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Die Zahlenakrobaten der  US-Statistikbehörde  liefern im Wochentakt Aufschwungdaten. Neuestes Glanzstück: Die USA mit einem Wirtschaftswachstum von 3,5%! Was wie ein Witz klingt, wird dennoch von vielen Ökonomen ernst genommen. 

Krise? Welche Krise. In den USA boomt einfach alles.  Privater Konsum, Wohnimmobilienmarkt und Exportwirtschaft heizten angeblich die „Wirtschaftsleistung“ im Sommer nach ersten Berechnungen des Handelsministeriums an. US-Präsident Barack Obama wertete dies als „Bestätigung, dass die Rezession abebbt“.
 
Führende Ökonomen in Deutschland haben davor gewarnt, aus den überraschend starken US-Konjunkturdaten falsche Schlüsse für die Entwicklung der Weltwirtschaft zu ziehen. „Man sollte das sich für das zweite Halbjahr abzeichnende ordentliche Wachstum nicht einfach in die Zukunft fortschreiben“, sagte der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, am Donnerstag im Gespräch mit Handelsblatt.com. Irgendwann würden die Unternehmen ihre Lagerbestände aufgefüllt haben. Dann werde sich das Wachstum wieder „abkühlen“, erklärte Krämer. „Schließlich haben die US-Konsumenten erst begonnen, ihre Schulden abzubauen.“

Auch der Konjunkturchef des Münchener Ifo-Instituts, Kai Carstensen, erklärte, im kommenden Jahr sei in den USA aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit, der Verschuldung vieler Haushalte und der weiterhin nicht voll funktionsfähigen Finanzmärkte nur mit „mäßigem Wachstum“ zu rechnen. „Daher geht von den heutigen Zahlen auch kein unerwarteter Impuls aus, sie bestätigen jedoch, dass sich die Weltwirtschaft auf einem, wenn auch zögerlichen, Erholungspfad befindet“, sagte Carstensen Handelsblatt.com.

Der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, wertet die US-Daten als „großen Erfolg“ für die amerikanische Regierung. „Sie zeigen, dass gesamtwirtschaftliche Konjunkturprogramme wirken“, sagte Horn Handelsblatt.com. Dies sei im Übrigen „eine knallharte Widerlegung“ jener Ökonomen, insbesondere in Deutschland, die die Wirksamkeit von Konjunkturprogrammen immer noch in Frage stellten. „Sie sollten spätestens von nun an schweigen und lernen.“

Commerzbank-Ökonom Krämer erwartet nun auch einen Konjunkturschub für Deutschland. „Nicht nur in den USA, auch in Deutschland dürfte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal ordentlich zugelegt haben“, sagte er. Er rechne gegenüber dem zweiten Quartal mit einem Plus von 0,8 Prozent. Rechne man dies wie in den USA üblich auf Jahresrate hoch, dann ergäbe sich für Deutschland ein Zuwachs von 3,2 Prozent. „Das wäre deutlich besser als der für die USA gemeldete Zuwachs von 3,5 Prozent, weil die Bevölkerung in Deutschland anders als in den USA nicht wächst“, sagte Krämer.

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Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazins Hasspredigt wird landauf landab diskutiert. Manche sehen in ihm einen verkappten Rassisten und andere freuen sich, dass er endlich Einiges ausgesprochen hat. Dass jene “Diskussion“ aber ausschließlich dazu dient, den Kapitalismus zu retten, das bedenken die Wenigsten.

Nach den Bundestagswahlen komm es, wie es viele erwartet haben. Die Unternehmen entledigen sich ihres “Kostenfaktors“ namens “Mitarbeiter“. Dem nunmehr Arbeitssuchenden wird auch noch sein Harz IV gekürzt aber mit einem schöneren Namen wie “Bürgergeld“ versehen, und mit diesem wenigeren Geld darf er dann bei den Krankenkassen zuzahlen. Obwohl der Bürger zunehmend geschröpft wird, muss der Staat einmal mehr eine Rekordverschuldung einkalkulieren. Und wer bekommt all das Geld? Es ist der unersättliche Kapitalismus, es ist das System, dass jenes Geld geradezu “auffrisst“. Es ist die Zinsenszinswirtschaft, die in unmenschlicher Weise die Ressourcen der eigenen wie auch zukünftiger Generationen in dunklen Kanälen der Banken verschwinden lässt.

Würde man das gesamte System – wenn es denn nicht das eigene wäre – mit einem neutralen sachlich-wissenschaftlichen Blick analysieren, müsste man zu dem Schluss kommen, dass es ein höchst verbrecherisches System geleitet von einer organisierten Kriminalität ist. Wie anders sollte man den Raub aller Ressourcen sowohl von der derzeitigen und noch mehr von zukünftigen Generationen, die noch nicht einmal geboren sind, nennen? Berücksichtigt man auch noch die Zusammenhänge mit der Armut in der Welt, den an Hunger und Durst Sterbenden, den Ressourcenkriegen und massenhaften Tötungen von unschuldigen Menschen, dann müsste man von einem Raubmord ungeahnten Ausmaßes sprechen. Sämtliche “normalen“ Verbrechen im Lande würden daneben verblassen, selbst wenn man sie zusammen zählen würde!

Spitzenfunktionen in jenem System der Unterdrückung und Ausbeutung der Menschheit haben Bankmanager. Und das konnten sie sehr lange kaschieren. Allerdings ist ihr System in den letzten Jahren – vorsichtig ausgedrückt – etwas in die Schieflage geraten. Und die Abneigung gegen jene Parallelgesellschaft von Bankmanagern zusammen mit ihren Duzfreunden unter Politikern und Hofjournalisten hat in der gesamten Bevölkerung drastisch zugenommen. Manch ein Politiker wähnte die Bankmanager mit einem Gehalt von 100 EUR in der Stunde (selbst wenn er schläft oder Freizeit hat) als “Verfolgte“ im Land. Was gibt es da besseres, als das Feindbild wieder in die “richtigen“ Kanäle zu leiten? Und fast alle spielen wieder mit.

Zunächst einmal war der Harz IV-Empfänger Angriffsziel jenes SPD-Millionär-Bankers (und da wundern sich einige, dass die SPD bald nicht mehr existieren wird). Mit 4 EUR sollte der Bürger am Tag auskommen, war der Vorschlag eines Menschen, der gar nicht wissen dürfte, wie so wenig Geld aussieht. Aber das reichte nicht aus, um das Feindbild hinreichend zu kanalisieren. Zu viele im Land hatten Bekannte und Verwandte, die Betroffen waren. Also musste das altbewährte Feindbild her: Der Muslim. Natürlich heißt der Muslim bei solch einer Hasspredigt nicht Muslim, sondern er heißt “Araber“ und “Türke“.

Um die Methode dieser Abneigungsumleitung vom reichen Bankmanager, der mit verantwortlich daran ist, das gesamte System zu zerstören, zum kleinen “Ausländer“ zu verstehen, muss man die Worte von Sarrazin nicht allein aus dem Blickwinkel der Volksverhetzung betrachten, sondern aus dem Blickwinkel des eiskalten unmenschlichen Goldene-Kalb-Ritters des Kapitalismus.

Zunächst einmal ist festzustellen, dass Sarrazin in keinster Weise für das “Christentum“ oder gegen Einwanderung spricht. So erzählt er von der Vertreibung der Juden aus Berlin mit folgenden Worten: „… Westberlin war von dynamischer Wirtschaft weitgehend entleert, es gab Ausnahmen wie Schering und den Siemens-Turbinenbau, doch die Schicht der Spitzenmanager war verschwunden, die Topentwickler der Unternehmen waren weg, es gab vor allem verlängerte Werkbänke, die von üppigen Subventionen lebten. Das hatte Folgen für die Bevölkerungsstruktur. (…) Auch der immense jüdische Aderlass konnte nie kompensiert werden. Die Vernichtung und Vertreibung der Juden aus dem deutschsprachigen Raum insgesamt betraf zu sechzig bis siebzig Prozent Berlin und Wien. …“

Würde man jene Sätze in einem sachlichen und vorurteilsfreien Kontext bewerten, müsste man zu dem Schluss kommen, dass Sarrazin möglicherweise ein Antisemit ist. Denn er erweckt den Eindruck, dass Juden zumeist zu der Schicht der Spitzenmanager und Topentwickler der Unternehmen gehören würden und Berlin und Wien mehr oder weniger beherrscht hätten. Jene Behauptung aber wird genau den Antisemiten zu Recht als undifferenzierte Weltverschwörungstheorie gegen Juden vorgeworfen! Merkwürdig nur, dass wenn jene Behauptungen in dem Sinn aufgestellt werden, dass ein “Bedarf“ danach existiere, niemand auf die Idee kommt, dem Bankmanager Antisemitismus vorzuwerfen!

Sarrazin stellt hier zudem ein sehr allgemeines Menschenbild vor, dass vom Herrenmenschendenken geprägt ist: Wichtig für das Volk sind die Spitzenmanager, wie er einer ist. Dass aber gerade die Spitzenmanager dieser Republik und der ganzen Welt das Finanzsystem des Kapitalismus ruiniert haben und bis heute nicht in der Lage sind, den Systemfehler zu erkennen, verdeutlicht genau das Gegenteil: Jene Spitzenverdiener sind der Ruin des Landes!

Als er von Berlin spricht sagt er: „Die Stadt hat einen produktiven Kreislauf von Menschen, die Arbeit haben und gebraucht werden, ob es Verwaltungsbeamte sind oder Ministerialbeamte. Daneben hat sie einen Teil von Menschen, etwa zwanzig Prozent der Bevölkerung, die nicht ökonomisch gebraucht werden, zwanzig Prozent leben von Hartz IV und Transfereinkommen; bundesweit sind es nur acht bis zehn Prozent.“

Wiederum sagt Sarrazin etwas Unglaubliches! Und es richtet sich nicht allein gegen Muslime! Er spricht von 20% der Bevölkerung, „die nicht ökonomisch gebraucht werden“! Das Menschenbild dieses Herrenmenschenmillionärs ist demnach offenbar aufgebaut nach der “ökonomischen Brauchbarkeit“ eines Menschen. Rentner, Schwache, Kranke, Behinderte und viele andere sind demnach nur nach ihrer “Produktivität“ zu beurteilen! Zudem zeigt er durch seinen unredlichen Vergleich, dass es ihm gar nicht um Sachlichkeit, sondern um Hetze geht! Denn er vergleicht einen Stadtstaat im Osten der Republik mit dem bundesdeutschen Durchschnitt! Aber er geht gleich einen Schritt weiter und versucht dann seine Hasspredigt auf das neue Feindbild zu kanalisieren:

„Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich vermutlich auch keine Perspektive entwickeln. Das gilt auch für einen Teil der deutschen Unterschicht, die einmal in den subventionierten Betrieben Spulen gedreht oder Zigarettenmaschinen bedient hat.“

Und warum entwickelt sich keine Perspektive? Weil Milliarden und Abermilliarden genau in jene Unternehmen fließen, die Leute wie Sarrazin ruiniert haben, und keine Gelder für Bildung und Entwicklung vorhanden ist! Leute wie Sarrazin unterscheiden sich von Harz IV Empfänger nur durch ihr Gehalt und ihre daran gekoppelte unvorstellbare Unverschämtheit. Denn beide werden vom Steuerzahler finanziert! Wäre der Steuerzahler nicht mit mehrstelligen Milliardensummen eingesprungen, gäbe es all jene Banken nicht mehr, die den Sarrazins so viel Geld geben, dass ein Normalsterblicher es gar nicht ausgeben könnte.

Sarrazin belässt es aber dann nicht allein bei den Muslimen. Die “Unterschicht“ – und wer wollt schon freiwillig dazu gezählt werden – eignet sich immer für eine Hasspredigt (zumal mit “Unterschicht“ oft auch der Muslim gemeint ist:

„Es gibt auch das Problem, dass vierzig Prozent aller Geburten in der Unterschicht stattfinden. (…) So dass das Niveau an den Schulen kontinuierlich sinkt, anstatt zu steigen. (…)“

In einer Gesellschaft, in der die Fürsorge und Opfer für den Nachwuchs eine Überlebensnotwendigkeit ist, und nur noch die “Unterschicht“ zu diesen Opfern bereit ist, aber die Oberschicht lieber die “Ich“-Gesellschaft bevorzugt, sind nicht etwa die “Reichen“ und “Mächtigen“ Schuld dran, dass sie weniger Kinder bekommen, sondern die Armen, weil sie überhaupt noch welche bekommen (was aber nicht reicht, um den Bestand des Wachstumswahns des Kapitalismus zu sichern). Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass Sarrazin nicht nur Spitzenbankmanager ist, sondern auch Jahre lang Finanzsenator der Stadt war und durch seine desaströse Politik maßgeblich mitverantwortlich ist für das Finanzdesaster der Bundeshauptstadt! Er wurde aber für sein Versagen hochgelobt, während die Opfer seiner Politik jetzt die Schuldinge seiner Hasspredigt sein sollen.

Ein Höhepunkt seiner pauschalen Hasspredigt mündet in die Aussage: „Unsere Bildungspopulation wird von Generation zu Generation dümmer.“ Es besteht bei diesem Satz die Gefahr, dass er übersieht, dass man jenen Satz auch auf ihn beziehen könnte.

Zwischendurch kommt ein Rundumschlag gegen “Deutsche“, ohne dass die Angesprochenen es merken: „Die Vietnamesen der zweiten Generation haben dann durchweg bessere Schulnoten und höhere Abiturientenquoten als die Deutschen. Die Osteuropäer, Ukrainer, Weißrussen, Polen, Russen weisen tendenziell dasselbe Ergebnis auf.“ Warum aber sollten all jene besser sein als “Deutsche“? In Fällen von Fragen, die den Herrenmenschencharakter des Autor entlarven würden, springt die Presse ein und thematisiert jene Passagen gar nicht, sondern konzentriert sich auf jene Passagen, die das beabsichtige Feindbild schüren sollen. Manche bestätigen sie, andere kritisieren sie, und alle schauen nur auf sie.

Nebenbei wird dann auch noch das gesamte bundesdeutsche Grundgesetz ausgehebelt: „Die Lösung dieses Problems kann nur heißen: Kein Zuzug mehr, und wer heiraten will, sollte dies im Ausland tun. Ständig werden Bräute nachgeliefert: Das türkische Mädchen hier wird mit einem Anatolen verheiratet, der türkische Junge hier bekommt eine Braut aus einem anatolischen Dorf. Bei den Arabern ist es noch schlimmer.“ Wie jene Schilderung noch “schlimmer“ sein kann, bleibt aber unklar. Gilt das auch für den Deutschstämmigen, der seine Braut aus Thailand holt? Der Mann ruft zur Verfassungsfeindlichkeit auf, aber als Bankmanager darf man das offenbar.

Der ganze rassistische Charakter seiner Denkweise mündet dann in den Satz: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. … Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.“

In wie weit die Kosovaren den Kosovo durch eine höhere Geburtenrate “erobert“ haben, sei einmal dahin gestellt. Aber das Feindbild, dass hier bedient werden soll, ist die Muslima, die Kopftuch trägt; selbst wenn sie studieren sollte! Es ist zu berücksichtigen, dass er von zumeist deutschen Staatsbürgern spricht, was angesichts seines Namens und dem daraus ableitbaren “Migrationshintergrund“ skurril wirkt.

Es folgt wieder eine neue rassistische Äußerung mit Pauschalbeleidigung gegen das gesamte deutsche Volk bei seiner Wunschvorstellung der zukünftigen Einwanderer: „Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung.“ Erneut bedient Sarrazin antisemitische Klischees (selbst wenn es hier im Positiven erfolgt). Da seine Hasspredigt sich aber gegen Muslime richtet, wird dieser teil seine skandalösen Interviews gar nicht thematisiert. Die dahinter stehende Methode ist aber ganz einfach: Teile und Herrsche. In diesem Fall kann man das ausweiten in folgende These: Nur wenn die Bevölkerung mit sich selbst und dem jeweiligen Feindbild beschäftigt wird, wird sie solche Bankmanager widerspruchslos ertragen!

Der rassistische Gedanke geht weiter in der Aussage: „Wenn 1,3 Milliarden Chinesen genauso intelligent sind wie die Deutschen, aber fleißiger und in absehbarer Zeit besser ausgebildet, während wir Deutschen immer mehr eine türkische Mentalität annehmen, bekommen wir ein größeres Problem. (…)“ Aha: Türken haben also eine von Natur aus – möglicherweise genbedingte – Faulheit, die ansteckend auf Deutsche wirkt und der Chinese überholt uns. Würde man hingegen den Fleiß eines Menschen an der Bereitschaft, Arbeitsleistung für wenig Gehalt zu erbringen, messen, würde Sarrazin wohl zu den Faulsten im Land gehören. Sarrazins Forderung ist „Berlin müsste Stadt der Intellektuellen und der Elite sein“. Wie aber soll das möglich sein, so lange Leute wie er dort leben und das Sagen haben?

Sarrazin selbst hat sich heute für seine Äußerungen entschuldigt. Aus den Worten seiner Entschuldigung ist herauszulesen, dass er mehr den eigenen Jobverlust fürchtet als dass er die Inhalte seiner Äußerungen korrigieren wollte.

Eine Gesellschaft aber, die sich von solchen Leuten gegeneinander und gegen die Schwachen im Land aufhetzen lässt, hat es nicht besser verdient, als unterdrückt zu werden. Zweifelsohne gibt es sehr viele Probleme mit Migranten! Zweifelsohne ist die Integrationswilligkeit unter Muslimen in den letzten Jahren gesunken! Zweifelsohne stellen Muslime einen viel zu hohen Anteil an Ungebildeten im Land! Und zweifelsohne gibt es weitere wachsende Probleme. Doch eine der Hauptursachen all jener Probleme ist genau das Gedankengut eines Sarrazin; dieses so zerstörerische und hasserfüllte Herrenmenschendenken.

Es wird Zeit, die wachsenden Probleme im Land sachlich und ernsthaft anzugehen, und das wird nicht mit, sondern nur gegen Bankmanager jenes Kalibers möglich sein. So lange die Bevölkerung aber nicht die Hauptursache im System des Raubtierkapitalismus erkennt und dagegen vorgeht, so lange wird sie die Folgen tragen müssen.

Und einmal mehr gilt: Jeder fange bei sich selbst an! Wer dem Harz VI Empfänger Geld wegnehmen will, der zeige die Bereitschaft, sein eigenes Gehalt für Bildung im Land zu stiften und selbst ernsthafte Opfer auf sich zu nehmen, damit das Land voran kommt. Was wäre das für ein schönes Land ohne Bankmanager aber mit Menschlichkeit und ohne eine Bewertung der Menschen nach IQ und ökonomischer Brauchbarkeit? Jenes Land können gottesehrfürchtige Juden, Christen und Muslime gemeinsam erreichen.

Die Banken-Pleite-Welle in den USA geht weiter. Größter Bank – Bankrott dieses Jahr. Damit sind allein dieses Jahr 34 Banken in den USA pleite gegangen. Diskussion: Downgrading der USA. Moody’s: „US AAA Rating nicht auf ewig sicher“ / General Motors – Insolvenz kommende Woche?

Ungewöhnlicherweise vermeldet die US-Bankenaufsicht den Bankrott einer der größten Banken der USA – mitten in der Woche. Normalerweise finden Bankenschließungen nur am Wochenende statt. Für Beobachter ein Zeichen, dass die Zeit drängte.

Wie der Einlagensicherungsfonds  FDIC mitteilte, wurde die BankUnited FSB mit Sitz in Coral Gables in Florida am  Donnerstag geschlossen. Die BankUnited FSB verfügte über Aktiva von 12,8 Mrd  USD und verwaltete Einlagen von 8,6 Mrd USD. Ein Nachfolgeinstitut soll laut  FDIC alle 86 Filialen übernehmen.

Es war die 34. Banken-Pleite  in den USA in  diesem Jahr. Anfang Mai waren die in Atlanta ansässige Silverton Bank sowie  zwei kleinere Institute Bankrott gegangen.

An den Finanzmärkten geht unterdessen die Sorge um ein Downgrading der Schulden der USA um, nachdem gestern der Ausblick für Großbritannien durch die Rating-Agentur S&P auf negativ gestellt wurde.

Den Vereinigten Staaten könnte in drei bis vier Jahren ein Verlust der Bonitäts-Bestnote bevorstehen, urteilte Bill Gross, der Manager des weltgrößten Rentenfonds Pimco Total Return gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings dürften die Märkte die Probleme vor den Ratingagenturen erkennen, fügte der Fondsmanager von Pacific Investment Management hinzu.   

Die Ratingagentur Moody’s erklärte, sie stehe zu ihrer Bonitätsnote „AAA“ für die Vereinigten Staaten, diese sei aber nicht auf ewig sicher. „Es gibt langfristigen Druck auf das Rating, das ist offensichtlich“, sagte Moody’s-Analyst Steven Hess.

Insbesondere die Dollarschwäche wird in Zusammenhang mit einer möglichen Abstufung des Schulden-Ratings der USA gesehen.

Unterdessen meldet die „Washington Post“, dass die US-Regierung  die Insolvenzeröffnung für General Motors für kommende Woche plane. Das meldete die Zeitung unter Berufung auf mit den Diskussionen vertrauten Personen. 

Quelle

US-Banken handelten Stresstest-Ergebnisse aus

Da wurde wohl geschummelt: Wie das „Wall Street Journal“ und die „Financial Times“ berichten, handelten die Banken vor der Veröffentlichung des Befunds mit den Behörden aus, den Kapitalbedarf darin niedriger als berechnet anzugeben. Soll heißen: Sie brauchen in Wirklichkeit noch mehr Geld.

Die ursprünglich von der US-Notenbank Fed errechneten Zahlen hätten deutlich über denen des Berichts gelegen, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Banken und Behörden. Die „Financial Times“ berichtete mit Verweis auf Bankenkreise über ein Geheimabkommen zwischen dem Staat und den Kreditinstituten.

Laut „Wall Street Journal“ benötigt die Bank of America zum Überleben allerdings nicht nur die in dem Befund angegebenen 33,9 Milliarden Dollar, sondern insgesamt mehr als 50 Milliarden Dollar. Der Kapitalbedarf der Citigroup sei von den errechneten rund 35 Milliarden Dollar auf 5,5 Milliarden Dollar herabgestuft worden.
Quelle:
Die Welt

Islamische Banken haben den „weltweiten“ Zusammenbruch des Finanzsystems weitgehend glimpflich überstanden. Grund dafür ist ihr nach Regeln des Korans funktionierendes Geschäftsmodell, das sich von jenem westlicher Häuser klar unterscheidet.

Islamische Banken haben den „weltweiten“ Zusammenbruch des Finanzsystems weitgehend glimpflich überstanden. Grund dafür ist ihr nach Regeln des Korans funktionierendes Geschäftsmodell, das sich von jenem westlicher Häuser klar unterscheidet. So ist den Banken etwa das Handeln mit Schuldpapieren streng verboten und sie nehmen von Investitionen in Termingeschäfte oder andere spekulationsgetriebene Märkte Abstand. Wie die Welt berichtet, wurde daher mitunter von einer Beteiligung an US-amerikanischen Schrottimmobilien abgesehen. Die Bankengeschäfte werden von einem Scharia-Komitee überwacht und auf Konformität zur überlieferten Auslegung des Korans überprüft. Neben einem Zinsverbot geht damit die Verpflichtung einher, bei Investitionen in der Realwirtschaft – nicht in abstrakten Finanzinstrumenten – Risiken zu übernehmen. Der künftigen viel zitierten „Neuordnung der Finanzmärkte“ könnte Islamic Banking daher ein brauchbares Vorbild liefern.

„Islamische Banken haben sich in der Krise ein Hauptargument zu Nutze gemacht: Sie haben sich nicht am Kauf und Verkauf von verbrieften Krediten beteiligt“, sagt Zaid el-Mogaddedi, Managing Director des Frankfurter Insitute for Islamic Banking and Finance (IFIBAF). Das Platzen der Spekulationsblase im Subprime-Bereich war für die internationalen Schockwellen der Finanzmärkte ursächlich. So sei keine der Banken in den ersten Monaten von den Folgen der Kreditkrise betroffen gewesen. Mittlerweile schlage sich der Abschwung jedoch aufgrund der realwirtschaftlichen Verflechtungen auch auf einzelne islamische Institute durch. Ihr Geschäftsmodell könne bei der Neuordnung von westlichen Banken als Vorbild dienen, „wenngleich das Thema einer politischen Brisanz unterliegt“, meint el-Mogaddedi. Das Gesamtkonstrukt auf herkömmliche Häuser umzulegen, sei zwar schwierig. Einzelne Elemente des Islamic Banking würden den Instituten und dem Finanzsystem nach einer Neuordnung jedoch höhere Sicherheiten und mehr Transparenz liefern.

Großbritannien ist bislang das einzige europäische Land, das aktiv im Bereich Scharia-konformer Finanzprodukte tätig ist. Allerdings bedienen islamische Banken der internationalen Strategieberatungsgesellschaft Booz & Company zufolge eine stetig wachsende Nachfrage. In Resteuropa finden die Institute daher einen vielversprechenden Nischenmarkt vor. Wie das IFIBAF aufzeigt, beträgt die jährliche Wachstumsrate weltweit 15 bis 20 Prozent, während der Markt aktuell ein geschätztes Volumen von 800 Mrd. bis zu einer Bio. Dollar umfasst. Ein staatlich verordnetes Zinsverbot existiere nur in den Ländern Saudi-Arabien, Iran, Sudan und Pakistan. So überwiege das westliche Bankwesen auch in islamischen Ländern. Angesichts der jüngsten Verwerfungen an den Finanzmärkten sei das vorhandene Wachstumspotenzial daher außerordentlich hoch.

Trotz dem auferlegten Verzicht auf Zinsen sind islamische Banken wie westliche Häuser auf Einnahmen angewiesen. Allerdings sehen sie vom Kauf und Verkauf von Schulden bzw. undurchsichtigen Finanzprodukten ab. Dies widerspreche dem Prinzip, nichts verkaufen zu können, was sich nicht in eigenem Besitz befindet oder noch nicht existiert. „Einem Zahlungsstrom muss immer ein realer Güterstrom gegenüberstehen“, erklärt el-Mogaddedi. Gewinne erzielen die Institute im Privatkundengeschäft anhand von Verträgen, die in Raten zu bezahlende feste Aufschläge auf verliehene Summen vorsehen. Darüber hinaus beteiligen sich die Banken an Projekten und Unternehmen. Für eine Investition erhalten sie ähnlich dem Private-Equity-Geschäft einen Prozentsatz am Gewinn, tragen im Vorfeld jedoch auch das Risiko, leer auszugehen und sogar Geld zu verlieren – Rücknahmegarantien widersprechen diesem Prinzip. „Wenn ein Finanzier Geld gibt, verfügt er nicht über eine Forderung, sondern eine Beteiligung“, stellt el-Mogaddedi klar. Investitionen werden angesichts der Gefahr von herkömmlichen Fehlbeteiligungen in der Realwirtschaft vergleichsweise genau geprüft. Bessere Haftungen und mehr Transparenz würden das islamische Bankenmodell sicherer und durchsichtiger gestalten als das westliche.

Der große Crash steht noch bevor. US-Ökonom rechnet mit totalem Zusammenbruch des globalen Finanzsystems. Ratinagentur stuft Bonität größter US-Bank als »negativ« ein

Obwohl die meisten Menschen die wirtschaftlichen Entwicklungen in den letzten 14 Monaten als sehr stürmisch empfunden haben, wird sich im Rückblick diese Zeit tatsächlich als Ruhe vor dem ganz großen Sturm herausstellen. Insbesondere in den USA häufen sich wieder die Signale, daß noch weitaus schlimmeres bevorsteht. Bank of America, Citigroup und AIG, der drittgrößte Versicherungskonzern der Welt, liegen im Wachkoma auf der Intensivstation, und nur der Tropf mit immer neuen Regierungshilfen hält sie am Leben. Früher oder später wird Washington jedoch durch die ökonomischen Realitäten gezwungen werden, den Stecker rauszuziehen. Das aber wird nicht nur den Exitus der amerikanischen Finanzgiganten bedeuten, sondern auch all jener, die immer noch von ihnen abhängig sind.

Zeitbombe CDS

Als letzte US-Großbank, die bisher mit einigen Kratzern davon gekommen ist, scheint JPMorgan Chase nun auch von den Ereignissen eingeholt zu werden. Am Donnerstag hat die Ratingagentur Moody’s den Ausblick für die Bonität der Bank von »stabil« auf »negativ« herabgestuft. JPMorgan Chase gibt besonderen Anlaß zur Sorge, weil die Bank Derivate im fiktiven Wert von 91,3 Billionen Dollar hält, doppelt so viel wie das Bruttoinlandsprodukt der gesamten Welt. Davon sind 9,2 Billionen Dollar sogenannte Credit Default Swaps (CDS), die unzweifelhaft zu den gefährlichsten Derivaten gehören. Die US-Währungsaufsichtsbehörde (U.S. Comptroller of the Currency) hat nun gewarnt, daß das Kreditrisiko der JPMorgan Chase Bank, dem sie durch ihren gigantischen Derivatenhandel ausgesetzt ist, fast doppelt so hoch ist wie bei der Bank of America und der Citibank. Die Zeitbombe, die die Zukunft der Vereinigten Staaten und des Dollars bedroht, tickt weiter.

Erweitert man den Blickwinkel, weg von den Banken, dann hellt sich das Bild keineswegs auf. Der Gigant GM liegt auf dem Sterbebett, und der Autobauer wird trotz aller Regierungshilfen wahrscheinlich nicht mehr zu retten sein. Inzwischen hat ein GM-interner Rechnungsprüfer eine nicht näher beschriebene »materielle Schwäche« in den Büchern des Unternehmens gefunden und gewarnt, daß er ernsthafte Zweifel am Überleben des Konzerns habe. Faktisch steht das Überleben der gesamten US-Autoindustrie samt Zulieferer auf dem Spiel. Selbst das Flaggschiff der amerikanischen Industrie, General Electric, steuert mit Volldampf auf die Klippen zu. Ratingagenturen warnen bereits mit negativem Ausblick auf GE’s Schulden (S&P) und Moody’s erwägt eine Heruntersetzung des Kreditratings, ein starkes Signal, daß auch GE schon bald um Überleben kämpfen wird.

Die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg berichtet, daß US-Unternehmen in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres einen Gewinneinbruch von durchschnittlich 58 Prozent hatten. Moody’s Investors Service rechnet damit, daß in diesem Jahr dreimal so viele Unternehmensanleihen kaputtgehen wie in 2008. Zugleich werden im Wochenrythmus 600000 und mehr Menschen arbeitslos. Jedes Mal, wenn die Obama-Regierung ein neues Hilfspaket verabschiedet, gehen die Börsenkurse weiter in den Keller. Richtig schlimm wurde es aber erst mit der Vorstellung von Obamas Bundeshaushalt für 2010.

Gigantisches Budgetdefizit

Für nicht wenige seiner Kritiker ist es das unverantwortlichste Budget in der gesamten Geschichte der USA, denn den Ausgaben für 2010 in Höhe von 3,5 Billionen Dollar stehen nur Einnahmen von 1,75 Billionen gegenüber. Mit anderen Worten, das Haushaltsdefizit beträgt 50 Prozent bzw. 1,75 Billionen Dollar. Wer soll bei der geringen US-Sparquote der US-Regierung soviel leihen, zusätzlich zu dem mindesten 1,2 Billionen Dollar großen Defizit des laufenden Jahres? Dennoch hat Obama für 2010 die Summe von 130 Milliarden Dollar für die Fortführung der Kriege in Irak und Afghanistan veranschlagt, plus 75 Milliarden für die Kriege im Nachtragshaushalt für 2009. Diese 205 Milliarden müssen dem normalen Pentagonhaushalt in Höhe von 534 Milliarden für 2010 hinzugerechnet werden, was die gesamten Militärausgaben auf 739 Milliarden Dollar erhöht – nicht einbegriffen die 30 Milliarden für die Geheimdienste und weitere zig Milliarden für die Atomwaffen, die im Energieministerium verbucht werden.

Der US-Ökonom und Analytiker Gerald Celente, der wegen seiner bisher auf den Punkt genauen Voraussagen der Hypothekenkrise, der Bankenkrise und des Börsencrashs inzwischen einen Guru-Status errungen hat, geht in seiner jüngsten Analyse davon aus, daß in Kürze restlos der Boden aus den Finanzmärkten fällt und dies den Anfang der »Greatest Depresssion«, der größten Depression der Weltgeschichte, einleiten wird. »Das globale Finanzsystem, das auf einem unendlichen Angebot billigen Geldes, wilder Spekulation, Betrug, Gier und Selbsttäuschung aufgebaut ist, ist unheilbar krank, und es kann durch nichts zu einem Neustart bewegt werden, weder durch Konjunkturpakete noch durch Bankenhilfen.« Die ersten Zeichen der Panik seinen bereits erkennbar, so Celente. Zugleich prophezeit er »drakonische Maßnahmen, die Regierungen ergreifen werden, um den vollkommenen wirtschaftlichen Kollaps und Chaos in der Bevölkerung zu verhindern«.

Ratschläge zu Finanzanlagen sind aus dem Vatikan selten zu hören. Jetzt fordert der Kirchenstaat Banker auf, sich bei Investitionen doch bitte in Zukunft an die Regeln des islamischen Rechts zu halten.

Papst Benedikt XVI. bleibt still. Er verharrt diese Woche im Schweigen und Gebet. Er will sich auf Gott besinnen. Wohl möglich, dass er auch einen Moment an die Finanzmärkte denkt. Denn um die Anlagen des Vatikans steht es nicht gut. Vergangenes Jahr gab der Kirchenstaat bekannt, dass schwankende Wechselkurse die Finanzergebnisse beeinträchtig haben. So schmolz der Haushaltsüberschuss des Vatikanstaats um zwei Drittel auf 6 Mio. Euro. Und die Aussichten sind schlecht.

Verständlich also, wenn die Wut auf den Kapitalismus groß ist. Seit Monaten schimpfen Benedikt XVI. und die offiziellen Vatikanmedien auf die Gier in der Bankenwelt. Neu ist aber, dass sie sich dabei mächtige Verbündete suchen.

Der „Osservatore Romano“, die offizielle Tageszeitung des Vatikanstaats, fordert, Banker sollten sich künftig ein Beispiel an den Muslimen nehmen. „Islamic Finance kann zu neuen Regeln in der westlichen Finanzwelt beitragen“, heißt es im Artikel. Das derzeitige Kapitalismusmodell sei gescheitert. Der „Osservatore Romano“ hat Gewicht. Die Zeitung gibt Meinungen wieder, die in der Kurie meistens Zustimmung finden.

Die Zeitung legt der Finanzwelt vor allem die islamischen Anleihen ans Herz, die sogenannten Sukuks. Diese Wertpapiere wurden aus einer Not heraus entwickelt: Der Islam verbietet es Gläubigen, Geld gegen Zinsen zu verleihen.

Um trotzdem Anlagemöglichkeiten zu schaffen, sind Sukuks mit konkreten Investitionen, etwa in Straßen oder Häuser, besichert. Die Rendite ist der Zins. „Der Sukuk verfolgt keine spekulativen Ziele“, jubeln die Autoren des „Osservatore Romano“. Er könnte etwa zur Finanzierung der Hilfen für die Autoindustrie verwendet werden.

Auch außerhalb der Vatikanmauern entdeckt man bereits die Vorteile. „Islamic Finance ist Gewinner der Finanzmarktkrise“, sagt Philipp Wackerbeck von der Managementberatung Booz & Company. Noch sind es vor allem Muslime, die so investieren. Doch viele erwarten, dass sich Islamic Finance künftig auch im christlichen Raum ausweitet. „Wir sehen, dass sich Anleger, die keine Muslime sind, für die Produkte interessieren“, sagt Wackerbeck.

Islamkonform zu investieren zahlt sich durchaus aus. Denn die Regeln der Islamic Finance verbieten Anlagen in verbrieften Wertpapieren sowie traditionellen Banken und Versicherungen, die stark an Wert verloren haben.

So verlor der traditionelle Aktienindex S&P 500 in den vergangenen fünf Jahren 27 Prozent, der deutlich abgespeckte S&P 500 Shariah, der lediglich 320 Firmen enthält, büßte nur neun Prozent ein.

Inwiefern der Vatikan die Anlageprinzipien islamischen Investierens selbst beherzigt, ist kaum bekannt. Nur spärlich wird Auskunft erteilt. Die Vatikanbank leidet noch immer unter einem schlechten Ruf.

Sie hat sich von einem Skandal der 80er-Jahre nicht erholt, als ein Netz aus Mafiaverbindungen aufgedeckt wurde, in dessen Zentrum der Chef des Instituts, Erzbischof Paul Marcinkus, stand. Offiziell bestreitet der Vatikan die Vorwürfe.

Trotzdem müssen Katholiken nicht zu islamischen Instituten flüchten, wenn sie ethisch korrekt investieren wollen. Im Kirchenumfeld folgen mehrere Banken bereits religiösen und ethischen Prinzipien. Die Pax-Bank in Deutschland etwa.

„Die Pax-Bank handelt in dem Bewusstsein, dass Geld ein Mittel ist, das durch Menschen erarbeitet, sachkundig verwaltet und verantwortungsvoll vermehrt werden muss“, sagt das Institut. Banken wie diese könnten an Zulauf gewinnen, sagt Wackerbeck. Am Ende kann die Krise der Kirche also doch nutzen.

Quelle

Was die Staatschefs und Finanzminister der EU-Staaten gestern als Vorbereitung für den G20-Gipfel am 2.April in London taten, war das Gleiche was sie bisher gegen die „Finanzkrise“ taten: nichts. Aber nicht nur fehlte jede Art nachvollziehbarer Tätigkeit der EU-Regierungen. Auch was Angela Merkel, Nicolas Sarkozy, Gordon Brown, oder irgendeine andere dieser Witzfiguren sagten, hatte keinerlei Bedeutung. Der Sinn hinter diesem geplanten und strategischem Nichtstun der EU-Regierungen erschliesst sich erst dann, wenn man sich der Dimensionen bewusst wird um die es hier geht…………………..WEITERLESEN.

Letzte Woche hat der radikalkapitalistische privatisierte US-Geldmonopolist FED den Zinssatz auf den historischen Wert von “Null“ heruntergedrückt. Damit wird den Banken geholfen, den Staat und die Bürger zu berauben; mehr nicht!

Wie sehr das ganze Land, ja die ganze Welt mit jener Nachricht betrogen und geradezu lächerlich gemacht wird, kann man sehr leicht darlegen: Nehmen wir also einmal an, dass die FED jetzt tatsächlich Geld ohne Zinsen verleiht. Was spräche dann dagegen, dass die US-Regierung sich jenes Geld in unbegrenzter Menge leiht, sämtliche Staatsschulden auf einen Schlag zurück zahlt und von nun an keine Zinsen mehr zu zahlen braucht? Der Staat wäre quasi über Nacht saniert. Zudem hätten sämtliche Gläubiger der USA ihr Geld über Nacht zurück, so dass niemand mehr an Geldnot leiden müsste. Tatsächlich aber kann sich die USA als Staat das Geld auch weiterhin nicht ohne Zinsen leihen. Merkwürdig nur, dass das niemand hinterfragt oder dagegen auf die Barrikaden geht. Tatsächlich gilt jenes Angebot nur für radikalkapitalistische Banken. Die können dann das Geld mit Zinsen weiter verleihen, und die Differenz einstecken.

Doch wer sollte sich das Geld leihen außer dem Staat? Derjenige, der das Geld herumliegen lassen möchte, der wird sich sicherlich kein Geld leihen, denn es wird sich durch das herumliegen nicht schneller vermehren, als die Zinsen, die er an die Bank zahlen muss. Keine Institution würde ihm einen hohen Zinssatz für seine Gelder geben, kann sie sich doch Geld zinslos von der FED leihen.

Also muss er es an jemanden verleihen, der es investiert und damit gewinn macht. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder er investiert in den USA in Form von US-Dollar, oder aber er investiert es im Ausland in umgerechneter entsprechender Landeswährung. Warum sollte er heute irgendetwas in den USA kaufen, wenn er doch davon ausgeht, dass es morgen billiger zu haben sein wird? Da ist es doch besser zu warten! Eine Investition im US-Dollar-Bereich kommt nicht in Frage, da man es morgen nicht zu einem höheren Preis weiter verkaufen kann.

Also muss er im Ausland investieren. Dabei nutzt er einen interessanten Trick, um letztendlich die ganze Welt (bis auf die Länder, die eine radikalkapitalistische Privatisierung nicht zulassen) zu kaufen: Er leiht sich z.B. heute eine Milliarde US-Dollar. Das entspricht beim heutigen Wechselkurs zum EUR von 1,4 ca. 714 Millionen EUR. Damit kauft er irgendetwas solides Unternehmen (z.B. die privatisierte deutsche Bahn) die halbwegs ihren Kurs beibehalten, oder nur geringfügig sinken wird. Nehmen wir also an, dass jene Aktie in einem Jahr um immerhin 10% sinkt. Der Mann hätte also nur noch 643 Millionen EUR zur Verfügung, wenn er alles verkauft. In der Zwischenzeit ist aber der Dollarkurs aufgrund der hemmungslosen Gelddruckmaschine auf einen Wechselkurs von 1,8 gefallen. Sein Geld entspricht jetzt also 1,16 Milliarden US-Dollar. Er braucht also gar nicht alle Aktien zu verkaufen, um seine Schulden ohne Zinsen zurück zu zahlen! Und so kann die USA den letzten Schritt vor dem totalen Zusammenbruch des kapitalistischen Systems in Angriff nehmen, nämlich die gesamte Welt wirtschaftlich quasi-wirtschaftskriegerisch angreifen! Nebenbei verdienen sich die Kapitalisten auch Geld damit, dass sie sich kostenlos Geld leihen, dieses aber Zinsträchtig an den eigenen Staat weiter verleihen.

Es wird langsam Zeit zu hinterfragen, wer diese perfiden Spiele mit der ganzen Welt betreibt! Es wird Zeit zu fragen, warum selbst so einfache Zusammenhänge so lange verschleiert werden können und wer sie verschleiert. Es wird Zeit zu fragen, ob wirklich der “islamitische Terrorismus“ (völlig unabhängig davon, wer ihn erfunden hat) oder der radikalkapitalistische Wahnsinn die größte Bedrohung für die Menschheit darstellt.

Der “historische“ Zinsschritt der USA ist ein Angriff auf die ganze Welt, so lange man zulässt, dass ein Land, bei Missachtung jeglicher Gesetzmäßigkeiten, Geld drucken darf, so viel es will, um damit die Welt aufzukaufen. Deutsche Politiker, die ihr eigenes Volk gegen besseres Wissen nicht auf diese Gefahr hinweisen, sind eine Gefahr für die eigene verfassungsmäßige Ordnung des Landes und gefährden den inneren Frieden.

Aber was die USA mit ihrer privatisierten Monopolbank nicht machen, um das eigene Volk und die ganze Welt auszubeuten, könnten doch im Gegenzug die Europäer machen. Wie wäre es, wenn die Europäische Zentralbank den eigenen Regierungen zinslose Darlehen gewähren würde? Deutschland z.B. könnte sich genau in jener Höhe neu verschulden, in der eine Staatsverschuldung besteht, um sämtliche bestehenden zinsbehafteten Schulden zurück zu zahlen. Die dafür notwenige Grundgesetzänderung würde sicherlich eine Mehrheit finden. Das könnte man gleichzeitig damit verbinden, im Grundgesetz aufzunehmen, dass eine zinsbehaftete Verschuldung für alle Zukunft ausgeschlossen wird! Der bisherige Betrag an Zinsen im Bundeshalt könnte als unveränderlicher Betrag für die Schuldenrückzahlung definiert werden, bis alle nunmehr zinslosen Darlehen zurück gezahlt sind. Das hätte zur Folge, dass jegliche Wirtschaftsleistungssteigerung sich tatsächlich positiv auf das ganze Volk auswirken könnte und zudem auch geringes Wachstum kein Beinbruch wäre!

Es wäre eine Chance das katastrophale kapitalistisch-materialistische System in ein menschlich-solidarisches System zu überführen, von dem alle profitieren würden (selbst die Wohlhabenden). Nur die Herrscher über das Geld der Welt würden ihre Herrschaft verlieren! Das aber tun sie in dem Zusammenbruch so oder so. Die Frage ist nur, ob der Rest der Menschheit mitgerissen werden soll oder nicht.

Derzeit wird die Bundesregierung von einer Clique beherrscht, die der Meinung ist, dass die Bundesrepublik Deutschland so eng mit den USA verbunden sein muss, dass sie ggf. zusammen mit ihr untergeht. Eine wahrhaftige Vertretung des Volkes, welche nicht nur die Interessen von radikalkapitalistischen Herrschern verfolgt, könnte aber zu dem Schluss kommen, dass Deutschlands Zukunft neben denen sein sollte, die in eine neue solidarischere Zukunft blicken. Letztendlich muss das Volk, und damit jeder Einzelne in seiner sozialen Position das mitentscheiden in dem Rahmen, der ihm möglich ist.

Schlaraffenland? Geld gibt’s kostenlos – für Banken. Doch mit Senkung des Leitzinses auf Null-Niveau tappt Washington in klassische Liquiditätsfalle

Die Zinssenkung der US-Notenbank Fed am Donnerstag auf null Prozent ist ein Offenbarungseid. Die Fed ist mit ihrem Latein am Ende und tappt geradewegs in die vom britischen Ökonomen Sir Maynard Keynes in den 30er Jahren beschriebene Liquiditätsfalle. Das heißt, selbst wenn die Zinsen gegen Null gehen, will niemand Geld leihen oder investieren, weil das Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft fehlt. Daher, so der Klassiker Keynes, könne nur der Staat mit massiven Investitionen, z. B. in die Infrastruktur, die Wirtschaft aus der Depression steuern. Wofür er sich entsprechend verschulden muß. Die bisherige Politik der scheidenden Bush-Administration zielte vornehmlich darauf, mit unterschiedlichen Hilfspakten ihr nahestehende Freunde in den Chefetagen der US-Finanzbranche zu retten. Diese Leute beschenken sich weiter mit fetten Bonuszahlungen, die US-Wirtschaft stürzt indes ab.

Derzeit bricht das Schuldengebäude des US-Finanzsektors wie ein Kartenhaus zusammen. Dies hatte sich seit der Deregulierung 1999 krankhaft zu gigantischen Dimensionen aufgebläht. Aus dem Kollaps ergibt sich ein erdrückender Zwang zu Zahlungen von Verbindlichkeiten, die Banken brauchen also ständig neue Gelder, um fällig werdende Schulden zurückzuzahlen. Auch ihre stark risikobehafteten, derzeit aber praktisch wertlosen Aktiva (»Wertpapiere«), zwingen zu Abschreibungen, die das Eigenkapital aufzehren und die Gefahr der Überschuldung bergen. De-Leveraging nennt man diese Aufräumarbeiten im angelsächsischen Finanzkosmos, und sie finden derzeit rund um den Globus statt. Denn alle Bankmanager weltweit haben dem großen amerikanischen Vorbild nachgeeifert, selbst in der einst so soliden Schweiz.

Diese Konsolidierung geht nur langsam vonstatten, wie das Beispiel der Credit Suisse zeigt. Beliefen sich deren risikobehafteten Aktiva Ende September noch auf 193 Milliarden US-Dollar, so will die Bank sie bis Ende Dezember auf 170 Milliarden, und bis Ende nächsten Jahres auf 135 Milliarden zurückfahren. Vor dem Hintergrund einer dramatisch abstürzenden Weltwirtschaft, wo nicht nur Risikopapiere, sondern auch zuvor erstklassige Kredite oder Anleihen plötzlich nichts mehr wert sein können, bemühen sich die Banken nun verzweifelt, liquide zu blieben. Fed-Vizepräsident Donald Kohn beklagt unlängst, daß trotz aller Hilfen der Notenbank die Banken die Kredite verknappen.

Die Strategie des Federal Open Market Committee, dem Leitungsgremium der Notenbank, das US-Bankensystem mit billigem Geld zu überschütten und so die Krise zu überwinden, hat deren Chef bereits den Spitznahmen »Helikopter-Bernanke« eingebracht – weil er die Scheine ebensogut hätte aus dem Hubschrauber werfen können. Diese Strategie hat versagt und zu dem kuriosen Zustand geführt, die bei der Fed geparkten Überschußreserven der Banken in letzter Zeit rapide gestiegen sind. Noch im August betrugen sie nur etwa zwei Milliarden Dollar. Ende Oktober ist der Betrag auf 262 Milliarden angestiegen und per 19. November auf 604 Milliarden Dollar. Die Banken horten in der aktuellen Situation also lieber Cash zu ungünstigen Konditionen (effektiver Zinssatz bei der Fed derzeit um 0,3 Prozent) als es zu verleihen. Die Angst, das Geld im Wirtschaftskreislauf durch Insolvenzen oder Überschuldung zu verlieren, scheint übermächtig zu sein. Und abgesehen von der sich verschärfenden Rezession ist auch die Finanzkrise längst noch nicht vorbei.

Noch im April 2008 hatte der Chef des US-Finanzgiganten Goldman Sachs, Lloyd Blankfein, die Krise mit einem Footballmatch verglichen. Man befinde sich bereits »im letzten Drittel oder Viertel« des Spiels, so »Mister Wall Street«. Vergangene Woche nun haben Goldman-Analysten eingeräumt, daß man erst die Halbzeit der Krise erreicht habe, deren Dauer sie auf drei Jahre schätzten. Inzwischen hätten die Banken bereits die Hälfte der insgesamt auf 1,8 Billionen Dollar geschätzten Verluste absorbiert. Diese Woche mußte auch Goldman einen Quartalsverlust von über zwei Milliarden Dollar melden – den ersten überhaupt. Derweil befindet sich der Dollar als Resultat von Bernankes Zinspolitik wieder auf Talfahrt.

Die zwischenzeitliche Erholung der US-Währung hatte keine fundamentalen wirtschaftlichen Gründe. Jetzt, da der Greenback eine Nullnummer ist, erinnern sich die Devisenhändler weltweit an die gigantischen US-Defizite. Der wieder einsetzende rapide Fall droht nicht nur den alten Tiefpunkt zu überschießen. Es besteht auch das Risiko, daß Dollar-Schatzbriefe des US-Finanzministeriums (also die »Währung Amerikas« zur Ausbeutung der Welt), mit in den Abgrund zu reißen. Hatte vor wenigen Monaten die Prämien der Risikoversicherung (CDS) gegen einen US-Staatsbankrott, also gegen einen Zahlungsausfall auf diese bisher als absolut sicher geltenden Schatzbriefe noch im einstelligen Cent-Bereich gelegen, so sind sie inzwischen auf über 60 Cents gestiegen. Die CDS für Anleihen des vom Bankrott bedrohten Autokonzerns General Motors lagen vor dessen Aussicht auf staatliche Rettung allerdings noch bedeutend höher bei 780 Cents, d. h. es kostet 7,8 Millionen Dollar um einen auf zehn Millionen lautenden Schuldschein von GM auf fünf Jahre gegen Ausfall zu versichern. Noch liegen die Prämien für US-Schatzbriefe niedriger, aber wenn die Welt diese nicht mehr kauft, droht den Vereinigten Staaten der Bankrott.

Quelle

Die an Gigantomanie leidenden USA glauben, sie können die Staatsverschuldung weiter ungehemmt wachsen lassen und das Rad des Finanzsystems der gesamten Welt drehen. Die Führungsrolle des einstigen Wirtschaftsriesen ist aber verwirkt.

 
Zwei Planeten treffen sich im All. Fragt der eine: „Wie geht’s dir?“. Der andere: „grottenschlecht – ich hab den Homo sapiens“. Darauf der andere: „Och, der vergeht!“

Diese himmlische Geduld können wir als homo spekulans mit unserer kurzen Halbwertzeit auf Erden nicht aufbringen – in keinem Bereich des menschlichen Tuns. Gerade die Zeit ist es, die maßgeblich unser Handeln auf dem Kapitalmarkt mitbestimmt. Denken Sie nur an das Joch des Zinseszinseffekts. Zudem sind wir Teil eines globalen Finanzsystems, das sich anschickt, in seine dekadente Endphase mit Hab und Un-Gut zu stürzen.

 
Und haben wir Bürger es inzwischen aus Bequemlichkeit verlernt, uns gegen Lug und Betrug des Staates und der Finanztempel zu wehren? Müssen wir unsere Identität verleugnen und verblödet das Volk der Dichter und Denker? Duckmäusern wir gegenüber fremden Kultureinflüssen und Reparationsforderungen in einem nach wie vor nicht souveränen, US-besetzten Staat ohne Friedensvertrag? Einige Beispiele:

  • Da fällt seit dem Sommer das schwarze Blut der Wirtschaft – das Öl – im Preis um Zweidrittel, während die Derivate Benzin und Diesel nicht prozentual mit abstiegen, sondern noch auf hohem Preisniveau verharren. Wir schweigen.
  • Da sind zu Weihnachten Schaufenster des Kölner Kaufhauses mit Moscheen, Minaretten und weiblichen Stofftieren Burka-dekoriert. Und was erwartet die Domstadt zu Ostern? Wir schweigen.
  • Da wird zum 31. Oktober ein christlicher Feiertag durch den Klamaukbrauch des Halloween aus dem amerikanisch-heidnischen robust übertölpelt. Wir schweigen.
  • Da wird schamlos der Goldpreis von Manipulanten blitzschnell hin und her um 60 US-D getrieben, um den letzten sicheren Hafen zu verminen. Wir schweigen.
  • Da rät allen Ernstes der Rüstungskonzern RAND Corporation dem Pentagon zu einem neuen Krieg gegen eine Großmacht. Begründung: Dieser würde die amerikanische Wirtschaft ankurbeln und eine Rezession verhindern. Wie krank und pervers können menschliche Gehirne sein; da bleibt einem die Spucke weg.
  • Da darf der Deutsche Michel mit aufgeplusterten Spendierhosen Israel ruhig mal zwei U-Boote der Dophin-Klasse schenken. Unsere semitischen Freunde diktieren aber, an wen Deutschland weitere U-Boote verkaufen darf – jedenfalls nicht an Ägypten. Grotesk, da übernehmen die deutschen Bürger mit dicken Geschenken Verteidigungskosten von fast 1 Milliarde Euro für Israel. Aber es war schon immer etwas teurer, Deutschland nicht nur am Hindukusch zu verteidigen. Zu all dem schweigen wir.
Am zuckenden US-Zombie möchte ich nicht herum sezieren oder gar den siechen USA-Körper verdammen, aber unbequeme Fragen stellen, das dürfte erlaubt sein. Was hat Amerika aus der selbst gegönnten Starthilfe nach dem Krieg gemacht?

  • Sie haben Tausende Deutsche Patente geographisch verschoben und Wissenschaftler über den großen Teich begleitet, das Gold der Deutschen nach NY „out-ressourced“; in Bretton Woods die Hegemonie des Dollar festgeschrieben und die Welt für sich arbeiten lassen.
  • Sie haben den Globus mit Kriegen und grüner Dollar-Krätze bedacht, robust die Rohstoffe ausgebeutet und gierig verschlungen. Jahrzehntelang.
Ja, damals war das großartige Amerika Sieger.
Und heute? Die ausgelassene US-Party findet 2009 ihr jähes Ende. Das verarmte Land der Lügenbarone hat es fast verlernt nachzudenken, eigene Produkte zu ersinnen und zu fertigen – durch den Fleiß von Kopf und Hand. Nun, an Gütern und Dienstleistungen klebt ja der Arbeit Schweiß.
 
Statt dessen ließ man den schnöden Mammon in der Geldwirtschaft für sich arbeiten: Geld gebärt Geld! Das war das götzenhaft verehrte Perpetuum mobile des Finanzsystems, das jetzt auf der Streckfolter liegt. Die Geldwirtschaft allein schafft keine Werte, auch eine Kriegswirtschaft vermag das nicht. Die USA mutierte vom Produktions- zum Konsumland, von der größten Gläubigernation zur größten Schuldnernation auf diesem Erdball.

Die an Gigantomanie leidenden USA glauben, sie können die Staatsverschuldung weiter ungehemmt wachsen lassen und das Rad des Finanzsystems der gesamten Welt drehen. Die Führungsrolle des einstigen Wirtschaftsriesen ist aber verwirkt. Leider erkennt das die auslaufende Bush-Administration nicht.

 
Die Ursache der globalen Währungskrise – der Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems – wurde auf dem G20-Gipfel am 14./15. November 2008 in Washington nicht analysiert. Im übrigen enthält jedes eskalierende Kreditsystem, das auf den Zinseszins beruht, die Zeitbombe der Zerstörung.

Erinnern Sie sich: Ursprünglich war der US-Dollar mit der Arbeitsleistung der Amerikaner goldgedeckt. Nach Nixon war der Dollar teilgedeckt, also zum Teil durch die US-Wirtschaftskraft, um später scheingedeckt durch sich selbst zu verkommen. Im G20-Gipfel lamentierte man nur über die hinlänglich bekannten Symptome der Krise.

 
Man peilt für 2009 neue Quassel-Bretten-Woods an, während das Finanzsystem extrem einsturzgefährdet ist. Warum? Schauen Sie sich den einstigen Spiritus Rector USA mit England an, und die unterschiedlichen Interessenlagen anderer Finanzsysteme wie die der Eurozone, China, Japan, Russland. Sie alle werden kollabieren mit wachsender Beschleunigung. Massiv steigt auch die Zahl der Bankenzusammenbrüche, Unternehmenskonkurse und Privatinsolvenzen.

Fest steht: Bretton-Woods hat seine Stützkraft völlig verloren. Statt dessen herrscht weltweit das Chaos. Da hilft kein Herumdoktern am überkommenen internationalen Währungssystem. Es geht inzwischen um eine Kapitalvernichtung in 30-Billionen-Dollarhöhe. Bleibt der Dollar globale Referenz- und Reservewährung, wird sich die Unwucht im Kollapsjahr 2009 noch verstärken: in Bälde werden die USA ihren Staatsbankrott erklären müssen.

 
Eine Notenbank, die trotz des absehbaren Staatsbankrotts die Notenpresse auf vollen Touren laufen läßt, vernichtet vorsätzlich das Volksvermögen. Jetzt will der FED-Chef Ben Shalom Bernanke das US-Schiff mit einer Sintflut von 7,5 Billionen Dollar wieder flott machen.
 
Gigantisch, aber rechnen Sie mal: Wenn eine fleißige Druckerei im Sekundentakt 1.000 US-D in verschiedenen Stückelungen Tag und Nacht ausspuckt, bräuchte sie dazu 237 Jahre! Das entspricht etwa den 140.000 Jahrestonnen an Sicherheitspapier, das weltweit aus Baumwolle erzeugt wird: eine Papiergeldlast, wozu man Tausende „Bernanke-Hubschrauber“ benötigte.

Eine neue Weltwährung könnte einen schrittweisen Abbau der US-Defizite und ein globales Leistungs- und Zahlungsgleichgewicht ermöglichen. Wahrscheinlicher ist aber, dass man zuerst den Dollar um 90% abwertet. Durch diesen „Kunstgriff“ verringert sich der Wert der Geldanlagen, Schatzbriefe, Währungsreserven, vor allem aber die Schulden.

 
Auch die Bilanzen der Unternehmen und die Depots der Bürger magern ab. Freiwillig wird der privilegierte US-Weltmeister in Sachen Krieg seinen 500-Milliarden-Militärhaushalt niemals drastisch zurückfahren. Das Geld fehlt für die brotnötigen Obama-Reformen im US-Sozialsystem; es mangelt an Billionen Dollar, um die marode Infrastruktur zu sanieren. In Europa könnte der chronisch kranke Kummerpatient Großbritannien heißen.

Auch mit dem neuen Präsidenten Obama ändert sich keinesfalls die US-Außenpolitik. Sie wird nie freiwillig ihr Primat aufgeben. Zugeständnisse erwartet man vom Rest der Welt, der weiterhin den unersättlichen US-Riesen finanziell durchfüttern soll.

 
Mit einer letzten brisanten Nachsitzarbeit bis zum 20.1.2009 darf Brzezinski-Schüler Bush den Iran „nivellieren“, zumindest die Atomanlagen. Georg ist ein visueller Lerntyp, begreift er doch die Topographie eines Landes – wie damals den Irak – am besten aus der Luft, durch ein robustes learning by bombing.
 
Alles weitere folgt dann Schlag auf Schlag: Notstandsgesetze, Nahrungsmittel zur Seltenheit bringen, 3. Weltantifrieden, Goldpreisanstieg, Hyperinflation. Man darf auch gespannt sein, wie China reagiert, wenn 2009 sein Außenhandel massiv einbricht, die Arbeitslosigkeit dramatisch ansteigt und die Währungsreserven dahin schmelzen.

Und was bleibt von der Konkursmasse der USA übrig? Ein Schreckenspotpourri der US-Bürger, denn Privatinsolvenzen haben drastisch zugenommen. Im nächsten Jahr wird man das System der Kapitalrente verstaatlichen. Die Arbeitslosigkeit wird extrem ansteigen und der Dollar seine Abwertungskur gegenüber dem Euro und der gelben Metallwährung zügig aufnehmen.

 
Ganz wesentlich: die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Medikamenten usw. wird womöglich zusammenbrechen. Einige Städte sind bereits vom Flugverkehr oder von Express-Paketdiensten abgeschnitten, bestimmte Kommunen können schon nicht mehr die Pensionen für ihre Beamten und die Unterstützung für ihre Arbeitslose zahlen. 2009 werden alle Hurrikans zusammen genommen laue Lüftchen gegenüber der totalen Verwüstung sein, die ein Finanz-Tsunami von noch nie gesehenem Ausmass anrichtet.

Man fragt sich, was ist schief gelaufen in Amerika? Warum haben die Amerikaner nicht mehr aus ihrer Vormachtstellung gemacht? Vielleicht ist das ein menschliches Problem, denn hat man zuviel, glaubt man sich nicht mehr anstrengen zu müssen und man neigt zur Überheblichkeit.

 
Die letzten Tage des dekadenten Roms mögen ähnlich verlaufen sein. Mich verwundert es jedes Jahr aufs Neue, dass die USA mit traumwandlerischer Sicherheit den Nobelpreis – zuletzt Paul Krugman – für Wirtschaft einheimsen – seit 2001 gingen von 16 verliehenen Nobelpreisen für Wirtschaft allein 12 an die USA. Offensichtlich versagte bisher dieses Qualitätssiegel kläglich, denn die Nation beweist eher, dass es in puncto Wirtschaft und Finanzen keineswegs funktioniert und es nobel zugeht. Auch bei uns in Deutschland gehen in den Chefetagen Inkompetenz, Gier und Korruption ein und aus.

Ob die erhoffte Konjunkturbelebung mit Brachialgewalt herbeigeführt werden kann, ist fraglich. FED gibt das Zepter aus der Hand. Dollar kollabiert.

Eines ist klar: die US-Notenbank schreibt Geschichte. Wahrscheinlich ihre eigene. Noch nie zuvor wurden Zinsen so dramatisch gesenkt wie in diesem Jahr. Doch die Frage bleibt, ob es wirklich hilft.

Mit allen Mitteln will die FED den Konsum anwerfen. Doch ist mangelnder Konsum wirklich die Ursache des Problems? Wurde nicht vielmehr durch die Politik des leichten Geldes in der Vergangenheit eine Überproduktion erzeugt, eine Blase in allen Bereichen, welche sich jetzt lediglich normalisiert?

Mit ihrer Zinspolitik gibt die FED das Zepter aus der Hand. Aber was noch viel entscheidendender ist: Sie verliert an Glaubwürdigkeit. Eine Notenbank aber, der niemand mehr traut, schadet am Ende mehr als sie nutzt.

In Zukunft wird die Frage gestellt, ob die FED – als Auslöser der Finanzkrise unter Greenspan – am Ende nicht alles zerstört und zum Schluss auch sich selbst. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Bürger und Politiker gleichermaßen zu dem Schluss kommen, die US-Zentralbank aufzulösen und um eine andere, neue Institution zu gründen, welche über das Geld wacht.

Denn die FED hat auf allen Ebenen versagt. Und ob das Ziel, den Konsum zu aktivieren, erreicht wird, ist zweifelhaft.

Menschen geben nur dann Geld aus, wenn sie Vertrauen in die Zukunft haben. Doch dieses Vertrauen hat die FED vollends verspielt. Die Folge: Die Finanzkrise wird sich weltweit noch weiter zuspitzen. Die Aktienmärkte gehen weiter runter, der Dollar geht auf 1,80 und am Ende verkommt der Greenback zu einer Drittwelt-Währung, verliert endgültig seinen Status als Leitwährung.

Das Fazit des Jahres 2008 wird dann lauten: Zinsen Null, Patient tot.

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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