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Die US-Regierung steht nach eigenen Verlautbarungen kurz vor dem Ende der Neudefinition ihrer Nukleardoktrin. Laut einem Bericht der „New York Times“ hat das Pentagon dem Präsidenten am Montag entsprechende Vorschläge unterbreitet. Ursprünglich sollte sie bereits im vergangenen Jahr fertig sein, doch die Endfassung der „Nuclear Posture Review“ lässt auf sich warten.

Das verwundert nicht, denn das Dokument muss schier Unvereinbares unter einen Hut bringen. Einerseits ist der Auftrag eindeutig: US-Präsident Barack Obama fordert vom Pentagon, eine Strategie zu entwickeln, die seiner Vision einer atomwaffenfreien Welt entspricht. Dazu hatte er in seiner Prager Rede vom April vergangenen Jahres deutliche Wort gefunden und angekündigt: „Um die Denkmuster des Kalten Kriegs zu überwinden, werden wir die Rolle von Atomwaffen in unserer nationalen Sicherheitsstrategie reduzieren und andere anhalten, dasselbe zu tun.“

Doch Hauptautor und Pentagonchef Robert Gates gilt als personelle Altlast der Vorgängerregierung, bekleidete er unter George W. Bush doch dieselbe Funktion. Damals gab es sozusagen einen Freifahrtsschein für den Einsatz von Atomwaffen gegen jedermann, notfalls auch präventiv: Gegen Terroristen, Staaten, die ihnen Unterschlupf gewähren, sowie gegen biologische und chemische Waffen. Selbst eine drohende Niederlage in einem Krieg mit konventionellen Waffen sollten Nuklearwaffen verhindern.

Für die Militärs bedeutet Obamas Auftrag eine 180-Grad-Wende in ihrem bisherigen Denken. Dass Atomwaffen für die Sicherheit der Vereinigten Staaten unverzichtbar sind und auch für absehbare Zeit bleiben werden, gehört zu ihren unverrückbaren Glaubenssätzen. Sie finden ihre Position an anderer Stelle in der Prager Rede des Präsidenten bestätigt: „Solange es diese Waffen gibt, werden wir ein sicheres und wirksames Arsenal zur Abschreckung potenzieller Feinde aufrechterhalten und die Verteidigung unserer Verbündeten garantieren.“

Also machten sich die Strategen im Pentagon an die Arbeit, aber was sie als Zwischenprodukt vorlegten, entsprach ganz und gar nicht den Erwartungen des Auftraggebers. Ein Grundstock von mehreren tausend Nuklearwaffen müsse für die „erweiterte Abschreckung“ erhalten bleiben, forderten sie zunächst. Mindestens noch 40 Jahre werden Atomwaffen für die USA unverzichtbar sein, meint der Kommandeur des für alle atomaren US-Streitkräfte zuständigen Strategic Command, General Kevin Chilton. Im gleichen Sinne erklärt Verteidigungsminister Gates, es sei wichtig, weiterhin in die Modernisierung der atomaren Infrastruktur zu investieren, z.B. in Labore und Expertise, um Ressourcen für eine längere Funktionstüchtigkeit zu erhalten. Im vergangenen Frühjahr hatte Obama den Haushalt für das „Reliable Replacement Warhead-Program“ (zuverlässige Ersatz-Atomsprengköpfe) zur Modernisierung der B-61-Bombe gesperrt. Der Senat hat die Modernisierung des US-Atomwaffenarsenals dann aber wieder thematisiert. Das bereits gestrichene Projekt erscheint plötzlich mit neuem Etikett als „Life Extension Program“ (Betriebszeitverlängerung), kostet allein in diesem Jahr 32,5 Millionen Dollar, weitere Millionen sollen in den kommenden Jahren folgen. Angeblich werden so Atomwaffen geschaffen, die sicherer und zuverlässiger als die bisherigen seien.

Auch Gates gehört zu den Befürwortern der atomaren Modernisierung. Die neue Nuklearplanung werde „in ein oder zwei Fällen“ wahrscheinlich ein „neues Waffendesign“ erfordern. Die Initiatoren haben das neuaufgegossenen Projekt raffiniert formulierten. Statt der vier alten Typen der B-61-Bombe werde es zukünftig nur noch einen einzigen geben. Das entspreche angeblich der Vision Obamas von einer atomwaffenfreien Welt und würde auf dem Weg dahin, ein „sicheres und effektives Arsenal“ beibehalten, das jeden Gegner abschrecke und die Verteidigung der Alliierten garantiere. Die Argumentation klingt ziemlich schizophren: Erst aufrüsten und modernisieren, um danach abzurüsten. Wo liegt da der Sinn? Zumal das ohnehin brüchige nukleare Nichtverbreitungsregime ohne deutliche Abrüstungsschritte der Großmächte vollends auseinanderzufallen droht. Bereits im kommenden Mai entscheidet eine Konferenz über das Überleben des Atomwaffensperrvertrages.

Besorgt reagieren deshalb auch die Rüstungsgegner auf das Elaborat der Militärs. In einem Brief an Präsident Obama warnen hochrangige Nuklearexperten, Politiker und Militärs, darunter Richard Garwin, Morton H. Halperin, Generalleutnant Robert Gard, Jan M. Lodal, Charles Ferguson, Kevin Knobloch und Daryl G. Kimball: „Die Nuclear Posture Review wird das Denken des Kalten Krieges eher erhalten als es zu beenden und Ihre wichtige Agenda von Prag unterminieren.“ Mit Hinblick auf die Reaktion anderer Staaten und die Stärkung der nuklearen Nichtverbreitung fordern die Autoren insbesondere, auf den Ersteinsatz von Atomwaffen zu verzichten.

Bereits seit längerer Zeit sieht sich die Regierung in einer Zwickmühle. Einerseits braucht sie die Zustimmung des Senats für das bereits mehrmals angekündigte Nachfolgeabkommen zum START-Vertrag mit Russland über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen. Außerdem arbeitet sie daran, dass der Senat den seit langem auf Eis liegenden nuklearen Teststoppvertrag endlich ratifiziert. Für beides ist eine Zweidrittelmehrheit von 67 Stimmen erforderlich. Da die Demokraten im eigenen Lager nur über 59 verfügen, werden mindestens 8 Überläufer aus dem Lager der oppositionellen Republikaner benötigt. Hier sehen die Abrüstungsgegner ihre Chance und treiben die Preise in die Höhe. Bereits im vergangenen Dezember schrieben 41 Senatoren einen Brief an den Präsidenten und forderten, „bedeutsame“ Bemühungen, die Nuklearwaffenarsenale zu modernisieren, bevor sie bereit wären, die Ratifizierung des START-Nachfolgeabkommens auch nur zu erörtern.
Die neue Nuklearstrategie versucht nun die Quadratur des Kreises. Einerseits sollen die Atomwaffenbestände drastisch verringert werden, andererseits aber wirken Modernisierung und Raketenabwehr als Bremsklötze für die nukleare Abrüstung. Mehrfach hat sich Obama persönlich in den Formulierungsprozess eingeschaltet. Erst am vergangenen Montag musste Verteidigungsminister Gates dem Präsidenten Vorschläge für die Endfassung vorlegen. Ein klarer Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen soll darin allerdings nicht enthalten sein.

Seit nun schon mehreren Jahren bedrohen die Vertreter Israels und diejenigen der USA die iranischen Bevölkerung mit Krieg, wenn nicht gar – angesichts der massiven Nuklearbewaffnung und der „Erstschlagsoption“ beider Länder – mit der Auslöschung.

Wenn man, wie ich, der Ansicht ist, daß ein solcher Überfall auf die Iraner jedenfalls dann n i c h t stattfinden wird, wenn die Russische Union in den Krieg hineingezogen würde oder diese sogar unverzüglich mit militärischen Mitteln intervenierte (einmal über das Kaspische Meer), dann dürfte nunmehr feststehen, daß der Krieg nicht stattfinden wird.

1.) Warum werden die USA und/oder Israel nicht eine militärische Auseinandersetzung mit Rußland riskieren?

a) Das erste Kriegsziel der USA/Nato/Israels wäre die Ausschaltung des im Nahen Osten so lästigen lokalen Gegenspielers Iran, der sich der Ausweitung der Machtsphäre der USA/Israel/Nato dort widersetzt. Das zweite Ziel wäre die Einnahme der iranischen Ölquellen.

Zunächst einmal wäre mehr als zweifelhaft, ob dieses Ziel – die Eroberung und/oder Zerstörung des Iran und die Einnahme der dortigen Ölquellen – überhaupt erreicht werden könnte, wenn sich Rußland gegen die Eroberung seiner Südflanke (genau dies ist ja der Iran) zur Wehr setzen würde.

Denn Rußland verfügt nicht nur über einen der mächtigsten Militärapparate der Welt, sondern es ist auch strategisch im Vorteil, da sich das potentielle Schlachtfeld direkt vor seiner Haustür befände. Im Gegensatz dazu hätten die Nato-Länder und die USA – und damit auch Israel – ganz gewaltige logistische Probleme.

Sogar, wenn das Ziel erreichbar wäre, wäre der Preis zu hoch. Denn neben den außerordentlich hohen Verlusten an Soldaten und Material der USA/Israel/Nato, wäre mit einem verheerenden Bombardement zumindest auf Israel zu rechnen.

b) Da ein militärischer Konflikt mit Rußland ohnehin nicht zu gewinnen ist (s. noch unten „c“), wären die Folgen eines fehlgeschlagenen Überfalls auf den Iran zusätzlich überaus kontraproduktiv. Denn nach einem fehlgeschlagenen/abgebrochenen Angriff auf den Iran würde nun Rußland seine bisherige Zurückhaltung aufgeben und seinerseits seine Einflußsphäre ausweiten.

Die irakische, die afghanische und die pakistanische (s. noch unten „c“) Bevölkerung würde einem ‘Seitenwechsel’ mit großer Freude entgegensehen. Außerdem würden die von den USA mühsam aufgebaute Machtsphäre in Zentralasien umgehend kollabieren.

d) Hinzukommt, daß sich das Verhältnis Rußland-China intensivieren würde und daß China in dem Konflikt nichts abseits stehen könnte. Zumindest mit der Lieferung von militärischem Material, mit sonstiger ökonomischer und personeller Unterstützung und natürlich mit politischer Unterstützung (auch über asiatische und internationale Freunde) würde man nicht geizen.

Denn zum einen fühlt sich nicht nur Rußland von der USA (+Israel+Nato) eingekreist, sondern auch China – dies durch Japan und durch die neuerdings auf US-Seite geschwenkte Indische Union.

Zum anderen wirkt die von russischen und chinesischen Vertretern stets zur Schau getragene kühle Distanz schon seit langem nicht ganz glaubhaft. Auffallend war z. B., wie China die Nichtanerkennung Ossetiens und Abchasiens geradezu unnötig deutlich in Umlauf brachte.

Grund für diese ‘gespielte Distanz’ war Indien. Denn noch aus Sowjetzeiten hatte Rußland sehr gute Beziehungen zu Indien, hingegen war das Verhältnis zu China traditionell (Amur- u. Ussurigefechte) belastet. Nachdem sich Indien nun jedoch unverhohlen auf die Seite der USA gestellt hat, dürfte die Zeit der ‘gespielten Distanz’ vorbei sein. Denn die gemeinsamen Interessen der Russische Union und der VR China sind unübersehbar ( s. http://www.atimes.com/atimes/China/KJ14Ad01.html ).

2.) Warum steht fest, daß sich Rußland einem Überfall auf die Iraner gerade auch mit militärischen Mitteln entgegenstellen wird?

a) Am 20. September 2009 erfahren wir auf Ria Novosti ( http://de.rian.ru/world/20090920/123174697.html ):

„MEDWEDEW WARNT ISRAEL VOR ANGRIFF AUF IRAN

MOSKAU, 20. September (RIA Novosti). Ein Angriff Israels auf Iran wäre laut Russlands Präsident Dmitri Medwedew ‘das Schlimmste, was man sich vorstellen kann’. …. Auf die Frage, wie Russland reagieren würde, denn Iran doch angegriffen würde, antwortete Medwedew: ‘Wir sind ein friedliebender Staat und haben eine eigene Verteidigungsstrategie.

Wir haben Verbündete, mit denen Verträge abgeschlossen sind. Gegenüber dem Iran haben wir keine solchen Verpflichtungen. Das bedeutet aber nicht, dass wir derartige Ereignisse gleichgültig betrachten würden. Das (ein Angriff) wäre das Schlimmste, was man sich vorstellen kann.’ “

Am selben Tag erfahren wir (http://de.rian.ru/safety/20090920/123174729.html):

„MEDWEDEW: RUSSLAND LIEFERT NUR VERTEIDIGUNGSWAFFEN NACH IRAN

MOSKAU, 20. September (RIA Novosti). Russland unterhält laut Präsident Dmitri Medwedew keine Waffengeschäfte mit Iran, die außerhalb des Völkerrechts liegen.

‘Alles, was wir schon geliefert haben und künftig liefern werden, das sind ausschließlich Verteidigungssysteme und wir halten daran fest’, sagte Medwedew in einem CNN-Interview.

Auf die Frage, ob die geplante Lieferung der Flugabwehrraketen S-300 an Teheran die Israelis zu einem Präventivschlag gegen Iran provozieren könnte, antwortete Medwedew, der israelische Präsident Schimon Peres habe ihm neulich bei einem Treffen in Sotschi versichert, dass Israel ein friedliebendes Land sei und keinen Angriff auf Iran vorhabe.“

Heute erfahren wir (http://de.rian.ru/safety/20091014/123494843.html)

„RUSSLAND SCHLIESST PRÄVENTIVSCHLAG MIT ATOMWAFFEN NICHT AUS

MOSKAU, 14. Oktober (RIA Novosti). Die neue Fassung der russischen Militärdoktrin sorgt für Aufsehen… Das Ziel bestehe darin, eine Aggression gegen Russland und seine Verbündeten abzuwenden …. Der neue Entwurf der russischen Militärdoktrin präzisiere Optionen für den Einsatz nuklearer Waffen nicht nur in einem globalen, sondern möglicherweise auch in einem Regionalkrieg, falls es darum gehe, eine Aggression abzuwehren.

‘Vorgesehen ist außerdem die Möglichkeit eines Atomwaffeneinsatzes je nach der Situation und den Absichten des möglichen Gegners. In einer Situation, die für die nationale Sicherheit gefährlich ist, sind unter anderem auch präventive Nuklearschläge gegen den Aggressor vorgesehen’, so Patruschew…“

Es spricht einiges dafür, daß Netanjahu deshalb am 07.09.09 heimlich nach Moskau geflogen war, um genau dies herauszubekommen: Wie wird sich Moskau verhalten, wenn die USA/Israel/Nato über die Iraner herfallen. Die Antwort war offenbar sowohl deutlich wie auch ernüchternd.

Medwedew dürfte Netanjahu daran erinnert haben, daß der Überfall der georgischen Streitkräfte auf die russischen UNO-Verbände in Südossetien („UNOMIG“) maßgeblich von den USA und eben gerade auch von Israel initiiert und mit israelischen Waffenlieferungen und israelischem Militärpersonal überhaupt erst ermöglicht geworden war.

Damit auch der dümmste Israeli die Botschaft Moskaus versteht, finden wir unter dem 01.10.09 auf Novosti (http://de.rian.ru/business/20091001/123318050.html):

„GEMEINSAMER WIRTSCHAFTSRAT RUSSLAND-PALÄSTINA GEGRÜNDET“

Meine Schlußfolgerung: Der von mir so lange befürchtete Krieg gegen die Iraner durch Israel und/oder die USA dürfte für absehbare Zeit ausfallen.

In einem Artikel bei RIA Novosti wird erklärt, das “Raketenlieferungen” an den Iran gefährlich sind.

O-Ton: Frankreich hält russische Raketenlieferungen an Iran für gefährlich

PARIS, 10. September (RIA Novosti). Frankreichs Außenministerium hält den Export von Luftverteidigungswaffen nach Iran, den Russland laut israelischen Medienberichten mit Teheran vereinbart haben soll, für sehr gefährlich.[1]

In diesem Satz wird wenigstens kurz angerissen, das es sich um Luftverteidigungssysteme handelt. Nach der Überschrift klingt es eher nach Angriffswaffen.

Die israelischen Zeitungen schreiben nun schon seit zwei Tagen über einen „geheim gehaltenen“ Besuch des israelischen Premiers Benyamin Netanyahu in Moskau. Laut der Zeitung „Haaretz“ ist das Ziel der Reise gewesen, „ranghohen Vertretern der russischen Führung und der Sicherheitskräfte die Notwendigkeit auseinanderzusetzen, auf den Verkauf von Raketen (SS-300) an Iran zu verzichten“.[1]

Also da ich vermute, dass es nach wie vor um die Lieferung von S-300 Abwehrsystemen geht, stelle ich mir ein paar Fragen:

Warum hat man Angst davor, dass der Iran sich gegen Angriffe z.B. mit Raketen verteidigen kann?
Steht ein solcher Angriff vielleicht bevor?
Warum liefern wir Israel Atomraketentaugliche U-Boote, welche zum Angriff geeignet sind?

Hier mal einen Auszug über S 300 Systeme:

Die S-300P (NATO-Codename: SA-10 Grumble) wurde als Langstreckensystem der Voyska PVO (Flugabwehrtruppe) entwickelt, um strategische Ziele sowohl gegen konventionelle Flugzeuge als auch gegen Marschflugkörper zu verteidigen. Gleichzeitig wurde die S-300V-Serie (NATO: SA-12A Gladiator/Giant) als mobileres System entwickelt, um die Bodentruppen vor Luftangriffen und Kurzstreckenraketen zu schützen.

Sie hat eine Sprengkopfmasse von 133 kg, eine Reichweite von 47 km und erreicht eine maximale Flughöhe von 30.000 m.[2]

[1] http://de.rian.ru/world/20090910/123058762.html
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/S-300_%28Flugabwehrrakete%29

USA, Russland, China, Grossbritannien und Frankreich beraten unter Kollaboration der deutschen Regierung über Sanktionen, Blockaden und Krieg gegen die Islamische Republik. Der Einsatz von Atomwaffen gegen den souveränen Staat wird dabei nicht ausgeschlossen, sondern im Gegenteil systematisch vorbereitet………………….WEITERLESEN.

Unter äußerst geringer me­dialer Beachtung haben die USA ihrem strategischen Verbündeten Israel grünes Licht für einen Bombenangriff auf iranische Atomanlagen erteilt. Wenn Israel glaube, daß ein Militärschlag nötig sei, ließ US-Vizepräsident Joseph Biden wissen, könnten die USA »einem anderen souveränen Staat nicht sagen, was er zu tun hat«. Sich in die Angelegenheiten souveräner Staaten einmischen konnten die USA bekanntlich noch nie. Sofern Washington es nicht als zwingend notwendig erachtete, da oder dort einen Regimewechsel durchzuführen. In Form einer verdeckten Operation, wenn es sich richten ließ oder auch, wenn es nicht anders ging, durch eine direkte militärische Intervention. Das alles natürlich nur, wenn die eher subtilen Formen der Einflußnahme, auch soft power genannt, ohne Wirkung geblieben sind.

Es wäre für Washington und auch Brüssel ein leichtes, Israel mit sanftem Druck von seinem agressiven Kurs abzubringen. Zumal dessen »souveränes Recht«, Staaten in seiner Umgebung nach Belieben zu attackieren, äußerst eingeschränkt wäre, würden die USA nicht den Großteil der Kosten für die zionistische Kriegspolitik übernehmen. Wenn aber Mister Biden Israel zugesteht, »für sich selbst entscheiden« zu können, »was es in bezug auf den Iran oder einen anderen Staat tut«, will er uns auch sagen, daß der »Staat des jüdischen Volkes« über mehr als die allgemeinen Souveränitätsrechte verfügt, nämlich auch über das souveräne Sonderrecht, einen Angriffskrieg zu führen. Über das Sonderrecht, nicht an das Völkerrecht gebunden zu sein. Zwar folgen auch die USA und/oder die NATO dem Opportunitätsprinzip, wenn es um die Einhaltung oder Nichteinhaltung des Angriffskriegsverbots geht. Doch nicht einmal für sich selbst haben die USA in der Unverfrorenheit, wie sie es für Israel tun, das Recht reklamiert, aller völkerrechtlichen Verpflichtungen hinsichtlich Friedenswahrung entbunden zu sein. Im Grunde wird Israel freilich von Washington dazu genutzt, ständige Verstöße gegen die internationale Rechtsordnung als Gewohnheitsrecht erscheinen zu lassen.

Mit dem Regierungswechsel in den USA ging vielfach die Hoffnung einher, daß die Obama-Administration den israelischen Kriegstreibern Einhalt gebieten würde. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Die Gefahr, daß der Iran zum nächsten nahöstlichen Kriegsschauplatz wird, ist größer denn je. Selbst unter der Bush-Regierung ist Israel nicht so offen ermutigt worden, wie das Joseph Biden mit seiner Blankovollmacht für souveräne israelische Kriegshandlungen eben getan hat. Zwei Drittel der Israelis befürworten einen Militärschlag gegen den Iran. Die arabische Reaktion – Saudi-Arabien will Israel Überflugsrechte gewähren – ist im Begriff, sich der israelisch-amerikanischen Kriegsallianz gegen die antiimperialistische Alternative und gegen die eigene Bevölkerung anzuschließen.

Quelle

Spiegel Online berichtet, dass Präsident Obama seinen Vize Biden zurückgepfiffen habe, und dies öffentlich. Obama betonte, dass er bei seinem diplomatischen Weg bleiben werde, und diesen nach wie vor bevorzuge. Mit deutlichen Worten machte er klar, dass es ein Einverständnis zu einem Angriff auf den Iran von seiner Regierung aus nicht geben werde, und dass er einen Angriff auch nicht einfach dulden werde.

Auch Saudi-Arabien wies Behauptungen in den Medien zurück, dass es Israel Überflugrechte gewährt haben sollte. Jegliche Beziehungen zu Israel wurden bestritten.

Es ist nun die Frage, wer ein Interresse daran haben kann, derlei Nachrichten zu veröffentlichen – und vor allem ist die Frage, wie kommt der Vize Biden dazu, sich derart zu vergallopieren?

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

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Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

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"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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