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von Gideon Levy

Es geschah am Tage nach dem Unabhängigkeitstag, als Israel im Lob über sich selbst und seine Demokratie fast bis zum Geht-nicht-mehr eintauchte, und am Vorabend des ( praktisch ungesetzlichen) Nakba-Tages, wie die Palästinenser die „Katastrophe“ – den Jahrestag der Errichtung Israels, nennen. Mein Kollege Akiva Eldar veröffentlichte, was wir schon immer gewusst haben, aber wofür uns die schockierenden Zahlen fehlten, die er nun aufdeckte. Seit den Oslo-Abkommen hat Israel das Wohnrecht von 140 000 Palästinensern aus der Westbank abgesprochen. Mit andern Worten 14 % der Westbankbewohner, die wagten, ins Ausland zu gehen, wurde ihr Rückkehrrecht nach Israel und hier für immer zu leben, verweigert. Mit andern Worten: sie wurden von ihrem Land und ihrem Haus vertrieben. In andern Worten: ethnische Säuberung.

Während wir noch immer verzweifelt unsere große ethnische Säuberung von 1948 verheimlichen, verleugnen und unterdrücken – 600 000 ( 750 000 in allen anderen Quellen ER) Flüchtlinge, von denen einige aus Angst vor dem israelischen Militär und seinen Vorgängern flohen, und einige mit Gewalt vertrieben wurden – kommt jetzt heraus, dass 1948 nie endete, dass sein Geist noch immer in uns steckt. Auch bei uns gibt es das Ziel, dieses Land von seinen arabischen Bewohnern so weit als möglich zu säubern, vielleicht noch ein bisschen mehr. Schließlich ist es die heimlichste und die am meisten gewünschte Lösung: das Land ist für die Juden, für sie allein. Ein paar Leute sagen dies gerade heraus:

Rabbiner Meir Kahane, Minister Rehavam Zeewi und ihre Anhänger, die ein gewisses Lob für ihre Integrität verdienen. Viele streben danach, ohne es zuzugeben..

Die Enthüllung der Politik der Wohnverweigerung hat bewiesen, dass dieser geheime Traum tatsächlich der geheime Traum des Establishments ist. Man spricht dort – um Himmels willen – nicht darüber; keiner würde es Säuberung nennen. Sie laden keine Araber auf LKWs, wie sie es einmal taten, einschließlich nach dem 6-Tagekrieg und sie schießen nicht auf sie, um sie wegzujagen – alles politisch unkorrekte Methoden in der neuen Welt. Aber das ist tatsächlich das Ziel.

Einige Leute denken, es genügt, wenn wir das Leben der Palästinenser in den besetzten Gebieten unerträglich machen, dass sie von alleine gehen, und tatsächlich sind viele schon gegangen. Ein israelischer Erfolg: Nach der Zivilverwaltung haben eine Viertel Million Palästinenser in den blutigen Jahren von 2000-2007 die Westbank verlassen. Aber das genügt nicht; also wurden verschiedene administrative Methoden hinzugefügt, um den Traum wahr zu machen.

Jeder, der sagt: „Das ist keine Apartheid“ sollte erwidern: warum wird es einem Israeli erlaubt, sein Land für den Rest seines Lebens zu verlassen und keiner schlägt vor, seine Staatsbürgerschaft zu widerrufen, während einem Palästinenser, einem Einheimischen, dies nicht erlaubt wird? Warum ist es einem Israeli erlaubt, eine Ausländerin zu heiraten und für sie das Wohnrecht zu erhalten, während es einem Palästinenser nicht erlaubt ist, seine frühere Nachbarin zu heiraten, die jetzt in Jordanien lebt? Ist das nicht Apartheid? Jahrelang habe ich endlose Tragödien von Familien dokumentiert, die aus einander gerissen wurden, deren Söhnen und Töchtern es wegen drakonischer Verordnungen – nur für Palästinenser – nicht erlaubt war, in der Westbank oder im Gazastreifen zu leben.

Denken wir z.B. nur an Dalal Rasras aus Beit Ommar, ein Kleinkind mit einer cerebralen Lähmung. Es wurde vor noch nicht langer Zeit monatelang von seiner Mutter getrennt, nur weil die Mutter in Rafah geboren wurde. Erst nachdem ihr Fall veröffentlicht wurde, ließ Israel die Mutter wieder zu ihrer Tochter zurückkehren – „gegen den Buchstaben des Gesetzes“. Der grausame Buchstabe des Gesetzes, der Bewohnern des Gazastreifens nicht erlaubt, in der Westbank zu wohnen, selbst wenn jetzt ihre Wohnung dort ist.

Der Schrei der Obdachlosen/Enteigneten ist nun in eine Zahl übersetzt worden: 140 000 nur seit dem Oslo-Abkommen. Studenten, die an ausländische Universitäten gingen, Geschäftsleute, die im Ausland ihr Glück versuchten, Wissenschaftler, die zu Fachstudien ins Ausland gingen, Jerusalemer, die vorübergehend in die Westbank zogen – sie haben alle dasselbe Schicksal. Sie wurden alle von Israel vertrieben. Sie konnten nicht zurückkehren.

Was am erstaunlichsten ist, ist die Reaktion derer, die für diese Politik der ethnischen Säuberung verantwortlich sind. Sie wissen es nicht. Generalmajor (Reserve) Danny Rothschild, früher der Militärgouverneur mit dem euphemistischen Titel „Koordinator der Regierungsaktivitäten in den Gebieten“ sagte, er habe von der Prozedur zum 1. Mal in Haaretz gelesen. Es kam heraus, dass nicht nur die Säuberung weitergeht, sondern auch die Leugnung. Jedes palästinensische Kind weiß darum – nur der General nicht. Sogar heute gibt es noch 130 000 Palästinenser, die als „NLR“ registriert sind, ein herzerfreuendes IDF-Akronym für „nicht länger ein Bewohner“ – als ob es freiwillig wäre , noch ein Euphemismus für „vertrieben“. Und dem General, der als relativ progressiv gilt, war dies nicht bewusst.

Dies ist eine absolute Verweigerung, die Rückkehr der Flüchtlinge zu erlauben – es wäre etwas, das den „Staat Israel zerstören“ würde. Es ist auch eine absolute Verweigerung der Rückkehr für Leute, die erst kürzlich vertrieben wurden. Bis zum nächsten Unabhängigkeitstag werden wir wahrscheinlich noch mehr Vertreibungsanordnungen erfunden haben, und am nächsten Feiertag werden wir über „die einzige Demokratie“ sprechen.

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Die Fälle häufen sich, wo auf Druck der auch in Deutschland mächtigen Israel-Lobby, so wie die AIPAC in den Vereinigten Staaten, Wahrheiten unterdrückt, verfälscht und mit großem medialen Aufwand der öffentlichen und privaten deutschen Medienkonglomerate, Wandermärchen anstelle der Wahrheit setzt.

Im Augenblick erleben wir besonders deutlich wie der Zentralrat, als Propagandawerkzeug des Staates Israel, was er eigentlich nicht sein sollte, auf vielfältig verschlungene Art und Weise seinen Einfluss geltend macht um kritische Stimmen in Deutschland zum Schweigen zu bringen.

So wurde Prof. Alfred Grosser, ein großer jüdischer Humanist, gebeten, bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung an die „Reichspogromnacht“ in der Frankfurter Paulskirche zu sprechen. Dies gefiel dem ZdJ nicht und sein Generalsekretär Stephan Kramer macht Stimmung gegen Alfred Grosser, eifrig unterstützt von Deutschlands gekauften Konzernmedien. Ob Stimmen der Vernunft etwas gegen eine hinterhältig, denunziatorisch geführte „Treibjagd“ ausrichten können, ist zu hoffen, aber keineswegs sicher.

„Kramers unsägliche Kritik an Grossers vermeintlich antijüdischen, tatsächlich jedoch nur Zionismus-kritischen Positionen reiht sich ein in die Kette der Ausfälle gegen Reuven Cabelman (Neturei Karta) und andere „Friedensjuden“, wie Evelyn Hecht-Galinski, Felicia Langer, Ilan Pappè, Norman Finkelstein, Hajo Meyer, Abi Melzer und viele mehr. Kramer macht neuerlich offenkundig, dass das konfessionelle Institut Zentralrat der Juden als Lenkungsorgan der Jüdischen Kultusgemeinde längst nicht mehr nur religiös-konfessionell und gemeindebezogen handelt, sondern politisch-bellizistisch agitiert.“

Auf der Hompage des Zentralrats ist zu lesen:

„Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat der Zentralrat der Juden in Deutschland vor allem die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach Außen zu vertreten. Im Laufe seiner inzwischen über 50-jährigen Geschichte stand er vor zahlreichen großen Herausforderungen: die Anfänge nach dem Krieg, die Öffnung der Mauer und die Zusammenführung der Gemeinden in Ost und West, die Integration der Zuwanderer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für das gegenseitige Verständnis von Juden und Nichtjuden ein.“

Wohlgemerkt, als Körperschaft des öffentlichen Rechts in Deutschland, nicht Israels. Israel ist kein jüdischer Staat, selbst wenn er zur Zeit alle Anstrengungen unternimmt einer zu werden. In Israel leben neben jüdisch Gläubigen, Muslime, Christen, Atheisten, Agnostiker, kurzum Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen. Das sollte in einem sich als „demokratisch“ gebärdenden Staat Privatsache sein. Ein Staat ist gegenüber allen seinen Bürgern verpflichtet und seine Fürsorge hat sämtlichen Mitbürgern zu gelten. Der ZdJ in Deutschland kann und hat sich um seine Mitglieder in Deutschland zu kümmern – und sollte sich nicht als verlängerter Arm rassistischer israelischer Apartheidpolitik aufführen. Sonst kann man gleich zur Körperschaft des öffentlichen Rechts in Israel konvertieren und damit den deutschen Steuersäckel entlasten.

So ist auch zu verstehen, wie ohne jede nachvollziehbare, schlüssige Argumentation der Verantwortlichen in Freiburg, die Ausstellung “Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948″ die in den Räumen, der im Besitz der Freiburger Bürger befindlichen Stadtbibliothek, stattfinden sollte, aus denselben vertrieben wurde. Die jetzt verbotene Ausstellung besteht aus 14 Schautafeln, die die Geschichte der Nakba (in hebräisch: Shoah), und die der Verein „Flüchtlingskinder im Libanon e.V.“ organisierte. Sie wurde in den letzten zwei Jahren bereits in Dutzenden Städten in Deutschland gezeigt, als man sich dem Auftrag des Grundgesetzes noch etwas mehr verpflichtet fühlte, aber nun fühlte sich anscheinend der deutsche AIPAC-Ableger bemüßigt, seinen Einfluss geltend zu machen.

Im Gegensatz zur propagandistisch verbreiteten Reduzierung der Shoah auf europäische Juden, gibt es auch eine Geschichte der Shoah an Araber in Palästinien, eine Shoah der Sinti und Roma in Deutschland und Europa, eine Shoah der Indianer in den Vereinigten Staaten und Südamerika etc. pp. Israelis gab es zu Zeiten der Nazis nicht, keine jüdischen und keine Israelis anderer Weltanschauung. Folglich konnte auch kein Israeli Opfer der Nazis werden. Nichtsdestotrotz schwingt sich die israelische Regierung, ungefragt und ungebeten, zum Sprecher aller Juden weltweit auf. Dabei hat sie einzig und allein die Legitimation für Israelis in Israel, sowie israelische Staatsbürger die im Ausland leben, zu sprechen. Für sonst niemanden. Israel ist international zu behandeln wie jeder andere Staat auch, nicht mehr und nicht weniger. Mit der Einzigartigkeit des Holocaust politisch-propagandistisch zu wuchern, ist eine Schande gegenüber Millionen Opfer.

Die Einzigartigkeit verbrecherischer Völkervernichtung und Vertreibung beschränkt sich nicht auf jüdisches Leben, es umfasst Menschen aller Ethnien, Glaubensrichtungen und politischer Auffassungen. Dagegen ist vorzugehen, das ist in aller Schärfe zu verurteilen und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Israel nimmt für sich das „Täterrecht“ pdf; in Anspruch, über internationales Recht zu stehen. Landraub in gigantischem Ausmaß betreiben zu dürfen, Kriege nach Gutsherrenart führen zu können, egal wieviel tausend Kinder durch Napalbomben dabei zu Tode kommen. Eine menschenverachtende Arroganz, von der man nach Ende des Zweiten Weltkrieges, mit all seinen Verbrechen und Leiden, hoffte, sie würde nie wiederkehren.

Man darf wiederum nur hoffen, sicher kan man sich nicht länger sein, dass die religiösen Wahnvorstellungen eines Rabbi Ovadia Yosef, immerhin geistlicher Führer der Schas-Partei, die seit 26 Jahren dem Knesset und vielen israelischen Regierungen, auch der jetzigen, angehört, nicht zur Staatsräson Israels und damit Deutschlands werden.

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von Gideon Levy

Behaltet diesen Tag im Gedächtnis! Es ist der Tag, an dem Israel seinen Charakter veränderte. Als Folge davon, kann es auch seinen Namen verändern und zwar in Jüdische Republik von Israel wie die islamischen Republik des Iran. Angenommen, das Gesetz zum Treueschwur, das Ministerpräsident Benyamin Netanyahu zu verabschieden versucht, befasse sich nur mit neuen Bürgern, die nicht-jüdisch sind, geht uns alle an.

Ab jetzt werden wir in einem neuen, offiziell genehmigten, ethnokratischen, Theokratischen, nationalistischen, rassistischen Land leben. Jeder, der denkt, das ginge ihn nichts an, irrt sich. Da gibt es eine schweigende Mehrheit, die das mit Besorgnis erregender Gleichgültigkeit annimmt, als ob sie sagen will: „Es ist mir egal, in welcher Art Land ich lebe“.

Auch jeder, der denkt, die Welt wird Israel auch nach diesem Gesetz weiter als eine Demokratie ansehen, der versteht nicht, was es damit auf sich hat.. Es ist ein weiterer Schritt, der ernsthaft Israels Image schädigt.

Ministerpräsident Netanyahu wird heute beweisen, dass er tatsächlich Yisrael Beiteinu-Führer Avigdor Lieberman ist, und Justizminister Yaakov Neemn wird beweisen, dass er wirklich ein loyales Mitglied von Yisrael Beitenu ist. Die Labor-Partei wird beweisen, dass sie nur ein Fußabtreter ist. Und das Israel von heute wird beweisen, dass es sich um gar nichts kümmert. Heute die Gesetzesvorlage über einen Treueschwur; bald ein Gesetz über einen Treueschwur. Der Damm wird heute überfließen und alle Reste einer Demokratie drohen zu ertrinken. Übrig bleibt ein jüdischer Staat mit einem Charakter, den keiner mehr versteht – aber er wird gewiss keine Demokratie mehr sein. Diejenigen, die den Treueschwur verlangen, sind diejenigen, die dem Staat die Treue nehmen.

Bei seiner nächsten Sitzung werden in der Knesset nahezu über 20 andere antidemokratische Gesetzesvorlagen debattiert werden. Über das Wochenende veröffentlichte die Association for Civil Rights in Israel eine schwarze Liste der Gesetzgebung: ein Loyalitätsgesetz für Knessetmitglieder, eines für Filmproduzenten, eines für Gemeinnützige, eines, das die palästinensische Katastrophe, die Nakba, jenseits des Gesetzes stellt, ein Verbot für Aufrufe zum Boykott und eine Gesetzesvorlage für den Entzug der Bürgerschaft. Es ist ein gefährlicher McCarthyischer Tanz auf Seiten ignoranter Gesetzgeber, die nicht begriffen haben, was Demokratie eigentlich ist. Es ist gefährlich, selbst wenn nur ein Teil der Gesetzesvorlagen Gesetze werden, weil unser Schicksal und Wesen sich verändern wird.

Es ist nicht schwer, das Netanyahu-Lieberman-Duo zu verstehen. Als eingeschworene Nationalisten kann man von ihnen nicht erwarten, dass sie verstehen, dass Demokratie nicht die Herrschaft der Mehrheit bedeutet, sondern dass vor allem die Minderheiten Rechte haben. Viel schwerer zu begreifen, ist die Selbstzufriedenheit der Massen. Die Plätze der Stadt sollten heute voller Bürger sein, die nicht in einem Land leben wollen, in dem die Minderheit von drakonischen Gesetzen unterdrückt wird wie z.B. demjenigen, das sie zwingt, einen falschen Eid gegenüber einem jüdischen Staat zu schwören – seltsamerweise, scheint sich fast niemand betroffen zu fühlen.

Seit Jahrzehnten haben wir uns vergeblich mit der Frage auseinander gesetzt, wer ist Jude.

Nun lässt uns die Frage nicht los, was jüdisch ist. Was ist der „Staat der jüdischen Nation“? Gehört er mehr den Juden in der Diaspora als den arabischen Bürgern? Werden sie sein Schicksal bestimmen, und wird dies eine Demokratie genannt werden? Wird die ultra-orthodoxe Neturei Karta-Sekte, die gegen die Existenz des Staates ist, mit Hundert Tausenden von Juden, die vermeiden hierher zu kommen, wer weiß was, mit ihm machen. Was heißt jüdisch? Jüdische Feiertage? Koschere Diät-Gesetze? Der zunehmende Einfluss des religiösen Establishments, als ob es davon nicht schon genug gibt, um jetzt die Demokratie zu verdrehen. Einen Eid auf den jüdischen Staat zu schwören, wird über sein Schicksal entscheiden. Wahrscheinlich wird er das Land in eine Theokratie wie Saudi Arabien verwandeln.

Im Augenblick ist es eine Sache eines leeren lächerlichen Slogan. Es gibt keine drei Juden, die darin übereinstimmen, wie ein jüdischer Staat aussieht, aber die Geschichte hat uns gelehrt, dass auch nichtssagende Slogans den Weg zur Hölle pflastern können. Inzwischen wird die neue vorgeschlagene Gesetzgebung nur die Entfremdung der israelischen Araber wachsen lassen und letztlich auch die eines größeren Teils der Öffentlichkeit.

Das geschieht, wenn das Feuer noch unter dem Teppich schwelt, das Feuer des fehlenden Glaubens an die Gerechtigkeit unseres Weges. Nur solch ein Mangel an Glauben kann solch eine verdrehte Gesetzgebung produzieren wie diese, die heute anerkannt werden wird …Kanada lässt seine Bürger keinen Eid auf den kanadischen Staat schwören; auch andere Länder fordern keinen solchen Akt. Nur Israel. Und dies wird getan, um die arabische Minderheit noch mehr zu provozieren und ihre Loyalität noch geringer wird und um sie eines Tages los zu werden. Oder es ist dafür bestimmt, um die Aussichten für ein Friedensabkommen mit den Palästinensern zu sprengen. So oder so: in Basel wurde beim 1. Zionistischen Kongress 1897 der jüdische Staat gegründet als Theodor Herzl sagte: heute wird die rückständige (?) jüdische Republik Israel gegründet werden.

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„Wenn ich ein arabischer Führer wäre, würde ich nie einen Vertrag mit Israel unterschreiben. Es ist normal; wir haben ihr Land genommen. Es ist wahr, dass es uns von Gott versprochen wurde, aber wie sollte sie das interessieren? Unser Gott ist nicht ihr Gott. Es gab Anti-Semiten, die Nazis, Hitler, Auschwitz, aber war es ihre Schuld? Sie sehen nur eine Sache: Wir kamen und haben ihr Land gestohlen. Warum sollten sie das akzeptieren?“ David Ben Gurion (erster israelischer Premierminister) zitiert von Nahum Goldmann in Le Paradoxe Juif (The Jewish Paradox), S.121.

Von Israels insgesamt 7,2 Millionen Bürgern, haben rund 1,5 Millionen Menschen einen arabisch/palästinensischem Hintergrund und sind in ihrer Mehrheit muslimischen Glaubens; eine Minderheit von ihnen, ungefähr 155.000, sind griechisch-orthodoxe und katholische Christen. Somit stellen die Palästinenser einen Bevölkerungsanteil von fast 21 Prozent im Staat Israel.

Netanjahu verlangte bei den Verhandlungen in New York von Abbas die Anerkennung Israels als „jüdischer Staat“ durch die Palästinenserführung.

„Die Forderung nach ‚Anerkennung‘ richtet sich vornehmlich an eine andere Adresse, nämlich an ein Fünftel der israelischen Gesellschaft – an die israelischen Palästinenser. Sie waren/sind die Letzten ihres Volkes, die während der Nakba (1948), der Zeit der großen Enteignung, auf ihrem Land geblieben sind. Im Laufe der Jahre wurden sie israelische Staatsbürger.

Dieser Teil der israelischen Gesellschaft wird in den Verhandlungen, die ihr Staat gerade führt, lediglich formal repräsentiert. Stattdessen ist es Netanjahus Hoffnung, Abbas dazu zu bewegen – mit dem Versprechen eines Staates -, die Interessen der palästinensischen Bürger/innen Israelis zu opfern. Die Führung der palästinensischen Minderheit in Israel, die Abbas im Vorfeld der Gespräche sehr unterstützt hatte, weiß genau, was Netanjahu mit seiner Forderung nach ‚Anerkennung‘ bezweckt.

Die sollen nun einen Treueschwur auf den „jüdischen Charakter“ Israels ablegen. Auf welchen „jüdischen Charakter“ Israels? Den kolonialen Zionismus, basierend auf ethnische und religiöse Ungleichheit? Den Apartheidcharakter „jüdischen“ Selbstverständnisses? Eine imperiale Wahnvorstellung die das „Ausgewähltsein“ vor Gleichheit, Menschenrechte, Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstverwaltung stellt. „Auserwählte“ nach deren Verständnis das Land nicht nur lebenden Juden, sondern auch allen früheren, und zukünftigen Generationen der Juden gehört. Kann sich eine Staatsführung hinter religiösen Nonsensargumenten verstecken und ungestraft einen Genozid betreiben? Hier die Definition von Raphael Lemkin, dem polnisch-jüdischen Rechtsgelehrten, der die Genozid-Konvention vorangebracht hat:

„Genozid bedeutet nicht notwendigerweise die unmittelbare Zerstörung einer Nation …

eher ist beabsichtigt, einen koordinierten Plan für verschiedene Aktionen anzukündigen, die die Zerstörung der wesentlichen Lebensgrundlage nationaler Gruppen zum Ziel hat, um dann die Gruppen selbst zu vernichten. Die Ziele eines solchen Plans würde die Auflösung der politischen und sozialen Institutionen, der Kultur und Sprache, der nationalen Gefühle, der Religion und der wirtschaftlichen Existenz nationaler Gruppen bedeuten und die Zerstörung der persönlichen Sicherheit, Freiheit, Gesundheit, Würde und sogar das Leben der Individuen, die zu solch einer Gruppe gehören.“

.Um diesen Strolchenstaat schwänzeln politische Sprechblaseneliten, parteiübergreifend von Gysi bis Merkel und machen sich im Bundestag für einen israelischen Gefangenen stark. Palästinensische Widerstandskämpfer, die zu Tausenden in Gefängnissen des neuen „jüdischen“ Gottesstaates sitzen, bleiben außen vor. Gab es eine kraftvolle Initiative von offizieller deutscher Seite gegen den Gottesstaat, als israelische Strolche wehrlose Friedensaktivisten auf der Mavi Marmara abschlachteten? Nein, natürlich nicht. Jetzt nicht und in Zukunft schon gar nicht. Wäre ja nicht nur antisemitisch, wäre geradezu Gotteslästerung – jetzt wo sich die deutsche Staatsräson einem Gottesstaat verpflichtet sieht – der der „christlich-jüdischen Tradition“ entsprungen ist.

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Kampagne faschistischer Zionisten offenbart totalitäeres Medien-und Geschichtsverständniss

Was geschah im sogenannten Unabhängigkeitskrieg 1948 (und auch schon vorher) wirklich? Welche Befehle wurden ausgegeben, gegen die Palästinenser vorzugehen? Wie sahen diese Befehle 1967 und in Israels anderen Kriegen aus – bis zum Angriff auf den Gaza-Streifen 2008/2009? Was geschah im Mai 2010 wirklich bei der Erstürmung der Gaza-Hilfsflottille durch israelische Soldaten? Fragen, auf die die internationale Öffentlichkeit in der Tat gern genaue Antworten haben möchte – sie aber nicht bekommt, weil die israelische Propaganda das zu verhindern weiß. Damit sich das nicht ändern soll, sondern die Welt noch einseitiger auf Israels Darstellung der Realität eingeschworen wird, haben jetzt rechtsgerichtete Israelis bei einem Treffen in Jerusalem die Initiative „Zionistisches Schreiben“ gegründet. Ziel der Gruppen – „Jescha Coucil“ (Akronym für Judäa, Samaria und Gaza) und „Israeli scheli“ („Mein Israel“) ist es, alle Israel betreffenden Eintragungen auf dem Internet-Lexikon Wikipedia im Sinne des zionistischen Staates umzuschreiben. Jeder kann ja hier mit Eintragungen tätig werden.

Was hier angekündigt wird, ist ein propagandistischer Großangriff auf das digitale Medium, der totalitäre Züge trägt. Denn das Ziel dieser Kampagne ist klar: Es gibt nur eine Wahrheit in Bezug auf Israel, seine Politik und Geschichte – und das ist „unsere Darstellung“ und nur die darf verbreitet werden! Das passt ins Bild: Denn vor kurzem hatte die israelische Regierung die Bürger des Landes aufgefordert, millionenfach e-mails an Menschen in aller Welt mit der Botschaft zu schicken: „Nur unsere Darstellung dessen, was auf den Schiffen der Gaza-Flottille geschah, ist richtig! Wir waren die Angegriffenen und die Opfer!“ Was zählen da schon die Aussagen der hunderte Teilnehmer, die selbst dabei waren – alle offenbar notorische Lügner!

Aber eine einseitige Sicht auf die Dinge hat im Zionismus eine lange Tradition. Die Darstellung der eigenen Geschichte war immer eine willkürliche Konstruktion und eine Ansammlung von Mythen, die erst in den letzten Jahren von „postzionistischen“ Historikern zerstört worden sind. Männer wie Avi Shlaim, Tom Segev, der frühe Ben Morris, Ilan Pappe und Shlomo Sand (um nur einige zu nennen) haben hier Großes geleistet und die zionistische Geschichte vom Kopf auf die Füße gestellt. Oder anders gesagt: Sie haben der Wahrheit zu ihrem Recht verholfen. Und die sah für das israelische Establishment nicht sehr freundlich aus. Denn die Zionisten haben nicht nur die eigenen Vergangenheit verdrängt, sie wollten immer auch andere zwingen, Gleiches zu tun – so wie jetzt die rechten Aktivisten, die alle Israel-Artikel bei Wikipedia umschreiben wollen.

So zerstörten die Israelis mit der 1948 an der Palästinensern vorgenommenen „ethnischen Säuberung“ („Entarabisierung“) zugleich auch systematisch alle historischen Spuren dieses Volkes, das hier Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende gelebt hatte. Nichts sollte mehr an ihre lange Anwesenheit in Palästina erinnern. Ilan Pappe hat diese Gedächtnisauslöschung einen „Memorizid“ genannt. Und die Israelis verdrängen bis heute dieses von ihnen an diesem Volk begangene Verbrechen – die Nakba. Sie wird nicht nur als historische Tatsache und als Verbrechen geleugnet, sondern den Betroffenen selbst soll gerade durch ein von der Regierung Netanjahu eingebrachtes Gesetz verboten werden, sich an diese Katastrophe zu erinnern.

Aber damit nicht genug. Wie groß die Angst vor der eigenen Vergangenheit ist, zeigt eine Verordnung, die Ministerpräsident Netanjahu vor kurzem unterschrieben hat. Sie schränkt den Zugang zu den Regierungsarchiven ein: 50 Jahre altes Material, das nun eigentlich für historische Studien der Öffentlichkeit freigegeben werden sollte, bleibt für zwei weitere Jahrzehnte verschlossen. Selbst der Staatsarchivar Professor Yehoshua Freundlich musste in einem Haaretz-Artikel vom 29.7.10 gestehen: „Dieses Material ist nicht für die Öffentlichkeit geeignet!“ Er fügte hinzu, dass einiges des als geheim eingestuften Materials Auswirkungen auf Israels Festhalten am Völkerrechts haben könne. Die Dokumente, die unter Verschluss bleiben sollen, haben dem Artikel zufolge die Vertreibung der Palästinenser und die Massaker an ihnen während des Unabhängigkeitskrieges, die Mossad-Operationen im Ausland, die Überwachung von israelischen Oppositionspolitikern durch den Shin-Bet-Geheimdienst sowie den Aufbau der Atomforschung und der biologischen Forschung zum Inhalt.

Der weitere Verschluss der Dokumente stieß auch bei nicht in Israel lebenden Juden auf scharfe Kritik. So meldete sich aus London Henry Siegman zu Wort, der dort eine Gastprofessur für Probleme des Nahen Ostens innehat und von 1978 bis 1994 nationaler Direktor des US-jüdischen Kongresses war. Er schrieb: „Israel, das in diesem Jahr seinen 62. Geburtstag feiert, muss sich auch mit den weniger heldenhaften Kapiteln seiner Vergangenheit auseinandersetzen und sie der Allgemeinheit und für historische Studien zugänglich machen. Israelis sollten die Geschichte studieren können, wie sie wirklich geschah und wie sie dokumentiert wurde, und nicht eine zensierte und verschönerte Version.“

Genau das, eine zensierte und verschleierte Version von Israels Vergangenheit und Gegenwart aber wollen die Aktivisten von der „Aktion zionistisches Schreiben“ bei Wikipedia ins Netz stellen, damit die Welt Israel endlich „richtig“ beurteilen kann. Diese ideologischen Verdreher der Wirklichkeit haben ja auch rührige Freunde in Deutschland, die dafür sorgen, dass kritische jüdische Intellektuelle wie Ilan Pappe und Norman Finkelstein hier keine Räume für ihre Vorträge bekommen. Wann finden wohl die ersten Prozesse statt, um deren Bücher zu verbieten?

Natürlich können und sollen auch Israelis ihre Version der eigenen Geschichte und Politik ins Internet stellen können, aber bedenklich wird es, wenn sie wie die rechten Aktivisten mit der Absicht auftreten, die einzig zulässige Wahrheit zu besitzen und alle anderen Versionen verdrängen zu wollen. Eine solche Bestrebung ist totalitär: Man muss den anderen gar nicht mehr anhören, denn es gibt eben nur eine „richtige“ Sicht der Dinge. Dass deutsche Israelfreunde und sogenannte Antideutsche solche Bestrebungen unterstützen, ist in einem Land, in dem (immer noch!) Presse- und Meinungsfreiheit herrschen, eine eher merkwürdige Befindlichkeit. Für Israel, das sich in selbstgerechter Selbstisolation im Nahen Osten „einmauert“ und die paranoische Devise pflegt „Die ganze Welt ist gegen uns!“, ist eine solche Entwicklung lebensgefährlich. Wie Ilan Pappe es einmal formuliert hat: „Die Israelis sind Gefangene ihrer eigenen verzerrten Realität!“.  Das kann auf Dauer nicht gutgehen.

Wir schreiben das Jahr 2010 und Palästina ist immer noch ein besetztes Land. Immer wieder, wenn ich solche Sätze höre, komme ich mir im Zeitalter des Imperialismus vor. Israel möchte seine Landfläche und politische Macht im Nahen- Osten ausbauen. Dies klingt sehr aggressiv, aber die Politik Israels ist mindestens genauso aggressiv: Man baut eine Mauer, um die Menschen voneinder zutrennen. Man baut eine lange Mauer, um Menschen einzusperren. Man baut eine endlose Mauer, um den Graben zwischen „Isaac“ und „Mohammed“ weiter auszubauen. Ist dies wirklich im Interesse des 21. Jahrhunderts?

Es ist traurig, wie stark die Position Israels ist, welches ein Volk unterdrückt, jedoch ist es viel grausamer, wie gleichgültig die Großmächte dieser Welt damit umgehen. Ist es nicht Deutschlands Pflicht, sich für unterdrückte Völker einzusetzen? Sind wir nicht die jenigen, die als erstes und oberstes Gesetz die Menschenwürde achtet? Ist es mit der Menschenwürde vereinbar, das palästinensische Volk dem israelischen Volk zu assimilieren?
Fragen über Fragen, deren Antwort jeder einzelne von uns kennt, sich aber aufgrund der schrecklichen Geschichte Israels keiner zu äußern möchte. Meiner Meinung nach wiederholt sich in diesem Fall das Dritte Reich: Hitler unterdrückte und tötete Millionen von unschuldigen Juden… Heute haben wir es mit einem Israel zu tun, welches sich für die Segmentierung von Menschen ausspricht und bei jedem Anlass palästinensische Bürger verhaften kann und leider auch töten kann. Was in den Gefängnissen passiert, kann sich jeder denken. Man kann in einigen Gefängnissen sogar von Glück reden, wenn man lebend rauskommt.
Nun stelle ich die Frage: Ist die Hamas, welches auf demokratischem Wege zur repräsentativen Partei des palästinensischen Volkes wurde, ein verlängerter Arm der al-Qaida, oder ist die Hamas nicht eher die Widerstandspartei Palästinas?

Zwei zionistische Rabbiner haben das Töten palästinensischer Kinder oder deren Nutzung als menschliche Schutzschilde als erlaubt bezeichnet. Wie Farsnews unter Berufung auf die palästinensische Nachrichtenseite Al Yaum berichtete, haben zwei zionistische Rabbiner in einem von ihnen kürzlich herausgegebenen Buch die Tötung palästinensischer Kinder in den besetzten Gebieten verlangt.
Rabbiner Schapira und Rabbiner Yoshua Alitsu haben zuvor schon ein Buch herausgegeben, in dem neue Wege für die Tötung von Nicht-Juden im besetzten Palästina gelehrt wird.

Bomb Iran, bomb, bomb,bomb, bomb, bomb……..

Im Gleichschritt, Marsch !

Ich weiß, der Iran ist böse, Israel und die USA sind gut…und die zionistischen Lügen sind groß und auf Friedensmenschen wird keine Rüchsicht genommen, die Kriegsmafia regiert.

Dieses Video sollte nicht für Minderjährige ausgestrahlt werden. Dieses Video sollte aber in jedem Haus in Israel gezeigt, dann nach Washington und  Ramallah geschickt werden. Es sollte Kindern nicht gezeigt werden, damit sie nicht verdorben werden, aber im ganzen Land  und in aller Welt verteilt werden, sodass jeder erkennen wird, wer die Regierung Israels anführt. Kanal 10 präsentierte: das wirkliche  und betrügerische Gesicht von Benyamin Netanyahu. Es wurde ausgestrahlt am Freitagabend in „Diese Woche mit Miki Rosenthal,“. Es wurde 2001  heimlich  bei einem Besuch des Bürgers Netanyahu aufgenommen, als er im Haus einer trauernden Familie in der Siedlung Ofra war – und erstaunlicherweise hat es keinen Aufruhr verursacht.

Die Szene ist  mitleiderregend und zugleich ungeheuerlich. Der letzte von Netanyahus ergebenen Anhängern, der glaubt, er sei der Mann, der Frieden bringt, würde sofort seine Meinung geändert haben. Die Präsidenten Barack Obama und Shimon Peres, die weiter daran festhalten, dass Netanyahu Frieden  bringen wird, werden anders reden, wenn sie diesen heimlich aufgenommen Videofilm gesehen haben. Sogar die Abneigung des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas, direkte Verhandlungen mit  dem Mann aus dem Video zu führen, würde verständlich sein. Was sollte mit einem Straßenhändler diskutiert werden, der 2% gibt, um 100% zu verhindern (?),“ wie ihm sein Vater sagte, der den Großvater zitierte.

Israel hatte viele politisch rechte  Führer, seitdem Menachem Begin „viele Elon Morehs“ versprach; aber es gab niemals einen wie Netanyahu, der es mit Täuschungen machen wollte, um sich über Amerika lustig zu machen, um die Palästinenser auszutricksen und um uns alle in die Irre zu führen. Der Mann im Video verrät sich  mit seinen eigenen Worten selbst als Schwindler. Und nun ist er noch einmal Ministerpräsident von Israel. Versuche nicht zu behaupten, dass er sich seitdem verändert hat. Solch eine krumme Art des Denkens ändert sich nicht in einigen Jahren.

Vergiss die Rede an der Bar Ilan-Universität, vergiss die praktischen Errungenschaften bei seinem letzten Besuch in den USA; dies hier ist der wirkliche Netanyahu. Keine Behauptungen mehr, dass die Palästinenser  am Misslingen der Oslo-Abkommen Schuld seien. Netanyahu sagte seinen Gastgebern in Ofra die nackte Wahrheit. Er zerstörte die Oslo-Abkommen mit seinen eigenen Händen und Taten, und er ist sogar stolz darauf. Nach Jahren, in denen uns gesagt wurde, dass den Palästinensern die Schuld dafür  gegeben werden muss, kam die Wahrheit aus erster Hand heraus.

This Is the Real Netanyahu

Und wie hat er es getan? Er erinnerte sich, wie er seine Unterschrift unter das Hebron-Abkommen von 1997  mit amerikanischem  Einverständnis an Bedingungen knüpfte , dass es keinen  Rückzug aus „ speziellen militärischen Gegenden“ gibt und er bestand darauf, jene Gegend selbst auszuwählen, wie z.B. das ganze Jordantal. „Warum ist das wichtig? Weil ich von diesem Augenblick an die Oslo-Abkommen gestoppt habe,“ rühmte er sich. Der wirkliche Netanyahu prahlte auch mit seinen Kenntnissen über Amerika: „Ich weiß, was Amerika ist. Amerika ist etwas, das leicht bewegt werden kann.“ Das ist zur Information des Weißen Hauses.

Er nennt dann den US-Präsident Bill Clinton als „extrem pro-palästinensisch“ und sagt, die Palästinenser wollen uns ins Meer werfen. Mit solch rückständigen Überzeugungen kann keiner behaupten, er  wünsche ein Abkommen.

Diese Bemerkungen sind sehr deprimierend. Sie bestätigen all unsere Befürchtungen und Verdächtigungen: dass die Regierung Israels von einem Mann geführt wird, der den Palästinensern nicht vertraut und nicht an die Chance eines Abkommens mit ihnen glaubt, der glaubt, die Amerikaner  in seiner Tasche zu haben und dass er ihnen Sand in die Augen streuen könne. Es hat keinen Sinn über Netanyahus unmögliche  extrem rechte Koalition als ein Hindernis zu irgendeinem Fortschritt zu reden . Von jetzt an sage man, Netanyahu wünscht ihn nicht.

Was, wenn Kadima die Regierung verlässt und Yisrael Beitanu alleine lässt. Nichts wird sich ändern. Was wenn Danny Danon zur Linken geht und Zipi Hotovely sich Peace now anschließt? Netanyahu wünscht es nicht.

Wenn er es so ehrlich gesagt hätte, wie er es tat, als er glaubte, die Kamera in Ofra sei abgeschaltet, dann hätte man ihm seine extremen Positionen vergeben können. Es ist sein Recht, so zu denken und dafür gewählt zu werden. Die Leute werden bekommen haben, was sie gewählt haben. Aber als Netanyahu seine wirklichen Positionen unter Tarnnetzen verbarg und sie in Netzen von Täuschungen verfing, verringerte er nicht nur die Chancen für ein Abkommen, er schädigte damit auch Israels politische Kultur. Viele Leute mögen sich einen  rechten, nationalistischen Ministerpräsidenten wünschen, aber ein Ministerpräsident, der ein Schwindler ist? Erwarten wir zu viel von Netanyahu, dass er uns gegenüber genau so spricht wie in Ofra. Warum verdienen eine Handvoll Siedler, die Wahrheit zu wissen und wir nicht? Sag uns die Wahrheit, Netanyahu. Rede mit uns so, als wären die Kameras ausgeschaltet, genau so wie du 2001 in Ofra  dachtest.

Quelle

Verfolgt man die Chronologie der Ereignisse seit dem 31. Mai bis heute, kann man in erschreckender Weise feststellen, wie gut die Hasbara, die israelische Propaganda wieder Gehirnwäsche betrieben hat. Es waren 700 friedliche Aktivisten, die die Blockade des Gazastreifens durchbrechen wollten. Sie wollten darauf aufmerksam machen, dass diese unmenschliche und völkerrechtswidrige Blockade 1,5 Millionen unschuldige Menschen in kollektiver Kerkerhaft hält. Vergessen wir auch die unwahre Propaganda Israels über die Gefahr aus dem Gazastreifen durch die Hamas. Die bewusste Abschneidung des Gazastreifens vom Westjordanland ist eine gezielte Maßnahme zur Verhinderung eines Palästinenserstaates.

Schon im Jahr 1991, vor Beginn des Golfkrieges, wurde ein Trennzaun um den Gazastreifen gezogen, und die Bewohner konnten nicht mehr frei ein- und ausreisen. Vergessen wir nicht – das war vor dem so genannten Oslo-Friedensprozess und vor der Welle der ersten palästinensischen Anschläge. Als in einem Interimsabkommen 1993 die Einheit zwischen den besetzten Gebieten, also dem Westjordanland und dem Gazastreifen, festgelegt wurde, hat Israel auch das bewusst negiert. Nach Beginn der zweiten Intifada im Jahr 2000 wurden die Übergänge zwischen dem Westjordanland und Gaza geschlossen. Seit damals – also seit 10 Jahren – ist der Gazastreifen von der Außenwelt hermetisch abgeriegelt. Familien wurden auseinandergerissen und Studenten, die im Westjordanland studierten, wurden deportiert. Man sollte also nicht allein die Aufmerksamkeit auf die Lieferung der Waren konzentrieren, sondern auch auf die Verweigerung des Rechts und die Vereitelung des Wunsches der Gaza Bewohner hinweisen, ein aktiver, dauernder und natürlicher Teil der palästinensischen Gesellschaft zu sein. Diese Ausgrenzung des sozialen Miteinander, der zwischenmenschlichen Beziehungen und des Rechts auf Bildung verfolgt die israelische Politik seit Gründung des Staates Israel mit der Unterdrückung, Vertreibung und Ermordung des palästinensischen Volkes. Das ist Teil der unmenschlichen Apartheidpolitik Israels.

Daher ist es ja sehr erfreulich, wenn der Deutschen Bundestag endlich eine Aufhebung der Gaza Blockade fordert. Aber auf diese Aufforderung müssen Druck und Taten folgen, die Israel in Zugzwang setzt. Dem kann ich nur skeptisch entgegensehen, da mir scheint, dass nach dieser Erklärung der Bundestag überparteilich seine Pflicht getan hat und nun wieder zur Tagesordnung übergeht.

Israel führt die Welt wie immer als „Nasenbär“ in seinem Zirkus vor. Da wird jetzt eine „schwarze Liste“ für Gaza vorgelegt, die vorsieht, dass das Kontingent der Waren, die verwehrt werden, erweitert wird. D.h. Stahlkabel, Eisen und Beton dürfen weiterhin nicht unkontrolliert in den Gazastreifen – genau wie Jagdmesser, Nachtsichtgeräte, bestimmte Computertechnik und Düngemittel (man merke!), die zur Herstellung von Sprengstoffen genutzt werden können. Aber Limonade, Süßigkeiten und Ketchup zum „Dickmachen“ sind erlaubt. Dank unserer aller Hilfe geht also die unmenschliche und verbrecherische israelische Willkür- und Strangulationspolitik weiter.

Immerhin dürfen wir nicht vergessen, dass die ganzen Hilfsgüter von uns allen, von internationalen Hilfsorganisationen und der UNO bezahlt werden. Ich vermisse also weiter den Aufschrei und den Protest gegen diese israelische Politik. Wir brauchen also anstatt unwirksamer Resolutionen wirksame Zeichen, d.h. die Verhinderung der Mitgliedschaft Israels in der OECD, Eureka. Und anstatt die Militärzusammenarbeit zu vertiefen, brauchen wir einen sofortigen Stopp aller Militärgeschäfte und Geschenke an und mit Israel.

Lieber Bundestag, liebe Parteien: Das wäre ein Zeichen! Auch unsere Medien sind unrühmlicher Teil in diesem Trauerspiel. War man nach der völkerrechtswidrigen Erstürmung der Gaza Flotte noch entsetzt und verurteilte die Tat Israels von 9 Ermordeten und über 48 Verletzten, änderte sich die Berichterstattung zusehends. Die 700 Aktivisten mutierten zu „so genannten“ Friedensaktivisten,“ nützlichen Idioten“ (Focus) und sind inzwischen, wie heute Morgen im DLF (O-Ton) schon zur „ Hamas Flotte“ umbenannt. Diese erschreckende Hirnwäsche hat die israelische Propaganda im Schatten der Fußball WM schon erreicht. Hoffen wir, dass wenigstens die Türkei standhaft bleibt und – solange Israel sich nicht für dieses Massaker entschuldigt und eine internationale Untersuchungskommission erlaubt – mit dem Abbruch der Kontakte zu Israel droht. Die Türkei sagte wenigstens schon eine geplante gemeinsame Seeübung ab. Der türkische Luftraum bleibt für israelische Militärflugzeuge gesperrt, und die Türkei hat ihren Botschafter aus Israel zurückgerufen.

Angesichts des heutigen Besuchs Netanjahus beim US-Präsidenten ist Obama vor allen Dingen an der Sicherheit der 25.000 US-Soldaten im Nahen Osten, Mittleren Osten und der Golfregion gelegen. Da stört es natürlich, wenn das Verhältnis zwischen der Türkei und Israel zerrüttet ist. Auch wenn die Obama Regierung so tut, als ob sie die Siedlungspolitik verurteilt, sind die Palästinenser in Wirklichkeit außen vor, egal ob im amerikanisch-israelischen Terminus gemäßigt oder terroristisch = Hamas. Machen wir uns nichts vor, was in den USA nur zählt, sind Israel, der Jüdische Staat und die einzige Demokratie im Nahen Osten und die Israel Lobby im Senat und Kongress.

Es hilft nur Widerstand und das Boykottieren dieser unheilvollen Politik Israels mit den USA gegen den Rest der Welt, d.h. besonders natürlich gegen die muslimische Welt. Daher erscheint mir auch der Slogan „um Hoffnung kämpfen“ ein falscher Ansatz. Kämpfen kann man nur für ein freies Palästina – darin liegt eine Hoffnung. Aber die Wirklichkeit ist alles andere als hoffnungsvoll. Laut Betselem kontrollieren die Siedler 42% des Palästinensergebietes. Die Zahl der Siedler liegt heute lt. Haaretz bei über 300.000. Man plant nach dem Auslaufen des Moratoriums 2700 neue Wohneinheiten. Die Judaisierung, Vertreibung und Deportation aus Ost-Jerusalem schreitet täglich voran. Die Menschenrechtsgruppen und NGO’s in Israel werden massiv angegriffen – d.h. sie sollen sogar z.T. verboten bzw. ihnen jeder legale Status genommen werden.

Wo bleibt da der Protest des Deutschen Bundestages? Solange das nicht geschieht und solange Israel hier weiterhin jeden Freibrief für seine mörderische Unterdrückungspolitik hat, habe ich keine Hoffnung auf Besserung. Zumal wie immer die gleichen Protagonisten,´- wie z.B. der Pornoverfasser im Spiegel – gegen den Bundestag opponieren. Aus diesem Grund ist auch die Kritik des Zentralrates nur mit mildem Lächeln zu betrachten. Mit diesem Generalsekretär Stephan Kramer, der trotz seiner Rundumschläge gegen die Medien („antisemitisch“!) immer wieder Platz für seine Tiraden bekommt. Wie sagt Kramer in der TAZ: weil für ihn das Judentum nach „einer Phase der Identitätssuche ein Stück weit Heimat und Familie geboten hat.“ Bedauerlich, dass er nicht katholisch wurde und im Vatikan gelandet ist – so einen „Wadenbeißer“ hätte der Papst gebraucht. Aber Spaß beiseite – sagt Kramer nicht sehr richtig auch in diesem Interview, dass der Holocaust von einzelnen Mitgliedern der israelischen Regierung und Teilen der israelischen Gesellschaft für politische Zwecke benutzt wird und bemängelt auch: „Das geht nicht“, dass Ahmadinedschad nicht vor dem Tor von Auschwitz gezeigt werden dürfte, um die atomare Bedrohung des armen kleinen Israels durch den Iran zu demonstrieren. Sehr schön, Herr Kramer, aber liest man Ihre letzten Propagandareden anlässlich von Demonstrationen gegen die Gaza-Flotte in Berlin, wird man eines Besseren belehrt. Sie und der Zentralrat machen bewusst Politik mit der falschen Angst mit Vergleichen Holocaust – Iran, Holocaust, Antisemitismus und Antizionismus, d.h. wieder mit der unsäglichen Vermischung und dem Totschlagen jeder Israel-Kritik. So sieht die traurige Wirklichkeit im Jahre 2010 aus. Da wird bewusst ein nicht erfolgter Besuch des Konzentrationslagers Buchenwald durch eine iranische Delegation als antisemitisch aufgeputscht. Ich frage Sie: Würde eine deutsche Besucherdelegation aus Weimar der 300.000 Getöteten aus den Kriegen im Iran gedenken? Und warum muss jeder Politiker bei jedem Israel Besuch nach Yad Vaschem? Das nenne ich eine gefährliche Instrumentalisierung des Holocaust durch Israel und den Zentralrat. Ebenso wird der bedauerliche Vorfall in Hannover gegen eine jüdische Tanzgruppe unsäglich benutzt, d.h. Kinder, die Kieselsteine geworfen und dumme Parolen gerufen haben, werden als Antisemiten kriminalisiert. Ist nicht der wirkliche Hintergrund dieser Vorfälle die israelische Unrechtspolitik gegenüber den Palästinensern, die hier die Gemüter der Muslime erhitzt – zumal sich die Jüdische Gemeinde in Deutschland als Teil dieser israelischen Politik begreift: Wenn sie z.B. die Hatikva, also die israelische Nationalhymne singen und Davidsternflaggen schwenken? Das ist eine Provokation, die genau dieses Klima erzeugt, das dann von israelischen und Zentralratskreisen  benutzt wird, um Angst vor angeblichen, neuem Antisemitismus zu erzeugen, der schon in der “ Mitte der Gesellschaft“ angekommen ist.

In der Tat ist es immer wichtiger, darauf hinzuweisen: Die heutigen Feindseligkeiten zwischen Muslimen und Juden, zwischen Israelkritikern und so genannten Zionisten und Israelunterstützern dürfen nicht in die antisemitische Ecke gedrängt werden. Dagegen müssen wir uns alle gemeinsam als deutsche Demokraten wehren. Den wirklichen Antisemiten, die es natürlich immer gibt und geben wird, macht man es durch diese falsche Vermischung immer leichter. Die echten Antisemiten werden durch die inflationären Antisemitismusanschuldigungen immer sicherer in ihrem braunen Dreck.

Lassen wir es nicht mehr zu, dass Israel den Gazastreifen und das besetzte Palästina aus unserem Bewusstsein verdrängt. Die Gaza Flotte war nur ein Anfang. Sanktionen und Boykott sollten die Fortsetzung sein. Solange die autistische israelische Gesellschaft Regierungen wählt, die alle – egal, ob Likud, Kadima, Arbeiterpartei oder rechtsradikale Splitterparteien – eine faschistische Unrechts- und Unterdrückungspolitik betreiben. Wie lange wollen wir uns durch Duldung und Hinnehmen dieser Politik noch schuldig machen?

Schluss mit dem Zirkus und mit der Vorstellung des „Bären am Nasenring“, an der Leine und an der Kette von Israel. Genug ist genug!

Wenn Tausende Israelis mit einem Marsch für einen Soldaten nach Jerusalem unterwegs sind, wie viele Millionen Palästinenser müssten dann für ihre Zivilisten – die über 11.000 in Gefängnissen inhaftierten Männer, Frauen und Kinder -marschieren?

Quelle

Jeffrey Goldberg: “Wie es so ist, gestern habe ich mit dem Premierminister von Irakisch-Kurdistan, Barham Salih, E-Mail-Verkehr gehabt und dabei Greenwalds Kritik erwähnt.” Was Jeffrey Goldberg damit sagt, ist nichts weiter als ein weiterer Mosaikstein zum Bild Israels, nämlich dass der Regierungschef der kurdischen Region im Irak, von wo in jüngster Zeit zahlreiche separatistische Angriffe erstaunlich gut bewaffneter Terroristen gegen die Türkei und den Iran ausgingen, nachgewiesenermaßen mit einem führenden Kopf des israelischen Propaganda-Apparates in direktem Kontakt steht…………….WEITERLESEN!!

UN-Sonderberichterstatter: Geplante Deportationen von Palästinensern sind als Kriegsverbrechen zu bewerten

Richard Falk, UN-Sonderberichterstatter für die Situation der Menschenrechte in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten, hat davor gewarnt, daß der dort von Israel geplante »Bevölkerungsaustausch« gemäß dem Völkerrecht als Kriegsverbrechen zu bewerten sei. Falk bezog sich dabei ausdrücklich auf den Fall von vier Palästinensern, denen Israel mit dem Entzug ihres Aufenthaltsrechts in Ostjerusalem droht.

Mohammad Abu-Teir, Ahmad Attoun, Mohammad Totah und Khaled Abu Arafeh sind vier von insgesamt sechs Ostjerusalemer Abgeordneten im Palästinensischen Parlament. Sie kandidierten 2006 auf der Hamas-Liste »Für Wechsel und Reformen« und leben seit langem in Ostjerusalem. Arafeh war in der kurzlebigen Hamas-Regierung Minister für die Angelegenheiten Jerusalems. Alle vier Abgeordneten waren 2006 als Reaktion auf die Gefangennahme des Soldaten Gilad Shalit verhaftet worden. Abu-Teir kam erst kürzlich nach 50 Monaten Gefängnis frei. Seine sofortige Deportation aus Ostjerusalem wurde nach Intervention der US-Administration und der EU ausgesetzt. Die israelische Tageszeitung Jerusalem Post zitierte am Mittwoch anonym einen Vertreter des israelischen Innenministeriums mit der Aussage, man werde die vier nicht abschieben, sofern sie eine Stellungnahme unterzeichneten, in der sie sich von der Hamas distanzieren. »Wir wollen den Palästinensern die Botschaft übermitteln, daß es sich für sie auszahlen wird, wenn die der Hamas und dem Terrorismus abschwören«, so die anonyme Quelle. Angeblich soll Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die vier Abgeordneten ebenfalls aufgefordert haben, dem israelischen »Angebot« Folge zu leisten. Der Oberste israelische Gerichtshof soll am 6. September über ihre Ausbürgerung entscheiden.

Es sei »besonders schockierend, daß Israel bereit zu sein scheint, diese Personen auch mit Gewalt abzuschieben, weil sie angeblich dem Staat Israel gegenüber nicht loyal seien«, sagte Falk. Als Besatzungsmacht sei es Israel verboten, Zivilisten von Ostjerusalem zu deportieren, und es dürfe auch nicht von Palästinensern Gehorsam gegenüber dem Staat Israel erzwingen. Die anhaltende Androhung der Deporta­tion ist für Falk »Teil einer umfassenden und äußerst besorgniserregenden israelischen Vorgehensweise, Palästinenser aus Ostjerusalem zu vertreiben«, sagte der UN-Sonderberichterstatter. »Gemessen am Völkerrecht sind solche Maßnahmen illegal.« Ostjerusalem sei von Israel besetztes Gebiet, erinnerte Falk. Doch Israel verbiete es Palästinensern, dort zu bauen, bezeichne ihre Häuser als illegal und vertreibe sie mit Gewalt, um dann ihre Wohnungen zu zerstören, »und alles, um weitere israelische Siedlungen zu bauen.«

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Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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