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Gaza liegt nach einigen Tagen nach wie vor unter dem Feuer des zionistischen Regimes und die Raketen- und Artillerieangriffe dieses Regimes haben einen neuen Krieg in dieser von Kriegen betroffenen und belagerten Gebiet begonnen. Die neue Abenteuerlust des zionistischen Regimes in Gaza hat auch diesmal durch das grüne Licht der USA begonnen. Nach der Unterstützung des US-Verteidigungsministers Robert Gates für die neue Kriegsschürung durch Israel in Gaza hab sich nun Benjamin Netanjahu nach Russland begeben, um durch Übereinstimmung der russischen Politiker Gaza im Lande, zur See und aus der Luft anzugreifen.
Interessant ist es, dass gegenwärtig die Verantwortlichen des zionistischen Regimes über einen ausgedehnten Krieg in Gaza nicht gleicher Meinung sind, zumal die Folgen des 22-Tage-Krieges das zionistische Regime immer noch mit sich beschäftigen.
Manche Funktionsträger Tel Avivs sind der Auffassung, dass die Entfachung eines neuen Krieges im belagerten Gazastreifen Israel bei weitem größere Schäden als im 22-Tage-Kriegs zufügen würde.
Diesbezüglich hat der Strategieminister des zionistischen Regimes Mosche Yealon gesagt, eine Konfrontation mit der Hamas im Gazastreifen würde nicht nur zu Ungunsten Israels sein sondern sie würde auch schädlich sein.
Zweifelsohne haben die Funktionsträger des zionistischen Regimes seit Januar 2005, in dem die Hamas die Verwaltung der besetzten Gebiete übernahm alles daran gesetzt, durch den Sturz der Widerstandsregierung die Akte des antizionistischen Widerstandes in den besetzten Gebieten zu schließen.
Aus diesem Grunde wurde Gaza durch die Unterstützungen des Weißen Hauses für das zionistische Regime von der israelischen Armee belagert. Dann geschah das katastrophale Ereignis des 22-Tage-Krieges mit dem Ziel der Schwächung von Hamas, damit dass zionistischen Regime dem kompromissbereiteren palästinensischen Flügel leichter unbesorgt ihren Willen aufzwingen zu können.
Während die Standhaftigkeit der Führer der Hamas und der Volkswiderstand im verheerenden 22-Tage-Krieg das zionistische Regime dazu zwangen, ihre Niederlage beim versuch die Hamas zu schwächen einzugestehen. Abgesehen davon bezeichnete die Welt Israel als Kriegsverbrecher und forderte Prozessführung gegen dieses Regime.
Unter diesem Umständen scheint es, dass das zionsitische Regime im Einklang mit den Unruhen und Krisen in der Region, die die Nachrichten der Welt in Schatten gestellt haben, die Absicht hegt, durch die Ausnützung der bestehenden Lage ein neues Abenteuer in Gaza heraufzubeschwören. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die Führer der Hamas die Verantwortlichen des zionistischen Regimes gewarnt und die UNO aufgefordert haben, die derzeitigen Drohungen durch das zionistische Regime zu prüfen. Sie haben zudem darauf hingewiesen, sie hätten die Abenteuerlust Israels wie zuvor nicht unbeantwortet lassen.

Neue kreative Kriegshetze

Die Luftangriffe der von Frankreich, Großbritannien und den USA geführten Kriegsallianz gegen Libyen gehen in die zweite Woche, jetzt übernimmt die NATO das Kommando. Mit welchem weitergehenden Ziel, das bleibt unklar. Die mit UN-Resolution 1973 geforderte Errichtung einer »no fly zone« für libysche Maschinen gilt offiziell als durchgesetzt. Der Flugraum über dem nordafrikanischen Land sei »unter Kontrolle«, erklärte der französische Generalstabschef Admiral Edouard Gauillaud am Freitag. Kampfjets der »Koalition der Willigen« griffen Stellungen der libyschen Armee bei Adschabija an. Mit den Luftattacken sollen die Aufständischen, die die Stadt seit Tagen belagern, in ihrem Kampf gegen Muammar Al-Ghaddafi unterstützt werden. Auch Tripolis wurde wieder bombardiert. Ein libyscher Militärsprecher erklärte, daß »mehrere zivile und militärische Einrichtungen« in der Hauptstadt angegriffen worden seien. Einzelheiten nannte er nicht.

Die Rebellen sind offensichtlich längst nicht so stark, wie dies in den vergangenen Wochen schien. Im Schnellverfahren versuchen sie in Bengasi im Osten des Landes bewaffnete Formationen aufzustellen. Nach Angaben des sogenannten Nationalrats, der sich als Gegenregierung zum Ghaddafi-Regime versteht, verfügen die Oppositionskräfte über nur rund 1000 eigene Milizionäre. Tatsächlich war es den Ghaddafi-Gegnern in den vergangenen Wochen nicht gelungen, in den von ihnen eroberten Gebieten für Sicherheit zu sorgen. Berichten zufolge standen selbst die Ölanlagen Plünderern offen.

Die militärische Unterstützung der Bürgerkriegspartei soll fortan von der NATO koordiniert werden. Die Vertreter der 28 Mitgliedsstaaten verständigten sich in der Nacht zum Freitag darauf, daß der Militärpakt zunächst die Überwachung der »no fly zone« übernimmt und sich nächste Woche auf das gesamte Libyen-Kommando verständigt. Noch ist nicht klar, ob das klappt. Frankreich, Großbritannien und die USA wollen bis auf weiteres Ziele in Nordafrika bombardieren.

Angesichts des enormen Rückhalts bei der Bevölkerung für die Libyen-Intervention und wohl mit Blick auf die bevorstehenden Regionalwahlen am Wochenende plädierte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy für eine Ausweitung der Kampfzone und drohte mit Militärschlägen auch in anderen arabischen Ländern: »Jeder Herrscher muß verstehen, und vor allem jeder arabische Herrscher muß verstehen, daß die Reaktion der internationalen Gemeinschaft und Europas von nun an jedes Mal die gleiche sein wird.«

In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba suchten am Freitag unterdessen Vertreter der Afrikanischen Union nach einer Friedenslösung für Libyen. Die AU plädiert für eine Übergangsphase und anschließende freie Wahlen. An dem Treffen nahmen eine Delegation der libyschen Regierung sowie die Staatschefs von fünf afrikanischen Ländern teil. Ob auch Repräsentanten der Aufständischen teilnahmen, war zunächst nicht bekannt. Die Ghaddafi-Gegner müssen allerdings auch auf keine Verhandlungslösung orientieren, solange sie die westliche Militärallianz hinter sich wissen.

Der Westen selbst teilt ihr Ziel eines »Regime change« in Tripolis. Für Ghaddafi ist kein Platz mehr, so die einhellige Kriegsmaxime. Was tun mit dem Tyrannen, fragte am Freitag passend Spiegel online, »wäre ein Volltreffer auf Ghaddafis Residenz die Lösung?« Und dann der Hinweis: Die Tötung des Staatschefs könne aufgrund der UN-Resolution »nicht offensiv« vertreten, sondern »höchstens als Kollateralschaden eines Luftangriffs dargestellt werden«. Und: »Es würde eine sehr kreative Auslegung des UN-Mandats erfordern.«

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Wie der Presse heute mitgeteilt wurde, plant die NATO, den verbrecherischen Angriffskrieg zur Rekolonialisierung Libyens in 90 Tagen gewonnen zu haben, also einer etwas längeren Zeitspanne, als 2003 die Invasion des Irak erfolgreich abgeschlossen war. Ab etwa Ende April ist russischen EInschätzungen zufolge trotz derzeitiger gegenteiliger öffentlicher Beteuerungen der Regierungschefs der gegen Libyen kriegsführenden Staaten der Einsatz von amerikanischen und britischen Besatzungstruppen geplant.

Derzeit befindet sich der, wie jetzt bekannt wurde, von Frankreich seit November 2010 geplante Angriffskrieg gegen Libyen in der Phase, dass Libyen intensiv bombardiert wird und gleichzeitig die Bevölkerung der angreifenden Staaten auf den Einsatz von Bodentruppen durch die NATO-Kriegskoalition propagandistisch vorbereitet wird.

Der britische Lordkanzler Kenneth Clarke ließ heute unter anderem im Guardian verbreiten, dass nun ein totaler Krieg gegen Libyen bis zum Sieg geführt werden müsse, also die Regierung von Libyen gestürzt und durch eine Marionettenregierung der NATO ersetzt werden müsse. Begründet wird das nun zynischerweise mit der Sicherheit Englands und dabei so getan, als sei diese Möglichkeit vor dem Beginn des Bombenkrieges nicht bedacht worden: sollte die libysche Regierung nicht gestürzt werden, so bestehe die Gefahr, dass Libyen sonst Vergeltungsschläge gegen England durchführen könnte, eben weil England einen Angriffskrieg gegen Libyen begonnen hat.

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Die italienische Polizei hat laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) mit dem Todesschuss auf einen Demonstranten beim G-8-Gipfeltreffen in Genua 2001 kein Grundrecht der Europäischen Menschenrechtskonvention verletzt. Der  Gerichtshof wies mit diesem Urteil eine Beschwerde der Eltern des damals durch einen Kopfschuss getöteten 23-jährigen Carlo Giuliani zurück. Sie hatten der italienischen Regierung vorgeworfen, unverhältnismäßig scharf gegen die Demonstranten vorgegangen zu sein und damit das in der Menschenrechtskonvention formulierte Recht auf Leben verletzt zu haben. Gegen dieses Urteil ist keine Berufung möglich.

Über 300.000 Menschen demonstrierten im Juli 2001 gegen den G8-Gipfel, um ihren Unmut gegen  die neoliberale Globalisierung zu äußern. Die Proteste wurden von starken Ausschreitungen begleitet. Doch viele der Randalierer agierten unter falscher Flagge. Ganze Polizeieinheiten zogen verkleidet als schwarz-vermummte Demonstranten marodierend und plündernd durch die Straßen.

Der Tagesspiegel schrieb über das Vorgehen der Polizei: „Tagelang durften die gewalttätigen Demonstranten des so genannten „Schwarzen Block“ sich fast ungestört austoben, während stattdessen immer wieder friedliche Demonstranten verprügelt wurden oder Kameramänner und Fotografen, die eine seltsame Art der Zusammenarbeit dokumentieren wollten: Zwischen der Polizei und vermummten Gewalttätern. Das Foto- und Filmmaterial ist erdrückend: Die Polizei hat systematisch Agents Provocateurs eingeschleust, die sich immer wieder mit ihren Einheiten trafen, Aktionspläne absprachen, Taktiken ausarbeiteten. So erklärt sich auch die Zurückhaltung der Polizei, selbst wenn Ausschreitungen direkt neben ihren eigenen Hundertschaften stattfanden“. (1)

Auch italienische und aus dem Ausland eingereiste rechtsextreme Hooligans mischten sich unter die Demonstranten, um Krawalle anzuzetteln. Einige Gruppen offenbar auch in direkter Absprache mit der Polizei. Die teilweise inszenierten Ausschreitungen gaben der Berlusconi-Regierung die Handhabe, mit brutaler Gewalt gegen die überwiegend friedlichen Demonstranten vorzugehen. Bei der Stürmung der Diaz-Schule durch die Polizei wurde an den dort nächtigenden Globalisierungsgegnern ein regelrechtes Blutbad vollzogen. Es kam auch zu zahlreichen Folterungen im Polizeigewahrsam, wobei sich viele der Beamten offen zu Italiens faschistischen Diktator Mussolini bekannten. Aufgrund dessen wurde in Anlehnung an die Pinochet-Diktatur auch von „chilenischen Verhältnissen“ gesprochen, die in Italien während des G8-Gipfels geherrscht hatten.

Rund drei Dutzend Beamte wurden Jahre später zum Teil zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Darunter ein Polizist, der in einem Nachtlager der Demonstranten zwei Molotow-Coktails deponiert hatte, um diesen in den Medien Gewaltbereitschaft unterstellen zu können.

Amnesty International sprach von der „größten Außerkraftsetzung von demokratischen Rechten in einem westlichen Land nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs“. (2)

Anmerkungen

(1) http://replay.waybackmachine.org/20080109233701/http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Medien;art290,2198873

(2) http://www.tagesspiegel.de/politik/international/fassungslos-nach-freispruch/1377650.html

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Opposition in Bengasi stellt »Übergangsregierung« für Libyen vor. Erste Forderungen nach Bodentruppen werden laut.

Noch während Libyen von ­NATO-Staaten bombardiert wird, haben Oppositionelle in Bengasi eine sogenannte Übergangsregierung gebildet, mit der sie sich dem Westen als neue Machthaber des ölreichen Wüstenstaates anbieten. An der Spitze steht als vorläufiger Ministerpräsident Mahmud Jibril, der unter Muammar Al-Ghaddafi Planungsminister und Vorsitzender des Nationalen Wirtschaftsentwicklungsrates war. Er diente dem libyschen Revolutionsführer als wirtschaftsstrategischer Kopf. Schon vor dem Aufstand soll Jibril in ein Projekt »Vision von Libyen« (Libyan Vision) involviert gewesen sein, heißt es bei der britischen BBC, angeblich mit dem Ziel, Libyen zu demokratisieren. Glaubt man der Selbstdarstellung der »Libyan Vision« im Internet, handelt es sich um eine Firma, die basierend auf Recherchen und Analysen Beratungsdienste für den öffentlichen und Privatsektor anbietet und »größeren Geschäftserfolg« verspricht. Die Firma gibt eine Adresse in Tripolis mit Arbeitszeit und Telefon an und weist auf Niederlassungen in Bengasi und Misurata hin, den heutigen Zentren der Oppositionsbewegung.

Für das westliche Kriegsbündnis ist Mahmud Jibril so wichtig, daß Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und US-Außenministerin Hillary Clinton sich mit ihm in Paris ausführlich besprachen, bevor sie mit den Luftschlägen gegen Libyen begannen. Jibril hat in den USA studiert und wurde in Beschreibungen der US-Botschaft 2009 als »reformorientiert« und als »ernstzunehmender Vermittler« beschrieben, der »die US-Perspektive kapiert«. Jibril war für die Außenbeziehungen des Übergangsrates zuständig und fungierte bisher wie ein Stichwortgeber für Angriffe der westlichen Kriegsallianz. Man strebe die Kontrolle über ganz Libyen an, so Jibril, man werde das Land zusammenhalten.

Ob ganz oder gespalten, die westliche Kriegsallianz hat vermutlich nur das Interesse, die Kontrolle über die Ölquellen nicht zu verlieren, die mehr als 70 Prozent des Energiehungers Europas stillen. Was aus dem Land sozial, kulturell und politisch einmal werden soll, scheint keine Rolle zu spielen. Die Flugverbotszone erinnert an das Vorgehen gegen den Irak Anfang der 1990er Jahre. Die damals über den Norden (Kurden) und Süden (Schiiten) Iraks verhängten »no fly zones« forderten Tausende Tote unter der Zivilbevölkerung, spalteten das Land und entmachteten nebenbei die UNO, da die Maßnahme ohne entsprechendes Mandat von den USA und Großbritannien durchgesetzt wurde. Die Selbstverteidigungsanlagen Iraks wurden sukzessive zerstört und der Boden für die Invasion 2003 bereitet, bei der die ausländischen Truppen – wiederum ohne UN-Mandat – unbehelligt im Süden und Norden des Landes über die Grenzen spazieren konnten.

Mehr als 300000 Flüchtlinge haben seit Mitte Februar Libyen nach West, Ost und Süd verlassen. Die ersten waren westliche und asiatische Gastarbeiter, die aus Unsicherheit ihre Sachen packten oder weil sie von ihren Regierungen oder Firmen zurückgerufen wurden. Dann flohen Afrikaner, die von Libyern verfolgt wurden. Schließlich flohen Libyer aus Angst vor der Invasion und einem Bürgerkrieg in die Nachbarstaaten Tunesien und Ägypten, die sich gerade ihrer alten Herrscher entledigten und wahrlich andere Probleme haben.

Anders als in Tunesien und Ägypten, in Bahrain oder Jemen kämpfte die libysche Opposition fast unmittelbar nach Beginn der Proteste bewaffnet gegen die Regierung und war mit einer ebenfalls bewaffneten Reaktion konfrontiert, weil das Militär sich mehrheitlich nicht an ihre Seite stellte. Die ausländische »Hilfe« aus der Luft scheint nicht zu reichen, mittlerweile wird offen darüber nachgedacht, die Oppositionsbewegung zu bewaffnen oder/und mit fremden Truppen einzumarschieren. Die von Ghaddafi geführte Regierung wiederum wird mit einem Waffenembargo belegt, das die NATO im Mittelmeer aktiv umsetzen will. Absehbar ist ein Bürgerkrieg in Libyen, der angesichts der mangelnden Bereitschaft, sich über politische Reformen und eine Umverteilung der Macht an einen Tisch zu setzen, Jahre anhalten könnte. Da die Opposition aber weder aus einem Guß noch straff organisiert ist, werden sich früher oder später Konkurrenzen bilden – vor allem um die Kontrolle der Ölfelder – und neue Fronten entstehen. Die Korruption wird vermutlich auf ein noch höheres Niveau steigen, als es jetzt schon der Fall ist – wie es auch im Irak nach der US-Invasion der Fall war. Die unter Ghaddafi Ausgegrenzten und arm Gehaltenen werden noch ärmer, weitere Flüchtlingsströme sind programmiert.

Schließlich sollte nicht vergessen werden, daß Libyen wie alle Staaten in Nordafrika, dem Mittleren Osten und am Golf nach dem Ende des Osmanischen Reichs und des Ersten Weltkrieges vor fast 100 Jahren mit dem Stift auf der Landkarte entstanden ist. Frankreich und Großbritannien waren neben Italien erst Kolonial-, dann Protektoratsmächte und bestimmten die Geschicke der Staaten. Die Jugend, die heute aufbegehrt, wendet sich nicht nur gegen die neokolonialen Despoten, die ihnen ihre Zukunft vorenthalten haben, sie richten sich auch gegen diejenigen, die die Despoten unterstützten. Für Libyen könnte das bedeuten, daß die Jugendbewegung, die Mitte Februar ihre Geschicke gegen Ghaddafi in die Hand nahm, eines Tages gegen diejenigen aufbegehren wird, die sich heute dem Westen andienen.

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Jedem halbwegs aufgeklärtem Beobachter des politischen Zeitgeschehens ist inzwischen glasklar, dass Mearsheimer und Walt recht hatten mit ihrer Analyse, dass – wenngleich Israel das gut verschleiert hat – der wichtigste Grund für den Krieg gegen den Irak die Durchsetzung der im Konzeptpapier „A Clean Break“ formulierten Dominanzpläne des zionistischen Apartheidsregimes war. Mit dem Angriffskrieg gegen Libyen sieht es kaum anders aus. Auch hier ist ein wichtiger Grund für die Attacke er Wunsch des zionistischen Apartheidregimes, trotz einer drohenden Friedenserzwingung einen weiteren Schritt zum Bau von Großisrael gehen zu können.

Simon Peres, der schon beim verbrecherischen Angriffskrieg gegen den Irak eine treibende Kraft war, hat am 21. Februar, unmittebar nach Beginn der CIA-Operation zum Sturz von Muamar Gaddafi – erklärt, es wird ein Libyen ohne Gaddafi geben. Danach sind israelische Politiker in Bezug auf Libyen, wie zuvor schon im Fall des Angriffskrieges gegen den Irak, in Bezug auf Libyen auf Tauchstation gegangen. Nun, nachdem der Krieg auf vollen Touren läuft und der Einsatz von Bodentruppen kurz bevor steht, tun israelische Politiker mal wieder so, wie zuvor im Fall des Irak, als seien sie am Krieg gegen Libyen ziemlich uninteressiert – und es wäre ihnen lieber, die NATO würde endlich einen Angriffskrieg gegen Syrien und den Iran beginnen.

Diana Johnstone wies gerade bei Counterpunch darauf hin, dass es Bernard-Henri Lévy war, der Nicolas Sarkozy dazu gebracht hat, Libyen anzugreifen. Bernard-Henri Lévy ist in Frankreich der zionistische Top-Agent schlechthin. Dieser Bernard-Henri Lévy hatte noch nie etwas anderes im Sinn, als die Durchsetzung der Interessen des zionistischen Schurkenstaates. Dazu entblödete er sich in der Vergangenheit nicht, die primitivsten Lügen zu verbreiten. Dass es ausgerechnet der Medienmogul Bernard-Henri Lévy war, der die NATO zum Krieg gegen Libyen gebracht hat, ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass – wenngleich Israel das wieder einmal gut verschleiert – das zionistische Apartheidregime eine, wenn nicht die treibende Kraft hinter dem den strategischen Interessen der USA nicht wirklich entsprechenden Angriffskrieg gegen Libyen ist.

Der Grund für den Krieg ist im Wesentlichen der gleiche wie der Grund für den Krieg gegen den Irak: während als schöner Nebeneffekt ein Opponent der rassistischen Kolonialisationsideologie des Zionismus ausgeschaltet wird, schaut die ganze Welt auf den ebenso fürchterlichen wie verlogenen US-Angriffskrieg, und derweil kann Israel weitgehend ungestört weiter auf dem Weg in Richtung Großisrael marschieren und dazu mehr Land rauben und Palästinenser ermorden.

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Nach der offenen Aggression verändert sich der Charakter des Krieges in Libyen……………………..WEITERLESEN!!

Wie Menschenrechte nach NATO-Standard aussehen, hat der mörderische Bombenangriff vom 04.09.2009 bei Kundus der Welt gezeigt. Wie ein den Einsatzregeln entsprechender Einsatz für die Menschenrechte aus der Perspektive der US-Armee aussieht, kann sich jeder im Video Collateral Murder anschauen. Auch beim Umgang mit Gefangenen setzen die USA und ihre Lakaien seit langem Maßstäbe in Sachen Menschenrechte: Folter wie in Abu Ghraib, spontane Hinrichtungen wie in Bagdad und Massenexekutionen wie in Dasht-i-Leili sind typische Kennzeichen für den Menschenrechtsstandard der NATO-Führungsmacht USA.

Nun bekommt auch Libyen Menschenrechte nach NATO-Standard verpasst.

In Bengasi erklärte der Verwaltungschef der dortigen US-Lakaien, Abdul Karim Basama, dem Spiegel gerade, dass auch die dort mit humanen NATO-Bomben an der Macht gehaltenen bewaffneten Regierungsgegner im Umgang mit politischen Gegnern selbstverständlich die Menschenrechte beachten:

SPIEGEL ONLINE: Stimmt es, dass eine Liste publiziert wurde mit allen Namen der Ligan Thauria, eine Tötungsliste mit 7200 Leuten?

Basama: Es gibt viele Listen, wissen Sie.

SPIEGEL ONLINE: Sind diese Listen öffentlich oder geheim?

Basama: Nein, ehrlich gesagt, hat der Übergangsrat wenig damit zu tun. Diese jungen Leute von der Revolution machen ihre eigenen Entscheidungen. Wir können nur versuchen, das zu koordinieren. Einige Anwälte im Gericht versuchen auch, dass keiner ohne legales Prozedere gefangengenommen wird. Aber im Kriegsfall ist das schwierig zu kontrollieren.

SPIEGEL ONLINE: Kann man mit diesen Gefangenen sprechen?

Schweigen.

SPIEGEL ONLINE: Also kann man nicht mit ihnen sprechen.

Basama: Es gibt die Möglichkeit, aber… Entschuldigen Sie, ich bin in zehn Minuten wieder da.

SPIEGEL ONLINE: Okay.

Er kommt nicht wieder.

Über einige weitere Details bezüglich der Einhaltung der Menschenrechte durch die von der NATO unterstützten Regierungsgegner im Osten Libyens berichtete die britische Zeitung Telegraph bereits am 24. Februar, kurz nach dem Beginn des CIA- und MI6-gesponsorten reaktionären Regime-Change-Versuches in Libyen:

Ahmed Ahmed Ibrahim zeigte ein mit seinem Mobiltelefon aufgenommenes Video, das einen afrikanischen Söldner zeigte, der an einem Fleischerhaken in einem Torbogen in Al Baida hing. Maskiert als Anhänger von Gaddafi, überlisteten sie die Söldner, die sie als französisch-sprechende Afrikaner beschrieben, nahmen sie gefangen und zogen sie durch die Straßen von Al Baida… Herr Ibrahim, der in einem Cafe arbeitet, sagte, er glaube, die meisten seien exekutiert worden, obwohl er selbst nur zwei hingerichtete Ausländer gesehen habe.

Das Kriterium „afrikanisch“ bezieht sich selbstverständlich nicht auf eine afrikanische Herkunft, denn natürlich sind alle Libyer Afrikaner, sondern auf die Hautfarbe: mit „afrikanisch“ sind hier Menschen schwarzer Hautfarbe gemeint. Was der Telegraph da beschrieben hat, ist der Standard der Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Menschen mit schwarzer Hautfarbe, die von den CIA-gestützten Rebellen als „ausländische Söldner“ identifiziert wurden. Aus Bengasi wurde zuvor vom Guardian berichtet, dass Rebellen dort 50 afrikanische Söldner und zwei libysche Mitverschwörer gefangen, in eine Polizeistation gesperrt und sie dann darin verbrannt haben sowie weitere Gegner des Aufstandes in Derna hingerichtet worden seien.

Human Rights Watch hat kurz danach jemanden vor Ort nach Ostlibyen geschickt, und dort herausgefunden, dass die Menschen schwarzer Hautfarbe, die die Rebellen als afrikanische Söldner beschrieben haben, nicht etwa ausländische Söldner, sondern Libyer mit schwarzer Hautfarbe waren, die regulär in der libyschen Armee dienten. Einen Anhaltspunkt dafür, dass die libysche Regierung, wie von den Aufständischen behauptet, Söldner zur Niederschlagung des Aufstandes eingesetzt hat, fand Human Rights Watch nicht.

Die tatsächlich vorhandene große Unterstützung schwarzhäutiger Libyer für Muamar Gaddafi erklärt Human Rights Watch damit, dass Muamar Gaddafi sich in der Vergangenheit für die Beendigung der Diskriminierung schwarzhäutiger Menschen in Libyen eingesetzt hat. So ist es verständlich, dass die Rebellen Jagd auf schwarzhäutige Menschen machen und sie, egal ob sie libysche Soldaten oder ausländische Armutsflüchtlinge sind, nach Möglichkeit vorsorglich exekutieren.

Doch mit der schrittweisen Rückgewinnung der Kontrolle durch Regierungskräfte über die von den sympatischen Rebellen kontrollierten Gebiete im Osten Libyens drohten dort die Menschenrechte durch Waffenstilstand und Friedensschluss zu erodieren und einigen der von CIA und MI6 unterstützten konterrevolutionären Rebellen droht im Fall der Wiedergewinnung der Kontrolle durch Regierungskräfte gar, dass sie für ihre Mitwirkung an humanitären Exekutionen von schwarzhäutigen Menschen und Regierungsgegenern bestraft werden. Klar dass da die NATO helfend eingreifen muss, um das Schreckensszenario abzuwenden und die Verletzung von Menschenrechten zu verhindern. Und so hat die NATO heute zum Schutz der Menschenrechte in Bengasi 1000 km weiter in der Nähe der Hauptstadt Tripolis Wohnhäuser bombardiert und dabei zahlreiche Menschen ganz human ins Jenseits befördert.

Es geht eben nichts über Menschenrechte nach NATO-Standard.

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Die Verlagshäuser, aus denen die Kriegshetze quillt, werden nicht niedergebrannt…………………..WEITERLESEN!!!

Wieder einmal sehen wir Cruise Missiles der Vereinigten Staaten von Amerika, die von Schiffen abgefeuert werden, libysche Luftabwehr, die hilflos in den nächtlichen Himmel auf unsichtbare schwere B-2-Bomber feuert, und die brennenden Wracks von Panzern und Fahrzeugen auf Wüstenstraßen.

Auf geht´s! Es gibt Schock und Schrecken á la Irak für Libyen.

Greifen wir uns diesen garstigen Sarazenen Muammar Gaddafi, den Mann, den wir so gerne hassen.

Wie seinerzeit im Irak ging dem Angriff gegen Libyen ein kräftiges Trommelfeuer von Anti-Gaddafi-Propaganda und dumpfdampfender moralischer Entrüstung westlicher Medien und Politiker voraus. Amerikanische TV-Teams eilten nach Libyen, um dabei zu sein, wie der verflixte Colonel seine Abreibung bekam. Niemand fuhr nach Bahrain oder Jemen.

Der Angriff stand unter der Führung Frankreichs. Präsident Nicholas Sarkozy litt gerade an seinem eigenen Anfall von Schock und Schrecken, nachdem die Meinungsumfragen zeigten, dass seine konservative Partei im Fahrwasser der rechtsextremen nationalen Front Le Pens dahindümpelte. Gegen Araber loszugehen ist ein sicheres Mittel, um die Herzen der französischen Rechtswähler zu gewinnen. Daher „an die Waffen, Bürger!“

Ganz sicher hatte der französische Angriff nichts, aber auch gar nichts mit den unbewiesenen Behauptungen von Gaddafis Sohn Saif zu tun, dass Libyen geheim Sarkozys letzte Wahlkampagne finanziert hat.

Die ewig dahinwurstelnde Arabische Liga hatte anfänglich ein lauwarmes O.K. zu einer Flugverbotszone gegeben, um Gaddafi abzuhalten, aufständische Zivilisten zu bombardieren, distanzierte sich aber, als westliche Kriegsflugzeuge begannen, libysche Bodenziele und Zivilisten anzugreifen – einschließlich Gaddafis Wohnanlage in Tripoli.

Die Feuerwerke waren höchst eindrucksvoll. Wenig überraschend stellte Libyen sich als totales Kinderspiel heraus. Sein schwaches Militär wurde geschlagen.

Aber dann stellte sich die unangenehme Frage: was ist das Ziel dieser Operation? Washingtons Kreuzfahrern fehlte eine überzeugende Antwort.

Kriege werden geführt, um politische Ziele zu erreichen. Gegnerische Kräfte umzubringen ist nur ein Mittel zur Erreichung dieser Ziele. Das UNO-Mandat beinhaltet nur den Schutz von Zivilisten, nicht die Entfernung des Gaddafi-Regimes. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben Gaddafi im Visier, erklären aber augenzwinkernd, es gehe nur um Oberbefehl und Kontrolle der Ziele.

Gaddafi jedoch hat schon viele Versuche überlebt, ihn umzubringen. 1987 nahm er mich bei der Hand und führte mich durch die Ruinen seiner Residenz, die ein Jahr zuvor von einer Bombe der Vereinigten Staaten von Amerika verwüstet worden war, die seine zwei Jahre alte Tochter tötete.

Derzeit ist das am ehesten wahrscheinliche Szenario, dass die Entwicklung in Libyen zu einer Aufteilung in sich bekämpfende West- und Ost-Lager führen wird. Die Mächte des Westens – minus Deutschland und Türkei, die sich klugerweise geweigert haben, beim Angriff gegen Libyen mitzumachen – werden wahrscheinlich die Rebellen in Benghazi bewaffnen und unterstützen. Es ist auch bemerkenswert, dass die Afrikanische Union die anti-Gaddafi-Operation nicht befürwortet hat.

Gaddafi wird noch immer unterstützt im westlichen Teil Libyens und von wichtigen Stämmen. Willkommen also in einem libyschen Bürgerkrieg im Schatten von Afghanistan und Irak, wo die Vereinigten Staaten von Amerika intervenierten, um rebellierende Minderheiten zu unterstützen und festgefahren inmitten von verrückt machenden Bürgerkriegen endeten.

Wenig ist bekannt von den zerlumpten Rebellen von Benghazi, die die Mächte des Westens jetzt an ihr Herz drücken. Der Geheimdienst Ihrer Majestät MI6 steht mit ihnen seit über einem Jahrzehnt in Verbindung. Die Rebellen verfügen allerdings über keine organisierte militärische Kraft – das lässt vermuten, dass westliche Spezialkräfte und Geheimagenten bald mit von der Partie sein werden. Ich habe über deren Präsenz in Libyen seit vielen Wochen berichtet.

Es ist möglich, dass der Senoussi-Stamm sich aus dem Chaos in Benghazi erhebt und seine historische Herrschaft über den östlichen Teil Libyens beansprucht. Im 19. und 20. Jahrhundert waren die Senoussi eine mächtige Kraft, die eine islamische Wiedererweckungsbewegung von der ägyptischen Grenze bis Marokko verbreiteten, sowie über einen großen Teil der nördlichen und mittleren Sahara.

Der Grand Senoussi war einer der ersten authentischen arabischen nationalen Führer und Gegner des europäischen Kolonialismus der Neuzeit. Gaddafi stürzte den letzten Senoussi, den wankenden Ibn Idris, im Jahr 1969. Ich traf einige der Führer des Stammes der Senoussi in Tripoli und zweifle nicht daran, dass sie bereit wären, die Führung der anti-Gaddafi-Kräfte zu übernehmen.

Aber was dann? Werden wir ein vom Bürgerkrieg zerrissenes Libyen erleben? Wie lange kann eine sehr kostenaufwendige Flugverbotszone aufrecht erhalten werden? Ist der Westen bereit, das Risiko zu tragen, in einen weiteren Konflikt in der muslimischen Welt hineingezogen zu werden? Sind Afghanistan, Irak, Jemen, Somalia und Pakistan nicht genug?

Interessant ist, dass die Operation in Libyen von Washingtons neuem Africa Command geleitet wird, einem Vorläufer steigender militärischer Einmischung im erdölreichen Afrika. Dennoch sieht es hier in Washington so aus, als bestehe kein klarer Plan für ein Endspiel in Libyen, nicht einmal eine Idee, was zu erwarten ist. Sogar üblicherweise kriegslüsterne Republikaner äußern Bedenken.

Dann gibt´s da ein weiteres großes Problem mit Libyen. Jeder hasst den weitschweifigen Gaddafi, besonders arabische Despoten, die er regelmäßg heruntermacht als „alte Weiber in langen Kitteln,“ „zionistische Lakaien,“ sowie „Feiglinge und Diebe.“ Die arabische Welt wird allerdings unruhig, wenn sie sieht, wie die von den Vereinigten Staaten von Amerika gestützten Regimes in Bahrain und Jemen Demonstranten niederschießen. Und, natürlich, wenn sie sieht, wie Israel schwere Waffen gegen die palästinensische Zivilbevölkerung einsetzt.

Amerikas eklatante Doppelmoral im Mittleren Osten und in der muslimischen Welt ist einer der Hauptgründe für den steigenden Hass gegen unser Land.

Die Ereignisse in Libyen können leicht dazu führen, dass derlei Gefühle weiter entfacht werden.

Amerika würde als wahrer Befreier lange unterdrückter Libyer gepriesen, wenn es auch in Bahrain und Jemen intervenierte – und vielleicht auch in Saudiarabien – um Zivilisten vor der Grausamkeit ihrer despotischen Regierungen zu schützen und wirkliche Demokratie zu fördern.

Aber es ist nur das erdölreiche Libyen, das die „humanitäre” Behandlung von den Vereinigten Staaten von Amerika und den erdölhungrigen europäischen ehemaligen Kolonialmächten bekommt.

Ein aufgeteiltes Libyen wird nicht nur die Erdölexporte drosseln, es wird auch die Tore öffnen für eine Flut von afrikanischer Emigration nach Südeuropa. Gaddafi hat lange kooperiert mit Frankreich, Italien und Spanien, und den Strom dieser Wirtschaftsflüchtlinge aufgehalten. Jetzt droht er damit, die Schleusen für diese Flut zu öffnen. Es besteht auch das Risiko, dass der Konflikt in Libyen sich in die Nachbarstaaten Mali, Tschad, Niger und Sudan ausbreitet.

Die Türkei hat vernünftige diplomatische Lösungen vorgeschlagen, aber noch hört niemand auf friedliche Pläne. Schon wieder ist der Westen ergriffen von diesem alten Kreuzfahrerfieber, einer Mischung von moralischer Entrüstung über die Verruchtheit der unsäglichen Sarazenen und einem treibenden Verlangen nach deren Reichtümern.

Präsident Obama sollte sich mit der Frage beschäftigen: können wir mit unserem Defizit von $1,4 Billionen uns wirklich einen weiteren Krieg leisten, dessen Zweck unklar und dessen Ergebnis ungewiss ist?

Die ersten Salven dieses neuesten Mittelost-Kreuzzugs haben die Steuerzahler bereits rund $100 Millionen gekostet. Das nur für die Eröffnung.

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Westen lehnt Waffenstillstand ab

The war must go on. Angebote der libyschen Seite für einen Waffenstillstand stören da nur. Zur Hölle mit dem Despoten. Wer Libyen künftig regiert, bestimmt die Wertegemeinschaft. Es werden Kräfte sein, die hinsichtlich einer Neuverteilung der Ölförderlizenzen mit sich reden lassen. Doch es geht nicht nur um Öl. Vor allem gilt es, die Botschaft zu vermitteln, daß arabische Aufstände westlicher Führung bedürfen. So soll der arabische Revolutionsprozeß in sein Gegenteil verkehrt werden.

 

Doch sind sich die Kriegsherren ihrer Sache nicht sonderlich sicher. Der Krieg gegen ein Land, dessen Führung der Idee der nationalen Unabhängigkeit und dem Panarabismus verpflichtet war, dürfte auf den arabischen Straßen, von Bengasi einmal abgesehen, keine Jubelstürme auslösen. Das könnte den Volksbewegungen, die sich hinsichtlich Antiimperialismus bisher noch eine gewisse Zurückhaltung auferlegt hatten, eine neue, gegen die imperialistische Vorherrschaft gerichtete Stoßrichtung geben. Auch die Erfahrung, daß auf Re­gimewechsel zielende Kriege leicht zu beginnen und schwer zu beenden sind, haben den westlichen Feldherren zu denken gegeben, bevor sie sich dann doch wieder zum »gerechten Krieg« entschlossen haben oder entschließen mußten. Die Westmächte fürchten, daß der arabische Aufruhr die auf ihrer Hegemonie beruhende Nahost-Architektur zum Einsturz bringen könnte. Deshalb gilt es Präsenz zu zeigen. Deshalb haben sie sich in voller Kenntnis der Risiken Hals über Kopf in diesen Krieg gestürzt.

Die Berliner Republik hat die propagandistische Kriegsvorbereitung voll mitgemacht, und dann doch nicht für die Kriegsermächtigungsresolution Nr. 1973 gestimmt. Folgerichtig findet die Aggression gegen Libyen ohne direkte deutsche Beteiligung statt – am Hindukusch will man sich dafür umso mehr ins Zeug legen. Den Kriegstreibern in Paris und London erscheint das als die reine Drückebergerei.

Auch SPD und Grüne sehen in der deutschen Nichtbeteiligung am Kreuzzug gegen ein arabisches Land unterlassene Hilfeleistung und eine grobe Verletzung der Bündnispflicht. Daß die Regierung in ihrer Entscheidung von der Antikriegsstimmung im Volk beeinflußt gewesen sein dürfte, wird ihr als Wahlkampf-Opportunismus vorgeworfen. Angesichts der Tatsache, daß es unter Grün-Wählern die meisten Kriegsbefürworter gibt, braucht sich die Partei des gehobenen Mittelstandes um die Befindlichkeiten der subalternen Masse weiter nicht zu kümmern. Die Rhetorik ist fast noch die gleiche wie zu den Zeiten, als man den Verdammten dieser Erde solidarische Kampfesgrüße aus der Höhle der imperialistischen Bestie zukommen ließ. Grüne Bewunderung ob seiner basisdemokratischen Experimente und ökologischen sowie feministischen Ansichten genoß auch ein Revolutionsführer namens Muammar Al-Ghaddafi. Heute meint man die Verdammten zu befreien, indem man die imperialistische Bestie auf sie losläßt.

O du Wandler der Herzen und der Blicke, o du Verwalter von Nacht und Tag! O du Wandler der Zustände und des Befindens, verwandle unseren Zustand in den besten.

Zum gesegneten Norusfest und dem Beginn des Frühlings und Neuen Jahres gratuliere ich allen meinen werten Landsleuten überall im Iran und ebenso allen Iranern in den anderen Ländern überall auf der Welt und auch allen anderen Völkern, die Norus schätzen. Diejenigen, die dem Land, der Revolution und der Staatsordnung dienen, sowie ihre Familien beglückwünsche ich ganz besonders: die Angehörigen der geschätzten Märtyrer, die Kampfversehrten und ihre Familien und die Angehörigen der Beamten, die in diesen Tagen, in denen sich alle in ihren Häusern umeinander versammeln, auf ihrem wichtigen Posten sind und darauf verzichten müssen, im Kreis der Familie zu sein. Ich hoffe, dass mit Gottes Huld und Segen – so Er will – dieses Jahr für die iranische Nation ein frohes und segensreiches Jahr ist und dass diese Nation auf allen Schauplätzen erfolgreich und erhobenen Hauptes sein wird.

Allerdings schmälern die bitteren Ereignisse, die sich in einigen Ländern wie in Bahrain für die dortige liebe Bevölkerung und ebenso für die Bevölkerung in Jemen und Libyen abspielen, unsere Freude am Neujahrsfest. Sie verhindern, dass jemand die Freude dieses Fest voll verspürt. Ich hoffe, dass Gott, der Höchsterhabene, diesen Völkern – den Menschen in Bahrain, Jemen und Libyen – eine rasche Erleichterung schickt und deren Feinde mit den Konsequenzen ihrer Taten bestraft.

Das Norusfest ist Zeichen für die natürliche Weiterbewegung des Menschen im Laufe des Jahres, der Monate und des Wechsels von Tag und Nacht. Und weil diese Weiterbewegung in Richtung der Vollendung und der Erhabenheit verlaufen soll, ist jedes Norusfest ein Zeitpunkt, der dazu dient, dass der Mensch, eine neue Phase beginnt. Wir, die iranische Nation, konnten dank göttlicher Erfolgsbescherung und mit der Huld des Herrn im Jahre 1389 (21.3.2010-20.3.2011) wichtige Angelegenheiten bewältigen. Wir hatten das Jahre 1389 zum Jahr des doppelten Einsatzes und der doppelten Bemühung ernannt. Erfreulicherweise wurde das ganz Jahr über diese Devise in die Praxis umgesetzt. Ich kann sagen, dass eine der Losungen der letzten Jahre, die am meisten von der Bevölkerung und den Verantwortungsträgern in der Praxis beachtet wurde und mit Anpassung der Lage im Land einherging, in dieser Losung vom doppeltem Einsatz und doppelter Bemühung bestand, denn Bevölkerung und Regierung haben erfreulicherweise hierbei, bei dieser jährlichen Bewegung, wirklich Eifer und Anstrengung verdoppelt. Wir waren in den Bereichen der Wirtschaft und Politik, der gewaltigen und eindrucksvollen Gegenwart der Bevölkerung auf den einzelnen politischen und revolutionären Szenen und der Wissenschaft und Technologie sowie der Außenpolitik, in verschiedenen Abschnitten zu unserer Freude Zeuge großer Taten, darunter der Schritte, welche die Verantwortungsträger des Landes, die Exekutive, Legislative und Judikative unternahmen. Insbesondere die Exekutive hat in dieser einjährigen Periode viel geleistet und vollbracht, u.a. die entscheidende und bedeutende Zielausrichtung von Subventionen. Sie haben dieses wichtige Projekt in Angriff genommen, und ich hoffe dass diese Angelegenheit – so Gott will – mit absolutem Erfolg zu Ende geführt wird.

Insgesamt spüre ich, dass unser Land – Gott sei Preis und Dank – eine heilsame Bewegung auf dem Weg zum Fortschritt und zur Erhabenheit begonnen hat. Natürlich rührt diese Bewegung, deren Beschleunigung täglich zunimmt, von den Bemühungen der Verantwortungsträger und der Bevölkerung während vieler aufeinander folgender Jahre her. Zum Glück hat das Entwicklungstempo aber mit der Zeit immer mehr zugenommen. Auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Produktion zum Beispiel beträgt, gemäß den Angaben von Weltexpertenzentren und internationalen Institutionen, die Mitbeteiligung unseres Landes an dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Produktion von Wissenschaft auf der Welt über 11 Prozent, dies obwohl wir circa ein Prozent der Weltbevölkerung ausmachen und während das Land mit dem zweitgrößten Fortschrittsanteil in unserer Region, weniger als 6 Prozent aufweisen kann. Somit ist der Fortschritt des Landes in den verschiedenen Bereichen – Gott sei Preis und Dank – ausgezeichnet gewesen. Diese mit gesteigerter Geschwindigkeit verlaufende Vorwärtsentwicklung, die mit Ernsthaftigkeit und Eifer verfolgt wird, sollte anhalten – so Gott will.

Was bei Betrachtung der Summe aller Probleme des Landes ins Auge fällt und auf was wir unser Engagement im Jahre 1390 (21.3.11-20.3.12) konzentrieren sollten, ist die Tatsache, dass die wirtschaftlichen Angelegenheiten zu den wichtigsten Ansatzpunkten des Feindes unseres Volkes und Landes bei der Bekämpfung Irans zählen. Natürlich sind sie auch auf dem Gebiet der Kultur aktiv, ebenso wie auf dem Gebiet der Politik. Auch im Bereich der wissenschaftlichen Monopolisierung sind sie emsig bei der Sache. Doch ihre Aktivitäten im wirtschaftlichen Bereich sind ausgesprochen umfassend. Diese Sanktionen, welche die Feinde der iranischen Nation vorbereiteten oder gegenüber der iranischen Bevölkerung einsetzten, beruhten auf der Absicht, dem Fortschritt unseres Landes zu schaden und das Land an dieser beschleunigten Vorwärtsentwicklung zu hindern. Allerdings blieb ihr Wunsch unerfüllt und die Sanktionen bescherten ihnen nicht das erwartete Resultat. Vielmehr wurde die List der Feinde dank der Planungen der Amtsträger und der Zusammenarbeit der Bevölkerung erfolgreich umgangen. Dennoch lassen sie nicht von ihren Absichten ab. Wir müssen daher in diesem Jahr, welches in diesem Augenblick beginnt, unsere Aufmerksamkeit auf die elementarsten Probleme des Landes richten, deren Dreh- und Angelpunkt in meinen Augen die wirtschaftlichen Angelegenheiten bilden. Deshalb möchte ich dieses Jahr zum „Jahr des wirtschaftlichen Dschihads“ ernennen. Von den Verantwortungsträgern des Landes, ob im Regierungskabinett, Parlament oder den anderen Bereichen, welche Fragen der Wirtschaft berühren, und ebenso von unserer werten Bevölkerung erwarte ich, dass sie auf dem Gebiet der Wirtschaft auf Dschihad-artige Weise handeln. Seid im Zeichen Gottes bemüht! Eine natürliche Entwicklung reicht nicht aus. Auf dieser Arena müssen wir eine evolutionäre und Dschihad-artige Bewegung erreichen.

Ihr seht, dass wir nun – zu dieser Stunde – das dritte Jahr im Jahrzehnt für Fortschritt und Gerechtigkeit beginnen. Natürlich sind sowohl in Bezug auf den Fortschritt als auch in großem Umfang in Bezug auf die Gerechtigkeit, geeignete Maßnahmen erfolgt, aber unsere Bewegung muss derartig sein, dass wir dieses Jahrzehnt im wahrsten Sinne des Wortes als Manifestation des Fortschritts und als Manifestation der Herstellung von Gerechtigkeit in unserem Land bezeichnen können. Erfreulicherweise ist angesichts der Entwicklung , zu der es in der Islamischen Welt kam, zu verspüren, dass dieses Jahrzehnt – mit Gottes Erfolgssegen – auch für die Region ein Jahrzehnt des Forschrittes und ein Jahrzehnt der Gerechtigkeit sein wird.

Ich hoffe, dass Gott, der Höchsterhabene, euch liebe Bevölkerung und euch liebe Verantwortungsträger und euch gläubige junge Leute mit eurem schönen aktiven Geist und euren Begabungen mit seiner Huld bedenkt und die frommen Bittgebete des Baqiatullah (Imam Mahdi – Gott beschleunige seine Wiederkehr) auf euch zutreffen lässt. Ich möchte hiermit würdig unserer geliebten Märtyrer und unseres geehrten Imam gedenken und hoffe, dass Gott dank des Segens der geläuterten Seelen dieser großartigen Menschen für das iranische Volk Seine Barmherzigkeit und Huld und Seinen Segen , Seine Zufriedenheit und Seine Vergebung gelten lässt.

Friede sei euch und Gottes Barmherzigkeit und Segen

Islamische Bewegung-kein Monopol

Wir,die wir uns erhoben haben,taten dies für den Islam.Unsere Republik ist eine Islamische Republik.Die Islamische Bewegung kann nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt sein.Auch nicht nur auf die islamische Welt.Eine Bewegung, die um des Islam willen erfolgt.ist die Bewegung der Propheten.Auch sie, die Bewegung der Propheten,war nicht auf ein Gebiet begrenzt.Der Prophet des Islam stammte aus Arabien,seine Einladung aber erging nicht nur an die arabische Bevölkerung,war nicht nur auf die arabische Halbinsel beschränkt,sondern meinte alle,die gesamte Welt.

Ihn überall verwirklichen

Schreitet auf dem Weg des Islam einher, und setzt euch für ihn ein.Damit das Schahadat auf seinem Wege zuteil wird.Und sollten wir - In Scha´Allah - obsiegen,zum Erstarken und Sieg des Islam beitragen und überall,wo auch immer, erhobenen Hauptes sein und in allen Ländern,in allen Teilen der Welt,den Islam verwirklichen und sein Banner aufrichten können.

Islam-Ein Recht aller

Ich hoffe,dass wir das Banner des Islam - das Banner der Islamischen Republik - in allen Teilen der Welt aufrichten können und sich alle dem Islam,der ein Recht aller ist, anschliessen werden. Imam Ayatollah Ruhollah Al Musavi Al Khomeini

Boycott Zionism

Smash Zionism

Widerstand gegen Zionismus,Zionisten und deren Unterstützern!

Boycott Israel

Widerstand macht Sinn

"Wenn die Zionisten die Waffen niederlegen und sich hinter die Grenzen von 1967 zurückziehen wird es Frieden geben. Wenn der palästinensische Widerstand die Waffen niederlegt wird es niemals ein freies, unabhängiges Palästina geben." Ahmed Ibn Fahdlan in Tehran.

Revolution I

"Without a revolutionary theory there cannot be a revolutionary movement"

Revolution II

Revolution! Revolution! Nicht vom Osten!! Nicht vom Westen!! ISLAMISCHE REVOLUTION!!!

Ideologie

"Also wenn wir den Krieg nicht gewinnen was haben wir dann von der Ideologie? Also ich meine, das ist doch nicht einfach irgendetwas aus einem Buch. Eine Ideologie ist doch etwas praktisches, muß doch etwas lebendiges, etwas für Menschen sein!"

Islam Inside

Smash Imperialism

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