Der Krieg in Libyen intensiviert sich aufgrund der Kriegserklärung des UN-Sicherheitsrates gegen Libyen.

Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass Regierungsgegner in der westlibyschen Stadt Nalut eigenen Angaben zufolge nach der Verabschiedung der UN-Kriegserklärung gegen die libysche Regierung losgezogen seien und Regierungskräfte, die außerhalb der Stadt stationiert sind, angegriffen haben.

Während die libysche Regierung den bereits zuvor angekündigten Waffenstillstand noch einmal förmlich erklärte, brüsteten sich die „Aufständischen“ stolz damit, bei ihrem Angriff vier Menschen ermordet zu haben.

In Benghazi bejubelten einige Tausend Menschen die Entscheidung des UN-Sicherheitsrates, dass den ehemaligen Kolonialmächten England und Frankreich sowie der imperialistischen Weltpolizei USA das Recht zusteht, Libyen nach Belieben bombardieren zu dürfen und forderten, dass die Ermordung ihrer Gegner durch Bombardements nun unverzüglich beginnen müsse. Während die libysche Regierung wiederholt Verhandlungen über eine friedliche Beilegung des Konfliktes angeboten haben, fordern die „Rebellen“ Krieg bis zum Sieg.

England will ihnen diesen Gefallen tun und hat nach der Kriegsermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat angekündigt, einen Flugzeugträger mit Bombern nach Libyen zu senden, dessen Flugzeuge umgehend mit der Bombardierung von Libyen beginnen sollen. Frühere europäische Kolonialmächte befürchten, sie könnten zukünftig von Ölgeschäften in Libyen ausgeschlossen, wenn es ihnen nicht gelingt, den von ihnen und ihren Verbündeten angeschobenen blutigen Staatsstreich zur Rekolonialisierung Libyens erfolgreich mit der Entmachtung der libyschen Regierung abzuschließen.

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