Der Präsident sagte:

Heute, da die palästinensischen Gruppen sich zusammentun, muß das zur Ausmerzung des zionistischen Regimes führen.

Unsere Position zu diesem Regime ist klar, sagte Ahmadinedschad und fügte hinzu, daß das zionistische Regime im Wesen den Brückenkopf des Kolonialismus und ein eitriges Krebsgeschwür bilde, und daß, wenn auch nur eine einzige Zelle davon im Körper der Region zurückbleibe, wir keine Veränderung des Zustands erleben würden.

Er erwähnte die Demonstrationen der Menschen anläßlich des Jahrestags der Besetzung ihres Landes und die Ermordung einiger Palästinenser und sagte, das zionistische Regime habe noch einmal sein Wesen offenbart, und das sei eine Lektion für uns und das palästinensische Volk.

Der Präsident fügte hinzu daß, wenn das zionistische Regime auch nur eine Hand breit im besetzten Palästina bleibe –  unter welcher Bezeichnung auch immer –   die Region kein Glück finden und das Regime weiter expandieren werde.

Wenn man sage, wir müßten zwei Staaten haben, so sei das auch so eine Taktik; nach der Entstehung [eines palästinensischen Staates] würden die Zionisten ihre Pläne weiter verfolgen, sagte Ahmadinedschad.

Er sagte, hinter den Kulissen stünden die zionistischen Regierungen, die als Agenten der USA und einiger europäischer Länder die Entwicklung der Nationen in der Region stören, und in der Tat habe sich an dieser ihrer Mission nichts geändert.

Der Präsident sagte, diese Länder würden das zionistische Regime aus den Ereignissen in der Region heraushalten, es stabilisieren und einen Teil von Jordanien abtrennen wollen, um ihn den Palästinensern zu geben. Das sei ein weiterer Verrat. So eine Schande werde das palästinensische Volk nicht akzeptieren.

Er fügte hinzu, daß alle Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren müßten und daß den Palästinensern das Recht auf nationale Souveränität gewährt werden müsse.

Auszug aus einem Bericht über das jüngste Interview mit Ahmadindschad, erschienen auf Farsi bei Farnews am Dienstag, dem 17. Mai 2011

Kommentar

Springers Welt vom 17. Mai 2011 behauptet: „Ahmadinedschad beschimpft Israel als ‚Krebsgeschwür'“. Die Zeitung lügt.

Tatsächlich hat Ahmadinedschad gesagt, das zionistische Regime sei es, das den Weg zum Glück blockiere. Das ist wahr: Die israelische Staats- und Regierungspolitik verhindert den Frieden in der Region.

Springers Welt bezichtigt Ahmadinedschad des Antisemitismus. Tatsächlich ist es Springers Welt, die die verbrecherische israelische Staats- und Regierungspolitik als jüdisch ausgibt. Nicht Ahmadinedschad, sondern Springers Welt schürt den Judenhaß.

Quelle

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