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Ein Hamas-Verantwortlicher bezeichnete die Drohungen der USA und Israels nach der Unterzeichnung eines ersten Versöhnungsabkommens zwischen der Hamas und der Fatah als unbedeutend. Der Berater des gewählten Ministerpräsidenten Palästinas in Gaza, Ahmad Yussef, sagte: Washington und Tel Aviv wollen die Palästinenser auseinandertreiben. In diesem Sinne drohen sie nun die palästinensischen Gruppen, die zu einer ersten Einigung gelangt sind.
Das zionistische Regime habe am meisten von den Differenzen unter den Palästinensern profitiert, doch es sei nun die Zeit der Einheit der Palästinenser gekommen. Ursache für die Einigung waren die Volksaufstände in der Region, die gescheiterten Friedensverhandlungen, Hoffnungslosigkeit bei manchen palästinensischen Gruppen hinsichtlich des Weißen Hauses und die Unzufriedenheiten der jungen Palästinenser über die anhaltenden Differenzen, so Yussef.
Die Fatah und die Hamas haben am Mittwoch eine erste Einigung zur nationalen Versöhnung in Kairo unterzeichnet.
Sie umfasst die Gründung einer Regierung der nationalen Einheit bestehend aus unabhängigen Persönlichkeiten, Fortsetzung der Schlichtungsgespräche und gleichzeitige Wahlen für den Vorsitzenden der Autonomiebehörde und des gesetzgebenden Rates in Palästina.

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Pakistan wendet sich von US-Bündnispartner ab. Geheimdienst ISI auf Washingtons Terrorliste

In den vergangenen Monaten sind die Beziehungen zwischen den USA und Pakistan auf einen neuen Tiefstand gefallen. Nun scheint der vielschichtige Interessenkonflikt in eine neue Phase übergegangen zu sein. Einem Bericht des Wall Street Journal vom 27. April zufolge hat Pakistan versucht, die US-amerikanischen Ziele in Afghanistan massiv zu untergraben.

Beim bilateralen Gipfeltreffen am 16. April in Kabul habe der pakistanische Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani seinen afghanischen Amtskollegen Hamid Karsai beschworen, einen von Washington angestrebten Vertrag über eine strategische Partnerschaft, nicht zu unterzeichnen. Das Papier würde den USA im Falle eines Abschlusses langfristige Rechte für die Errichtung von Militärbasen am Hindukusch sichern.

Gilani soll demnach Karsai nahe gelegt haben, für die Zukunft seines Landes nicht länger auf die USA zu setzen, sondern in Richtung Pakistan zu blicken. Sein Land könne bei den Verhandlungen mit den Taliban helfen sowie in Richtung China vermitteln, das mit seiner Finanzmacht besser nach Gilanis Meinung als die USA zur wirtschaftlichen Entwicklung Afghanistans beitragen könne. Das berichtete das New Yorker Blatt unter Berufung auf »US-freundliche« Teilnehmer am Gipfel.

In der Vergangenheit hat es zwischen Washington und der pakistanischen Hauptstadt Rawalpindi schon öfters gekracht. Große Sorgen über einen möglichen Schaden der Beziehungen haben sich die US-Amerikaner bisher jedoch nicht gemacht. Trotz wiederholten Aufbegehrens schien die politische und militärische Führung Pakistans kein wirkliches Interesse zu haben, vom Tropf der USA abzulassen. Mit dem Plan für die US-Basen aber scheinen die US-amerikanischen Vorstellungen für die Neuordnung der afghanisch-pakistanischen Großregion die pakistanischen Sicherheitsinteressen zu untergraben. Ein Grund dafür sind die wirtschaftlichen, diplomatischen und militärischen Aktivitäten, die Indien mit US-Wohlwollen in Afghanistan entwickelt. Diese werden von Pakistan besonders mißtrauisch beäugt, denn in Indien sieht es seinen Erzfeind und strategischen Rivalen in der Region.

In Afghanistan wiederum sieht Pakistan sein »strategisches Hinterland«, vom dem bei einem Konflikt mit Indien keine Gefahr für Pakistan ausgehen darf. Vor allem aber scheint der fortdauernde Versuch Washingtons, mit den Taliban doch noch zu einem Verhandlungsfrieden zu kommen, in Rawalpindi für Empörung zu sorgen. Denn Pakistan ist von den Verhandlungen ausgeschlossen, während Indien aktiv beteiligt ist.

Bei der pakistanischen Führung scheint sich offensichtlich die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, daß die USA sich von einem Verbündeten zu einer Bedrohung der nationalen Sicherheitsinteressen gewandelt haben. Das legt zumindest die Aussage eines hochrangigen pakistanischen Teilnehmers am Gipfel in Kabul nahe, der im Wall Street Journal zitiert wird: »Wenn die US-Amerikaner gehen wollen, dann sollen sie gehen. Pakistan ist der einzige Garant seiner eigenen Interessen.« Und die verfolgt Pakistans mächtiger Geheimdienst ISI, indem er weiterhin enge Beziehungen zu vielen in Afghanistan kämpfenden Taliban unterhält. Denn die Taliban sind Pakistans strategischer Trumpf, um zu verhindern, daß im post-US-amerikanischen Afghanistan pakistanfeindliche Kräfte an die Macht kommen.

Derweil berichtete der britische Guardian am 25. April unter Berufung auf Wikileaks-Dokumente, daß Washington den ISI auf die Liste der Terroristengruppen gesetzt habe.

Systematische Diskreditierung durch jüdisch-deutsche Interessengruppen

Eine Wanderausstellung über Flucht und Vertreibung der Palästinenser im Jahr 1948 hat in Deutschland zu Spannungen zwischen Christen, Juden, Israeli und Palästinensern geführt. Der Disput ist in der Öffentlichkeit weitgehend verborgen geblieben.

Eine Welle der Empörung erfasst Deutschland, und sie wirkt inzwischen nicht mehr spontan, sondern gut organisiert. Überall, wo die Wanderausstellung «Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948» gezeigt wird oder gezeigt werden soll, werden die Veranstalter und die kommunalen Behörden von jüdischen und deutsch-israelischen Organisationen unter Druck gesetzt. Ziel ist nicht etwa der Diskurs über dieses fragwürdige Kapitel der Geschichte des Staates Israel. Mit dem Argument, die Ausstellung sei einseitig und tendenziös, wird deren Verbot gefordert und bisweilen auch durchgesetzt.

Merkwürdige Interventionen

In Aachen droht jetzt sogar die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit auseinanderzufallen. Deren jüdischer Vorsitzender Nathan Warszawski griff die evangelische Kirche scharf an, weil sie es wagen will, die Palästinenser-Ausstellung im Mai in ihren Räumen zu zeigen. Er machte die Kirche nachträglich sogar für die jüngsten Hakenkreuz-Schmierereien an der Synagoge der Kaiserstadt verantwortlich. Die Kirche sei eine «Koalition des Israel-Hasses» mit der rechtsradikalen NPD und den «Freiheit-für-Palästina»-Kämpfern eingegangen, äusserte er und sorgte auf der Gegenseite für helles Entsetzen. Superintendent Hans-Peter Bruckhoff verteidigte die Ausstellung. Es müsse möglich sein zu zeigen, dass Palästinenser nicht nur Täter, sondern auch Opfer seien, ohne deswegen sogleich als Antisemit beschimpft zu werden. Denn genau darauf läuft die öffentliche Auseinandersetzung immer wieder heraus.

Es empfiehlt sich in diesen Tagen die Lektüre der Lokalseiten deutscher Regionalzeitungen. Nur dort, nicht aber in der überregionalen Presse, finden sich Hinweise auf die permanenten Versuche, der Ausstellung den Garaus zu machen. Doch das Beispiel der Stadt Düsseldorf, welche die drittgrösste jüdische Gemeinde in Deutschland beherbergt, könnte bald schon für Aufsehen sorgen. Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, die dort die Nakba-Ausstellung organisierte, hat sich entschieden, für ihre Sache vor das Verwaltungsgericht zu ziehen und das Ausstellungsverbot anzufechten.

Die Antisemitismus-Keule

Merkwürdiges hatte sich nämlich zugetragen. Acht Tage bereits war die Nakba-Ausstellung in der Volkshochschule zu sehen. Doch dann kam es plötzlich zur Begehung mit einem Vertreter der jüdischen Gemeinde. Schon nach dem Anblick der 4. von 13 Plakattafeln stand dessen Urteil offensichtlich fest. Drei Stunden später waren die Plakattafeln weggeräumt, die Ausstellung wurde geschlossen. Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft ist überzeugt, dass die jüdische Gemeinde ihren Einfluss geltend machte. Die Stadtverwaltung hingegen beteuert, die Entscheidung, die Ausstellung zu schliessen, sei vorher schon gefallen, der Gemeindevertreter Szentei-Heise sei nur als Gutachter hinzugezogen worden.

Wie so oft hatte das Argument, die Ausstellung fördere Antisemitismus und Israelfeindlichkeit, auch die Stadtverwaltung Düsseldorfs beeindruckt. Der Entscheid war gefallen, noch bevor das Stadtparlament sich eine Meinung bilden konnte. Auch ein Protestbrief, den der Vorsitzende der «Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost», der Frankfurter Verleger Abraham Melzer, an den Oberbürgermeister Dirk Elbers richtete, änderte daran nichts mehr. Melzers Kritik, das Ausstellungsverbot schade nicht nur dem Ziel eines friedlichen Ausgleichs in Palästina, sondern auch den Interessen der Juden in Deutschland, lief ins Leere. Eine Antwort hat Melzer bis jetzt nicht bekommen.

Goliath gegen David

Deutsche Politiker orientieren sich vorzugsweise am Zentralrat der Juden in Deutschland, der mittlerweile 104 jüdische Gemeinden mit über 107 000 Mitgliedern repräsentiert. Die «Jüdische Stimme» hingegen, die der Regierung in Jerusalem kritisch gegenübersteht, zählt gerade einmal ein paar Dutzend Mitstreiter; sie ist die deutsche Sektion von «European Jews for a Just Peace» und vertritt Ideen, für die sich in Israel «Peace Now» einsetzt. Ihre Mitglieder sind Künstler, Schriftsteller und Wissenschafter.

Einer aus ihren Reihen, der frühere Vorsitzende Rolf Verleger, hielt unlängst bei der Verleihung der Otto-Hahn-Friedensmedaille 2011 der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen an den Berliner Staatsoperndirektor, Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim die Laudatio. Denn der prominente Musiker macht mit seinem West-Eastern Divan Orchestra aus jungen arabischen und israelischen Musikern vor, wie Versöhnung aussehen könnte. Die «Jüdische Stimme» unterstützt die Nakba-Ausstellung. Ihr Vorsitzender Melzer ist nämlich überzeugt, dass es Frieden im Nahen Osten nur geben kann, wenn sich beide Seiten aufeinander zubewegen und jede Seite die Sichtweise der anderen Seite als legitim akzeptiert.

Druck aus Israel?

Auch der Verein «Flüchtlingskinder in Libanon», dessen Vorsitzende Ingrid Rumpf die von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg und dem Evangelischen Entwicklungsdienst geförderte Palästina-Ausstellung zusammenstellte, ist auf Ausgleich bedacht. Der Zusammenschluss entstand aus einem «Freundeskreis Asyl» heraus, der sich in Reutlingen und Umgebung libanesischer Bürgerkriegsflüchtlinge annahm und bei dieser Gelegenheit mit den katastrophalen Zuständen in den Flüchtlingslagern des Zedernlandes konfrontiert wurde. Wenigstens den Kindern dort wollte man Hilfe zukommen lassen, was dann auch geschah.

Die Ausstellung war der nächste Schritt. Sie schildert nicht nur das Leid der Palästinenser, sondern gerafft und verkürzt auch die Vorgeschichte des Nahostkonflikts. Neben Dokumenten und Fotos mangelt es nicht an Literaturhinweisen. Äusserungen des Staatsgründers Ben Gurion und des ehemaligen Milizenchefs und späteren Ministerpräsidenten Menachem Begin dienen als Belege dafür, dass die Vertreibung der arabischen Bevölkerung aus Palästina von langer Hand vorbereitet war. Von Massakern ist die Rede.

Vorauseilender Gehorsam

Für Israel und für viele Juden wird ein Tabuthema angesprochen. Doch statt sich der Diskussion zu stellen, Korrekturen anzubringen und Fakten ins rechte Licht zu rücken, zeigen sich viele jüdische Institutionen nur daran interessiert, zu verhindern, dass die Ausstellung gezeigt wird. Es entsteht der Eindruck, das vom israelischen Aussenminister Lieberman und dessen Partei Israel Beiteinu in der Knesset angestrebte Verbot des öffentlichen Gedenkens der Nakba solle auch in Deutschland gelten. Den jüdischen Gemeinden jedenfalls wirft Abraham Melzer vor, sich als verlängerter Arm Israels zu betätigen.

Anfangs gab es mit der Ausstellung keine Probleme. Seit 2008 waren die Plakattafeln an 64 Orten zu sehen, zweimal schon in Berlin und in München, übrigens auch in Basel und Bern. Erst vor einem Jahr war der Ton der Kritiker immer aggressiver und unnachgiebiger geworden. Zunächst riefen Vereinigungen, deren Namen bis dahin niemand kannte, zu Demonstrationen auf. Doch dann intervenierten immer häufiger Vertreter der jüdischen Gemeinden und der örtlichen Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Osnabrück bildete im Februar die rühmliche Ausnahme. Zur Eröffnung im Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum war der Vorsitzende der regionalen Deutsch-Israelischen Gesellschaft erschienen; der ehemalige Präsident des Europaparlaments, der CDU-Politiker Hans-Gert Pöttering, sprach ein Grusswort.

Gisela Siebourg, die stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft auf Bundesebene, sieht das Motiv für die verstärkten Aktivitäten jüdischer Organisationen in der wachsenden Kritik an der israelischen Politik in den Autonomiegebieten. Die deutsche Seite, meint Siebourg, sei im Übrigen zu schnell bereit nachzugeben. Ingrid Rumpf spricht sogar von dem «vorauseilenden Gehorsam», der die kommunalen Behörden zum Einlenken veranlasse, und eben nicht nur diese. Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Frankfurt zog eine ursprüngliche Zusage zurück. Die evangelische Kirche stellte wie so oft in letzter Zeit Ersatzräume zur Verfügung. Im badischen Besigheim wird zurzeit versucht, dem Düsseldorfer Beispiel zu folgen und die laufende Nakba-Ausstellung vorzeitig schliessen zu lassen.

Ein Freiburger Richterspruch

Für die Stadt Düsseldorf übrigens hätten die Vorgänge in Freiburg lehrreich sein können. Die Stadtbibliothek dort stand plötzlich nicht mehr zu ihrem Wort. Doch die Verwaltungsrichter schrieben der Stadtverwaltung ins Stammbuch, die Ausstellung verstosse inhaltlich nicht gegen Strafgesetze und sei «von der Meinungsfreiheit getragen». Wenn die Stadt meine, Flucht und Vertreibung im Jahr 1948 seien eher einseitig dargestellt, dann hätte sie in ihren Räumen doch deutlich machen können, dass auch andere Darstellungen denkbar und möglich wären. Die Ausstellung jedenfalls durfte stattfinden.

Für George Hodali, den Vorsitzenden der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft in Düsseldorf, ist die momentane Debatte nur schwer zu ertragen. Er wisse schliesslich, worüber er rede, gibt er zu bedenken. Er ist einer von noch wenigen Zeitzeugen jener Ereignisse. Als 13-Jähriger musste er sein Heimatdorf Beit Jalla nahe Bethlehem verlassen. Jetzt hofft er auf einen Erfolg vor Gericht und die Rücknahme der Zensur, der die Nakba-Ausstellung in Düsseldorf zum Opfer fiel.

Quelle

Israel hetzt, bombardiert, tötet und spaltet seit Jahrzehnten diejenigen, die sich gegen seine Besetzung wehren.
Dies sind allen voran die Palästinenser. Angesichts dieser aggressiven Politik gibt es nicht wenige, die sagen

„Israel wolle eigentlich gar keinen Frieden“

Statt diese voreingenommene Meinung zu widerlegen hat die israelische Regierung dieses Urteil nun wieder einmal bestätigt und Kritiker haben es nun schwarz auf weiß.

„Die USA und Israel warnen Abbas vor Frieden.“

Während viele Organisationen versuchen den endlosen Konflikt zu lösen hat die Regierung Israels eigentlich gar kein Interesse an einem Frieden mit der Hamas und der Fatah unter Abbas.
Israel sieht scheinbar seine langjährige Arbeit der Spaltung in Gefahr und befürchtet, dass die vereinten Palästinenser Zugeständnisse und Rechte einfordern werden.

Israel und USA warnen Palästinenser
Fatah und Hamas versöhnen sich
http://www.n-tv.de/politik/Fatah-und-Hamas-versoehnen-sich-article3196956.html

„Gaddafis angebliche Milliarden“ oder doch die Rücklagen des Staates Lybien?

Auf der ganzen Welt und auch in Europa wird zur Zeit das Osterfest gefeiert. Es heißt Fröhliche Ostern! oder hier auf Zypern im griechischen Teil Kalo Paskha!. Es hat für Christen eine ganz besondere Bedeutung. Eine Tagesschausprecherin erklärte, beim Osterfest handele es sich um eines der höchsten Feste der Christenheit. Das ist nicht genau genug, denn es ist mehr, es ist das unbezweifelbar eindeutig höchste Fest im Kirchenjahr. Es ist das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten, der zuvor nach einer Kreuzigung, wie man sagt, gestorben war. Am Sonntag wird der Heilige Vater, Papst Benedict, seinen berühmten Segen urbi et orbi spenden, und er wird kaum ein einziges der vielen Länder auf der Welt unerwähnt lassen, nicht selten wird er ein paar Worte in der betreffenden Landessprache hinzufügen. Es ist Ostern.

Und doch gibt es gute Gründe, die die Einsicht nahelegen, daß das höchste Fest der Christenheit nichts anderes als die bedauerliche Folge eines grundlegenden Irrtums ist. Und dieser besteht in der Annahme, Sayyiduna Isa, unser Herr Jesus, der Sohn Mariens, auf dem der Friede sei, hätte den Kreuzestod erlitten.

JESUS WURDE IN DEN DRITTEN HIMMEL ERHOBEN

Die Wahrheit ist: Jesus wurde, als die Häscher sich ihm näherten, auf Befehl des Herrn der Welten in den dritten Himmel erhoben, während Judas Ischariot, der Verräter, durch Gottes Befehl das Aussehen Jesu annahm, so daß die Soldaten und sogar seine eigenen Gefährten glaubten, Judas sei Jesus. Derjenige, der den in diesen Tagen vielbegangenen Leidensweg beschritt und schließlich gekreuzigt wurde, war nicht Jesus, auf dem der Friede sei, sondern der Verräter Judas gewesen.

So heißt es im Barnabas-Evangelium (1) im Kapitel 215: „Als die Soldaten und mit ihnen Judas sich dem Ort näherten, wo Jesus war, hörte Jesus, daß sich viele Menschen näherten, weshalb er sich voller Furcht in das Haus zurückzog. Und die Elf schliefen. Da befahl Gott angesichts der Gefahr seines Dieners seinen Sendboten Gabriel, Michael, Rafael und Uriel, Jesus von der Welt hinwegzunehmen. Die heiligen Engel kamen und trugen Jesus hinaus durch das Fenster, das nach Süden hin liegt. Sie trugen ihn und brachten ihn in den dritten Himmel, begleitet von Engeln, die Gott auf ewig preisen.“ (a. a. O., S. 298)

DIE VERWANDLUNG DES JUDAS

Die „Verwandlung des Judas“(Kap. 216) beschreibt der Apostel Barnabas mit folgenden Worten: „Judas drang ungestüm vor allen anderen in das Gemach ein, aus dem Jesus emporgehoben worden war. Und die Elf schliefen. Da tat der wunderbare Gott Wunderbares in solcher Weise, daß Judas in Sprache und Aussehen eine solche Ähnlichkeit mit Jesus annahm, daß wir glaubten, er sei Jesus. Und als er uns geweckt hatte, suchte er überall, wo der Herr war. Da verwunderten wir uns und erwiderten: „Du, Herr, bist unser Meister, hast du uns nun vergessen?“ Und lächelnd sagte er: „Nun seid ihr töricht, daß ihr nicht wißt, daß ich Judas Ischariot bin!“ Und indem er dies sagte, kamen die Soldaten herein und legten Hand an Judas, weil er genauso aussah wie Jesus. Als wir die Worte des Judas gehört und die große Schar der Soldaten gesehen hatten, flohen wir, als wären wir außer uns …“ (ebendort)

DER LEIDENSWEG DES JUDAS

Was dann folgt, ist den Christen im Prinzip im Sinne der vielen Kreuzwege, die gerade in diesen Tagen in feierlichen Prozessionen nachgegangen werden, noch heute lebendig, nur mit dem bedeutsamen Unterschied, daß alles, was Jesus Christus erlitten haben soll, in Wahrheit dem Judas widerfuhr. So heißt es im Zeugnis des Apostels Barnabas (Kap. 217): „Die Soldaten nahmen Judas und banden ihn, nicht ohne Spott. Denn er leugnete wahrheitsgemäß, Jesus zu sein; und die Soldaten verlachten ihn und sagten: „Herr, fürchte dich nicht, denn wir sind gekommen, um dich zum König von Israel zu machen, und wir haben dich gebunden, weil wir wissen, daß du die Königswürde verweigerst.“ Judas erwiderte: „Nun habt ihr euren Verstand verloren! Ihr seid gekommen, um Jesus von Nazareth festzunehmen wie einen Räuber mit Waffen und Lampen; und ihr habt mich, der euch geführt hat, gebunden, um mich zum König zu machen!“ Da verloren die Soldaten die Geduld, und mit Schlägen und Tritten begannen sie, Judas zu verhöhnen, und sie führten ihn voller Wut nach Jerusalem. Johannes und Petrus folgten den Soldaten aus der Ferne; und sie bestätigten dem, der dies schreibt, daß sie das ganze Verhör sahen, dem Judas durch den Hohenpriester und durch den Rat der Pharisäer ausgesetzt wurde, die zusammengekommen waren, um Jesus zu Tode zu bringen. Darauf sprach Judas viele Worte der Verrücktheit, so daß ein jeder von Lachen ergriffen wurde in dem Glauben, er sei wirklich Jesus und täusche aus Angst vor dem Tode Wahnsinn vor. Da verbanden ihm die Schriftgelehrten die Augen mit einer Binde und verspotteten ihn und sagten: „Jesus, Prophet der Nazarener“, denn so nannte man die, die an Jesus glaubten, „sag uns, wer war es, der dich schlug?“ Und sie schlugen ihn und spuckten ihm ins Gesicht …“(a. a. O., S. 299)

Doch nicht nur die Feinde Jesu glaubten, daß Judas Jesus wäre, auch seine Familie, seine Mutter und seine Freunde glaubten es. So schreibt der Apostel: „Als es Morgen war, versammelte sich der Hohe Rat der Schriftgelehrten und der Ältesten des Volkes; und der Hohepriester und mit ihm die Pharisäer suchten falsches Zeugnis gegen Judas in dem Glauben, er sei Jesus; und sie fanden nicht, was sie suchten. Und warum sage ich, daß die obersten Priester glaubten, Judas sei Jesus? Ja sogar alle Jünger glaubten es, und mit ihnen der, der dies schreibt; und mehr noch, die arme jungfräuliche Mutter Jesu glaubte es und mit ihr seine Verwandten und Freunde, und der Kummer eines jeden war unglaublich. So wahr Gott lebt: Der, der dies schreibt, vergaß alles, was Jesus gesagt hatte, nämlich daß er von der Welt hinweggenommen werden würde und daß er in einer dritten Person leiden werde und daß er nicht sterben werde, bis das Ende der Welt nahe sei. Darum ging er mit der Mutter Jesu und mit Johannes zum Kreuz.“ (a. a. O., S. 300)

Wir alle kennen mehr oder weniger den Ablauf der Leidensgeschichte des Judas, die es verdient hätte, daß man sie im Wortlaut des Berichtes des Apostels Barnabas einmal sorgfältig studiert. Bemerkenswert ist der Kommentar von Pilatus, des Statthalters von Jerusalem, der den Judas mit folgender Begründung auf freien Fuß hatte setzen wollen: „«Dieser Mann sagt», sprach der Statthalter, «daß er nicht Jesus sei, sondern ein gewisser Judas, der die Soldaten zu Jesus geführt habe, ihn festzunehmen, und er sagt, daß Jesus der Galiläer ihn durch seine Zauberkunst so verwandelt habe. Wenn dies also wahr wäre, wäre es ein großes Unrecht, ihn zu töten, da er ja unschuldig ist. Wenn er aber Jesus ist und leugnet, daß er es ist, dann hat er gewiß den Verstand verloren, und es wäre Sünde, einen Narren zu töten.»“ (a. a. O., S. 302)

WER ANDERN EINE GRUBE GRÄBT

Genau besehen hätten die Jünger Jesu schon bei ihrer letzten Zusammenkunft, bei ihrem Lamm-Festessen aus Anlaß des Pasha-Festes wissen oder zumindest ahnen können, was geschehen würde, heißt es doch im Bericht des Apostel, Jesus habe allen Jüngern die Füße gewaschen und dann gesagt: „Ich habe euch gewaschen, doch seid ihr nicht alle rein, da alles Wasser des Meeres den nicht waschen wird, der mir nicht glaubt.“ Dies sagte Jesus, weil er wußte, wer ihn verriet. Die Jünger waren betrübt über diese Worte, als Jesus von neuem sprach: „Wahrlich sage ich euch, daß einer von euch mich verraten wird, so daß man mich verkaufen wird wie ein Schaf; aber wehe ihm, denn er wird all das erfüllen, was unser Vater David von solch einem sagte, daß er in die Grube fallen wird, die er für andere gegraben hat.“ Da schauten die Jünger einander an und sagten bekümmert: „Wer wird der Verräter sein?“ Judas sagte darauf: „Werde ich es sein, o Herr?“ Jesus antwortete: „Du hast mir gesagt, wer es sein wird, der mich verraten wird.“ Und die elf Apostel hörten es nicht. Als das Lamm gegessen war, ging der Teufel in Judas hin-ein, und er ging aus dem Hause hinaus. Jesus sagte wiederum zu ihm: „Tu geschwind das, was du tun mußt.“ (a. a. O., S. 297)

Von Pilatus geht es zum König Herodes, von Herodes wieder zurück zu Pilatus, Geld spielt in der Sache auch eine wichtige Rolle. Schließlich erleidet Judas den Tod am Kreuz. Und die Geschichte ist mit Blick auf das, was wir christlich Erzogenen einmal gelernt haben, so unglaublich – der Tod des Jesus ein Riesenfake! -, daß wir es verstehen können, daß das Evangelium des Heiligen Apostels Barnabas, des ältesten der Jünger Jesu, von der Paulinischen Christenheit das sicher am meisten gefürchtete aller überlieferten Evangelien war und ist. Denn ohne Kreuzestod keine Auferstehung, ohne Auferstehung kein Osterfest. Und ohne Ostern bricht das System des Paulinischen Christentums in sich zusammen.

WAS SAGT DIE JÜDISCHE ÜBERLIEFERUNG?

Nach jüdischer Überlieferung bestand und besteht der wichtigste Grund, unseren Herrn Jesus nicht als von Gott gesandten Propheten anzuerkennen, darin, daß er den Kreuzestod erlitten haben soll. Und die Juden sagen, daß nach ihrer Überlieferung es undenkbar ist, daß Gott es zugelassen haben könnte, daß einer seiner geliebten Propheten auf solch unehrenhafte, schändliche Art, wie es die für Verbrecher vorgesehene Kreuzigung ist, zu Tode gebracht wird.

Anders herum gedacht, bedeutet dies, daß, wenn sich die Wahrheit verbreitet, daß nämlich Judas an der Stelle Jesu gekreuzigt wurde, Jesus also von solchem Makel frei ist, die Juden keinen Grund mehr hätten, Jesus die Anerkennung als Prophet zu verweigern.

WAS SAGT DIE MUSLIMISCHE ÜBERLIEFERUNG?

Nach muslimischer Überlieferung ist es völlig ausgeschlossen, daß Allâh subhânahu wa ta’âla es zugelassen haben könnte, daß Sayyiduna Jesus gekreuzigt wurde. Jesus galt und gilt den Muslimen als einer der wichtigsten Propheten, der, einem E-Werk vergleichbar, von seinem Herrn mit solcher Macht ausgestattet worden war, daß kein Soldat sich hätte trauen können, sich ihm auch nur zu nähern, ohne daß er in hohem Bogen hinweggeschleudert worden wäre.

Zur Frage der Kreuzigung und Ermordung sagt das letzte Testament, der Heilige Koran, folgendes: „Aber sie haben ihn weder getötet, noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen bloß so (wa lâkin schubbiha lahum).“ (Koran, 4:157)

Die Muslime glauben, daß Jesus, auf dem der Friede sei, in der Endzeit gemeinsam mit Sayyiduna Mahdi, alaihi salam, wieder auf die Erde zurückkehren und mit ihm gegen Dajjâl kämpfen und diesen töten wird.

Und die Muslime glauben, daß sie Sayyiduna ‚Îsâ, der Friede sei auf ihm, insgesamt näher stehen und ihn besser verstehen als die heutigen Christen, und ihnen wird aus berufenem Munde, vom Religionshistoriker H. J. Schoeps nämlich, recht gegeben, der die enge Verwandtschaft der ursprünglichen Lehre Jesu und seinen Nazarenern mit den heutigen Muslimen deutlich erkannte und sein richtungsweisendes Werk Das Judenchristentum mit dem bemerkenswerten Satz beschließt: «Und somit ergibt sich als Paradox wahrhaft weltgeschichtlichen Ausmaßes die Tatsache, daß das Judenchristentum zwar in der christlichen Kirche untergegangen ist, aber im Islam sich konserviert hat und dadurch in einigen seiner treibenden Impulse bis in unsere Tage hineinreicht.» (2)

Daß diesem Zeugnis nach die Muslime also die wahren Nachfolger Jesu und damit die besseren Christen als jene sind, die sich heute so nennen, muß von allen paulinisch verführten Christen der Gegenwart natürlich als eine bis ins Mark gehende Provokation empfunden werden. Entsprechend groß ist ihr Haß auf die Muslime, entsprechend groß ist ihre Furcht vor dem Barnabas-Evangelium.

„THEY FEAR THE TRUTH“

Viele Jahrhunderte lang hatte das Evangelium des Heiligen Barnabas – möge Gott ihn segnen – vor der Öffentlichkeit verborgen gehalten werden können, bis es im 16. Jahrhundert in einer italienischen Übersetzung aus den verschlossenen Bibliotheken des Vatikans herausgebracht wurde und nach einer abenteuerlichen Odyssee heute in der Wiener Staatsbibliothek (Cod. 2662 Eug.) seinen Platz hat.

Schon die Schriftgelehrten des Altertums hatten sich darüber gewundert, daß das Barnabas-Evangelium aus den alten Codices entfernt worden war. Und bis heute fragt man sich: Was mag der Grund dafür gewesen sein? Was war es und was ist es denn, was uns seit jener Zeit verheimlicht werden soll?

Daß es nicht Jesus war, der Gesalbte, der den Kreuzestod erlitt, sondern Judas Ischariot, der durch ein göttliches Wunder die Gestalt und das Aussehen Jesu erhalten hatte, wie der Apostel und engste Vertraute Jesu berichtet, war das der aufregende Grund für jene Ächtung? Tatsache ist, daß die Lehre des Barnabas-Evangeliums – keine Dreifaltigkeit, Jesus ein Mensch, Befolgung des jüdischen Ritualgesetzes – mit dem Glauben des nazaräischen Judenchristentums übereinstimmt, wie er von Clemens, dem zweiten Bischof Roms, in den Reisepredigten des Petrus bezeugt wurde.

Seit dem Erscheinen des Barnabas-Evangeliums in deutscher Sprache (1) war es zu heftigen Auseinandersetzungen der Exegeten um seine Bedeutung und die Geschichte seiner Entstehung gekommen, ein Streit, zu dem an dieser Stelle folgendes angemerkt sei.

Haben sich die von aufgeschreckten Christen gegen die Echtheit des Evangeliums ins Feld geführten Einwände im Rahmen neuer Forschungen zunehmend als Bumerang erwiesen, sofern gerade sie die Authentizität und den hohen Rang des Werkes in nur um so hellerem Licht erstrahlen ließen, zeigt sich die Brisanz dieser Heiligen Schrift darin, daß es das gegenwärtige (paulinische) Christentum als eine gravierende Verfälschung der ursprünglichen Lehre Jesu und allesentscheidender Momente seiner Lebensgeschichte erweist. Daß es dabei zugleich eine Nähe zu den alten Judenchristen und ebenso zur muslimischen Sicht Jesu, des Sohnes der Maria, erkennen läßt, auf dem der Friede sei, kommt aus paulinischer Sicht erschreckend hinzu.

Eine von Scharfmachern regelrecht inszenierte Kampagne zur Herabsetzung der Authentizität des Werkes hat inzwischen schon den Charakter verzweifelter Zwanghaftigkeit angenommen. So werden die Attacken Jan Slomps und Christine Schirrmachers beispielsweise, es handele sich bei der vorliegenden Schrift nur um die Rache eines zum Islam konvertierten Juden aus dem 16. Jahrhundert, in ungebrochener Stereotypie bis heute fortgesetzt, obwohl sie von Luigi Cirillo, einem Schüler Henry Corbins, schon längst als unhaltbar widerlegt worden waren, der im vorgelegten Werk deutlich Teile eines uralten judenchristlichen Evangeliums erkennt.

Als hintergründiges Motiv jener von guten Argumenten bislang unbeeindruckt gebliebenen Propaganda gegen das Barnabas-Evangelium zeigt sich indes nurmehr genau das, was ein weiser Mann angesichts eines dem Theologischen Seminar der Universität Freiburg entliehenen Exemplars jener Erstausgabe von Lonsdale and Laura Ragg von 1907 empfand, als er bemerkte, daß es nach fast einem Jahrhundert im Besitze der Theologen noch nicht einmal aufgeschnitten war: „They fear the truth!“

So kann man dem Werk nur eine weite Verbreitung unter all denen wünschen, die seine Weisheit schätzen, seine umwerfende Schönheit lieben und seine Wahrheit nicht fürchten.

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(1) Das Barnabas Evangelium. Wahres Evangelium Jesu, genannt Christus, von Gott der Welt gesandt gemäß dem Bericht des Barnabas, seines Apostels. Spohr Verlag Kandern 1994/2004.

(2) H. J. Schoeps: Das Judenchistentum. Untersuchungen über Gruppenbildungen und Parteikämpfe in der frühen Christenheit. Franckeverlag Bern 1964.

Quelle

Rebellen fordern Bodentruppen an

Die massive Luftunterstützung, die den libyschen Aufständischen von den NATO-Bombern zuteil wird, reicht ihnen nicht mehr. Nun wollen sie die Interventen auch auf dem Boden kämpfen sehen. Spätestens jetzt ist die rührselige Erzählung vom libyschen Volksaufstand völlig unglaubwürdig geworden. Was ist das für ein Volksaufstand, der zum Einmarsch ausländischer Truppen einlädt? Was ist das für ein Volksaufstand, der mit der nationalen Souveränität die wichtigste Voraussetzung für die Volkssouveränität preisgibt?

Daß sich die Rebellen zu Beginn des Bürgerkrieges jegliche ausländische Einmischung verbeten haben, kann inzwischen als rein taktisches Manöver vermerkt werden. Aus der Logik der Ereignisse läßt sich klar schließen, daß die blutige Verlaufsform der libyschen »Protestbewegung« von Beginn an einkalkuliert war. Daß die Straßenproteste sich sofort zu einem bewaffneten Aufstand auswuchsen, kann mit dem gewaltsamen Vorgehen der »Ghaddafi-Schergen« gegen »friedliche Demonstranten« nicht erklärt werden. Das Regime reagierte vielmehr mit Gewalt, weil es gewaltsam attackiert wurde.

Unabhängig davon, welche Seite zuerst Gewalt anwandte, kann die Frage, wer sie zuerst beenden wollte, ganz klar beantwortet werden. Alle Angebote der Regierungsseite zu einer friedlichen Konfliktlösung sind bisher von den Rebellen, die unumwunden erklären, daß es nur eine militärische Lösung geben könne, abgelehnt worden. Es gehört schon einiges an Zynismus dazu, sich gegen ein Ende des Blutvergießens auszusprechen und gleichzeitig einen »von Ghaddafi am eigenen Volk verübten Genozid« zu beklagen. Nun, da sich die militärische Lage der Rebellen trotz NATO-Luftwaffeneinsatz nicht wirklich verbessert hat, sind es erneut humanitäre Gründe, die vorgeschoben werden, um den Krieg zur Erzwingung eines Regimewechsels noch weiter zu eskalieren. Aus humanitären Gründen eine friedliche Lösung anzustreben, ist der zur »Verhinderung einer humanitären Katastrophe « in den Krieg gezogenen Seite keinen Gedanken wert.

Auch dann nicht, wenn das libysche Regierungslager einen nachweisbaren und von internationalen Beobachtern überwachten Waffenstillstand vorschlägt und, wie unlängst geschehen, freie Wahlen in Aussicht stellt, wenn die NATO die Angriffe einstellt. Derartige Ankündigungen hätten sich in der Vergangenheit aber immer als leere Versprechungen erwiesen, weiß Spiegel online. Als solche mußten sie sich tatsächlich erweisen, weil sie vom Westen nie zur Kenntnis genommen, sondern immer nur als »leere Versprechungen« abgetan wurden. Eine friedliche Lösung ist für die Interventen und ihre Fünfte Kolonne nur auf der Basis einer völligen Kapitulation der Regierungsseite denkbar. Undenkbar ist hingegen eine Kompromißlösung in Form freier Wahlen. Freie Wahlen soll es erst geben, wenn sich ein beträchtliches Spektrum der libyschen Gesellschaft nicht mehr zur Wahl stellen kann.

Quelle

Die UNO macht weiterhin mit absurder Propaganda zum von der NATO mit Billigung der UNO geführten räuberischen Angriffskrieg gegen Libyen auf sich aufmerksam.

Beinahe zwei Monate ist es nun her, dass der UN-Sicherheitsrat nach einem fehlgeschlagenen mörderischen Putschversuch durch Lakaien der NATO beschlossen hat, jedem, der möchte, es zu gestatten, libysches Auslandsvermögen zu rauben und die libysche Regierung für die Abwehr des Putsches vom ICC, dessen Politjustiz sich die Politiker der wichtigste Ländern des UN-Sicherheitsrates grundsätzlich nicht unterwerfen, verurteilen zu lassen.

Einen Monat ist es nun her, dass der UN-Sicherheitsrat bar jeder Fakten beschlossen hat, jeden Staat, der Lust dazu hat, zum Führen eines Angriffskrieges gegen Libyen aufzurufen. Die UNO setzt nun ihr total verlogenes Engagement zur Unterstützung des Angriffskrieges gegen Libyen konsequent fort.

Das Spiegel veröffentlichte vorgestern ein Foto, das einen von der NATO mit massiven Bombenangriffen unterstützten „Rebellen“ in Misrata zeigt, der in einem Krankenhaus als Sniper mit dem Gewehr im Anschlag an einem zu einer Schießscharte umgebauten Fenster sitzt.

Die hohe UN-Kommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, warnte daraufhin gestern die Sicherheitskräfte der libyschen Regierung, dass das Beschießen von Krankenhäusern ein Kriegsverbrechen sei und sie dafür vor dem ICC angeklagt werden können. Die NATO-Lakaien, die Sniper in Krankenhäusern positionieren, kritisierte Navi Pillay natürlich nicht.

Warum sollte sie auch? Das Aufhängen und Zerhacken von zufällig ausgewählten Menschen mit schwarzer Hautfarbe ist für die UN schließlich, wenn die lieben libyschen Freiheitskämpfer das tun, auch genausowenig kritikwürdig wie das Abschlachten gefesselter Soldaten. Wo die UNO offen das Verbrechen des Führens eines grausamen Angriffskrieges billigt, da kommt es auf Kleinigkeiten wohl ohnehin nicht mehr an.

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Die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, dass Großbritannien und die USA noch vor einer eigentlichen Bekanntgabe einer Invasion des Iraks die Ölvorräte des Iraks untereinander aufteilten. Das zeigen jetzt Dokumente, die von der Regierung veröffentlicht wurden und die bisher geheimgehalten wurden. Die Dokumente mussten im Rahmen einer Ermittlung über die Rolle Großbritanniens im Irakkrieg veröffentlicht werden.

Damals hatte Shell Berichte über Gespräche mit der englischen Regierung über die Aufteilung des irakischen Öls als „höchst ungenau“ abgetan. BP hat jegliche „strategischen Interessen“ im Irak dementiert, während Tony Blair die „Ölverschwörungstheorie“ als „das absurdeste“ bezeichnete.

Nun zeigen die Dokumente aber ein ganz anderes Bild. Fünf monate vor der Invasion des Iraks im März 2003 hat Baroness Symons, der damalige Handelsminister Großbritanniens, BP mitgeteilt, dass die Regierung glaube, dass den britischen Energiefirmen ein Teil der enormen Öl- und Gasvorräte Iraks zukommen sollten als Entschädigung für Tony Blairs militärischen Einsatz bei den US-Plänen für einen Regimewechsel im Irak.

Die Dokumente zeigen, dass die Briten für BP bei den USA Lobbyarbeit für dieses Ziel betrieben haben, da der Ölgigant fürchtete, ausgesperrt zu werden bei Plänen, die die USA damals mit russischen, französischen und US-amerikanischen Ölfirmen schmiedete.

Das Außenministerium lud britische Ölkonzerne am 6. November 2002 ein anlässlich der Diskussion von Möglichkeiten und Chancen „nach dem Regimewechsel“ im Irak. Der damalige Außenminister Großbritanniens, Edward Chaplin, hat damals laut Mitschnitten des Treffens gesagt: „Irak ist die große Ölchance. BP versucht verzweifelt, da rein zu kommen, um seine langfristige Zukunft zu sichern (…) Wir haben uns dem Ziel verschrieben einen fairen Anteil daran für britische Unternehmen in einem Post-Saddam-Irak zu erhalten.“

Während BP also öffentlich wiederholt sagte, „kein strategisches Interesse“ im Irak zu haben, hielt es geheime Gespräche mit der Regierung, in denen BP das irakische Öl als wörtlich „wichtiger als alles andere, was wir für eine lange Zeit gesehen haben“ bezeichnete.

Während der Invasion noch wurden 20-jährige Kontrakte unterzeichnet, die die größten in der Geschichte der Ölindustrie waren. Sie deckten die Hälfte der irakischen Ölvorkommen – 60 Milliarden Barrels Öl – ab. Die Lizenzen wurden von Unternehmen wie BP oder CNPC (China National Petreoleum Company) gekauft – beide Konzerne machen jetzt einen Jahresgewinn von 658 Millionen Dollar alleine aus dem Rumaila-Feld im Süden Iraks. In der vergangenen Woche erhöhte der Irak seine Ölproduktion auf 2,7 Millionen Barrels – das war der höchste Stand seit einem ganzen Jahrzehnt.

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»Odyssee Morgendämmerung« (»Odyssey Dawn«) – der zynische Name, den die Betreiber des Bombardements auf Libyen ihrem Unternehmen gegeben haben, enthält einen Nebensinn: Deutlicher als bisher treten die Konturen der Geopolitik europäischer Staaten und der USA ans Licht, auch die Interessen und die Mentalitäten, die solches militärische Zuschlagen leiten.

Erstens: Die kriegerisch angreifenden Staaten geben sich kaum noch Mühe, den Anschein zu erwecken, ihr Handeln sei vereinbar mit den überkommenen Regeln des Völkerrechts; auf die Reputation der Vereinten Nationen nehmen sie keine Rücksicht mehr. Dem Sicherheitsrat der UN wurde eine Resolution untergeschoben, die den kriegführenden Staaten eine Blankovollmacht ausstellt, mit welchen Mitteln und zu welchem Ende sie in Libyen agieren. Daß eine »Flugverbotszone« durchgesetzt werden solle, »zum Schutz der Zivilisten«, ist nur ein höhnender Scherz; der Einsatz einer hochgerüsteten Militärmaschinerie zur Unterstützung einer Bürgerkriegspartei war schon vorbereitet, als im Sicherheitsrat die Beratungen begannen. In Zukunft werden waffentechnisch unterlegene Völker keine Zweifel mehr haben können: Wenn ihnen die Militärmächte »humanitäre Hilfe« androhen, ist es für Zivilisten an der Zeit, den Luftschutzkeller aufzusuchen. Das »Flugverbot« gilt ja nicht für auswärtige Aggressoren, schon deshalb nicht, weil diese sich den unbeliebten Einsatz am Boden ersparen wollen.

Zweitens: Kaum noch verhüllt wird, daß militärische Zugriffe eigenen neokolonialen, vor allem wirtschaftlichen Interessen dienen. Nur ein Beispiel: Der (durch die Luftwaffe der »Helfer« ermöglichte) Vormarsch der »Rebellen« in Libyen gen Westen werde eine Neuverteilung der »Kontrolle« über libysches Öl bewirken, sagt der britische Minister für »Verteidigung«, Liam Fox. Der Experte Nikolas Busse, Autor des Buches »Entmachtung des Westens«, das vor pazifistischen Anwandlungen warnt, applaudiert: »In London hat man sich aus der Kolonialerfahrung das Gefühl dafür bewahrt, für die eigenen Interessen und Werte gelegentlich zu den Waffen greifen zu müssen.«

»Werte« – ja welche? Imperialismus, so der Trend, muß gar nicht mehr so sehr ethisch umhüllt werden. Europäische Staaten und die USA nehmen bei ihrer Operation in Libyen ganz ungeniert die Unterstützung arabischer Despoten in Anspruch, wenn diese sich geopolitisch als nützlich erwiesen haben; Volksbewegungen in Nordafrika und am Golf werden danach beurteilt und behandelt, ob sie sich für die eigenen machtpolitischen Strategien einspannen lassen.

Drittens: Das alles ist offensichtlich – und dennoch schlagen sich in etlichen europäischen Ländern linke oder grüne Parteien auf die Seite der Kriegsbetreiber. Auch in der Bundesrepublik treten Politiker aus der SPD und den Grünen als Befürworter militärischer Interventionen auf, Gewaltanwendung im internationalen Verkehr gilt ihnen als Normalität. Zustimmung dafür haben sie bei den meisten Intellektuellen vom Dienst und beim Großteil der Medien. Aufschlußreich ist, mit welchen Anwürfen hier eine Bundesregierung bedacht wird, die sich – aus welchen Motiven auch immer und wohl eher versehentlich – bei der Abstimmung über den Krieg im Libyen im UN-Sicherheitsrat enthaltsam verhielt: Lauthals wurde »Feigheit«, »Drückebergerei« und »Verrat an der eigenen Sache« beklagt. Eine »Schande« sei es, daß die Bundesrepublik sich der militärischen Pflicht verweigere. »Morgendämmerung«: Die vielbeschworene »Zivilgesellschaft« wird erkennbar als Pflegestätte kriegerischer Gesinnung. »Stahlgewitter« sind wieder willkommen, jetzt freilich so, daß sie dort stattfinden, wo Flugverbote gelten. Für die Unterlegenen.

Gerhard Schröder und Joseph Fischer können zufrieden sein: Im sogenannten rot-grünen Lager und in dessen literarisch-publizistischem Umfeld ist die »Enttabuisierung des Militärischen« gelungen.

Nicht zu vergessen: In Tripolis und anderen libyschen Städten bedeutet Morgendämmerung jetzt, daß eine Bombennacht vorüber ist: Die Ruinenfelder haben sich ausgedehnt, ätzender Qualm liegt über allem, Leichen werden ausgegraben, kleiner gewordene Familien trauern schweigend oder schreiend. Und für die nächste Nacht sind noch massivere Bombardements zu erwarten, solange dieser »Schutz für Zivilisten« (offizieller Kriegsgrund) andauert.

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Nun, wo die NATO bei ihrem lange im voraus gepanten räuberischen Angriffskrieg gegen Libyen gerade trotz anhaltender Bombardierung Libyens ihr Ziel der Eroberung des libyschen Öls mit Pauken und Trompeten zu verfehlen droht, ist eine große massenmediale Propaganda-Offensive zur Vorbereitung des Einsatzes von Bodentruppen natürlich ein Muss.

Schwierig ist dabei jedoch, dass die Bevölkerung seit dem Auffliegen der falschen Geschichten von Babymorden und Massenvergewaltigungen zur Vorbereitung der Angriffskriege gegen den Irak 1991 und Jugoslawien 1999 skeptisch gegenüber der üblichen platten Kriegspropaganda geworden ist. Wenn der Spiegel Lesern nun weißmachen will, libysche Regierungssoldaten würden in der von Rebellen kontrollierten Stadt Bengasi Massenvergewaltigungen von Rebellenfrauen begehen, deren Männer gerade an der Front gegen Gaddafi kämpfen, dann nimmt solche Märchen aus Absurdistan kaum noch jemand für bare Münze.

Also versucht die Kriegspropaganda sich dem UN-Mandat zum Schutz von Zivilisten entsprechend darauf zu konzentrieren, der Heimatfront weißzumachen, dass es möglichst viele zivile Opfer gegeben habe, und so dem ersehnten Einsatz von Bodentruppen zur Besetzung der libyschen Ölfelder näherzukommen.

Die deutsche Mächenschau erklärte heute ihren Konsumenten unter der Zwischenüberschrift „1000 Tote seit Ende Februar“: „Der Verwalter des Krankenhauses von Misrata, Chaled Abu Falgha, bestätigte diese Angaben. Vor Journalisten sagte er, seit Ende Februar seien etwa 1000 Menschen bei den Kämpfen in Misrata getötet und 3000 verletzt worden. Bei 80 Prozent der Getöteten handle es sich um Zivilisten.“ Im gleichen Artikel berichtete die Tagesschau zuvor, dass es in Misrata gerade ganz schlimm sei und dort allein am Sonntag 17 Menschen getötet worden seien. Irgendwelche Zweifel an den Informationen der Rebellen äußerte die Redaktion der Tagesschau nicht.

Ein Leser wunderte sich über die Meldung und schrieb bei Tagesschau online folgenden Kommentar:

1000 Tote, Streubomben und Landminen

Dieser Artikel ist ein Beispiel dafür, wie fragwürdige parteiische Angaben von der Tagesschau unkritisch übernommen werden.

Chaled Abu Falgha erklärte, es habe in Misrata in den vergangenen 60 Tagen 1000 Tote gegeben. Die Tageschau übernimmt diese Angabe als Zwischenüberschrift „1000 Tote seit Ende Februar“.

Nach Adam Riese wären das durchschnittlich 16 bis 17 Tote pro Tag, an schlechten Tagen wohl mehr, an guten Tagen weniger.

Nun ist aber gleichzeitig zu lesen, dass gerade jetzt der Kampf um Misrata besonders heftig sei. Von Raketen, Artillerie und gar von Streubomben ist nun die Rede. Dabei gab es am Sonntag 17 Tote. Glaubt man Chaled Abu Falgha und rechnet nach, ist das nur durchschnittlich.

Wenn die Mathematik schon schlecht zu Angaben des Rebellen-Krankenhauses passt, was ist dann von weiteren Behauptungen von Rebellen zu halten?

In Ajdabiya haben „Rebellen“ übrigens gerade Landminen verlegt, was gut mit Bildern belegt ist. Aber davon sagt die Tagesschau natürlich kein Wort.

Wie üblich, wenn verlogene Kriegspropaganda bei Tagesschau aufzufliegen droht, wurde der Kommentar von der Tagesschau nicht veröffentlicht, sondern wegzensiert – und das, obwohl der Kommentar recht diplomatisch formuliert war.

Die Washington Post berichtete am Samstag Abend übrigens, dass „über Skype erreichte Ärzte“ gesagt hätten, am Samstag seien in Misrata fünf Menschen ums Leben gekommen, was die Zahl der Toten seit Beginn der Blockade Ende Februar auf mindestens 276 bringe.

Bei der Tagesschau lernen wir Rebellenarithmetik: 276 + 17 = 1000. Und wenn die Opferzahlen weiter so rasant steigen, dann reicht es vielleicht noch für Bodentruppen.

Nachtrag: Am heutigen Montag sollen Angaben der „Rebellen“ zufolge durch die Auseinandersetzungen in Misrata vier Menschen umgekommen sein. Eine Meldung der Rebellen, dass in Misrata damit nun 10.000 Zivilisten umgekommen seien, ist bisher ausgeblieben. Einen von der AU vorgeschlagenen Plan eines sofortigen bedingungslosen Waffenstillstandes, den die libysche Regierung akzeptiert hat, lehnt die Führung der „Rebellen“, dabei unterstützt von den sie führenden FUUK-Staaten Frankreich, USA und UK, ab.

2. Nachtrag: Tagesschau.de wiederholt in einem als Top-Meldung veröffentlichten Bericht am 19. April um 04:52h unter Berufung auf „Ärzte“ die Behauptung, dass in Misrata 1000 Menschen ums Leben gekommen seien. Die BBC berichtet um 10:51h GMT hingegen, die Aufzeichnungen der Krankenhäuser in Misrata zeigen, dass „mehr als 300 Menschen“ ums Leben gekommen seien und Behauptungen von Rebellen, es seien mehr 1000 Menschen ums Leben gekommen, nicht zu verifizieren seien. Tageschau.de hat ihre Top-Meldung von 04:52h um 13:37h durch eine neue Top-Meldung zu Libyen ersetzt, in der keine numerischen Angaben zu Opferzahlen mehr enthalten sind, aber dafür die „Propagandamaschinerie“ der libyschen Regierung angeprangert wird.

3. Nachtrag: Der dem gegen Libyen Krieg führenden Diktator aus Katar gehörende Fernsehsender Al Jazeera berichtet am 19. April um 12:16h, „libysche Oppositionsführer“ hätten gesagt, „mindestens 10.000 Menschen“ seien seit dem Beginn des Aufstandes in Libyen ums Leben gekommen. Der faschistische italienische Außenminister Franco Frattini wiederholt Itar-Tass zufolge am Dienstag die Behauptung, es seien „etwa 10.000″ Menschen ums Leben gekommen, und sagt, diese Information habe er vom Führer des „Transitional National Council of Libya (TNC)“, Mustafa Abdel Jalil, bei einem persönlichen Treffen erhalten.

Glaubhaft gemacht werden die Zahlen von den Rebellen nicht. Dafür haben die „Rebellen“ jedoch eine Strategie, wie sie auf Nachfragen zu den von ihnen verbreiteten Zahlen reagieren. Guma El Gamaty, der Britische Koordinator der „interim National Council of Libya“, hatte die Behauptung, mehr als 10.000 Menschen seien in Libyen ums Leben gekommen, bereits am 1. Aprill 2011 in einer Fernsehdebatte geäußert. Als sein Diskussionspartner erklärte, er glaube die Zahll nicht, stürmte Guma El Gamaty vor laufender Kamera wütend aus der Show.

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The Israeli press is ablaze this morning with the news that the killers of the Fogel family in the illegal colony of Itamar in the occupied West Bank have been found. After several weeks of besieging the village of Awarta, arresting virtually all of its inhabitants, and causing extensive property damage, the Israeli authorities have announced that two teenagers from the village have admitted to carrying out the killings.

This particular case has been quite interesting, because of the fact that all Palestinian factions publicly distanced themselves from it and denied responsibility for carrying it out. Despite the Israeli government immediately blaming it on Palestinian ‘terror’ without any proof and using the death of the Fogels as an excuse to further expand the illegal colonization of the West Bank, a gag order was placed on the investigation as rumors and theories grew about who the actual culprit may have been.

Itamar is a heavily fortified settlement overlooking the surrounding Palestinian villages on whose land it is illegally built. The colony is notoriously well fortified to ensure intruders do not enter; it is completely surrounded by 8 foot high electrified wire fence with 2 feet of razor wire on top, sensors to determine if the fence has been cut, automatic cameras that cover the entire perimeter, 24 hour security guard presence and protection provided by the Israeli military. All of its inhabitants are heavily armed, and like almost all Israeli settlements it is surrounded by hundreds of meters of empty buffer land that Palestinians cannot step foot in.

The fact that Itamar probably has more security than the White House led many to conclude that whoever killed the Fogels could not have simply snuck in and snuck back out again.

But now the Israeli security authorities, that bastion of transparency and human rights, say they’ve extracted confessions from Amjad Awad, 19, and Hakim Awad, 18, both from Awarta. According to Haaretz, the teens decided on a whim to go to Itamar armed with nothing but wire cutters and a prayer. They walked across the buffer zone without being noticed by the cameras, security guards, soldiers or residents of the colony. They reached the electrified fence, where they spent ten minutes cutting the wire. The automatic cameras and sensors seemed, by a stroke of anti-semitic fortune, to be asleep that day.

Once they’d cut the fence, the two teenagers walked into the colony, where again nobody noticed them. They found a house which by sheer luck was 1) unlocked, 2) empty and 3) had an M16 rifle and ammunition lying about. Amjad and Hakim picked up the gun and the bullets, and stepped out of the empty house. There, they moved to the Fogels’ residence. They walked in, and killed four family members-one with the gun, the others with a knife.

Having defied all odds, the teenagers now left the house and went back outside. They still hadn’t been noticed. Neither the gun shot nor the screams had been heard (the security services here explain that the weather wasn’t conducive to carrying sound waves that evening). While realizing they STILL hadn’t been noticed by any of the residents, soldiers, security guards or cameras, Amjad and Hakim spotted the Fogels’ 3 month old baby through the window. So they decided to go back inside and kill the baby.

Insatiable Arab thirst for blood and all that.

Now the teens, armed with a big stolen M16 rifle, ammunition, and a knife simply walked back out of the colony, again unnoticed by the cameras, soldiers, guards, colonists, sensors and maybe even God himself. They walked across the buffer zone, back to their village, and thought they had gotten away with their dastardly crime. Of course, they had forgotten to factor in the tireless efforts of the Israeli army and intelligence apparatus, who laid siege to their village for days, barring the entry of food and medicine, rounding up villagers en masse, savagely beating others and destroying extensive property in Awarta.

The story presented by the Israeli security forces has more holes in it than a hunk of Swiss cheese treated with birdshot. As Ali Abunimah points out, they can’t even get their claim right about whether or not Amjad and Hakim acted alone or on behalf of the PFLP. And Israel’s penchant for using torture and threats to coerce confessions doesn’t really do much for its credibility here. If 6 year old girls are beaten and 60 year old women are violently detained in Awarta, your brain doesn’t have to go far to guess what the Shin Bet did to extract confessions from the young men.

And before the seething masses of indignant Zionists could finish wringing their hands, out comes the family of Hakim Awad with the inconvenient revelation that their son had recently undergone testicular surgery that made it impossible for him to walk long distances and needing the toilet every hour, and was at home recovering the night the Fogels were killed. Oops.

Zionism really is losing its lustre: They decided to frame a guy who can barely walk for trekking across a buffer zone, through an electrified fence, breaking into two houses, killing an entire family then jogging merrily home.

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Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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