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Gestern vor 30 Jahren, am 22. September 1980, brach der Erste Golfkrieg zwischen dem Irak und dem Iran aus. Das war wohl die blutigste, längste und sinnloseste Konfrontation zwischen zwei moslemischen Staaten in der gesamten modernen Geschichte.

Der Krieg hat nahezu acht Jahre gedauert und schätzungsweise eine bis anderthalb Millionen Menschen das Leben gekostet. Die genaue Opferzahl ist unbekannt und wird wohl nie bekannt werden. Die den Wirtschaften beider Länder zugefügten Schäden beliefen sich auf nahezu 500 Milliarden US-Dollar.

Teheran glaubt, den Ersten Golfkrieg gewonnen zu haben (und hat dabei teilweise recht), und feiert jedes Jahr im August den „Siegestag“. Im Irak wird aus verständlichen Gründen nichts gefeiert: Saddam Hussein, den Auslöser der achtjährigen Schlacht, gibt es seit vier Jahren nicht mehr auf dieser Welt. Und sein Land ist bereits seit sieben Jahren nicht mehr frei und unabhängig.

Die Ergebnisse des Iran-Irak-Kriegs, der de facto um die Kontrolle über den Raum am Schatt al-Arab, dem Fluss am Zusammenfluss von Tigris und Euphrat bis zum Persischen Golf (insgesamt 82 Kilometer) und über die ölreiche südiranische Provinz Chuzestan geführt wurde, haben aus politischer Sicht nichts geändert: Das östliche Ufer ist iranisch und das westliche irakisch geblieben.

Auf der geopolitischen Landkarte der Region ist dagegen vieles anders geworden: Dadurch wurden nämlich zahlreiche Prozesse ausgelöst, deren Folgen sich noch viele Jahre zu spüren sein werden. Der gesamte Nahe Osten und die Golfregion werden immer noch davon erschüttert. Zu den Folgen lässt sich auch die amerikanische Besatzung des Iraks zählen, die vielen Seiten, darunter auch Washington, große Kopfschmerzen bereitet.

Wenn man den Ersten Golfkrieg scharf ins Auge fasst, der im Iran als „Heilige Verteidigung“ und im Irak als „Saddams Kadesia“ galt, dann kann man den Zusammenhang dieses Kriegs mit allen wichtigen regionalen Ereignissen der nächsten Jahrzehnte leicht feststellen: sowohl mit Kuwaits Annexion durch den Irak und seiner Befreiung durch die USA 1990 bzw. 1991, als auch mit der Invasion der US-Kräfte im Irak bzw. dem Sturz Saddam Husseins 2003. Darin haben auch das iranische Atomprogramm, die Radikalisierung der islamischen Welt, die antiwestlichen bzw. antiamerikanischen Stimmungen unter den Moslems, der Terrorismus, der Afghanistan-Konflikt etc. etc. ihre Wurzeln.

Sehr viele Pfade nehmen ihren Anfang in diesem Krieg. Und alle führen in falsche Richtungen. Genauso wie die Pfade in den russischen Volksmärchen, die am verdammten Stein beginnen: egal wohin man geht, muss man sich überall auf Unglück gefasst machen.

Der Iran-Irak-Krieg wurde von sehr vielen amerikanischen und europäischen Präsidenten, Ministerpräsidenten und Ministern provoziert. Sie alle waren schuld daran, dass sich Saddam Hussein in einen abgefeimten Diktator verwandelte, dass dieser Krieg so lange dauerte und letztendlich sowohl den Iran als auch den Irak völlig auslaugte. Zudem waren auch die Kriegsergebnisse ganz anders als man erwartet hatte.

Deshalb erinnert sich kaum jemand gern an den Ersten Golfkrieg, vor allem in den USA. Besonders negativ reagiert der frühere US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld auf die Gespräche über seine Rolle in diesem Krieg. Während der Präsidentschaft Ronald Reagans war er (1983 und 1984) der Nahost-Beauftragte und traf sich mehrmals mit Saddam Hussein in Bagdad. Besonders empört ist Rumsfeld, wenn man ihm Fotos von seinen herzlichen Treffen mit dem irakischen Diktator zeigt.

Der Krieg war damals schon voll im Gange, und Washington hielt es nicht einmal für nötig, seine Hilfe für den Irak zu tarnen. Soll sich Rumsfeld jetzt etwa aufs Butterbrot schmieren lassen, dass er zunächst Hussein „kultiviert“ und 20 Jahre später als US-Verteidigungsminister vernichtet hatte?

Manche amerikanischen Ex-Politiker (darunter Zbigniew Brzezinski, der Sicherheitsberater des US-Präsidenten von 1977 bis 1981), beteuern jetzt, Washington hätte ursprünglich Neutralität bewahrt, um eine Verbreitung des Konflikts zu verhindern, die die Öllieferungen aus der Golfregion hätte gefährden können. Böse Zungen behaupten allerdings, dass ausgerechnet Brzezinski der Initiator der geheimen Verhandlungen mit Saddam gewesen sein soll, bei denen man ihm zu verstehen gab, dass die USA nichts gegen einen Überfall auf den Iran hätten.

Da muss man allerdings bedenken, dass die geopolitische Sachlage in der Region vor dem Iran-Irak-Krieg sehr ungünstig für die USA war. Im Iran wurde 1979 der Schah gestürzt, danach kam Imam Ajatollah Khomeini an die Macht: Damit verwandelte sich der bis dahin proamerikanische Iran in einen Todfeind Washingtons. Und das ganze bisherige Kräfteverhältnis in der Region brach auf einmal zusammen.

Ebenfalls 1979 etablierte sich Saddam Hussein als der einzige Herrscher im Irak. Für einen Diktator ist ein Jahr an der Macht eine Kleinigkeit. Und die USA setzten voll auf Hussein, um die „regionalen Verkantungen“ zu überwinden. Mit seinen Ansprüchen auf die Rolle des Allarabischen Führers war Saddam ein nahezu ideales Gegengewicht zur Islamischen Republik.

Gleich nach dem Krieg erschienen in manchen Medien die Informationen (dieser Skandal wurde in Amerika sogar als „Iraqgate“ als Anspielung auf den „Irangate“ aus den Reagan-Zeiten bezeichnet), dass die Amerikaner dem Irak Waffen (Fla-Raketen, Bomben usw.) sowie Hubschrauber im Wert von 200 Millionen Dollar geliefert hatten. Während des Kriegs wurde eine geheime Operation zur Waffenversorgung des Iraks gestartet, die unter dem Kodenamen „Bear Sales“ verlief.

Einen großen Teil der militärischen Ausrüstungen erhielt Bagdad aus der Sowjetunion. Aber nachdem Saddam den Einmarsch der sowjetischen Kräfte nach Afghanistan verurteilt hatte, wurden diese Lieferungen eingestellt. Die USA organisierten die Versorgung des Iraks mit Zuliefer- bzw. Ersatzteilen für sowjetische Flugzeuge, Panzer, Panzerwagen, Raketen, Kanonen und Schützenwaffen aus Drittländern. Selbst Israel, das nach dem Krieg gegen arabische Länder als Trophäen über zahlreiche sowjetische Waffen verfügte, konnte man überzeugen, dass es diese teilweise dem Irak überließ.

Der CIA kaufte über zahlreiche „Strohfirmen“ aus Jordanien, Ägypten, Kuwait und Saudi-Arabien massenweise sowjetische Waffen auf. Große Partien von Technik und Waffen kamen auch aus Frankreich, Spanien, Portugal. Aber auch das war noch nicht alles. Die Nationale Sicherheitsbehörde der USA stellte dem irakischen Generalstab Informationen der Satellitenaufklärung zur Verfügung. Auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad wurde sogar ein besonderes Gebäude errichtet, wo Experten zahlreiche Satellitenfotos empfingen und entzifferten.

Dank Washingtons Mitwirkung erhielt Saddam Hussein riesige Kredite von Saudi-Arabien, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Als Garant galt dabei die US-Regierung. Hussein konnte auf diese Weise insgesamt 35 Milliarden Dollar von den westlichen Staaten und zusätzlich 30 bis 40 Milliarden Dollar von den arabischen Ölscheichs bekommen. Allein Kuwait stellte Bagdad acht bis 14 Milliarden Dollar zur Verfügung.

Wie manche Experten derzeit vermuten, war die Annexion Kuwaits von 1990 teilweise auf Saddams Absicht zurückzuführen, auf einen Schlag seine Kredite loszuwerden und gleichzeitig neue ölreiche Territorien unter Kontrolle zu bekommen.

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Israels Massenvernichtungswaffen – Aufstieg zur fünftstärksten Nuklearmacht der Welt

Wir haben die Möglichkeit, die Welt mit uns zusammen untergehen zu lassen. Und ich kann Ihnen versichern, dass dies auch geschieht, bevor Israel untergeht.“ (Martin von Creveld, Professor für Militärgeschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem, 2003)

Zweifellos stellen Massenvernichtungswaffen eine existenzielle Bedrohung dar. Folgerichtig räumen sowohl die USA als auch die Europäische Union dem Kampf gegen diese Geißel der Menschheit in ihren jeweiligen Sicherheitsstrategien Priorität ein – auf gleicher Stufe mit dem so genannten „Krieg gegen den Terror“. Umso mehr irritiert ein höchst selektiver Umgang mit diesem Gefahrenpotenzial. So finden die jeweils etwa 10.000 Atomsprengköpfe allein in den Arsenalen der USA und Russlands kaum noch Erwähnung, auch wirken die Begriffe „nukleare Rüstungskontrolle und Abrüstung“ inzwischen wie anachronistische Relikte längst vergangener
Epochen.

Mit den Bemühungen um die Kontrolle chemischer und biologischer Waffen verhält es sich nicht anders, soweit die USA und ihre Verbündeten betroffen sind. Das gilt besonders für den treuesten Alliierten im Nahen Osten. Ungeachtet der Tatsache, dass aus den USA stammende Marschflugkörper so verändert worden seien, dass man sie nun mit Nuklearsprengköpfen versehen und von Bord der aus Deutschland gelieferten U-Boote verschießen könne, betrachte die US-Regierung Israel nicht als Bedrohung, berichtete Anfang des Jahres die renommierte Österreichische Militärische Zeitschrift. Ganz anders verhält es sich bekanntlich mit den Befunden über tatsächliche und mutmaßliche Arsenale in den Händen so genannter „Schurkenstaaten“, zumal solchen aus dem „islamischen Krisenbogen“. In deren Fall genügt schon der bloße Verdacht, sie strebten nach atomaren, chemischen oder biologischen Waffen, um Militärschläge anzudrohen. Wurde zur Zeit des Kalten Krieges die Sicherheitspolitik noch von der Maxime bestimmt, die Henry Kissinger auf den Punkt brachte: Was zählt, sind Sprengköpfe, nicht Absichten – so gilt in der Ära Bush: Von Bedeutung sind nicht vorhandene Kapazitäten, sondern Unterstellungen und Vermutungen über „das Böse“ schlechthin. Die Quintessenz solch manichäischer Politik gipfelt darin, gegen virtuelle Massenvernichtungswaffen einen Präventivkrieg zu entfesseln, die real existierenden aber zu tolerieren, auch wenn diese Potenziale dem Zugriff von Regierungen unterliegen, die kaum durch eine völkerrechtskonforme Außenpolitik beeindrucken. Gerade Israel gibt in dieser Hinsicht Anlass zu Besorgnis, liegt dieser Staat doch im Brennpunkt des Nahost-Konflikts und unterhält eine Militärmacht, die zu den hochgerüstetsten der Welt zählt.

Atomtests in der Negev-Wüste

Aus Gründen der Staatsräson hat Israel die Produktion und den Besitz von Massenvernichtungswaffen zwar niemals offiziell bestätigt und diesbezüglich seine so genannte „Politik der Ambiguität“ (Doppeldeutigkeit) verfolgt, doch wurden in den vergangenen Jahrzehnten geheimdienstliche Erkenntnisse bekannt, gab es Indiskretionen von Politikern, Forschungen wissenschaftlicher Institute und nicht zuletzt einen zielgerichteten investigativen Journalismus.

Mittlerweile steht fest: Israel verfügt über ein umfangreiches Atomwaffenpotenzial, das klassische Kernspaltungs-, thermonukleare Fusions- sowie Neutronenwaffen umfasst. Man besitzt schätzungsweise 400 bis 500 Sprengköpfe, deren Detonationskraft bei etwa 50 Megatonnen liegt. Damit sind Atomminen, Artilleriegranaten, Torpedos, Marschflugkörper, Raketen und Flugzeugbomben bestückt. Produziert wird diese geballte Ladung seit 1962 in Dimona, wo sich das „Israelische Kernforschungszentrum“ (Kirya LeMechkar Gariini/KAMAG) befindet und in dem mit französischer Hilfe errichteten EL-3 Atomreaktor das zur Nuklearwaffenproduktion benötigte Plutonium hergestellt wird. In Kirya Le Mechkar Gariini stehen Anreicherungsanlagen für waffenfähiges Uran sowie eine unterirdische Wiederaufbereitungsanlage zur Plutoniumextraktion.

Die Konstruktion der Gefechtsköpfe wiederum erfolgt in zwei Laboratorien – im Nuklearforschungszentrum Nachal Schurek (Merkaz Le´mechkar Gariini/MAMAG) und in der „Abteilung 20“ der Waffenentwicklungsbehörde (Rashut Le´pituach Emtzaei Lechima/Rafael), montiert werden die Atomsprengsätze in der Nuklearfabrik Jodfat. Mitte der sechziger Jahre gab es mehrfach Nukleartests in der Negev-Wüste nahe der israelisch-ägyptischen Grenze, außerdem gemeinsame Versuche mit Südafrika in der Atmosphäre über dem Indischen Ozean.

Um die Nuklearwaffen zum Einsatz bringen zu können, verfügt die Israeli Defense Force über ein breites Spektrum von Trägersystemen, das die gesamte Triade aus land-, luft- und seegestützten Plattformen umfasst. So dienen amerikanische Artilleriegeschütze (175 mm M-107 und 203 mm M-110) für den Gefechtsfeldeinsatz. Im Kurzstreckenbereich verfügt die Armee seit 1976 über US-Raketenartilleriesysteme des Typs MGM-52 C Lance mit einer Reichweite von rund 130 Kilometern. Über große Distanzen hinweg können dabei unterschiedliche Typen von Boden-Boden-Raketen eingesetzt werden. Die YA-1 Jericho I verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern – die inzwischen weiterentwickelte YA-3 Jericho II kann Distanzen bis zu 1.800 Kilometern überwinden. Dem Vernehmen nach sind ihre Gefechtsköpfe mit einer radargesteuerten Endphasenlenkung nach dem Muster der US-amerikanischen Pershing II ausgestattet.

Darüber hinaus produziert Israel die auf dem Jericho-Typ basierende dreistufige Trägerrakete Shavit, mit der seit 1988 mehrere Ofek-Aufklärungssatelliten auf eine Erdumlaufbahn geschossen wurden. Eine Rakete, die sich mit einem relativ geringen konstruktiven Aufwand zu einer Interkontinentalrakete mit einer Reichweite von mehr als 7.000 Kilometern aufrüsten lässt.

U-Boote aus Deutschland

Äußerst flexibel können auch israelische Kampfflugzeuge, deren Reichweite sich mittels Luftbetankung nahezu beliebig vergrößern kann, als Trägersysteme für Kernwaffen eingesetzt werden. Von den USA geliefert, konnten diverse Maschinen dank des Einsatzes einer hochentwickelten israelischen Rüstungsindustrie teilweise erheblich an Kampfwert gewinnen – auf die F-16 Fighting Falcon trifft das ebenso zu wie auf die F-15I Ra´am, die bereits 1998 in Dienst gestellt wurde. Letztere hat ohne Luftbetankung einen Einsatzradius von 5.500 Kilometern und ist mit modernsten Navigations- und Zielerfassungssystemen ausgerüstet.

Nuklearwaffenfähige Jagdbomber mit entsprechend zertifizierten Besatzungen sind auf den Fliegerhorsten Tel Nof, Nevatim, Ramon, Ramat-David, Hatzor und Hatzerim stationiert – einige davon mit Kernwaffen aufmunitioniert und rund um die Uhr zum Alarmstart bereit.

Schließlich verfügt seit 2003 auch die israelische Kriegsmarine über die Trägerkapazität zum Nuklearwaffeneinsatz. Als Plattform dienen drei von Deutschland in den Jahren 1999 und 2000 gelieferte Dolphin U-Boote im Gesamtwert von rund 655 Millionen Euro (nahezu komplett vom deutschen Steuerzahler finanziert). Diese sind mit Marschflugkörpern (Bezeichnung Popeye Turbo II beziehungsweise Deliah) bestückt, deren Reichweite – wie es im Mai 2000 einer Testreihe vor der Küste Sri Lanka zu entnehmen war – mindestens 1.500 Kilometer beträgt. Entwickelt wurden diese Marschflugkörper entweder eigenständig von der israelischen 
Rüstungsindustrie oder dank diskreter ausländischer Assistenz. Mir welchem Nachdruck Israel seine Aufrüstung auf dem maritimen Sektor betreibt, ließ sich dem Jerusalem-Besuch von Verteidigungsminister Struck Anfang des Monats entnehmen, als der Wunsch nach der Lieferung zweier weiterer U-Boote der Klasse 212 A – ausgestattet mit dem weltweit einmaligen Brennstoffzellenantrieb neuester Technologie, die es ermöglicht, wie ein strategisches U-Boot wochenlang ohne Auftauchen zu operieren (!)- laut wurde.

Absturz über Amsterdam

Biologische und chemische Waffen komplettieren Israels Overkill-Potenzial. Aufgrund akribischer Geheimhaltung fließen Informationen darüber nur spärlich, doch heißt es in einem Bericht des Office for Technology Assessment (OTA) – das Institut recherchierte bis 1995 im Auftrag des US-Kongresses – aus dem Jahr 1993, dass „Israel nach allgemeiner Auffassung inoffizielle Potenziale zur chemischen Kriegsführung besitzt“ und „ein inoffizielles Programm zur Herstellung von biologischen Waffen durchführt“.

Als gesichert gilt, dass sich in Nes Ziona südlich von Tel Aviv das Institut für Biologische Forschung (IIBR) befindet, dessen Aktionsfeld ein hoher israelischer Geheimdienstmitarbeiter wie folgt beschreibt: „Es gibt wohl keine einzige bekannte oder unbekannte Form chemischer oder biologischer Waffen . die im Institut Nes Ziona nicht erzeugt würde.“ Durch den Rückgriff auf Forschungen in Südafrika soll zudem – Gerüchten zufolge – seit Anfang der neunziger Jahre an einer so genannten „Ethno-Bombe“ gearbeitet worden sein, bei der versucht wird, Ergebnisse der Genforschung zu nutzen.

Chemische Waffen – unter anderem die Nervengase Tabun, Sarin und VX – werden in einer unterirdischen Produktionsstätte im Nuklearforschungszentrum Dimona hergestellt. Eine indirekte Bestätigung für die Existenz derartiger C-Waffen-Programme lieferte der Absturz einer EL AL-Frachtmaschine auf ein Amsterdamer Wohnviertel am 4. Oktober 1992, bei dem 47 Menschen ums Leben kamen und mehrere hundert sofort oder verzögert an mysteriösen Leiden erkrankten. Ein dazu 1998 veröffentlichter Untersuchungsbericht stellte fest, dass die Maschine Chemikalien an Bord hatte, unter anderem 227,5 Liter Dimethylmethylphosphonate (DMMP), die genügen, um 270 Kilogramm des Nervengases Sarin zu produzieren. Das DMMP war im Übrigen von der Firma Solkatronic Chemicals Inc. aus Morrisville in Pennsylvania geliefert worden – ein Indiz dafür, dass es US-Unternehmen gab, die es verstanden, am Geschäft mit den Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten mehrfach zu verdienen: Durch Lieferungen in den Irak während des ersten Golfkrieges zwischen 1980 und 1988 – und später an die israelische Armee.

Seit 1967 wurden in den Kriegen und Konflikten mit der arabischen Umgebung mehrfach Nuklearschläge in Erwägung gezogen

Parallel zum Aufbau eines Arsenals an Kernwaffen gab es für die israelische Armee über Jahrzehnte hinweg gleichfalls eine Evolution der Einsatzstrategie. Ausgangspunkt aller Optionen war die Überzeugung, nur auf diese Weise würde es möglich sein, einer mutmaßlichen arabischen Bedrohung eine ultimative Abschreckungsmacht entgegenzusetzen. Nuklearwaffen sollten als ultima ratio sicherstellen, dass es nie wieder zu einem Massaker am jüdischen Volk kommen würde. Als symbolische Metapher hierfür diente die sogenannte „Samson-Option“, die sich eines biblischen Mythos bediente. Demzufolge wurde Samson – gefangen nach blutigem Kampf – von den Philistern geblendet und in Dagons Tempel in Gaza öffentlich zur Schau gestellt. Dem Tode nahe bat der Gemarterte seinen Gott, ihm ein letztes Mal Kraft zu geben, und rief: „Ich will sterben mit den Philistern!“ Danach konnte Samson die Säulen des Tempels beiseite schieben, woraufhin das Dach 
einstürzte und alle unter sich begrub. Bezogen auf diesen Mythos des Widerstehens und der Unbesiegbarkeit erhielten Israels Atomraketen den Decknamen „Tempelwaffen“.

Gegen Syrien und Ägypten

Während der vergangen Jahrzehnte gab es vier Situationen, in denen ein Einsatz von Kernwaffen durch die israelische Armee ernsthaft erwogen wurde. Erstmals während des Sechs-Tage-Krieges im Juni 1967, als Atombomben für den Fall in Reserve gehalten wurden, dass ein Erfolg des konventionell geführten Präventivkrieges gegen Ägypten, Jordanien und Syrien ausbleiben sollte.

Während des Oktoberkrieges 1973 wurde ein Schlag mit Nuklearwaffen nicht nur in Betracht gezogen, sondern am 8. Oktober 1973 bereits der Befehl erteilt, 13 Kernwaffen für einen Angriff auf die militärischen Hauptquartiere in Kairo und Damaskus vorzubereiten, nachdem Verteidigungsminister Moshe Dayan einen Zusammenbruch der israelischen Defensivoperationen im damaligen Zweifrontenkrieg prophezeit hatte. Mit dieser nuklearen Mobilmachung gelang es der Regierung unter Premierministerin Golda Meir, die USA erheblich unter Druck zu setzen und massive Nachschublieferungen an Munition und Rüstungsmaterial zu erzwingen. Gleichzeitig schienen die Oberkommandierenden in Ägypten und Syrien von dem drohenden Enthauptungsschlag derart beeindruckt, dass sie ihre Panzerverbände nicht weiter vorrücken ließen. Nachdem Israel daraufhin am 14. Oktober 1973 den atomaren Gefechtsalarm zunächst aufgehoben hatte, wurde er wenige Tage später erneut ausgelöst, nachdem die US-Regierung ihrerseits das Strategische Bomberkommando alarmierte. Die Sowjetunion sollte von einem möglichen Eingreifen zugunsten Syriens und Ägyptens abgehalten werden. Die Lage entspannte sich erst, als ein Waffenstillstand sämtliche Kampfhandlungen beendete.

Ein weiteres Mal war die atomare Option Teil des militärischen Kalküls, als 1982 bei der Invasion im Libanon („Operation Oranim“) der damalige Verteidigungsminister Ariel Sharon mit dem Gedanken spielte, Syrien mit Kernwaffen anzugreifen. Schließlich kündigte Israels Regierung während des Golfkrieges von 1991 für den Fall eines irakischen Angriffs mit chemischen oder biologischen Waffen einen nuklearen Gegenschlag an.

Wie die Beispiele zeigen, ist das israelische Kernwaffenpotenzial vollends in eine militärische wie auch politische Strategie integriert, die unter der Bezeichnung Nonconventional Compellence (nicht-konventioneller Druck) praktiziert wird. Ex-Premier Shimon Peres – einer der Protagonisten einer Aufrüstung mit Massenvernichtungswaffen – charakterisierte das dem zugrunde liegende strategische Motiv mit den Worten: „Ein überlegenes Waffensystem zu haben, schafft die Möglichkeit, es für die Ausübung von Druck zu nutzen. Das heißt, die andere Seite zu zwingen, Israels Forderungen zu akzeptieren, was wahrscheinlich dazu führt, dass der traditionelle Status quo hingenommen und ein Friedensvertrag unterzeichnet wird.“

Darüber hinaus garantiert das israelische Nuklearpotenzial den uneingeschränkten Beistand des amerikanischen Alliierten und verhindert eine unerwünschte Parteinahme Europas zugunsten der arabisch-palästinensischen Position – getreu der Maxime: „Wenn ihr uns in einer kritischen Situation nicht helfen wollt, werden wir euch veranlassen, uns zu helfen, oder uns gezwungen sehen, unser Potenzial einzusetzen.“

Selbst auf Rom

Aufschlussreich sind in diesem Kontext die Aussagen des israelisch-niederländischen Militärhistorikers Martin van Creveld, eines international bekannten Professors für Militärgeschichte an der Hebräischen Universität von Jerusalem, aus dem vergangenen Jahr. Van Creveld bemerkte in einem Interview mit dem niederländischen Magazin ELSEVIER zu den Plänen der Likud- Regierung, eine unüberwindliche Mauer zwischen Israel und dem Westjordanland zu errichten, Sharon verfolge in letzter Konsequenz das Ziel, alle Palästinenser aus der dann errichteten „Festung Israel“ deportieren zu können. Auf die Frage, ob die Welt eine derartige ethnische Säuberung zulassen würde, meinte van Creveld: „Das liegt daran, wer es tut und wie schnell es geht. Wir haben einige Hunderte von Atomsprengkörpern und Raketen und können sie auf Ziele überall werfen, selbst auf Rom. Bei einem Einsatz von Flugzeugen sind die meisten europäischen Hauptstädte ein Ziel.“

Die Auffassung mag extrem erscheinen, aber da sich die israelische Gesellschaft offenkundig polarisiert, wird der Einfluss der radikalen Rechten stärker. Es ist keineswegs auszuschließen, dass Gush Emunim, einige säkulare rechte Fanatiker oder zu allem entschlossene Generäle die Kontrolle über die israelischen Nuklearwaffen übernehmen.

Europa sollte sich insofern angesichts einer brisanten Zuspitzung des Palästina-Konfliktes weniger über die Bedrohung durch nicht vorhandene oder allenfalls begrenzt einsatzfähige Massenvernichtungswaffen in der islamischen Welt Sorgen machen. Es sollte sich viel mehr mit dem jederzeit einsetzbaren Massenvernichtungspotenzial eines Staates beschäftigen, der in wenigen Jahrzehnten der Weltgemeinschaft permanent bewiesen hat, dass ihm Völkerrecht und Menschenrecht gleichgültig sein können.Dipl. Päd. Jürgen Rose ist Oberstleutnant der Bundeswehr. Er vertritt in diesem Beitrag nur seine persönlichen Auffassungen.

Israels Atomgeschichte

1948
Während des ersten israelisch-arabischen Krieges erteilt Staatsgründer David Ben Gurion den Auftrag, die Möglichkeiten für ein eigenes Nuklearprogramm auszuloten und in der Negev-Wüste nach Uran-Vorkommen zu suchen.

1952
Der Staat Israel gründet ein „Atomenergiekomitee“.

1957
Geheimvertrag mit der französischen Regierung über den Bau eines Atomreaktors für „militärische Zwecke“.

1958
Baubeginn für das Nuklearzentrum von Dimona, die erforderlichen Uran-Lieferungen kommen aus Südafrika. Schrittweise Inbetriebnahme des Kernreaktors.

1963
Auf Druck von US-Präsident Kennedy sollen amerikanische Inspektionen in Dimona stattfidnen, denen sich Premier Ben Gurion zunächst verweigert hatte. Sein Nachfolger Levy Eschkol genehmigt die Überprüfungen.

1968
Offizielle Mitteilung der CIA an den US-Präsidenten Lyndon B. Johnson: „Israel ist in jedem Sinne des Wortes eine Atommacht.“

1969
Amerikanisch-israelisches Agreement, wonach die USA nicht länger verlangen, dass Israel den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, während sich die Regierung in Tel Aviv verpflichtet, sein Nuklearpotenzial nicht als Druckmittel gegenüber der arabischen Welt zu nutzen.

1973
Während des Oktoberkrieges werden erstmals Teile der israelischen Nuklearstreitmacht in volle Alarmbereitschaft versetzt.

1976
Das Symington Amendment legt fest, dass die USA jedem Land die Militärhilfe entziehen, das nukleare Anlagen oder Technologien für die Anreicherung von Uran einführt oder ausführt. Für Israel bedeutet das: Es kann sich nach wie vor nicht offiziell zur Nuklearmacht erklären.

1987/88
Mit der Entwicklung der Trägerrakete Shavit erwirbt Israel zugleich die Fähigkeit zum Bau von Interkontinentalflugkörpern.

1991
Während des Golfkrieges Anfang 1991 gegen den Irak werden zwölf Raketen des Typs Jericho 2 (Reichweite 1.500 Kilometer) in volle Gefechtsbereitschaft 
versetzt.

1998
Am 23. Oktober unterschreiben Präsident Clinton und Premierminister Netanyahu in Wye Plantation (USA) ein Memorandum über die Stärkung von Israels Verteidigungs- und Abschreckungspotenzial. Die Formel gilt als offizielle Bestätigung des israelischen „Konzepts der strategischen Abschreckung“.

1999
Die israelische Armee bezieht das erste deutsche U-Boot des Typs Dolphin (israelische Bezeichnung) zum Aufbau seiner „Zweitschlagkapazität“.

Quelle

Kriege führen eigentlich immer die anderen. Doch zwei Mitarbeiter des BND scheinen im Irak aktiv dabei gewesen zu sein und kriegswichtige Informationen an die Amerikaner geliefert zu haben.

Die Fälle, in denen der BND, jener von Altnazis ins Leben gerufene deutsche Geheimdienst, in der Vergangenheit positiv aufgefallen ist, kann man an wenigen Fingern abzählen. Wer »Pullach« hört, denkt fast reflexartig an riesige Abhörschüsseln und peinliche Skandale: abgehörte Telefone von Journalisten oder im Dienst des BND stehende Bundeswehrsoldaten, die im Kosovo verhaftet werden.

Plötzlich kommt Lob von höchster Stelle, nämlich von den US-Generälen Tommy Franks und James Marks: Helden seien sie gewesen, die zwei Mitarbeiter des BND, die, angestellt in der deutschen Botschaft in Bagdad, im Jahre 2003 kriegs­wichtige Informationen an das amerikanische Militär in Katar geliefert hätten.

Die beiden BND-Leute sind offenbar bis kurz vor Kriegsende unbehelligt durch den Irak spazieren gefahren und haben mittels eines GPS-Systems massenweise Daten nach Deutschland gesendet. Da die Bundesrepublik sich gleichzeitig als einer der größten Kriegsgegner zu profilieren trachtete, scheinen die Deutschen den Irakis und ihren recht effektiven Abwehrdiensten nicht verdächtig gewesen zu sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass dort, wo jeder ausländische Journalist überwacht wurde, zwei Angestellte der deutschen Botschaft solche Freiheiten genossen?

Frank-Walter Steinmeier, damals Chef des Bundes­kanzleramts und zuständig für die Geheimdienste, wusste vom Treiben der beiden, leugnete aller­dings, dass kriegsrelevante Informationen an die Amerikaner weitergeleitet wurden. Denn wenn stimmt, was die amerikanischen Militärs dem Spiegel sagten, dann beteiligte sich Deutschland, wenn auch nicht maßgeblich, so doch durchaus aktiv an dem Krieg.

Bei der Anhörung vor einem parlamentarischen Untersuchungssausschuss am Donnerstag voriger Woche gelang es weder Steinmeier noch dem früheren Außenminister Joseph Fischer, den Verdacht zu entkräften. Während Fischer ganz im Stil der damaligen Regierung pampig wurde und die Berichte der Amerikaner als »völligen Quatsch« abtat, eierte Steinmeier herum.

Wie bei derartigen Affären üblich, wird sich vermutlich herausstellen, dass der BND getan hat, was ihm vorgeworfen wird. Dass es allerdings ein Skandal sein soll, wenn der deutsche Geheimdienst effektiv geholfen hätte, der Diktatur Saddam Husseins ein Ende zu bereiten, ist eine Ironie der Geschichte. In den achtziger Jahren war es derselbe BND, der dem irakischen Regime maßgeblich bei der Beschaffung von Produktionsanlagen für die Herstellung von Giftgas half und irakische Geheimpolizisten ausbildete.

Da arbeitet die Truppe einmal nachweislich effektiv und für einen durchaus guten Zweck, und Steinmeier kann sich darüber nicht einmal freuen. Im Gegenteil muss der Kanzlerkandidat der SPD fürchten, dass ihm diese deutsche Beteiligung am Irak-Krieg, den er öffentlich so vehement abgelehnt hatte, zum Verhängnis wird. Da hilft es auch wenig, den Amerikanern zu unterstellen, sie wollten mit den Informationen auf »durchsichtige Weise« nur »alte Rechnungen« begleichen.

Quelle

Die Verurteilungs- und Hinrichtungspraxis im Irak finde ich interessant. Während Saddam Hussein ja blitzartig für ein – gemessen an dem, was man ihm sonst vorwarf – relativ geringes Verbrechen verurteilt und (um die Ecke gebracht)hingerichtet wurde, gibt man sich bei Chemical Ali offensichtlich richtig Mühe. Ein Lehrstück für die, die jetzt versuchen, an die iranische Weihnachtsbombe zu glauben und Veranstaltungen wie „Stop The Bomb“ hinterherrennen…….WEITERLESEN.
Ich erinnere mich noch zu gut an die damalige Zeit und daran, daß man damals – sinngemäß – Saddam Hussein deswegen für einen Guten hielt bzw. das zumindest vorgab, weil er westliche Werte im Irak implementiere. Ich erinnere mich daran, daß damals – immerhin noch im Kalten Krieg – bejubelt wurde, daß auch Russen und Chinesen an Saddam lieferten. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde dem Iran, der damals Rat und Hilfe bei der Versorgung seiner Soldaten suchte, auch diese – humanitäre – Hilfe veweigert………
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Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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