You are currently browsing the category archive for the ‘Ayatollah Khameini’ category.

O du Wandler der Herzen und der Blicke, o du Verwalter von Nacht und Tag! O du Wandler der Zustände und des Befindens, verwandle unseren Zustand in den besten.

Zum gesegneten Norusfest und dem Beginn des Frühlings und Neuen Jahres gratuliere ich allen meinen werten Landsleuten überall im Iran und ebenso allen Iranern in den anderen Ländern überall auf der Welt und auch allen anderen Völkern, die Norus schätzen. Diejenigen, die dem Land, der Revolution und der Staatsordnung dienen, sowie ihre Familien beglückwünsche ich ganz besonders: die Angehörigen der geschätzten Märtyrer, die Kampfversehrten und ihre Familien und die Angehörigen der Beamten, die in diesen Tagen, in denen sich alle in ihren Häusern umeinander versammeln, auf ihrem wichtigen Posten sind und darauf verzichten müssen, im Kreis der Familie zu sein. Ich hoffe, dass mit Gottes Huld und Segen – so Er will – dieses Jahr für die iranische Nation ein frohes und segensreiches Jahr ist und dass diese Nation auf allen Schauplätzen erfolgreich und erhobenen Hauptes sein wird.

Allerdings schmälern die bitteren Ereignisse, die sich in einigen Ländern wie in Bahrain für die dortige liebe Bevölkerung und ebenso für die Bevölkerung in Jemen und Libyen abspielen, unsere Freude am Neujahrsfest. Sie verhindern, dass jemand die Freude dieses Fest voll verspürt. Ich hoffe, dass Gott, der Höchsterhabene, diesen Völkern – den Menschen in Bahrain, Jemen und Libyen – eine rasche Erleichterung schickt und deren Feinde mit den Konsequenzen ihrer Taten bestraft.

Das Norusfest ist Zeichen für die natürliche Weiterbewegung des Menschen im Laufe des Jahres, der Monate und des Wechsels von Tag und Nacht. Und weil diese Weiterbewegung in Richtung der Vollendung und der Erhabenheit verlaufen soll, ist jedes Norusfest ein Zeitpunkt, der dazu dient, dass der Mensch, eine neue Phase beginnt. Wir, die iranische Nation, konnten dank göttlicher Erfolgsbescherung und mit der Huld des Herrn im Jahre 1389 (21.3.2010-20.3.2011) wichtige Angelegenheiten bewältigen. Wir hatten das Jahre 1389 zum Jahr des doppelten Einsatzes und der doppelten Bemühung ernannt. Erfreulicherweise wurde das ganz Jahr über diese Devise in die Praxis umgesetzt. Ich kann sagen, dass eine der Losungen der letzten Jahre, die am meisten von der Bevölkerung und den Verantwortungsträgern in der Praxis beachtet wurde und mit Anpassung der Lage im Land einherging, in dieser Losung vom doppeltem Einsatz und doppelter Bemühung bestand, denn Bevölkerung und Regierung haben erfreulicherweise hierbei, bei dieser jährlichen Bewegung, wirklich Eifer und Anstrengung verdoppelt. Wir waren in den Bereichen der Wirtschaft und Politik, der gewaltigen und eindrucksvollen Gegenwart der Bevölkerung auf den einzelnen politischen und revolutionären Szenen und der Wissenschaft und Technologie sowie der Außenpolitik, in verschiedenen Abschnitten zu unserer Freude Zeuge großer Taten, darunter der Schritte, welche die Verantwortungsträger des Landes, die Exekutive, Legislative und Judikative unternahmen. Insbesondere die Exekutive hat in dieser einjährigen Periode viel geleistet und vollbracht, u.a. die entscheidende und bedeutende Zielausrichtung von Subventionen. Sie haben dieses wichtige Projekt in Angriff genommen, und ich hoffe dass diese Angelegenheit – so Gott will – mit absolutem Erfolg zu Ende geführt wird.

Insgesamt spüre ich, dass unser Land – Gott sei Preis und Dank – eine heilsame Bewegung auf dem Weg zum Fortschritt und zur Erhabenheit begonnen hat. Natürlich rührt diese Bewegung, deren Beschleunigung täglich zunimmt, von den Bemühungen der Verantwortungsträger und der Bevölkerung während vieler aufeinander folgender Jahre her. Zum Glück hat das Entwicklungstempo aber mit der Zeit immer mehr zugenommen. Auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Produktion zum Beispiel beträgt, gemäß den Angaben von Weltexpertenzentren und internationalen Institutionen, die Mitbeteiligung unseres Landes an dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Produktion von Wissenschaft auf der Welt über 11 Prozent, dies obwohl wir circa ein Prozent der Weltbevölkerung ausmachen und während das Land mit dem zweitgrößten Fortschrittsanteil in unserer Region, weniger als 6 Prozent aufweisen kann. Somit ist der Fortschritt des Landes in den verschiedenen Bereichen – Gott sei Preis und Dank – ausgezeichnet gewesen. Diese mit gesteigerter Geschwindigkeit verlaufende Vorwärtsentwicklung, die mit Ernsthaftigkeit und Eifer verfolgt wird, sollte anhalten – so Gott will.

Was bei Betrachtung der Summe aller Probleme des Landes ins Auge fällt und auf was wir unser Engagement im Jahre 1390 (21.3.11-20.3.12) konzentrieren sollten, ist die Tatsache, dass die wirtschaftlichen Angelegenheiten zu den wichtigsten Ansatzpunkten des Feindes unseres Volkes und Landes bei der Bekämpfung Irans zählen. Natürlich sind sie auch auf dem Gebiet der Kultur aktiv, ebenso wie auf dem Gebiet der Politik. Auch im Bereich der wissenschaftlichen Monopolisierung sind sie emsig bei der Sache. Doch ihre Aktivitäten im wirtschaftlichen Bereich sind ausgesprochen umfassend. Diese Sanktionen, welche die Feinde der iranischen Nation vorbereiteten oder gegenüber der iranischen Bevölkerung einsetzten, beruhten auf der Absicht, dem Fortschritt unseres Landes zu schaden und das Land an dieser beschleunigten Vorwärtsentwicklung zu hindern. Allerdings blieb ihr Wunsch unerfüllt und die Sanktionen bescherten ihnen nicht das erwartete Resultat. Vielmehr wurde die List der Feinde dank der Planungen der Amtsträger und der Zusammenarbeit der Bevölkerung erfolgreich umgangen. Dennoch lassen sie nicht von ihren Absichten ab. Wir müssen daher in diesem Jahr, welches in diesem Augenblick beginnt, unsere Aufmerksamkeit auf die elementarsten Probleme des Landes richten, deren Dreh- und Angelpunkt in meinen Augen die wirtschaftlichen Angelegenheiten bilden. Deshalb möchte ich dieses Jahr zum „Jahr des wirtschaftlichen Dschihads“ ernennen. Von den Verantwortungsträgern des Landes, ob im Regierungskabinett, Parlament oder den anderen Bereichen, welche Fragen der Wirtschaft berühren, und ebenso von unserer werten Bevölkerung erwarte ich, dass sie auf dem Gebiet der Wirtschaft auf Dschihad-artige Weise handeln. Seid im Zeichen Gottes bemüht! Eine natürliche Entwicklung reicht nicht aus. Auf dieser Arena müssen wir eine evolutionäre und Dschihad-artige Bewegung erreichen.

Ihr seht, dass wir nun – zu dieser Stunde – das dritte Jahr im Jahrzehnt für Fortschritt und Gerechtigkeit beginnen. Natürlich sind sowohl in Bezug auf den Fortschritt als auch in großem Umfang in Bezug auf die Gerechtigkeit, geeignete Maßnahmen erfolgt, aber unsere Bewegung muss derartig sein, dass wir dieses Jahrzehnt im wahrsten Sinne des Wortes als Manifestation des Fortschritts und als Manifestation der Herstellung von Gerechtigkeit in unserem Land bezeichnen können. Erfreulicherweise ist angesichts der Entwicklung , zu der es in der Islamischen Welt kam, zu verspüren, dass dieses Jahrzehnt – mit Gottes Erfolgssegen – auch für die Region ein Jahrzehnt des Forschrittes und ein Jahrzehnt der Gerechtigkeit sein wird.

Ich hoffe, dass Gott, der Höchsterhabene, euch liebe Bevölkerung und euch liebe Verantwortungsträger und euch gläubige junge Leute mit eurem schönen aktiven Geist und euren Begabungen mit seiner Huld bedenkt und die frommen Bittgebete des Baqiatullah (Imam Mahdi – Gott beschleunige seine Wiederkehr) auf euch zutreffen lässt. Ich möchte hiermit würdig unserer geliebten Märtyrer und unseres geehrten Imam gedenken und hoffe, dass Gott dank des Segens der geläuterten Seelen dieser großartigen Menschen für das iranische Volk Seine Barmherzigkeit und Huld und Seinen Segen , Seine Zufriedenheit und Seine Vergebung gelten lässt.

Friede sei euch und Gottes Barmherzigkeit und Segen

Advertisements

„Gegrüßt sei die muslimische Ummah, ganz egal wo sie auch sein mag. In der islamischen Welt findet in genau diesem Moment ein großartiges und glorreiches Phänomen in Erscheinung, welches schicksalsbestimmend sein wird. Ein Phänomen, welches zu Gunsten der Völker der Region, das arrogante Mächtegleichgewicht gänzlich revolutionieren kann. Ein Phänomen, welches den Respekt und die Würde der arabischen Nationen und der islamischen Umma wiederherstellen könnte. Ein Phänomen, das den jahrzentelangen Dunst der Unterdrückung, Erniedrigung und Degradierung den die Vereinigten Staaten und der Westen über die antiken Völker und den ansässigen Nationen gebracht haben, endgültig beseitigen könnte.

Dieses wundersame Ereignis wurde von der Bevölkerung Tunesiens begonnen und hat seinen Höhepunkt beim großartigen und erwachsenen Volk der Ägypter gefunden. Dieses Ereignis hat der Welt den Atem geraubt; sowohl dem Westen als auch der islamischen Welt, jedem nach seinen eigenen Gründen. Beide erwarten das große Ägypten zu sehen; das Ägypten einer hervorragenden Nation; das Ägypten von Jamal Abdul-Nasser und Al-Sheykh Hassan-Al-Bana; das Ägypten von 1967 und 1973. Doch was wird Ägypten heute tun? Wie hoch wird es die Flagge der Entschlossenheit hissen? Sollte diese Flagge – Gott bewahre – dennoch fallen, so wird eine dunkle und finstere Ära folgen. Sollte diese Flagge aber an die höchste Spitze gehangen werden und dort verbleiben, wird es dort stolz sein Haupt in den Himmel erheben.

Die Bevölkerung Tunesiens war in der Lage einen Verräter  zu verjagen, einen Sklaven der USA, einen Gegner von Grundsätzen. Es wäre dennoch ein Fehlurteil zu behaupten, dass dieses Ereignis das endgültig gewünschte Ergebnis sei. Ein Regime welchem es an Souveränität mangelt wird nicht untergehen, nur weil eines seiner wichtigsten Schachfiguren verloren gegangen ist. Wenn andere Figuren, andere Gleichgesinnte ihn ersetzen, wird sich nichts ändern. Nur das Netz der Täuschung wird damit weitergesponnen. In der islamischen Republik Iran hat man schon oft und vergeblich versucht  unsere Nation zu täuschen. Doch dank der Aufmerksamkeit unseres erwachten Volkes und der frommen Führer verstand man es die Betrügereien des Feindes zu erkennen und zu neutralisiseren. Und nachwievor gehen sie diesen Weg.

Doch das eigentliche Thema Ägypten ist ein aussergewöhnliches Beispiel, da Ägypten an sich unter den arabischen Nationen ein aussergewöhnliches Land ist. Ägypten ist das Land innerhalb der islamischen Welt, welches als erstes Bekanntschaft mit der europäischen Kultur machte. Aus dem gleichen Grund ist es auch das Land der islamischen Welt, welches als erstes erfahren hat was es bedeutet den Gefahren von kultureller Aggression ausgeliefert zu sein und diese Aggresion auch bekämpfen zu müssen. Es ist auch das Land, welches nach dem zweiten Weltkrieg als erstes einen unabhängigen arabischen Staat gründete und begann seine nationalen Interessen mit besonderen Hinblick auf den Suez-Kanal zu verteidigen. Es ist das Land, welches sich als erstes Erhob um den Palästinensern mit all seiner Macht zur Hilfe zu eilen und infolge dessen in der islamischen Welt als der Lieblingsheld der Palästinenser bekannt wurde.  Seyyed Jamaleddin war zwar kein Ägypter, dennoch befand er, dass es keinen anderer Ort als Ägypten gebe, das einem das Dilemma einer arabischen Nation besser zu verstehen geben könnte. Die Vergangenheit  zeigt, dass die ägyptische Bevölkerung sowohl in religiösem als auch im politischen Sinne, immer ihre Ehrenhaftigkeit unter Beweis stellen konnte. Muhammad Abdeh und seine Studenten, Saad Zeghlol und seine Anhänger waren nicht irgendwelche fanatischen und unerfahrenen Individuen. Sie waren eine Gruppe von solch aussergewöhnlichen, mutigen und erweckten Genies, so dass jedes Land welches auch nur eines solcher Persönlichkeiten hervorbringt, zurecht Stolz sein kann.  Mit seiner Fülle an Kultur, Religion und Politik hat es seinen Platz als Führer der arabischen Welt zu Recht einnehmen können.

Das größte Verbrechen des derzeitigen Regimes in Ägypten ist, dass es eine großartige Nation mit ehemals hohem Status zu einer niedriger und politisch hilfsloser Figur in der Region reduziert hat. Die Explosion in der ägyptischen Bevölkerung ist eine Antwort auf dieses unverzeihbare Verbrechen, welches ein abhängiger Diktator an seiner Bevölkerung beging.

Nun werden zur Zeit weltweit etliche Analysen über den Aufstand der ägyptischen Nation angeboten. Jeder sagt etwas anderes, jedoch können nur diejenigen die Ägypten wirklich kennen, ganz klar sehen, dass Ägypten sich erhoben hat um seine Würde und Integrität zu verteidigen. Die ägyptische Nation hat einen Verräter und Schreibtischtäter gefasst und kann sich nun von dem Ausverkauf der Würde befreien den dieser betrieben hat. Der, der diese Nation von seinem Stolz zu Fall gebracht hat. Der, der am Altar der Überlegenheit und Arroganz seine Feinde, Stolz und Ehre einer Nation opferte als diese auf ihrem Gipfel stand. Deutlich wurde dies mit Hinblick auf die Palästinenser. Palästina gilt seit Jahrzehnten als Kernthema dieser Region. Die Komplexität und Verflochtenheit aller regionalen Probleme sind von solcher Art, dass keine Nation der Region sein eigenes Schicksal von dem der Palästinenser trennen kann. Es existieren nur zwei Fronten: Entweder die Unterstützung der Palästinenser in ihrem rechtmäßigem Kampf oder der Beitritt in das gegnerische Lager.

Die Völker der Region haben ihre Position verdeutlicht. Diese besagt, dass alle Regierungen die die Palästinenser unterstützen, die Unterstützung der eigenen Bevölkerung, der arabischen und der islamischen Welt gewinnen. Ägypten hat damit in den 60er und 70er Jahren Erfahrung gemacht. Jedes mal wenn eine Regierung sich im Rahmen des gegnerischen Lagers bewegt, verliert es die Unterstützung seiner Bevölkerung. In Ägypten wurde zu Camp David eine Kluft zwischen Bevölkerung und Regierung erschaffen, die bis heute andauert. Das ägyptische Volk, welches die Palästinenser zuvor mit seinem eigenen Hab und Gut verteidigte, wurde allmählich Zeuge wie die eigene Regierung durch überzogene Unterwürfigkeit und Gehorsam gegenüber der USA Äypten zu einem der loyalsten Vertrauten eines zionistischen Eindringlings machte. Die Dominaz der USA über Ägypten war so stark, dass sie all die vergangenen ägyptischen Bemühungen zur Verteidigung der Palästinenser endgültig zu nichte machte und Ägypten zum größten Feind Palästinas und größtem Beschützer von Zionisten wurde.

Dies alles passierte mit Ägypten während Syrien, Ägyptens Alliierter in den Kriegen von ´67 und ´73, es schaffte trotz Druckes von den USA seine Unabhängigkeit zu wahren. Die schamlose Unterwürfigkeit des ägyptischen Regimes erreichte einen Punkt, an dem sich die ägyptische Bevölkerung während der Angriffe auf ihre Brüder im Gaza, zum ersten mal in der Geschichte ihre Regierung im Lager Israels verortete. Nicht nur, dass diese ihren Brüdern nicht half, sie wirkte aktiv auf  israelischer Seite mit. Die Geschichte wird niemals vergessen, dass Hosni Mubarak die gleiche Person ist, die auch Kollaborateur, Vertrauter und Partner Israels und der USA war als diese in Gaza ein 22-tägiges Massaker an Frauen, Männern und Kinder verübten. Man kann sich nur vorstellen wie die Ägypter sich in diesen Tagen fühlten. Fernsehbilder zeigten die tiefe Verzweiflung seitens der Ägypter, die unter Tränen bedauerten, dass sie nicht den Rufen ihrer Brüder im Gaza zur Hilfe eilen konnten. Wieviel Schmerz glauben Sie, wird die muslimische ägyptische Nation noch ertragen können? Was heute in Kairo und anderen ägyptischen bezeugt wird ist die Explosion einer heiligen Wut. Es ist eine Eruption von versteckten Wunden, angehäuft und vereitert durch das jahrelange Verhalten eines unmuslimischen und verräterischen Regimes.

Der Aufstand der muslimischen Nation Ägyptens ist eine islamisch und freiheitlich orientierte Bewegung. Im Namen der Bevölkerung und Regierung des Iran sende ich euch meine Grüße und bete zu Gott für euren vollständigen Sieg. Ihr und euer Aufstand erfüllen mich mit Stolz. Es gibt keinen Zweifel darin, dass jeder Aufstand einer Nation einzigartig ist und von seinen geographischen, historischen, politischen und kulturellen Störfaktoren abhängt. Es ist weder realistisch noch logisch zu erwarten, dass das was während der großartigen islamischen Revolution im Iran vor dreißig Jahren passierte, nun genauso in Ägypten, Tunesien oder einem anderen islamischen Land wieder genauso abläuft. Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten, sodass die Erfahrungen der einen Nation für eine andere von Nutzen sein kann. Folgende Beispiele mögen sich als nutzvoll herausstellen:

1.) In jedem Aufstand, findet der wahre Kampf zwischen den verschiedenen Anschauungen statt. Die Seite die Not erduldet und standhaft bleibt, wird die Seite sein die in jedem Fall den Sieg erringt. Der Koran lehrt uns:

إنّ الّذینَ قالُوا رَبُّنُا اللَّه ثُمَّ استَقامُوا تَتَنَزَّلُ عَلَیهِمُ المَلائِکَه ألَّا تَخافُوا وَ لا تَحزَنُوا وَ أبشِرُوا بِالجَنَّهِ الَّتی کُنتُم تُوعَدونَ

[Die aber sprechen: «Unser Herr ist Allah», und dann standhaft bleiben – zu ihnen steigen die Engel nieder (und sprechen): «Fürchtet euch nicht und seid nicht betrübt, sondern freuet euch des Paradieses, das euch verheißen ward.]

Und es warnt den Propheten:

فَلِذلِکَفَادعُوَاستَقِمکَمااُمِرتَ وَ لا تَتَّبِع أهواءَهُم

[Mit Gewalt oder Täuschung wird der Feind versuchen deinen Willen zu brechen. Also bleibe standhaft.]

2.) Der Feind wird versuchen euch davon zu überzeugen, dass ihr niemals eure Ziele erreichen werdet und flößt euch somit Hoffnungslosigkeit ein. Doch Gott verspricht:

وَنُرِیدُ أَن نَمُنَّ عَلَى الَّذِینَ اسْتُضْعِفُوا فِی الْأَرْضِ وَنَجْعَلَهُمْ أَئِمَّةً وَنَجْعَلَهُمُ الْوَارِثِینَ وَلَیَنصُرَنَّ اللَّهُ مَن یَنصُرُهُ إِنَّ اللَّهَ لَقَوِیٌّ عَزِیزٌ

[Und Wir wünschten, denen, die im Lande als schwach erachtet worden waren, Huld zu erweisen und sie zu Führern zu machen und zu Erben einzusetzen.]

3.) Um euch zu entmutigen, bewaffnet und mobilisert der Feind bezahlte Verterter und Sicherheitskräfte, die dafür verantwortlich sind Chaos und Unfrieden zu stiften. Doch habt keine Angst vor ihnen, denn ihr seid stärker als sie. Ihr steht an einem Punkt an dem auch der Prophet und seine Gefährten einst standen:

یَا أَیُّهَا النَّبِیُّ حَرِّضِ الْمُؤْمِنِینَ عَلَى الْقِتَالِ إِن یَکُن مِّنکُمْ عِشْرُونَ صَابِرُونَ یَغْلِبُواْ مِئَتَیْنِ وَإِن یَکُن مِّنکُم مِّئَةٌ یَغْلِبُواْ أَلْفًا مِّنَ الَّذِینَ کَفَرُواْ بِأَنَّهُمْ قَوْمٌ لاَّ یَفْقَهُونَ

[O Prophet, feuere die Gläubigen zum Kampf an. Sind auch nur zwanzig Standhafte unter euch, sie sollen zweihundert überwinden; und sind hundert unter euch, sie sollen tausend überwinden von denen, die ungläubig sind, weil das ein Volk ist, das nicht versteht.]

4.) Einheit und Einigkeit sind die kritischsten Waffen die ein Volk hat wenn es mit angeheuerten Führern und arroganten Mächten konfrontiert wird. Eure Feinde werden jede erdenkliche Täuschung anwenden um euch zu spalten. Sie werden zum Beispiel gründsätzliche Ablehnung an den Tag legen um ein Keil zwischen euch zu treiben. Sie werden abwegige Losungen unterschieben. Sie werden unbekannte Gesichter vorstellen und ihre Absichten in ein postivies Licht rücken. Sie werden bekannte Gesichter mit bekanntem Hintergrund als zu unglaubwürdigen deklarieren um einen verräterischen Präsidenten zu ersetzen:

وَاعْتَصِمُوا بِحَبْلِ اللَّـهِ جَمِیعًا وَلَا تَفَرَّقُوا

[Und haltet euch allesamt fest am Seile Allahs; und seid nicht zwieträchtig]

5.) Traut nicht den politischen Manövern der USA und des Westens. Noch vor einigen Tagen verteidigten sie ein korruptes Regime. Und jetzt da sie ihre Hoffnung aufgegeben haben, pflichten sie sich scheinheilig dem Völkerrecht bei. In diesem Gewand wollen sie euch erneut ihre eigenen Erfüllungsgehilfen aufzwingen. Dies ist die größte Beleidgung gegenüber der Intelligenz anderer Nationen. Diese Beledigung solltet ihr nicht tolerieren. Unterwerft euch nichts anderem als dem Ziel ein ein System zu schaffen das unabhängig ist, für die Menschen arbeitet und ernsthaft am Islam festhält.

6.) All die Gebildeten Leute, Gelehrte der Religion und Personen mit hohem Ansehen sollten nun herantreten. Ein Volk welches seinen Aufstand von einer Moschee aus begonnen hat und „Allaho Akbar“ ausruft hat berechtigterweise eine konkrete Erwartungshaltung gegenüber seinen Gebildeten Bürgern.

7.) Die ägyptische Armee hat die Ehre gehabt zweimal gegen den zionistischen Feind zu kämpfen. Diese Armee steht nun der größten Aufgabe ihrer Geschichte gegenüber, da der Feind die Armee gegen die Menschen verwenden will. Gott bewahre vor solch einen Fall, welches die wohl größte und unheilvollste Tragödie der ägyptischen Armee sein würde. Es sind die Zionisten gegen den sich die ägyptische Armee stellen sollte und nicht die eigene Bevölkerung. Letztendlich werden diejenigen in der Armee die vom Volk sind sich zusammen mit ihren Kindern der Bevölkerung anschließen. Diese süße Erfahrung wird sich in Ägypten einmal mehr wiederholen.

8.) Zuguterletzt haben die USA, welche die letzten dreißig Jahre einen grausamen Herrscher gegen sein eigenes Volk unterstützt hat, keinerlei Anrecht in diesem Fall als Vermittler aufzutreten. Traut nicht den Handlungen der USA und verfolgt diese immer mit Argwohn.

Meine geliebten Brüder und Schwestern! Dies sind unsere Erfahrungen. Als muslimischer Bruder und aus religiöser Verplfichtung, teile ich diese Erfahrungen mit euch. Die Hörner des Feindes werden laut aufheulen so wie sie es schon immer taten. Sie werden sagen, dass sich Iran einmischen will. Sie werden sagen, das der Iran Ägypten in einen Sharia-Staat machen will. Sie werden sagen, dass Iran das System des Velayate Faqih exportieren möchte und dass Iran dies und jenes machen will. All diese Lügen haben sie in den letzten dreißig Jahren verbreitet um unsere Nationen und Bevölkerung von einander zu spalten und uns davon abzuhalten uns gegenseitig zu helfen. All dies sagen sie, während ihre bezahlten Lakaien diese Lügen wiederholen.

یُوحِی بَعْضُهُمْ إِلَى بَعْضٍ زُخْرُفَ الْقَوْلِ غُرُورًا  وَلَوْ شَاءَ رَبُّکَ مَا فَعَلُوهُ  فَذَرْهُمْ وَمَا یَفْتَرُونَ

[Einige von ihnen geben anderen zum Trug Prunk der Rede ein, und hätte es dein Herr gewollt, hätten sie es nicht getan; so überlass sie sich selbst mit dem, was sie erdichten.]

Und Gott weiß es besser.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat die „Verbreitung“ hochwertiger islamischer Lehren als eines der Ziele der Islamischen Republik Iran bezeichnet. Der geehrte Ayatollah Khamenei sagte am Montag in der heiligen Stadt „Qom“ vor tausenden ausländischen Theologiestudenten und Gelehrten: Das Vertrauen der islamischen Völker in die befreienden Lehren ist die Voraussetzung für das Identitätsgefühl sowie Würde, Fortschritt und Stärke der islamischen Umma.
Das Oberhaupt der Islamischen Revolution nannte die Aufmerksamkeit auf die „islamische Umma“ eine große und ewige Lehre von Imam Khomeini, für die iranische Nation und die Verantwortlichen der Islamischen Republik Iran und fügte hinzu: Die Islamische Revolution verfolgte von Beginn an die Befreiung der Islamischen Umma vom imperialistischen Joch, deshalb empfanden alle islamischen Völker, dass mit dem Sieg der Islamischen Revolution eine lebhafte Brise auf ihr Leben weht und ein neuer Weg begonnen wurde.
Er bezeichnete die Präsenz von Theologiestudenten und Gelehrten auf diesem Gebiet aus rund einhundert Ländern in der Gesellschaft der Stadt Qom als Grundlage der Erkenntnis der Völker mit den reinen islamischen Lehren und erklärte: Das Ziel dieser gesegneten Präsenz bedeutet nicht den Export der Revolution im üblichen politischen Sinne, denn die Revolution ist grundsätzlich kein Phänomen, das mithilfe politischer und militärischer Mittel exportiert werden kann; so lehnte die islamische Staatsordnung von Anfang an „falsche Deutungen über den Export der Revolution“ ab.
Der geehrte Ayatollah Khamenei erinnerte zudem an die 200-jährigen Versuche imperialistischer und kolonialistischer Organe, bei den islamischen Völkern Minderwertigkeits- und Sorglosigkeitsgefühle zu erzeugen und sagte dazu weiter: Die Islamische Revolution hat in den Gedanken der islamischen Umma die Bedeutung der Geschichtsbestimmung wie etwa „Würde, Gerechtigkeit, Standhaftigkeit und islamische Identität“ hineingetragen, die die Pläne der Imperialisten vereiltet hat.
Das Oberhaupt der Islamischen Revolution bezeichnete die Einhaltung der Prinzipien „Ausdauer und Standhaftigkeit“ von Imam Khomeini, durch das iranische Volk als den Hauptfaktor für die Abwehr „ununterbrochener, versteckter und offener Verschwörungen“ der Feinde des Islam und sagte: Die internationalen Unterdrücker machen Lärm über Sanktionen gegen Iran, aber dieses Volk hat die Sanktionskeule durch seine Geduld und Standhaftigkeit wirkungslos gemacht. Und dank dieser Weitsichtigkeit, Standhaftigkeit und in Anlehnung an Gott befindet sich die Islamische Republik Iran heute auf ihrem politischen Gipfel der Stärke.

In einer neuen Fatwa untersagt Imam Khamenei die Beleidigung sunnitischer Symbole.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat der geehrte Revolutionsführer Ayatollah Seyyed Ali Khamenei in einer Fatwa die Beleidigung sunnitischer Symbole und der Ehefrauen des Propheten untersagt.

Demnach dürfen auch die engsten Gefährten des Propheten (SAWS) nicht beleidigt werden.

In einer ersten Stellungnahme hatte die ägyptische Al Azhar Universität die Fatwa begrüßt und seine Zustimmung gezeigt. Solche Beleidigungen hatten in der Vergangenheit zwischen Schiiten und Sunniten für Streitigkeiten gesorgt. Dadurch konnte ein Dialog nicht erreicht werden, und die zwei Religionsgruppen gerieten immer wieder aneinander, wobei der Feind weder der Sunnite noch der Schiite, sondern allein der Wahabite ist.

Ahmad Al Tayyib hatte in einer schriftlichen Stellungnahme die Wichtigkeit der Fatwa unterstrichen, und versichert dass die Fatwa dazu beitragen wird, Streitigkeiten zwischen den beiden Religionszugehörigkeiten beizulegen.

„Von der gesegneten Fatwa habe ich mit Zustimmung erfahren.“

Es sei für alle Muslime nötig den interreligiösen Dialog zu pflegen, und die islamische Ummah beizubehalten.

Alle Völker sind gegenüber Palästina verantwortlich, alle Regierungen ebenso, ob muslimische oder nicht-muslimische.

Die Palästinakrise ist seit 1948 ein vorrangiges Thema insbesondere für die Islamische Welt. Das zionistische Regime und seine westlichen Unterstützer versuchen die Palästinakrise als abgeschlossenes Kapitel hinzustellen. Aber wegen der Freiheitskämpfe der Palästinenser und der  Unterstützung der muslimischen Weltgemeinde für sie bildet  die Palästinafrage weiterhin ein  wichtigstes Problem in  der Islamischen Welt und  gemäß Ayatollah Khamenei ist heute für die  Muslime nichts so wichtig  wie diese Angelegenheit. Er sagt: „Es ist das größte Unheil, welches in den letzten Epochen über alle Muslime kam, dass die Feinde der Islamischen Welt einen Teil  der Heimat der Muslime in einen Schützengraben zur Bekämpfung der Forderungen und Bewegungen der Muslime und zum Angriff auf ihre Reihen verwandelt haben.“
Der Militärangriff des zionistischen Regimes auf die Flottille mit Hilfsgütern für die Bevölkerung in Gaza, machte die Weltbevölkerung mehr als zuvor auf die Palästinafrage aufmerksam. Bei diesem Angriff in den internationalen Gewässern  wurden 19 Menschenrechtsaktivisten zu Märtyrern und Dutzende weitere verletzt. Ayatollah Khamenei unterstrich in einer Botschaft, dass diese Menschenrechtsaktivisten die Weltöffentlichkeit vertreten  und fuhr fort: „Dieser verbrecherische Angriff muss allen bewiesen haben, dass der Zionismus eine neue und brutalere Form des Faschismus ist, welcher diesmal seitens der Regierungen, die sich Verfechter der Freiheit und der Menschenrechte nennen, ihnen vorangestellt die USA, unterstützt wurde.“

Die Krise  im Gazastreifen begann, als die Hamas – die islamische Widerstandsbewegung Palästinas bei den Parlamentswahlen der Autonomiebehörde im Januar 2006 siegte. Das zionistische Regime und seine westlichen Unterstützer intensivierten sofort den Druck auf die Hamas. Sie beschlossen schließlich eine vollständige Wirtschaftsblockade gegen das kleine Gebiet des Gazastreifens. Ayatollah Khamenei weist darauf hin, dass seit drei Jahren die Versorgung von anderthalb Millionen Menschen mit Arznei und Nahrung, mit Wasser und  Strom behindert wird und man kein Baumaterial zum Wiederaufbau nach dem Gaza-Krieg in dieses Gebiet hereinlässt.  Er verurteilt dieses erbarmungslose Verhalten und bedauert, dass einige arabische Staaten dazu beisteuern.
Der Angriff des zionistischen Regimes auf den Gazastreifen gegen Ende 2008 stieß auf den tapferen Widerstand der palästinensischen Bevölkerung und Kämpfer.  Tel Aviv musste ihn nach 22 Tagen einstellen. Ajatollah Khamenei  sagt über die Standhaftigkeit der Bevölkerung von Gaza: „ Die palästinensische Bevölkerung, und die Bevölkerung von Gaza  haben sich wirklich in der Geschichte als eines der standhaftesten Völker einen Namen gemacht. „ Das Oberhaupt der Islamischen Revolution betonte, dass die Gaza-Frage keine Frage eines Landes ist, sondern eine Frage, welche  die ganze Menschheit angeht und an der sich abzeichnet, wer den menschlichen Grundsätzen getreu bleibt und wer gegen sie ist.  In seiner Botschaft  an den legalen Premierminister der Palästinenser Honija  sagte Ajatollah Khamenei: „Euer Dschihad hat bislang die USA ,  das zionistische Regime und seine Unterstützer und die UNO und Heuchler aus  der muslimischen Weltgemeinde entlarvt.“  Mit diesen Heuchlern unter den Muslimen meint er einige arabische Staaten, die nach außen hin eine Unterstützung der Palästinenser vortäuschen und in Wirklichkeit Verrat an ihnen begehen.

In seiner Botschaft anlässlich der jüngsten faschistischen Tat des zionistischen Regime in Form des Angriffes auf die Hilfsflottille   hat er diese schlimme Tat als Zeichen für die Verwirrung und Hilflosigkeit des zionistischen Regimes gedeutet  In den Ansprachen  zum  Teheraner Freitagsgebet am 4.6.2010  führte  er den blutigen Angriff auf die Menschenrechtsaktivitäten auf den  barbarischen Charakter des zionistischen Regimes zurück und sagte: „Dieser Vandalismus ist genau die Tatsache, gegen welche die Islamische Republik Iran 30 Jahre lang ihre Stimme erhebt, aber  die   verlogenen und heuchlerischen westlichen Mächte stellten sich blind und taub. Heute ist alle Welt mit eigenen Augen Zeuge, wie barbarisch die  Natur der Zionisten ist.“

Das Oberhaupt der Islamischen Revolution  verwies auch noch darauf, dass nach göttlichem Gesetz die Unterdrücker am Ende ihrer schändlichen Ära mit eigenen Händen ihr Grab schaufeln.  In diesem Zusammenhang verweist er auf die Angriffe auf Libanon und dann auf Gaza, die zum Staatsterrorismus der Zionisten gehörten und sie ihrem Untergang näher brachten. Er sagte, der Angriff auf die internationale Hilfsflottille in den freien Gewässern des Mittelmeers sei auch wieder eine Wahnsinnstat dieser Art gewesen.

Die empörte Reaktion der Völker und vieler Regierungen   auf den Mord an den Menschenrechtsaktivsten auf der Hilfsflotte für Gaza, führt besonders deutlich die verbrecherische  verachtende Natur des zionistischen Regimes vor Augen.

Ajatollah Khamenei, der Führende der Islamischen Revolution unterstreicht die Fortsetzung der Entsendung von Schiffen mit Hilfen an Gaza und sagt: „Die wertvolle symbolhafte Entsendung einer Freiheitsflotte nach Gaza muss in vielfältigen Formen und Arten wieder und wieder geschehen. Das brutale zionistische Regime und seine Unterstützer, vor allem die USA und England, müssen sich mit der unbezwingbaren Macht der Entschlossenheit und Wachsamkeit des öffentlichen Gewissens auf der Welt konfrontiert sehen und fühlen.“   Es haben sich  mehrere Länder, darunter auch Iran,  bereit erklärt Schiffe mit Nahrungs- und Arzneihilfen an die unterdrückte Bevölkerung in Gaza zu verschicken und es hat eine große Welle des Protestes gegen das zionistische Regime eingesetzt. Einige Tage nach dem Angriff auf die Hilfsfrottille für Gaza, begab sich ein weiteres Schiff mit Hilfsgütern für die Palästinenser auf den Weg und wurde von der zionistischen Armee gestoppt.

Ajatollah Khamenei sieht die Befreiung Palästinas in dem Widerstand gegenüber den zionistischen Besatzern.  In Libanon und Palästina hat der Widerstand beachtliche Resultate geliefert und das zionistische Regime verwundbarer denn je gemacht. Ajatollah Khamenei unterstreicht, der Kampf ist der einzige Weg zur Rettung Palästinas.  Das Oberhaupt der Islamischen Revolution spornt die Muslime an, dem palästinensischen Volk zu helfen und sagt: „Die Verteidigung des Islamischen Aufstandes in Palästina  ist eine konkrete Pflicht. Sie ist Sinnbild  für einen Dschihad der Verteidigung und alle Islamischen Gruppen unterstreichen dies.“

Ajatollah Khamenei hat es erneut als  Pflicht aller freiheitsliebenden Menschen bezeichnet, der Bevölkerung von Palästina zu helfen und betont: „  Alle Völker sind gegenüber Palästina verantwortlich, alle Regierungen ebenso, ob muslimische oder nicht-muslimische. Jede Regierung, die behauptet die Menschlichkeit zu verteidigen, ist verantwortlich. Aber die Verantwortung der Muslime ist größer.“

Aus der Sicht des Revolutionsoberhauptes ist das Vertrauen in Gott eine Garantie für den Sieg und die Befreiung der palästinensischen Nation sowie  Voraussetzung für  jeden Kampf.  Der Sieg der Islamischen Revolution und die Erfolge des islamischen Widerstandes Libanons und der palästinensischen Bevölkerung  sind drei Beispiele für den Erfolg eines Kampfes aufgrund des Gottvertrauens.

Ajatollah Khamenei gibt den Palästinensern Zuversicht, dass ihnen eine gute Zukunft beschert sein wird und sagt:

Palästinensische Schwestern und Brüder! Vertraut in den allmächtigen und allwissenden Gott, glaubt an eure Macht und steigert dies und seid überzeugt von eurem letztendlichen Sieg und wisset: „Gott hilft demjenigen, der Gott (der Religion Gottes) hilft und Gott ist stark und unbesiegbar.“

Das geehrte Revolutionsoberhaupt betonte: In Zeiten der Zwietracht und Intrigen ist es Pflicht der Elite, klare Stellung zu beziehen und sich von mehrdeutigen Äußerungen fernzuhalten.

Großayatollah Khamenei betonte heute beim Treffen mit den Verantwortlichen des Koordinationsrates für islamische Öffentlichkeitsarbeit und der Komitees für die Fadschr-Dekade aus ganz Iran: Die Feinde sind immer dagegen, dass die Lage klar und deutlich ist, denn wenn die Lage nicht deutlich ist, können sie ihre Ziele eher erreichen. In der jetzigen Situation müssen alle Gruppierungen und politische Bewegungen im Land ihre Grenze zu den Feinden klar definieren und da liegt eine größere Last auf der Elite.
Wenn die Anführer von Imperialismus und Unterdrückung und die Anführer der Besatzung islamischer Länder ins Feld ziehen und Stellung beziehen, ist es nicht richtig zweideutige Äußerungen zu machen. Es muss klar sein, welche Position die Leute in der Islamischen Republik haben und ob sie bereit sind, sich vom Feind zu distanzieren.
Er sagte weiter: Wenn in Zeiten der Intrigen und der unklaren Positionen manche mit Worten den Islam verneinen und mit ihrem Handeln den Grundsatz der Republik in Frage stellen und Wahlen anzweifeln, da erwartet man von der Elite, dass es sich klar und deutlich dazu äußert.
Das Revolutionsoberhaupt sagte, dass in den vergangenen 30 Jahren die volle Präsenz der Menschen und Bürger als Grundelemente der Islamischen Revolution und ihre Loyalität zu islamischen Grundsätzen die wichtigsten Merkmale der Revolution und bei den Feierlichkeiten zum Revolutionssieg waren. Die Teilnahme von Millionen Menschen an den Feierlichkeiten zum Revolutionssieg im Februar zeigt, dass die Revolution sich auf den Glauben der Menschen stützt.
In dieser Präsenz liegt die Botschaft, dass die Islamische Revolution und das System, das daraus entsprungen ist, ihre Stütze in den Menschen und ihrem Glauben finden. Die Unfähigkeit und Schwäche der Feinde bei der Untergrabung des islamischen Systems haben genau hier ihre Ursache.

Für die westliche Welt genügt es, wenn jemand gegen die Islamische Republik Iran ist, um ihn berühmt zu machen, insbesondere, wenn er verstorben ist. Was aber sonst so im Leben jenes Mannes passiert ist, interessiert dabei nicht.

Vor zwei Tagen ist der Geistliche Husain Ali Montazeri im Alter von 87 Jahren verstorben. Das hat dazu geführt, dass die Westliche Welt erwartungsgemäß einmütig die Gelegenheit zur Propaganda gegen die Islamische Republik Iran nutzte. Eher überraschend aber wirkt eine Presseerklärung aus dem Vorstand der Bundestags-Narren-Partei, die sich “Grüne“ nennt. Sie schreibt: “Ajatollah Montazeri: Großer Verlust für Iran und alle Schiiten“. Jetzt müssen sich Muslime schon von einer Partei, die maßgeblich mitverantwortlich ist für die Massaker in Afghanistan, anhören, was ein Verlust für Schiiten ist oder nicht. Manchmal ist der amüsante Unterhaltungsfaktor jener Partei erheblich größer als ihr Heuchelpotential. Dabei dürfte so ziemlich niemand im Vorstand der Grünen überhaupt wissen, um wen sie da trauern, noch was Schiiten sind. Die einzige ihnen bekannte Qualifikation ist “Regimegegner“. Wenn man selbst schon nicht FÜR etwas ist, dann kann man sich ja mit jenen verbünden, die GEGEN etwas sind und dabei auch noch die gleiche Farbe tragen.

Ayatollah Husain Ali Montazeri war eine prominente Figur am Anfang der Islamischen Revolution und später Gegner des Statthalters der Rechtsgelehrten [waliy-ul-faqih] wodurch er sein ganzes Ansehen in der Islamischen Republik Iran verspielt hatte und ohne ernsthafte eigene Anhängerschaft im Alter von 87 Jahren starb. Diejenigen, die jetzt zu seiner Bestattung “strömen“, wie es in den Medien heißt, haben ihn zu Lebzeiten nie ernst genommen und schon gar nicht seinen religiösen Anweisungen Folge geleistet! Sie missbrauchen ein Begräbnis für ihre Heuchelei.

Ayatollah Montezari ist 1922 in Nadschafabad in der Provinz Isfahan geboren und setzte sich vor der Gründung der Islamischen Republik Iran für islamische Belange ein. Dafür saß er auch einige Jahre in den Gefängnissen des Schah und hat einiges Leid ertragen. Für seine Anhänger erlangte er den Grad eines Groß-Ajatollah.

Am Anfang der Islamischen Revolution wurde er in den Revolutionsrat der Islamischen Revolution berufen. Zwischenzeitlich war er Vorsitzender der Expertenversammlung [madschlis-e-chobregaan]. Ohne bestehende Notwendigkeit hat die Expertenversammlung [madschlis-e-chobregaan] ihn im November 1985 zu Lebzeiten Imam Chomeinis zu dessen Nachfolger nominiert. Diese Nominierung sollte zur größten Lebensprüfung für Ay. Montezari werden.

Als designierter Nachfolger des Statthalters der Rechtsgelehrten [waliy-ul-faqih] hat er mit seinen Mitarbeitern (darunter einige Verwandte, die er unrechtmäßig verteidigte) eine Art “Staat im Staat“ aufgebaut, und seine Stabsmitarbeiter waren in Geheimverhandlungen mit den USA während des Irak-Iran-Krieges verwickelt. Diese Verbindung mündete in die zunächst geheime Reise des US-Oberleutnants Oliver North, dem Vertrauensmann des Mossad Amiram Nir und des nationalen Sicherheitsberaters der USA Robert McFarlane mit gefälschten irischen Pässen in die Islamische Republik Iran im Mai 1986. Sie hatten eine vom damaligen US-Präsidenten Reagan signierte Bibel bei sich, um sie Imam Chomeini zu übergeben. Eine solche Begegnung wurde ihnen von den Büromitarbeitern Montezaris (namentlich Mehdi Hashemi) in Aussicht gestellt. Mitarbeiter Imam Chomeinis hatten aber längst von dem „Staat im Staat“ erfahren und beobachteten die Aktivitäten. In dem Moment, in dem die geheim Reisenden in der Islamischen Republik Iran ankamen, wurde der Komplott aufgedeckt. Einige Mitarbeiter Montezaris wurden 1987 wegen Hochverrats hingerichtet. Montezari selbst wurde zum ungeeigneten Nachfolger Imam Chomeinis disqualifiziert und Imam Chomeini forderte ihn auf, sich Zeit seines Lebens von der Politik fern zu halten und rang ihm diesbezüglich ein Versprechen ab, was er allerdings – zu seinem eigenen Schaden – nicht eingehalten hat.

Oliver North, Amiram Nir und Robert McFarlane wurden nach einigen Stunden am Flughafen in Teheran mit ihren gefälschten irischen Pässen der signierten Bibel wieder in ein Flugzeug gesteckt und nach Hause geschickt. Die gesamte Angelegenheit war den USA derart peinlich und derart niederschmetternd (schon wieder eine Niederlage gegen den Iran), dass man daraus eine komplizierte Iran-Contra-Propaganda-Affaire gestrickt hat, die niemand mehr so richtig verstand! Hauptsache die USA wurden nicht von der Islamischen Republik Iran gedemütigt und das unmenschliche Imperialstreben der USA nicht schon wieder bloßgestellt.

So traf Montezari selbst das, was er einstmals gegenüber Kasem Schariatmadari geäußert hatte. Nach dessen Putschversuch hatte Montezari ihn als „pseudoreligiöse Persönlichkeit“ (16.4.1982) bezeichnet, obwohl viele ihn als Groß-Ajatollah ansahen.

Montezaris zunehmende Wandlung zum entschiedenen Gegner des Statthalters der Rechtsgelehrten [waliy-ul-faqih] nach dem Ableben Imam Chomeinis führte dazu, dass er zunehmend seine Anhängerschaft in der Islamischen Republik Iran verlor und ab Ende der 1990er Jahre isoliert war. Nur noch Medien der Westlichen Welt wollten mit ihm sprechen, denen er sehr gerne und immerzu Interviews gab. Ansonsten betrieb er eine eigene Homepage, die aber mehr aus dem Ausland aufgerufen wurde als von inländischen Iranern. Nach den Präsidentschaftswahlen 2009 behauptete Montezari, dass das System der Islamischen Republik Iran keine politische und religiöse Legitimation mehr hätte, was er frei, ungestraft und ohne Zensur äußern konnte. Seine Rechtsurteile [fatwa] fanden zuletzt in der Westlichen Welt mehr Aufmerksamkeit als unter Muslimen.

Er ist am 19.12.2009 in seinem Haus in Qum im Alter von 87 Jahren verstorben. Trotz der großen Feindschaft, die Montezari gegenüber Imam Chamene’i gezeigt hat, hat Imam Chamene’i zu seinem Ableben eine Kondolenzbotschaft an seine Angehörigen geschickt.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat betont, die Regierung der USA ist Sinnbild der Gesetzlosigkeit auf der Welt. Kurz vor dem arabischen Trauermonat Moharram empfing das geehrte Revolutionsoberhaupt heute tausende Theologiestudenten, Geistliche, Gelehrte und Dozenten der Theologieschulen sowie die Gebetsvorbeter von Moscheen in Teheran; er wies in seiner Ansprache auf die Äußerungen des amerikanischen Präsidenten vor einigen Tagen hin, der behauptet hatte, dass die nach seinen Worten gesetzlosen Staaten zur Antwort verpflichtet sind. Ayatollah Khamenei sagte: Welche Regierung ist noch gesetzloser als die der USA, die mit Lügen den Irak besetzt hat und dem Volk dort diese Leiden und Qualen aufgezwungen hat? Nach welchem Gesetz setzt Amerika die Besatzung des Irak fort? Und warum müssen dort jeden Tag Menschen sterben?
International gesehen setzen die Feinde alle möglichen Mittel ein, um die öffentliche Meinung, die breite Masse oder die Elite, zu manipulieren; darunter sind Parolen, Behauptungen hinsichtlich gesetzmäßigem Handeln, Unterstützung der Menschenrechte und Unterstützung der Unterdrückten zu verstehen.
Das geehrte Revolutionstsoberhaupt sagte: Die Anheizung religiöser Differenzen gehört zu diesen Mitteln; der einzige Weg, um dem vorzubeugen besteht darin, die Weitsicht und Wachsamkeit zu erhöhen und richtige Werbung dagegen einzusetzen.
Ayatollah Khamenei wies auf die Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen in Iran besonders die Beleidigung Imam Khomeinis durch Feinde der iranischen Nation hin und würdigte die wachsame Präsenz der Bürger bei den Ereignissen, er rief die Bürger und besonders die Studenten zur Ruhe auf.
Er sagte: Nach den Wahlen hat leider eine Gruppe die Gesetze gebrochen und für Unruhen gesorgt, so dass resignierte und enttäuschte Feinde wieder neue Hoffnung schöpften und sich nochmals erdreisten, vor den Augen der großen Anzahl der Anhänger Imam Khomeinis, der Revolution und des islamischen Staatssystems, den gesegneten Imam zu beleidigen.
Er fügte hinzu: Diese große Beleidigung ist Folge jener Gesetzlosigkeiten, wobei man Hoffnung auf die fremden Medien legte. Nun ist dieser Fehler geschehen, aber manche versuchen mit allen Mitteln dies zu vertuschen.
Ayatollah Khamenei nannte die kleine Zahl, die sich provozieren ließ und sich mit Dreistigkeit dem System gegenüberstellte, im Vergleich zu der Größe der iranischen Nation nichtig und betonte: Die Feinde des islamischen Systems und die Gewaltherrscher, die die Welt unter ihre Kontrolle bringen wollen, werden von dieser Nation und anderen unabhängigen Nationen geschlagen werden.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat die Terroranschläge im Irak und in Pakistan verurteilt und unterstrichen: „Diese Aktionen geschehen mit dem Ziel, zwischen schiitischen und sunnitischen Muslimen Zwietracht zu säen.“ Der geehrte Ayatollah Khamenei hob am heutigen Montag beim Treffen mit kulturellen und exekutiven Verantwortungsträgern des diesjährigen Hadschs die Bedeutsamkeit der islamischen Einheit bei den jetzigen Bedingungen hervor und fügte hinzu: „Die blutigen Aktionen, die in manchen islamischen Ländern, unter anderem im Irak, Pakistan und manchen Regionen des Landes in Gang gesetzt werden, hegen das Ziel, zwischen den schiitischen und sunnitischen Muslimen Zwietracht zu säen. Also sollte der Einheit der Muslime große Bedeutung beigemessen werden.
Das geehrte Revolutionsoberhaupt betonte ferner: „Diejenigen, die diese blutige Terroranschläge durchführen sind direkt oder indirekt Handlanger von Fremden.“
Die Hadschpilger können nicht gegenüber dem, was in der Islamischen Welt, insbesondere in Afghanistan und einem Teil Pakistans geschieht gleichgültig sein, so Ayatollah ob Ozma Khamenei weiter
Er unterstrich dann: „Auf dem Hadsch sollte man in Bezug auf Handlungen gegen die islamische Einheit, oder gegen Unternehmungen, die geschehen, um der gehissten Fahne der Islamischen Welt in Iran Schläge zu versetzen, empfindlich reagieren.“
Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution übte Kritik an manche Schmähungen gegen die schiitischen Muslime und Beleidigung der Frauen am Baghifriedhof, in der geweihten Moschee und Prophetenmoschee und hob hervor: „Solche Aktionen sind gegen die Einheit und stehen im Einklang mit den Zeilen und Forderungen der USA und fremder Nachrichtendienste. So muss die saudische Regierung ihrer Pflicht zur Konfrontation mit solchen Aktionen nachkommen.“
Das geehrte Revolutionsoberhaupt bezeichnete zudem den Hadsch als eine große und überaus wertvolle Gelegenheit und betonte: „Der Hadsch muss die Erscheinung des festen Willens der Islamischen Umma gegenüber jeglicher Zwietracht stiftende und sich gegen die Einheit und den Fortschritt der Islamischen Welt richtende Aktion sein.

Der geehrte Führende Ayatollah Khamenei lobte bei den Ansprachen zum Fitr-Gebet heute in Teheran die Präsenz des iranischen Volkes am El-Kuds-Tag.
Er gratulierte dem iranischen Volk und den Muslimen der Welt zum Fitr-Fest und nannte den El-Kuds-Tag ein Symbol für die Verteidigung des Rechtes und der Konfrontation von Gerechtigkeit gegenüber Unterdrückung.
Ayatollah Khamenei wies ferner auf die Intrigen der Medien und politischen Kreise im Ausland zur Schwächung der Präsenz der islamischen Umma am El-Kuds-Tag hin und sagte: Dieser Tag gehört nicht nur den Palästinensern sondern der ganzen islamischen Gemeinde, an dem sich der laute Ruf der islamischen Umma gegen das Krebsgeschwür Israel erhebt.
Der El-Kuds-Tag hat eine Botschaft und die lautet: Die islamische Umma wird sich der Unterdrückung nicht beugen, auch wenn der Unterdrücker die Unterstützung der größten Imperialisten genießt.
Ayatollah Khamenei wies auf die Einschüchterung von einigen Ländern hin, die sich von den Medien, die das iranische Volk beeinflussen wollten, manipulieren haben lassen, und sagte: Der El-Kuds-Tag hat den Willen und die Größe Irans der ganzen Welt vorgeführt.
Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution wies ferner auf die Woche der heiligen Verteidigung hin; die erfolgreiche Präsenz Irans in verschiedenen Bereichen und die großen wissenschaftlichen Errungenschaften Irans seien dem Potenzial und dem natürlichen Talent des Volkes, die in der Zeit der heiligen Verteidigung gediehen sind, zu verdanken.
Ayatollah Khamenei sprach anschließend über die Gerichtsverhandlungen der Verhafteten bei den Unruhen nach den Wahlen und betonte: Die Geständnisse dieser Personen sind gegen sie selbst wirksam, aber gegen andere müssen sie erst noch bewiesen werden. Er betonte: Man kann nicht andere ohne Beweise anschuldigen, das ist nicht akzeptabel, es ist ungerecht und religiös verboten.

Eine größere Gruppe von Dozenten und Mitgliedern des wissenschaftlichen Kaders, Elitekräfte und Leiter von Universitäten und Forschungszentren sind am Sonntagnachmittag mit dem Oberhaupt der Islamischen Revolution zum Meinungsaustausch zusammen getroffen.

Dabei wies Ayatollah ol Ozma Khamenei auf die bedeutenden Pflichten der Akademiker und Universitätsdozenten hinsichtlich Fortführung und Evolution in der wissenschaftlichen Bewegung hin und sagte: „Einer der wichtigsten Eckpfeiler zur Verwirklichung von Fortschritt und Gerechtigkeit in diesem Jahrzehnt, sind der Ausbau der Wissenschaft im Lande und ihre Vertiefung.“ In einem weiteren Abschnitt seiner Ansprache behandelte er die jüngsten Fragen nach den Präsidentschaftswahlen und betonte: „Diese Probleme haben das Land einer entscheidenden politischen Bewährungsprobe ausgesetzt und die islamisch-republikanische Staatsordnung konnte aufgrund ihres hohen Potentials diese Probleme hinter sich bringen.“ Der Führende der Islamischen Republik fuhr fort: „Das Auftreten solcher Ereignisse und Probleme für die islamisch-republikanische Staatsordnung kam und kommt nicht völlig unerwartet. Gründe dafür sind die Botschaft der islamischen Staatsordnung und das Bestehen verschiedener Freiheitsrechte im Rahmen des Islam in der Gesellschaft.“ Mit Hinweis auf die Schäden, die einige Personen bei den Ereignissen nach den Präsidentschaftswahlen erlitten, sagte der Führende dazu weiter: „Alle von diesen Ereignissen Betroffenen sollen wissen, dass die Staatsordnung nicht vor hat, falsche Nachsicht zu üben, sondern aufgrund des Gesetzes und des Rechtes auf die gleiche Weise gegen die Urheber vorgeht wie gegen Leute, die offen gegen die Staatsordnung angetreten sind. Wenn eine Missetat und ein Verbrechen begangen wurde, wird auch gegen die Urheber dieser Maßnahmen gemäß dem Gesetz gerecht vorgegangen werden.“ Ayatollah Khamenei unterstrich, dass der Glaube der Islamischen Ordnung an die Freiheit keine taktische Angelegenheit sondern eine reelle Tatsache ist. Er fügte hinzu: „Die Freiheit in der Islamischen Staatsordnung ist wahre Freiheit, die im Rahmen des Islam definiert wird und die Islamische Republik akzeptiert auf keinen Fall die unwahre vom Westen vertretene Freiheit und wird diesbezüglich keine Verlegenheit gegenüber dem Westen verspüren.“ Bei  Darlegung der Aufgaben der einzelnen Bevölkerungsschichten beim Auftreten von Ereignissen wie denen nach den Präsidentschaftswahlen, erklärte er: „Selbstverständlich gehen die Erwartungen an die Universitätsdozenten hinsichtlich des samtenen Krieges und Kampfes über die Erwartungen an die Studenten hinaus. Studenten sind die jungen Offiziere an dieser Front die nicht nur denken, handeln und Weitsicht üben, sondern auch auf der Szene erscheinen und unter Erproben der Szene die Rahmenbedingungen einhalten. Aber die Universitätsdozenten sind die Befehlshaber an der Front des samtenen Krieges. Die Befehlshaber an dieser Front müssen in Aufdeckung der generellen Probleme, bei Identifizierung des Feindes und Enthüllung seiner Ziele, den Generalplan entwerfen und nach dieser Planung vorgehen. Dozenten, die dieser Aufgabe gerecht werden, werden der Gegenwart und Zukunft der islamisch-republikanischen Staatsordnung in angemessener Weise nutzen.“

Wenn die Hofberichterstattung der westlichen Welt versucht über die Kultur des Islam zu berichten, sind zuweilen humoristische Verdeutlichungen ihrer Inkompetenz kaum zu vermeiden.

Gestern wurde der Präsident der Islamischen Republik Iran Hadsch Dr. Ahmadinedschad für seine zweite Amtsperiode vom religiösen Oberhaupt Imam Chamene´i in einer feierlichen Zeremonie berufen. Dabei konnte man  eine Szene beobachten, die jedes muslimische Vorschulkind zu deuten wüsste, aber so manchen Journalisten der westlichen Hofberichterstattung offenbar überforderte.

Eines der Flagschiffe des deutschen Propagandaarms westlicher kapitalistisch-imperialistischer Hegemonialträume namens “Der Spiegel“ titelte: “Chamenei verweigert Ahmadinedschad Handkuss“.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,640151,00.html

Aber es war nicht jener Spiegel westlicher Inkompetenz allein, der darüber “berichtete“. Auch die Süddeutsche und alle Blätter der Springer-Presse berichteten von jenem angeblich verwehrten Handkuss, allen voran die Bild-Zeitung (“Ahmadinedschad darf nicht die Hand küssen“). Die Gelegenheit zum genüsslichen Mitlesen wollen wir Muslimen nicht vorenthalten, und daher hier eine Passage aus dem Spiegel-Artikel:

[Zitat Spiegel] „Dieser Kuss ging ins Leere: Irans Präsident Ahmadinedschad hat bei der Feier zu seiner Wiederwahl vergeblich versucht, die Hand des geistlichen Oberhaupts Chamenei zu küssen. Während der Zeremonie wich der Ajatollah plötzlich zurück – und bot ihm die Schulter … Die Bilder erinnern an Slapstick-Comedy: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad beugt sich vor und versucht, dem geistlichen Führer Ajatollah Ali Chamenei die Hand zu küssen – und zielt ins Leere. Unbeholfen rettete sich der viel kleinere Staatschef an die Schulter Chameneis, wo jener einen Kuss schließlich lächelnd gewähren lässt. Was wie eine Panne im Protokoll aussieht, ist mehr als nur eine kleine Unbeholfenheit. In Iran gilt der Handkuss als eine der höchsten Bekundungen von Respekt. Vor vier Jahren hatte Ahmadinedschad Chamenei nach seinem Wahlsieg die linke Hand geküsst, das Foto wurde auf den Titelseiten mehrerer Zeitungen gedruckt. In diesem Jahr wurde dem Staatschef diese Ehre nun verwehrt – warum, ist allerdings unklar.“ [Zitat Ende]

Die anderen Blätter schreiben das Gleiche, nur im Sprachgebrauch der eigenen Leserschaft angepasst. Die Bildzeitung verzichtet auf so intellektuelle Begriffe wie “Unbeholfenheit“, da das ihre Leserschaft sonst überfordern würde.

Die Zeitung “Die Presse“ in Österreich hat allerdings eine besonders sensationelle Erklärung für das Ereignis parat: „Nachdem Ahmadinejad seine Urkunde von Khamenei überreicht bekommen hatte, machte er rasch einen Anlauf, die Schulter des religiösen Führers zu küssen, dem gab Khamenei nur zögerlich nach. Es sah so aus, als wäre es Ahmadinejad mit seiner schnellen Bewegung zum Schulterkuss vor allem darum gegangen, einen Handkuss zu vermeiden, der ihn als den klar Untergeordneten dargestellt hätte.“

Einmal mehr beweisen jene Schreiberlinge, dass sie wirklich überhaupt keine Ahnung vom Islam, von Muslimen und von der Kultur in den muslimischen Ländern (auch unter Christen Vorort) haben. Und gleichzeitig beweisen sie, dass sie noch nie das bekannteste Foto von Imam Chamene´i mit Hizbullah-Generalsekretär Allama Sayyid Nasrullah gesehen haben. Und es ist wirklich erstaunlich, dass die Leserschaft in Deutschland und Österreich von solch einer Journalistenschar so “idiotisch“ (anders kann man das wirklich nicht mehr nennen) “informiert“ werden kann und darf, denn niemand ist verpflichtet diesen Unsinn zu lesen.

Also der Reihe nach: Vor vier Jahren, bei der Amtseinführung durch Imam Chamene´i wollte Hadsch Dr. Ahmadinedschad die Hand von Imam Chamene´i küssen. Imam Chamene´i gewährte ihm den Kuss, da er noch ein junger und erstmaliger Präsident war, der sich noch bewähren musste. Tatsächlich ist der Handkuss im Islam eine besondere Form der Ehrenbekundung gegenüber einer besonders zu ehrenden Person.

Zum Vergleich: Als vor mehreren Jahren bei der Palästina-Konferenz in Teheran Imam Chamene´i seine Rede gehalten hatte, standen die Zuhörer auf – allen voran Allama Sayyid Nasrullah – stellten sich in einer Reihe auf, um nach und nach dem Redner zu seiner exzellenten Rede zu gratulieren. Im Gegensatz zu dem vor ihm stehenden Gratulanten, küsste Allama Nasrullah die Hand Imam Chamene´is. Später von Reportern auf jene Geste angesprochen, warum er das getan hätte, antwortete er, dass er nur für jenen Kuss aus dem Libanon gekommen sei! Das war wirklich eine hohe Form der Ehrenbekundung. Einige Jahre später, als Sayyid Nasrullah wieder mit Imam Chamene´i zusammentraf, wollte dieser ihn wieder die Hand küssen, aber Imam Chamene´i zog seine Hand zurück bzw. beiseite, so Sayyid Nasrullah nur noch mit Mühe und Einsatz seiner Hand den Oberarm Imam Chamene´is küssen konnte. Jene Szene wurde von einem Fotografen festgehalten und gilt als das mit Abstand berühmteste Foto Allama Sayyid Nasrullahs, das jedes Kleinkind im Libanon kennt. Für deutsche Leser, die das Bild noch nicht kennen, siehe z.B.:

http://www.eslam.de/begriffe/n/nasrullah.htm (ganz unten)

Die Erklärung der Szene ist wie folgt. Allama Sayyid Nasrullah wollte wiederum Imam Chamene´i seinen besonderen Ehrenbeweis liefern, aber die “Gegenehrung“ des Imams besteht darin, dass er den Handkuss nicht zulässt und somit den Handkusswilligen auf die gleiche Stufe stellt, wie sich selbst. Junge Muslime, die den älteren Vater oder Onkel die Hand zur Ehrung küssen wollen, kennen die Szene schon sehr früh, wenn ihnen z.B. der Vater oder Onkel ab einem bestimmten Alter und Reifegrad den Handkuss “verwehrt“ und sie damit aufwertet. Jene “Verwehrung“ ist also keine Zurückweisung, sondern eine besondere Auszeichnung! Ahmadinedschad hat wiederum versucht die Hand seines Imams zu küssen, aber der hat ihn angesichts seiner großen Leistungen nunmehr vor allen Leuten ebenfalls ehren wollen und hat daher den Handkuss nicht zugelassen. Ahmadinedschad wiederum wollte es sich nicht nehmen lassen, die Ehrung doch auszuführen und küsste ihn daher auf die Schulter. Die Szene hat jeder Muslim, jede Muslima, jedes Kind von Eltern von Muslimen, jeder Neffe und jede Nichte von Muslimen verstanden, nur die Journalisten der deutschen Hofberichterstattung nicht. Denn die sind offenbar “Islamexperten“, wenn sie ein Mal in ihrem Leben einen Döner gegessen haben und “Iranexperten“, wenn sie ein Mal in ihrem Leben einen Muslim beleidigt haben. Die Qualitäts- und Qualifikationsanforderungen an Islam- und Iranexperten im deutschen Journalismus sind niedriger als die Anforderungen bei jedem anderen Beruf der Bundesrepublik.

So ganz nebenbei gab es aber auch noch eine andere sehr “bedeutsame“ Nachricht: Bundeskanzlerin Merkel will Hadsch Dr. Ahmadinedschad zu seiner Amtseinführung nicht gratulieren. Als Bundesbürger sind wir sehr dankbar für jene Geste, denn eine Gratulation durch eine Person, die offenbar ihr gesamtes Amtsleben lang gegen die Islamische Republik Iran gewettert hat, und bei Treffen mit Amtskollegen zuweilen kein andere Thema zu kennen scheint, wäre ohnehin Heuchelei und das ist im Islam schlimmer als Feindschaft. Zudem dürfte es den Bürger in der Islamischen Republik Iran wenig erfreuen, wenn die mit Abstand engste Verbündete Israels irgendwem im Iran gratuliert und es würde den Gratulierten diskreditieren. Es entspricht der heutigen außenpolitischen Linie Deutschlands, dass sie sich von der “Internationalen Staatengemeinschaft“ verabschiedet, denn fast alle Staaten der Welt gratulieren dem Iranischen Präsidenten, darunter auch viele Europäer und EU-Mitglieder! Und im Augenblick hat es Deutschland eben nicht verdient, dazu zu gehören.

Nicht zuletzt könnte man die Frage aufwerfen, welchen Bedeutungsrang eine Nichtgratulation der Bundeskanzlerin im Iran angesichts von in China umkippenden Reissäcken haben kann. Da wir aber nicht wissen, ob und wie viele Reissäcke in China umkippen, überlassen wir die Antwort jenen Journalisten, die noch nicht einmal die Bedeutung der Kussriten im Islam kennen. Wie sollten die jemals mehr über den Islam verstehen, als ein Reissack?

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

Kategorien

Dezember 2017
M D M D F S S
« Sep    
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Paperblog