Die von der CIA geführten „Rebellen“ im Osten Libyens sind trotz intensiver Unterstützung durch Bomber der NATO nicht in der Lage, das vorgegebene Ziel „Regime Change“ zu erfüllen. Die „Rebellen“ kommen nicht mal bis Sirte, von Tripolis ganz zu schweigen. Aktuell ist die Front mal wieder in Ajdabiya, rund 150 km südlich von Benghazi.

Obwohl die Propaganada in den NATO-Staaten und in den Massenverblödungseinrichtungen ihrer arabischen Statthalter das immer wieder versuchte, den kriegsmüden Bevölkerungen in den NATO-Staaten einzureden, ist eine ungenügende Bewaffnung nicht die Ursache für die fehlenden militärischen Erfolge der Rebellen.

Bereits am 9. März erklärte Rebellensprecher Mustafa Gheriani, dass die Rebellen trotz UN-Waffenembargo von der Golfdiktatur Katar alle Waffen bekommen, die sie sich wünschen. Die Bilder vom Ort des Kampfgeschehens bestätigen das: die Rebellen haben massenhaft brandneue NATO-Waffen und mehr als reichlich dazu passsende Munition. Selbst das deutsche Kriegshetzerblättchen „Der Spiegel“ räumt gerade beiläufig ein: „Waffenlieferungen hätten für die Aufständischen keine oberste Priorität.“

Langsam aber sicher kommt in der englischsprachigen Presse dafür immer mehr die wahre Ursache für die fehlenden militärische Erfolge der Rebellen durch. Die Rebellen sind „outnumbered„, also zahenmäßig unterlegen, heißt es nun immer öfter.

Angesichts der Unverschämtheit von Muamar Gaddafi und seiner Unterstützer, einfach zahlenmäßig mehr zu sein als die von der Terrororganisation NATO unterstützten Mörderbanden, die wie die Zionisten lügen, bereitet sich die NATO nun darauf vor, entschieden zu handeln. Der Chef des Stabes im militärischen NATO-Hauptquartier, General Manfred Lange, erklärte heute, die NATO plant den Einsatz von Bodentruppen in Libyen. Weil Besatzungstruppen laut UNSC-Resolution 1973 verboten sind, will die NATO die Eroberungs- und Besatzungstruppen „Unterstützung für humanitäre Hilfsmissionen“ nennen.

Praktisch darf man sich die humanitäre Hilfsmission mit militärischer Unterstützung vermutlich in etwa so vorstellen, dass inmitten zwischen den NATO-Panzern ein paar Kisten Coca-Cola versteckt werden, mit denen dann der Bevölkerung der zu erobernden Städte zu ihrem „Recht auf gesunde Ernährung“ verholfen werden wird. Und weil natürlich niemand etwas zu verschenken hat, und auch ein paar Kisten Cola bezaht werden müssen, wird die NATO ihren Feldzug sicherlich so führen wollen, dass sie die Ölanlagen Libyens zufällig gleich mit befreit und in Zahlung nehmen kann.

Wo es in Libyen nun bald sprudelnde Ölquellen zu besetzen gilt, sind die deutschen Kriegsparteien von olivgrün über pestschwarz bis hin zu verräterrot schon jetzt ganz geil auf Krieg. Die NATO kann es schließlich nicht zulassen, dass die heldenhaften Kämpfer für westliche Werte wie Dollardominanz und Kolonialismus zur Rechenschaft gezogen werden, nur weil sie gern mal der auch in Deutschland recht populären Beschäftigung nachgehen, Menschen mit schwarzer Hautfarbe zu massakrieren. Man hat schließlich gemeinsame Werte. Da geht es nur um Humanität, die die NATO in Libyen ganz pragmatisch mit noch mehr radioaktiver DU-Munition verbreiten wird. Damit, dass, wenn die von der CIA geführten Rebellen aus dem Verkehr gezogen werden, auch deren Versprechen hinfällig wird, der NATO die Ölressourcen Libyens zu überlassen, hat das natürlich überhaupt nichts zu tun.

Und erst recht hat das nichts mit einem lange und säuberlich geplanten räuberischen Angriffskrieg gegen Libyen zu tun.

Quelle

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