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Antisemitismus ist kein Problem mehr. Auf Anraten von NATO, Israel und den Golfdiktaturen haben die deutschen Massenmedien offenbar beschlossen, dass es nicht mehr nötig ist, Antisemitsmus als Antisemitsmus zu kennzeichnen.

Abraham Melzer   

Heinrich Heine sagte einmal: „Es ist keine Schande Jude zu sein, es ist ein Unglück.“ Wenn ich aber an unsere jüdischen Prominenten wie Graumann, Kramer, Wolffsohn, Broder und Giordano denke, dann muss ich sagen: Es ist kein Unglück ein Jude zu sein, es ist eine Schande.

Innerhalb von einer Woche sind wir mit drei Beiträgen beglückt worden, bei denen man wahrlich sagen kann, dass einer schlimmer war als der andere. Kaum haben wir Giordanos Aufforderung alle Friedensaktivisten „zu den Fischen zu schicken“ verdaut, da kam schon Dieter Graumann mit seiner absurden Meinung: Wir können keine Rassisten sein, wir sind schließlich Juden. Und noch haben wir diese Perle des Journalismus nicht verdaut, da veröffentlicht der Zentralratterrier Stephan Kramer, seines Zeichens Generalsekretär des Zentralrats und insofern der ständige Wauwau des Dieter Graumann, seinen eigenen Senf zum Nahostkonflikt unter dem Motto: Ich bin Jude, ich verstehe was von Strategie und vom Nahost-Konflikt. Verstehen tut er natürlich gar nichts, aber für die Jüdische Allgemeine ist dieses „gar nichts“ gut genug, um es abzudrucken. Er hält es mit dem Land ohne Volk für ein Volk ohne Raum und meint, dass das Westjordanland für Israel nicht nur „historische und religiöse, sondern zudem auch unersetzliche verteidigungspolitische Bedeutung“ hat, und Israel deshalb seine Grenzen nach Osten verschieben darf, ja verschieben muss, so wie seinerzeit der Führer gemeint hat das deutsche Volk benötigt Lebensraum im Osten und hat deshalb ebenfalls die Grenzen nach Osten verschoben. In beiden Fällen spielt das Volk, das dort lebt, keine Rolle und so wie Hitler damals behauptet hat, die Polen hätten Deutschland angegriffen, so behauptet der Militärstratege Stephan Kramer, der es ja wissen muss, weil er ja Jude ist, dass die Palästinenser in der Westbank eine reale Gefahr für die Existenz Israels bedeuten. Deshalb ist es „mit der bloßen Forderung nach einer Rückkehr Israels zu den Grenzen von 1967 nicht getan.“

Ist es denn mit den Grenzen bis zum Jordan getan? Die rechtsradikalen in Israel träumen doch von einem Israel zwischen dem Nil und dem Euphrat – beide Flüsse sollen Israels Grenze sein. Warum auch nicht? Graumann, Giordano und Kramer, angeführt von Broder, Lieberman und Ehud Barak hätten nichts dagegen.

Gut, dass Kramer nur der Generalsekretär des Zentralrats ist, und nicht der politische Berater von Barack Obama. Überhaupt, warum soll man den Palästinensern überhaupt entgegenkommen und ihnen etwas anbieten, wo man ihnen doch gar nicht trauen kann. Ein „Rückzug ohne friedenssichernde Maßnahmen wäre eine Einladung an Israels Feind, den Kampf gegen den jüdischen Staat aus günstigeren Positionen fortzusetzen.“ Immerhin spricht Kramer von einem Feind und nicht von „Feinden“. Dabei war dieser Feind 1967 schon einmal an diesen günstigeren Positionen und Israel an den sogenannten „Holocaust-Grenzen“, und wir wissen alle wie es 1967 ausgegangen ist. Der Holocaust ist nicht gekommen, höchstens eine weitere Katastrophe für die Palästinenser. So schlecht scheinen also diese Grenzen für die Juden nicht gewesen zu sein, oder, Herr Kramer?

Kramer meint aber: „Wenn die Juden dumm genug sind, auf das Westjordanland kampflos zu verzichten, nimmt die „Islamische Widerstandsbewegung“ das Geschenk gern an“, und will damit sagen, dass die Juden niemals kampflos auf das Westjordanland verzichten werden. Es kommt ihm offensichtlich gar nicht in den Sinn, dass Israel hier auf etwas „verzichten“ soll, was ihm gar nicht gehört. Also wieder Krieg. Kramer juckt es wenig, denn er sitzt in Berlin, vielleicht im Cafe Einstein unter den Linden, stochert an seinen Sahnekuchen und lässt Israelis und Palästinenser Krieg machen. Dann zählt er die israelischen Toten, die palästinensischen sind ihm sowieso unwichtig, und jammert wieder in der Jüdischen Allgemeine, diesem Zentralorgan der israelischen Propaganda in Deutschland, dass die Juden schon wieder oder immer die Opfer sind. Sein Freund und Guru Henryk Broder wird auch bei Einstein sitzen und eine doppelte Portion Königsberger Klopse verschlingen, und allen erzählen, dass die Juden jetzt Täter sind und es irren Spaß mach Täter zu sein und überhaupt, man hat zwar 1948 und 1967 die Palästinenser vertrieben, aber leider nicht weit genug. Es ist an der Zeit das Werk zu vollenden. Er ist schon auf dem Weg zur Front, um von dort life zu berichten. Dann fährt er auf eine „Palästina Safari“ mit seinem Freund Hamed Abdel-Samad und seinem Hund Wilma und Hamed darf Wilma wieder den Arsch mit einem Tempotaschentuch putzen.

Währenddessen wird in der Heimat Dieter weiter dafür sorgen, dass die LINKEN mit ihrem Israel-Hass weiter im Kerker bleiben und sich nicht befreien, denn noch hat er nicht entschieden, wen er als nächstes, weil sie vielleicht vor der israelischen Fahne nicht stramm gestanden sind, als Antisemiten bezichtigt. Er, Graumann, wirf der LINKEN vor, sie würde ihren Antisemitismus dadurch manifestieren, dass sie zum Boykott israelischer Waren aufrufen. Auch wir von der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden und viele Jüdinnen und Juden in Europa, USA und Israel unterstützen diese BDS Bewegung, sodass diese nicht allein von „Teilen der Linken tatkräftig unterstützt und gefördert“ werden, sondern auch von vielen Juden und Israelis.

Perfid allerdings ist in diesem Zusammenhang die Behauptung, die Parole „Kauf keine Produkte aus Israel“ würde an die Nazipropaganda erinnern: Kauf nicht bei Juden. Hier macht Graumann selbst den Vergleich mit den Nazis, von dem er eine Seite weiter warnt, denn Nazi-Vergleiche würden Israel dämonisieren. Dabei benutzen die Zionisten solche Vergleiche wann immer und wo immer es ihnen passt und gefällt. Schon Begin hat Ben Gurion mit Göring verglichen und Arafat mit Hitler. Da könnte man auch Äpfel mit Tomaten vergleichen, so absurd ist dieser Vergleich. „Kauf nicht bei Juden“ war gegen Menschen gerichtet, deren einzige Schuld, Juden zu sein, war. Kauf keine Produkte aus Israel erinnert höchstens an den Boykott Südafrikas, als es gegen eine Rassentrennungspolkitik ging, wie sie heute in Israel praktiziert wird. Schließlich geht es auch nicht nur um Waren, die man nicht kaufen soll, sondern auch um fremdländische Investitionen, die man verhindern will und um Sanktionen gegen israelische Künstler und Sportler, nicht weil sie Israelis sind und schon gar nicht weil sie Juden sind, sondern weil sie eine Politik unterstützen, die schlicht und einfach rassistisch ist. In dem Moment wo Israel seine Politik ändert, fällt diese Boykottaktion wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Es liegt also in der Hand der Israelis, diesen Boykott zu beenden, was für die Juden im Dritten Reich überhaupt nicht zutraf.

Jeder sieht aber was er sehen will, und Graumann, Giordano und Kramer sehen natürlich auch nur was sie sehen wollen, auch wenn sie immer wieder alles verwechseln und mal von „uns Deutschen“ reden und mal von „uns (Juden) reicht nicht…“ Mal ist Deutschland ihr Vaterland, dann aber Israel ihr Mutterland und die armen nichtjüdischen Deutschen, die nicht wissen wie sie damit umgehen sollen, sind immer die Dummen, immer die Antisemiten. Wenn sie Graumann vorwerfen Israel sei sein Vaterland, dann schreit er Zeter und Mordio und alle sind für ihn Antisemiten, wenn man ihn aber fragt, was er als Deutscher mit Israel hat und warum in den Räumen der Jüdischen Gemeinde immer die Porträts der israelischen Präsidenten hängen und nicht der deutschen, dann schreit er noch lauter. Wie man es macht, ist es verkehrt. Der Zentralrat der Juden in Deutschland, der mit aller Macht nicht der Zentralrat der deutschen Juden sein will, verwirrt nicht nur die Deutschen antisemitischen Wölfe, sondern auch seine eigenen jüdischen Schafe, die nicht wissen wo sie hingehören. Da behauptet Giordano in seiner Verwirrung Israel sei sein Mutterland und Graumann spricht von „uns Deutsche hier“ und zählt sich offenbar dazu. Oder?

Sie sagen, dass Israel-Kritik keineswegs „per se antisemitisch sei“, machen aber aus jedem, der Israel kritisiert gleich einen Antisemiten. Muss man denn bei Ihnen einen Kosherstempel für Kritik an Israel holen? Sagen Sie doch endlich klipp und klar: Wo endet bei Ihnen berechtigte Kritik an Israel auf und wo beginnt es Antisemitismus zu sein? Doch nicht etwa dann, wenn drei Abgeordnete für Shimon Peres nicht aufstehen. Wissen Sie wie viele Abgeordnete im israelischen Parlament nicht für Shimon Peres aufgestanden sind? Sind das alles Antisemiten? Machen Sie sich doch nicht lächerlicher, als Sie es schon ohnehin sind.

Quelle

Viele Leute haben sich schon gefragt sich die Entwicklung des Henryk Marcin Broder vom Linken zum Rechtsdraußen begründet. Wie man von den St. Pauli Nachrichten kommend über Pardon und den Spiegel schlussendlich bei Springer landen kann und wie ein ursprünglich liberaler Geist als zumindest teilweise islamophober Ungeist enden kann. Broder selbst gibt nun seine Antwort auf diese Frage.
In seinem larmoyanten Text verweist er auf die Flugzeugentführung einer Air France Maschine die in Entebbe endete. Die Israelis starteten einen Überfall auf den Flughafen Entebbe, erschossen eine Reihe von ugandischen Wachsoldaten und befreiten die Geiseln. Soweit so gut. Es gibt wohl niemanden der sich damals nicht über die Befreiung der Geiseln gefreut hat.Aber genauso selbstverständlich begann nach dem glücklichen Ende auch die weltweite Diskussion darüber ob diese Aktion legal und berechtigt war.

Natürlich war Idi Amin ein ziemlich gemeiner und mörderischer Diktator. Aber zumindest damals war das noch keine Rechtfertigung für einen kriegerischen Angriff auf ein anderes Land. Heute reicht es ja, das dem Präsidenten der USA eine Zeitungsmeldung in einem anderen Land nicht gefällt und schon fallen die Bomben auf Zivilisten. Aber damals gab es noch so etwas wie ein Weltgewissen, das aber damals meist auch nur ein linkes Gewissen war. Für Broder reichte dieses Ereignis aus sich von seinen linken Freunden zu trennen. Schon damals begann er jede Kritik am Handeln Israels als Antisemitismus zu bezeichnen. Die gleiche Antisemitismuskeule mit der er bis heute jedes Nachdenken über Israel verhindern will.

Damals konnte man ihm seine Denkweise noch verzeihen. Er war Jude und eben kein Israeli. Zwar gehört es zum Jude sein dazu, am Pessach Fest den Spruch „Nächstes Jahr in Jerusalem“ zu sagen und je vehementer er vorgetragen wird, desto schlechter ist das Gewissen, weil man ja in Wirklichkeit nicht im gelobten Land der Juden, in Israel leben will. Broder ging damals nach Israel. Dafür hatte er sich eigens eine Vertreibungslegende gebastelt, indem er behauptete, er wolle sich mit den „linken Antisemiten in Deutschland“ nicht mehr auseinandersetzen. Aber Israel war eben doch nicht das gelobte Land für Broder. In Deutschland gab es für den polnischen Juden Broder einen Bonus weil sich die Deutschen wegen des Holocaust schämten und ein gut funktionierendes Netzwerk von jüdischen und linken Freunden. In Israel war Broder nur einer von vielen polnischen Juden. So kam er wie auch einige andere, weitgehend gescheitert, in das Land dass er doch so hasst.

Er ist ein untypischer Rekonvertit. Denn typischerweise loben die Konvertiten ja gerade die Religion in die sie gewechselt haben und verdammen die Religion aus der sie kommen. Broder kam noch israelischer und vor allem als Bewunderer der USA zurück. Er bezeichnet jede Kritik an Israel als antisemitisch und will damit jede Diskussion ersticken. Er sieht die Morde und die Unterdrückung die Israel ausübt und rechtfertigt sie vor sich selbst und will den anderen mit der Antisemitismuskeule die Diskussion verbietet.

Als zweiten Bruchpunkt nennt Broder in seinem Artikel 9/11 und ist ganz verbittert darüber, dass nur wenige Menschen die offizielle Geschichte glauben und das es einige sogar wagen, den USA eine Mitschuld an dem Attentat zuzuweisen, weil das imperiale Verhalten der USA und seine sinnlosen Kriege und Mordbrennereien die Aktion waren, die Reaktionen hervorruft. Nein Broder hat sich entschieden. Die USA und Israel sind die Guten. Alles was die USA und Israel tun ist gut getan und wer das kritisiert ist judenfeindlich und antiamerikanistisch, also verboten. Und weil die Deutschen ihn so ärgern holt er zu ganz großen Keule aus:

War Entebbe der Anlass, mich von meinen linken Freunden zu verabschieden, so hatte 9/11 weiter reichende Konsequenzen. Ich glaube seitdem nicht mehr, dass die Deutschen etwas aus ihrer Geschichte gelernt haben, außer, dass es für sie am günstigsten ist, sich aus der Geschichte rauszuhalten. Aus dem Volk ohne Raum wurde ein Volk ohne Rückgrat. Eine WG, in der darüber diskutiert wird, ob man sich über den Tod eines Massenmörders freuen darf, hat nicht alle Tassen im Schrank; ein Volk aber, das solchen Schabernack treibt, hat sich politisch und moralisch aufgegeben, ein Club der toten Seelen, getrieben vom Willen zur Ohnmacht. Alles, was es zu seinem Glück braucht, findet es bei OBI. Und wenn es mal auf die Barrikaden geht, dann nur, um den Abriss eines hässlichen Bahnhofs zu verhindern. Wolfgang Pohrt hat recht: „Früher haben die Deutschen der Welt den Krieg erklärt, heute erklären sie ihr den Frieden.“ Schwer zu sagen, was langfristig schlimmer ist.

Mit dieser Argumentation ist Broder nun endlich da angelangt wo viele ihn schon lange gesehen haben. Er möchte dass die Deutschen auf die Frage „Wollt ihr den totalen Krieg? lauthals ja schreien. Aber das haben schon damals nur wenige geschrien. Die meisten hielten es wie die Bergarbeiter im Ruhrgebiet die bei nächtlichen Bombenangriffen spöttisch dichteten:

„Lieber Ami flieg doch weiter,
wir sind alles arme Bergarbeiter,
flieg doch weiter nach Berlin,
denn dort haben sie ja geschrien.“

Für ihn ist der Streit um Stuttgart 21 nur der Streit um einen hässlichen Bahnhof und er will eben keine Bürgerdemokratie sondern ein Deutschland dass Israel und die USA bejubelt und Muslime tötet so viel es kann. Er begreift nicht, dass es hochmoralisch ist sich nicht an Angriffskriegen zu beteiligen und dass es zutiefst unmoralisch ist in Afghanistan Kinder zu ermorden wie es Deutschland bereits getan hat. Er begreift nicht, dass es viel schwerer ist nein zu sagen, als mit der Herde mitzurennen.

Leider ist Deutschland noch nicht so weit wie er es beschreibt, aber dieses Deutschland ist auf einem guten Weg dort hin. Leider erkläret Deutschland der Welt noch nicht vollständig den Frieden. Noch gibt es Kräfte in Deutschland die das Land ständig in Kriege verwickeln wollen und noch beutet Deutschland andere Länder wirtschaftlich aus, aber die Dinge beginnen sich immer schneller zu ändern.

Das mag dem Broder nicht gefallen, vielen anderen gefällt das sehr gut. Früher hat man als Linker immer gehört, dass man doch nach drüben gehen solle, aber diese Empfehlung muss man dem Broder nicht geben. In Israel war er ja schon und auch in den USA wird er nicht gebraucht. Er soll ruhig in Deutschland bleiben und sich tüchtig ärgern. Denn Deutschland lässt sich in seiner Entwicklung von einem Broder nicht aufhalten und die Auflagen der Springerpresse sinken. Broder darf sich selbst dabei zusehen wie er in der Bedeutungslosigkeit verschwindet und zum Schluss nur noch mit seinen Freunden von PI und dem anderen rechten Gesindel verkehren kann.

Quelle

Wenn es um christlichen Antisemitismus geht, dann ist es ziemlich ruhig auf den Unterstützerbänken der israelischen Politik. Denn wenn man erst beginnen würde, diese Art des Judenhasses zu thematisieren und zu kritisieren, müsste man zwangsläufig auch Kritik an (nicht nur) der rechten Regierung Israels und vielen jüdischen Gruppen und Organisationen außerhalb Israels üben, die sich über dieses Thema (zum Teil auch aus Kalkulation) ausschweigen. Es kommt zwar ab und an vor, dass man sich in der Gegenwart dieser Fundamentalisten unwohl fühlt, und auch die neue Zuneigung rechter und rechtsextremer Europäer gibt vielen zu denken. Hauptziel der Attacken bleiben aber – darin gleichen sich (linke) Apologeten mit der rechten Regierung in Israel – Linke und linksliberale Demokraten, die die anhaltende Besatzung und Unterdrückung der palästinensischen Bevölkerung in Israel oder den besetzten Gebieten anprangern.

Avnery fasst die ganze politische Agenda der fundamentalistisch-protestantischen Israelunterstützer noch einmal treffend auf Hagalil zusammen:

Es ist bekannt, dass es unter den Finanziers der extremen Rechten einige Führer evangelikaler Sekten gibt, geborene Antisemiten, die glauben, Jesus werde wiederkommen, sobald alle Juden in diesem Land konzentriert sind. Dann werden sie entweder getauft oder sie werden bis zum letzten Mann und bis zur letzten Frau vernichtet. Diese Anhänger der endgültigen Endlösung sind die größte Geldquelle, die die rechten Gruppierungen finanzieren.

Warum, so fragt man sich dann doch, ist dieser Antisemitismus, der nicht lediglich auf einer “verkürzten Kapitalismuskritik” beruht, sondern konkrete Vernichtungsphantasien gegenüber dem Judentum beinhaltet, eigentlich kein Gegenstand derjenigen, die sich ansonsten oft als “Antisemitenjäger” aufführen? Wie oft haben Heni, Feuerherdt und Co. eigentlich bei den deutschen zionistischen Christen nachgeschaut, was die so antreibt, die israelische Politik zu unterstützen? Aber das ist kein Thema für unsere “Antisemitenjäger”, müsste man sich dann doch mit einem “Verbündeten” beschäftigen.

Vielmehr machen sie inzwischen nicht wenige Juden selbst zum Ziel ihrer Attacke und entdecken den neuen Antisemiten ausgerechnet bei ihnen. Mal verbreiten diese Juden sekundären Antisemitismus (Amar-Dahl), mal sind es Holocaustleugner (Finkelstein), mal geben sie “den” Juden selbst die Schuld am Antisemitismus (Grosser) oder sie sind einfach antizionistische Feinde Israels (Zuckermann). Die Reihe könnte endlos erweitert werden. Und viele Deutsche greifen das gerne auf: Während die einen sich als harmlose Antizionisten gerieren, weil der offene Antisemitismus heute nicht mehr gesellschaftsfähig ist, können die anderen jetzt den jüdischen Dissidenten, d.h. Juden selbst, den Vorwurf des Judenhasses machen.

„Linke“ Siedlungs- und Annexionsfreunde 

 

Darum verwundert auch nicht, dass auf der Unterstützerliste des Ende letzten Jahres in Frankfurt veranstalteten Israelkongresses neben christlichen Zionisten, dem Zentralrat und der israelischen Botschaft auch Gruppen wie die “Prozionistische Linke Frankfurt” zu finden sind. Ob man hier, wie Karin Leukefeld, von der Etablierung einer deutschen “Israel-Lobby” sprechen kann oder sollte, ist erst einmal offen. Ähnlichkeiten mit entsprechenden Vorgehensweisen und Zusammenschlüssen in den USA sind wohl aber dennoch kein Zufall, hat sich ein solches Vorgehen dort schließlich durchaus bewährt. Dennoch gibt Leukefeld das Programm dieser Formierung treffend wieder, wenn sie nach Aufzählung der Ziele des Kongresses zu dem Schluss kommt:

Kein Wort über den Besatzerstaat Israel, kein Wort über den illegalen Mauerbau und Landraub, kein Wort über die Blockade von Gaza oder die 1967 besetzten arabischen Gebiete Golan, West Bank und Ostjerusalem. Kein Wort über die anhaltende Vertreibung der Palästinenser und den Abriß ihrer Häuser, kein Wort über Rassismus in Israel. Kein Wort darüber, wie Israel zum Frieden in der Region beitragen kann.

Jedenfalls sollte der Zusammenschluss dieser zahlreichen Gruppen, die alle sehr aktiv und unkritisch für die immer weiter nach rechts driftende Politik Israels werben, zu denken geben. Nicht umsonst hat der rechtextreme Außenminister Liebermann das Grußwort zu dieser Veranstaltung geschrieben. Und fraglich ist auch, was die damalige Zentralratsvorsitzende Knobloch geritten hat, sich nicht von dem Forderungskatalog, der ein “ungeteiltes” Jerusalem propagiert, zu distanzieren. Immerhin trat sie als Schirmherrin und offizielle Vertreterin des Zentralrats auf.

Die neueste Veröffentlichung des 1949 in Tel Aviv geborenen Professors für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv kritisiert instrumentalisierendes Shoa-Gedenken in Israel und macht auf kulturelle und diskursive Praktiken aufmerksam, in denen Anti-Antisemitismus politisch missbraucht wird. Er kritisiert anhand zahlreicher Beispiele aus Deutschland die Vermengung der Frage des Antisemitismus und des Nahostkonflikts mit deutschen Befindlichkeiten. Gerhard Hanloser sprach mit ihm über seine neueste Veröffentlichung, diskutierte seine Einschätzung des aktuellen Antisemitismus besonders im arabischen Raum und ließ sich über die aktuelle Praxis von israelischem Alltagsrassismus informieren.

Wir danken dem Redblog für dieses gute Interview
Hier kann man sich das Interview vom Redblog mit Moshe Zuckermann anhören.

Als Professor Norman G. Finkelstein sein Buch „Die Holocaust- Industrie“ veröffentlichte, wurde er nicht nur von zionistischer Seite auf unverschämte und böswillige Weise verleumdet, sondern er wurde für seinen „Kreuzzug“ auch massiv an seinem Schaffen gehindert. Finkelstein verdankt nicht zuletzt Persönlichkeiten wie Noam Chomsky, daß er noch akademisch arbeiten kann.

Nach der Überzeugung des amerikanischen Politologen Norman Finkelstein existiert ein Kartell aus Personen, Organisationen und Institutionen, das aus den Leiden des jüdischen Volkes politischen oder finanziellen Profit zieht und damit die Hauptursache des Antisemitismus bildet.

Bundeszentrale für politische Bildung (Propagandaabteilung der Bundesregierung, zionistisch)

Finkelstein wollte mit seinem Buch weniger einen Skandal erzeugen, sondern vielmehr auf die organisierte Kriminalität in puncto Entschädigungen hinweisen. Wer dieses Buch kennt und das Zeitgeschehen aufmerksam beobachtet, der weiß darum, daß Finkelstein recht hat und es ihn ehrt, dieses Buch veröffentlicht zu haben.
Finkelstein machte sich mit diesem Buch zum Sprachrohr für zahllose Juden, die niemals oder kaum entschädigt wurden, trotz immenser Entschädigungsleistungen aus Deutschland. Die Gelder wurden zum Großteil von Skrupellosen und Kriminellen veruntreut, gelangten nur selten zu den Empfängern.
Gestern kam wieder eine der vielen Meldungen über den Ticker, die Finkelsteins Anliegen beweisen und die dunklen Machenschaften seiner Gegner offenlegen.

Aus dem zionistischen Kampfblatt „Bild“

Quelle

Die Rechtsanwältin und ehemalige Ministerin im Knesset, Shulamit Aloni, bezeichnet den Vorwurf von Antisemitismus an Israelkritikern als Trick.

Kritik am Staate Israel oder an Aspekten der israelischen Gesellschaft sieht sich auch heute noch zumindest in Deutschland dem Verdacht des Antisemitismus ausgesetzt………………….WEITERLESEN.

                                        

auteur_1643

AUTOR:  Nahida IZZAT

 

 

Über Antisemitismus zu reden und die Beschuldigung mit Antisemitismus, ist für viele Leute  ein sensibles Thema, trotzdem habe ich das Bedürfnis, auf  einige Punkte ein Schlaglicht zu werfen.

Als Palästinenserin und als Muslimin ,die aus erster Hand Erfahrung mit Rassismus hat, ob hier in Großbritannien oder im besetzten Palästina, weiß ich, was es heißt, sich damit auseinanderzusetzen. Ich habe deshalb ein tiefes Mitleid mit denen, die unter Rassismus und Diskriminierung leiden, sei es verbal, physisch, emotional oder auf andere Weise nur deshalb weil sie „anders“ sind.

Und ich verstehe das schreckliche Gefühl,  subtilen rassistischen  Blicken ausgesetzt zu sein, die man nur selbst fühlt  – aber die Leute ringsum nicht.

Doch sehe ich einen riesigen Unterschied zwischen einer rassistischen  Bemerkung, die gegen eine Person oder eine Gruppe wegen ihres Glaubens, ihrer Volkszugehörigkeit (oder was auch immer sie von anderen unterscheidet), gerichtet ist, und einem unzufriedenen Gemurmel , einer spöttischen Bemerkung oder Sarkasmus gegen eine kriminelle Besatzungsmacht, die sich Israel nennt… wegen seiner Verbrechen.

Man sollte einen Unterschied machen zwischen der zornigen Wut, ( die entsteht) wenn man jahrzehntelang hilflos die grauenvollen, nicht-enden-wollenden Verbrechen beobachtet, die Jahr um Jahr straflos weitergehen, und dem rassistischen blinden Hass, der in einer Minderheit noch bestehen mag, die von Natur aus alles und jeden hasst, der irgendwie anders ist.

Außerdem: diese Besatzungs-Entität, Israel genannt ( ein Wort, das ich nicht einmal aussprechen mag und gewöhnlich meide) ist keine theoretische Angelegenheit, noch operiert sie in einem Vakuum; sie ist kein abstraktes Konzept, noch beruht sie auf Vermutungen-

Es ist eine Entität, die (konkret) von einem Volk betrieben wird
Von Leuten, die  Entscheidungen treffen
Von Leuten, die Politiker wählen
von Leuten, die alle in einer barbarischen Armee dienen,
von Leuten, die rassistische Überzeugungen, Haltungen und Aktionen unterstützen,
von Leuten, die das Land anderer überfallen, es enteignen und zwangsweise besetzen,
von Leuten, die Kinder ins Gefängnis setzen und Säuglinge erschießen
von Leuten, die ein Weltkulturerbe zerstören
von Leuten, die Wasser, Land, Meer und den Himmel  stehlen
von Leuten, die die Hoffnung, das Leben, die Schönheit und das Lächeln  töten,
von Leuten, die ihre Siedlungen auf dem Blut und  den Ruinen eines anderen Volkes bauen,
Es ist eine Entität von Leuten, von denen 94% für einen Angriff auf den Gazastreifen stimmten,
Es ist eine Entität von Leuten, von denen 71% wünschen, dass die USA den Iran angreift.
Es ist eine  Entität von Leuten, die schon alle benachbarten Länder angegriffen hat.
Es ist eine Entität von Leuten, die auf gestohlenem Land leben und seit über sechs Jahrzehnten ohne Zeichen von Scham, Reue, schlechtem Gewissen oder der Bereitschaft, Fehler einzugestehen und sie wieder gut zu machen.

Jeder normale Mensch mit  etwas  Mitgefühl würde sich mit Abscheu abwenden, wenn er von solch einer Entität oder solch einem Volk hört, das solche verabscheuungswürdigen  Taten begeht.
Ich kann nur mühsam begreifen, dass eine Reaktion auf solche schrecklichen Verbrechen – Israel oder Israelis betreffend – Rassismus bzw. Antisemitismus sein soll.

Eine andere Anmerkung: Wir Palästinenser haben weder Verantwortung für den Holocaust noch für den europäischen Rassismus gegen das jüdischen Volk.

Außerdem sehe ich keinen Unterschied zwischen irgendeiner Art von Rassismus, einschließlich dem gegen das jüdische Volk, der als Antisemitismus bekannt ist. Wenn wir akzeptieren, dass der Rassismus gegen das jüdische Volk etwas anderes ist, impliziert er, dass wir die rassistische Absurdität eines jüdischen Exzeptionalismus akzeptieren. Rassismus ist Rassismus. Er hat dieselben Konsequenzen.

Also sehe ich das Leiden des jüdischen Volkes (so schrecklich sie gewesen sein mögen) nicht als einzigartiges Leiden an, das eine besondere Beachtung verdient, und als wesentlich und grundsätzlich anders als anderes menschliches Leiden angesehen werden muss; in derselben Weise, sehe ich auch unser Leiden als Palästinenser nicht als einzigartig  oder unvergleichbar mit anderem Leiden an.

Weitere laut dröhnende Fragen kommen hoch:
Wie kommt es, dass wir Palästinenser so konstant an die Schrecken des Holocaust erinnert werden, mit dem wir nichts zu tun haben?
Wie kommt es, dass wir Palästinenser dasselbe Schicksal erleiden müssen wie die Opfer des Holocaust (ausgerechnet)  durch die Hände derjenigen, die weltweit prahlen „Nie wieder!“?
Warum wünscht die UNO, dass die Kinder in den Flüchtlingslagern die Geschichte der Unterdrücker und Besatzer – den Holocaust – lernen, die Kinder, die mit ihren Eltern und Großeltern die Opfer der ethnischen Reinigung (Palästinas) waren, geplant und ausgeführt aber von jenen, von denen man Mitgefühl erwartete. Wie kommt es, dass wir hartnäckig unter der Fixierung des Antisemitismus  unten gehalten werden, während wir diejenigen sind, die seit 60 Jahren (bald ein Jahrhundert)  unaufhörlich  unter einem hässlichen Rassismus (Ethnischer Säuberung, die so nach und nach die Form einer „Endlösung“ annimmt *) leiden , der von einer ganzen Bevölkerung rassistischer Zionisten ausgeführt wird*.

Ehrlich gesagt, muss ich gestehen, dass ich mir vorstelle, es würde leichter und weniger schmerzvoll für uns sein, vergast  und schnell getötet zu werden, als diese Politik des unerträglich langsamen Todes, den wir  seit  über einem Jahrhundert durchmachen.

Wie kann die Welt weiter von uns verlangen, dass wir die „Humanität“ des Siedler anerkennen, der mit seiner Frau und Kindern  – bis an die Zähne bewaffnet –  kommt und mit gezogener Waffe eine palästinensische Familie aus ihrem Haus vertreibt, all ihre Besitz hinauswirft und selbst einzieht.
Welche Art von Humanität ist das denn?

Und was noch wichtiger ist: Warum werden wir ständig darum gebeten, Mitleid mit unseren Peinigern zu haben, die uns unentwegt morden und demütigen, die versuchen, uns und unsere Geschichte zu  vernichten, und warum werden wir darum gebeten, ihre Humanität zu spüren, während sie ihr Messer tief in unser Herz drücken?

Schließlich kann ich nicht für alle Palästinenser reden, sondern nur für mich selbst, ich muss zugeben: die Ereignisse im Gazastreifen um die  Jahreswende  2008/2009 waren der letzte Strohhalm, der dem Kamel den Rücken brach. Vor diesem dachte ich gewöhnlich, es gebe noch Hoffnung, jenes Volk würde  eines Tages  zur Menschlichkeit aufwachen und bedauern. Doch je mehr ich von ihnen sehe, um so mehr wird mir klar, dass diese Hoffnung, dieser Traum leider eine Illusion war.

Während der letzten Jahre habe ich viel gelesen und mit vielen dieser „sanften Zionisten“ des sogenannten  „Friedenslagers“ debattiert. Ich fand, dass es eine äußert arrogante Gruppe von Leuten ist, die nicht in der Lage ist, die Verbrechen, die sie begangen haben, anzuerkennen, zuzugeben oder zu korrigieren.

Sie sind nur an „Frieden“ interessiert, der ihre Interessen schützt und das gestohlene Land festhält.

Außerdem stolperte ich rein zufällig vor kurzem über einige schreckliche Informationen, die  den schwerwiegenden  Verfall von Moral und Mangel an Humanität unter diesen rassistischen Zionisten enthüllte – deren ideologische Bigotterie und Chauvinismus alles andere übersteigt – dies ließ mich tagelang in einem Schockzustand; weinend, zitternd und nach Luft ringend mit Herzklopfen und Panikanfällen. Ich hoffe und  bete, dass ich bald in der Lage bin, über diese schreckliche Realität  zu schreiben, die so viel Angst und Verzweiflung verursachte und mich bis in mein Innerstes erschütterte und traumatisierte.

Zweifellos sollte die Weltgemeinschaft es den Opfern überlassen, wie man in Zukunft mit diesen Verbrechern umgeht. Nur die Opfer können die empfindlichen Wege des Vergebens oder der Strafe ermitteln. Die Opfer sollten hier das letzte Wort haben – ungeachtet, wie ihr Urteil ausfallen wird, sie sollten nicht diffamiert, beschuldigt oder moralisiert werden, denn  sie haben mehr als genug gelitten.

Für Vergebung und Versöhnung sind gewisse Vorbedingungen nötig:
1. Schluss mit den Verbrechen
2. Schuldeingeständnis
3. Bitte um Vergebung
4. Wiedergutmachung

Keine diese Bedingungen sind bisher als Option in der mächtigen, kranken, rassistischen Gesellschaft angedacht worden.

Was mich betrifft, ich habe nicht die Vollmacht, im Namen  aller Palästinenser zu reden, aber ich kann ganz ehrlich sagen, ich wünsche die zionistischen Mörder, diejenigen die direkt oder indirekt in die Massaker involviert waren, die mit dem Diebstahl des Landes, mit Unterdrückung und Unterwerfung zu tun hatten – ich will nicht, dass sie nach der Befreiung in Palästina bleiben, in dem Land, das sie unaufhörlich vergewaltigten, zerstörten und verunstalteten. Ich wünsche auch nicht, dass sie meine Nachbarn sind. Sie haben keine Achtung gezeigt, keine Wertschätzung und keine Liebe zu diesem Land und seinem Volk. Sie verdienen nicht, hier zu leben.

Das sind nur meine Empfindungen, und ich weiß, dass diese Entscheidung nicht bei mir liegt.

Mehr über Antisemitismus

Es gibt noch ein paar Punkte, auf die ich aufmerksam machen möchte:
1.) „Israel“ nennt sich selbst ein „jüdischer Staat“ und behauptet, im Namen des jüdischen Volkes zu handeln und durch jüdische Leute. Es erfreut sich noch immer der moralischen und finanziellen Unterstützung der Mehrheit der jüdischen  Gemeinden weltweit. Das Fehlen eines großen Aufschreis der Verurteilung und Distanzierung durch die Mehrheit des Weltjudentums macht es Leuten schwer, die zionistischen Juden für ihre Schuld der Komplizenschaft, der aktiven Verbindung oder passiver Selbstzufriedenheit anzuklagen, die außerhalb des besetzten Palästina leben, indem sie entweder schwiegen oder die Kriminellen  unterstützten.

2.)“Israel“ genießt den Schutz des “Sicherheitsrates“ mit dem US-Veto bei jeder UN-Resolution, die Israels endlose Liste andauernder Verbrechen und Verletzungen des Völkerrechts sanktionieren. Die „israelischen“ Kriminellen wandern immer noch straflos umher, frei vor strafrechtlicher Verfolgung durch irgendeine Gerichtsbarkeit. Diese unerträgliche Situation schürt die Wut gegen die Doppelstandards und die Sonderbehandlung, die dem jüdischen Staat gewährt wird.

3.) Der exzessive Gebrauch des Terminus „Antisemitismus“:
 a) durch zionistische Juden, die alle Nichtzionisten anklagen
 b) durch sanfte  zionistische Juden, die die anti-zionistischen Juden anklagen
 c) durch antizionistische Juden, die ihre anti-zionisischen Juden und auch die nicht-Juden des Antisemitismus verklagen, sobald sie es wagen, das Judentum kritisch zu prüfen, einige Aspekte, einige Überzeugungen,  die Haltung oder  das Verhalten desselben kritisieren. All dies hat dazu beigetragen, ein Gefühl zu schaffen, die Freiheit des Ausdruckes zu unterdrücken und zweifellos auch ein Gefühl der Einschüchterung und der Gedankenkontrolle.

Dies hat auch die Bedeutung des Wortes Antisemitismus verwässert und ihm praktisch jede Bedeutung genommen. Es wird jetzt bis zur Übelkeit  und ad absurdum benützt, auf einen einfachen rhetorischen Trick reduziert, jedem ins Gesicht geschleudert, sobald der geringste Verdacht besteht …Das Wort hat  – so fürchte ich – seine Wirksamkeit verloren, eine Form von Rassismus aufzudecken. Je mehr wir es unüberlegt ausgesprochen hören, umso gleichgültiger wird es in Zukunft verwendet werden. Ja, noch schlimmer: es mag sogar – Gott bewahre – zu einer Form des Rückschlages beitragen … die Geschichte von dem Jungen der „Wolf!“ schreit –( also blinden Alarm auslöst), ist nur zu bekannt.

Deshalb wäre ein ernsthafter Rat von jemandem, der sich Sorgen macht, für alle seine jüdischen Freunde, die wirklich daran interessiert sind, ein neues Auftauchen von wirklichem Antisemitismus und für all jene „Israelis“ sinnvoll, die sich noch etwas Humanität bewahrt haben:

1. Statt Zeit zu verschwenden und Humanität unter ‚israelischen’ Kriminellen zu suchen, würde ich sagen: deckt die israelischen Verbrechen auf und deckt die Unmenschlichkeit auf
2. trennt euch selbst vollkommen von solch einer Entität und proklamiert laut und klar seine Annullierung
3.  löst euch von der Idee, dass Antisemitismus eine Sonderform von Rassismus ist; behandelt  jeden Rassismus mit demselben Grad eindeutiger Verurteilung,
4. Versucht die Situation vom Standpunkt des nicht-jüdischen Volkes zu sehen, das  die beharrliche Behauptung  des einzigartigen jüdischen Leidens nicht akzeptieren und verstehen wird, während die Welt seit Ende des 2. Weltkrieges die Massaker von aber Millionen von Nichtjuden gesehen hat. Die Welt ist von Hass gegen Muslime erfüllt – nicht gegen Juden.
5. Mit Liebe in meinem Herzen, mit ernsthaften und reinen Gefühlen möchte ich euch aufrufen, schaut in euch und sucht nach Gründen, warum ihr das Gefühl habt, dass die Welt den Rassismus gegen euch irgendwie schlimmer oder anders akzeptiert und warum ihr das Gefühl habt,  Euer Leiden  sei so einzigartig  und anders als das der anderen; denn die Welt sieht es nicht so. Alles Leiden hat denselben Wert für die, die es durchstehen und jeder Rassismus hat dieselben Konsequenzen und muss mit derselben Schärfe geächtet werden.
6. Diejenigen von uns, die die palästinensische Sache unterstützen, werden unweigerlich des Antisemitismus angeklagt; doch macht uns  dies in keiner Weise zu Antisemiten, denn wir wissen sehr genau, dass wir es nicht sind. Also  sollten uns falsche Etiketten und falsche Behauptungen nicht von unserer Entschlossenheit abschrecken, nicht ablenken oder hindern, das zu tun, was wir für richtig halten.
7. Und schließlich, rastet bitte nicht aus, wenn Leute auf gewisse Aspekte des Judentums und der jüdischen Kultur hinweisen, die sie nicht mögen oder die sie mit Humanität, Gleichheit oder Fairness unvereinbar finden,  dies  wurde schließlich  von anderen Religionen, Glaubenssystemen und Kulturen akzeptiert: vor allem Freiheit der Gedanken und Redefreiheit und das Recht,  sich andere Ideologien anzusehen, sie zu prüfen, zu kritisieren und das auszusieben, was die moralische Entwicklung des Menschen hindern könnte.  Dies sollte  nicht in beleidigender, verleumderischer Art und Weise geschehen, sondern mit Respekt und guter Absicht und mit akademischer echter Suche nach Wahrheit.

PS. Ich weiß, dass das von mir Gesagte zu streng, ungewohnt oder schmerzlich anzuhören ist, aber ich kann nur  das aussprechen, was in meinem Herzen ist, da ich davon überzeugt bin, dass nur durch Offenheit und Ehrlichkeit, Vertrauen aufgebaut werden kann.

Es gibt ein arabisches Sprichwort: „Dein wahrer Freund ist derjenige, der dir gegenüber ehrlich ist und dir glaubt.“ „Sadeequka man sadaqak,wassaddaqak“

Das arabische Wort für ehrlich:“ sidq“ und für Freund „sadeeq“ haben dieselbe Sprachwurzel: sadaqa = die Wahrheit sagen
 (Vgl auch den Namen der isr-arab. Gruppe „Re’ut-Sadaqa“  ER)

Es ist eine Tragik der Geschichte, dass diejenigen, die die schlimmsten Schandtaten verüben, sich selbst dadurch frei zu sprechen suchen, indem sie genau jene Schandtaten ihrem Gegenüber anlasten. Der Antisemitismus ist ein Paradebeispiel dafür.

Es ist kein Zufall, dass es heute noch den Schlachtruf “Hip! Hip! Hurrah! Überall in Deutschland zu hören gibt. Er wird zwar nicht mehr ganz so martialisch verwendet, wie in seiner Anfangszeit, sondern eher in Fußball- und Kegelvereinen wie bei Saufgelagen, aber der Ausspruch hat seinen Ursprung in der europäischen antisemitischen Geschichte und erstaunlicherweise kennt heute kaum noch jemand den Ursprung. Nicht einmal der Zentralrat der Juden in Deutschland protestiert gegen jene Parole. Und so ist dieser Ausspruch einer von vielen unbewusst verwendeten Zeugnissen des eigenen Antisemitismus.

Die heutige Aussprache “Hip“ geht auf die lateinische Abkürzung “Hep“ zurück. Und H.E.P stand für “Hicrosolyma Est Perdita“. Ursprünglich geht die Aussage wohl auf das zweite Jahrhundert nach Jesus – der Friede sei mit ihm – zurück, als die Römer Jerusalem belagerten. Es war wohl Hadrian der nach der Verwüstung Judäas im römischen Senat auftrat und sagte “Jerusalem ist zerstört“ (Hicrosolyma Est Perdita), worauf die Senatoren mit einem lauten “Hurra“ antworteten. Vorausgegangen waren unvorstellbare Täuschungen der einheimischen Juden im Heiligen Land. So wurde ihnen versprochen, dass der in Trümmern liegende Tempel wieder aufgebaut werden sollte, aber in Wirklichkeit sollte der neue Tempel Jupiter geweiht werden. Hadrian verbot die Beschneidung der Jungen und schlug einen drei Jahre lange andauernden Aufstand brutal nieder. Berichten zufolge wurden fast 600.000 Juden ermordet, darunter viele Frauen und Kinder. Fast 1000 Dörfer wurden dem Erdboden gleich gemacht. Hadrian ließ jüdische Gelehrte hinrichten und Juden mussten selbst ihre heiligen Schriftrollen auf dem Tempelberg verbrennen.

Der Schlachtruf “Hip! Hip! Hurrah!“ erreichte aber erst im Mittelalter den heutigen Bekanntheitsgrad. Immer, wenn in den Kreuzzügen ein “Erfolg“ gegen Jerusalem verbucht werden konnte, wurde er mit jenem Schlachtruf quittiert: “Erfolg“ für die im missbrauchten Namen des Christentums agierenden Kreuzritter, dass sie die Muslime besiegt und die unter deren Schutz stehenden Juden abgeschlachtet hatten. Das war also die Ursache für ein Hip! Hip! Hurrah!

Juden erhielten nicht im Orient unter muslimischer Herrschaft (oder in Andalusien) Berufsverbote und wurden geächtet, sondern in Europa! Bei der Vertreibung von Muslimen aus Spanien wurden auch Juden gnadenlos abgeschlachtet, was aufgrund des erheblich größeren muslimischen Leids in Vergessenheit gerät. Jener europäische Hass mündete in das unvorstellbare Massaker Hitlers an Juden mit der Begründung, sie seinen eine “Rasse“. Bis in das 19. Jahrhundert hingegen hatten sich Juden nie als “Rasse“ verstanden, sondern als Religionsgemeinschaft. Mit dem Begriff “Rasse“ konnte man damals in der islamischen Welt ohnehin kaum etwas anfangen, waren doch Muslime von Anfang an eine „Multi-kulti-Gesellschaft“ mit gleichen Wertenormen.

Es waren Europäer, die Juden gejagt haben, es waren Europäer, die nach Jerusalem eingedrungen sind und dort Juden abgeschlachtet haben, es waren Europäer (und nicht nur Deutsche) die Juden in Konzentrationslager gesteckt und ermordet haben. Es waren Europäer, die Palästina besetzt haben. Es waren Europäer, die besetztes Land an eine Bevölkerung verschenkt haben, die dort gar nicht ansässig war! Und es wären Europäer, die im missbrauchten Namen des Judentums dort eingereist und die einheimische Bevölkerung verjagt haben. Und heute sind es u.a. Europäer, die jenes Unrecht mit allen Mitteln aufrecht erhalten; auch auf Kosten palästinensischer Christen!

Da ist von einem “Judenstaat“ die Rede. Aber niemand traut sich zu hinterfragen, was das eigentlich bedeutet? In Israel leben über 20% Nichtjuden, die sich zudem schneller vermehren als die jüdische Bevölkerung. Wollte man wirklich eine “Zwei-Staaten-Lösung“, die faktisch als Hinhaltetaktik dazu dient, Palästinenser ihres gesamten Landes zu berauben, dann müsste man Palästinenser verschleppen, um den “jüdischen“ Charakter des Staates Israel – wie es heißt – zu bewahren. Ist das die Lösung?

Und geht es hier eigentlich wirklich um das Judentum? Welches Judentum schickt Frauen in Kriege? Welches Judentum lässt Homosexuellen-Parties auf den Straßen von Jerusalem feiern? Welches Judentum lässt es zu, dass die Ehe zu einer Randerscheinung der Gesellschaft degradiert und Pornographie im Heiligen Land produziert wird? Welches Judentum lässt zu, dass man Nichtjuden willkürlich enteignet, ihr Land verschenkt und die Bewohner vertreibt? Welches Judentum lässt es zu, dass man Kinder bombardiert? Welches Judentum lässt es zu, dass bekannte Persönlichkeiten im Land aufstehen und ungestraft behaupten, 1500 Nichtjuden seien nicht so viel wert wie der Fingernagel eines Juden? Welches Judentum droht sämtlichen Nachbarn mit Krieg, überzieht viele mit Krieg, hält Jahrzehntelang fremde Gebiete besetzt und droht sogar mit Atomwaffeneinsatz? Was hat das alles mit der Religion des Judentums zu tun?

Warum fällt kaum jemanden auf, dass die so genannten jüdischen Lobbyverbände, seien sie in den USA oder in Deutschland, kaum an der Verbreitung und Aufklärung über jüdische Werte- und Moralvorstellungen interessiert sind, sondern fast ausschließlich am Zionismus? Das Judentum ist eine mehrere Tausend Jahre alte Religion. Der Zionismus ist eine aus dem rassistischen Nationalismus der Europäer heraus entstandene Ideologie, die noch keine zweihundert Jahre alt ist. Welches Judentum verbietet es Juden gleichberechtigt mit Nichtjuden in einem Staat zu leben? Und welche Logik der Welt führt dazu, dass Judentum und Zionismus gleich gesetzt wird, wenn doch nicht alle Juden Zionisten und nicht alle Zionisten Juden sind? Lebt hier nicht der alte europäische Rassenwahn in neuer Form weiter?

Aktuell erscheint bei genauer Analyse der Medien in Europa eine neue Frage hinsichtlich der Region sehr dominant: Wann wird Israel die iranischen Atomanlagen angreifen? Was selbst in Israel nicht in diesem Maß in den Vordergrund gestellt wird, erscheint in westeuropäischen Medien als geradezu ultimative Fragestellung, die sich immer weiter in ein Kriegsszenario steigert, bei dem eine gewisse “Genüsslichkeit“ der Schreiber zwischen den Zeilen herausgelesen werden kann. Aber wäre solch eine Angriff wirklich im Interesse von Juden in Jerusalem? Ist überhaupt alles, was derzeit geschieht – mit all dem undifferenzierten Hass der gegen Juden in der Region tagtäglich erzeugt und gesteigert wird – wirklich im Interesse des Judentums und der Juden in Jerusalem?

Um obige Fragen beantworten zu können, ist erneut der Blick in die Geschichte von großer Bedeutung! Denken praktizierende und gläubige Juden ernsthaft, dass jene Ideologien und deren geistige Nachkommen, die sie 2000 Jahre lang gehasst haben, sie heute lieben? Glauben praktizierende und gläubige Juden angesichts der sich in Europa tagtäglich ausbreitenden Islamhetze tatsächlich, dass sie jetzt mehr anerkannt und geliebt sind, falls sie ihren Glauben praktizieren? Glauben religiöse Juden, deren Frauen ihre Haare bedecken, die ausschließlich koscher speisen, die ihre Kinder geschlechtsgetrennt unterrichten, die beten und fasten und dem anderen Geschlecht die Hand nicht geben, tatsächlich, dass sie heute damit besser ankommen bei den europäischen Bevölkerungen als früher?

Eine sehr bedeutsame Frage muss in diesem Fall gestellt und analysiert werden: Kann es nicht sein, dass das Judentum als Vorposten europäischer Herrenmenschenideologie und im Zuge des rassistischen Imperialismus brutal missbraucht wird, um Muslime und ihre rohstoffreichen Regionen zu beherrschen? Ist denn noch nie aufgefallen, dass die lautesten Hetzer für Zionismus in vielen Fällen sehr wenig mit der Religion des Judentums zu tun haben, sondern das Judentum eher als eine Art ethnisches Merkmal (was man früher Rasse nannte) verstehen? Der europäische Rassismus projiziert in einen zionistischen Rassismus führt Krieg um Jerusalem. Aber haben das Römer und Kreuzzügler nicht genau so gemacht? Opfer war stets die einheimische Bevölkerung in der Region. Sind es wirklich gläubige und praktizierende Juden, die heute Jerusalem besetzt halten, oder eher europäische Rassisten?

Schließlich lehren das Judentum, das Christentum und der Islam, dass es keine “Rassen“ unter Menschen geben kann, da alle Menschen vom gleichen Urvater und der gleichen Urmutter abstammen. Wird es nicht Zeit, dieser wahrhaftig menschenfreundlichen Ideologie weltweit zum Sieg zu verhelfen? Juden, Christen und Muslime haben das Potential, in Jerusalem gemeinsam für Frieden und Liebe einzutreten und die Stadt zum wahren Hort für Frieden, zur Stadt des Friedens, zu gestalten. Dazu müssen zuerst die Mauern in den Köpfen und dann ihre wachsende Mauern in den Ländereien abgerissen werden. Wichtig dabei ist es zu verstehen, dass keine Organisation, die im Missbrauchten Namen des Judentums, des Christentum oder des Islams agiert, jegliche Berechtigung hat, sich einzumischen, so lange sie nicht für die Gleichberechtigung der Menschen eintritt.

Der Schlachtruf “Hip! Hip! Hurrah!“ ist ein europäischer Schlachtruf. Der Name “Jerusalem“ (Ort des Friedens) oder “Al-Quds“ (Die Heilige) sind orientalische Namen für einen Ort, der zum Symbol für alle Konflikte der Welt geworden ist. Gelingt es, dem Namen der Stadt ihre wahre Bedeutung wieder zu geben, dann kann Frieden für alle Menschen eingeläutet werden. Gelingt es aber nicht, dann werden Europäer und ihre Nachfahren unter den US-Amerikanern jenes Land weiterhin missbrauchen, um die Welt beherrschen zu wollen.

Es wird Zeit, dass auch Juden verstehen, wie sie missbraucht werden in einem perfiden Herrschaftssystem, das den Reichen und Mächtigen dient und nicht den Armen und Unterdrückten der Welt. Aber sämtliche Propheten des Judentums, des Christentums und des Islams, haben sich stets gegen die Reichen und Mächtigen und für die Armen und Unterdrückten engagiert! Das sollte auch bei dem heuchlerisch anmutenden Gefasel um ein angeblich “jüdisch-christliches Erbe“ nie vergessen werden! Nur diejenigen, die sich für die Unterdrückten der Welt engagieren und nicht für die Unterdrücker, können das Judentum, Christentum oder Islam vertreten. Und die Unterschiede zwischen den Religionen wird man leichter überwinden können, als eine rassistische Ideologie des Herrenmenschengedankenguts.

Entsprechend könnte man die alte Parole “Hip! Hip! Hurrah!“ ersetzten durch neue Parolen:

Juden, Muslime und Christen,
Hand in Hand gegen Zionisten.

Juden, Christen und Muslime Hand in Hand,
Frieden für das Heilige Land.

Oder wie wäre es mit “Schalom, Salam! Hurrah!“

Die von US-Diensten und deutschen Freiheitskämpferinnen wie Claudia Nolte gesponserte »orange Revolution« an der Jahreswende 2004/2005 war kaum vorbei, da ließ sich deren Held Viktor Juschtschenko auf dem Friedhof Montparnasse in Paris am Grab von Symon Petljura (1879–1926) ablichten. Der errang sich dadurch besonderen Ruhm, daß er als Anführer antibolschewistischer Banden in der Ukraine 1918/19 antijüdische Pogrome abhalten ließ, denen bis zu 100000 Menschen zum Opfer gefallen sein sollen. Sein Mörder Scholom Schwartzband wurde von einem französischen Gericht freigesprochen, weil er in Vergeltung für den Tod von 15 Familienangehörigen, darunter seinen Eltern, gehandelt habe.

Einer der Nachfolger Petljuras wurde Stepan Bandera (1909–1959), der beim Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion mit seiner »Ukrainischen Aufstandsarmee« an der Ermordung von 7000 Kommunisten und Juden allein am 30. Juni 1941 beteiligt war. Er wollte das Schlachten im Rahmen eines eigenen Staates fortsetzen, was den Nazis nicht paßte. Sie sperrten ihn von Juli 1941 bis September 1944 im Zellenbau des KZ Sachsenhausen ein. Er tauchte in der Obhut der nunmehr freien westlichen Welt in München wieder auf und setzte seine Tätigkeit im Umkreis von BND und Radio Liberty nahtlos fort. Seine Ermordung geht angeblich auf einen Auftrag des KGB zurück.

All das reicht aus, ihn zum Nationalhelden der Juschtschenko-Ukraine zu machen. Am Dienstag berichtete die Süddeutsche Zeitung, der Präsident wolle in Kiew für Bandera »eine Art Triumphbogen« errichten »mit 30 Meter hohen Säulen«. Am vergangenen Donnerstag hatte die UN-Generalversammlung diese Aktivitäten und Ähnliches in den baltischen Republiken mit 129 zu zwei Stimmen (USA und Marshallinseln) als »unzulässig« verurteilt. Alle EU-Staaten enthielten sich. Die »friedlichen Revolutionen« kommen langsam ans Ziel.

Quelle

Steht Israel vor dem größten Nazi-Skandal seiner Geschichte? Wie die Zeitung „Haaretz“ jetzt berichtet, soll sich Politiker Moshe Feiglin vor 13 Jahren naziverherrlichend geäußert haben.

Feiglin (gehört der Likud-Partei an, in der auch Ex-Regierungschef Benjamin Netanyahu beheimatet ist) soll am 8. Dezember 1995 gegenüber Haaretz-Journalisten gesagt haben: „Hitler war ein unerreichtes militärisches Genie.“ Weiter soll er gesagt haben: „Hitler schätzte gute Musik. Er malte. Das war keine Schlägerbande. Sie haben Schläger und Homosexuelle lediglich benutzt“.

Wie kann ein Mann, dessen Volk unter dem millionenfachen Mord im Nazi-Holocaust gelitten hat, so etwas sagen?

Quelle

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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