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Die USA machen einen Fehler, wenn sie den Iran dämonisieren, sagt Patrick Seale. Obama hätte die Chance ergreifen und sich mit ihm arrangieren sollen.

Es wird jetzt allgemein erkannt – und bedauert – dass der Versuch des US-Präsidenten Barack Obama, Frieden zwischen Israel und den Palästinensern zu stiften, kläglich gescheitert ist. Nach Niederlagen gegen Premierminister Benjamin Netanjahu, den israelischen Hardliner, und gegen die Freunde Israels in den USA – gegen Lobbyisten, Abgeordnete (beider Parteien) und die Neokonservativen – hat der Präsident das Handtuch werfen müssen.

Viele wollen allerdings noch nicht einsehen, dass Obama auch auf einem anderen Gebiet der Außenpolitik eine Niederlage einstecken musste – in den Beziehungen zum Iran. Als er sein Amt antrat, versprach er, „sich mit der Islamischen Republik zu arrangieren“, aber dieses hehre Ziel wurde bald von einer Politik der Drohungen, Sanktionen und Einschüchterungen verdrängt, die darauf abzielte, den Iran zu isolieren, seine Wirtschaft zu zerrütten und seine Regierung zu stürzen.


Israel und seine Freunde führten die Kampagne gegen den Iran an, dämonisierten ihn als Bedrohung für die ganze Menschheit und zwangen die USA zum Mitmachen. Israel hat wiederholt und ganz offen gedroht, die iranischen Atomanlagen anzugreifen, und immer wieder versucht, die USA in einen Krieg gegen den Iran hineinzuziehen; auf etwa die gleiche Weise sollen 2003 pro-israelische Neokonservative im Pentagon geheimdienstliche Erkenntnisse manipuliert haben, um die USA zu einen Krieg gegen den Irak zu drängen – mit katastrophalen Folgen.

Warum taten sie das? Weil sie befürchteten, dass Saddam Husseins Regime, nachdem es den achtjährigen Krieg zwischen dem Irak und dem Iran überlebt hatte, vielleicht auch eine Bedrohung für Israel werden könnte. Es musste vernichtet werden. Der damalige britische Premierminister Tony Blair war dumm genug, auch mitzumachen. Der Krieg hat ihn dann völlig diskreditiert.

Die strategische Fantasie der Neokonservativen war nicht nur auf die Zerschlagung des Iraks durch die US-Militärmacht gerichtet. Nach der Beseitigung Saddams sollten sich die US-Streitkräfte nicht nur mit Syrien, dem Iran, der Hisbollah und den Palästinensern befassen, sondern sogar Ägypten und Saudi-Arabien „reformieren“.

Nachdem sie den Misserfolg im Irak unter dem Teppich gekehrt haben, nehmen Israel und seine Freunde jetzt einen neuen Anlauf. In den letzten Wochen gab es eine Reihe aufgeregter Berichte über einen für September geplanten Bombenangriff Israels auf die Atomanlagen des Irans; das war offensichtlich ein Bluff, mit dem die USA zur Ergreifung härterer Maßnahmen gegen den Iran gedrängt werden sollten, um einen israelischen Angriff überflüssig zu machen.

Außer für diesen durchsichtigen Propaganda-Coup soll Israel auch für die in den letzten beiden Jahren begangenen Morde an mehreren iranischen Atomwissenschaftlern verantwortlich sein; im vergangene Jahr waren zwei Wissenschaftler getötet und einer schwer verletzt worden, der vierte wurde erst vor einem Monat umgebracht.

Außerdem wurde das Atomprogramm des Irans auch durch die Einschleusung des Stuxnet-Virus in die iranischen Atomanlagen verzögert. Deshalb kann es nicht überraschen, dass Teheran jetzt in den USA und ihrem Verbündeten Israel einen gemeinsam agierenden Feind sieht.

Morde und andere staatliche Terrorakte haben nur einen kurzfristigen Nutzen, der meist teuer bezahlt werden muss. Die Einwohner eines Landes haben ein gutes Gedächtnis. Hass ist nicht einfach zu überwinden. Die USA und in geringerem Ausmaß auch Großbritannien zahlen heute noch für den 1953 von ihnen eingefädelten Sturz des demokratisch gewählten iranischen Premierministers Mohammad Mossadegh, dessen „Verbrechen“ darin bestand, das er das iranische Öl vor dem Zugriff imperialistischer Räuber schützen wollte.

Warum hat Netanjahu sich dafür entschieden, das Atomprogramm des Irans als größte Gefahr für das Überleben der Juden seit Hitler darzustellen? Er weiß doch selbst, dass das reine Fantasie ist. Ehud Barak, sein Verteidigungsminister, hat selbst zugegeben, dass der Iran keine „existenzielle Bedrohung“ für Israel darstellt. Mit seinem eigenen gut bestückten Atomwaffenarsenal kann Israel jeden potentiellen Angreifer abschrecken.

Ein atomar bewaffneter Iran wäre – wenn es jemals dazu kommen sollte – in anderer Hinsicht tatsächlich eine Herausforderung für Israel: Er würde zwar nicht die Existenz Israels bedrohen, aber seine Freiheit einschränken, jederzeit (ungestraft) über seine Nachbarn herfallen zu können. Israel hat sich immer bemüht, zu verhindern, dass irgendeiner seiner Nachbarn die Fähigkeit zur (atomaren) Abschreckung erwirbt. Es will die stärkste Militärmacht zwischen Teheran und Casablanca bleiben. Deshalb hat es so viel Hysterie wegen des iranischen Atomprogramms und der Hisbollah-Raketen erzeugt.

Die in den letzten Wochen zu beobachtenden Unruhen in Syrien haben Israel und seine Freunde dazu ermuntert, sich um die Zerschlagung der Achse zwischen Teheran, Damaskus und der Hisbollah zu bemühen, weil die dem Anspruch Israels und der USA auf regionale Vorherrschaft im Wege steht. Das Washington Institute for Near East Policy hat besonders aktiv Stimmung gegen alle drei Mitglieder dieser Achse gemacht. Zitieren wir ein einzelnes Beispiel von vielen aus einem Hetzartikel, der im letzten Monat in Foreign Affairs erschienen ist; darin beschrieb Matthew Levitt die Hisbollah als eine der größten und durchtriebensten kriminellen Vereinigungen der Welt. (Der Levitt-Artikel ist hier aufzurufen.)

Das „Verbrechen“ dieser libanesischen Widerstandsbewegung besteht darin, dass sie die israelische Armee nach einer 18-jährigen Besetzung, die von 1982 bis 2000 dauerte, aus dem Süd-Libanon vertrieben hat und durch den Aufbau einer Miliz zukünftige israelische Überfälle wie den von 2006 verhindern will, bei dem schätzungsweise 1.600 Libanesen getötet wurden.

Die USA haben bereits teuer für ihre Kriege im Irak, in Afghanistan und in Pakistan bezahlt – mit Männern, Milliarden und totalem Ansehensverlust. Jetzt sitzen sie auf dem Af-Pak-Schlachtfeld in der Falle. Die US-Politiker wissen ganz sicher selbst, dass sie ohne Unterstützung des Irans in Afghanistan nichts erreichen werden. Schon nach einem flüchtigen Blick auf die Karte müssten sie das eigentlich einsehen.

Trotzdem geht die Dämonisierung des Irans unaufhaltsam weiter. Erst kürzlich hat David S. Cohen, der im US-Finanzministerium für den Terrorismus zuständige Staatssekretär, die unhaltbare Anschuldigung erhoben, „der Iran sei der größte staatliche Förderer des Terrorismus in der heutigen Welt“. Ohne den geringsten Beweis dafür vorzulegen, behauptete Cohen, Teheran habe ein „Geheimabkommen“ mit Al-Qaida geschlossen, das den Transfer von Geld und Männern über iranisches Territorium nach Pakistan und Afghanistan erlaube. Dieser Vorwurf erinnert auf gespenstische Weise an die Anschuldigungen, die 2003 von den Neokonservativen gegen Saddam Hussein erhoben wurden, um den Überfall auf den Irak zu rechtfertigen.

Anstatt sich solcher Propagandalügen zu bedienen, sollten die USA besser auf die Türkei und Brasilien hören. Weil diese beiden Staaten dem Iran mit Respekt und Verständnis begegnet sind, konnten sie im Mai letzten Jahres einen Deal mit ihm aushandeln, der vorsah, den größten Teil des niedrig angereicherten iranischen Urans gegen Brennelemente für einen iranischen Forschungsreaktor einzutauschen. (s. hier.) Wenn die USA dem Iran das Recht zugestanden hätten, die Kernenergie für friedliche Zwecke zu nutzen – was ihm erlaubt ist, weil er den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat – hätte der ausgehandelte Deal die Grundlage für eine globale Vereinbarung werden können.

Obama hat die vielversprechende Vereinbarung aber brüsk zurückgewiesen. Stattdessen
hat er auf seine böswilligen Berater gehört und den UN-Sicherheitsrat zur Verhängung
noch schärferer Sanktionen gegen den Iran gedrängt. Indem er sich den Iran dadurch endgültig zum Feind machte, hat er nur den Preis in die Höhe getrieben, den die USA am Ende in Afghanistan, im Irak und anderswo werden bezahlen müssen.

Quelle

Jedes Jahr wird am 12. Ordibehescht, dem 2. Mai, des iranischen Gelehrten und Märtyrer Mortesa Motahari gedacht.Schahid Motahari  war   ein Mystiker und großer Philosoph. Seine Werke sind  ein Fenster zur Erkenntnis und zur Weisheit für alle Wissensdurstige.

Motahari hat versucht, die Religion im Zusammenhang mit den zeitgenössischen Bedürfnissen darzustellen.   Schon mit 13 Jahren hat er ein großes Interesse hinsichtlich der Fragen, die Gott und die Religion betrafen, empfunden. In seinen verschiedenen Werken kommt der Wunsch nach dem Wohl der Menschen und dem richtigen Religionsverständnis ausgeprägt zum Ausdruck. Er möchte den Islam als das vorstellen was er ist: das ideale  Lebenskonzept.

An vielen Stellen im Koran wird darauf hingewiesen, dass diese Religion den Menschen wahres Leben spendet. Im Vers 24 der Sure Anfal lesen wir:  Ihr Gläubigen! Hört auf Gott und Seinen Gesandte, wenn er euch zu etwas aufruft, was euch Leben verleiht! Ihr müsst wissen, dass Gott zwischen den Menschen und sein Herz tritt, und dass ihr zu ihm versammelt werdet. Es bedeutet also Leben, auf Gott und Seinen Gesandten zu hören, d.h.  der Islam spendet   Leben. Etwas was Leben spendet, wird niemals vergehen. Motahari drückt es so aus: „Die Sonne der Religion geht nie unter!“ Er sagt: „Zur Wiederbelebung der Religion muss sie im Leben des Menschen gegenwärtig sein, aktiviert werden und Einfluss auf menschliches  Denken und Handeln  nehmen.“ In  Gedenken an diesen großen iranischen Gelehrten möchten wir einen Blick auf seinen  Essay: „Die Sonne der Religion geht nie unter“ bringen:

„Gesellschaftliche Phänomene müssen mit den Forderungen des Menschen übereinstimmen, damit sie Fortsetzung finden, das bedeutet,  dass entweder diese Phänomene selber eine Forderung der Menschheit sind, oder   auf eine bestimmte Weise zur Deckung der Forderungen der Menschheit beitragen. Die Bedürfnisse des Menschen sind zweierlei Art: naturbedingt oder nicht naturbedingt.  Die natürlichen Forderungen gehen auf die natürliche Eigenschaften des Menschen zurück. Zum Beispiel ist der Mensch an wissenschaftlicher Forschung interessiert oder er liebt das Schöne. Nicht naturbedingte Bedürfnisse  des Menschen sind Neigungen, die aufgrund von Gewohnheit entstanden. Zum Beispiel ist eine großer Prozentsatz der (iranischen) Bevölkerung das Teetrinken gewohnt oder aber bei einer großen Anzahl  ist das Rauchen Gewohnheitssache. Weil diese Forderungen und Wünsche nicht natürlicher Art sind, vermag  der Mensch von ihnen Abstand zu nehmen.

Aus der Sicht der Denker sind unnatürliche Dinge unbeständig und nicht von Dauer und nur die natürlichen Bewegungen können andauern. Wenn daher die Religion in dieser Welt bleiben will, muss sie im Menschen in Form einer Forderung und eines Wunsches auftreten oder sie muss die Bedürfnisse der Menschheit erwidern, und zwar auf eine Weise, dass sie sich durch nichts anderes ersetzen lässt. Während  des menschlichen Fortschrittes waren wir Zeuge, dass durch die Veränderung der Bedingungen , viele Dinge   anders wurden. Als Edison zum Beispiel den Strom erfand,  wurden Petroleumleuchten  und Kerzen rasch zur Seite gesellt, denn der Strom konnte auf angenehme Weise  die Menschen  mit Licht versorgen.  Aber einige Dinge sind unveränderlich. Zu diesen gehört die Religion.“

Aus der Sicht Schahid Motaharis entspricht die Religion den Wünschen und Forderungen, welche im seelischen Urgrund und in den Gefühlen des Menschen liegen. Außerdem kann nichts anderes so wie die Religion die Bedürfnisse der Menschen erwidern.  Im Vers 30 der Sure Rom, Sure 30, heißt es darüber, dass die Religion der Gott gegebenen Ur-Natur (Fitrah) des Menschen entspricht: Richte nun dein Antlitz auf die unversehrte  Religion des Herrn!…  Dies ist die natürliche Art, in der Gott die Menschen erschaffen hat…
Motahari schreibt:

„Einige haben die Entstehung der Religion auf die Angst und Unwissenheit des Menschen zurückgeführt. Andere denken dass der Mensch zur Religion neigt, weil er Ordnung und Gerechtigkeit liebt. Die Vertreter dieser Ansichten dachten, die Religion würde bei Weiterentwicklung der Wissenschaft verdrängt.  Aber das ist nicht der Fall gewesen. Der Mensch hat erkannt, dass die Religion nicht zugrunde gehen kann. Der westliche Psychologe Jung gibt zu, dass die Religion zu den Dingen gehört, die mit dem Unterbewusstsein des Menschen auf natürliche Weise verwebt ist und der amerikanische Psychologe William James meint in seinem Buch über Religionspsychologie: `Es trifft zwar zu, dass der Ursprung vieler unserer inneren Wünsche materielle natürliche Angelegenheiten sind, aber zahlreiche  von ihnen entspringen auch aus einer überirdischen Welt.`“ Motahari berichtet, William James sehe in den religiösen Dingen Freude, Freundschaft und Opferbereitschaft und sei der Ansicht,  dass  der religiös geprägte  psychische Zustand sich  mit keinem anderen Zustand im Menschen vergleichen lässt.

Alexis Carrel, französische Arzt und Autor, verweist laut Motahari auf die tiefe Verwurzelung der Religion in der Psyche des Menschen und schreibt in seinem Essay Das Gebet : `Im Gemüt des Menschen brennt eine Flamme die ihn ab und zu auf seine Fehler,  Irrtümer und falschen Gedanken aufmerksam macht. Diese brennende Flamme hält den Menschen vom falschen Weg ab.`

Ostad Motahari fährt fort: „Der Mensch braucht die Religion sowohl persönlich als auch gesellschaftlich. Deshalb antwortet  Tolstoi der russische Schriftsteller auf die Frage, was Glaube sei: `Glaube ist das, womit der Mensch lebt. Glauben ist das Lebenskapital des Menschen.`

Der Mensch besitzt viele Neigungen und Vorstellungen und denkt über die Ewigkeit nach. Dies erweckt in ihm den Wunsch nach ewigem Leben. Er möchte sich vor der Vernichtung retten. Sogar viele Kriege und Verbrechen  entstanden aus diesem Verlangen heraus. Die Religion ist das einzige, was die Gefühle des Menschen in ein Gleichgewicht bringt und lenkt. Victor Hugo ist der Ansicht: `Wenn der Mensch denkt, dass er zu nichts wird und diesem Leben das Nichts folgt, hat das Leben keinen Wert mehr für ihn. Was das Leben für den Menschen angenehm und erfreulich macht, ihn zur   Arbeit ermuntert  und seinen  Horizont  erweitert, ist das, was die Religion dem Menschen schenkt.`“

Schahid Motahari verweist auf die heutige Erkenntnis , dass die Moral  ohne die Religion keinen feste Grundlage hat . Er ist der Ansicht,   die hohen Werte  der menschlichen Gesellschaft wie Gerechtigkeit und Menschenliebe könnten ohne Religion praktisch  nicht verwirklicht werden. Dabei  führt er Alexis Carrel an, der gesagt hat  `Das Gehirn hat sich weiter entwickelt. Aber leider sind die Herzen noch schwach. Das Herz wird nur durch den Glauben gestärkt.`

Motahari fährt fort: „Der Islam lässt die natürlichen Gefühle im Menschen gedeihen und auch seine Lehren entsprechen der wahren Natur des Menschen.“ Er zitiert wie folgt den Historiker Will Durant: `Für alles gilt: Wenn es einmal gestorben ist, dann für immer, mit Ausnahme der Religion: Auch wenn sie hundert mal stirbt , so lebt sie wieder auf.“

Ostad Motahari  vergleicht  die Religion mit einer Sonne, die niemals untergeht. Er unterstreicht aber auch, dass die Religion  durch  Aberglauben und die Unterdrückung  rationaler Bedürfnisse des Menschen im Namen der Religion zum  Stillstand verurteilt ist.

Anwesend war der Präsident des Irans, Mahmud Ahmadinedschad, als Gastgeber, sowie der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari und sein afghanischer Kollege Hamid Karsai, außerdem der sudanesische Staatschef Omar al-Baschir, aus dem Irak Dschalal Talabani sowie der tadschikische Präsident Emomalii Rahmon ………………….. WEITERLESEN!!

In der Vergangenheit war der Iran von weitreichenden politischen Umstürzen geprägt, die das Leben der Menschen ständig in eine neue Richtung gelenkt haben. Dies forderte gerade von den Frauen des Irans eine besondere Anpassungsfähigkeit ………………. WEITERLESEN!

Der Iran ist ein Land, in das man besser  einmal  reisen sollte, als hundertmal die anderen darüber erzählen zu hören. So sagt die Chefredakteurin der Zeitung Prawda, Victoria Yasnapolskaya.  Sie hat in ihren Reisenotizen vorurteilsfrei alle Fortschritte der Islamischen Republik Iran  festgehalten und ihre Reise als „Entdeckung eines neuen Planten namens Irans“ bezeichnet. Ihre unparteiische Dokumentation über die Wirklichkeit Irans verdeutlicht die Tatsache, dass der heutige Iran nicht durch die Brille der Vorurteile gesehen werden darf. Der Iran hat   einen schwierigen Weg zurückgelegt und führt  diesen entschlossen weiter.

In dem Bericht von Frau Yasnapolskaya  heißt es:  Als erstes ist zu sagen, dass die Vorstellung, dass der Iran völlig politisch ist und die Bevölkerung in diesem Land nur mit Demonstrationen beschäftigt sind, die von Gewalt begleitet werden, völlig falsch ist.  In Wahrheit sind die Berichte, welche die westlichen Medien vom  Demonstrationsort anfertigen, nur begrenzte Kameraaufnahmen und zur gleichen Zeit nimmt in Teheran mit seinen 15 Millionen Einwohnern das Alltagsleben einen ruhigen Verlauf.  Vor der Islamischen Revolution war die iranische Regierung absoluter Befürworter des Westens. Zu der Zeit waren der Besuch von Kabaretts und das Trinken von Alkohol und das Tragen von kurzen Röcken erlaubt, aber nun verkehren die Frauen in der Öffentlichkeit mit dem Hidschab in Form des Kopftuchs oder des Ganzschleiers.  In den Autobussen Irans sitzen die Frauen und Männer zwar getrennt, aber die Regeln in der islamisch-iranischen Republik sind nicht so streng wie die Gesetze in einigen arabischen Ländern. Die Frauen im Iran bedecken ihr Gesicht nicht  und sind im Gesellschaftsleben aktiv.“

Der Chefredakteurin der Zeitung Prawda fügt hinzu:  In Wahrheit ist zu sagen, dass die Iraner  sich deutlich von  arabischen Völkern  unterscheiden. Im Restaurant eines 5-Sterne Hotels im Iran hatte ich ein interessantes Erlebnis. Ein saudischer Scheych  betrat mit drei schwarz verhüllten Frauen, von denen nur die Augenpartie zu sehen war,  das Restaurant. Der Scheych  zeigte mit dem Finger auf das Essen seiner Wahl und setzte sich dann an einen der Tisch. Dann setzten sich auch nacheinander die Frauen.  Für alle wurde das gleiche Gericht gebracht wie für den Mann. Erst nach dem der Mann gegessen hatte, kam die Reihe an die Frauen.

Ein solches Verhalten ist in der iranischen Gesellschaft nicht denkbar. Die Frau nimmt im Iran einen würdigen Platz ein. Es ist nicht zu leugnen, dass sie  ein Kopftuch tragen muss,  aber die iranische Frau ist niemals bereit, wie Frauen in Saudi Arabien die Rolle eines Dienstmädchens zu übernehmen.

Die Iranerin  nimmt einen Platz als ein Mensch mit Würde ein und betrachtet ihren Hidschab als Faktor für Sicherheit und Gesundheit der Gesellschaft.“

Wie diese russische Autorin schreibt, bedeutet die Beachtung der islamischen Kleidungssitte kein Hindernis für die gesellschaftliche Tätigkeit der Frauen. Im Gegenteil: Die Iranerinnen dehnen ihre Aktivitäten immer weiter aus. In dieser Beziehung genügt es schon zu wissen, dass fast 70 Prozent aller iranischen Studenten weiblich sind.

Frau Yasnapolskaya  hat auch die iranische Küche besonders  Tschelokebab – Reise mit gegrilltem Fleisch zugesagt. Aber  der bekannte russische Autor Alexander Prokhanov , Chefredakteur bei der Zeitung   Zaftra, hat, als er im Dezember 2010 im Iran war, auf die Frage nach dem iranischen Essen, gesagt:

„Ich möchte nicht über iranisches Essen und geringfügige Dinge sprechen. Ich möchte von einem Menschen sprechen, der von dem schönen Gefühl der göttlichen Welt fasziniert ist. Einem   Menschen, der mit der Kraft seines Glaubens zu Helden und Erschaffern von Werten wird, so dass er sich  an den Kampffronten seines Lebens opfert.  Ein Mensch der inmitten seiner Schwierigkeiten die Theorie von der Gerechtigkeit beachtet. Ich möchte von der iranischen Bevölkerung und ihrer Theokratie im Iran sprechen.  Menschen, die an die Ewigkeit glauben und bei denen obenan in ihrer transparenten Weltanschauung, die Gottesanbetung steht.   Dieses Gefühl hat  eine große Wirkung auf mich gehabt und ich habe begriffen, dass das ewige Leben auf sehr hoher Ebene  steht und erleuchtend wirkt…. Dies ist ein Gefühl, das wachrüttelt und den Menschen neu werden lässt.  Es ist ein Mensch mit Glauben, der sein Erdenleben dafür opfert um in einer höheren Welt  sein Dasein weiterzuführen. Dieser neue Mensch im Iran hat mich mehr als alles andere beeindruckt.“

Frau Yasnapolskaya  schreibt an einer anderen Stelle des Artikels: In Wahrheit stellte sich beim Eintreffen unserer Equipe im Iran heraus, dass alle meine vorherigen Vorstellungen über dieses Land falsch waren. Schon einer dieser Vorstellungen wurde während des Fluges in den Iran beseitigt. Vorher hatte man uns gewarnt, die iranischen Flugzeuge wären nach Männer und Frau getrennt und sobald jemand das Flugzeug besteigt, müsse er die Gesetze im Iran beachten.  Deshalb habe ich ein Kopftuch und ein sehr langes Kleid für diese Reise gewählt. Aber nachdem ich in das Flugzeug eingestiegen bin, habe ich sofort gemerkt, dass meine Befürchtungen unbegründet waren. Frauen und Männer saßen nebeneinander und alle weiblichen Fluggäste  im Flugzeug, waren normal gekleidet.“

Die russische Prawda-Redakteurin weiter:

Eine weitere falsche Vorstellung war die, dass Iran eine hermetisch abgeschlossene  Gesellschaft bildet. Diese Vorstellung verflog sofort beim Betreten des Landes. Die Reklameschilder auf den Straßen Teherans  zeigten die  Werbung von großen japanischen, chinesischen, türkischen, südkoreanischen, französischen und polnischen Unternehmen.  Auch weist Iran hinsichtlich der Verbreitung der Computernutzung  deutlich einen Fortschritt auf.  In Teheran gibt es zahlreiche  Internet-Kaffees, in denen sich junge Leute stundenlang aufhalten. Hinsichtlich der Benutzung des Internets gibt es kaum Einschränkungen.  Allerdings beschränken die Internet-Servicedienste den Zugang zu einigen primitiven Seiten, aber mit einem entsprechenden Programm können diese Einschränkungen aufgehoben werden.“

Die Chefredakteurin der Prawda schreibt über Kunst und Kino im Iran“ Das Kino ist Anzeiger für Veränderungen im Iran. Auch wenn die Filmemacher sich in den ersten Tagen nach der Revolution in dem Rahmen strenger Gesetze des Islams sich bewegen mussten, so hat das iranische Kino in den letzten Jahren einen grundlegenden Wandel erfahren. Auch sind  heute iranische Regisseurinnen sehr aktiv.  Es lässt sich sagen, dass es heute eine neue Generation von Regisseuren gibt, die eine neue Einstellung zum Leben und zur Kunst formen.“

Frau Yasnapolskaya   bezeichnet das Gefühl der Unabhängigkeit und des Selbstwertes unter den Iranern, welches sie dazu veranlasst,  keine Fremdeinmischung der Fremden in die internen Angelegenheiten des Irans zu akzeptieren, als auffallend. Sie schreibt, auch wenn es im Iran Proteste gibt, so sind sie rein interner Natur und das einzige was der Westen zustande bringt ist die Verdrehung der Tatsachen im Iran.

Über die iranische Regierung schreibt diese russischen Autorin schließlich: in der 30 Jahren der Geschichte der Islamischen Revolution, läuft im Iran ein einmaliger Versuch in Form der  religiösen Volksregierung, was die Weltpolitik  hinsichtlich der Erfahrungen, enorm bereichert.  Natürlich ist es noch zu früh ein Urteil über den Erfolg und die Treue zu diesem Regierungsmodell zu fällen. Die Islamische Regierung im Iran weist deutliche Unterschiede zu  nicht-religiösen, liberalistischen Regierungen auf. In den letzten 10 bis 15 Jahren, wurde im Iran eine moderne Demokratie aufgestellt. Sie ist zwar mit dem Islam vermischt ist, aber  sie passt sich den  zeitgenössischen Lebensbedingungen im Iran an. Allerdings kann ich nicht meine Beobachtungen im Iran alle in einem Artikel niederschreiben. Ich kann nur der Islamischen Republik Iran, Größe, Überwindung der Probleme und Wahrung ihrer besonderen  Identität wünschen.

Der Präsident sagte:

Heute, da die palästinensischen Gruppen sich zusammentun, muß das zur Ausmerzung des zionistischen Regimes führen.

Unsere Position zu diesem Regime ist klar, sagte Ahmadinedschad und fügte hinzu, daß das zionistische Regime im Wesen den Brückenkopf des Kolonialismus und ein eitriges Krebsgeschwür bilde, und daß, wenn auch nur eine einzige Zelle davon im Körper der Region zurückbleibe, wir keine Veränderung des Zustands erleben würden.

Er erwähnte die Demonstrationen der Menschen anläßlich des Jahrestags der Besetzung ihres Landes und die Ermordung einiger Palästinenser und sagte, das zionistische Regime habe noch einmal sein Wesen offenbart, und das sei eine Lektion für uns und das palästinensische Volk.

Der Präsident fügte hinzu daß, wenn das zionistische Regime auch nur eine Hand breit im besetzten Palästina bleibe –  unter welcher Bezeichnung auch immer –   die Region kein Glück finden und das Regime weiter expandieren werde.

Wenn man sage, wir müßten zwei Staaten haben, so sei das auch so eine Taktik; nach der Entstehung [eines palästinensischen Staates] würden die Zionisten ihre Pläne weiter verfolgen, sagte Ahmadinedschad.

Er sagte, hinter den Kulissen stünden die zionistischen Regierungen, die als Agenten der USA und einiger europäischer Länder die Entwicklung der Nationen in der Region stören, und in der Tat habe sich an dieser ihrer Mission nichts geändert.

Der Präsident sagte, diese Länder würden das zionistische Regime aus den Ereignissen in der Region heraushalten, es stabilisieren und einen Teil von Jordanien abtrennen wollen, um ihn den Palästinensern zu geben. Das sei ein weiterer Verrat. So eine Schande werde das palästinensische Volk nicht akzeptieren.

Er fügte hinzu, daß alle Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren müßten und daß den Palästinensern das Recht auf nationale Souveränität gewährt werden müsse.

Auszug aus einem Bericht über das jüngste Interview mit Ahmadindschad, erschienen auf Farsi bei Farnews am Dienstag, dem 17. Mai 2011

Kommentar

Springers Welt vom 17. Mai 2011 behauptet: „Ahmadinedschad beschimpft Israel als ‚Krebsgeschwür'“. Die Zeitung lügt.

Tatsächlich hat Ahmadinedschad gesagt, das zionistische Regime sei es, das den Weg zum Glück blockiere. Das ist wahr: Die israelische Staats- und Regierungspolitik verhindert den Frieden in der Region.

Springers Welt bezichtigt Ahmadinedschad des Antisemitismus. Tatsächlich ist es Springers Welt, die die verbrecherische israelische Staats- und Regierungspolitik als jüdisch ausgibt. Nicht Ahmadinedschad, sondern Springers Welt schürt den Judenhaß.

Quelle

Nicht dass mir DIE ZEITs neuester Artikel Kopfschmerzen bereitet, ganz im Gegenteil. Er räumt mit diversen Voruteilen bezüglich Panahi auf und revidiert sie.

Doch der Nadelstich mitten in mein Ölauge, ist viel eher die Bezeichnung Irans als „Diktatur“:

Der Fall zeigt, wie undurchsichtig solche Vorgänge in einer Diktatur für Außenstehende bleiben.

Ich weiß dass es gängig ist alles was unserer Wertewelt nicht entspricht, als „Diktatur“ zu verunglimpfen.

Nun belasse ich es dabei und möchte einen Abgleich Max Webers Theorien der legitimen Herrschaft mit dem Iran vornehmen. Zu Definitionszwecken verlinke ich auf Webers „Drei reine Typen der legitimer Herrschaft  , dem Klassiker moderne Totalitarismustheorien und Definitionen einer legitimen Herrschaft.

Es soll nochmal betont werden dass dem Begriff Diktatur keine gesicherte und konkrete politik-,staats- und sozialwissenschaftliche Definition zugrunde liegt, sondern viel eher eine subjektive Bewertung anderer im Vergleich mit unseren westlichen Werten und Ideologien:

Aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts bildete sich eine Verwendung des Begriffs der Diktatur, der jegliche Form unumschränkter Machtentfaltung bezeichnet, die sich in Gegensatz zum liberalen Verfassungsstaat westlicher Prägung befindet.

Legitimität von Herrschaft nach Weber

Doch ist Irans Herrschaftssystem denn wirklich so weit von unserer entfernt?

Nach Weber gibt es eine legitime und nicht legitime Herrschaft.  Laut Weber definiert sich eine legitime, und daraus ableitend auch totalitäre/autoritäre Herrschaft, in ihrem Verhältnis zwischen Herrscher und Beherrschten. Diese legitime, in seinen Worten auch „reine“ Herrschaft, unterteilt er in drei Typen:

Es gibt drei reine Typen legitimer Herrschaft. Ihre Legitimitätsgeltung kann nämlich primär sein:

1. rationalen Charakters: auf dem Glauben an die Legalität gesatzter Ordnungen und des Anweisungsrechts der durch sie zur Ausübung der Herrschaft Berufenen ruhen (legale Herrschaft), – oder

2. traditionalen Charakters: auf dem Alltagsglauben an die Heiligkeit von jeher geltender Traditionen und die Legitimität der durch sie zur Autorität Berufenen ruhen (traditionale Herrschaft), – oder endlich

3. charismatischen Charakters: auf der außeralltäglichen Hingabe an die Heiligkeit oder die Heldenkraft oder die Vorbildlichkeit einer Person und der durch sie offenbarten oder geschaffenen Ordnungen (charismatische Herrschaft).

Wir alle wissen, dass im Iran Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in direkten anonymen Wahlen durchgeführt werden. Desweiteren wird auch der Expertenrat vom Volk gewählt. Der Expertenrat wählt wiederrum verfassungsgemäß den obersten Rechtsgelehrten und ist auch für dessen Absetzung verantwortlich. Dieser wählt zusammen mit dem Parlament auch den Wächterrat. Und wie wir auch wissen, sind Wahlen das Hauptinstrument des Ausdrucks einer Volkslegitimation.

In Deutschland hingegen, wählen wir, das Volk, weder den Bundeskanzler, noch den Bundespräsidenten.

Das besondere am Iran ist, dass es sogar 2 der 3 reinen Formen des weberschen Legitimitätsmodells erfüllt. Es ist rationalen Charakters aufgrund des verfassungs- und rechtstaatlichen Rahmens, als auch charismatischen Charakters aufgrund der religiösen Hingabe zum obersten Rechtsgelehrten durch das Volk.

Auch mit den Gewaltenteilungsprinzipien westlicher Prägung ist das iranische Modell vereinbar. Auch dort herrschen Legislative, Exekutive und Judikative, wenn nicht sogar unabhängiger als bei uns.

Es gibt keinerlei Institution bzw. Ämter im Staat die von der Verfassung nicht berührt werden. Ein Land in dem keine Person über dem Gesetz steht und in dem jede Entität an die Justiz geknüpft ist, erfüllt die Bedingungen eines Rechtsstaates.

Orientiert man sich rein nach staatsrechtlichen, politik- und sozialwissenschaftlichen Aspekten, erfüllt der Iran jede Bedingung einer vom volk legitimierten Herrschaft.

Den Iran als Diktatur zu bezeichnen, ist für mich schon immer ein Indikator dafür gewesen, dass jemand NULL AHNUNG von der Thematik hat und dieses Wort noch nicht mal definieren kann.

Wäre der Iran eine wahre Diktatur, so würde es beste Beziehungen zu den USA und Europa haben, so wie es für Diktaturen immer üblich war.

Denn gerade in Europa gibt es noch reihenweise Diktaturen: Großbritannien (hat noch nicht mal eine Verfassung), Belgien, Spanien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Monaco, Liechtenstein, Luxemburg – alles Länder, in denen die Monarchie durch das Erbrecht weitergegeben wird und nicht durch das Volk gewählt werden muss.

Man sollte sich immer erst mal an die eigene Nase fassen, bevor man andere als Diktatur bezeichnet.

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Genau die Gruppe, dessen Führerin man jüngst in Berlin über den roten Teppich laufen ließ, hat laut AFP in ihrem irakischen Camp Ashraf eigene Mitglieder erschossen, die aus dem Camp flüchten wollten:

„Our security forces believe that the dead were killed by their own guards because they were trying to escape,“ Dabbagh told AFP. „They had already committed similar acts in the past.“

Nachdem irakische Einheiten, dass Camp Ashraf gestürmt hatten, ließ die UN verlautbaren, man habe 34 Tote Körper im Lager der terroristischen Volksmujahedin gefunden. Danach versuchten einige Medien die Angelegenheit so zu spinnen, als ob die Toten mit dem Sturm der irakischen Armee auf das Lager zu tun hätten.

Die Aussagen irakischer Vertreter machen diesen Spinn nun zu nichte. Dass keiner in Berlin, London, Brüssel und Paris ein Interesse an so einer Sicht hat, ist verständlich.

Denn diese Mauerschützen die wir noch aus DDR-Zeiten kennen, sind Angehörige jener Terrororganistaion, die 2009 von der EU-Terrorliste gestrichen wurde und seitdem auf politischer Kur in euopäischen Hauptstädten ist um auch Washington davon zu überzeugen die Volks-Mojahedin nicht als Terroristen einzustufen.

Trotz dieser Erkenntnis wird man damit weiter machen Frau Rajavi und ihre Sektenmitglieder zu hofieren. Von ein paar Toten hat man sich bei uns eh nie beeindrucken lassen. Und schließlich soll die MEK nicht unser bester Freund werden, sondern Vasall der Kriegsmächte gegen Iran.

Quelle

Der rosahäutige US-Kriegsminister Robert Gates heult sich bei seiner Bettschlampe Saudi Arabien über die Iraner aus. Er beschuldigt den Iran, die Situation der Bahrain-Krise auszunutzen um die Region zu „destabilisieren“:

„Es liegen uns Beweise dafür vor, dass die Iraner versuchen, Nutzen aus der Situation in Bahrain zu ziehen. Die vorhandenen Informationen deuten auch darauf hin, dass sie verschiedene Möglichkeiten für eine Destabilisierung in weiteren Gebieten erwägen“

Ach ja, Herrn Gates? Dann legen sie die Beweise doch mal vor. Und vor allem, was soll daran so schlimm sein wenn der Iran die Region „destabilisiert“??? Für wen ausser Ihnen und ihren Polit-Huren ist dies ein schlechtes Zeichen? Diese Destabiliserung geht im Endeffekt ausschließlich zum Nachteil der USA und seiner Vasallen in der Region. Von daher ist das iranische Vorgehen mehr als positiv und wird, da bin ic h mir sicher, gerade von der bahrainischen Bevölkerung begrüßt.

Tja, lieber Herrn Gates. So wie es aussieht, entwickelt sich am Golf ein neuer Polizist. Bye bye USA .

Quelle

Jedem halbwegs aufgeklärtem Beobachter des politischen Zeitgeschehens ist inzwischen glasklar, dass Mearsheimer und Walt recht hatten mit ihrer Analyse, dass – wenngleich Israel das gut verschleiert hat – der wichtigste Grund für den Krieg gegen den Irak die Durchsetzung der im Konzeptpapier „A Clean Break“ formulierten Dominanzpläne des zionistischen Apartheidsregimes war. Mit dem Angriffskrieg gegen Libyen sieht es kaum anders aus. Auch hier ist ein wichtiger Grund für die Attacke er Wunsch des zionistischen Apartheidregimes, trotz einer drohenden Friedenserzwingung einen weiteren Schritt zum Bau von Großisrael gehen zu können.

Simon Peres, der schon beim verbrecherischen Angriffskrieg gegen den Irak eine treibende Kraft war, hat am 21. Februar, unmittebar nach Beginn der CIA-Operation zum Sturz von Muamar Gaddafi – erklärt, es wird ein Libyen ohne Gaddafi geben. Danach sind israelische Politiker in Bezug auf Libyen, wie zuvor schon im Fall des Angriffskrieges gegen den Irak, in Bezug auf Libyen auf Tauchstation gegangen. Nun, nachdem der Krieg auf vollen Touren läuft und der Einsatz von Bodentruppen kurz bevor steht, tun israelische Politiker mal wieder so, wie zuvor im Fall des Irak, als seien sie am Krieg gegen Libyen ziemlich uninteressiert – und es wäre ihnen lieber, die NATO würde endlich einen Angriffskrieg gegen Syrien und den Iran beginnen.

Diana Johnstone wies gerade bei Counterpunch darauf hin, dass es Bernard-Henri Lévy war, der Nicolas Sarkozy dazu gebracht hat, Libyen anzugreifen. Bernard-Henri Lévy ist in Frankreich der zionistische Top-Agent schlechthin. Dieser Bernard-Henri Lévy hatte noch nie etwas anderes im Sinn, als die Durchsetzung der Interessen des zionistischen Schurkenstaates. Dazu entblödete er sich in der Vergangenheit nicht, die primitivsten Lügen zu verbreiten. Dass es ausgerechnet der Medienmogul Bernard-Henri Lévy war, der die NATO zum Krieg gegen Libyen gebracht hat, ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass – wenngleich Israel das wieder einmal gut verschleiert – das zionistische Apartheidregime eine, wenn nicht die treibende Kraft hinter dem den strategischen Interessen der USA nicht wirklich entsprechenden Angriffskrieg gegen Libyen ist.

Der Grund für den Krieg ist im Wesentlichen der gleiche wie der Grund für den Krieg gegen den Irak: während als schöner Nebeneffekt ein Opponent der rassistischen Kolonialisationsideologie des Zionismus ausgeschaltet wird, schaut die ganze Welt auf den ebenso fürchterlichen wie verlogenen US-Angriffskrieg, und derweil kann Israel weitgehend ungestört weiter auf dem Weg in Richtung Großisrael marschieren und dazu mehr Land rauben und Palästinenser ermorden.

Quelle

O du Wandler der Herzen und der Blicke, o du Verwalter von Nacht und Tag! O du Wandler der Zustände und des Befindens, verwandle unseren Zustand in den besten.

Zum gesegneten Norusfest und dem Beginn des Frühlings und Neuen Jahres gratuliere ich allen meinen werten Landsleuten überall im Iran und ebenso allen Iranern in den anderen Ländern überall auf der Welt und auch allen anderen Völkern, die Norus schätzen. Diejenigen, die dem Land, der Revolution und der Staatsordnung dienen, sowie ihre Familien beglückwünsche ich ganz besonders: die Angehörigen der geschätzten Märtyrer, die Kampfversehrten und ihre Familien und die Angehörigen der Beamten, die in diesen Tagen, in denen sich alle in ihren Häusern umeinander versammeln, auf ihrem wichtigen Posten sind und darauf verzichten müssen, im Kreis der Familie zu sein. Ich hoffe, dass mit Gottes Huld und Segen – so Er will – dieses Jahr für die iranische Nation ein frohes und segensreiches Jahr ist und dass diese Nation auf allen Schauplätzen erfolgreich und erhobenen Hauptes sein wird.

Allerdings schmälern die bitteren Ereignisse, die sich in einigen Ländern wie in Bahrain für die dortige liebe Bevölkerung und ebenso für die Bevölkerung in Jemen und Libyen abspielen, unsere Freude am Neujahrsfest. Sie verhindern, dass jemand die Freude dieses Fest voll verspürt. Ich hoffe, dass Gott, der Höchsterhabene, diesen Völkern – den Menschen in Bahrain, Jemen und Libyen – eine rasche Erleichterung schickt und deren Feinde mit den Konsequenzen ihrer Taten bestraft.

Das Norusfest ist Zeichen für die natürliche Weiterbewegung des Menschen im Laufe des Jahres, der Monate und des Wechsels von Tag und Nacht. Und weil diese Weiterbewegung in Richtung der Vollendung und der Erhabenheit verlaufen soll, ist jedes Norusfest ein Zeitpunkt, der dazu dient, dass der Mensch, eine neue Phase beginnt. Wir, die iranische Nation, konnten dank göttlicher Erfolgsbescherung und mit der Huld des Herrn im Jahre 1389 (21.3.2010-20.3.2011) wichtige Angelegenheiten bewältigen. Wir hatten das Jahre 1389 zum Jahr des doppelten Einsatzes und der doppelten Bemühung ernannt. Erfreulicherweise wurde das ganz Jahr über diese Devise in die Praxis umgesetzt. Ich kann sagen, dass eine der Losungen der letzten Jahre, die am meisten von der Bevölkerung und den Verantwortungsträgern in der Praxis beachtet wurde und mit Anpassung der Lage im Land einherging, in dieser Losung vom doppeltem Einsatz und doppelter Bemühung bestand, denn Bevölkerung und Regierung haben erfreulicherweise hierbei, bei dieser jährlichen Bewegung, wirklich Eifer und Anstrengung verdoppelt. Wir waren in den Bereichen der Wirtschaft und Politik, der gewaltigen und eindrucksvollen Gegenwart der Bevölkerung auf den einzelnen politischen und revolutionären Szenen und der Wissenschaft und Technologie sowie der Außenpolitik, in verschiedenen Abschnitten zu unserer Freude Zeuge großer Taten, darunter der Schritte, welche die Verantwortungsträger des Landes, die Exekutive, Legislative und Judikative unternahmen. Insbesondere die Exekutive hat in dieser einjährigen Periode viel geleistet und vollbracht, u.a. die entscheidende und bedeutende Zielausrichtung von Subventionen. Sie haben dieses wichtige Projekt in Angriff genommen, und ich hoffe dass diese Angelegenheit – so Gott will – mit absolutem Erfolg zu Ende geführt wird.

Insgesamt spüre ich, dass unser Land – Gott sei Preis und Dank – eine heilsame Bewegung auf dem Weg zum Fortschritt und zur Erhabenheit begonnen hat. Natürlich rührt diese Bewegung, deren Beschleunigung täglich zunimmt, von den Bemühungen der Verantwortungsträger und der Bevölkerung während vieler aufeinander folgender Jahre her. Zum Glück hat das Entwicklungstempo aber mit der Zeit immer mehr zugenommen. Auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Produktion zum Beispiel beträgt, gemäß den Angaben von Weltexpertenzentren und internationalen Institutionen, die Mitbeteiligung unseres Landes an dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Produktion von Wissenschaft auf der Welt über 11 Prozent, dies obwohl wir circa ein Prozent der Weltbevölkerung ausmachen und während das Land mit dem zweitgrößten Fortschrittsanteil in unserer Region, weniger als 6 Prozent aufweisen kann. Somit ist der Fortschritt des Landes in den verschiedenen Bereichen – Gott sei Preis und Dank – ausgezeichnet gewesen. Diese mit gesteigerter Geschwindigkeit verlaufende Vorwärtsentwicklung, die mit Ernsthaftigkeit und Eifer verfolgt wird, sollte anhalten – so Gott will.

Was bei Betrachtung der Summe aller Probleme des Landes ins Auge fällt und auf was wir unser Engagement im Jahre 1390 (21.3.11-20.3.12) konzentrieren sollten, ist die Tatsache, dass die wirtschaftlichen Angelegenheiten zu den wichtigsten Ansatzpunkten des Feindes unseres Volkes und Landes bei der Bekämpfung Irans zählen. Natürlich sind sie auch auf dem Gebiet der Kultur aktiv, ebenso wie auf dem Gebiet der Politik. Auch im Bereich der wissenschaftlichen Monopolisierung sind sie emsig bei der Sache. Doch ihre Aktivitäten im wirtschaftlichen Bereich sind ausgesprochen umfassend. Diese Sanktionen, welche die Feinde der iranischen Nation vorbereiteten oder gegenüber der iranischen Bevölkerung einsetzten, beruhten auf der Absicht, dem Fortschritt unseres Landes zu schaden und das Land an dieser beschleunigten Vorwärtsentwicklung zu hindern. Allerdings blieb ihr Wunsch unerfüllt und die Sanktionen bescherten ihnen nicht das erwartete Resultat. Vielmehr wurde die List der Feinde dank der Planungen der Amtsträger und der Zusammenarbeit der Bevölkerung erfolgreich umgangen. Dennoch lassen sie nicht von ihren Absichten ab. Wir müssen daher in diesem Jahr, welches in diesem Augenblick beginnt, unsere Aufmerksamkeit auf die elementarsten Probleme des Landes richten, deren Dreh- und Angelpunkt in meinen Augen die wirtschaftlichen Angelegenheiten bilden. Deshalb möchte ich dieses Jahr zum „Jahr des wirtschaftlichen Dschihads“ ernennen. Von den Verantwortungsträgern des Landes, ob im Regierungskabinett, Parlament oder den anderen Bereichen, welche Fragen der Wirtschaft berühren, und ebenso von unserer werten Bevölkerung erwarte ich, dass sie auf dem Gebiet der Wirtschaft auf Dschihad-artige Weise handeln. Seid im Zeichen Gottes bemüht! Eine natürliche Entwicklung reicht nicht aus. Auf dieser Arena müssen wir eine evolutionäre und Dschihad-artige Bewegung erreichen.

Ihr seht, dass wir nun – zu dieser Stunde – das dritte Jahr im Jahrzehnt für Fortschritt und Gerechtigkeit beginnen. Natürlich sind sowohl in Bezug auf den Fortschritt als auch in großem Umfang in Bezug auf die Gerechtigkeit, geeignete Maßnahmen erfolgt, aber unsere Bewegung muss derartig sein, dass wir dieses Jahrzehnt im wahrsten Sinne des Wortes als Manifestation des Fortschritts und als Manifestation der Herstellung von Gerechtigkeit in unserem Land bezeichnen können. Erfreulicherweise ist angesichts der Entwicklung , zu der es in der Islamischen Welt kam, zu verspüren, dass dieses Jahrzehnt – mit Gottes Erfolgssegen – auch für die Region ein Jahrzehnt des Forschrittes und ein Jahrzehnt der Gerechtigkeit sein wird.

Ich hoffe, dass Gott, der Höchsterhabene, euch liebe Bevölkerung und euch liebe Verantwortungsträger und euch gläubige junge Leute mit eurem schönen aktiven Geist und euren Begabungen mit seiner Huld bedenkt und die frommen Bittgebete des Baqiatullah (Imam Mahdi – Gott beschleunige seine Wiederkehr) auf euch zutreffen lässt. Ich möchte hiermit würdig unserer geliebten Märtyrer und unseres geehrten Imam gedenken und hoffe, dass Gott dank des Segens der geläuterten Seelen dieser großartigen Menschen für das iranische Volk Seine Barmherzigkeit und Huld und Seinen Segen , Seine Zufriedenheit und Seine Vergebung gelten lässt.

Friede sei euch und Gottes Barmherzigkeit und Segen

Im Moment sind keine guten Zeiten für die Zionisten. Sie sehen sich dem Erwachen der Muslime im Nahen Osten gegenüber, die sich gegenüber ihren fremdabhängigen Herrschern erhoben haben. Auf der anderen Seite beobachten sie verärgert und hasserfüllt, die Erfolge der Islamischen Republik Iran, insbesondere hinsichtlich der Gewinnung von Nuklearenergie.

Der Weltzionismus hofft nun auf seine riesige Propagandamaschine. Die feindliche Medienpropaganda der Medien gegen die zunehmende Erstarkung Irans gehört zu den Bestrebungen der Kreise, die den Zionisten nahestehen und ihr Ziel ist die Verunglimpfung des Irans in der Weltöffentlichkeit. Der jüngste Schritt ist ein verlogener Film mit dem Titel „Iranium“. Er läuft zurzeit in den amerikanischen Kinos und wurde vorher in Kanada in einem Privatkino aufgeführt. In diesem Film geht es um die Nuklearaktivitäten Irans und die iranischen Nuklearanlagen und es werden Behauptungen aufgestellt, die keine offizielle internationale Stelle und rechtliche Instanz bestätigt. Nach einer kurzen Musik mehr über diesen Film, seine Produzenten und das Echo.

Produzent des Filmes „Iranium“ ist der Clarion Fund. Der Regisseur heißt Raphael Shore. Shore ist ein Rabbiner, der in dem besetzten Gebieten Palästinas wohnt. Er hat früher einmal ein Religionsprogramm im Radio moderiert, welches Sendungen für die rechtsradikalen Zionisten im besetzten Palästina ausstrahlte. Der Film „Iranium“ demonstriert die Theorien des US-Zentrums für Sicherheitspolitik CSP und der Stiftung zur Verteidigung der Demokratien FDD. Einige Sicherheitsbeamten dieser beiden Behörden gehören zu den Leuten, die in dieser iranfeindlichen angeblichen Dokumentation interviewt werden. Dabei gibt jeder von ihnen Erklärungen über den Angriff auf Iran oder über Verschärfung der Sanktionen und behauptet, dies entspräche dem Willen der US-Bevölkerung.

„Iranium“ beginnt mit Bildern von dem Sieg der Islamischen Revolution im Jahre 1979. Die Entwicklungen nach der Revolution werden flüchtig behandelt und mit Interviews von Oppositionellen gemixt. Dabei handelt es sich meistens um politische Versager und pensionierte Kriegstreiber, die zur Zeit der Bush-Regierung den Krieg in Irak und Afghanistan geschürt haben und auch jetzt die Kriegstrommel rühren. In diesem einstündigen Film behaupten jedenfalls alle Interviewpartner, Iran werde bald an die Atombombe gelangen.

Die Äußerungen des ehemaligen CIA-Chefs, eines ehemaligen Experten für Außenbeziehungen des Pentagons, des ehemaligen Beraters für Nationale Sicherheit oder eines ehemaligen Militäroffiziers, des Nahost-Experten von CIA, und einiger in den USA ansässiger Iraner genügen dem Regisseur zur Verdammung Irans. Die Produzenten von „Iranium“ behaupten, die Äußerungen der Personen in diesem Film wären wegen einer angeblich berechtigten Besorgnis über die Fortschritte Irans in Richtung Atombombe begründet. Doch bei näherer Betrachtung wird die Lügenhaftigkeit des Films und seiner Urheber deutlich. Beginnen wir beim Filmproduzenten.

Der Clarion Fund ist ein Institut, das den rechtsradikalen Parteien des zionistischen Regimes und der USA nahesteht, und bereits Filme gegen den Islam produziert und diese weitgehend verbreitet hat. Diese Gruppe wurde 2006 gegründet. Zu ihren Filmen gehört „Der Dritte Dschihad“ und „Obsession“. In diesen Filmen werden Lügen gegen den Islam und die Muslime aufgestellt und die Produzenten geben ihrer Besorgnis über die zunehmenden Zahl von Amerikanern, die sich zum Islam bekennen, Ausdruck. Die Produktion solcher Filme ist für die US-Regierung dermaßen wichtig, dass sie 2008 die Leiter des Clarion Fund von der Steuerzahlung befreiten.

Erzählerin in „Iranium“ ist die Iranerin Schohre Aghdaschlu, welche gegen die I.R.I. aktiv ist. Sie hat im vorigen Jahr in dem anti-iranischen Film „Steinigung von Soraja M.“ , der der falschen Darstellung des Islams und Irans dient, ebenso die Rolle der Erzählerin übernommen und in einem Teil der Fernsehserie „24“ die Iraner als Terroristen verleumdet und in zahlreichen Interviews die Muslime aus gewaltsam vorgestellt. Sie stellt sich als Iranerin vor, aber ihr Verhalten steht in keinem Bezug zur iranischen Kultur und Vaterlandsliebe. In den 30 Jahren, seitdem sie in den USA lebt, hat sie nichts unterlassen, um den Iran und die Kultur und Überzeugungen seiner Bevölkerung anzugreifen. Durch ihre radikale abstoßende Verhaltensweise verschuf sie sich viele Gegner unter den Iranern in aller Welt, die ihre heftige Ablehnung in den Medien und im Internet über diese Akteurin in zionistischen Filmen kundtaten. Ein Internetanwender, der in den USA ansässig ist, meinte auf seiner Weblogseite, dass Aghdaschlu sowohl neue Informationen über Iran benötige als auch ihre wahre Identität als eine angeblich patriotische Iranerin überprüfen müsse. Er schreibt: „Wenn sie nur ein wenig Vaterlandsliebe verspüren würde, würde sie nicht mehr bei solchen Filmen mitwirken.“

Diese Schauspielerin behauptet, dass die fiktive Dokumentation „Iranium“ alles genau unter die Lupe nähme. Aber im Interview mit BBC gab sie zu, dass einiges in diesem Film übertreiben ist.

Die islamisch-feindliche Vergangenheit der Hersteller des Filmes „Iranium“ spricht für sich selber. Außerdem demonstriert der Film, wie ungeschickt ihre Lügen sind. Er enthält zahlreiche geschichtliche Irrtümer, so dass er überhaupt keine Beweiskraft als Dokumentation mehr besitzt. Die Ereignisse werden beliebig miteinander in Verbindung gebracht. Eine Szene erinnert zum Beispiel an die Einnahme des Spionagenestes der USA im Jahre 1979 und vorher wird die Volksabstimmung über die Verfassung gezeigt, um zu suggerieren, dass Geiselnahmen grundsätzlich in der iranischen Verfassung verankert seien.

Auch werden die Äußerungen Imam Chomeinis, des Begründers der Islamischen Republik Iran manipuliert und einige Ausschnitte über Märtyrertod und den Kampf im Zeichen Gottes und zur Verteidigung des Landes werden als Kriegstreiberei hingestellt. An einer weiteren Stelle in dem Film „Iranium“ wird einigen Iranern vorgeworfen, an dem Angriffen vom 11. September und der Bombenlegung in einigen Ländern mitbeteiligt gewesen zu sein. Aber Iran ist nirgendwo der Mitbeteiligung an den Ereignissen vom 11. September angeklagt worden, und auch die anderen Terrorvorwürfe erfolgen ohne irgendwelche handfeste Nachweise.

Daraufhin werden Bilder von dem Krieg, den der irakische Ex-Diktator Saddam dem Iran aufzwang und von dem Verteidigungskampf der iranischen Bevölkerung gezeigt. Erzählerin Aghdaschlu sagt, dass diese Verteidigung unrechtmäßig war und stellt wieder einige Lügen auf. Im Film wird Krieg im Zusammenhang mit dem Verteidigungskrieg Irans verurteilt, während die meisten, die in diesem Film interviewt wurden, den Krieg und die militärische Einmischung in Iran befürworteten.

Die Art der Veröffentlichung dieses Filmes wirft ebenso Fragen auf. Der Film „Iranium“ sollte zunächst am 8. Januar in der Nationalbibliothek von Kanada gezeigt werden. Aber das Programm wurde – angeblich wegen Ablehnung Irans – gestrichen. Doch am 6. Februar ging er in Ottowa, der Hauptstadt Kanadas über die Leinwand.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums reagierte mit dem Einspruch der Islamischen Republik Iran. Mehmanperast nannte diesen Film eine Irreführung der öffentlichen Meinung durch Fälschungen. Er bedauerte, dass der kanadische Minister für das Kulturerbe an der Filmvorführung teilnahm und bezeichnete dies als Förderung des Religionshasses.

4 Monate vor der Vorführung von „Iranium“ in Kanada sollte übrigens am gleichen Ort eine Ausstellung für Kultur und Geschichte über Iran stattfinden. Aber die kanadischen Amtsträger haben dies aus unklaren Gründen verhindert. Sie erlaubten anstelle dessen lieber die die Vorführung eines Filmes, der zahlreiche Lügen gegen ein Volk und eine Religion enthält. Dies spricht für die anti-iranischen Strategien der kanadischen Funktionsträger.

Der Film „Iranium“ wurde gedreht um Iran vorzuwerfen es strebe nach der Atombombe. Aber gemäß der weitgehenden Inspektionen der Internationalen Atomenergiebehörde wurde bisher kein einziger zuverlässiger Beweis in diesem Zusammenhang gefunden. Die I.R.I. hat in der Tat bewiesen, dass sie nur die friedfertige Nutzung der Nukleartechnologie, welches das legale Recht der iranischen Bevölkerung ist, anstrebt.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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