Die Fotos gingen um die Welt. Ist es nicht herzzerreißend, wie das säuberlich aufdrappierte Stofftier hinter der zerbrochenen Windschutzscheibe von verletzten Kinderseelen zeugt? Der Bildtext von Getty macht das Grauen noch deutlicher: „Stofftiere wurden im inneren des Busses zurückgelassen, wo ein Teenager kritisch verletzt worden war, als ein Projektil aus Gaza in den Bus geschossen ist, als ein Kinder von der Schule am 7. April 2011 nahe des israelischen Kibbutzes Nahal Oz nach Hause brachte.“ Der zionistische Terrorfürst Benjamin Natanjahu sagte, mit dieser Attacke sei eine rote Linie überschritten.

Bei Murdochs Fox News und in anderen zionistischen Propagandaschleudern in aller Welt, die ähnlich „Fair and Balanced“ sind, war es am Freitag nachzulesen: UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon verurteilte mit deutlichen Worten einen palästinensischen Raketenangriff auf einen Schulbus des für die thailändische Kirschsaftattacke zu Beginn dieses Jahres berühmten Kibbutzes Nahal Oz im 1948 zionistisch besetzten Teil von Palästina.

Darüber, dass Israel seine fortgesetzten Aktivitäten zum Massakrieren von Palästinensern beschleunigt hat, äußerte Ban Ki-Moon dann natürlich lediglich Besorgnis, weil es dem zionistischen Terrorregime natürlich nicht abzuverlangen ist, darauf zu verzichten, aus Rache massenhaft Palästinenser zu massakrieren.

Die Geschichte hat nur kleinen Fehler: die Nachricht, dass Palästinenser mit einem Projektil einen Schulbus getroffen haben, ist eine Lüge, ein Fake, nichts anderes, als eine der üblichen Blutlügen des zionistischen Terrorregimes, bevor es seinem Blutdurst freien Lauf lässt.

Für jeden, der zwei Augen im Kopf hat, ist es leicht zu erkennen, dass die ganze Geschichte vom getroffenen Schulbus eine Lüge ist.

Schauen wir uns zuerst einmal den verletzten „Teenager“ an, dessen Köper für einen Teenager schon ungewöhnlich ausgewachsen ist. Hier: blutverschmiert und den linken Arm zugepflastert liegt er da inmitten von zionistischen Soldaten, die sich um ihn kümmern, in Unterhose auf der Straße. Und nun schauen wir uns den verletzten Jugendlichen nochmal hier an: da wird der verletzte „Jugendliche“ in einen Krankenwagen gepackt. Sein zugepflasteterter linker Arm ist zwischenzeitlich offenbar gesundet, und dafür funkelt eine hübsche Uhr am Handgelenk. Seltsam? Nicht wirklich.

Schauen wir uns den Tatort hier bei Getty an. Da sehen wir den getroffenen Bus, im Hintergrund links sind zahlreiche Bäume zu erkennen. Hier ist der Tatort bei Reuters: da ist nur ein Baum und ein kleiner Strommast. Und nun sehen wir den Tatort hier bei AP: da ist kein Baum, da sind nur zwei Strommasten. So viele Tatorte. Und trotzdem gibt es keine kriminaltechnischen Absperrungen. Seltsam?

Aber vielleicht wurde der Schulbus ja gleich mehrfach von einem palästinensischen Projektil getroffen. Das scheint die Lösung des Rätsels zu sein. Hier ist bei Getty zu sehen, dass ein schwerer Treffer den Motorraum des Schulbusses hinten zerstört hat. Und hier noch ein Bild von Getty: da wurde nun durch einen weiteren Treffer hinten im Motorraum auch noch das Dach hinten links eingedrückt. Dabei war doch gerade noch die Frontscheibe vorn kaputt. Und innen sieht der Bus aus, wie ein Übungsbus für Übungen zur Notfallversorgung. Seltsam?

Nein, das ist überhaupt nicht seltsam. Es ist ganz simpel. Das zionistische Terrorregime hat Bilder von unterschiedichen Notfallübungen benutzt, um das Massakrieren von Dutzenden von Palästinensern durch zionistische Terrorbrigaden zu rechtfertigen. Jetzt, wo die zionistische Lobby den Krieg gegen Libyen erfolgreich organisiert hat, ist schließlich genau der richtige Zeitpunkt, um dem zionistischen Bltdurst mal wieder freien Lauf zu lassen.

Quelle

Advertisements