seine tiefe und klare Beziehung zu Gott. Gestützt auf die ewige Macht Gottes, hat er ohne die Supermächte eine unabhängigen und neuen Plan entworfen und eine neue auf der Religion beruhende Ordnung begründet. Diese ist in ihrer grundlegenden Form faszinierend, allumfassend und volksnahe und hat auch in abgelegenen Orten der Welt eine Wirkung hinterlassen. Die politische Schule, die der Imam gegenüber der Weltbevölkerung eröffnete, hatte der Menschheit Neues zu sagen und einen neuen Weg vorzuschlagen. In der Lehre des Imam Chomeini verschmolzen Spiritualität und Politik. Der Imam vereinte in sich selber Politik und Immaterialität, Politik und Moral, Politik und Mystik.

Die universale internationale Sichtweise Imam Chomeinis r.h. war eine weitere Neuerung für die Weltbewohner. Der Imam wandte sich mit seinen politischen Gedanken nicht nur an die iranische Bevölkerung, sondern er richtete seine Botschaft an die ganze Menschheit. Die wichtigsten Richtlinien seiner politischen Lehre sind die Wahrung der moralischen Kultur und Bestimmungen und der sozialen Gerechtigkeit. Imam Chomeini erinnerte die Welt daran, dass der Islam die Herzen anzieht und vereint und eine große Kraft hervorbringt, die nicht scheitert.

Die islamisch-republikanische Staatsordnung im Iran, welche Imam Chomeini begründete, setzt heute – 32 Jahre nach ihrem Beginn, mächtig und absolut leistungsfähig ihren Weg fort. Dies beweist, dass der Ausgangspunkt dieser Ordnung, nämlich die Islamische Revolution weitaus mehr war als eine vorübergehende schwache Erhebung . Zurzeit ist in der politischen Literatur auf der Welt und noch konkreter auf wissenschaftlichen Treffen und bei offiziellen Gesprächen der Staatsmänner großer Länder die Rede von der Stabilität und Stärke des Islamischen Staatssystems. Was den arroganten Mächten heute Sorgen bereitet, sind die Schwierigkeiten, die diese Revolution gegenüber ihrer Hegemonie in Bezug auf politische und kulturelle Gleichungen hervorgerufen haben. Die Herrschaft von spirituellen Werten und die Wiederbelebung der religiösen Identität hat , der beachtliche Platz, den die Muslime in den internationalen Beziehungen erreicht haben und die Bemühung um Wiederbelebung der Islamischen Zivilisation sind Zeichen für die Fortsetzung und den tatsächlichen Widerhall der Islamischen Revolution auf der Welt.

Heute sind Denker wie der Amerikaner George Weigel der Ansicht , dass „der Wandel in Richtung nicht-materialistischer Einstellung (und Religiöswerdung) auf der Welt das Leben Ende des 20. Jahrhunderts geprägt hat und zum Widerhall der Islamischen Revolution gehört.“

Der englische Soziologe und Theoretiker Antony Giddens ist der Ansicht: „In der Vergangenheit haben 3 große Soziologen, nämlich Marx, Durkheim und Max Weber mit mehr oder weniger starken Unterschieden, die allgemeinen internationalen Entwicklungsverlauf in Richtung Säkularisierung und der Verdrängung der Religion gesehen, aber mit Beginn der 80iger Jahre und dem Sieg der Islamischen Revolution im Iran wurde das Gegenteil Wahrheit. Das heißt, der allgemeine Entwicklungsprozess auf der Welt begann einen entgegen gesetzten Verlauf und bewegte sich in Richtung Religiöswerdung.“

Der spanische Philosoph Prof. Ismael Quilles ist folgender Ansicht:

„Die Religion ist zum Leben erwacht. Das spirituell Schöne im alltäglichen Leben hat Beachtung gefunden und die Welt hat sich zwecks Rettung und schöner Gestaltung ihrer sozialen Beziehungen der Macht der Religion und den spirituellen Faszinationen zugewandt. Dies alles begann beim Aufruf Imam Chomeinis mit seiner religiösen Revolution im Denken und der Denkweise der Weltbevölkerung.“

Anlässlich des Herannahens des 32. Jahrestages der islamischen Revolution gedenken wir des Begründers dieser großen Volksbewegung. Mit den Worten Ajatollah Khameneis, des heutigen Revolutionsoberhaupes, hat Imam Chomeini mit seiner einmaligen Persönlichkeit es verdient, dass ihn die besten Menschen und reinsten Herzen bewundern. Er ist der Ansicht: Es ist ein Unterschied ob eine Persönlichkeit allgemein wegen ihrer sichtbaren Position geachtet und gewürdigt wird, oder ob der Charakter, die Größe und die verschiedenen Eigenschaften, die diesen Menschen schmücken , anderen bedeutenden Persönlichkeiten Hochachtung und Lob abzwingen.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat die „Verbreitung“ hochwertiger islamischer Lehren als eines der Ziele der Islamischen Republik Iran bezeichnet. Der geehrte Ayatollah Khamenei sagte am Montag in der heiligen Stadt „Qom“ vor tausenden ausländischen Theologiestudenten und Gelehrten: Das Vertrauen der islamischen Völker in die befreienden Lehren ist die Voraussetzung für das Identitätsgefühl sowie Würde, Fortschritt und Stärke der islamischen Umma.
Das Oberhaupt der Islamischen Revolution nannte die Aufmerksamkeit auf die „islamische Umma“ eine große und ewige Lehre von Imam Khomeini, für die iranische Nation und die Verantwortlichen der Islamischen Republik Iran und fügte hinzu: Die Islamische Revolution verfolgte von Beginn an die Befreiung der Islamischen Umma vom imperialistischen Joch, deshalb empfanden alle islamischen Völker, dass mit dem Sieg der Islamischen Revolution eine lebhafte Brise auf ihr Leben weht und ein neuer Weg begonnen wurde.
Er bezeichnete die Präsenz von Theologiestudenten und Gelehrten auf diesem Gebiet aus rund einhundert Ländern in der Gesellschaft der Stadt Qom als Grundlage der Erkenntnis der Völker mit den reinen islamischen Lehren und erklärte: Das Ziel dieser gesegneten Präsenz bedeutet nicht den Export der Revolution im üblichen politischen Sinne, denn die Revolution ist grundsätzlich kein Phänomen, das mithilfe politischer und militärischer Mittel exportiert werden kann; so lehnte die islamische Staatsordnung von Anfang an „falsche Deutungen über den Export der Revolution“ ab.
Der geehrte Ayatollah Khamenei erinnerte zudem an die 200-jährigen Versuche imperialistischer und kolonialistischer Organe, bei den islamischen Völkern Minderwertigkeits- und Sorglosigkeitsgefühle zu erzeugen und sagte dazu weiter: Die Islamische Revolution hat in den Gedanken der islamischen Umma die Bedeutung der Geschichtsbestimmung wie etwa „Würde, Gerechtigkeit, Standhaftigkeit und islamische Identität“ hineingetragen, die die Pläne der Imperialisten vereiltet hat.
Das Oberhaupt der Islamischen Revolution bezeichnete die Einhaltung der Prinzipien „Ausdauer und Standhaftigkeit“ von Imam Khomeini, durch das iranische Volk als den Hauptfaktor für die Abwehr „ununterbrochener, versteckter und offener Verschwörungen“ der Feinde des Islam und sagte: Die internationalen Unterdrücker machen Lärm über Sanktionen gegen Iran, aber dieses Volk hat die Sanktionskeule durch seine Geduld und Standhaftigkeit wirkungslos gemacht. Und dank dieser Weitsichtigkeit, Standhaftigkeit und in Anlehnung an Gott befindet sich die Islamische Republik Iran heute auf ihrem politischen Gipfel der Stärke.

Gestern vor 30 Jahren, am 22. September 1980, brach der Erste Golfkrieg zwischen dem Irak und dem Iran aus. Das war wohl die blutigste, längste und sinnloseste Konfrontation zwischen zwei moslemischen Staaten in der gesamten modernen Geschichte.

Der Krieg hat nahezu acht Jahre gedauert und schätzungsweise eine bis anderthalb Millionen Menschen das Leben gekostet. Die genaue Opferzahl ist unbekannt und wird wohl nie bekannt werden. Die den Wirtschaften beider Länder zugefügten Schäden beliefen sich auf nahezu 500 Milliarden US-Dollar.

Teheran glaubt, den Ersten Golfkrieg gewonnen zu haben (und hat dabei teilweise recht), und feiert jedes Jahr im August den „Siegestag“. Im Irak wird aus verständlichen Gründen nichts gefeiert: Saddam Hussein, den Auslöser der achtjährigen Schlacht, gibt es seit vier Jahren nicht mehr auf dieser Welt. Und sein Land ist bereits seit sieben Jahren nicht mehr frei und unabhängig.

Die Ergebnisse des Iran-Irak-Kriegs, der de facto um die Kontrolle über den Raum am Schatt al-Arab, dem Fluss am Zusammenfluss von Tigris und Euphrat bis zum Persischen Golf (insgesamt 82 Kilometer) und über die ölreiche südiranische Provinz Chuzestan geführt wurde, haben aus politischer Sicht nichts geändert: Das östliche Ufer ist iranisch und das westliche irakisch geblieben.

Auf der geopolitischen Landkarte der Region ist dagegen vieles anders geworden: Dadurch wurden nämlich zahlreiche Prozesse ausgelöst, deren Folgen sich noch viele Jahre zu spüren sein werden. Der gesamte Nahe Osten und die Golfregion werden immer noch davon erschüttert. Zu den Folgen lässt sich auch die amerikanische Besatzung des Iraks zählen, die vielen Seiten, darunter auch Washington, große Kopfschmerzen bereitet.

Wenn man den Ersten Golfkrieg scharf ins Auge fasst, der im Iran als „Heilige Verteidigung“ und im Irak als „Saddams Kadesia“ galt, dann kann man den Zusammenhang dieses Kriegs mit allen wichtigen regionalen Ereignissen der nächsten Jahrzehnte leicht feststellen: sowohl mit Kuwaits Annexion durch den Irak und seiner Befreiung durch die USA 1990 bzw. 1991, als auch mit der Invasion der US-Kräfte im Irak bzw. dem Sturz Saddam Husseins 2003. Darin haben auch das iranische Atomprogramm, die Radikalisierung der islamischen Welt, die antiwestlichen bzw. antiamerikanischen Stimmungen unter den Moslems, der Terrorismus, der Afghanistan-Konflikt etc. etc. ihre Wurzeln.

Sehr viele Pfade nehmen ihren Anfang in diesem Krieg. Und alle führen in falsche Richtungen. Genauso wie die Pfade in den russischen Volksmärchen, die am verdammten Stein beginnen: egal wohin man geht, muss man sich überall auf Unglück gefasst machen.

Der Iran-Irak-Krieg wurde von sehr vielen amerikanischen und europäischen Präsidenten, Ministerpräsidenten und Ministern provoziert. Sie alle waren schuld daran, dass sich Saddam Hussein in einen abgefeimten Diktator verwandelte, dass dieser Krieg so lange dauerte und letztendlich sowohl den Iran als auch den Irak völlig auslaugte. Zudem waren auch die Kriegsergebnisse ganz anders als man erwartet hatte.

Deshalb erinnert sich kaum jemand gern an den Ersten Golfkrieg, vor allem in den USA. Besonders negativ reagiert der frühere US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld auf die Gespräche über seine Rolle in diesem Krieg. Während der Präsidentschaft Ronald Reagans war er (1983 und 1984) der Nahost-Beauftragte und traf sich mehrmals mit Saddam Hussein in Bagdad. Besonders empört ist Rumsfeld, wenn man ihm Fotos von seinen herzlichen Treffen mit dem irakischen Diktator zeigt.

Der Krieg war damals schon voll im Gange, und Washington hielt es nicht einmal für nötig, seine Hilfe für den Irak zu tarnen. Soll sich Rumsfeld jetzt etwa aufs Butterbrot schmieren lassen, dass er zunächst Hussein „kultiviert“ und 20 Jahre später als US-Verteidigungsminister vernichtet hatte?

Manche amerikanischen Ex-Politiker (darunter Zbigniew Brzezinski, der Sicherheitsberater des US-Präsidenten von 1977 bis 1981), beteuern jetzt, Washington hätte ursprünglich Neutralität bewahrt, um eine Verbreitung des Konflikts zu verhindern, die die Öllieferungen aus der Golfregion hätte gefährden können. Böse Zungen behaupten allerdings, dass ausgerechnet Brzezinski der Initiator der geheimen Verhandlungen mit Saddam gewesen sein soll, bei denen man ihm zu verstehen gab, dass die USA nichts gegen einen Überfall auf den Iran hätten.

Da muss man allerdings bedenken, dass die geopolitische Sachlage in der Region vor dem Iran-Irak-Krieg sehr ungünstig für die USA war. Im Iran wurde 1979 der Schah gestürzt, danach kam Imam Ajatollah Khomeini an die Macht: Damit verwandelte sich der bis dahin proamerikanische Iran in einen Todfeind Washingtons. Und das ganze bisherige Kräfteverhältnis in der Region brach auf einmal zusammen.

Ebenfalls 1979 etablierte sich Saddam Hussein als der einzige Herrscher im Irak. Für einen Diktator ist ein Jahr an der Macht eine Kleinigkeit. Und die USA setzten voll auf Hussein, um die „regionalen Verkantungen“ zu überwinden. Mit seinen Ansprüchen auf die Rolle des Allarabischen Führers war Saddam ein nahezu ideales Gegengewicht zur Islamischen Republik.

Gleich nach dem Krieg erschienen in manchen Medien die Informationen (dieser Skandal wurde in Amerika sogar als „Iraqgate“ als Anspielung auf den „Irangate“ aus den Reagan-Zeiten bezeichnet), dass die Amerikaner dem Irak Waffen (Fla-Raketen, Bomben usw.) sowie Hubschrauber im Wert von 200 Millionen Dollar geliefert hatten. Während des Kriegs wurde eine geheime Operation zur Waffenversorgung des Iraks gestartet, die unter dem Kodenamen „Bear Sales“ verlief.

Einen großen Teil der militärischen Ausrüstungen erhielt Bagdad aus der Sowjetunion. Aber nachdem Saddam den Einmarsch der sowjetischen Kräfte nach Afghanistan verurteilt hatte, wurden diese Lieferungen eingestellt. Die USA organisierten die Versorgung des Iraks mit Zuliefer- bzw. Ersatzteilen für sowjetische Flugzeuge, Panzer, Panzerwagen, Raketen, Kanonen und Schützenwaffen aus Drittländern. Selbst Israel, das nach dem Krieg gegen arabische Länder als Trophäen über zahlreiche sowjetische Waffen verfügte, konnte man überzeugen, dass es diese teilweise dem Irak überließ.

Der CIA kaufte über zahlreiche „Strohfirmen“ aus Jordanien, Ägypten, Kuwait und Saudi-Arabien massenweise sowjetische Waffen auf. Große Partien von Technik und Waffen kamen auch aus Frankreich, Spanien, Portugal. Aber auch das war noch nicht alles. Die Nationale Sicherheitsbehörde der USA stellte dem irakischen Generalstab Informationen der Satellitenaufklärung zur Verfügung. Auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad wurde sogar ein besonderes Gebäude errichtet, wo Experten zahlreiche Satellitenfotos empfingen und entzifferten.

Dank Washingtons Mitwirkung erhielt Saddam Hussein riesige Kredite von Saudi-Arabien, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Als Garant galt dabei die US-Regierung. Hussein konnte auf diese Weise insgesamt 35 Milliarden Dollar von den westlichen Staaten und zusätzlich 30 bis 40 Milliarden Dollar von den arabischen Ölscheichs bekommen. Allein Kuwait stellte Bagdad acht bis 14 Milliarden Dollar zur Verfügung.

Wie manche Experten derzeit vermuten, war die Annexion Kuwaits von 1990 teilweise auf Saddams Absicht zurückzuführen, auf einen Schlag seine Kredite loszuwerden und gleichzeitig neue ölreiche Territorien unter Kontrolle zu bekommen.

Der Letzte Wille Imam Chomeinis r.h. Teil 1

Obwohl 21 Jahre seit dem Ableben Imam Chomeinis – dem Begründer der Islamischen Republik Iran vergangen sind, lässt sich dennoch behaupten, dass sein Denken für die Freiheitsliebenden auf der Welt immer noch ein wertvolles Weglicht darstellt.

Das hohe Denken des Imams, welches aus den authentischen Lehren des Islams und des Heiligen Korans hervorgeht, hat das iranische Volk im Kampf gegen das korrupte Pahlavie-Regime siegen lassen. Aus Reden, Proklamationen und Interviews wurden die Gedanken Imam Chomeinis, entnommen und in Form von verschiedenen Büchern, wie dem Sammelband Sahifeh Nur veröffentlicht.

Auf diese Weise blieben seine befreienden Gedanken erhalten und sind ein Weglicht für die heutige Ära und die islamische Staatsordnung. Zweifelsohne hat auch Ayatollah Khamenei, ein würdiger Schüler des Imams und sein Nachfolger, eine einmalige Rolle bei der Fortführung des Weges und Imam Chomeinis übernommen.

Der Letzte Wille Imam Chomeinis ist religiös-politischen Inhalts und kann als eine der besten Quelle zur Erkenntnis über das hohe Denken des Imams betrachtet werden. In diesem Testament zeichnen sich der Weg der Islamischen Revolution und ihre hellen Zukunftsperspektiven ab und ist ein klares Konzept für die Fortdauer des Weges der islamischen Revolution enthalten. Es ist ein Brief, den ein großer Mensch und wahrer Diener Gottes verfasste. Eine kostbare Hinterlassenschaft , in der sich die Lehren des Islams widerspiegeln.

Das heutige Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ajatollah Khamenei sagt: „Die Islamische Revolution gehört gemäß den Worten des verstorbenen ehrwürdigen Imams allen Bevölkerungsgruppen und allen heutigen und zukünftigen Generationen Irans. Die großartige iranische Nation wird dieses kostbare göttliche Pfand durch ihr Handeln nach dem wegweisenden testamentarischen Empfehlungen Imam Chomeinis, durch Bewahrung der Losungen, der Zielrichtungen, der Werte und der Grundlagen der Revolution und dank Fortschritt und Innovation und Weiterentwicklung behüten.“

Das Testament Imam Chomeinis besteht aus einem Vorwort und mehreren Kapiteln, in denen der Imam Wegweisungen, Empfehlungen und Mahnungen hinsichtlich verschiedener Fragen formulierte.

Imam Chomeini beginnt sein religiös-politisches Testament mit Anführung des Hadith Thaqlain, das vom geehrten Propheten des Islams überliefert wurde, nämlich:

Wahrlich, ich hinterlasse unter euch zwei kostbare Pfandgüter. Das Buch Gottes (der Koran) und meine Familie – die Edlen aus meinem Hause . Diese beiden werden nicht voneinander getrennt bis sie an der Paradiesquelle Kauthar bei mir eintreffen.

Imam Chomeini zieht dieses Hadith, das von allen islamischen Konfessionsgruppen anerkannt wird, heran, um zu verdeutlichen, welchen hohen Platz der Koran und die Reinen aus dem Hause des Propheten einnehmen und dass diese beiden Größen nicht voneinander trennbar sind.

Im Anschluss an dieses Hadith hebt der Imam in seinem Testament hervor, dass – falls auch nur eine von diesen beiden Kostbarkeiten beiseite gelassen wird, die andere ebenso in Vergessenheit gerät. Danach mahnt er hinsichtlich des unrechtmäßigen Umgangs mit dem Koran und seiner Veruntreuung und sagt: „Es ist so weit gekommen, dass gewaltsame Regierungen und durchtriebene Scheingeistliche – die schlimmer als die Leute der Abgottregime sind – den Koran als Werkzeug zur Aufstellung von Gewalt und Korruption und zur Rechtfertigung der Unterdrücker und Widersacher Gottes des Erhabenen missbraucht haben.“

In seinem Testament erklärt der Imam, dass es der schiitischen Konfession zur Ehre gereicht, den Koran und die Edlen aus dem Hause des Propheten (Friede sei ihnen) zu befolgen. Er fordert die muslimischen Nationen auf, sich würdig und mit Leib und Seele nach dem Vorbild der Makellosen Imame und der Denkweise dieser Großen Wegweiser der Menschheit im Bereich Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und in militärischen Fragen zu richten.

Imam Chomeini unterstreicht dabei: „Ich muss daran erinnern, dass dieser religiös-politische Letzte Wille sich nicht nur an die große werte iranische Nation richtet, sondern eine Empfehlung an alle muslimischen Völker und an die Unterdrückten auf der Welt, gleich welcher Nation und welcher Religion sie angehören , ist.“

An einer anderen Stelle seines Letzen Wortes unterstreicht der Begründer der Islamischen Republik Iran: „Es ist nicht daran zu zweifeln, dass die Islamische Revolution Irans von allen anderen Revolution unterschieden werden muss: sowohl hinsichtlich ihrer Entstehung als auch hinsichtlich ihrer Art des Kampfes und ebenso hinsichtlich der Motivierung zur Revolution und zum Aufstand. Und es besteht kein Zweifel daran, dass dies ein göttliches Geschenk aus dem Verborgenen war, dass seitens Gott des Gnadenvolles huldvoll dieser unterdrückten ausgebeuteten Nation überreicht wurde.“

Da die Regierung, die aus dieser Revolution hervorging auf religiösen Werten beruht, ruft Imam Chomeini alle zur Behütung dieser vitalen Lehre auf. Er empfiehlt: „Der Islam und die islamische Regierung sind ein göttliches Phänomen, durch deren Anwendung das Wohl des Menschen im Leben und in der kommenden Welt in höchster Form gewährleistet wird und welche die Macht besitzen, die Unterdrückungen und Ausbeutungen, alle Korruption und alle Übergriffe zu durchkreuzen und die Menschen der wünschenswerten Vervollkommnung zuzuführen. Es ist eine Lehre, die im Gegensatz zu den Lehren, die nicht auf dem Ein-Gott-Glauben beruhen, zu allen persönlichen und gesellschaftlichen, materiellen und immateriellen, kulturellen, politischen, militärischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten Stellung nimmt und sie beaufsichtigt.“

Der Imam mahnt in Seinem Testament zur Wachsamkeit gegenüber der trügerischen Propaganda des Feindes, der ein verzerrtes Bild vom wahren Islam vorstellen will. Er weist den falschen Vorwurf , der Islam sei reaktionär zurück, und sagt: „Die Herstellung von Gerechtigkeit, die Ablehnung des Unrechts und der Unterdrückung, die Unabhängigkeit und Autarkie, die Beachtung der Rechte der Eltern und der anderen, sind alles keine Angelegenheiten, die alt und überholt werden.“ Er verurteilt auch die Versuche, die Religion von der Politik zu trennen und unterstreicht, dass der Heilige Koran und die Sunnah des Propheten über das Regieren und die Politik mehr sagen, als über andere Dingen. Außerdem weist er darauf hin, dass viele Gebote des Islams über das Gott-Dienen einen politischen Aspekt haben.

Er erinnert daran, dass der Prophet und seine Nachfolger ebenso eine Regierung bildeten und sich unmittelbar mit politischen Angelegenheiten auseinandersetzen.

Imam Chomeini empfiehlt der iranischen Nation in Seinem Letzten Willen, dass sie den Segen der Islamischen Republik, welcher durch ihre große Dschihad-Anstrengung und unter Opfern Wirklichkeit wurde, hochschätzen und behüten sollen. Den Verantwortungsträgern an der Spitze legt er ans Herz, die iranische Bevölkerung zu würdigen und sich in den Dienst der Entbehrenden und derer zu stellen, die Unrecht erfahren.

Der Imam empfiehlt auch den Verzicht auf ein Luxusleben und Importware und fordert die jungen Leute auf, an ihre eigenen Kräfte zu glauben und Autarkie anzustreben.

In seinem Testament verweist er auf die Pläne des Imperialismus, die junge Generation von ihrer Kultur und ihren Werten abzubringen und für den Westen zu gewinnen und sagt: „Um Problemen vorzubeugen und die Kontrolle nicht aus der Hand zu verlieren, ist es Aufgabe der Bevölkerung und der Regierung der Islamischen Republik, in keiner Epoche zuzulassen, dass korrupte Elemente mit abwegigen Ideologien oder Hinneigung zum Westen oder Osten sich in die Ausbildungsstätten und die Universitäten und andere Zentren der Erziehung und Lehre einschleusen.

Der Letzte Wille Imam Chomeinis (r.h) Teil 2 Imam Chomeini widmet sich in diesem Testament auch dem Thema der drei Regierungsgewalten. Im Zusammenhang mit der Legislative fordert er die Bevölkerung zur starken Wahlbeteiligung auf und rät ihr, festen Willens und in Treue zu den Islamischen Geboten und im Interesse des Landes Abgeordnete zu wählen, „die dem Islam und der Islamischen Republik treu sind.“ Er weist darauf hin, dass solche Abgeordnete in der Hauptsache aus der Mittleren Schicht und aus der Schicht der Entbehrenden kommen. Sie sollen aber gebildet und in den aktuellen Fragen bewandert sind, und die politischen Regeln des Islams kennen.

Imam Chomeini verweist auf die hohe Aufgabe der Volksvertreter und empfiehlt, dass die Abgeordneten einander in Brüderlichkeit behandeln. Er schreibt: „Alle sollen darum bemüht sein zu verhindern, dass – Gott verhüte es – ein Gesetz vom Islam abweicht . Alle müssen dem Islam und den himmlischen Geboten treu bleiben, damit das Wohl der hiesigen und der jenseitigen Welt eintritt.“

Im Iran achtet eine Einrichtung namens Kontrollrat darauf, dass Parlamentsbeschlüsse nicht gegen den Islam und die Verfassung verstoßen. Daher gibt der Imam in seinem Letzten Willen bekannt, dass er von diesem Rat erwartet, dass er stets genau und entschlossen seine islamischen und nationalen Aufgaben erfüllt. Er empfiehlt den Mitgliedern dieses Rates, sie „sollen sich von keiner Macht beeinflussen lassen und Gesetze die gegen die Heilige Schariah und gegen die Verfassung verstoßen ohne irgendwelche Bedenken verhüten.“

Imam Chomeini bezeichnet die Herausgabe von Gerichtsurteilen als eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe und ruft die Judikative auf, stets die Gebote des Islams und das Prinzip der Gerechtigkeit zu beachten. Imam Chomeini stellt aber auch an die Exekutive wichtige Erwartungen.

Imam Chomeini lädt die Exekutive unentwegt zum Dienst am Volke ein und sagt: „Alle müssen Diener des Volkes und ganz besonders der Geschwächten sein. Der Bevölkerung das Leben schwer zu machen und gegen die eigene Pflicht zu verstoßen, ist haram (aus der Sicht des Islams verboten) und führt – Gott verhüte es – zum göttlichen Zorn .“ Einigen Ministerien gibt Imam besondere Anweisungen. Er erwartet zum Beispiel von dem Außenminister, dass er um die Wahrung der Unabhängigkeit des Landes und den Ausbau der Beziehungen zu den Islamischen Staaten bemüht ist. An die Adresse des Ministers für islamische Kultur und Wegweisung sagte er: „Mein letzte Empfehlung an das „Erschad“-Ministerium lautet für alle Epochen, und ganz besonders für die jetzige, die ihren besonderen Charakter hat, dass es um die Werbung für das Recht gegenüber dem Unrecht bemüht ist und das wahre Gesicht der Islamischen Republik Iran vorstellt.“

Imam Chomeini widmet einen Teil seiner Letzten Empfehlungen auch den Bewaffneten Kräften der Islamischen Republik Iran. Er verweist darauf, welche Rolle die Islamische Republik beim Wandel unter der Armee und der Erwerbung ihres Volkscharakters gespielt hat und empfiehlt „Am Ende dieses irdischen Lebens lege ich allen Bewaffneten Kräften freundlich ans Herz, dem Islam – welcher die einmalige Lehre der Unabhängigkeit und der Freiheitssuche ist und mit deren leitenden Licht Gott der Erhabene alle zu den hohen menschlichen Stufen eingeladen hat, wie heute (auch in Zukunft) treu zu bleiben, und an ihrer Loyalität zu ihm festzuhalten.“

Imam Chomeini lobt die großen Taten der iranischen Militärkräfte, die das Land gegen die allseitigen Angriffe der Saddam-Armee verteidigt hatten. Aufgrund der Waffensanktionen des Westens gegen Iran, empfiehlt er ihnen in seinem Letzten Willen, sich beim Bau von Waffen auf eigenes Wissen zu stützen.

Die Massenmedien nehmen in den Augen Imam Chomeinis einen besonders wichtigen Platz ein. Sie können dem Wohl der Gesellschaft dienen oder auch schaden. Über den möglichen Schaden der Massenmedien schreibt er, dass diese zur wirksamen Werkzeugen zur Vernichtung der Völker insbesondere der jungen Menschen umgewandelt wurden. Der Imam erinnert an die heimlichen Plänen, die man im 20. Jahrhundert, insbesondere in der zweiten Jahrhunderthälfte mit Hilfe dieses Instrumentariums und durch gegen den Islam und engagierte Geistliche gerichtete Agitationen sowie pro-imperialistische Propaganda verfolgte.

Imam Chomeini war davon überzeugt, dass es Freiheit geben muss, aber er akzeptierte keinen Missbrauch der Freiheit. Deshalb unterstrich er in Seinem Letzten Willen: Alle sollen wissen, dass die Freiheit in westlicher Form, welche die jungen Leute, Mädchen und Jungen verderben, aus der Sicht des Islams und aus der Sicht der Vernunft zu verurteilen ist“

Der Imam ruft alle Medien und Künstler auf ,ihrem wahren Auftrag gerecht zu werden und das wahre Gesicht des Islams vorzustellen. Er sagt: „Wenn dieses Gesicht mit der Schönheit, zu welcher der Koran und die Sunnah auf allen Ebenen eingeladen haben, hinter der Maske, die ihm die Islamfeinde und die falschen Kommentatoren unter den Freunden aufgesetzt haben, hervortritt und offensichtlich wurde, wird der Islam universal und seine ruhmreiche Flagge überall gehisst werden.“

Revolutionsführer Imam Chomeini war auch ein liebevoller Vater für die iranische Nation. Er gibt auch den Gegnern der Islamischen Republik väterlichen Ratschlag. Als erstes unterstreicht er in seinem Testament: „Den Weg einer opferbereiten Nation kann man nicht ändern und mit Terrormaßnahmen und Bombenlegungen und haltlosen Lügen auf Abwege bringen. Keine Regierung lässt sich auf diese unmenschliche und unvernünftige Weise aus dem Weg räumen, und erst recht nicht eine Bevölkerung wie die iranische, die – von den Kindern bis zu den Greisen – alle Opfer für die Islamische Republik, den Koran und die Religion bringen.“ Der Imam rät den Mitgliedern der anti-revolutionären Gruppen von ihrem sinnlosen Tun abzulassen und nicht in die Falle der Weltverschlingenden Mächte zu tappen. Er lädt sie ein, in ihre Heimat und die Arme des Islam zurückzukehren, wenn sie kein Verbrechen begangen haben und sagt, wenn sie bereuen, werde ihnen verziehen. Wenn sie aber ein Verbrechen begangen haben, dann sollten sie ebenso auf halben Weg reuevoll umkehren. Er rät auch den Gegnern im Inland, die Freiheit nicht für eine Schwächung der Islamischen Republik Iran zu missbrauchen.

Schließlich spornt Imam Chomeini gegen Ende seines Letzten Willens die Muslime in aller Welt an , sich um ihre Unabhängigkeit und Freiheit und die Durchführung der Islamischen Gebote zu bemühen. Er ruft sie auf, einander in Brüderlichkeit die Hände zu reichen, und verspricht: „Wenn eines Tages diese Brüderlichkeit aufgrund des Glaubens dank des Einsatzes der Regierungen und Völker und mit der Zustimmung Gottes des Erhabenen Wirklichkeit findet, werdet ihr sehen, dass die Muslime die größte Macht auf der Welt bilden.“

Dann lobt Imam Chomeini noch die iranische Bevölkerung wegen ihrer Revolution und sagt: „Angesichts dessen, was ich bei dieser werten Nation an Wachsamkeit und Pflichtbewusstsein, Opferbereitschaft und Widerstandskraft und Entschiedenheit auf dem Wege Gottes sehe, hoffe ich dass – mit der Huld Gottes des Erhabenen – diese menschlichen Inhalte an die kommenden Generationen weitergegeben und sie Generation für Generation wachsen werden.“

Der letzte Satz im Testament des Imams lautet: „Hiermit verabschiede ich mich mit einem ruhigen zuversichtlichen Herzen und einem frohen Geist und voller Hoffnung auf den Segen Gottes, aus dem Dienst an euch, ihr Brüder und Schwester und begebe mich auf die Reise zur Ewigen Bleibe.“

Zur Feier des 31. Jubiläums der Iranischen Revolution kündigte Präsident Mahmoud Ahmadinejad munter an, dass sein Land Uran auf 20% anreichern werde.

Der feurige Ahmadinejad scheint sich zu freuen, wenn er ein Aufheulen der Empörung des Westens hervorrufen kann. Das dauerte dann auch nicht lange. Westliche Medien und Politiker verurteilten lautstark die letzten iranischen nuklearen Bemühungen und behaupteten, diese würden Iran in Reichweite der 85-90%-igen Anreicherung bringen, die für Atomwaffen erforderlich ist.

In der Tat will der Iran nur 40 Kilo niedergradigen Urans auf 20% anreichern, um einen kleinen Forschungsreaktor in Teheran zu betreiben, in dem medizinische Isotope für die Behandlung von Krebs und Bildgebung produziert werden. Der Iran beharrt darauf, dass er nicht die Herstellung nuklearer Waffen plant.

Teheran hat angeboten, sein niedrig angereichertes Uran gegen Brennstäbe aus Europa und Russland auszutauschen. Der Iran verlangt allerdings, dass der Austausch gleichzeitig erfolgen muss, während die von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführten westlichen Mächte fordern, der Iran müsse sein Uran zuerst übergeben, um die Brennstäbe dann später zu bekommen – wenn er sich benimmt.

Dieser letzte Sturm im Wasserglas beruht darauf, dass der Iran langsam eine nukleare Industrie aufbaut, um Elektrizität zu produzieren, wie er sagt. Irans Erdöl wird immer weniger. Vierzig weitere Länder befinden sich auf einer ähnlichen oder höheren Stufe der Kernkraftproduktion. Das alles ist völlig rechtmäßig laut den Regeln der Atomenergieagentur der UNO.

Sowohl die Inspektoren der UNO als auch die U.S.-Geheimdienste sagen, es gebe keine Beweise dafür, dass der Iran nukleare Waffen entwickelt. Alle anderweitigen Behauptungen haben sich als Fälschungen erwiesen. Aber das nuklear bewaffnete Israel und seine Anhänger warnen davor, dass der Iran nukleare Waffen entwickelt und verlangen Sanktionen oder Krieg.

Warum erregt der Iran weiterhin westlichen Ärger, bietet dem UN-Sicherheitsrat die Stirn, fordert Sanktionen heraus und riskiert einen verheerenden israelischen Überfall, wenn er einfach Brennstäbe in Europa kaufen könnte, die nicht für Atomwaffen verwendet werden können?

Vor 31 Jahren stürzten die Iraner die verhasste von den Vereinigten Staaten von Amerika gestützte Monarchie des Reza Shah Pahlavi. Die Revolution wurde geführt von einem im Ausland lebenden schiitischen Geistlichen, Ayatollah Ruhollah Khomeini und einem alten Studienfreund von mir, Sadegh Ghotbzadeh. Dieser historische Aufstand wurde entzündet vom Zorn der Iraner über die Missherrschaft eines vom Westen eingesetzten Despoten, der den Islam verspottete, es seiner diebischen Familie erlaubte, das Land zu plündern und Milliarden für amerikanische und britische Waffen ausgab, während sein Volk hungrig und ungebildet blieb.

Die gefürchtete von den Vereinigten Staaten von Amerika und Israel ausgebildete Geheimpolizei Savak hielt den Shah an der Macht durch ein Regime des Terrors und der Folter. Die Iraner beschuldigten später die Vereinigten Staaten von Amerika und das Vereinigte Königreich, 1980 Saddam Husseins Überfall auf den Iran angestiftet und finanziert zu haben, der eine Million Iraner das Leben kostete.

In den 1970er Jahren bot Washington dem Shahregime den Verkauf von 31 Atomreaktoren an. Laut Berichten bot Israel mit Atomsprengköpfen ausgestattete Raketen mittlerer Reichweite im Austausch gegen Erdöl an. Nach der Revolution wurde der Iran zu einem „terroristischen Regime“ erklärt, als Khomeini forderte, das Geld für das Erdöl des Nahen Ostens müsse den Menschen zugute kommen statt den von den Vereinigten Staaten von Amerika gestützten Monarchien, und die Sache der Palästinenser unterstützte.

Die Kernkraft ist zum nationalen Schlüsselthema des Iran geworden. Ali Khamenei, der derzeitige spirituelle Anführer, behauptet, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika seien entschlossen, der muslimischen Welt moderne Technologie vorzuenthalten, um sie rückständig zu halten, schwach und gezwungen, westliche Waffen und Exportgüter zu kaufen. Das imperiale Großbritannien machte das mit Indien und hielt seine Kolonie zwei Jahrhunderte lang in wirtschaftlicher Rückständigkeit.

Für die meisten Iraner bedeutet die Entwicklung der Kernkraft den Ausbruch aus ihrem durch den Westen geschaffenen technologischen Ghetto und Modernisierung. Es geht um profunden nationalen Stolz und Widerstand: Iran war wiederholt überfallen worden von Großbritannien und Russland, seine Regierungen wurden von westlichen Mächten gestürzt und sein Erdöl ausgebeutet. Nukleare Technologie bietet Unabhängigkeit und Waffen für die Selbstverteidigung, wenn Teheran das will.

Zur Bestürzung des Westens unterstützen die meisten Anführer der derzeitigen iranischen Protestbewegung das nukleare Programm. Wenn Ahmadinejad gestürzt würde, würden die nuklearen Anstrengungen des Iran weitergehen, es sei denn, die Vereinigten Staaten von Amerika und das Vereinigte Königreich wären in der Lage, ihre Strategie zu realisieren, ein neues gefügiges royalistisches Regime in Teheran einzusetzen.

Aus der iranischen Sicht sieht es so aus: wenn Frankreich und das Vereinigte Königreich, die Nachbarn Russland, Israel, Pakistan und Indien (neuerdings mit Hilfe der Vereinigten Staaten von Amerika) Atomwaffen haben können, warum kann der Iran nicht zumindest das Wasser für den Tee mit nuklearer Energie kochen?

erschienen am 12. Februar 2010 in der TORONTO SUN > http://www.torontosun.com/comment/columnists/eric_margolis/2010/02/12/12859091.html

 Irans Staatspräsident sagte, wir halten Atomwaffen für unmenschlich und unterstrich: „Die Ära des Einsatzes von Nuklearwaffen ist vorbei und heute ist niemand imstande, von diesen Waffen Gebrauch zu machen.“

Irna zufolge sagte Mahmud Ahmadinedschad in einem Exklusivinterview mit dem Fernsehsender Russia TV als Antwort auf eine Frage über die Errichtung einer Region ohne Atomwaffen: „Wir sind generell daran interessiert, die ganze Welt ohne Atomwaffen zu sehen. Kernwaffen sind aus unserer Sicht unmenschlich, aus diesem Grund fordern wir nicht nur einen Nahen Osten, sondern eine gesamte Welt ohne Atomwaffen.“
Ahmadinedschad unterstrich ferner: „Die Einlagerung von Nuklearwaffen seitens den USA ist auch ein Fehler. Für Amerika wird es zu keinen Ereignissen mehr kommen, die wichtiger sind als die im Irak und in Afghanistan; haben die Atomwaffen etwa den USA einen Sieg bescheren können? Diese Waffen sind nicht mehr leistungsfähig, denn nun hat die Ära der Menschen und Kulturen begonnen.“
Der Präsident der IRI betonte als Antwort auf eine Frage über die derzeitigen Bedingungen und Eigenheiten der Islamischen Revolution: „Die Islamische Revolution ist in erster Linie eine humane Revolution, die auch auf kulturelle, politische und wirtschaftliche Aspekte Einfluss genommen hat.“
Ahmadinedschad hob ferner hervor, dass diese Revolution allen Völkern gehört, nicht nur einer Partei, Klasse, Rasse oder gewissen Gruppe und unterstrich: „Die Islamische Revolution stellt den unterdrückten Aufschrei jenes Menschen dar, der unter der Hegemonie und des Kolonialismus zermalmt wurde und es ist nur natürlich, dass alle Völker das Gefühl haben, dieser Revolution nahe zu stehen.“

Der Präsident der IRI hat erklärt: „Der Sieg der Islamischen Revolution stellt zweifelsohne einen neuen Beginn dar und zwar nicht nur für das iranische Volk, sondern auch für alle freimütigen Menschen und nach Gerechtigkeit strebende Völker der Welt.“

IRIB zufolge sagte Mahmud Ahmadinedschad am heutigen Donnerstag auf dem Zeremoniell zum Jahrestag des Sieges der Islamischen Revolution am 22. Bahman, (11. Februar 1979): „Durch den Sieg der Islamischen Revolution begann eine neue und konstruktive, aber natürlich turbulente Ära, die mit großen Wandlungen im menschlichen Leben einherging. Zugleich endete die finstere historische Ära.“

Ahmadinedschad bezeichnete die Islamische Revolution als Rettung der Menschen und das Zustandekommen einer glückseligen und globalen Gesellschaft und fügte hinzu: „Die Islamische Revolution ist ein vitales und dynamisches Phänomen, das aus der Tiefe und dem Gewissen der gläubigen und lauteren Menschen zustande kam.“ Ahmadinedschad sagte in Fortsetzung seiner Rede vor den Teilnehmern am Fußmarsch des 22. Bahman am Azadiplatz in Teheran: „Seit Beginn der Revolution und vor dem Sieg war klar, dass sich die Imperialisten und internationalen Plünderer, die gegen die Erneuerung der Persönlichkeit und des Lebens der Völker sind und gegen jede Reformbewegung Widerstand leisten, dem iranischen Volk gegenüberstellen.“
Er weiter: „Die internationalen Imperialisten und Plünderer legen schon seit 31 Jahren der Revolution und den Bürgern Irans Hindernisse in den Weg und sind gegen den Fortschritt im Land.“
Ahmadinedschad deutete dann auf die sensitive und  einflussreiche Region des Nahen Ostens hin und fügte hinzu: „Jeder Macht, die imstande ist, die Energie im Nahen Osten zu kontrollieren, werden die Instrumentarien zur Kontrolle über die Welt zur Verfügung stehen. Dem britischen Kolonialismus ist es in der Vergangenheit gelungen durch Kontrolle der billigen Energie in der Region über einen Großteil der Welt zu herrschen.“
Der iranische Präsident wies dann darauf hin, dass die Weltmächte über die Wirksamkeit und die Rolle des iranischen Volkes bei den regionalen Kooperationen Bescheid wissen und sagte: „Sie sind gegen Iran, da sie beabsichtigen, durch Kontrolle des Nahen Ostens die Welt zu beherrschen und ein unabhängiger, freier und fortschrittlicher Iran ist dabei ein Hindernis auf dem Wege ihrer Ziele.“
Ahmadinedschad sagte ferner: „Durch den Sieg der Islamischen Revolution wurde der östliche Flügel des Herrschaftssystems zerstört und der westliche ist in eine Sackgasse geraten.“
Der Präsident der IRI deutete dann auf die wissenschaftlichen Fortschritte der jungen iranischen Wissenschaftler in den Breichen Raumfahrt und Laser hin und bezeichnete sie als Beginn einer wissenschaftlichen und technologischen Revolution, wobei dem iranischen Volk täglich ein neuer Fortschritt vorgelegt wird.“
Der iranische Präsident bezeichnete zudem die Okkupation Palästinas und Errichtung des verbrecherischen zionistischen Regimes sowie die absolute Unterstützung der Staatsmänner mancher westlicher Länder für die Verbrechen dieses Regimes als Besonderheiten der Region des Nahen Ostens, wobei die internationalen Plünderer durch haltlose Vorbereitungen und Lügengeschichten die Grundlage dafür schafften, zur Kontrolle der Region und dadurch zur Kontrolle der Welt dieses verhasste Regime den Völkern der Region aufzuzwingen.“

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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