Im Moment sind keine guten Zeiten für die Zionisten. Sie sehen sich dem Erwachen der Muslime im Nahen Osten gegenüber, die sich gegenüber ihren fremdabhängigen Herrschern erhoben haben. Auf der anderen Seite beobachten sie verärgert und hasserfüllt, die Erfolge der Islamischen Republik Iran, insbesondere hinsichtlich der Gewinnung von Nuklearenergie.

Der Weltzionismus hofft nun auf seine riesige Propagandamaschine. Die feindliche Medienpropaganda der Medien gegen die zunehmende Erstarkung Irans gehört zu den Bestrebungen der Kreise, die den Zionisten nahestehen und ihr Ziel ist die Verunglimpfung des Irans in der Weltöffentlichkeit. Der jüngste Schritt ist ein verlogener Film mit dem Titel „Iranium“. Er läuft zurzeit in den amerikanischen Kinos und wurde vorher in Kanada in einem Privatkino aufgeführt. In diesem Film geht es um die Nuklearaktivitäten Irans und die iranischen Nuklearanlagen und es werden Behauptungen aufgestellt, die keine offizielle internationale Stelle und rechtliche Instanz bestätigt. Nach einer kurzen Musik mehr über diesen Film, seine Produzenten und das Echo.

Produzent des Filmes „Iranium“ ist der Clarion Fund. Der Regisseur heißt Raphael Shore. Shore ist ein Rabbiner, der in dem besetzten Gebieten Palästinas wohnt. Er hat früher einmal ein Religionsprogramm im Radio moderiert, welches Sendungen für die rechtsradikalen Zionisten im besetzten Palästina ausstrahlte. Der Film „Iranium“ demonstriert die Theorien des US-Zentrums für Sicherheitspolitik CSP und der Stiftung zur Verteidigung der Demokratien FDD. Einige Sicherheitsbeamten dieser beiden Behörden gehören zu den Leuten, die in dieser iranfeindlichen angeblichen Dokumentation interviewt werden. Dabei gibt jeder von ihnen Erklärungen über den Angriff auf Iran oder über Verschärfung der Sanktionen und behauptet, dies entspräche dem Willen der US-Bevölkerung.

„Iranium“ beginnt mit Bildern von dem Sieg der Islamischen Revolution im Jahre 1979. Die Entwicklungen nach der Revolution werden flüchtig behandelt und mit Interviews von Oppositionellen gemixt. Dabei handelt es sich meistens um politische Versager und pensionierte Kriegstreiber, die zur Zeit der Bush-Regierung den Krieg in Irak und Afghanistan geschürt haben und auch jetzt die Kriegstrommel rühren. In diesem einstündigen Film behaupten jedenfalls alle Interviewpartner, Iran werde bald an die Atombombe gelangen.

Die Äußerungen des ehemaligen CIA-Chefs, eines ehemaligen Experten für Außenbeziehungen des Pentagons, des ehemaligen Beraters für Nationale Sicherheit oder eines ehemaligen Militäroffiziers, des Nahost-Experten von CIA, und einiger in den USA ansässiger Iraner genügen dem Regisseur zur Verdammung Irans. Die Produzenten von „Iranium“ behaupten, die Äußerungen der Personen in diesem Film wären wegen einer angeblich berechtigten Besorgnis über die Fortschritte Irans in Richtung Atombombe begründet. Doch bei näherer Betrachtung wird die Lügenhaftigkeit des Films und seiner Urheber deutlich. Beginnen wir beim Filmproduzenten.

Der Clarion Fund ist ein Institut, das den rechtsradikalen Parteien des zionistischen Regimes und der USA nahesteht, und bereits Filme gegen den Islam produziert und diese weitgehend verbreitet hat. Diese Gruppe wurde 2006 gegründet. Zu ihren Filmen gehört „Der Dritte Dschihad“ und „Obsession“. In diesen Filmen werden Lügen gegen den Islam und die Muslime aufgestellt und die Produzenten geben ihrer Besorgnis über die zunehmenden Zahl von Amerikanern, die sich zum Islam bekennen, Ausdruck. Die Produktion solcher Filme ist für die US-Regierung dermaßen wichtig, dass sie 2008 die Leiter des Clarion Fund von der Steuerzahlung befreiten.

Erzählerin in „Iranium“ ist die Iranerin Schohre Aghdaschlu, welche gegen die I.R.I. aktiv ist. Sie hat im vorigen Jahr in dem anti-iranischen Film „Steinigung von Soraja M.“ , der der falschen Darstellung des Islams und Irans dient, ebenso die Rolle der Erzählerin übernommen und in einem Teil der Fernsehserie „24“ die Iraner als Terroristen verleumdet und in zahlreichen Interviews die Muslime aus gewaltsam vorgestellt. Sie stellt sich als Iranerin vor, aber ihr Verhalten steht in keinem Bezug zur iranischen Kultur und Vaterlandsliebe. In den 30 Jahren, seitdem sie in den USA lebt, hat sie nichts unterlassen, um den Iran und die Kultur und Überzeugungen seiner Bevölkerung anzugreifen. Durch ihre radikale abstoßende Verhaltensweise verschuf sie sich viele Gegner unter den Iranern in aller Welt, die ihre heftige Ablehnung in den Medien und im Internet über diese Akteurin in zionistischen Filmen kundtaten. Ein Internetanwender, der in den USA ansässig ist, meinte auf seiner Weblogseite, dass Aghdaschlu sowohl neue Informationen über Iran benötige als auch ihre wahre Identität als eine angeblich patriotische Iranerin überprüfen müsse. Er schreibt: „Wenn sie nur ein wenig Vaterlandsliebe verspüren würde, würde sie nicht mehr bei solchen Filmen mitwirken.“

Diese Schauspielerin behauptet, dass die fiktive Dokumentation „Iranium“ alles genau unter die Lupe nähme. Aber im Interview mit BBC gab sie zu, dass einiges in diesem Film übertreiben ist.

Die islamisch-feindliche Vergangenheit der Hersteller des Filmes „Iranium“ spricht für sich selber. Außerdem demonstriert der Film, wie ungeschickt ihre Lügen sind. Er enthält zahlreiche geschichtliche Irrtümer, so dass er überhaupt keine Beweiskraft als Dokumentation mehr besitzt. Die Ereignisse werden beliebig miteinander in Verbindung gebracht. Eine Szene erinnert zum Beispiel an die Einnahme des Spionagenestes der USA im Jahre 1979 und vorher wird die Volksabstimmung über die Verfassung gezeigt, um zu suggerieren, dass Geiselnahmen grundsätzlich in der iranischen Verfassung verankert seien.

Auch werden die Äußerungen Imam Chomeinis, des Begründers der Islamischen Republik Iran manipuliert und einige Ausschnitte über Märtyrertod und den Kampf im Zeichen Gottes und zur Verteidigung des Landes werden als Kriegstreiberei hingestellt. An einer weiteren Stelle in dem Film „Iranium“ wird einigen Iranern vorgeworfen, an dem Angriffen vom 11. September und der Bombenlegung in einigen Ländern mitbeteiligt gewesen zu sein. Aber Iran ist nirgendwo der Mitbeteiligung an den Ereignissen vom 11. September angeklagt worden, und auch die anderen Terrorvorwürfe erfolgen ohne irgendwelche handfeste Nachweise.

Daraufhin werden Bilder von dem Krieg, den der irakische Ex-Diktator Saddam dem Iran aufzwang und von dem Verteidigungskampf der iranischen Bevölkerung gezeigt. Erzählerin Aghdaschlu sagt, dass diese Verteidigung unrechtmäßig war und stellt wieder einige Lügen auf. Im Film wird Krieg im Zusammenhang mit dem Verteidigungskrieg Irans verurteilt, während die meisten, die in diesem Film interviewt wurden, den Krieg und die militärische Einmischung in Iran befürworteten.

Die Art der Veröffentlichung dieses Filmes wirft ebenso Fragen auf. Der Film „Iranium“ sollte zunächst am 8. Januar in der Nationalbibliothek von Kanada gezeigt werden. Aber das Programm wurde – angeblich wegen Ablehnung Irans – gestrichen. Doch am 6. Februar ging er in Ottowa, der Hauptstadt Kanadas über die Leinwand.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums reagierte mit dem Einspruch der Islamischen Republik Iran. Mehmanperast nannte diesen Film eine Irreführung der öffentlichen Meinung durch Fälschungen. Er bedauerte, dass der kanadische Minister für das Kulturerbe an der Filmvorführung teilnahm und bezeichnete dies als Förderung des Religionshasses.

4 Monate vor der Vorführung von „Iranium“ in Kanada sollte übrigens am gleichen Ort eine Ausstellung für Kultur und Geschichte über Iran stattfinden. Aber die kanadischen Amtsträger haben dies aus unklaren Gründen verhindert. Sie erlaubten anstelle dessen lieber die die Vorführung eines Filmes, der zahlreiche Lügen gegen ein Volk und eine Religion enthält. Dies spricht für die anti-iranischen Strategien der kanadischen Funktionsträger.

Der Film „Iranium“ wurde gedreht um Iran vorzuwerfen es strebe nach der Atombombe. Aber gemäß der weitgehenden Inspektionen der Internationalen Atomenergiebehörde wurde bisher kein einziger zuverlässiger Beweis in diesem Zusammenhang gefunden. Die I.R.I. hat in der Tat bewiesen, dass sie nur die friedfertige Nutzung der Nukleartechnologie, welches das legale Recht der iranischen Bevölkerung ist, anstrebt.

Advertisements