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Etymologisch gesehen bedeutet das Wort „Sunna“ gewohnte Handlungsweise, Brauch, oder überlieferte Norm bzw. die Praxis des Propheten Muhammad (saw). Im religiösen Kontext bezeichnet der Begriff Sunna die Gesamtheit der zu befolgenden Taten, Worte und Handlungen des Propheten. Der Plural von Sunna ist „Sunan“.

In der islamischen Rechtswissenschaft (Fikh) dient die Sunna, nach dem Koran, als zweitwichtigste Quelle des islamischen Rechts. Folgende Verse verdeutlichen dieses: „Und gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und seid auf eurer Hut…“ (Sure Mâida, [5:92]) „Wer dem Gesandten gehorcht, der gehorcht Allah…“ (Sure Nisâ, [4:80]) „… Was euch der Gesandte aber gibt, das nehmt, und was er euch verwehrt, das lasst sein. Und fürchtet Allah. Allah straft fürwahr streng.“ (Sure Haschr, [59:7]) „Sprich: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. Dann wird euch Allah lieben und euch eure Sünden verzeihen; denn Allah ist verzeihend und barmherzig.“ (Sure Âli Imrân, [3:31])

Die Worte des Propheten Muhammad (saw), die er zu unterschiedlichen Anlässen gebrauchte, bilden die „verbale Sunna“:

„Die Taten entsprechen ihrer Absicht und jeder bekommt den Gegenwert seiner Absicht.“1 Hadithe wie „So betet, wie ihr mich beten gesehen habt.“ 2und „Haltet euch bei euren Gottesdiensten während der Hadsch an mich.“ 3deuten auf seine „praktische Sunna“ hin. Zeitweise griff der Prophet in Handlungen oder Geschehnisse nicht ein und ließ sie zu. Dies war in der Regel ein Zeichen seiner Akzeptanz. Denn wenn der Prophet sich zu einem Ereignis nicht äußerte und keine Reaktion zeigte, galt dies als Einverständnis. So gestatte der Prophet beispielsweise den Frauen, die er im Friedhof sah, den Besuch der Gräber, indem er sich nicht dazu äußerte. Dies ist ein Beispiel dafür, dass er Zeuge einer Handlung war, doch diese weder empfahl noch verbat.

Die Sunna hat uns in Form von Überlieferungen erreicht und wird in drei Kategorien unterteilt: „Mutawâtir“, „Maschhûr“ und „Ahad“. Die letztere Kategorie wird nochmals unterteilt, doch darauf soll hier nicht eingehen werden. Stattdessen soll im Folgenden auf die Anwendung und Bedeutung der Sunna eingegangen werden.

Propheten sind auserwählte Gesandte, die den Menschen die Botschaft des „Tawhîd“ (Monotheismus) vermitteln. Sie erfüllen zwei wichtige Funktionen. An erster Stelle ist es die Aufgabe der Propheten, die Offenbarung (Wahy) Allahs unter den Menschen zu verbreiten. An zweiter Stelle besteht ihre Aufgabe darin, die Offenbarung in ihrem eigenen Leben umzusetzen, diese zu befolgen. Propheten waren also die ersten Vorbilder, die die Worte Gottes in ihrem Leben umsetzten und weiterführten.

Die Sunna verstehen und ausleben bedeutet, die Religion (Dîn) zu verstehen und auszuleben. Denn die Sunna unterstützt und erklärt den Koran. Sie legt unverständliche Koranverse aus und ergänzt Angelegenheiten, die im Koran so nicht vorzufinden sind. Natürlich ist der Koran der Wegweiser des Islams. Wir entnehmen ihm die religiösen Aspekte unseres Lebens. Er ist die „gelebte Offenbarung“, ohne dessen Vorbild die „verbale Offenbarung“, der Koran, nicht verstanden werden kann.

Aus diesen Gründen müssen wir die Sunna erlernen, verstehen und leben. Denn der Islam, wie er unsere heutige Zeit erreicht hat, wurde durch die Sunna geformt. Der Gottesdienst (Ibâda) und die zwischenmenschliche Beziehungen, die im Koran verankert sind, haben uns allein durch die Sunna erreicht. Wenn wir die Sunna ausblenden würden, wären wir nicht im Stande, die Gottesdienste durchzuführen. Beispielsweise wären wir nicht in der Lage, das Gebet (Salah), das Fasten (Sawm), die Almosensteuer (Zakat) in umfassender Weise zu verrichten oder etwa Zinsverbot zu verstehen oder das Gesellschafts- und Stiftungswesen auszuüben. Also können wir unsere Religion nur durch die Sunna verstehen und in unserem Leben umsetzen.

Das Wissen über die Sunna erreicht uns über verschiedene Wege. Heutzutage haben wir Hadithwerke, die Tausende Überlieferungen des Propheten beinhalten. Es sind also schriftliche Quellen, die uns die Sunna näher bringen. In letzter Zeit werden wieder vermehrt Übersetzungen von Hadithwerken aus dem Arabischen herausgegeben, durch die das Verständnis der Sunna erleichtert wird. Dank dieser können wir unsere Probleme lösen und sie verstehen.

Im Übrigen spielen die Familie, das gesellschaftliche Umfeld oder etwa der Islamunterricht in der Moschee eine große Rolle beim Verständnis der Sunna. Vor allem in Familien, in denen der Islam praktiziert wird, wachsen Kinder in einer Umgebung auf, in der ihnen von klein auf die „praktische Sunna“ vermittelt wird. Die Sunna ist der Maßstab für das muslimische Leben im Allgemeinen und etwa Kleidung und Nahrung im Besonderen. Ein weiterer Maßstab der Sunna sind die Moscheen, da hier die alltagsgebundene Sunna praktiziert wird. Sicherlich sind der Unterricht an sich und die Art und Weise der Vermittlung der Sunna unseres Propheten wichtige Mittel, den kommenden Generationen ein angemessenes Verständnis des Islams nahe zu bringen. Daher ist es von großer Bedeutung, vor allem Jugendlichen in den Moscheen, die Notwendigkeit der Sunna im Alltagsleben näher zu bringen und sie mit diesen Werten zu erziehen.


1
Buchârî, Bad’ul-Wahy, I; Îmân, 41; Muslim, Imâra, 155
2 Buchârî, Azan, 18; Adab, 27; Ahad, I
3 Ahmad bin Hanbal, III, 318, 366

Prophet Mohammad (Friede sei mit ihm) ist in der Lage gewesen, eine Modellgesellschaft, die in Medina fußte, auf der festen Grundlage universal anerkannter moralischer Prinzipien zu gründen.

Von allen diesen Prinzipien wurde auf Gleichheit und Gerechtigkeit der meiste Wert gelegt; und dies wird im Leben und in dem Handeln des Propheten (Friede sei mit ihm) offensichtlich.

Die Verfassung Medinas, welche der Prophet mit der dortigen multireligiösen Gesellschaft aufstellte, wurde bald nach seiner Ankunft in dieser Stadt ein leuchtendes, bis zum heutigen Tag gültiges Beispiel für Gemeinden, die nach sozialer Gerechtigkeit streben.

Dieses Dokument versicherte allen religiösen Gemeinden die Ausübung des Gottesdienstes, und der Geist, welcher damals offenbart wurde, schien in die Herzen aller Gefährten des Propheten (Friede sein mit ihm) . Es war der Geist der Gleichheit, Toleranz und des Verstehens.

Dies entsprach in hohem Grade dem Vers im edlen Qur’an der besagt, dass Gott die Menschen in Nationen und Stämme gegliedert hat, damit sie einander kennen und miteinander in ausgeglichener Freundlichkeit und Großzügigkeit handeln können:

Oh ihr Menschen! Wir haben euch von einem männlichen und einem weiblichen Wesen geschaffen, und wir haben euch in Verbände und Stämme aufgeteilt, damit ihr liebevoll einander kennen mögt. Als der Vornehmste gilt bei Gott derjenige von euch, der am frömmsten ist. Gott weiß Bescheid und ist wohl unterrichtet. (Al-Hujurat, 49,13)

Im obigen Vers wird der Punkt betont, dass es im Islam keinen Platz für Intoleranz, Vorurteile und Blindgläubigkeit gibt, die auf Hautfarbe, Rasse, Nationalität und anderen solcher Erwägungen basieren. Diese allumfassende Toleranz des Islam findet sich in allen Aspekten des Lebens des Propheten (Friede sei mit ihm) und in den verschiedenen Lebensaspekten und Angelegenheiten seiner Gefährten.

Der Prophet (Friede sei mit ihm) kam nach einer Periode von dreizehn Jahren Verkündung des Islams unter den Quraisch nach Medina. Hier fand er viele, die dazu bereit waren, ihn zu empfangen und ihm bei seiner Mission zu helfen. Zu jener Zeit war Medina und seine Umgebung die Heimat für viele jüdische und arabische Stämme. Es gab auch viele Leute anderer Abstammung und anderen nationalen Ursprungs, wie zum Beispiel Römer, Perser und Äthiopier.

Prophet Mohammad (Friede sei mit ihm) schuf die Grundprinzipien einer pluralistischen Verfassung, indem er die Hoffnungen und Bestrebungen dieser Gemeinde mit einem multiethischen, multireligiösen Hintergrund in Betracht zog. Die neue Verfassung half die Einheit und Brüderlichkeit unter den Emigranten aus Mekka und ihren Helfern in Medina zu stärken. Zudem schuf sie vor dem Gesetz Rechte und Gleichheit für jeden Bürger, ungeachtet dessen Religionszugehörigkeit, sowie Religions-, Handels- und Redefreiheit für alle.

Und streitet mit den Leuten der Schrift nie anders als auf die best möglichst Art- mit Ausnahme derer von ihnen, die Frevler sind! (Al-Ankabut 29:46)

Der Prophet (Friede sei mit ihm) achtete unter allen Umständen darauf, keinen Streit, Ärger oder andere negative Gefühle zwischen anderen und ihm aufkommen zu lassen. In der Tat war die Essenz aus der Sicht des Qur’an folgende: Es lebt ein Prophet in eurer Mitte, der ein Beispiel für die Wahrheit aller vorangegangener Bücher ist. Dieses Buch und dieser Prophet sind gekommen, um die Wahrheit aller Offenbarungen, die vor ihnen gewesen sind und die Wahrheit aller enthüllten Religionen zu bestätigen.“

Der Prophet (Friede sei mit ihm) lehrte, dass die Bezeichnung kafir (ungläubig) sich nicht auf jemanden bezog, der zu Muslimen „Salam“ (Friede) sagt. Aus der Sicht des Qur’an sind Kafirun (Ungläubige) diejenigen, welche bewusst die Wahrheit in jeglicher Art oder Gemeinde von sich abweisen.

Oh ihr Gläubigen! Steht Gott gegenüber als Zeugen für die Gerechtigkeit ein! Und der Hass, den ihr gegen Leute hegt, soll euch ja nicht dazu bringen, dass ihr nicht gerecht seid. Seid gerecht! Das entspricht eher der Gottesfurcht. Und fürchtet Gott! Er ist wohl darüber unterrichtet, was ihr tut. (Al-Ma’ida, 5,8)

Islam ist streng gegen alle Formen der Ungerechtigkeit. Und der Prophet nahm alle Maßnahmen in Anspruch um zu versichern, dass in jedem Handel, den er mit Leuten betätigte, Gerechtigkeit waltete.

In der Tat lehrt uns der Islam, dass der Qur’an nicht nur für Muslime, sondern für alle Menschen, einschließlich Juden und Christen, enthüllt worden ist. Der Prophet Mohammad stand in der Linie der vorherigen Propheten Gottes, einschließlich Abrahams, Moses und Jesus (Friede sei mit ihnen allen).

Und die Essenz der Gerechtigkeit ist die Erkenntnis, dass alle Menschen gleich sind. Wenn wir einmal die Prinzipien der menschlichen Gleichheit akzeptieren, dann werden wir allen Rassismus, Chauvinismus und Ethnozentrismus von uns abweisen müssen. Es fällt einigen schwer, dies zu akzeptieren, aber es ist das einzige Mittel, welches uns zu Gerechtigkeit und Friede führt.

Der Prophet lehrte:

„Jener ist kein Gläubiger, der sich voll isst, wenn sein Nachbar nebenan Hunger hat“, und: „Derjenige ist nicht gläubig, deren Nachbarn vor seinem verletzenden Benehmen nicht sicher sind.“

Das bedeutet: Die Essenz eines kontinuierlichen Friedens ist das Erkennen der Brüderschaft mit allen Menschen, ungeachtet ihrer Hautfarbe, Sprache, Nationalität und dergleichen.

In dieser Ära der Apartheid und rassistischen Profile zeigen die Lehren über menschliche Brüderschaft und Gerechtigkeit, welche auf menschlicher Gleichheit basiert, wie ein glänzender Stern den Weg.

Wie die anderen Gottgesandten hat auch der Prophet des Islams Unwissenheit, Götzentum und Aberglauben bekämpft.

Als der letzte Prophet, den Gott sandte, hat er für alle Fragen des Lebens, von den diesseitigen bis zu den jenseitigen, von der Wirtschaft über die Politik bis zur Spiritualität das optimale Konzept vorgelegt. Er sprach dabei die Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Rationalität an.

Wir kondolieren nun anlässlich des Verlustes dieser einmaligen Persönlichkeit der Geschichte – und entsenden Prophet Mohammad – und den Edlen aus seinem Hause die besten Segenswünsche – Frieden sei mit ihnen.

Im Koran steht im Vers 25, der Sure 57: Wir haben doch unsere Gesandten mit den klaren Beweisen geschickt und mit ihnen die Schrift und die Waage (zur Unterscheidung von Recht und Unrecht) herabkommen lassen, damit die Menschen sich zur Gerechtigkeit erheben …“ Die Gottgesandten haben sich gegen die Ungerechtigkeit gewehrt, weil diese die Verwirklichung des guten menschlichen Lebens verhindert. Gott vergleicht in Sure 14, Sure Ibrahim in den Versen 24 und 25 das gute Wort mit einem kräftigen fruchtbarem Baum und spricht: Hast du nicht gesehen wie Gott ein Gleichnis von einem guten Wort geprägt hat? Es ist wie ein guter Baum, dessen Wurzeln fest in der Erde sitzt und dessen Krone in den Himmel ragt und der mit der Erlaubnis seines Herrn zu jeder Zeit Früchte trägt. …

Gott bringt den Menschen Gleichnisse, vielleicht lassen sie sich mahnen. –

Der Prophet Gottes hat die Fruchtbarkeit seiner Aussendung mit der Fruchtbarwerdung eines guten Baumes verglichen. Als die Muslime nach einem Gefecht mit den Götzendienern ihre schweren Verluste und Niederlage trauerten, hat er gesagt: „Vergießt keine Tränen, denn mein Volk ist wie ein Garten, dessen Besitzer um seine Veredlung bemüht ist, die nötigen Grundfesten gelegt und die überflüssigen Zweige weggeschnitten hat, woraufhin dieser Garten Früchte trägt und jedes Jahr eine Schar ernährt und wie oft sind die Büschel der letzten Früchte besser und die Zweige höher.

Die Islamische Revolution in Iran ging aus der Suche nach Gerechtigkeit hervor und war ein Schritt zur Wiederbelebung der Ziele der Propheten. Die Islamische Revolution ist die Bewegung riesiger Volksmassen, die energisch die Wiederbelebung der menschlichen Werte in Anlehnung an die Lehren des Propheten des Islams anstrebte . Diese Bewegung nahm die Form einer totalen Revolution an und übte auf die Menschen überall auf de Welt Einfluss aus, was nicht verwundert, weil sie auf Wahrheit und Logik basiert.

Bei der Islamischen Revolution hat man sich wieder dem Leben des Propheten als Vorbild und den Geboten und dem Religionswissen zugewandt. Durch die Gründung des islamisch-republikanischen Staates im Iran konnte die Welt erneut den wahren Islam kennenlernen. Die Islamische Revolution leitete gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine Bewegung und einen Wandel auf der Welt ein. Sie strebt nach Aufwertung des Menschen und Wahrung der menschlichen Würde. Dieses islamisch geprägte Phänomen zeigt, dass der Islam – das Geschenk der 23 jährigen Bemühung des Propheten s.a.a.s. nicht auf eine bestimmte Zeit beschränkt ist.

Die Frohbotschaften und Werte des Islams sind für alle Menschen bestimmt. Es geht um die Rettung und Rechtleitung aller.

Imam Chomeini hat für die Renaissance des Islams den revolutionären Weg des Propheten Gottes s.a.a.s. gewählt, d.h. den Weg der nach Gott ausgerichteten Entwicklung, die wohlüberlegt ist, voller Glauben und voller aufrichtigen Gotteszuwendung. Der verstorbene Begründer der Revolution hat gesagt: „Wir müssen die Zäune der Unwissenheit und des Aberglaubens abbrechen um die klare Quelle des unversehrten Islams Mohammads (s.a.a.s.) zu erreichen. Dieser Islam ist heute das wichtigste auf der Welt.“

Die Bevölkerung erkannte die Aufrichtigkeit ihres Revoltunionsführers und viele auf der Welt hat seine Ausstrahlung fasziniert , Frau Hadscher Sinsuat eine Neu-Muslimin auf den Philippinen sagt:

Als ich am Jahrestag der Islamischen Revolution im Fernsehen Imam Chomeini sah, wie er unter einem Baum das Gebet verrichtete, hat mich seine Ergebenheit beim Gebet so sehr angezogen, dass ich mich entschloss mehr über das Denken dieses Mannes nachzulesen. Denn ich wollte wissen, welche Denkweise imstande ist, dem Menschen eine solche Ergebenheit und ausgesprochene Spiritualität zu verleihen. Meiner Meinung nach hat Imam Chomeini die Tradition des Propheten erneut zum Leben erweckt und in einer Zeit, in der es verschiedenen Definitionen für den Islam gab wie „amerikanischer“, oder „arabischer“ Islam, usw. hat Imam Chomeni den wahren Islam, der nichts anderes ist als der Islam des Propheten, den Muslimen und der Weltbevölkerung vor Augen geführt.

Ajatollah Khamenei, der Revolutionsführer hat betont, dass die Revolution ein Lichtstrahl aus den Lehren des Propheten ist. Diese Revolution konnte das religiöse Moment mit anderen Elementen eines Staates verknüpfen. Der Dialog der Islamischen Revolution warf neue Themen in den wissenschaftlichen und denkerischen Kreisen auf wie: politisches Denken des Islams, soziale Gerechtigkeit auf internationaler Ebene, Einheit unter den Religionen usw.. Die Botschaft der Islamischen Revolution lautet: Achtung der Denkfreiheit und der Unabhängigkeit der Völker. Sie geht aus den menschlichen Grundsätzen der Lehre des Propheten hervor er hat es als natürliches Recht eines jeden gesehen, ein gesundes Leben in Begleitung von Gerechtigkeit zu führen und alle Menschen als gleich und als Brüder bezeichnet und sie geachtet.

Durch den Sieg der Islamischen Revolution erreichte die islamische Identität in der muslimischen Weltgemeinde ihren Höhepunkt, denn die Botschaft Imam Chomeinis als der Architekt der Islamischen Revolution war universal und gestützt auf die wertvolle Lehre des Propheten, der die Selbstschätzung bei einem Gerechtigkeit suchenden Menschen voraussetzt. Mit anderen Worten: Die Errungenschaft der Islamischen Revolution, welche das Volk der Muslime ins Wogen brachte, war, dass der Islam wiedererwachte und die Muslime zu ihrer politischen und gesellschaftlichen Wesensart zurück gelangten. 907

Hasrate Mohammad s.a.a.s. hat den Menschen ihre Würde und sozialen Rechte widergeben . Auch den Frauen. Er hatte von ihrer Würde gesprochen und ihr Recht auf Besitz und freie Entscheidung anerkannt. Dank seiner Lehren konnte sie sich entfalten.

Die Islamische Revolution war die Umkehr zu der menschlichen Kultur des Propheten und der Wiederherstellungen gesunder Bedingungen für die Beteiligung der Frau am gesellschaftlichen Leben. Die zunehmende Mitbeteiligung der iranischen Musliminnen an politischen und gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritten rührt von der Lehre des Propheten her.

Die Menschen erkannten in Imam Chomeini Charakterzüge des Propheten wieder. Die islamische Republik ist derartig konstruiert, dass immer eine islamische Persönlichkeit an der Spitze steht, die etwas von den moralischen Eigenschaften und den Führungsqualitäten des Propheten aufweist. Die Beziehungen zwischen Regenten und Bevölkerung gestaltet sich auf der Grundlage von Glauben, Zusammenarbeit und Freundschaft. Das politisch-spirituelle Oberhaupt ist Kenner des Islams und verpflichtet sich zu der Ausführung seiner Gebote. Das ist es was die Bevölkerung von ihm erwartet.

Das wozu der Prophet und in Anlehnung an ihn Imam Chomeini die Menschen aufrief sind Dinge, derer der Mensch immer bedarf. Die Islamische Republik hat die Menschen eingeladen unter die Flagge des Monotheismus, der Gedankenfreiheit, Erkenntnis und Beachtung der Rechte der Menschen zu treten. Sie zeigt dem Menschen von heute , dass die menschliche Zivilisation ihren Kurs ändern muss. Imam Chomeini hat diesbezüglich hervorgehoben: „Wenn der Glaube an Gott und das Handeln nach seinen Geboten in die Tätigkeiten der Menschen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft und in sein Leben aufgenommen werden, lassen sich auch die schwierigsten Probleme der Welt leicht lösen. Heute ist die Welt in die besehende Sackgasse geraten und hat keine andere Wahl als sich den Rechtleitungen der Propheten zu beugen.“

Tag der Vollendung der Religion

Allen Muslimen sei zum Ghadir-Fest gratuliert.

Feste erinnern oft an einen entscheidenden Tag in der Geschichte. Am Ghadir-Tag hat der Prophet Gottes Ali a.s. zum Nachfolger erklärt. Danach bat er die anderen, sie sollten ihm , dem Propheten gratulieren. Sogar bei wichtigen Siegen über den Feind hatte er noch nie eine solche Bitte gestellt. Schon an diesem Tag feierten die Muslime die Bestimmung Imam Alis zum Nachfolger und danach hat jedes Jahr das Ghadir-Fest an diesen wichtigen Anlass erinnert.Imam Resa a.s. hat gesagt: „Wir danken Gott, dass er uns zu denen werden ließ, die bei der Statthalterschaft von Ali a.s. Halt suchen.“

Auch heute kann der Segen Gahdirs genutzt werden. Das Wort Eyd bedeutet eigentlich nicht nur „Fest“ sondern auch „Rückkehr“. Im Frühling, wenn das Eyd , das Neujahrsfest im Iran gefeiert wird, kehrt Leben in den kalten Leib der Natur zurück. Auch am Ghadir-Tag, das wir als Eyd feiern, ist wieder neues Leben in die Islamische Gemeinde zurückgekehrt, denn die Gläubigen wurden von der Sorge, wer sie nach dem Propheten führen sollte, befreit. Imam Hassan a.s., der erste Enkelsohn des Propheten, gab jedes Jahr zum Eyde-Ghadirfest in Kufeh ein großes Gastmahl und verteilte Geschenke unter den Menschen.

Die Lenkung der Menschen kann religiös gesehen in zwei Abschnitte gegliedert werden. Der erste Abschnitt beginnt mit dem ersten Propheten. Das war Adam- gegrüßet sei er. Nachdem die göttlichen Propheten einer nach dem anderen als Wegweiser der Menschen berufen worden waren, schloss dieser erste Führungsabschnitt mit der vollendeten Religion des Letzten Gesandten Gottes Mohammad Friede sei ihm. Der zweite Führungsabschnitt begann, als der Prophet am 18. Dhi Hadscha, Ali aleihe salam zu seinem Nachfolger wählte. Der Prophet stellte ihn auf Anweisung Gottes vor. Alle Gläubigen drückten Ali die Hand, gratulierten ihm und sagten: Bravo! Sohn des Abu Taleb. Du bist mein Herr und Führer und der Herr und Führer aller gläubigen Männer und Frauen geworden.

Am Ghadir-Tag wurde jener großartige Mensch, der von Beginn an immer an der Seite des Propheten gestanden hatte, gewürdigt. In einem der Gefechte hatte das feindliche Heer die Muslime von zwei Flanken aus in die Zange genommen. Viele der Muslime waren geflohen. Der Prophet sah sich allein gelassen. Aber da fiel sein Blick auf Ali und er fragte ihn: „Ali warum bist du nicht auch geflohen?“ Ali rief: „O Prophet Gottes. Soll ich nach dem Islam zum Gott-Ungläubigen werden? Ich bin dein Anhänger!“

Da sagte der Prophet: „Lieber Ali! Wehre die Angriffe dieser Ungläubigen ab.“ Und Ali trat kühn gegen die Feinde, die herbeistürmten, um den Propheten zu vernichten, an. Da überbrachte der himmlische Bote Gabriel dem Propheten die Offenbarung: „O Mohammad! Dies ist es, was sich Selbstaufopferung (Ithar) nennt.“

Der Prophet erklärte: „Ali ist von mir und ich bin von ihm.“ Und Gabriel sagte: „Ich bin auch von euch.“

Am Ghadir-Tag wurde Imam Ali allen als das beste Vorbild vorgestellt.

Es war gegen Mittag des 18. Dhi Hadscha im Jahre 10 nach der Hidschra . Der Prophet befand sich mit einer riesigen Gruppe von Hadschpilgern, die von den Historikern mit 120 Tausend beziffert wird, auf dem Rückweg von Mekka. Während die Karawane unter der heißen Sonne weiter zog, schien der Prophet auf ein wichtiges Ereignis zu warten.

Plötzlich kam eine Offenbarung auf ihn herab. Der Prophet gebot, dass die Karawane in Ghadir Chum, einer kleinen Oase zwischen Mekka und Medina anhalten solle. Als alle Hadschpilger eingetroffen waren, wurde einige Kamelsättel aufeinandergetürmt. Der Prophet bestieg diese provisorische Kanzel und begann Gott zu danken und zu preisen. Dann sagte er:

„Ihr Menschen, wer kann besser als die Gläubigen erkennen, was für sie gut ist, und wer kann besser als sie ihre Angelegenheiten verwalten?“

Die Menge rief: „Gott und Sein Propheten wissen das besser!“

Der Prophet wieder: „Gehe ich euch nicht voran und bin ich nicht geeigneter?“

„Doch, das bist du, o Prophet Gottes!“

„Ihr Menschen, ich werde bald von euch weggehen und zu meinem Herrn zurückkehren. Wisset dass ich zwei Kostbarkeiten für euch hinterlasse. Das eine ist der Koran, die Schrift Gottes, und das andere ist mein Ahl-e Beit – ist meine Familie. Eilt ihnen nicht voraus und bleibt nicht hinter ihnen zurück!“

Dann hob der Prophet die Hand Alis hoch, so hoch, dass alle es sehen konnten und rief laut:

„Ihr Menschen! Ab nun, ist dieser Ali der Herr und Führer eines jeden, dessen Herr und Führer ich bin!“

Der Prophet wiederholte diesen Satz drei Mal und fuhr fort:

„O Herr: Liebe die Freunde Alis und sei seinen Feinden feind!“

Noch immer waren die Menschen in Ghadir Khum versammelt als eine weitere Offenbarung auf den Propheten herabkam. Es war der Satz, der in den Vers 3 der Sure Maedeh, der Sure 5, eingebettet ist und in dem es heißt: Heute habe ich euch eure Religion vervollständigt und meine Gnade an euch vollendet, und ich bin damit zufrieden, dass ihr den Islam als (ewige) Religion habt.

Der Prophet hat in seiner Rede in Ghadir Khum gesagt: Ich habe das mitgeteilt, was ich mitzuteilen beauftragt war, damit es als Beweis gilt für alle, die hier anwesend sind und für alle die nicht anwesend sind. Die Anwesenden sollen es also den Abwesenden mitteilen und die Väter sollen diese Botschaft an ihre Kinder weitergeben bis zum Tag des Jüngsten Gerichtes.

Diese Worte zeigen, dass auch wir und ebenso die Generationen nach uns mit der Botschaft von Ghadir angesprochen werden. Deshalb dürfen wir das, was im Jahre 10 nach der Hidschra an dem Ort Ghadir Khum geschah, nicht mehr als rein historisches Ereignis betrachten.

Es liegt an den Vorzügen und Werten, die Imam Ali besitzt, dass er zum Nachfolger des Propheten gewählt wurde. Wegen dieser hohen Eigenschaften hat Gott die Lenkung der Angelegenheiten der Islamischen Gesellschaft nach dem Propheten in Alis Hände gelegt. Ali a.s. war ein Führer, der völlig rein war von jeglichem Eigensinn und irgendeiner Begierde. Über das Regieren hat er zu einem seiner Helfer gesagt: „Das Regieren ist für mich so wenig wie ein wertloser Schuh.“

Eines der großen Probleme der heutigen Ära besteht in der Existenz unwürdiger Herrscher. Es führen viele eigensinnige Menschen, die in der Welt Krieg entfachen und alles in den Dienst ihrer Ziele und Profitsucht stellen, das Regiment. Aber rechtschaffene und zuverlässige Führer betrachten eine Regierung als ein Pfand seitens Gottes und denken vor allen Dingen an die Rettung der Menschen. Der Ghadir-Tag enthät die Botschaft, dass nur rechtschaffene und gottesfürchtige Menschen für die Führung würdig sind; solche, die die Gerechtigkeit und Sicherheit herstellen wollen und den Unterdrückten helfen.

Die Überlieferung über Gadir Khum ist eine der zuverlässigsten Überlieferungen von Worten des Propheten Gottes des Propheten Gottes. So bekannte sunnitische Gelehrte wie Tabari haben darüber geschrieben und Ibn Talhah Schafii bestätigte: „Dieser Tag wurde zu einem Festtag, weil der Prophet Gottes Ali in das hohe Amt der Verwaltung wählte. Unter all den Leuten hat er nur ihm diese Ehre zugeteilt!“

In der Nacht zum 27. Rajab – das ist die Nacht zum kommenden Donnerstag, dem 8. Juli 2010 – wird der Himmelsreise unseres geliebten Propheten gedacht. Es ist uns nach den ältesten Quellen* überliefert, daß dem heiligen Propheten, nachdem er in Jerusalem gebetet hatte, eine wunderschöne Leiter gebracht wurde, die ihn zum Himmelstore hinaufführte, sodann wurde er vom Engel Gabriel durch alle sieben Himmel geführt. – Eine der spirituell wirkmächtigsten Nächte des muslimischen Jahres! –WEITERLESEN!!

Den Propheten war es daran gelegen,vom Schwert keinen Gebrauch zu machen…,es sei den gegen jene,die Unheil über die Gesellschaft bringen und denen nicht beizukommen ist als eben nur mit dem Schwert.
Es war Brauch der Propheten,gegen die Widersacher Gottes und jene,die gegen die Menschen freveln,resolut und konsequent vorzugehen,doch freundlich und gütig den Gläubigen gegenüber zu sein.
In der Härte und Resolutheit den Unheilstiftern gegenüber aber liegt gleichzeitig auch Erbarmen.
Die Propheten waren voller Kummer über die Heuchler und diejenigen,die Gott leugnen und Ihm trotzten.
Sie waren bekümmert,dass jene so waren,sich nicht besannen und nicht einsichtig wurden.
Die Propheten begannen mit ihrer göttlichen Mission zunächst in der „Oberschicht“ der Gesellschaft…, wie zum Beispiel Moses,der sich zuerst an den Pharao wandte,um ihn zu ermahnen und rechtzuleiten.

„Zill u llah“ ist eine Bezeichnung für den grossen Propheten,der von sich selbst aus nichts ist…, all dem,was er ist,liegt die göttliche Offenbarung zugrunde.
Das primäre Anliegen der Propheten bestand darin,soweit wie möglich der Eigenliebe Einhalt zu gebieten und das Ego zu zügeln.
Wir wollen das Wohl der Gesellschaft.Wir folgen den Propheten,die kamen um die Gesellschaft zu reformieren und sie ihrem Glück und Wohlergehen zuzuführen.
Auch wenn alle Propheten – an dem gleichen Ort und zu gleicher Zeit – zusammenträfen…, sie gerieten nicht in Konflikt miteinander.

Die Aussendung der Propheten führte zu einer geistigen,mystisch – erkennenden Entwicklung in der Welt…, zu einer Entwicklung,die jenen,die des intuitiven Erlebens und Begreifens fähig waren,das trockene philosophische Denken, das die Griechen mit ihren Philosophen – die auch durchaus Wert waren und es sind – hervorgerufen hatten, in wirklich mystisches Erkennen,in wirklich intuitives Erfassen verwandelte.
Das worum es den Propheten ging,war allem göttliche Orientierung zu geben…, alle Dimensionen der Welt und allen Dimensionen des Menschen,der die „Zusammenfassung“, die „Essenz“ des Universums ist. Um allem eine göttliche Ausrichtung zu geben,darum kamen die Propheten.
Das Gegebensein des Gesandten Gottes ist ein Segen,der in der gesamten Welt- und Menschheitsgeschichte – von deren Anbeginn bis Ende – von keinem anderen Geschöpf ausgegangen ist und nicht ausgehen wird.

Die Propheten kamen, um die schlummernden Fähigkeiten des Menschen zu wecken und zu aktivieren.
Damit aus dem „potentiellen“ Menschen der „tatsächlich,menschliche“ werde.
Das gesamte Bemühen der Propheten – von Anbeginn an – bestand darin, den Menschen zum rechten Weg einzuladen und ihn auf diesen hinzuführen.
Die Aussendung der Propheten erfolgte deswegen, um Gesinnung, Geist, Psyche und Körper des Menschen vor den Finsternissen zu bewahren…, um die Finsternisse ganz und gar zu vertreiben und das Licht an ihre Stelle treten zu lassen.
Die Propheten kamen, um die Menschen aus den Finsternissen herauszuholen und zum Licht einzuladen.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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