Die Enthüllung der Zusammenarbeit Deutschlands mit Saudi Arabien hinsichtlich  Rüstungsgeschäften und Ausbildung der saudiarabischen Polizei hat die Verärgerung deutscher Politiker zur Folge. Nach Veröffentlichung der Nachricht über Zusammenarbeit der deutschen Regierung mit Saudi Arabien hinsichtlich eines Milliarden-Rüstungsgeschäftes und der Ausbildung der saudiarabischen Polizisten in der Zeitschrift Focus und im „Spiegel“ kritisierten  die Oppositionsparteien heftig die Regierung.

Gemäß dem Bericht der farsnews in Berufung auf die österreichische Nachrichtenagentur ,hat der Sprecher des Innenausschusses im deutschen Parlament Dieter Wiefelpütz  der Oppositionspartei SPD heftig die Regierung in dieser Angelegenheit kritisiert  und hinsichtlich eines Missbrauchs der deutschen Polizeikräfte gewarnt.

Wolfgang Wieland, Experte für Innere Angelegenheiten der Grünen stellte die rechtliche Grundlage dieser Einsätze in Frage und forderte, dass die Entsendung von Polizeikräften ins Ausland wie die Militäreinsätze im Ausland vom Parlament gebilligt werden müssen.

Auch andere deutsche Politiker stellten sich gegen das Projekt und fragten nach dem Sinn der  Ausbildung von Polizeikräften eines Landes  mit einer reaktionären und anti-demokratischen Regierungsordnung, und ob Deutschland demnächst auch zur Ausbildung von nordkoreanischen Kräfte beitragen solle.

Jüngst stellte sich heraus, dass die deutsche Polizei unter Aufsicht des Innenministeriums Sicherheitskräfte Saudi-Arabiens, welche mit brutalen Methoden die Revolutionäre niederschlagen, ausgebildet hat. Dieser Auftrag war so streng geheim, dass er nicht in den Papieren über die internationalen Einsätze der Polizei und nicht in dem Befragungskonzept der Linken im Parlament erwähnt wurde.

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