Die Gewaltspirale in Afghanistan scheint kein Ende zu finden. In Kundus hatte die Bundeswehr die Zivilbevölkerung bombardieren lassen. Unbedeutender Anlaß waren zwei geklaute LKWs mit Benzin. Die Bevölkerung aus umlingenden Häuser machte sich auf den Weg, das Benzin „an sich zu nehmen“. Daraufhin ließ die Bundeswehr unter Oberst Klein die Zivilbevölkerung mit äußerster Brutalität bombardieren. Bei diesem hinterhältigen, feigen Bombenanschlag auf die Zivilbevölkerung waren mehr als 140 Zivilisten getötet worden, darunter zahllose Kinder und Jugendliche.

Letzte Woche war es in Talokan zu Demonstrationen gegen die deutschen Besatzer gekommen. Anlaß für die Demonstration war die Tötung mehrere Menschen durch ein  Killer-Kommando der ISAF. Die Bundeswehr schoß dabei einfach in die Menschenmenge der rund 2.000 Demonstranten. Bei diesem Massaker hat es zwölf tote Zivilisten und mehr als 80 Verletzte gegeben.

Heute scheint sich der afghanische Widerstand offenbar gerächt zu haben. Auf ein Treffen von Bundeswehr-Offizieren mit Vertretern der korrupten afghanischen Adminstration soll ein Bombenanschlag verübt worden sein. Es soll dabei zwei tote Bundeswehrsoldaten und vier Verletzte gegeben haben. Unter den Verletzten soll sich angeblich auch Generalmajor Kneip, der deutsche Kommandeur der ISAF, befinden.

Es wird Zeit, daß die Bundeswehr nun endlich aus Afghanistan abzieht und Deutschland mit den Reparationszahlungen für die dort angerichteten Schäden beginnt.

Quelle

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