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 Israel die völlige Kontrolle über die Grundwasservorkommen in der Region innehat

Israel 82% des Grundwassers des illegal besetzten Westjordanlands nutzt

die Palästinenser im Westjordanland dreimal so viel fürs Wasser bezahlen müssen wie die jüdischen Siedler

mehr als eine halbe Million Palästinenser des Westjordanlands über mehrere Monate nicht regelmäßig Wasser erhalten

Israel jährlich 12 Millionen Kubikmeter Wasser verbraucht

Israel aus den Grundwasserressourcen des Westjordanlandes, das es illegal besetzt hält, ein Drittel seines Nutzwassers abschöpft

ein Palästinenser im Westjordanland etwa 35 – 50 Liter Wasser am Tag verbraucht, ein jüdischer Siedler hingegen 280 – 350 Liter

Israel in den Sommermonaten das Wasser für die Palästinenser kürzt

Hebron, eine Stadt mit 300 000 Einwohner nur 5 500 Kubikmeter Wasser täglich erhält, obowhl es mindestens 25 000 Kubikmeter Wasser braucht

Bethlehem mit seinen 180 000 Einwohner nur 8 000 Kubikmeter täglich erhält, obwohl es mindestens 18 000 Kubikmeter braucht

die Einwohner von Bethlehem sich von anderen Einwohnern der Stadt, die einen Wasseranschluß haben, Wasser kaufen müssen und es dann tagelang lagern müssen

alle drei Grundwasservorkommen, die Israel nutzt, nämlich den See Genezareth, das Wasservorkommen im Westjordanland und das Grundwasservorkommen am Küstenstreifen, gefährlich geschrumpft sind aufgrund unmäßigen Wasserverbrauchs durch Israel

215 000 Palästinenser in mehr als 150 Dörfern kein fließend Wasser haben

es 5 Millionen palästinensische Flüchtlinge weltweit gibt?

die palästinensischen Flüchtlinge 18% aller Flüchtlinge auf dieser Erde ausmachen?

diese Menschen zum Teil seit mehr als 50 Jahren, seit der Staatsgründung Israels also, ein Flüchtlingsdasein führen?

ein Drittel dieser Flüchtlinge nach wie vor in Lagern lebt?

es 59 anerkannte Flüchtlingslager in Jordanien, im Libanon, in Syrien, in der Westbank und im Gazastreifen gibt?

direkt nach der Staatsgründung Israels 1948 eine Sonderorganisation der UNO nur zur Versorgung der palästinensischen Flüchtlinge, die UNRWA nämlich, gegründet wurde?

die UNRWA fast alles zur Verfügung stellt, was die Flüchtlinge brauchen, also Schulen, Gesundheitszentren, Sozialstationen usw.?

bei der UNRWA zur Zeit 3,6 Millionen Flüchtlinge registriert sind?

fast jeder zweite Palästinenser Empfänger von UNRWA-Hilfsleistungen ist?

etwa 56% der palästinensischen Flüchtlinge unter 25 Jahre alt und etwa 47% der Flüchtlinge sind unter 20 Jahre alt sind?

die Kindersterblichkeit bei 32 liegt? (Zum Vergleich, in der BRD liegt die Kindersterblichkeit bei 1,1.)

die durchschnittliche Familiengröße bei 5,6 Personen liegt und die Geburtenrate etwa 30% beträgt?

die UNRWA seit Ausbruch der Intifada 1,5 Millionen Lebensmittelpakete ausgegeben hat? (Ein Paket enthält 50 kg Mehl, 5 kg Reis, 5 kg Zucker, 2 Liter Öl, 1 kg Milchpulver und 5 kg Linsen)

die UNRWA im Moment 5000 Flüchtlinge betreut, deren Häuser durch Militäroperationen zerstört worden sind?

die UNRWA seit Ausbruch der Intifada im September 2000 bis jetzt ungefähr 450 Millionen Dollar ausgegeben hat, nur um die Flüchtlinge mit dem Nötigsten zu versorgen?

diese Flüchtlinge gemäß der UNO-Resolution 194 von Dezember 1948 das Recht auf Rückkehr in ihre Häuser haben?

Israel den palästinensischen Flüchtlingen dieses Recht bis heute verweigert?

die jüdischen Siedlungen im Westjordanland und im Gazastreifen illegal sind?

die 4. Genfer Konvention die Besiedlung von besetztem Land verbietet?

etwa 380.000 Siedler in illegalen Siedlungen leben?

mehr als 50% des Westjordanlandes mittlerweile durch diese Siedlungen unter israelischer Kontrolle sind?

die Siedler israelische Bürger sind und für sie das israelische Gesetz gilt, während die Palästinenser in den besetzten Gebieten dem Militärgesetz unterliegen?

Israel mehr als 120 Firmen in den besetzten Gebieten angesiedelt hat, die Produkte fürs In- und Ausland herstellen?

mindestens 20 „Außenposten“, d.h. oft nicht mehr als ein Wohnwagen, in dem ein paar Leute hausen, unter Sharon errichtet wurden?

seit Februar 2001 mindestens 25 neue Siedlungen errichtet worden sind?

1948 87,5%, also 26.323 km² des gesamten Gebietes „Palästina“ in palästinensischer Hand war während Juden nur 6,6,% des Landes besaßen?

Israel seit 1967 79% des Westjordanlandes enteignet hat?

seit 1993 (also seit Unterzeichnung des Oslo-Abkommens) mehr als 70.000 Morgen palästinensischen Landes beschlagnahmt worden sind?

unter Ehud Barak die Siedlungstätigkeit ihren bisherigen Höhepunkt hatte?

für die Siedler eigene Straßen gebaut werden, auf denen die Palästinenser nicht fahren dürfen?

für 100 km Siedlerstraße etwa 2.500 Morgen palästinensisches Land beschlagnahmt wird, meistens Agrarland?

allein 1999 15.180 Bäume ausgerissen wurden, um Siedlerstraßen zu bauen?

der Staat den Siedlern äußerst günstige Kredite für den Kauf von Häusern zur Verfügung stellt?

auch auf besetztem syrischem Gebiet, auf dem Golan nämlich, illegale israelische Siedlungen gebaut werden?

es auf dem Golan 33 illegale israelische Siedlungen gibt, in denen 17.000 Siedler leben?

in Hebron 180.000 Palästinenser und nur 400 jüdische Siedler leben, die aber 20% der Stadt beherrschen?

die Siedler in Hebron im Zentrum der arabischen Altstadt wohnen?

die Siedler nie von Ausgangssperren und Abriegelung betroffen sind, und sich während die Palästinenser in ihren eigenen Häusern eingesperrt sind, in der Stadt frei bewegen dürfen, und dies selbst dann, wenn die Gewalt von den Siedler und nicht von den Palästinensern ausging?

die ersten Siedler sich in Hebron niederließen, indem sie 1968 sich in einem palästinensischem Hotel einmieteten und sich dann weigerten, dieses Hotel zu verlassen?

es in Hebron sogenannte „no-go areas“ gibt, wo sich nur Juden und Autos mit israelischem Nummernschild aufhalten dürfen?

es innerhalb der Stadt Hebron Barrikaden und Checkpoints gibt?

Israel mehr als 2000 Soldaten zum Schutz der Siedler in Hebron stationiert hat?

es in Hebron eine internationale Beobachtergruppe gibt, die dafür sorgen soll, dass es nicht zu Auschreitungen kommt?

vor der Staatsgründung Israels im Jahre 1948 87,5% des Gebietes von Palästina in palästinensischer Hand war, während Juden nur 6,6,% des Landes besaßen?

der Rest, also 5,9% des Landes in Staatsbesitz war?

seit Juni 1967 Israel mehr als 79% der besetzten palästinensischen Gebiete (also Westjordanland und Gazastreifen) beschlagnahmt hat?

davon 44% für angebliche „militärische Zwecke“ beschlagnahmt wurden, 20% aus angeblichen „Sicherheitsgründen“, 12% für öffentliche Zwecke und 12% weil ihre Eigentümer abwesend waren?

seit der Unterzeichnung des Abkommens von Oslo bis August 2001 allein im Westjordanland mehr als 280.000 Dunum (4 Dunum entsprechen 1000m²) Land beschlagnahmt und mehr als 282.000 Bäume ausgerissen wurden?

Israel nach dem Krieg von 1967 22% des Gebietes des historischen Palästinas, in erster Linie das Westjordanland, einschließlich Ostjerusalems, und im Gazastreifen besetzte?

Israel kurz darauf begann, Land systematisch zu enteignen?

als erstes drei palästinensische Dörfer, nämlich Beit Nubas, Yalu und Imwas zerstört wurden, die im Westen von Ramallah liegen?

mehr als 8000 Menschen dadurch obdachlos wurden und mehr als 24.000 Dunum Land (ein Dunum entspricht einer Größe von 1000 m“ Ackerland beschlagnahmt wurden?

danach die jüdische Siedlung Mevo Horon auf den Ruinen eines dieser Dörfer entstand?

der Canada Park, ein Naturpark, auf den Ruinen von Imwas angelegt wurde?

von 1967 bis 1977 unter den Laborregierungen, Israel den Allon-Plan durchsetzte? (dieser Plan wurde 1967 von dem damaligen Außenminister Yigal Allon entwickelt und hatte die Aneignung weiter Teile des Westjordanlandes einschließlich Ostjerusalems zum Ziel)

mit Amtsübernahme der Likudregierung 1977 die Enteignung des gesamten Westjordanlandes sowie des Gazastreifens zum Ziel gesetzt wurde?

der Likudblock behauptet, das Westjordanland und der Gazastreifen gehörten dem jüdischen Volk und müssten befreit werden?

der Likudblock behauptet, diese Gebiete müssten durch Juden besiedelt werden und so Bestandteid von „Großisrael“ werden?

Israel die verschiedensten Taktiken anwendet, um palästinensisches Eigentum an sich zu reißen?

in Ostjerusalem beispielsweise palästinensisches Eigentum für „öffentlich Zwecke“ enteignet wird?

„öffentlich“ in diesem Zusammenhang selbstverständlich „jüdisch“ bedeutet und sich nicht auf die christliche oder muslimische Bevölkerung bezieht?

„Zwecke“ in diesem Zusammenhang bedeutet, dass Eigentumswohnungen fur Juden gebaut werden?

die Eigentümer oft erst dann erfahren, dass sie enteigent wurden, wenn die Bulldozer anrücken, um ihre Häuser zu zerstören?

seit Juni 1967 25.000 Dunum des teuersten Wohngebietes von Ostjerusalem für „öffentliche Zwecke“ beschlagnahmt wurden?

der Wert dieser beschlagnahmten Fläche auf 1 Milliarde US-Dollar geschätzt wird, was zeigt, dass die Palästinenser durch die Enteignung nicht nur ihr Hab und Gut verlieren, sondern auch noch verarmen?

im Januar und April 1968 4800 Dunum Baufläche im Herzen von Ostjerusalem beschlagnahmt wurden, um darauf jüdische Siedlungen zu bauen?

ein Industriegebiet auf den enteigneten und zerstörten palästinensischen Vierteln von Qalandia und Rafat gebaut wurde?

im August 1970 13.000 Dunum Land für Siedlungen darunter Gilo enteignet wurden?

im März 1980 4500 Dunum Land für den Bau der Siedlung Pisgat Zeev enteignet wurden?

im April 1991 1300 Dunum Land enteignet wurden, um dort die jüdische Siedlung Har Homa zu bauen?

dieser Siedlungsbau das Abkommen von Oslo verletzt?

im April 1992 2000 Dunum Land enteignet wurden für den Bau der Siedlung Reches Shufat?

ein Drittel der Fläche des besetzten Ostjerusalems von Israel beschlagnahmt wurde für den Bau von jüdischen Siedlungen?

diese Siedlungen nun einen Ring bilden um Ostjerusalem und die Palästinenser dort daran hindern, zu expandieren und für sich selbst neues Bauland zu beschaffen?

im Rest des Westjordanlandes und im Gazastreifen oft Sicherheitsgründe angegeben werden als Begründung zur Landenteignung?

dieses Land dann vom Militär umzäunt wird und später an jüdische Zivilisten übergeben wird?

seit den 80ern die israelische Regierung auch einfach palästinensisches Land zu „Staatsland“ erklärt und auf diese Weise beschlagnahmt?

Palästinenser oft vor Gericht ziehen, um gegen die Landenteignung zu klagen?

Israel ein Gesetz aus dem Jahre 1850 aus dem osmanischen Reich anwendet, um palästinensisches Land zu enteignen?

diese Gesetz aussagt, dass Land, das über drei Jahre hinweg nicht bearbeitet worden ist, dem Sultan zufällt?

dieses Gesetz damals erlassen worden war, um die Bauern anzuhalten, ihr Land zu bearbeiten?

Israel hingegen dieses Gesetz dazu benutzt, den palästinensischen Bauern ihr Land abzunehmen?

jüdische Siedler im Jordantal zum Beispiel über diese Taktik mittlerweile über 50% des bebaubaren Landes verfügen?

Landenteignung oft mit der Zerstörung der Ernte einhergeht?

Weizenfelder mit Bulldozern plattgewalzt werden, Obstbäume ausgerissen werden, ja sogar Entlaubungsmittel eingesetzt werden, um die Bäume zu zerstören?

trotz des Friedensabkommens diese Landenteignung und Zerstörung weiterhin anhält?

95% des beschlagnahmten Landes an Privateigentümer überging?

nur 5% des Landes tatsächlich zu Staatseigentum wurde?

im Zuge dieses „Landkrieges“, den Israel gegen die Palästinenser führt, Tausende von palästinensischen Bauern ihren Besitz verloren haben?

diese Maßnahmen im Widerspruch stehen zur Haager Konvention, zur Genfer Konvention und zu UN-Resolutionen?

der Platz auf dem Tempelberg einer der bedeutendsten Stätten des Islams ist?

dieser Platz auf arabisch „Haram al Sharif“ genannt wird, dies bedeutet „ehrwürdiger Bezirk“?

dieser Platz 15 Hektar umfaßt, und sich dort mehrere Moscheen sowie Gebäude, Gärten und Brunnen befinden?

dieser Platz Eigentum des islamischen Waqfs, also einer religiösen Stiftung, ist?

auch die Klagemauer Teil dieses Bezirks ist, und auf arabisch „Hit al Buraq“ genannt wird?

sich auf diesem Platz der Felsendom mit seiner goldfarbenen Kuppel und die Al-Aqsa-Moschee befinden?

diese beiden Moscheen über 1300 Jahre alt sind?

der Tempelberg zu der Zeit, als die Muslime Jerusalem einnahmen, ein Müllplatz war?

daran noch der Name des darunterliegenden Tors der Altstadt erinnert, das nämlich „Dungtor“ genannt wird?

die Muslime den Juden damals gestatteten, an der Klagemauer zu beten, obwohl es religiös gesehen zum Haram al Sharif gehört?

ein ganzes Viertel, das sogenannte marokkanische Viertel, nach der israelischen Eroberung Jerusalems im Jahre 1967 zerstört wurde, um Platz vor der Klagemauer zu machen?

dieses marokkanische Viertel etwa 700 Jahre alt war und fester Bestandteil der Jerusalemer Altstadt war?

135 Häuser dem Erdboden gleich gemacht und über 100 Familien obdachlos gemacht wurden, um den großen Platz vor der Klagemauer zu erhalten?

sogar Moscheen abgerissen wurden?

dieser große Platz immer ziemlich leer ist, weil er gar nicht gebraucht wird?

bei dieser Aktion nicht die Gewinnung von Platz fürs Gebet im Vordergrund stand, sondern die Judaisierung der Jerusalemer Altstadt?

die israelische Armee sehr oft Muslimen den Zugang zu den Moscheen verweigert aus angeblichen Sicherheitsgründen?

Quelle

Die extremistischen jüdischen Siedlergruppen, die an den gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Palästinensern im Zentrum von Hebron beteiligt sind, haben ihre nächste Kampfzone ausgewählt. Sie liegt außerhalb der Westbank.

Eine extrem rechtsgerichtete Gruppe, bekannt als Jewish National Front, die eng mit den Siedlern von Hebron verbunden ist, bereitet sich auf einen Marsch durch eine der wichtigsten arabischen Städte Nordisraels (Umm al-Fahm) vor. Der Oberste Israelische Gerichtshof erlaubte den Marsch im Oktober. Er soll am 15. Dezember stattfinden, so gab die Gruppe diese Woche bekannt.

Die israelische Polizei will mehrere tausend ihrer Leute entsenden, um Probleme zu verhindern. Sie genehmigte die Teilnahme von nicht mehr als 100 Mitgliedern der Jewish National Front an der Demonstration. Der Marsch wird bis in das Zentrum der Stadt führen, so die Polizei. Noch ist unklar, ob die Front-Mitglieder ihre Gewehre tragen dürfen, die die meisten von ihnen – als Siedler – ausgehändigt bekamen.

Die Front sagt, sie werde die israelische Flagge schwingen. Die Gruppe bezeichnet den Marsch durch Umm al-Fahm als Demonstration des „jüdischen Stolzes“. In Umm al-Fahm leben fast 45.000 Palästinenser mit israelischem Pass.

Das wichtigste Programmziel der Jewish National Front ist die Vertreibung aller Palästinenser aus dem Gebiet, das die Front als „Greater Israel“ (das größere Israel) bezeichnet. Das schließt auch die Westbank und den Gazastreifen mit ein. Indirekt deutet die Gruppe an, sie wolle die „ethnische Säuberung“ von Palästinensern mit israelischem Pass. Damit bewegt sie sich am Rande der Illegalität.

„Wir werden durch Umm al-Fahm marschieren, mit Flaggen, um allen die Botschaft zu senden, dass das Land Israel uns gehört“, erklärt der Führer der Front, Baruch Marzel.

Das Vorhaben ruft bei den Einwohnern von Umm al-Fahm wütenden Protest hervor. Ebenfalls zornig ist die Führung der palästinensischen Minderheit (in Israel). Der arabische Abgeordnete Jamal Zahalka bezeichnete die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs als „Legitimisierung von Rassismus“. Er sagt: „Wir werden unser Recht auf Protest verteidigen und Umm al-Fahm vor diesen Faschisten und Rassisten schützen“.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Stadt Umm al-Fahm das Interesse der extremistischen Rechten in Israel erregt.

Die Kach-Partei, unter Führung von Rabbi Meir Kahane, hatte im März 1984 einen ähnlichen Marsch durch die Stadt unternommen. Im selben Jahr wurde sie das erste Mal in das Israelische Parlament gewählt. Ein Jahrzehnt später wurde die Kach-Partei, wegen organisierter Angriffe auf Palästinenser, verboten.

Das Verbot der Kach wird lax gehandhabt. Mehrere ehemalige Führer der Partei, zu denen auch Baruch Marzel zählt, haben die Gruppe neu formiert – als Jewish National Front.

Marzel ist ein Siedler aus Hebron. Er kandidierte mehrfach erfolglos für das Israelische Parlament. Bei den Wahlen im Februar wird er erneut kandidieren. Der Marsch durch Umm al-Fahm sei zum Teil eine Wahlkampfstrategie, glaubt Jafar Farah, von der arabischen (politischen) Lobbygruppe Mossawa.

„Die Aktionen der Siedler von Hebron sind unter den israelischen Juden nicht generell populär. Durch die Provokation bezüglich Umm al-Fahm hofft die Front, mehr Sympathien in der Öffentlichkeit zu erzielen“.

Baruch Marzel war bereits in der Vergangenheit durch ähnlich gewagte Aktionen gegen palästinensische Israelis (die ein Fünftel der israelischen Gesellschaft stellen) aufgefallen. Marzels Sympathisanten marschierten durch die arabische Stadt Sakhnin in Galiläa und durch das arabische Viertel der „gemischten Stadt“ Jaffa.

Farah glaubt, dass dieses Mal Umm al-Fahm ausgewählt wurde, weil diese Kleinstadt leichter als „feindliche Stadt“ zu vermarkten ist.

Seit einigen Jahren ist Umm al-Fahm in weiten Teilen der jüdischen Öffentlichkeit berüchtigt. Im Oktober 2000 gingen die Bürger der Stadt wütend auf die Straße, als die Israelische Armee die Zerschlagung der zweiten palästinensischen Intifada einleitete. Dagegen protestierten die Bürger von Umm al-Fahm. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden damals drei Einwohner erschossen.

Umm al-Fahm liegt in einer Region, die als ‘Kleines Dreieck’ bekannt ist, das sich als schmales, längliches Gebilde an die nordwestliche Ecke der Westbank schmiegt. Die Stadt wurde – vor dem Bau der Trennungsmauer – als Einfallstor für Selbstmordattentäter aus Dschenin betrachtet.

Die muslimische Bevölkerung von Umm al-Fahm wehrte sich erfolgreich gegen offizielle Versuche des Staates Israel, die Region – mittels Ansiedlung jüdischer Siedler – „jüdischer zu machen“, wie dies auch in anderen Regionen geschehen ist.

(Israelische) Politiker bezeichnen das ‘Kleine Dreieck’ regelmäßig als eine Bedrohung für den jüdischen Charakter Israels und denken über Wege nach, die Viertelmillion Palästinenser, die in der Region leben – per Landtausch – auf die andere Seite der Trennmauer zu transferieren.

Die Stadt Umm al-Fahm ist Basis des radikalen Flügels der ‘Islamischen Bewegung’ in Israel, deren Führer, Sheikh Raed Salah, in Umm al-Fahm lebt. Viele israelische Juden hassen ihn besonders für seine Kampagne, die al-Aqsa-Moschee in Jerusalem vor israelischen Plänen zu schützen, mit denen der Griff um die Jerusalemer Altstadt verstärkt werden soll.

Vergangene Woche bezeichnete Sheikh Salah – bei einer Demonstration in Nazareth gegen die Gaza-Politik der Israelischen Regierung – israelische Kabinettsmitglieder als „Mörder“, die „Kriegsverbrechen“ begingen. Der Sheikh nimmt kein Blatt vor den Mund.

„Vor mehr als 20 Jahren leisteten die Menschen in Umm al-Fahm dem Marsch Kahanes Widerstand“, sagt Mr. Farah von der Mossawa. „Marzel erwartet im Falle von Zusammenstößen zwischen den Marschierern und Einwohnern, dass die Polizei wieder auf die Einwohner von Umm al-Fahm losgehen wird. Dann kann er seine Gruppe als Opfer arabischer Brutalität darstellen“.

Die Jewish National Front scheint noch einige weitere Ziele zu verfolgen.

Sie will die Autorität des Obersten Israelischen Gerichtshofs schwächen. Die extreme Rechte hasst den Gerichtshof, weil er die Exzesse der Siedlerbewegung beschränkt.

Bei ihrer Anhörung (vor dem Gerichtshof) zog die Front Parallelen zwischen dem von ihr beanspruchten Recht, durch Umm al-Fahm zu marschieren und früheren Entscheidungen des Gerichtshofes, durch die das Recht israelischer Aktivisten geschützt wurde, gegen die Siedler in Hebron zu demonstrieren. In beiden Fällen gehe es um Meinungsfreiheit, so die Argumentation der Front.

„Falls (die Richter) bezüglich unserer Petition nicht positiv entscheiden, wird dies dem öffentlichen Vertrauen in die Gerichte ernsthaft schaden und die Botschaft übermitteln, was für Araber und Linke okay ist, ist für uns verboten“, so ein anderer Führer der Front. Er heißt Itimar Ben-Gvir.

Vielleicht ist Folgendes ein Zeichen, dass der Gerichtshof eingeschüchtert ist: Die Richter ignorierten die Empfehlungen der Polizei und des Geheimdienstes Shin Bet. Diese hatten empfohlen, den Marsch (der Front durch Umm al-Fahm) zu verbieten, da er um sich greifende Gewalt zwischen Juden und Arabern auslösen könnte – vor allem auf dem Hintergrund der Nachwehen der Zusammenstöße innerhalb der Stadt Acre. Im Falle der Westbank weist der Israelische Gerichtshof Sicherheitsargumente übrigens selten zurück.

Laut Mr. Farah ist der neue Schritt der Front als Teil eines generelleren Trends der Siedler zu werten, den Kampf wieder nach Israel zu tragen – nachdem es ihnen 2005 nicht gelungen war, den Abzug der rund 8.000 Siedlern aus Gaza zu verhindern.

Eine signifikante Zahl religiöser „hardline“ Juden hat beschlossen, sich in israelischen Regionen anzusiedeln, in denen viele Palästinenser leben. Sie seien dort, so sagen sie, damit die Juden die ‘demographische Schlacht’ nicht verlören. In den ‘gemischten Städten’ Israels richten sie bewaffnete Camps ein. Diese Camps werden innerhalb palästinensischer Stadtteile oder dicht daneben errichtet und als religiöse Seminare getarnt.

In der Stadt Acre halfen mehr als 1.000 extremistische Siedler mit, um circa 200 „Seminare“ zu gründen, so Ala Hlehel, ein Journalist aus Acre. Eine weitere Gruppe, die sich „die Saat der Siedlungen“ (the Seeds of the Settlements) nennt, konzentriert ihre Aktivitäten auf Städte wie Jaffa, Ramlet oder Lod.

Wie es scheint, will die Jewish National Front den Druck auf Palästinenser mit israelischem Pass verstärken, indem sie den Kampf direkt in eine ihrer größten Städte (Umm al-Fahm) trägt.

Quelle

Nach Ausschreitungen radikaler Siedler im Westjordanland will Israels Regierung ein Haus in Hebron räumen lassen. Ein Gericht hatte den Auszug der jüdischen Bewohner angeordnet, weil die Eigentumsverhältnisse ungeklärt sind. In Hebron wohnen 800 Siedler unter 200.000 Palästinensern.

Noch immer verschanzen sich radikale jüdische Siedler mit ihren Familien in dem umstrittenen Haus in Hebron. Ihre Sympathisanten haben in den vergangenen Tagen in Hebron und im ganzen Westjordanland randaliert: Sie bewarfen Palästinenser mit Steinen, schlitzten Autoreifen auf, blockierten Straßen. Die Radikalen von Hebron haben Freunde im rechten Spektrum der israelischen Gesellschaft – bis hin zur Regierungspartei Shas.

Sicherheitskräfte gegen Siedler

Rabbiner Shmuel Elijahu, der Sohn des geistlichen Führers der religiösen Shas-Partei, erklärte sich solidarisch mit den Radikalen von Hebron. „Ich rufe alle Leute auf, zu kommen und gegen dieses Unrecht zu protestieren. Man kann einen Staat nicht mit Unrecht errichten. Ich würde einem Befehl, Juden aus diesem Haus zu vertreiben, nicht nachkommen“, erklärte er öffentlich.

Noch scheut sich die israelische Regierung davor, das umstrittene Haus in Hebron zu räumen – obwohl die Siedler es nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofes verlassen müssen. Sie hatten es sich im Frühjahr 2007 illegal angeeignet.

Barak will Blutvergießen vermeiden

Verteidigungsminister Ehud Barak versuchte auf dem diplomatischen Weg, die Lage in Hebron und im gesamten Westjordanland zu beruhigen. Er will ein Blutvergießen zwischen israelischen Soldaten und Siedlern verhindern. Deshalb verhandelte Barak mit Vertretern des Siedlerrates. Nach dem Gespräch erklärte er aber unmißverständlich: „Dieses Haus, um das sich die Auseinandersetzung dreht, wird geräumt. Es wird unter der Aufsicht der Armee und des Staates stehen, bis das Gericht über die Besitzverhältnisse entscheidet, so wie es der Oberste Gerichtshof festgelegt hat.“

Streit um Besitzverhältnisse

Baraks Gegenüber, die gemäßigten Vertreter des Siedlerrates, hatten den Verteidigungsminister vergeblich gebeten, die Räumung des Hauses um mehrere Wochen zu verschieben. In dieser Zeit sollte die Frage geklärt werden, wer der rechtmäßige Eigentümer des Hauses sei. Die radikalen Siedler, die sich in dem Haus verschanzt halten, behaupten, sie hätten das Gebäude rechtmäßig erworben. Der palästinensische Eigentümer dagegen erklärte, er habe es nie verkauft. 

Politiker sehen radikale Siedler als Gefahr

Mehrere israelische Regierungspolitiker sehen die radikalen Siedler in Hebron und ihre Verbündeten als Gefahr für den demokratischen Staat. Außenministerin Zipi Livni sagte, der Staat werde nicht dulden, daß Siedler das Westjordanland in ein „Wildwest-Gebiet“ verwandelten. Der immer noch amtierende Ministerpräsident Ehud Olmert erklärte mit Blick auf die Lage in Hebron, die Auseinandersetzung um das Land Israel sei legitim. Auch der Wunsch, „eine jüdische Präsenz in einer unserer wichtigsten und heiligsten Städte aufrecht zu erhalten“, verstehe sich von selbst. Aber dieser Wille dürfe nicht stärker sein als die Entscheidung des Gerichtshofes.

Während die Lage in Hebron zu eskalieren droht, hat sie sich im Gazastreifen ein wenig entspannt. Nach dreieinhalb Wochen können ausländische Journalisten wieder in den Gazastreifen einreisen. Israel läßt aber nach wie vor nicht den Import von Hilfsgütern humanitärer Organisationen zu.

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

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