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Phasen der Inbetriebnahme des Buschehr Atomkraftwerkes

Die Phasen der Inbetriebnahme des Buschehrer Atomkraftwerkes in Südiran wurden vom Leiter dieses Kraftwerkes beschrieben. Hossein Derachschandeh, der Leiter des Buschehrer Atomkraftwerkes sagte am heutigen Mittwoch in einem Interview mit der IRNA, bezüglich des Beginns der Bestückung mit Brennstäben am 21. August diesen Jahres, dass nach dieser Phase die Atomanlage Buschehr zu einem Atomkraftwerk werde.
Derachschan erklärte, dass nach der Bestückungsphase das Buschehrer Kraftwerks mit physikalischen Tests begonnen werde, sowie physikalische Inbetriebnahme-Tests und Tests mit Minimalpower erfolgen sollen, sodass danach der POWER START UP und die eigentliche Inbetriebnahme erfolgen kann.
Der Leiter des Buschehrer Kernkraftwerkes sagte bezüglich der mittleren Stromproduktion dieses Kraftwerkes, dass es möglich sei bis zu 915 Megawatt Strom ins iranische Stromnetz zu speichern.
Die Bestückung mit Brennstäben soll am 21. August in Anwesenheit von Ali Akbar Salehi, dem Leiter der iranischen Atomenergiebehörde und Sergei Krinko, dem Leiter von Rosatom erfolgen.
Gleichzeitig soll an diesem Tag das große Atomfest in ganz Iran gefeiert werden.

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Im Windschatten des Sommertheaters um die Bundespräsidentenwahl hat der als Lügner bekannte Propagandist der Israel-Lobby Richard Herzinger in Springers Welt eine besonders bemerkenswerte Lachnummer veröffentlicht. Angesichts der schüchtern und ohne jegliche Sanktionsandrohung vorgetragenen europäischen Forderung nach einem Ende der verbrecherischen Blockade von Gaza droht Richard Herzinger damit, dass Israel sich von Europa abwenden und stattdessen Indien zuwenden könne. Die Aussicht, in Europa zukünftig ohne die ständigen Versuche des wirtschaftlich völlig unbedeutenden Schurkenstaates Israel zum Anstiften von Kriegen und Schüren von Rassismus leben zu können, klingt natürlich verlockend.

Doch Richard Herzinger lebt offenbar in einer anderen Realität, einer, wo die europäische Kritik an Israel nichts mit der fortgesetzten israelischen Politik von Besatzung, Apartheid und Massakern zu tun hat und Israel eine Weltmacht ist, von der Europa abhängig ist:

Und Europa? Da es derzeit eher gegen seinen politischen und ökonomischen Niedergang ankämpfen muss, könnte es ihm irgendwann sogar einmal leidtun, Israel in einer kritischen Situation wie der jetzigen mit solch ultimativ fordernder Herablassung behandelt zu haben.

Leider ist die verheißungsvolle Perspektive, Israel könnte sich von Europa abwenden, nur ein schlechter Scherz, der mögicherweise inspiriert wurde durch die Vorahnung, dass, wenn Israel mit seiner menschenverachtenden Politik so weitermacht, die Flugzeuge von Israel nach Europa bald fast so lang unterwegs sein könnten wie Flugzeuge nach Indien. Natürlich lässt Zions Welt unter dem lustigen Artikel keine Kommentare zu. Sonst könnte da jemand Israel vorschlagen, Europa zu boykottieren und damit freiwillig bei der von Israel gefürchteten weltweiten BDS-Kampagne mitzumachen. Obwohl der Hintergrund von Richard Herzingers ernst gemeinter Satire natürlich ist, dass die Sanktionskampagne gegen Israel und seine ebenso rechtsradikale wie rassistische Regierung inzwischen Wirkung zeigt, lohnt es sich trotzdem, einen Blick auf die indisch-israelischen Beziehungen zu werfen.

Indien hat mit Israel eine Gemeinsamkeit, denn ähnlich wie das zionistische Regime überwiegend von Muslimen bewohnte Gebiete seit dem israelischen Angriffskrieg 1967 völkerrechtswidrig besetzt hält, so hält Indien seit 1947 einen Teil von Kaschmir besetzt und zieht ein blutiges militärisches Besatzungsregime über die überwiegend muslimische Bevölkerung der bereits 1948 vom UN-Sicherheitsrat gefordeten friedlichen Lösung des Kashmir-Konfliktes in Form einer Volksabstimmung darüber, ob Kashmir zu Indien oder Pakistan gehören soll, vor. Außerdem hat die brutale Politik von Vertreibung und Vernichtung der Lebensgrundlagen der eingeborenen Adivasi in weiten Teilen Indiens zu einer organisierten bewaffneten Widerstandsbewegung, den Naxaliten, geführt, ähnlich wie die Vertreibung und Vernichtung der Lebensgrundlagen der Palästinenser durch Israel den palästinensischen Widerstand entfacht hat.

Die auffälligen Parallelen der militärischen Unterdrückungspolitik Indiens und Israels haben bereits vor über 40 Jahren zu einer Kooperation dieser Staaten geführt. So hat der frühere Chef des zionistischen Regimes David Ben-Gurion offenbar bereits 1967 vorgeschlagen, antimuslimische Ressentiments in Indien dazu zu nutzen, um die gegenüber dem rassistischen Kolonialsiedlungsprojekt der Zionisten in Palästina kritisch auftretenden Pakistanis zu bekämpfen und zu zerstören. Und seit Jahren wird in Pakistan kolportiert, dass der indische Geheimdienst R&AW seit seiner Gründung 1968 eine überaus enge und geheime Beziehung zur israelischen Terrororganisation Mossad pflegen soll und Rameshwar Nath Kao, der erste Chef des Dienstes, sogar vom Mossad ausgebildet worden sein soll. Was da dran sein mag, mag unklar sein, doch ist die israelisch-indische Kooperation im Militär- und Sicherheitsbereich inzwischen so weit fortgeschritten, dass Propagandisten Israels in den USA bereits stolz erklären, Israel sei der größte Rüstungslieferant Indiens.

Grundlage der israelischen Zusammenarbeit mit Indien kann kaum eine auf spannungsfreien Verhältnissen zu den Nachbarstaaten basierenden Politik Indiens sein. Mit einer Strategie der Spannung lassen sich Hindus gegen Muslime besser gegeneinander ausspielen und auch Waffen leichter verkaufen. Als interessante Fußnote sei dabei angemerkt, dass während Israel Indien gegen Pakistan militärisch aufgerüstet hat, die von der Israel-Lobby maßgeblich dominierte USA gleichzeitig Pakistan gegen Indien aufgerüstet hat.

Durch den anhaltenden Konflikt und das Hochrüsten beider Seiten konnten die USA und Israel ein Ausmaß an Kontrolle über Indien und Pakistan erhalten, dass sie nie hätten haben können, wenn Pakistan, Indien und China sich zu einem Wirtschafts- und Sicherheitsblock hätten zusammenschließen können, so wie das nun in der SCO angestrebt wird.

Und darin besteht auch das Hauptproblem der angedrohten antiislamischen Achse Israel-USA-Indien. Das Riesenland Indien ist nicht so einfach wie die USA oder die EU zum Handlanger der Interessen Israels zu machen. Die indische Außenpolitik war immer schon multidimensional. Während Indien einerseits mit Israel eine enge Kooperation im Sicherheitsbereich pflegt, ist Indien gleichzeitig schon von Anbeginn an einer der besten Handelspartner der postrevolutionären Islamischen Republik Iran.

Und wenn Indien vorhat, sich wirtschaftlich ähnlich rasant wie China zu entwickeln, dann braucht Indien dafür Energie. Diese Energie kann Indien problemlos vom Iran in Form von Gas via Pakistan über die bereits projektierte IPI-Pipeline beziehen. Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass eine gegen den Iran und Pakistan gerichtete antiislamische Strategie der Spannung schon deshalb nicht nur für die Bevölkerung von Indien, sondern auch für die Bosse der dortigen Wirtschaft äußerst nachteilig wäre. Israel kann Indien im Gegensatz zu seinen Partnern Iran und Pakistan kein Gas liefern.

Quelle

Neue Repressalien gegen Iran gehören zu den Schwerpunktthemen bei den heute beginnenden Berliner Gesprächen mit dem Staatspräsidenten Israels. Die deutsche Kanzlerin hat ihre Bereitschaft zu härteren Wirtschaftssanktionen auch ohne UN-Mandat erklärt; identisch äußern sich EU und USA. Widerstände kommen noch von deutschen Exportunternehmen, die langfristig Nachteile gegenüber Firmen aus der Volksrepublik China befürchten. Kern der innerdeutschen Differenzen ist Uneinigkeit darüber, wie mit dem Bestreben Teherans, nach der weitgehenden Zerstörung des Irak zur Vormacht am Persischen Golf zu werden, umgegangen werden soll. Die Ablösung des iranischen Regimes durch Kräfte, denen die Bereitschaft zugeschrieben wird, sich stärker dem Westen unterzuordnen, gilt als Alternative; sie wird etwa durch die staatsfinanzierte Deutsche Welle unterstützt. Auch in die Kriegsvorbereitungen, die in den USA getroffen werden, um Druck auf Iran auszuüben, ist Deutschland involviert. Damit stehen Berlin mehrere Varianten zur Verfügung, um das widerstrebende Militärregime in Teheran in die deutschen Hegemonialpläne für das Ressourcengebiet rings um den Persischen Golf zu zwingen.

Elitenkonsens
Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzungen um neue Repressalien gegen Iran sind strategische Pläne Teherans, die darauf abzielen, nach der Zerschlagung des traditionellen Rivalen Irak durch die USA zur Vormacht am Persischen Golf zu werden. Aus iranischer Sicht begründen die Größe und Bevölkerungszahl des Landes, sein Rohstoffreichtum und seine strategische Lage „eine quasi natürliche Vorrangstellung“ in der Region, berichtet die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).[1] Dieser Gedanke sei „Allgemeingut unter Iranern“, „auch bei der säkular-nationalistischen Opposition im Exil“. Wie die SWP schreibt, hat Teheran im Jahr 2005 – noch zu Zeiten des prowestlichen Präsidenten Mohammad Khatami – eine „20-Jahre-Vision für die Islamische Republik“ verabschiedet, die als „Ausdruck eines Elitenkonsenses“ gelten kann – weit über das gegenwärtig herrschende Militärregime hinaus. Der Kernsatz des Dokuments lautet: „In zwanzig Jahren ist Iran ein entwickeltes Land, das wirtschaftlich, wissenschaftlich und technologisch den ersten Platz in der Region einnimmt, das mit seiner islamischen und revolutionären Identität die islamische Welt inspiriert und international konstruktive und effektive Beziehungen pflegt.“
Sanktionspolitik
Aus Sicht maßgeblicher Kräfte in den Vereinigten Staaten und des transatlantischen Milieus in Berlin gilt es, die regionale Hegemonie einer vom Westen kaum kontrollierbaren Macht in den Rohstoffgebieten am Persischen Golf um jeden Preis zu verhindern. Die Bundesregierung baut daher die Beziehungen zu den Diktaturen der Arabischen Halbinsel, die mit Iran um die regionale Vormacht konkurrieren, systematisch aus (german-foreign-policy.com berichtete [2]). Vor wenigen Tagen suchte Außenminister Westerwelle bei seiner Reise an den Golf, den Pakt mit den arabischen Staaten gegen Teheran zu festigen.[3] Zusätzlich hat Bundeskanzlerin Merkel eine Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gegen Iran in Aussicht gestellt und erklärt, gegebenenfalls auf eine Legitimation dafür durch die UNO zu verzichten. Ähnlich haben sich die USA und maßgebliche Stimmen aus der EU geäußert.
Wirtschaftseinfluss
Widerstand dagegen kommt vor allem von deutschen Energie- und Exportfirmen. Diese weisen darauf hin, dass Iran nicht nur als Erdgaslieferant für die „Nabucco-Pipeline“ [4] kaum zu ersetzen, sondern zudem ein immer wichtiger werdender Absatzmarkt ist. Viele Unternehmen warnen, die Sanktionspolitik werde im Ergebnis nur die Konkurrenz aus China stärken. Im Dezember etwa hat Teheran den Erdölkonzern Total von der Entwicklung eines bedeutenden Gasprojekts ausgeschlossen; der Zuschlag soll jetzt an einen Konzern aus China gehen.[5] Kürzlich musste die Hamburger Hafen und Logistik AG einen Auftrag zum Ausbau eines bedeutenden iranischen Hafens auf Druck der Transatlantiker stornieren; auch hier könnte, so heißt es, ein chinesischer Konzern profitieren. Zwar bemühen sich westliche Firmen, darunter auch amerikanische, ihre Geschäfte über Drittstaaten wie die Vereinigten Arabischen Emirate und China abzuwickeln; dennoch sei die Sanktionspolitik hochriskant, ist aus ihrem Umfeld zu hören: Mit sinkendem Wirtschaftseinfluss in Iran schwänden auch die Möglichkeiten, Kontrolle über Teheran auszuüben. Die westliche Hegemonie am Persischen Golf sei dadurch auf lange Sicht bedroht.
Umsturz
Als Option gilt in Berlin mittlerweile auch die Unterstützung oppositioneller Proteste in Iran. Die zunehmende Konzentration der politischen und ökonomischen Macht in Teheran bei Militärs und Milizen bringt nicht nur demokratisch gesinnte Milieus, sondern auch Teile des traditionellen iranischen Klerus gegen das Regime in Teheran auf. Die Bundesrepublik, die bereits mehrfach demokratischen Kräften im Iran die Unterstützung versagt hat [6], steht der Oppositionsbewegung diesmal bei – ihre Protagonisten gelten als eher westlich orientiert. Dies trifft unter anderem auf den einstigen Präsidenten Ali Akbar Haschemi Rafsandschani zu, den Berlin bereits vor Jahren wegen seiner Geschäftsinteressen im Westen gegenüber dem jetzigen Regime präferierte.[7] Rafsandschani wird die Verantwortung für zahlreiche Morde und Attentate zugeschrieben, darunter ein Anschlag auf ein jüdisches Zentrum in Buenos Aires, bei dem 85 Menschen ums Leben kamen.[8] Die teilweise von demokratischen Kräften, teilweise aber auch von klerikalen Kreisen um Rafsandschani getragene Oppositionsbewegung wird unter anderem durch die Berichterstattung des staatlich finanzierten Auslandssenders Deutsche Welle unterstützt [9] – mit Folgen: Kürzlich schritt das Regime in Teheran mit Störsendern gegen die Deutsche Welle ein.[10]
Krieg
Komplettiert werden die verschiedenen Versuche, die Regierung in Teheran zur Unterwerfung unter die westlichen Hegemonialpläne zu zwingen, durch die Drohung mit Krieg. Auch daran beteiligt sich Berlin – und dürfte entsprechende Erwägungen wie auch nichtmilitärische Umsturzplanungen in den kommenden Tagen mit ähnlichen Konzepten in Israel abgleichen, dessen Staatspräsident heute in Berlin eintrifft. Zu den auf Krieg zielenden Aktivitäten gehört die Aufrüstung der Diktaturen der Arabischen Halbinsel, die mit deutscher Unterstützung erreicht wird.[11] Ende 2009 druckte die offiziöse US-Militärzeitschrift Joint Force Quarterly Überlegungen über einen „künftigen Golfkrieg“ ab, bei dem „arabische und amerikanische Kräfte gegen iranische Fähigkeiten“ stünden.[12] Wenige Monate zuvor hatte sich die deutsche Luftwaffe an einer Kriegsübung in den Vereiningten Arabischen Emiraten beteiligt, die einem derartigen Szenario im Grundsatz entsprach.[13] Zudem wird ab März zum ersten Mal ein deutsches Kriegsschiff in eine sogenannte Carrier Strike Group der US Navy integriert. Eine Carrier Strike Group ist eine Schiffsformation, die um einen US-Flugzeugträger gruppiert ist. Die Fregatte Hessen wird in diesem Rahmen den US-Flugzeugträger Harry S. Truman ab März bei seinen Operationen begleiten. Die USS Harry S. Truman besitzt umfangreiche Erfahrungen im Persischen Golf – unter anderem aus dem Überfall auf den Irak im Jahr 2003.
[1] Johannes Reissner: Irans Selbstverständnis als Regionalmacht. Machtstreben im Namen antikolonialer Modernität; SWP-Studie S 29, Oktober 2008
[2] s. dazu Feudalinvestoren, Feudalinvestoren (II), Feudalinvestoren (III) und Die Qatar-Bahn
[3] s. dazu Die Ordnung am Golf
[4] s. dazu Nabucco, Südlicher Korridor und Masterplan
[5] Bahman Nirumand: Iran-Report der Heinrich-Böll-Stiftung Nr. 01/2010
[6] Bekannte Beispiele sind die Niederschlagung von Protesten gegen das Schah-Regime im Jahr 1967 in Berlin (West) oder der Besuch des bundesdeutschen Außenministers in Teheran im Jahr 1988 – zu einem Zeitpunkt, zu dem das dortige Regime Tausende politische Gefangene exekutierte.
[7] s. dazu Ähnlichkeiten
[8] Rafsandschani wird unter anderem Verantwortung für Morde an Exil-Iranern und für einen Anschlag auf ein jüdisches Zentrum in Buenos Aires im Jahr 1994 vorgeworfen, bei dem 85 Menschen ums Leben kamen. Argentinien erließ deswegen im Jahr 2006 einen Haftbefehl gegen ihn sowie acht weitere Iraner, der jedoch wenig später von Interpol aufgehoben wurde. Die letzte Hoffnung; Neue Zürcher Zeitung 28.06.2009
[9] s. dazu Umsturzerwartungen
[10] Teheran störte Deutsche Welle TV; Spiegel Online 02.01.2010
[11] s. dazu Militärpartner am Golf
[12] Future Gulf War. Arab and American Forces against Iranian Capabilities; Joint Force Quarterly 55, 4th quarter 2009
[13] s. dazu Deutsch-arabische Manöver

Das neue Jahr beginnt mit einem geostrategischen Paukenschlag, der in Europa allerdings bestenfalls als Randnotiz wahrgenommen wird. Das überrascht nicht, schließlich gehört die EU zu den großen Verlieren der jüngsten Entwicklungen in Zentralasien. Binnen dreier Wochen entschied sich das “Great Game” um die Energiereserven rund um das Kaspische Meer. China ist der große Gewinner, Russland gewinnt an Bedeutung, verliert aber die Kontrolle über die ehemaligen Sowjetrepubliken der Region, Iran entwickelt sich zum ernsthaften geostrategischen Akteur und die EU und die USA schauen in die Röhre. Die Karten sind neu gemischt und die neue Konstellation wird vor allem Deutschland noch Kopfschmerzen bereiten.

Vor ein paar Jahren war die Welt noch überschaubar. Der Westen hatte die zentralasiatischen Republiken bei seinem “Kampf gegen den Terrorismus” mit ins Boot geholt, baute Militärbasen, unterstützte Georgien als künftiges NATO-Mitglied, schloss Verträge mit Aserbaidschan ab und baute neue Pipelines, die kaspisches Öl über Georgien und die Türkei zum Mittelmeer transportieren sollten.

Der Plan war offensichtlich – man wollte Zentralasien aus den Klauen des Russischen Bären “befreien”. Doch der Westen unterschätzte den russischen Präsidenten Putin auf ganzer Linie. Putin torpedierte nicht nur die Pipeline-Pläne des Westens, er stutzte die Expansionsgelüste auch jäh, als Georgiens Präsident Saakaschwilli frech wurde und militärisch gegen die russischen Protektorate Südossetien und Abchasien vorging. Doch auch Russland musste Rückschläge hinnehmen – mit der neuen asiatischen Supermacht China kann es vor allem ökonomisch nicht konkurrieren und muss nun tatenlos mit ansehen, wie China seinen Hinterhof ökonomisch überrollt.

Iran – der neue Mitspieler

Am 6. Januar weihten Irans Präsident Ahmadinedschad und sein turkmenischer Kollege Berdimuhammedow feierlich eine neue Erdgaspipeline zwischen den beiden Nachbarstaaten ein. Bislang hatte Iran jährlich rund 6 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus Turkmenistan importiert, nun kann sich diese Menge schrittweise auf bis zu 20 Milliarden Kubikmeter pro Jahr erhöhen. Damit wäre nicht nur der komplette Energiebedarf Nordirans gedeckt, Iran könnte auch noch turkmenisches Gas unter Umgehung russischen Staatsgebietes direkt in die Türkei weiterleiten – eine entsprechende Trasse ist vorhanden und muss nur noch an die iranisch-turkmenische Trasse angeschlossen werden. Iran – der auch von seinem Nachbarn Aserbaidschan Gas importiert – ist damit in der glücklichen Situation, sein eigenes Erdgas aus dem Persischen Golf beinahe komplett gegen Devisen verkaufen zu können und den Energiehunger seines Nordens auch im Winter decken zu können. Wenn es das Ziel des Westens war, Iran zu isolieren, ist dieses Ziel gründlich in die Hose gegangen. Iran ist für die europäische Energiesicherheit wichtiger denn je. Seit feststeht, dass die Nabucco-Pipeline nur mit iranischem Gas oder Gas, das über iranisches Territorium transportiert wird, gefüllt werden kann, ist Iran der einzige Konterpart zu Russland. Wenn Europa seine Gasimporte diversifizieren will, führt an Iran kein Weg mehr vorbei.

Turkmenistan – begehrter Knotenpunkt

Die Weltwirtschaftskrise ging auch an Turkmenistan nicht spurlos vorbei. Bislang hat der Staat nahezu sein komplettes Gas und Öl über Russland verkauft – teils nach Russland, teils in die Ukraine, teils nach Westeuropa. Den größten Teil des Kuchens konnte sich allerdings der russische Exklusivpartner Gazprom sichern. Als die Gasnachfrage im Zuge des Produktionsrückgangs in den Keller ging, blieb Turkmenistan sogar auf seinem gesamten Gas sitzen. Neun Monate lang, wollte Russland keinen einzigen Kubikmeter, da die Gazprom die Nachfrage aus dem In- und Ausland mühelos aus der eigenen Förderung befriedigen konnte. Damit ist nun Schluss, denn Turkmenistan hat nun einen neuen Abnehmer, dessen Energiehunger größer ist als der des Westens – China.

Am 14. Dezember letzten Jahres eröffnete Berdimuhammedow zusammen mit seinem chinesischen Kollegen Hu Jintao die Turkmenistan-China-Pipeline, über die einmal 40 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Turkmenistan ins Reich der Mitte fließen sollen – dies entspricht der Hälfte des momentanen chinesischen Verbrauchs. Zusätzlich wird Uzbekistan weitere 10 Milliarden Kubikmeter in diese Pipeline einspeisen, die nun Chinas energetische Schlagader darstellt.

China ist damit Turkmenistans Premiumkunde und das zentralasiatische Land hat die freie Wahl, ob es die Restmengen lieber über Russland oder über Iran exportieren will – eine Frage, die wahrscheinlich über den Preis entschieden wird. Welch glückliche Lage für das Land, das vor wenigen Jahren noch als Vasallenstaat Moskaus galt.

Chinas Sieg kommt allerdings nicht ganz überraschend. Der chinesisch-turkmenische Handel hat sich im letzten Jahrzehnt vervierzigfacht. Ganze 35 chinesische Großkonzerne sind in Turkmenistan aktiv. Neben dem Öl- und Gassektor, sind die Chinesen auch in den Bereichen Telekommunikation, Transport und Logistik, Landwirtschaft, Textil, Chemie, Nahrungsmittel, Gesundheitswesen und im Bausektor tätig. Während Russland Druck ausübte und der Westen an die Menschenrechtslage appellierte, hat China die Situation genutzt und besitzt nun nicht nur ein zentralasiatisches Standbein, sondern auch einen weiteren Absatzmarkt für seine Produkte.

Kasachstan – in der Zwickmühle

Neben Turkmenistan und Usbekistan konnte China vor allem den gigantischen Flächenstaat Kasachstan für sich gewinnen. Kasachstan will nicht nur weiteres Gas in die Turkmenistan-China-Pipeline einspeisen, sondern über eine 6.000-Kilometer-Pipeline auch Öl in das Reich der Mitte liefern. Damit hat Kasachstan ebenfalls die freie Wahl des Kunden – bislang war der Staat auf russische Pipelines angewiesen, die das Öl ans Schwarze Meer transportierten. Wer von nun an die Regeln bestimmt, machte Präsident Nasarbajew seinen westlichen Partnern bei einem Treffen in Astana klar. “Wir werden nur noch mit Unternehmen Geschäfte machen, die uns helfen, unsere Wirtschaft zu diversifizieren.” Die Vertreter von Chevron und TotalFina staunten nicht schlecht und wussten natürlich sofort, an wen Nasarbajew dabei denkt – auch in Kasachstan floriert die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China.

Die beiden Staaten haben nun sogar ein Gemeinschaftsprojekt der besonderen Art beschlossen. Eine Million Hektar fruchtbaren kasachischen Landes soll chinesischen Bauern zur Verfügung gestellt werden, um dort Soja und Raps anzubauen, der nach China exportiert werden soll. Doch gegen diese Pläne laufen vor allem die Kasachen selbst Sturm, die Angst vor einer Überfremdung haben. China hat jedoch nicht nur den Fuß in der Tür, sondern sitzt bereits gemütlich im kasachischen Wohnzimmer. Über die letzten vier Jahre hinweg hat China mehr als 20 Milliarden Dollar in die Hand genommen, um sich in die kasachische Energiewirtschaft einzukaufen, während der Westen um die letzten Joint-Ventures bangen muss. Von einer transkaspischen Pipeline, die Öl und Gas gen Europa liefern soll, spricht heute verständlicherweise niemand mehr. Aber auch Russland steht mit leeren Händen da und versucht Kasachstan nun über den Weg einer Zollunion mit Russland und Weißrussland nicht vollends Richtung China abdriften zu lassen.

Russland – weder Gewinner, noch Verlierer

Bei der momentanen wirtschaftlichen Lage, in der das Energieangebot größer als die Nachfrage ist, kann es Russland relativ egal sein, ob die zentralasiatischen Republiken ihr Gas und Öl an China und Iran verkaufen oder nicht. Aber wenn die Nachfrage wieder anzieht, wird Russland den Bedarf seiner Kunden nicht mehr in vollem Umfang decken können. Schlechte Zeiten für Russlands weniger finanzkräftige Kunden, wie die Ukraine. Aber auch Deutschland ist künftig voll und ganz auf russische Gaslieferungen angewiesen. Wenn die EU sich nicht dazu durchringen kann, mit Iran eine potente Alternative zu wählen, wird sie komplett vom Gashahn Russlands abhängen – die Anrainer des Kaspischen Meeres sind spätestens seit Beginn dieses Jahres keine Alternativen mehr.

Russland setzt jedoch auf Kooperation und nicht auf Konfrontation – egal, ob es sich um die EU oder um China handelt. Ein ebenfalls in den letzten Tagen von Wladimir Putin eingeweihtes Ölterminal bei Nadhodka an der Nähe der nordkoreanisch-russischen Grenze soll künftig vor allem die chinesische Nachfrage decken und eine geographisch und geostrategisch sinnvolle Alternative zum Transport von arabischem Öl durch das Nadelöhr der Straße von Malakka darstellen. Der erste Tanker verließ unter Putins Augen das Terminal mit russischem Öl für Hong Kong.

China – Gewinner mit Achilesferse

Chinas energetische Schlagadern führen von Zentralasien über den Alataw-Pass in die chinesische Provinz Xinjiang und von dort aus ins Landesinnere. Diese Trassenführung ist für China suboptimal, denn Xinjiang gilt als Unruheprovinz. Die gewalttätigen Aufstände der Uiguren, die im letzten Juli in der Provinzhauptstadt Ürümqi stattfanden, waren nur die Spitze eines Eisbergs von Problemen, die sich immer wieder Luft machen. Es ist unmöglich, mehrere Tausend Kilometer Pipelines in der Unruheprovinz gegen terroristische Anschläge abzusichern. China wird wohl auf die Wünsche der Uiguren eingehen müssen, so lange diese sich mäßigen. Mit den Pipelines haben die Uiguren ein gewaltiges Druckmittel gegen Peking in der Hand.

Der Westen guckt in die Röhre

Während sich die geostrategische Karte Zentralasiens neu ordnet, führt der Westen einen komplett sinnlosen Krieg in der südlichen Peripherie, die nicht nur arm an Rohstoffen ist, sondern auch wegen der Sicherheitslage auf absehbare Zeit als Transitland für Energietransporte ausscheidet. Die USA haben das “Great Game” verloren, Europa spielt nicht mehr als eine Statistenrolle. Ohne einen Kotau vor den neuen geostrategischen Akteuren in Teheran – und auch in Ankara – wird Europa sich künftig wohl besser mit Russland vertragen müssen, will es nicht im Winter im Kalten sitzen.

Quellen und Hintergrund:

Stratfor
– M K Bhadrakumar – Russia, China, Iran redraw energy map
– Vladimir Socor – Russia resumes gas imports from Turkmenistan
Putin opens oil-export route
– M K Bhadrakumar – China resets terms of engagement in Central Asia
– Bruce Pannier – Kazkhstan mulls China land deal

Quelle

Wahr ist, dass die EU sich unter dem Vorwand fiktiver iranischer Massenvernichtungswaffen gerade für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Iran ausgesprochen hat.

Wahr ist auch, dass dass die EU Israel wegen des Führens von Angriffskriegen, Kriegsverbrechen und dem völlig unkontrollierten Bestand Hunderter von real existierenden Atomwaffen nicht mit Sanktionen droht und auch nichts dagegen einzuwenden hat, dass Deutschland Israel zum Abschuss von Atomwaffen gut zu gebrauchende U-Boote schenkt.

Wahr ist weiterhin, dass der gerade mit dem Kriegsverbrechernobelpreis ausgezeichnete Kriegsverbrecherpräsident Barack Obama Iran noch sieben Wochen gibt, um sich dem Diktat der Israel-Lobby zu unterwerfen.

Wahr ist des weiteren, dass die EU auch über Sanktionen gegen die Türkei berät, die gerade eine deutliche Warnung an Israel gerichtet hat.

Unwahr ist jedoch, dass EU als konkrete Sanktionsmaßnahme gegen Iran und Türkei ins Auge gefasst hat, das durch die Türkei laufende Pipeline-Projekt NABUCCO aufzugeben und stattdessen Erdgas aus dem von Rechtsextremisten beherrschten Apartheidsstaat Israel zu beziehen.

Quelle

Der chinesische Ölriese Sinopec will in Iran eine Raffinerie mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 6,5 Milliarden US-Dollar errichten.

Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnen die Chinesen mit der staatlichen iranischen Ölfirma NIORDC, wie Tehran Times berichtete. Der Meldung zufolge soll der Deal in zwei Monaten unter Dach und Fach gebracht werden. China ist ein großer Importeur von iranischem Erdöl. Sinopec kauft täglich 150 000 bis 160 000 Barrel.

Insgesamt sollen in Iran sieben neue Ölraffinerien mit einem Gesamtwert von 23 Milliarden US-Dollar entstehen, in denen täglich 1,56 Millionen Barrel verarbeitet werden sollen. Derzeit beträgt die Gesamtleistung der iranischen Raffinerien 1,64 Millionen Barrel pro Tag.

Als die somalischen Piraten Anfang Februar 2009 das Lösegeld am Fallschirm gezählt hatten, durfte der gekaperte Waffentransporter MS Faina mit seiner ukrainisch-russisch-lettischen Mannschaft und 33 russischen T-72-Panzern an Bord zum kenianischen Hafen Mombasa weitertuckern, unter dem Geleitschutz der US Navy. 

BBC vom 5. Februar 2009 zufolge gehört das ukrainische RoRo-Schiff unter der Flagge von Belize, siehe Auszug aus dem Schiffsregister bei Wikipedia, dem Israeli Vadim Alperin, alias Vadim Oltrena Alperin, alias Vadim Galperin.
Quelle: BBC

Bestimmungsort der Kampfpanzer laut Begleitpapieren: der Südsudan. Bereits kurz nach der Kaperung des Schiffs am 25. September 2008 erklärte Nina Karpacheva, die  Ombudsfrau des ukrainischen Parlaments laut Spiegel –  auf Englisch online – , ein Vadim A. mit israelischem Paß sei der Schiffseigner.

Laut Meldung vom 12. Januar 2009 beschwerte sich dann der amtierende Kapitän der Faina, der Obermaat Vladimir Nikolsky in einem Satellitentelefonat mit Agence France Presse darüber, daß der Schiffseigner noch keinen Kontakt mit den Piraten aufgenommen habe: 

Ich glaube, daß Vadim Alperin, der wahre Schiffseigner, die wahre Lage nicht kennt… Der Eignervertreter hat ihm wohl Informationen vorenthalten.

Siehe auch The Daily Star.  

Wohl wegen der massiven Unterstützung zionistischer US-Organisationen für Darfur schwirrt nun im Netz herum, zum Beispiel hier, eigentlicher Bestimmungsort der Panzer sei nicht der Süden des Sudan, sondern der chaotische Darfur im Westen des Landes mit seinen noch ungesicherten Ölvorkommen. Mehr zu Darfur hier.

Dieses Gerücht stützt sich außerdem darauf, daß die Zentralregierung im sudanesischen Norden mehrfach behauptet hat, der ihr feindliche Justice and Equality Movement (JEM) in Darfur habe beträchtliche logistische militärische Hilfe aus Israel erhalten, wie Press TV Iran zutreffend meldet.

Wahrscheinlicher im Falle der Panzerlieferung: Geschäftsmann Vadim Alperin arbeitet den westlich unterstützten sogenannten Rebellen im ölreichen Südsudan zu, über dessen Abspaltung oder Verbleib beim chinafreundlichen ölarmen sudanesischen Norden 2011 per Stimmzettel entschieden werden soll. Mehr hier.

Quelle

Die Staaten am Golf wollen die Abwicklung des Ölhandels in einigen Jahren auf einen Währungskorb umstellen. Geheime Gespräche mit China, Russland, Japan und Frankreich geführt. Umstellung auf Währungskorb über einen Zeitraum von neun Jahren.

Wollen sich die Golfstaaten mittelfristig vom Dollar verabschieden? Laut einem Bericht der britischen Zeitung „The Independent“ erwägen die arabischen Ölproduzenten einen Ersatz des Dollars als Zahlungsmittel im Rohölhandel. Geplant ist angeblich die Umstellung auf einen Währungskorb.

Die arabischen Golfstaaten hätten bereits geheime Gespräche mit China, Russland, Japan und Frankreich geführt, heißt es in dem Bericht auf der Internetseite des „Independent“. Anstelle des Dollars solle ein Währungskorb verwendet werden, der unter anderem den japanischen Yen, den chinesischen Yuan, den Euro und Gold enthalten solle.

In dem Artikel, der sich auf Aussagen von anonymen Quellen aus den Staaten des Gold-Kooperations-Rates (GCC) und Bankenkreisen in Hongkong stützt, heißt es, dass die Umstellung auf den Währungskorb über einen Zeitraum von neun Jahren erfolgen solle. Auch die geplante neue Einheitswährung der GCC-Staaten, zu denen Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Katar zählen, solle in dem Währungskorb enthalten sein.

Den Dollar als Abwicklungswährung für Ölgeschäfte zu ersetzen, sollte nach Meinung von Analysten keine Schwierigkeiten bereiten. Diesen Weg geht Iran schon seit einigen Jahren. Die Preisstellung für Öl umzustellen, würde aus Sicht von Experten aber einen gewaltigen Aufwand bereiten.

„Ich denke nicht, dass aus diesen Diskussionen irgendwelche konkreten Schritte hervorgehen werden“, sagte David Moore, Rohstoffanalyst bei der Commonwealth Bank of Australia, der Nachrichtenagentur Reuters. „Selbst wenn der Dollar schwach ist, heißt das nicht, dass Rohstoffe unterbewertet sind.“ Tatsächlich sei es so, dass Rohstoffpreise eher stiegen, wenn sich der Dollar abschwäche. Die Zentralbank Saudi Arabiens dementierte allerdings inzwischen den Bericht des „Independent“.

Quelle

Bei dem Versuch der Sicherheitskräfte Afghanistans, Mitglieder der Nord-Atlantischen Terror-Organisation (NATO) festzunehmen, sind heute im Norden Afghanistans bedauerlicherweise drei deutschen Terroristen, die sich der Verhaftung mit Waffengewalt widersetzt haben, ums Leben gekommen.

Sicherheitskräften zufolge dient der Norden Afghanistans nach wie vor deutschen Terroristen der Nord-Atlantischen Terror-Organisation NATO als Unterschlupf. Zwar wurden in der jüngeren Vergangeheit weite Teile Nordafghanistans von der Herrschaft des internationalen Terrorismus befreit, doch berichtete der Sender Al-Jazeera kürzlich, dass sich in Kunduz immer noch ein größeres Lager deutscher Teroristen befindet, wo sich mehr als 1000 deutsche Terrristen versteckt halten sollen. Auch wenn weite Teile Afghanistans inzwischen befreit sind, leben viele Afghanen wegen der Terrorplage nach wie vor unter völlig menschenunwürdigen Bedingungen.

Erst kürzlich sind bei Bombenanschlagen der Terrororganisation NATO in Afghanistan wieder mal 140 Menschen auf einen Schlag gestorben. Afghanische Sicherheitsexperten weisen jedoch darauf hin, dass die Bevölkerung des Herkunftslandes der Terroristen den internationalen Terrorismus der NATO nicht deshalb unterstützt, weil sie sadistishe Neigungen befriedigen will, sondern deshalb, weil sie mit Waffen der Massenverblödung systematisch zur Unterstützung des internationalen Terrors erzogen wurde. Besonders deutlich zeige sich die skrupellose Indoktrinierung daran, dass deutsche Terrorführer sogar ihre Kinder mit Terrorpropaganda bombardieren, um sie dann direkt von der Schulbank weg als Terroristen anwerben zu können.

Afghanischen Sicherheitsexperten zufolge nutzen die Fürsten der deutschen Terrorpropaganda mit ihren Massenverblödungswaffen die Unterwürfigkeit, Borniertheit und Arroganz der deutschen Bevölkerung aus und verklären den Terrorismus der NATO euphemistisch zu Sicherheitspolitik und humanitärer Hilfsleistung. Die tatsächlichen Ziele der Nord-Atlantischen Terror-Organisation in Afghanistan, nämlich der Schutz des Drogennachschubs für die internationale Drogenhandelsorganisation CIA, die Errichtung von dauerhaften Terrorbasen für Terrorangriffe auf den Iran und China und die Eroberung von Transportwegen für Öl und Gas wird von der Terrorpropaganda systematisch verschwiegen.

Quelle

Vielleicht ist es untergegangen, vielleicht aber auch bewusst nicht ausgeweitet worden. Das Thema „Rekrutierungen der CIA im Iran“. Um es genauer zu beschreiben: von der CIA bezahlte Dissidenten. Seymour Hersh berichtete als Journalist ausführlich darüber. Amerika will einen Regime-Wechsel. Ohne diesen kommen sie ohne Krieg nicht an das iranische Öl. Der Vorwurf der Wahlmanipulation zur Präsidentschaftswahl im Iran könnte zu keinem geeigneteren Zeitpunkt kommen.

Die FAZ berichtete 2003: „Amerika will Regime in Iran stürzen – Die Regierung der Vereinigten Staaten hat ihre informellen Kontakte zur iranischen Führung abgebrochen und arbeitet nun auf einen Sturz des Regimes in Teheran durch einen Aufstand im Inneren hin. Das berichtet die Tageszeitung Washington Post in ihrer Sonntagsausgabe unter Berufung auf ranghohe Mitarbeiter der Regierung.“

Zu Zeiten des Schahs waren die USA die eigentliche Regierung, da der Schah auf amerikanische Militärhilfe angewiesen war, um seine Diktatur aufrecht zu erhalten. Nicht nur der Machtverlust der durch den Sturz des Schahs entstand kränkte das us-amerikanische Selbstwertgefühl, sondern es kam mit der Besetzung der Botschaft unter Ayatollah Khomeini und dem gescheiterten Rettungsversuch eine weitere Reihe an Kränkungen zustande, die das Verhältnis der US-Bürger zum Iran bis heute vergiften. Ganz besonders schmerzlich ist der Verlust ungehindert an das Öl heranzukommen.

Moussavi, der Präsidentschaftsanwärter – seines Zeichens Azeri (Aserbaidschaner) – hat für die USA eine ähnliche Aufgabe wie Farah Diba damals als Frau des Schahs. Die US-Regierung hält Ahmadineschad für genauso unfähig wie damals den Schah. Mit dem Schah konnte man allerdings noch Geschäfte machen, mit Ahmadineschad ist dies nicht möglich. Er weigert sich permanent gegen den us-amerikanischen Versuch dem Iran westliche Werte aufzupropfen.

Eine mögliche Inthronisierung eines Präsidenten Moussavi könnte als erneuter Versuch aufgefasst werden den Iran über das Wieder-aufflackern-lassen, des alten nationalistischen Gegensatzes zwischen Persern und Türken zu destabilisieren. Käme ein Azeri an die iranische Macht, besteht die Möglichkeit einer stärkeren Annäherung an die ehemalige Sowjetrepublik Aserbaidschan, die jetzt schon vollkommen unter amerikanischem Einfluss steht. Aserbaidschanische Kommandoeinheiten zum Beispiel erhielten ihre Ausbildung direkt über das Blackwater Maritime Solutions Services. Auch steht Aserbaidschan in direktem Kontakt mit Israel. Sie liefern Waffen an den ehemaligen Sowjetstaat.

Aber auch andere Organisationen, die bis vor kurzem noch als verfassungsfeindlich galten, haben ihre Finger tief mit im Topf des versuchten Regime-Sturzes. So ist es nicht verwunderlich, dass eine Sprecherin der Volksmudjaheddin -getarnt unter Nationaler Widerstandsrat – am 13. Juni 2009 plötzlich um eine Stellungnahme zu der aktuellen iranischen Situation im französischen Fernsehen (France 24) gebeten wird.

Selbstverständlich sind die Anhänger Moussavis enttäuscht über das Wahlergebnis. Es ist zwar nicht auszuschliessen, dass es zu Unregelmäßigkeiten bei der Wahl gekommen ist, aber bestimmt nicht in dem von Einigen behaupteten, richtungsgebenden, Ausmaß.
Das was wir durch die Medien geliefert bekommen, ist meistenteils das was Amerikanski denkt und andere denken sollen – nicht aber das was der Realität entspricht. Viele Beispiele – gerade für den amtierenden Präsidenten des Iran – verweisen auf das Wunschdenken zu Gunsten der us-amerikanischen Regierung, der es nach wie vor um das iranische Öl geht. Die amerikanischen Freunde versprechen sich ein Stück vom Kuchen, doch sie werden die bittere Erfahrung machen, das Amerika nach wie vor neben sich niemanden duldet – sondern nur unter sich.

Was aktuell im Iran geschieht ist eine politische Konfrontation. Die Wahl wurde peinlichst genau beobachtet. Was nach ihr geschah und immer noch geschieht, ist zum größten Teil eine gut initiierte Polarisation von beiden Kandidaten und ihren Anhängern.

Dem neuen alten Präsidenten wird nun die Aufgabe zu Teil, die herrschenden Zustände im Lande überzeugend zu ändern und die Rechte der darin lebenden Menschen sicher zu stellen, die er anderen Ländern abverlangt. Es wäre ein positives Beispiel wie man aus den eigenen Reden lernen kann.

Leider liegt Kirgisen an der Grenze zu China und verfügt über Öl- und Gasreserven was es zum Spielball des US-Imperialismus macht und gleichzeitig seine nationale Existenz gefährdet. Kirgisien hat daraufhin die Notbremse gezogen und versucht die US-Amerikaner aus dem Land zu werfen, was diese aber geflissentlich ignorieren……….WEITERLESEN.

Wer Heuchler erleben möchte, kann sie dieser Tage in einem ihrer favorisierten Biotope beobachten: der Weltpolitik, schreibt Katrin Brand. Ihr Kommentar hebt sich dabei angenehm von vielen Journalisten ab, die immer noch glauben, dass der Feind nur im Osten sein könne während die USA schon längst im europäischen Wohnzimmer Platz genommen haben.

Die eine Weltmacht simuliert Herzenswärme für die Rechte von Minderheiten, die andere Weltmacht glüht vor Sorge um das Selbstbestimmungsrecht aller Völker. Die Begriffe sind dabei austauschbar, denn nichts davon ist echt. Den USA ist das Schicksal Georgiens, Südossetiens und Abchasiens glatt egal – genauso wie den Russen. Ihnen geht es um politische Macht, wirtschaftlichen Einfluss, jede Menge Energie und darum, den jeweils anderen vorzuführen.

Und weil Geld Macht bedeutet und Geld in den USA gerade am Austrocknen ist, haben die Amerikaner ihren Statthalter in Georgien gerade noch rechtzeitig vor den Präsidentschaftswahlen von der Leine gelassen. Der Zeitpunkt schien günstig und die Blicke waren gerade auf Peking gerichtet. Doch die Russen liessen sich nicht zweimal bitten und nahmen das Angebot dankend an. Es krachte.

Die mit Hilfsgütern beladenen amerikanischen Kriegsschiffe haben darauf den Kaukasus schneller erreicht als vor drei Jahren New Orleans. Ein Schelm, wer Böses denkt. Nun stehen sich die trojanischen Pferde aus Ost und West getarnt als friedliche Gäule in Georgien gegenseitig auf die Füsse. So schön kann Propaganda sein. Wer dieses Schachspiel mit zahlreichen Bauernopfern gewinnen wird ist noch offen. Gewonnen hat aber sicher die Rüstungsindustrie, verloren haben genau so sicher die Südosseten, denen das Mitgefühl von allen Seiten um die Ohren fliegt. 

Der amerikanische Vizeprädident Cheney begibt sich nun am 2. September nach Tiflis um Danke zu sagen, dass die schlingernde US-Wirtschaft jetzt wieder neue Impulse bekommt. Wen gar nichts mehr geht war Krieg schon immer ein probates Mittel um die Leute bei Arbeit zu halten. Die Russen können im Gegenzug ihr gedemütigtes Ego der vergangenen Jahrzehnte mit neuen Machtspielen pflegen.

Viel schwieriger ist es die Motive der EU-Staaten zu verstehen. Dass sie sich so schnell auf die Seite von Saakaschwili stellten und dabei etwas von „territorialer Integrität“ als Rechtfertigung schwafeln, mag nach dem Kosovokonflikt nur wenige zu überzeugen. Während dessen provoziert der georgische Präsident munter weiter und es ist nicht anzunehmen, dass er dies gegen den Willen der USA tut. Es wäre jetzt an der EU die Situation zu beruhigen bevor der russische Bär die Tatzen etwas weiter Richtung Westen ausstreckt.

An der Börse gibt es ein Sprichwort „Du musst kaufen, wenn die Kanonen donnern!“. Ich habe das dumme Gefühl, dass die USA via NATO und dem georgischen Präsidenten Saakaschwili genau darauf hinarbeiten. So schön Börsenaufschwünge auch sein mögen, auf diesen könnte ich gut verzichten.

Katrin Brand:  Das Heucheln der Weltmächte

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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