You are currently browsing the category archive for the ‘Bolivien’ category.

Nach Brasilien, Argentinien und Uruguay hat auch Bolivien am Wochenende Palästina als unabhängigen Staat in seinen Grenzen vor dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 anerkannt. Präsident Evo Morales hatte dem Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, bereits am 14. Dezember telefonisch seine Entscheidung mitgeteilt und sie auf dem 40. Gipfeltreffen des südamerikanischen Staatenbündnisses MERCOSUR wenige Tage später bekräftigt.
Gegenüber seinen Amtskollegen aus Paraguay und Uruguay sagte Morales, nach seiner Meinung werde in dieser Region ein Genozid verübt. Wegen des brutalen militärischen Vorgehens gegen die Bevölkerung von Gaza hatte Bolivien schon im Januar 2009 die diplomatischen Beziehungen zu Israel unterbrochen. In Ramallah wurde die Anerkennung freudig begrüßt, so Abbas. Riyad al Maliki, Chef des Außenamtes, erwartet ähnliche Entscheidungen von Paraguay und den anderen Staaten Lateinamerikas.
Mahmoud Abbas hat inzwischen angedeutet, dass er eine Anerkennung Palästinas seitens der USA einfordern und im Falle einer Ablehnung eine entsprechende Petition an den Sicherheitsrat oder das Plenum der UNO richten wird.

Venezuelas Präsident Hugo Chávez sagt, man habe ein Attentat gegen seinen bolivianischen Amtskollegen Evo Morales rechtzeitig entdeckt

Am Sonntag (21.12.2008) informierte Venezuelas Präsident Hugo Chávez die Öffentlichkeit über einen weiteren Mordplan gegen seinen bolivianischen Amtskollegen Evo Morales. Das geschah im Rahmen seiner Fernseh- und Radiosendung „Aló Presidente“. Demnach soll ihm Morales bei einem Telefongespräch über das neue Komplott berichtet haben. „Er sagte mir, dass sie einen Mordplan gegen ihn aufgedeckt hätten. Ich werde mich nicht in Details ergehen, weil die Regierung Boliviens diese mitteilen wird“, fügte Chávez hinzu.

Anlass für das Telefonat war Morales‘ Anliegen, sich bei seinem venezolanischen Amtskollegen für die Unterstützung bei der Alphabetisierung seines Landes bedanken zu wollen. Bolivien gilt jetzt, wie Venezuela, als frei vom Analphabetentum. Das gelang dank des Einsatzes der kubanischen Methode „Yo sí puedo“ (Ich kann’s doch), die zuvor schon Chávez erfolgreich einsetzen konnte.

Das ist der jüngste Erfolg, den sich der progressive Morales auf die Fahnen schreiben kann. Das veranlasst seine Gegner aber auch zu immer drastischen Mitteln zu greifen. Sie fürchten sich vor der neuen Verfassung, über die demnächst die Bolivianer abstimmen werden. Die neue „Constitución“ wird ihre Privilegien beschneiden und helfen, den Reichtum des Landes für die arme Mehrheit der Bevölkerung einzusetzen. Der Andenstaat ist das ärmste Land Südamerikas.

Um sich Morales vom Hals zu schaffen, ist der Oligarchie jedes Mittel recht: im Herbst flog ein Staatsstreich auf. Anschließend kam es zu einem Massaker an Indígenas. Damit sollte ein neuer Ausbruch an politischer Gewalt provoziert werden. Ein in die Vorfälle verwickelter Gouverneur befindet sich zur Zeit in Haft. Im Hintergrund operieren US-amerikanische Think Tanks und deutsche Parteienstiftungen, die der Opposition mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ihre Bedeutung ist weiter gestiegen, nachdem Boliviens Präsident die US-Anti-Drogenbehörde DEA des Landes verwiesen hat. Diese hat nachweislich den Präsidenten, seinen Vize und andere Regierungsmitglieder abgehört. Die außenpolitische Situation eskalierte, als La Paz den US-Botschafter auswies. Das geschah im September, als ersichtlich wurde, dass der US-Repräsentant Verbindungen zu Putschistenkreisen unterhielt. Zeitgleich verlangte auch Chávez die Ausreise des US-Botschafters in Venezuela, der sich ähnlich verhalten hatte.

Quelle

Gestern, am 11. September erklärte Evo Morales, demokratisch gewählter Präsident Boliviens, den amerikanischen Botschafter Philip Goldberg zur Persona non grata und verwies ihn des Landes.

Auf den Tag genau vor 45 Jahren wurde der demokratisch gewählte Präsident Chiles, Salvador Allende, vom Militär geputscht und ermordet.

Was haben beide Vorgänge gemeinsam?

Nichts, wenn wir den Kenntnisstand der deutschen Bürger über Südamerika als Grundlage nehmen.
Süd- oder besser Lateinamerika taucht im Bewusstsein des deutschen Durchschnitts-Medien-Konsumenten nur diffus auf:

Ein paar verückte Diktatoren, die die DDR wiederhaben wollen und uns mit Öl erpressen, alles Leute, die so tun, als würden sie was für das Volk tun, aber nichts verbessern, sondern allesamt korrupt sind und unter dem Deckmantel des Sozialismus in die eigene Tasche wirtschaften.

Ich schätze mal, weniger als ein Prozent der Deutschen hat eine halbsweg belastbare Vorstellung von den politischen Verhältnissen in Lateinamerika, höchstens ein Promille verfügt über relevante Kenntnisse der wirtschaftlichen Bedingungungen und Verhältnisse.

Somit nimmt es nicht wunder, dass die, doch recht deutlichen Parallelen zwischen dem Putsch in Chile und der Verweisung des US-Botschafters aus La Paz, nicht ins durchschnittliche deutsche Hirn dringen:

It´s just the same old story:

Traditionell sind die USA der Meinung, in ihrem Hinterhof (besagtes Lateinamerika) keine missliebigen Regierungen dulden zu müssen.

Im 20. Jahrhundert war das normal, keiner fragte danach.

Das Szenario, immer das Gleiche:

Einer, der dem misshandelten, verarmten Volk helfen will (nirgendwo auf der Welt klafft die Schere zwischen arm und reich weiter auf als in Lateinamerika), ein solcher Kandidat betritt die politische Bühne und sammelt die große Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.

Wenn eine solche Situation eintritt, schrillen in Washington die Alarmglocken und der ewig gleiche Putschplan wird entsprechend der örtlichen Modalitäten in Szene gesetzt.

Der Plan indes ist immer der Gleiche:

1. im Vorfeld:

der sich zur Wahl stellende Volkstribun wird medial als Populist, als gefährlicher Verführer dargestellt, unterschwellig werden Ähnlichkeiten mit Hitler beschworen.

In diesem Stadium wendet sich der US-Botschafter des Landes an die Opposition, die ihrer Priviliegien verlustig zu gehen droht.
Dort wird sogleich mannigfaltige Unterstützung zugesagt sowie eine komfortable Position im zu ersputschenden Neuland versprochen.

Waffenlieferungen werden zugesagt, Unterstützung in der Ausbildung der Putschisten, Geld,Geld,Geld und vor allem – das Drehbuch.

Die wichtigste Unterstützung, die die USA an Dissidenten gegen eine linke populäre Regierung liefern, ist die Regie, das Drehbuch, die Strategie.

Sie liefern das alles frei Haus und mit großzügigen Anreizen für die Akteure.
Eine Sache der – milliardenschweren – Geheimdienste der USA:

Vor 45 Jahren haben die bewährten Maßnahmen zum Erfog geführt, aber in Lateinamerika hat man aus der Geschichte gelernt und betreibt Vorsorge:

Dieser kraft- und lichtvolle Kontinent ist nicht länger bereit, sich der us-amerikanischen Hinterhof-Agenda kampflos auszuliefern.

Und das ist gut so, und wenn Chavez, der beinahe Opfer eines us-gelenkten Putsches geworden wäre, „unsere amerikanischen Freunde“ als „Scheiß-Yankees“ tituliert, so hat er, von seiner Position her, verdammt recht, denn er kennt die örtlichen Verhältnisse aus ureigener Erfahrung.

Dass er noch lebt, hat er keinesfalls seinen politischen Feinden zu verdanken.
Dass Chavez noch lebt und regiert, grenzt vielmehr an ein Wunder.

Nach us-amerikanischen Plänen wäre er jedenfalls schon längst seinem verflossenen Kollegen Allende nachgefogt, auch für den knuddeligen und schwerlich der „Achse des Bösen“ zuzuordnenden Morales ist dieses Ziel längst vorgesehen.

Im fernen Südamerika setzen Menschen für die Sache der Gerechtigkeit ihr Leben aufs Spiel, hier sollen wir glauben, das seien sämtlich korrupte und selbstherrliche Caudillos.

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

Kategorien

Juni 2017
M D M D F S S
« Sep    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Paperblog