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Der Letzte Wille Imam Chomeinis r.h. Teil 1

Obwohl 21 Jahre seit dem Ableben Imam Chomeinis – dem Begründer der Islamischen Republik Iran vergangen sind, lässt sich dennoch behaupten, dass sein Denken für die Freiheitsliebenden auf der Welt immer noch ein wertvolles Weglicht darstellt.

Das hohe Denken des Imams, welches aus den authentischen Lehren des Islams und des Heiligen Korans hervorgeht, hat das iranische Volk im Kampf gegen das korrupte Pahlavie-Regime siegen lassen. Aus Reden, Proklamationen und Interviews wurden die Gedanken Imam Chomeinis, entnommen und in Form von verschiedenen Büchern, wie dem Sammelband Sahifeh Nur veröffentlicht.

Auf diese Weise blieben seine befreienden Gedanken erhalten und sind ein Weglicht für die heutige Ära und die islamische Staatsordnung. Zweifelsohne hat auch Ayatollah Khamenei, ein würdiger Schüler des Imams und sein Nachfolger, eine einmalige Rolle bei der Fortführung des Weges und Imam Chomeinis übernommen.

Der Letzte Wille Imam Chomeinis ist religiös-politischen Inhalts und kann als eine der besten Quelle zur Erkenntnis über das hohe Denken des Imams betrachtet werden. In diesem Testament zeichnen sich der Weg der Islamischen Revolution und ihre hellen Zukunftsperspektiven ab und ist ein klares Konzept für die Fortdauer des Weges der islamischen Revolution enthalten. Es ist ein Brief, den ein großer Mensch und wahrer Diener Gottes verfasste. Eine kostbare Hinterlassenschaft , in der sich die Lehren des Islams widerspiegeln.

Das heutige Oberhaupt der Islamischen Revolution, Ajatollah Khamenei sagt: „Die Islamische Revolution gehört gemäß den Worten des verstorbenen ehrwürdigen Imams allen Bevölkerungsgruppen und allen heutigen und zukünftigen Generationen Irans. Die großartige iranische Nation wird dieses kostbare göttliche Pfand durch ihr Handeln nach dem wegweisenden testamentarischen Empfehlungen Imam Chomeinis, durch Bewahrung der Losungen, der Zielrichtungen, der Werte und der Grundlagen der Revolution und dank Fortschritt und Innovation und Weiterentwicklung behüten.“

Das Testament Imam Chomeinis besteht aus einem Vorwort und mehreren Kapiteln, in denen der Imam Wegweisungen, Empfehlungen und Mahnungen hinsichtlich verschiedener Fragen formulierte.

Imam Chomeini beginnt sein religiös-politisches Testament mit Anführung des Hadith Thaqlain, das vom geehrten Propheten des Islams überliefert wurde, nämlich:

Wahrlich, ich hinterlasse unter euch zwei kostbare Pfandgüter. Das Buch Gottes (der Koran) und meine Familie – die Edlen aus meinem Hause . Diese beiden werden nicht voneinander getrennt bis sie an der Paradiesquelle Kauthar bei mir eintreffen.

Imam Chomeini zieht dieses Hadith, das von allen islamischen Konfessionsgruppen anerkannt wird, heran, um zu verdeutlichen, welchen hohen Platz der Koran und die Reinen aus dem Hause des Propheten einnehmen und dass diese beiden Größen nicht voneinander trennbar sind.

Im Anschluss an dieses Hadith hebt der Imam in seinem Testament hervor, dass – falls auch nur eine von diesen beiden Kostbarkeiten beiseite gelassen wird, die andere ebenso in Vergessenheit gerät. Danach mahnt er hinsichtlich des unrechtmäßigen Umgangs mit dem Koran und seiner Veruntreuung und sagt: „Es ist so weit gekommen, dass gewaltsame Regierungen und durchtriebene Scheingeistliche – die schlimmer als die Leute der Abgottregime sind – den Koran als Werkzeug zur Aufstellung von Gewalt und Korruption und zur Rechtfertigung der Unterdrücker und Widersacher Gottes des Erhabenen missbraucht haben.“

In seinem Testament erklärt der Imam, dass es der schiitischen Konfession zur Ehre gereicht, den Koran und die Edlen aus dem Hause des Propheten (Friede sei ihnen) zu befolgen. Er fordert die muslimischen Nationen auf, sich würdig und mit Leib und Seele nach dem Vorbild der Makellosen Imame und der Denkweise dieser Großen Wegweiser der Menschheit im Bereich Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und in militärischen Fragen zu richten.

Imam Chomeini unterstreicht dabei: „Ich muss daran erinnern, dass dieser religiös-politische Letzte Wille sich nicht nur an die große werte iranische Nation richtet, sondern eine Empfehlung an alle muslimischen Völker und an die Unterdrückten auf der Welt, gleich welcher Nation und welcher Religion sie angehören , ist.“

An einer anderen Stelle seines Letzen Wortes unterstreicht der Begründer der Islamischen Republik Iran: „Es ist nicht daran zu zweifeln, dass die Islamische Revolution Irans von allen anderen Revolution unterschieden werden muss: sowohl hinsichtlich ihrer Entstehung als auch hinsichtlich ihrer Art des Kampfes und ebenso hinsichtlich der Motivierung zur Revolution und zum Aufstand. Und es besteht kein Zweifel daran, dass dies ein göttliches Geschenk aus dem Verborgenen war, dass seitens Gott des Gnadenvolles huldvoll dieser unterdrückten ausgebeuteten Nation überreicht wurde.“

Da die Regierung, die aus dieser Revolution hervorging auf religiösen Werten beruht, ruft Imam Chomeini alle zur Behütung dieser vitalen Lehre auf. Er empfiehlt: „Der Islam und die islamische Regierung sind ein göttliches Phänomen, durch deren Anwendung das Wohl des Menschen im Leben und in der kommenden Welt in höchster Form gewährleistet wird und welche die Macht besitzen, die Unterdrückungen und Ausbeutungen, alle Korruption und alle Übergriffe zu durchkreuzen und die Menschen der wünschenswerten Vervollkommnung zuzuführen. Es ist eine Lehre, die im Gegensatz zu den Lehren, die nicht auf dem Ein-Gott-Glauben beruhen, zu allen persönlichen und gesellschaftlichen, materiellen und immateriellen, kulturellen, politischen, militärischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten Stellung nimmt und sie beaufsichtigt.“

Der Imam mahnt in Seinem Testament zur Wachsamkeit gegenüber der trügerischen Propaganda des Feindes, der ein verzerrtes Bild vom wahren Islam vorstellen will. Er weist den falschen Vorwurf , der Islam sei reaktionär zurück, und sagt: „Die Herstellung von Gerechtigkeit, die Ablehnung des Unrechts und der Unterdrückung, die Unabhängigkeit und Autarkie, die Beachtung der Rechte der Eltern und der anderen, sind alles keine Angelegenheiten, die alt und überholt werden.“ Er verurteilt auch die Versuche, die Religion von der Politik zu trennen und unterstreicht, dass der Heilige Koran und die Sunnah des Propheten über das Regieren und die Politik mehr sagen, als über andere Dingen. Außerdem weist er darauf hin, dass viele Gebote des Islams über das Gott-Dienen einen politischen Aspekt haben.

Er erinnert daran, dass der Prophet und seine Nachfolger ebenso eine Regierung bildeten und sich unmittelbar mit politischen Angelegenheiten auseinandersetzen.

Imam Chomeini empfiehlt der iranischen Nation in Seinem Letzten Willen, dass sie den Segen der Islamischen Republik, welcher durch ihre große Dschihad-Anstrengung und unter Opfern Wirklichkeit wurde, hochschätzen und behüten sollen. Den Verantwortungsträgern an der Spitze legt er ans Herz, die iranische Bevölkerung zu würdigen und sich in den Dienst der Entbehrenden und derer zu stellen, die Unrecht erfahren.

Der Imam empfiehlt auch den Verzicht auf ein Luxusleben und Importware und fordert die jungen Leute auf, an ihre eigenen Kräfte zu glauben und Autarkie anzustreben.

In seinem Testament verweist er auf die Pläne des Imperialismus, die junge Generation von ihrer Kultur und ihren Werten abzubringen und für den Westen zu gewinnen und sagt: „Um Problemen vorzubeugen und die Kontrolle nicht aus der Hand zu verlieren, ist es Aufgabe der Bevölkerung und der Regierung der Islamischen Republik, in keiner Epoche zuzulassen, dass korrupte Elemente mit abwegigen Ideologien oder Hinneigung zum Westen oder Osten sich in die Ausbildungsstätten und die Universitäten und andere Zentren der Erziehung und Lehre einschleusen.

Der Letzte Wille Imam Chomeinis (r.h) Teil 2 Imam Chomeini widmet sich in diesem Testament auch dem Thema der drei Regierungsgewalten. Im Zusammenhang mit der Legislative fordert er die Bevölkerung zur starken Wahlbeteiligung auf und rät ihr, festen Willens und in Treue zu den Islamischen Geboten und im Interesse des Landes Abgeordnete zu wählen, „die dem Islam und der Islamischen Republik treu sind.“ Er weist darauf hin, dass solche Abgeordnete in der Hauptsache aus der Mittleren Schicht und aus der Schicht der Entbehrenden kommen. Sie sollen aber gebildet und in den aktuellen Fragen bewandert sind, und die politischen Regeln des Islams kennen.

Imam Chomeini verweist auf die hohe Aufgabe der Volksvertreter und empfiehlt, dass die Abgeordneten einander in Brüderlichkeit behandeln. Er schreibt: „Alle sollen darum bemüht sein zu verhindern, dass – Gott verhüte es – ein Gesetz vom Islam abweicht . Alle müssen dem Islam und den himmlischen Geboten treu bleiben, damit das Wohl der hiesigen und der jenseitigen Welt eintritt.“

Im Iran achtet eine Einrichtung namens Kontrollrat darauf, dass Parlamentsbeschlüsse nicht gegen den Islam und die Verfassung verstoßen. Daher gibt der Imam in seinem Letzten Willen bekannt, dass er von diesem Rat erwartet, dass er stets genau und entschlossen seine islamischen und nationalen Aufgaben erfüllt. Er empfiehlt den Mitgliedern dieses Rates, sie „sollen sich von keiner Macht beeinflussen lassen und Gesetze die gegen die Heilige Schariah und gegen die Verfassung verstoßen ohne irgendwelche Bedenken verhüten.“

Imam Chomeini bezeichnet die Herausgabe von Gerichtsurteilen als eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe und ruft die Judikative auf, stets die Gebote des Islams und das Prinzip der Gerechtigkeit zu beachten. Imam Chomeini stellt aber auch an die Exekutive wichtige Erwartungen.

Imam Chomeini lädt die Exekutive unentwegt zum Dienst am Volke ein und sagt: „Alle müssen Diener des Volkes und ganz besonders der Geschwächten sein. Der Bevölkerung das Leben schwer zu machen und gegen die eigene Pflicht zu verstoßen, ist haram (aus der Sicht des Islams verboten) und führt – Gott verhüte es – zum göttlichen Zorn .“ Einigen Ministerien gibt Imam besondere Anweisungen. Er erwartet zum Beispiel von dem Außenminister, dass er um die Wahrung der Unabhängigkeit des Landes und den Ausbau der Beziehungen zu den Islamischen Staaten bemüht ist. An die Adresse des Ministers für islamische Kultur und Wegweisung sagte er: „Mein letzte Empfehlung an das „Erschad“-Ministerium lautet für alle Epochen, und ganz besonders für die jetzige, die ihren besonderen Charakter hat, dass es um die Werbung für das Recht gegenüber dem Unrecht bemüht ist und das wahre Gesicht der Islamischen Republik Iran vorstellt.“

Imam Chomeini widmet einen Teil seiner Letzten Empfehlungen auch den Bewaffneten Kräften der Islamischen Republik Iran. Er verweist darauf, welche Rolle die Islamische Republik beim Wandel unter der Armee und der Erwerbung ihres Volkscharakters gespielt hat und empfiehlt „Am Ende dieses irdischen Lebens lege ich allen Bewaffneten Kräften freundlich ans Herz, dem Islam – welcher die einmalige Lehre der Unabhängigkeit und der Freiheitssuche ist und mit deren leitenden Licht Gott der Erhabene alle zu den hohen menschlichen Stufen eingeladen hat, wie heute (auch in Zukunft) treu zu bleiben, und an ihrer Loyalität zu ihm festzuhalten.“

Imam Chomeini lobt die großen Taten der iranischen Militärkräfte, die das Land gegen die allseitigen Angriffe der Saddam-Armee verteidigt hatten. Aufgrund der Waffensanktionen des Westens gegen Iran, empfiehlt er ihnen in seinem Letzten Willen, sich beim Bau von Waffen auf eigenes Wissen zu stützen.

Die Massenmedien nehmen in den Augen Imam Chomeinis einen besonders wichtigen Platz ein. Sie können dem Wohl der Gesellschaft dienen oder auch schaden. Über den möglichen Schaden der Massenmedien schreibt er, dass diese zur wirksamen Werkzeugen zur Vernichtung der Völker insbesondere der jungen Menschen umgewandelt wurden. Der Imam erinnert an die heimlichen Plänen, die man im 20. Jahrhundert, insbesondere in der zweiten Jahrhunderthälfte mit Hilfe dieses Instrumentariums und durch gegen den Islam und engagierte Geistliche gerichtete Agitationen sowie pro-imperialistische Propaganda verfolgte.

Imam Chomeini war davon überzeugt, dass es Freiheit geben muss, aber er akzeptierte keinen Missbrauch der Freiheit. Deshalb unterstrich er in Seinem Letzten Willen: Alle sollen wissen, dass die Freiheit in westlicher Form, welche die jungen Leute, Mädchen und Jungen verderben, aus der Sicht des Islams und aus der Sicht der Vernunft zu verurteilen ist“

Der Imam ruft alle Medien und Künstler auf ,ihrem wahren Auftrag gerecht zu werden und das wahre Gesicht des Islams vorzustellen. Er sagt: „Wenn dieses Gesicht mit der Schönheit, zu welcher der Koran und die Sunnah auf allen Ebenen eingeladen haben, hinter der Maske, die ihm die Islamfeinde und die falschen Kommentatoren unter den Freunden aufgesetzt haben, hervortritt und offensichtlich wurde, wird der Islam universal und seine ruhmreiche Flagge überall gehisst werden.“

Revolutionsführer Imam Chomeini war auch ein liebevoller Vater für die iranische Nation. Er gibt auch den Gegnern der Islamischen Republik väterlichen Ratschlag. Als erstes unterstreicht er in seinem Testament: „Den Weg einer opferbereiten Nation kann man nicht ändern und mit Terrormaßnahmen und Bombenlegungen und haltlosen Lügen auf Abwege bringen. Keine Regierung lässt sich auf diese unmenschliche und unvernünftige Weise aus dem Weg räumen, und erst recht nicht eine Bevölkerung wie die iranische, die – von den Kindern bis zu den Greisen – alle Opfer für die Islamische Republik, den Koran und die Religion bringen.“ Der Imam rät den Mitgliedern der anti-revolutionären Gruppen von ihrem sinnlosen Tun abzulassen und nicht in die Falle der Weltverschlingenden Mächte zu tappen. Er lädt sie ein, in ihre Heimat und die Arme des Islam zurückzukehren, wenn sie kein Verbrechen begangen haben und sagt, wenn sie bereuen, werde ihnen verziehen. Wenn sie aber ein Verbrechen begangen haben, dann sollten sie ebenso auf halben Weg reuevoll umkehren. Er rät auch den Gegnern im Inland, die Freiheit nicht für eine Schwächung der Islamischen Republik Iran zu missbrauchen.

Schließlich spornt Imam Chomeini gegen Ende seines Letzten Willens die Muslime in aller Welt an , sich um ihre Unabhängigkeit und Freiheit und die Durchführung der Islamischen Gebote zu bemühen. Er ruft sie auf, einander in Brüderlichkeit die Hände zu reichen, und verspricht: „Wenn eines Tages diese Brüderlichkeit aufgrund des Glaubens dank des Einsatzes der Regierungen und Völker und mit der Zustimmung Gottes des Erhabenen Wirklichkeit findet, werdet ihr sehen, dass die Muslime die größte Macht auf der Welt bilden.“

Dann lobt Imam Chomeini noch die iranische Bevölkerung wegen ihrer Revolution und sagt: „Angesichts dessen, was ich bei dieser werten Nation an Wachsamkeit und Pflichtbewusstsein, Opferbereitschaft und Widerstandskraft und Entschiedenheit auf dem Wege Gottes sehe, hoffe ich dass – mit der Huld Gottes des Erhabenen – diese menschlichen Inhalte an die kommenden Generationen weitergegeben und sie Generation für Generation wachsen werden.“

Der letzte Satz im Testament des Imams lautet: „Hiermit verabschiede ich mich mit einem ruhigen zuversichtlichen Herzen und einem frohen Geist und voller Hoffnung auf den Segen Gottes, aus dem Dienst an euch, ihr Brüder und Schwester und begebe mich auf die Reise zur Ewigen Bleibe.“

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An jenem Tag waren alle gekommen, Frauen und Männer, jung und alt. Von weitem sah man die eindrucksvolle Menschenmenge, die mit den Rufen „Allah o Akbar, Khomeini Rahbar“ die Erde unter ihren Füßen zum Beben brachten. An jenem Tag waren Dozenten, Studenten, Geistliche, Basar-Händler, Arbeiter, Angestellte und viele andere erschienen, um auf der Szene zu sein und der Weltbevölkerung ihre Liebe zu einem Führer wie Imam Khomeini zu übermitteln.

In den Augen der einzelnen Menschen strahlte der Glanz von Würde und Stolz. Sie waren mit Blumen in der Hand gekommen, um den Imam zu empfangen. Nach Sonnenaufgang war ein Mann aus weiter Ferne eingetroffen, der zu den Friedenstiftern und Freimütigen gehörte und es ertönten Rufe der Begeisterung und Lobpreisung: „Khomeini o Imam“.

Es war der 12.Bahman 1357, gleich dem 1.Februar 1979, der Tag, an dem Imam Khomeini nach Iran zurückkehrte. Zur gleichen Zeit schrieb ein westlicher Analytiker: „Von nun an führt ein ausgezeichneter Rechtsgelehrter, der zu den ranghohen Geid in der Londoner Times hieß es zur Vorstellung dieser beispiellosen Persönlichkeit der zeitgenössischen Geschichte: „Imam Khomeini ist ein Mann, der die Volksmassen mit seinen Worten begeistert hat. Er spricht die Sprache der normalen Bürger und flößt seinen Anhängern Selbstvertrauen ein. Er hat ihnen gezeigt, dass es möglich ist, vor Mächten wie den USA Widerstand zu leisten, ohne sich zu fürchten.“

Der französische Philosoph und Theoretiker Michel Foucault sagte: „Die Persönlichkeit von Ayatollah Khomeini ist legendär. Kein Staatschef und kein politischer Führer kann, auch wenn er sich auf alle Medien seines Landes stützt, behaupten, dass die Bürger derart stark an ihn gebunden sind.“

Imam Khomeini, der Begründer der Islamischen Revolution war nicht allein ein politisch-revolutionärer Führer. Diese mutige und unermüdliche Persönlichkeit verbrachte lange Jahre seines Lebens auf dem Wege der Aufklärung und des Aufstands gegen Ungerechtigkeit und Unterjochung. Abgesehen davon war er aber auch ein religiöses Oberhaupt, das die Methode der Gottespropheten verfolgte und von Recht und Gerechtigkeit als Wahrheit des Schöpfungssystems sprach. Aus diesem Grund gehört die Revolution, die unter Führung von Imam Khomeini siegte, nicht nur der iranischen Gemeinschaft. Die Islamische Revolution war vom Islam und Koran beeinflusst, die beide die Menschheit zur Lauterkeit, Aufrichtigkeit, Freiheit und Gerechtigkeit aufriefen. Diese Wertmaßstäbe werden von allen Völkern gewürdigt. Aus diesem Grund wurde auch die zeitgenössische Welt von den nach Unabhängigkeit strebenden, und freiheitlichen Ideen dieser Volksrevolution beeindruckt. So kam es weltweit zu einer Art von Selbstbewusstsein und Wachsamkeit.

Imam Khomeinis Mentalität war auf das Streben nach Gott und Selbstbewusstsein ausgerichtet. Der zeitgenössische amerikanische Soziologe Alvin Toffler sagte diesbezüglich: „Ayatollah Khomeini sagte der Welt, dass von nun an nicht nur die Supermächte die Hauptakteure auf der Weltszene sein werden, sondern alle Völker Souveränität besitzen. Was uns Ayatollah Khomeini sagte, bestand darin, dass Mächte die sich einen Souveränitätsanspruch auf die Welt zusprechen, nicht über ein solches Recht verfügen.“

Die Islamische Revolution in Iran nimmt als die größte geistige und spirituelle Revolution dieses Zeitalters eine Sonderstellung ein. Der Unterschied zwischen der Islamischen Revolution und anderen Revolutionen besteht in den Innovationen, die in ihrem Wesen enthalten sind. Diese Eigenschaft hat dazu beigetragen, dass sie nach drei Jahrzehnten nach wie vor von Politologen und Soziologen untersucht wird. Trotz allem sind wir Zeuge von ausgedehnten Bestrebungen seitens der westlichen Staaten. Sie versuchen systematisch diese Revolution als beendet darzustellen und bezeichnen das durch diese Revolution zustande gekommene Regierungssystem als unfähig und erlahmt.

Die Islamische Revolution befindet sich kurz vor dem 4.Jahrzehnt in einer besonderen Lage. Diese originelle Bewegung stützt sich auf die Masse des Volkes. Die Islamische Revolution ähnelt einem lebendigen, strebsamen und beweglichen Wesen, das Höhen und Tiefen und große Hindernisse nach und nach überwunden und seinen Weg zum Fortschritt geebnet hat. Kenner politischer Fragen sind der Auffassung, dass die Islamische Revolution auch im neuen Zeitabschnitt über dieselbe primäre Macht und Energie verfügt und imstande ist, den Herausforderungen gerecht zu werden.

An der Spitze dieser Revolution gibt es einen scharfsinnigen, entschiedenen und tapferen Führer, der den immerwährenden Weg des iranischen Volkes dargestellt und bekundet hat: „Der Weg des iranischen Volkes in der Zukunft ist der gleiche Weg den der Imam gegangen ist. Es ist der Weg der Revolution, der Standhaftigkeit und dem Widerstand vor dem Zwang der Supermächte, der Verteidigung der Schwachgestellten und Unterdrückten. Er besteht im Hissen des Banners des Islam und des Koran auf der Weltebene.“ Die tapferen und standhaften iranischen Bürger sind die Hauptstützen der Revolution. Sie haben bei sensitiven und kritischen Zeitabschnitten durch ihre millionenfache Präsenz die Wertmaßstäbe und Ideale der Revolution geschützt. Der Fußmarsch am 30.Dezember des laufenden Jahres hat nach 3 Jahrzehnten die eindrucksvolle Unterstützung der Bürger für die Islamische Revolution und ihre Ideale demonstriert. Dem Oberhaupt der Islamischen Revolution zufolge heißt es: „Solange ein Volk seine wahren Rechte ausgehend von Selbstbewusstsein, Glauben und Entschiedenheit verteidigt, wird es gewiss siegreich und ehrenvoll sein.“

Die Islamische Revolution ist zu vergleichen mit einer Morgendämmerung. Sie ist eine helle Morgendämmerung, die zu einer Zeit voller Grausamkeit und Unterdrückung die Idee ansprach, dass Politik mit Spiritualität einhergehen muss. Aus diesem Grunde müssen Politiker und Staatsmänner von Tugend, Gerechtigkeit und Wahrheitsliebe ausgehen, damit Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt herrschen. Diese Revolution hat im eiskalten Schneewind der unter der Herrschaft des unterdrückerischen Schahregimes fegte, den verzweifelten und betrübten Menschen Leben, Hoffnung und Wärme beschert. Der Monat Bahman im Jahr 1357 schenkte Iran Freiheit und Glauben und leitete die Bürger zu einem erleuchteten Horizont.

Viele Märtyrer musste die Islamische Revolution hingeben, um gestützt auf spirituelle und humanitäre Wertmaßstäbe das Fundament einer Gesellschaft zu legen, die auf den vitalen Lehren des Koran basiert. Mit dieser Bewegung gehen Aufrichtigkeit, Standhaftigkeit und Einmütigkeit einher.

Die Islamische Revolution demonstriert als eine vitale und strebsame Gesamtheit die Fähigkeiten des Islam auf politischer und sozialer Szene und zeigt, dass die Religion imstande ist, der Menschheit den Weg zu Fortschritt und Glückseligkeit zu ebnen. Der spanische Professor Kiebels sagte: „Die Religion ist mit der Islamischen Revolution aufgelebt und die immateriellen Schönheiten im täglichen Leben haben die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. All das begann mit dem Aufruf Imam Khomeinis und seiner religiösen Revolution, die er in den Gedanken und der Mentalität der Weltgemeinschaft in Gang setzte.“

Die Fadschr-Dekade ist das Jahrzehnt der erneuten Erinnerung an diese glorreichen Tage. Sie ist die Dekade der Verbundenheit des Volkes mit der Islamischen Revolution und Würdigung der Gaben Gottes und der Wertmaßstäbe, die Imam Khomeini den Freiheitsliebenden der Welt beschert hat. Wir gratulieren allen wachsamen Menschen zu diesem Tag.

30 Jahre nach Gründung der Islamischen Republik Iran geschehen Dinge auf den Straßen Teherans, die eine neue Phase der Islamischen Revolution einleiten dürften.

Die Hoffnungen der Westlichen Welt, dass es zu einem Umsturz in der Islamischen Republik Iran kommt, waren noch nie so groß seit dem Imamat Imam Chamene’is. Die westlichen “Berichte“ überschlagen sich in geradezu Enthusiasmus über jeden Toten auf den Straßen im Iran. Alle bisherigen Masken, dass man eine “sanfte Revolution“ wolle, schwimmen dahin und Anführerblätter, wie die englische Times, und deren Nachahmer im deutschen Medienwald schreiben es deutlicher denn zuvor: Das System muss gestürzt werden. Schon lange geht es nicht mehr um den Sturz von Ahmadinedschad. Es geht um den Sturz des gesamten Systems, um die Vernichtung der Statthalterschaft des Rechtgelehrten, um die Absetzung Imam Chamene’is, um die Auflösung der Verfassung, um den Aufbau eines westfreundlichen Systems, dass vor allem Israels Vernichtungspolitik gegenüber den Palästinensern schweigsam hinnimmt. Und waren anfänglich noch zumindest einige Blätter in Deutschland etwas “kritischer“ eingestellt, ist inzwischen die Einheitsfront wieder vollständig hergestellt. Von Linken bis CSU, von der jungen welt bis zur Bild-Zeitung, alle kämpfen in diesem Kampf gegen die Islamische Revolution an vorderster Propagandafront mit. Und eine Bundeskanzlerin findet das Verhalten der iranischen Regierung “inakzeptabel“, während am gleichen Tag ihrer Äußerung Israel eine weitere Besetzung palästinensischen Bodens ankündigt, wogegen die Kanzlerin nichts hat.

Auf der anderen Seite der medialen Front in Deutschland stehen die wenigen – kaum beachteten – Anhänger der Islamischen Revolution, deren Texte man problemlos in der Westlichen Welt zulassen kann, um die eigene Meinungsfreiheit zu betonen, da sie angesichts der medialen Übermacht ohnehin kaum Gehör finden werden. Daneben agieren noch unbemerkter einige Wahrheitssuchende, die zwar nicht unbedingt Anhänger der Islamischen Republik Iran sind, aber merken, dass irgendetwas nicht stimmt. Zumindest die Sympathisanten eines antikapitalistischen Weges aber lesen hier oder dort die verbliebenen Schriften diesbezüglich und wundern sich, warum die Islamische Republik Iran scheinbar so schwach reagiert.

Die Gegner stellen fast jede Tatsache auf den Kopf, aber die Anhänger tun kaum etwas dagegen. Die Westanhänger töten immer wieder Anhänger und unbewaffnete Staatsbedienstete, aber davon hören wir nichts. Die terroristisch agierenden Provokateure mischen sich immer wieder unter die Menge von Anhängern und zünden Gebäude an und vieles mehr. Wir hören zwar von einigen Toten, aber die sind meist durch Unfälle umgekommen. Eine wahre Gegenwehr eines Staates, der sich gegen Aufständische wehrt, sieht definitiv anders aus. Da läuft dieser möchtegerngeistliche Karrubi herum und verkündet, dass nicht einmal der Schah die heiligen Prozessionen zu Aschura gestört hätte und dreht die Informationswelt auf den Kopf. Denn wer hat denn die heiligen Prozessionen zu Aschura dazu missbraucht, Unruhe zu stiften? Aber der Mann wird nicht festgenommen. Da redet Ex-Präsident Chatami in seiner gewohnten Manier von Spiritualität um darin verpackt seine Vorliebe für die Westliche Welt zu kleiden, die Veranstaltung wird von einigen anderen gestört, aber letztendlich wird niemand festgenommen. Da schreibt der wirklich unverblümt zur West-Revolution aufrufende Musawi tagtäglich einen faktischen Umsturzaufruf nach dem anderen auf seine aus dem Iran heraus betriebene Internetseite, aber weder wird jene Seite gesperrt, noch wird Musawi festgesetzt. Die Westliche Welt interpretiert das voller Siegesfreude damit, dass die Opposition so stark sei, dass man jene Leute nicht festnehmen könne, ohne noch mehr Aufruhr zu erzeugen und kommt dann genüsslich zu dem Schluss, dass früher oder später das System zusammen brechen werde.

Die Anhänger der Islamischen Revolution – sie sind zweifelsfrei noch in einer unbedeutenden Minderheit in der Westlichen Welt – hingegen wundern sich auch, warum jene Verbrecher nicht festgenommen werden. Sie wissen zwar, dass das Islamische System heute gefestigter ist, als je zuvor, sie wissen, dass Imam Chamene’i im Volk beliebter ist, als je zuvor, und sie wissen dass Ahmedinedschad mit tatsächlich überwältigender Mehrheit zum Präsidenten gewählt wurde, aber sie verstehen nicht, warum die Islamischen Revolutionäre nicht den Aufstand mit geeigneten Maßnahmen beenden.

Während die westlichen Gegner ohnehin nichts von dieser Islamischen Revolution verstehen können, müssen die Anhänger aber auch intensiver die Gegebenheiten studieren, um festzustellen, dass die Islamische Revolution in eine neue Phase eingetreten ist. War diese Revolution nicht angetreten, um die Ungerechtigkeit zu bekämpfen? Sicherlich ist diese in Ansätzen gelungen, aber wer wollte leugnen, dass es noch Korruption im Iran gibt. War diese Revolution nicht angetreten, um den wahren Dienern des Volkes das höchste Ansehen zu gewähren? Sicherlich ist auch diese in Ansätzen gelungen, aber wer wollte leugnen, dass eine Gruppe Geistlicher immer noch wie Parasiten von dieser Islamischen Revolution in unangemessener Weise profitiert hat? Sind die sehr hohen Ideale der Islamischen Revolution im Inneren wie im Äußeren schon alle erfüllt, dass die Revolution “stehen“ bleiben könnte? In der Außenpolitik sind unvorstellbare Entwicklungen gelungen, und inzwischen weiß die ganze Welt – außer der Westlichen Welt – dass Israel keinen Frieden will und das Haupthindernis für Frieden in der Region darstellt. In der Innenpolitik ist eine Entwicklung gelungen, die vor allem mit einem unvorstellbar hohen Bildungsstand der Bevölkerung verbunden ist, ein Bildungsstand, der das zukünftige Kapital der Islamischen Revolution darstellt. Doch es gibt noch Zusammenhänge in der Islamischen Republik Iran, die eine schnellere Entwicklung zu den Idealen des Islam und der Islamischen Revolution behindern. Und die aktuellen Ereignisse dienen letztendlich dazu, jene Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Das bedarf aber einer näheren Betrachtung.

Ein algerischer Geistlicher hat bei einer sehr schönen deutschsprachigen Vortragssitzung über den für den Islam so bedeutsamen Teilvers im Heiligen Qur’an (5:3) gesprochen „…An dem Tag haben diejenigen, die (die Wahrheit) verhüllen, vor eurer Religion resigniert; also fürchtet nicht sie, fürchtet mich (Gott) …“ Der Gelehrte wies u.a. darauf hin, dass jeder Muslim, der die Feinde der Wahrheit resignieren lässt, diesem göttlichen Vorbild folge leistet, und jeder Menschen, der Verbrechern Hoffnung macht, diesem göttlichen Handlungsprinzip widerspricht. Zweifelsohne widersprechen die Karrubis, die Musawis, die Chatamis den islamischen Grundlagen, aber warum lässt man sie dann so unbehelligt? Um das besser zu verstehen, ist ein Blick in die islamische Geschichte von Nöten und in die Geschichte des obigen Verses.

Der obige Vers wurde offenbart, als der Prophet des Islam bei der Rückkehr von seiner letzten Pilgerfahrt seinen Nachfolger Imam Ali vor einer Versammlung von ca. 100.000 Muslimen klipp und klar und unmissverständlich verkündet hat. Die damaligen Gegner jener Nachfolgeregelung waren die “Kapitalisten“. Es waren diejenigen, denen materieller Reichtum wichtiger war, als Wahrheit. Einer ihrer Anführer gehörte zu den ersten Gratulanten Imam Alis! Die Menge der Anhänger des Propheten konnte so die Anführer der sozusagen “Konterrevolution“ nicht erkennen. Der Islam war gekommen, um Liebe, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit, Dienst am Menschen als höchsten Gottesdienst und andere Ideale, die an das Ideal der Einheit und Ganzheitlichkeit münden, zu bringen. Aber kaum war der Prophet verstorben, wurden jene Ideale Stück für Stück abgebaut. Es mündete darin, dass der geliebte Enkel des Propheten, der Imam Husain, keine 50 Jahre später mit seinen Getreuen, den heiligsten Menschen jener Zeit, im missbrauchten Namen des Islam ermordet wurden. Das war der Anlass für die Gedenkprozessionen der letzten Tage.

Es ist leicht gegen ein Phantom, wie den Kapitalismus zu sein. Eigentlich ist – bis auf die FDP in Deutschland – jeder dagegen, selbst die CSU. Aber wer steckt hinter dem Phantom, wer sind die Köpfe, wer betreibt das System? So lange man sich nur gegen den Kapitalismus wendet, ist es zugelassen, denn es ist der Kampf gegen ein Phantom. Sobald man aber offen gegen die obersten Bankmanager, gegen die Anführer des weltlichen Geldsystems, gegen die Betreiber von Wucherzinsen offen vorgehen würde und klar stellen würde, wie die Dinge zusammen hängen, dann würde jenes Kapitalismussystem mit unerbittlicher Härte zuschlagen! Wie viele Menschen sind schon Opfer jener Verbrecher geworden? Daher gibt es nur eine Lösung gegen diese Form der Unterdrückung, und das ist die Erkenntnis des Volkes.

Angeführt von der gesamten westlichen Mediengewalt, die im Minutentakt über tausende von Sendern zum Umsturz im Iran aufruft, werden die Anhänger der Revolution gegen einen verstorbenen Geistlichen (Montazeri), einen Geistlichen, der beim spirituelle Gedichteschreiben besser aufgehoben wäre (Chatami), einen Geistlichen der es als Geistlicher nie weit gebracht hat, aber jetzt vom Westen die so ersehnte Anerkennung bekommt (Karrubi) und einen von Revolutionsgründer Imam Chomeini höchstpersönlich gegen Imam Chamene’i abgesetzten Ex-Ministerpräsidenten (Musawi) angefeuert! Das heutige Oberhaupt der Islamischen Revolution gibt zwar den einen oder anderen vorsichtigen Hinweis in seinen Reden, aber lässt jene drei Lebenden der vier nach wie vor unbehelligt und dem Vierten hat er sogar eine Kondolenzbotschaft zu dessen Ableben geschickt, in dem er ihm sogar für all die Verbrechen vergibt!

War denn wirklich der verstorbenen Montazeri eine Gefahr für die Islamische Revolution? Der hat doch lauter Umsturz-Fatwas von sich gegeben, die ungestört auf seinen eigenen Webseiten veröffentlicht werden konnte, die aus dem Iran betrieben wurden. Wer hat den schon auf ihn gehört? Ist denn wirklich Ex-Präsident Chatami eine Gefahr mit seinem Friede-Freude-Eierkuchen-Gequatsche? Oder ist jener Karrubi, den selbst seine Anhänger ausgelacht haben und dessen eigene Mitarbeiter ihn bestohlen haben, eine Gefahr für das System von Dutzenden von Millionen Gefährten Imam Chamene’is? Allenfalls könnte Musawi berücksichtigt werden, der zumindest einige junge Leute um sich scharen konnte, die eine Art Disco-Islam wünschen. Aber damit kann man nicht so viel Unruhe stiften. Für all jene Unruhe bedarf es Geld, viel Geld! Es bedarf Menschen, die – falls die ideale der Islamischen Revolution umgesetzt werden – sehr viel Weltliches verlieren werden! Es bedarf eines “Kopfes“ des Kapitalismus im Iran, der sich für den Kapitalismus einsetzt und selbst massiv vom Kampf gegen den Kapitalismus betroffen wäre. Und jene Person ist kein Umbenannter im Iran. Jene Person darf seit Monten kein Freitagsgebet mehr leiten, obwohl er es zwei Jahrzehnte getan hat. Jene Person wird von den Westlichen Medien ganz bewusst aus der “Schusslinie“ gehalten und stattdessen Chatami, Karrubi, Musawi und ein Toter Montazeri vorgeschickt.

Es ist aber ein Ziel der Islamischen Revolution, die wahren Verbrecher offen zu legen, im Inneren wie im Äußeren. Es gehört zu den islamischen Idealen, den Handlangern des Verbrechens die Chance zum Umkehr zu geben, während der wahre Kopf des Verbrechens deutlich wird. Hat nicht Imam Husain in letzter Minute noch sein unschuldiges Baby in die Luft gehalten, um zu fragen, was denn jenes Kind für ein Verbrechen begangen hätte, als die Gegner einen Pfeil schickten, welcher den Hals des Babys förmlich zerriss? Wozu diente jene Aktion? Sie diente dazu, das wahre Verbrechen, die wahren Verbrecher, die eigentlichen Hintergründe für alle Zeiten offen zu legen. Ein Chatami, Karrubi oder Musawi könnten sofort an ihren schändlichen Taten gehindert werden. Aber es würde das eigentliche Verbrechen nicht offen legen. Es würde nicht klar werden, wer dahinter steckt. Es würde nicht klar werden, dass es “kapitalistische“ Kräfte auch im Kleid eines Islamischen Geistlichen gibt, die das System missbrauchen. Es würde nicht klar werden, wer damals den Waffenstillstand gegen Saddam akzeptieren wollte und dadurch Imam Chomeini einen Giftbecher hat trinken lassen, während ein anderer an die Front gegangen war bei Ablegen seines Turbans.

Die wahren Hindernisse der Weiterentwicklung der Revolution müssen offen gelegt werden, damit die Revolution einen großen Schritt in die innere und äußere Befreiung bestreiten kann. Das aber geht niemals “von oben“! Solche Bewegungen funktionieren nur “von unten“, wenn sie nachhaltig sein sollen. Die Revolutionäre stehen dieser Hindernisbeseitigung sehr nahe! Schon bald wird deutlicher denn je zuvor werden, worin die Hindernisse der schnelleren Weiterentwicklung der Islamischen Revolution bestehen, und dann wird der Kapitalismus seinen wahren Vertreter im Iran verlieren – so Gott will. Und dann wird es einmal mehr heißen: „…An dem Tag haben diejenigen, die (die Wahrheit) verhüllen, vor eurer Religion resigniert; also fürchtet nicht sie, fürchtet mich (Gott) …“

So lange aber müssen sich die Anhänger der Befreiungstheologie vor allem in Selbsterziehung üben und stets die Wahrheit aussprechen, dieser Tage noch etwas deutlicher, als je zuvor, selbst wenn das Gebrüll dagegen so laut ist, dass man sein eigenes Wort kaum versteht. Doch der Niedergang des Kapitalismus ist nicht mehr aufzuhalten! Und wer die Geschichte von Kain und Abel studiert, und die Geschichte der erwarteten Erlösung in allen Religionen, der wird feststellen, dass bereits damals der Kapitalist den Gottesehrfürchtigen ermordet hat und die Erlösungserwartung in allen Religionen mit der Befreiung von diesen Jahrtausende alten Fesseln zusammen hängt. Nie zuvor war die Menschheit der Erlösung so nahe, wie heute!

Aufstände im Iran, verzweifelte Bitten der iranischen Bevölkerung sind das, was uns zur Zeit in allen Nachrichten präsentiert wird. Wer und was tatsächlich dahintersteckt ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

Der überwältigende Sieg Ahamadinedads bei den Wahlen passen den USA so ganz und gar nicht in ihr Konzept. Punkt 1: Die iranischen Erdölquellen sollen endlich, wie die im Irak, unter US-Kontrolle gebracht werden. Punkt 2: Wenn sich der Bau einer iranischen Bombe nicht mehr verhindern lässt, soll sie zumindest nicht in den Händen der Mullahs bleiben. Punkt 3: Mit Einsetzung eines US-Marionetten Regimes in Teheran würde die Hilfe für Palästina unterbleiben und man verlöre seinen wichtigsten Unterstützer.Das würde die Palästinenser zwingen auch die noch so unmöglichsten Forderungen Israels anzunehmen, was einem Todesstoss gleichkäme.

Der Iran steht ganz oben auf der Prioritätenliste der neuen US-Regierung als Umsturz-Kandidat. Die Amerikaner versuchen, den Iran von innen zu beeinflussen, indem sie die Kräfte, die in Opposition zum heutigen Mullah-Regime stehen, verstärkt unterstützen. Tausende von Iranern, unter ihnen Studenten, Journalisten und Fotografen werden mit US-Geldern finanziert um die Regierung in Teheran in Bedrängnis zu bringen und das grösstenteils sogar ohne deren Wissen. Sie werden von gedungenen Kräften im Iran bewusst gelenkt. Ziel: Die Zerstörung der nationalen Einheit. Sogar Tote sind bei den Demonstrationen eingeplant und sollen den Anschein von Brutalitäten gegen die Bevölkerung vermitteln und dem Ganzen eine inszenierte Dramatik verleihen. Die Behauptung das es 30 Tote gegeben hat mag richtig sein, allerdings sind unter diesen Toten auch Anhänger der Regierung.

Beispiele für US-Eingriffe in die iranische Politik gibt es genug.

So im Jahr 1953. Die gewählte Regierung Mossadegh hat 1951 die Verstaatlichung der Anglo-lranian Oil Company beschlossen. Im August 1953 wird sie in einer Volksabstimmung mit 99,4 Prozent der Stimmen bestätigt. Zwei Wochen später führt das von der CIA ausgebildete und kontrollierte Offizierskorps einen Putsch durch. Die zuvor englischen Ölfirmen werden von einem US-Konsortium übernommen. Die USA holen den Schah ins Land zurück und liquidieren die iranische Demokratie.

1979 muß im Iran der US-Statthalter Shah Reza Palewi dem Shiitenführer Ayatolla Chomeini Platz machen. US-Präsident Carter stellt daraufhin die nach ihm benannte Doktrin auf: “Ein Versuch einer dritten Macht, Einflußnahme im Persischen Golf zu erreichen, wird als ein Anschlag gegen lebenswichtige Interessen der Vereinigten Staaten gewertet und wird mit allen notwendigen Mitteln, einschließlich militärischer Gewalt, zurückgeschlagen.” Die USA rüsten den Irak mit modernsten, auch chemischen Waffen zum Angriff auf den Iran aus.

Kriegsverbrecher Kissinger zu einem “Regimewechsel” im Iran (War Criminal Kissinger in a BBC Interview)

Mit Beginn der Offensive 1980 wird der Irak auch mit Aufklärungsmaterial von Satelliten und Awacs-Flugzeugen unterstützt. In dem achtjährigen Krieg kommen Hunderttausende ums Leben, unter anderem durch den Einsatz von Giftgas. Durch die militärische Unterstützung der USA wird der Irak zur regionalen militärischen Großmacht. Gleichzeitig unterstützen die USA den Iran mit dem Ziel, daß die beiden Länder sich gegenseitig mattsetzen. Über Israel werden Waffen im Wert von 80 Milliarden Dollar an den Iran geliefert.Im Irak-Krieg liessen die USA Saddam Hussein dann im Auftrag hängen damit er keine Zeugenaussagen vor einem internationalen Gericht über diese Vorgänge machen konnte.

Westliche Medien sind ebenfalls in dieses “falsche” Spiel eingebunden. Im Wissen darum, dass Iraner diese Medien via Internet konsumieren, werden bewusst Falschdarstellungen gestreut. Es funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Georgien-Berichterstattung im letzten Jahr, die sich im nachherein als eine der grössten Lügenkampagnen herausstellte. Sogar die angebliche Blockierung des Internets im Iran ist eine Medienlüge. Wir vom Schweiz Magazin verzeichnen ungebrochen Seitenaufrufe unserer Webseite aus dem Iran. Besonders humorig sind Schlagzeilen, die die Farbe Grün, die iranische Fussballspieler bei einem Spiel in Südkorea am Handgelenk trugen, Anzeichen für ihre Sympathie mit Mussawi belegen sollen. Grün ist auch die Farbe des Islam.

Die Opposition im Iran arbeitet organisiert und gezielt um durch ihre inszenierten Demonstrationen das Interesse der Welt auf den Iran zu lenken. Dieses, der Weltpresse vorgeführte Schauspiel hat jedoch nicht den Ursprung im Iran, sondern wird von aussen gelenkt.

Eine Zentrale für den Umsturz in Teheran steht in Washington. Zwei kleine Zimmer in einem Wohnblock hinter dem Kapitol. Dort sitzt Mr. Fakhravar, ein iranischer Dissident. Er will einen Aufstand an den Universitäten organisieren und forderte Unterstützung: “Wir brauchen Telefone, Kameras und Computer.”

Geld ist genügend da. 85 Millionen Dollar hat allein die Bush-Administration offiziell für das Projekt Regimewechsel bereitgestellt, das meiste ging bisher an Voice of America und Radio Farda, die Programme auf Persisch senden und zu Demonstrationen aufrufen bei denen es zu gewalttätigen Ausschreitungen kommt.

Auch die CIA verteilt mittlerweile großzügig Dollars. In Dubai, London und Frankfurt am Main sind bereits Iran-Experten der USA stationiert. Sie haben in den letzten Tagen ihre Aktivitäten erheblich verstärkt und die Anzahl der Funkspüche zwischen den Umsturz-Basen und dem Iran werden in den letzten Tagen geradezu explodiert sein.

Um die Person Ahamadinedads mag es Diskussionen geben und viele seiner Aussagen sind einfach unerträglich aber er ist gewählt worden mit den Stimmen der Mehrheit des iranischen Volkes. Ob tatsächlich eine Wahlfälschung geschehen ist konnte bisher nicht bewiesen werden. Wieder einmal fragt man sich, was ist los mit unseren “Demokratien” die das Ergebnis einer demokratischen Wahl nur dann akzeptieren, wenn es nach ihrem Gusto ausgefallen ist ?

Für die Iraner sollte gelten, besser Ahamadinedad noch ein paar Jahre zu ertragen, als sich in die Knechtschaft der USA zu begeben. Wer jetzt noch demonstriert, schliesst den Pakt mit dem Teufel und spielt den USA und Israel direkt in die Hände und macht sich zu ihren Helfern. Deren Ziele sind nicht Frieden und Freiheit, sondern Plünderung, Gewalt und Unterdrückung. Es zeigt sich erneut wieviel Respekt das “Mutterland der Demokratie”, die USA, vor demokratischen Wahlen anderer Nationen hat.

Selbst der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat dazu aufgerufen, die Willenserklärung des iranischen Volkes zu respektieren. „Ich verfolge aufmerksam die Situation in Iran. Meine Position und die Position der UNO besteht darin, dass der Wille des iranischen Volkes in vollem Maß respektiert werden muss”, kommentierte Ki Moon am Montag in New York das von der iranischen Opposition angefochtene Ergebnis der Präsidentenwahl.

Quelle

In den westlichen Medien -insbesondere in den Deutschen- wird seit den Wahlen im Iran versucht immer mehr gegen die Entscheidung des Volkes anzugehen mit dem Vorwand die Wahlen seien gefälscht. Nun, ich möchte mal ein anderes Szenario anführen, frei erfunden.

Stellen wir uns vor in Deutschland sind Wahlen. 65% der Bevölkerung wählt eine christliche Partei und die restlichen % 35 gehen auf die Straßen, weil sie angeben dass sie eine islamische Regierung wollen und fragen wo sind unsere Stimmen, die % 30 die eine islamische Partei gewählt haben. Die iranischen und islamischen Länder berichten wie die Wahlen in Deutschland gefälscht wurden und versuchen das Volk aufzuwiegeln. Die so hochgeputschte muslimische Bevölkerung in Deutschland geht auf die Straßen, verbrennt Müllwagen, Autos, randaliert, und möchte sein Recht! Ein Recht dass ihm aufgrund des Wahlergebnisses nicht zusteht, -da das Volk zu % 65 die chrstliche Partei gewählt hat- aber es wird immer mehr aufgestachelt, so dass am Ende den ausländischen Journalisten in Deutschland verboten wird zu berichten, um das eigene Volk zu schützen. Die Journalisten berichten aber weiter von ihren Terassen und meinen die Muslime hätten keine Freiheit, sie müssten endlich zu ihrem Recht kommen und ihre Regierung in Deutschland bilden dürfen. Mit anderen Worten sie versuchen die Muslime in Deutschland dazu zu bringen eine Revulution, einen Putsch zu erreichen, weil sie der Meinung sind dass nur eine islamische Regierung die legitime sei und die christliche nichts tauge. Deutschland setzt seine Armee ein um das Volk und die Menschen vor den Randalierern zu schützen, die nun angefangen haben sogar bewohnte Häuser abzubrennen, und erschießen dabei einen Randalierer um die Bewohner zu schützen. Der iranische Aussenminister beruft den Deutschen Botschafter ein um sein Entsetzen über das Vorgehen der deutschen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in Berlin sowie die Behinderung der Berichterstattung von ausländischen Journalisten klar zu machen. Während dessen machen die muslimischen Journalisten weiter und zeigen nur Bilder von den Muslimen die randalieren und um ihre Freiheit kämpfen. Die Millionen die auf die Straßen gehen um ihre christlichen Werte zu vertreten kommen dabei nicht oder kurz in den Berichten vor. All dies wäre doch INAKZEPTABEL, und weder Deutschland noch ein anderes Land würde dieses Vorgehen von den Muslimen und Journalisten zulassen wollen, da ja in Deutschland eine Demokratie herrscht, die man um jeden Preis verteidigen muss. Deutschland würde alle Journalisten rausschmeissen, und die Randalierer einsperren, Wiederwahlen gäbe es sowieso nicht. Wer hätte da ein Recht sich in Deutschlands Angelegenheiten einzumischen? Weder der Iran, noch Libanon, noch sonst ein anderes islmisches Land hätte ein Wörtchen mitzureden!

Aber genau so passiert es im Iran, nur mit vertauschten Rollen. Und Deutschland maßt sich an sich in die Angelegenheiten eines Landes  einzumischen mit Journalisten und gar dem Außenminister, um zu sagen dass der Iran nicht wisse was gut für ihn ist, trotz einer 63%en Mehrheit der Bevölkerung die für ihren Präsidenten gewählt hat. Was für eine Hochmut, zu denken, dass sie die beste Denkweise und Regierungsart hätten. Was für ein Hochmut vom Westen zu versuchen die ganze Welt dazu zu bringen, so zu denken und zu handeln wie sie selbst. Aber das kennen wir ja auch schon in der Gechichte nicht anders. Das hat der Westen, schon immer so gehandhabt durch ihre Missionare haben sie schon immer versucht Menschen dazu zu bringen so zu glauben ,zu leben und zu handeln wie sie selbst. Und dann reden sie von freiem Denken und Freiheit für die Menschen. In jedes Land in welches sie gingen haben sie Unterdrückung gebracht, für ihre Zwecke ausgeraubt, geplündert, ihre Lebensart den Menschen aufgezwungen, durch ihre Kolonialmacht die Menschen ihrem Hab und Gut und ihren Werten beraubt. Die Länder mit Waffen besetzt, die Völker die in Frieden und Freiheit lebten zu 100.000nden getötet und dann sich gewundert warum die Menschen sich gegen die „Freiheit und ihr westliches Denken“ die sie ihnen mit ihren Waffen gebracht haben aufgelehnt haben. Den Ureinwohnern Nordamerikas, den Indern, den Afrikanern und all den anderen Ländern wo sie ihre Kolonien aufgebaut haben um zu plündern und sich zu bereichern. Sie wundern sich ja heute noch warum die Iraker sich gegen die „Freiheit“ die sie ihnen mit ihren Panzern und ihrer Armee bringen wollen um unter diesem Vorwand das Öl zu rauben, mit  allen Mitteln wehren. Sie wundern sich heute noch warum das iranische Volk mit einer Mehrheit anders wählt als es sich der Westen wünscht. Das ist auch das größte Problem des Westens. Sie haben bis zum heutigen Tag nicht verstanden wie die Menschen in weiten Teilen der Welt denken und handeln, glauben aber sie wüssten alles. Sie wissen nicht im geringsten was der Islam bedeutet noch was für eine Freiheit er den Menschen gibt. Sie sind so sehr in ihrem Schubladendenken eingegrenzt, dass sie die wahre Freiheit und die wahre Gerechtigkeit die der Islam den Menschen bringt nicht mehr erkennen, und auch nicht verstehen, dass die Menschen dieser Welt nicht mehr „ihr Denken“ und „ihre pervertierte Art von Freiheit“  wollen. Und was man nicht kennt davor hat man eben Angst, Angst dass man seine Werte,seinen Reichtum, seine Macht verliert. Ich wünsche allen Menschen die auch nur ein wenig Offenheit und Gerechtigkeit in ihren Herzen tragen dies einmal aus einer anderen Perspektive sehen, mit „freien“ Augen und „freiem“ Herzen, die nicht durch die westlichen Medien beeinflusst wurden.

Der Iran hat ein sehr schlechtes Image. Das hat viel mit dem Präsidenten zu tun. Es gibt aber weit mehr politische Facetten

 Barack Obama hat sich als Platzanweiser betätigt. Iran möge bitte den ihm zustehenden Platz inmitten aller Nationen einnehmen und brav sein; auf der Achse des Bösen sitzt es sich ja auch schlecht. Nun sollen Diplomatie wie auch Wahrheitsliebe den politischen Verkehr der beiden Staaten bestimmen. Höchste Zeit, einiges klarzustellen, was bisher wegen politischer Unkorrektheit so nicht gesagt werden durfte.

Iran hat ein Parlament, es heißt Majlis. Es hat vor zwei Wochen dem Präsidenten – er heißt immer noch Ahmadinedschad – seinen Haushaltsplan um die Ohren geschlagen. Dass der Präsident den Unmut der Bürger über heftige Preissteigerungen einfach mit einer Einmalzahlung von umgerechnet 50 Euro pro Person dämpfen wollte, roch nicht nur für Oppositionelle nach Wahlspeck, sondern auch für die meisten regierungsnahen Abgeordneten. Sie weigerten sich, dem Etat zuzustimmen. So was würde sich die Moskauer Staatsduma nie trauen; und auch in anderen Ländern sollten Abgeordnete, die nicht genau wissen, ob ihr Gewissen ihnen oder ihrer Partei gehört, sich das Protokoll der Majlis-Debatte übersetzen lassen.

Iran hat also ein Parlament. Wer hinein darf, bestimmen zwar vor den Wählern die Experten-, Zweckmäßigkeits- und sonstigen Aufsichts-Räte der hohen Geistlichkeit. Die Wähler gibt es aber auch. Iran ist weiterhin ein autoritärer Staat; ein großer Teil des Volkes aber ist antiautoritär. Man nennt dies: Zivilgesellschaft. Das bedeutet unter anderem, dass der Mehrheit die rhetorischen Ausrutscher des Präsidenten nicht zur Last gelegt werden dürfen, selbst wenn er sagt, was er meint. Und auch dann ist es angeraten, genau hinzuhören und exakt zu übersetzen. Damit nicht die Informierten wieder laut lachen, wenn er nicht nur als Holocaust-Leugner, sondern als Antisemit schlechthin erscheint.

Die jüdische Religion, das Christentum und die zoroastrische Religion sind legal. Ihren Anhängern – kleine Minderheiten – stehen fünf der 270 Abgeordnetenplätze zu. In leitende Regierungsämter dürfen sie nicht; das dürfen auch die viel zahlreicheren sunnitischen Muslime nicht. Darüber, dass keine dieser tolerierten Gruppen die Grenzen der Tolerierung verletzt oder gar zu missionieren versucht, wachen die Ayatollahs genau. Dem Islam abtrünnig zu werden, ist todeswürdig. Nicht nur im Iran.

Das ist der historische Hintergrund der Verfolgung der größten religiösen Minderheit, der Bahai. Seit diese Religion um 1840 entstand, verfolgen die Inhaber des rechten Glaubens sie als Abtrünnige, bezichtigen sie ohne Beweis der Spionage für Israel, der Wühlarbeit für die USA und des Strebens nach Wiederkehr der Monarchie.

Schah Mohammed Reza Pahlevi hatte allerdings Politiker aus Bahai-Familien in den Dienst seiner Diktatur gestellt. Der bis zur Unerträglichkeit arrogante Amir Abbas Howeyda war Regierungschef, Parviz Sabeti war Geheimdienstchef und gefürchteter Folterer; weitere Minister und des Schahs Leibarzt stammten aus Bahai-Familien. Alle waren allerdings vor Amtsantritt aus der Glaubensgemeinschaft ausgetreten, was diese ausdrücklich zulässt.

In den Verdammungs-Cocktail mischt sich zudem die Erinnerung daran, dass der Schah durch einen CIA-gesteuerten Putsch 1953 seine Macht zurückerhielt – gegen die Bürgergesellschaft. Über diesen Putsch wird auch Obama noch sprechen müssen. Zum iranischen Volk.

Quelle: Frankfurter Rundschau

Eine echte Kulturrevolution

Während die Islamische Republik Iran ihr 30-jähriges Bestehen feiert, schauen viele auf die politischen Errungenschaften der Islamischen Revolution, manche auf die wissenschaftlichen Entwicklungen und wenige auf die wirtschaftliche Revolution. Aber fast niemand in der Westlichen Welt nimmt den wichtigsten Teil der Islamischen Revolution wahr: Die kulturelle Revolution.

Die Nachhaltigkeit der Islamischen Revolution kann heute noch nicht an politischen, wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Entwicklungen allein ersehen werden. Denn sie könnten keine hinreichende Grundlage dafür sein, gegen die immer noch vorhandene Übermacht der Westlichen Welt bestehen zu können. Zweifelsohne ist die heutige Islamische Republik Iran – bei allem Lob für die enorme Entwicklung – im Vergleich zur westlichen Welt nicht halb so weit, wie einstmals die damalige Sowjetunion im damaligen Vergleich. Man erinnere sich daran, dass die besten Mathematiker und Ingenieure der Welt aus der UDSSR kamen und die Sowjets früher im All waren, als die USA. Dennoch war die UDSSR letztendlich chancenlos gegen den “Westen“. Eine rein auf materieller Sichtweise beruhende westliche Ideologie kann solche “Überlegenheiten“ allerdings auch nur “materiell“ analysieren und verstehen. Und daher wird der eigenen Bevölkerung entsprechen der eigenen Denkweise erläutert, dass der damalige “Ostblock“ aus wirtschaftlichen Gründen verloren hätte. Selbst die eigene Überlegenheit in nichtmateriellen Bereichen wird übersehen bzw. nicht weiter betrachtet, passt sie doch nicht in das inzwischen götzenhaft verehrte rein materielle Kapitalismusmodell.

Dabei war es vor allem die Kultur des “Westens“, die derjenigen des damaligen “Ostens“ überlegen war. Im Westblock gab es zweifelsohne mehr Freiheit als im Ostblock. Und Freiheit ist eines der dem Menschen angeborenen Bedürfnisse. Sie entspricht der Natur des Menschen. Selbst Gott gibt uns die Freiheit, uns gegen Ihn zu entscheiden (mit allen Konsequenzen). Und der die Freiheit eingrenzende antifaschistische Schutzwall – wie er genannt wurde – wurde nun einmal vom Osten gebaut. Die Meinungsäußerung war im Westblock freier als im Osten (bzw. die darin verborgene Manipulation erheblich geschickter). Religion durfte im Westblock freier ausgeübt werden als im Ostblock; auch eines der Bedürfnisse des Menschen. Und ein weiteres Bedürfnis des Menschen, die Familie, wurde im Westblock mehr gefördert als im Ostblock (was allein am Vergleich der Scheidungsraten und Abtreibungsraten erkennbar ist). Der Ostblock ist nicht an seiner wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder politischen Unterlegenheit gescheitert (viele Ostpolitiker hatten eine erheblich fundiertere Ausbildung als Westpolitiker), sondern an seiner kulturellen Unterlegenheit.

An dieser Stelle könnte man den Sieg der französischen Revolution über das vorangegangene System anhand dieses Aspektes analysieren und käme zum gleichen Schluss. Und der Untergang des Osmanischen Reichs (wie auch aller vorangegangenen muslimischen Dynastien) war stets eine kulturelle Niederlage. Muslimische Intellektuelle sahen im “Westen“ die überlegene, weil menschlichere Kultur im Vergleich zu der eigenen Realität.

Und genau hier setzt die Islamische Revolution an, und an diesem Aspekt ist die Überlegenheit der Islamischen Revolution zu erkennen. Die Islamische Republik Iran ist weder wirtschaftlich noch wissenschaftlich bereits so weit, dass sie der westlichen Welt schon heute ernsthaft Paroli bieten könnte. Eine westliche Atomwaffe auf Teheran, und der Iran wäre auf Jahrhunderte irreparabel zerstört! Aber genau an diesem Beispiel zeigt sich bereits die kulturelle Überlegenheit: Die Mehrheit im Volk der Islamischen Republik Iran hat keine Angst vor solcher einer Atombombe! Jede westliche Stadt, die mehrheitlich materielle Werte anstrebt, könnte mit einer viel geringeren Drohung zu allen möglichen Niederwerfungen bewegt werden. Aber die Bevölkerung der Islamischen Republik Iran wirft sich eben nur noch vor Gott nieder.

Das ist eine kulturelle Revolution mit umfassenden Folgen. Die politischen Auswirkungen hat die Welt bereits beim Libanon-Feldzug und dem Gaza-Massaker durch Israel miterlebt. Das fast ein halbes Jahrhundert lang als moralisch überlegen dargestellte zionistische System, musste seine Maske fallen lassen und hat sich als brutales Monster entlarvt. Der Grund ist nicht eine militärische Unterlegenheit; ganz im Gegenteil. Weder der Libanon noch insbesondere der Gaza-Streifen hatten die Spur einer militärischen Chance gegen den größten Militärapparat der Region. In beiden Fällen wurde die Infrastruktur nahezu völlig zerstört und jeweils über 1000 Zivilisten von Israel massakriert. In beiden Fällen waren die eigenen Verluste unter Zivilisten für Israel im unteren zweistelligen Bereich. Dennoch hat Israel in beiden Fällen verloren! Man erinnere sich daran, als Israel gegen gleich mehrere staatliche Armeen eines arabischen Nationalismus antrat. In nur sechs Tagen waren der Widerstand der gegnerischen Armeen niedergestreckt! Beim Libanon-Feldzug und dem Gaza-Massaker musste jeweils der UN-Sicherheitsrat (nachdem er wochenlang das Massaker zugelassen hatte) eingreifen, um das Ansehen Israels zu retten! Denn weder Gaza noch der Libanon waren bereit aufzugeben, obwohl das Massaker alle menschlichen Vorstellungen übertroffen hatte. Aber die kulturelle islamische Revolution lehrt: „Unterdrücke nicht und lass dich nicht unterdrücken“. Damit hat die westliche Welt die einzige Waffe, die sie zur Unterdrückung der gesamten Menschheit scheinbar unerschütterlich in der Hand hielt, unwiderruflich verloren. Sie drohte damit, die Menschen zu ermorden, und jetzt tritt eine Revolution auf und sagt: „Ich bin bereit dazu und werde mich daher nicht unterwerfen!“

Sehr deutlich wird dieser so wichtige Aspekt in der Erinnerung an das Martyrium Imam Husains, als er mit wenigen Getreuen gegen die unschlagbare Armee der ummayadischen Gewaltherrscher aufstand am Tag von Aschura am Ort Kerbela. Er wurde zusammen mit seinen Getreuen massakriert, aber er hat den wahren Islam gerettet! Die Erinnerung daran war sämtlichen Gewaltherrschern der muslimischen Welt ein echter Dorn im Auge, richtete sich doch die Erinnerung daran auch gegen ihre eigene Gewaltherrschaft. Mit zwei sehr unterschiedlichen Methoden, wurden Muslime von dieser so kräftigen und mächtigen Erinnerung abgebracht. Sunnitischen Muslimen wurde eingeflößt, dass Aschura irgendetwas mit Mose Teilung des Meeres und Noahs Strandung zu tun hätte, so dass die Erinnerung an Imam Husain, dem auch unter sunnitischen Muslimen so geliebten Enkel des Propheten Muhammad, mit der Zeit völlig verblasste. Schiitischen Muslimen, die von der Erinnerung an Aschura nicht abzubringen waren, wurde eingeflößt, dass die Erinnerung so extrem traurig, ja, so übertrieben traurig sei, dass man sich selbst brutalst geißeln müsse, um jene Trauer auszudrücken, und derjenige, der sich selbst am heftigsten geißelt, sei Imam Husain am nächsten. Die Folge war, dass noch vor nur 35 Jahren sunnitische Muslime Aschura mehr oder weniger überhaupt nicht kannte und nicht wussten, wo Kerbela liegt und schiitische Muslime in einer Art Blutrausch eine Prozession vollzogen, die jeden halbwegs vernünftigen Menschen abstoßen musste. Beide waren aber absolut harmlos für die jeweiligen Unterdrücker, von denen sie beherrscht wurden.

Die Islamische Revolution hat hier eine echte kulturelle Revolution bewirkt! In nur 30 Jahren weiß inzwischen fast jeder gebildete sunnitische Muslim sehr wohl, was Aschura bedeutet und erinnert sich an jenem Tag des Martyriums des Helden Husain, und schiitische Muslime, die von der Islamischen Revolution inspiriert sind, schlagen sich schon lange nicht mehr blutig, sondern gedenken und trauern mit herzergreifenden Gesängen und neuen Arten der Prozession, die es vor 35 Jahren gar nicht gab. Das ganze hat sich in einer historisch unverstellbar kurzen Zeit verbreitet, so dass es jene Gesänge inzwischen nicht nur in allen muslimischen Sprachen gibt, sondern inzwischen sogar auch z.B. in Deutsch! Und viele Nichtmuslime wissen inzwischen auch, wer Imam Husain ist.

Den Sieg dieser Islamischen Kulturrevolution kann man sehr deutlich z.B. im Libanon an unübersehbaren Zeichen erkennen: Julia Boutros ist eine der bekanntesten christlichen Sängerinnen des Libanon. Nach dem Libanonkrieg 2006 durch Israel sang sie ein Lied zur Ehrung der Märtyrer insbesondere auch der Hizbullah, was ihren Popularitätsgrad noch einmal steigerte. Denn wenige Monate nach dem Libanonkrieg veröffentlichte sie das Lied „Ahibba’i“ (Meine Lieben). Der Text basierte nach ihren eigenen Angaben auf einer Botschaft, die Seyyid Hassan Nasrullah (Generalsekretär der Hizbullah) während des Krieges an die Frontkämpfer geschickt hatte. Der Erlös sollte den Familien der Märtyrer, vorwiegend Kämpfer der Hizbullah zugute kommen. Die Einnahmen sollen mehrere Millionen EUR betragen haben, die sie den Familien zur Verfügung gestellt hat. Dabei ist ihr Lied in den islamisch-revolutionären Kreisen nicht einmal richtig bekannt, denn Sie singt zumeist allein (also nicht im Chor) und der alleinigen weiblichen Stimme in einem Lied dürfen Männern im Islam nicht zuhören.

Die Islamische Kulturrevolution ist auch in allen westlichen Staaten zu spüren. Hatte man einstmals absolut nichts dagegen, dass Putzfrauen Kopftuch trugen, “kämpft“ eine westlicher “Extremismus“ einen verzweifelten Kulturkampf gegen das Kopftuch an den Universitäten. Denn das Kopftuch ist nicht das Symbol der Unterdrückung der Frau; wie es die “Kämpfer“ vorgeben. Es ist ein Symbol der Befreiung der Frau von all der Ausbeutung, die sowohl ihr Körper als auch ihre Arbeitskraft in der westlichen Welt erfährt. Verglichen mit dem einstmaligen Ostblock war die Ausbeutung geringer. Und verglichen mit der Ausbeutung der Frau in einer zum Feudalsystem verkommenen muslimischen Welt, war die Frau in der westlichen Welt erheblich freier. Jetzt aber steht der westlich-materialistischen Welt eine Frauenbefreiung gegenüber, die sie nur noch mit Verboten entgegen treten kann, weil sie die geistige Auseinandersetzung nicht zu gewinnen ist. Es sind die Muslimas, die heute u.a. gegen Pornografie; schon lange nicht mehr angebliche Emanzipationsbewegungen. Die selbstbewusste muslimische Frau, die sowohl ihre Weiblichkeit ausleben und genießen kann als auch als gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft ihre Weiblichkeit nicht der öffentlichen Ausbeutung preis gibt, ist dem westlichen Freiheitsmodell kulturell überlegen.

Die islamische Kulturrevolution macht sich u.a. auch in dem eingeforderten Lebensstil der “Oberen“ bemerkbar. Die Oberhäupter im Land werden aufgerufen, einen bescheidenen und einfachen persönlichen Lebensstil zu pflegen, damit sie die Bedürfnisse der Armen Bevölkerung besser verstehen können. Soziale Gerechtigkeit bekommt eine völlig neue Dimension! Überhaupt hat die Islamische Revolution den Götzen Freiheit, der als Obergott über die gesamte Westliche Welt herrschte, zerstört und gezeigt, dass es nur einen Gott gibt, und dieser uns nicht nur Freiheit mitgegeben sondern auch Gerechtigkeit eingefordert hat. Der neue und immer lauter werdende Ruf nach Gerechtigkeit verbreitet sich noch schneller in der gesamten Welt als die Abschaffung von Krawatten von den Hälsen der Muslime. Und diese Bewegung ist mit Waffen nicht aufzuhalten.

Der wohl wichtigste Aspekt der Islamischen Kulturrevolution aber ist und bleibt die Führung durch einen gottesehrfürchtigen Geistlichen, aber das wäre ein neuer Artikel.

Zweifelsohne sind viele der genannten und – noch viel mehr – nicht genannten Aspekte in der Islamischen Republik Iran nach im Anfangsstadium. Aber ihr Wachstum ist nicht zu übersehen.

Die Islamische Revolution hat gesiegt. Ihre Ausgestaltung obliegt den Muslimen. Davon zu lernen und die eigenen Gesellschaften ebenfalls weiter zu entwickeln zu mehr Frieden und Freiheit in Gerechtigkeit obliegt den Bevölkerungen der Welt; auch in Deutschland und Österreich. Und möglicherweise wird man eins Tags verstehen, dass alle Bürger aller Bevölkerungen von einer Kooperation profitieren können, außer Unterdrücker. Und es ist kein Zufall, dass die schlimmsten Unterdrückerstaaten der heutigen Welt die größten Feinde der Islamischen Revolution sind.

In der Islamischen Republik Iran werden derzeit die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen begangen, so dass sich auch die westliche Hofberichterstattung dazu genötigt sieht, einmal mehr über den Iran herzuziehen. Aber wie geht es dem Iran wirklich?

Fragt man die westliche Hofberichterstattung und insbesondere deren besonders manipulierter und gleichgeschalteter Zweig der deutschen Medien, wie es seit dem Gaza-Massaker deutlich wurde, dann ist der Iran seit 30 Jahren am Abgrund: Seit dreißig Jahren geht es im Iran wirtschaftlich bergab; seit 30 Jahren geht es der Bevölkerung immer schlechter, seit 30 Jahren wendet sich die Bevölkerung immer mehr vom Islam und vom Klerus ab, seit 30 Jahren werden die Menschenrechte tagtäglich schlimmer missachtet, seit 30 Jahren geht es religiösen Minderheiten schlechter, werden Flüchtlinge misshandelt, verlassen die Elite des Landes die Region, will niemand etwas mit der religiösen Führung zu tun haben, ist der Präsident “radikal-islamisch“ (mal mehr mal weniger) usw. usf..

Jeder Eingeweihte hingegen, der in regelmäßigen Abstünden in die Islamische Republik Iran reist, fragt sich immer wieder, wie solch eine extrem manipulierte Berichterstattung möglich ist; so hemmungslos können doch nicht alle Journalisten lügen!? Tatsächlich ist es aber bei den allermeisten westlichen – insbesondere deutschen – Berichten so, dass man den realen Gegebenheiten in der Islamischen Republik Iran näher kommt, wenn man stets das genaue Gegenteil dessen annimmt, was berichtet wurde. Dabei liegt es nicht allein an Manipulationen. Auch die Art und Weise der Nachrichtenbeschaffung ist bereits mit einem systematischen Fehler ausgestattet. Die meisten Journalisten gehen nicht in die Häuser der armen Bevölkerung, der Mehrheit der Bevölkerung. Sie gehen lieber zu jenen, deren Frauen im eigenen Haus das Kopftuch auch vor einem fremden Mann ausziehen. Sie gehen lieber zu den reichen im Land, die den Journalisten auch “köstlich“ empfangen; mit einer “Köstlichkeit“, welche sich die Arme Bevölkerung nicht leisten kann. Und jene Superreichen faseln tatsächlich seit 30 Jahren vom wirtschaftlichen Niedergang. Aber eine Revolution, die von der armen Bevölkerung getragen wird, kann man nicht bei den Reichen erfragen.

Eines steht fest: Es gibt kein anderes Land in der gesamten Region, das so stabil und gefestigt ist, wie die Islamische Republik Iran. Selbst die vergleichweise stabile und demokratische Türkei muss stets mit einem Militärputsch rechnen, sollte einmal die Regierung zu sehr gegen Westliche Interessen verstoßen.

Kein anderes Land der Region hat solch ein pluralistisches System, wie die Islamische Republik Iran. Die Bevölkerung ist auf allen Ebenen in Wahlen und Entscheidungsprozesse eingebunden. Und die Unterstützung für den Islam und die Islamische Revolution ist allein an der Zahl der Freiwilligencorps, welche die Revolutionswächter bei Bedarf sofort mobilisieren könnten, den sogenannten “Basidsch“ abzulesen. Sie reicht fast an die zweistellige Millionen womit fast jede Familie im Iran daran beteiligt ist.

Die Wirtschaftslage ist tatsächlich zu optimieren, wenn man sie mit dem Lebensstil einer westlichen Gesellschaft vergleicht, die ihren Wohlstand ausschließlich auf Pump an zukünftigen Generationen und Raub in anderen Ländern aufgebaut hat. Wenn man aber berücksichtigt, dass die Islamische Republik Iran faktisch keine Schulden hat – weder an fremde Mächte noch an die eigenen noch nicht geborenen Urenkel – dann ist es ein vorbildliches Wirtschaftssystem, dass auch den bevorstehenden Crash des Zinswahnsinns problemlos überstehen wird. Probleme mit der Inflation und andre Schwächen beruhen darauf, dass die islamischen Ideale noch nicht hinreichend umgesetzt sind.

Die Landwirtschaft ist tatsächlich weniger produktiv, wenn man es mit einer Landwirtschaft vergleicht, die durch ihren wahnsinnigen Überfluss, Tiere, Pflanzen und die gesamte Umwelt vergewaltigt, um dann ihre Milchseen, Butter- und Fleischberge dem Geldgott als Brandopfer darzubieten. Aber wenn der Maßstab zunächst die Versorgung der eigenen Bevölkerung und dann die Hilfe der Armen in der Welt ist, dann bewegt sich die Islamische Republik Iran in eine Richtung, die für alle Beteiligten viel gesünder ist, als der Raubtierkapitalismus. Unter US-Herrschaft wäre die Selbstversorgung ein unerreichbarer Traum gewesen, der jetzt in nur 30 Jahren erzielt wurde, obwohl davon ein Jahrzehnt mit dem durch die Westliche Welt aufgezwungenen Krieg verging.

Die Bürokratie ist nach wie vor eine echte Schwäche in vielen Bereichen, und die Korruption hat sich jetzt teilweise auf Geistliche Verlagert; daran gibt es keine Zweifel. Aber verglichen mit der Bürokratie vor 30 Jahren geht es heute viel gerechter zu, die Bevölkerung ist dankbar über jede Erleichterung, die nach und nach deutlich wird. Und die Korruption hat heute eine andere Qualität, denn die Bevölkerung kann sich dagegen wehren, ohne einen vom CIA ausgebildeten Geheimdienst befürchten zu müssen, und sie tut es auch, teilweise sehr massiv!

Die Wissenschaft im Land hat inzwischen Dimensionen erreicht, die selbst von der westlichen Welt beängstigt beobachtet wird, da wissenschaftliche Überlegenheit ihre Stärke war. Man versucht mit Sanktionen und Kriegsdrohungen das Land von diesem Weg abzubringen, aber es führte genau zum gegenteiligen Effekt. Tarnkappenflugzeuge aus eigener Produktion. Satteliten, die man selbst in das All befördern will, eigene Nanotechnologie, eine komplette Medikamentenversorgung aus eigener Produktion, welche sich die Bevölkerung auch leisten kann, eigene Autoproduktion, eigene Energieversorgung inklusiver ziviler Nutzung der Atomenergie, eine täglich beobachtbar bessere Infrastruktur, eine gleichberechtigte Hochschulausbildung mit über 50% Studentinnen (selbst in Ingenieurfächern), eine zunehmend gesicherte Versorgung des Landes mit Ärzten, wobei Frauen auch zu Frauenärztinnen gehen können, all das sind Auswirkungen eines Landes, dass sich im Aufwind befindet. Es würde den Rahmen eines solchen Berichtes sprengen, wollte man alle Errungenschaften auch nur ansatzweise auflisten. Es sei nur erwähnt, dass all jene Errungenschaften erreicht wurden bei gleichzeitiger Belastung durch die höchste Zahl an Flüchtlingen aus Afghanistan und Irak, die je ein Land unserer Zeit aufgenommen hat.

Noch größer aber als die wissenschaftlich-materielle Entwicklung sind vor allem die kulturelle Revolution und ihre Auswirkung auf die ganze Welt. Vor 30 Jahren wussten nicht einmal Sunniten der benachbarten Länder in allen Details, wer z-B. Imam Husain war, was Aschura bedeutet und welcher Widerstandsgeist gegen das Unrecht aus der Erinnerung daran gefördert wird. Heute wissen es nicht nur alle Sunniten der Welt, heute werden die Gesänge zu Aschura und Veranstaltungen dazu auch in traditionell nichtmuslimischen Ländern in historisch explosionsartiger Geschwindigkeit verbreitet.

Alle muslimischen Länder haben den Mut gefasst, dass man durchaus auch ohne westliche Dominanz überleben kann. Und die Auswirkungen davon spüren wir überall. Der Widerstandsgeist in Palästina, der Widerstandsgeist im Irak und Afghanistan (nicht von den USAmas) speist seine Hoffnung aus der geistigen Befreiungsbewegung der Islamischen Revolution.

Wenn aber die Islamische Republik wirklich so sehr am wirtschaftlichen und technischen Abgrund wäre, wie es in der westlichen Welt behauptet und berichtet wird, und wenn ohnehin das Volk das System nicht mittragen würde, warum hat dann die Westliche Welt so viel Angst vor dieser geistigen Befreiungstheologie, die vom Iran ausgeht? Tatsache ist, dass nicht das System der Islamischen Republik Iran gefährdet ist, sondern sämtliche von der Westlichen Welt getragenen tyrannischen Diktatoren der Region, wie in Ägypten, Jordanien usw. usf.

Die größte Errungenschaft der Islamischen Revolution ist aber die vom Volk getragene geistige und geistliche Führung, die nach dem Vorbild des Propheten ein bescheidenes Leben führt. Solch eine Führung ist eine “echte“ Bedrohung für ein Weltsystem, dass den materiellen Reichtum für die Führungselite anstrebt auf Kosten der Armut in der Bevölkerung. Gekoppelt an diese Errungenschaft der Islamischen Revolution ist eine seit Jahrhunderten eingeschlafene Hoffnung auf das Erscheinen des gottgesandten Erlösers, die jetzt mit realen Inhalten gefüllt wurde, ebenfalls deutlich zu beobachten, nicht nur bei Muslimen.

Es soll hier kein falscher Eindruck erweckt werden: Niemand behauptet, dass die Islamische Republik Iran alle Ideale perfekt umgesetzt hätte. Möglicherweise sind erst 15% der islamischen Ideale realisiert, aber vor 15 Jahren waren es erst 5% und vor der Islamischen Revolution herrschte über das Land solch eine Marionette der Westlichen Welt, wie in vielen anderen Ländern der Region und Afrikas noch immer! Auch soll hier nicht behauptet werden, dass in der Westlichen Welt keines der islamischen Ideale verwirklicht wäre. Möglicherweise sind heute in der Westlichen Welt sogar 20% der islamischen Ideale verwirklicht (man denke nur – abgesehen von den USA – an das Sozialsystem und die Versorgung von Behinderten), aber gestern waren es hier eben noch 30%; und zu welchem Preis? Die Errungenschaften der Westlichen Welt sind ja NIE mit den Mitteln aufgebaut worden, die man selbst erwirtschaftet hat, sondern stets mit Mitteln, deren Zinsen die noch nicht einmal geborenen Urenkel bezahlen müssen. Allein dieser Systemfehler, wie auch die Verdeutlichung, dass das materialistische Weltsystem eben nicht alle Bedürfnisse des Menschen befriedigen kann, ist eine Errungenschaft der Islamischen Revolution.

Vor 30 Jahren dachte der absolut überwiegende Teil der gesamten Menschheit, dass von der westlichen Welt – bei aller Kritik und bei allen Schwächen – letztendlich Demokratie und Menschenrechte ausgehen würden. Die Islamische Revolution hat diese Lügenmaske so vieler westlicher Herrscher heruntergerissen. Heute glauben nicht einmal mehr die eigenen Bürger der Westlichen Welt, dass jene Legende gültig wäre.

Auch die anderen Religionen konnten sehr stark von der Islamischen Revolution profitieren. Auf der einen Seite stand die Rückbesinnung auf geistige Werte, die insbesondere bei Christen in der Region zu beobachten ist. Auf der anderen Seite stand die Demaskierung von heuchlerischen Gottesvertretern, die nur dadurch möglich wurde, da aufrichtige Geistliche in allen Bereichen wirkten und die “verbeamteten“ Geistlichen ablösen! Wenn heute hohe Herren in der katholischen Kirche auftreten und behaupten, dass die Leugnung eines geschichtlichen Ereignisses der Gottesleugnung gleich käme, dann ist das eine “Befreiung“ für alle, die sich von solchen heuchlerischen Thesen haben jahrelang in die Irre führen lassen, denn ihre Falschheit ist so offensichtlich, dass der Propagandist selbst kaum daran glauben kann. Am meisten – unter Nichtmuslimen – dürfte das Judentum von der Islamischen Revolution profitiert haben, denn es hat die Chance erhalten, sich von Israels Vereinnahmung zu emanzipieren. Und diese Chance nutzen immer mehr Juden.

Zweifelsohne haben aber Muslime selbst am meisten von der Islamischen Revolution profitiert, haben sie doch die Inhalte ihrer Religion in ganz neuem Licht lernen und verstehen gelernt. Während die Westliche Welt diesen Teil der Revolution, der eigentlich den erheblich größeren Teil ausmacht, fast überhaupt nicht wahrgenommen hat, wirkte er doch unter Muslimen am intensivsten. Aus 1400 Jahre lang zumeist inhaltlosen Gebeten und Hungern an Fastentagen, wurde ein inhaltvolles Gebet so vieler Millionen Menschen und ein wirklich befreiendes Fasten.

30 Jahre Islamische Republik Iran ist der Anfang einer weltweit wirkenden kulturellen und geistigen Befreiungsbewegung, die eines Tages im Rückblick selbst die französische Revolution in den Schatten stellen wird. Das Symbol dieser Islamischen Revolution ist eine Tulpe. Sie findet sich im Emblem der neuen Flagge, die das Glaubensbekenntnis in sich birgt, dass die Befreiung von allen Gottheiten der irdischen Welt zum Ziel hat. Solch eine Befreiungsidee kann auch helfen, westliche Gesellschaften von den Zwängen zu befreien, die zur eigenen Krise geführt haben.

Die Geschichte der Region und der letzten 30 Jahre hat es mehr als verdeutlicht. Von der Islamischen Revolution im Iran geht Freiheit für die ganze Menschheit aus, denn sie wollen den so wichtigen Wert “Freiheit“ auf den ebenfalls wichtigen Werten “Gerechtigkeit“ und “Frieden“ aufbauen. Es ist kein Wunder, dass so mancher Mächtiger dieser Welt sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen den Wunsch nach Gerechtigkeit sträubt, würde sie doch auch zu seiner oder ihrer Verurteilung führen.

Dem Bundesbürger kann in dieser Situation nur empfohlen werden, nicht den Fehler zu machen, den die Hofberichterstattung ihnen aufzwingen will. Beurteilen sie das System erst, wenn sie die Originalschriften der wahren Vertreter gelesen haben (es gibt sie inzwischen auch in deutscher Übersetzung), nicht aber aufgrund der Beschreibung derjenigen, die Gerechtigkeit in der Politik hassen.

Als die Islamische Republik Iran 1979 gegründet wurde, hat die Allianz der so genannten internationalen Staatengemeinschaft – gemeint ist die inzwischen weltweit völlig isolierte Westliche Welt – alles in ihrer Macht liegende getan, um diesen Keim der Hoffnung für die Entrechteten der Welt zu zerstören. Sie haben aber vorher nie in die Verfassung der Islamischen Republik Iran geschaut, um zu erkennen, welchen Gegner sie da vor sich haben.

Gleich in Artikel zwei heißt es:
Die Islamische Republik ist eine Ordnung, die auf folgenden Glaubensgrundsätzen beruht:
1. Die Einheit [tauhid] Gottes (es gibt keinen Gott außer Gott), Seine alleinige Entscheidungsbefugnis und Gesetzgebung sowie die Notwendigkeit der Ergebenheit in Seinen Willen
2. Die göttliche Offenbarung und ihre grundlegende Bedeutung für das Formulieren von Gesetzen;
3. Die Auferstehung und ihre maßgebende Rolle beim Entwicklungsprozess des Menschen hin zu Gott;
4. Die Gerechtigkeit Gottes in Schöpfung und Gesetzgebung;
5. Imamat und seine ständige, grundlegende und immerwährende Führungsrolle im Fortbestand der Islamischen Revolution;
6. Ehre und Würde des Menschen und seine mit Verantwortung verbundene Freiheit vor Gott.
[Ende des Artikels]

Und in Artikel fünf heißt es:

In der Islamischen Republik Iran steht während der Abwesenheit des verborgenen 12. Imams – möge Gott sein Erscheinen beschleunigen – das Imamat und die Führungsbefugnis [wilayat-e-amr] in den Angelegenheiten der islamischen Gemeinschaft dem gerechten, gottesehrfürchtigen, über die Erfordernisse der Zeit informierten, tapferen, zur Führung befähigten Rechtsgelehrten zu, der die Verantwortungen dieses Amtes gemäß Artikel 107 übernimmt.
[Ende des Artikels]

Allein dieser eine Artikel lässt aufhorchen und Orientalisten, die nicht ausschließlich ihre Zeit damit verbringen, Hass gegen den Islam zu verbreiten, könnten hier einen Artikel historischen Ausmaßes erkennen. Es ist die erste Verfassung eines Gemeinwesens seit über 1400 Jahren, in dem einer der Ahl-ul-Bait offiziell zum Staatsoberhaupt ernannt ist! Nie zuvor nach Imam Ali (a.) bestand diese Situation in irgendeinem Staat der Erde. Zwar gab es die eine oder andere schiitische Bewegung, aber die jeweiligen Oberhäupter waren letztendlich doch mehr an ihrer eigenen Herrschaft und Dynastie interessiert als an dem Erscheinen des Erlösers, dem sie die Macht hätten übergeben müssen. In unserer Zeit aber wurde ein Staat gegründet von dem Volk des Salman-Farsi, dass genau auf jenen Erlöser wartet, und zwar ganz konkret.

Salman al-Farsi bzw. Salman der Perser war einer der bekanntesten und treusten Gefährten des Propheten Muhammad (s.) und gilt als einer der ersten nichtarabischen Muslime. Er gilt als der Verfasser der ersten Übersetzung des Heiligen Qur’an und mit Verweis auf ihn hat der Prophet des Islam einstmals sinngemäß gesagt, dass von seinem Volk die Vorbereitung auf den Erlöser ausgehen wird. Jene durchaus bei allen Muslimen bekannte Überlieferung wurde aber von einigen Muslimen ungern zitiert, weil die Krankheit des unislamischen Nationalismus insbesondere die arabische Welt erfasst hatte, aber nicht nur die.

Wer heute gegen die Islamische Republik Iran zum Krieg aufruft (in welcher Form auch immer), ruft letztendlich zum Krieg gegen den im Islam erwarteten Erlöser auf! Das hat Saddam, aufgehetzt von der gesamten westlichen Welt (außer Genscher-Deutschland), zu spüren bekommen. Obwohl sogar mit Giftgas ausgestattet und hinreichend mit Vetos im UN-Sicherheitsrat versorgt, konnte er seine anfänglichen Überraschungssiege nicht halten und verlor letztendlich nicht nur den Krieg, sondern auch sein Leben. Aber die Zeit war noch lange nicht reif dafür, dass der Irak hätte befreit werden können, denn dazu muss ein nicht unwesentlicher Teil des Volkes selbst die Bereitschaft mitbringen; auch die Opferbereitschaft. Das Volk im Irak erarbeitete sich heutzutage jene Befreiung aber zunehmend.

Neben den Waffengängen gegen die Islamische Republik Iran bestand ein nunmehr fast 30 Jahre andauernder Wirtschaftskrieg. Zudem wurde durch die Propagandamaschinerie der Westlichen Welt geradezu im Wochenrhythmus verbreitet, dass die Islamische Republik Iran wirtschaftlich am Ende sei. Unbeeindruckt haben die Verantwortungsträger im Iran Stück für Stück ihr Land aufgebaut. Aus einem Land mit Slum-Gebieten zur Schah-Zeit haben sie ein aufstrebendes Land gestaltet, dass inzwischen seine eigene Versorgung sicher stellt und Satelliten in den All befördert. Bald wird die völlig Unabhängigkeit in der friedlich genutzten Atomenergie erreicht werden, denn im Gegensatz zu vielen westlichen Ländern verfügt der Iran über Uranabbaugebiete. Und entgegen den Propagandaprognosen der Jubelwestler in europäischen und US-amerikanischen Redaktionen, hat sich die Wirtschaft des Islamischen Republik Iran sehr solide entwickelt; bei allen eigenen Fehlern und Schwächen und bei allen noch zu optimierenden Prozessen.

Derweil aber ist die gesamte westliche Wirtschaft mehr oder weniger zusammengebrochen, ohne dass es die führenden Köpfe der westlichen Welt eingestehen wollen. Der Begriff Raubtierkapitalismus ist dem Begriff Staatskapitalismus gewichen und deutet letztendlich an, dass das ganze System einen gewissen Raubtiercharakter hat. (Hinweis an den Verfassungsschutz: Letzter Satz beinhaltet keinerlei Gewaltaufruf. Ohnehin ist es für einen Einzelmenschen unmöglich auch nur einen Bruchteil der Gewalt anzuwenden, mit welchem die westliche Welt in den letzten Jahren die Welt überzogen hat!).

Wenn man die Geschichte der Islamischen Republik Iran aufrichtig und ohne Vorbehalte aus einem rein historisch-sachlichen Blickwinkel aus betrachtet, muss man zu dem Schluss kommen, dass die Wahrscheinlichkeit selbst Sturm zu ernten, wenn man gegen den Iran Wind sät, extrem groß ist.

Als die USA mit einer Gewaltaktion die in der US-Botschaft festgehaltenen Verbrecher befreien wollte (jene Personen hatten die Verbrechen des Schah bis zuletzt gedeckt und unterstützt und dessen Flucht ermöglicht), stießen ihre Hubschrauber gegeneinander und es endete in einem Fiasko ohne gegnerische Einwirkung. Als US-Kriegsschiffe kuwaitischen Tankern “Geleitschutz“ geben wollten, liefen sie auf eine (wahrscheinlich selbst verlegte) Mine; fortan gaben Kuwaitische Tanker den US-Kriegschiffen Geleitschutz, da letztere hinterherfuhren. Als die USA angeblich einen iranischen Kampfbomber abschießen wollten, schossen sie ein voll besetztes ziviles Passagierflugzeug ab und legten den Charakter ihrer Kriegsführung offen. Als Imam Khomeini zu seinem Schöpfer zurückgekehrt ist, dachten sie, dass der Nachfolger schwach sein würde, aber es stellte sich heraus, dass jener noch viel länger das Ruder durch die stürmische See der Weltpolitik führte. Als man nach und nach den gesamten Iran mit den eigenen Soldaten umzingelt hatte, indem man ein Land nach dem anderen gewaltsam besetzte, war das Ziel, dass sich der Iran bedroht fühlen sollte. Aber in Wirklichkeit sind es die US-Soldaten, die seither nicht mehr ruhig schlafen können. Als man mehrere Sanktionen wegen der friedlichen Nutzung der Atomenergie gegen den Iran verhängt hat, gab es eine Panne nach der anderen in westlichen Atomkraftwerken und inzwischen wird z.B. in Deutschland sogar über eine ernsthafte radiaktiven Gefährdung von Wasservorräten spekuliert.

Und jene Wirtschaft, die seit 30 Jahren tagtäglich am Zusammenbrechen sein soll, erweist sich tatsächlich als robust, während die westliche Zins- und Schuldenwirtschaft in historischen Zeitdimensionen betrachtet gerade wie ein Kartenhaus zusammen fällt.

Man kann es großen oder in Kleinen betrachten. Fast jeder Vorwurf gegen die Islamische Republik Iran war eine Offenlegung der eigenen Fehlentwicklung. Man hat dem Iran vorgeworfen, Frauen zu unterdrücken, aber an iranischen Universitäten gibt es 50 % Ingenieurinnen, in Deutschland keine 20 %.. Man hat dem Iran ein “veraltetes“ Rollenbild in der Familie vorgeworfen. Doch inzwischen sind die westlichen Gesellschaften veraltet, während der Iran eine der jüngsten Bevölkerungen hat. Man hat dem Iran vorgeworfen, das “freie“ Satellitenfernsehen zu behindern, und weiß nicht mehr, wie man die pornographische Abirrung der Gesellschaft rückgängig machen kann. Man hat dem Iran vorgeworfen überhaupt Menschen zu unterdrücken, aber inzwischen betrachtet die gesamte Welt den Westblock als menschenverachtendes Unterdrückungssystem ohne Skrupel und Moral; auch viele Bürger in der Westlichen Welt selbst.

Schaut man sich die weiteren Drohungen der westlichen Welt gegen den Iran an, und zieht in Erwägung, dass auch jene Drohungen auf die Urheber der Drohung zurück fallen könnten, dann müsste es jedem Bürger der Westlichen Welt Angst und Bange werden.

Dennoch gibt es keinen Grund zur Schadenfreude für Muslime angesichts der Weltwirtschaftskrise, denn sie trifft – wie so oft – zunächst die Armen, die Hilfsbedürftigen, und Muslime stehen an deren Seite! Es wird aber Zeit, dass die vernünftigen Menschen der Gesellschaft endlich aufstehen und sich für eine gerechtere Welt einsetzen, eine Welt, in der nicht das Kapital die Interessen formuliert, sondern der Geist Gottes in unseren Herzen. Dass jene Vernünftigen in der Kaste der Politiker und Journalisten äußerst selten anzutreffen sind, dran haben sich die meisten Bürger gewöhnt. Dass aber auch nahezu eine gesamte Schicht von Akademikern sich aus ihrer Verantwortung stehlen, das schmerzt schon sehr: Kaum Wirtschaftsprofessoren, die darauf hinweisen, dass der aktuelle Zusammenbruch Systembedingt ist, kaum Ingenieure, die den Zusammenbruch eines Hochhauses durch Sprengung von einem Zusammenbruch durch Brand unterscheiden können, kaum Flugspezilisten, die auf hunderte Merkwürdigkeiten hinweisen, keine Lebensmitteltechnologen, die dem Lebensmittel eine höherer Bedeutung zumessen als dem Kapital und kaum Menschenrechtler, die endlich aufhören, jedes klitzekleine Land der Erde zu kritisieren, während die größten Verbrecher schadlos wüten können. Auch die Kirchen haben in Deutschland versagt und standen nicht an der Seite der Unterdrückten der Welt sondern zunächst einmal gegen gottesehrfürchtige Muslime. Und alle zusammen standen und stehen gegen die islamische Republik Iran. Aber genau das, steht auch in der Offenbarung, welche die Erlösung einleiten wird – inschaallah.

Möge jeder an das glauben, was er wünscht. Kapitalisten erhoffen sich ihr Heil durch das Kapital, Muslime durch Gott und den durch ihn gesandten Erlöser. Christen und Juden aber müssen sich entscheiden, ob sie lieber an das Kapital oder an die Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und vor allem die Liebe Gottes glauben wollen. Für das westliche System ist es inzwischen zu spät. Aber jeder Einzelne kann sich noch entscheiden! Die Christen und Juden im Iran haben sich bereits entschieden. Und viele Menschen in der Westlichen Welt könnten viel davon lernen.

Unser Volk befreite sich bei seinem revolutionären Entwicklungsprozess vom Laster der Verführung und Abtrünnigkeit, reinigte sich von wesensfremdem Gedankengut und kehrte zur islamischen Weltanschauung und ihren geistigen Positionen zurück. Und nun hat sich das Volk zum Ziel gesetzt, durch islamische Prinzipien eine vorbildliche Gesellschaftswesen aufzubauen. Basierend auf diesen Prinzipien besteht die Aufgabe der Verfassung darin, die aus dem Glauben basierenden Grundlagen der Bewegung zu objektivieren und Voraussetzungen zu bereiten, unter denen sich der Mensch mit den erhabenen und ganzheitlichen islamischen Werten entwickeln und entfalten kann. Da der islamische Gehalt der Revolution des Iran einen Beginn zur Befreiung aller Unterdrückter von ihren Unterdrückern darstellte, bereitet die Verfassung die Grundlage für die Fortsetzung dieser Revolution mit Wirkungen im In- und Ausland.
(Aus der Präambel der Verfassung der Islamischen Republik Iran)

Verfassung der Islamischen Republik Iran
Übertragen ins Deutsche
Mit Erläuterungen von Dr. Yavuz Özoguz
+ Anhang mit zwei farbigen Schautafeln und
dem Regierungsauftrag Imam Alis an Malik al-Aschtar

Die Übersetzung erscheint anlässlich des Jahres der nationalen Einheit und islamische Geschlossenheit 1386 persischer Zeitrechnung.

Vgl. Khomeinis platonischer Idealstaat und die traditionalistische Schule
„Irfan gab [Khomeini| das Ideal eines gewöhnlichen Gläubigen, der aufsteigen konnte um ein vollkommener Mensch zu werden, ein Heiliger oder Arif, dessen Wissen des Göttlichen ihn befähigt die rechte Leitung für seine Gemeinschaft zu bewerkstelligen, so daß er als Gottes Statthalter auf Erden fungieren kann. Dieses Wissen um die ewigen Wahrheiten umfaßt spezielle Fähigkeiten des Urteilens wie auch Mut, Selbstdisziplin und Gerechtigkeitssinn. Er ist in der Tat eine religiöse Version von Platons Philosophenherrscher, und der islamische Staat ist in diesem Zusammenhang eine Utopie in der Tradition von Platons Republik.“ Betrachtet man „Wilayat-e faqih“ einmal unter der platonischen Optik so ergeben sich neue Perspektiven für das westliche Verständnis und die orientalische Fremdheit schwindet. Angefangen vom „Wächterrat“, dessen Name nun plötzlich vertrauter klingt, über die herrschenden „Mullahs“, die ja keineswegs Priester sind, sondern Gelehrte. Schließlich ist auch der erzieherische Auftrag des Staates von Platon vehement und rein vernünftig verfochten worden – was immer man davon halten und an liberalen Argumenten dagegen setzen mag, fest steht, daß Platon kein religiöser Eiferer und auch nicht dem Obskurantismus verfallen war, sondern mit Vernunftargumenten für Einschränkungen und Verbote z.B. der ausschweifenden Künste, plädiert hat. In der Scharia sind nach muslimischer Überzeugung auch keine vernunftwidrigen Gebote und Verbote enthalten, die man „glauben muß, weil sie absurd sind“, sondern die dem Menschen mit einer geordneten Seele, die also nicht triebgeborenen Götzen verfallen ist, einsichtig sind. Von noch grundlegender Bedeutung ist das Gesamtziel des Staates: die Gerechtigkeit. Hier sind die Parallelen zur Schia, die als einzige islamische Rechtsschule die göttliche Gerechtigkeit als einen Grundpfeiler des Glaubens bezeichnet, offensichtlich.

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-Alles fußt im Sich-Erheben für Gott! Sich für Gott zu erheben führt zu Gott-Erkennen.

-Ist die Religion Gottes in Gefahr, gilt es, sich Gottes wegen zu erheben.

-Fürchtet euch nicht vor dem Tod, denn Leben und Sterben liegen in Gottes Hand.

-Erhebt euch alle! Erhebt euch alle Gottes wegen! Jeder einzelne erhebe sich gegen das Diabolische in sich selbst und alle zusammen gegen die mephistophelischen Gewaltmächte.

– ان تقو مو الله مثنى و فرادى Erhebt euch für Gott! Einzeln und gemeinsam! Einzeln, um über Gott zu erfahren und Ihn zu erkennen …, gemeinsam, um die göttlichen Zielsetzungen zu verwirklichen. (1)

-Ein „Sich-Erheben-Für-Gott“ ist ohne Mißerfolg.

-Wenn wir eines Tages unseren Halt „Gott“ loslassen wollen, um uns auf Erdöl oder Waffen zu stützen, sollten wir uns darüber im klaren sein, das dieses der Anfang zu unserem Niedergang ist.

-Achtet darauf, dass euer Euch-Erheben, eure Bewegung göttlicher Art ist, dass sie Gottes wegen geschieht.

-Sämtliche Mächte und Gewalten sind angesichts der Allmacht des Erhabenen und Segensreichen Gottes ein Nichts.

-Wir fürchten uns nicht.., darum, weil wir uns für Gott erheben.

-Sich für Gott zu erheben ist ohne Verlust, ohne Schaden.

-Ein „Aufstehen“ und Sich-Erheben, das Gottes wegen erfolgt, eine Bewegung, der geistig-geistliche Werte und die islamische Ideologie zu Grunde liegen, kennt keinen Rückzug.

-Ein Volk, das sich Gottes wegen erhoben hat, wird auch Gottes wegen standhaft bleiben und Gottes wegen in seiner Bewegung fortsetzen.

-Verbindet euch mit dem Ursprung und Ausgangspunkt aller Macht. Strebt, Tropfen für Tropfen, hin zu diesem endlosen Meer.

Es gilt, sich zu erheben.

-Den Bevölkerungen der islamischen Länder rate ich: Erwartet nicht, dass jemand aus dem Ausland euch hilft, euer Ziel zu erreichen …, jenes Ziel, das der Islam ist und die Verwirklichung der islamischen Weisungen bedeutet.
Ihr müsst euch schon selbst für diese vitale Angelegenheit, die euch zu Freiheit und Unabhängigkeit verhilft, erheben.

-Die Völker müssen sich erheben und sich aus dem Zugriff ihrer Regime sowie der Gewaltmächte befreien.

-Ich hoffe, dass die muslimischen Völker aus den Erfahrungen der muslimischen Bevölkerung Irans lernen, dem Westen die Stirn bieten, sich auf eigene Füße stellen und gestützt auf den Islam ihr früheres Image zurückerlangen.

-Muslime in aller Welt! Wacht auf aus eurem Schlaf! Erhebt euch und befreit die islamischen Länder aus dem Zugriff der Weltarroganz und derer, die dieser in Hörigkeit dienen.

-Ist es denn den Muslimen dieser Erde nicht zuwider, sich – trotz ihrer materiellen, geistigen und menschlichen Möglichkeiten, trotz ihrer progressiven Lehre und des göttlichen Rückhaltes – der Vorherrschaft der arroganten Gewaltmächte und Plünderer zu Lande und zu Meere zu fügen?!

-Die Völker sind es, die sich erheben und aus dem Joch der Gewaltmächtigen befreien müssen!

-Die Völker sollten sich rühren und sich erheben. Wenn sie nur dasitzen und darauf warten, daß andere kommen und ihnen ihre Angelegenheiten – materieller oder geistiger Art – regeln, so begehen sie einen Fehler.

-Es ist den Muslimen eine Pflicht, sich auf dem Wege des Islam zu erheben und jenen Mächten, denen es um die Vernichtung des Islam geht und darum, der Ressourcen der islamischen Nationen habhaft zu werden, wozu sie sich entsprechender Komplotts und Intrigen bedienen, den Zugriff zu sich und ihren Ländern zu verwehren.

-Jene, die Leid und Schmerz der islamischen Völker kennen, d.h. sie, die mit den Entbehrenden und „Barfüßigen“ fühlen, ihnen aufrichtig verbunden sind und sich für sie einsetzen, sollten bedenken, dass sie am Anfang des Weges, des Weges ihres Kämpfens und Bemühens stehen.

-In aller Wachheit und Aufmerksamkeit sollten sich die islamischen Völker erheben und all jene korrupten Kräfte, denen es darum geht, sie unter das Joch der Gewaltmächte zu zwingen, auf ihre Plätze verweisen.

-Ein korruptes Gewaltregime stillschweigend zu dulden, gereicht den islamischen Nationen zur Schmach.

-Muslimische Völker! Nehmt euch den Opfermut unserer Shahid (2), die sich für Unabhängigkeit, Freiheit, die islamischen Ziele und die Verbreitung des Islam einsetzen, zum Vorbild! Vereinigt euch und zwingt Kolonialismus und Ausbeutung in die Knie. Auf, vorwärts …, der Freiheit und einem menschenwürdigen Dasein entgegen!

-Der Sieg der islamischen Nation Irans wird den übrigen vergewaltigten Ländern dieser Erde als Vorbild dienen, insbesondere denen des Nahen und Mittleren Ostens. Das, was in Iran geschah, ist ein Modellfall dafür, wie sich ein Volk – gestützt auf seine revolutionäre islamische Lehre – der Großmächte zu erwehren vermag.

Mustad’afin (3) …, erhebt euch!

-Mustad’afin der Welt, erhebt und verbündet euch! Vertreibt die Tyrannen, denn die Welt gehört Gott, der das Erdenrund den Mustad’afin verhieß.

-Muslime dieser Erde! Und ihr Mustad’afin unter dem Joch der Gewaltmächtigen! Erhebt euch! Reicht euch einander die Hand, vereinigt euch!
Verteidigt den Islam, achtet auf euer Geschick und fürchtet euch nicht vor dem Drohen und Zetern der Mächtigen.

-Muslime der Welt! Mustad’afin dieses Erdenrundes! Auf, nehmt euer Geschick selbst in die Hand! Wie lange noch wollt ihr dasitzen und zusehen, wie die „Herren“ in Washington, London, Berlin, Brüssel und Jerusalem – über eure Köpfe hinweg – über euch entscheiden?!

-Mustad’afin der Welt! Wenn ihr ein menschenwürdiges Leben wollt, solltet ihr euch vereinigen und die Macht jener mit dem Veto-Recht versehenen Gewaltmächtigen einschränken.

-Ihr Mustad’afin der Welt! Ihr islamischen Länder und Muslime dieses Erdenrundes! Erhebt euch und erobert euch eure Rechte zurück!

-Mustad’afin dieser Erde! Erhebt euch gegen die kannibalische Weltarroganz, entringt ihnen euer Recht! Gott ist mit euch! Das, was Er euch verheißen hat, ist unwiderruflich!

-Wacht auf und weckt die Schläfrigen! Beginnt zu leben und verhelft den Leblosen zu Lebendigkeit! Erhebt euch unter dem Banner des Ein-Gott-Bekenntnisses (4) und opfert euch auf, um den roten und schwarzen Kolonialismus als auch jene Würdelosen, die sich ihm zu
einem schnöden Preis verkauft haben, zu Fall zu bringen!

-Die Mustad’afin in allen Teilen der Welt müssen entschlossen und mit fester Hand ihr Recht zurück erringen. Sie sollten nicht darauf hoffen, dass man ihnen ihr Recht freiwillig zurückgeben wird. Die Gewaltmächte, die die Rechte anderer mit Füßen treten, werden niemandem zu seinem Recht verhelfen …

-Mustad’afin dieses Erdenrundes! Erhebt euch und bietet den Gewaltmächtigen die Stirn. Wenn ihr euch ihnen entgegenstellt, werden sie nichts gegen euch ausrichten können.

-Die geknechteten und entrechteten Völker der Geschichte sollten sich erheben und nicht darauf warten, dass die Tyrannen sie aus ihrem Joch befreien.

-Der letztliche Sieg beruht darin, dass alle …, alle „Mustad’afin“ die „Mustakbarin“ (5) in die Knie zwingen.

-Dann ist der Festtag der Mustad’afin gekommen, wenn die Mustakbarin bezwungen sind.

-Unrecht dulden oder Unrecht bekämpfen?

-Unsere Maxime und Richtlinie ist, weder Unrecht zuzufügen noch hinzunehmen.

-Wir fügen niemandem Unrecht zu, und ebenso wenig beugen wir uns dem Unrecht.

-Weder begehen wir an anderen Unrecht, noch dulden wir, dass andere uns Unrecht antun.

-Das Volk des Islam befolgt eine Lehre, deren Zielsetzungen sich in folgenden paar Worten zusammenfassen lassen: لا تظلمون و لا تظلمون Nicht Unrecht zufügen und nicht Unrecht dulden!

-Den Propheten des Islam befolgend, wollen wir diese Maxime praktizieren. Weder wollen wir tyrannisieren noch Tyrannei hinnehmen.

-So sehr, wie der Tyrann durch seine Tyrannei Schaden nimmt, wird der Tyrannisierte durch die Tyrannei des Tyrannen nicht geschädigt.

-Unsere Nation fügt sich Recht und Gerechtigkeit, bietet jedoch Unrecht und Gewalt die Stirn.

1.Im Heiligen Koran, im 46. Vers der Sure 34, Saba, heißt es gerichtet an den Propheten:
„0 Prophet, sprich: Ich ermahne euch zu diesem, nämlich, euch nur Gottes Wegen zu erheben …, zu zweien oder einzeln!“
2.Shahid = Märtyrer, sich auf dem Wege Gottes Mühende und Einsetzende
3.Mustad’afin = Schwachgehaltene, Unterprivilegierte
4.Tawhid
5.Die Rechte anderer mit Füßen Tretende, Weltarroganz.

Die Legitimität der Regierung im islamischen Staat

Die islamische Regierung begründet ihre Legitimität mit der göttlichen Zufriedenheit. Diese Begründung setzt natürlich voraus, dass wir uns mit der Frage der Existenz Gottes auseinandergesetzt haben und die „Existenz an sich“ als von Gott geschaffen erkannt haben. Erkennen wir die Existenz Gottes als eine Tatsache, dann erkennen wir gleichzeitig die Existenz und somit auch den Menschen als „von Gott geschaffen“. Der Mensch ist also nicht nur im Besitz Gottes, sondern darüber hinaus das Geschöpf Gottes. Gott hat also auch das Recht über seine Schöpfung zu regieren und ihr ein Gesetz zu erteilen. Andererseits muss darauf hingewiesen werden, dass diese Gesetze nicht im Interesse Gottes, der bei seiner Schöpfung keine Interessen verfolgt, sondern im Interesse der Schöpfung stehen. Außerdem sind diese Gesetze gerecht. Wenn also Gott Anordnungen gibt, dann sind diese auszuführen. Der einzige, der also gemäß dieser Theorie das Recht auf Regierung hat, ist Gott, und so wie wir es beim Gesellschaftsvertrag mit einer Übertragung des Rechtes auf die Regierung zu tun haben, so haben wir es hier auch mit der Übertragung des Rechtes auf die Regierung zu tun. Diesmal aber nicht von Gleichberechtigten auf Gleichberechtigte, sondern vom Schöpfer, dem einzig Berechtigten, auf die Geschöpfe, die dadurch das Recht auf Regierung erhalten.
Wir können demgemäß eine Regierung dann als „legitim“ bezeichnen, wenn sie „im Sinne der Zufriedenheit Gottes“. D.h. wenn eine Regierung der Zufriedenheit Gottes entspricht, dann ist sie legitim. Dabei kann es nun sein, dass die Regierung direkt durch Gott bestimmt und eingesetzt wird oder dass die Regierung allgemein bestimmten Personen übertragen wird.

Das Bestimmungsrecht der Bevölkerung

Bei der ersten Betrachtung der Legitimität der islamischen Regierung mag es dem Betrachter erscheinen, als ob die Bevölkerung kein Bestimmungsrecht habe um in der Regierung mitwirken zu können. Denn Gott ist es, der die Regierung einsetzt und sie direkt oder indirekt bestimmt. Bei einer genaueren Betrachtung zeigt sich jedoch, dass der Bereich der Mitwirkung der Bevölkerung in einem islamischen Staat nicht geringer ist als der in einer herkömmlichen Demokratie.

Anhand des Modells der islamischen Regierung, die von Imam Khomeini errichtet wurde, versuchen wir das Mitbestimmungsrecht der Bevölkerung im islamischen Staat ein bisschen zu erläutern.
In diesem Regierungssystem existieren verschiedene Einrichtungen, über welche die Bevölkerung ihr Mitbestimmungsrecht ausüben kann, diese lauten wie folgt:

1.Die Errichtung der islamischen Regierung
2.Die Findung des Führers
3.Die Wahl des Staatspräsidenten
4.Die Wahl der Parlamentsabgeordneten
5.Wahl der Mitglieder des Weisenrates
6.Die direkte Wahl der Vertreter in den von der Verfassung vorgesehenen Räten
7.Direkte Kontrolle der Regierungstätigkeit

Die Errichtung der islamischen Regierung

Hier muss man zwei Dinge von einander unterscheiden. Das eine ist die Legitimität der Regierung und das andere ist die Errichtung der Regierung. Dabei sind beide nicht gleichbedeutend, d.h. wenn eine Regierung als legitim gilt, so bedeutet das nicht, daß sie auch gleichzeitig die Macht ergreifen muß, egal mit welchen Mitteln. Das Ziel der Errichtung einer islamischen Regierung ist es der Bevölkerung die Möglichkeit zu gewähren sich frei islamisch zu entwickeln und zu bilden. Es ist also nicht so, daß die Bevölkerung gewaltsam dazu gezwungen wird, einen islamischen Staat zu errichten. Es ist also nicht das Ziel, der Bevölkerung eine islamische Regierung aufzuzwingen, sondern die Bevölkerung ist es, die sich frei zur Errichtung einer islamischen Regierung entscheiden muss, damit diese in Kraft treten kann. Dies ist aber nicht gleichbedeutend mit der Legitimität, denn hier hat die Bevölkerung nicht zu entscheiden. Die Voraussetzung für die Errichtung einer islamischen Regierung ist also, daß sie in der Bevölkerung fest verankert ist. Dies könnte man mit der Demokratie vergleichen, wo die Regierung durch die Mehrheit der Bevölkerung gewählt wird.
Bei der Ausübung der Regierungsgewalt hat die islamische Regierung die Verwirklichung und Einhaltung der islamischen Gesetze und Bestimmungen in Betracht zu ziehen. Weil sich die Bevölkerung aber bei der Errichtung der Regierung mehrheitlich für eine „islamische Regierung“ entschieden hat, geht die Verwirklichung und Einhaltung der islamischen Gesetze auch auf den Willen des Volkes zurück.
Die islamische Regierung ist also nicht weniger in der Bevölkerung verankert, als eine demokratische Regierung.

Die Findung des Führers

Wie wir im Bereich der Legitimität der Regierung angeführt haben, wird die Regierung nicht durch die Bevölkerung, sondern direkt oder indirekt durch Gott ernannt. Bei der Errichtung der Regierung ist es jedoch so, dass der Führer als oberste Person in der Regierung, vom Volk gefunden werden muss. D.h. die Bevölkerung ist dafür verantwortlich, dass der Führer jene Person ist, die von Gott für dieses Amt vorgesehen wurde. Wenn wir hier von „Findung“ und nicht „Wahl“ sprechen, dann geschieht dies um darauf hinzuweisen, daß die Führungsperson von Gott bestimmt wird. D.h. wenn Gott den Menschen den Auftrag gibt, als Führer einen Mann zu suchen, der die notwendigen Voraussetzungen erfüllt, dann ist es so, daß die Bevölkerung diesem Mann suchen und finden muss und ihn nicht wählt. Auch wenn diese „Findung“ durch direkte oder indirekte Wahlen erfolgt.
Weil diese Regierung eine islamische ist und gemäß den islamischen Gesetzen handeln muss, muss auch jene Person, die an der Spitze der islamischen Regierung steht, ein Islamkenner höchsten Ranges sein. Es muss also ein islamischer Rechtsgelehrter sein, der die Führung des islamischen Staates übernimmt. Darüber hinaus hat diese Persönlichkeit noch andere Bedingungen zu erfüllen bzw. Eigenschaften aufzuweisen.

Die Bevölkerung hat also die Aufgabe, die jeweils am besten geeignete Person für dieses Amt herauszufinden. Dies kann nun direkt durch das Volk geschehen oder indirekt, durch die Wahl von Personen, die sich für die Findung der geeignetsten Person am besten eignen. Hierfür ist der Weisenrat vorgesehen, dessen Mitglieder direkt durch die Bevölkerung gewählt werden. Diese Mitglieder müssen gewisse Voraussetzungen erfüllen, von deren Erläuterung wir hier jedoch absehen. Die Bevölkerung jeder Provinz kann pro Million Einwohner jeweils ein Mitglied wählen.

A – Die Wahl des Staatspräsidenten

Der Staatspräsident wird in geheimer Wahl direkt von der Bevölkerung auf vier Jahre gewählt.

B – Die Wahl der Parlamentsabgeordneten

Die Abgeordneten des Parlamentes werden durch geheime Wahlen direkt von der Bevölkerung für die Dauer von 4 Jahren gewählt. (Nach jeweils 10 Jahren wird pro 150.000 Personen Bevölkerungszuwachs in den jeweiligen Provinzen ein Abgeordneter mehr gewählt.)

C – Wahl der Mitglieder des Weisenrates

Diese Mitglieder müssen im großen und ganzen die Voraussetzungen für das Führungsamt aufweisen. Sie werden durch geheime Wahlen direkt von der Bevölkerung für die Dauer von acht Jahren gewählt.
Dabei ist für jede Provinz ein Mitglied vorgesehen, außer in Provinzen, die mehr als eine Million Einwohner haben. Dort wird pro 500.000 Einwohnern ein Mitglied dazugewählt. Geschieht die Findung des Führers indirekt, also durch den Weisenrat, dann könnte man diese Art der Mitbestimmung mit den Präsidentschaftswahlen in den USA vergleichen, bei denen die Wahl in zwei Stufen erfolgt. Erst werden die Wahlmänner gewählt, die dann bei der eigentlichen Präsidentschaftswahl den Präsidenten wählen.

D – Die direkte Wahl der Vertreter in den von der Verfassung vorgesehenen Räten

In der islamischen Verfassung ist vorgesehen, dass die Stadt und Gemeindeverwaltung durch Räte stattfindet, deren Mitglieder jeweils von der Bevölkerung in geheimen Wahlen direkt gewählt werden. Diese Räte ernennen dann ein Mitglied zum Bürgermeister.

E – Direkte Kontrolle der Regierungstätigkeit

Gemäß dem islamischen Grundsatz „Gutes zu gebieten und Schlechtes zu verwehren“ ist jeder einzelne dazu verpflichtet auch der Regierung gegenüber diesen Grundsatz auszuüben und deren Machtausübung einer gewissen Kontrolle zu unterziehen. Die Bevölkerung ist darüber hinaus auch dazu verpflichtet sich ständig am Laufenden zu halten und sich über die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen zu informieren.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man feststellen, dass der Bevölkerung in keinem Fall das Recht genommen wird sich frei zu entscheiden. Sie kann sowohl über die Art der Regierung entscheiden und hat im islamischen Staat nicht weniger Möglichkeiten bei der Regierung mitzuwirken als in einer Demokratie.

Kontrolleinrichtungen über die Regierungstätigkeit

Machtkontrolle im islamischen Staat

Wie schon erwähnt, unterscheidet sich der islamische Staat von der Demokratie einerseits bezüglich der Legitimation durch die Zufriedenheit Gottes und andererseits bezüglich der Ausrichtung der Regierung auf die göttlichen Bestimmungen und Vorschriften. Bei der Errichtung und Erhaltung der islamischen Regierung ist der islamische Staat jedoch genauso wie die Demokratie auf den Volkswillen angewiesen. Wenn wir als Ziel der Demokratie das „Zufriedenstellen des mehrheitlichen Volkswillen“ haben, dann haben wir im islamischen Staat die Einhaltung der islamischen Gesetze.
Das muß aber nicht bedeuten, daß der Volkswille unbeachtet bleibt. Denn es war schließlich der Volkswille, der die islamische Regierung errichtet hat und ihr den Auftrag gab die islamischen Gesetze zu verwirklichen. D.h. auch im islamischen Staat wird der Volkswille erfüllt. Als Interessen des Volkes gelten hier aber die Verwirklichung der islamischen Gesetze. Demgemäß ist also die Kontrolle der Machtausübung auf dieses Ziel abgestimmt. D.h. im Interesse des Volks werden im islamischen Staat Kontrollorgane eingerichtet, die kontrollieren ob die islamischen Gesetze eingehalten und verwirklicht werden.
Hier wollen wir erst einmal die Regierungsstruktur aufzeigen und anhand dieser Darstellung auf die Kontrolleinrichtungen hinweisen.

A – Die Findung des Führers

Allein die Tatsache, dass die Führung einer Prozedur unterliegt damit sie ihr Amt übernehmen kann stellt eine gewisse Kontrolle dar. Die Findung des Führers findet durch das Volk entweder direkt oder indirekt, d.h. durch den Weisenrat statt.

a) Voraussetzungen

In der iranischen Verfassung sind vom Führer folgende Voraussetzungen zu erfüllen:
1.Islamischer Rechtsgelehrter zu sein (d.h. Mudschtahid zu sein, also jemand der die Fähigkeit hat, die islamischen Gesetze aus den jeweiligen Quellen abzuleiten)
2.Die notwendige Gerechtigkeit und Gottesfurcht, die für die Position des Führers der islamischen Republik notwendig ist
3.Den richtigen politischen und gesellschaftlichen Weitblick zu haben sowie Leitungsfähigkeit, Mut, Fähigkeiten im Bereich Management und die notwendigen Kräfte, die zur Erfüllung des Amtes der Führung notwendig sind.

Aus diesen Voraussetzungen lassen sich folgende einzelne Punkte ableiten. Der Führer (Waliulfaqih) muss also
1.im Besitz seiner geistigen Kräfte sein
2.Muslim sein
3.Faqih sein
4.gerecht und gottesfürchtig sein
5.die Fähigkeit haben eine Gesellschaft zu verwalten und zu leiten
a)die körperlich notwendigen Kräfte aufweisen
b)hohe politische Fähigkeiten besitzen
c)gute Menschenkenntnis haben
d)Entschlossenheit und Mut zu wichtigen Entschlüssen haben
e)gute Feinderkennung besitzen
f)über Weitblick in gesellschaftlichen und politischen Angelegenheiten verfügen
g)die Kraft haben, über Dinge hinwegzusehen, nachsichtig zu sein bei verschiedenen gesellschaftlichen Geschehnissen

b) Aufgaben und Kompetenzen

Da es sich im islamischen Staat beim Führer um die höchste Führungsposition handelt, behandeln wir hier in erster Linie die Frage der Kontrolle dieser Position. Die Voraussetzungen für dieses Amt lauten folgendermaßen:
1.Die Festlegung der allgemeinen Richtlinien der Politik der Staatsordnung der Islamischen Republik Iran, nach Beratung mit dem Beratungsgremium
2.Die Beaufsichtigung und Kontrolle darüber, dass die allgemeinen Richtlinien der Politik ausgeführt werden
3.Anordnung von Volksbefragungen (Volksabstimmungen)
4.Oberbefehl der Streitkräfte
5.Erklärung des Zustandes von Krieg, Frieden und Allgemeinmobilmachungen
6.Die Bestellung, Enthebung und Annahme von Rücktritten von:
a)den Rechtsgelehrten des Wächterrates
b)dem Justizpräsidenten
c)dem Chef (Generalintendanten) von Rundfunk und Fernsehen der Islamischen Republik
d)dem Chef der gemeinsamen Gremiums
e)dem Oberbefehlshaber der Wächter der Revolution
f)den Befehlshaber der Streit- und Sicherheitskräfte
7.Die Bereinigung von Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen zwischen den drei Gewalten
8.Die Bereinugung von Missständen der Staatsordnung, die auf normale Wege nicht zu bereinigen sind. Dies hat über das Beratungsgremium stattzufinden.
9.Die Unterzeichnung des Regierungsauftrages des Staatspräsidenten nach dessen Wahl durch die Bevölkerung
10.Die Bestätigung der Eignung der Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen, dahingehend, dass sie die im Gesetzt vorgesehenen Voraussetzungen erfüllen. Dies nur bei der ersten Wahl, die nach der Errichtung des islamischen Staates erfolgt, bei den darauf folgenden Wahlen hat diese Aufgabe der Wächterrat zu erfüllen.
11.Die Enthebung des Staatspräsidenten aus seinem Amt, wenn dies im Interesse des Landes ist und nach dessen Verurteilung durch die letzte Instanz der Richterschaft, wegen Amtsmissbrauchs oder nachdem das Parlament ihm das Vertrauen gemäß der Verfassung entzogen hat.
12.Begnadigung oder Minderung des Strafausmaßes von Verurteilten, im islamischen Rahmen und auf Vorschlag des Justizpräsidenten.

Der Führer kann einige seiner Kompetenzen auch anderen Personen übergeben.

c) Weitere Kontrolleinrichtungen der Führung

Eine gewisse Kontrolle scheint durch die oben genannten Voraussetzungen gegeben. Denn neben den äußeren sind auch gewisse innere Voraussetzungen zu erfüllen, wie Gerechtigkeit und Gottesfurcht. Es ist also schon einmal die Voraussetzung gegeben, dass das Führungsamt von einer Person übernommen wird, die ausgezeichnete menschlich Eigenschaften aufweist. Darüber hinaus gibt es auch noch gewisse Kontrolleinrichtungen bzw. Kontrollfunktionen, diese sind wie folgt:
1.Die Bevölkerung. Auf der Basis des islamischen Grundsatzes „Gutes zu gebieten und Schlechtes zu verwehren“ ist die Bevölkerung dazu verpflichtet auf Missstände hinzuweisen und auch den Führer auf solche hinzuweisen. Dabei sind einige Richtlinien zu beachten, auf die wir aus Zeitmangel jedoch nicht eingehen. Die beste Art ist es jedoch eventuelle Einwände schriftlich dem Weisenrat zukommen zu lassen, damit dieser sich damit befasst.
2.Die Geistlichkeit bzw. die anderen Rechtsgelehrten. Auch sie haben die Pflicht die Machtausübung des Führers zu überwachen und dem Machtmissbrauch Einhalt zu gebieten.
3.Der Weisenrat. Dieser ist verpflichtet, einen Ausschuss bestehend aus sieben Ratsmitgliedern zur ständigen Überwachung der Tätigkeit des Führers zu ernennen.
4.Das Gremium zur Interessenserkennung. Dieses Gremium ist zwar kein eigentliches Überwachungsgremium, doch es ist ein Gremium, mit dem sich der Führer bei besonderen Begebenheiten beraten muss, und allein diese Tatsache bedeutet eine gewisse Kontrolle.

B – Die Kontrolle der übrigen Führungseinrichtungen

Bei den übrigen Führungseinrichtungen ist es so, dass es auch im islamischen Staat eine Gewaltenteilung gibt. Darüber hinaus werden Regierungschef (Staatspräsident) und Parlamentsabgeordnete direkt vom Volk gewählt. Es ist also nicht so, dass die Mehrheit der Parlamentsabgeordneten gleichzeitig auch die Exekutive stellt. Denn einerseits werden die Parlamentsabgeordneten, wie beschrieben, direkt gewählt und andererseits wird der Staatspräsident bzw. Regierungschef direkt von der Bevölkerung gewählt. Allein diese Tatsache bedeutet eine gewisse Kontrolle.
Darüber hinaus ist die Bevölkerung wie auch bei der Führung dazu aufgerufen, eine gewisse Kontrolle über die Regierungseinrichtungen auszuüben.
Eine weitere Kontrolle sind die Kompetenzen des Führers im Bezug auf die drei Mächte sowie eine zeitlich begrenzte Amts- und Regierungsperiode und die verschiedenen Kontrollorgane wie der Wächterrat.

Abschließend ist noch zu sagen, daß es sich bei dieser Ausführung nur um eine sehr kurze Abhandlung handelt und es sicherlich noch duzende Punkte gäbe, auf die man eingehen könnte. Ich hoffe jedoch, daß auch diese kurze Abhandlung einen Überblick über das Regierungssystem des Islam bietet.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

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