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Der Wiederaufbau lässt auf sich warten

Endlich wird der Wiederaufbau in Libyen ins Visier genommen: Ganz bald – vielleicht schon nach den weiteren 90 Tagen NATO-Krieg, eine Verlängerung, die sich das Militärbündnis gerade genehmigt hat – beginnt der Wiederaufbau. So haben es Obama und Merkel vereinbart. Das ist nur logisch. Denn in den vergangenen 60 Tagen des Libyen-Krieges, hat die NATO, wie ihr Generalsekretär stolz verkündete, 1.800 Ziele beschädigt oder zerstört. Rund 4.000 Angriffe wurden von den gut bezahlten Piloten der hoch entwickelten NATO-Länder geflogen. Dabei wurden, sagt der Sekretär, 700 Munitionslager und 500 Panzer zerstört. Eigentlich müsste die libysche Armee erledigt sein.

Weil es aber noch nicht genug tote Libyer gibt, weil auch dem NATO-Chef nichts zum siegreichen Ende des Krieges einfällt, ist die arme NATO tatsächlich gezwungen, Hubschrauber einzusetzen. Aber, so schreibt besorgt der „Spiegel“, das Blatt für Waffengeile: „Ihre geringe Flughöhe bringt die Hubschrauber in Reichweite tragbarer Waffensysteme oder sogar einfacher Handfeuerwaffen.“ Das wäre nun wirklich gemein von den Gaddafi-Soldaten, wenn die zum Beispiel einen amerikanischen „Apache“-Hubschrauber abschießen würden. Der kostet, ohne Sonderausstattung, glatte 18 Millionen Dollar das Stück. So ein kompletter „Apache“ kann dann, mit teuren Radarsystemen, Raketen und Schnellfeuergeschützen bestückt, auch schon mal auf die stolze Verkaufssumme von 26 Millionen kommen.

Auch wenn das fliegende Mordgerät teuer ist, muss sich die NATO dennoch keine großen Sorgen machen, wenn dieser oder jener Hubschrauber runtergeholt wird: Allein 12 Maschine stehen bei der lupenreinen Demokratie Saudi Arabien auf Reserve in den Hangars und die extrem demokratischen „Vereinigten Arabischen Emirate“ verfügen glatt über 30 Stück davon, die sie sicher gern in Libyen einsetzen würden, um dort endlich eine tolle Demokratie aufzubauen. Wenn alles nichts helfen sollte, gibt es bei den Griechen noch 20 Stück des Typs AH-64 D. Wenn Griechenland diese bisher kaum gebrauchten Maschinen wieder an Boeing zurück verkaufen würden, wäre ein erster Schritt zur Sanierung des Staates getan. Sollte allerdings die griechische Bevölkerung weiterhin so heftig gegen den Ausverkauf ihres Landes protestieren, könnten die Apaches doch noch im Land zum Einsatz kommen: Wenn sie mit modernen Schrapnellgeschossen ausgerüstet sind, kann man die Hubschrauber auch gegen Personen einsetzen, vorzugsweise bei Massenansammlungen. Also dürfen die europäischen Finanzminister immer noch nicht aufatmen.

Aber durchatmen können die europäischen Staatenlenker schon: „Wir werden uns sehr engagieren. Natürlich auch bei einem zivilen Wiederaufbau“, sagte Außenminister Guido Westerwelle am Montagabend in Washington am Rande des USA-Besuchs von Kanzlerin Angela Merkel. „Man darf ja unsere Libyen-Politik nicht mit Neutralität verwechseln“, bestätigt der Ex-FDP-Chef das, was alle wissen. Zwar ist das libysche Wild noch nicht erlegt, aber sein Fleisch wird schon mal verteilt. Denn am Wiederaufbau in einem Land, das mit reichen Ölquellen gesegnet ist, kann man gut verdienen. Neben dem Ersatz für zerstörte Gebäude wird jeder Wirtschafts-Stratege auch an die vielen kaputten Waffen denken, die neu beschafft werden müssen: Falls die „Rebellen“ nach den nächsten und den übernächsten 90 Tage der Rüstungs-Industrie-Verkaufsshow in Libyen den ramponierten Laden übernehmen sollten, werden sie sicher mit dem neuesten und teuersten Gerät ausgerüstet werden, das zu haben ist.

Das Volk der Apachen, nachdem der Boeing-Kampfhubschauber benannt ist, hat von 1850 – 1890 einen blutigen Krieg gegen die US-Amerikaner geführt und verloren. Die Eingeborenen wollten schlicht nicht einsehen, dass die weißen Amerikaner das Indianer-Land für sich beanspruchten. Dieser Uneinsichtigkeit wurde mit einer pädagogischen Maßnahme begegnet: Die US-Behörden zahlten 100 Dollar für einen Männerskalp, ein Frauenskalp brachte immerhin noch 50 Dollar ein, für Kinder-Kopfhäute gab es nur 25 Dollar. Das sollte den libyschen Eingeborenen zu denken geben. Denn die Entsendung von Hubschraubern, sagen Militär-Experten, ist immer die Vorstufe für den Einsatz von Bodentruppen.

Quelle

Der kanadische Professor Michel Chossudovsky untersucht die Hintergründe der NATOLuftangriffe auf Libyen und kommt zu dem Schluss, dass sie bereits Monate vor Beginn der Protestbewegungen in Nordafrika als Teil einer großanlegten Militäroperation zur Sicherung der globalen Öl- und Gasreserven für die westlichen Ölkonzerne geplant wurden.

Lügenkampagne der internationalen Medien: Bomben und Raketen werden als Instrumente des Friedens und der Demokratisierung verkauft … Das ist keine humanitäre Operation. Mit dem Krieg gegen Libyen wird ein neuer regionaler Kriegsschauplatz eröffnet. ……………… WEITERLESEN!!

Das derzeit in Afrika mit einem Angriffskrieg gegen Libyen zur Eroberung der libyschen Ölquellen beschäftigte Militärbündnis NATO bereitet gerade einen Sturmangriff auf die libysche Hauptstadt Tripolis vor. Wie die BBC gestern aus Misrata berichtete, dient der kürzlich bewilligte und risikoreiche, weil potentiell verlustreiche Einsatz von britischen und französischen Kampfhubschraubern dazu, britische Söldner, irreguläre Kampfeinheiten der NATO und mit täglich aus Katar eingeflogenen Waffenlieferungen unterstützte libysche Kollaborateure bei einer Offensive auf Tripolis zu unterstützen.

Zur verdeckten propagandistischen Flankierung des Sturmangriffs auf Tripolis verbreitet die Propaganda-Maschinerie der NATO die plumpe Lüge, libysche Regierungskräfte hätten in Tripolis seit März über 10.000 ermordet. Beweise für die Anschuldigung werden natürlich nicht vorgelegt und selbst eine namentlich benannte Quelle für ihr frei erfundenes Märchen anzugeben, erspart sich die regierungsnahe französische Zeitung Figaro.

Besondere Mühe, die Lüge wenigstens halbwegs glaubwürdig auszuschmücken, gibt sich der Propaganda-Apparat nicht mehr. Da die Bevölkerungen der NATO-Staaten heute der NATO-Propaganda kaum kritischer gegenübersteht als die deutsche Bevölkerung 1939 der goebbelschen Propaganda gegenüberstand, steht ohnehin kaum zu befürchten, die Bevölkerungen der Krieg führenden Staaten empörten sich darüber, dass diese Lügengeschichte aus nichts anderem besteht als dem durchsichtigen Wunsch, dem geplanten verbrecherischen Sturmangriff auf Tripolis einen dünnen Schleier angeblicher Rechtmäßigkeit dadurch überzuwerfen, dass auch der Sturmangriff auf Tripolis mit dem dort vorgeblich notwendigen Schutz von Zivilisten dort begründet wird.

Die offizielle Propaganda der NATO setzt derweil weiter auf psychologische Kriegsführung. Nachdem die libsche Regierung vorgestern bekannt gab, dass durch die Terrorangriffe der NATO in Libyen bereits über 700 Zivislisten umgekommen und weitere 4000 verletzt wurden, kündigte die NATO umgehend an, ihre erfolgreiche Bombenkampagne gegen Libyen zu intensivieren und verlängerte die geplante Bombardierungszeit Libyens zur Einschüchterung der libyschen Bevölkerung vorzeitig um 90 Tage.

Quelle

Diesmal freut sie sich nicht über den Tod von Menschen, diesmal ist sie „bestürzt“ und „schockiert und traurig“ ……………. WEITERLESEN!

Tausende Afghanen gingen im Nordwesten Afghanistans zum zweiten Mal auf die Straßen, um gegen die Tötung von vier Menschen bei einem nächtlichen Überfall durch Kräfte der NATO in diesem Monat zu protestieren. Während viele Bewohner der Stadt Taloqan (wie auch die lokale Polizei) sagen, dass die Getöteten unschuldig sind, behauptete die NATO, es hätte sich um bewaffnete Rebellen gehandelt. Bisher stürmten die Demonstranten eine Militärbasis und brannten eine Polizeistation nieder.

Nachgebetet von den Medien haben die westlichen Kräfte behauptet, dass diese Proteste von Mitgliedern der Taliban vereinnahmt und infiltriert worden sind. Ob das stimmt, ist zu bezweifeln, Beweise gibt´s keine. Diese Schmutzkampagne dient dazu, die Legitimität des Protestes selbst in Frage zu stellen. In Wirklichkeit geht die Wut der Afghanen gegen die Okkupation ihres Landes so tief, dass Tausende bereit waren, zwei Tage hintereinander gegen die Tötungen zu protestieren.

In Afghanistan kommt es häufig zu Protesten – gerade vor ein paar Tagen gab es eine Protestaktion in der Provinz Nargahar, nachdem ein fünfzehn Jahre alter Junge bei einem Überfall auf ein Haus erschossen worden war. Im vergangenen Monat demonstrierten zehntausende Menschen fünf Tage lang gegen die Verbrennung des Koran durch den Pastor Terry Jones in Florida. Bei diesen und vielen anderen Protestaktionen wurden Parolen gegen die Okkupation gerufen und gab es Angriffe auf UNO-Kräfte, Soldaten und Polizei.

Der Zorn der afghanischen Öffentlichkeit wird der Tod der Okkupation sein, da es öffentlicher Zorn ist – über die Ermordung von Zivilisten, über die Auslöschung von Dörfern durch Luftangriffe der Vereinigten Staaten von Amerika, über die Okkupation selbst – der die Widerstandsbewegung antreibt. In Artikeln über die Protestbewegungen wird laufend gemeldet, dass Attacken durch Aufständische viel mehr Zivilisten töten als die Überfälle und Bombenangriffe der NATO, die Tötungen durch die NATO aber viel mehr Wut verursachen. Widerstandsbewegungen sind immer größer als die Kämpfer, die Gewehre haben und Sprengstoffangriffe durchführen. Hinter den 20 – 25.000 Taliban-Kämpfern (und einigen weiteren bewaffneten Gruppierungen) stehen weitere Tausende, die diese Kämpfer mit Unterkunft und Gebrauchsgütern unterstützen, die die Kräfte der Koalition anlügen, wenn sie in die Dörfer kommen, und die wegschauen, wenn Gefangene aus dem Gefängnis entkommen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika gewinnen nicht die Schlacht um die „Herzen und Hirne,” so viel ist sicher. Darüber hinaus gehen auch Herzen und Hirne des Militärpersonals verloren, das die Okkupation Afghanistans durchführt. Die psychologischen und physischen Schäden aus der Okkupation und Obamas Truppenaufstockung gehen tief: Die Zahlen der Soldaten mit psychischen Problemen sind so hoch wie noch nie – um die 20%, und rund 80% haben einen Freund im Kampf sterben sehen. Die Belastung auf den Soldaten ist unerbittlich, und diejenigen, die überleben, tragen physische und geistige Wunden durch die mehrfach wiederkehrenden Einsätze und zurück in die Heimat.

Mit der Ermordung von Osama bin Laden haben die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre dahinschwindenden Alliierten eine Chance, sich aus Afghanistan zurückzuziehen mit einer Art von „Kampfziel erreicht”-Botschaft, die den Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika das Gefühl gibt, dass das alles nicht nur der tragische teure Angriffskrieg war, der er in der Tat ist. Es sieht allerdings nicht so aus, als wäre das der Weg, den Washington einschlägt. Die Widerstandsbewegung, angeführt von den Taliban, gewinnt, wobei die Vereinigten Staaten von Amerika $141 Millionen in einem misslungenen Versuch ausgegeben haben, Kämpfer zu bestechen, ihre Waffen niederzulegen. Dieser Ansatz war viel erfolgreicher im Irak, wo der Widerstand mehr von Sekten gesteuert war und weniger die gesamte Öffentlichkeit umfasste, aber das konnte sich in Afghanistan nicht durchsetzen. Sogar das Vereinigte Königreich, Amerikas immer gefügiger Partner, hat begonnen, sich in Richtung Truppenabzug zu bewegen, obwohl die Vereinigten Staaten von Amerika sich größte Mühe geben, das zu verhindern.

Während die Frühlingsoffensive der Taliban in Bewegung kommt, werden wir mehr vom Gleichen sehen: mehr Tötungen durch die NATO, mehr Protestaktionen, und die Vereinigten Staaten von Amerika, die immer tiefer in das Grab der Weltreiche sinken.

erschienen am 26. Mai 2011 auf > www.antiwar.com

„Die Aufrichtigen unter den Aufständischen dürften gezögert haben. Ist Demokratie ein Wert an sich, unabhängig von der Liebe zum eigenen Land? Der Gang der Dinge hat allen Zweifel beseitigt: Das Ausland bombardiert die eigenen Städte, die eigenen Flughäfen, die eigenen Straßen, die eigene Bevölkerung. Bomben unterscheiden nicht zwischen guten und bösen Nachbarn. Demokratie, wo ist dein Sieg, wenn er um diesen Preis errungen wurde!“ ……………………. WEITERLESEN!

Die Luftangriffe der NATO gegen Libyen gleichen immer mehr dem Krieg des westlichen Militärbündnisses gegen Jugoslawien 1999, als Fernsehstationen, diplomatische Vertretungen, Krankenhäuser und von Dorfbewohnern genutzte Brücken bombardiert wurden. Auch in der Nacht zum Dienstag flogen Kampfjets wieder Angriffe auf die libysche Hauptstadt Tripolis, dessen Einwohner Agenturberichten zufolge versuchten, sich mit Gewehrschüssen zur Wehr zu setzen. Ziel des Angriff war offenbar wieder eine Residenz von Staatschef Muammar Al-Ghaddafi. Getroffen wurden einem Bericht des lateinamerikanischen Nachrichtensenders TeleSur zufolge aber auch der Amtssitz der libyschen Mutter- und Kinderschutzbehörde sowie Mobilfunkanlagen der Stadt.

Bereits am Montag hatten die ­NATO-Flieger den örtlichen Sitz der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) in Tripolis angegriffen. In unmittelbarer Nähe des Gebäudes befinden sich auch die Sendeeinrichtungen des staatlichen libyschen Fernsehens, informierte TeleSur-Korrespondent Rolando Segura. Die Einwohner des Viertels sehen in den Attacken »einen weiteren Versuch der imperialistischen Kräfte, die Bevölkerung in Angst zu versetzen«, berichtete Segura weiter. So sei bei den Angriffen auch eine Spezialklinik für Verbrennungsopfer beschädigt worden.

Offizielle Grundlage des Luftkriegs gegen Libyen ist noch immer die Resolution Nr. 1973 des UN-Sicherheitsrates vom 17. März, in dem die militärische Durchsetzung einer Flugverbotszone über dem nordafrikanischen Land beschlossen wurde, »um die Zivilbevölkerung zu schützen«. Für den Apostolischen Vikar von Tripolis, Giovanni Martinelli, ist das jedoch keine Rechtfertigung. »Dies bedeutet nicht, daß die Vereinten Nationen, die NATO oder die Europäische Union moralisch dazu berechtigt sind, über Bombenangriffe zu entscheiden«, sagte der Bischof der katholischen Nachrichtenagentur Fides. »Ich habe die Pflicht darauf hinzuweisen, daß Bombenangriffe unmoralisch sind«, so Martinelli.

Doch auch Institutionen der Vereinten Nationen fordern zunehmend einen Kurswechsel. UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos rief alle Seiten zu einer Waffenruhe auf, damit die Bevölkerung mit Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischer Hilfe versorgt werden könne.

Unterdessen informierten Diplomaten darüber, daß die Leichen von 16 Flüchtlingen geborgen werden konnten, deren mit 600 Personen besetztes Boot am Freitag vor der libyschen Küste untergegangen war. Unter den geborgenen Leichen hätten sich zwei Säuglinge befunden. »Jedes Boot, das Libyen verläßt, muß ab dem ersten Moment als hilfsbedürftig angesehen werden«, forderte vor diesem Hintergrund das UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) in Genf. Die Schiffe sollten nicht erst auf einen Notruf warten, sondern die Flüchtlinge sofort retten. Zu Wochenbeginn war bekannt geworden, daß die NATO im März einem in Seenot geratenen Flüchtlingsboot mehr als zwei Wochen lang Hilfe verweigert hatte. Von den 72 an Bord befindlichen Menschen überlebten nur neun die Irrfahrt (jW berichtete). In Berlin kritisierte die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Die Linke) die europäische Abschottungspolitik gegenüber den Flüchtlingen: »Die Nachbarstaaten Libyens haben insgesamt 650000 Menschen aufgenommen, die EU wird schon bei einem Bruchteil davon hysterisch.«

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Die durch den nur durch plumpe Propaganda verschleierten räuberischen Angriffskrieg der NATO an die Macht gebombten Herrscher von Bengasi gehen gegen ihr wahhabitisches Schreckensregime gerichtete Demonstrationen mit Waffengewalt vor und schließen unabhängige Zeitungen. Die Tageszeitung „Junge Welt“ berichtete gestern von den Demonstrationen in der ostlibyschen „Rebellenhauptstadt“ Bengasi, die die Propaganda der NATO-Staaten gern totschweigen würde.

Am Donnerstag seien die örtlichen Machthaber in der „Rebellenhochburg“ Bengasi mit Waffengewalt gegen Demonstranten im Stadtviertel Muhtar vorgegangen, berichtete Ramadán Breki dem Libyen-Korrespondenten des lateinamerikanischen Fernsehsenders TeleSur, Rolando Segura. Breki ist Chef der in Bengasi erscheinenden Wochenzeitung Quryna, die eigenen Angaben zufolge von den Rebellen geschlossen wurde.Es sei nicht das erste Mal gewesen, daß die Machthaber in Bengasi Proteste gegen ihre Herrschaft unterdrückt hätten. Bereits seit Tagen seien die »libyschen Separatisten« immer wieder gegen Proteste in verschiedenen Stadtteilen Bengasis vorgegangen, sagte Breki am Donnerstag.

Nachdem die NATO am Samstag ihre mörderische Terrorkampagne gegen Libyen nochmals verschärfte und damit den Zorn der Einwohner Libyens auf die Imperialisten, Kolonialisten und ihre wahhabitischen Handlanger weiter verstärkt hat, kam es in der Nacht in Bengasi zu einem bewaffneten Aufstand von Freiheitskämpfern gegen das Terrorregime der Handlanger der NATO. Im Youtube-Kanal gile1981 findet sich ein Video vom Aufstand:

Auch der US-Propagandakanal CNN hat den Aufstand gegen das Terrorregime der wahhabitischen NATO-Handlanger, die die Ermordung eines Studenten und dreier Kinder durch die NATO frenetisch feierten, in Benghazi heute morgen bestätigt. Da hieß es bei CNN:

Heavy gun and artillery fire could also be heard early Sunday throughout Benghazi, which is the hub for rebel forces and their transitional government.

Erst später ist den Propaganda-Experten der CIA offenbar die Anweisung wieder eingefallen, dass Aufstände gegen das Terrorregime der NATO-Handlanger zu verschweigen sind, damit der falsche Eindruck aufrecht erhalten werden kann, die Bevölkerung stünde geschlossen hinter den NATO-Handlangern. Am Nachmittag wurde der verräterische Satz jedenfalls umgehend aus der CNN-Berichterstattung entfernt. Stattdessen verbreitet CNN nun, Pro-Gaddafi-Kräfte hätten Positionen der Aufständischen in Bengasi mit Granaten beschossen („pro-Gadhafi forces stepped up their shelling of rebel positions in Benghazi“), und das, obwohl die Frontlinie rund 200 km von Benghazi entfernt ist, nämlich zwischen Brega und Ajdabiya, und angeblich die ganze Bevölkerung von Benghazi hinter dem Regime der Handlanger der NATO steht.

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Wie die israelische Zeitung Haaretz berichtete, hatten sich vor wenigen Tagen die Oberhäupter örtlicher Stämme in die umkämpfte Stadt Misurata begeben, um die Führer der Aufständischen dort zum Niederlegen der Waffen zu bewegen. Unter anderem weil durch die seit Wochen andauernden Gefechte der wichtige Hafen der Stadt blockiert ist, seien sie entschlossen eine Lösung zu Beendigung der Kampfhandlungen zu finden. Sollten die Verhandlungen mit den Rebellen scheitern, werden sie eventuell mit eigenen Kämpfern auf Seiten der Regierung eingreifen. Nach Angaben des libyschen Vizeaußenministers könnten die sechs größten Stämme der Region bis zu 60.000 Kämpfer aufbieten ……………………. WEITERLESEN!

„Gaddafis angebliche Milliarden“ oder doch die Rücklagen des Staates Lybien?

Rebellen fordern Bodentruppen an

Die massive Luftunterstützung, die den libyschen Aufständischen von den NATO-Bombern zuteil wird, reicht ihnen nicht mehr. Nun wollen sie die Interventen auch auf dem Boden kämpfen sehen. Spätestens jetzt ist die rührselige Erzählung vom libyschen Volksaufstand völlig unglaubwürdig geworden. Was ist das für ein Volksaufstand, der zum Einmarsch ausländischer Truppen einlädt? Was ist das für ein Volksaufstand, der mit der nationalen Souveränität die wichtigste Voraussetzung für die Volkssouveränität preisgibt?

Daß sich die Rebellen zu Beginn des Bürgerkrieges jegliche ausländische Einmischung verbeten haben, kann inzwischen als rein taktisches Manöver vermerkt werden. Aus der Logik der Ereignisse läßt sich klar schließen, daß die blutige Verlaufsform der libyschen »Protestbewegung« von Beginn an einkalkuliert war. Daß die Straßenproteste sich sofort zu einem bewaffneten Aufstand auswuchsen, kann mit dem gewaltsamen Vorgehen der »Ghaddafi-Schergen« gegen »friedliche Demonstranten« nicht erklärt werden. Das Regime reagierte vielmehr mit Gewalt, weil es gewaltsam attackiert wurde.

Unabhängig davon, welche Seite zuerst Gewalt anwandte, kann die Frage, wer sie zuerst beenden wollte, ganz klar beantwortet werden. Alle Angebote der Regierungsseite zu einer friedlichen Konfliktlösung sind bisher von den Rebellen, die unumwunden erklären, daß es nur eine militärische Lösung geben könne, abgelehnt worden. Es gehört schon einiges an Zynismus dazu, sich gegen ein Ende des Blutvergießens auszusprechen und gleichzeitig einen »von Ghaddafi am eigenen Volk verübten Genozid« zu beklagen. Nun, da sich die militärische Lage der Rebellen trotz NATO-Luftwaffeneinsatz nicht wirklich verbessert hat, sind es erneut humanitäre Gründe, die vorgeschoben werden, um den Krieg zur Erzwingung eines Regimewechsels noch weiter zu eskalieren. Aus humanitären Gründen eine friedliche Lösung anzustreben, ist der zur »Verhinderung einer humanitären Katastrophe « in den Krieg gezogenen Seite keinen Gedanken wert.

Auch dann nicht, wenn das libysche Regierungslager einen nachweisbaren und von internationalen Beobachtern überwachten Waffenstillstand vorschlägt und, wie unlängst geschehen, freie Wahlen in Aussicht stellt, wenn die NATO die Angriffe einstellt. Derartige Ankündigungen hätten sich in der Vergangenheit aber immer als leere Versprechungen erwiesen, weiß Spiegel online. Als solche mußten sie sich tatsächlich erweisen, weil sie vom Westen nie zur Kenntnis genommen, sondern immer nur als »leere Versprechungen« abgetan wurden. Eine friedliche Lösung ist für die Interventen und ihre Fünfte Kolonne nur auf der Basis einer völligen Kapitulation der Regierungsseite denkbar. Undenkbar ist hingegen eine Kompromißlösung in Form freier Wahlen. Freie Wahlen soll es erst geben, wenn sich ein beträchtliches Spektrum der libyschen Gesellschaft nicht mehr zur Wahl stellen kann.

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Die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, dass Großbritannien und die USA noch vor einer eigentlichen Bekanntgabe einer Invasion des Iraks die Ölvorräte des Iraks untereinander aufteilten. Das zeigen jetzt Dokumente, die von der Regierung veröffentlicht wurden und die bisher geheimgehalten wurden. Die Dokumente mussten im Rahmen einer Ermittlung über die Rolle Großbritanniens im Irakkrieg veröffentlicht werden.

Damals hatte Shell Berichte über Gespräche mit der englischen Regierung über die Aufteilung des irakischen Öls als „höchst ungenau“ abgetan. BP hat jegliche „strategischen Interessen“ im Irak dementiert, während Tony Blair die „Ölverschwörungstheorie“ als „das absurdeste“ bezeichnete.

Nun zeigen die Dokumente aber ein ganz anderes Bild. Fünf monate vor der Invasion des Iraks im März 2003 hat Baroness Symons, der damalige Handelsminister Großbritanniens, BP mitgeteilt, dass die Regierung glaube, dass den britischen Energiefirmen ein Teil der enormen Öl- und Gasvorräte Iraks zukommen sollten als Entschädigung für Tony Blairs militärischen Einsatz bei den US-Plänen für einen Regimewechsel im Irak.

Die Dokumente zeigen, dass die Briten für BP bei den USA Lobbyarbeit für dieses Ziel betrieben haben, da der Ölgigant fürchtete, ausgesperrt zu werden bei Plänen, die die USA damals mit russischen, französischen und US-amerikanischen Ölfirmen schmiedete.

Das Außenministerium lud britische Ölkonzerne am 6. November 2002 ein anlässlich der Diskussion von Möglichkeiten und Chancen „nach dem Regimewechsel“ im Irak. Der damalige Außenminister Großbritanniens, Edward Chaplin, hat damals laut Mitschnitten des Treffens gesagt: „Irak ist die große Ölchance. BP versucht verzweifelt, da rein zu kommen, um seine langfristige Zukunft zu sichern (…) Wir haben uns dem Ziel verschrieben einen fairen Anteil daran für britische Unternehmen in einem Post-Saddam-Irak zu erhalten.“

Während BP also öffentlich wiederholt sagte, „kein strategisches Interesse“ im Irak zu haben, hielt es geheime Gespräche mit der Regierung, in denen BP das irakische Öl als wörtlich „wichtiger als alles andere, was wir für eine lange Zeit gesehen haben“ bezeichnete.

Während der Invasion noch wurden 20-jährige Kontrakte unterzeichnet, die die größten in der Geschichte der Ölindustrie waren. Sie deckten die Hälfte der irakischen Ölvorkommen – 60 Milliarden Barrels Öl – ab. Die Lizenzen wurden von Unternehmen wie BP oder CNPC (China National Petreoleum Company) gekauft – beide Konzerne machen jetzt einen Jahresgewinn von 658 Millionen Dollar alleine aus dem Rumaila-Feld im Süden Iraks. In der vergangenen Woche erhöhte der Irak seine Ölproduktion auf 2,7 Millionen Barrels – das war der höchste Stand seit einem ganzen Jahrzehnt.

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Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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