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Die Reise nach Mekka hat begonnen.

Sie ist nur kurz, doch voller Geheimnisse. Ziel der Pilger ist das Haus Gottes, die Kaaba mit ihrer magnetischen Kraft. Hier ist das Haus, das Gott für die Rechtleitung der Menschen bauen ließ:

In der Sure 3 steht ihm Vers 96: Das erste Haus, dass für die Menschen (zur Preisung Gottes) errichtet wurde, ist das Haus in Mekka. Zum Segen und zur Rechtleitung für die Menschen in aller Welt.

Wie in allen Quellen steht, wurde die Kaaba zur Zeit des ersten Menschen, Adam, aufgestellt. In dem Geschichtswerk Tariche Yaqubi lesen wir, dass Adam nach dem Bau der Kaaba diese andächtig umschritt. Das bedeutet, dass dieses Haus schon lange vor Abraham für die Anbetung Gottes bestimmt wurde. Gott hat den ehrwürdigen Abraham beauftragt, die Kaabah, dieses Symbol des Ein-Gott-Glaubens wieder aufzubauen und die Menschen herbeizurufen zur Lobpreisung Gottes. Kaaba ist in der Geschichte immer Symbol für die Anbetung des Einen Gottes gewesen. Abraham brachte seine Frau und seinen Sohn zu diesem Haus des Ein-Gott-Glaubens, damit sie dort beten und damit diese Stätte der Ort für die Anbeter des Einen Gottes auf der Welt ist.

Imam Ali sagt über die Kaaba

Gott hat dieses Haus zum Banner für den Islam gemacht und zur sicheren Heiligen Stätte für die Zufluchtsuchenden. Er hat erklärt, dass die Erfüllung der Pflicht gegenüber der Kaaba und die Hadschreise zu ihr notwendig sind. Wenn Gott – der für seine Reinheit gepriesen sei , gewollt hätte, hätte er sein Haus inmitten von Gärten und Bächen und auf stillem, ebenem, dicht mit Bäumen bewachsenem Boden aufgestellt. Dann aber wäre – im gleichen Maße wie die Prüfung einfacher wurde – auch die Belohnung dafür weniger. Gott möchte jedoch gründlich seine Diener prüfen und sie durch verschiedene Schwierigkeiten gottesfürchtig werden lassen, damit er den Hochmut aus ihren Herzen entfernt und Bescheidenheit und Ergebenheit in ihre Seelen pflanzt.

Die Kaaba ist ein in etwa würfelförmiges Steinhaus: circa 15 m hoch , 12 m lang und 10 m breit. Sie liegt auf einem weiten Platz, in der Mitte der Al-Haram-Moschee. Trotz ihrer Schlichtheit besitzt dieses Haus große Anziehungskraft!

Mit den Worten des Propheten des Islams hat Gott diesem Haus Ruhm und Größe verliehen!

Als wichtigste Aufgabe der Kaaba nennt der Koran ihren Auftrag zur Rechtleitung. Dieses Haus wurde zur Anbetung Gottes gebaut und eine Anzahl von Pilgerbräuchen wurden von Abraham, dem Ehrwürdigen, im Auftrag Gottes eingeführt.

Anfangs war die Kaaba noch nicht die Gebetsrichtung der Muslime. Die ersten 13 Jahre in Mekka und noch einige Zeit in Medina hatten der Prophet und die Gläubigen in Richtung Beyt-ul-Moqadas (Jerusalem) gebetet. Nach der Auswanderung des Propheten nach Medina haben die dort ansässigen Juden den Muslimen vorgehalten, sie hätten ja noch nicht einmal eine eigene Gebetsrichtung. Der Prophet wartete daher hoffnungsvoll auf Gottes Beistand und Befehl und schaute nachts hilfesuchend zum Himmel empor. Schließlich erhielt der Engelsbote Gabriel den Auftrag, dem Propheten die Änderung der Gebetsrichtung mitzuteilen. Der Prophet war gerade in das Mittagsgebet vertieft, als Gabriel seinen Arm fasste und das Gesicht des Propheten in Richtung Kaaba drehte. In der Sure 2 steht hierüber im Vers 144:

Wir sehen deine erwartungsvollen Blicke zum Himmel (in der Hoffnung auf eine Änderung der Gebetsrichtung). Darum wollen wir dich nun in eine Richtung weisen, mit der du gern einverstanden bist So wende dich mit dem Gesicht in Richtung der Heiligen Moschee und wo immer ihr (Gläubigen) seid, da wendet euch mit dem Gesicht in diese Richtung.

Auf diese Weise wandten sich die Muslime der Kaaba, dem ältesten Zentrum der Ein-Gott-Anbetung zu.

Die Kaaba spielt eine zentrale Rolle für das Gott-Dienen im Islam und ist ebenso von vitaler Wichtigkeit für die internationale Muslimgemeinde . Jeden Tag beten Millionen von Menschen auf dem Erdenrund zu bestimmten Zeiten alle in Richtung Mekka und dies bedeutet eine Konvergenz unter ihnen und ein Näherrücken ihrer Herzen. Gott wollte dass die Muslime aus aller Welt sich der Kaaba zuwenden. Diese Stätte soll Mittelpunkt der Einheit und Zentrum der Versammlung Seiner Diener sein. Die höchste Eigenschaft der Kaaba ist die, dass sie das Haus des Towhid ist: Das Haus des Glaubens an den Einen Gott . Die Kaaba entstand und blieb ausschließlich aus göttlichen Gründen. Die Pilger umkreisen dieses Haus , und nicht nur sie : auch die Engel umschwärmen es. Die Propheten und die großen Gottesfreunde haben hier ihrem Herrn gehuldigt. Wenn jemand zu diesem Hause pilgert, übernimmt er die Aufgabe, den Gedanken des Ein-Gott-Glaubens zu schützen und gegen alle Formen der Götzenanbetung zu kämpfen.

Wenn die Anwesenheit zum Hause Gottes mit Erkenntnis und Besinnung einhergeht, verhilft sie auf den breiten Weg der Rechtleitung. Diese Anwesenheit ist in bestimmte Sitten eingebunden. Der Körper soll rein sein, ebenso wie der Geist frei von den weltlichen Verlangen. Statt der normalen Kleidung wird das weiße Pilgergewand getragen und der Gedanke der Selbstbezogenheit abgelegt. Nun taucht der Pilger in das Meer von Menschen, dass die Kaaba bei der 7-maligen Umkreisung – dem Tawaf – umwogt. Die Kaaba ist der Drehpunkt dieser Umkreisung : Die Botschaft lautet: Gott und die Erreichung Seiner Zufriedenheit sollte im Mittelpunkt des Lebens stehen.

Der Prophet s.a.a.s. hat gesagt: Gott ist stolz auf die Umkreisenden der Kaaba. Wenn es so gewollt wäre, dass die Engel irgend jemandem die Hände drücken, so würden sie denen die Hände drucken, die das Haus Gottes im Tawaf umschreiten.

Die Kaaba ist laut Vers 125 der Sure 2 sicherer Ort für alle Menschen . Kann es angehen, dass jemand am Hause dessen, der zu allen Geschöpfen barmherzig ist, nicht in Sicherheit wäre? Selbst Tiere und Pflanzen sind sicher! Der Prophet Abraham hatte Gott gebeten, diesen Ort auf der Erde sicher werden zu lassen und Gott erhörte sein Gebet.

Die Sicherheit der Kaaba war immer gewährleistet, was wir an der historischen Niederlage des Abraha erkennen. Abraha hatte geschworen das Haus Gottes zu zerstören und war mit einem Elefantenheer in Richtung Kaaba gezogen. Die Bewohner von Mekka sahen hilflos seine Überlegenheit und flüchteten in die Berge. Aber einer der Hüter der Kaabeh, Abdul Motaleb, welcher kein anderer war als der Großvater des Propheten des Islams, blieb mit einigen anderen aus dem Stammesvolk der Bani Haschem in der Stadt. Abdul Motabel klammerte sich an den Schleier der Kaaba und flehte zu Gott: O Gott, jeder verteidigt, was ihm gehört. Verteidige auch du Dein Haus, welches Symbol Deiner Herrlichkeit ist.

Am nächsten Tag erschienen zahlreiche Vögel am Himmel. Sie trugen Steine im Schnabel und in den Krallen. Diese warfen sie auf das Elefantenheer des Abraha herab und machten es zunichte. Auf diese Weise hat Gott durch seine Hilfen aus dem Verborgenen die Kaaba vor der Zerstörung bewahrt.

Wir schließen mit einem Wort von Imam Sadiq, der gesagt hat: Gott hat die Kaaba für den Fortbestand der Religion und den Lebensunterhalt der Menschen bestimmt. Und in einer anderen Überlieferung heißt es: Die Menschen werden nicht vernichtet, solange die Kaaba steht und sie zu ihr gehen und nicht den Hadsch einstellen.

Die Hadsch ist eine von den fünf Säulen des Islam. Sie ist Pflicht für jeden Muslim und jede Muslima die sowohl körperlich als auch finanziell dazu in der Lage sind. In diesem Jahr nahmen mehr als fünf Millionen Pilger an der Hadsch teil. Aber was zeichnet die Hadsch eigentlich aus? Wieso ist sie für Muslime so wichtig? Ein kleiner Überblick.

Die Hadsch ist im weitesten Sinne nichts Anderes als der besondere Besuch von bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten.

Die Hadsch wurde im neunten Jahr nach der Hidschra (also 9 Jahre nach der Auswanderung des Propheten Muhammad von Mekka nach Medina) für alle Muslime verpflichtend. Die Hadsch ist ein Gottesdienst, die sowohl physische als auch materielle Bestandteile hat. Muslime mit bestimmten Eigenschaften sind dazu verpflichtet einmal in ihrem Leben die Hadsch durchzuführen.

Der Sinn der Hadsch besteht vor allem in seinem verbindenden Charakter. Muslime aus aller Welt, unterschiedlicher Abstammung und Couleur kommen zur Hadsch. Sie alle verrichten die selben Rituale und Pflichten. Das gegenseitige Kennenlernen fördert die Solidarität und die Gemeinschaft der Muslime untereinander.

Gesellschaftliche Unterschiede sind bei der Hadsch aufgehoben. Jeder Muslim trägt das selbe weiße Gewand, was alle Pilger Gleichberechtigt macht. Es erinnert in diesem Sinne daran, dass die Menschen auf der gesamten Welt gleich sind und ist auch eine Erinnerung an den Tag des jüngsten Gerichts.

Die Hadsch-Pilgerfahrt stärkt das Wissen und die Nachsicht des Pilgers. Die Pilgerfahrt stärkt die Widerstandsfähigkeit gegenüber den weltlichen Beschwerlichkeiten. Es lehrt den Pilger seine Abhängigkeit von materiellen Dingen zu verringern, gegenüber den Armen und Bedürftigen Mitleid zu empfinden und die Hilfsbereitschaft zu stärken.

Der sprituelle Aspekt der Hadsch ist zudem nicht zu verkennen. Man lernt und lebt die Geschichte unserer Propheten (as). Viele Bestandteile der Hadsch gehen in ihrem Ursprung auf den Propheten Abraham (as) zurück. Es geht dabei vor allem um Erlebnisse aus der Zeit in der Abraham (as) von Gott aufgetragen bekam seinen Sohn zu opfern. Daher auch die Bezeichnung Opferfest. Auf der anderen Seite wurde die Ausführung der Hadsch vom Propheten (saw) vorgelebt und beigebracht. Dieser wurde in der Stadt Mekka geboren und von hier aus breitete sich der Islam auf der ganzen Welt aus.

Ein Muslim der all dies erlebt fühlt sich irgendwie Gott näher. Seine religiösen Gefühle erleben oftmals einen Höhepunkt. Seine religiösen Handlungen werden zudem um ein vielfaches höher belohnt.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat die Terroranschläge im Irak und in Pakistan verurteilt und unterstrichen: „Diese Aktionen geschehen mit dem Ziel, zwischen schiitischen und sunnitischen Muslimen Zwietracht zu säen.“ Der geehrte Ayatollah Khamenei hob am heutigen Montag beim Treffen mit kulturellen und exekutiven Verantwortungsträgern des diesjährigen Hadschs die Bedeutsamkeit der islamischen Einheit bei den jetzigen Bedingungen hervor und fügte hinzu: „Die blutigen Aktionen, die in manchen islamischen Ländern, unter anderem im Irak, Pakistan und manchen Regionen des Landes in Gang gesetzt werden, hegen das Ziel, zwischen den schiitischen und sunnitischen Muslimen Zwietracht zu säen. Also sollte der Einheit der Muslime große Bedeutung beigemessen werden.
Das geehrte Revolutionsoberhaupt betonte ferner: „Diejenigen, die diese blutige Terroranschläge durchführen sind direkt oder indirekt Handlanger von Fremden.“
Die Hadschpilger können nicht gegenüber dem, was in der Islamischen Welt, insbesondere in Afghanistan und einem Teil Pakistans geschieht gleichgültig sein, so Ayatollah ob Ozma Khamenei weiter
Er unterstrich dann: „Auf dem Hadsch sollte man in Bezug auf Handlungen gegen die islamische Einheit, oder gegen Unternehmungen, die geschehen, um der gehissten Fahne der Islamischen Welt in Iran Schläge zu versetzen, empfindlich reagieren.“
Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution übte Kritik an manche Schmähungen gegen die schiitischen Muslime und Beleidigung der Frauen am Baghifriedhof, in der geweihten Moschee und Prophetenmoschee und hob hervor: „Solche Aktionen sind gegen die Einheit und stehen im Einklang mit den Zeilen und Forderungen der USA und fremder Nachrichtendienste. So muss die saudische Regierung ihrer Pflicht zur Konfrontation mit solchen Aktionen nachkommen.“
Das geehrte Revolutionsoberhaupt bezeichnete zudem den Hadsch als eine große und überaus wertvolle Gelegenheit und betonte: „Der Hadsch muss die Erscheinung des festen Willens der Islamischen Umma gegenüber jeglicher Zwietracht stiftende und sich gegen die Einheit und den Fortschritt der Islamischen Welt richtende Aktion sein.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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