Die Genehmigung der Bundesregierung zum Verkauf von 200 Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien ist in Deutschland auf breiten Protest gestoßen. Hauptkritikpunkt ist der Umgang des saudischen Königreichs mit Menschenrechten. Einem Regierungssprecher zufolge habe man jedoch die Menschenrechtslage  einem harten Faktencheck unterzogen, dessen Ergebnis positivausgefallen sei:

Faktencheck: Saudi-Arabien und die Menschenrechte

Wahlrecht: In Saudi-Arabien gilt schon lange das Frauenwahlrecht: Jeder volljährige Mann hat das Recht, sich aus dem vorhandenen Angebot eine oder mehrere Frauen zu wählen.

Berufsfreiheit: Der Staatsdienst steht allen Bürgern offen. So können Steinewerfer nicht nur eine Karriere als Vollstreckungsbeamte machen, es ist sogar Einstellungsvoraussetzung.

Transparente Justiz: Jeder Regierungskritiker erhält die Gelegenheit, die Gefängnisse des Landes mehrere Jahre lang gründlich zu inspizieren.

Säkularismus: Staat und Religion folgen dem Prinzip einer strikten Trennung: Wer eine andere als die Staatsreligion praktiziert, wird von seinem Kopf getrennt.

Westliche Werte: Saudi-Arabien hat längst viele westliche Werte  übernommen. So gilt  beim Hände-Abhacken wegen Verkehrsdelikten selbstverständlich  rechts vor links.

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