Ein Hamas-Verantwortlicher bezeichnete die Drohungen der USA und Israels nach der Unterzeichnung eines ersten Versöhnungsabkommens zwischen der Hamas und der Fatah als unbedeutend. Der Berater des gewählten Ministerpräsidenten Palästinas in Gaza, Ahmad Yussef, sagte: Washington und Tel Aviv wollen die Palästinenser auseinandertreiben. In diesem Sinne drohen sie nun die palästinensischen Gruppen, die zu einer ersten Einigung gelangt sind.
Das zionistische Regime habe am meisten von den Differenzen unter den Palästinensern profitiert, doch es sei nun die Zeit der Einheit der Palästinenser gekommen. Ursache für die Einigung waren die Volksaufstände in der Region, die gescheiterten Friedensverhandlungen, Hoffnungslosigkeit bei manchen palästinensischen Gruppen hinsichtlich des Weißen Hauses und die Unzufriedenheiten der jungen Palästinenser über die anhaltenden Differenzen, so Yussef.
Die Fatah und die Hamas haben am Mittwoch eine erste Einigung zur nationalen Versöhnung in Kairo unterzeichnet.
Sie umfasst die Gründung einer Regierung der nationalen Einheit bestehend aus unabhängigen Persönlichkeiten, Fortsetzung der Schlichtungsgespräche und gleichzeitige Wahlen für den Vorsitzenden der Autonomiebehörde und des gesetzgebenden Rates in Palästina.

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