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Französische Ölkonzerne dürften sich bald über sehr lukrative Öl-Verträge mit der neuen libyschen Regierung freuen. Frankreich brüstet sich in heimischen Medien und feiert den Sieg über “Libyens Regime”. Sie seien die ersten gewesen, die das Land bombardiert hätten und nun sind sie die ersten, die mit der neuen libyschen Regierung am Verhandlungstisch sitzen. Außenminister Alain Juppé sagte, der Sieg gebe ihm “große Genugtuung”, wie Russia Today berichtet. Der französische Minister Jack Lang fügt hinzu, jeder könne dankbar sein, dass Frankreichs Aktion die Vereinten Nationen inspiriert habe. Die Staaten, die für die Intervention in Libyen gestimmt hätten, würden sich nun sicherlich die Hände reiben, sagte Lang weiter. Der französische Ölkonzern TOTAL gilt als großer Profiteur des Krieges. In französischen Journalistenkreisen wird der Überfall auf Libyen angeblich auch als TOTALer Krieg bezeichnet. Im Gegensatz dazu hat die libysche Rebellen-Ölfirma AGOCOgedroht, Brasilien, Russland und China von sämtlichen Geschäften auszuschließen. Die drei Staaten hatten Sanktionen gegen Gaddafi abgelehnt. Ein russischer Abgeordneter sagte: “Wir haben Libyen völlig verloren.”

Es sei bekannt, dass dieser Krieg um libysche Ölfelder geführt worden sei, da diese sogenannte Opposition der Regierung versprochen habe, das Öl nach Frankreich zu liefern, wie der Journalist Michel Collon Russia Today mitteilte. Frankreich behauptet offiziell, dass der Krieg zu Ende ist. Aber Analysten erwarten, dass Frankreich die Truppen im Land belassen wird, um “künftige Gewinne sicherzustellen”.

“Frankreich und Großbritannien werden ihre militärische Präsenz in Libyen aufrechterhalten”, sagte Pierre Guerlain von der Université Paris Ouest. Auch Wallerand de Saint-Just, Vizepräsident der Front Nationale, ist der Auffassung, dass der Krieg noch lange andauern wird. “Diese Invasion kostet bis heute schon viel mehr, als wir jemals zurückerhalten werden.” Die Angst wächst, dass Libyens neue Regierung zu uneins ist, um Frieden im Land herzustellen.

Doch die alliierten Invasoren Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten haben noch eine ganz andere Sorge. Da die neue von den Westmächten eingesetzte Regierung teilweise aus bekennenden Terroristen besteht, hat diese natürlich blühende Kontakte zu weiteren Terroristen. Auch zu solchen, die in Afghanistan und anderen arabischen Staaten aktiv sind und von den Westmächten als Al-Kaida bezeichnet werden. Die Alliierten befürchten nun, dass diese Terroristen die Waffen in benachbarte Staaten schmuggeln könnten, die die Alliierten kurz nach Ausbruch des Krieges den Rebellen zum Kampf gegen Gaddafi spendiert haben. “Die Vereinigten Staaten, Frankreich und Großbritannien haben Libyens Nachbarstaaten gebeten, die Sicherheit an ihren Grenzen zu erhöhen und möglichen Waffenschmuggel zu verhindern”, wie RIA Novosti berichtet.

Kurz nach Beginn des Überfalls auf Libyen im März 2011 sagte Abdel-Hakim al-Hasidi, Anführer der Rebellenarmee gegen Gaddafi, dass zahlreiche Mitglieder der Aufständischen Terroristen seien, die im Irak und in Afghanistan gegen US-Truppen gekämpft hätten. Und diese sitzen nun in der sogenannten libyschen Regierung.

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Schmarotzer und Leichenfledderer

Das Ölkartell British Petroleum, das seit Beginn der Auseinandersetzungen in Libyen seine Aktivitäten in diesem Land ausgesetzt hatte, brachte die Hoffnung zum Ausdruck, in Kürze seine Aktivitäten in den libyschen Ölanlagen wieder aufzunehmen. France Press aus London zufolge gab dies ein Sprecher von BP bekannt und unterstrich: „Sobald die Verantwortlichen des Nationalen Übergangsrates grünes Licht geben, wird BP seine Aktivitäten in diesem Land wieder aufnehmen.“
Im Falle der Schaffung der Arbeitsbedingungen und Rückkehr der Ruhe in Libyen wird BP seine Öl-Aktivitäten in diesem Land wieder aufnehmen.
BP hat im Jahr 2007 mit der nationalen Ölgesellschaft Libyens einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, aber nun sind alle Kooperationen beider Unternehmen ausgesetzt worden.

Die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, dass Großbritannien und die USA noch vor einer eigentlichen Bekanntgabe einer Invasion des Iraks die Ölvorräte des Iraks untereinander aufteilten. Das zeigen jetzt Dokumente, die von der Regierung veröffentlicht wurden und die bisher geheimgehalten wurden. Die Dokumente mussten im Rahmen einer Ermittlung über die Rolle Großbritanniens im Irakkrieg veröffentlicht werden.

Damals hatte Shell Berichte über Gespräche mit der englischen Regierung über die Aufteilung des irakischen Öls als „höchst ungenau“ abgetan. BP hat jegliche „strategischen Interessen“ im Irak dementiert, während Tony Blair die „Ölverschwörungstheorie“ als „das absurdeste“ bezeichnete.

Nun zeigen die Dokumente aber ein ganz anderes Bild. Fünf monate vor der Invasion des Iraks im März 2003 hat Baroness Symons, der damalige Handelsminister Großbritanniens, BP mitgeteilt, dass die Regierung glaube, dass den britischen Energiefirmen ein Teil der enormen Öl- und Gasvorräte Iraks zukommen sollten als Entschädigung für Tony Blairs militärischen Einsatz bei den US-Plänen für einen Regimewechsel im Irak.

Die Dokumente zeigen, dass die Briten für BP bei den USA Lobbyarbeit für dieses Ziel betrieben haben, da der Ölgigant fürchtete, ausgesperrt zu werden bei Plänen, die die USA damals mit russischen, französischen und US-amerikanischen Ölfirmen schmiedete.

Das Außenministerium lud britische Ölkonzerne am 6. November 2002 ein anlässlich der Diskussion von Möglichkeiten und Chancen „nach dem Regimewechsel“ im Irak. Der damalige Außenminister Großbritanniens, Edward Chaplin, hat damals laut Mitschnitten des Treffens gesagt: „Irak ist die große Ölchance. BP versucht verzweifelt, da rein zu kommen, um seine langfristige Zukunft zu sichern (…) Wir haben uns dem Ziel verschrieben einen fairen Anteil daran für britische Unternehmen in einem Post-Saddam-Irak zu erhalten.“

Während BP also öffentlich wiederholt sagte, „kein strategisches Interesse“ im Irak zu haben, hielt es geheime Gespräche mit der Regierung, in denen BP das irakische Öl als wörtlich „wichtiger als alles andere, was wir für eine lange Zeit gesehen haben“ bezeichnete.

Während der Invasion noch wurden 20-jährige Kontrakte unterzeichnet, die die größten in der Geschichte der Ölindustrie waren. Sie deckten die Hälfte der irakischen Ölvorkommen – 60 Milliarden Barrels Öl – ab. Die Lizenzen wurden von Unternehmen wie BP oder CNPC (China National Petreoleum Company) gekauft – beide Konzerne machen jetzt einen Jahresgewinn von 658 Millionen Dollar alleine aus dem Rumaila-Feld im Süden Iraks. In der vergangenen Woche erhöhte der Irak seine Ölproduktion auf 2,7 Millionen Barrels – das war der höchste Stand seit einem ganzen Jahrzehnt.

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Bengasi-Revolte kommt NATO gelegen

Als sich die 28 NATO-Außenminister und ihre sogenannten Partnerländer vor dem Hintergrund ihrer Militäroperationen in Libyen am 14. April in Berlin trafen, hatten sie allen Grund, für den Aufstand in Bengasi gegen Muammar Al-Ghaddafi dankbar zu sein. Denn Bengasi hat den Falken der ehemaligen Kolonialmächte der Region in die Hände gespielt, die auf eine »robuste« Präsenz der NATO in Nahost und Nordafrika aus sind. Alfred Ross, Vorsitzender der New Yorker Denkfabrik »Institute for Democracy Studies«, wirft der NATO und ihren Alliierten vor, die Weltöffentlichkeit einschließlich des UN-Sicherheitsrats belogen zu haben, was die Fakten im Zusammenhang mit der »humanitären Krise« und dem Militärangriff auf Libyen angeht.

»Seit 1969, als Ghaddafi das US-Militär zum Verlassen Libyens zwang, plant Washington die Rückkehr und Ghaddafis Sturz«, so Ross gegenüber dem unabhängigen Analysedienst InDepthNews (IDN). Er wies darauf hin, daß der US-Geheimdienst CIA 1981 die Nationale Front zur Befreiung Libyens (NFSL) gründete, um den libyschen Revolutionsführer zu stürzen. In den Jahren danach habe die NFSL mit einer Serie von Militäranschlägen begonnen und ihre eigene Libysche Nationalarmee (LNA) gegründet. Ross unterstrich des weiteren, daß die von der CIA ausgerüstete NFSL und ihr Sprecher Ibrahim Sahad die Demonstrationen im vergangenen Februar angeführt hatten, die dann zur »humanitären Krise« führen sollten. Dies erkläre auch, warum anders als in Tunesien und Ägypten die Demonstranten in Libyen so schnell bewaffnet waren.

Bereits am 2. November 2010 hatten Briten und Franzosen ein Militärabkommen geschlossen. Sie begannen Ende Januar 2011 mit der Planung der Angriffe, wie Ross etlichen militärischen Webseiten entnehmen konnte. Die Website-Inhalte deuten auf einen militärischen Plan hin, eine »südliche Diktatur« zwischen dem 21. und 25.März 2011 zu attackieren. Sie enthielten ferner den Hinweis, daß der Sohn des Diktators die Macht vom Vater übernehmen könnte. Da Großbritannien und Frankreich keine Absicht verfolgten, die »südliche Diktatur« Ägypten anzugreifen, konnte nach Ansicht von Ross nur Libyen gemeint sein.

»Die USA, Großbritannien und Frankreich versicherten den durch die CIA geschaffenen Widerstandskämpfern, im Fall eines Angriffs auf die libysche Armee über einen gut entwickelten Angriffsplan zu verfügen. Auf den militärischen Webseiten waren sogar die Kampfflugzeuge spezifiziert, die bei den Märzattacken eingesetzt würden. Die USA und ihre militärischen Verbündeten schufen eine ›humanitäre‹ Krise, um den geplanten Angriff zu rechtfertigen«, so Ross.

Die von der NATO und ihren sechs arabischen Alliierten gestartete Operation »Unified Protector« nimmt für sich in Anspruch, »die von Angriffen der Pro-Ghaddafi-Truppen bedrohten Zivilisten und die von Zivilisten bewohnten Gebiete zu schützen«, wie dies in der Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrats festgeschrieben ist. Sie setzen ein Waffenembargo und ein Flugverbot über dem libyschen Luftraum durch.

Die erste Militäraktion Frankreichs, der USA und Großbritanniens erfolgte am 19. März, noch vor der Übernahme der Operation durch die NATO. Zuvor mußten erst französische Einwände gegen die NATO-Beteiligung zerstreut werden.

Die Frühjahrskonferenz der ­NATO fand einen Tag nach dem Treffen der selbsternannten Libyen-Kontakt-Gruppe im katarischen Doha statt. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärte in Berlin: »Wir sind uns alle einig, daß wir eine Verantwortung haben, die libyschen Zivilisten vor einem brutalen Diktator zu schützen. Die Vereinten Nationen haben dazu ihr klares Mandat gegeben. (…) Denn wir werden nicht untätig zusehen, wie ein in Mißkredit geratenes Regime sein eigenes Volk mit Panzern, Raketen und Scharfschützen angreift.«

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Einem Bericht des wöchentlich in Libanon erscheinenden Al-Kifah Al-Arabi Magazins zufolge sollen die libyschen Rebellen bereits vor dem Aufstand eine umfangreiche Waffenlieferung erhalten haben. (1) Über den Hafen in Misrata sei ein Container beladen mit Waffen, Munition und Sprengstoff in das Land geschmuggelt worden. Aufgrund der Sympathien des Hafenmanagers mit den Rebellen sei der Container nicht durch den Zoll inspiziert worden.

Mithilfe der Logistik der Lebensmittelfirma Al-Naseem und unter deren Tarnung seien die Waffen dann im Land verteilt worden. Die Lieferung hätte auch 1000 „Thuraya“ Satellitentelefone beinhaltet, welche in den Tagen vor dem Aufstand unter den Rebellen verteilt worden sein sollen. Die Telefone ermöglichen die weltweite Kommunikation, ohne auf lokale Netze angewiesen zu sein. Der Verdacht erregende plötzliche Anstieg dieser Satellitentelefone habe die libysche Regierung Tage vor dem Aufstand dazu veranlasst, die Telekommunikation von Thuraya zu „jammen“, also technisch zu stören.

Die Angaben des Magazins stützen sich auf „verschiedene Quellen“ und sind daher kaum zu verifizieren. Allerdings verdichten sich die Hinweise, dass der Aufstand mithilfe des Auslands vorgeplant wurde. So berichtete die italienische Tageszeitung Libero bereits vor drei Wochen über Gaddafis Protokollchef  Nouri Mesmari, der sich im Oktober nach Paris begab und dort Kontakt mit dem französischen Geheimdienst aufgenommen hatte. (2) Auf dem Blog von Joachim Guilliard weist Heinz Eckel zudem auf Militärübungen Frankreichs und Großbritanniens im Vorfeld des Aufstands in Libyen hin, die offenbar mit diesem in einem Zusammenhang stehen. Auch deuten zuvor erfolgte Truppenbewegungen, u.a. der deutschen Marine, darauf hin, dass die militärischen Kommandohöhen die Vorgänge in Libyen antizipierten. (3)

Anmerkungen

(1) http://tiny.cc/h1hpa

(2) http://jghd.twoday.net/stories/libero-wie-sarkozy-den-libyschen-aufstand-steuerte

(3) http://jghd.twoday.net/stories/truppen-aktivitaeten-und-manoever-deuten-auf-interventionsvorbereitung

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Wie uns aus Quellen, die derzeit nicht genannt werden können, bekannt wurde, haben Frankreich und Italien dem Vernehmen nach einen Plan vorgeschlagen, Libyen de facto zu teilen und die Macht von Gaddafi über die Hauptstadt Tripolis und das gesamte so genannte Tripolitanien zu erhalten, sowie die Bildung eines neuen Staatssubjektes mit der Hauptstadt Bengasi und der Kontrolle über die Küstenregion Cyrenaika zu unterstützen. Der Plan wird auch von den USA unterstützt.

Das Wesen dieses raffinierten Plans ist nicht ohne die Kenntnis einiger Details zu verstehen. Die Sache besteht darin, dass Libyen mit seinem Sechs-Millionen Volk der Fläche nach eines der größten Länder Afrikas ist, aber 90 Prozent seines Territoriums Wüste bilden, wo ein Leben derzeit höchstgradig unmöglich ist. Das Leben ist hier nur  längst der Küste des Mittelmeeres möglich. Hier brodelt  das Leben und in Bengasi und Umgebung sowie südlich und südwestlich davon wird auch die Hauptmenge an Erdöl und Erdgas gefördert. In Tripolis und rund um Tripolis wird das durch den Verkauf von Erdöl und Erdgas verdiente Geld zum Erhalt der Dschamahirija (der Sozialistischen Libysch-Arabischen Volks Dschamahirija, wie die offizielle Bezeichnung lautet) auch ausgegeben.

Übrigens zeigte sich der Sozialismus in Libyen von Oberst Gaddafi sehr lebendig und gegenüber dem Virus einer Revolution ziemlich stabil. Wenn man so will, den Gegnern des „verrückten Obersten“ fiel es schwer, ihn nach der tunesischen oder ägyptischen Variante zu stürzen. Hunderttausende, geschweige denn Millionen von unzufriedenen Massen auf die Beine zu bringen, ist bis jetzt nicht gelungen. Sogar unter dem Schirm der Luftwaffe der Verbündeten USA, Großbritannien, Frankreich und anderer und bei deren voller politischer Unterstützung waren die Gaddafi-Gegner nicht in der Lage, etwas vorzuweisen, was nach einem Meer von Volksunterstützung oder gar nach einer tosenden Sturmflut oder einem reißenden Fluss des Volkszorns aussah oder aussieht.

Das ist übrigens auch nicht verwunderlich. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts baute Gaddafi auf dem Hintergrund des sich immer mehr verteuernden Erdöls und Erdgases praktisch ein Volumen von über 16 000 US-Dollar Bruttoinlandsprodukt je Einwohner des libyschen Staates auf (in Rumänien, das der EU beigetreten ist, sind es 11 000 US-Dollar, die Ukraine erwirtschaft ein Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt von 7000 US-Dollar.)

Hinter dieser Statistik stehen handfeste Fakten der Bevölkerungspartizipation, die den gewöhnlichen Einwohnern Europas völlig unbekannt sind. Bei aller Abscheulichkeit Gaddafis und seines korrupten Clans erhält jeder Einwohner Libyens jährlich 1000 US-Dollar in Form einer Öl-Prämie. Im Lande gibt es nicht den Begriff der Wohnungsmiete, Wohnungen sind mietfrei, dort gibt es keine Zahlungen für Strom oder Gas und Benzin kostet dort 10 Cent pro Liter.

In diesem Staat werden zinslose Kredite für den Kauf von Autos und Wohnungen vergeben. Die medizinische Versorgung ist für alle kostenlos und auch die Bildung ist vom Kindergarten bis zur Hochschule für alle Bürger und Bürgerinnen Libyens unentgeltlich. Gaddafi bezahlt für einen Libyer und eine Libyerin eine gewünschte Ausbildung im Ausland, wenn sie ein entsprechendes Examen ablegen. Und auf den Wunsch hin, ein Unternehmen zu gründen, erhält ein libyscher Einwohner von der Staatsmacht 20 000 US-Dollar Startkapital umsonst. In der Zeit der Herrschaft von Oberst Gaddafis wurde die Bevölkerung Libyens aufgebaut, das heißt stark vermehrt. Für jedes Kind erhielt eine Frau 7000 US-Dollar plus das Recht, in Läden mit speziell gesenkten Preisen Produkte insbesondere für Kinder und für sich einzukaufen.
Hinzukommt die Unterstützung für Arbeitslose in Höhe von 700 US-Dollar im Monat, und der Lohn beispielsweise einer Krankenschwester beträgt 1000 US-Dollar. Daran kann man ermessen, welche Amplitude an Ansehen Oberst Gaddafi hat.

Natürlich kann man auch eine Vorstellung vom Ausmaß an Korruption bekommen, die aus der Verteilung aller dieser in Afrika (übrigens nicht nur in Afrika) einmaligen Wohltaten erwuchs, aber es ist auch unbezweifelbar, dass die absolute Mehrheit der Stadtbewohner der glücklichen Dschamahirija wie auf einer Glückswelle schwamm.
Das Pech von Gaddafi bestand darin, dass Libyen trotzdem so kein städtisches Land wurde. Hunderte von Beduinenstämmen zogen und ziehen längst und quer durch die Erdölgebiete und schufen hier das ethnische Mosaik eines gruseligen afghanischen Gebräus.

Obgleich Gaddafi sich selbst Beduine nennt, (wie er unlängst erklärte), war sein Vater französischer Flieger des Geschwaders Normandie-Njemen, der in der Sowjetunion bei einem Fliegereinsatz starb, und bezüglich seiner Brüder auf den Kamelen war er immer ziemlich erbarmungslos, weil sie Beduinen blieben. Namentlich aus dieser sehr seltsamen und schwer beschreibbaren beweglichen und verschwommenen Masse versuchen die bengasischen Aufständischen jetzt eine Unterstützungsgruppierung zu formieren.

Das lässt sich bis jetzt schlecht an. Sogar der joviale Sarkozy mit einem ganzen Flugzeugträger an der Küste Libyens überzeugt die Beduinen nicht.. Weil sie seit Jahrhunderten auf Wüstenschiffen umherziehen, passen Flugzeugträger irgendwie nicht zu ihnen. Und auch hinsichtlich von Schnörkeleien kann Sarkozy dem Temperament nach als Handwerkslehrling Muammar al-Gaddafi nicht das Wasser reichen. Aber seit 40 Jahren bekommen  die Beduinen  von Gaddafi auch nicht viel zu sehen, da sie alle abgesondert leben.

Herauskommt, dass auch dem neuen Bengasi nur die zwei ewigen Trümpfe gegen die Stammesführer bleiben, sie wie bei Gaddafi käuflich zu machen und einzuschüchtern. Aber dafür müssen sie erst mal den Weg des Bulgakowschen Schwonder (eine Gestalt der russischen klassischen Literatur) gehen, nämlich wegnehmen und aufteilen. [Michail Bulgakow (1891-1940) war ein russischer Schriftsteller und Satiriker. Schwonder ist eine Figur aus dem Buch von Michail Bulgakow mit dem Titel  „Hundeherz“ ]

Der Himmel entzog sich ihm, war dem Oberst Gaddafi ungnädig. Man nahm ihm auch  die Möglichkeit, Revanche zu nehmen, einen Feldzug der langen Messer zu führen. Andererseits können die bengasischen Sarkozy-Leute auch bei beliebiger Luftunterstützung nicht in Bälde zum Zug auf Tripolis antreten. Sie haben das auch nicht nötig. Das Erdöl, das Erdgas, die Häfen und die Rohrleitungen haben sie ja schon in der Hand [das allerdings auch mit Vorbehalt, mit Kriegslist und Unterstützung von Beduinen gelang es den Gaddafi-Truppen, am 29. und 30. März sogar Ras Lanuf und Al-Brega zurückzuerobern. Übrigens Kriegslist: Es gibt von uns nicht verifizierbare Informationen wie folgt: Wenn verbündete Flugzeuge auftauchten,  hissten die Gaddafi-Truppen zum Beispiel auf ihren Fahrzeugen die Flagge von König Idris I., die Flagge der bengasischen Rebellen. Auch u.a. die Radar- und Funkortung der Gaddafi-Truppen wurde für die Franzosen, Briten und Amerikaner schwieriger. Bezüglich der Zielerkennung bestand beispielsweise die Gefahr der Verwechselung mit Rebellen. Auch große Teile der Bewohner der zunächst von den Rebellen besetzten Orte unterstützten die anrückenden Gaddafi-Truppen. Es gab zahlreiche Angriffe auf die Rebellentruppen in den besetzten Orten aus dem Hinterhalt,].

Das bedeutet, dass es zwei Libyen geben wird. In Afrika braucht man nach einem Beispiel der Sezession (das heißt der Abspaltung eines Teils aus einem Staatsverband) nicht weit zu suchen. Da findet sich unweit daneben der geteilte Sudan, und es gibt dort Äthiopien und Eritrea. Und es wird ein Ostlibyen oder eine Demokratische Republik Cyrenaika geben, [allerdings mit gleicher Sprache, dem Arabischen, wie in Westlibyen, es sei denn, man führt dort die Beduinensprache als Amtssprache ein,].

Das Problem, so denke ich, liegt aber nicht in der Bezeichnung, sondern im Inhalt. Man versuche sich das Phantasiebild vorzustellen, dass ein Dutzend von unter dem Patronat des Westens stehenden banditenhaften Gestalten plötzlich an die Regierung eines unabhängigen Tjumens gelangen (Tjumen ist ein bedeutendes Erdölfördergebiet der Russischen Föderation). Bleibt es, obgleich im Gespann von Dieben, dem Gesetz verpflichtet oder sagt man dort, mein lieber Gemahl, das ist mein Land und ich bin hier selbst das Gesetz.

Und was folgt daraus?

Jetzt begreift man, warum die weise Frau Merkel von dem viel versprechenden Plan von Sarkozy abrückte. Wenn die neuen Herren des libyschen Erdöls es sich gegenseitig in die Kehle gießen und sich an den reichen Erlösen aus ihrem Verkauf ergötzen wollen, können ihnen auch nicht die Flugzeugträgerluftwaffe von Sarkozy und auch keine amerikanischen Tomahawks auf die Pelle rücken. Es bleibt dann nur, Bodentruppen ins Land einrücken zu lassen. Man kann sich vorstellen, wie an diesem Tag der Oberst Gaddafi sich vor Lachen krümmen wird. Nun wird er bis dahin noch leben? Ich denke, er wird bestimmt noch leben. Einer meiner Blogger-Freunde, der sich inmitten der libyschen Ereignisse befindet, schreibt, dass es die Hauptsorge der Verbündeten ist, Oberst Gaddafi per Zufall den Garaus zu machen. In dieser Kombination ist er unersetzlich. Natürlich, Krieg ist Krieg und wozu die siegreichen französischen Flugzeuge der Flugzeugträger und die amerikanischen Tomahawks noch zu allem fähig sind, das weiß nicht mal Sarkozy.

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Je länger der vom Westen geführte Krieg in Libyen anhält, desto deutlicher wird, wie sehr die daran beteiligten Regierungen die Öffentlichkeit von Anfang an über die tatsächlichen Vorgänge getäuscht haben. Auf der einen Seite wird ständig beteuert, der von der UNO nicht gedeckte Einsatz von Bodentruppen und auch die Belieferung der Aufständischen mit Waffen kämen nicht in Frage, auf der anderen Seite kommt nun heraus, dass zahlreiche Spezialeinheiten der Geheimdienste aus den USA und Großbritannien schon seit Wochen vor Ort operieren und US-Präsident Barack Obama bereits vor einiger Zeit eine Geheimorder unterzeichnete, die seinem Auslandsgeheimdienst grundsätzlich Grünes Licht für Waffen- oder Geldlieferungen an die kämpfenden Gaddafi-Gegner gibt. Das berichteten übereinstimmend verschiedene US-Zeitungen am Donnerstag.

Nach Informationen der New York Times besteht die Aufgabe der US-Agenten in Libyen darin, mögliche Ziele für Luftschläge auszukundschaften und Kontakte zu den Aufständischen zu knüpfen. Nach Angaben britischer Regierungsbeamter arbeiteten außerdem „Dutzende“ Agenten des Geheimdienstes MI6 und Mitglieder von Spezialkommandos in Libyen. Die versorgten die britischen Streitkräfte mit Informationen über Ziele für Luftschläge, Stellungen und Bewegungen von Gaddafis Militär.

Kleine Teams der US-Geheimdienstler sollen zudem herausfinden, mit wem man es bei den Aufständischen überhaupt zu tun hat, ob sie verlässliche Partner wären im Fall von Waffenlieferungen. „Die Bemühungen der CIA sind ein verspäteter Versuch, Basisinformationen über Rebellen zu sammeln, die vor den Aufständen in Nordafrika auf den Radarschirmen der Geheimdienste kaum aufgetaucht waren“, schreibt die Washington Post.„Wir wissen, wogegen sie sind“, meinte der Vorsitzende des Geheimdienst-Ausschusses im Repräsentantenhaus, Mike Rogers. „Aber wir wissen nicht wirklich, für was sie sind.“

Während das, was sich an der Basis der Aufständischen genau abspielt, den Westmächten zum Teil noch unbekannt sein mag, unterstützen sie an der Spitze eine Reihe von Personen, die seit Jahren enge Verbindungen zu den USA pflegen und deren wirtschaftlichen Ambitionen in der Region sehr aufgeschlossen gegenüberstehen. Beim Premierminister der „Übergangsregierung“, Mahmoud Dschibril, handelt es sich um einen Politikwissenschaftler der in Pittsburgh, Pennsylvania studierte. „Anschließend unterrichtete er lange an derselben Universität und war maßgeblich an amerikanisch beeinflussten Trainingsprogrammen für leitende Manager in Ägypten, Saudi-Arabien, Libyen, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Jordanien, Bahrain, Marokko und Tunesien beteiligt. Erst 2005, nach Einleitung der ‚Normalisierung’ zwischen der Regierung in Tripolis und dem Westen, kehrte er wieder nach Libyen zurück und stieg sofort in wirtschaftspolitische Führungspositionen auf. Er verdankte das, wie viele andere ‚Reformer’, von denen etliche jetzt bei der Opposition engagiert sind, der Protektion von Saif Al-Islam, einem Sohn Ghaddafis. Dschibrils Aufmerksamkeit galt hauptsächlich der Reprivatisierung der Wirtschaft und der Öffnung der Erdöl- und Erdgasressourcen für westliche Konzerne“, schreibt Knut Mellenthin dazu in der jungen Welt. (1)

Ali Tarhouni wiederum, der in der „Übergangsregierung“ das Amt des Finanzministers hat, verbrachte den größten Teil seines Lebens in den USA . „Er promovierte an der Michigan State Universität in Wirtschaft und Finanzwesen und arbeitete jahrelang an der University of Washington als Dozent. Erst im März dieses Jahres kehrte er nach Libyen zurück. Er ist verheiratet mit einer amerikanischen Anwältin, die im Justizministerium der USA arbeitet“, so Mellenthin. (2)

Unterdessen beklagte sich der Apostolische Nuntius in Tripolis, Bischof Giovanni Innocenzo Martinelli, am Donnerstag gegenüber dem Nachrichtendienst der Päpstlichen Missionswerke Fides darüber, dass Dutzende Menschen bei den Luftangriffen der westlichen Truppen allein in Tripolis ums Leben gekommen seien. „Insbesondere im Stadtteil Buslim wurde bei Luftangriffen ein Wohnhaus getroffen, in dem allein 40 Zivilisten ums Leben kamen. Bereits gestern hatte ich berichtet, dass bei Bombenangriffen auch Krankenhäuser beschädigt wurden. Eines dieser Krankenhäuser befindet sich in Misda.“ (3) Der Bischof tritt für eine diplomatische Lösung ein, „damit das Blutvergessen ein Ende nimmt und damit es für Gaddafi einen würdigen Ausweg gibt.“ (4)


Quellen

(1) http://www.jungewelt.de/2011/04-01/024.php

(2) http://www.jungewelt.de/2011/04-01/024.php

(3) http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=27606&lan=deu

(4) http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=27606&lan=deu

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Gestern war noch der französiche Zwergintellektuelle Bernard-Henri Lévy der Aufreger des Tages, aber heute wird die Lage in Libyen schon deutlich klarer. Wie schon so oft begann alles damit, dass CIA, MI6 und andere Geheimdienste und Spezialtruppen in Libyen einsickerten …………….. WEITERLESEN!!

Nachdem Mein Parteibuch anlässlich des Angriffskrieges der NATO gegen Libyen schon einmal in allgemeiner Form etwas dazu geschrieben hat, dass Libyen nun Menschenrechte nach NATO-Standard bekommen soll, möchte Mein Parteibuch heute nun seinen Lesern ein anschaulichen Beispiel für den Justizvollzug nach Art libyscher Rebellen geben (Kinder, Jugendliche und Menschen mit schwachem Magen mögen hier bitte nicht weiterlesen).

Wie der Presse heute mitgeteilt wurde, plant die NATO, den verbrecherischen Angriffskrieg zur Rekolonialisierung Libyens in 90 Tagen gewonnen zu haben, also einer etwas längeren Zeitspanne, als 2003 die Invasion des Irak erfolgreich abgeschlossen war. Ab etwa Ende April ist russischen EInschätzungen zufolge trotz derzeitiger gegenteiliger öffentlicher Beteuerungen der Regierungschefs der gegen Libyen kriegsführenden Staaten der Einsatz von amerikanischen und britischen Besatzungstruppen geplant.

Derzeit befindet sich der, wie jetzt bekannt wurde, von Frankreich seit November 2010 geplante Angriffskrieg gegen Libyen in der Phase, dass Libyen intensiv bombardiert wird und gleichzeitig die Bevölkerung der angreifenden Staaten auf den Einsatz von Bodentruppen durch die NATO-Kriegskoalition propagandistisch vorbereitet wird.

Der britische Lordkanzler Kenneth Clarke ließ heute unter anderem im Guardian verbreiten, dass nun ein totaler Krieg gegen Libyen bis zum Sieg geführt werden müsse, also die Regierung von Libyen gestürzt und durch eine Marionettenregierung der NATO ersetzt werden müsse. Begründet wird das nun zynischerweise mit der Sicherheit Englands und dabei so getan, als sei diese Möglichkeit vor dem Beginn des Bombenkrieges nicht bedacht worden: sollte die libysche Regierung nicht gestürzt werden, so bestehe die Gefahr, dass Libyen sonst Vergeltungsschläge gegen England durchführen könnte, eben weil England einen Angriffskrieg gegen Libyen begonnen hat.

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Nach der offenen Aggression verändert sich der Charakter des Krieges in Libyen……………………..WEITERLESEN!!

Während in Bezug auf Libyen Frankreich, Großbritannien und die USA den UN-Sicherheitsrat gerade dazu eingespannt haben, um die Regierung Libyens unter dem Vorwand der Demokratisierung mit militärischer Gewalt zu stürzen, und so aus Gründen der Humanität aus einem blutigen nationalen Bügerkrieg einen noch blutigeren internationalen Krieg machen, passiert in Bezug auf die Gewaltexzesse des bahrainischen Diktators gegen die dortige Bevölkerung gar nichts.

Zur Gewalt in Bahrain wurde genauso wenig eine UN-Sicherheitsratssitzung anberaumt wie zu der Massakrierung der Demokratiebewegung in Jemen, und das obwohl die Demonstranten in Bahrain absolut friedlich sind. Warum Barack Obama ausgerechnet Krieg gegen Libyen führen will, erklärte Kriegsfürst Barack Obama Foreign Policy zufolge nicht zuletzt damit, dass der Krieg gegen Libyen eine große Gelegenheit sei und im nationalen Interesse der USA liege. Die Wahrheit dürfte allerdings etwas anders aussehen: der Krieg gegen Libyen ist eine Verzweiflungstat Obamas, mit der er verzweifelt zu verhindern versucht, dass das Scheitern seiner bunten Regime-Change-Politik offenkundig wird.

Noch vor kurzem war Barack Obama überzeugt davon, dass er die sozialistische Volksrepublik Libyen allein durch Propaganda-Operationen rekolonialisieren kann. So hatte das US-Regime während des Propaganda-Krieges stets erklärt, kriegerische Operationen gegen Libyen kämen nur in Frage, wenn es für den Krieg eine “klare rechtliche Grundlage” und eine “feste regionale Unterstützung” gäbe, und dabei die Hürde der regionalen Unterstützung so definiert, dass sich arabische Länder am Krieg gegen Libyen aktiv beteiligen müssen. Dieser Hochmut vergangener Tage kostet Barack Obama nun jede Glaubwürdigkeit, wenn er Libyen angreift.

Die Länder der Region denken nämlich gar nicht daran, gemeinsam mit der NATO Krieg gegen Libyen zu führen. Das große Nachbarland Libyens im Osten, Ägypten, hat erklärt, sich an militärischen Maßnahmen gegen Libyen in keiner Weise zu beteiligen, ganz genau wie Tunesien, das kleine Nachbarland im Nordwesten. Auch das große Nachbarland Libyens im Südwesten, Algerien, hat seine Ablehnung zum Kriegseinsatz bereits offen bekundet. In den riesigen Nachbarländern Libyens im Süden, dem Sudan, dem Tschad, Niger, Mali und Mauretanien, kommen gleich offene Solidaritätsbekundungen für Muamar Gaddafi. Und es kommen aus Afrika nicht nur Solidaritätsbekundungen. Wie Reporter der New York Times gerade entsetzt feststellten, sammeln sich in der Millionenstadt Bamako, der Hauptstadt von Mali, überall Freiwillige, die für Muamar Gaddafi kämpfen wollen, und das zu einem guten Teil ohne dafür bezahlt werden, aus Dankbarkeit für die guten Taten Gaddafis dort in der Vergangenheit – und im Zweifel sogar ohne von ihrem Idol Muamar Gaddafi darum gebeten worden zu sein. Und so verweisen die USA, England und Frankreich gern auf den widersprüchlichen Beschluss des arabischen Liga, um die regionale Unterstützung für einen Krieg zum Regime Change in Libyen zu belegen, obwohl eben genau das dort genausowenig beschlossen wurde wie in dem Blanko-Kriegsscheck des UN-Sicherheitsrates.

Um zu kaschieren, dass die NATO mal wieder einen räuberischen Kolonialkrieg gegen ein afrikanisches Land führt, bleibt Barack Obama nur noch die Kriegsbeteiligung arabischer Golfdiktaturen als Feigenblatt aktiver regionaler Unterstützung. Das Zentralorgan der menschenverachtenden amerikanischen Bankster, das Wall Street Journal, weist stolz darauf hin, dass Katar sich bereit erklärt hat, sich am von der NATO geführten islamisch-afrikanischen Krieg gegen Libyen zu beteiligen – und vielleicht sogar die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi Arabien und Jordanien mitmachen werden. Doch selbst die aktive Beteiligung des einzigen größeren Landes davon, der brutalen Diktatur Saudi Arabien, ist beim Menschenrechts- und Demokratiekrieg der NATO gegen Libyen noch fraglich, da die saudischen Kräfte gerade schwer damit beschäftigt sind, die Demokratiebewegung in Saudi Arabien zusammenzuschießen und obendrein bereits 1000 Mann dafür abgstellt haben, der geschäftsfreundlichen Nachbardiktatur Bahrain bei der Spaltung von friedlichen Demonstranten für die Einführung von Demokratie zu helfen.

Barack Obama stehen also als aktiv beteiligte regionale Feigenblätter dafür, dass die NATO nicht etwa libysches Öl rauben, sondern Krieg für Menschenrechte und Demokratie führen will, nur kleine üble von den USA abhängige Diktatoren der weiteren Umgebung zur Verfügung. Der Versuch, dem Rekolonialisationskrieg der NATO-Staaten gegen Libyen mit regionalen Feigenblättern den Anschein einer humanitären Hilfsmission zu geben, ist damit bereits gescheitert, bevor der Krieg überhaupt begonnen hat.

Dieser sinnlose Krieg, der zu nichts anderem dient, als Obamas Niederlage für eine Weile zu verschleiern, wird aller Voraussicht nach äußerst blutig und sehr lange dauern, und nichts wird über kurz oder lang verhindern können, dass die Welt das mitbekommt. Abzuwarten bleibt nun, wie viele Menschen jetzt sterben müssen, bis die Bevölkerung der NATO-Staaten endlich merkt, dass jeder Krieg gegen Libyen nicht in der Luft und auch nicht an der Küste, sondern durch Kämpfer am Boden tief in der Wüste der Sahara entschieden wird, die NATO wegen der fehlenden Unterstützung der afrikanischen Nachbarländer im Süden Libyens kaum eine Chance hat, den Krieg zur Rekolonialisierung Libyens zu gewinnen, und den blutrünstigen Kriegsfürsten Barack Obama dazu zwingt, der Welt seine Niederlage einzugestehen.

Dabei ist die Logik des Krieges schon jetzt absehbar. Libyen gewinnt den Krieg, wenn die Bevölkerung der NATO-Staaten die Befehlshaber der NATO zwingt, ihre Flugzeuge, Schiffe und Soldaten, die trotz derzeitig gegenteiliger Ankündigungen, sicher bald nach Libyen einmarschieren werden, abzuziehen. Sollten afrikanische Freiheitskämpfer dem Merkprozess etwas nachhelfen, indem sie mit Bomben und anderen Nickeligkeiten auch Europa zum Schauplatz des Krieges machen, sterben insgesamt vermutlich weniger Menschen bei Obamas Krieg gegen Afrika. Es darf also demnächst wieder mit Bomben in London, Paris und Madrid gerechnet werden und die Versicherungen können auch schon einmal die Prämien für amerikanische Flugzeuge und Hochhäuser den neuen Gegebenheiten, nämlich einem neuen Krieg anpassen.

Gewinnen wird den Krieg, soviel ist jetzt schon klar, wieder vor allem China, denn während die USA im libyschen Wüstenkrieg versinken werden, wird China wie gehabt seine Wirtschaft weiter ausbauen. Aber auch Deutschland kann sich glücklich schätzen, bei diesem Krieg nicht dabei zu sein.

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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